Schlagwort-Archiv: Katrin Göring

Friede, Friede, Heil, Shalom

grass3

Männliche Affen greifen Gegner einzeln und frontal an, weibliche bilden um den Feind einen Kreis, drehen sich mit dem Hintern zu ihm hin, strecken ihren Hintern und pissen und kacken ihn zu Tode. Wie diese, hetzen und kacken Menschen Mißliebige tot, wenn sie heute sogenannte social communities bilden, die sich sozial engagiert nennen, wie Friedensbewegte, Gutmenschen aller Art, Psychologen, Soziologen, Sozialarbeiter, Pädagogen und Politiker, die sich die Rettung und Besserung der Welt auf die Fahnen geschrieben haben, zur Zeit also an der vordersten Weltrettungsfront in Deutschland die Rot-Rot-Grünen. Es wird nicht diskutiert, es werden keine Argumente genannt, lediglich soll der Andere samt seiner Meinung mit Dreck beworfen werden, nicht weil er etwas gesagt hat, sondern weil er etwas nicht gesagt hat oder etwas anderes gesagt hat, als das, was „richtig“ ist. Das ist keine Gesprächskultur mehr, das ist ein animalisches, affiges Keifen, Beißen, Anpissen und Ankacken. JSB

Katrin und der Exodus der Tataren

von Murat Altuglu gepostet auf Axis of Goodness am 16. Juni 2014

Von einem Politiker werden geistige Schärfe und eine präzise, wahrheitsgemäße Sprache erwartet. Politiker regieren uns. Sie erlassen Gesetze und treffen Entscheidungen, die unsere Leben beeinflussen. Darin besteht der Grund, warum Wissen und Deutlichkeit von einem gut qualifizierten Politiker erwartet werden muss. Es ist eine fürchterliche Aussicht darüber nachzudenken, dass ein Politiker diesen Anforderungen nicht entspricht.

Nachdem ich vor kurzem eine Debatte im Bundestag gesehen und darüber recherchiert hatte, kann ich zu keinem anderen Schluss kommen als, dass einige Politiker solche Erwartungen überhaupt nicht erfüllen. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass einige Politiker der Aufgabe nicht gewachsen sind. Ich verwende diesen Ausdruck nicht leichtfertig und polemisch, sondern beurteile es als eine genaue Darstellung dessen, was ich gesehen habe.

Im Bundestag hielt Sahra Wagenknecht von den Linken eine Rede, in der sie unter anderem über den Bürgerkrieg in der Ukraine sprach (ab min. 39). Kurz gesagt lautete ihr Argument, dass der Krieg in der Region des Donezbeckens sofort beendet werden müsse, dass Kanzlerin Merkel nicht nur keinen Druck auf die Machthaber in Kiew ausgeübt habe, sondern sie sie weiterhin unterstützt. Das Problem bei dieser Unterstützung sei, wie Wagenknecht betonte, dass vier Minister in der Regierung in Kiew „Antisemiten“ und „Neonazis“ seien. Wagenknecht gab noch ein paar sachliche Aussagen über die Ukraine wieder und beendete ihre Rede.

Dann folgte eine Antwort von Katrin Göring-Eckardt. Göring-Eckardt ist nicht einfach eine Hinterbänklerin, sondern die Fraktionsvorsitzende der Grünen, und nimmt damit eine sehr verantwortungsvolle Machtposition ein. In ihrer Rede (weiter bei min. 55 über den gleichen Link) versuchte Göring-Eckardt den Behauptungen in Wagenknechts Rede zu entgegnen. Dies tat sie, indem sie sagte, dass Wagenknecht „kein einziges Wort über die Krim, und kein einziges Wort über den Exodus der Tataren erwähnte.“ Zusätzlich beschuldigte Göring-Eckardt Wagenknecht, nicht anerkannt zu haben, dass „wirklich“ eine Wahl in der Ukraine stattgefunden hatte und fragte, ob dies für Wagenknecht nichts bedeuten würde.

Das Problem mit der Antwort Göring-Eckardts besteht darin, dass ein Scheinargument in einem politischen Diskurs verwendet wurde. Es war bezeichnend für die Rede, dass sie auf Reflexe statt Reflexion basierte. Im amerikanischen Englisch würde man die Antwort Göring-Eckardts als Strohmann-Argument bezeichnen, da die Antwort Göring-Eckardts sich nicht auf Wagenknechts Rede bezog. Keine der Tatsachenaussagen von Wagenknecht wurde durch Göring-Eckardt widerlegt oder gar anerkannt. Die Vorwürfe Göring-Eckardts gegen Wagenknecht gründeten in keiner Weise darauf, was Wagenknecht eigentlich gesagt hatte.

Zum Beispiel beharrte Göring-Eckardt darauf, die Präsidentschaftswahlen zu erwähnen, um ein Argument anzubringen. Das Problem war, dass niemand etwas über diese Wahlen gesagt hatte, denn sie waren nicht das Thema der Diskussion gewesen. So war nicht klar, worin der Sinn dieses Verweises bestand.

Dem war nicht genug, denn Göring-Eckardt beschuldigte Wagenknecht, weder ein Wort über die Krim noch ein Wort über den „Exodus der Tataren“ erwähnt zu haben. Als ich das hörte, fragte ich mich, worüber sie da spricht. Da ich in den Nachrichten nichts zu den Anspielungen Göring-Eckardts finden konnte, kontaktierte ich ihr Büro und fragte an, über welchen Exodus sie gesprochen hatte.

Einer der Assistenten von Göring-Eckardt antwortete und teilte mir mit, dass sie ihre Aussage auf einen Artikel in der WELT gestützt hatte. Doch in keiner vernünftigen Weise wäre es möglich gewesen, durch die Lektüre des Artikels zu folgern, dass irgendein Exodus stattgefunden hatte. In dem Artikel wurde lediglich festgestellt, dass seit der Annexion durch Russland etwa 500 Tataren die Krim verlassen haben. Die meisten dieser 500 sind in die westlichen Teile der Ukraine umgesiedelt. Aus einer Bevölkerungsgruppe von einer viertel Million haben 0,2 Prozent der Tataren die Krim verlassen.

Allerdings haben Worte eine Bedeutung. Das Wort Exodus stammt aus der Bibel, womit das Ereignis beschrieben wird, als Moses die Juden in toto aus Ägypten nach Israel führte. Zwar gibt es keine genauen Statistiken, aber man kann davon ausgehen, dass kein Jude von Moses zurückgelassen wurde. Wenn 0,2 Prozent der Juden Moses gefolgt wären, würde man es nicht als einen Exodus bezeichnen. Es wäre ein Nicht-Ereignis gewesen.

Nach der Lektüre des Artikels in der Welt, hätte niemand mit auch nur basalen Sprachkenntnissen das Wort Exodus verwendet. Es gibt einfach keinen Exodus von irgendjemand von der Krim. Diesen Aspekt zu betonen hat nichts mit Pedanterie zu tun. Es ist von entscheidender Bedeutung für die Politik, dass die politische Rede präzise und wahrheitsgemäß ist. Die Leute hören dies, also die Wähler, und sie treffen ihre politischen Entscheidungen auf der Basis dieser Reden.

Göring-Eckardt beschuldigte Wagenknecht den Exodus nicht erwähnt zu haben. Durch die Verwendung der Phrase „Exodus der Tataren“ schuf sie ein geistiges Bild bei den Zuhörern. Göring-Eckardt appellierte dabei an die Gefühle des Publikums und nicht an ihre Vernunft. Für den nicht informierten Zuhörer, der nicht weiß, was auf der Krim geschieht, schien es, dass etwas Tragisches stattfindet. Ein Exodus biblischen Ausmaßes hatte sich zugetragen und Wagenknecht verheimlicht diese Tatsache. Die Stellung Göring-Eckardts als Fraktionsvorsitzende gab ihrem Vorwurf eine weitere Legitimität.

Was Göring-Eckardt hiermit getan hatte, ist Irreführung der Menschen. Ein Wähler, der Wagenknecht zugehört hatte, könnte von ihren Argumenten überzeugt worden sein und würde sie unterstützen. Doch die grundlose Behauptung der Göring-Eckardt könnte den Wähler von Wagenknecht weg und zurück in Richtung Göring-Eckardts beeinflusst haben.

Das Problem dabei ist, dass die politische Rede die Menschen zu informieren und aufzuklären hat und nicht, sie in die Irre zu führen. Doch Göring-Eckardt hat genau das getan, entweder aufgrund von Schlamperei in ihrer Vorbereitung oder absichtlich. Jeder dieser Gründe ist für einen Politiker, der fürstlich entlohnt wird, um Vollzeit-Politiker zu sein, inakzeptabel. Von einer solchen Person ist zu erwarten, informiert sowie genau und präzise zu sein, wenn sie an einer politischen Debatte teilnimmt.

http://axis-of-goodness.com/2014/06/16/katrin-and-the-exodus-of-the-tartars/#more-750

 

 

Male monkeys attack enemies individually and head-on, while females will get in a circle around the enemy, turn their backs to him, point their butts and pee and poop him to death. Similarly, nowadays people badger and crap on the unpopular, whenever they form so-called social communities which consider themselves to be socially involved, such as peace-willing, bleeding heart people of all kinds, psychologists, sociologists, social workers, educators and politicians who have made it their goal to save and improve the world, current leader of world-saving efforts in Germany being the red-red-green coalition. Discussions no longer take place and no arguments are delivered. The only aim is trashing the others and their opinions, not for saying something, but for neglecting to say something, or saying something other than that, which is “correct”. This is no longer a culture of conversing – It is brute, animalistic nagging, biting, pissing and crapping. JSB

Katrin And The Exodus Of The Tatars

by Murat Altuglu Posted at Axis of Goodness on June 16, 2014

From a politician mental sharpness and a precise, truthful use of language is expected. Politicians rule us. They make laws and decisions that affect our lives. It is for this reason that knowledge and acuity has to be expected from a well qualified politician. It is a frightful prospect to think that a politician does not meet these requirements.

Yet having seen recently a debate in the Bundestag, and having inquired about it, I cannot arrive at a conclusion other than that some politicians do not meet such expectations at all. I gained the impression that some politicians are indeed not up to the task. I do not use this phrase lightly and polemically, but judge it to be an accurate depiction of what I saw.

In the Bundestag, Sahra Wagenknecht from the Linke gave a speech, where she spoke among others about the civil war in the Ukraine (minute 39 onwards). In a nutshell, her argument was that the war in the Donbass region had to stop immediately, yet that Chancellor Merkel not only did not put any pressure on the rulers in Kiev to do so, but that she gave them continued support. The issue with that support, Wagenknecht pointed out, is that four ministers in the Kiev government are “anti-Semites” and “Neo-Nazis.” Wagenknecht made a couple of other factual statements on the Ukraine and concluded her speech. So far, so good.

Then a response from Katrin Göring-Eckardt came. Göring-Eckardt is not just another backbencher, but the head of the Green’s parliamentary group, and thus occupies a quite responsible position of power. In her speech (minute 55 onward in the same link), Göring-Eckardt attempted to counter to Wagenknecht’s allegations. She did so, by saying that Wagenknecht “did not say a word on the Crimea, and no word on the exodus of the Tatars.” Additionally, Göring-Eckardt accused Wagenknecht of not having acknowledged that there wea “really” an election in the Ukraine, and asked if that wouldn’t mean anything to Wagenknecht.

The problem with Göring-Eckardt’s response was that it constituted a bogus argument in political discourse. It was indicative for speech that is based on reflexes instead of reflection. In American English, one would call Göring-Eckardt’s response a straw man argument, in that Göring-Eckardt’s response did not relate to Wagenknecht’s speech. None of the statements of fact by Wagenknecht were refuted or even acknowledged by Göring-Eckardt. The accusations of Göring-Eckardt against Wagenknecht were not based on anything that Wagenknecht had actually said.

As an example, Göring-Eckardt kept on mentioning the presidential elections to make a point. The problem was, that no one had said anything about these elections, they were not a matter of discussion. Thus it was unclear what the sense of this reference was.

That being not enough, Göring-Eckardt accused Wagenknecht of not having said a word on the Crimea, and not a word on the “exodus of the Tatars.” When I heard this, I asked myself what she was talking about? Since I could not find anything in the news about Göring-Eckardt’s allusions, I contacted her office and asked what exodus she was talking about.

One of the assistants of Göring-Eckardt responded and informed me that she had based her claim on an article in Die Welt. Yet in no reasonable way would it have been possible to infer that an exodus of any kind was going on by reading the article. In the article, it was merely stated that about 500 Tatars had left Crimea since its annexation by Russia. Most of these 500 had settled in the western parts of the Ukraine. Out of a population of a quarter million, 0.2 percent of the Tatars in the Crimea had left.

Now, words have a meaning. Exodus comes from the Bible, where it describes the event where Moses lead the Jews in toto out of Egypt towards Israel. While there are no precise statistics, one can assume that no Jews were left behind by Moses. If 0.2 percent of the Jews had followed Moses, it would not have been an exodus. It would have been a non-event.

After reading the article in the Welt, no one with basic language skills would have used the word exodus. There is simply no exodus of anyone from the Crimea. Emphasizing this aspect is not about pedantry. It is of vital importance to politics that political speech is precise and truthful. The people listening to it, i.e. voters, base their political choices on these speeches.

Göring-Eckardt accused Wagenknecht of not mentioning an exodus. By using the phrase exodus of the Tatars, she created a mental image among the listeners. Göring-Eckardt appealed thereby to the emotions of the audience and not to their reason. To the uninformed listeners, who did not know what was happening in the Crimea, it appeared that something tragic was occurring. An exodus of Biblical proportions had happened and Wagenknecht was hiding this fact. Göring-Eckardt’s position as the head of the Green’s parliamentary group gave further legitimacy to her reproach.

What Göring-Eckardt did thereby was misleading the people. A voter, listening to Wagenknecht might have been persuaded by her arguments and would have supported her. Yet the baseless claim of Göring-Eckardt might than have swayed sway the voter away from Wagenknecht and back towards Göring-Eckardt.

The problem with this is that political speech has to inform and enlighten people and not mislead them. Yet Göring-Eckardt did just that, either due to sloppiness in her preparation or on purpose. Either cause is unacceptable for a politician who is remunerated royally to be a full time politician. From such a person, it has to be expected to be informed and be accurate and precise when partaking in political debate.

http://axis-of-goodness.com/2014/06/16/katrin-and-the-exodus-of-the-tartars/#more-750

 

What´s Left? Antisemitism!

DJ Psycho Diver Sant – too small to fail
Tonttu Korvatunturilta Kuunsilta JSB
Tip tap tip tap tipetipe tip tap heija!
www.psychosputnik.com
http://www.saatchionline.com/jsbielicki
https://psychosputnik.wordpress.com/