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Wollt ihr den totalen Gauck? – Hermann L. Gremliza ueber neue deutsche Kriege

gauck

 

 

Mod.: Die heutige Kolumne hat den Titel: Wollt ihr den totalen Gauck.

Ja – und es geht über neue deutsche Kriege.

Wie nennt man den Einsatz von deutschen Soldaten in Jugoslawien, Timor, Mazedonien, Kongo, Darfur, Kuwait, Afghanistan, Sudan, Kosovo, Kambodscha, Somalia, Senegal, Mali usw., einmal um die ganze Welt, wenn sie nicht in allen der 51 Fälle selber Menschen umbringen, sondern diversen Spießgesellen bloß hilfreich zur Hand gehen? Man nennt es Kultur der Zurückhaltung oder Kultur des Haushaltens. Schluss damit, sagt Joachim Gauck, dies ist ein gutes Deutschland, das Beste, das wir kennen. Aber gerade, weil dies gute Zeiten sind für Deutschland, müssen wir überlegen, was heute zu verändern wäre, damit bleibt, was uns wesentlich ist. Im außenpolitischen Vokabular der Republik reimt sich Freihandel auch Frieden und Warenaustausch auf Wohlstand. Deutschland profitiert von einer Weltordnung, die Deutschland erlaubt, Interessen mit grundlegenden Werten zu verbinden. Wert auf Mehrwert hat sich bis gestern wohlklingend gereimt, aber was ist morgen? Zu glauben, sagt Gauck, man könne in Deutschland einfach weitermachen wie bisher, das überzeugt mich nicht. Welche Rolle wollen wir in den Krisen ferner Weltregionen spielen? Ich meine, die Bundesrepublik sollte sich als guter Partner früher, entschiedener und substantieller einbringen. Manchmal kann auch der Einsatz von Soldaten erforderlich sein für Werte und Mehrwert. Es folgt ein Satz, vor dem jede Sau graust, die nicht in einem evangelischen Pfarrhaus gemästet ist: Ich muss wohl sehen, dass es bei uns neben aufrichtigen Pazifisten jene gibt, die Deutschlands historische Schuld benutzen, um dahinter Weltabgewandtheit oder Bequemlichkeit zu verstecken. Wie alles, was von diesen Lügenmolchen tropft, ist auch dieser Einfall nicht neu. Es war der Heiner Geißler, der 1983 den Satz prägte: Der Pazifismus der 30er Jahre habe Auschwitz erst möglich gemacht. Damals hat die SPD noch gemurrt, den Sozialdemokraten von heute kommen solche Worte gerade recht. Einen Tag nach Gauck war Außenminister Steinmeier für ein starkes Engagement Deutschlands bei der Lösung von Konflikten weltweit. So richtig die Politik der militärischen Zurückhaltung ist, sie darf nicht missverstanden werden als eine Kultur des Heraushaltens. Dazu sind wir auch in Europa inzwischen ein bisschen zu groß und ein bisschen zu wichtig. Ehrlos, aber nicht wehrlos. Weil in Ruanda und im Kongo Millionen Menschen durch Heraushalten zu Tode gekommen seien, erwägt Steinmeiers Kollegin von der Leyen, die neue Ministerin für Strammstehen und Totschießen, die militärische Ausbildungshilfe für somalische Soldaten wieder aufzunehmen. Gegenwärtig würden die Erfahrungen jener europäischen Partner geprüft usw.

Der Regierungssender Deutschlandfunk will, dass Tacheles geredet wird. „Die im Amt eiern herum“. Deutlich wird da, wer in Warteposition sitzt. Und wer sitzt da, wie kein anderer? Der Cem Özdemir, Bundesvorsitzender der Grünen. Frage an ihn: Wollen Sie mehr Soldaten? Antwort Özdemir: So einfach ginge das gar nicht, denn ein großer Teil der Soldaten, die wir bei der Bundeswehr haben, eignen sich gar nicht für Auslandseinsätze, aber auch da werden wir sicherlich die Bundeswehr bei dem Umbau weiterentwickeln müssen. Ein bisschen zu groß und ein bisschen zu mächtig war Deutschland schon dann und wann, um sich seine Werte und seine Interessen militärisch heraushalten zu können. Nie aber war es so gut, deshalb es sein Glück ganz woanders suchte. In seinem Septemberprogramm verlangte Reichskanzler Bethmann Hollweg 1914 „Sicherung des Deutschen Reichs nach West und Ost auf erdenkliche Zeit. Zu diesem Zweck muss Russland von der deutschen Grenze nach Möglichkeit abgedrängt und seine Herrschaft über die nicht-russischen Vasallenvölker gebrochen werden. Wozu einerseits ein ukrainischer Staat zu gründen sei, andererseits ein „mitteleuropäischer Wirtschaftsverband unter Einschluss von Frankreich, Belgien, Holland, Dänemark, Österreich, Ungarn, Polen und eventuell Italien, Schweden und Norwegen“. Dieser Verband unter äußerlicher Gleichberechtigung seiner Mitglieder, aber tatsächlich unter deutscher Führung, muss die wirtschaftliche Vorherrschaft Deutschlands über Mitteleuropa stabilisieren“. Kommt bekannt vor? Kommt gleich noch besser:

1940 hält es die deutsche Gesellschaft für europäische Wirtschaftsplanung und Großraumwirtschaft für notwendig, grundsätzlich immer nur von Europa zu sprechen, denn „die deutsche Führung ergibt sich ganz von selbst aus dem politischen wirtschaftlichen, kulturellen und technischen Schwergewichts Deutschlands“. Es schade nicht, statt von Großdeutschland von einer „europäischen Wirtschaftsgemeinschaft“ zu reden. Auch jenseits der europäischen Grenzen hatten die Deutschen Präferenzen. Zu Bethmann Hollwegs Kriegszielen gehörte das Mittelafrikaprojekt des Reichskolonialamts zur Durchsetzung des deutschen Menschenrechts auf billigste Rohstoffe und kostenlose Sklaven, zu welchem Zweck die afrikanischen Kolonien Frankreichs, Belgiens und Portugals zu annektieren seien.

Zu Beginn des nächsten Weltkriegs verlangte der Reichskolonialbund die Einrichtung eines Deutsch-Mittelafrika bestehend aus den ehemals deutschen und den noch französischen und britischen Kolonien Nigeria, Uganda, Kenia, Äquatorialafrika und Daomé, heute Benim.

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Peinlich, wie wenig sich in den letzten 100 Jahren an den deutschen Kriegszielen geändert hat? Ach was, sagt der deutsche Historiker, man muss solche Sachen immer im Licht ihrer Zeit sehen und das leuchtete 1914 oder 1940 nun einmal so. Hinter dem Kaiser und seinem Kanzler standen wie ein Mann der Thomas, der Gerhart Hauptmann, Max Weber, Rilke, Stefan Zweig, Tisch, Hoffmannsthal usw. Alfred Kerr reimte gegen die Russen, als wären sie der Putin und er die Marie-Luise Beck. Zarendreck, Barbarendreck. Hinter Hitler freilich stand dann nur noch, wen er nicht hatte umbringen oder verjagen lassen. Alle anderen und der Gottfried Benn. „Es ist endlich krieg und ich begehre hinter der Front hurra zu schreien“. Darin gewähren sich die deutschen Poeten jeder Generation. Im kalten Krieg um die Ukraine, das nicht russische Vasallenvolk, geht ein Brief an den lieben Vitali Klitschko: Auf vielen Kontinenten tobt der ewige Freiheitskampf, in diesen Tagen tobt der Freiheitskampf in der Ukraine. Wir bestaunen und bewundern, bitte wirken Sie weiter als Patriot der Ukraine. Wir hoffen mit Zorn und Bangen. Gedichtet vom Biermann, ratifiziert von Birthler, Brussig, Cohn-Bendit, Glucksmann, Jelinek, Pluhar, Wondratschek und so, Franz-Josef Wagner und Roger Köppel fehlen unentschuldigt. Der liebe Vitali übrigens erscheint auf dem Maidanplatz und anderen Bühnen gern Hand in Hand mit seinem Partner Oleg Tjagnibok, dem Vorsitzenden der Partei Swoboda, der die Ukraine von einer „jüdisch-russischen Mafia“ regiert sieht. Kleinscheiß mitten im großen Freiheitskrieg. Der Gedanke, die deutschen Militarisierten ihre Politik aus vaterländischem Jux und völkischer Tollerei liegt allzu nah. Wie im Inland werden im Ausland die Mittel kärglicher und die Verhältnisse roh. Die weltweite Verarmung prekarisiert das Geschäftsmodell des Exportweltmeisters. Die Revolte in Bosnien-Herzegowina, die Wilds in Ägypten und der Niedergang der Schwellenländer zeigen an, dass der Zugriff auf billige Rohstoffe und willige Märkte – also das, was Gauck deutsche Werte und Interessen nennt – andere Mittel verlangen als bloß Lazarette und Goethe-Institute.

Siehe auch:

Das Ekel von Bellevue – Hermann L. Gremliza über Joachim Gauck

und

Jutta von Ditfurth kritisiert hohles Phrasengerede von Joachim Gauck (aktueller Deutscher Bundespräsident)

 

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Remember: Do X! Don´t do Y!

Protect innocent, respect life, defend art, preserve creativity!

What´s Left? Antisemitism!

http://www.jsbielicki.com/jsb-79.htm

DJ Psycho Diver Sant – too small to fail
Tonttu Korvatunturilta Kuunsilta JSB
Tip tap tip tap tipetipe tip tap heija!
http://www.psychosputnik.com
http://www.saatchionline.com/jsbielicki
https://psychosputnik.wordpress.com/

They want 1984, we want 1776

They are on the run, we are on the march!

I think for food

molon labe

Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

“Im Streit um moralische Probleme, ist der Relativismus die erste Zuflucht der Schurken.“ Roger Scruton

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

Der Nicht-Antisemit ist ein Antisemit, der nach der derzeitigen deutschen Rechtsprechung, Israel, Juden diffamiert, diskriminiert, delegitimiert, jedoch nicht expressis verbis das Ziel der dritten Reichs, den Holocaust, die Judenvernichtung, befürwortet.

Islam ist weniger eine Religion und mehr eine totalitäre Gesellschaftsordnung, eine Ideologie, die absoluten Gehorsam verlangt und keinen Widerspruch, keinerlei Kritik duldet und das Denken und Erkenntnis verbietet. Der wahre Islam ist ganz anders, wer ihn findet wird eine hohe Belohnung erhalten.

Wahnsinn bedeute, immer wieder das gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten.

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren.

Irritationen verhelfen zu weiteren Erkenntnissen, Selbstzufriedenheit führt zur Verblödung,

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch.

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen.

Wenn jemand etwas zu sagen hat, der kann es immer sehr einfach sagen. Wenn jemand nichts zu sagen hat, der sagt es dann sehr kompliziert.

Sucht ist, wenn jemand etwas macht, was er machen will und sucht jemand, der es macht, daß er es nicht macht und es nicht machen will.

Sollen die Klugen immer nachgeben, dann wird die Welt von Dummen regiert. Zu viel „Klugheit“ macht dumm.

Wenn man nur das Schlechte bekämpft, um das Leben zu schützen, bringt man gar nichts Gutes hervor und ein solches Leben ist dann nicht mehr lebenswert und braucht nicht beschützt zu werden, denn es ist dann durch ein solches totales Beschützen sowieso schon tot. Man kann so viel Geld für Versicherungen ausgeben, daß man gar nichts mehr zum Versichern hat. Mit Sicherheit ist es eben so.

Zufriedene Sklaven sind die schlimmsten Feinde der Freiheit.

Kreativität ist eine Intelligenz, die Spaß hat.

Wen die Arbeit krank macht, der soll kündigen!

Wenn Deutsche über Moral reden, meinen sie das Geld.

Ein Mensch ohne Erkenntnis ist dann  lediglich ein ängstlicher, aggressiver, unglücklicher Affe.

Denken ist immer grenzüberschreitend.

Der Mob, der sich das Volk nennt, diskutiert nicht, sondern diffamiert.

Legal ist nicht immer legitim.

Wer nicht verzichten kann, lebt unglücklich.

Sogenannte Sozial-, Kultur-, Geisteswissenschaften, Soziologie, Psychologie, Psychotherapie, Psychoanalyse, sind keine Wissenschaften mehr, sondern immanent religiöse Kultpropheten, organisiert wie Sekten.

Ohne eine starke Opposition atrophiert jede scheinbare Demokratie zur Tyrannei, und ebenso eine Wissenschaft, zur Gesinnung einer Sekte.

Man kann alles nur aus gewisser Distanz erkennen, wer sich ereifert, empört, wer mit seiner Nase an etwas klebt, der hat die Perspektive verloren, der erkennt nichts mehr, der hat nur noch seine Phantasie von der Welt im Kopf. So entsteht Paranoia, die sich Religion, und Religion als Politik, sogar als Wissenschaft nennt.

Islamisten sind eine Gefahr, deswegen werden sie als solche nicht gesehen. Juden sind keine Gefahr, deswegen werden sie als solche gesehen. So funktioniert die Wahrnehmung von  Feiglingen.

Humorlose Menschen könner nur fürchten oder hassen und werden Mönche oder Terroristen.

Menschen sind nicht gleich, jeder einzelne Mensch ist ein Unikat.

Erkenntnis gilt für alle, auch für Muslime, Albaner, Frauen und Homosexuelle.

Islam gehört zu Deutschland, Judentum gehört zu Israel.

Der Konsensterror (Totalitarismus) ist in Deutschland allgegenwärtig.

Es wird nicht mehr diskutiert, sondern nur noch diffamiert.

Es ist eine Kultur des Mobs. Wie es bereits gewesen ist.

Harmonie ist nur, wenn man nicht kommuniziert.

Man soll niemals mit jemand ins Bett gehen, der mehr Probleme hat, als man selbst.

>>Evelyn Waugh, sicherlich der witzigste Erzähler des vergangenen Jahrhunderts, im Zweiten Weltkrieg, herauskommend aus einem Bunker während einer deutschen Bombardierung Jugoslawiens, blickte zum Himmel, von dem es feindliche Bomben regnete und bemerkte: “Wie alles Deutsche, stark übertrieben.“<< Joseph Epstein

Man muß Mut haben, um witzig zu sein.

Dumm und blöd geht meistens zusammen.

Charlie Hebdo: solche Morde an Juden sind euch egal, mal sehen wie”angemessen”  ihr reagiert, wenn (wenn, nicht falls) eure Städte von Islamisten mit Kasam-Raketen beschossen werden.

Christopher Hitchens großartig: „In einer freien Gesellschaft hat niemand das Recht, nicht beleidigt zu werden.“

Je mehr sich jemand narzisstisch aufbläht, desto mehr fühlt er sich beleidigt und provoziert.

“Das Problem mit der Welt ist, daß die Dummen felsenfest überzeugt sind und die Klugen voller Zweifel.” – Bertrand Russel

Das Problem mit den Islamisten in Europa soll man genauso lösen, wie es Europa für den Nahen Osten verlangt: jeweils eine Zweistaatenlösung, die Hälfte für Muslime, die andere Hälfte für Nicht-Muslime, mit einer gemeinsamen Hauptstadt.

Was darf Satire? Alles! Nur nicht vom Dummkopf verstanden werden, weil es dann keine Satire war.

Islamimus ist Islam, der Gewalt predigt.

Islam ist eine Religion der Liebe,und wer es anzweifelt, ist tot.

Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke. Der Islam ist die friedliche Religion der Liebe George Orwell 2015

Islam ist verantwortlich für gar nichts, Juden sind schuld an allem.

Islamisten sind Satanisten. Islamismus ist eine Religion von Idioten.

Leute fühlen sich immer furchtbar beleidigt, wenn man ihre Lügen nicht glaubt.

Jeder ist selbst verantwortlich für seine Gefühle.

Die Psychoanalyse geht niemanden außer den Psychoanalytiker und seinen Patienten etwas an, und alle anderen sollen sich verpissen.

“Zeit ist das Echo einer Axt
im Wald.
Philip Larkin, Gesammelte Gedichte

Wenn jemand wie Islamisten sein Ego endlos aufbläht, dann verletzt er seine eigenen Gefühle schon morgens beim Scheißen.

„Die sieben Todsünden der modernen Gesellschaft: Reichtum ohne Arbeit Genuß ohne Gewissen Wissen ohne Charakter Geschäft ohne Moral Wissenschaft ohne Menschlichkeit Religion ohne Opfer Politik ohne Prinzipien.“
―Mahatma Gandhi

„Wo man nur die Wahl hat zwischen Feigheit und Gewalt, würde ich zur Gewalt raten.“
―Mahatma Gandhi

Warum zeigt sich Allah nicht? Weil er mit solchen Arschlöchern nichts zu tun haben will.

„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus’. Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus’.”  – Ignazio Silone

Politische Korrektheit verlangt eine Sprache für ein Poesiealbum.

Psychoanalyse ist frivol, oder es ist keine Psychoanalyse.

Bunte Vielfalt, früher: Scheiße

Was der Mensch nicht mehr verändern, nicht mehr reformieren kann, ist nicht mehr lebendig, sondern sehr tot. Was tot ist, das soll man, das muß man begraben: Religion, Ehe, Romantizismus, etc.

Romantik ist scheiße.

Die Realität ist immer stärker als Illusionen.

Deutschland gestern: der Wille zur Macht.
Deutschland heute: der Wille zur Verblendung.
Deutschland morgen: 德國

Deutsche Psychoanalyse? Großartig, wie deutscher Charme, deutscher Humor und deutscher Esprit.

Der Widerstand fängt mit einer eigenen, anderen Sprache als die der Diktatur.

Smart phones for stupid people.

Ein Linker kann, muß aber nicht dumm sein.

Wenn man ganzen Staaten nicht übel nimmt, wenn sie mit Millionen Opfern Selbstmord begehen, warum dann einem Co-Piloten mit 149 Toten?

Nur die Reinheit der Mittel heiligt den Zweck.

Ein extremer Narzißt ist ein potentieller Terrorist, und jeder Terrorist ist ein extremer Narzißt.

Islamisierung bedeutet Verblödung.

Copy-shop als psychoanalytische Methode heute.
Die Psychoanalyse heute ist lediglich die Nachahmung einer vermeintlichen Psychoanalyse, die es so nie gegeben hat, also unbewußte Karikatur, Totemmaske ihrer selbst.
Die Revolution frißt ihre Väter, nicht ihre Kinder.
Jeder verdient eine zweite Chance. Eine zweite, nicht eine zwölfte, zweiundzwanzigste oder einhundertzweite.
In Polen haben amerikanische Geheimdienstler ihre Gefangenen gefoltert, während vor polnischen Gerichten Prozesse gegen polnische Geheimdienstler liefen, die polnische Gefangene gefoltert haben.
Besser irgendwelche Sitten, als gar keine Sitten.
Direkte Gewalt gegen strukturelle Gewalt – lediglich eine Rationalisierung der eigenen Lust als Rechtfertigung für eigene wilde, triebhafte Gewalt. Wer strukturelle Gewalt von Institutionen eines demokratischen Rechtstaates delegitimiert und direkte Gewalt gegen diese Institutionen legitimiert, der gibt jeglicher denkbaren Form von Gewalt freie Hand, denn jede Gewalt kann moralisch begründet werden. Der Teufel ist ein Moralist. Und ein Gewalttäter. Aufrufe zur Gewalt sind in Deutschland strafbar.
National Sozialistische Deutsche Arbeiter Partei (NSDAP) war links,, ihr Kampf gegen Kommunisten und Sozialisten war nicht ideologisch, sondern es war ein Konkurrenzkampf unter Gleichen.
Wer sich für Kunst nicht interessiert, wem Kunst nichts bedeutet, der interessiert sich ebensowenig für Menschen, dem bedeuten Menschen nichts. Denn Kunst ist Ausdruck menschlicher Gefühle.
Manche Menschen schauen in den Spiegel und sagen: „Die Welt ist schrecklich, die Welt ist böse“, und fangen an, dieses Böse in der Welt, aber nicht in sich, zu verfolgen, zu vernichten, auszumerzen. Also andere Menschen, das Andere menschliche, was sie nicht sein wollen, zu exterminieren, zu liquidieren.

…der hiesige Autoritarismus (ist) einer ohne Autorität und der hiesige Konventionalismus einer ohne Konventionen. Schon bei den Nazis war nicht das Wort des Führers Befehl, sondern sein Wille, den der kongeniale Volksgenosse erahnte. Nie hätte der Nationalsozialismus funktioniert, hätte den Deutschen jede ihrer Missetaten bei Strafandrohung befohlen werden müssen. Anders, als es das Wort vom „Befehlsnotstand“, von der „Gleichschaltung“ oder vom „Führer“ selber glauben machen will, herrschte das NS-System durch Gehorsam ohne Befehl. (W. Pohrt, Der Weg zur inneren Einheit)

Der faschistische Sozialpakt existiert im bundesdeutschen Postfaschismus weiter als eine im Resultat aufgehobene Voraussetzung, die unmittelbar keine Spur ihrer gewaltförmigen Durchsetzung mehr an sich trägt: umso besser kann diese Tatsache verleugnet und der Nationalsozialismus als das Verbrechen einiger Irrer, als „Unrechtsstaat“, als „das Schlimmste, das Menschen einander je angetan haben“ exorziert werden. Diese Lebenslüge der BRD ist das Fundament aller demokratischen „Vergangenheitsbewältigung“, jenes kollektiven Beschweigens des Nationalsozialismus, das durchaus auch die Form enervierender Redseligkeit annehmen kann. Weil das postfaschistische Deutschland in institutioneller wie personeller Hinsicht in Kontinuität zu seinem Vorgänger steht, muß ausnahmslos jeder Versuch einer Vergangenheitsbewältigung innerhalb des sich weiterschleppenden Systems zur symbolischen Distanzierung, zum substanzlosen Gestus geraten. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich die Deutschen einen schier unerschöpflichen Vorrat an größeren und kleineren Entlastungslügen angelegt, aus dem sie sich je nach Gelegenheit und Bedarf bedienen. Danach war das nationalsozialistische System wahlweise das Werk von Hitler höchstpersönlich, einer kleinen Verbrecherclique und ein paar Helfershelfern oder des Monopolkapitals und seiner Schergen. Otto Normalvergaser jedenfalls hat „von alledem nichts gewußt“, war „im Grunde auch dagegen“ oder „konnte gar nicht anders handeln“, weil „Befehlsnotstand“ herrschte und man im Falle des Zuwiderhandelns sofort „ins KZ gekommen“ wäre. (Clemens Nachtmann)

„Es kommt in der Psychotherapie darauf an – mit temporärer Unterstützung – sein eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen. Wer mit einem Selbstbild lebt, für das die temporär klärende Rolle des Therapeuten eine unerträgliche Kränkung ist, der muß eben versuchen, alleine zurechtzukommen.“ – Hans Ulrich Gumbrecht

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Stupidity is demonstrated by people lacking the knowledge they could achieve

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice in an attempt to avoid upsetting fools not willing to face up to the truth

“In arguments about moral problems, relativism is the first refuge of the scoundrel.” Roger Scruton

Antisemitism is when one blames the Jews or Israel for issues, he does not blame others

Islam is less a religion and more a totalitarian society, an ideology that demands absolute obedience and tolerates no dissent, no criticism, and prohibits the thinking, knowledge and recognition. True Islam is totally different, the one who will find it will receive a very high reward.

Craziness is, when one always does the same but expects a different outcome

If a monkey thinks “I am a monkey”, then it is already a human

A man with roots should go for a pedicure

Self smugness leads to idiocy, being pissed off leads to enlightenment

If someone has something to say, he can tell it always very easily. If someone has nothing to say, he says it in a very complicated way

Addiction is, when somebody does something he wants to do, yet seeks someone who can make it so he won’t do it and doesn’t want to, either.

If the clever people always gave in, the world would be reigned by idiots. Too much “cleverness” makes you stupid.

If one only fights evil to protect life, one produces nothing good at all and such a life then becomes no longer worth living and thus requires no protection, for it is already unlived due to such a total protection. One can spend so much money on insurance, that one has nothing left to insure. Safety works in the same way.

Happy slaves are the worst enemies of freedom.

Creativity is an intelligence having fun.

If working makes you sick, fuck off, leave the work!

If Germans talk about morality, they mean money.

A man without an insight is just an anxious, aggressive, unhappy monkey.

Thinking is always trespassing.

The mob, who calls himself the people, does not discuss, just defames.

Legal is not always legitimate.

Who can not do without, lives unhappy.

So called social, culture sciences, sociology, psychology psychotherapy, psychoanalysis, are not anymore scientific, but immanent religious cult-prophets, organized as sects.

Without a strong opposition any apparent democracy atrophies to a tyranny, and as well a science , to an attitude of a religious sect.

You can recognize everything from a certain distance only, who is zealous, outraged, who sticks his nose in something, this one has lost the perspective, he recognizes anything more, he has only his imagination of the world in his head. This creates paranoia, which is called religion, and a religion as politics, even as a science.

Islamists are a real danger, therefore they will not be seen as such. Jews are not a danger, therefore they are seen as such. It is how the perception by cowards functions.

People without a sense of humor are able only to fear or to hate and become monks or terrorists.

People are not equal, each single person is unique.

Insight applies to everyone, including Muslims, Albanians, women and homosexuals.

Islam belongs to Germany, Judaism belongs to Israel.

The totalitarian Terror of consensus is ubiquitous in Germany.
There are no discussions anymore, but defamations only.
It is a culture of the mob. As it has already been.
Harmony is only if you do not communicate.

One should never go to bed with someone who has more problems than you already have.

>>Evelyn Waugh, surely the wittiest novelist of the past century, in World War II, coming out of a bunker during a German bombing of Yugoslavia, looked up at the sky raining enemy bombs and remarked, “Like everything German, vastly overdone.”<< Joseph Epstein

One has to be brave, to have a wit.

Stupid and dull belong mostly together.

Charlie Hebdo: you don´t care if such murders are comitted to Jews, we will see how “adequate” you will react when (when, not if), Islamists will begin to bombard your cities with Kasam missiles.

Christopher Hitchens: In a free society, no one has the right not to be offended.

The more someone narcissistic inflates , the more he feels insulted and provoked.

“The trouble with the world is that the stupid are cocksure and the intelligent are full of doubt.” – Bertrand Russell

 The problem with the Islamists in Europe should be solved exactly as Europe requires to the Middle East: a two-state solution, a half for muslims and the another half for not-muslims , with a common capital.

What may satire? Everything! Except be understood by the fool, because then it was not a satire.

Islamimus is Islam preaching violence.

Islam is a religion of love, and he who doubts is dead.

War is peace. Freedom is slavery. Ignorance is strength. Islam is a peaceful religion of love – George Orwell 2015

Islam is not responsible for anything, Jews are guilty of everything.

Islamists are satanists. Islamism is a religion of idiots.

People feel always terrible offended if you do not believe their lies.
Everyone is responsible for his feelings.
Psychoanalysis is nobody’s business except the psychoanalyst and his patient, and everybody else can fuck off.
“Time is the echo of an axe
Within a wood.”
― Philip Larkin, Collected Poems

If someone inflates endless his ego, as Islamists do, then he hurts his own feelings already in his morning own shit.

The seven deadly sins of modern society. Wealth without work pleasure without conscience, knowledge without character business without morality Science without humanity, worship without sacrifice Politics without principles
-Mahatma Gandhi

“Where there is only a choice between cowardice and violence, I would advise violence.”
-Mahatma Gandhi

 Why Allah does not shows himself? Because he does not want  to do anything with such assholes.
When fascism returns, he will not say, ‘I am the fascism‘. No, he will say, ‘I am the anti-fascism Ignazio Silone.
Political correctness requires a language for a poetry album.
 Psychoanalysis is frivolous, or it is not psychoanalysis.
Colorful diversity, earlier: shit.
What can not any longer be changed, can not any longer be reformed, it is no longer alive, but very dead (instead). What is dead should be, has to be buried: religion, marriage, Romanticism, etc.
Romantic sucks.
 The reality is always stronger than illusions.
 A delusion is characterized by increasing loss of reality, and can be attested to today’s leaders in Germany and the mass media. Loss of reality describes the mental state of a person who is not (any longer) be able to understand the situation in which it is located. So you are ruled by madmen and manipulated by the mass media.
Totalitarianism can only be defeated if one has the courage to call things by their right names, just as they are. Political correctness prevents it promotes totalitarianism and political cowardice and political lie.
The Extinction: Islam is like the sun, who comes too close to him, will burn itself and will flare the rest of the world with him.
Islam does not want any submission! Islam wants victory, destruction and annihilation.
The world was not created just for you.
Time needs time.
What has God with us when he freely admits the devil more and more territories?
It’s not the biggest fear when you look into an abyss, but to note that the abyss looks back at you.
I is different.
Muslim´s headscarf is less annoying than German mothers with their pushchairs.
Prostheses people – look like women and men, but they are not.
Global governance the political repair operation begins to repair before something was created.
The extremely increased, ostensibly critical, actually demonizing, German interest in Israel and Jews is perverse.
The Nonanti-Semite is by the current German law an anti-Semite who defames, discriminates, delegitimizes Israel, Jews, , but do not supports expressis verbis the aim of the Third Reich, the Holocaust, the extermination of the Jews.

Heroes of today know nothing, can not and do not want anything. They just look like heroes, that’s all.

It may be that early fathers ate their children. Today, the mothers will eat anything, fathers, children and the rest. Everything Mommy, anyway!

Germany yesterday: the will to power.
Germany today: the will to blindness.
Germany tomorrow:

German psychoanalysis? Great, like German charm, German humor and German wit.

The resistance starts with its own language other than that of the dictatorship.

Smart phones for stupid people.

A leftist can, but do not have to be stupid.

If you do not blame states, when they commit suicide with millions victims , so why to blame a co-pilot with 149 dead?

Only the purity of the means justify the end.

An extreme narcissist is a potential terrorist, and every terrorist is an extreme narcissist.
Islamization means dementia.
Copy-shop as a psychoanalytic method today.
Psychoanalysis today is merely an imitation of a putative psychoanalysis, it has never existed, an unconscious cartoon, totem mask of itselves.
The revolution devours its fathers, not its children.

Everyone deserves a second chance. A second, not a twelfth, twenty-second or one hundred second.

In Poland, American intelligence officials  have tortured their prisoners, while the Polish courts ran trials of Polish intelligence officesr who tortured Polish prisoners.

Better have any manners, than no manners at all.
Direct violence against structural violence only a rationalization of their own desire as justification for their own wild, instinctual violence. Who delegitimizes structural violence of institutions of a democratic state and legitimizes direct violence against these institutions  gives any conceivable form of violence free hand, for any violence can be morally justified. The devil is a moralist. And a perpetrator of violence. Calls for violence are illegal in Germany.
National Socialists German Worker Party (NSDAP) was left, its fight against communists and socialists was not ideological, but it was a competition among equals.
Those who are not interested in art, to whom art means nothing, those are not interested in people, to those  people mean nothing. Because art is an expression of human feelings.
Some people look in the mirror and say, „The world is terrible, the world is evil,“ and begin to pursue this evil in the world, but not in themselves, destroy, eradicate. So other people, the other humans, what they do not want to be,  to exterminate, to liquidate.
 The main reason of a psychotherapy is – with temporary support of the psychotherapist –. to take his own destiny in own hands.  Who lives with a self-image that the temporary clarifying role of the therapist is an intolerable insult, he must to try to cope with his life alone.“Hans Ulrich Gumbrecht

Das Ekel von Bellevue – Hermann L. Gremliza über Joachim Gauck

 

Das Ekel von Bellevue – Hermann L. Gremliza über Joachim Gauck

 

Zwei Urteile vorweg: „Gauck ist ein Glücksfall für Deutschland“ sagt Sigmar Gabriel, Vorsitzender der SPD und „Gauck gibt Deutschland ein nachdenkliches Gesicht“, sagt Jürgen Trittin, Vorsitzender der Grünenfraktion. Am 12. August 1944 umzingeln vier Kompanien der 16. Panzergrenadier-Division der Waffen-SS das Dorf Sant’Anna di Stazzema. Die Deutschen erschießen Kinder, Frauen und Alte mit Maschinengewehren oder treiben sie in Ställe, werfen Handgranaten hinein. Die jungen Männer haben das Dorf zuvor verlassen aus Furcht, als Zwangsarbeiter nach Deutschland verfrachtet zu werden. Dass die Deutschen einen Massenmord planten, haben sie nicht geahnt. Die etwa 400 Leichen werden von den SS-Männern mit Benzin übergossen und angezündet, das Dorf wird niedergebrannt.

 

Am 22. Juni 2005 verurteilt das Tribunale Militare di la Sepzia zehn der noch in Deutschland lebenden Täter zu lebenslanger Haft sowie zu Entschädigungszahlungen in Höhe von etwa 100 Millionen Euro.

 

Am 01. Oktober 2012 stellt die Staatsanwaltschaft Stuttgart die Ermittlungen gegen die in Italien verurteilten SS-Männer ein, den Beschuldigten sei eine noch nicht verjährte strafbare Beteiligung an den Geschehnissen in Sant’Anna di Stazzema nicht nachzuweisen.

 

Am 24. März 2013 kommt Joachim Gauck, Präsident der Bundesrepublik Deutschland in Begleitung des italienischen Präsidenten Giorgio Napolitano nach Sant’Anna di Stazzema. Der Gast hegt wie folgt an: „Es ist für einen Deutschen kein leichter Gang hierher nach Sant’Anna di Stazzema zu kommen und für ein deutsches Staatsoberhaupt als Repräsentant seines Landes und seiner Geschichte erst Recht nicht.“ Das Wichtigste zuerst und das erste, was dem deutschen Präsidenten zu 400 von Deutschen ermordeten Italienern einfällt, ist nun mal sein eigenes, eines Deutschen Leid. Ein paar Tage später wird der ehemalige Außenminister Joseph Fischer dem Warsaw Business Journal sagen: „The German psyche is really structured by the past. We not only burned our fingers but we almost burned ourselves, not to mention all the innocent victims in other countries.” Gauck leidet fort: Es ist nicht leicht, und das soll es auch nicht sein, sich zu einer großen Schuld zu bekennen und mit einem schrecklichen Verbrechen konfrontiert zu werden, das von eigenen Landsleuten begangen worden ist. Und weil es für uns Deutsche so schwer ist, mit unseren Verbrechen konfrontiert zu werden, fährt Gauck fort, bin ich dankbar dafür, dass ich heute hier nicht allein vor Ihnen stehe, sondern das Staatspräsident Napolitano mich begleitet. Sie, Herr Staatspräsident, haben in der schlimmen Zeit des Krieges als Widerständler gegen Faschisten und Nazis gekämpft. Es geht mir zu Herzen, wo immer dieses Organ bei diesem Redner sitzen mag, dass ich in Ihrer Begleitung diesen gemeinsamen Besuch hier an dieser Erinnerungsstätte abstatten kann. Das ist ein besonders wichtiges Zeichen des heutigen Tages, ein unübersehbares Zeichen dafür, dass hier Versöhnung stattgefunden hat.

 

Versöhnung? Kommt, lasst uns wieder gut sein, spricht der Schokoladenonkel zu den Eltern des erdrosselten Kindes. Es ist eine unübersehbar deutsche Sitte, den Opfern, die sie doch allenfalls auf Knien um Vergebung anbetteln könnten, Versöhnung anzubieten, ja aufzudrängen. Sogar ein Gauck spürt, dass da etwas nicht stimmt, und baut vor: Versöhnung kann nie verlangt werden. Noch viel weniger erzwungen. Versöhnung kann nur erbeten und gewährt werden. Und auch wenn auf Täterseite glaubwürdig Reue gezeigt und Veränderung in Wort und Tat gelebt wird: Versöhnung ist letztlich ein Geschenk, das großzügig gegeben wird und das man nur mit großer Dankbarkeit annehmen kann.

 

Und wieder macht die pfäffische Lüge die Wahrheit hin. Noch das Geständnis, als Täter keine Versöhnung fordern zu können, grundiert Gauck mit einer Ruhmrede auf die Täter, ihre glaubwürdige Reue, die Veränderung in Wort und Tat. Recht hat er: Mit Sieg Heil und erhobenem Arm wird auch von den Älteren nur noch zu später Stunde im trauten Kreis gegrüßt. Und wie werden Reue und Veränderung auf der Täterseite gelebt? Indem die Mörder von der Division Reichsführer SS vor Strafe geschützt und ihnen Pensionen gezahlt werden, damit für die Hinterbliebenen ihrer Opfer kein Cent bleibt.

 

Es ist hier schon oft gesagt worden und ist doch jede Wiederholung wert, weil es besser als tausend Leitartikel erklärt, welcher Geist in diesen Wochen durch das Münchner Landgericht, wo über den NSU verhandelt wird, weht: Von den Richtern, die zwölf Jahre lang Tausende Menschen wegen Rassenschande, Sabotage, Fahnenflucht, Beleidigung des Führers oder sexueller Perversion ins Zuchthaus und in den Tod geschickt wurden, ist kein einziger – in Zahlen: 0 – in dem Staat, der sich den Joachim Gauck als Grußonkel hält, für seine Verbrechen verurteilt worden. Zum Ausgleich dafür wurde 1974 die monatliche Rente der Witwe von Roland Freisler, des 1945 bei einem Bombenangriff getöteten Präsidenten am Volksgerichtshof, um 400 Mark erhöht – mit der Begründung, dass der Verstorbene auf Grund seiner fachlichen Qualifikation im Erlebensfall nach dem Krieg vermutlich als Rechtsanwalt oder Beamter des höheren Dienstes tätig geworden wäre. Und wer wollte dieser Prognose widersprechen? Gauck? Der weiß nur, wie man um solche Wirklichkeit herumlügt: Versöhnung meint aber auch nie und auf keinen Fall Vergessen. Das Verbrechen, das hier stattgefunden hat, darf niemand, der davon weiß, vergessen. Es schreit bis heute zum Himmel. Und die Opfer haben das Recht auf Erinnerung und Gedenken, Erinnerung an das barbarische Unrecht, das ihnen angetan worden ist, Gedenken an ihre Namen. Gedenken satt – das ist die Spezialität auf dem deutschen Moralmenü. Keiner bereitet es fetter als Gauck: Sie sind nicht anonyme Opfer eines namenlosen Geschehens. Sie selber haben Namen und Gesichter, die wir bewahren wollen. Tatsächlich? Namen hatten die? Und Gesichter? Die wir bewahren wollen. Wie? Auswendig lernen?

 

Bewahren und Erinnern sind, Gaucks deutschem Gott sei Dank, kostenneutral, Bewahren und Erinnern steht auch im Zentrum der Vorschläge, die die deutsch-italienische Historikerkommission für eine gemeinsame Herangehensweise an die Jahre 1943 bis 1945 gemacht hat. Ich hoffe, dass damit die gemeinsame Aufarbeitung der Vergangenheit gefördert wird. Lassen Sie mich deshalb darauf hinweisen, dass sich Parlament und Regierung seit langem immer wieder mit der schuldbeladenen Vergangenheit der NS-Zeit und so auch mit dem Geschehen in Sant’Anna auseinandersetzen.

 

Hier nun wechselt der Mann, dessen erlernter Beruf es ist, Dritte gegen einen Monatsbeitrag an ein Leben nach dem Tod glauben zu lassen, von der routinierten Verlogenheit zur dreistesten, plattesten Lüge. Was die Regierung, deren Auseinandersetzung mit der schuldbeladenen Vergangenheit er rühmt, seit Gründung der BRD betrieben hat, war und ist nichts als Abwehr aller Ansprüche, die Opfer deutscher Verbrechen je gestellt haben. Wo dennoch ein paar Mark bezahlt wurden, an Israel zuerst und zuletzt an die Handvoll noch lebender Zwangsarbeiter, mussten sie dieser Regierung von den USA abgepresst werden. Geschah das nicht, wie im Fall des dem Verbrechen von Sant’Anna di Stazzema nicht unähnlichen Massakers im griechischen Distomo. Eine Schilderung beschreibt das: Männer wie Kinder wurden wahllos erschossen, Frauen vergewaltigt und niedergemetzelt, vielen schnitten die Soldaten die Brüste ab. Schwangere Frauen wurden aufgeschlitzt, manche Opfer mit dem Bajonett gemeuchelt. Anderen wurden die Köpfe abgetrennt oder die Augen ausgestochen. Da ging auch Gaucks Regierung die Auseinandersetzung auf ganz andere Weise an: Da wurde Deutschland im Oktober 1997 vom Landgericht Livadia zur Zahlung von 37,5 Millionen Euro an die Hinterbliebenen verurteilt, ein Revisionsantrag der Bundesrepublik im Mai 2000 vom Areopag, dem höchsten griechischen Gericht, verworfen. Das oberste italienische Zivilgericht, angerufen, weil die Bundesregierung die Regierung Griechenlands erpresst hatte, die Vollstreckung des Urteils zu verhindern, entschied 2008, dass die Überlebenden des Massakers von Distomo die in Griechenland erstrittenen Urteile an deutschem Besitz in Italien vollstrecken können. In Deutschland hingegen wurde zwecks Aufarbeitung der Verbrechen eine Zivilklage der Überlebenden der Reihe nach vom Landgericht Bonn, dem Oberlandesgericht Köln, dem Bundesgerichtshof und dem Bundesverfassungsgericht abgewiesen. Im Januar 2012 schließlich gab der Internationale Gerichtshof in Den Haag dem Begehren seines deutschen Dienstherrn statt, Klagen von Privatpersonen gegen Staaten grundsätzlich nicht zuzulassen.

 

Soviel zum Bemühen von Gaucks Regierung, sich „seit langem immer wieder mit der schuldbeladenen Vergangenheit der NS-Zeit und so auch mit dem Geschehen in Sant’Anna auseinanderzusetzen“. Wie sich daran das Parlament immer wieder beteiligt hat, klärt ein Blick auf dessen Internetseite. Unter dem Stichwort „Sant’Anna di Stazzema“ findet sich ein – in Zahlen 1– Eintrag:

Deutscher Bundestag, 5.3.2009. Antrag der Abgeordneten Ulla Jelpke, Wolfgang Neskovic, Sevim Dagdelen, Heike Hänsel, Jan Korte, Kersten Naumann, Dr. Norman Paech, Petra Pau, Paul Schäfer, Köln und der Fraktion Die Linke: Rücknahme der Klage gegen Italien vor dem Internationalen Gerichtshof und Entschädigung für italienische und griechische NS-Opfer.

 

Ob der Körperteil, an dem Gauck solche Wahrheit vorbeigeht, das Herz ist? Frechheit siegt, Gauck: Aber auch die Täter sind nicht namenlos. Es waren konkrete Menschen, die hier getötet haben. Es verletzt unser Empfinden für Gerechtigkeit tief, wenn Täter nicht überführt werden können, wenn Täter nicht bestraft werden können, weil die Instrumente des Rechtsstaates das nicht zulassen.

 

Also dieser Rechtsstaat auch immer. 1992 hat die Staatsanwaltschaft Leipzig Anklage gegen zwei ehemalige DDR-Richter wegen gemeinschaftlicher Rechtsbeugung und Mord erhoben. Sie sollen 1950 einen Staatsanwalt wegen dessen Tätigkeit an einem Nazi-Sondergericht zum Tode verurteilt haben. Nur ein Rechtsstaat, der es nicht zulässt, nazistische Blutrichter zu verurteilen, ist einer. Italien, in dem die Täter überführt und verurteilt werden, ist für den Bundespräsidenten kein Rechtsstaat. Was ist in derartigen Fällen zu tun? Gauck sagt es: In derartigen Fällen ist es wichtig, zu wissen, dass Schuld nicht nur als strafrechtliche Schuld existiert. Nur für diese sind die Gerichte zuständig. In Gaucks Deutschland: unzuständig.

 

Neben der moralischen und der religiösen Dimension von Schuld, gibt es die Schuld auch als negierte oder verweigerte Verantwortung im öffentlichen Raum.

 

Wenn ein Staat, der die Rechtsnachfolge des Deutschen Reichs für sich reklamiert, sich weigert, den von diesem den Zwangsarbeitern vorenthaltenen Lohn auszuzahlen, negiert oder verweigert er dann Verantwortung im öffentlichen Raum? Das würde Gauck nie sagen, jedenfalls nicht von seinem Staat. Wenn also politische Schuld schwuppdiwupp ist der vierhundertfache Mord an Kindern, Frauen und Alten eine politische Schuld nun nicht von einem Gericht bearbeitet wird, was dann?

Dann ist die öffentliche Benennung von Schuld und Schuldigen die erlaubte und notwendige Delegitimierung, das Urteil über Gut und Böse, Täter oder Opfer also auch möglich, wenn Gerichte nicht zu einem Schuldspruch gelangen können. Deshalb wollen und müssen einzelne Bürger, Wissenschaftler, Medien und Künstler daran mitwirken, den folgenden Generationen klar und deutlich zu sagen, was Recht und was Unrecht war.

 

Endlich erfahren die Hinterbliebenen deutscher Massenmorde, wer die Täter waren. Ein Wort verrät’s: Delegitimierung. Ausgegeben hatte die Parole 1992 der damalige Justizminister Klaus Kinkel, aufgegriffen hatte sie der diensteifrige Gauck, der zu seinem und des sogenannten Stasi-Unterlagengesetzes Ruhm schrieb: Insgesamt erfüllt es mich mit tiefer Genugtuung, dass wir ein Spezialgesetz geschaffen haben, das zur Delegitimierung der vergangenen Diktatur beigetragen hat. Wer also waren die Täter? Und was ihre Tat? Hier in Sant’Anna wurde Recht massiv verletzt und Menschenwürde mit Füßen getreten. Das Recht der Dorfbewohner massiv verletzt, ihre Menschenwürde mit Füßen getreten? Sie wurden, Herr Präsident, ermordet, ihre Leiber zerfetzt und verbrannt. Gibt es Ekligeres auf der Welt als deutsche Gedenkkultur, ihr Vokabular und ihre Sprecher? Es ist darum ein Wunder, wenn Versöhnung stattgefunden hat, wenn aus diesem Ort des Schreckens ein Ort der Mahnung und der Erinnerung geworden ist, den Menschen von überall her besuchen.

 

Nun hat sie also doch stattgefunden, die Versöhnung der Hinterbliebenen von Sant’Anna di Stazzema mit den Mördern und ihren Beschützern. Sie kommen von überall her? Schon jemand dagewesen aus Stuttgart, Neckarstraße 145, Sitz jener Staatsanwaltschaft, die ihre SS-Leute laufen ließ? Das nun gerade nicht, aber:

Das vorbildliche Wirken von Maren und Horst Westermann und der Einsatz vieler anderer in Deutschland und Italien haben das Wunder geschaffen, dass dieser Ort auch ein Ort der Hoffnung, ja der Zuversicht sein kann, was er, ohne das Massaker, doch nie hätte werden können. 2002 hatten Maren und Horst Westermann aus Essen eine Initiative zur Wiederherstellung der Orgel in der von den Deutschen zerstörten Kirche von Sant’Anna gegründet. Sie sammelten mit Hilfe von Benefizkonzerten Spenden, 2007 konnte die Orgel feierlich wieder in Betrieb genommen werden. Spiel mir das Lied vom Tod oder Mit Musik geht alles besser. Und so ist, sagt Gauck, das Gedenken am heutigen Tage nicht nur rückwärtsgewandt, sondern führt uns auch vor Augen, dass wir damit auch die Zukunft unserer Kinder in den Blick nehmen. Wir können aus der Geschichte lernen. Und wir haben aus der Geschichte gelernt.

 

Und dann wieder greift Gauck – er leidet an Human Touch – nach allen erreichbaren Körperteilen des greisen Napolitano. Der scheint resigniert. Vielleicht auch kann er noch ein bisschen weniger Deutsch als ein Berliner Leitartikler. In jedem Fall muss er sich bescheiden. Mehr ist von den Deutschen nicht zu wollen und wer morgen noch einen Kredit braucht, macht besser keine Umstände.

 

So gibt Gauck Deutschland ein nachdenkliches Gesicht. Man darf nur nicht darüber nachdenken, was es bedeutet. In Distomo und Sant’Anna di Stazzema – und in jenem großen Rest Europas, in dem Merkel ein Hitlerbärtchen trägt – versteht man blind, was das Gesicht uns sagt: Wir selber leiden, wir nix zahlen, du uns liebhaben, beiseite: sonst statt Rettungsschirm was auf Schnauze. Statt finanzieller Entschädigung, die schon deshalb deplaziert wäre, weil so schreckliche Taten nicht mit schnödem Mammon gutgemacht werden können, weshalb es für die Opfer am besten keinen fucking Cent gibt, haben die Hinterbliebenen von Sant’Anna di Stazzema den Gauck gekriegt, der wirklich jeden Euro seiner Bezüge in Höhe von jährlich 199.000 zuzüglich 78.000 Aufwandsgeld fürs Frühstück ans Bett wert ist.

 

Siehe auch:

Wollt ihr den totalen Gauck? – Hermann L. Gremliza ueber neue deutsche Kriege

und

Jutta von Ditfurth kritisiert hohles Phrasengerede von Joachim Gauck (aktueller Deutscher Bundespräsident)

 

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Kay Sokolowsky

Der Geschmack der Freiheit
Woher nur rührt die hysterische Begeisterung für den opportunistischen Pathosschleimer Joachim Gauck? Die Frage stellen heißt sie beantworten.
Bundespräsidenten sind die Leute, die einst auf Briefmarken gedruckt wurden, damit der Bürger lernt, wie so ein »oberstes Verfassungsorgan« von hinten schmeckt, nämlich nach kaltem Kaffee, durch alte Socken gefiltert. Bundespräsidenten reisen viel durch die Welt, und wenn sie zurückkehren, weiß schon wieder niemand, wo sie gerade gewesen sind, gleichwie die Gastgeber bereits vergessen haben, wer da neulich den Grüßaugust für die Wirtschaftsdelegation aus Deutschland gegeben hat. Bundespräsidenten müssen sich gleich nach der Vereidigung fotografieren lassen, damit ihr Porträt überall dort aufgehängt werden kann, wo man sowieso nicht gern hingeht, also in Strafgerichten, Behördenfluren und Offizierscasinos. Bundespräsidenten signieren Bundesgesetze, ernennen Bundesrichter, verleihen Bundesverdienstkreuze und eröffnen Bundesgartenschauen. Weil zu all dem nicht viel gehört, darf theoretisch jeder Deutsche ran, sofern er die 40 erfolgreich gepackt hat, nicht im Knast sitzt und – jetzt bitte zuhören, Frau Klarsfeld – ein Kamerad aus Eins-a- Pappe ist. Seit es Bundespräsidenten gibt, hat nur einer, nämlich Gustav Heinemann, gegen dieses Gebot verstoßen, und deshalb wird über ihn nur mehr in Philatelistenkreisen geredet (Komplettsatz laut Michel-Katalog: 31,50 Euro).
Weit höher im Kurs, jedenfalls in dem der Leitartikelbörse, stehen Richard von Weizsäcker und Roman Herzog. Der eine, weil er 1985 dem verblüfften Publikum enthüllte, daß der Holocaust eine deutsche Erfindung war, der andere, weil er 1997 die Abschaffung des Sozialstaats zur nationalen Aufgabe erklärte. Damit befanden sich beide auf der Höhe der »Zeit«, und darum nennt man ihre Reden »historisch«. Daß der Islam zu Deutschland gehört, ist hingegen eine Tatsache, die anzuerkennen sich die hiesige Bourgeoisie noch schwertut. Und so lange sie nicht entschieden hat, wie sie mit unangenehmen Fakten umgehen soll, will sie lieber nichts von ihnen wissen, gleich gar nicht vom obersten Büttel. Deshalb war der Fehltritt, der Christian Wulff zu Fall brachte, nicht seine lässige Auslegung des Begriffs »Amtsbonus«. Die professionelle Wahrnehmung von Vorteilen betreffend, hätte er sicherlich einiges lernen können von denen, die sich am lautesten über ihn ereiferten. Was Vorurteile angeht, sogar noch mehr: Er hatte den Mund aufgetan für etwas, das die meisten Blutundbodendeutschen einfach nicht schlucken mögen, die mit dem größten Maul zumal nicht. Kai Diekmann und seine »Bild« sowie die angeschlossenen Sünder beim »Spiegel« und weiteren Qualitätsmedien hatten Thilo Sarrazin nicht zum Volkstribunen erhoben, damit irgendsoein Osnabrücker daherkommt und ihnen erzählt, der Muselman sei hier längst zu Hause.
Auch daher kommt ihre ziemlich hysterische Begeisterung für Joachim Gauck: Von ihm müssen sie wahrlich nicht erwarten, er könnte ein gastfreundliches Wort äußern über Menschen, die jeder zweite Eingeborene am liebsten rausschmeißen möchte. Er wird auch sonst nichts sagen, was nur von fern an den Herrn erinnert, den Gauck, wie die meisten Pfaffen, verraten hat, bevor der Hahn bloß einmal krähte. Statt zur Feindesliebe bekennt der künftige Präsident sich zum Krieg, statt zu den Ärmsten zu denen mit den dicksten Armen, statt zur Verweigerung alles Weltlichen drängt es ihn in jede Position, die weltliche Macht ihm anbietet. Wie für alle Evangelischen in den Schweißfußspuren Martin Luthers ist auch für Gauck das Evangelium reine Auslegungssache, und er wäre gewiß unter den ersten, die »Kreuziget ihn!« schreien, käme so ein Drop-out ohne festen Wohnsitz daher und predigte den Reichen: »Verkaufe alles, was du hast, und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben. « Denn so wenig Gauck ein Christ, so sehr ist er ein gläubiger Diener des Kapitalismus mit allem, was dazu gehört. Deshalb wird er bald werden, was er vermutlich seit dem Fall der Mauer sein wollte: der höchste Kasper jener Suppe, die wie gehabt jene auslöffeln müssen, die sie nicht eingebrockt haben.
Das Pappenartige Joachim Gaucks hat Rayk Wieland bereits in KONKRET 8/97 gültig beschrieben; man lese unbedingt zur Gänze, was hier leider nur in Brocken, aber durchaus im Zusammenhang serviert wird: »Der Mann weiß nichts, kennt nichts, kann keinen einzigen geraden Satz aufsagen … Sein pastorales Weltbild … sowie seine nach ›Freiheit, Recht oder Gott‹ … ›suchende Sehnsucht‹ prädestinieren ihn wie keinen andern zum Blockwart der deutschen Vereinigung, der er ist und der es versteht, zur rechten Zeit die rechten historischen Parallelen zu ziehen.« Mögen seither auch viele Jahre vergangen sein – Gauck, der schon in den Neunzigern schier zwanghaft »Platitüden, Nonsense- Sätze und Stilblüten sonder Zahl« (Wieland) produzierte, hat sich weder habituell noch intellektuell und schon gar nicht rhetorisch weiterentwickelt: »In seinem demagogischen Bedürfnis, auf eine emotionale Ebene mit seinen Zuhörern zu kommen und sie zu korrumpieren, ergießt er einen kruden, bisweilen skurrilen Gedankenbrei über das Auditorium und verklebt alles zu einer zähen Monströsität.«
So etwa, als Gauck, ein unwürdiger Gewürdigter wie alle vor ihm, am 5. Juni 2011 den Ludwig-Börne-Preis zugeschustert bekam und streng riechenden Qualm dieser Art aus sich herausquellen ließ: »Ich komme direkt vom Evangelischen Kirchentag, also von einer Begegnung mit Menschen, denen das Wohl der Gesellschaft, der Erde ein großes Anliegen ist.« Was aber dahintersteckt, wenn einer von »Anliegen « schwallt, weiß man seit Adornos Jargon der Eigentlichkeit: Ignoranz, Opportunismus und Blenderei. Gauck faselt entsprechend weiter: »Es ist gut, unter guten Menschen das Gute zu loben, das Übel zu benennen und die Visionen einer gerechten Welt zu beschwören.« Gut, gut, gut, das meint er ironisch, man merkt es aber nicht sofort, weil er über exakt gar keinen Humor verfügt. Und er wird sich auch keinen mehr anschaffen, dafür nimmt er sich und seine Mission viel zu ernst.
Wo andere von Erfahrungen schlicht berichten, bringt Gauck sie mit wie Fundstücke von einer Amazonas-Expedition: »Gleichzeitig bringe ich aber auch eine Erfahrung mit, die mich verstört.« Das ist natürlich geflunkert. Einen halskrausentief im Beton seiner Klischees und Dogmen versunkenen Kerl wie Gauck kann gar nichts verstören. Er ist allerdings schnell genervt, zum Beispiel von Christen, die, anders als er, der gelernte Pfarrer, Bergpredigt und Fünftes Gebot beim Wort nehmen: »Es ist die Sicherheit einiger dieser Menschen, daß wir das Bessere tun, wenn wir uns aus den Konflikten dieser Zeit heraushalten, niemals ein kleineres Übel in Kauf nehmen, um ein größeres Übel zu verhindern – etwa wenn wir uns aus militärischen Einsätzen bei humanitären Einsätzen heraushalten, selbst wenn sie von den Vereinten Nationen gedeckt sind.« Den eklatanten Widerspruch zwischen »militärisch« und »humanitär «, also zwischen organisiertem Mord und Menschenrettung, kann freilich auch kein UNMandat auflösen. Selbst dann nicht, wenn es einmal genau so umgesetzt würde, wie es formuliert ist, und nicht so wie immer und zuletzt in Libyen. Wo Gauck die Bundeswehr derart schmerzlich vermißte, daß er es bestimmt kaum erwarten kann, deutschen Soldaten, die zum humanitären Totschießen auf die Reise gehen, den präsidialen Segen zu erteilen. Denn »daß unter Umständen Unschuldige getötet werden «, mache zwar »die Sache politisch und vor allem moralisch sehr kompliziert«. Doch wenn einer die Moral für sich gepachtet hat wie Joachim Gauck, wird der Kollateralschaden einfach zur Notwendigkeit: »Diese Tatsache … als Vorwand für Enthaltung zu nehmen, halte ich nicht für besser.«
Nicht daß er jeden Krieg gutheißt. Die Invasion des Irak beispielsweise findet keine Gnade vor Gauck: »Sicher sind unter der Flagge der humanitären Einsätze manchmal auch aggressive oder nationale ökonomische Interessen verborgen. « Aber solche Perfidie gibt es nur bei anderen; deutsche Kriegspolitik hat ausschließlich barmherzige Motive: »Unsere Soldaten stehen heute nicht mehr wie frühere deutsche Heere in fremden Ländern, um für Deutschland Land oder Ressourcen zu gewinnen oder um unsere Lebensart den anderen aufzudrängen.« Nun war es eher Todesart, was deutsche Heere fremden Ländern aufdrängten, von Verdun bis Stalingrad, aber so genau will der eingefleischte Revisionist Gauck es nicht wissen noch sagen. Schließlich haben die anderen, die aggressive Interessen verfolgen, im Gegensatz zu uns Deutschen nichts aus der Vergangenheit gelernt und sowieso fast genauso viel Schuld am Holocaust wie wir: »Als beschämend bis heute empfinde ich es auch, daß sich die Anti-Hitler- Koalition nicht dazu entschließen konnte, die Bahnlinien zu den Vernichtungslagern zu bombardieren. « Es ist diese Selbstgerechtigkeit, gepaart mit Halbwissen, Kommunistenhaß, Bigotterie, Revanchismus und ausgelagertem Gewissen, die den »Stern« völlig zu Recht, wiewohl mit grotesker Begründung (»Unbequem, eigensinnig – und gerade deshalb der Richtige «), Ende Februar titeln ließ: »Einer für uns«. Stimmt: Gauck ist so deutsch wie kein Bundespräsident seit Karl Carstens, und das sogar ohne Parteibuch.
Der Gauck, für den auch Alice Schwarzer, und zwar im Auftrag der CDU, in der Bundesversammlung die Stimmkarte eingeworfen hat, ist ein Medienkonstrukt wie vormals nur der Lügenbaron Guttenberg. Ein Freiheitskämpfer? War Gauck nie, wie seine Vita ausweist und wie elf andere Pfaffen, die sich mit dem Ministerium für Staatssicherheit angelegt hatten, als dazu tatsächlich noch Mumm gehörte, am 8. März in einem Offenen Brief beklagten. Parteipolitisch ungebunden? Nur was die Linke betrifft; sonst verbindet ihn zumal mit den Kriegstreibern von den Grünen, den Marktgläubigen der FDP, den überfremdeten Christdemokraten und den asozialen Sozis mehr, als ein profanes Parteibuch je zeigen könnte. Ein Mahner? Den man allerdings bestimmt nie dabei erwischen wird, wie er mit dem erstaunlich dikken Zeigefinger vor der Nase von Dieter Hundt oder Ferdinand Piëch herumwedelt. Ein »Demokratielehrer «, Angela Merkel zufolge, die es vorher von der »Welt« aufgeschrieben bekam? Wenn man unter Demokratie dasselbe versteht wie Merkel, nämlich eine Veranstaltung, die den Anweisungen der Marktherren und Monopolisten zu folgen habe, ist Gauck zweifellos geschaffen dafür, sie zu lehren. Daß er mit Parlamentarismus und anderem Pillefitz nichts am Hut hat, sagt er frei heraus jedem. Etwa jenem Taxifahrer, der Gauck chauffierte, als den die Nachricht erreichte, er sei von der Regierungskoalition zum künftigen Staatsoberhaupt nominiert worden. »Sie fahren jetzt den neuen Bundespräsidenten«, verkündete Gauck, »wir müssen die Richtung ändern und direkt zum Bundeskanzleramt fahren.«
Und so einer fordert ein »entschiedenes«, gar ein »gelebtes« – welch ein Metaphernmüll – »›Ja‹ der Zugewanderten zur Verfassung«! Die die Ernennung des Präsidenten qua Kabinettsbeschluß eben nicht vorsieht. Noch nicht, heißt das: Der ganz großen Koalition, die sich zu seiner Inthronisierung gebildet hat, sind für die kommenden Jahre ganz andere Staatsstreiche zuzutrauen, und dieser Surrogatkönig wird dabei bestimmt nicht im Weg stehen. Sondern jede Niederknüppelung sozialer Rebellion, jede Drangsalierung von Migranten, jeden Bombenabwurf auf mißliebige Staaten, jede Hightech- Spitzelei und jede weitere Demütigung der arbeitslosen Klasse mit jenem Pathosschleim salben, der die Lektüre und erst recht die Anhörung seines kreuzdummen und konfusen Quatsches zu einer Qual macht, die zur Beleidigung der Intelligenz den physischen Ekel fügt.
Was er nicht ist, sagt er selbst, in seiner aktuellen Buchattrappe Freiheit – Ein Plädoyer: »Ich bin weder ein Prophet noch ein Weisheitslehrer. « Das hätten die Multiplikatoren der Meinung, die ihn zum Erlöser aus der Not der Postdemokratie hochschreien und -schreiben, mal lesen sollen. Sie haben leider erst an der folgenden, weniger bescheidenen Stelle den Textmarker angesetzt: »Vielmehr werden Sie einen Zeitzeugen erwarten können und natürlich … einen Liebhaber der Freiheit.« Drunter macht Joachim Gauck es nicht – wo andere die Freiheit bloß schätzen, da fickt er sie. Um sie anschließend zu verleumden: »Ich nenne die Freiheit der Erwachsenen ›Verantwortung‹«, quallt er, damit nur niemand auf die Idee kommt, Freiheit sei an der Abwesenheit von Herrschaft, Dressur und Restriktion zu erkennen. Gauck ist so autoritäts- und hierarchiegläubig wie nur je ein Kind von Nazi-Eltern: Die Vorstellung, es könne eine Gesellschaft geben, in der niemand Macht über andere hat, in der freie Menschen sich frei assoziieren, ist ihm so fremd und zuwider, daß er den Kommunismus für ein Übel hält, mit dem Auschwitz nur knapp mithalten kann. »Wir sind das Volk!« sei das »kostbarste Wort der Politikgeschichte«, jubelt er an anderer Stelle der Fibel, ignorierend, vielleicht sogar begrüßend, daß in dem Slogan der Montagsdemonstranten eine Drohung an alle steckte, die nicht mitbrüllen mochten.
Nach gut 20 Jahren intensiver Arbeit an der eigenen Hagiographie hat der außerordentlich gedankenarme Mann mit dem nachdenklichen Brauenaufschlag einen Riesenhaufen Verbündete gefunden, die mindestens so dumm sind wie er und sich jetzt sehr freuen, daß einer aus ihrem Sackpfeifenorchester es ganz nach oben geschafft hat. Für ihren Jockel würden sie alles machen außer halblang. Jeder sich wichtig fühlende Journalist des Landes hat sich als Fan der Gurke Gauck geoutet. Sie bewundern an ihm, was sie selbst so widerlich macht: Opportunismus, der sich als Widerständigkeit auftakelt, Kritik, zu der kein bißchen Mut gehört, Freiheitsbeschwörung, die allein der Zementierung kapitalistischer Herrschaft dient. Sie sind immer nur so renitent, wie es von der Verlagsleitung erlaubt wird, und entsprechend lächerlich wirkt es, wenn sie dem Kandidaten Renitenz bescheinigen.
Folgerichtig diffamieren die meinungsbildenden Kräfte jegliche Kritik am »Präsidenten der Herzen« (»Welt«) als »Shitstorm«, üble Nachrede und mutwillige Verdrehung des Hl. Gauck-Worts. Sie können den Widerspruch zu ihren ziemlich byzantinischen Huldigungen nicht ertragen, weil sie selbst entlarvt würden, verlöre Gauck den Nimbus des Erlösers. Doch unbesorgt, Sascha Lobo, Claus Christian Malzahn et al.: Zwei Drittel der Deutschen hören den Gegnern Gaucks sowieso nicht zu. Ihre Ohren sind nämlich vom Schmalz verstopft, den die Leitmedien und der »Prediger des aufrechten Gangs« (»Zeit«) megatonnenweise absondern.
Damit das Positive aber nicht zu kurz komme, sei jetzt immerhin festgestellt, was Gauck – außer Prophet und Weisheitslehrer – gleichfalls nicht ist: ein Antisemit. Obwohl er sich nach Kräften bemüht, die »Verbrechen des Kommunismus « mit der Shoa gleichzusetzen, hat er durchaus kein Interesse, den Mord an den europäischen Juden kleinzureden. Er weiß sehr wohl, was die Deutschen vor 70 Jahren ins Werk gesetzt haben, und wenn er eine »unheilige Sakralität « beim Reden über den Holocaust beklagt, ist das nicht mal »sekundärer Antisemitismus «, wie der Blogger Clemens Heni in einer reichlich hanebüchenen Polemik behauptet hat. Hier waltet vielmehr Revanchismus wie in allem, was Gauck zur deutschen Geschichte einfällt. Eine »Verharmlosung des Holocaust« (Heni) ist es sicherlich nicht, wenn einer sagt: »Würde der Holocaust … auf eine quasi-religiöse Ebene entschwinden, wäre er vom Betrachter nur noch zu verdammen und zu verfluchen, nicht aber zu analysieren, zu erkennen und zu beschreiben.« Man wird sich übrigens die Augen blind suchen, um irgendwo in den Bergen von Floskelschrott, die Gauck aufgetürmt hat, bloß ein einziges judenfeindliches Ressentiment zu finden.
Der Rest ist ja schon schlimm genug: »Die Bewußtheit darüber, wozu wir in der Zukunftsgestaltung imstande sind, muß deutlicher neben die Bewußtheit darüber treten, welche Fehler und Verbrechen wir oder unsere Vorfahren in der Vergangenheit begangen haben.« Damit es sich um so frohgemuter bomben läßt, um das nächste Auschwitz zu verhindern. Die deutsche Bourgeoisie wird in den kommenden fünf Jahren noch viel Freude haben an diesem Mann, von dem ich allerdings wirklich nicht wissen möchte, wie er von hinten schmeckt.
Kay Sokolowsky schrieb in KONKRET 3/12 eine Kritik des Fantasy-Genres
Konkret 04/12, S. 12
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Florian Sendtner
Ein Traum von einem reaktionären Stinkstiefel
Wie Joachim Gauck die bayerische Opposition schon 2010 von den Socken holte.
Frage: Kann man in Ungarn von diktatorischen Tendenzen sprechen? Antwort: Ja, noch. – Ganz Europa beobachtet beklemmt, wie in einem EU-Mitgliedsstaat die demokratischen Freiheiten systematisch abgebaut werden. Ganz Europa? Nein! Der größte Freiheitsprediger zwischen Maas und Memel, der, wenn dieses Heft erscheint, mit einem beinah DDR-verdächtigen Prozentsatz zum Schlandpräsidenten gewählt worden sein wird, sagt zu Ungarn kein Wort. Jedenfalls nicht zum Ungarn der Gegenwart. Das Ungarn der Vergangenheit, speziell das von 1956, vergißt er in kaum einer seiner unzähligen Reden zu erwähnen. Und die ungarische Rechte ihrerseits spricht von ihm in den höchsten Tönen. Gábor Tallai, der sich als Programmdirektor des Budapester Museums »Haus des Terrors« der Gleichsetzung von Nationalsozialismus und Kommunismus widmet und Ernst Nolte ins Ungarische übersetzt, Anfang März in der »Jungen Freiheit«: »Joachim Gauck ist ein guter Mann, den man in Ungarn hoch schätzt.«
Es geht indes noch höher. »I have a dream!« rief Margarete Bause am 23. Juni 2010 im Münchner Maximilianeum. Der Traum der Fraktionsvorsitzenden der Grünen im bayerischen Landtag war schon damals: »Daß sich der beste durchsetzt!« Gauck war auf dem »Spiegel«-Titel zwei Wochen zuvor als »Der bessere Präsident « gepusht worden. Die Rede, die der Kandidat Gauck gerade gehalten habe, sei »ein Geschenk « gewesen, im übrigen solle man sich ein Beispiel an ihrem Vorredner Klaus Kreuzeder nehmen, der im Anschluß an Gaucks Rede für diesen hatte trommeln dürfen: Der kreuzbrave Jazzmusiker, der als Wahlmann für die Bundespräsidentenwahl auserkoren war, hatte das Publikum darum gebeten, »zu kämpfen und nicht aufzugeben«. Worauf Bause wiederum Kreuzeder, der im Rollstuhl sitzt, attestierte: »Der gibt auch nicht auf!« Und einen flammenden Appell vom Stapel ließ, an »alle, die sich für die Demokratie und für die Liebe einsetzen« – dann werde es am Ende gelingen, Gauck zum Präsidenten zu wählen.
Keine zwei Jahre später haben sie sich doch noch gefunden, alle, die sich für die Demokratie und die Liebe einsetzen: Bause und Seehofer, Rösler und Roth – siehe da, es ist das gesamte Land, nur die Linke steht wieder mal abseits. Kaum hat sich die schwarzgelbe Koalition darauf verständigt, den altneuen Kandidaten von Rotgrün zu dem ihren zu machen, steht die Presse stramm und macht Gauck zum Aufmacher: »Der steht für was« (»Zeit«), und der »Focus« präzisiert vier Tage später: »Wofür Gauck steht« – erläutert unter anderen von dem rechtsradikalen Wirrkopf Ulrich Schacht. Auch der »Stern« sinkt entwaffnet auf die Knie: »Joachim Gauck – Einer für uns. Unbequem, eigensinnig – und gerade deshalb der Richtige«. Die Journaille kennt keine Parteien mehr, sie kennt nur noch Gauck.
Angesichts dieses rätselhaften Phänomens ist ein Blick zurück hilfreich, eine Reminiszenz auf das »Geschenk«, das Gauck am 23. Juni 2010 dem bayerischen Landtag machte. Ich sitze an diesem Tag als Reporter einer kleinen bayerischen Wochenzeitung auf der Pressetribüne und bin gespannt, was der Kandidat von Rotgrün in seiner Bewerbungsrede zu sagen hat. Aber kaum hat Gauck die ersten drei Sätze gesprochen, werden die Medienvertreter des Saales verwiesen. Dem Bayerischen Rundfunk wird in seiner Kabine der Ton abgedreht. Der Freiheitsprediger hat es nicht so mit Glasnost und Perestrojka. Ich bleibe auf der Hintertreppe sitzen, wo man zwar nichts sehen, aber alles hören kann und bin der einzige Reporter Bayerns, der Gaucks Rede lauscht, die nur für die Ohren der Abgeordneten von SPD und Grünen bestimmt ist.
Gauck spricht über »die Personalie Gauck«. Über das »ganz eigentümliche Erlebnis, das die Menschen zur Zeit in Deutschland haben«. Darüber, daß es »sonst nur Typen wie Ballack und Beckenbauer sind, an deren Person sich Hoffnungen anknüpfen.« Während jetzt einer namens Gauck auferstanden sei, der »die Menschen, die nicht nur an Konsum denken«, die aber gleichwohl »Vertrauen in Institutionen setzen wollen«, regelrecht elektrisiere. Ja gut, »elektrisieren« sagt er nicht, aber daß der Mann in seiner knapp einstündigen Rede kein einziges Mal das Wort »ich« über die Lippen bringt und statt dessen durchgehend von sich in der dritten Person spricht, dafür verbürge ich mich. Ich kenne das nur von Caesar, dem Papst, Christian Wulff und Wolfgang Schäuble, als der mal in einer extremen Ausnahmesituation war. Das also sollte die Presse nicht hören, daß der Mann schlicht einen Knall hat!
Zweites Staatsgeheimnis: Gauck bekennt, daß Gauck sich »nicht extrem kritisch zum Afghanistan- Einsatz geäußert« hat. Wenn das die Presse erfahren würde! Nein, im Ernst: Die wirklich neuen Neuigkeiten verschweigt Gauck natürlich. Wer hat schon mitgekriegt, daß im Februar 2003 in der »New York Times« eine ganzseitige Anzeige der rechten Lobbyorganisation »Atlantik-Brücke« erschienen war, in der sich etliche Dutzend Deutsche dafür entschuldigten, daß die Schröder-Regierung nicht bei George W. Bushs Irak-Krieg mitmarschierte? Und daß unter den Unterzeichnern ein gewisser Joachim Gauck war? Bushs Verteidigungsminister Rumsfeld hat schon im Juli 2003 eingestanden, daß die Massenvernichtungswaffen Saddam Husseins erfunden waren, Gauck schweigt und wartet heute noch darauf, daß sie gefunden werden.
Statt dessen spricht er lieber davon, daß es in der Geschichte »nicht nur verbrecherische, sondern manchmal auch nachvollziehbare Gründe« gegeben habe, wenn deutsches Militär in fremde Länder ausgeschwärmt sei. Eine Jahreszahl für diese Behauptung nennt er nicht, das überläßt er seinen exklusiven Zuhörern. Nachvollziehbare Gründe? 1939? Das ist vielleicht ein bißchen gewagt, aber 1914? Warum eigentlich nicht! Fast hundert Jahre danach jückt die Oppositionsparteien im bayerischen Landtag die Säbelspitze.
Anschließend tritt eine von sich selbst vollauf begeisterte Präsidentenlarve vor die jetzt wieder zugelassene Presse und verkündet: »Die Stimmung war großartig!« Was keineswegs übertrieben ist. SPD und Grüne sind völlig aus dem Häuschen. 65 Jahre lang ist die Opposition nur gedeckelt und gedemütigt worden in diesem Hohen Hause! Jetzt zum ersten Mal schwimmen sie obenauf. Der Mann des Tages ist der Irre, quatsch, nein: der ihre.
An der Seite des Plenarsaals ist eine Glaswand. Da sieht man die CSUler vorbeihuschen. Sie haben eine Fraktionssitzung aufgebrummt bekommen, dabei würden sie viel lieber dem Pastor aus der DDR zujubeln, der so preußisch redet und doch aus dem gleichen Holz geschnitzt ist wie sie: ein »reaktionärer Stinkstiefel « (Deniz Yücel). Erst am 22. Februar 2012 ist die CSU erlöst. Stoiber preist beim Politischen Aschermittwoch in Passau den Kandidaten Gauck an, den er bereits 1999 vorgeschlagen habe. Als seine 4.000 betrunkenen Dumpfbakken nicht gleich drauf anspringen, setzt er nach: »Und da werden sich im Prinzip noch viele in der SPD und bei den Grünen fragen, was sie für einen tollen Bundespräsidenten haben! « Die Bedudelten checken’s immer noch nicht. Stoiber: »Einer, der für Thilo Sarrazin auch ein gutes Wort gefunden hat!« Jetzt ist der Groschen gefallen, der Saal jubelt. Bayern stimmt für Gauck. ?
Florian Sendtner schrieb in KONKRET 3/12 über den CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt
Konkret 04/12, S. 15

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Remember: Do X! Don´t do Y!

Protect innocent, respect life, defend art, preserve creativity!

What´s Left? Antisemitism!

http://www.jsbielicki.com/jsb-79.htm

DJ Psycho Diver Sant – too small to fail
Tonttu Korvatunturilta Kuunsilta JSB
Tip tap tip tap tipetipe tip tap heija!
http://www.psychosputnik.com
http://www.saatchionline.com/jsbielicki
https://psychosputnik.wordpress.com/

They want 1984, we want 1776

They are on the run, we are on the march!

I think for food

molon labe

Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

“Im Streit um moralische Probleme, ist der Relativismus die erste Zuflucht der Schurken.“ Roger Scruton

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

Der Nicht-Antisemit ist ein Antisemit, der nach der derzeitigen deutschen Rechtsprechung, Israel, Juden diffamiert, diskriminiert, delegitimiert, jedoch nicht expressis verbis das Ziel der dritten Reichs, den Holocaust, die Judenvernichtung, befürwortet.

Islam ist weniger eine Religion und mehr eine totalitäre Gesellschaftsordnung, eine Ideologie, die absoluten Gehorsam verlangt und keinen Widerspruch, keinerlei Kritik duldet und das Denken und Erkenntnis verbietet. Der wahre Islam ist ganz anders, wer ihn findet wird eine hohe Belohnung erhalten.

Wahnsinn bedeute, immer wieder das gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten.

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren.

Irritationen verhelfen zu weiteren Erkenntnissen, Selbstzufriedenheit führt zur Verblödung,

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch.

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen.

Wenn jemand etwas zu sagen hat, der kann es immer sehr einfach sagen. Wenn jemand nichts zu sagen hat, der sagt es dann sehr kompliziert.

Sucht ist, wenn jemand etwas macht, was er machen will und sucht jemand, der es macht, daß er es nicht macht und es nicht machen will.

Sollen die Klugen immer nachgeben, dann wird die Welt von Dummen regiert. Zu viel „Klugheit“ macht dumm.

Wenn man nur das Schlechte bekämpft, um das Leben zu schützen, bringt man gar nichts Gutes hervor und ein solches Leben ist dann nicht mehr lebenswert und braucht nicht beschützt zu werden, denn es ist dann durch ein solches totales Beschützen sowieso schon tot. Man kann so viel Geld für Versicherungen ausgeben, daß man gar nichts mehr zum Versichern hat. Mit Sicherheit ist es eben so.

Zufriedene Sklaven sind die schlimmsten Feinde der Freiheit.

Kreativität ist eine Intelligenz, die Spaß hat.

Wen die Arbeit krank macht, der soll kündigen!

Wenn Deutsche über Moral reden, meinen sie das Geld.

Ein Mensch ohne Erkenntnis ist dann  lediglich ein ängstlicher, aggressiver, unglücklicher Affe.

Denken ist immer grenzüberschreitend.

Der Mob, der sich das Volk nennt, diskutiert nicht, sondern diffamiert.

Legal ist nicht immer legitim.

Wer nicht verzichten kann, lebt unglücklich.

Sogenannte Sozial-, Kultur-, Geisteswissenschaften, Soziologie, Psychologie, Psychotherapie, Psychoanalyse, sind keine Wissenschaften mehr, sondern immanent religiöse Kultpropheten, organisiert wie Sekten.

Ohne eine starke Opposition atrophiert jede scheinbare Demokratie zur Tyrannei, und ebenso eine Wissenschaft, zur Gesinnung einer Sekte.

Man kann alles nur aus gewisser Distanz erkennen, wer sich ereifert, empört, wer mit seiner Nase an etwas klebt, der hat die Perspektive verloren, der erkennt nichts mehr, der hat nur noch seine Phantasie von der Welt im Kopf. So entsteht Paranoia, die sich Religion, und Religion als Politik, sogar als Wissenschaft nennt.

Islamisten sind eine Gefahr, deswegen werden sie als solche nicht gesehen. Juden sind keine Gefahr, deswegen werden sie als solche gesehen. So funktioniert die Wahrnehmung von  Feiglingen.

Humorlose Menschen könner nur fürchten oder hassen und werden Mönche oder Terroristen.

Menschen sind nicht gleich, jeder einzelne Mensch ist ein Unikat.

Erkenntnis gilt für alle, auch für Muslime, Albaner, Frauen und Homosexuelle.

Islam gehört zu Deutschland, Judentum gehört zu Israel.

Der Konsensterror (Totalitarismus) ist in Deutschland allgegenwärtig.

Es wird nicht mehr diskutiert, sondern nur noch diffamiert.

Es ist eine Kultur des Mobs. Wie es bereits gewesen ist.

Harmonie ist nur, wenn man nicht kommuniziert.

Man soll niemals mit jemand ins Bett gehen, der mehr Probleme hat, als man selbst.

>>Evelyn Waugh, sicherlich der witzigste Erzähler des vergangenen Jahrhunderts, im Zweiten Weltkrieg, herauskommend aus einem Bunker während einer deutschen Bombardierung Jugoslawiens, blickte zum Himmel, von dem es feindliche Bomben regnete und bemerkte: “Wie alles Deutsche, stark übertrieben.“<< Joseph Epstein

Man muß Mut haben, um witzig zu sein.

Dumm und blöd geht meistens zusammen.

Charlie Hebdo: solche Morde an Juden sind euch egal, mal sehen wie”angemessen”  ihr reagiert, wenn (wenn, nicht falls) eure Städte von Islamisten mit Kasam-Raketen beschossen werden.

Christopher Hitchens großartig: „In einer freien Gesellschaft hat niemand das Recht, nicht beleidigt zu werden.“

Je mehr sich jemand narzisstisch aufbläht, desto mehr fühlt er sich beleidigt und provoziert.

“Das Problem mit der Welt ist, daß die Dummen felsenfest überzeugt sind und die Klugen voller Zweifel.” – Bertrand Russel

Das Problem mit den Islamisten in Europa soll man genauso lösen, wie es Europa für den Nahen Osten verlangt: jeweils eine Zweistaatenlösung, die Hälfte für Muslime, die andere Hälfte für Nicht-Muslime, mit einer gemeinsamen Hauptstadt.

Was darf Satire? Alles! Nur nicht vom Dummkopf verstanden werden, weil es dann keine Satire war.

Islamimus ist Islam, der Gewalt predigt.

Islam ist eine Religion der Liebe,und wer es anzweifelt, ist tot.

Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke. Der Islam ist die friedliche Religion der Liebe George Orwell 2015

Islam ist verantwortlich für gar nichts, Juden sind schuld an allem.

Islamisten sind Satanisten. Islamismus ist eine Religion von Idioten.

Leute fühlen sich immer furchtbar beleidigt, wenn man ihre Lügen nicht glaubt.

Jeder ist selbst verantwortlich für seine Gefühle.

Die Psychoanalyse geht niemanden außer den Psychoanalytiker und seinen Patienten etwas an, und alle anderen sollen sich verpissen.

“Zeit ist das Echo einer Axt
im Wald.
Philip Larkin, Gesammelte Gedichte

Wenn jemand wie Islamisten sein Ego endlos aufbläht, dann verletzt er seine eigenen Gefühle schon morgens beim Scheißen.

„Die sieben Todsünden der modernen Gesellschaft: Reichtum ohne Arbeit Genuß ohne Gewissen Wissen ohne Charakter Geschäft ohne Moral Wissenschaft ohne Menschlichkeit Religion ohne Opfer Politik ohne Prinzipien.“
―Mahatma Gandhi

„Wo man nur die Wahl hat zwischen Feigheit und Gewalt, würde ich zur Gewalt raten.“
―Mahatma Gandhi

Warum zeigt sich Allah nicht? Weil er mit solchen Arschlöchern nichts zu tun haben will.

„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus’. Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus’.”  – Ignazio Silone

Politische Korrektheit verlangt eine Sprache für ein Poesiealbum.

Psychoanalyse ist frivol, oder es ist keine Psychoanalyse.

Bunte Vielfalt, früher: Scheiße

Was der Mensch nicht mehr verändern, nicht mehr reformieren kann, ist nicht mehr lebendig, sondern sehr tot. Was tot ist, das soll man, das muß man begraben: Religion, Ehe, Romantizismus, etc.

Romantik ist scheiße.

Die Realität ist immer stärker als Illusionen.

Deutschland gestern: der Wille zur Macht.
Deutschland heute: der Wille zur Verblendung.
Deutschland morgen: 德國

Deutsche Psychoanalyse? Großartig, wie deutscher Charme, deutscher Humor und deutscher Esprit.

Der Widerstand fängt mit einer eigenen, anderen Sprache als die der Diktatur.

Smart phones for stupid people.

Ein Linker kann, muß aber nicht dumm sein.

Wenn man ganzen Staaten nicht übel nimmt, wenn sie mit Millionen Opfern Selbstmord begehen, warum dann einem Co-Piloten mit 149 Toten?

Nur die Reinheit der Mittel heiligt den Zweck.

Ein extremer Narzißt ist ein potentieller Terrorist, und jeder Terrorist ist ein extremer Narzißt.

Islamisierung bedeutet Verblödung.

Copy-shop als psychoanalytische Methode heute.
Die Psychoanalyse heute ist lediglich die Nachahmung einer vermeintlichen Psychoanalyse, die es so nie gegeben hat, also unbewußte Karikatur, Totemmaske ihrer selbst.
Die Revolution frißt ihre Väter, nicht ihre Kinder.
Jeder verdient eine zweite Chance. Eine zweite, nicht eine zwölfte, zweiundzwanzigste oder einhundertzweite.
In Polen haben amerikanische Geheimdienstler ihre Gefangenen gefoltert, während vor polnischen Gerichten Prozesse gegen polnische Geheimdienstler liefen, die polnische Gefangene gefoltert haben.
Besser irgendwelche Sitten, als gar keine Sitten.
Direkte Gewalt gegen strukturelle Gewalt – lediglich eine Rationalisierung der eigenen Lust als Rechtfertigung für eigene wilde, triebhafte Gewalt. Wer strukturelle Gewalt von Institutionen eines demokratischen Rechtstaates delegitimiert und direkte Gewalt gegen diese Institutionen legitimiert, der gibt jeglicher denkbaren Form von Gewalt freie Hand, denn jede Gewalt kann moralisch begründet werden. Der Teufel ist ein Moralist. Und ein Gewalttäter. Aufrufe zur Gewalt sind in Deutschland strafbar.
National Sozialistische Deutsche Arbeiter Partei (NSDAP) war links,, ihr Kampf gegen Kommunisten und Sozialisten war nicht ideologisch, sondern es war ein Konkurrenzkampf unter Gleichen.
Wer sich für Kunst nicht interessiert, wem Kunst nichts bedeutet, der interessiert sich ebensowenig für Menschen, dem bedeuten Menschen nichts. Denn Kunst ist Ausdruck menschlicher Gefühle.
Manche Menschen schauen in den Spiegel und sagen: „Die Welt ist schrecklich, die Welt ist böse“, und fangen an, dieses Böse in der Welt, aber nicht in sich, zu verfolgen, zu vernichten, auszumerzen. Also andere Menschen, das Andere menschliche, was sie nicht sein wollen, zu exterminieren, zu liquidieren.

…der hiesige Autoritarismus (ist) einer ohne Autorität und der hiesige Konventionalismus einer ohne Konventionen. Schon bei den Nazis war nicht das Wort des Führers Befehl, sondern sein Wille, den der kongeniale Volksgenosse erahnte. Nie hätte der Nationalsozialismus funktioniert, hätte den Deutschen jede ihrer Missetaten bei Strafandrohung befohlen werden müssen. Anders, als es das Wort vom „Befehlsnotstand“, von der „Gleichschaltung“ oder vom „Führer“ selber glauben machen will, herrschte das NS-System durch Gehorsam ohne Befehl. (W. Pohrt, Der Weg zur inneren Einheit)

Der faschistische Sozialpakt existiert im bundesdeutschen Postfaschismus weiter als eine im Resultat aufgehobene Voraussetzung, die unmittelbar keine Spur ihrer gewaltförmigen Durchsetzung mehr an sich trägt: umso besser kann diese Tatsache verleugnet und der Nationalsozialismus als das Verbrechen einiger Irrer, als „Unrechtsstaat“, als „das Schlimmste, das Menschen einander je angetan haben“ exorziert werden. Diese Lebenslüge der BRD ist das Fundament aller demokratischen „Vergangenheitsbewältigung“, jenes kollektiven Beschweigens des Nationalsozialismus, das durchaus auch die Form enervierender Redseligkeit annehmen kann. Weil das postfaschistische Deutschland in institutioneller wie personeller Hinsicht in Kontinuität zu seinem Vorgänger steht, muß ausnahmslos jeder Versuch einer Vergangenheitsbewältigung innerhalb des sich weiterschleppenden Systems zur symbolischen Distanzierung, zum substanzlosen Gestus geraten. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich die Deutschen einen schier unerschöpflichen Vorrat an größeren und kleineren Entlastungslügen angelegt, aus dem sie sich je nach Gelegenheit und Bedarf bedienen. Danach war das nationalsozialistische System wahlweise das Werk von Hitler höchstpersönlich, einer kleinen Verbrecherclique und ein paar Helfershelfern oder des Monopolkapitals und seiner Schergen. Otto Normalvergaser jedenfalls hat „von alledem nichts gewußt“, war „im Grunde auch dagegen“ oder „konnte gar nicht anders handeln“, weil „Befehlsnotstand“ herrschte und man im Falle des Zuwiderhandelns sofort „ins KZ gekommen“ wäre. (Clemens Nachtmann)

„Es kommt in der Psychotherapie darauf an – mit temporärer Unterstützung – sein eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen. Wer mit einem Selbstbild lebt, für das die temporär klärende Rolle des Therapeuten eine unerträgliche Kränkung ist, der muß eben versuchen, alleine zurechtzukommen.“ – Hans Ulrich Gumbrecht

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Stupidity is demonstrated by people lacking the knowledge they could achieve

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice in an attempt to avoid upsetting fools not willing to face up to the truth

“In arguments about moral problems, relativism is the first refuge of the scoundrel.” Roger Scruton

Antisemitism is when one blames the Jews or Israel for issues, he does not blame others

Islam is less a religion and more a totalitarian society, an ideology that demands absolute obedience and tolerates no dissent, no criticism, and prohibits the thinking, knowledge and recognition. True Islam is totally different, the one who will find it will receive a very high reward.

Craziness is, when one always does the same but expects a different outcome

If a monkey thinks “I am a monkey”, then it is already a human

A man with roots should go for a pedicure

Self smugness leads to idiocy, being pissed off leads to enlightenment

If someone has something to say, he can tell it always very easily. If someone has nothing to say, he says it in a very complicated way

Addiction is, when somebody does something he wants to do, yet seeks someone who can make it so he won’t do it and doesn’t want to, either.

If the clever people always gave in, the world would be reigned by idiots. Too much “cleverness” makes you stupid.

If one only fights evil to protect life, one produces nothing good at all and such a life then becomes no longer worth living and thus requires no protection, for it is already unlived due to such a total protection. One can spend so much money on insurance, that one has nothing left to insure. Safety works in the same way.

Happy slaves are the worst enemies of freedom.

Creativity is an intelligence having fun.

If working makes you sick, fuck off, leave the work!

If Germans talk about morality, they mean money.

A man without an insight is just an anxious, aggressive, unhappy monkey.

Thinking is always trespassing.

The mob, who calls himself the people, does not discuss, just defames.

Legal is not always legitimate.

Who can not do without, lives unhappy.

So called social, culture sciences, sociology, psychology psychotherapy, psychoanalysis, are not anymore scientific, but immanent religious cult-prophets, organized as sects.

Without a strong opposition any apparent democracy atrophies to a tyranny, and as well a science , to an attitude of a religious sect.

You can recognize everything from a certain distance only, who is zealous, outraged, who sticks his nose in something, this one has lost the perspective, he recognizes anything more, he has only his imagination of the world in his head. This creates paranoia, which is called religion, and a religion as politics, even as a science.

Islamists are a real danger, therefore they will not be seen as such. Jews are not a danger, therefore they are seen as such. It is how the perception by cowards functions.

People without a sense of humor are able only to fear or to hate and become monks or terrorists.

People are not equal, each single person is unique.

Insight applies to everyone, including Muslims, Albanians, women and homosexuals.

Islam belongs to Germany, Judaism belongs to Israel.

The totalitarian Terror of consensus is ubiquitous in Germany.
There are no discussions anymore, but defamations only.
It is a culture of the mob. As it has already been.
Harmony is only if you do not communicate.

One should never go to bed with someone who has more problems than you already have.

>>Evelyn Waugh, surely the wittiest novelist of the past century, in World War II, coming out of a bunker during a German bombing of Yugoslavia, looked up at the sky raining enemy bombs and remarked, “Like everything German, vastly overdone.”<< Joseph Epstein

One has to be brave, to have a wit.

Stupid and dull belong mostly together.

Charlie Hebdo: you don´t care if such murders are comitted to Jews, we will see how “adequate” you will react when (when, not if), Islamists will begin to bombard your cities with Kasam missiles.

Christopher Hitchens: In a free society, no one has the right not to be offended.

The more someone narcissistic inflates , the more he feels insulted and provoked.

“The trouble with the world is that the stupid are cocksure and the intelligent are full of doubt.” – Bertrand Russell

 The problem with the Islamists in Europe should be solved exactly as Europe requires to the Middle East: a two-state solution, a half for muslims and the another half for not-muslims , with a common capital.

What may satire? Everything! Except be understood by the fool, because then it was not a satire.

Islamimus is Islam preaching violence.

Islam is a religion of love, and he who doubts is dead.

War is peace. Freedom is slavery. Ignorance is strength. Islam is a peaceful religion of love – George Orwell 2015

Islam is not responsible for anything, Jews are guilty of everything.

Islamists are satanists. Islamism is a religion of idiots.

People feel always terrible offended if you do not believe their lies.
Everyone is responsible for his feelings.
Psychoanalysis is nobody’s business except the psychoanalyst and his patient, and everybody else can fuck off.
“Time is the echo of an axe
Within a wood.”
― Philip Larkin, Collected Poems

If someone inflates endless his ego, as Islamists do, then he hurts his own feelings already in his morning own shit.

The seven deadly sins of modern society. Wealth without work pleasure without conscience, knowledge without character business without morality Science without humanity, worship without sacrifice Politics without principles
-Mahatma Gandhi

“Where there is only a choice between cowardice and violence, I would advise violence.”
-Mahatma Gandhi

 Why Allah does not shows himself? Because he does not want  to do anything with such assholes.
When fascism returns, he will not say, ‘I am the fascism‘. No, he will say, ‘I am the anti-fascism Ignazio Silone.
Political correctness requires a language for a poetry album.
 Psychoanalysis is frivolous, or it is not psychoanalysis.
Colorful diversity, earlier: shit.
What can not any longer be changed, can not any longer be reformed, it is no longer alive, but very dead (instead). What is dead should be, has to be buried: religion, marriage, Romanticism, etc.
Romantic sucks.
 The reality is always stronger than illusions.
 A delusion is characterized by increasing loss of reality, and can be attested to today’s leaders in Germany and the mass media. Loss of reality describes the mental state of a person who is not (any longer) be able to understand the situation in which it is located. So you are ruled by madmen and manipulated by the mass media.
Totalitarianism can only be defeated if one has the courage to call things by their right names, just as they are. Political correctness prevents it promotes totalitarianism and political cowardice and political lie.
The Extinction: Islam is like the sun, who comes too close to him, will burn itself and will flare the rest of the world with him.
Islam does not want any submission! Islam wants victory, destruction and annihilation.
The world was not created just for you.
Time needs time.
What has God with us when he freely admits the devil more and more territories?
It’s not the biggest fear when you look into an abyss, but to note that the abyss looks back at you.
I is different.
Muslim´s headscarf is less annoying than German mothers with their pushchairs.
Prostheses people – look like women and men, but they are not.
Global governance the political repair operation begins to repair before something was created.
The extremely increased, ostensibly critical, actually demonizing, German interest in Israel and Jews is perverse.
The Nonanti-Semite is by the current German law an anti-Semite who defames, discriminates, delegitimizes Israel, Jews, , but do not supports expressis verbis the aim of the Third Reich, the Holocaust, the extermination of the Jews.

Heroes of today know nothing, can not and do not want anything. They just look like heroes, that’s all.

It may be that early fathers ate their children. Today, the mothers will eat anything, fathers, children and the rest. Everything Mommy, anyway!

Germany yesterday: the will to power.
Germany today: the will to blindness.
Germany tomorrow:

German psychoanalysis? Great, like German charm, German humor and German wit.

The resistance starts with its own language other than that of the dictatorship.

Smart phones for stupid people.

A leftist can, but do not have to be stupid.

If you do not blame states, when they commit suicide with millions victims , so why to blame a co-pilot with 149 dead?

Only the purity of the means justify the end.

An extreme narcissist is a potential terrorist, and every terrorist is an extreme narcissist.
Islamization means dementia.
Copy-shop as a psychoanalytic method today.
Psychoanalysis today is merely an imitation of a putative psychoanalysis, it has never existed, an unconscious cartoon, totem mask of itselves.
The revolution devours its fathers, not its children.

Everyone deserves a second chance. A second, not a twelfth, twenty-second or one hundred second.

In Poland, American intelligence officials  have tortured their prisoners, while the Polish courts ran trials of Polish intelligence officesr who tortured Polish prisoners.

Better have any manners, than no manners at all.
Direct violence against structural violence only a rationalization of their own desire as justification for their own wild, instinctual violence. Who delegitimizes structural violence of institutions of a democratic state and legitimizes direct violence against these institutions  gives any conceivable form of violence free hand, for any violence can be morally justified. The devil is a moralist. And a perpetrator of violence. Calls for violence are illegal in Germany.
National Socialists German Worker Party (NSDAP) was left, its fight against communists and socialists was not ideological, but it was a competition among equals.
Those who are not interested in art, to whom art means nothing, those are not interested in people, to those  people mean nothing. Because art is an expression of human feelings.
 The main reason of a psychotherapy is – with temporary support of the psychotherapist –. to take his own destiny in own hands.  Who lives with a self-image that the temporary clarifying role of the therapist is an intolerable insult, he must to try to cope with his life alone.“Hans Ulrich Gumbrecht