Schlagwort-Archiv: NATO-Osterweiterung

Nur noch mit Schaum vorm Mund kommentieren deutsche Medien die Politik des russischen Präsidenten Putin.

NATO has become a de facto world army, accountable only to itself…

The single biggest threat to peace and prosperity in Europe and Eurasia today is NATO. Their insistence to further inflame the Ukraine crisis by directly arming non-NATO member Ukraine is not actually provided for in NATO’s charter. Rather, it’s a move designed to escalate tensions between NATO and Russia.

The North Atlantic Treat Organisation (NATO) was originally formed after WWII to offer a binding framework for mutual security in Western Europe in the face of Soviet expansion. It advertises itself as a collective, but in reality, it mainly financed and almost exclusively run by the United States, servings an extension arm to enforce American interests overseas. After the fall of of the Iron Curtain and the break-up of the Soviet Union in 1991, instead of rolling back its activities, NATO began to rapidly expand eastward and become hyper-active in both its political and military activities.

Besides reports of promises made to Mikhail Gorbachev, not to expand NATO “as much as a thumb’s width further to the East”, Spiegel Online reports of other assurances made during German reunification:

On Feb. 10, 1990, between 4 and 6:30 p.m., Genscher spoke with Shevardnadze. According to the German record of the conversation, which was only recently declassified, Genscher said: “We are aware that NATO membership for a unified Germany raises complicated questions. For us, however, one thing is certain: NATO will not expand to the east.”

Those promises were all broken.

http://theglobalelite.org/nato-oversteps-charter-running-guns-weapons-ukraine/

 

Vorwärtsverteidigung
Jörg Kronauer
Konkret 07/12, S. 25
Nur noch mit Schaum vorm Mund kommentieren (bzw. Diffamieren Anm.JSB)  deutsche Medien die Politik des russischen Präsidenten Putin. Sie haben Grund dazu: Sein Konzept einer Eurasischen Union konterkariert die deutscheuropäischen (und amerikanischen Anm.JSB) Ambitionen in der Region.
Moskau hat ausgedient, meint Sergei Schoigu. Die größte Stadt Europas platzt mit ihren rund zwölf Millionen Menschen aus allen Nähten; Verkehrschaos und Platzmangel sind in der dichtbesiedelten Metropole kaum noch in den Griff zu kriegen. Eine Ausdehnung des Stadtgebiets ins Umland ist seit geraumer Zeit im Gespräch. Auch Regierungsbehörden sollten aus dem Zentrum in die Moskauer Peripherie verschoben werden, um die Innenstadt zu entlasten, raten Fachleute. Da greift der langjährige Katastrophenschutzminister Schoigu, seit Mai 2012 Gouverneur der Oblast Moskau, in die Debatte ein. Anstatt die Staatsregierung an den Stadtrand zu verbannen, solle man die Hauptstadt lieber nach Sibirien verlegen, empfahl er im April in einem Rundfunkinterview: Das werde Moskau spürbar entlasten und überdies Sibirien zu einem gewaltigen Aufschwung verhelfen. Krasnojarsk zum Beispiel, verkehrsgünstig am Jenissei und der Transsibirischen Eisenbahn gelegen, ist inzwischen eine Millionenstadt; sogar eine U-Bahn wird dort gebaut. Und überhaupt: Krasnojarsk liegt viel näher am geographischen Mittelpunkt der eurasischen Macht Rußland als das allzu westliche Moskau. Sibirien, meint Schoigu, wäre als Standort einer künftigen russischen Hauptstadt bestens geeignet.
Rußland mangelt es zur Zeit sicherlich nicht an Problemen. Die Frage, ob es eine neue Hauptstadt braucht, gehört kaum zu den drängendsten. Daß aber ein erfahrener Politiker es in Betracht zieht, das traditionsreiche europäische Moskau ab- und das unbekannte asiatische Sibirien aufzuwerten, zeigt: In Rußland könnte einiges in Bewegung geraten. Dies hat viel mit den ökonomischen Schwierigkeiten zu tun, aus denen die einstige Weltmacht seit ihrem Zusammenbruch in den neunziger Jahren nicht herauskommt. Sie besitzt riesige Erdölvorräte, und sie ist der Staat mit den größten Erdgasreserven weltweit: Das reicht aus, um den Staatshaushalt in den kommenden Jahrzehnten mit erklecklichen Summen zu bedienen. Es reicht auch aus, um Deutschland und die EU in Lieferabhängigkeit zu halten. Es genügt allerdings nicht, um den weltpolitischen Einfluß auf lange Sicht zu stabilisieren. Rußland werde schwächer, ist nicht nur in US-amerikanischen, sondern auch in deutschen Think-Tanks immer häufiger zu hören. Fachleute von der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) etwa beurteilen die Aussichten des Landes schlicht als »trüb«.
Wieso? Von zentraler Bedeutung sei, heißt es gewöhnlich, der Niedergang der russischen Industrie. Er wurde weltweit zum Gesprächsthema, als im Mai der neue Suchoi Superjet 100, ein Vorzeigeprojekt der russischen Luftfahrtindustrie, bei einem Demonstrationsflug in Indonesien an einem Vulkan zerschellte. Schon im Herbst hatte die SWP geurteilt, »besorgniserregende Zwischenfälle« etwa »in Wasserwerken, beim Brandschutz und bei der Flugsicherheit « zeigten, daß die Investitionen in die russische Industrie und die Infrastruktur seit vielen Jahren »weit unter dem notwendigen Niveau geblieben« seien. Technologische Rückstände, marode Betriebe – die Probleme seien gravierend, ganz besonders außerhalb der Metropolen: Schon seit Jahren, heißt es in einer Kurzanalyse des vom Kanzleramt finanzierten Think-Tanks, »vegetieren weite Teile der russischen Provinz vor sich hin«. In einigen Gebieten drohe sogar der Staatszerfall, warnt die SWP: »Mit Blick auf die prekäre Situation im Nordkaukasus « etwa kämen »Zweifel auf, inwieweit Rußland seine eigene territoriale Integrität auf Dauer wahren kann«. Ganze Regionen versänken im Chaos, und laut Meinungsumfragen stellten mittlerweile »immer mehr Russen die Zugehörigkeit der kaukasischen Föderationssubjekte zu ihrem Staat in Frage«.
Moskau versucht gegenzusteuern, nicht zuletzt in Sachen Industrie. Schon 2008 hat die russische Regierung eine »Modernisierungspartnerschaft « mit Berlin geschlossen. Der Grundgedanke ist simpel: Die deutsche Wirtschaft erhält in Rußland privilegierten Zugang, als Gegenleistung wird investiert; Deutschland gewährt dabei den dringend benötigten Technologietransfer. Als russisches Paradeprojekt gilt das »Innovationszentrum«, das in Skolkowo bei Moskau mit staatlicher Hilfe errichtet werden soll – nach dem Vorbild des Silicon Valley. Modernste Industrien und Wissenschaftseinrichtungen sollen dort zusammengeführt werden, etwa Firmen der Raumfahrt- und der Atomtechnologie. Auch deutsche Konzerne mischen mit, vor allem Siemens, und das lohnt sich zumindest für die deutsche Seite, denn es gibt umfangreiche Vergünstigungen bei Steuern und Verwaltungsverfahren. Ob Skolkowo funktioniert und die russische Industrie es wieder an die Weltspitze schafft, muß sich zeigen. Die »Modernisierungspartnerschaft« jedenfalls kann aus russischer Sicht als gescheitert gelten: Anstatt den Technologietransfer zu unterstützen, beharrt die deutsche Seite darauf, »Modernisierung« bestehe vor allem darin, in Rußland für deutsche Mittelständler günstige wirtschaftliche Bedingungen zu schaffen. Im Sinne des Moskauer Vorhabens ist das nicht.
Aus deutscher Sicht gibt es andere Gründe zur Sorge. Ein Beispiel: Rußland muß in großem Umfang Maschinen einführen; der eigene Maschinenbau gilt schlicht als »nicht weltmarktfähig «. Deutsche Maschinenbauer konnten ihren Anteil an den russischen Maschinenimporten zwischen 2006 und 2008 auf mehr als 25 Prozent steigern – ein weiterer Grund übrigens, wieso das deutsche Interesse am Technologietransfer nach Rußland nicht gerade gewaltig ist. Inzwischen allerdings stellt sich heraus, daß auch chinesische Unternehmen hochwertige Maschinen produzieren, und das viel billiger. Die Maschinenimporte aus China hätten sich »binnen der letzten Jahre vervierfacht«, klagte im April 2010 ein Vorstandsmitglied des Ost- Ausschusses der Deutschen Wirtschaft – und drang auf rasche Schritte zur Eindämmung der chinesischen Konkurrenz. Die Verschiebung der russischen Importstruktur ist in der Tat umfassend: 2010 kamen zwar 12,3 Prozent der russischen Einfuhren aus Deutschland, 15,8 Prozent jedoch bereits aus der Volksrepublik. Und Chinas Potential ist längst noch nicht ausgereizt.
Wie sehen die Perspektiven für Rußland aus, wenn es mit der Industrie weiter bergab geht und die ökonomische Konsolidierung nicht gelingt? Alexander Rahr hat die gängigen Szenarien in seinem jüngsten Rußland-Buch Der kalte Freund aufgezählt. Rahr ist einer der einflußreichsten Berliner Rußland-Experten und leitet das mit der GUS befaßte »Kompetenzzentrum « der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), das zu Ehren eines bekannten Pioniers bundesdeutsch-sowjetischer Nachkriegsgeschäfte »Berthold-Beitz- Zentrum« heißt. Läßt man die Szenarien außer Betracht, die Rahr als unwahrscheinlich einstuft – den Zerfall Rußlands oder seine Eingliederung in die EU »wie heute Frankreich oder Großbritannien« – , dann bleiben drei Optionen. Nummer eins: Rußland hält seine Stellung mit knapper Not, allerdings schrumpft sein Einfluß auf die Staaten der GUS, darunter die Ukraine, spürbar. Nummer zwei: Rußlands Position wird dramatisch schwächer; die Ukraine, Belarus und die südkaukasischen Staaten (Georgien, Armenien, Aserbaidschan) »werden Teil des Westens«, während Zentralasien »teils unter die Kontrolle von China« gerät. Rußland werde in diesem Falle »von seiner geopolitischen Bedeutung her in etwa die Rolle Brasiliens in Lateinamerika spielen«. Nummer drei: Rußland kann sich, gestützt auf seine Energiewirtschaft, einigermaßen konsolidieren, ihm gelingt die »teilweise Wiederherstellung seines Einflußgebiets « – und zwar mit Hilfe eines engen Zusammenschlusses mit seinen westlichen Nachbarstaaten (Belarus, Ukraine) und, wegen dessen umfangreicher Rohstoffvorräte, mit Kasachstan.
Nummer drei ist in etwa das, was Putin zum Programm seiner dritten Staatspräsidentschaft gemacht hat. Seine Aktivitäten werden in Deutschland genauestens beobachtet, von der SWP, aber etwa auch in den regelmäßig publizierten »Rußland-Analysen«, deren Herausgabe der Ost-Ausschuß der Deutschen Wirtschaft unterstützt. Tatsächlich hat Moskau seit den neunziger Jahren mehrfach in verschiedensten Formaten versucht, die postsowjetischen Staaten geschlossen zu organisieren und sich als Zentrum einer handlungsfähigen GUS zu konstituieren. Gelungen ist das nicht. 2006 hat Putin einen neuen Anlauf gestartet und ältere Gespräche über eine Zollunion zwischen Rußland, Belarus und Kasachstan wieder aufgenommen; 2010 führten sie zu einer Einigung. Die Zollunion soll nun ausgebaut und gleichzeitig um neue Staaten erweitert werden. An sie sind außerdem Putins Planungen für eine Eurasische Union gebunden, die auf ökonomischer Integration aufbauen und auch politische Kooperation im engeren Sinne umfassen soll. Als Vorbild nennt Putin die EU. Zwar umfaßt die Ausgangsformation, die Zollunion, mit Rußland, Belarus und Kasachstan immerhin schon drei Viertel des postsowjetischen Territoriums und 165 Millionen Menschen. Dennoch führt aus Sicht Moskaus an der Integration weiterer Länder kein Weg vorbei. »Aus russischer Sicht«, so war im Mai in den »Rußland-Analysen « zu lesen, sei »Belarus der engste Partner im eurasischen Integrationsverbund und die Ukraine jenes Land, ohne das Integration im postsowjetischen Raum äußerst unvollständig wäre «. Diese Ansicht werde von einem Großteil der russischen Bevölkerung geteilt: »Laut einer Meinungsumfrage vom September 2011 betrachtet eine Mehrheit der Russen (60 Prozent) beide Staaten« – Belarus und die Ukraine – »nicht als Ausland.«
In Berlin ist man von Putins Eurasischer Union, gelinde gesagt, nicht angetan. Deutschland hat mit der EU-Osterweiterung im Jahr 2004 große Teile seines traditionellen osteuropäischen Einflußgebiets seiner Hegemonialzone einverleibt und versucht seitdem verstärkt, weitere Teile Osteuropas fest anzubinden. Die deutsche Unterstützung für die Proteste gegen mutmaßliche Wahlfälschungen in der Ukraine Ende 2004, hierzulande als »Orangene Revolution« gefeiert, war ein erster entschlossener Schritt in diese Richtung. Die 2005 verschärfte Kampagne gegen die Regierung Lukaschenko in Belarus setzte diese Politik fort. Im Mai 2008 beschloß die EU ihre »Östliche Partnerschaft«. Offizielles Ziel des Vorhabens, das am 7. Mai 2009 in aller Form gestartet wurde, ist es, Belarus, die Ukraine und Moldawien sowie die drei südkaukasischen Länder Georgien, Armenien und Aserbaidschan an die EU »heranzuführen«. Damit ist faktisch die deutsch-europäische Dominanz über die genannten Staaten gemeint, allerdings – daran läßt in Berlin inoffiziell kaum jemand einen Zweifel – ohne jegliche Perspektive auf eine für Deutschland kostspielige EU-Vollmitgliedschaft. Ganz auf dieser Linie liegt auch das Assoziierungsabkommen mit der Ukraine, das die EU Ende März dieses Jahres paraphiert hat. Daß Berlin Krach schlagen würde, sobald Moskau sich bemüht, sein eigenes Einflußgebiet mit einem Projekt wie der Eurasischen Union gegen das deutsch-europäische Vordringen zu verteidigen, war klar. Dmitri Medwedew hatte als Staatspräsident versucht, Rußland in Kooperation mit Deutschland zu konsolidieren – die »Modernisierungspartnerschaft« war das Mittel seiner Wahl. Da Berlin ihm keinerlei Zugeständnisse machte und den gewünschten Technologietransfer zur Stärkung der russischen Industrie schlicht verweigerte, war die Personalrochade im Kreml nur die logische Konsequenz: Putin, der einst den Zerfall der Sowjetunion als »größte geopolitische Katastrophe des vergangenen Jahrhunderts« bezeichnet hatte, kündigte schon im Wahlkampf den Aufbau einer Eurasischen Union an. Dabei ist er mit seinen Plänen sogar einige Schritte auf Berlin zugegangen. Zwar verlangt er, die Eurasische Union solle eine eigenständige »Stütze der heutigen Welt« werden, sprich: Moskau auf Augenhöhe mit Washington, Beijing und Berlin/ Brüssel bringen. Doch stellt er der EU zugleich eine »europäisch-eurasische Partnerschaft« in Aussicht – faktisch also ein Bündnis Rußlands mit der EU unter ihrer Vormacht Deutschland.
Berlin, das in Osteuropa seine eigenen Pläne verfolgt, reagiert trotz aller Kooperationsangebote verärgert. Uwe Halbach von der SWP etwa wettert über Putins »europäisch-eurasische Partnerschaft«: »Es handelt sich um einen weiteren Versuch, gegen die transatlantische Bindung Europas vorzugehen.« Tatsächlich sind nicht wenige in Berlin einer engen deutsch-russischen Kooperation prinzipiell sehr gewogen: Schließlich verschafft sie ein Gegengewicht zur Zusammenarbeit mit den USA und erweitert damit den weltpolitischen Spielraum Deutschlands ganz erheblich. Die Auseinandersetzungen um den Überfall auf den Irak im Jahr 2003, bei denen Berlin und Moskau gegen Washington standen, ließen erahnen, welche Machtperspektiven eine Achse Berlin-Moskau prinzipiell eröffnet. Allerdings ist dabei nicht vorgesehen, daß das Moskauer Ende der Achse stark genug ist, die Drehrichtung zu bestimmen; genau darauf jedoch zielt Putin mit der Eurasischen Union.
Kein Wunder daher, daß in Berlin, das bei Bedarf stets Menschenrechte und Demokratie zur Hand hat, plötzlich Fragen aufkommen: Ist Putin wirklich, wie Ex-Kanzler Schröder meint, ein »lupenreiner Demokrat«? Ist er nicht vielmehr ein skrupelloser Machtmensch – so etwas gibt es in Deutschland bekanntlich ja nicht – , der entschlossen bekämpft werden muß? Das Putin-Bashing, das Berlin seit letztem Herbst unter der üblichen menschenrechtlich-demokratischen Kostümierung betreibt, hat allerdings noch ein zweites Ziel: Es soll nicht nur den Vorkämpfer der Eurasischen Union schädigen, sondern auch die Sympathie der noch recht schwachen, aber an Umfang und Einfluß gewinnenden russischen Mittelschichten erkämpfen, die tendenziell am liberalen Westen orientiert sind und mit Macht nach oben streben – gegen Putin und seine autoritären Herrschaftsstrukturen. Mit seinen Hilfen für die neuen urbanen Mittelschichten möchte Berlin sich auf lange Sicht verläßliche Verbündete in Moskau schaffen.
Von erheblicher Bedeutung in puncto Eurasische Union ist natürlich die Ukraine. In Berlin ist mit Sorge vermerkt worden, daß Staatspräsident Janukowitsch bereits kurz nach seinem Amtsantritt 2010 die Nutzungsgenehmigung für die russische Flottenbasis im ukrainischen Sewastopol um ganze 25 Jahre verlängert hat. Sewastopol ist der bedeutendste Standort der russischen Schwarzmeerflotte; Kiews prowestliche Vorgängerregierung hatte das Stationierungsabkommen beenden wollen. Auch weitere Maßnahmen der ukrainischen Regierung werden in Deutschland als prorussisch interpretiert, etwa das Vorhaben, das Russische zur offiziellen Amtssprache aufzuwerten. Eigentlich entspricht das nur den von Berlin meist gepriesenen Minderheitenrechten – schließlich geben rund 30 Prozent der ukrainischen Bevölkerung Russisch als ihre Muttersprache an. Aber wächst nicht Moskaus Einfluß, wenn das Russische in der Ukraine gestärkt wird? Viele Experten befürchteten, die Ukraine könne langfristig »geopolitisch abdriften«, bilanzierte im April Kai-Olaf Lang von der »Forschungsgruppe EU-Integration« der SWP. Entsprechend drischt Berlin nicht nur auf Putin, sondern auch auf die Regierung Janukowitsch ein, zumal die ukrainische Justiz mit Exministerpräsidentin Julia Timoschenko die wichtigste Parteigängerin des Westens außer Gefecht gesetzt hat. Auch im Falle der Ukraine sind Menschenrechte als Kampfmittel hilfreich. Zwar sind Hunderte Menschen wegen unzureichender medizinischer Versorgung in ukrainischer Haft ums Leben gekommen, als in Kiew noch Timoschenko regierte und die deutsche Journaille damit beschäftigt war, Polen (wegen der Kaczynskis) und China (zugunsten des Dalai Lama) als »Menschenrechtsfeinde« in Grund und Boden zu schreiben, aber Timoschenko kooperierte mit Berlin – da gab es keinen Anlaß, sich um lästige Beschwerden von Amnesty International zu kümmern.
Bei alledem gibt es einen Faktor, der die deutsche Machtpolitik in Osteuropa empfindlich stören könnte: China. Als der mutmaßlich nächste chinesische Ministerpräsident Li Keqiang Ende April Moskau besuchte, wies der Warschauer Think-Tank Osrodek Studiów Wschodnich (OSW, Zentrum für Oststudien) auf die sich rasch intensivierende Zusammenarbeit zwischen Moskau und Beijing hin. Demnach boomen nicht nur die allgemeinen Wirtschaftsbeziehungen; China bezieht mittlerweile über eine Pipeline auch Erdöl aus Rußland, Verhandlungen über Erdgaslieferungen sind ebenfalls im Gange. Lieferte Gazprom Gas in die Volksrepublik, dann wäre Europa wohl bald nicht mehr sein privilegierter Kunde; die russisch-chinesischen Beziehungen hingegen könnten weiter an Bedeutung gewinnen. Bereits jetzt, hielt das OSW fest, führten Rußland und China sogar gemeinsame Seemanöver durch.
Explizit wies das OSW auch auf ein Kooperationsformat hin, das größer ist als Putins Eurasische Union, im Gegensatz zu dieser auch schon funktioniert, aber nicht von Rußland beherrscht wird und künftig sogar von China dominiert werden könnte – die Shanghai Cooperation Organisation (SCO). Das Bündnis, 2001 gegründet, umfaßt neben politischer und ökonomischer Kooperation auch gemeinsame Militärmanöver und bindet Moskaus Aufmerksamkeit in wachsendem Maß. Es zeigt, wie sich Rußland immer stärker nach Ostasien orientiert – keineswegs nur ökonomisch, sondern auch strategisch. Wenn es mit Putins »europäischeurasischer Partnerschaft« nichts wird, weil Berlin seine eigenen Machtambitionen durchsetzen will, dann eröffnen sich für Moskau neue Chancen im Osten. Für diesen Fall aber mag es durchaus sinnvoll sein, eine Hauptstadt zu haben, die näher am Zentrum des Geschehens in Ostasien liegt und nicht so weit ab vom Schuß wie das allzu weit westliche Moskau. Zugegeben – Schoigus Vorschlag wird wohl kaum realisiert werden. Er zeigt aber, daß Rußland weiterhin ganz eigenen Kalkülen folgt.
Jörg Kronauer schrieb in KONKRET 6/12 über die syrische Opposition
Konkret 07/12, S. 25

Kosovo ist kein Staat, sondern eine Militärbasis der NATO

Kosovo ist ein Beispiel für die Doppelmoral der EU, der USA und der NATO, denn was für Kosovo recht war, und zwar die Gründung eines eigenen Staates durch kosovarische Separatisten, die gewaltsame Vertreibung von Serben, Bosniern und Kroaten aus diesem Gebiet durch den kosovarischen Vasalen der NATO, die Säuberungsaktionen der kriminellen kosovarische Miliz UCK (Ushtria Çlirimtare e Kosovës ‚ Befreiungsarmee des Kosovo‘) und anschließende Volksabstimmung unter den dann nur noch verbliebenen Kosovaren, daß ist für die Krim und die Ostukraine, oder auch woanders in der Welt, nicht ebenso billig, dort sei der Separatismus ganz, ganz böse. Das kriminelle staatliche Gebilde von Kosovo wurde ebenso durch NATO aufgebombt, wie der gewaltsame NATO-Putsch von Maidan in Kiev, der gewaltsame Sturz der damaligen legitimen Regierung und der gegenwärtige Versuch der weiteren NATO-Erweiterung durch das Aufbomben des jetzigen NATO-Regimes in Kiev zur alleinigen Macht in der Ukraine. Damit hätte NATO nach Kosovo einen weitere Militärbasis, die sich ein Staat nennen darf.

Der zunehmende Realitätsverlust bei Regierenden und deren Massenmedien in Deutschland bleibt nicht ohne Einfluß auf die Bevölkerung (und vice versa), die dementsprechend verblödet ist und zum diskursiven Denken (kennzeichnet durch Begriff, Urteil, Schlussfolgerung, Erkennen der Widersprüche) nicht mehr fähig.

Realitätsverlust beschreibt den geistigen Zustand einer Person, welche nicht (mehr) in der Lage ist, die Situation, in der sie sich befindet, zu begreifen.

So. Nun sind seit Anfang 2015 18.000 Kosovaren nach Deutschland als Asylbewerber gekommen. Davon werden ca. 3 Promille (drei von tausend) Asyl bekommen, ein großer Rest wird aus humanitären Gründen eine Aufenthaltsgenehmigung erhalten. Willkommen in der deutschen bunten Vielfalt! Mirë se erdhët!

Sehen Sie bitte diese Videos an:

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Die Weltwoche | Samstag, 14. Februar 2015

Exodus aus dem Kosovo

Das Kosovo war eines der ehrgeizigsten nation building-Projekte, das die westliche Staatengemeinschaft je ausgeheckt hat. Heute ist das Land keine blühende Nation, sondern ein gescheiterter Staat. Seit Anfang Jahr haben Tausende junge Kosovaren ihr Land verlassen – ohne Hoffnung, je heimzukehren.

Von Wolfgang Koydl

Die Reisecars verkehren nach einem festen Fahrplan, sie halten in jeder grösseren Stadt des Kosovos, und sie sind immer voll besetzt. Letzter Stopp ist die serbische Kleinstadt ­Subotica an der ungarischen Grenze. Dort sind die Fahrgäste auf sich allein gestellt: Zu Fuss schlagen sie sich kilometerweit bis zur grünen Grenze durch, mit Koffern und teilweise mit kleinen Kindern auf dem Arm. Schleuser bringen sie dann weiter – nach Österreich, Deutschland oder Schweden. Der Name des Busunternehmens passt zum Exodus: Adio. Denn die wenigsten wollen wieder heimkehren in ihr Land.

Das Kosovo, Europas jüngster, ärmster und vermutlich korruptester Staat, blutet aus. Hunderte sind es jeden Tag, Tausende jede Woche, mindestens 30 000 sollen es allein in den letzten zwei Monaten gewesen sein, welche die Reise nach Norden antraten. Sie flüchten nicht wie früher vor politischer Unterdrückung, sondern vor Not und Aussichtslosigkeit.

Kosovo, das hiess – im zerbrechenden Jugoslawien – Elend, Armut und Verfolgung. Ko­sovo, das war ein brutaler Krieg, unsägliche Grausamkeiten und ethnische Säuberungen. Kosovo war aber auch eines der ehrgeizigsten Projekte von nation building, das die westliche Staatengemeinschaft je ausgeheckt hat. Was in Afghanistan und im Irak gescheitert war, was in Libyen nicht mehr angepackt wurde, das sollte doch in dem kleinen Balkanfleck gelingen: die Schaffung eines prosperierenden, demokratischen Kleinstaates nach westlichem Ebenbild.

Jahrelang verwaltete ein Prokonsul der Vereinten Nationen das Gebiet. Das nordatlan­tische Bündnis Nato stationierte mehrere ­tausend Mann, und die Europäische Union entsandte die teuerste Mission ihrer Ge­schichte: Eulex. Hinter dem Kürzel verbirgt sich der Zungenbrecher «Rechtsstaatlichkeitsmission». An die 2000 Polizisten, Richter, Gefängnisaufseher und Zollbeamte aus Europa sollten dem jungen Staat rechtstaatlich in ­Theorie und Praxis auf die Sprünge helfen. Ausserdem sollten kriminelle Machenschaften aufgedeckt und deren meist hochrangige Urheber vor Gericht gestellt werden. Die Kosten für den europäischen Steuerzahler: bislang eine Milliarde Euro.

Die Schweiz hat sich mit ihrem Engagement eher zurückgehalten. Obwohl Bern zu den Ersten gehörte, die den neuen Staat anerkannten, wählte man bei der Hilfe einen lokalen Ansatz: Neun Gemeinden wurden gezielt gefördert, aus­serdem wurden 87 Notare ausgebildet. In den letzten Jahren flossen im Schnitt rund 65 Millionen Franken pro Jahr an Hilfsgeldern in das Kosovo.

Doch auf europäischer Ebene muss das Experiment als gescheitert gelten. Europas Gelder kamen selten den Bewohnern zugute, sondern finanzierten die Gehälter der Diplomaten, Helfer und Berater, die das Mündel Kosovo verwalteten. Heute redet niemand gerne über das ­Kosovo – nicht in Brüssel, nicht in Berlin, nicht in Washington. Denn fünfzehn Jahre nach Kriegsende und sieben Jahre nach der Unabhängigkeit ist das Kosovo am Ende. Das Land ist keine blühende Nation, sondern ein failed state – und er liegt nicht in Asien, Afrika oder Arabien, sondern mitten in Europa. Schuld sind nicht nur Unfähigkeit, Habgier und Bestechlichkeit der kosovarischen Elite. Schuld sind auch die EU und die USA, die bisweilen mit besonders schlechtem Beispiel vorangingen. Ihre Glaubwürdigkeit im Land ist heute nicht viel höher als jene der korrupten Politikerkaste.

«Ich verstehe ja eure Verzweiflung», beschwor Staatspräsidentin Atifete Jahjaga kürzlich ihre Landsleute. «Aber wir können es uns nicht leisten, noch mehr Bürger zu verlieren.» Viele Anreize zum Verbleib vermochte die 39-jährige Polizeibeamtin freilich nicht zu bieten: «Heute haben wir wenigstens unseren eigenen Staat.» Das ist richtig, aber ein Parlament, ein Präsident und ein Premier machen nicht satt – die meisten Kosovaren leben in bitterer Armut. Perspektiven gibt es keine, vor ­allem nicht für die Jugend. Der jüngste Vorschlag von Finanzminister Avdullah Hoti, Firmen und Privatpersonen alte Steuerschulden und unbezahlte Stromrechnungen zu ­erlassen, dürfte den Ausreisetrend auch nicht stoppen.

Mit den Füssen gegen den Staat stimmen

Bei rund 370 Euro im Monat liegt das Durchschnittseinkommen – ein Minusrekord in der Region. Selbst in Albanien und in Serbien verdient man mehr. Die deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit schätzt, dass 34 Prozent der zwei Millionen Kosovaren mit noch weniger auskommen müssen: rund 1,50 Euro am Tag. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 40 Prozent, bei jungen Menschen ist es sogar deutlich mehr. Kein Wunder, dass es vor allem sie sind, die mit den Füssen gegen ihren Staat stimmen und ihn fluchtartig verlassen.

Wer zu Hause bleibt, macht seinem Ärger Luft. Im Dezember und im Januar zogen Zehntausende vor die Regierungsgebäude am Mutter-Teresa-Boulevard von Pristina. «Mit Dieben lässt sich kein Staat machen», hiess es doppeldeutig auf Transparenten. Andere Demonstranten reckten Angelruten in die Höhe, an denen kopierte 50-Euro-Noten befestigt waren – beides Hinweise auf den Selbstbedienungs­laden, zu dem die kosovarische Politik verkommen ist. Steine flogen, Scheiben gingen zu Bruch, 170 Menschen wurden verletzt.

Der Zorn richtet sich vor allem gegen Hashim Thaci. Der Begründer und ehemalige Kommandeur der paramilitärischen kosovarischen Befreiungsarmee (UCK) bestimmte von Anfang an auch die Politik seines Landes mit. Ihm werden Verbindungen zur organisierten Kriminalität und die Beteiligung an Kriegsverbrechen nachgesagt. Der ehemalige Schweizer Europarats-Abgeordnete Dick Marty brachte ihn in ­einem Bericht über UCK-Verbrechen in Verbindung mit dem Handel von Organen, die ermordeten serbischen Soldaten entnommen worden sein sollen.

Tatsache ist, dass Thaci – der in den neunziger Jahren als Asylant in Dietikon als Eisenbahnrangierer arbeitete und in Zürich studierte – in Amt und Würden reich geworden ist. Seine Vorliebe gilt feinem Zwirn. Jedes ein­zelne Kleidungsstück soll mit seinem Monogramm bestickt sein. Ausländische Wirtschaftsexperten werfen ihm vor, dass er während seiner Amtszeit als Ministerpräsident ehemalige Staatsbetriebe unter Wert an Vertraute und Freunde verhökerte.

Bei den Parlamentswahlen im vergangenen Sommer wurden Thaci und seine aus der UCK hervorgegangene Demokratische Partei (PDK) abgewählt. Die Bürger hatten genug von Vetternwirtschaft, Korruption und Wirtschaftskrise. Zwar erhielt die PDK weiterhin die meisten Stimmen, aber es hätte für eine Koalition der Opposition unter Führung der Demo­kratischen Liga gereicht. Sie war von dem ­legendären Unabhängigkeitsführer Ibrahim Rugova – der nie ohne gemusterten Seidenschal auftrat – ­gegründet worden.

Bündnis aus Feuer und Wasser

Doch dem Westen, allen voran den USA, waren die Wünsche der kosovarischen Wähler gleichgültig. Sie setzten durch, dass die Liga sich mit Thaci zur Regierung zusammenschloss. «Guns and Roses» nennen die Kosovaren dieses Bündnis aus Feuer und Wasser zynisch. Denn es ist ein offenes Geheimnis, dass Thacis UCK einst Aufträge für Morde an Liga-Politikern erteilte. Bei den Koalitionsverhandlungen oft anwesend war Tracey Ann Jacobson, Amerikas Botschafterin in Pristina. Den USA und den Europäern geht es in erster Linie um Stabilität, auch wenn sie von Kriminellen garantiert sein sollte. Deshalb wollten sie um ­jeden Preis eine Regierungsbeteiligung der Partei Vetevendosje («Selbstbestimmung») vermeiden. Diese national-sozialistische Bewegung lehnt Verhandlungen mit Serbien ab und verfolgt wirtschaftlich ein marxistisches Programm.

Es ist nicht so, dass die Mehrheit der Kosovaren über die Finten des Westens überrascht gewesen wäre. Sie musste ja schon mit ansehen, wie die Verteidiger westlicher Werte selbst in den balkanischen Korruptionssumpf hineinmarschierten. Jacobsons Vorgänger Christopher Dell etwa sorgte als Botschafter dafür, dass die US-Firma Bechtel den Zuschlag für eine 120 Kilometer lange Autobahn von Pristina in die albanische Hauptstadt Tirana erhielt. Mit Kosten von 700 Millionen Euro war Bechtel nicht der billigste Anbieter, vor allem, wenn man ­bedenkt, dass das gesamte Staatsbudget nur 1,1 Milliarden Euro betrug. Gelohnt hat sich der Deal dennoch – für Dell. Nach seinem Ausscheiden aus dem diplomatischen Dienst wechselte er in die Privatwirtschaft – zu Bechtel.

Weitaus schlimmer freilich wiegt der Glaubwürdigkeitsverlust, den die dem Recht verpflichtete EU-Mission Eulex erlitten hat. Zwei ehemalige EU-Diplomaten haben verraten, dass die Rechtshelfer ihrer Aufgabe nicht gerecht werden, mafiöse Verbindungen in der Politik aufzudecken und zu ahnden. Von 1187 Fällen, die Eulex von den Uno-Behörden übernahm, mündeten lediglich vier in Verurteilungen. Gegen grosse Fische ging man sowieso nicht vor. Was aber erklärt diese Beisshemmung der europäischen Strafverfolger? Dazu gibt es zwei Theorien, eine schlimme und eine schlimmere: Entweder zuckten sie aus Furcht vor den Mächtigen zurück. Oder sie liessen sich kaufen.

Federica Mogherini, die neue EU-Aussen­beauftragte, hat eine Untersuchung versprochen und den französischen Rechtsprofessor ­Jean-Paul Jacqué damit beauftragt. Er sollte sich auskennen, denn er arbeitete das Eulex-Mandat aus, das er jetzt durchleuchten soll. Unliebsame Überraschungen dürfte es von ihm nicht geben, weder für die EU noch für die Kosovo-Mafia.

http://www.weltwoche.ch/index.php?id=553309

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Aus: Junge Welt, Ausgabe vom 13.03.2015, Seite 12 / Thema

Wie man einen Konflikt verkauft
Beispiel Kosovo-Krieg: Anteil der Medien an der Vorbereitung, Begleitung und Auswertung der NATO-Angriffe
Von Rainer Rupp
Vereinnahmung von Politik und Medien: Zeitungsleser sollen wie S
Vereinnahmung von Politik und Medien: Zeitungsleser sollen wie Soldaten über den »Feind« denken (US-Militär im Kosovo-Einsatz in Tuzla/Bosnien am 14.2.1999)

Vom 5. bis zum 8. März veranstaltete die Neue Gesellschaft für Psychologie in Berlin den Kongress »Krieg um die Köpfe«. Es ging dabei unter anderem um die Einstimmung der Bevölkerung auf die scheinbare Notwendigkeit und Unausweichlichkeit der Beteiligung an Kriegen, um mediale Formierungs- und politische Entscheidungsprozesse.

Unter den Vortragenden war auch jW-Autor Rainer Rupp – jahrelang im NATO-Hauptquartier in Brüssel als Informant für die DDR tätig. In seinem Beitrag arbeitet er die Vorgehensweise der Mainstreammedien im ersten Krieg der NATO in Europa nach dem Zusammenbruch der europäischen sozialistischen Länder in Jugoslawien im Jahr 1999 heraus. Der Angriff auf das Land leitete einen militärisch-politischen Paradigmenwechsel ein. Die Öffentlichkeitsarbeit der NATO zur Rechtfertigung dieses Überfalls und die Rolle der »Qualitätsmedien« als Sprachrohr der Kriegstreiber spielte dabei eine besondere und bis heute beispielhafte Rolle. jW veröffentlicht eine gekürzte und überarbeitete Fassung. (jW)

Nach dem Ende des Kalten Krieges und dem Zerfall der Sowjetunion griffen westliche »Demokratien« wieder auf das typisch imperialistische Mittel des bewaffneten Überfalls auf ein Land Europas als Fortsetzung ihrer Außenpolitik zurück. Zugleich wurde von den Abteilungen für psychologische Kriegführung im Pentagon der Glaubenssatz propagiert, wonach »Demokratien keine Kriege führen«. US-Vasallen rund um die Welt, besonders in Europa, beteten diese Formel wie ein Mantra nach. Per Definition führen USA und NATO seither keine Kriege, sondern »robuste humanitäre Interventionen« zum Schutz von Menschenrechten, zur Förderung von Demokratie und Freiheit, insbesondere zur Durchsetzung einer neoliberal bestimmten Marktwirtschaft.

In den Planungsdokumenten der NATO, z. B. im neuen »Strategischen Konzept« von 1999, wird dagegen ganz ungeschminkt von der Notwendigkeit militärischer Interventionen in anderen Weltregionen zum Zweck der »Sicherung von Rohstoffen und Transportwegen und des Zugangs zu Märkten« gesprochen. So steht es auch in den späteren Weißbüchern zur Militärpolitik der Bundeswehr. Es handelt sich hierbei nicht um Geheimpapiere. Ihre Inhalte sind bekannt, aber die Regierungen und Medien verschweigen sie möglichst. Kostspielige Militäroperationen fern der Heimat lassen sich gegenüber der Öffentlichkeit viel besser mit Erzählungen von Greueltaten des neuen Feindes rechtfertigen als mit der kalten Logik der Gewinnmaximierung und des Shareholder-Values führender Konzerne.

War erst einmal ein Staat als neues Ziel ausgewählt, hatte die Dämonisierung des Gegners höchste Priorität. Denn die Stimmung in der europäischen, besonders der deutschen Öffentlichkeit war 1999 weitgehend antimilitaristisch. Die aber sollte den Krieg gegen Jugoslawien ohne großes Murren akzeptieren. Daher machten die Propagandisten des Nordatlantikpakts immer wieder Anleihen beim »guten Krieg«, dem gegen den deutschen Faschismus, dessen Notwendigkeit von den meisten Gegnern militärischer Eingriffe nicht bestritten wird.

Dies ist das Muster, das auch für die Rechtfertigung der Bombardierung ziviler Ziele in Belgrad und anderen Städten Serbiens herangezogen wurde. Kollateralschäden müsste die deutsche Bevölkerung akzeptieren, wenn man – wie damals der Außenminister und Scharfmacher Joseph Fischer von den Grünen – »ein neues Auschwitz verhindern« wollte.

Horrende Todesopferzahlen

Der NATO-Angriff gegen Jugoslawien begann am 24. März 1999. Das Bombardement dauerte 78 Tage und Nächte. Da die jugoslawische Armee sich geschickt tarnte, suchten sich die NATO-Bomber zivile Ziele: Wasserversorgung, Brücken, Schleusen, Elektrizitätswerke, Bahnhöfe, Schulen, Krankenhäuser etc. Während um Ostern die Bomben auf Belgrad fielen, wurde in Washington das neue »Strategische Konzept« der NATO als Blaupause zu weltweiten Aggressionen feierlich von den Staatsoberhäuptern unterzeichnet.

Heute steht fest, was für Kritiker schon damals klar zu erkennen war, dass der Pakt in dem antiserbischen Propagandakrieg mit durchweg erfundenen Berichten die Öffentlichkeit in den NATO-Ländern aufhetzte. Seine Berichterstattung über den Verlauf des Krieges war je nach Zweckmäßigkeit maßlos über- oder untertrieben. Mit Geschichten von unvorstellbarer Brutalität und Zahlen von Mordopfern, die in die Hunderttausende gingen, sollte im Kosovo eine Analogie zu Nazi-KZ und Massenvernichtung hergestellt werden.¹

In einer fast einjährigen Phase vor Beginn des NATO-Luftkrieges war das Kosovo von teils schweren Kämpfen bei der Niederschlagung des Aufstands der UÇK, einer faschistoiden paramilitärischen albanischen Kampftruppe, gekennzeichnet. In diesem und den vorangehenden Jahren waren auf beiden Seiten knapp 2.000 Menschen ums Leben gekommen. Erst infolge des NATO-Angriffs und des daraufhin einsetzenden Chaos stieg die Zahl der Toten rapide an, einerseits durch die Bombenabwürfe und andererseits durch die dramatische Zunahme der Mord- und Terroroperationen der mit der NATO verbündeten UÇK gegen serbische Nachbarn, Roma, Sinti und auch gegen proserbische Albaner im Kosovo. Als dann Bomben des Militärpakts fielen, setzte eine Fluchtwelle ein. Hunderttausende wichen vor dem serbischen Militär, vor der UÇK, vor den NATO-Bomben zurück; sie flohen vor Hunger und Not, kurz, sie flohen vor dem Krieg.

Vor dem Überfall waren laut Angaben des Flüchtlingshilfswerks der UNO 14.000 Kosovo-Albaner geflohen. Mit dem Überfall setzte die Massenflucht ein. Daraus sogen die Propagandisten des Nordatlantikpakts ihren Honig, um keine Kriegsmüdigkeit oder Zweifel bei der Öffentlichkeit in den eigenen Ländern aufkommen zu lassen. Das war die Zeit, in der NATO-Sprecher Jamie Shea mit Geschichten von »Zigtausenden verschwundener junger Männer« aufwartete, die »wahrscheinlich von den Serben ermordet wurden«.

Die Zahl der auf der Flucht »verschwundenen« und »vermutlich ermordeten« Kosovo-Albaner wurde von der NATO immer höher eingeschätzt; zuletzt waren es 100.000 bis 225.000.² Immer wieder wurden Analogien zum Holocaust behauptet. Auf NATO-Pressekonferenzen wurden Satellitenfotos gezeigt, auf denen jedes Stück aufgewühlter Erde als Massengrab präsentiert wurde. Auch der SPD-Kriegsminister Rudolf Scharping wuchs bei solchen Gelegenheiten über sich hinaus. Zugleich plapperten ARD und ZDF samt den anderen »Qualitätsmedien« die NATO-Lügen kritiklos nach.

Suche nach Massengräbern

Unter dem Eindruck des großen Elends schrieb im nachhinein der bekannte US-Stratege Edward Luttwak in Foreign Affairs, eine der führenden außenpolitischen Zeitschriften der USA: »Es lohnt sich, darüber nachzudenken, ob es den Kosovaren heute nicht besser ginge, wenn die NATO einfach gar nichts getan hätte.« Aber dem Militärbündnis ging es nicht darum, den Menschen im Kosovo zu helfen, sondern dieser Teil Jugoslawiens diente als Rechtfertigung zum Regimewechsel in Belgrad und die Intervention als Musterbeispiel für die Umsetzung ihres neuen »Strategischen Konzepts«.

Als am 10. Juni 1999 schließlich die Waffen im Kosovo schwiegen, Jugoslawien angesichts der Zerstörungen seinen Widerstand aufgegeben hatte und die ersten NATO-Truppen in das Kosovo einmarschierten, begann mit Hochdruck die Suche nach Massengräbern. Man stand schließlich in der Pflicht, einen »Holocaust« zu liefern. Auch Journalisten wurden eingebunden und mit Lageplänen von den mutmaßlichen Massengräbern versorgt.

Die britische Tageszeitung The Independent, die sich nicht an der allgemeinen Kriegshysterie beteiligt hatte, berichtete am 27. Juni 1999 von einer regelrechten »Goldgräberstimmung« unter den Journalisten im Kosovo. Wer die ersten Bildberichte von einem Massengrab liefern konnte, dem waren Ruhm und Geld gewiss. Und findige Albaner wussten Profit aus der Situation zu schlagen. »Nicht weit von hier hat es ein Massaker gegeben«, zitierte das Blatt einen Kosovo-Albaner, der hinter vorgehaltener Hand einem Reporter zuflüsterte, ihn gegen einen entsprechenden Dollarbetrag dorthin zu führen. Um die Sache noch interessanter zu machen, habe er hinzugefügt: »20 Leichen ohne Köpfe«. Das Geld sei der Journalist anschließend losgewesen, und von dem sensationellen Massengrab habe er nichts zu sehen bekommen.

Als die ersten Zweifel an der Zahl der Ermordeten und an Massengräbern aufkamen, revidierten die Propagandisten der NATO ihre früheren Schätzungen schnell nach unten und behaupteten frech, dass sie nie von Hunderttausenden Toten gesprochen hätten. Jetzt war die Rede von 10.000 Ermordeten in 130 Massengräbern. Aber auch dafür wurden keine Beweise gefunden. Die Öffnung von »Massengräbern« unter großem Mediengetöse erwiesen sich in der Regel als Flop. Von menschlichen Leichen oder deren Resten war keine Spur. In den Gruben auf den Satellitenaufnahmen, die wegen der umgewühlten Erde als Massengräber verkauft worden waren, lagen Kadaver von Kühen und anderen Haustieren.

Was folgte, war grotesk: Von der NATO-Desinformationsabteilung bestärkt, schlossen die Journalisten, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Die Tatsache, dass in den ansonsten leeren »Massengräbern« nur Kadaver von Haustieren gefunden wurden, wertete die Journaille als Beweis für die besondere Verwerflichkeit der Serben. Denn um die Entdeckung ihrer Kriegsverbrechen durch das nordatlantische Bündnis zu verhindern, hätten sie die Leichen wieder ausgegraben, um sie an anderer Stelle verschwinden zu lassen. Man wusste auch schon wo, nämlich in den tiefen Stollen der Trepca-Minen im Nordosten des Kosovo.

Als auch dort keine Leichen gefunden wurden, kamen »investigative« Reporter auf eine andere Idee, die wiederum das Bild vom Holocaust beschwor: Die Leichen seien in den Schmelzöfen der serbischen Hüttenwerke im Kosovo verbrannt worden. Aber dort fanden die inzwischen aus verschiedenen NATO-Ländern angereisten Forensikteams ebenfalls keine Spuren. Das US-amerikanische FBI stellte das bei weitem größte Kontingent. Das Gebiet wurde als »der größte Tatort in der forensischen Geschichte des FBI« bezeichnet. Einige Monate später zogen die Abgesandten der US-Behörde unverrichteter Dinge ab. Der Leiter der spanischen Forensiker beschwerte sich vor den Medien, dass er und seine Kollegen von der NATO als Alibi missbraucht worden seien. Sie seien »zu einer semantischen Pirouette der Kriegspropagandamaschinen gemacht worden«, denn sie hätten »kein einziges Massengrab gefunden«.³

Schließlich hatte John Kifner von der New York Times die rettende Idee: Mit der Autorität des Blattes behauptete er, die Leichen seien in die Industriezentren Serbiens gebracht und dort in den vielen Hochöfen verbrannt worden. Und weil der Militärpakt nicht selbst in Serbien suchen könne, sei es unmöglich, den Serben die begangenen Massaker zu beweisen.

Das Besorgniserregende ist, dass sich einst seriöse Medien zum Instrument einer primitiven Kriegspropaganda hatten machen lassen. Bei einem Großteil der Greuelgeschichten berief sich der Sprecher des nordatlantischen Bündnisses auf Angaben der britischen Regierung. Deren Behauptungen basierten nicht etwa auf Nachforschungen vor Ort, sondern auf angeblichen Zeugenaussagen, die bei Anhörungen von kosovo-albanischen Flüchtlingen in den Lagern Albaniens und Mazedoniens und auf Grund verschiedener regionaler Presse- und Militärberichte gesammelt worden seien. Dazu gehörte auch die Geschichte, dass schwangeren (in diesem Fall albanischen) Frauen von Bestien (in diesem Fall Serben) die Föten aus dem Leib geschnitten worden wären.

Immer neue Hitler

Die kriegsberichterstattende Journaille: Überall hautnah dabei,
Die kriegsberichterstattende Journaille: Überall hautnah dabei, doch sie sieht die Vorgänge nicht, wie sie sich vor ihren Augen abspielen, sondern interpretiert sie wie von der NATO vorgegeben (Medienvertreter am 9.6.99 in Kumanowo im heutigen Mazedonien)

Ein Jahr später verkündete das nicht von der UNO, sondern von der NATO eingerichtete und bezahlte Internationale Kriegsverbrechertribunal für Jugoslawien in Den Haag, dass in den Kosovo-»Massengräbern« insgesamt 2.788 Leichen gefunden worden seien. Aber das waren die sterblichen Überreste von Kämpfern beider Seiten und von den zivilen Opfern der UÇK, die Hunderte Serben, Roma, Sinti und proserbischer Albaner im Krieg ermordet hatte. Die Tausenden zivilen Toten, die dem Dauerbombardement der NATO-Luftwaffe zum Opfer gefallen waren, wurden nicht mitgezählt.

Interessanterweise kam ausgerechnet vom Direktor des größten privaten US-Spionageunternehmens Stratfor Intelligence, George Friedman, die schärfste Kritik des Establishments am NATO-Krieg im Kosovo: Für ihn sei die »Zahl der Toten in doppelter Hinsicht von entscheidender Bedeutung«, so Friedman. Erstens mache es selbstverständlich etwas aus, »ob die NATO die Wahrheit gesagt hat oder nicht, wenn sie einen Krieg beginnt«. Und zweitens gebe »es schon einen qualitativen Unterschied zwischen Hunderten Toten einerseits, die im Rahmen einer Operation zur Terroristenbekämpfung getötet wurden, und einem genozidartigen tausendfachen Massenmord andererseits«.

Unter dem Titel »Wo sind die Todesfelder im Kosovo?« hatte das Spionageunternehmen am 17. Oktober 1999 eine kritische Analyse veröffentlicht, in der Behauptungen der NATO vom serbischen Genozid an Kosovo-Albanern der geringen Zahl der dort tatsächlich gefundenen Leichen gegenübergestellt wurden. »Wenn die Schwelle für eine Invasion und den Verlust der Souveränität eines Landes bei einigen hundert Toten liegt, die bei ethnischen Gewalttätigkeiten ihr Leben verloren haben, dann hätte der Casus belli schon für alle möglichen Länder eintreten müssen, von Großbritannien über die Türkei bis hin nach Südkorea. (…) Wenn sich jedoch die Verbrechen Serbiens nicht von denen anderer Länder unterscheiden, dann wird die Entscheidung, Serbien zu bombardieren, moralisch verdächtig.« Deshalb sei die Zahl der Getöteten von zentraler Bedeutung, so der Stratfor-Chef.

Die verantwortlichen Schreibtischtäter für das Töten im Kosovo, US-Präsident William Clinton, sein britischer Amtskollege Anthony Blair und Bundeskanzler Gerhard Schröder mit seinem Außenminister Joseph Fischer, wurden bis heute nicht belangt. Statt dessen erfreuen sie sich in der westlichen Wertegemeinschaft höchster Anerkennung. Tatsächlich wurde der serbische Staatspräsident Slobodan Milosevic als »neuer Hitler« für die »Massengräber« im Kosovo verantwortlich gemacht.

Die angeblichen Massengräber und Greueltaten im Kosovo sind in derselben NATO-Giftküche erfunden worden wie einige Jahre später die sagenumwobenen »Massenvernichtungswaffen« des irakischen Hitlers Saddam Hussein oder die »Massenexekutionen« von Zivilisten in Bengasi durch den libyschen Hitler Muammar Al-Ghaddafi oder die Giftgaseinsätze gegen die eigene Bevölkerung durch den syrischen Hitler Baschar Al-Assad. Und unlängst hat bereits die ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton den russischen Präsidenten Wladimir Putin mehrfach als »neuen Hitler« bezeichnet. Auch der britische Premier David Cameron hat ihn schon mit Hitler verglichen.

Krieg als Seifenoper

Zum Schluss noch einige Bemerkungen zu Jamie Shea, dem stets lächelnden Gesicht des Kosovo-Krieges. Genau ein Jahr nach Beginn des Angriffs gegen Jugoslawien machte der NATO-Sprecher von sich reden. Die Neue Zürcher Zeitung berichtete am 29. März 2000 von seinem Auftritt in Bern, wo er seinen staunenden Zuhörern aus Wirtschaft und Politik erzählte, wie die NATO die Weltöffentlichkeit über den Krieg getäuscht hatte. In seinem Vortrag mit dem Titel: »Selling a conflict – the ultimate PR challenge» (Wie man einen Konflikt verkauft, die ultimative Public-Relations-Herausforderung), präsentierte er sich als der Mann, der den Krieg wie ein Markenprodukt verpackt, verkauft und – notabene – fast eigenhändig gewonnen hatte.

Auch für flaue Kriegstage hatte Shea guten Rat: »Wenn du keine Geschichte hast, dann musst du eine erfinden!« Außerdem liebe das Publikum täglich ausgestrahlte »Seifenopern«, und es brauche Hauptdarsteller, womit sich Shea selbst meinte. Noch heute werde er persönlich überall auf der Welt erkannt, und das Frauenmagazin Elle habe ihn zu den zehn heißesten (sexiest) Männern der Welt gezählt.

Nun sei zu hoffen, kommentierte die NZZ den Vorgang, dass der in sich selbst verliebte Mann auf sexuellem Gebiet mehr leiste als bei der Vermittlung von NATO-Informationen. In Demokratien habe die Öffentlichkeit das Recht, von ihren kriegführenden Regierungen wahrheitsgetreu unterrichtet zu werden. Glaubwürdigkeit beruhe auf Faktentreue. Wird diese über längere Zeit beachtet, so ist man bereit, Vertrauen zu schenken auch in Fällen, in denen man aus Gründen der Geheimhaltung nicht in alle Einzelheiten eingeweiht werden könne, so das Schweizer Blatt. Und es fährt fort: »Wenn nun ein kleiner Sprecher, der nicht ganz versteht, worum es geht, meint, alles sei nur Public Relations, und dies verkündet, setzt er seinen Marktwert für die Mächtigen stark herab. Seine Glaubwürdigkeit ist plötzlich im Eimer, nicht mehr zu gebrauchen. In kurzer Zeit wird man sich am Kopf kratzen und fragen: Wie hieß er doch schon, der Sprecher? Jamie … irgendetwas.« Aber hier irrte die Tageszeitung.

Shea setzte seine Karriere in der NATO fort. Sein weiterer Werdegang ist für den Charakter der Organisation symptomatisch. Er brachte es nicht nur zum Direktor der Abteilung »Politikplanung«, sondern ist heute Vizegeneralsekretär der Organisation. Jetzt kann er über Russland als unberechenbare Macht schwadronieren, die für die friedliebende, die demokratischen Werte verteidigende NATO zu einer neuen Bedrohung geworden ist.

Anmerkungen

1 Siehe dazu den wichtigen Überblicksartikel im britischen Politikmagazin New Statesman vom 4 September 2000: www.newstatesman.com/node/138456

2 Dazu siehe auch die oben genannte Quelle.

3 Quelle: www.americanthinker.com/articles/2014/09/the_unspoken_obama_lie_that_led_to_benghazi.html#ixzz3UAeygYJ5

Rainer Rupp berichtete auf diesen Seiten zuletzt am 2.2.2015 über die Ostukraine und ihren gigantischen Industriekomplex mit Kohleförderung, Metallurgie und Chemie.

https://www.jungewelt.de/2015/03-13/003.php

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  13.03.2015   auf Achgut.com

Fachkraft oder Flüchtling – Wer darf ins Wirtschaftswunderland?

Schon beim Titel der gestrigen Talkshow bei Maybritt Illner, zu der ich eingeladen war, hätte ich gewarnt sein müssen. Thema verfehlt, fünf, hätte es in der Schule geheißen, denn mit den gegenwärtigen dringenden Problemen, unter denen unser Land ächzt, hat diese Fragestellung nichts zu tun.

Es ist ja keineswegs so, dass irgendjemand entscheiden kann, wer hierher kommen darf und wer nicht, sondern wir haben es mit einem wachsenden Strom von Zuwanderern zu tun, die aufgenommen werden müssen.

Nehmen wir Rosenheim als Beispiel, wo täglich bis zu 600 /  800 oder 1000 Leute aus dem Kosovo ankommen. Ein Drittel der dortigen Bevölkerung hat sich auf den Weg nach Deutschland gemacht. Der Exodus ist so schlimm, dass sich die Regierung des Kosovo an die deutsche Regierung gewandt und gebeten hat, ihre Landsleute wieder zurück zu schicken. Besonders die Fachkräfte werden im Land dringend gebraucht. Vorher müssen aber alle Asylanträge bearbeitet werden. Das dauert auch im beschleunigten Verfahren Wochen. Die von professionellen Schleuserbanden beförderten Menschen sind gut unterrichtet, was sie wie beantragen müssen.
In Rosenheim sind alle nur denkbaren Unterbringungsmöglichkeiten ausgeschöpft. Turnunterricht an den Schulen ist kaum noch möglich, denn die Hallen sind besetzt, Schwimmbäder geschlossen. Das Vereinsleben der Stadt ist fast zum Erliegen gekommen, denn die Vereinsheime sind belegt, sowie Kasernen , Gaststättensäle, Hotels. Die freiwilligen Sozialhelfer, egal ob Caritas , Diakonie oder Rotes Kreuz sind am Ende ihrer Kräfte. Die Stadt ist pleite. Geplante Renovierungen von Schulen, Kindergärten und Straßen nach dem Hochwasser, sind auf unbestimmte Zeit wegen finanzieller Schwierigkeiten verschoben.

Rosenheim ist nur ein Beispiel von vielen, aber von Problemen war in Illners Sendung nicht die Rede. Zwei Drittel der Sendung bestritt die Moderatorin mit den Vertretern der Großen Koalition Thomas Oppermann von der SPD und Andreas Scheuer von der CSU, die heile Welt spielten.

Oppermann durfte ausführlich über das kanadische Einwanderungsmodell referieren, das er vor Ort studiert hatte, wobei er der Frage auswich, ob ein Einwanderungsgesetz nach diesem Muster die bestehenden Zuwanderungsregeln ersetzen, oder auf sie draufgesattelt werden soll.

Scheuer vertrat die Ansicht, dass Deutschland über drei funktionierende Systeme verfüge ( Asylgesetz, Zuwanderungsgesetz, Blue- Card). Es gäbe keinen Bedarf für eine neue Regelung.

Es gelang mir einwenden, dass die Systeme eben nicht funktionieren. Es gibt mindestens sechzig Vorschriften, nach denen bei der Bearbeitung eines Asylantrags verfahren werden soll. Auch der erfahrenste Bearbeiter kann nicht zusätzlich zu den Gesetzestexten noch sechzig Ausführungsbestimmungen im Kopf haben. Das macht das Asylverfahren zum bürokratischen Hindernislauf.

Am Ende kommt heraus, dass höchstens zehn Prozent der Eingereisten durch das Asylverfahren anerkannt werden kann, um die dreißig Prozent erhalten aus unterschiedlichen Gründen Abschiebeschutz. Die restlichen sechzig Prozent verharren, so sie nicht freiwillig das Land verlassen oder abgeschoben werden, was immer seltener der Fall ist, in einem undefinierten Duldungsstatus.

Inzwischen ist die Zahl dieser Menschen auf geschätzte 600 000 angestiegen. Einen solchen Zustand als „funktionierendes System“ zu beschreiben, ist blanke Realitätsverweigerung.

Das Drehbuch der Sendung war sichtbar darauf angelegt, solche Probleme nicht zu diskutieren.

Stattdessen förderte Illner nach Kräften den üblichen öden Politiker- Schaukampf, in den ab und zu auch MP Ramelow einbezogen wurde, wobei es nicht um Inhalte, sondern um Apercus ging. Je weiter die Sendung fortschritt, desto prächtiger amüsierten sich Oppermann und Scheuer, bis im Studio eine schenkelklopfende Stammtischatmosphäre herrschte.

Am Schluss kam durch eine Zuschauerfrage doch noch mal ein Problem zur Sprache. Ob die zugewanderten Fachkräfte nicht zum Lohndumping eingesetzt werden würden. Sogar in der ARD hatte es, wenn auch zu mitternächtlicher Stunde, eine Sendung gegeben, die genau das bewies.

Aber die Vertreter der GroKo waren sich sofort einig, dass dies gar nicht sein könne, weil mit Mindestlohn und Tarifvertrag so etwas ausgeschlossen sei.  Wenn sich die Politiker die Mühe machen würden, die Zuschauermeinungen zur Sendung zu lesen, würden sie feststellen, wie sehr ihnen widersprochen wird und wie satt die Wähler ihre selbstverliebten Darstellungen haben.

Weil die Einwanderung aber ein drängendes Problem ist, das einer dringenden Debatte bedarf, werde ich in einem nächsten Beitrag veröffentlichen, was ich für Illner vorbereitet hatte, aber nicht vortragen konnte.

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/fachkraft_oder_fluechtling_wer_darf_ins_wirtschaftswunderland

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Remember: Do X! Don´t do Y!

Protect innocent, respect life, defend art, preserve creativity!

What´s Left? Antisemitism!

http://www.jsbielicki.com/jsb-79.htm

DJ Psycho Diver Sant – too small to fail
Tonttu Korvatunturilta Kuunsilta JSB
Tip tap tip tap tipetipe tip tap heija!
http://www.psychosputnik.com
http://www.saatchionline.com/jsbielicki
https://psychosputnik.wordpress.com/

They want 1984, we want 1776

They are on the run, we are on the march!

 I think for food

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Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

“Im Streit um moralische Probleme, ist der Relativismus die erste Zuflucht der Schurken.“ Roger Scruton

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

Islam ist weniger eine Religion und mehr eine totalitäre Gesellschaftsordnung, eine Ideologie, die absoluten Gehorsam verlangt und keinen Widerspruch, keinerlei Kritik duldet und das Denken und Erkenntnis verbietet. Der wahre Islam ist ganz anders, wer ihn findet wird eine hohe Belohnung erhalten.

Wahnsinn bedeute, immer wieder das gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten.

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren.

Irritationen verhelfen zu weiteren Erkenntnissen, Selbstzufriedenheit führt zur Verblödung,

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch.

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen.

Wenn jemand etwas zu sagen hat, der kann es immer sehr einfach sagen. Wenn jemand nichts zu sagen hat, der sagt es dann sehr kompliziert.

Sucht ist, wenn jemand etwas macht, was er machen will und sucht jemand, der es macht, daß er es nicht macht und es nicht machen will.

Sollen die Klugen immer nachgeben, dann wird die Welt von Dummen regiert. Zu viel „Klugheit“ macht dumm.

Wenn man nur das Schlechte bekämpft, um das Leben zu schützen, bringt man gar nichts Gutes hervor und ein solches Leben ist dann nicht mehr lebenswert und braucht nicht beschützt zu werden, denn es ist dann durch ein solches totales Beschützen sowieso schon tot. Man kann so viel Geld für Versicherungen ausgeben, daß man gar nichts mehr zum Versichern hat. Mit Sicherheit ist es eben so.

Zufriedene Sklaven sind die schlimmsten Feinde der Freiheit.

Kreativität ist eine Intelligenz, die Spaß hat.

Wen die Arbeit krank macht, der soll kündigen!

Wenn Deutsche über Moral reden, meinen sie das Geld.

Ein Mensch ohne Erkenntnis ist dann  lediglich ein ängstlicher, aggressiver, unglücklicher Affe.

Denken ist immer grenzüberschreitend.

Der Mob, der sich das Volk nennt, diskutiert nicht, sondern diffamiert.

Legal ist nicht immer legitim.

Wer nicht verzichten kann, lebt unglücklich.

Sogenannte Sozial-, Kultur-, Geisteswissenschaften, Soziologie, Psychologie, Psychotherapie, Psychoanalyse, sind keine Wissenschaften mehr, sondern immanent religiöse Kultpropheten, organisiert wie Sekten.

Ohne eine starke Opposition atrophiert jede scheinbare Demokratie zur Tyrannei, und ebenso eine Wissenschaft, zur Gesinnung einer Sekte.

Man kann alles nur aus gewisser Distanz erkennen, wer sich ereifert, empört, wer mit seiner Nase an etwas klebt, der hat die Perspektive verloren, der erkennt nichts mehr, der hat nur noch seine Phantasie von der Welt im Kopf. So entsteht Paranoia, die sich Religion, und Religion als Politik, sogar als Wissenschaft nennt.

Islamisten sind eine Gefahr, deswegen werden sie als solche nicht gesehen. Juden sind keine Gefahr, deswegen werden sie als solche gesehen. So funktioniert die Wahrnehmung von  Feiglingen.

Humorlose Menschen könner nur fürchten oder hassen und werden Mönche oder Terroristen.

Menschen sind nicht gleich, jeder einzelne Mensch ist ein Unikat.

Erkenntnis gilt für alle, auch für Muslime, Albaner, Frauen und Homosexuelle.

Islam gehört zu Deutschland, Judentum gehört zu Israel.

Der Konsensterror (Totalitarismus) ist in Deutschland allgegenwärtig.

Es wird nicht mehr diskutiert, sondern nur noch diffamiert.

Es ist eine Kultur des Mobs. Wie es bereits gewesen ist.

Harmonie ist nur, wenn man nicht kommuniziert.

Man soll niemals mit jemand ins Bett gehen, der mehr Probleme hat, als man selbst.

>>Evelyn Waugh, sicherlich der witzigste Erzähler des vergangenen Jahrhunderts, im Zweiten Weltkrieg, herauskommend aus einem Bunker während einer deutschen Bombardierung Jugoslawiens, blickte zum Himmel, von dem es feindliche Bomben regnete und bemerkte: “Wie alles Deutsche, stark übertrieben.“<< Joseph Epstein

Man muß Mut haben, um witzig zu sein.

Dumm und blöd geht meistens zusammen.

Charlie Hebdo: solche Morde an Juden sind euch egal, mal sehen wie”angemessen”  ihr reagiert, wenn (wenn, nicht falls) eure Städte von Islamisten mit Kasam-Raketen beschossen werden.

Christopher Hitchens großartig: „In einer freien Gesellschaft hat niemand das Recht, nicht beleidigt zu werden.“

Je mehr sich jemand narzisstisch aufbläht, desto mehr fühlt er sich beleidigt und provoziert.

“Das Problem mit der Welt ist, daß die Dummen felsenfest überzeugt sind und die Klugen voller Zweifel.” – Bertrand Russel

Das Problem mit den Islamisten in Europa soll man genauso lösen, wie es Europa für den Nahen Osten verlangt: jeweils eine Zweistaatenlösung, die Hälfte für Muslime, die andere Hälfte für Nicht-Muslime, mit einer gemeinsamen Hauptstadt.

Was darf Satire? Alles! Nur nicht vom Dummkopf verstanden werden, weil es dann keine Satire war.

Islamimus ist Islam, der Gewalt predigt.

Islam ist eine Religion der Liebe,und wer es anzweifelt, ist tot.

Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke. Der Islam ist die friedliche Religion der Liebe George Orwell 2015

Islam ist verantwortlich für gar nichts, Juden sind schuld an allem.

Islamisten sind Satanisten. Islamismus ist eine Religion von Idioten.

Leute fühlen sich immer furchtbar beleidigt, wenn man ihre Lügen nicht glaubt.

Jeder ist selbst verantwortlich für seine Gefühle.

Die Psychoanalyse geht niemanden außer den Psychoanalytiker und seinen Patienten etwas an, und alle anderen sollen sich verpissen.

“Zeit ist das Echo einer Axt
im Wald.
Philip Larkin, Gesammelte Gedichte

Wenn jemand wie Islamisten sein Ego endlos aufbläht, dann verletzt er seine eigenen Gefühle schon morgens beim Scheißen.

„Die sieben Todsünden der modernen Gesellschaft: Reichtum ohne Arbeit Genuß ohne Gewissen Wissen ohne Charakter Geschäft ohne Moral Wissenschaft ohne Menschlichkeit Religion ohne Opfer Politik ohne Prinzipien.“
―Mahatma Gandhi

„Wo man nur die Wahl hat zwischen Feigheit und Gewalt, würde ich zur Gewalt raten.“
―Mahatma Gandhi

Warum zeigt sich Allah nicht? Weil er mit solchen Arschlöchern nichts zu tun haben will.

„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus’. Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus’.”  – Ignazio Silone

Politische Korrektheit verlangt eine Sprache für ein Poesiealbum.

Psychoanalyse ist frivol, oder es ist keine Psychoanalyse.

Bunte Vielfalt, früher: Scheiße

Was der Mensch nicht mehr verändern, nicht mehr reformieren kann, ist nicht mehr lebendig, sondern sehr tot. Was tot ist, das soll man, das muß man begraben: Religion, Ehe, Romantizismus, etc.

Die Realität ist immer stärker als Illusionen.

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Stupidity is demonstrated by people lacking the knowledge they could achieve

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice in an attempt to avoid upsetting fools not willing to face up to the truth

“In arguments about moral problems, relativism is the first refuge of the scoundrel.” Roger Scruton

Antisemitism is when one blames the Jews or Israel for issues, he does not blame others

Islam is less a religion and more a totalitarian society, an ideology that demands absolute obedience and tolerates no dissent, no criticism, and prohibits the thinking, knowledge and recognition. True Islam is totally different, the one who will find it will receive a very high reward.

Craziness is, when one always does the same but expects a different outcome

If a monkey thinks “I am a monkey”, then it is already a human

A man with roots should go for a pedicure

Self smugness leads to idiocy, being pissed off leads to enlightenment

If someone has something to say, he can tell it always very easily. If someone has nothing to say, he says it in a very complicated way

Addiction is, when somebody does something he wants to do, yet seeks someone who can make it so he won’t do it and doesn’t want to, either.

If the clever people always gave in, the world would be reigned by idiots. Too much “cleverness” makes you stupid.

If one only fights evil to protect life, one produces nothing good at all and such a life then becomes no longer worth living and thus requires no protection, for it is already unlived due to such a total protection. One can spend so much money on insurance, that one has nothing left to insure. Safety works in the same way.

Happy slaves are the worst enemies of freedom.

Creativity is an intelligence having fun.

If working makes you sick, fuck off, leave the work!

If Germans talk about morality, they mean money.

A man without an insight is just an anxious, aggressive, unhappy monkey.

Thinking is always trespassing.

The mob, who calls himself the people, does not discuss, just defames.

Legal is not always legitimate.

Who can not do without, lives unhappy.

So called social, culture sciences, sociology, psychology psychotherapy, psychoanalysis, are not anymore scientific, but immanent religious cult-prophets, organized as sects.

Without a strong opposition any apparent democracy atrophies to a tyranny, and as well a science , to an attitude of a religious sect.

You can recognize everything from a certain distance only, who is zealous, outraged, who sticks his nose in something, this one has lost the perspective, he recognizes anything more, he has only his imagination of the world in his head. This creates paranoia, which is called religion, and a religion as politics, even as a science.

Islamists are a real danger, therefore they will not be seen as such. Jews are not a danger, therefore they are seen as such. It is how the perception by cowards functions.

People without a sense of humor are able only to fear or to hate and become monks or terrorists.

People are not equal, each single person is unique.

Insight applies to everyone, including Muslims, Albanians, women and homosexuals.

Islam belongs to Germany, Judaism belongs to Israel.

The totalitarian Terror of consensus is ubiquitous in Germany.
There are no discussions anymore, but defamations only.
It is a culture of the mob. As it has already been.
Harmony is only if you do not communicate.

One should never go to bed with someone who has more problems than you already have.

>>Evelyn Waugh, surely the wittiest novelist of the past century, in World War II, coming out of a bunker during a German bombing of Yugoslavia, looked up at the sky raining enemy bombs and remarked, “Like everything German, vastly overdone.”<< Joseph Epstein

One has to be brave, to have a wit.

Stupid and dull belong mostly together.

Charlie Hebdo: you don´t care if such murders are comitted to Jews, we will see how “adequate” you will react when (when, not if), Islamists will begin to bombard your cities with Kasam missiles.

Christopher Hitchens: In a free society, no one has the right not to be offended.

The more someone narcissistic inflates , the more he feels insulted and provoked.

“The trouble with the world is that the stupid are cocksure and the intelligent are full of doubt.” – Bertrand Russell

 The problem with the Islamists in Europe should be solved exactly as Europe requires to the Middle East: a two-state solution, a half for muslims and the another half for not-muslims , with a common capital.

What may satire? Everything! Except be understood by the fool, because then it was not a satire.

Islamimus is Islam preaching violence.

Islam is a religion of love, and he who doubts is dead.

War is peace. Freedom is slavery. Ignorance is strength. Islam is a peaceful religion of love – George Orwell 2015

Islam is not responsible for anything, Jews are guilty of everything.

Islamists are satanists. Islamism is a religion of idiots.

People feel always terrible offended if you do not believe their lies.
Everyone is responsible for his feelings.
Psychoanalysis is nobody’s business except the psychoanalyst and his patient, and everybody else can fuck off.
“Time is the echo of an axe
Within a wood.”
― Philip Larkin, Collected Poems

If someone inflates endless his ego, as Islamists do, then he hurts his own feelings already in his morning own shit.

The seven deadly sins of modern society. Wealth without work pleasure without conscience, knowledge without character business without morality Science without humanity, worship without sacrifice Politics without principles
-Mahatma Gandhi

“Where there is only a choice between cowardice and violence, I would advise violence.”
-Mahatma Gandhi

 Why Allah does not shows himself? Because he does not want  to do anything with such assholes.
When fascism returns, he will not say, ‘I am the fascism‘. No, he will say, ‘I am the anti-fascism Ignazio Silone.
Political correctness requires a language for a poetry album.
 Psychoanalysis is frivolous, or it is not psychoanalysis.
Colorful diversity, earlier: shit.
What can not any longer be changed, can not any longer be reformed, it is no longer alive, but very dead (instead). What is dead should be, has to be buried: religion, marriage, Romanticism, etc.
 The reality is always stronger than illusions.
 A delusion is characterized by increasing loss of reality, and can be attested to today’s leaders in Germany and the mass media. Loss of reality describes the mental state of a person who is not (any longer) be able to understand the situation in which it is located. So you are ruled by madmen and manipulated by the mass media.

Es gibt mehr als ein Rußland.

Militärkommandeur von Donbass, vom Donezbecken, Igor Wsewolodowitsch Girkin ist einer der militärischen Führer der prorussischen Volksrepublik Donezk im Osten der Ukraine, russischer Staatsbürger und tritt in der Öffentlichkeit unter dem Pseudonym Igor Iwanowitsch Strelkow auf. „Strelkow“ bedeutet auf russisch „Derjenige, der schießt“. Anm.JSB

NZZ

Der Donbass-Kämpfer Igor Strelkow als Ideologe. Eine neue Kunstfigur des Kreml

Ulrich M. Schmid / Neue Züricher Zeitung 2.11.2014

UKRAINE-CRISIS-COMMANDER

Igor Strelkow tat sich als Kommandant prorussischer Milizen im ostukrainischen Slowjansk hervor, nun bringt er sich als Ideologe in Stellung. – Propagandaplakat in Donezk, das ihn als Anführer der «300» zeigt – eine Anspielung auf den Sieg der Griechen über die Perser bei den Thermopylen. Igor Strelkow tat sich als Kommandant prorussischer Milizen im ostukrainischen Slowjansk hervor, nun bringt er sich als Ideologe in Stellung. – Propagandaplakat in Donezk, das ihn als Anführer der «300» zeigt – eine Anspielung auf den Sieg der Griechen über die Perser bei den Thermopylen. (Bild: Ivan Sekretarev / AP)

Der von Wladimir Putin losgetretene Konflikt mit der Ukraine hat in Russland eine Grundsatzdebatte über die geopolitische Ausrichtung des Landes ausgelöst. Seit jüngstem mischt auch der zum Helden emporstilisierte Donbass-Kämpfer Igor Strelkow mit. Er soll als kremltreuer Staatsideologe aufgebaut werden.

In den russischen sozialen Netzwerken spielt sich zurzeit eine hitzige Debatte über die ideologische Zukunft Russlands ab. Anfang Oktober war Michail Chodorkowski mit einer programmatischen Rede bei der Verleihung der Freedom House Awards in Washington aufgetreten und hatte in 22 Punkten die Handlungsoptionen für Russland analysiert. Dabei spielte er geschickt mit Versatzstücken aus der patriotischen Rhetorik und versuchte so, auch bei der russischen Bevölkerung Akzeptanz für seine politische Position zu finden.

Am Beginn seiner Rede stand die Feststellung, Putin habe nicht nur ihm persönlich, sondern allen Russen zehn Jahre Lebenszeit gestohlen. Der relative Wohlstand im heutigen Russland sei trügerisch – er verdanke sich nicht Putins Politik, sondern den Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft. Russland stehe vor einer schicksalshaften Wahl: vorwärts in eine postindustrielle europäische Zukunft oder zurück ins Mittelalter. Das Land laufe Gefahr, durch die derzeitige Abwendung von Europa zu einem chinesischen Protektorat zu werden. Alles Wertvolle, was Russland zur Weltkultur beigetragen habe, beruhe auf europäischen Werten. Der «Eurasismus», der den Russen nun von einem faschistischen Regime aufgezwungen werde, sei eine neue totalitäre Ideologie, die in Ignoranz und Barbarei führe. Der nationale Reichtum der Bodenschätze müsse gerecht verteilt werden, nicht nur an einige wenige Rentiers. Die Gemeinschaft der Steuerzahler solle zum Aufsichtsorgan über den Staat werden. Nur so könne Russland wieder eine vollwertige Nation werden.

Putins russische Renaissance

Der Donbass-Kämpfer Igor Strelkow, der mittlerweile für die russische Rechte zu einer Kultfigur geworden ist, hat in einer neu eingerichteten Website scharf auf Chodorkowskis Rede reagiert. Strelkow greift in seiner Replik, die nicht frei von antisemitischen Untertönen ist, zunächst den «Dreckskerl» Chodorkowski selbst an: Es sei der Gipfel des Zynismus, wenn Chodorkowski die Privatisierung kritisiere und eine gerechtere Verteilung des Reichtums fordere, wenn er selbst in den neunziger Jahren ein märchenhaftes Vermögen durch betrügerische Winkelzüge angehäuft habe. Strelkow stimmt Chodorkowski zu, dass Russland an einem Wendepunkt stehe – allerdings laute die Wahl nicht europäische Zukunft oder Mittelalter. Russland könne sich entweder erneut sich selbst zuwenden, «seinem Glauben, seinen Traditionen, seinen Werten, seiner Souveränität», oder sich in einem «globalen Westen auflösen» und in Sklaverei verfallen. Die vergangenen zehn Jahre seien nicht verloren, im Gegenteil: Präsident Putin arbeite an einer russischen Renaissance.

igorkriegspiel

Wie fatal Einflüsse aus dem Westen seien, so Strelkow, zeige schon der Marxismus. Bezeichnenderweise gebe es heute in Europa, das von den USA dominiert werde, keine unabhängigen und starken Staaten mehr. Chodorkowskis Plädoyer für eine liberale Gesellschaftsordnung sei eine «absolute Irrlehre», die Gott vernachlässige und die materiellen Interessen des Individuums anbete. Russland müsse sich aus den Klauen der globalen Finanzoligarchie befreien und für den «Glauben, Zar und Vaterland» kämpfen. Chodorkowski solle sich vom «Nationalen» und «Sozialen» fernhalten: «Diese Begriffe setzen saubere Hände und eine tadellose Biografie voraus.»

Mittlerweile liegt eine erste Analyse dieses ideologischen Schlagabtausches vor. Der Chefideologe des neuen «Eurasismus», Alexander Dugin, hat die Debatte zwischen Chodorkowski und Strelkow als «herausragendes Ereignis» in der russischen Politik bezeichnet. Mit dieser Auseinandersetzung habe sich das Feld neu konstituiert. Es bestehe nun nicht mehr aus dem Gegensatz von Regierung und Opposition, sondern aus drei Parteien: Das liberale Anti-Putin-Projekt vereine sowohl Nationalisten als auch Sozialisten; das Zentrum um den Präsidenten kontrolliere die innenpolitische Situation; neu sei nun die patriotische Flanke dazugetreten, die eine eigene soziale Agenda formuliere. Chodorkowski habe in seiner sorgfältig geplanten Rede zwei geschickte Anreize gesetzt, um die russische Gesellschaft auf seine Seite zu ziehen: soziale Gerechtigkeit und nationale Mobilisierung.

«Meereskultur» contra «Trockenkultur»

Sein Programm, so Dugin, sei gewissermassen eine Art «Nationalsozialismus», der von der atlantischen liberalen Oligarchie kontrolliert werde. Strelkows Ideologie weise dieselbe Struktur mit einem patriotischen und einem sozialen Pol auf. Der Unterschied bestehe darin, dass bei Strelkow die Leitidee nicht der Liberalismus, sondern die Konzeption des «Dritten Rom» sei. Die grosse Gefahr für Putin bestehe darin, dass sich die patriotisch gesinnte liberale Opposition (in Dugins Diktion: die «fünfte Kolonne» der USA, namentlich Chodorkowski) und der liberale Flügel des Machtzentrums (die «sechste Kolonne», namentlich Ministerpräsident Medwedew und der ehemalige Spin-Doctor Surkow) vereinigten und die derzeitige Herrschaftsstruktur veränderten. Bisher habe die «sechste Kolonne» peinlich darauf geachtet, dass die orthodox-patriotische Position im Hintergrund geblieben sei, um Putins Regierungskonsens der liberalen Oligarchen und der patriotischen «Silowiki» nicht zu gefährden. Mit der Explikation dieser Position durch Strelkow habe sich die Situation nun grundlegend geändert. Die Verschwörung gegen Putin sei in vollem Gange – deshalb werde die ideologische Auseinandersetzung Chodorkowski – Strelkow in der Zukunft an Bedeutung noch zunehmen. Ein wichtiger Nebeneffekt sei, dass Strelkow nun die politische Position des geschwächten Kreml-Herausforderers Nawalny erobert habe.

Dugins Analyse weist zahlreiche interessante Aspekte auf, wird aber durch Elemente seiner eigenen Ideologie verfälscht. Für Dugin lässt sich die Weltpolitik auf einen geopolitischen Kampf zwischen der westlichen, vom Handel geprägten «Meereskultur» und der russischen solidarischen «Trockenkultur» reduzieren. Letztlich ist dieser Gegensatz aber nichts anderes als eine Neuauflage der Westler-Slawophilen-Debatte im 19. Jahrhundert. Für Dugin bedeutet das Auftauchen Strelkows auf der politischen Bühne Russlands einen Schritt in die richtige Richtung.

Was er nicht sieht oder nicht eingestehen will, ist die Tatsache, dass der Kreml mit Strelkow eine Kunstfigur geschaffen hat, in der die neue russische Staatsideologie gewissermassen Fleisch geworden ist. Strelkow wurde von den russischen Staatsmedien als unerschrockener Kämpfer auf der Krim und im Donbass aufgebaut. Damit verfügt er nun bei der grossen Mehrheit der russischen Bevölkerung, die Putins Ukraine-Politik unterstützt, über eine hohe Glaubwürdigkeit. Strelkow ist eine machtvolle Alternative zum dubiosen «Volksbürgermeister» Ponomarjow aus Slowjansk, der allzu sehr nach Knoblauch und Wodka roch und ebenso schnell wieder in der Versenkung verschwand, wie er aufgetaucht war.

Man kann davon ausgehen, dass Igor Strelkow keine autonome Position vertritt. Darauf weist schon seine mysteriöse Abberufung aus dem Donbass hin – sogar Gerüchte über seinen Tod machten die Runde. Wenig später wurde er in einem nordrussischen Kloster an der Seite Dugins gesichtet. Sicher korrekt ist Dugins Einschätzung, dass Strelkow als loyale Parallelfigur zu Nawalny aufgebaut wird.

Der Zeitpunkt ist geschickt gewählt: Nawalny hatte sich gegen die Annexion der Krim ausgesprochen, obwohl er eigentlich von seiner nationalistischen Einstellung her – wie 90 Prozent der russischen Bevölkerung – dafür sein müsste. Der Kreml besetzt nun diese wichtige Position mit einer charismatischen Figur, die nicht nur die Annexion befürwortet, sondern sogar an der Eroberung der Krim beteiligt war. – Wie heikel das Thema «Krim» in den derzeitigen russischen Debatten ist, zeigt auch eine Auseinandersetzung, die Chodorkowski kürzlich auf dem Facebook-Account des Petersburger Stadtparlamentariers Boris Wischnewski geführt hatte. Wischnewski trat für eine bedingungslose Rückgabe der Krim an die Ukraine ein; Chodorkowski lavierte in dieser Frage und sprach sich für eine Kompromisslösung aus. Damit wird ein weiteres Mal deutlich, dass Chodorkowski seine liberale Agenda verfolgt, ohne dabei auf die Gunst der patriotisch gesinnten Russen verzichten zu wollen.

 

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Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren

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Islam is less a religion and more a totalitarian society, an ideology that demands absolute obedience and tolerates no dissent, no criticism, and prohibits the thinking, knowledge and cognition. The true Islam is totally different, the one who will find it will become a very high reward.

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Feindbilder: Putin und das Comeback des Wodka-Russen

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Die Weltwoche, Ausgabe 38/2014 | Donnerstag, 18. September 2014

N-A-T-O

Feindbilder: Putin und das Comeback des Wodka-Russen

Von Helmut Scheben

In den letzten fünfzehn Jahren hat die Nato zwölf osteuropäische Staaten aufgenommen. Wenn da jemand seine Krallen ausstreckt, dann gewiss nicht der russische Bär. Die westliche Propaganda hat ­bizarre Züge angenommen.

Am 1. Februar 2008 ging ein Telegramm von der amerikanischen Botschaft in Moskau an die ­damalige Aussenministerin Condoleezza Rice. Der Inhalt wurde später von Wikileaks publik gemacht. US-Botschafter William Burns war damals zu Aussenminister Sergei Lawrow ­zitiert worden, der ihm klar machte, dass Russland nicht einverstanden sei mit einer Nato-Mitgliedschaft der Ukraine. Lawrow äusserte laut Burns «Befürchtungen, dass das Thema das Land entzweien und zu Gewalttätigkeiten führen könnte und sogar [. . .] zu einem Bürgerkrieg, der Russland zwingen würde, über eine Intervention nachzudenken».

Burns gab seinem Telegramm den Titel: «Njet heisst njet. Russlands rote Linien zum Thema Nato-Erweiterung.» Er schickte sein ­Telegramm mit höchster Priorität nach Washington. Nur zwei Monate später kündigten die Nato-­Führer auf einem Treffen in Bukarest ihre Entschlossenheit an, Georgien und die ­Ukraine in die Nato zu führen.

Der Konflikt war also seit vielen Jahren programmiert, unsere Mainstream-Medien suggerieren dagegen heute, es handele sich um eine jähe russische Aggression. «Der russische Zar» Putin wolle seine Macht auf die Ukraine ausdehnen. Sie hat Methode, diese Eingrenzung des Zusammenhangs, das Ausblenden dessen, was vorher war und was nachher kommen wird. TV-Korrespondenten, die vom Nato-Gipfel in Wales berichteten, erklärten mit Sorgenfalten auf der Stirn, wenn «der russische Bär seine Krallen über die Nato-Ostgrenze hinaus ausstreckt», dann . . . allerdings sei die Nato «zum Handeln gezwungen».

Der Wodka-Russe feiert ein Comeback

Es ist die Sprache der Kriegstreiber, der ewiggestrigen Militaristen und Vorwärtsverteidiger der Vaterländer. Das deutsche Nachrichtenmagazin Spiegel tut sich vor ­anderen Leitmedien hervor mit fetzenden Schlagzeilen: «Der Halbstarke – Wie Putin die Demokratie und den Westen attackiert», «Der Brandstifter – Stoppt Putin jetzt!» Auch Schweizer Boulevardmedien wie der Blick üben sich in der Kunst, Ängste zu schüren, Gerüchte zu kolportieren, Halbwahrheiten als Fakten zu verbreiten. Da «schlägt der Kreml zurück», da befiehlt Putin «Gefechts­bereitschaft», da «droht Putin mit Atomkrieg», und «Prinz Charles vergleicht Putin mit Hitler». Hier feiert der Wodka-Russe, wie er seit dem Ersten Weltkrieg an jedem Stammtisch ­bekannt ist, sein fürchterliches Comeback.

In den letzten fünfzehn Jahren wurden zwölf osteuropäische Staaten einer nach dem andern in die Nato aufgenommen. Es fehlen nur noch Georgien, die Ukraine und Weissrussland, dann ist Russland im Westen und Südwesten völlig von Nato-Staaten umgeben. Wenn da ­jemand seine Krallen ausgestreckt hat, dann ist es gewiss nicht der russische Bär. Zu welchem Zweck werden Russlands Nachbarn in ein westliches Militärbündnis eingegliedert? Wenn es nur um Handelsaustausch, die vielbeschwo­rene Partnerschaft für den Frieden und gute ­Beziehungen zu Europa und den USA geht, warum ist dann ein Militärbündnis notwendig?

Es gibt bei der derzeit herrschenden Polit­-Psychose wenige unabhängige Persönlichkeiten, die genug Hintergrundwissen haben, um die Dinge nüchtern in einen Zusammenhang zu stellen. Einer von ihnen ist Jack Matlock. Er war von 1987 bis 1991 amerikanischer Botschafter in Moskau und kennt wie wenige Westdiplomaten die Abläufe hinter den Kulissen. Matlock sagt heute, er habe stets davor gewarnt, nach dem Ende des Kalten Krieges auf die Nato-Osterweiterung zu setzen: «Und dann begann die Eröffnung von Militärbasen, unter anderem in Polen – gegen nicht existierende Raketen aus dem Iran. Für die Russen war das eine Provokation. 2008 entschied die Nato, die ­Ukraine auf den Weg zur Mitgliedschaft zu bringen. Ein in seinem Innern tief gespaltenes Land, direkt vor Russlands Tür. Das alles waren sehr dumme Schachzüge des Westens. Heute haben wir die Reaktion darauf» (Tageszeitung, Berlin, 8. September 2014).

Man stelle sich einmal vor, Russland schlösse einen militärischen Beistandspakt mit einem Land in der Einflusssphäre der USA, zum Beispiel Mexiko oder Panama. Die USA würden dies zu verhindern wissen, so wie sie die Stationierung von russischen Raketen in Kuba zu ­verhindern wussten. Die Geschichte Lateinamerikas ist ein einziges Kontinuum einer ­Politik des big stick, den Uncle Sam hervorholt, wenn jemand nicht pariert.

Nun hat Russland mit ähnlich kalter Machtpolitik reagiert, und das laute Wehgeschrei der Nato-Politiker ertönt in allen Medien. Die ­li­taui­sche Präsidentin Dalia Grybauskaite ­erklärt, Russland befinde sich «im Krieg mit ganz ­Europa». Die russische Führung – und das ist eben nicht nur Putin – muss davon ausgehen, dass die EU-Assoziierung der Ukraine ein ­Freifahrtticket in die Nato ist, so wie es in den andern osteuropäischen Staaten der Fall war. Im Abkommen selbst ist bereits von intensiver militärischer Zusammenarbeit die Rede.

Ich habe selten eine Krise gesehen, in der die Zusammenhänge mit solcher Kaltschnäuzigkeit auf den Kopf gestellt wurden. Wenn Putin einen Friedensplan vorlegt, erklärt der neue ukrainische Premier, die Waffenruhe sei «ein Plan zur Vernichtung der Ukraine und Wiederherstellung der Sowjetunion.» Die Propaganda hat bizarre Züge angenommen. Jazenjuk ­fordert den sofortigen Nato-Beitritt. Er lässt verbreiten, die Nato habe schon begonnen, der Ukraine Waffen zu liefern.

Gefälschte Geheimdienstinformationen

Vor dem Nato-Gipfel am 4. und 5. September haben hochrangige Ex-Mitarbeiter amerikanischer Geheimdienste einen offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel publiziert (vgl. «Memorandum For: Angela Merkel», opednews.com). Darin stellen sie fest, dass die «nachrichtendienstlichen Erkenntnisse» über die russische Invasion in der Ukraine, die von den Medien als Fakt dargestellt werden, nicht zuverlässig sind. Die ehemaligen Kaderleute (Veteran Intelligence Professionels for Sanity) halten einen Teil der «Geheimdienstinforma­tionen» zur Ukraine schlicht für «gefälscht».

Schon Monate vor dem Umsturz in der Uk­raine hatte Barack Obamas Europa-Beraterin Victoria Nuland in einem Telefongespräch mit dem US-Botschafter in der Ukraine klargemacht, wer die Fäden zog. Dort kam nicht nur ihr munteres «Fuck the EU» vor, sondern auch eine klare Anweisung: «Klitschko sollte nicht in die Regierung. Er soll draussen bleiben. Jaz ist der Richtige, er ist unser Mann.» Wen wundert es, dass Arsenij Jazenjuk Regierungschef wurde und Klitschko in der Versenkung verschwand. Besagtes Telefongespräch wurde abgehört – möglicherweise von russischen Geheimdiensten – und gelangte so an die Öffentlichkeit.

Victoria Nuland war es auch, die letzten ­Dezember auf einer Veranstaltung der US-­ukrainischen Gesellschaft die Unvorsichtigkeit ­beging, damit zu prahlen, Washington habe ­bereits mehr als fünf Milliarden Dollar investiert, um die Demokratiebewegung in der ­Ukraine zu stärken. Wohl nicht zufällig stand sie bei ihrem Vortrag vor den Logos zweier Sponsoren: Exxon Mobil und Chevron.

Ähnlich wie beim militärischen «Engagement für die Demokratie» im Irak, in Libyen oder in Syrien geht es nicht zuletzt um Gas und Erdöl, um Pipelines, die gebaut werden oder ­geplant sind, kurz: um strategische Reserven. Shell und Chevron wollen grosse Schiefergasvorkommen im Norden der Ukraine mit Fracking aus dem Boden holen, Exxon will ein neues Gasfeld im Schwarzen Meer erschliessen. Bei der Vertragsunterzeichnung im letzten November hiess es gar, ab 2020 könne die Ukraine ganz unabhängig von russischem Gas werden.

Ein nachdenklicher Zeitungsleser wundert sich, dass der demokratische Westen applaudiert, wenn eine aufständische Menschenmenge auf dem Maidan unter Gewaltanwendung Regierungsgebäude besetzt und eine Regierung stürzt (das Parlament fasste die entsprechenden Beschlüsse unter massivem Druck der Strasse), ein Aufstand im Osten des Landes von westlichen Medien indes reflexartig in den ­Bereich des Bandenwesens, der ausländischen ­Intervention und der Illegalität gerückt wird.

Ist es so schwer, zu begreifen, dass die meisten Russen ein abgrundtiefes Misstrauen gegenüber der Nato hegen? Von Napoleon bis Hitler wurde Russland vom Westen her mit Kriegen überzogen. Selbst der Abwurf von Atombomben über Hiroshima und Nagasaki – da sind sich die Historiker einig – hatte ein klares politisches Ziel: dem Russen zu zeigen, wer die ­militärische Übermacht hat. Was ist eigentlich Ziel und Zweck dieses Nato-Militärblocks von 28 Staaten, deren Fensterredner von Partnerschaft für den Frieden, Demokratie und Konflikt­lösung durch Dialog bramarbasieren?

Die militärischen Interventionen der Nato unter Führung der Amerikaner erinnern mehr und mehr an die Kanonenbootpolitik der Kolonialherren des 19. Jahrhunderts. Seit 9/11 wird mit fadenscheinigen Argumenten und oft gefälschten Beweismitteln ein «Krieg gegen den Terror» in muslimischen Ländern geführt. Was bei dieser Einführung der Demokratie durch Luftbombardements bislang herauskam, sind failed states, ruinierte Staaten, sei es im Irak, in Afghanistan, in Somalia, in Syrien, in Libyen. Wollte man zynisch argumentieren, müsste man sagen, dass die Saat von Bagram, Abu ­Ghraib und Guantánamo aufgegangen ist in den Kopfabschneidern des Islamischen Staates.

«Hätte man nicht reden können?»

Die Russen haben sich viele «präventive Verteidigungsübungen» der Nato ansehen müssen. Ronald Reagans Strategic Defense Initiative (SDI) – bekannt als Krieg der Sterne – wurde von den Präsidenten Clinton und Bush junior vorangetrieben, als der Feind, die Sowjetunion, schon lange nicht mehr existierte. Die Ballistic Missile Defense sollte mit weltraumgestützten Energiewaffen operieren und löste in Moskau verständlicherweise Protest aus. Offiziell verbreitete die Nato die Legende, der Raketenschutzschild richte sich gegen den Iran und ­andere «Schurkenstaaten». In Wahrheit ist es ein System, das die Fähigkeit Russlands zum atomaren Erstschlag eliminieren sollte.

«Warum dieser Krieg? Hätte man nicht miteinander reden können?», fragte mich letzte Woche ein ukrainischer Taxifahrer in Zürich. Nicht nur der Westen hat Fehler gemacht in diesem Konflikt. Selbst wenn der bewaffnete Aufstand in der Ostukraine legitim wäre, klug und vernünftig war er kaum.

Krieg ist selten Konfliktlösung. Wenn der Krieg vorbei ist, gilt es, den Frieden herzustellen, und das hat noch immer länger gedauert als der Krieg. In der Ukraine soll es bisher 3000 ­Tote gegeben haben. Die Toten hinterlassen in jeder Gesellschaft Wunden, die oft über Generationen nicht zu heilen sind. Ein ukrainisches Sprichwort lautet: «Wenn die Fahnen wehen, ist der Verstand in der Trompete.» Das gilt für beide Seiten in diesem Konflikt.

Helmut Scheben ist Journalist. Er war sechzehn Jahre lang «Tagesschau»-Redaktor und -Reporter des ­Schweizer Fernsehens.

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Heinrich Himmler hetzt gegen Russen

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Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

“Im Streit um moralische Probleme, ist der Relativismus die erste Zuflucht der Schurken.“ Roger Scruton

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

Der Nicht-Antisemit ist ein Antisemit, der nach der derzeitigen deutschen Rechtsprechung, Israel, Juden diffamiert, diskriminiert, delegitimiert, jedoch nicht expressis verbis das Ziel der dritten Reichs, den Holocaust, die Judenvernichtung, befürwortet.

Islam ist weniger eine Religion und mehr eine totalitäre Gesellschaftsordnung, eine Ideologie, die absoluten Gehorsam verlangt und keinen Widerspruch, keinerlei Kritik duldet und das Denken und Erkenntnis verbietet. Der wahre Islam ist ganz anders, wer ihn findet wird eine hohe Belohnung erhalten.

Wahnsinn bedeute, immer wieder das gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten.

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren.

Irritationen verhelfen zu weiteren Erkenntnissen, Selbstzufriedenheit führt zur Verblödung,

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch.

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen.

Wenn jemand etwas zu sagen hat, der kann es immer sehr einfach sagen. Wenn jemand nichts zu sagen hat, der sagt es dann sehr kompliziert.

Sucht ist, wenn jemand etwas macht, was er machen will und sucht jemand, der es macht, daß er es nicht macht und es nicht machen will.

Sollen die Klugen immer nachgeben, dann wird die Welt von Dummen regiert. Zu viel „Klugheit“ macht dumm.

Wenn man nur das Schlechte bekämpft, um das Leben zu schützen, bringt man gar nichts Gutes hervor und ein solches Leben ist dann nicht mehr lebenswert und braucht nicht beschützt zu werden, denn es ist dann durch ein solches totales Beschützen sowieso schon tot. Man kann so viel Geld für Versicherungen ausgeben, daß man gar nichts mehr zum Versichern hat. Mit Sicherheit ist es eben so.

Zufriedene Sklaven sind die schlimmsten Feinde der Freiheit.

Kreativität ist eine Intelligenz, die Spaß hat.

Wen die Arbeit krank macht, der soll kündigen!

Wenn Deutsche über Moral reden, meinen sie das Geld.

Ein Mensch ohne Erkenntnis ist dann  lediglich ein ängstlicher, aggressiver, unglücklicher Affe.

Denken ist immer grenzüberschreitend.

Der Mob, der sich das Volk nennt, diskutiert nicht, sondern diffamiert.

Legal ist nicht immer legitim.

Wer nicht verzichten kann, lebt unglücklich.

Sogenannte Sozial-, Kultur-, Geisteswissenschaften, Soziologie, Psychologie, Psychotherapie, Psychoanalyse, sind keine Wissenschaften mehr, sondern immanent religiöse Kultpropheten, organisiert wie Sekten.

Ohne eine starke Opposition atrophiert jede scheinbare Demokratie zur Tyrannei, und ebenso eine Wissenschaft, zur Gesinnung einer Sekte.

Man kann alles nur aus gewisser Distanz erkennen, wer sich ereifert, empört, wer mit seiner Nase an etwas klebt, der hat die Perspektive verloren, der erkennt nichts mehr, der hat nur noch seine Phantasie von der Welt im Kopf. So entsteht Paranoia, die sich Religion, und Religion als Politik, sogar als Wissenschaft nennt.

Islamisten sind eine Gefahr, deswegen werden sie als solche nicht gesehen. Juden sind keine Gefahr, deswegen werden sie als solche gesehen. So funktioniert die Wahrnehmung von  Feiglingen.

Humorlose Menschen könner nur fürchten oder hassen und werden Mönche oder Terroristen.

Menschen sind nicht gleich, jeder einzelne Mensch ist ein Unikat.

Erkenntnis gilt für alle, auch für Muslime, Albaner, Frauen und Homosexuelle.

Islam gehört zu Deutschland, Judentum gehört zu Israel.

Der Konsensterror (Totalitarismus) ist in Deutschland allgegenwärtig.

Es wird nicht mehr diskutiert, sondern nur noch diffamiert.

Es ist eine Kultur des Mobs. Wie es bereits gewesen ist.

Harmonie ist nur, wenn man nicht kommuniziert.

Man soll niemals mit jemand ins Bett gehen, der mehr Probleme hat, als man selbst.

>>Evelyn Waugh, sicherlich der witzigste Erzähler des vergangenen Jahrhunderts, im Zweiten Weltkrieg, herauskommend aus einem Bunker während einer deutschen Bombardierung Jugoslawiens, blickte zum Himmel, von dem es feindliche Bomben regnete und bemerkte: “Wie alles Deutsche, stark übertrieben.“<< Joseph Epstein

Man muß Mut haben, um witzig zu sein.

Dumm und blöd geht meistens zusammen.

Charlie Hebdo: solche Morde an Juden sind euch egal, mal sehen wie”angemessen”  ihr reagiert, wenn (wenn, nicht falls) eure Städte von Islamisten mit Kasam-Raketen beschossen werden.

Christopher Hitchens großartig: „In einer freien Gesellschaft hat niemand das Recht, nicht beleidigt zu werden.“

Je mehr sich jemand narzisstisch aufbläht, desto mehr fühlt er sich beleidigt und provoziert.

“Das Problem mit der Welt ist, daß die Dummen felsenfest überzeugt sind und die Klugen voller Zweifel.” – Bertrand Russel

Das Problem mit den Islamisten in Europa soll man genauso lösen, wie es Europa für den Nahen Osten verlangt: jeweils eine Zweistaatenlösung, die Hälfte für Muslime, die andere Hälfte für Nicht-Muslime, mit einer gemeinsamen Hauptstadt.

Was darf Satire? Alles! Nur nicht vom Dummkopf verstanden werden, weil es dann keine Satire war.

Islamimus ist Islam, der Gewalt predigt.

Islam ist eine Religion der Liebe,und wer es anzweifelt, ist tot.

Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke. Der Islam ist die friedliche Religion der Liebe George Orwell 2015

Islam ist verantwortlich für gar nichts, Juden sind schuld an allem.

Islamisten sind Satanisten. Islamismus ist eine Religion von Idioten.

Leute fühlen sich immer furchtbar beleidigt, wenn man ihre Lügen nicht glaubt.

Jeder ist selbst verantwortlich für seine Gefühle.

Die Psychoanalyse geht niemanden außer den Psychoanalytiker und seinen Patienten etwas an, und alle anderen sollen sich verpissen.

“Zeit ist das Echo einer Axt
im Wald.
Philip Larkin, Gesammelte Gedichte

Wenn jemand wie Islamisten sein Ego endlos aufbläht, dann verletzt er seine eigenen Gefühle schon morgens beim Scheißen.

„Die sieben Todsünden der modernen Gesellschaft: Reichtum ohne Arbeit Genuß ohne Gewissen Wissen ohne Charakter Geschäft ohne Moral Wissenschaft ohne Menschlichkeit Religion ohne Opfer Politik ohne Prinzipien.“
―Mahatma Gandhi

„Wo man nur die Wahl hat zwischen Feigheit und Gewalt, würde ich zur Gewalt raten.“
―Mahatma Gandhi

Warum zeigt sich Allah nicht? Weil er mit solchen Arschlöchern nichts zu tun haben will.

„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus’. Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus’.”  – Ignazio Silone

Politische Korrektheit verlangt eine Sprache für ein Poesiealbum.

Psychoanalyse ist frivol, oder es ist keine Psychoanalyse.

Bunte Vielfalt, früher: Scheiße

Was der Mensch nicht mehr verändern, nicht mehr reformieren kann, ist nicht mehr lebendig, sondern sehr tot. Was tot ist, das soll man, das muß man begraben: Religion, Ehe, Romantizismus, etc.

Romantik ist scheiße.

Die Realität ist immer stärker als Illusionen.

Deutschland gestern: der Wille zur Macht.
Deutschland heute: der Wille zur Verblendung.
Deutschland morgen: 德國

Deutsche Psychoanalyse? Großartig, wie deutscher Charme, deutscher Humor und deutscher Esprit.

Der Widerstand fängt mit einer eigenen, anderen Sprache als die der Diktatur.

Smart phones for stupid people.

Ein Linker kann, muß aber nicht dumm sein.

Wenn man ganzen Staaten nicht übel nimmt, wenn sie mit Millionen Opfern Selbstmord begehen, warum dann einem Co-Piloten mit 149 Toten?

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If someone has something to say, he can tell it always very easily. If someone has nothing to say, he says it in a very complicated way

Addiction is, when somebody does something he wants to do, yet seeks someone who can make it so he won’t do it and doesn’t want to, either.

If the clever people always gave in, the world would be reigned by idiots. Too much “cleverness” makes you stupid.

If one only fights evil to protect life, one produces nothing good at all and such a life then becomes no longer worth living and thus requires no protection, for it is already unlived due to such a total protection. One can spend so much money on insurance, that one has nothing left to insure. Safety works in the same way.

Happy slaves are the worst enemies of freedom.

Creativity is an intelligence having fun.

If working makes you sick, fuck off, leave the work!

If Germans talk about morality, they mean money.

A man without an insight is just an anxious, aggressive, unhappy monkey.

Thinking is always trespassing.

The mob, who calls himself the people, does not discuss, just defames.

Legal is not always legitimate.

Who can not do without, lives unhappy.

So called social, culture sciences, sociology, psychology psychotherapy, psychoanalysis, are not anymore scientific, but immanent religious cult-prophets, organized as sects.

Without a strong opposition any apparent democracy atrophies to a tyranny, and as well a science , to an attitude of a religious sect.

You can recognize everything from a certain distance only, who is zealous, outraged, who sticks his nose in something, this one has lost the perspective, he recognizes anything more, he has only his imagination of the world in his head. This creates paranoia, which is called religion, and a religion as politics, even as a science.

Islamists are a real danger, therefore they will not be seen as such. Jews are not a danger, therefore they are seen as such. It is how the perception by cowards functions.

People without a sense of humor are able only to fear or to hate and become monks or terrorists.

People are not equal, each single person is unique.

Insight applies to everyone, including Muslims, Albanians, women and homosexuals.

Islam belongs to Germany, Judaism belongs to Israel.

The totalitarian Terror of consensus is ubiquitous in Germany.
There are no discussions anymore, but defamations only.
It is a culture of the mob. As it has already been.
Harmony is only if you do not communicate.

One should never go to bed with someone who has more problems than you already have.

>>Evelyn Waugh, surely the wittiest novelist of the past century, in World War II, coming out of a bunker during a German bombing of Yugoslavia, looked up at the sky raining enemy bombs and remarked, “Like everything German, vastly overdone.”<< Joseph Epstein

One has to be brave, to have a wit.

Stupid and dull belong mostly together.

Charlie Hebdo: you don´t care if such murders are comitted to Jews, we will see how “adequate” you will react when (when, not if), Islamists will begin to bombard your cities with Kasam missiles.

Christopher Hitchens: In a free society, no one has the right not to be offended.

The more someone narcissistic inflates , the more he feels insulted and provoked.

“The trouble with the world is that the stupid are cocksure and the intelligent are full of doubt.” – Bertrand Russell

 The problem with the Islamists in Europe should be solved exactly as Europe requires to the Middle East: a two-state solution, a half for muslims and the another half for not-muslims , with a common capital.

What may satire? Everything! Except be understood by the fool, because then it was not a satire.

Islamimus is Islam preaching violence.

Islam is a religion of love, and he who doubts is dead.

War is peace. Freedom is slavery. Ignorance is strength. Islam is a peaceful religion of love – George Orwell 2015

Islam is not responsible for anything, Jews are guilty of everything.

Islamists are satanists. Islamism is a religion of idiots.

People feel always terrible offended if you do not believe their lies.
Everyone is responsible for his feelings.
Psychoanalysis is nobody’s business except the psychoanalyst and his patient, and everybody else can fuck off.
“Time is the echo of an axe
Within a wood.”
― Philip Larkin, Collected Poems

If someone inflates endless his ego, as Islamists do, then he hurts his own feelings already in his morning own shit.

The seven deadly sins of modern society. Wealth without work pleasure without conscience, knowledge without character business without morality Science without humanity, worship without sacrifice Politics without principles
-Mahatma Gandhi

“Where there is only a choice between cowardice and violence, I would advise violence.”
-Mahatma Gandhi

 Why Allah does not shows himself? Because he does not want  to do anything with such assholes.
When fascism returns, he will not say, ‘I am the fascism‘. No, he will say, ‘I am the anti-fascism Ignazio Silone.
Political correctness requires a language for a poetry album.
 Psychoanalysis is frivolous, or it is not psychoanalysis.
Colorful diversity, earlier: shit.
What can not any longer be changed, can not any longer be reformed, it is no longer alive, but very dead (instead). What is dead should be, has to be buried: religion, marriage, Romanticism, etc.
Romantic sucks.
 The reality is always stronger than illusions.
 A delusion is characterized by increasing loss of reality, and can be attested to today’s leaders in Germany and the mass media. Loss of reality describes the mental state of a person who is not (any longer) be able to understand the situation in which it is located. So you are ruled by madmen and manipulated by the mass media.
Totalitarianism can only be defeated if one has the courage to call things by their right names, just as they are. Political correctness prevents it promotes totalitarianism and political cowardice and political lie.
The Extinction: Islam is like the sun, who comes too close to him, will burn itself and will flare the rest of the world with him.
Islam does not want any submission! Islam wants victory, destruction and annihilation.
The world was not created just for you.
Time needs time.
What has God with us when he freely admits the devil more and more territories?
It’s not the biggest fear when you look into an abyss, but to note that the abyss looks back at you.
I is different.
Muslim´s headscarf is less annoying than German mothers with their pushchairs.
Prostheses people – look like women and men, but they are not.
Global governance the political repair operation begins to repair before something was created.
The extremely increased, ostensibly critical, actually demonizing, German interest in Israel and Jews is perverse.
The Nonanti-Semite is by the current German law an anti-Semite who defames, discriminates, delegitimizes Israel, Jews, , but do not supports expressis verbis the aim of the Third Reich, the Holocaust, the extermination of the Jews.

Heroes of today know nothing, can not and do not want anything. They just look like heroes, that’s all.

It may be that early fathers ate their children. Today, the mothers will eat anything, fathers, children and the rest. Everything Mommy, anyway!

 

Germany yesterday: the will to power.
Germany today: the will to blindness.
Germany tomorrow:

 

German psychoanalysis? Great, like German charm, German humor and German wit.

The resistance starts with its own language other than that of the dictatorship.

Smart phones for stupid people.

A leftist can, but do not have to be stupid.

If you do not blame states, when they commit suicide with millions victims , so why to blame a co-pilot with 149 dead?

 

Council on Foreign Relations sieht Hauptschuld an Ukraine-Krise beim Westen

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Nato-Osterweiterung 1990 – 2009

Council on Foreign Relations sieht Hauptschuld an Ukraine-Krise beim Westen

Roman Baudzus 26.08.2014

So unglaublich diese Überschrift auch klingen mag, sie ist doch wahr

Als ich einen in der vergangenen Woche publizierten Bericht in Foreign Affairs, dem medialen Sprachrohr des Council on Foreign Relations (CFR) überflog, musste ich mir erst einmal kräftig die Augen reiben, um mir bewusst zu werden, ob ich auch wirklich richtig gelesen hatte. Der CFR ist einer der weltweit vier wichtigsten privaten Think Tanks und unter anderem eng mit Chatham House verwoben.

Immerhin steht Chatham House unter der Schirmherrschaft der britischen Queen Elizabeth II. Einzelne Schlüsselprojekte werden laut wikipedia.de durch die Rockefeller-Stiftung, die Konrad Adenauer Stiftung, die NATO und die Europäische Union finanziert. Dem Gros der westlichen Mainstreammedien war dieser Bericht bisher keine Silbe wert. Wie passt das im Angesicht der aktuellen Entwicklungen in der Ukraine alles noch zusammen?

Wer sich an den zu Beginn dieses Jahres erfolgten Putsch in der Ukraine erinnert, wird sich darüber gewahr sein, dass das amerikanische Außenministerium in den letzten Jahren nach eigener Aussage mehr als $5 Milliarden in Maßnahmen investierte, die dazu beitragen sollten, die Ukraine politisch und wirtschaftlich in die Arme des Westens zu treiben. In diesem Zuge bleibt das abgehörte und auf Youtube veröffentlichte Telefongespräch zwischen Geoffrey Pyatt, dem US-Botschafter in Kiew, und der stellvertretenden US-Außenministerin Victoria Nuland unvergessen. Darin fiel auch der inzwischen berühmt gewordene Satz „Fuck the EU“.

Wir wollen in diesem Kontext auch nicht vergessen, dass Victoria Nuland ehedem Beraterin von US-Vizepräsident Dick Cheney und zwischen 2005 und 2008 US-Botschafterin bei der NATO gewesen ist. Der Kreis schließt sich, wenn man bedenkt, dass Victoria Nuland mit Robert Kagan, Politikberater in Washington und einer der bekanntesten Neokonservativen (Neocons) in den Vereinigten Staaten, verheiratet ist. Kommen wir nun zurück auf Foreign Affairs, den medialen Arm des Council on Foreign Relations – dem amerikanischen Gegenstück zu Chatham House -, eine Publikation, die in einem Turnus von allen zwei Monaten veröffentlicht wird.

Dort heißt es in der Ausgabe September/Oktober 2014 in einem Bericht von John Mearsheimer in der Überschrift wie folgt:

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Dieser Bericht liest sich – so unglaublich es auch anmuten mag – wie eine lange Litanei der kritischen Auseinandersetzung mit der Vorgehensweise des Westens, der die Schuld an der stetig eskalierenden Lage in der Ukraine allein Russland in die Schuhe zu schieben gedenkt. Da werde in den offiziellen Regierungsstäben, dem Vorsitz der NATO und westlichen Medien der Eindruck einer Annexion der Halbinsel Krim durch Russland das Wort geredet.

Diese Annexion sei laut offiziellen Verlautbarungen des Westens lediglich als Auftakt zur eigentlichen Zielerreichung des Moskauer Kremls zu interpretieren. Und diese Ziele setzten sich allein aus weiteren Gebiets- und Territorialexpansionen in der Ukraine und anderen osteuropäischen Staaten zusammen, ganz im Sinne einer anvisierten Revitalisierung der einstigen Sowjetunion.

Foreign Affairs Autor John Maersheimer kommt in seiner Analyse hingegen zu ganz anderen Ergebnissen: nämlich, dass Washington und dessen europäische Verbündete die Hauptschuld an der Ukraine-Krise trügen. Wer es nicht glaubt, hier sei ein Zitat aus seinem Originalbericht eingestellt. Dort heißt es:

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Was eindeutig hinter den Aktivitäten des Westens stecke, sei „das Ziel einer Erweiterung der NATO, die Ukraine vom Einfluss Russlands zu befreien und das Land in die westliche Sphäre zu integrieren“.

Dass die Einkreisungspolitik der NATO gegenüber Russland dabei genauso aggressiv wirken muss, wie dies jeweils auch im Hinblick auf China und den Iran der Fall ist, will westlichen Regierungsoffiziellen vielleicht nicht einleuchten oder es kümmert sie ganz einfach nicht.

Im Herzen Europas wird auf diese Weise der Weg für einen neuen Krieg geebnet. Wir alle müssen uns hinterfragen, ob wir ein solches Resultat nach den historischen Ereignissen des Ersten und Zweiten Weltkriegs tatsächlich noch einmal auf europäischem Boden erleben wollen. Die Antwort auf diese Frage muss, kann und darf nur NEIN lauten!

Und dieses NEIN sollten wir Washington, das ganz offensichtlich seine eigenen und selbstsüchtigen Ziele im Vorhof des russischen Bären verfolgt (Stichwort: Gasexploration -> siehe Hunter Bidens Berufung ins Board des größten ukrainischen Gasproduzenten Burisma Holdings, Ausverkauf von ukrainischem Agrarland an ausländische Investoren, auf dessen Basis Lebensmittelprodukte für die ukrainische Bevölkerung demnächst unerschwinglich werden dürften, sowie Sicherung und angestrebte Kontrolle der durch die Ukraine führenden Pipelinerouten nach Europa) entgegen rufen.

Der Krieg in der Ostukraine und der IWF

Einige Leser werden sich vielleicht die Frage stellen, warum es im Angesicht der humanitären Lage in der Ukraine nicht endlich zu Gesprächen um einen Waffenstillstand zwischen dem durch den Westen hofierten Putschregime in Kiew und den ostukrainischen Separatisten kommt?

Die Antwort auf diese Frage könnte sich aus einem jüngst publizierten Strategiepapier des Internationalen Währungsfonds (IWF) ableiten, in dem es heißt, dass Kiew zur Sicherung und zum Erhalt seiner mit dem IWF vereinbarten Bailout-Tranchen in einer Gesamthöhe von $17 Milliarden unbedingt die gegen Kiew aufbegehrenden Regionen im Osten und Süden des Landes wieder unter seine politische und militärische Kontrolle bekommen müsse.

Andernfalls dürfte diese Bailout-Zusage im Angesicht einer immer stärker abstürzenden Hrywna sowie einer explodierenden Auslandsverschuldung, die zuletzt die Marke von $140 Milliarden erreichte, auf der Kippe stehen. Berechtigte Frage ist und bleibt, auf welche Weise diese immense Staatsverschuldung im Angesicht einer gegenüber dem US-Dollar seit 2007 um mehr als 65% abwertenden Hrywna jemals zurückgezahlt werden soll?

Die Provokation durch das Raketenabwehrsystem

Ich möchte an dieser Stelle noch auf einen anderen Faktor eingehen, den insbesondere Dr. Paul Craig Roberts, ehedem stellvertretender Finanzminister der Vereinigten Staaten in der Regierung von Ronald Reagan und einst Mitherausgeber des Wall Street Journal, in letzter Zeit immer wieder in den Vordergrund seiner Analysen rückte.

Unter dem Vorwand, Europa gegen nicht existente Atomraketen aus dem Iran zu schützen, werde sowohl in Washington als auch in der NATO der Plan verfolgt, einen Teil eines neuen Raketenabwehrsystems (anti-ballistic missile bases oder kurz ABMs) in der Ukraine zu installieren, das selbstverständlich nur gegen Russland gerichtet sein könne.

Die auch durch Foreign-Affairs-Autor Maersheimer angesprochene Einkreisungspolitik Russlands durch die NATO könne eigentlich nur dem strategischen Langfristziel dienen, um sich mit Hinblick auf einen potenziellen Atomkrieg einen Vorteil gegenüber Russland durch die Installation eines derartigen Raketenschirms zu verschaffen.

Dr. Paul Craig Roberts bezieht sich in seiner Analyse nicht nur auf seine eigenen Erfahrungen und Quellen, über die er im politischen Washington nach wie vor in Hülle und Fülle verfügt, sondern bezog sich in einem seinereigenen Berichte vom 30. Mai 2014 ebenfalls auf einen Report in Foreign Affairs, der seiner Ansicht nach Grund zur Skepsis und vor allem Besorgnis sei.

Danach sei die Tatsache beängstigend, dass die Neocons, welche die US-Außenpolitik bestimmten, fest davon überzeugt seien, dass die Vereinigten Staaten das Recht auf einen „präventiven Nuklearschlag“ gegenüber Russland hätten. Die diesem haarsträubenden Gedanken zugrundeliegende Theorie namens „The Rise of U.S. Nuclear Primacy“ wurde im Jahr 2006 formuliert, um – wie weiter oben angesprochen – ebenfalls in Foreign Affairs des Council on Foreign Relations veröffentlicht zu werden.

Dieser Theorie liegt der gefährliche Gedanke zugrunde, dass die USA einen erfolgreichen Atomarerstschlag gegenüber Russland (und vielleicht auch China) durchzuführen imstande seien, um in diesem Zuge die Atomarsenale beider Staaten zu zerstören. Wie gefährlich allein nur der feste Glaube an ein solches Szenario unter führenden Köpfen in Washington ist, zeigt auf, wie groß die Risiken sind, die sich aus einer nahezu unfassbaren Selbstüberschätzung dieser Neocon-Strategen ableiten.

Man stelle sich vor, was im Westen los wäre, wenn Russland – wie seinerzeit die Regierung der Sowjetunion – den Versuch unternehmen würde, ein ähnliches Raketenabwehrsystem oder gar eigene Atomraketen in Venezuela, auf Kuba oder in Nicaragua zu installieren. Eine Reihe von Lesern wird sich an die damalige Kuba-Krise gewiss noch gut erinnern können, welche die Welt an den Rand des Ausbruchs eines Dritten Weltkriegs brachte.

Gerade mit Blick auf die aktuellen Ereignisse ist es mehr als nur verwunderlich, wenn mit Foreign Affairs ein führendes mediales Sprachrohr der amerikanischen Neocons nun plötzlich dem Westen – und somit in erster Linie Washington – die Hauptschuld am Entstehen der Ukraine-Krise anlastet. Autor Maersheimer erteilt Russlands Staatspräsident Putin fast schon Absolution, wenn es in seinem Bericht heißt, dass eine demokratisch legitimierte Regierung in Kiew aus dem Amt geputscht wurde, worauf Putin die Halbinsel Krim besetzt habe, in der Furcht, dass die NATO dort ansonsten eine eigene Marinebasis eingerichtet hätte.

Russlands Staatspräsident Wladimir Putin sei kaum etwas anderes übrig geblieben, als sich den andauernden Destabilisierungsbemühungen des Westens im russischen Vorhof mit Verve entgegen zu stellen. Mit Blick auf China kommt Foreign Affairs Autor Maersheimer ebenfalls zu einem von dieser Seite gänzlich unerwarteten Analyseergebnis. Es heißt in seinem Bericht wörtlich:

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Nun, was lässt sich dazu noch sagen? Leser, die des Englischen mächtig sind, sollten den Bericht von John Maersheimer definitiv in Gänze durchlesen. Es lohnt sich! Welche Beweggründe dahinterstecken mögen, dass sich die aktuelle Ausgabe von Foreign Affairs des Council on Foreign Relations derart kritisch mit den geopolitischen Strategien Washingtons und des Westens auseinandersetzt, vermag ich nicht zu sagen.

Ich halte diese Entwicklung ehrlich gesagt für ein kleines Wunder. Und damit möchte ich abschließend auf die eingangs gestellte Frage zu diesem Bericht zurückkommen, die da lautete: Wie passt das im Angesicht der aktuellen Entwicklungen in der Ukraine alles noch zusammen? Die Crux im Hinblick auf meine Frage ist, dass ich den Protagonisten, die seit dem Ende des Ersten Weltkriegs maßgeblich die Geschicke in der Welt und die Entwicklungen im Nahen und Mittleren Osten mit bestimmen, derart viel Selbstkritik einfach nicht zutraue.

Roman Baudzus ist Co-Gründer des Wirtschafts- und Finanzblogs wirtschaftsfacts, der sich stets auch mit geopolitischen Themen und Entwicklungen auseinandersetzte.

http://www.heise.de/tp/artikel/42/42618/1.html

 

Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

Wahnsinn bedeute, immer wieder das Gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen.

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren.

 

Stupidity is demonstrated by people lacking knowledge they could achieve.

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice attempt to avoid upsetting fools unwilling to face the truth.

Antisemitism is when one blames Jews or Israel for issues, he does not blame others.

Craziness is, when one always does the same but expects different outcome.

If a monkey thinks “I am a monkey”, then it is already a human.

A man with roots should go for a pedicure.

Gutmenschen (benevolent people) are those who intend to appear good-hearted, yet unscrupulously exploit the conscience of others to serve their own purposes via self-staged outrage.

 

http://www.jsbielicki.com/jsb-79.htm

DJ Psycho Diver Sant – too small to fail
Tonttu Korvatunturilta Kuunsilta JSB
Tip tap tip tap tipetipe tip tap heija!
www.psychosputnik.com
http://www.saatchionline.com/jsbielicki
https://psychosputnik.wordpress.com/

I think for food

molon labe