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Old man über Mediabullshit, Toyota-Hilux, Staatsfeminismus

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Heute müssen alle sparen. Früher soll das mal anders gewesen sein, aber da waren auch Züge pünktlich, die Briefe erreichten am nächsten Tag ihren Adressaten und wenn einem was nicht passte, da konnte man sich noch bei echten Menschen beschweren und hörte kein “Bitte warten”, weil es Hotlines noch nicht gab.

Und da alle sparen, machen das auch die Medien und Zeitungen, die Redakteure sind (bald) alle entlassen und die, die noch da sind, schreiben voneinander ab. Es gibt (bald) nur noch eine veröffentlichte Meinung und die Phalanx der politisch-korrekten Journalisten und Politiker bestimmt im orwellschen Sinne, was gedacht werden darf. Das war zu Zeiten der Inquisition auch nicht anders.  Als “Randfiguren der holzverarbeitenden Industrie” bezeichnete Willy Brandt, der erste SPD-Kanzler, das Metier, das er als politischer Journalist mal ausgeübt hatte. Es reichen vier “Spitzenjournalisten”, die im Gleichklang ticken und das Meinungsdiktat ist geschaffen, wie Uwe Krüger von der Uni Leipzig in seinem Buch Meinungsmacht analysiert hat.

Die Ideale der französischen Revolution und die Errungenschaften der Aufklärung werden zur Zeit unter den Teppich gekehrt oder weggepackt. Journalistische Qualität ist selten geworden. Das Warum erklärt Schumann hier. Dessen Vortrag über den Zustand unserer Demokratie müsste zum Pflichtprogramm in den Schulen gehören oder dieses kleine Video von Prof. Jörg Becker ansehen, der die Manipulation durch die Medien erläutert und behauptet, dass die Berichterstattung schlechter ist, als sie es vor 30 Jahren war. Einzige Ausnahme ist der Sender N25. Das war mal nicht ganz so ernst, aber wie ist es mit dem, einem sog. Truther-Sender? Will sagen: Es ist nicht einfach, sich über Vorgänge ein Bild zu machen. Es gibt keine Wahrheit, es gibt nur Plausibilitäten – oder auch nicht.

Dachte ich noch vor 40 Jahren, dass das mit den Religionen endlich ausgestanden ist (da hatte die F.D.P. noch ein “Kirchenpapier” und das geistige Niveau dieser Partei war bestimmt durch das intellektuelle Niveau eines Dahrendorfs, Maihofers oder Flachs. Heute ist es nur noch flach), stelle ich mit Erschrecken fest, dass die Unterwanderung der Gesellschaft mit okkulten Dingen immer mehr zunimmt. Dazu zähle ich alle Welt- und Randgruppenreligionen, die uns auf dem Weg zum eigenverantwortlichem Handeln nicht weiterbringen.

Die Dreistigkeit, mit der wir durch unsere Medien belogen werden, das hat nicht mal Orwell vorausgesehen. Die Leute, die wir wählen, haben nichts zu sagen und die, die was zu sagen haben, können wir nicht wählen. Friedensnobelpreisträger führen Kriege und brüsten sich damit (really good at killing people) und Heucheln, Bedauern und Betroffenheit ist Staatsräson. Meldungen entstehen aus Nachrichten, die manchmal nicht, oder anders gebracht werden. Wie dieses kurz und gute 3sat-Video auf den Punkt bringt.

Da es kaum noch klare, freche und politisch unkorrekte Artikel zu lesen gibt, habe ich mich dazu entschlossen genau das zu schreiben, was ich gerne lesen würde (sowie etwa hier). Als gelernter Volkswirt, der bei den besten Professoren studiert hat, bin ich besonders zornig, wenn Kollegen ihr besseres Wissen über Bord werfen und sich als Hofnarren und Mietmäuler den Mächtigen zur Verfügung stellen.

Nun zum Namen altermannblog. Bald können sich nur noch alte Männer (oder natürlich alte Frauen) eine eigene Meinug erlauben. Die andern müssen um ihren Job bangen, um Ansehen und was weiß ich noch alles. Klartext darf man ja nicht reden, weil irgendeiner sich irgendwo auf den Schlips getreten fühlt. Wir haben in Deutschland so herrliche Gesetze und eine Staatsanwaltschaft und ein Advokatenheer, die sich mit Vorliebe auf jede Mausknoddel stürzen.

Ich versuche so zu schreiben, dass die Texte nicht wie eine Politikerrede wirken. Ein klein wenig mit der Hoffnung, den einen oder anderen zum selbstständigen Denken zu ermutigen. Nebenbei: ein bisschen Feedback erfreut auch mich. Aber ich distanziere mich rechtlich von allem, was meine Leserbriefschreiber so denken und schreiben. Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht, das wir trotz aller Manipulateure und Meinungshoheitsbesitzer verteidigen müssen – auch wenn uns so manche Meinung persönlich nicht gefällt.

http://www.altermannblog.de/

 

Nahost-Korrespondentin Golineh Atai

Golineh Atai – die unkonventionelle Newsgestalterin

Warum alle an der Dame mit der Märchentantenstimme einen Narren gefressen haben, entzieht sich meiner Kenntnis. Sie soll ja wieder für irgendeinen Preis vorgesehen sein. Mittlerweile ist es ja so, dass immer die Antipoden des Preissinns ausgezeichnet werden. So bekommt den Friedensnobelpreise eher der, der die meisten Toten zu verantworten hat und keiner, der für Verständigung steht. (…)

Hanns Joachim Friedrichs hat mal gesagt: Distanz halten, sich nicht gemein machen mit einer Sache, auch nicht mit einer guten, nicht in öffentliche Betroffenheit versinken, im Umgang mit Katastrophen cool bleiben, ohne kalt zu sein. Nach diesem guten Journalisten ist ein Preis benannt, der eigentlich an jemanden gehen soll, der diese Grundsätze lebt. Da aber mittlerweile die Antagonisten ausgezeichnet werden, verwundert es nicht, dass o.g. Märchentante den Preis 2014 bekommen hat. 2013 waren es Jörg Armbruster und der unsägliche Marcel Mettelsiefen, der mit Heimlich in Homs eine Meisterleistung der Manipulation abgeliefert hat. Olaf Kretschmann hat das grandios seziert. (Wer keine Zeit für den ganzen Vortrag hat, dem sei die Website empfohlen, oder diese Schnellanalyse).

Man sehe sich dieses Video an. Entweder merkt die Dame nicht, was sie für einen Mist erzählt, dann sollte es ihr mal jemand von der ARD sagen, oder diese Verharmlosungen sind Programm, was ich eher annehme, denn Nachrichten-Kleber sind allgegenwärtig. Danke an die Fichte für diese Analyse. Warum berichtet Frau Atai nicht mal von dieser Live-Sendung, wo die ukrainischen Zuschauer zum ersten Mal erfahren, was wirklich im Osten passiert?

Warum dürfen nicht Leute mal was erzählen, die sich auskennen, wie Wolfgang Michal, der Fakten bringt und nicht dumm daher schwätzt? Allein der Titel des Artikels drückt die Wut über unsere gleichgeschaltete Michelmedien aus: Die Ukraine interessiert euch doch einen Scheißdreck. Das gilt anscheinend auch für o.g. Mikrofonhalterin, die in der Laudatio so beschrieben wurde:

“Ruhig, abwägend, stilsicher”. Für diese Attribute erhält die Fernsehkorrespondentin Golineh Atai den diesjährigen Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis. Aus der Reihe guter Auslandskorrespondenten- und korrespondentinnen rage sie “durch ihre Fähigkeit heraus, selbst in kurzen Nachrichtenbeiträgen Argumente und Gegenargumente der Konfliktparteien verständlich zu werten”, heißt es bei ihrem Arbeitgeber, der Tagesschau. Gelobt werden ihre “Tugenden der persönlichen Zurückhaltung, der akribischen Ernsthaftigkeit und des unbedingten Willens zur Aufklärung”.

Humor off.

http://www.altermannblog.de/golineh-atai-die-newsgestalterin/

 

toyota-hilux

Sueddeutsche.de 23. August 2014

Rebellen-Fahrzeug Toyota-Hilux Auf der Pritsche

IS-Kämpfer und Taliban, somalische Piraten und libysche Milizionäre – alle fahren Toyota Hilux. Warum Aufständische in aller Welt besonders gerne den japanischen Geländewagen nutzen.

Von Luisa Seeling

 

Ob Tundra oder Wüstensand – mit dem Toyota Hilux lässt sich widriges Gelände sogar mit schweren Lasten bezwingen, behauptet zumindest der Hersteller. Diese Qualitäten wissen auch die Kämpfer des Islamischen Staats (IS) in Syrien und Irak zu schätzen: Auf Fotos und Videos, die ihren Vormarsch dokumentieren, ist der Hilux oft zu sehen. Und nicht nur dort.

Afghanische Taliban, somalische Piraten, libysche Milizionäre – sie alle schätzen das Fahrzeug, das der US-Sicherheitsexperte Andrew Exum im US-Magazin Newsweek das „fahrende Pendant zum AK-47“ nannte. Die Zeitschrift hatte einmal die Länder aufgelistet, in denen schon Toyota-Pick-ups in bewaffneten Konflikten eingesetzt wurden: Libyen, Sudan, Pakistan, Ruanda, Liberia, Irak und Somalia waren etwa dabei. Pick-ups sind das Kriegsfahrzeug des kleinen Mannes und vor allem der Hilux ist zu einem Symbol der asymmetrischen Kriegsführung geworden.

Günstiger und einfacher zu reparieren

Seit 1968 hat der japanische Autokonzern nach eigenen Angaben mehr als 13 Millionen Hilux verkauft. Warum aber schwören Rebellen auf der ganzen Welt auf dieses und ähnliche Modelle? Neben Allradantrieb und Untersetzungsgetriebe punkten die Wagen auch mit ihrer Wattiefe, die beim Hilux bei 700 Millimetern liegt. Diese bezeichnet die maximale Gewässertiefe, die ein Auto durchfahren kann, ohne Schaden zu nehmen.

Pritschenwagen wie der Hilux halten Lasten von bis zu einer Tonne aus – im Bürgerkrieg also vor allem Kämpfer mit Maschinengewehren oder Panzerabwehrraketen, die auf die Ladefläche montiert werden. Toyota-Pick-ups sind zudem günstiger als vergleichbare Modelle anderer Marken, weil konsequenter auf einfache Technik gesetzt wird. Sie können daher leichter repariert werden als Autos mit ausgefeilter Bordelektronik.

Wie robust der Hilux ist, hat auch die britische Motorshow „Top Gear“ getestet. Moderator Jeremy Clarkson ließ dazu einen zunehmend zerbeulten Hilux durch eine Scheune jagen, mit der Abrissbirne malträtieren und durch den Schlick schleifen, um am Ende einzuräumen: „pretty much unkillable“, ziemlich unkaputtbar.

In Militärkreisen hat sich für solche umgerüsteten Zivilfahrzeuge der Begriff „Technical“ eingebürgert. Der Ausdruck stammt aus dem somalischen Bürgerkrieg Anfang der Neunzigerjahre. Damals durften Nichtregierungsorganisationen kein eigenes Wachpersonal mitbringen, weshalb sie Einheimische anheuerten und mit Pritschenwagen ausstatteten – bezahlt mit „technical assistance grants“.

400 Pritschenwagen entschieden den „Toyota-Krieg“

Der Name „Technical“ ist allerdings irreführend: Längst sind Pick-ups zum festen Bestandteil von Kriegen geworden. Sie gelangen auf verschiedenen Wegen in Krisengebiete: Einige sind reguläre Käufe, andere werden im Westen als gebraucht ausrangiert und nach Afrika und Nahost weiterverkauft. Zuweilen sind es aber auch westliche Regierungen, die Rebellen mit den Fahrzeugen ausstatten.

So wie im „Toyota-Krieg“ 1987 zwischen Libyen und Tschad. Libyens Armee war überlegen, bis Frankreich seinem Verbündeten Tschad 400 Toyota-Pritschenwagen lieferte, aufgerüstet mit Panzerabwehrraketen des Typs Milan. Schon nach wenigen Wochen musste sich Machthaber Muammar al-Gaddafi trotz großen Panzeraufgebots auf einen Waffenstillstand einlassen.

http://www.sueddeutsche.de/politik/rebellen-fahrzeug-toyota-hilux-auf-der-pritsche-1.2099443

 

 

new feminism

Gedanken zum Staatsfeminismus / Die Söhne von Perseus

Zu diesem Beitrag hat mich eine Leserzuschrift angeregt, als ich mich über die Qualitätsmikrofonhalterin der ARD echauffiert hatte. Da fiel der Begriff GMÄ (Gender – Multi-Kulti (besser vielleicht Migration) – Äußeres). Das muss einmal erklärt werden, denn ich gehe davon aus, dass sich 90% der Bevölkerung darunter nichts vorstellen können (ich im übrigen auch nicht). Also erklärt jetzt ein Ignorant, was Gender-Mainstreaming ist. Im Angelsächsischen wird ja alles studiert. “I study …” dann folgt von Ackerbau bis Viehzucht alles Erdenkliche. Man kann Raumreinigung genau so studieren, wie die Auswirkungen der Mondstrahlen auf das Liebesleben der Pflastersteine. Deshalb liegen die mit “Studierten” in allen Statistiken vorne und Professor ist schon der, der kleinen Kindern das Lesen beibringt.

Jetzt könnte ich überleiten zu diesem Artikel, den ich vor einiger Zeit geschrieben habe und den ich unbedingt vorher zum Lesen empfehle. Es geht nämlich nahtlos weiter. Was macht eine arbeitslose Akademikerin, die Gender-Mainstreaming studiert hat? Die setzt sich mit anderen Maingestreamten zusammen und sie unterwandern die Parteien, um Gender-Mainstreaming zu pushen. Am Ziel ist frau, wenn sie eine Professur für Gender-Mainstreaming bekommt, damit sie andere Geschlechtsgenossinnen über Gender-Mainstreaming unterrichten kann (ähnlich ist es mit Latein. Braucht keine Socke, wird aber fleißig – besonders im deutschen Sprachraum – gelehrt. Angeblich könnte man dann andere Sprachen dann besser verstehen, was marginal zutreffen mag, aber warum nutzt man die Zeit nicht besser und lernt gleich die andere Sprache – statt Latein?).

Ich habe (Dank an Net-News-Express) diese grandiose Website gefunden, auf der Mann Stunden verbringen kann. Feinstes Florett an Spott und Ironie, ohne plump zu sein. Falls es mal regnen sollte, die Website ist eine unerschöpfliche Quelle von Freude.

Kurz zurück zum GMÄ. Wer kann sich im Nachhinein noch erinnern, ob das bei der Illnern, der Maischbergern oder der Will war? Alle die gleichen Themen und immer die gleichen Verdächtigen. Unterscheidbarkeit? Durch was denn auch? Der Staatsfeminismus setzt Zeichen und die nächste Talkshow wird – so meine Prophezeiung – von einer GMÄ moderiert, die dann über das Gleiche wieder latrinisiert (Wortschöpfung von Heli).

Haben fertig und meine Empfehlung:  Der Feind in unserer Mitte: Gender Studies können an Universitäten nicht mehr einfach geduldet werden

P.S. Die Petition gegen den Genderismusschwachsinn habe ich unterschrieben und den Reim Gender, Gender, Geldverschwender finde ich grandios! Danke Grün/Rot, ihr seid wirklich die größten …

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http://www.altermannblog.de/gedanken-zum-staatsfeminismus/

http://de.wikimannia.org/Staatsfeminismus

http://sonsofperseus.blogspot.de/

 

Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

Wahnsinn bedeute, immer wieder das Gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen.

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren.

 

Stupidity is demonstrated by people lacking knowledge they could achieve.

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice attempt to avoid upsetting fools unwilling to face the truth.

Antisemitism is when one blames Jews or Israel for issues, he does not blame others.

Craziness is, when one always does the same but expects different outcome.

If a monkey thinks “I am a monkey”, then it is already a human.

A man with roots should go for a pedicure.

Gutmenschen (benevolent people) are those who intend to appear good-hearted, yet unscrupulously exploit the conscience of others to serve their own purposes via self-staged outrage.

 

http://www.jsbielicki.com/jsb-79.htm

DJ Psycho Diver Sant – too small to fail
Tonttu Korvatunturilta Kuunsilta JSB
Tip tap tip tap tipetipe tip tap heija!
www.psychosputnik.com
http://www.saatchionline.com/jsbielicki
https://psychosputnik.wordpress.com/

I think for food

molon labe