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Heuchelei war schon immer fortschrittlich / Hypocrisy has always been very progressive (german/english)

Bewohner des Gazastreifens sprechen über Kriegsverbrechen der Hamas

Posted on by beer7
Schon 2011 habe ich Texte von Mudar Zahran uebersetzt. Mudar Zahran ist ein Jordanier palaestinensischer Herkunft, der inzwischen als politischer Fluechtling in England lebt. Vergangene Woche hat das Gatestone Institut einen Artikel von ihm veroeffentlicht. Mudar Zahran hat ueber Bekannte im Westjordanland Kontakt zu Menschen im Gazastreifen bekommen und sie zu ihren Ansichten zu Hamas und dem Krieg im Sommer 2014 befragt. Hier ist meine Uebersetzung:

Mudar Zahran
September 19, 2014

Bewohner des Gazastreifens sprechen über Kriegsverbrechen der Hamas

“Wenn Hamas dich aus irgendeinem Grund nicht mag , müssen sie dich nur einen Mossadagenten nennen und dann töten.” – A. ein Fatahmitglied im Gazastreifen.

“Hamas wollte uns niedergemetztelt, damit sie den Medienkrieg gegen Israel gewinnen, unsere toten Kinder im Fernsehen zeigen und dann Geld aus Qatar bekommen konnten.” – T. ein ehemaliger Mitarbeiter in einem Hamasministerium.

“Sie schossen Raketen ab und rannten dann schnell weg, und wir hatten dann die israelischen Bomben für das, was sie taten.” – D., ein Journalist im Gazastreifen.

“Hamas verhängte eine Ausgangssperre: Wer auf der Strasse war, wurde erschossen. Auf diese Weise mussten die Menschen in ihren Wohnungen bleiben, selbst wenn sie bombardiert werden sollten. Hamas benutzte die gesamte Bevölkerung des Gazastreifens als menschlichen Schutzschild.” – K., Student im Aufbaustudium.

“Die israelische Armee erlaubte Hilfslieferungen hereinzukommen und Hamas stiehlt sie. Anscheined kümmern sich sogar die Israelis mehr um uns als Hamas.” – E., Freiwilliger bei der Ersten Hilfe.

“Wir sind von der Hamas besetzt, und wenn Sie die meisten von uns fragen, wir hätten lieber die israelische Besatzung. … Wir sehnen uns nach der Zeit, als wir in Israel arbeiten und gut verdienen konnten. Wir vermissen die Sicherheit und Ruhe, die Israel uns damals lieferte.” – S. ehemaliger Hamas-Sympathisant mit dem Abschluss einer amerikanischen Universität.

Die Medien weltweit sahen Israel in der Veranwortung für den Tod von Zivilisten im Gazastreifen während der Militäraktion Schutzkante. Dieser Korrespondent entschloss sich, mit den Bewohnern des Gazastreifens selbst zu sprechen und zu hören, was sie zu sagen hatten. Sie sprachen von Gräueltaten der Hamas und Kriegsverbrechen und sahen Hamas mit schuldig am Tod der eigenen Zivilisten.

Die Bewohner des Gazastreifens hatten Angst vor Hamas’ Rache und wollten daher nicht mit den Medien sprechen. Freunde im Westjordanland stellten jedoch den Kontakt zu ihren Verwandten im Gazastreifen her. Ein bekannter Akademiker im Gazastreifen, der anonym bleiben wollte, sagte, dass jeder, der mit einem westlichen Journalisten spräche, sofort von Hamas verhört und beschuldigt würde “mit dem Mossad zu kommunizieren.”

“Hamas will nicht, dass die Wahrheit über den Gazastreifen herauskommt. Hamas terrorisiert und tötet uns, genau wie Deash [ISIS] Irakis tötet. Hamas ist eine Diktatur, die uns umbringt. Die Leute aus dem Gazastrifen, die Hamas im Fernsehen loben, sind entweder selber Hamasleute oder sie haben Angst, etwas gegen Hamas zu sagen. Wahrscheinlich konnten nur sehr wenige [westliche] Journalisten berichten, was die Bevölkerung im Gazastreifen von Hamas hält.” Auf die Frage, was die Gazaner von Hamas halten, antwortete er: “Das Gleiche, was die Irakis von Saddam hielten, bevor er gestürzt wurde. Da hat er immer noch mit 90 plus Prozent die Präsidentschaftswahlen gewonnen. Wenn Hamas heute im Gazastreifen gestürzt würde, würden die Leute dasselbe tun, was die Irakis mit Saddams Statuen machten, als er fiel. Aber sogar westliche Journalisten sind nicht in der Lage, frei mit der Bevölkerung im Gazastreifen zu sprechen. Sie müssen am Ende des Tages immer noch eine Geschichte an ihre Redaktion schicken. Es ist einfacher und sicherer für sie, sich an die offizielle Linie zu halten.” “Und die wäre ‘Israel ist schuld’”? fragte ich. “Das weiss ich nicht,” sagte er. “Eher ‘niemals Hamas die Schuld geben’. Hamas schickte eine Botschaft: Widerstand gegen Hamas bedeutet den Tod. Hamas ist eine Diktatur, die uns tötet.”

M., ein Jounralist, bestätigte diese Ansicht. “Ich glaube nicht, dass irgendeiner der Leute, die Hamas in den letzten Wochen getötet hat, ein israelischer Spion war.” sagte er. “Hamas hat viele Leute umgebracht, weil sie sie kritisierten und hinterher behauptet, das seien Verräter, die während des Kriegs für Israel arbeiteten.” Dieses Gespräch fand vier Wochen statt, bevor Hamas 21 angebliche Mossadagenten tötete.

D., ein Ladenbesitzer, sagte: “Es gab zwei grössere Proteste gegen Hamas in der dritten Kriegswoche. Als Hamaskämpfer das Feuer gegen die Demonstranten in Beit Hanound und Shijaiya eröffnte, waren fünf Menschen sofort tot. Das habe ich mit eigenen Augen gesehen. Viele wurden verwundet. Ein Arzt bei Shifa-Krankenhaus erzählte mir, dass in den beiden Protesten 35 Personen getötet wurden. Er ging und sah die Leichen in der Leichenhalle.”

Um diese Berichte zu verifizieren, sprach ich mit einem anderen Akademiker im Gazastreifen, der den Doktortitel einer westlichen Universität hat. Er gab an: “Hamas hat Demonstranten getötet, daran gibt es keinen Zweifel. Aber wir konnten nicht bestätigen, wieviele tatsächlich getötet wurden. Wenn ich schätzen soll, würde ich sagen, dass die Zahl höher liegt, als was berichtet wird. Ich bin sicher, dass nicht alle der 21 Männer, die Hamas am 22. August tötete, Kollaborateure mit Israel waren. Hamas hat diese Leute getötet, weil sie durch die israelischen Attacken geschwächt waren und sich in Gefahr fühlten. Daher starteten sie eine ‘Hexenjagd’. Sie verhafteten jeden Opponenten und mussten ein Exempel statuieren, damit die Leute Angst bekommen, sich Hamas entgegenzustellen. Hamas’ Taktik funktioniert. Jetzt haben die Menschen im Gazastreifen Angst, irgendetwas gegen Hamas zu sagen, sogar innerhalb ihrer Familien. Vermutlich haben sie sogar Angst, Hamas im Schlaf zu kritisieren!”

Wie schon der preisgekrönte Journalist, Khaled Abu Toame berichtete, hat Hamas einen ihrer Führer, Ayman Taha, umgebracht und Israel dafür bezichtigt. Auf den Bericht von Abu Toameh angesprochen, antworte S., ein politischer Aktivist im: “Taha war schon in einem Hamasgefängnis, bevor die israelische Militäraktion begann. Hamas hat ihn gefangen gesetzt und gefoltert, weil er ihre radikale Politik kritisierte. Er hatte Hamas gewarnt, nicht mit Qatar und dem Iran zusammenzuarbeiten. Augenzeugen sagen, sie hätten gesehen, wie ihn Hamaskämpfer lebend in den Hof des Shifa-Krankenhauses im Gazastreifen brachten und ihn totschossen. Sie verstümmelten die Leiche vor Zuschauern, darunter kleine Kinder, und liessen die Leiche ein paar Stunden im Hof liegen, bevor sie Krankenhausmitarbeitern erlaubten, sie in die Leichenhalle zu bringen.”

A., ein Fatahmitglied im Gazastreifen, sprach über Skype, weil er Angst hatte, dass Hamas die Telefone abhörte. “Noch bevor die israelische Operation begann, hat Hamas etwa 400 unserer Mitglieder und andere politische Opponenten zusammen getrieben. Ich würde mich nicht wundern, wenn Hamas alle getötet hätte und dann behauptete, sie seien von einem israelischen Bombenangriffs getötet worden. Hamas hat schon am 22. Tag des Krieges einen Mann geköpft, der sich ihren Ansichten widersetzte und dann auf ihrer Facebook-Seite behauptet, man habe ihn erwischt, wie er Geheimdienstinformationen an Israel geschickt hätte. Wenn Hamas dich aus irgendeinem Grund nicht mag, müssen sie dich nur einen Mossadagenten nennen und dann töten.”

S., ein Angestellter im Gesundheitsdienst, sagt: “Die israelische Armee schickt Warnungen an die Leute [im Gazastreifen], damit sie Gebäude vor einem Angriff evakuieren können. Die Israelis rufen entweder an oder senden eine Textnachricht. Manchmal rufen sie mehrmals an, um sicherzustellen, dass alle evakuiert wurden. Hamas strikte Politk war aber, dass niemand von uns evakuiert werden durfte. Viele Leute würden getötet, weil sie von Hamaskämpfern in ihren Wohnungen eingeschlossen waren. Hamas offizielles Fernsehen, Al Quds TV, hat regelmässig Warnungen an die Bevölkerung im Gazastreifen gesendet, ihre Häuser nicht zu verlassen. Hamaskämpfer blockierten die Ausgänge der Gebäude, aus denen die Menschen flüchten sollten. Im Shijaiya-Viertel erhielten die Bewohner israelische Warnungen und versuchten zu fliehen, aber Hamaskämpfer blockierten die Ausgänge und schickten die Menschen in ihre Wohnungen zurück. Einige Menschen hatten keine Wahl, als auf die israelischen Truppen zuzurennen und um Schutz für ihre Familien zu bitten. Hamas hat auf einige dieser Menschen geschossen, während sie rannten. Die übrigen wurden gezwungen, in ihre Wohnungen zurückzukehren und wurden bombardiert. Das war das Massaker von Shijaiya. Mehr als 100 Menschen wurden getötet.”

Ein anderer Journalist im Gazastreifen, D., sagte: :Hamas feuerte Raketen direkt neben Wohnungen. Hamas rannte von einer Wohnung zur nächsten. Hamas log, als sie sagte, sie würde aus unbewohnten Gebieten feuern. Was die Sache für uns noch schlimmer machte, sie feuerten von Balkomen und versuchten, die Israelis in Häuser- und Strassenkämpfe zu verwickeln – ein Todesurtel für ale Zivilisten dort. Sie schossen Raketen ab und rannten dann schnell weg, und wir hatten dann die israelischen Bomben für das, was sie taten.Sie sind Feiglinge. Wenn Hamaskämpfer keine Angst vor dem Tod haben, warum rennen sie weg, nachdem sie Raketen aus unseren Wohnungen abgefeuert haben? Haben sie Angst zu sterben und in den Himmel zu kommen? Dabei ist es doch das, was sie angeblich wollen?”

Hamas brüstet sich, dass palästinensische Zivilisten getötet wurden, während Hamas-Terroristen am Leben blieben, in ihren unterirdischen Bunkern und Tunneln. (Bildnachweis: Screenshot von einem Hamas Video)

K, ein anderer Student im Aufbaustudium an einer ägyptischen Unversität, war zu Besuch bei seiner Familie im Gazastreifen und konnte den Gazastreifen nicht mehr verlassen, nachdem der Krieg am 22. Juli begann. “Als die Leute nicht mehr auf die Hamasbefehle hörten, nicht zu fliehen und ihre Wohnungen trotzdem verliessen, verhängte Hamas eine Ausgangssperre. Wer auf der Strasse war, wurde erschossen. Auf diese Weise mussten die Menschen in ihren Wohnungen bleiben, selbst wenn sie bombardiert werden sollten. Am Jüngsten Tag wird Gott Hamas für das Blut der Getöteten zur Rechenschaft ziehen.” Ich fragte ihn, ob Hamas menschliche Schutzschilde benutzte. Er sagte: “Hamas benutzte die gesamte Bevölkerung des Gazastreifens als menschlichen Schutzschild. Meine Antwort ist Ja”.

Mahmoud Abbas, der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, sagte der Preisse am 6. September, dass Hamas 120 Fatahmitglieder tötete, die die Ausgangssperre verletzten. T., ein ehemaliger Mitarbeiter in einem Hamasministerium sagte: “Hamas feuert aus gutem Grund aus Wohngebieten. Die Israelis rufen die Zivilisten an und geben ihnen 10 Minuten für die Evakuation. Das lässt der Hamas Zeit für eine weitere Rakete und dann rennen sie weg.” Ich fragte, warum Hamas den Leuten nicht erlaubte zu fliehen? “Einige sagen, dass Hamas tote Zivilisten wollte, um internationale Sympathien zu bekommen. Ich denke, der Grund ist, dass wenn alle Leute aus ihren Wohnungen hätten fliehen dürfen, wären sie zum Schluss alle in einem bestimmten Gebiet im Gazastreifen gewesen. Wenn das passiert wäre, wäre der Rest des Gazastreifens leer von Zivilisten gewesen und die Israelis hätten Hamas treffen können, ohne sich Sorgen um die Zivilisten in diesen leeren Gebieten Machen zu müssen. Hamas wollte die Zivilisten weit verstreut im ganzen Gebiet, um die Israelis zu verwirren und ihre Operationen schwieriger zu machen.”

S:, ein Geschäftsmann im Gazastreifen, sagte: “Der Waffenstillstand, dem die Hamas zustimmte, enthielt genau die gleichen Bedingungen, die die Ägypter und Israelis schon in der zweiten Kriegswoche anboten – nachdem nur 160 Menschen im Gazastreifen getötet worden waren. Warum musste Hamas warten, bis 2.200 tot waren und dann das gleiche Angebot annehmen? Hamas hat die Welt mit den toten Zivilisten im Gazastreifen erpresst, um sich selber als Freiheitskämpfer gegen das böse Israel darzustellen. Hamas zeigte uns, dass ihr das Blut der Bevölkerung im Gazastreifen und der Kinder gleichgültig ist. Und warum sollte sich Hamas darum scheren? Ihre Anführer leben in Villen in Qatar oder Jordanien. Mashaal [Khaled Mashaal, der Hamas-Führer] ist in Qatar, Mohammad Nazzal in Jordanien und Abu Marzouk in Kairo: warum sollten sie einen Waffenstillstand wollen? Jeder hier im Gazastreifen fragt sich, warum Hamas so viele Waffenstillstandsangebote zurückwies. Hamas Weiss, dass sie die israelische Armee nicht besiegen können, warum haben sie also weitergekämpft? Die Antwort ist einfach: Hamas wollte uns niedergemetztelt, damit sie den Medienkrieg gegen Israel gewinnen, unsere toten Kinder im Fernsehen zeigen und dann Geld aus Qatat bekommen konnten.” Ich fragte S, ob andere Leute im Gazastreifen seine Ansichten teilen. Er sagte: “Gazaner sind nicht blöd. Jetzt sagen wir der Hamas: Entweder ihr liefert uns den Sieg und befreit Palästina, wie ihr behauptet, oder verlass den Gazastreifen und gebt ihn vielleicht an die Palästinensische Autonomiebehörde zurück oder sogar an Israel – oder sogar an Ägypten! Wir haben genug von den Halluzinationen und Versprechen der Hamas, die sie nie erfüllen.”

O., ein Forscher, der in der zeitwgrössten Stadt im Gazastreifen, Khan Younis lebt, sagte: “Die meisten von uns halten Hamas für zu radikal und stur, besonders wie sie die Waffenstilstände abgelehnt haben, die Israel angeboten hat. Sie haben sogar Waffenruhen von 24 Stunden in der dritten Kriegswoche zurückgewiesen. Sie haben uns nicht einmal 24 Stunden Rüh gegönnt, um die Toten zu begraben. Sogar einige Hamasanhänger hier fragen sich, warum Hamas mehrere Feuerpausen abgelehnt hat und uns leiden liess. Hamas hat das absichtlich getan, weil sie Qatars Sklave ist. Qatar will, dass der Krieg weitergeht, weil das ein Terroristenstaat ist, und Hamas will mehr Tote unter uns, um ihren Herrn in Qatar zufriedenzustellen. Lasst uns realistisch sein. Hamas ist jetzt in schlechtem Zustand. Israel hat die meisten Tunnel zerstört, deswegen hat Hamas den Waffenstillstandsverhandlungen in Kairo zugestimmt. Hätten die Israelis Hamas nicht so hart getroffen, würde Hamas nicht verhandeln. Gleichzeitig verlangt Hamas von Israel das Unmögliche, wie einen Seehafen und einen Flughafen. Israel wird das nie zulassen und Hamas weiss das, aber Hamas will vielleicht nur Zeit schinden, indem sie diese Forderungen aufstellen. Sie müssen sich klar machen, dass Hamas sich keine Gedanken um die Lebensbedingungen im Gazastreifen macht. Schliesslich sind es unsere Kinder, die sterben und nicht die Kinder der Hamasführer. Hamas ist jetzt schwach und ich glaube, dass sie die meisten ihrer Tunnel verloren haben. Israels Eisenkuppel hat so viele ihrer Raketen abgefangen, bevor sie in Israel landeten; deswegen ist Hamas so brutal zur Bevölkerung im Gazastreifen. Wenn Hamas Leute in ihre Wohnungen einschliesst, die kurz darauf bombardiert werden sollen, wenn sie Demonstranten gegen sie tötet und angebliche Verräter ohne Gerichtsverfahren hinrichtet, dann sind das Kriegsverbrechen.”

Ein Report des Washington Instituts vom Juli berichtet ebenfalls, dass die meisten Gazaner mit der Hamasregierung nicht zufrieden sind. “Das stimmt”, sagt A., ein Lehrer. “Ich kenne derzeit keinen einzigen Bewohner des Gazastreifens, der für Hamas wäre, ausser denen auf der Hamas-Gehaltsliste. Hamas bleibt an der Macht hier durch eine Militärdiktatur, genau wie in Nordkorea. Leute werden getötet, wenn sie protestieren. Sogar Gazaner im Ausland haben Angst, Hamas zu kritisieren, weil Hamas sich an ihren Verwandten hier rächen könnte.”

M., ein Fernsehproduzent im Gazastreifen, sagt aus: “Natürlich bin ich gegen Israel und ich will sie aus dem Gazastreifen und aus dem Westjordanland verschwinden, aber ich meine trotzdem, dass Hamas die grössere Bedrohung des palästinensichen Volkes darstellt. Hamas hat die Macht im Gazastreifen übernommen, indem sie uns [Palästinenser] tötete und junge Männer von Hochhäusern warfen. Darum geht es der Hamas: Mord und Macht. Ausserdem ist Hamas wahnsinnig. Ihre Anführer haben das ägyptische Waffenstillstandsangebot abgelehnt. Sie wurden von den Israelis hart getroffen und als der Krieg vorbei war, erklärten sie den Sieg. Sogar der Prophet Mohammed, Friede sei mit ihm, gab es zu, als er den Ohoud Krieg [ein Krieg, in dem Heiden Muhammeds Armee schlugen und in dem Muhammed selber fast getötet worden wäre] verloren hatte. Hamas lebt in ihrer eigenen Phantasiewelt. Hamas wollte Leichen, um Israel hässlich dastehen zu lassen. Die Medien haben für jeden toten Gazaner ungeheuren Druck auf Israel ausgeübt. In diesem Sinn hat Hamas’ Taktik funktioniert und wir erleben, dass Hamas im Westen nun eher akzeptiert wird, vor allem in Europa. Natürlich kümmert es Hamas nicht, wenn wir getötet werden, solange sie ihre Ziele erreichen. Wir sind nicht mehr bereit, noch länger unter Hamas zu leben. Auch wenn jetzt Ruhe herrscht und die Kämpfe aufgehört haben, sind wir immer noch Hamas ausgeliefert, wo jetzt jeder minimale Lebensstandard als Luxus betrachtet wird. Hamas schindet nur Zeit, indem sie an den Verhandlungen teilnehmen. Hamas will keinen Waffenstillstand.” Auf die Frage, warum das so sei, antwortete er: “Fragen Sie den Scheich von Qatar nicht mich. Er ist Hamas’ Gott, der ihnen Milliarden gibt und ihnen sagt, was sie tun sollen. Gott verfluche Qatar!”

Ein Freiwilliger bei der Ersten Hilfe, E., sagte, dass Hamaskämpfer 150 LKW-Ladungen HIlfsgüter vom Vortag beschlagnahmt hatten. Er sagte, die Hilfsgüter seien von Wohltätigkeitsvereinen im Westjordanlang gesprendet worden und die IDF habe ihre Lieferung ermöglicht. Er kommentierte: “Dieser Diebstahl erbittert uns alle [im Gazastreifen]. Die israelische Armee erlaubte Hilfslieferungen hereinzukommen und Hamas stiehlt sie. Anscheined kümmern sich sogar die Israelis mehr um uns als Hamas.” Ein anderer Freiwilliger, A., bestätigte, dass Hamas humanitäre Hilfsgüter stiehlt, die dem Gazastreifen gespendet wurden. “Sie [Hamas] nehmen sich das meiste, verkaufen es an uns und lassen uns nur das Zeug, das sie nicht wollen.” Der Iman einer Moschee im Gazastreifen sagte, dass das wertvollste Gut, das Hamas stiehlt, das Wasser sei. “Die Leute im Gazastreifen haben Durst und Hamas stiehlt die gespendeten Wasserflaschen und verkauft sie für 20 israelische Shekel [etwa 4€] für eine grosse und 10 Shekel für eine kleine Flasche.”

H., der nicht wollte, dass ich seinen Beruf erwähne, verlor ein Bein in einem israelischen Luftangriff. Ich fragte ihn, wen er für seine Verletzung verantwortlich mache. Er antwortete: “Hamas. Mein Vater erhielt eine SMS von der israelischen Armee mit der Warnung, dass unser Block bald bombardiert werden würde, und Hamas hat uns an der Flucht gehindert. Sie sagten, jetzt sei eine Ausgangssperre. Eine Ausgangssprerre, können Sie das gluaben? Ich schwöre zu Gott, dass wir uns an Hamas rächen werden. Ich schwöre zu Gott, dass ich auf meinem anderen Bein stehen und gegen Hamas kämpfen werde. Auch wenn Israel sie in Ruhe lässt, wir werden das nicht tun. Was hat mein zweijähriger Neffe getan, dass er unter den Ruinen unseres Hauses sterben musste, damit Khaled Mashaal [Hamasführer in Qatar] glücklich ist? Wir wollen einen Umbruch um jeden Preis. Ich behaupte nicht, dass die Israelis unschuldig sind, aber ich weiss, dass Hamas aus jeder Wohngegend im Gazastreifen Raketen abgeschossen hat. Wenn das nicht war, sich hinter Zivilisten zu verstecken, dann war es Dummheit und Rücksichtslosigkeit. Kein normaler Mensch bei vollem Verstand im Gazastreifen unterstützt Hamas. Leute haben ihre Eltern, Kinder und Freunde verloren und haben nichts mehr zu verlieren. Ich glaube, wenn sie eine Chance und Waffen bekommen, werden sie sich gegen Hamas erheben.”

K., ein Schullehrer im Gazastreifen, stimmte zu: “Wenn Hamas anfängt, sich um unsere Kinder zu sorgen, dann werden wir anfangen, uns um Hamas zu sorgen. Hamas hat nur eine Politik, Israel anzugreifen. Wenn Israel dann zurückschlägt, sterben wir und Hamas bekommt mehr Geld von Arabern und Erdogan [Präsident der Türkei]. Mein Sohn leidet an Autismus, er kann mit dem Lärm der Raketen und einschlagenden Bomben nicht umgehen. Warum sollte ich Hamas unterstützen, die ihn leiden lässt? Die Bevölkerung im Gazastreifen hat Hamas satt, jede Behauptung, dass wir Hamas lieben, ist pure Propaganda. Eine Umfrage vor kurzem zeigt, dass die meisten von uns Hamas unterstützen, aber das ist nicht wahr, höchstens vielleicht im Westjordanland, wo sie noch nicht unter einer Hamasherrschaft leben. Hamas beobachtet alles hier. Die meisten Gazaner müssen nun mit den Auswirkungen des Kriegs fertig werden. Fast 300,000 Gazaner sind obdachlos und Hamas unterstützt sie in keiner Weise. Warum also sollten sie oder ihre Verwandtschaft irgendwelche Zuneigung für Hamas verspüren? Wäre das vernünftigerweise zu erwarten? Die meisten Gazaner sind zorning auf Hamas und die meisten von uns würden sie gern durch eine andere Macht abgelöst sehen.”

Trotz allem, was Hamas den Gazanern angetan hat, scheinen sie nicht mehr Liebe – oder weniger Hass – für Israel zu empfinden. S., ein früherer Hamassympathisant mit Hochschulabschluss einer amerikanischen Universtät warnt: “Macht Euch nichts vor. Die Gazaner haben für Israel immer noch nichts übrig, aber sie wollen Israel nicht mehr bekämpfen. Wir wollen Israel nicht umarmen, wir wollen nur ein ein normales Leben ohne Krieg führen können. Wir wollen leben und in Israel arbeiten wie früher. Wir sind von der Hamas besetzt, und wenn Sie die meisten von uns fragen, wir hätten lieber die israelische Besatzung. … Wir sehnen uns nach der Zeit, als wir in Israel arbeiten und gut verdienen konnten. Wir vermissen die Sicherheit und Ruhe, die Israel uns damals lieferte, aber politisch gesprochen, denken wir einfach, dass es das Kleinere von zwei Übeln wäre, Israel und Hamas.”

M., der seine 11jährige Tochter in einem israelischen Luftangriff verlor, sagt: “Ich will weder Hamas noch Israel verzeiehn, dass ich meine Tochter verloren habe. Wenn Sie mich fragen, ob ich die Israelis hasse, ist meine Antwort, nein, aber liebe ich sie? Natürlich nicht. Zwischen uns liegt zuviel Blut, ich kann nur hoffen, dass wir unsbeide eines Tages weiterentwickeln können und unsere Wunden verheilen.” Auf die Frage, was er tun würde, wenn er an Israels Stelle wäre und pausenlos von Hamas angegriffen würde, antwortete er: “Von mir aus können sowohl Israel wie auch der Gazastreifen in der Hölle brennen.”

F., ein Arzt im Gazastreifen, sagt: “Ich wünschte, dass Israel nie existiert hätte, aber es sieht so aus, als ob es nicht wegginge. Ich würde lieber in Israel arbeiten, wie ich das vor der 1. Intifada getan habe, als es zu bekämpfen. Hamas-Sympathisaten, Apologeten und Abwiegler sollten sich schämen, eine Terrororganisation zu unterstützen, die Zivilisten abschlachtet, israelische und palästinensische. Anscheinend arbeitet eine Gruppe Israelis daran, den Hamasführer Khaled Mashaal vor den Internationalen Gerichtshof zu bringen. Aber vielleicht sollte die Welt darüber nachdenken, die ganze Hamasführung vor Gericht zu stellen wegen der Verbrechen, die sie am Volk im Gazastreifen beganngen haben.”

http://beer7.wordpress.com/2014/09/22/bewohner-des-gazastreifens-sprechen-uber-kriegsverbrechen-der-hamas/

„If Hamas does not like you for any reason all they have to do now is say you are a Mossad agent and kill you.“ — A., a Fatah member in Gaza.

„Hamas wanted us butchered so it could win the media war against Israel showing our dead children on TV and then get money from Qatar.“ — T., former Hamas Ministry officer.

„They would fire rockets and then run away quickly, leaving us to face Israeli bombs for what they did.“ — D., Gazan journalist.

„Hamas imposed a curfew: anyone walking out in the street was shot. That way people had to stay in their homes, even if they were about to get bombed. Hamas held the whole Gazan population as a human shield.“ — K., graduate student

„The Israeli army allows supplies to come in and Hamas steals them. It seems even the Israelis care for us more than Hamas.“ — E., first-aid volunteer.

„We are under Hamas occupation, and if you ask most of us, we would rather be under Israeli occupation… We miss the days when we were able to work inside Israel and make good money. We miss the security and calm Israel provided when it was here.“ — S., graduate of an American university, former Hamas sympathizer.

While the world’s media has been blaming Israel for the death of Gazan civilians during Operation Protective Edge, this correspondent decided to speak with Gazans themselves to hear what they had to say.

They spoke of Hamas atrocities and war crimes implicating Hamas in the civilian deaths of its own people.

Although Gazans, fearful of Hamas’s revenge against them, were afraid to speak to the media, friends in the West Bank offered introductions to relatives in Gaza. One, a renowned Gazan academic, who spoke on condition of anonymity, said that as soon as someone talked to a Western journalist, he was immediately questioned by Hamas and accused of „communicating with the Mossad“. „Hamas makes sure that the average Gazan will not talk to Western journalists — or actually any journalists at all,“ he said, continuing:

„Hamas does not want the truth about Gaza to come out. Hamas terrorizes and kills us just like Daesh [ISIS] terrorizes kills Iraqis. Hamas is a dictatorship that kills us. The Gazans you see praising Hamas on TV are either Hamas members or too afraid to speak against Hamas. Few foreign [Western] journalists were probably able to report what Gazans think of Hamas.“

When asked what Gazans did think of Hamas, he said:

„The same as Iraqis thought of Saddam before he was toppled. He still won by 90-something percent in the presidential elections. If Hamas falls today in Gaza, people here will do what Iraqis did to Saddam’s statue after he fell. But even though Western journalists may not have been able to speak freely with Gazans, they still need a story to send to their editor by the end of the day. So it is just easier and safer for them to stick to the official line.“

„What was that,“ I asked: „‚Blame Israel‘?“

„I don’t know about that,“ he said. „More like, ‚Never blame Hamas!‘. Hamas was making a ’statement‘: Opposing Hamas Means Death. Hamas is a dictatorship that kills us.“

M., a journalist, confirmed his view. „I do not believe any of the people Hamas killed in the last weeks were Israeli spies,“ he said. „Hamas has killed many people for criticizing it, and claimed they were traitors working for Israel during the war.“

That conversation took place four weeks before Hamas killed 21 alleged „Israeli Mossad agents.“

D, a store owner, said:

„There were two major protests against Hamas during the third week of the war. When Hamas fighters opened fire at the protesters in the Bait Hanoun area and the Shijaiya, five were killed instantly. I saw that with my own eyes. Many were injured. A doctor at Shifa hospital told me that 35 were killed at both protests. He went and saw their bodies at the morgue.“

To verify those reports, I spoke to a second Gazan academic, who holds a PhD. from a Western university, who stated:

„Hamas did kill protesters, no doubt about that. But we could not confirm how many were actually killed. If I have to guess, the number was more than reported. I am confident that not all of the 21 men Hamas killed on August 22 were collaborating with Israel. Hamas killed those men because it was weakened by Israel’s attacks and felt endangered. So it went on a ‚Salem Witch-Hunt.‘ They arrested everyone who opposed them and had to make a few examples to scare people from standing against Hamas. Hamas’s tactic worked. Now Gazans are afraid to talk against Hamas even in front of their own family members. Gazans are probably afraid to criticize Hamas even in their sleep!“

As already reported by the award-winning journalist, Khaled Abu Toameh, Hamas killed one of its leaders, Ayman Taha, and blamed Israel for it.

Asked about Abu Toameh’s report, S., a Gazan political activist said:

„Taha was already in Hamas’s jail before Israeli operations started. Hamas imprisoned him and tortured him because he was critical of its radical policies. He had warned Hamas not to cooperate with Qatar and Iran. Eye-witnesses said they saw Hamas militants bring him alive into the yard of Shifa hospital in Gaza and shoot him dead. They kept mutilating his body in front of viewers and little children and left it on the hospital’s yard for a few hours before allowing the staff to take it to the morgue.“

A., a Fatah member in Gaza, spoke over Skype — fearful that Hamas was intercepting phone lines:

„Even before the Israeli operation began, Hamas rounded up 400 of our members and other political-opposition figures. I would not be surprised if Hamas kills them all and then claims they were killed in an Israeli bombing. Hamas already beheaded a man known for opposing its views on the 22nd day of the war, then reported on its Facebook page that he was caught sending intelligence information to Israel. If Hamas does not like you for any reason, all they have to do now is claim you are a Mossad agent and kill you.“

S. a medical worker, said:

„The Israeli army sends warnings to people [Gazans] to evacuate buildings before an attack. The Israelis either call or send a text message. Sometimes they call several times to make sure everyone has been evacuated. Hamas’s strict policy, though, was not to allow us to evacuate. Many people got killed, locked inside their homes by Hamas militants. Hamas’s official Al-Quds TV regularly issued warnings to Gazans not to evacuate their homes. Hamas militants would block the exits to the places residents were asked to evacuate. In the Shijaiya area, people received warnings from the Israelis and tried to evacuate the area, but Hamas militants blocked the exits and ordered people to return to their homes. Some of the people had no choice but to run towards the Israelis and ask for protection for their families. Hamas shot some of those people as they were running; the rest were forced to return to their homes and get bombed. This is how the Shijaiya massacre happened. More than 100 people were killed.“

Another Gazan journalist, D., said:

„Hamas fired rockets from next to homes. Hamas was running from one home to another. Hamas lied when it claimed it was shooting from non-populated areas. To make things even worse for us, Hamas would fire from the balconies of homes and try to drag the Israelis into door-to-door battles and street-to-street fights — a death sentence for all the civilians here. They would fire rockets and then run away quickly, leaving us to face Israeli bombs for what they did. They are cowards. If Hamas militants are not afraid of dying, why do they run after they fire rockets from our homes? Why don’t they stay and die with us? Are they afraid to die and go to heaven? Isn’t that what they claim they wish?“

Hamas boasted that Palestinian civilians were killed while Hamas’s terrorists remained alive, hiding in their underground bunkers and tunnels. (Image source: Hamas video screenshot)

K, another graduate student at an Egyptian university who had gone to Gaza to see his family but was unable to leave after the war started, said on July 22:

„When people stopped listening to Hamas orders not to evacuate and began leaving their homes anyway, Hamas imposed a curfew: anyone walking out in the street was shot without being asked any questions. That way Hamas made sure people had to stay in their homes even if they were about to get bombed. God will ask Hamas on judgment day for those killers‘ blood.“

I asked him if Hamas used people as „human shields.“ He said: „Hamas held the entire Gazan population as a human shield. My answer to you is yes.“

Palestinian Authority President Mahmoud Abbas told the press on September 6 that Hamas had killed 120 Fatah members who broke the curfew.

T., a former Hamas Ministry officer, said: „Hamas fires from civilian areas for a good reason: The Israelis call the civilians and give them ten minutes to evacuate. This gives Hamas time to fire another rocket and run away.“

Why, I asked, did Hamas not allow people to evacuate?

„Some people say Hamas wants civilians killed in order to gain global sympathy, but I believe this is not the main reason. I think the reason is that if all the people were allowed to evacuate their homes, they all would have ended up in a certain area in Gaza. If that happened, it would have made the rest of Gaza empty of civilians, and the Israelis would have been able to hit Hamas without worrying about civilians in all those empty areas. Hamas wanted civilians all over the place to confuse the Israelis and make their operations more difficult.“

S., a Gazan businessman, said:

„The cease-fire Hamas agreed to carried the same conditions the Egyptians and the Israelis offered during the second week of the war — after only 160 Gazans had been killed. Why did Hamas have to wait until 2,200 were killed, and then accept the very same offer? Hamas has blackmailed the world with the killed Gazan civilians to make itself look like a freedom fighter against an evil Israel. Hamas showed Gazans that it could not care less for their blood and their children. And why should Hamas care? Its leaders are either in mansions in Qatar or villas in Jordan. Mashaal [Khaled Mashaal, the head of Hamas] is in Qatar, Mohammad Nazzal is in Jordan and Abu Marzouk is in Cairo: why should they want a ceasefire? Everyone here in Gaza is wondering why Hamas rejected so many ceasefires. Hamas knows it will not defeat Israel’s army, so why did it continue fighting? The answer is simple: Hamas wanted us butchered so it could win the media war against Israel by showing our dead children on TV and then get money from Qatar.“

I asked S. if other Gazans shared his view. He said,

„Gazans are not stupid. We are now telling Hamas: Either you bring victory and liberate Palestine as you claim, or simply leave Gaza and maybe give it back to the Palestinian Authority or even Israel — or even Egypt! We have had enough of Hamas’s hallucinations and promises that never come true.“

O., a researcher who lives in Gaza Strip’s second largest city, Khan Younis, said:

„Most of us see Hamas as too radical and too stubborn, especially the way it was refusing ceasefires offered from Israel. They even refused a 24-hour ceasefire during the third week of the war. They denied us even 24 hours of quiet to bury the dead. Even some Hamas loyalists here are asking why Hamas refused several ceasefires and made us suffer. Hamas did this on purpose because Hamas is a slave to Qatar. Qatar wants the war to go on because it is a terrorist Islamist country, and Hamas wants more of us dead to appease its masters in Qatar. Let’s be realistic, Hamas is in a bad shape now. Israel destroyed most tunnels; that is why Hamas had to join the ceasefire talks in Cairo. Were the Israelis‘ hits to Hamas not so painful, Hamas would not be negotiating in the first place. At the same time, Hamas is asking Israel for the impossible, like an open seaport and an airport. Israel would never allow that, and Hamas knows this, but Hamas might just be buying time by throwing out these demands. You have to keep in mind that Hamas is not concerned with our conditions as Gazans. After all it is our children who are dying, not the children of Hamas’s leaders. Hamas is weak now, and I believe it lost most of its tunnels. Israel’s Iron Dome destroyed so many of their rockets before they landed in Israel; that is why Hamas is being ruthless with Gazans. When Hamas locks people inside homes about to be bombed, when it kills people protesting against it and when it executes alleged traitors without even a trail, these are war crimes.“

A report by the Washington Institute, released in July, also reports that most Gazans are not happy with Hamas’s governance.

„It is true,“ said A., a teacher. „I do not know a single Gazan who is pro-Hamas at the moment, except for those on its payroll. Hamas maintains its control here through a military dictatorship, just like North Korea. People will be killed if they protest. Even Gazans living abroad fear to criticize Hamas because Hamas will take revenge on their relatives who are here.“

M., a Gazan television producer, stated:

„Of course I am against Israel and I want it out of Gaza and out of the West Bank, but I still believe Hamas is more of a threat to the Palestinian people. Hamas took over Gaza by killing us [Palestinians] and throwing our young men from high buildings. That is what Hamas is about: murder and power. Hamas is also delusional. Its leaders refused the Egyptian cease-fire proposal, they got hit hard by the Israelis, and then when the war stopped, they declared victory. Even the prophet Muhammad, peace be upon him, admitted it when he lost Ohoud war [A war in which pagan Arabs defeated Muhammad’s army and in which Muhammad was almost killed]. Hamas lives in its own fantasy world. Hamas wanted the dead bodies to make Israel look ugly. The media has exerted a huge pressure on Israel for every dead Gazan. In that sense, Hamas’s tactic has worked, and we have seen more Western tolerance of Hamas, especially in Europe. Of course Hamas doesn’t care if we all die so long as it achieves its goals. We are not going to accept living under Hamas any longer. Even if there is calm, and the firing stops, we are going to still be under Hamas’s mercy, where all basic living standards are considered luxuries. Hamas is just buying time by going to the ceasefire talks. Hamas does not want a ceasefire.“

When asked why that was, he said, „Ask Qatar’s Sheikh, not me. He is Hamas’s god who gives them billions and tells them what to do. May God curse Qatar!“

A first-aid volunteer, E., said that Hamas militants had confiscated 150 truckloads of humanitarian supplies the day before. He said the supplies were donated by charities in the West Bank and that their delivery was facilitated by the IDF. He commented: „This theft angers all of us [Gazans]. The Israeli army allows supplies to come in, and Hamas steals them. It seems even the Israelis care for us more than Hamas.“

Another aid worker, A., confirmed that Hamas steals the humanitarian supplies given to Gaza. „They [Hamas] take most of it, sell it to us, and just give us the stuff they do not want.“

A Gazan mosque’s imam said that the most precious aid item Hamas stole was water. „Gazans are thirsty and Hamas is stealing the water bottles provided to us for free and selling them at 20 Israeli shekels [approximately $5] for the big bottle and 10 Israeli shekels for the small one.“

H., who did not want his profession to be mentioned, lost one of his legs in an Israeli raid. I asked him who he thought was responsible for his injury. He stated:

„Hamas was. My father received a text-message from the Israeli army warning him that our area was going to be bombed, and Hamas prevented us from leaving. They said there was a curfew. A curfew, can you believe that? I swear to God, we will take revenge on Hamas. I swear to God I will stand on my other foot and fight against Hamas. Even if Israel leaves them alone, we will not. What had my two-year-old nephew done to be killed under the rubble of our home so Khaled Mashaal [Hamas leader based in Qatar] could be happy? We want change at any cost. I am not claiming the Israelis are innocent, but I know Hamas has fired rockets from every residential spot in Gaza. If that was not hiding behind civilians, then it was stupidity and recklessness. Nobody who is normal, in his right mind, in Gaza supports Hamas. People have lost parents, children and friends, and have nothing more to lose. I believe if given the chance and the weapons, they will stand against Hamas.“

K., a Gazan school teacher agreed:

„When Hamas starts caring for our children we will start caring for Hamas. Hamas has one policy, to attack Israel; so Israel attacks back, and gets us killed and Hamas then gets more money from Arabs and Erdogan [Turkey’s president]. My son has autism; he cannot handle the sounds of rockets and bombs landing. Why would I support Hamas, which causes this suffering to him? Gazans have had enough of Hamas, any claims that we love Hamas is just propaganda. A recent poll indicates that most of us support Hamas; this is not true, except maybe in the West Bank where they have not yet lived under Hamas rule. I cannot accuse the polling center of fabricating the poll, but my safest explanation for the result is that Gazans polled are too afraid to give their true opinions of Hamas. Hamas watches everything here. Most Gazans now have to deal with the aftermath of the war. Almost 300,000 Gazans are now homeless and Hamas is not providing them with anything. So why would they or their extended families have any love for Hamas? Would there be any common sense to that? Most Gazans are angry at Hamas, and most of us would love to see them replaced by any other force.“

Despite all Hamas has done to Gazans, they do not seem to hold much love — or less hatred — for Israel.

S., a graduate of an American university and a former Hamas sympathizer, warned:

„Don’t get fooled. Gazans are not in love with Israel yet, but they do not want to fight Israel anymore. We do not want to embrace Israel; we just want to live normally without wars. We want to live and work in Israel like we used to. We are under Hamas occupation, and if you ask most of us, we would rather be under Israeli occupation, instead. I would welcome Netanyahu to rule Gaza so long as Hamas leaves, and I think most Gazans feel the same way. We miss the days when we were able to work inside Israel and make good money, we miss the security and calm Israel provided when it was here, but politically speaking, we just think of it as the better of two evils: Israel and Hamas.“

M., who lost his 11 year old daughter in an Israeli bombing said: „I will not forgive either Hamas or Israel for losing my daughter. If you ask me if I hate Israelis, my answer would be no, but do I love them? Of course not. There is too much blood between us, but I can only hope someday we both will move on and heal our wounds.“

When asked what he would do if he were in Israel’s place, being attacked non-stop by Hamas, he responded: „I do not care if both Israel and Gaza burn in hell.“

F., a Gazan physician, said:

„I wish Israel never existed, but as it does not seem to be going away, I would rather be working in Israel like I used to before the first Intifada, not fighting it. Hamas sympathizers, apologists and appeasers should be ashamed of themselves for supporting a terrorist organization that has butchered civilians, Israeli and Palestinian. Apparently a group of Israelis is working on bringing Hamas leader Khaled Mashaal to trial in the International Criminal Court. But perhaps the world should consider putting all the Hamas leaders on trial for crimes against the Gazan people.“

http://www.gatestoneinstitute.org/4706/gazan-hamas-war-crimes

FAZ auf anti-zionistischer Linie

Die FAZ berichtet heute ueber die fehlgeschlagene Festnahme von zwei Terroristen in Hebron.

Waehrend im Artikel die israelischen Angaben zu lesen sind:

Spezialkräfte hätten am Dienstag im Gebiet von Hebron im Westjordanland versucht, die Verdächtigen zu verhaften, sagte Lerner. Die Palästinenser hätten das Feuer eröffnet und die Soldaten hätten zurückgeschossen. Dabei seien die Männer umgekommen.

behauptet die Schlagzeile und der Untertitel:

Israel tötet mutmaßliche Mörder dreier Jugendlicher

Die Entführung und Ermordung dreier Schüler hatten im Juni die Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern verschärft – und schließlich in den Gazakrieg geführt. Nun hat die israelische Armee die mutmaßlichen Entführer nach eigenen Angaben erschossen.

dass die FAZ lieber an das antisemitische Klischee der juedischen Rachsucht glaubt, als den Ausfuehrungen des israelischen Armeesprechers.

Dazu passt, dass im Artikel noch immer behauptet wird, Hamas habe womoeglich mit der Entfuehrung gar nichts zu tun gehabt:

Die Hamas bestritt jede Verwicklung und warf Israel vor, die Tat als Vorwand für die Zerschlagung ihrer Strukturen zu nutzen.

Seit dem 20. August ist diese Aussage unwahr. Hamas hat sich mit Verspaetung offiziell zu dieser Entfuehrung bekannt, wie selbst der virulent anti-israelische Guardian berichtet. Bis zur FAZ hat sich das aber auch nach einem Monat noch nicht durchgesprochen…

Schoen ist auch zum Schluss wieder das Winken mit den unterschiedlichen Zahlen an Opfern. In immer mehr Faellen wird deutlich, dass die angeblichen Zivilisten keine solchen waren und dass Hamas selber vermutlich eine dreistellige Zahl an Palaestinensern im Gazastreifen getoetet hat. Ob sich das je bis zur FAZ durchsprechen wird?

http://beer7.wordpress.com/2014/09/23/faz-auf-anti-zionistischer-linie/

 

Heuchelei war schon immer fortschrittlich, allerdings schwirrt davon zur Zeit so viel herum, dass man nahezu den Drang nach einer Fortschritt-sicheren Weste empfindet. Es ist einfach aus der Ferne zu kritisieren, aber keiner derer die aktuell gegen Israel protestieren würde sich in der selben Lage befindend anders verhalten, viele jedoch um einiges schlimmer. Gerade deshalb ist diese wählerische Empörung ja so krass widerlich. Wo wart ihr ganzen progressiven Humanisten während Assad tausende Menschen in Syrien und in Bashir im Sudan geschlachtet hat? Wo waren die aufgebrachten Massen-Demos für diese Leute? Oder für die Opfer des Blutbads in Nigeria? Oder für die Tausenden kürzlich Ermordeten im Irak, die zu Hunderten mit dem Gesicht nach unten in Straßengräben aufgereiht wurden um kaltblütig exekutiert zu werden? Wo wart ihr Leute da? Ein paar Hashtags bei Twitter und dann Tumbleweed. Aber die Juden Israels wehren sich endlich gegen ständige Attacken islamistischer Terroristen und die Welt dreht am Rad. Menschen besetzen die Straßen und fangen an von Kriegsverbrechen zu reden, wobei doch allen bewusst ist, dass die Hamas Tag ein Tag aus wahre Kriegsverbrechen begeht und es schert keine Sau.

Fortschrittliche Journalisten konzentrieren sich ausschließlich auf Kinder, welche tragisch ums Leben kamen, auf Grund dessen, dass die Hamas sie als menschliches Schutzschild verwendet, wobei sie die Schuld dafür natürlich Israel zuweisen. Wären diese furchtlosen Ersucher der Wahrheit wirklich interessiert am Wohl der Kinder in Gaza, hätten sie auch von den Terror-Tunneln der Hamas berichtet, welche durch Kinderarbeit errichtet wurden und wobei Hunderte von Kindern starben. Die Progressiven erzählen uns gerne, dass Palästina befreit werden muss, obwohl sie genau wissen, dass die Verbrecher der Hamas nicht für Freiheit kämpfen; sie kämpfen dagegen. In Gaza wird ein jeder, der sich traut gegen die Zerstörung, welche die Hamas verursacht, zu protestieren exekutiert, so wie bereits über 30 Menschen während dieses Konflikts. So free sind die dort. Der einzige Teil des Nahen Ostens in dem überhaupt Leute Freiheit genießen ist Israel, die einzige zivilisierte Nation in der Region, wo Juden und Araber die Freiheit haben zu wählen, wie sie vorgehen und es ihnen gestattet ist, ihre Anbetung nach ihren Wünschen zu gestalten. Beide Völker dürfen im Heer, im Parlament und im obersten Gericht dienen und tun dies auch, denn Israel ist ein freies Land mit gleichen Rechten für alle. Der Rest der Region wird von der arabischen Moslem-Kultur beherrscht – einer äußerst abschlägigen, rassistischen und frauenfeindlichen Kultur, welche weit davon entfernt ist frei zu sein. Jegliche glorreiche Historik, welche diese Religion mal geboten hat, ist schon lange weg und nun ist sie lediglich eine in Selbstmitleid schwelgende Last auf Schultern der Menschheit und eine blutige Belästigung der neuen Welt.

Die Juden machen nur einen kleinen Teil der Bevölkerung des Nahen Ostens aus und beanspruchen ein klitzekleines Terrain, mit dem sie völlig zufrieden wären, gäbe es keine wiederholten und teilweise gleichzeitigen Angriffe mehrerer arabischer Armeen, welche sich öffentlich dem Genozid verpflichtet haben – und ich meine wahren Genozid, nicht derneingebildete Genozid und die eingebildete Rassentrennung von denen ihr fortschrittlichen BDS Heuchler (Boycott, Divestment and Sanctions against Israel) so gerne daherschwätzt. Als sie angegriffen wurden, überraschten die Juden die Welt durch den gewaltigen Tritt in den Hintern der Araber, welchen sie sich verdient hatten, und so wurden viele Araber verdrängt – aber nicht von irgendwelchem Terrain welches je als Palästina bekannt war, und das Terrain selbst gehört keiner Nation. Es ist also nicht besetzt: es ist umstritten. Außerdem wurden die meisten Araber welche das Westjordanland verließen gar nicht aus ihren Häusern vertrieben; sie verließen die Gegend aus eigenem Antrieb in Erwiderung auf ein Versprechen der einmarschierenden arabischen Armeen, sie können sicher zurückkehren sobald ihre ganzen jüdischen Nachbarn getötet wurden. Nun ja, das hat natürlich nicht ganz so geklappt und nun leben sogar deren Nachfahren weiterhin in arabischen Flüchtlingslagern, in einem Zustand wahrer und erzwungener Rassentrennung. Des weiteren ist es ihnen untersagt sich zu integrieren, zu arbeiten, sich medizinisch behandeln zu lassen, denn die Araber, für die es eine Leichtigkeit wäre, deren Leid zu mindern, bevorzugen stattdessen deren Lage als permanente politische Waffe auszunutzen.

Wir wir in Gaza schon mit der Nutzung menschlicher Schutzschilde sahen, scheren die sich so wenig um ihre eigenen Leute, dass sie buchstäblich zum Wegwerfen sind. Andererseits, wovon wir nie etwas hören, gibt es hunderttausende Juden welche unter Zwang aus arabischen Nationen vertrieben wurden, weil sie zügig durch Israel, eine zivilisierten Nation, aufgenommen wurden, weshalb sie nicht länger in Flüchtlingslagern leben. Was ist nun mit dem Land, das ihnen entwendet wurde? Und deren Recht auf Rückkehr? Nehmen wir mal an – im Interesse des Friedens und so – Israel vergisst einfach die konstanten genozidähnlichen Angriffe der Vergangenheit und den konstanten und blutrünstigen Juden-Hass der Gegenwart und stimmt zu, die Grenzen aus dem Jahre 1967 wiederherzustellen, welche übrigens heutzutage nicht gegen moderne Bewaffnung zu verteidigen wären. Wie vermeiden sie, dass die Araber sie wieder angreifen? Gibt es da Vorschläge? Sollen wir die beim Wort nehmen, wenn sie sagen sie werden nicht angreifen? Ja, das wäre fortschrittlich, und zwar in selbstmörderischer Weise und alle wissen das. Trotzdem scheint es mir fast als wäre das, was sich so viele Progressive wünschen. Die wollen, dass die Juden Israels einer Position zustimmen, in der es ihnen unmöglich wäre, sich zu verteidigen und darauf vertrauen müssten, dass die Araber sie in Frieden leben lassen. Jeder, der ernsthafter Überzeugung ist, dies sei ein realistisches Szenario, ist so hoffnungslos irre, dass er bestenfalls medikamentös behandelt werden sollte.

Arabische Muslime haben noch nie jemanden in Frieden leben lassen und sie fangen garantiert nicht bei den Juden an, wie sie es auch wiederholt jenen, die bereit sind zu hören, verdeutlicht haben. Da scheint aber niemand von den entschieden voreingenommenen westlichen Medien dabei zu sein, denn die belügen den progressiven Konsens sorgfältig, um diesen unkundig und fanatisch anti-israelisch zu halten. Folglich wird die progressive Meinung erst zufrieden sein, wenn Israel sich geschlagen gibt und zulässt, dass sein Volk für den Frieden ermordet wird. Öffnet die Grenzen und gebt den Terroristen und Selbstmordattentätern freien Zugang. Immerhin haben die auch Menschenrechte. Naja, irgendwie bezweifele ich, dass es so kommen wird, aber was auch immer sich aus diesem Konflikt entwickelt, eines ist bereits klar: Dass jegliche humanitären Hilfsmittel, welche Gaza in der Zukunft gewährt werden, für den Neubau der Tunnel und die Wiederbewaffnung der Hamas benutzt werden, welche dann wieder mal ohne Rücksicht auf das Wohl ihres eigenen Volkes Israel angreifen wird. Also, holt eure Brieftaschen raus, ihr fortschrittlichen westlichen Memmen, denn wir wissen alle, dass das genau das ist, wonach ihr strebt.. Denn dann könnt ihr erneut euer ganzes selbstgerechtes Mienenspiel durchmachen und euch wiedermal, aus sicherer Entfernung, in eurer kriminell verzerrten, selektiven Prinzipienreiterei baden.

 

 

Hypocrisy has always been very progressive but there’s so much of it flying around right now you almost feel as if you need a progressive proof vest. It’s easy to criticise at a distance but none of the people currently protesting against Israel would behave any differently in the same circumstances and many of them would behave a hell of a lot worse, which is why the selective outrage we’ve been seeing is so truly nauseating. Where were all you progressive humanitarians when Assad was butchering thousands in Syria or Bashir in Sudan? Where were the angry mass demonstrations for those people? Or for the victims of the butchery in Nigeria? Or for the thousands murdered in Iraq just recently, lined up face down in ditches by the hundred and executed in cold blood? Where were you people then? A few hashtags on Twitter and then tumbleweed. But the Jews of Israel finally respond to being constantly attacked by Islamic terrorists and the world goes insane. People fill the streets and start talking about war crimes when we all know that Hamas commit genuine war crimes every single day and nobody gives a damn.

Progressive journalists focus exclusively on children tragically killed because Hamas are using them as human shields, blaming Israel of course, but if these fearless truth seekers were really concerned about the children of Gaza they would also tell us that Hamas’s terror tunnels were built using child labour and that hundreds died. Progressives love to tell us that Palestine must be free when they know full well that the thugs of Hamas are not fighting for freedom; they’re fighting against it. Anyone in Gaza who dares to protest against the destruction that Hamas is bringing down on their heads is executed, as more than 30 people have already been during this conflict. That’s how free they are. The only part of the Middle East where anyone is free is Israel, the only civilised country in the region, where Jews and Arabs are free to go about their business and to worship any way they choose. Both can, and do, serve in the army, in parliament and in the Supreme Court, because Israel is a free country with equal rights for everyone. The rest of the region is dominated by Arab Muslim culture – a deeply negative, racist and misogynistic culture that’s anything but free. Whatever glorious history it might once have had is long gone and now it’s nothing but a self-pitying burden on humanity and a bloody nuisance to the civilised world.

Jews are a tiny percentage of the Middle Eastern population and they have a tiny slither of land that they would have been perfectly happy with if they hadn’t been repeatedly attacked by several Arab armies at once, openly committed to genocide – and I do mean actual genocide as opposed to the fantasy genocide, like the fantasy apartheid that you progressive BDS hypocrites (Boycott, Divestment and Sanctions against Israel) so love to prattle about. When they were attacked, the Jews surprised the world by giving the Arabs the kicking they deserved, and a lot of Arabs found themselves displaced – but not from any land that was ever called Palestine, and the land itself belonged to no country. So it is not occupied: it is disputed. Furthermore, most of the Arabs who left the West Bank were not driven from their homes at all; they left of their own accord when they were promised by the invading Arab armies that they could return safely when all their Jewish neighbours had been killed. Well, it didn’t quite work out that way of course, and now their descendants are still living in refugee camps in Arab countries, in a state of genuine enforced apartheid, where they’re not allowed to integrate, to work, to receive medical treatment, because the Arabs, who could quite easily alleviate their suffering, prefer instead to exploit it as a permanent political weapon.

As we’ve seen in Gaza with the use of human shields, they care so little about their own people that they are literally disposable. On the other hand, what we never hear about are the hundreds of thousands of Jews who were forcibly expelled from Arab countries, because they were quickly assimilated by Israel, a civilised country, which is why they are not still living in refugee camps. But what about their land that was stolen? And what about their right of return? But let’s say that Israel forgets all about this and forgets about the constant genocidal attacks from the past and the constant bloodthirsty Jew-hating rhetoric of the present – you know, for the sake of peace and all – and agrees to go back to the 1967 borders, which by the way are now physically impossible to defend against modern weaponry. How do they prevent the Arabs from attacking them yet again? Any suggestions? Take them at their word when they say they won’t. Well, that would be very progressive, suicidally so in fact, and everyone knows it. Yet it seems to me that this is precisely what so many progressive people actually want to see. They want to see the Jews of Israel agree to a position where it’s impossible to defend themselves and trust the Arabs to let them live in peace. Anyone who seriously believes that that is a realistic scenario is so deluded they should be on medication.

Arab Muslims have never let anyone live in peace and they’re not about to start with Jews, as they have repeatedly made clear to anyone who will listen, which doesn’t appear to include anyone in the resolutely biased Western media, who carefully misinform the progressive consensus to keep it ignorant and rabidly anti-Israel. Consequently, progressive opinion will never be happy until Israel surrenders and allows its people to be murdered for peace. Open the borders and give free access to terrorist fighters and suicide bombers. After all, they have human rights too. Well, somehow I don’t think it’s going to happen that way, but whatever does emerge from this conflict, one thing is already crystal clear: that any future humanitarian aid to Gaza will be used to re-build the tunnels and to re-arm Hamas, who will then attack Israel yet again without any regard whatsoever for the welfare of their own people. So chequebooks out all you progressive Western bleeding hearts because we all know that’s what you really want, because then you can go through the same self-righteous pantomime all over again and wallow once more in your criminally biased selective moralising from a suitably safe distance.

 

Remember: Do X! Don´t do Y!

Protect innocent, respect life, defend art, preserve creativity!

 

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They want 1984, we want 1776

They are on the run, we are on the march!

Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

“Im Streit um moralische Probleme, ist der Relativismus die erste Zuflucht der Schurken.“ Roger Scruton

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

Islam ist weniger eine Religion und mehr eine totalitäre Gesellschaftsordnung, eine Ideologie, die absoluten Gehorsam verlangt und keinen Widerspruch, keinerlei Kritik duldet und das Denken und Erkenntnis verbietet. Der wahre Islam ist ganz anders, wer ihn findet wird eine hohe Belohnung erhalten.

Wahnsinn bedeute, immer wieder das gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren

Irritationen verhelfen zu weiteren Erkenntnissen, Selbstzufriedenheit führt zur Verblödung

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen

Wenn jemand etwas zu sagen hat, der kann es immer sehr einfach sagen. Wenn jemand nichts zu sagen hat, der sagt es dann sehr kompliziert

Sucht ist, wenn jemand etwas macht, was er machen will und sucht jemand, der es macht, daß er es nicht macht und es nicht machen will.

Sollen die Klugen immer nachgeben, dann wird die Welt von Dummen regiert. Zu viel „Klugheit“ macht dumm.

Wenn man nur das Schlechte bekämpft, um das Leben zu schützen, bringt man gar nichts Gutes hervor und ein solches Leben ist dann nicht mehr lebenswert und braucht nicht beschützt zu werden, denn es ist dann durch ein solches totales Beschützen sowieso schon tot. Man kann so viel Geld für Versicherungen ausgeben, daß man gar nichts mehr zum Versichern hat. Mit Sicherheit ist es eben so.

 

Stupidity is demonstrated by people lacking the knowledge they could achieve

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice in an attempt to avoid upsetting fools not willing to face up to the truth

“In arguments about moral problems, relativism is the first refuge of the scoundrel.” Roger Scruton

Antisemitism is when one blames the Jews or Israel for issues, he does not blame others

Islam is less a religion and more a totalitarian society, an ideology that demands absolute obedience and tolerates no dissent, no criticism, and prohibits the thinking, knowledge and recognition. True Islam is totally different, the one who will find it will receive a very high reward.

Craziness is, when one always does the same but expects a different outcome

If a monkey thinks “I am a monkey”, then it is already a human

A man with roots should go for a pedicure

Self smugness leads to idiocy, being pissed off leads to enlightenment

If someone has something to say, he can tell it always very easily. If someone has nothing to say, he says it in a very complicated way

Addiction is, when somebody does something he wants to do, yet seeks someone who can make it so he won’t do it and doesn’t want to, either.

If the clever people always gave in, the world would be reigned by idiots. Too much „cleverness“ makes you stupid.

If one only fights evil to protect life, one produces nothing good at all and such a life then becomes no longer worth living and thus requires no protection, for it is already unlived due to such a total protection. One can spend so much money on insurance, that one has nothing left to insure. Safety works in the same way.

 

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Hamas schiesst Raketen aus katholischer Kirche – Video

Hamas schiesst Raketen aus katholischer Kirche – Video

Ein katholischer Erzbischof aus der christlichen Minderheit in Gaza sagt, dass Hamas-Terroristen ihn während der vierwöchigen Bodenoffensive dazu zwangen, seine Kirche zu benutzen um Raketen auf Israel abzufeuern.

“Der Islam ist in der Mehrheit an diesem Ort und dem was die Hamas verlangt, müssen wir Christen gehorchen oder die Konsequenzen erleiden”, sagt Erzbischof Alexios dem Christian Broadcasting Network. Alexios zeigte dem Reporter, dass die Hamas-Terroristen das Dach des christlichen Gemeindezentrums verwendeten, um Raketen auf Israel abzufeuern.

Zahlreiche Videos der israelischen Armee und internationaler Reporter haben ähnliche Bilder von Raketenstellungen auf Moscheen, Kirchen, Schulen, Krankenhäusern und anderen zivilen Einrichtungen dokumentiert, die als Munitions- und Waffenlager oder als Startplätze für Raketen von der Hamas missbraucht wurden.. Nach der Genfer Konventionen, stellen diese Handlungsweisen Kriegsverbrechen dar.

Sehen Sie hier das entsprechende Video in englischer Sprache:

Die Christen stellen im islamischen Gaza eine geduldete Minderheit dar und die Hamas “verhängt strenge islamische Gesetze” über die christliche Bevölkerung.

Der katholische Erzbischof Alexios erlaubte 2.000 christlichen und muslimischen Bewohnern des Gazastreifens, während der Kämpfe Zuflucht in der Kirche zu suchen, nach dem Bericht.

Die Hamas übernahm Gaza nach einem gewaltsamen Staatsstreich im Jahr 2007 gegen die Fatah und die Palästinensischen Autonomiebehörde in der Westbank, die von Mahmud Abbas geführt wird.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

 

Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

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Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

Wahnsinn bedeute, immer wieder das Gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen.

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren.

 

Stupidity is demonstrated by people lacking knowledge they could achieve.

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice attempt to avoid upsetting fools unwilling to face the truth.

Antisemitism is when one blames Jews or Israel for issues, he does not blame others.

Craziness is, when one always does the same but expects different outcome.

If a monkey thinks “I am a monkey”, then it is already a human.

A man with roots should go for a pedicure.

Gutmenschen (benevolent people) are those who intend to appear good-hearted, yet unscrupulously exploit the conscience of others to serve their own purposes via self-staged outrage.

 

 

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Einige klare Worte über Hamas / Few clear words about Hamas (german/english)

Einige klare Worte über Hamas

 

Wenn wir den Frieden im Nahen Osten ernst nehmen, dann müssen wir damit aufhören so zu tun als hätte es Israel mit einem rationalem Feind mit dem man Verhandeln kann zu tun, denn dadurch schüren wir eine gewaltige politische Lüge, deren Anziehungskraft mittlerweile so stark ist, dass sie die Realität verzerrt.

Es war die Hamas, welche den Gazastreifen in eine Kriegszone verwandelt hat, nicht Israel. Und sie werden dies immer wieder wiederholen. Wieder und wieder… Denen sind die Menschen dort egal und sie zu opfern ist im Zuge des Dschihad tragbar. Warum sonst gibt es im Gazastreifen keine bombensicheren Schutzunterkünfte (aber unzählige betonierte Tunnel mit Elektrizität und allem was man braucht, um sich dort aufzuhalten, für Angriffe gegen Israel)? Außer natürlich für die tapferen Hamas Kämpfer welche uns immer wieder mitteilen, dass sie den Tod mehr lieben als wir das Leben, sich jedoch unverzüglich ins Sichere verkriechen, sobald die Bomben eintreffen, jedoch Frauen und Kinder auf sich selbst gestellt zurück lassen oder sich zwischen oder hinter ihnen verstecken. Man wird doch davon ausgehen können, dass sie sich bei ihrem Einsatz von Raketen über ihre eigenen Staatsgrenzen hinaus auch einmal Gedanken über den Schutz gewöhnlicher Zivilisten vor möglichen Vergeltungsschlägen gemacht hätten. Nein! Die bauen lieber Luxus-Hotels um naive (oder verlogene) Zivilisten aus dem Westen unterzubringen, bei denen man darauf zählen kann, dass sie Hamas als heldenhafte Opfer und die Israelis als Neo-Nazi Unterdrücker darstellen werden.

In Wirklichkeit sind Hamas die Nazis (und die SS). Deren politische Agenda ist geradezu identisch mit denselben, völkermordartigen Illusionen und vernunftswidrigem, brutalem Hass auf Juden, dafür dass sie Juden sind. Eigentlich haben die Nazis moralisch sogar einen Vorsprung im Gegensatz zur Hamas. Die waren zwar auch psychisch kranke, mordende Drecksäcke, aber wenigstens nutzten sie nicht ihre eigenen Leute als menschliches Schutzschild.

Hamas sind die eigenen Menschen im Gazastreifen völlig egal. Jene wollen doch, dass diese ums Leben kommen, insbesondere Kinder, deren Körper wundervolle Propaganda bieten. Das ist der Grund dafür, dass sie sie ständig in die Schusslinie schicken; als Kanonenfutter… Als lediglich weitere Waffe, die benutzt und ausrangiert oder gemartert werden kann, was im Islam eine beschönigende Beschreibung für ein sinnlos vergeudetes Leben ist.

Israel will Frieden und wollte den schon immer. Es ist ein modernes, zivilisiertes Land und ein weltweiter, technologischer Führer. Das letzte woran Israel interessiert ist, ist ein Krieg – das sollte jedem offensichtlich sein. Israel möchte nichts lieber sehen, als dass die Menschen im Gazastreifen gedeihen und wohlhabend werden und glücklich und frei leben können. Sie würden das ganze sogar finanzieren, wenn sie daran glauben würden, dass es funktionieren würde, aber die Hamas will Menschen nicht glücklich und frei sehen. Hamas will, dass es ihnen erbärmlich geht, damit sie den Juden dafür die Schuld geben können, da sie, Hamas, Islamische Fanatiker sind, Dschihadisten, welche die selbe Mentalität aufweisen, welche auch ins World Trade Center flog und dann, ratet mal wem die Schuld gab? Den Juden.

Sie haben die Menschen im Gazastreifen bestochen, um sie auf einer politischen Ebene zu wählen, haben dann aber sobald sie gewählt waren, ihre Religion mit eiserner Faust durchgesetzt. Glaubt wirklich jemand, dass die nochmal gewählt werden würden? Das werden wir nie wissen, denn wenn eine islamische Regierung einmal gewählt wurde, bleibt diese für immer gewählt und jeder der dies bestreiten mag kann erwarten ermordet zu werden, damit deren Leiche dann von einem Motorrad hinter sich hergezogen werden kann, so wie letzte Woche im Gazastreifen passiert ist.

Dies sind Männer, die sich von ihrem harten und gewaltsamen Glauben hypnotisiert jeglicher Ähnlichkeit moralischen Anstands oder Mitgefühls berauben um dann glücklich jemanden zu ermorden, der seine Freude bei einer Hochzeit in Form von Gesang Ausdruck verlieh, so wie letzte Woche im Gazastreifen passiert ist. Das Singen ist in ihrem Islamischen Paradies nämlich verboten, Freude ist verboten, Fröhlichkeit ist haraam. Sie berufen sich in ihrer Gründungsurkunde auf den heiligen Koran, besonders den Absatz über das Töten von Juden. Der Absatz ist ein großer Favorit. Und sie bringen ihren Kindern bei, dass das höchste Ziel, das man im Leben haben kann, ist beim Ermorden von Judengetötet zu werden. Und dies sind Leute, mit denen die Israelis verhandeln sollen? Es wäre einfacher und vernünftiger mit einer Klapperschlange zu reden.

Nehmen wir also mal an Sie seien der israelische Premierminister. Was tun Sie? Wie gehen Sie mit Menschen um die Sie, und jeden der wie Sie ist, um jeden Preis tot sehen wollen und deren Einstellung unveränderlich ist. Ihnen Land zusprechen? Siedlungen abbauen? Das wurde versucht und hat nicht funktioniert. Ist das keinem aufgefallen? Israel baute Siedlungen ab und entwurzelte Tausende von Menschen, als es aus dem Gazastreifen abzog und was erhielt es? Ein Bombardement von Raketen und Bomben, das bis zu heutigem Tag anhält, also ist es klar, dass der Abbau von Siedlungen nicht zum Erfolg führt. Was gibt es noch für Möglichkeiten? Streitschlichtung? Diplomatie? Den Friedensprozess wieder beginnen? Hmm. In Ihren Träumen vielleicht. Es gibt keinen Friedensprozess und so lange es Hamas gibt, wird es den auch nicht geben, denn es gibt keine einseitige Münze. Und Hamas hat sehr deutlich geäußert, dass sie kein Interesse an Friedensverhandlungen haben und niemals haben werden. Es steht in ihrer Gründungsurkunde, prüfen Sie es selbst. Frieden wäre Un-Islamisch. Keine Verhandlungen und kein Nachgeben im Dschihad. Desweiteren wird in der Urkunde festgehalten, „bis jeder Jude im Nahen Osten entweder verjagt oder ermordet wurde“. Das ist ihr Ziel und es ist nicht verhandelbar.

Warum tun wir weiterhin so, als wollten sie etwas anderes? Die Gründungsurkunde verbietet anderen auch die Friedensverhandlung. Sollte also jemals Frieden ausbrechen, würde die Hamas diesen mit Sicherheit schleunigst wieder beenden. All das mal beiseite. Wir nehmen Mal an, es ginge wirklich um Gebiete und Politik und so gäbe es trotzdem eine weitere Runde von Verhandlungen. Lasst uns noch ein nutzloses Abkommen ausarbeiten. Lasst uns wieder an einen Tischsetzen und die Abläufe durchspielen, um dann wieder Nobelpreise rundherum auszuhändigen. Wir müssen dabei gesehen werden, wie wir etwas unternehmen, auch wenn es Nichts ist und das wird es in der Tat sein, denn die Verhandlung mit Leuten,wie der Hamas ist vergleichbar mit dem Gießen von Licht in ein schwarzes Loch.

Die wollen keinen Frieden, die wollen jüdisches Blut. Mehr gibt es da nicht zu sagen. Deswegen verletzen sie jede Waffenruhe, deswegen sind ihre eigenen Leute entbehrlich, deswegen ist kein Abkommen mit ihnen das Papier wert, auf dem es geschrieben würde. Deswegen gibt es keine zwei-Staaten Lösung und wird es nie geben, solange es diese Leute gibt und deswegen müssen sie entschieden und pnachhaltigbesiegt werden, sonst nimmt dieser Wahnsinn nie ein Ende.

Diese fanatischen, gewalttätigen Barbaren loszuwerden ist der einzige Weg für Palästinenser je wirklich frei zu sein und wenn dem Rest von uns wirklich was am Frieden liegt, sollten wir ehrlich genug sein, dies zuzugeben.

 

Few clear words about Hamas

 

If we’re serious about peace in the Middle East, then we need to stop pretending that the Israelis are dealing with a rational enemy they can negotiate with because in doing that, we’re helping to feed a massive political lie whose gravitational force has become so great, it has warped reality.

It’s Hamas who turned Gaza into a warzone recently, not Israel, and it’s Hamas who will do so again, and again, and again. They don’t care about the people there, they regard them as expendable in the course of jihad. Why do you think there are no bomb shelters in Gaza?   Except of course for the brave Hamas fighters who keep telling us they love death more than we love life, yet who scuttle away to safety as soon as the bombs come in, leaving the women and children to fend for themselves. Wouldn’t you suppose, as they were lobbying rockets over the border every day that they would’ve given some thought to protecting ordinary people from possible retaliation? No, they’d rather build luxury hotels to accommodate gullible Western journalists who can be trusted to portray them as heroic victims and the Israelis as neo-Nazi oppressors.

In fact, it’s Hamas who are the Nazis (and SS). Their political agenda is virtually identical, with the same genocidal supremacist illusions and the same irrational violent hatred of Jews, for being Jews.   Actually, the Nazis have a moral edge on Hamas. They were psychotic murdering scumbags as well but at least they didn’t use their own people as human shields.

Hamas don’t give a damn about the people of Gaza, they want them to be killed, especially the children, whose bodies make wonderful propaganda. That’s why they deliberately put them in the firing line as fodder, as just another weapon to be used and discarded or martyred, which is the Islamic euphemism for somebody whose life has been thrown away for absolutely nothing.

Israel wants peace and has always wanted peace. It’s a modern, civilized country and a world technological leader. The last thing it needs is war, that should be obvious to everyone. Israel would like nothing better than for Gaza to be thriving and prosperous and the people to be happy and free. They would even bankroll it if they thought it would work but Hamas don’t want the people happy and free, they want them miserable and blaming Jews for it because Hamas are Islamic fanatics, Jihadists, the same mentality that flew into the Twin Towers and then blamed, guess who, the Jews.

They bribed the people of Gaza to elect them on a political platform, but once in power, they enforced their religion with an iron fist. Does anyone seriously think they’d be elected again? We’ll never know because once elected, an Islamist government is elected forever and anybody who wants to argue about it can expect to be murdered and their corpse dragged through the streets behind a motorcycle, as happened last week, in Gaza.

These are men who are so hypnotised by their callous and violent religion and so bereft of any semblance of moral decency or compassion, that they’ll happily murder someone for expressing a moment of joy by singing at a wedding, as happened last week, in Gaza. Singing is outlawed in their Islamic paradise, joy is forbidden, happiness is haraam. They invoke the Quran in their founding Charter, especially the passage about killing Jews. That’s a big favourite. And they teach their children that the highest thing they can aspire to, is to kill themselves by killing Jews. And these are the people the Israelis are supposed to negotiate with? It will be easier to reason with a rattle snake.

So let’s say you are the Israeli Prime Minister. What do you do? How do you deal with people who want you and everybody like you, dead at any price and whose position is not negotiable. Give up territory? Dismantle settlements? That’s been tried and it doesn’t work or didn’t anybody notice? Israel dismantled settlements and uprooted thousands of people when it withdrew from Gaza and what did it get? A barrage of rockets and bombs that hasn’t stopped to this day so clearly, dismantling settlements doesn’t work. What else have we got? Mediation? Diplomacy? Restart the peace process? Huh, in your dreams. There is no peace process and there never will be as long as Hamas is around because there’s no such thing as a one-sided coin. And Hamas have made it clear they have no intention of negotiating peace, ever. It’s written right into their Charter, look it up. Peace would be un-Islamic. No negotiation and no let-up in Jihad. Also enshrined in the Charter, until every Jew in the Middle East has been driven out or killed. That’s what they want and it’s not negotiable.

Why do we keep pretending that they want something else? The Charter also forbids anybody else from negotiating peace. So if peace ever does break out we can be sure Hamas will put a stop to it in double quick time. But let’s ignore all that and pretend that it’s all about territory and politics and have another round of negotiations anyway. Let’s hammer out another worthless accord. Let’s get round a table and go through the motions again and then hand out Nobel prizes all round. We have to be seen to be doing something, even if it’s nothing and nothing is what it will be in spades because negotiating with the likes of Hamas is like pouring light into a black hole.

They don’t want peace at any price, they want Jewish blood. End of story. That’s why they break every ceasefire, that’s why their own people are expendable, that’s why no agreement with them is worth the paper it’s written on. That’s why there is no two-state solution and never will be as long as they’re around and that’s why they need to be defeated decisively and permanently, or this madness will never, ever stop.

Shaking off these fanatical, violent barbarians is the only way the Palestinian people will ever be truly liberated and if the rest of us really care about peace, we should be honest enough to admit that.

ali

 

Epilog:

Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

 

Stupidity is demonstrated by people lacking knowledge they could achieve.

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice attempt to avoid upsetting fools unwilling to face the truth.

 

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Die deutsche Pest / The german plague (german/english)

stern

Judenhass ist Trend

22 Juli 2014

Im Netz wütet der Hass auf Juden im Allgemeinen und Israel im Besonderen. In Paris und auch in Berlin werden Menschen auf offener Straße angegriffen. Alles klar, Europa?

Eine Empörung von Sophie Albers Ben Chamo

 

Juden- und Israelfeinde terrorisieren zur Zeit das öffentliche Leben in vielen deutschen Städten, und zwar tun sie das mit der Miene von Leuten, die ungeheuer viel riskieren; sie machen immer ein Gesicht, als seien sie und ihre Umzüge wer weiß wie mutig Sie sind aber durchaus legal, geduldet, offiziös. Und hier beginnt die Schuld der Republik: eine Blutschuld.

Polizei und Richter dulden diese Burschen, und sie dulden sie in der durchaus richtigen Anschauung: „Mitunter ist es ja etwas reichlich, was hier getrieben wird. Keinen Totschlag! Nicht immer gleich schießen … Aber, trotz allem: Diese da sind Blut von unserm Blut, sie sind nicht gegen, sondern für Deutschland – sie sind, im allertiefsten Grunde, für uns, und sie sind nur deshalb nicht ganz und gar für uns, weil wir ihnen nicht stramm genug sind und zu sehr humanistisch. Wir möchten ja auch gerne … aber wir dürfen nicht… Diese lächerlichen Israelversteher … die Politiker da oben am grünen Tisch … wir möchten ja ganz gerne. Und tun unser Möglichstes. Zurücktreten! Nicht stehen bleiben! Na ja … aber es sind unsre, unsre, unsre Leute.“ Es sind ihre Leute. Es sind so sehr ihre Leute, daß die verschiedenartige Behandlung, die Juden- und Israelfeinde und Juden und Israelis durch Polizei und Rechtsprechung erfahren, geradezu grotesk ist.“ (Hamas-Fahnen sind erlaubt, Israelfahnen nicht.)

Frei nach Kurt Tucholsky, „Die deutsche Pest“, 1930

 

Watch the Musicvideo by Koby Isralite at:

Enemies of Jews and Israel are currently terrorizing public life in many German cities. And they’re doing this with the face of people willing to take enormous risks; they always do this with faces which express that they and their processions are who knows how brave. They are however in the limits of the law, tolerated, semi-officially. And here begins the guilt of the republic: a bloody guilt.

Law enforcement and judges tolerate these boys and they tolerate them in quite the correct view: “Now and then it is plentiful, what is happening here. No murder! No immediate shots fired … But nonetheless: Those there are blood of our blood, they aren’t against, but for Germany – at their very foundation they are for us and the only reason they aren’t entirely for us, is because we aren’t strict enough in their eyes and too humanistic. After all we would like to as well… but we’re not allowed to… These absurd Israel-sympathizers … the politicians up there at the green table … indeed, we would like to. And we do our best. Back off! Don’t stand still! Oh well … they are ours, our, our people.” They are their people. They are their people to such an extant, that the various treatment Antisemites and enemies of Israel experience from law enforcement and the justice system is almost preposterous.” (Hamas-flags are permitted, Israel-flags are not.)

Free after Kurt Tucholsky, „The german plague„, 1930 (English)

 

Siehe Musikvideo von Koby Israelite „Boycott Israelite! auf“:

 

Siehe Musikvideo von Koby Israelite „Boycott Israelite! auf“:

“Your best songs are stolen,

Your arrangements are lame”,

My ego is swalling,

Your songs are all the same

So you want youtube hits

You ought to show its hit

Who are the pare of such a delight?

Boycott Israelite!”

 

 

Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

 

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Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice attempt to avoid upsetting fools unwilling to face the truth.

 

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Israel vs. den Rest der Welt / Israel vs. the rest of the world / Izrael kontra reszta świata (german/english/polish)

The-Hamas-Missile-Defense-Shield

Israel vs. den Rest der Welt

Von Dawid Karbowiak, 12.07.2014

http://www.Polska-zbrojna.pl/Home/articleshow/13142?t=Izrael-kontra-reszta-SWIATA

 

Muslime fühlten sich von der westlichen Zivilisation ab dem Moment verraten, als diese die Schaffung des Staates Israel genehmigte. Sie wurden betrogen (in ihrer Meinung) durch den Westen, und ein Augenblick später gedemütigt in den nachfolgenden Kriegen durch Israel und daher ihr Haß . Was jetzt im Nahen Osten passiert, ist seit langer Zeit nicht nur ein Krieg um bürgerliche Freiheiten für Palästinenser oder um die Unabhängigkeit des Gaza Streifens. Es ist einfach ein Krieg aus purem Haß – meint der Kolumnist Dawid Karbowiak.

Eine andere Sache sind die historisch-kulturellen Unterschiede zwischen uns und der muslimischen Welt, die auf die Zeit der Kreuzzüge zurückgeführt werden können. Beachten Sie, dass das Ethos der Europäischen Ritter war, unter dem Banner der Wimpel und Flattern der Flaggen im offenen Feld einen fairen Kampf mit offenem Helm, in Uniformen und Flaggen zu führen (Ja, Europa denkt so, wir denken so). Araber sind jedoch Schöpfer der Assassinen, der Hinterhalte, der Attentäter… und das ist ihr Kampfstil (weder verurteilend noch lobend muß man anmerken, daß ihr Kampfstil sich ganz vom unseren unterscheidet). Wir bevorzugen im offenen Feld zu kämpfen, sie kämpfen heimlich, und jede der Kulturen verachtet den Kampfstil der anderen Seite. Es gibt diese Unterschiede, die am Ende den gegenseitigen Haß steigern. Nicht so sehr, dass wir den Feind selbst hassen, sondern weil wir seine Art zu kämpfen verachten.

Ich werde es nie verstehen, was der Westen Israel vorzuwerfen hat, dem einzige Land aus dem „Westen“ (sie spielen Fußball bei den Europameisterschaften und nicht in Kleinasien), sie sind fähig die Strategie der Terroristen zu übernehmen, zu adaptieren und diese gegen jene anzuwenden. Waren Juden in Europa unterwegs – war es schlecht, bekamen sie eigenen Staat und ein Stück der Wüste, dann ist es auch nicht recht. Ich darf daran zu erinnern, daß es die UN (also wir!) waren, die ihnen in diesem Teil der Welt die Wüste übergab.

Israel ist ein Land, dessen Mittelpunkt sein Überleben ist. Sie sind sich bewusst, dass der erste Krieg, den sie verlieren, ihr letzter sein würde. Und dies wird nicht eine Besatzung, Verfolgungen oder Assimilation, sondern Vernichtung und ein nächster Holocaust. Ihre Vettern aus der Wüste werden sie im Mittelmeer ertrinken. Die Israelis sind sich dessen bewußt, daß sie sich es nicht leisten können, einen politisch korrekten Krieg gegen den Terrorismus zu führen. Sie müssen Terroristen mit deren eigenen Methoden bekämpfen. Und sie wissen, wie sie es tun müssen. Sie geben nicht viel drauf, was über sie CNN oder BBC, WikiLeaks, Ärzte ohne Grenzen und die Natur-Schützer sagen. Sie tun das, was ihrer Ansicht nach notwendig ist, um die Sicherheit ihrer Bürger zu gewährleisten. Und sie tun es richtig. Effektiv.

Alle Terroristen der Welt wissen, daß man El Al-Flugzeuge nicht entführt! Sie haben es am Flughafen in Entebbe und an Board von Sabena in Tel Aviv gelernt. Um ehrlich zu sein, das ist was wir im Westen von ihnen lernen sollten, wie man gegen den Terrorismus kämpft.. Da die Koalition nach 10 Jahren des Engagements in Afghanistan und im Irak bestenfalls ein Patt erreichte, aber Israel von Feinden umgeben weiterhin besteht. Ein Krieg ist furchtbar, jeder Krieg ist furchtbar, und wie Terroristen einen Krieg führen, ist am Furchtbarsten. Man kann den Krieg nicht in weißen Handschuhen gewinnen, unter den Lichtblitzen von Kameras. Manchmal muß man sich auf das Niveau der Terroristen begeben und sie dort treffen, wo es sie am meisten schmerzen wird.

Im Herbst 1985 tötete Hisbollah im Libanon einen sowjetischen Diplomaten und drei nahm sie als Geiseln. Offiziere der sowjetischen Sicherheitskräfte entführten daraufhin einen Verwandten der Entführer, kastrierten ihn, steckten ihm seine Hoden in den Mund und erschossen ihn. Sein Leichnam wurde den Terroristen geschickt mit der Nachricht, wenn die Geiseln nicht freigelassen werden, dann wird das gleiche Schicksal andere Mitglieder der Terrororganisation treffen. So kämpft man gegen Terrorismus. Wenn wir dafür nicht bereit sind und solche Taktik verabscheuen, dann wäre es besser, wenn wir unsere Häuser nicht verlassen. Darüber hinaus ist ein brutaler und unerbittlicher Kampf gegen den Terrorismus nicht nur die Domäne des „banditischen“ Israels. Erinnern Sie sich nur, wie die britische Armee mit der IRA umging. Das Jahr 1981, Maze Gefängnis, Robert Sands, Derry, 1972, Blutiger Sonntag – sagt es noch jemand etwas?

Und daß Israel von den USA und der jüdischen Diaspora-Gemeinschaft aus der ganzen Welt finanziert wird? Na und? Wir nicht? Und wer hat das Geld für die Ausbildung und Ausrüstung von unserem Nationalstolz, Grupa Reagowania Operacyjno-Manewrowego (GROM-u) gegeben? Toto-Lotto? Wenn USA uns hilft, dann es ist gut, wenn es Juden hilft –dann ist falsch? Das ist Kali Philosophie (Kali wird Kuh geklaut: böse, Kali klaut eine Kuh: gut).

Man kann um so eine Diaspora, die in der ganzen Welt verbreitet ist, Medīnat Yisrā’el (Staat Israel) nur beneiden.

Von Israel und der israelische Armee (IDF) sollten wir (Polen), ein relativ kleines Land, umgeben von viel größeren Nachbarn (Russland, Deutschland), lernen, wie wir für unsere Sicherheit sorgen sollen. Denn im Falle eines weiteren Krieges im Nahen Osten wird USA Geld und Ausrüstung an Israel vielleicht liefern, aber die US-Marines auf dem Sinai werden vermutlich nicht landen. Und glauben Sie mir… bei uns wird es ähnlich aussehen, die USS Ronald Reagan wird in der Ostsee nicht auftauchen. Höchstens ein Frachter mit einer Ladung Munition … oder mit Baskenmützen.

 

Israel vs. the rest of the world

By Dawid Karbowiak, July 12th 2014

http://www.Polska-zbrojna.pl/Home/articleshow/13142?t=Izrael-kontra-reszta-SWIATA

Muslims felt betrayed by the western civilization since they approved of the establishment of an Israeli state. They were betrayed (in their opinion) by the west and just moments later humiliated in the following wars by Israel, and thus their hatred. What is now happening in the Middle East, has long been more than just a fight for civil freedoms of Palestinians or for the independence of the Gaza Strip. It is simply a war out of pure hatred – says the columnist Dawid Karbowiak.

Another thing are the historical and cultural differences between us and the Islamic world, which goes back to the time of the crusades. Keep in mind that the ethos of European knights was to fight under the banner of bunting and flittering of the flag in the open field… A fair fight with open helmet, in uniform and flags (Yes, Europe thinks this way, we think this way). Arabs however are the creators of the Secret order of Hashasheen, ambushes and assassins… and that is their style of fighting (without praise or damnation one must acknowledge that their fighting style substantially differs from ours). We prefer fighting in the open field, they fight occultly and each culture despises the style of the opponent. There are these differences, which in the end only fuel the hatred. Not as much because we hate the actually enemy, but simply because we despise their way of fighting.

I will never understand what the West can hold against Israel, the only nation from the “West” (they play soccer at the European Championship and not in Asia Minor), are capable of taking over and adapting the strategies of the terrorists and using these against them. When the Jews were spread across Europe it was bad, now they have their own State and a piece of the desert, and it is still not right. I must reminded that it was the UN (meaning us!) who gave them the desert in this part of the world. Israel is a country with survival at its center. They are very conscious of the fact, that the first war they lose will likely be their last. And it won’t be in the form of an occupation, persecution or assimilation, but destruction and the next holocaust. Their cousins from the desert will drown them in the Mediterranean Sea. The Israelites are well aware that they cannot afford to wage a politically correct war against terrorism. They must fight the terrorists with their own methods. And they know how they have to do it. They pay little attention what is said about them by CNN or BBC, WikiLeaks, Doctors without Borders and the environmentalists. They do that which according to their views is necessary to protect their population. And they do it correctly.. Effectively.

All terrorists worldwide know not to kidnap El Al Airplanes! They learned that at the airports in Entebbe and aboard Sabena in Tel Aviv. To be honest, that’s what we should learn from them here in the west: How to fight terrorism. Especially considering that the coalition at best reached a stalemate after 10 years of engagement in Afghanistan and Iraq, while Israel is surrounded by enemies and continues to exists. A war ist terrible, every war is terrible, and the way terrorists wage war is the worst. One can’t win war wearing white gloves und under flashes of cameras. Sometimes one must stoop down to the level of the terrorists and attack them where it hurts most.

In autumn of 1985 Hisbollah killed a soviet Diplomat in Lebanon and took three hostages. Officials of soviet security forces then kidnapped a relative of one of the kidnappers, castrated him, stuck his valuables in his mouth and shot him. This corpse was then sent to the terrorist with the message that if the hostages aren’t released, this action will be repeated with other family members of the kidnappers. That’s how to fight terrorism. If we are not willing to make use of such tactics, it would be best of us not to leave our homes. In addition such a brutal and merciless fight against terrorism isn just the field of the “outlaw” Israel. Just take a look back at how the British Army dealt with the IRA. The year 1981, Maze Prison, Robert Sands, Derry, 1972, Bloody Sunday – does that ring a bell?

And that Israel is financed by the USA and the Jewish Diaspora Society all over the world? So what? Aren´t we? And who has provided the money for the education and equipment of our national pride, Grupa Reagowania Operacyjno-Manewrowego (GROM-u)? 7-Eleven? If the United States helps us, it’s good, but when it helps Jews – then that is wrong? That’s Kali philosophy (A cow is stolen from Kali: bad, Kali steals a cow: good). One can only admire such a Diaspora that is spread across the entire world Medīnat Yisrā’el (State Israel). We the people of Poland, a relatively small nation surrounded by large neighbors (Russia, Germany), should learn how to protect ourselves from Israel. Because in the event of another war in the Middle East, the United States will provide Israel with money and arms, but the US-Marines will most likely not land on the Sinai. And believe me… It will look similar for us… The USS Ronald Reagan won’t appear in the Baltic Sea. At best a cargo ship with shipment of ammunition … or with berets.

 

 

Izrael kontra reszta świata

David Karbowiak, 12.07.2014

http://www.Polska-zbrojna.pl/Home/articleshow/13142?t=Izrael-kontra-reszta-SWIATA

Muzułmanie poczuli się zdradzeni przez cywilizację zachodnią w chwili, gdy ta zezwoliła na utworzenie państwa Izrael. Zostali zdradzeni (w ich mniemaniu) przez Zachód, a chwilę później upokorzeni w kolejnych wojnach przez Izrael i stąd ich nienawiść… To, co dzieje się teraz na Bliskim Wschodzie, to już od dawna nie jest wojna o wolności obywatelskie Palestyńczyków czy niezależność Strefy Gazy. To zwykła wojna z nienawiści – uważa Dawid Karbowiak, felietonista, pasjonat wojskowości, współpracownik portali poświęconych siłom specjalnym.

Inna sprawa to różnice historyczno-kulturowe między nami i światem muzułmańskim, które sięgają czasu krucjat. Zauważcie, że etos rycerza europejskiego to walka pod sztandarem, z powiewającymi proporcami, na otwartym polu… Uczciwa bitwa z otwartą przyłbicą, w mundurach i z flagami (tak funkcjonuje Europa, tak my myślimy). Arabowie natomiast to twórcy asasynów, skrytobójców, zamachowców… i to jest ich styl walki (nie potępiając go ani nie pochwalając, trzeba zauważyć, że jest znacząco od naszego odmienny). My preferujemy walkę w polu, oni walkę skrytą i każda z kultur pogardza stylem tej drugiej strony. Tu są te różnice, które nakręcają wzajemną nienawiść. Nie tyle, że nienawidzimy wroga, ale dlatego, że pogardzamy jego sposobem walki.

Nigdy natomiast nie zrozumiem, co ludzie Zachodu mają do Izraela, który jako jedyny z krajów „Zachodu” (w piłkę nożną grają w mistrzostwach Europy, a nie Azji Mniejszej) potrafi przejąć i zaadoptować strategię terrorystów i zastosować ją przeciwko nim samym. Szwendali się Żydzi po Europie – było źle, dostali własne państwo i kawałek pustyni, też źle. Przypominam, że to ONZ (czyli my!) im ten kawałek pustyni dała.

Izrael to kraj ukierunkowany na przetrwanie. Oni dobrze wiedzą, że ich pierwsza przegrana wojna będzie ich ostatnią. I nie będzie to okupacja, prześladowania czy wynarodowienie, ale eksterminacja i kolejny Holokaust. Ich kuzyni z pustyni potopią ich w Morzu Śródziemnym. Izraelczycy, mając świadomość tego, nie mogą sobie pozwolić na toczenie politycznie poprawnej wojny z terroryzmem. Oni muszą walczyć z terrorystami ich własnymi metodami. I dobrze wiedzą, jak to robić. Nie przejmują się tym, co o nich powie CNN czy BBC, WikiLeaks, Lekarze Bez Granic czy Liga Ochrony Przyrody. Robią to, co uważają za konieczne, aby zapewnić swoim obywatelom bezpieczeństwo. I robią to dobrze. Skutecznie.

Wszyscy terroryści na świecie wiedzą, że samolotów El Al się nie porywa! Nauczyli się tego na lotnisku w Entebbe i na pokładzie Sabeny w Tel Awiwie. Szczerze mówiąc, to właśnie my, Zachód, powinniśmy brać od nich lekcje, jak walczyć z terroryzmem. Bo koalicja po 10 latach zaangażowania w Afganistanie i Iraku osiągnęła co najwyżej naciągany remis, a Izrael otoczony przez wrogów trwa. Wojna jest paskudna, każda wojna jest paskudna, a ta, którą prowadzą terroryści, jest najpaskudniejsza ze wszystkich. Nie da się jej wygrać w białych rękawiczkach przy błysku fleszy i kamer. Czasami trzeba zniżyć się do poziomu terrorysty i uderzyć go tam, gdzie zaboli go najbardziej.

Jesienią 1985 roku w Libanie Hezbollah zabił jednego radzieckiego dyplomatę, a trzech wziął do niewoli. Funkcjonariusze radzieckich służb bezpieczeństwa porwali krewnego lidera Hezbollahu, wykastrowali, a następnie wsadzili klejnoty do gardła i zastrzelili. Ciało wysłano do terrorystów z dołączoną wiadomością, w której zagrożono, że jeśli dyplomaci nie zostaną wypuszczeni, taki sam los spotka innych członków terrorystycznej organizacji. Tak się walczy z terroryzmem. Jeżeli nie jesteśmy na to gotowi i brzydzimy się taką taktyką, to lepiej było nie ruszać się z domu. Zresztą brutalna i bezpardonowa walka z terroryzmem to nie tylko domena tego „bandyckiego” Izraela. Przypomnijcie sobie to, jak postępowała armia brytyjska z IRA. 1981 rok, więzienie Maze, Robert Sands, Derry, 1972, Krwawa Niedziela – mówi to komuś coś?

A że Izrael jest finansowany przez USA i żydowską diasporę na całym świecie? No i co z tego? A my to nie? A pieniądze na powstanie, wyszkolenie i wyposażenie naszej dumy narodowej, GROM-u, to kto dał? Totalizator Sportowy? Jak USA nam pomaga – to dobrze, jak Żydom – to źle? Filizofia Kalego. Natomiast takiej diaspory, jaką ma do dyspozycji na świecie Medīnat Yisrā’el, to im tylko pozazdrościć.

Od Izraela i IDF powinniśmy się my, jako stosunkowo małe państwo otoczone przez dużo większych sąsiadów (Rosja, Niemcy), uczyć, jak zapewnić sobie bezpieczeństwo. Bo w razie kolejnej wojny na Bliskim Wschodzie to USA może kasę i sprzęt Izraelowi da, ale US Marines raczej na Synaju nie wyładują. I uwierzcie… u nas będzie podobnie, USS Ronald Reagan na Bałtyk nie wpłynie. Co najwyżej frachtowiec z amunicją… albo ładunkiem beretów.

Dawid Karbowiak

tłumacz, podróżnik, felietonista, pasjonat wojskowości, współpracownik portali poświęconych siłom specjalnym

 

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Palestinians Starting To Have Mixed Feelings About Being Used As Human Shields

Palestinians Starting To Have Mixed Feelings About Being Used As Human Shields

BEIT LAHIA, GAZA STRIP—Saying they’ve begun to reevaluate their stance as the latest outbreak of Israeli-Palestinian violence has escalated, hundreds of residents of the Gaza Strip told reporters Friday they are starting to have mixed feelings about Hamas using them and their loved ones as human shields. “At this point, I have to say I’m pretty much on the fence about having militants strategically store their missile batteries in and around my home, which Israel will almost certainly want to bomb,” said Azzam al-Salhi, explaining that, while he’s always understood Hamas’ reliance on guerilla tactics to perpetuate the decades-long fight against Israel, he has recently soured on the idea of going to bed every night facing the real prospect of being incinerated by an Israeli airstrike intended for a Hamas arms cache. “When I think about it, I guess I’d go so far as to say that I don’t completely enjoy how this is being done entirely without my consent. And I’m not crazy about the fact that Hamas is actually okay with me dying as long as it fuels both resentment toward Israel and support for the party. If I’m being honest, I don’t like that part at all. But then, sometimes I put myself in Hamas’ shoes, and I guess I sort of appreciate where they’re coming from, so it’s tough. Of course, my kids hate it—they’ve actually told me that a couple of times. Oh, well, I guess I’ll give it a couple more weeks and see how I feel about it then.” At press time, sources confirmed an inbound missile was about to solidify thousands of Palestinians’ opinions on the tactic.

http://www.theonion.com/articles/palestinians-starting-to-have-mixed-feelings-about,36497/

What´s Left? Antisemitism!

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molon labe

 

 

“Israel-Kritik” revisited: Die Judenhasser lassen die Maske fallen

“Israel-Kritik” revisited: Die Judenhasser lassen die Maske fallen

Eigentlich müsste man ihnen dankbar sein: Während es – gerade in der Linken – seit Jahrzehnten Streit darum gibt, ob und inwiefern sogenannte “Israel-Kritik” und sogenannter “Anti-Zionismus” nur schlecht getarnter Antisemitismus im neuen Gewand sind, lassen viele der aktuellen Pro-Gaza-Demos keinen Zweifel mehr: Parolen wie “Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein” dürften wohl seit 1945 nicht mehr in der Offenheit auf Berlins Straßen gebrüllt worden sein. Wer diesen Zusammenhang jetzt noch leugnet, macht wissentlich gemeinsame Sache mit einer hasserfüllten Meute.

Von Redaktion Publikative.org

Im Grunde gibt es gar nicht viel zu sagen, denn die Argumente scheinen ausgetauscht: Detailliert und immer wieder wurde in den letzten 20-30 Jahren versucht darzulegen, warum es sich bei der als “anti-imperialistisch” oder “anti-zionistisch” verbrämten “Israel-Kritik” in Wirklichkeit um Spielarten antisemitischer Agitation handelt. Immer wieder wurde entgegnet, nein, es gehe in Wirklichkeit um menschliche Werte, um Betroffenheit, um die Opfer, um den Frieden, um die Bedeutung des Nahost-Konfliktes, um die Vermeidung eines “Flächenbrandes” im nahen Osten – oder schlicht: den Weltfrieden.

Nun allerdings ist Syrien im mittlerweile vierten(!) Kriegsjahr, die Anzahl der Toten liegt bei mindestens 170.000, die Anzahl der Flüchtlinge bei mindestens 2,8 Millionen. In Teilen Syriens und dem Irak errichtet ISIS/ISIL einen Kalifatstaat, der Al-Kaida zu radikal wäre, von der prekären Lage in Libyen, Ägypten, Jemen, dem Libanon und den “ganz normalen” Diktauren in Saudi-Arabien  und dem Iran gar nicht erst zu reden. Flächenbrand? You bet. Doch wo ist das Interesse der Friedensfreunde, Menschenrechtsaktivisten und “Israel-Kritiker”? Ganz genau: kaum wahrnehmbar. Stattdessen: eine Gaza-Demo nach der nächsten. Denn nur Israel vs. Palästinenser bietet einen Bonus, den andere Konflikte – auch weitaus blutigere in exakt derselben Region – nicht zu bieten haben: Antisemitismus als Welterklärung, als Exit aus der Moderne, als Fluchtpunkt allen Übels einer ungerechten Welt. “Glücklicherweise” machen die Beteiligten daraus auch keinen Hehl mehr, sondern tragen gleich Tätowierungen wie dieser junge Mann hier:

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(Foto: Boris Niehaus / http://1just.de/ CC BY NC ND 4.0.)

Das tapfere palästinensische Volk sollte man ehren
da sie noch die einzigen sind auf dieser Welt
die sich gegen den Zionisten wehren

Garniert wird der Rumpelreim mit “88″ und anderen NS-Tattoos. Besagter Herr ist dann auch in Videos zu sehen, wo er zusammen mit seinen Kameraden Sprechchöre wie “Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein” anstimmt, was trotz zusätzlicher “Cop Killer”-Tätowierung im Nacken bei den anwesenden Beamten noch nicht mal zu einer Nachfrage im Hinblick auf Volksverhetzung führt – offenbar eine ganz normale Pogromstimmung. Die herrscht auch auf diversen Profilen in sozialen Medien, wo man sich munter an Hitler-Zitaten und Hashtags wie #hitlerwasright bedient.

In Paris beließ man es nicht bei derlei Verbalinjurien, sondern ging gleich zum Angriff auf Synagogen über, schon seit Jahren häufen sich ohnehin die Übergriffe auf in der Öffentlichkeit als Juden erkennbare Menschen – in Frankreich wie in Deutschland. Und, wer seiner “Israel-Kritik” noch direkter Audruck verleihen will, der geht am Wochenende der Europawahl in die europäische “Hauptstadt” Brüssel und knallt dort im Jüdischen Museum ein paar Besucher ab, nimmt anschließend den Bus zurück nach Marseille – und wird dort nur wegen eines dummen Zufalls bei einer Drogenkontrolle erwischt – die Tasche voller Handfeuerwaffen. Um tote Juden trauert man gerne in Deutschland und Europa 2014 – lebende hingegen vermag man kaum zu schützen – wenn man ihnen nicht ohnehin ablehnend gegenüber steht.

So sieht es aus, das postmoderne “Nie wieder” auf paneuropäisch: Statt sich mit dem brachialstem, gewalttätigsten Ausbruch von Antisemitismus und antisemitischer Gewalt auf dem Kontinent seit 1945 zu beschäftigen, pflegt man lieber “Israel-Kritik” und inszeniert sich als Opfer der USA. Nach den jüngsten Ausbrüchen sollte allerdings endgültig klar sein: Eine Linke, die mit dieser Art von “Anti-Imperialismus” nicht endgültig Schluss macht, hat jeden, aber wirklich jeden emanzipatorischen Anspruch aufgegeben.

http://www.publikative.org/2014/07/18/israel-kritik-revisited-die-judenhasser-lassen-die-maske-fallen/

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molon labe

Antisemitismus in deutscher Psychoanalyse / Anti-Semitism in German psychoanalysis (german-english)

Antisemitismus in deutscher Psychoanalyse

Deutsche Psychoanalyse hat jedes Thema x-Mal hin und her gewendet – nur dieses kein einziges Mal.

 

 German Leftist selfie 2014

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

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Aus meiner Email an einen deutschen Professor für Psychoanalyse:

Lieber Herr Professor,

danke für Ihre offenherzigen Zeilen. Ich bin immer daran interessiert, zu erfahren wie es wirklich ist, deswegen bin ich für Ihre Mitteilung dankbar und möchte Ihnen ebenso offen antworten:

1)           Sie schreiben: „Was ich am allerwenigsten verstehe: Ich bilde mir ein die Forschungsliteratur zum Antisemitismus ganz gut zu überblicken. Aber es wird nie wirklich thematisiert was es damit auf sich hat dass ein „Volk“ oder wie auch immer über mittlerweile 5000 Jahre es schafft die Nachbarn immer und immer wieder gegen sich aufzubringen, und wenn diese sie nicht ins Ghetto bringen, dann sich selber einzumauern.“ Dieser Satz hat die gleiche Qualität wie wenn Sie schreiben würden: „: „Was ich am allerwenigsten verstehe: Ich bilde mir ein die Forschungsliteratur zur Gewalt gegen Frauen ganz gut zu überblicken. Aber es wird nie wirklich thematisiert was es damit auf sich hat dass die Frauen, oder wie auch immer über mittlerweile 5000 Jahre es schaffen, daß die Männer immer und immer wieder sie vergewaltigen.“ Daß Sie dabei den Begriff „Volk“ in Anführungszeichen setzen, ist bedeutsam.

2)  Sie schreiben: „Ich habe nie das Bedürfnis gehabt an Israel irgendwas „gut machen zu müssen“. Ich kann nichts dafür was vorige Generationen   angerichtet haben. Ich fühle insofern auch keine „Schuld“.“ Das höre ich oft und frage, ob derjenige sich freut, wenn die Deutsche Fußballmannschaft ein Spiel gewinnt, und wenn derjenige „ja“ sagt, erkläre ich, daß ein „wir“ nicht selektiv sein darf, „wir haben im Fußball gewonnen“ aber „ich habe mit dem Judenmord nichts zu tun.“ Das ist nicht die Frage der Schuld, sondern der Verantwortung.

3)    Sie schreiben: „Für mich ist Israel ein Postkolonialstaat wie so viele andere, deren Grenzen aktuell neu verhandelt werden.“. Jeder Staat ist ein Postkolonialstaat, auch Deutschland geschaffen durch Karl den Großen, Otto I den Großen und weitere Herrscher. Und es geht nicht um „Verhandlungen“, sondern um permanente Bedrohung und Ermordung von Juden. Denn die Hamas nennt die Ermordung von Juden (nicht nur Israelis) explizit als ihr Ziel in ihrer Charta.

4)  Sie schreiben: „Ich vermute mal Israel verkürzt seine Lebensdauer durch die jetzigen Aktivitäten auf max. 10 – 15 Jahre.“. Nun, das wird sich noch zeigen, ich hoffe daß Sie und Ihre Frau länger als 10-15 Jahre noch gesund leben. Und falls Israel eines Tages nicht mehr existiert, dann haben Palästinenser, Iran und andere in der Antijüdischen Allianz das Werk vollbracht, das Ihr Großvater und seinesgleichen nicht zu Ende führen konnten.

Ich definiere Dummheit als Zustand, in dem jemand nicht weiß, was er wissen könnte. Was ich Ihnen heute schreibe, hätten Sie wissen können. Aber Sie wissen es nicht.

Sie geben in Ihrer Email platte antisemitische Klischees wieder. Sie sind ein Antisemit.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Frau alles Gute, vor allem Gesundheit, ich möchte mit Ihnen jedoch nichts mehr zu tun haben, ich will mit dummen Menschen nicht kommunizieren. Antisemitismus ist keine Meinung, es ist ein Verbrechen.

Bitte antworten Sie mir nicht und schreiben Sie mir nicht mehr, nicht weil es Böse wäre, was Sie schreiben, sondern weil es dumm ist, was Sie schreiben.. Ihre Familiengeschichte, Deutschland, Juden und Israel ist Ihr Problem, nicht meins, ich will mich mit Ihren Problemen nicht befassen. Angedachte gemeinsame Projekte sind hiermit hinfällig, Sie werden keine Emails mehr von mir erhalten.

Ihnen alles Gute und beste Grüße!

Julian S. Bielicki

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Frau Prof. Dr. med. Annemarie Duehrssen, eine Koryphäe der deutschen Psychoanalyse, gelangte vor allem deshalb zu Berühmtheit, weil sie dazu beitrug, die Psychoanalyse krankenkassenwürdig zu machen, schreibt in ihrem 1994 erschienenen Buch „Hundert Jahre Psychoanalyse in Deutschland“, die Zerschlagung der Psychoanalyse durch den Nationalsozialismus entspreche lediglich dem „Wunschdenkender aus Deutschland emigrierten Psychoanalytiker“. Es sei ein „Mythos, wenn die rückblickende Geschichtsschreibung die Vorstellung erweckt, daß eine blühende und durchsetzungskräftige Psychoanalytische Gruppe unvermutet vom Nationalsozialismus überfallen“ wurde. Statt dessen habe der Nationalsozialismus im „Geist der Aufklärung“ (sic!) dafür gesorgt, daß „der patriarchalische Zug, der die Psychoanalytische Gruppe so lange beherrscht hatte“, zurückging, und daß sich die Psychoanalyse von einer „kleinen elitären, verschworenen Sekte“ mit einer „spezifisch jüdischen Eigenart“ (sic!) befreien (!) konnte.
Duehrssen konstruiert die Freudsche Psychoanalyse als Wissenschaft der „jüdischen Stammesgenossen“, deren „talmudische Denkweise“ und „Gruppendynamik sich auf die Fortentwicklung der psychoanalytischen Wissenschaft noch immer nachteilig auswirkt.“ Aber nicht nur ein fortwirkender Schaden für den „Grundbestand psychoanalytischen Wissens“ sei auf „Freud und seine Anhänger“ zurückzuführen, sondern letztlich auch die Judenfeindlichkeit, die jene zur Emigration zwang. Deutsche Psychoanalytiker seien zuvor „von der jüdischen Gruppe beeinträchtigt“ worden. Die „im tiefsten Kern abschätzige Einstellung der Juden den Nicht-Juden gegenüber setzte sich im allgemeinen vor allem in jenen Gruppen durch, in denen die Juden an Zahl überlegen waren. Aus der Berliner psychoanalytischen Gruppe stammen jedenfalls einige Berichte von nicht jüdischen Mitgliedern, die diese Form von herablassender Beurteilung gespürt haben wollen.“ Solche von den Juden ausgehenden „Spannungen zwischen den Juden und den Gojim“ seien heute „keine bewußt reflektierte oder auch nur gekannte Erscheinung mehr“. Aber „in den Jahren, in denen Freud (. . .) sein Reich ausbaute, waren sie existent und wirksam.“ Duehrssens Schrift gegen das vermeintliche jüdische „Establishment unter den Psychoanalytikern“ und den „einheitlichen Judentypus“, der „auf sein tausendjähriges Reich“ hoffte, „das den Juden die Herrschaft über die Erde“ bringen würde, erschien bei Vandenhoeck und Ruprecht.  Es ist mir nicht gelungen, trotz vieler Versuche, irgendeine Diskussion darüber bei Psychoanalytikern zu entfachen, ich erhielt von keinem der von mir angeschriebenen Psychoanalytikern je eine Antwort, auch nicht in den Internetforen, in denen sie sich ansonsten sehr angeregt über Honorarfragen aufregen. Antisemitismus ist unter deutschen Psychoanalytikern und Psychotherapeuten ein Tabu und ihre Psychoanalyse ein totes Totem, außer wenn sie sich mit Vorliebe und Enthusiasmus lebhaft der sogenannten „Israelkritik“ widmen.

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Der Psychoanalytiker Dr.Michael Schroeter schreibt in der angesehenen
psychoanalytischen Zeitschrift „Psyche“:

„Das ‚Hier stehe ich, ich kann nicht anders‘ (…) bezeugt die protestantische Tradition (von C.G.Jung und den Seinen Anm.JSB) einer mehr individualistischen Gewissensbildung, zum Unterschied von einer mehr solidarischen, die für Juden typisch sein mag (von Freud und den Seinen. Anm.JSB). In alledem liegt eine soziologische Frage, die durch den mörderischen Mißbrauch, der mit ihr getrieben wurde, nicht eo ipso diskreditiert ist.
(Schroeter, Michael In:Freuds Komitee 1912-1914, PSYCHE 6, 1995, S.533)

Damit sagt Schroeter, daß Freud und andere Juden eigentlich kein Gewissen haetten, sondern sich opportun nach ihren jüdischen Gruppeninteressen verhalten hätten, dagegen steht C.G.Jung für den ehrlichen Arier. Hier finden wir das antisemitische Schema wieder, des verschlagenen Juden und des ehrlichen Ariers.

In alledem liegt eine soziologische Frage nach dem latenten Antisemitismus deutscher Psychoanalytiker, die ebenfalls nicht eo ipso diskreditiert ist.

„Bei all ihrer Fixierung auf die äuße­ren Determinanten der Rasse glaubten die Nazis, daß der Arier sich nicht nur durch Blut, Knochenbau und Hautfarbe auszeichne, sondern auch durch die inneren und ungreifbaren Qualitäten seines Charakters.“ – Geoffrey C. Cocks, In: Psyche 37 (12), 1983, S.1068

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Bernd Nitschke ist ein einflußreicher Lehranalytiker, Supervisor und Dozent, Herausgeber und Publizist, eine linkische Koryphäe unter Psychoanalytikern in Deutschland.

gefunden in einem Text von

Dr. phil. Bernd Nitzschke
Diplom-Psychologe – Psychoanalytiker (DGPT)
Psychologischer Psychotherapeut

so stellt sich der Herr auf seiner Homepage vor. Er war mir bis heute voellig unbekannt. Als ich fuer Sandmonkey nach dem deutschen Text des Freud-Briefes an Chaim Koffler suchte, bin ich auf seinen Text gestossen: “Versoehnung – diesseits von Gut und Boese, Siegmund Freuds transkulturelles Erbe”. Die Lektuere irritierte mich so, dass ich mir den Text ausdruckte und etwas genauer anschaute.

Die Grundlage dieses Textes wurde nach den Angaben des Autors auf S. 22 in den ersten Tagen nach dem Attentat vom 11. September verfasst. Offensichtlich handelt es sich um einen weltanschaulichen Artikel und nicht um einen psychologischen Fachtext.

Schon in der Zusammenfassung wird Triebverzicht als Verzicht auf Rache spezifiziert. Dass die historischen Beispiele dafuer ausser in Freuds Lebensgeschichte ausgerechnet im “juedisch-palaestinensischen” Konflikt gesucht werden, scheint ein Verweis auf den angeblichen juedischen Rachegott zu sein, der spaetestens seit Martin Luther zum antisemitischen Repertoire gehoert.

Auffallend ahistorisch ist, dass Nitzschke das Begriffspaar “juedisch-palaestinensich” waehlt. Das Adjektiv “juedisch” wuerde eigentlich nach “arabisch” als Komplement verlangen. “Palaestinenser” war bis 1964 kein gebraeuchlicher Begriff fuer die arabischen Bewohner des britischen Mandatgebiets Palaestina. Im Gegenteil beanspruchten sie fuer sich “Araber” zu sein oder allenfalls “Syrer”, so dass “Palestinian” damals gerade signalisierte, dass Juden im Mandatsgebiet gemeint waren. Zum Beispiel wurde die heutige Jerusalem Post 1932 als Palestine Post gegruendet und erst 1950 umbenannt. Das Adjektiv “palaestinensisch” dagegen verlangt als Ergaenzung nach “israelisch”, da es den Staat Israel zum Zeitpunkt der PLO-Gruendung gab und die PLO ganz bewusst einen nationalen Konflikt als Kernpunkt ihrer Agenda ansetzte, vgl. die PLO Charter, im Besonderen Art. 6. Es waere interessant zu erfahren, aus welchem Grund Nitzschke gerade diese Kombination waehlt. Koennte es darum gehen, Juden allgemein (also auch Nicht-Israelis) in diesem Konflikt verwickelt zu sehen, aber andererseits die Beteilung der arabischen Staaten und Muslime weltweit am Konflikt auszublenden? Auf diese Weise boete sich zahlenmaessig ein ausgewogeneres Verhaeltnis dar, bei dem die Juden tendenziell in der Uebermacht waeren.

Auf Seite 2 stossen wir auf diese als absolute Wahrheiten formulierten Saetze:

Im wirklichen Leben denken Erniedrigte immer an Rache. Und wenn sie sich nicht selbst raechen – dann reichen sie ihr Gedaechtnis an die naechste Generation weiter.

Mir scheint, hier haben wir die Grundlage der negativen Erwartungshaltung von Deutschen gegenueber Israelis, auf die ich hier schon zu sprechen kam.

Wenn Erniedrigte gar nicht anders koennen, als an Rache zu planen oder die Rachegedanken an ihre Kinder zu uebergeben, dann muss das auch fuer die von Opfer der Nazi-Judenverfolgung gelten. Mindestens die Nachkommen von europaeischen Juden in Israel und anderswo muessten dann von Rachegedanken vor allem gegenueber Deutschen beseelt sein, also auch gegenueber von Dr. Nitzschke.

Angesichts all dessen, was ich bei Pat Santy (alias Dr. Sanity) ueber die verschiedenen psychischen Abwehrmechanismen gelernt habe, scheint es mir geradezu lachhaft, dass hier ein diplomierter Psychologe nur eine Reaktion auf Erniedrigung, aber die immer und bei jedem wirksam, kennen will. Ohne, dass ich wirklich etwas davon verstuende, scheint mir, dass das Beduerfnis nach Rache vor allem bei narzisstischen Stoerungen zu erwarten waere:

(…)

Some societies like what the Palestinians have currently, mostly view each child as a soldier of the Jihad–without individual goals or ambitions– and from an early age route the child into service to the state. By the time the child has grown up, they have little ambition but to do the will of the omnipotent state and/or Allah. In this case, the grandiose self is not eliminated, but purposefully subjugated to act out the violent priorities of the state. The narcissistic defect is perpetuated when these children grow up and, those who do not blow themselves up in an act of ultimate union with an evil god, go on to mother and father more fragmented and horribly impaired individuals.

In fact, throughout most of history, it has been the grandiose self that society has most tried to control. Either by eliminating it entirely; or chaining the energy it brings to the achievement of union with the omnipotent other.

(…)

Dr. Santy schreibt hier ueber die palaestinensische Gesellschaft. Ich halte dafuer, dass die psychischen Mechanismen in Nazideutschland nicht viel anders waren. Das Aufgehen in und das Einswerden mit dem allmaechtigen Staat, der Herrenrasse, dem Fuehrer, das passt doch alles auch. Und dann koennte auch das Weitergeben des narzisstischen Defekts an die naechste Generation vorgekommen sein. Vielleicht liegt hier eine Projektion von Nitzschke vor: Ein Rachebeduerfnis, das ihm vermittelt wurde, wird der gesamten Menschheit unterstellt.

Auf den Umgang von Nitzschke mit der Person Freuds gehe ich nicht ein, obwohl es auch da einiges zu sagen gaebe. Ich springe gleich zu “3 Versoehnung – diesseits von Gut und Boese”. Da dieser Ueberschrift auch dem gesamten Text vorangestellt ist, gehe ich wohl nicht fehl darin, hier die zentralen Aussage zu suchen.

Vorangestellt sind zwei Zitate, das erste davon:

“Bis zur Gruendung Israels 1948 waren die Palaestinenser, die Juden und die Christen Gleiche in einem Land.” Daniel Barenboim

Diese Aussage ist historisch voellig falsch, wie Nitzschke selber auf p. 15 belegt, als er auf das Massaker von Hebron 1929 zu sprechen kommt. Nun ist ein Musiker natuerlich nicht gerade die Quelle fuer historisch saubere Analysen. Barenboim hat fuer Nitzschke vor allem wohl den Vorteil, dass er Jude ist. Auf p. 18 betont Nitzschke ausdruecklich, dass Bernard Wasserstein ein juedischer Historiker ist. Nach meinem Empfinden handelt es sich hier um die Verwendung von Alibijuden, die selber ein Indiz fuer Antisemitismus ist.

Die Quellenangaben am Ende des Textes legen davon weiter Zeugnis ab:

Norman Finkelstein wird als Gewaehrsmann fuer den Konflikt im Nahen Osten und die 1. Intifada angegeben. Waehrend bei allen anderen Namen der Vorname ausgeschrieben wird, wird Finkelstein nur mit den Initialen N.G. identifisiert. Ich vermute, dass damit der Wiedererkennungseffekt etwas behindert werden sollte, denn Finkelstein kann unmoeglich als ernsthafter Historiker gehandelt werden, dagegen hat er einen eindeutigen Ruf als antisemitischer Alibijude.

An modernen, israelischen Historikern finden wir Moshe Zuckermann, Tom Segev und Benny Morris. Die beiden ersteren sind ebenfalls beliebte Kronzeugen fuer Antizionisten und Antisemiten, wenn auch weniger anruechig als Finkelstein. Morris dagegen wird von Nitzschke in die rechtsradikale Ecke gestellt, weil er sich unter dem Eindruck der sog. Al-Aksa-Intifada von solchen Positionen distanzierte, nachdem er lange ebenfalls Kronzeuge fuer sog. Pro-Palaestinenser war. Nitzschke unterteilt also in solche Juden, die seine Auffassung bestaetigen einerseits und rechtsradikale Juden andererseits… Ueber diese eigenartige Verschiebung der politischen Masstaebe, sobald sie auf Israel angewendet werden, schrieb ich hier schon.

Die Vorstellung, dass Juden aufgrund ihrer juedischen Abstammung unmoeglich in der Lage sein koennten, antisemitisches Gedankengut zu vertreten, ist tendenziell rassistisch. Antisemitismus ist nicht genetisch verankert, sondern wird kulturell weitergegeben. Bei Kenneth Levin “The Oslo Syndrome” habe ich genuegend Beispiele und Erklaerungen fuer Juden gefunden, die sich einer von Antisemitismus gepraegten Kultur nicht entziehen konnten oder wollten. Vor guten vier Jahren habe ich hier uebrigens ein Buch von Bernard Wasserstein besprochen.

Das zweite Zitat aus dem Kaufmann von Venedig

“Du nanntest mich einen Hund, bevor ich einer war; jetzt, da ich einer bin, nimm Dich in Acht vor meinen Krallen!”

verliert durch die Kombination mit Barenboims Zitat den urspruenglichen Sinn: Wenn es den Juden vor der Staatsgruendung genauso gut ging wie allen anderen, dann kann sich die “Hundwerdung” nur auf die Palaestinenser beziehen.

Nitzschke beginnt damit, dass er Religion an sich als regressive und latent faschistische Fiktion darstellt. Absolut-gut und absolut-boese gibt es nicht, wie er Freud sagen laesst und geht gleich einen Schritt weiter: Gut und boese sind auch als nicht-absolute Beurteilungen obsolet und zwar (die Oberflaechlichkeit ist atemberaubend!) wegen der ungleichen Vermoegensverteilung auf der Welt!

Auf S. 10f schafft es Nitzschke noch ein bisschen Bush-Bashing und Antiamerikanismus einzubauen. Auf S. 12 geht es dann weiter mit Anti-Zionismus. Nitzschke unterstellt, dass Israels Gruendung vor allem aufgrund biblischer Ansprueche erfolgt sei. Das ist natuerlich Bloedsinn, wie jede noch so oberflaechliche Beschaeftigung mit Herzl und der zionistischen Fruehzeit belegen kann. Nitzschke haelt fest: “Auf diesem politisch-religioesen Fundament laesst sich wohl ein Staat, aber keine Demokratie aufbauen.” Da Nitzschke von einer falschen Praemisse ausgeht, muss er nun wegdisputieren, dass Israel eine funktionierende Demokratie ist. Das tut er, indem er einen Artikel von Richard Chaim Schneider in der SZ vom September 2003 vorschiebt und darauf befindet, dass “die religioesen Fundamentalisten zunehmend die Politik bestimmen”. Die nach den Wahlen im Januar 2003 von Sharons gebildete Koalition enthielt zunaechst keine einzige religioese Partei, bis sich am 3. Maerz die Nationalreligioesen der Koalition anschlossen. Das widersprecht der angeblichen Verwandlung in einen Gottesstaat, aber Nitzschke geht es sichtlich nicht um Fakten, sondern um Untermauerung seiner vorgefassten Meinung.

Die Weltanschauung, die ich aus dem Text destilliere, entspricht auffallend dem gegenwaertigen Mainstraem in Deutschland:

Die USA als gefaehrlicher Staat wegen der “Verquickung von Religion und Politik” (p. 11). Der weisse Mann als Kolonialherr. Zivilisation und Barbarei als siamesische Zwillinge (alle Kulturen sind gleich gut, nur die Kultur des weissen Kolonialherren ist boese, weil sie ursaechlich fuer alles Schlimme in anderen Kulturen verantwortlich gemacht wird.) Israel als Produkt von religioeser Phantasie und nationalistischem Eifer, das in die Verantwortung fuer jede pal. Aktion traegt. Selbst das Massaker von Hebron haetten die Araber durchfuehren muessen, weil die zionistische “Betar”-Gruppe freien Zugang zur Klagemauer durch das muslimische Viertel gefordert hatte!

In all dieser Seichtheit besteht Nitzschke aber darauf, sein Gedankengebaeude gerade nicht auf den hohlen Fundamenten von “kompakten Majoritaeten” zu errichten… (p. 12)

Na dann!

https://beer7.wordpress.com/2008/03/04/sekundaerer-antisemitismus-dargestellt-an-einem-text-von-bernd-nitzschke/

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Und hier ein wahnhafter, psychotischer Text des umstrittenen deutschen Körperpsychotherapeuten Tilmann Moser, der offenbar mit diskursiven Denken Probleme hat:

>>Im Rausch der Karikaturen des Propheten
Zur Kommentierung des Terrors in Frankreich

Tilmann Moser (2015)

Der bindungslose Zyniker (eigene stolze Charakterisierung: “Ich habe keine Kinder, keine Frau, kein Auto, keine Schulden. Das klingt jetzt sicherlich ein bisschen schwülstig, aber ich sterbe lieber aufrecht, als auf Knien zu leben.”) hat keine noch so drohende und grausame Warnung mehr ernst genommen, im Gegenteil, sie hat seinen sich steigernden trotzigen Heldenmut noch gesteigert. Er scheint als 45-Jähriger Chef seine ehrgeizige und untereinander um Schärfe rivalisierende Crew so weit am Zügel gehalten zu haben, dass keine Bedenken und kein Widerspruch mehr aufkam.

Außerdem scheint das auf 30.000 Abonnenten abgesunkene Blatt unter ökonomischem Untergangsdruck gestanden zu haben. Wer die katholische Kirche in Frankreich und die zum Spott herausfordernden jüdischen Orthodoxen und auch satirisch längst ausgeweidete Politiker oder Parteien als vorletzte Gegner nutzen musste, um witzig zu bleiben, erzeugt gefährliche Langeweile.

Er muss sich den zum letzten globalen Schreckgespenst aufgeblasenen Propheten als letztes Tabu auswählen, um noch extremsatirische Wirkung zu erzielen. Er braucht sich nicht zu kümmern um das immer drohende Schicksal seiner Redaktion, nicht um die aufgeheizte und bedrohlich polarisierte Stimmung im Land, nicht um die noch demokratisch-freiheitliche Befindlichkeit der großen Mehrheit dem Terrorismus abgeneigten Muslime. Sie fürchten um ihre ökonomische Lage und die zunehmende Ausgegrenztheit ihrer Gemeinschaft.

Er muss sich steigern, um noch unterhaltsam zu bleiben und sich zunehmend als wagemutiger Held zu fühlen. Als Psychoanalytiker stehe ich nicht an, mir über die aufgeheizte Gruppendynamik in der Redaktion Gedanken zu machen, die einem Sog zu gleichen schien: immer provokanter, immer verächtlicher, immer verleumderischen zu werden. Es war kein Kampf mehr um Aufklärung, Diskussion und Wahrheitsfindung, auch wenn die Pressefreiheit jetzt in kultische Höhe gehoben wird als quasi letzter europäischen Wert.

Der schien den Ermordeten anvertraut, und den man dem Islam nur drastisch genug um die Ohren hauen müsste, im Glauben, die Terroristen hätten es als oberstes missionarisches Ziel ins Auge gefasst, die europäische Freiheit als Ganzes zu vernichten. Es war ein Anschlag auf eine verhasste Redaktion, nicht auf die französische Pressefreiheit im Ganzen. Charlie und die Missachtung der Drohungen haben die Verängstigung wie die Hysterisierung der Nation vorangetrieben und der lauernden Le Pen in die Arme getrieben, mit Folgen, über sie sich anscheinend in der Redaktion niemand Gedanken gemacht hat. Eine verantwortungsvolle Vorsicht und Zurückhaltung angesichts unübersehbarer politischer Spannungen ist noch keine innere Zensur und angstvolle Selbstkastrierung, sondern fordert menschliche wie politische Besonnenheit.

Der dänische Redakteur, der die Mohammet-Karikaturen zuerst abdruckte, wurde damals schon als Held gefeiert und mit Preisen überhäuft, er lebt inzwischen in eingeengtem und angstvollen Rückzug. Charlie hat sich verrannt, und ich nenne die Redaktion eine vom publizistischen Untergang bedrohte Gruppe von latent zu suizidalen Pseudohelden. Sie haben eine (echte?) Mission der Entlarvung und eine (echte?) Angstvision vor dem dämonisierten Propheten, der die Welt bedroht.

Es wäre interessant herauszufinden, welches schreckliche Bild von ihm im Unbewussten der Zeichner lebt, die das geneigte Publikum zunehmend (siehe Pediga) inzwischen dem Islam im Ganzen zuschiebt. Schon werden Rufe laut, den Helden posthum die Ehrenbürgerschaft zu verleihen. Die bestialischen Morde werden mit der wahrlich polarisierenden Jahrhundertkatastrophe der Dreyfus-Affäre verglichen. Es wird nicht lange dauern, bis die Umbettung der brutal im Dienst der Freiheit Ermordeten ins Pantheon gefordert wird. Frankreich hat endlich wieder, mitten im darnieder liegenden derzeitigen Selbstbewusstsein, Nationalhelden oder Idole, um die sich alle widerspruchslos und vereint scharen sollen.

Und sie machen grad so weiter!

Dr. Tilmann Moser, Psychoanalytiker<<

http://www.tilmannmoser.de/site/neue_texte/im-rausch-der-karikaturen-des-propheten.html

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Desweiteren schreibt Moser solchen Satz, wie: >>“Bernd Nitzschke rekapituliert einen Vortrag Freuds aus dem Ersten Weltkrieg (1915) und zitiert: „Sie verwundern sich darüber, daß es so leicht ist, Menschen für den Krieg zu begeistern,und vermuten, daß etwas in ihnen wirksam ist,ein Trieb zum Hassen und Vernichten, der solcher Verhetzung entgegen kommt.“ Der Satz könnte für die sogenannten Hassprediger und ihre aufgehetzte Gefolgschaft gelten, über deren Ausweisung aus Synagogen in Deutschland debattiert wird.<< (Sic! Hervorhebung durch JSB)

Zu lesen auf Web-Seiten des ehemaligen evangelischen Studentenpfarrers, der als Psychoanalytiker eine linkische Webseite und eine Mailliste mit angeblich 1000 bis 1500 Teilnehmern, Psychoanalytikern und Psychotherapeuten betreibt, und der selbst sehr vorsichtig Antisemtisches äußert, vorwiegend in allgemeine Kritik am Monotheismus verpackt, jedoch gerne Beiträge von Antisemiten publiziert, die für ihn die Drecksarbeit erledigen, wie z.B. wenn es um „den „Schwanz von Zion“ geht, Kritik dagegen jedoch zensiert, Kritiker im Akt des Meinungs-Lynch-Mobs herausekelt, ais seiner Mail-Lister (ohne es demjenigen mitzuteilen) ausschliesst und hauptsächlich nur rot-rot-grüne Meinungen publiziert. Die FAZ ist für ihn ein Schimpfwort und Meinungsfreiheit ein Greuel, er alleine bestimmt, wer und welche Meinung dort äußern darf. Diese Zensur nennt er „Moderation“. So ist die Psychoszene in Deutschland heute: rot-rot-grün versifft, andere Meinung als eigene aggressiv bekämpfend und unterdrückend, latent oder auch virulent antisemitisch, meistens unter dem Deckmantel der „Israelkritik“ oder der „Humanität“ gegen „barbarische mosaische Riten“. Barbarische islamische oder sonstige Riten werden natürlich nicht erwähnt. Diese rot-rot-grüne, eigentlich braune Psychoszene beherrscht in ihrem Drang eine immer größer werdende, bereits etablierte Betreuungsindustrie auf allen Gebieten der Psychoanalyse, Psychotherapie und Psychologie weiter auszubauen und zu festigen und hat mit der aufklärerischen Absicht von Sigmund Freud soviel zu tun, wie Stalinismus mit Marxismus oder katholische Inquisition mit Evangelien. Es ist reines Geschäft geworden, korrupt, opportun und totalitär. Da kann sich mancher mit antisemitischen Seitenhieben des Beifalls der Psychogosse, in der er und ihm gleiche im Trüben fischen, sicher sein.

http://www.bbpp.de/moser-mordlust.htm

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Kontroverse
YIGAL BLUMENBERG UND WOLFGANG HEGENER

Geschichtsvergessenheit? – eine Antwort auf die Entgegnungen von Wolfgang Schmidbauer und Matthias Franz*

 

1. Aus den Entgegnungen auf unsere Glosse (Blumenberg & Hegener 2012) haben wir entnommen, dass Wolfgang Schmidbauer und Matthias Franz mit Erstaunen und Empörung auf unsere Kritik reagiert haben. Wie kommt es, dass sie eine deutliche und heftige Entgegnung nicht erwartet haben? Sollten sie sich tatsächlich über den tieferen Gehalt und die Konsequenzen ihrer Kritik an der traditionellen, religiös motivierten Beschneidung nicht bewusst gewesen sein? Für diese Vermutung spricht, dass sie in ihren Entgegnungen bereits vergessen haben, was sich in ihren ursprünglichen Texten finden lässt. Schmidbauer sieht sich nun durch »martialische Deutungen« (Schmidbauer 2013, S. 179) verfolgt und vergisst offenkundig, dass er aus einer Bibelpassage eine perfide und heimtückische »Kriegslist« der Juden meint herauslesen zu können und aus dieser, die jüdische Religion diffamierenden Lesart eine traumatisierende Tradition deutet. Franz, dem es gerade darum gegangen war, »religiöse oder kulturelle Tabus« öffentlich in Frage zu stellen und gegen eine »Angst vor möglichen Konflikten« anzuschreiben, fragt sich angesichts unserer Deutung seiner »Enttabuisierung«: »Geht es noch schlimmer? Oder geht es nicht doch eine Nummer kleiner?« (Franz 2013, S. 184). Wir fürchten, nein. Denn gibt es »Schlimmeres« als ein ganzes Kollektiv, nämlich das der jüdischen und moslemischen Eltern und Tradenten, eines »traumatisch bedingten Empathiebruch[es] « (Franz) zu zeihen und sie als gewalttätig zu denunzieren? Wir halten es nicht für eine »Kleinigkeit«, ein Kollektiv, das nicht unwesentlich die abendländische Ethik und Kultur mitgeprägt hat, der Misshandlung, des Missbrauchs und der Vernachlässigung oder Verletzung der »Achtung« der kindlichen Würde zu bezichtigen. Geht es denn noch »schlimmer«, als den jüdischen und moslemischen Tradenten ein Nachdenken und Einfühlen in ihr eigenes Handeln abzusprechen, wie Schmidbauer es tut: »Kein nachdenklicher und einfühlender Mensch wird es billigen, dass Säuglingen ein Teil ihres Körpers weggeschnitten wird«? Glauben Franz und Schmidbauer tatsächlich, dass die jüdischen und moslemischen Eltern, die sich mit ihrer Tradition identifizieren, sich nicht in den Säugling einfühlen und sich dessen nicht bewusst sind, dass die Beschneidung der Vorhaut auch schmerzlich ist? Wir haben den Eindruck, dass sich in ihrer Reaktion ein bemerkenswerter Mangel an (Kultur-)Geschichtsbewusstseins manifestiert.

2. Es geht hier um einen kulturgeschichtlichen Diskurs zwischen Kollektiven und konkreten Menschen, die sich in ihrer kollektiven Identität dem Leben sowie dem Schutz der menschlichen Integrität verpflichtet fühlen und in ihrer Tradition bzw. Identität selbst jene Menschenrechte verankert haben, deren Verletzung ihnen nun in einer kulturkolonialistischen Religionskritik vorgehalten wird. Und weil, so unsere Vermutung, dies nicht reflektiert wird, können Schmidbauer und Franz den Vollzug dieses Rituals nur noch als eine »Identifikation mit dem Angreifer« deuten (eine im Übrigen in diesem Kontext inflationär gewordene und falsch angewandte Deutung). An dieser Stelle wird überdeutlich, wie sehr es Schmidbauer und Franz aufgrund ihrer pathologisierenden und verurteilenden Haltung versäumt haben, sich mit den Augen des/der Anderen zu sehen, und nicht bereit sind, sich mit einer jahrhundertealten und von ihren Trägern gelebten Tradition wirklich auseinanderzusetzen. Wenn es um einen Ausweg aus dieser geschichtsvergessenen Haltung gehen soll, dann zum einen nur über die Reflexion der eigenen traditionellen (Ein-)Gebundenheit und zum anderen durch die Einnahme der Perspektive jener Tradenten, die diese kollektive Mentalität in sich tragen und leben, ohne sie dabei als eigene übernehmen zu müssen.
3. Wir haben hier nicht den Raum, dem Zusammenhang zwischen der überlieferten kollektiven Identifizierung und der (psychoanalytischen) Frage einer möglichen Traumatisierung durch die rituelle Beschneidung nachzugehen. Gleichwohl wollen wir dies in einer recht skizzenhaften und verdichteten Weise versuchen (vgl. hierzu ausführlich Blumenberg 2012). Der Kern der kollektiven Identifizierung, die zentrale Signatur jenes »Zeltes« (V. Volkan) der kollektiven Identität und des kulturellen Gedächtnisses, wird von Freud knapp und treffend charakterisiert: »Bewunderung, Ehrfurcht und Dankbarkeit dafür, dass man Gnade gefunden in seinen Augen – die Moses-Religion kennt keine anderen als diese positiven Gefühle gegen den Vatergott« (Freud 1939a, S. 242). Freud spricht hier also zum einen von einer Idealisierung, die qua Projektion den Narzissmus zu bewahren sucht, zum anderen von dem Gefühlskomplex der Ehrfurcht als einem Ausdruck der hohen Wertschätzung, die, aus einer Scheu vor einer Begegnung, zugleich eine Distanz wahren muss. Zum dritten lesen wir von der Dankbarkeit, die an einer einzigartigen, beständigen Beziehung festhält, liebevoll genährt und beschenkt worden zu sein (vgl. Klein 1957, S. 300). Levinas drückt diese jüdische Gefühlswelt und dieses einzigartige kulturelle Gedächtnis auf seine Weise aus: »Ein integraler und nüchterner Humanismus in Verbindung mit einer schwierigen Verehrung! Und umgekehrt eine Verehrung, die mit dem Hochgefühl des Menschen zusammenfällt« (1992, S. 113). Wie das jüdische Kollektiv diese Identifizierungen entwickelte, mag offen oder fraglich sein; dass es eine solche Identität hervorgebracht hat und beständig erneuert, scheint unstrittig. Ebenfalls scheint uns unbestritten, dass die (psychoanalytische) Frage nach dem Schutz vor einem verletzenden Eindringen in unsere innere Welt, dem Verlust der narzisstischen Integrität mit den mehr oder minder guten frühkindlichen Beziehungen beantwortet wird. In diesem Sinne sehen wir den Schutz der narzisstischen Integrität in der stabilen Befriedigung des schier unstillbaren Bedürfnisses, »geliebt zu werden« (Freud 1926d, S. 169). Ein stabiler Schutz vor einer Traumatisierung bedeutet mithin, die Selbstliebe in unseren stabilen Objektbeziehungen bewahren zu können. Wir sehen in der (stichwortartig benannten) kollektiven Identifizierung mit jener absoluten und idealen Instanz der monotheistischen Vater-Gestalt zugleich die Repräsentanz einer Quelle und Basis der hinreichend guten primären bemutternden Umwelt. Es handelt sich hier um überlieferte und in der kollektiven jüdischen Identität verankerte Vorstellungen, die das Selbstgefühl erhöhen, den Narzissmus bewahren und deswegen auch einer Traumatisierung entgegenzuwirken vermögen.
4. Die von uns benannte Kultur- und Geschichtsvergessenheit manifestiert sich auch darin, dass es für beide Diskutanten nur das sogenannte »Alte Testament« zu geben scheint, aus dem, meist sehr willkürlich, Texte herausgenommen und höchst tendenziös interpretiert werden, wie wir an dem bereits erwähnten Beispiel Schmidbauers gezeigt haben. Es handelt sich gerade auch hier im doppelten Sinne um eine christliche Projektion, die den notwendigen Diskurs um Spezifität und Differenz der jüdischen Religion nicht führen will. Zum einen wird das Judentum auf den biblischen Text und dessen wörtlichen Sinn reduziert und zum anderen durchgängig das christlich geprägte Bild eines alttestamentarischen strafenden und rächenden patriarchalen Gottes übernommen. So wird ein beliebiges Zitat aus der jüdischen Bibel pars pro toto genommen und – wohlwollend interpretiert – nicht reflektiert, dass die jüdische Tradition und kollektive Identifizierung sich gerade in der talmudischen Kommentierung kristallisiert und reflektiert (vgl. Blumenberg 1997).
In dieser talmudischen Überlieferung versuchte man ein den jeweiligen Lebensumständen angepasstes Gesetz zu formulieren – sprich: gleichsam das Recht fortgesetzt zu humanisieren und den tieferen Sinn u. a. des Beschneidungsrituals zu verstehen. »Das vorchristliche Judentum (war) vom nationalen Leben der allgemeinen Selbsterhaltung kaum geschiedener Glaube. Die Umformung des heidnischen Opferrituals […] bestimmte die Form des Arbeitsvorganges. Als dessen Schema […] ordnet [es] die Verwaltung in Krieg und Frieden, das Säen und Ernten, Speisebereitung und Schlächterei. Entspringen die Regeln auch nicht aus rationaler Überlegung, so entspringt doch aus ihnen Rationalität« (Horkheimer & Adorno 1969, S. 187; Hervorh. von uns).
Die Redaktion des mündlichen Gesetzes und seine schriftliche Fixierung im Talmud spiegelt die tiefe und einschneidende Auseinandersetzung mit den real-historischen und gesellschaftlichen Bedingungen und Grenzen wider. So ist die überlieferte Fassung des Gesetzes möglicherweise überhaupt nicht zu verstehen, ohne dass wir zugleich die Verallgemeinerung der christlichen Bewegung mitberücksichtigen. Diese Abgrenzung und Kontextualisierung, und nichts anderes bedeutet der Prozess der Identitätsbildung, macht die Verschränkung und gegenseitige Bestätigung von religiöser und historischer Überlieferung und realhistorischem Verlauf überaus deutlich.

5. Das Ritual der Beschneidung erscheint geradezu als Kristallisationspunkt einer historischen und kulturgeschichtlichen Abgrenzung, Auseinandersetzung und Verankerung der jüdischen Gesetze und Tradition. Dies ist der Hintergrund, warum das Gebot der Beschneidung – z.B. im Unterschied zur gesetzlichen Forderung einer Todesstrafe – keine andere Auslegung des schriftlichen Gesetzes hervorbrachte; es also in deutlicher Abgrenzung zum Christentum nicht in eine »Beschneidung der Herzen« uminterpretiert werden konnte, wollte man die kollektive Überlieferung nicht in toto angreifen. »Das Gebot der Beschneidung [steht] seinerseits pars pro toto für den ganzen Komplex der von Gott an den Menschen (bzw. an Israel) ergangenen Gebote. Der beschnittene Mann wird also gerade dadurch, dass die Vorhaut nicht natürlicherweise fehlt, sondern entfernt werden muss, zum wandelnden Zeichen der Pflicht des Menschen, Gottes Welt zu vervollständigen und sich an ihr läutern zu lassen« (Bodenheimer 2012, S. 35).1
In ihrer Fixierung auf ihr deutlich christlich geprägtes Verständnis vom Judentum gilt Schmidbauer und besonders Franz die Beschneidung ohne jeden Zweifel als reiner Akt der Kastration und der Unterwerfung, der nichts weiter ist als ein barbarischer Akt und eine Vergewaltigung (vgl. Franz 2013, S. 191). Das in der jüdischen Tradition entwickelte (Selbst-)Verständnis der Beschneidung wird als bloße Abwehr diffamiert: Die Juden können ihr durch die Beschneidung tradiertes und in ihrer Religion eingeschlossenes Gewaltverhältnis gar nicht mehr reflektieren, sie meinen es zwar subjektiv anders oder vielleicht sogar gut, »faktisch« aber verstümmeln sie ihre Kinder, was eben der überlegenen und missionierenden Deutungskunst Außenstehender bedarf, damit die Juden von ihrem fatalen Irrtum endlich lassen.
6. Franz betont unter Verweis auf Wolffsohn, dass die Zugehörigkeit zum Judentum nicht von der Vorhaut, sprich von der Beschneidung abhänge. Nach jüdischem Gesetz sei auch ein unbeschnittener Junge, wenn er Sohn einer jüdischen Mutter sei, ein Jude. Dieses Argument, das erkennbar die Beschneidung zu einem beiläufigen, ablösbaren und eben verhandelbaren Bestandteil der jüdischen Religion zu machen versucht, verfehlt das Wesentliche des jüdischen Beschneidungsrituals. Es geht hier eben nicht allein um die jüdische Mutter: Jeder Mann, der in das jüdische Kollektiv eintreten will, muss sich beschneiden lassen. Die jüdische Identität verankert sich sozusagen bereits im Anfang des Lebens vermittels der Mutter und des Vaters. Alfred Bodenheimer macht einsichtig, dass die rein gesetzliche Regelung der Beschneidung, abgesehen von den Fragen praktischer Anleitung und Durchführung (auf die sich nun aber die Beschneidungsgegner fixieren), nie den Kern der Beschneidung und der Debatte um sie ausgemacht habe. Es sei in dem Diskurs im Kern immer um etwas anderes gegangen, nämlich »um Spezifität und Differenz« (Bodenheimer 2012, S. 31).
Mit dem Ringen um Abgrenzung und Bewahrung der Identität gegenüber der Fremdherrschaft, die nicht zufällig gerade die Beschneidung angriff, erhielt dieses Ritual eine entscheidende identifikatorische und identitätsbildende Bedeutung im kulturellen Gedächtnis und wurde zum »unhintergehbaren Selbsterhalt schlechthin im Judentum« (S. 27). So konstituierte es sich als eine »defensive Religion« (Bodenheimer), die gerade aus den eigenen Erfahrungen sich weigerte, anderen religiösen Bewusstseinsformen das eigene Heil als Maßstab anzulegen. Die Geschichtsvergessenheit manifestiert sich gerade darin, dass Franz und Schmidbauer sich gegen die rituelle Beschneidung aus einer Mehrheitsgesellschaft heraus wenden, die kulturell von einer christlichen Identifizierung (mit-)geprägt ist. Sie vergessen, dass gerade die paulinische Aufhebung des Beschneidungsgebotes, die das Christentum in der Heidenmission zu einer Massenbewegung und Institutionalisierung führte, ein Spannungsverhältnis zur jüdischen Tradition konstituierte. Daher wiederholt und vergegenwärtigt sich an der Beschneidungsdebatte bzw. dem geforderten Verbot die traumatisierende Geschichte einer, wie Bodenheimer es auch ausdrückt, »Kolonisierung« des jüdischen Körpers, die zugleich die jüdische Identität mitkonstituiert hat. Dies ist die kulturhistorische und religiöse Matrix, die in der Argumentation der Diskutanten unreflektiert fortwirkt. Offenkundig wird gerne vergessen, dass die Aufklärung nicht einfach die Überwindung der (christlichen) Religion war, sondern auch deren judenfeindliches Erbe vollstreckt hat (Horkheimer & Adorno 1969, S. 185; vgl. auch Poliakov 1978, Bd. V).
7. Mehr noch als Schmidbauer scheint Franz diesen kulturgeschichtlichen Hintergrund und damit die Fassungslosigkeit der jüdischen und moslemischen Tradenten nicht zu verstehen. Vor allem Franz vertritt einen Universalismus (der Menschen- und Kinderrechte), der sich einem nicht reflektierten christlichen Erbe verdankt und keine Differenz mehr duldet, die aber für die Existenz des Judentums und für den Fortbestand einer demokratischen Gesellschaft conditio sine qua non ist.
8. Juden und Muslime stehen nun gleichermaßen unter dem Verdacht, überkommene, archaische Praktiken auszuüben, ja überhaupt einer atavistischen (Gewalt-)Religion anzuhängen, die mit der europäischen Entwicklung unverträglich ist – auffällig ist dabei, dass das Christentum von diesem Verdikt ausgenommen ist, ja sogar integraler Bestandteil dieses Prozesses zu sein scheint.
War bislang immer wieder in euphemistischer Geschichtsklitterung vom »christlich-jüdischen Abendland« die Rede, in der der Islam, der mit der Scharia gleichgesetzt und tendenziös auf seine kriegerisch-arabischen Ursprünge reduziert wurde, ausgeschlossen war, so fällt jetzt auch das Judentum diesem Verdikt anheim. So meint Franz in seiner Entgegnung, so wenig wie die Scharia könne auch die Thora Grundlage der deutschen Rechtsprechung sein (Franz 2013, S. 188). Abgesehen davon, dass wir noch von keinem gehört oder gelesen haben, der die Thora oder eine wie auch immer verstandene Scharia zur Grundlage der deutschen Rechtsprechung machen will, spricht Franz hier in aller Klarheit aus: Juden und Muslime haben kein Recht auf Differenz. In vollständiger Verkehrung der Verhältnisse malt er gar das Schreckgespenst der »Beschädigung einer freiheitlichen staatlichen Grundordnung durch anachronistische religiöse Machtansprüche« (S. 183) an die Wand. Und weiter: Wenn Juden und Muslime das Recht auf Differenz trotzdem in einer für sie maßgeblichen Frage beanspruchen und sich nicht der Deutung von Franz anschließen, müssen sie eben die volle Härte des sie aus der zivilen Gesellschaft ausschließenden Strafrechts zu spüren bekommen.
9. Auch Schmidbauers und Franz‘ Inanspruchnahme der Psychoanalyse Freuds als Referenz scheint uns kaum weniger problematisch zu sein: Freud steht nach unserem Verständnis für eine Aufklärung, die sich über sich selbst aufklärt, indem sie sich als Teil eines kulturgeschichtlichen Prozesses reflektiert. »So wird das -Über-Ich des Kindes […] nach dem Vorbild […] des elterlichen -Über-Ichs aufgebaut; es erfüllt sich mit dem gleichen Inhalt, es wird zum Träger der Tradition […]. Die Menschheit lebt nie ganz in der Gegenwart, in den Ideologien des -Über-Ichs lebt die Vergangenheit, die Tradition der Rasse und des Volkes fort, die den Einflüssen der Gegenwart, neuen Veränderungen nur langsam weicht« (Freud 1933a, S. 73f.).
Vor allen Dingen vergessen beide Diskutanten, dass Freud an mehreren Stellen in einer listigen Umdeutung der gängigen und zu seiner Zeit vor allem rassistisch geprägten Pathologisierungsvorbehalte die Beschneidung gerade als das Problem der Nicht-Beschnittenen verstanden hat. Mehr noch: Freud hat den Antisemitismus zu einer »Krankheit der Unbeschnittenen« (Gilman 1994, S. 129) erklärt, der aus der Phantasie des nicht-jüdischen Knaben über den jüdischen Körper herrührt. So lesen wir in Freuds »Kleinem Hans«: »Der Kastrationskomplex ist die tiefste unbewußte Wurzel des Antisemitismus, denn schon in der Kinderstube hört der Knabe, dass dem Juden etwas am Penis – er meint, ein Stück des Penis – abgeschnitten werde, und dies gibt ihm das Recht, den Juden zu verachten« (1909b, S. 271; vgl. auch 1910c, S. 165). Auch im Mann Moses (1939a, S. 198 f.) sah Freud in der Beschneidung, die »einen unliebsamen, unheimlichen Eindruck [macht], eines der »tieferen Motive des Judenhasses«.
Es steht zu befürchten, dass Bodenheimer mit seiner Vermutung recht hat, mit der Beschneidungsdebatte werde eine »neopaulinische Wende« eingeleitet, durch die das Recht auf eigensinnige kulturelle Differenz und das Bedürfnis, nach eigenen Maßgaben eine Identität zu entwickeln und Geschlechtlichkeit zu bestimmen, massiv in Frage gestellt wird. Wir sind davon überzeugt, dass Psychoanalytiker nicht müde werden sollten, Einspruch gegen diese Entwicklung zu erheben.

Kontakt: Dr. phil. Yigal Blumenberg, Kadettenweg 7Z 12205 Berlin. E-Mail: yiblumenberg@mac.com; Dr. phil. Wolfgang Hegener, An der Stammbahn 67, 14532 Kleinmachnow. E-Mail: w.hegener@t-online.de

LITERATUR
Blumenberg, Y. (1997): Psychoanalyse — eine jüdische Wissenschaft? Forum Psychoanal 51, 156-178.
– (2012): »Der Auszug aus Ägypten bleibt unser Ausgangspunkt«. Die verborgene Tradition in Sigmund Freuds >Der Mann Moses und die monotheistische Religion<. Frankfurt/M. (Brandes & Apsel).
– & Hegener, W. (2012): Juristischer und psychoanalytischer Furor gegen die Beschneidung – oder das alte Lied vom ausgeschlossenen Dritten. Psyche – Z Psychoanal 66, 1118-1128.
Bodenheimer, A. (2012): Haut ab! Die Juden in der Beschneidungsdebatte. Göttingen (Wallstein).
Franz, M. (2013): Zur Verleugnung der Gewaltaspekte der rituellen Beschneidung kleiner Jungen – oder: Dürfen deutsche Nichtjuden deutsche Juden analysieren? Psyche -Z Psychoanal 67, 183-193.
Freud, S. (1909b): Analyse der Phobie eines fünfjährigen Knaben (»Der kleine Hans«). GW 7 241-377
– (1910c): Eine Kindheitserinnerung des Leonardo da Vinci. GW 8, 127-211.
– (1926d): Hemmung, Symptom und Angst. GW 14, 111-205.
– (1933a): Neue Folge der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse. GW 15.
– (1939a): Der Mann Moses und die monotheistische Religion. GW 16, 103-246. Gilman, S. L. (1994): Freud, Identität und Geschlecht. Frankfurt/M. (Fischer). Hegener, W. (2001): Wege aus der vaterlosen Psychoanalyse. Vier Abhandlungen über
Freuds »Mann Moses«. Tübingen (edition diskord).
– (2004): Erlösung durch Vernichtung. Zur Psychoanalyse des christlichen Antisemitismus. Gießen (Psychosozial-Verlag).
Horkheimer, M. & Adorno, Th. W. (1969): Dialektik der Aufklärung. Philosophische Frag-mente. Frankfurt/M. (Fischer).
Klein, M. (2000 [1957]): Neid und Dankbarkeit. In: Gesammelte Schriften. Bd. III: Schriften 1946-1963. Stuttgart (frommann-holzboog), 279-367
Uvinas, E. (1992): Schwierige Freiheit. Versuch über das Judentum. Übers. E. Moldenhauer. Frankfurt/M. (Jüdischer Verlag).
Poliakov, L. (1978): Geschichte des Antisemitismus. 8 Bände. Übers. R. Pfisterer. Worms (Heintz).
Schmidbauer, W. (2013): Deutung als Waffe. Eine Entgegnung. Psyche – Z Psychoanal 67, 178-182.

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 Antisemitism is when one blames the Jews or Israel for issues, he does not blame others

 

Anti-Semitism in German psychoanalysis

German psychoanalysis has turned every topic xtimes back and forth only this even once.

 

From my e-mail exchange with a German professor for psychoanalysis:

Dear professor,

I want to thank you for your open-hearted lines. I am always interested in knowing how things really are and am therefor grateful for your answer, which I will respond to like-minded:

1)         You write: “What I don’t understand: I believe I have a decent overview over the academic literature on Anti-Semitism. However, the fact that a “nation”, for meanwhile 5000 years, manages to continuously alienate its neighbors, and, should not they lock them up in ghettos, builds walls around itself, is hardly ever made the point of discussion.” This statement exhibits the same quality as if you had written: “What I don’t understand: I believe I have a decent overview over the academic literature on violence against women. However, the fact that women, for meanwhile 5000 years, manage to continuously fall victim to rape by males is hardly ever made the point of discussion.” Important to note that you use quotation marks, when you speak of “nation”.

2)         You write: “I have never felt the urge to “put things right” with Israel. I cannot help the actions of past generations and neither do I feel “guilt”.” I hear this often and ask, whether he who says this is happy when the German national team wins a soccer match. In case the answer is “yes”, I explain that “we” cannot be used selectively. “We won the match”, but “I have nothing to do with the Holocaust. That is not a question of guilt but of responsibility.

3)         You write: “In my eyes, Israel is a postcolonial state among many, in which national borders are currently re-negotiated.” Every state is postcolonial, even Germany, once raised by Karl the Great and Otto I. the Great, to name only a few. The issue at hand is not “re-negotiations” but the constant threatening and even murder of Jews. Eradication of Jewish community members (not only Israelis) is, in fact, an explicit goal of the Hamas Charter.

4)         You write: “I believe that Israel, as a result of their current actions, shortens its chances of survival to a maximum of 10 to 15 years.” Well, that remains to be seen. I hope that you and your wife will live healthily for longer than that. And should Israel one day cease to exist, it will be the Palestinians and Iranians in collaboration with the rest of the anti-Jewish alliance that finished, what your grandfather and the likes of him could not.

I define stupidity as the condition, in which someone does not know, what he could know. The essence of what I write you today, you could have known. But you don’t.

In your e-mail, you express anti-Semite stereotypes. You are an anti-Semite.

I wish you and your wife all the best, especially health, but I want nothing more to do with you from here on out. I do not wish to communicate with ignorant people. Anti-Semitism is a crime, not an opinion.

Please do not respond to this, and don’t write me anymore. Not because what you write is evil, but because it is dumb. Your family history, Germany, Jews and Israel are your problems, not mine, and I don’t want to bother with your problems. Any contemplated shared projects are hereby irrelevant. You will not receive any further e-mails from me.

All the best,

Julian S. Bielicki

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Ms. Prof. Ph. D. Annemarie Duehrssen, a luminary of German psychoanalysis, having acquired her reputation primarily by contributing to getting psychoanalysis recognized by the health insurance industry, writes in her book, released in 1994, titled „100 years psychoanalysis in Germany“, the divestiture of psychoanalysis by National Socialism corresponds with the “wishful thinking of psychoanalysts who emigrated from Germany”. According to her it is equal to a “myth, when the retrospective historiography makes it appears as if a prospering and assertive psychoanalytic group” was “hijacked by National Socialism”. Instead, she claims, that national National Socialism was, in the “spirit of enlightenment” (sic!), responsible for the decline of “the paternalistic trait which dominated the psychoanalytic group for so long”, as well as for the fact that psychoanalysis was able to break away(!) from a “small elitist, conspired sects” with a “particularly Jewish character” (sic!).

Duehrssen construes Freudian psychoanalysis as science of the “Jewish fellows”, whose “Talmudic way of thinking” and “group dynamics still negatively affect further development of the psychoanalytic science”. However, not only the lasting damage for the “base stock of psychoanalytic intelligence” was due to “Freud and his supporters”, but ultimately, so was the Antisemitism which forced those to emigrate. According to her, German psychoanalysts were “impaired by the Jewish group”. The “deep down depreciatory attitude of Jews towards non-Jews generally prevailed especially in those groups, in which Jews were the majority. In any case, several reports of non Jewish members claiming to have felt this type of condescending judgment have originated from the psychoanalytic groups out of Berlin.” Nowadays, such “frictions between the Jews and the gentiles are no longer an intentionally reflected or even known occurrence”, she says… But “in the years in which Freud (…) expanded his empire, they did exist and they were effective.” Duehrssen’s writings against the supposed Jewish “establishment among psychoanalysts” and the “uniformly Jewish type”, who hoped “for his thousand-year kingdom”, which would bring “Jewish dominion over the world” was released by Vandenhoeck and Ruprecht. Despite numerous attempts, I did not succeed in sparking any kind of discussion about it with psychoanalysts and never received an answer from any of the ones I wrote, not even in the internet forums, in which they usually love to get excitingly upset about questions regarding fees. Among German psychoanalysts and psychotherapists, Antisemitism is a taboo and their psychoanalysis is a dead totem, except for when they actively, affectionately and enthusiastically devote themselves to the so-called “Israel-Kritik” (criticism of Israel).

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In the reputable psychoanalytic magazine “Psyche”, psychoanalyst Dr. Michael Schroeter writes :

“The ‚Here I stand, I can’t do differently‘ (…) attests to the Protestant tradition (from C.G.Jung and his notes.JSB) of a more individualistic formation of conscience, in contrast to a more solidary formation, which may be typical for Jews (from Freud and his notes.JSB). A sociological questions arises from all this, which can’t simply be discredited by the murderous abuse that went on with it.

(Schroeter, Michael In:Freuds Komitee 1912-1914, PSYCHE 6, 1995, S.533)

Schroeter is thus saying that Freud and other Jews actually had no conscience, but opportunistically acted according to their Jewish group interests, while C.G.Jung represents the honest Aryan. Once again we’re confronted with the Antisemitic pattern of the devious Jew and the honest Aryan.

A sociological question regarding the latent Antisemitism of German psychoanalysts also arises from all this, and it, too, can’t simply be discredited.

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Bernd Nitzschke is an influential training analyst, supervisor and lecturer.
Editor and publisher, an awkward luminary among psychoanalysts in Germany

The mechanisms of secondary antisemitism
Posted by Ruth Bracha on March 4th at beer7.wordpress.com

Discovered in a text by:

> Dr. phil. Bernd Nitzschke
>  Qualified Psychologist – Psychoanalyst (DGPT)
>  Psychological Psychotherapist

That’s how this gentleman introduces himself on his website. Up until today, I had no idea who he is. While searching for Sandmonkey the German text of the Freud letter to Chaim Koffler, I came across his text titled “Reconciliation – the here and now of good and evil, Siegmund Freud’s trans-cultural legacy”. I found this lecture so irritating that I printed it out and took a closer look at it.

On page 22 the author indicates that this text’s basic principle was composed in the early days following the 9/11 attacks. Clearly it’s an ideological article, not a psychological specialized text.
The summary already specifies the act of suppressing one’s drives as abstaining from seeking revenge. The fact that the historic examples, with the exception of Freud’s life story, were sought in the “Jewish-Palestinian” conflict, of all things, seems to be a reference to the supposed Jewish god of vengeance, who has been a part of the antisemitic repertoire at least since the time of Martin Luther.
The fact that Nitzschke chose the term “Jewish-Palestinian” stands out for it is noticeably ahistorical. The adjective Jewish should in fact be craving to be complemented by the term “Arabic”. Up until 1964, “Palestinian” was not a common term for the Arabic population of the British mandated territory. To the contrary, they claimed the titles of “Arabs” or perhaps “Syrians”, so that back then “Palestinian” signalized that Jews within the mandated territory were meant. Today’s Jerusalem Post for example was founded as Palestine Post in 1932 and wasn’t renamed until 1950. The adjective “Palestinian”, on the other hand, craves to be complemented by the term “Israeli”, for the state of Israel was in existence at the time the PLO came to be and the PLO knowingly set a national conflict as the crucial issue of its agenda, compared to the PLO charter, in particular article 6. It would be interesting to learn for what reason Nitzschke chose this particular combination. Could it be a question of viewing Jews in general (i.e. non-Israelis as well) as involved in this conflict, yet shield the participation of worldwide Muslims and the Arabic states in this conflict? This would imply a numerically balanced ratio in which Jews tend to be superior.

On page 2 we encounter these sentences, which were expressed as absolute truths:

> In the real life, abased people always think of revenge. And if they don’t
> seek it themselves – then they pass on their memories to the next
> generation.

To me it seems that we have the basis of negative expectations from sides of Germans against Israelis, which I have previously discussed here.

 

When abased people can’t do anything else than to plan their revenge or pass their thoughts of vengeance on to their children, then this must also apply to victims of the Nazi persecution of Jews. Following that logic, at the very least the descendants of European Jews in Israel and other places must be ensouled with vengeful thoughts especially towards Germans, including Dr. Nitzschke.

 

In respect of all that I’ve learned from Pat Santy (alias Dr. Sanity) regarding the various psychological defense mechanisms , I find it rather hilarious, that a qualified psychologist claims to know only one reaction to abasement, which however applies to everybody at all times. While I lack true understanding thereof, it appears to me that the need for revenge would be predominant in the case of narcissistic disorders:

> (…)
> Some societies like what the Palestinians have currently, mostly view each
> child as a soldier of the Jihad–without individual goals or ambitions– and
> from an early age route the child into service to the state. By the time the
> child has grown up, they have little ambition but to do the will of the
> omnipotent state and/or Allah. In this case, the grandiose self is not
> eliminated, but purposefully subjugated to act out the violent priorities of
> the state. The narcissistic defect is perpetuated when these children grow up
> and, those who do not blow themselves up in an act of ultimate union with an
> evil god, go on to mother and father more fragmented and horribly impaired
> individuals.
> In fact, throughout most of history, it has been the grandiose self that
> society has most tried to control. Either by eliminating it entirely; or
> chaining the energy it brings to the achievement of union with the omnipotent
> other.
> (…)

Here, Dr. Santy writes about the Palestinian society. I opine that the psychological mechanisms in Nazi-Germany were not too different. The rise to and the unification with the almighty state, the master race, the Fuehrer – it all matches. And so the passing on of the narcissistic defect to the next generation could have taken place. Perhaps we’re dealing with a projection of Nitzschke: The whole of humanity is being accused with a need for vengeance, that he inherited.

I won’t go into Nitzschke’s handling of Freud’s person, although there’s plenty to see in that respect, as well. I’ll skip right to “3 Reconciliation – the here and now of good and evil”. Since this title also precedes the complete text, I can’t be wrong to seek the central message here.

Preceding are two quotes, the first being:

> “Up until the founding of Israel in 1948, the Palestinians, the Jews and the Christians
> were equals in one country.” Daniel Barenboim

This statement is completely wrong, as Nitzschke himself proves on p. 15 while discussing the 1929 massacre of Hebron. Of course a musician is not exactly the best source for historically spotless analyses. To Nitzschke, Barenboim is especially advantageous for he is a Jewish historian. In my opinion this is an example of the use of alibi-Jews, which in itself is an indication of antisemitism.

The source references at the end of the text further attest to that:

Norman Finkelstein is specified as the source of information for the conflict in the Middle East and the 1. intifada. While all other names have the full first name, Finkelstein is solely identified with the initials N.G. I assume that this serves to hinder the recognition factor, for Finkelstein cannot be taken as a serious historian, however, he does have a distinct reputation of being an antisemitic alibi-Jew.

Other modern Israeli historians cited are Moshe Zuckermann, Tom Segev and Benny Morris. The former two are also popular key witnesses for anti-Zionists and anti-Semites, although less objectionable than Finkelstein. However, Nitzschke places Morris in the right-wing corner due to the fact that, under the impression of the so-called Al-Aksa-Intifada, he distanced himself from such positions after also having been a key witness for so-called pro Palestinians. So on one hand Nitzschke classifies into Jews who support his views, and, on the other hand, right-wing Jews… I’ve previously reported on this odd shifting of political standards that occurs as soon as its applied to Israel.

The idea that Jews are incapable of representing antisemitic ideas due to their Jewish heritage is racist by trend. Antisemitism is not genetically anchored, but culturally passed on. I’ve given plento of examples and explanations for Jews who failed to or chose not to withdraw from a culture coined by antisemitism in response to Kenneth Levin’s “The Oslo Syndrome. It was about four years ago, by the way, that I discussed a book by Bernard Wasserstein here.

The second quote from the The Merchant of Venice

> “You called me a dog before you had any reason to. But since I’m a dog,
> beware my fangs!”

loses its original meaning when combined with Barenboim’s quote:
If the Jews were doing just as well prior to the founding of the state as everybody else, then the “turning into dogs” can only refer to the Palestinians.

Nitzschke begins by depicting religion as a generally regressive and latent fascistic fiction. There’s no absolute-good or absolute-evil, as he lets Freud say and immediately takes it one step further: Good and evil in the form of non-absolute judgments are obsolete, namely (the shallowness of this is mind boggling) due to the unequal distribution of wealth across the globe!

On p. 10f Nitzschke also succeeds in implementing a bit of Bush-Bashing and anti-Americanism. On p. 12 the anti-Zionism continues. Nitzschke presumes that the founding of Israel mostly occurred as a result of biblical entitlement. This, of course, is humbug, just as any occupation with Herzl and the early times of Zionism can prove, regardless of how superficial it may be. Nitzschke puts on record: “One might construct a state on this politically-religious foundation, but certainly no democracy.” Since Nitzschke operates on a flawed premise, he must now dispute that Israel is a functional democracy. He does this by presenting an article by Richard Chaim Schneider in the SZ from September 2003 and using it as a basis to determine that “the religious fundamentalist increasingly rule the policy”. Initially, the coalition founded by Sharon after the elections in January of 2003 didn’t contain a single religious party, until the national-religious party joined on March 3rd. This contradicts the supposed transformation into a god state, however, Nitzschke’s obviously not too concerned with facts, but instead with substantiating his preconceived opinion.

The ideology that I distill from the text is remarkably consistent with the current mainstream in Germany.

The USA as dangerous state due to the “combination of religion and politics” (p. 11). The white man as colonial ruler. Civilization and barbarism as siamese twins (all cultures are equally good, only the culture of the white colonial ruler is evil, for it is blamed for all the evil in other cultures.) Israel as a product of religious fantasy and nationalistic eagerness, responsible for every Palestinian action. Even with regards to the massacre of Hebron, the Arabs supposedly had no other choice, because the Zionist “Betar” group demanded free access to the Wailing Wall through the muslimic district!

Yet, even through all this shallowness Nitzschke insists that his construct of ideas is not built on the hollow fundaments of “compact majorities”… (p. 12)

Well then!

https://beer7.wordpress.com/

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And here a delusional, psychotic text by the controversial German body psychotherapist Tilmann Moser, who obviously struggles with discursive thinking:

>> Intoxicated by caricatures of the prophet
On the commenting on terror in France
Tilmann Moser (2015)

The commitment-free cynic (own proud characterization: “I have no children, no wife, no car, no debt. Surely this might sound a bit euphuistical right now, but I’d rather die upright than to live on my knees.”) has never taken an imminent and cruel warning as seriously. Quite the contrary: It has further increased his defiant valor. It seems that as a 45 year old boss, he controls his ambitious and internally competing crew to such an extent, that no further concerns and no objections emerged.

Furthermore it seems that the paper put down on 30,000 subscribers was under economic downfall pressure. Whomever has to use the catholic church in France, and the orthodox Jews who provoke mockery, and even satirically long disemboweled politicians or parties as next to last enemies to stay funny causes dangerous boredom.

He must choose the last globally inflated bogey, the prophet, as a final taboo, to continue to achieve extremely satirical effects. He doesn’t need to care about the continuously endangered fate of his editorial staff, nor about the heated and drastically polarized mood in the country, the democratic-liberal mental state of the large majority of muslims condoning terrorism. They fear for their economic position and increasing segregation of their community.

He must step it up a notch to remain entertaining and feel more and more like a daring hero. As a psychoanalyst I don’t line up to reflect on the heated group dynamic in the editorial office, which appeared to resemble a maelstrom: becoming ever more provocative, ever more disdainful and ever more slanderous. It was a struggle for more elucidation, discussion and establishment of truth, even if the freedom of the press has been elevated to iconic levels, as the last European virtue so to speak.

It appeared to be committed to the murder victims, which one would only have to keep rubbing in Islam’s face in a drastic enough manner while convinced the terrorists‘ top missionary goal is to entirely destroy Europe’s freedom as a whole. It was an attack on a hated editorial department, not on the French freedom of press per se. Charlie and the disregard for threats have furthered the nation’s fear and hysteria and driven it straight into the lurking arms of Le Pen, with consequences that no one in the editorial staff seems to have considered. A responsible caution and restraint in respect of highly visible political tensions is far from internal censorship and fearful self-castration, but instead stipulates human and political prudence.

 

The Danish editorial journalist who first printed the Mohammet caricatures was already celebrated as a hero and showered with awards. He now lives in constricted and fearful retreat. Charlie got on the wrong track and I consider the editorial department a group of latent to suicidal pseudo-heroes facing journalistic demise. They have a (real?) mission of exposure and a (real?) vision of fear of the demonized prophet who threatens the world.

It would be interesting to find out which horrible image of the prophet lingers in the subconscious mind of the illustrators, who by now increasingly drive the disposed audience toward Islam (refer to Pediga). Some people are already calling to posthumously award the heroes with honorary citizen status. The brutish murders are compared to the truly polarizing disaster of the century, the Dreyfus affair. It won’t be long before the move of the murder victims who died in the name of liberty to the pantheon will be demanded. Right in the middle of the currently sickened self-esteem, France finally has national heroes or idols again, whom everyone should care about in unity and without objection.

And they just continue down that path!

Dr. Tilmann Moser, Psychoanalyst<<

http://www.tilmannmoser.de/

Furthermore, Moser writes a sentence such as: >>“Bernd Nitzschke sums up a lecture of Freud from the first world war (1915) and quotes: “You wonder why it is so easy to enthuse humans for war and assume that there is something effective within, a drive for hatred and destruction, which will counter such incitement.” This sentence could apply to the so-called hate mongers and their incited followers, whose banishment from synagogues is being debated in Germany << (Sic accentuation by JSB)

This can be read on websites of the former evangelic student pastor, who, as a psychoanalyst, operates a leftish website and a mailing list with supposedly 1000-1500 subscribers, psychoanalysts and psychotherapists, and who himself expresses antisemitic things very carefully, mostly in the form of general criticism of monotheism, but who likes to publish articles by anti-Semites who do the dirty work for him, as was the case with the “Cock of Zion”, yet censors criticism, bullies out critics in the act of the opinion-lynch-mob, excludes them from his mailing list (without notification) and mainly publishes red-red-green opinions. To him, the FAZ is but a curse word and freedom of opinion a horror, he alone decides who gets to express which opinion there. He calls this censorship “moderation”. Thus today’s psycho-scene in Germany is red-red-green waste which aggressively battles and suppresses opinions other than its own, latent or even virulent antisemitic, usually under the cover of “Israel criticism” or “humanitarianism” against “barbaric mosaic rites”. Of course, barbaric Islamic rites or other rites are not mentioned. In its push, this red-red-green, in reality brown psycho-scene rules an ever increasing growth of an already mainstream care industry in all areas of psychoanalysis, psychotherapy and psychology and to further stabilize it and has about as much in common with the educational intentions of Sigmund Freud, as Stalinism has with Marxism or catholic inquisition with the Gospel. It has become all business, corrupt, opportune and totalitarian. With antisemitic side blows and the applause of the psycho gutter, in which some people fish in troubled waters, one may be sure of that.

http://www.bbpp.de/moser-

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Psychoanalyse und Nationalsozialismus
Verbot oder Anpassung? Bruch oder Kontinuität?

Bernd Nitzschke erzählt die Geschichte der Psychoanalyse im Nationalsozialismus als Geschichte des Bruchs mit dem Linksfreudianismus

In seiner Freud-Biographie hat Ernest Jones, der als Präsident der International Psychoanalytic Association (IPA) in der Zeit von 1933 bis 1945 an der institutionellen Absicherung der Psychoanalyse maßgeblich beteiligt war, das Schicksal der Psychoanalyse unter Hitler in einem Satz zusammengefasst: »Dieses Jahr (1934 – B. N.) brachte die Flucht der noch gebliebenen Analytiker aus Deutschland und die ›Liquidierung‹ der Psychoanalyse im Deutschen Reich, eine der wenigen Taten, die Hitler vollständig gelungen sind.«

 Die Aussage ist prägnant – und falsch. Dennoch hat sie das Geschichtsbild der Mehrheit der PsychoanalytikerInnen lange Zeit geprägt, zumal die nationalsozialistische Bücherverbrennung, der auch die Werke Freuds zum Opfer fielen, das von Jones vermittelte Bild zu bestätigen schien. Mit Beginn der 1980er Jahre setzte dann aber – angestoßen durch neuere Forschungsarbeiten – eine differenziertere Betrachtung ein. Und damit gewann auch eine Kontroverse internationale Beachtung, die bis dahin eher von lokaler Bedeutung war: Was geschah mit der Psychoanalyse unter Hitler? Wurde sie »gerettet« oder »zerstört«? Auf diese Fragen hatten die beiden deutschen Fachgesellschaften – die 1910 gegründete Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft (DPG), die bei den Kongressen in Zürich 1949 und Amsterdam 1951 nicht mehr als IPA-Zweigvereinigung anerkannt wurde, und die Deutsche Psychoanalytische Vereinigung (DPV), die 1950 neu gegründet und 1951 anstelle der DPG in die IPA aufgenommen wurde – unterschiedliche Antworten gefunden.

Inzwischen hat diese Kontroverse eine Fortsetzung gefunden. Dabei geht es um die erweiterte Frage, ob die NS-Zeit einen Bruch in der Geschichte der Psychoanalyse darstellt oder ob sich über diese Zeit hinweg Kontinuitäten aufzeigen lassen. Nicht betroffen von diesem Streit ist die verbreitete Einschätzung, dass der psychoanalytischen Bewegung im Nationalsozialismus die Unabhängigkeit geraubt worden wäre. Dieser Interpretation soll mit diesem Artikel widersprochen werden.

Mein Einwand lautet: Noch bevor die Nazis in der Lage waren, die Unabhängigkeit der psychoanalytischen Bewegung zu »zerstören«, gaben die Repräsentanten der DPG (die in Absprache mit Jones und anderen Vertretern der IPA handelten) psychoanalytische Positionen so weitgehend auf, dass die Nazis psychoanalytische Institutionen zunächst tolerieren und später schrittweise übernehmen konnten. Ein Verbot der Psychoanalyse im eigentlichen Sinne hat es unter Hitler deshalb nicht gegeben.

Ich will diese These belegen, indem ich auf den Zeitraum zwischen 1933 und 1936 näher eingehe, für den sich dieser Prozess der Selbstpreisgabe deutlich nachzeichnen und anhand zweier markanter Ereignisse exemplarisch verdeutlichen lässt: Am Anfang stand der im Sommer 1933 beschlossene und zunächst geheim gehaltene Ausschluss Wilhelm Reichs aus der DPG (der damit nach den damals gültigen Statuten auch aus der IPA ausgeschlossen war); und am Ende stand im Sommer 1936 der Eintritt der DPG in das Deutsche Institut für psychologische Forschung und Psychotherapie, das so genannte Göring-Institut (nach Matthias Heinrich Göring, einem Vetter des Reichsmarschalls benannt). Zwei Jahre später, 1938, kam es dann zu der von den Nazis verlangten Selbstauflösung der DPG, die von nun an als »Arbeitsgruppe A« am Deutschen Institut geführt wurde.

Die DPG auf dem Weg zur Selbstgleichschaltung

Voraussetzung für den Beitritt der DPG in das nationalsozialistische Institut war der »freiwillige« Verzicht jener jüdischen PsychoanalytikerInnen, die noch bis Ende 1935 in der DPG verbliebenen waren, auf ihre DPG-Mitgliedschaft. Zu diesem Zweck hatte eine DPG-Mitgliederversammlung stattgefunden, an der auch der IPA-Präsident Jones teilnahm. Er berichtete darüber später in seiner Freud-Biographie: »Alsdann fuhr ich nach Berlin und präsidierte am 1. Dezember 1933 (richtig müsste es heißen: am 1. Dezember 1935 – B. N.) eine Sitzung, in der die wenigen zurückgebliebenen Juden freiwillig ihren Rücktritt nahmen, um die Vereinigung vor der Auflösung zu retten.«

 Dass es sich bei dem »freiwilligen« Ausscheiden der jüdischen Mitglieder um einen »Rettungsversuch« handelte, war eine durchaus weit verbreitete Deutung. So schrieb etwa auch Anna Freud 1936 in einem Brief an Jones, in dem sie von einem Treffen mit Felix Boehm, dem damaligen Vorsitzen der DPG, und über dessen Vorhaben, die DPG in das ›Göring-Institut‹ zu überführen, berichtete: »Mir scheint es begreiflich, dass er diesen Versuch machen will. Gelingt es nicht, so hat die Analyse nichts dabei verloren (…). Rettet er eine kleine Arbeitsgruppe in eine andere Zeit hinüber, so ist es gut.«

Als Erich Fromm, der zu dieser Zeit bereits in den USA lebte, erfuhr, dass er in Folge dieses »Rettungsversuches« aus der DPG ausgeschlossen worden sei, beschwerte er sich beim DPG-Vorstand. Der stellvertretende Vorsitzende Carl Müller-Braunschweig wies ihn daraufhin in einem Brief vom 21. März 1936 zurecht: Es sei »der freie Entschluss aller jüdischen Mitglieder« gewesen, aus der DPG auszutreten. »Also von Ausschluss kann keine Rede sein«

. Und am 25. März 1936 erhielt Fromm dann auch noch einen Brief vom IPA-Vorsitzenden Jones, der ihm kollegial mitteilte: »Dr. Müller-Braunschweig hat mir ihren Beschwerdebrief bezüglich des Austritts der jüdischen Mitglieder weitergeleitet. Es ist nicht im wortwörtlichen Sinne richtig, dass sie ausgeschlossen wurden (Sie benutzen das Wort ›ausgeschlossen‹), aber nach einer ausführlichen Diskussion in Berlin […], bei der auch ich anwesend war, wurde letztendlich entschieden, dass es im Interesse aller sei, wenn sie ihren Austritt verkündeten.« Als Ausgleich bot Jones Fromm die freie Mitgliedschaft in der IPA an. Dem Rettungsversuch des psychoanalytischen Verbands war ein Treffen zwischen dem »Arier« Boehm und Sigmund Freud vorausgegangen. Bei diesem Treffen im April 1933 in Wien hatte Boehm mit Sigmund Freud die Frage der Neubesetzung des DPG-Vorstands erörtert. Freud war damit einverstanden, dass Boehm gemeinsam mit Carl Müller-Braunschweig den DPG-Vorsitz übernahm. Allerdings hatte Boehm zwei Bedingungen zu erfüllen: Erstens sollte er Wilhelm Reich, den Freud als »bolschewistischen« Angreifer betrachtete, aus der DPG ausschließen lassen; und zweitens sollte Boehm verhindern, dass sich während der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft »innere Gegner« wie Harald Schultz-Hencke, ein Kritiker der Freud’schen Libidotheorie, »des Instituts bemächtigen und ihren Absichten dienstbar machen« konnten. Freud hatte den Wunsch, Reich aus der DPG/IPA ausschließen zu lassen, auch in einem Brief vom 17. April 1933 an den DPG-Vorsitzenden Max Eitingon geäußert: »Ich wünsche es aus wissensch.(aftlichen) Gründen, habe nichts dagegen, wenn es aus politischen geschieht, gönne ihm jede Märtyrerrolle.«

 Die »wissenschaftlichen« Gründe bezogen sich auf Reichs Einwände gegen Freuds Todestriebtheorie, die mit Reichs politischer Schlussfolgerung einhergingen, die Psychoanalyse sei als Instrument der Aufklärung auch im Kampf gegen den Faschismus einzusetzen. Die politischen Gründe im engeren Sinne, die Freud meinte, hatten mit der Tatsache zu tun, dass die DPG mit Reich als prominentem Mitglied, der in Berlin als kommunistischer Psychoanalytiker bekannt war, von den Nazis verboten worden wäre.

Boehm machte sich gleich nach der Rückkehr aus Wien daran, die mit Freud abgesprochene Strategie in die Tat umzusetzen. Bereits am 6. Mai 1933 stellte er sich gemeinsam mit Müller-Braunschweig bei einer DPG-Vollversammlung zur Wahl – und erlitt Schiffbruch. Die Mehrheit der DPG-Mitglieder stimmte gegen die beiden Karrieristen und bestätigte (wenige Tage vor der nationalsozialistischen Bücherverbrennung) den jüdischen DPG-Vorsitzenden Max Eitingon noch einmal im Amt. Ein halbes Jahr später, am 18. November 1933, gelang es Boehm und Müller-Braunschweig dann aber in einem zweiten Anlauf, die Macht in der DPG zu übernehmen. Boehm leitete die Geschäfte als Vorsitzender, während Müller-Braunschweig zum Kassenwart gewählt wurde. Als Kassenwart forderte Müller-Braunschweig von geflohenen jüdischen KollegInnen alte (Stipendien-)Schulden zurück. Und als die nicht zahlten, schrieb er am 29. Dezember 1936 entrüstet an Jones: »Es scheint uns nun, dass es nicht allein wirtschaftliche Umstände sind, die den Schuldnern die Rückzahlung erschweren, sondern dass weitgehend ein Ressentiment gegen die nunmehr ausschließlich aus Nicht-Juden bestehende Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft an der Unwilligkeit zu zahlen beteiligt ist.«

 Jones half Müller-Braunschweig daraufhin bereitwillig bei der Eintreibung der Schulden.

Neben dem Ausschluss jüdischer Mitglieder und der Einsetzung eines regimefreundlichen Vorstandes hatte die DPG aber noch eine weitere Hürde zu meistern, um im NS-Regime bestehen zu können. Sie bedurfte des Nachweises der Vereinbarkeit von Psychoanalyse und NS-Ideologie. Zu diesem Zweck hatte Boehm bereits im Sommer 1933 Gespräche mit NS-Funktionären geführt, die geglaubt hatten, die Psychoanalyse sei eine »jüdisch-marxistische Schweinerei«, wie es in einem schriftlichem Bericht Boehms an Jones heißt. Boehm überzeugte seine Gesprächspartner vom Gegenteil, indem er sie darauf aufmerksam machte, dass Wilhelm Reich, der auf den Verhaftungslisten der Gestapo stand, nicht die Psychoanalyse repräsentiere, die Freud und die DPG verträten. »Bekanntlich war Reich häufig öffentlich als Kommunist und Psychoanalytiker aufgetreten, wobei er seine Ansichten als Ergebnisse der Psychoanalyse hingestellt hatte. Gegen dieses Vorurteil (Reichs Ansichten entsprächen den Auffassungen Freuds und der DPG – B. N.) hatte ich zu kämpfen.«

 Boehms Kampf war erfolgreich. Die NS-Funktionäre forderten ihn auf, die mündlich referierte Position schriftlich einzureichen, damit ein Verbot der Psychoanalyse im NS-Staat abzuwenden sei. Diesen Auftrag gab Boehm an Müller-Braunschweig weiter, der daraufhin ein Memorandum verfasste, das er am 1. Oktober 1933 Jones und einem weiteren Vertreter der IPA, Johan van Ophujisen, in Haag vorlegte, um den Text absegnen zu lassen. Über dieses Treffen wurde auch Anna Freud informiert, die sich daraufhin mit einem zustimmenden Brief bei Boehm meldete. Nach der Rückkehr aus Haag überarbeitete Müller-Braunschweig den Text des Memorandums geringfügig, um ihn sodann unter dem Titel Psychoanalyse und Weltanschauung im nationalsozialistischen Kampfblatt Reichswart zu publizieren.

Nach dem »freiwilligen« Verzicht der Juden und Jüdinnen auf die DPG-Mitgliedschaft Ende 1935 schien dem für den Sommer 1936 geplanten Eintritt der DPG in das Deutsche Institut für psychologische Forschung und Psychotherapie nichts mehr im Weg zu stehen. Oder doch? – Die DPG-Funktionäre glaubten, sie müssten den Status der DPG als IPA-Zweigvereinigung aufkündigen, um dem Göring-Institut beitreten zu können. Sie irrten sich. 1936, im Jahr der Olympiade, legten die Nazis Wert auf internationale Anerkennung. Außerdem wollten sie die internationale Bühne für ihre politische Propaganda nutzen. Dazu heißt es in einem Brief von offizieller Seite: »Die deutsche Gruppe muss unter allen Umständen bei der Internationalen Psychoanalytischen Gesellschaft bleiben, weil sie sich in Opposition zu der Freud’schen Lehre begeben hat. Sie hätte sonst nirgends Gelegenheit, vor einem internationalen Forum die Freud’sche Lehre abzutun und damit dem jüdischen Geiste der Psychoanalyse gegenüberzutreten. Wir dürfen den Kampfmöglichkeiten nicht aus dem Wege gehen, sondern müssen im Gegenteil jede Gelegenheit ergreifen, den Gegner zu stellen.«

So nahm die DPG auf den Wunsch der Nazis die bereits ausgesprochene Kündigung der IPA-Mitgliedschaft wieder zurück und blieb als »judenreine« und auf Hitlers Mein Kampf eingeschworene Truppe bis zur Selbstauflösung 1938 eine Zweigvereinigung der IPA.

Auch auf den Beitritt der DPG zum Deutschen Institut geht Jones in seiner Freud-Biographie ein, wenngleich er nur sehr lückenhaft und anekdotisch darüber berichtet: »Es nahm einige Zeit in Anspruch, die neue Organisation auf die Beine zu stellen, und am 19. Juli 1936 traf ich Göring, Boehm und Müller-Braunschweig zu einer Besprechung in Basel […]. Ich fand in Göring einen recht liebenswürdigen und zugänglichen Menschen.«

 Göring, den Jones als liebenswürdigen Menschen beschreibt, hatte in seiner programmatischen Rede, die er auf der ersten Mitgliederversammlung des Deutschen Instituts gehalten hatte, die Grundlagen der Kooperation der Therapieschulen am Deutschen Institut folgendermaßen beschrieben: »Wer heute im nationalsozialistischen Staate lebt, muss sich darüber klar sein, dass er unter ganz anderen Bedingungen zu arbeiten hat, als in einem liberalistischen Staate, wie er vor 1933 bei uns bestand und heute noch vielfach im Ausland besteht […]. Der Nationalsozialismus nimmt heute alles für sich in Anspruch, den ganzen Menschen, auch die Wissenschaft […]. Uns Psychotherapeuten sollte es nicht schwer fallen, die Wichtigkeit der Weltanschauung zu erfassen, da ohne Weltanschauung keine Psychotherapie getrieben werden kann.«

 Nachdem er so den Primat der Politik über die Psychotherapie betont hatte, ging Göring – durchaus lobend – auf die Psychoanalyse ein: »Leider hat niemand vor Freud die Erkenntnis des Unbewussten praktisch verwertet. Die Anwendungsmöglichkeit uns zu zeigen, ist das Verdienst Freuds. Seine Methode ist Allgemeingut aller Psychotherapeuten geworden.« Zum »Allgemeingut« gehörten außerdem: »Die Erhebung einer eingehenden Anamnese, die Stellung einer exakten Diagnose, die Anerkennung des Unbewussten und seiner Fixierung an lebenswichtige Situationen und Personen der Kindheit, die Therapie durch das Bewusstmachen und das Erleben der neu erkannten Inhalte.« Neben diesen Gemeinsamkeiten benannte Göring allerdings auch Unterschiede: »Es wird also unsere Aufgabe sein, in den Vorträgen, Vorlesungen und Kursen zu versuchen, eine Scheidung zwischen jüdischer und arisch-germanischer Weltanschauung herauszuarbeiten.«

Deutsche Seelenheilkunde.
Zur inhaltlichen Ausrichtung der Psychoanalyse im NS

Mit dem Eintritt ins Deutsche Institut war schließlich ein Prozess der Anpassung, Eingliederung und Unterwerfung vollendet, dessen Bedingungen Boehm in Gesprächen mit NS-Funktionären im Sommer 1933 ausgehandelt und dessen ideologisches Begleitprogramm Müller-Braunschweig im Reichswart formuliert hatte. Müller-Braunschweig, verweist in seinem Artikel Psychoanalyse und Weltanschauung einleitend auf die »gegenwärtige Gesamtlage«, aus der sich die Notwendigkeit einer »erneuten Einwertung« der Psychoanalyse ergeben habe. Dann beschreibt er in einer für Laien verständlichen Sprache die psychoanalytische Behandlungsmethode, die nicht »auflösend und zersetzend«, vielmehr »befreiend und aufbauend« wirke. Schließlich schildert er die Therapieziele der Psychoanalyse so, wie das der SA-Mann Gauger das ein halbes Jahr später fordern sollte – in Übereinstimmung mit der nationalsozialistischen Weltanschauung: Die Psychoanalyse bemühe sich darum, »unfähige Weichlinge zu lebenstüchtigen Menschen, lebensfremde Phantasten zu Menschen, die den Wirklichkeiten ins Auge zu sehen vermögen, ihren Triebimpulsen Ausgelieferte zu solche, die ihre Triebe zu beherrschen vermögen, liebesunfähige und egoistische Menschen zu liebes- und opferfähigen, am Ganzen des Lebens Uninteressierte zu Dienern des Ganzen umzuformen. Dadurch leistet sie eine hervorragende Erziehungsarbeit und vermag den gerade jetzt neu herausgestellten Linien einer heroischen, realitätszugewandten, aufbauenden Lebensauffassung wertvoll zu dienen.« In einem Nachsatz heißt es mit Verweis auf ungenannte Kollegen dann noch: »Wir geben zu, dass nicht bei allen Veröffentlichungen des psychoanalytischen Schrifttums diese positive und schöpferische Grundhaltung deutlich genug hervortritt.«

Der Grundstein für die zukünftige Ausrichtung der psychoanalytischen Therapie im Nationalsozialismus wurde auf dem Psychotherapeuten-Kongress im Frühjahr 1934 in Nauheim gelegt. Auf diesem Kongress sollte die künftige Organisation der Psychotherapie (Hochschulausbildung, Facharztausbildung, Einordnung der Psychotherapie in die medizinisch-psychologischen Fachschaften usw.) festgelegt werden. Deshalb fanden gleichzeitig die konstituierenden Versammlungen der Deutschen allgemeinen ärztlichen Gesellschaft für Psychotherapie und der Überstaatlichen allgemeinen ärztlichen Gesellschaft für Psychotherapie statt. Im Zentralblatt für Psychotherapie, das wissenschaftlich-publizistische Organ beider Gesellschaften, wurde die Aufgabe der Gesellschaften, in deren Dienst auch die Zeitung stand, von C.G. Jung wie folgt umrissen: »Es wird […] die vornehmste Aufgabe des Zentralblattes sein, unter unparteiischer Würdigung aller tatsächlichen Beiträge eine Gesamtanschauung zu schaffen, welche den Grundtatsachen der menschlichen Seele in höherem Maße gerecht wird, als es bisher der Fall war. Die tatsächlich bestehenden und einsichtigen Leuten schon längst bekannten Verschiedenheiten der germanischen und der jüdischen Psychologie sollen nicht mehr verwischt werden, was der Wissenschaft nur förderlich sein kann.«

Was auf den ersten Blick als Widerspruch erscheinen mag, ist bei genauerer Betrachtung als Konstruktionsprinzip der neuen »deutschen Seelenheilkunde« zu erkennen: Die Komposition dieser Seelenkunde beruhte auf Selektion. Das bedeutete im Hinblick auf die Psychoanalyse die Akzeptanz all dessen, was als therapeutisch effektiv von ihr übernommen werden konnte, so z.B. die Behandlungstechnik, und die Zurückweisung all dessen, was an ihr als »jüdisch« oder gar als »jüdisch-bolschewistisch« betrachtet wurde, d.h. Menschenbild und Kulturtheorie. In einem Referat mit dem Titel Psychotherapie und politisches Weltbild hatte der Psychotherapeut und SA-Mann Kurt Gauger auf dem Kongress in Nauheim die Koordinaten der »deutschen Seelenheilkunde« bestimmt. »Es geht nicht darum, durch Aufnahme nationalsozialistischer Ausdrücke in unserer Fachsprache die Existenz der Psychotherapie dem neuen Staat als Notwendigkeit zu offerieren. Es geht darum, ob die deutsche Psychotherapie und die deutschen Psychotherapeuten dem Totalitätsanspruch des neuen Staates inhaltlich, nicht bloß formell, genügen.«

Gauger stellte auch sein Bild der Psychoanalyse vor und führte dazu aus: »Der wissenschaftliche Materialismus der Freud’schen Psychoanalyse ist aufs engste verwandt mit dem ökonomischen Materialismus der Marxisten.« Das kam einer Verurteilung gleich. Doch Gauger ließ bei aller Kritik auch manch gutes Haar an der Psychoanalyse: »Wir bestreiten nicht den Wert der Physik und der Chemie. Wir bestreiten daher auch nicht den Wert einiger Thesen der Freud’schen Psychoanalyse, die auf Grund solcher quasi naturwissenschaftlicher Beobachtung des menschlichen Seelenlebens formuliert wurden. Weltanschauliche Feindschaft besteht erst in der Sinngebung solcher Forschungsergebnisse! Anders ausgedrückt: wir bekämpfen nicht die Astronomie. Aber wir würden jedem Astronomen das Handwerk legen, der etwa die astronomische Wissenschaft als Waffe für kommunistische antireligiöse Organisationen verwenden wollte.« Das hieß: Wer – wie Wilhelm Reich – die Psychoanalyse gegen den nationalsozialistischen Staat einsetzte, wurde rückhaltlos bekämpft. Im Übrigen gebe es weder »unpolitische« Menschen noch eine politisch »neutrale« Psychotherapie. Denn jeder Mensch habe Zielvorstellungen und jede Psychotherapie habe Behandlungsziele – und die seien nun einmal mit Wertfragen, also mit weltanschaulicher Orientierung verbunden. Es komme deshalb »bei der Frage Psychotherapie und politisches Weltbild nicht auf eine ›nationalsozialistische Methode der seelischen Krankenbehandlung‹ an«, vielmehr gehe es um die Behandlungsziele. »Wenn es aber zutrifft, dass die Frage nach der seelischen Gesundheit unseres Volkes die entscheidende Frage des Nationalsozialismus ist, so entscheidend, dass sie sogar die Außenpolitik bestimmt durch die Entschließung: lieber mit Ehren unterzugehen als sklavisch leben! – Dann wird es Sie nicht mehr überraschen, wenn ich vertrete: […] Die politischste Disziplin von allen Disziplinen aber ist die Psychotherapie!«

Auch Schultz-Henke hatte sich in einem 1934 unter dem Titel Die Tüchtigkeit als psychotherapeutisches Ziel erschienenen Artikel mit eben diesen Fragen der Übereinstimmung mit der NS-Weltanschauung befasst, auf die Müller-Braunschweig im Reichswart-Artikel und Gauger in seinem Vortrag von Nauheim Antworten suchten. Er befand nun – und anders als in einer vorausgegangenen Wortmeldung – in Übereinstimmung mit seinen neo-psychoanalytischen Anschauungen, dass NeurotikerInnen geschwächte Menschen seien, die man mit Hilfe einer Therapie von Hemmungen befreien müsse, um sie stark oder »tüchtig« zu machen. Schon Müller-Braunschweig hatte im Reichswart-Artikel klar gemacht, dass mit dieser therapeutischen Zielsetzung keine schrankenlose Enthemmung gemeint sei. Er belegte dies mit Hilfe eines Freud-Zitats: »Ein böses und nur durch Unkenntnis gerechtfertigtes Missverständnis ist es, wenn man meint, die Psychoanalyse erwarte die Heilung neurotischer Beschwerden vom ›freien Ausleben‹ der Sexualität. Das Bewusstmachen der verdrängten Sexualgelüste in der Analyse ermöglicht vielmehr eine Beherrschung derselben, die durch die vorgängige Verdrängung nicht zu erreichen war. Man kann mit mehr Recht sagen, dass die Analyse den Neurotikern von den Fesseln seiner Sexualität befreit.«

 In diese Richtung zielt auch die Argumentation von Schultz-Hencke: »Das Missverständnis, als handle es sich um Herstellung von Hemmungslosigkeit, konnte sich erhalten, weil zuviel Spekulation, Begriffsschiefheit und theoretische Abwegigkeit in das Lehrgebäude Freuds von ihm selbst und seinen Schülern hineingebracht wurde. So besonders die Libidotheorie, der ›Pansexualismus‹ […]. Die Libidotheorie wird also fallen müssen und mit ihr alle zusätzlichen Spekulationen und korrespondierenden Begriffsschiefheiten. Was dann noch an neuer, vertiefter Einsicht in die Neurosenstruktur bleibt, ist immer noch großartig und erstaunlich genug.«

 Es waren Aussagen wie diese, die später immer wieder zitiert und gegen Schultz-Hencke vorgebracht wurden.

Vor allem unter Kollegen, die mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus zur Emigration gezwungen wurden, lösten solche Stellungnahmen Empörung aus. Im Hinblick auf den Reichswart-Artikel aus dem Jahr 1933 schrieb Wilhelm Reich: »Als zur Emigration gezwungenes Mitglied der deutschen psa. Vereinigung erkläre ich hiermit, dass der genannte Artikel von Müller-Braunschweig eine Schande für die gesamte psychoanalytische Wissenschaft und Bewegung darstellt. Unter Führung des Vorstandes strebt die ›Deutsche Psa. Vereinigung‹ die Eingliederung in die Deutsche Allgemeine Ärztliche Gesellschaft für Psychotherapie an, deren Reichsführer in einem Geleitwort im ›Zentralblatt für Psychotherapie‹ vom Dezember 1933 erklärte: ›Die Gesellschaft setzt von allen schriftstellerisch und literarisch tätigen Mitgliedern voraus, dass sie Adolf Hitlers grundlegendes Buch Mein Kampf mit allem wissenschaftlichen Ernst durchgearbeitet haben und als Grundlage anerkennen.‹ […] Umso größer ist die Schande der Bestrebungen führender Analytiker, sich gleichschalten zu lassen.«

Die Geschichte des Vergessens

Noch auf einem 1938 in Paris abgehaltenden Kongress hatte Jones behauptet: »Die Deutsche Vereinigung […] hat sich bisher einer beträchtlichen Selbständigkeit erfreut, eine größere Anzahl Kandidaten wurde ausgebildet und neue Mitglieder wurden aufgenommen.«

 Nach dem Ende des »Tausendjährigen Reichs« veränderte sich die Diktion schlagartig. Nun nahmen sich die deutschen PsychoanalytikerInnen vornehmlich als Objekte von Unterdrückung und Verfolgung und kaum mehr als Subjekte mit Anpassungsbereitschaft und opportunistischem Karrierestreben wahr. In der neu gegründeten Zeitschrift für Psychoanalyse, von der nur zwei Heft erschienen sind, stellte Müller-Braunschweig nun die Frage: »Benötigt unser Unternehmen eine Rechtfertigung?« Er beantwortet die Frage gleich selbst mit Hinweis auf Kontinuitäten, die trotz Verbot und Verfolgung aufrechterhalten worden seien: »Uns bedeutet der Name Freud, die Erscheinung des Begründers der modernen Tiefenpsychologie und das Werk, das er hinterlassen hat, eine Verpflichtung. Diese Verpflichtung fordert um so stärker, als – bei uns in Deutschland – eine Zeit hinter uns liegt, in der sein Name und seine Schöpfung verfemt waren. Das Regime zwang eine große Reihe derer, die ihre Lebensaufgabe darin gesehen hatten, sich der psychoanalytischen Forschung in Wort und Schrift zu widmen, auszuwandern. Das ›Berliner Psychoanalytische Institut‹, 1920 von der ›Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft‹ gegründet, das eine reiche Forschungs- und Lehrtätigkeit entfaltet und sich einen internationalen Ruf erworben hatte, musste sich den Forderungen des Regimes beugen und sich 1936 der allgemeinen deutschen psychotherapeutischen Organisation des ›Deutschen Instituts für psychologische Forschung und Psychotherapie‹ einordnen.«

 Kein Wort von den Schulden, die Müller-Braunschweig bei den Ausgewanderten einzutreiben versucht hatte; kein Wort mehr von den Maßnahmen, die gegen Juden und Jüdinnen durchgesetzt worden waren, damit die DPG ins Deutsche Institut eintreten konnte.

Was aber geschah nach dem Ende des Hitler-Regimes mit Müller-Braunschweigs Aufsatz im Reichswart? Er wurde vergessen. Und er blieb vergessen – bis er von Helmut Dahmer 1983 erneut gefunden, re-publiziert und kommentiert wurde. Nach der Re-Publikation des Reichswart-Artikels sind vereinspolitisch motivierte Beiträge zur Geschichte der Psychoanalyse unter Hitler erschienen, in denen der Reichswart-Artikel entweder gar nicht erwähnt oder als Bestandteil einer Debatte um Psychoanalyse und Psychotherapie verharmlost wurde. So hieß es zum Beispiel, in Müller-Braunschweigs Reichswart-Artikel habe »die Politik« die Darstellung der »sachliche(n) Substanz« der Psychoanalyse »nicht beeinflusst«. Und soweit darin »die Psychoanalyse auf Psychotherapie reduziert« worden sei, sei dies »kein aktuelles Zugeständnis« an das NS-Regime gewesen, vielmehr habe es sich dabei um die Fortsetzung »einer älteren Berliner Linie« gehandelt.

 Auch Schultz-Hencke setzte seine Arbeit nach 1945 fort, als sei nichts geschehen. Beim 16. Internationalen Psychoanalytischen Kongress, der 1949 in Zürich stattfand, brachte er unter dem Titel Zur Entwicklung und Zukunft der psychoanalytischen Begriffswelt« einen Vortrag zu Gehör, in dem er den metaphorischen Gebrauch psychoanalytischer Begriffe und die Analogien kritisierte, die zwischen frühkindlichem Erleben und dem Erleben psychisch kranker Erwachsener gezogen wurden. Im Lehrbuch der psychoanalytischen Therapie von Thomä und Kächele heißt es dazu Jahrzehnte später zurückblickend: »Die von Schultz-Hencke beim ersten Kongress der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung (IPV) nach dem Krieg in Zürich vorgetragene Kritik an der Libidotheorie und an der Metapsychologie würde […] heute kein Aufsehen mehr erregen und von vielen Analytikern geteilt werden.«

 In Zürich 1949 hatte das Müller-Braunschweig, der nach dem Krieg Vorsitzender der wiederbegründeten DPG geworden war, noch ganz anders gesehen. Er ergriff die günstige Gelegenheit, um in einem Vortrag Die Neoanalyse Schultz-Henckes von der Psychoanalyse aus gesehen zu kritisieren. Damit konnte Schultz-Hencke als der Prototyp des Psychoanalytikers erscheinen, der unter Hitler die Psychoanalyse preisgegeben hatte. Und Müller-Braunschweig konnte im Anschluss an seinen Vortrag von einem Verbündeten aus alten Tagen – vom immer noch amtierenden IPA-Präsidenten Jones – als einer der wenigen gelobt werden, die unter Hitler »true, real, genuine analysts« geblieben seien.

Diese Inszenierung hatte viele Vorteile: Müller-Braunschweig, der die Psychoanalyse schon einmal – damals noch gemeinsam mit Boehm – vor Wilhelm Reich »gerettet« hatte, konnte nun noch einmal als »Retter« der Psychoanalyse, diesmal vor Schultz-Hencke, gefeiert werden. Und nach den Leistungen, die Jones zur »Rettung« der Psychoanalyse unter Hitler beigetragen hatte, fragte nun in Zürich keiner mehr. Schließlich behielt auch Jones für sich, was er von seinem britischen Kollegen John Rickman, der 1946 nach Berlin gereist war, um in verdeckten Interviews die politische Einstellung deutscher PsychoanalytikerInnen zu ermitteln, über Müller-Braunschweig erfahren hatte. Rickman hatte Müller-Braunschweigs Einstellung als »dunkelgrau« eingestuft, geringfügig freundlicher als die Einstellung Boehms, die er als »dunkelgrau wenn nicht schwarz« bezeichnete. Er empfahl deshalb, beiden während der NS-Zeit tätigen Funktionären kein Amt in psychoanalytischen Organisationen mehr anzuvertrauen. Das teilte Jones dem in Zürich versammelten Kongresspublikum allerdings nicht mit. Stattdessen beauftragte er Müller-Braunschweig kurze Zeit später mit der Gründung einer neuen Gruppe, der DPV, deren 1. Vorsitzender Müller-Braunschweig wurde, nachdem er sein Amt als 1. Vorsitzender der DPG aufgegeben hatte, welches Boehm dankbar übernahm. Und so gab es nun zwei deutsche Fachgesellschaften, die jede auf ihre Weise beanspruchten, einiges zur »Rettung« der Psychoanalyse unter Hitler beigetragen zu haben. Und als dann ein halbes Jahrhundert später die DPG beim 42. Internationalen Psychoanalytischen Kongress in Nizza 2001 wieder als Provisional Society of Council in die IPA aufgenommen wurde, wurde das gespaltene Geschichtsbild ohne große historische Aussprache beiseite gelegt – so als sei nichts geschehen.

 Und so blieb der eigentliche Bruch in der Geschichte der Psychoanalyse, der mit Wilhelm Reichs Ausschluss aus der DPG/IPA begonnen und im Beitritt der DPG zum Göring-Institut einen ersten Höhepunkt erreicht hatte, der Bruch mit der von den LinksfreudianerInnen vertretenen »politischen Psychoanalyse« ,undiskutiert. Otto Fenichel hatte dieses Ende kommen sehen, als er kurz vor seinem Tod im letzten aus Los Angeles verschickten Rundbrief vom 14. Juli 1945 an die LinksfreudianerInnen schrieb: »Die Entwicklung der Psychoanalyse in der Welt und insbesondere in Deutschland hat eine Richtung eingeschlagen, die es notwendig macht zu kämpfen – nicht so sehr für die korrekte Anwendung in der Soziologie, sondern vielmehr für die Weiterexistenz der Freud’schen Psychoanalyse.«

Bernd Nitzschke

Der Autor ist in Düsseldorf als Psychoanalytiker niedergelassen, Mitbegründer des Periodikums Luzifer-Amor – Zeitschrift für die Geschichte der Psychoanalyse und korrespondierendes Mitglied der Redaktion der Zeitschrift Psychoanalyse – Texte zur Sozialforschung.

Fußnoten

  1. Gekürzte und überarbeitete Fassung eines Beitrags, der unter dem Titel »gerettet« oder »zerstört«? – Psychoanalyse unter Hitler« Fassung 2003 in der Zeitschrift für Politische Psychologie (Jg. 11, Heft 1-3, 121-144) erschienen ist
  2. Ernest Jones, Sigmund Freud – Leben und Werk, Band 3, Bern 1962, 222.
  3. Ebd., 223.
  4. Zitiert nach: Regine Lockot, Die Reinigung der Psychoanalyse. Die Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft im Spiegel von Dokumenten und Zeitzeugen (1933-1951), Tübingen 1994, 47.
  5. Zitiert nach: Rainer Funk, Erich Fromm’s Role in the Foundation of the IFPS. Evidences from the Erich Fromm Archives in Tuebingen, Lecture presented at the Workshop on the Foundation and History of the IFPS. X. International Forum of Psychoanalysis, May 5-9, 1998, Madrid.
  6. Original in Englisch; Funk, Erich Fromm’s Role, 192.
  7. Freud am 21. März 1933 an Eitingon, zitiert nach: Karen Brecht u.a. (Hrsg.), »Hier geht das Leben auf eine sehr merkwürdige Weise weiter…« – Zur Geschichte der Psychoanalyse in Deutschland, Hamburg 1985, 94.
  8. Brief an Max Eitingon vom 17.4.1933, in: Sigmund Freud, Max Eitingon. Briefwechsel, Band 2: 1906-1939, Tübingen 2004.
  9. Brecht u.a., Geschichte der Psychoanalyse, 69.
  10. Felix Boehm, Bericht vom 21.8.1934 über die Ereignisse 1933-1934. Zitiert nach: Faksimile-Abdruck in Brecht u.a. (Hrsg.), »Hier geht das Leben auf eine sehr merkwürdige Weise weiter…«, 103.
  11. Gudrun Zapp, Psychoanalyse und Nationalsozialismus. Untersuchungen zum Verhältnis Medizin/Psychoanalyse während des Nationalsozialismus, Kiel 1980, 66.
  12. Jones, Sigmund Freud, 224.
  13. Matthias Heinrich Göring, Weltanschauung und Psychotherapie, in: Zeitschrift für Psychotherapie 9/1936, 290f.
  14. Carl Gustav Jung, Geleitwort, in: Zeitschrift für Psychotherapie 6/1933, 139f.
  15. Kurt Gauger, Psychotherapie und politisches Weltbild, in: Zeitschrift für Psychotherapie 7/1934, 159.
  16. Sigmund Freud, Psychoanalyse und Libido, zitiert nach: C. Müller-Braunschweig, Psychoanalyse und Weltanschauung, in: Reichswart vom 22.10.1933, hier zitiert nach Wiederabdruck in: Hans-Martin Lohmann (Hrsg.), Psychoanalyse und Nationalsozialismus. Beiträge zur Bearbeitung eines unbewältigten Traumas, Frankfurt a.M. 1984, 110.
  17. Harald Schultz-Hencke, Die Tüchtigkeit als psychotherapeutisches Ziel, in: Zentralblatt für Psychotherapie 7/1934, 92.
  18. Wilhelm Reich, zitiert nach: Otto Fenichel, 119 Rundbriefe (1934–1945), Band I (hrsg. von Elke Mühlleitner und Johannes Reichmayr), Frankfurt a.M./Basel 1998, 103.
  19. Zitiert nach: Korrespondenzblatt – Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse 24/1939, 366.
  20. Carl Müller-Braunschweig, Geleitwort des Herausgebers, in: Zeitschrift für Psychoanalyse 1/1949, I.
  21. Michael Schröter, Manichäische Konstruktion. Kritik an zwei Studien über Wilhelm Reich und seine Konflikte mit der DPG/IPV (1933-34), in: Psyche 52/1998, 181.
  22. Helmut Thom und Horst Kächele, Lehrbuch der psychoanalytischen Therapie, Bd. 1. Berlin/Heidelberg/New York 1985, XII.
  23. Karl Fallend und Bernd Nitzschke (Hrsg.), Der »Fall« Wilhelm Reich. Beiträge zum Verhältnis von Psychoanalyse und Politik, Frankfurt a.M. 2002.
  24. Original in Englisch; Fenichel, Rundbriefe Band 2, 1945.

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Remember: Do X! Don´t do Y!

Protect innocent, respect life, defend art, preserve creativity!

What´s Left? Antisemitism!

http://www.jsbielicki.com/jsb-79.htm

Psychoanalytische Arbeitsstation

Arrêtez la psychanalyse allemande! Vivez la psychanalyse freudienne à nouveau!

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The best therapy is the knowledge

DJ Psycho Diver Sant – too small to fail
Tonttu Korvatunturilta Kuunsilta JSB
Tip tap tip tap tipetipe tip tap heija!
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They want 1984, we want 1776

They are on the run, we are on the march!

Be patient, work hard, follow your passions, take chances and don’t be afraid to fail.
I think for food

molon labe

„Die Wilden sind nicht bessere Menschen“ – Adorno

Der „autoritäre Charakter“ mit seiner narzisstischen Kränkung und seinem Sado-Masochismus, offenbart eine reaktionäre „Furcht vor der Freiheit“.

Ex Oriente Tenebris

Um Menschen zu verstehen, muß man den Sinn fürs Absurde haben.

Faschismus hat die Seiten gewechselt

„The only reason people do work for airlines is because the Nazi party is no longer hiring.“ –
Die beste Therapie ist das Wissen

Angela Merkel in BILD-Zeitung, 29. November 2004 auf die Frage, welche Empfindungen Deutschland in ihr weckt: „Ich denke an dichte Fenster! Kein anderes Land kann so dichte und so schöne Fenster bauen.“

„Wenn ein Truthahn nach tausend Tagen geschlachtet wird, erscheint der Todestag dem Truthahn als unvorhersehbar, nicht aber dem Metzger.“ – Nassim Nicholas Taleb

Schnick, Schnack, Schnuck – Schere, Stein, Papier – Extremistan, Mediokristan, Absurdistan

Die FAZ, das intellektuelle Flagschiff der Republik hat sich zu Merkel mit der Breitseite gewendet.
Dummköpfe, in Deutschland „Eliten“ genannt, werden diesen Ausdruck für eine freundliche Geste halten, für eine deutche Übersetzung des „Always Look on the Bright Side of Life“.
In den geistigen Anal-Phabetismus dieser „Eliten“ sind die „Flüchtlinge“ ohne Weiteres integrierbar, einer geht immer noch herein.
„Wart Pac pałaca, a pałac Paca“, sagen dazu die Polen, “ der eine taugt sowenig wie der andere“.
Steht doch diesem Staat eine Frau ohne Eigenschaften vor, die den von Robert Musil beschriebenen Zerfall kurz vor 1914 (huch, was war denn da?) repräsentiert und betreibt.

„Das deutsche Volk kann Revolution machen nur noch gegen sich selbst.“ – Ulrich Sonnemann

„Weil das Notwendige nicht getan werden will, eröffnet sich der Spielplatz der Selbstverwirklichung; wem Vernunft als dogmatisch gilt, der hat jedenfalls Verstand genug, seine Halluzinationen auf Punkt und Komma zum totalen System der Sozialreform auszuarbeiten. Die materialistische Kritik hatte zwar 1848 versucht, sich einen Überblick zu verschaffen, denn „Ökonomisten, Philantrophen, Humanitäre, Verbesserer der Lage der arbeitenden Klassen, Wohltätigkeitsorganisierer, Abschaffer der Tierquälerei, Mäßigkeitsvereinsstifter“ wetteiferten schon damals darum, den „wahren“ deutschen Sozialismus (der besten, größten, stärksten in der Welt Philantropie, nämlich der deutschen, à la Merkel) auf Touren zu bringen.“ – Joachim Bruhn

»Kann sein«, fuhr er in seiner Schilderung der Zukunft Österreichs fort, »daß uns, wenn wir mit den Türken Krieg führen, die Deutschen in den Rücken falln, weil die Deutschen und die Türken zusammenhalten. Wir können uns aber mit Frankreich verbünden, das seit dem Jahr einundsiebzig auf Deutschland schlecht zu sprechen is. Und schon wirds gehn. Es wird Krieg geben, mehr sag ich euch nicht.« – sagte Schwejk.

„Es gibt doch tatsächlich eine verständige Definition der Widervernunft als solcher, statt den Massenmord als den irren Versuch scharfsinniger Rindviecher zu entziffern, die paradoxe, an sich selbst unbegreifliche Identität des Kapitals als automatisches Subjekt zu liquidieren und es als fixe Qualität zu verdinglichen, als Versuch daher des volksgemeinschaftlichen Mordkollektivs, das Kapital als naturale Eigenschaft sich einzuverleiben, d.h. das „Geldrätsel“ zu lösen, indem man G — G‘ (Geld macht Geld Anm.JSB) zum Wesen des Deutschtums erhob. Weil das Mordkollektiv vom Wahn inspiriert war, in der jüdischen „Gegenrasse“ sei das Geheimnis endlos gelingender Akkumulation quasi genetisch inkorporiert, so daß es des kollektiven Raubmords bedürfe, dieses Geheimnis den Juden aus dem Leib zu reißen und den Deutschen einzuverleiben, weil es ihre negative Utopie ausmacht, sich in den „Kapitalfetisch“ zu verwandeln und sich selbst als „reiner Automat“69 darzustellen: daher konnte der Versuch, das „Tausendjährige Reich“ der definitiven Abschaffung aller Vermittlung und der Selbstdarstellung des Deutschtums als des automatischen Fetischs schlechthin nur in der barbarischen Einheit von Verstandesdiktatur und Apokalypse münden.
Der Nationalsozialismus war in dieser Perspektive „nichts anderes als“ der Versuch des Subjekts, sich selbst zu rassifizieren, um das Kapital unmittelbar als natürliche „Eigenschaft“ sich anzueignen, d.h. sein „Naturrecht“ auf die so endlos wie krisenfrei gelingende Akkumulation zu verwirklichen : eben das ist der (ja, auch: Lust-) Gewinn, den das Kollektiv aus Verfolgungswahn und Massenmord einstrich. Das war die Geschichte des Nationalsozialismus als Produktionsverhältnis, das ist der Grund dafür, daß die Deutschen nie deutscher waren als am 9. Mai 1945, daß sie seitdem die absolute Transzendenz ihrer Geschichte niemals werden vergessen können, bis endlich die „Emanzipation der Deutschen zu Menschen“(Marx) doch noch revolutionär gelingen möge. Es ist diese Überbietung jedweder Vermittlung im Mord an den Juden, die seitdem „aufgearbeitet“, bzw. voller Sehnsucht rekapituliert wird. Der öffentliche ,Diskurs‘ über den NS gleicht nicht nur einer nicht enden wollenden Trauerrede — wenn etwa die FAZ jammert, Hitler habe „das Selbstbewußtsein der einfachen Menschen gestärkt und seine Arbeitsleistung gewürdigt. Der Sinn für das Allgemeinwohl, dessen Träger der Staat ist, wurde wieder geweckt.“ — , sondern dieser ‚Diskurs‘ ist nichts anders als die Selbstdressur in die doch noch gelingen mögende Erfüllung des Hitlerschen Vermächtnisses. Es ist sein „Politisches Testament“ vom 29. April 1945, das seitdem abgearbeitet wird, sein letzter Wille, dem „internationalen Judentum und seinen Helfern“ den totalen Krieg zu erklären und dafür immer wieder aufs Neue im deutschen Staat die so klassenübergreifende wie die Klassen in sich aufhebende Volksgemeinschaft zu verschweißen, d.h. das Mordkollektiv, daß in erlogener präventiver Notwehr dagegen sich erheben solle, daß „die Völker Europas wieder nur als Aktienpakete dieser internationalen Geld- und Finanzverschwörer angesehen werden.“ Die restlose Verschmelzung der Individuen als Körper mit ihrer gesellschaftlichen Subjektfunktion hat stattgefunden, die deutsche Utopie war schon einmal Wirklichkeit gewesen: das ist der Grund für das allseits festgestellte Ausbleiben einer jeden Panik und Hysterie in der größten Krise des Kapitals seit 1929, der Grund auch dafür, das die konformistischen Revolteure etwa der Bewegung gegen das Stuttgarter Bahnhofsgrab selig identisch und zur Melodie von „Freude, schöner Götterfunken“ singen können: „Wir sind das Volk, wir sind das Geld.“ Das Urvertrauen in den Souverän ist ungebrochen (wenn nur diese Regierung nicht wäre!). (…) Der Warenhüter, das (juristische) Subjekt, in die Antinomie von Bourgeois und Citoyen, deren Synthese der Souverän in der Gestalt negativer Versöhnung ist, wie sie zuerst in der Form des Soldaten erscheint: kasernierte Mordenergie, bedingungslose Bereitschaft zum Töten und Getötetwerden, damit die Dezision (Entscheidung Anm.JSB) über Leben und Tod in letzter Instanz. (…) Im Normalzustand der Akkumulation ist der Souverän als Bedingung der Möglichkeit der Existenz von Staatsapparaten unsichtbar. Aber die Souveränität als reines Verhältnis von Befehl und Kommando, als die bedingungslose Pflicht zum Opfer und als unbedingte Freiheit zum Morden, wie sie im allgemeinen Menschen präsent ist, tritt in der großen Krise hinter den Staatsapparaten hervor und aus ihnen heraus, hebt die Gewaltenteilung auf und setzt sich absolut als „frei aus sich selbst Anfangendes“, als so ableitungs- und begründungs- wie rechtfertigungsloses „Ich will.“ (Hegel)
Die Begriff des Nationalsozialismus ist demnach, d.h., wie ihn auch der Materialist Johann Georg Elser praktisch zu fassen suchte, in der Perspektive zu entwickeln, daß Hitler als Erscheinung des allgemeinen Deutschen, als der Souverän, hinter den Staatsapparaten hervortrat und als Person unmittelbar alles, was deutsch ist, verkörperte. Darin nun konvergieren die Kritik der politischen Ökonomie und gewisse Einsichten der Psychiatrie, denn eine barbarische Gesellschaft kann nur von einem Subjekt repräsentiert und ausagiert werden, das seiner psychischen Konstitution zufolge nichts anderes als ist als eben: die negative Aufhebung des Subjekts, d.h.: ein Barbar sondergleichen.  (…) Die Gestalt des unmittelbar allgemeinen Deutschen, der in einer Person inkarnierten Souveränität, ist der archimedische Punkt, zu dessen Begriff die materialistische Kritik dringend ihrer Belehrung durch Psychiatrie und Psychoanalyse bedarf. (…)
In der Konsequenz der unmittelbaren Erscheinung des allgemeinen Deutschen erblüht ein grandioses Verschmelzungserlebnis von Masse und Macht: das Glück vermittlungsloser Identität in der verkehrten Gesellschaft. Es ist, „als ob“ die Utopie des wahren deutschen Sozialismus, „man könne allen Waren den Stempel unmittelbarer Austauschbarkeit aufdrücken“, d.h. „alle Katholiken zu Päpsten machen‘, sich in der Volksgemeinschaft realisiert hat. Das Verhältnis von Volk und Führer mündet, je intensiver der Mordwille sich ausagiert, in zwar geborgter, gleichwohl fugenloser Identität, zumindest solange, wie auch nur ein Jude noch am Leben ist und die Jagd weitergehen darf bzw.: muß. (Darum ist Israel den Deutschen Verheißung und Schrecken zugleich, eben: „Das letzte Tabu deutscher Außenpolitik“90, d.h. Objekt von Angstlust par excellence.) Der Nazifaschismus war ein Traum — das ist der Profit, den Babi Jar und Treblinka den Deutschen abgeworfen haben, denn im Massenmord hatten sie sich die absolute Transzendenz einmal schon angeeignet. Die gern beschwatzte „Unfähigkeit zu trauern“ gründet darin, daß man die Verschmelzung niemals wird vergessen können und den Staat als den Garanten sine qua non ihrer möglichen Wiederkehr versteht, d.h. als Versprechen. Es ist die Hoffnung auf das organisierte Pogrom, was gegen Panik immun macht.
Das bedeutet nicht, daß dem System des erst pazifizierten, dann oberflächlich parlamentarisierten Wahns der deutschen Ideologie keine bemerkenswerten Einsichten in die Zukunft der Krise möglich sind, auch wenn dessen Lautsprecher nicht wissen, was sie denken, bevor sie hören, was sie sagen oder lesen, was sie schreiben — so der FAZ-Kolumnist Frank Schirrmacher, der, mutmaßlich den Einflüsterungen Dietmar Daths erlegen, dies zu bedenken gibt: „Wer meint, daß die aktuelle Vernichtung des Grundvertrauens in die Rationalität ökonomischen Handelns ohne Folgen bleibt, wird sich spätestens bei den nächsten Wahlen enttäuscht sehen. Über Nacht ist die Welt des Geldes fiktionalisiert worden. Die Flucht in die Verstaatlichung, die von den Banken selbst angeführt wird ist der Bankrott der Metaphysik des Marktes.“ So verständig schreibt kein „Neues Deutschland“. Und weiter: „Jetzt, da völlige Unklarheit darüber herrscht, was ist und was nicht ist, kann nur der Staat noch dezisionistisch darüber verfügen, daß etwas und nicht vielmehr nichts existiert.“ Noch ist nicht von Juden, sondern vom Geldwert die Rede, aber jeder weiß, was gemeint ist, nämlich die Erklärung des obersten Volkswirts in der Wolfsschanze. In derlei traumwandlerischen, aber zielsicheren Inszenierungen des Staatlichkeitswahns wird die sehnsüchtige Erinnerung an wie die tätige Hoffnung auf das (neuerliche) Erscheinen des unmittelbar allgemeinen Deutschen beschworen, denn wenn schon die aktuellen „Notstandsgesetze“ nichts weniger bedeuten als eine „Revolution von oben“ — wo ist dann der Kyffhäuser, wo wartet der authentisch deutsche Revolutionär? Es ist diese unheimliche Sehnsucht, die die Linkspartei mit der Rechtspartei trotz aller, oberflächlich betrachtet, verschiedener Terminologie lange schon eint, bevor sie nun, im sich warmlaufenden „Extremismus der Mitte“, zur Volksfront sich finden werden, zugleich der Grund dafür, warum ein ausgemachter Prä-Faschist wie der „Professor für BWL an der FH Worms“, Max Otte, den Horst Köhler und die Sarah Wagenknecht in einem Atemzug und fürs haarscharf Gleiche loben kann, für deren Programm „Werden Sie ,Volkskapitalist‘!“ und für ihren Appell: „Gebt das Geld in unsere Hände!„93 Denn wer, wenn nicht wir, ist das Geld? (…) Der Traum der deutschen Ideologie ist die Verwandlung der Volksgenossen in die lebendige Münze. In diesen Verschmelzungsphantasien läuft sich die neuerliche Transformation des bürgerlichen wie des proletarischen Besitzindividuums langsam warm in das, was Johann Most treffend die „Eigentumsbestie“94 genannt hat, d.h. die selbstbewußt zynische Verschmelzung der Individuen als homogene Subjekte mit der Akkumulation. Die gesellschaftliche Mitte, d.h. der Angelpunkt der falschen Gesellschaft wie der Nullpunkt ihres Bewußtseins zugleich, hat längst G — G‘ als ihr Naturrecht proklamiert und sinnt jetzt auf Rache dafür, daß niemand „den echten Wert der Bilanzen“‚ kennt. Denn, so Marx, „in dem zinstragenden Kapital ist die Vorstellung vom Kapitalfetisch vollendet, die Vorstellung, die dem … Geld die Kraft zuschreibt, durch eine eingeborene geheime Qualität, als reiner Automat, in geometrischer Progression Mehrwert zu erzeugen, so daß es … allen Reichtum dieser Welt für alle Zeiten als ihm von Rechts wegen gehörig und zufallend schon längst diskontiert hat.“96 Das ist die historische Mission der Eigentumsbestie, daß es den Fetischismus und die Naturalisierung der gesellschaftlichen Verhältnisse nicht länger, wie es der akademische Marxismus glauben machen möchte, als die nur historische „zweite Natur“, d.h. bloße Kulisse und Simulation des „als ob“ dulden mag, sondern als die erste, rassische Qualität des Deutschtums setzen und sich einverleiben will.
„Aller Reichtum dieser Welt für alle Zeiten“, und dies von Staats und „von Rechts wegen“, sagt Marx, d.h. eben: das tausendjährige Reich glücklich gelingender Akkumulation im endlich doch noch vollbrachten Endsieg vollendeter Selbstrassifizierung.  (…) Wo alle darum kämpfen, ein kleines Licht in einer großen Finsternis zu sein, wo ein jeder seine Utopie „vorlebt“, da treibt man sich gegenseitig in die allgemeine Umnachtung und hat sein Spaßvergnügen dabei 
“ – Joachim Bruhn

„Rasse heute ist die Selbstbehauptung des bürgerlichen Individuums, integriert im barbarischen Kollektiv.“ – Max Horkheimer/Theodor W. Adorno

Der Mensch ist nur noch eine staatsnotwendige Fiktion und als solche ist er das natürliche Material des Staates, der homogenisierte Lehm, der gelehmte Homo, aus dem die Staatspyramiden entstehen.

Zum Lernen muß man alleine sein. Wer nicht alleine sein kann, kann nicht lernen. Beziehuhngssüchtige, die ständig in Gruppen sein wollen, die ständig Kontakte suchen, auch elektronisch, im Internet, Handy, Kneipe, in sonstigen Gemeinschaften, Communities, werden zu Loosern, wenn sie es nicht bereits sind. Der Mensch ist ein Idividuum, er will jedoch lieber wie ein Regenwurm in einem Wurmhaufen vegetieren. Wo ein Wir ist, verschwindet das Ich. Aber nur ein Ich kann denken, das Wir kann lediglich fühlen, wie Würmer, die nur aus Bäuchen bestehen. Dann gibt es eine Volksgemeinschaft, die nicht denken kann, aber auf ihr Bauchgefühl stolz ist. Die Folge vom Bauchgefühl ist, was hinten herauskommt. Und darauf, was hinten herauskommt sagt der Deutsche, kommt es ja an. Und hinten kommt bestenfalls nur heiße Luft und Scheiße heraus.

“I think it’s very healthy to spend time alone. You need to know how to be alone and not be defined by another person.” ― Oscar Wilde

Das Leben: zum Teil Freiheit, zum Teil Sicherheit
Totale Freiheit, totale Sicherheit bringen nur den Tod.

„Nie waren die Deutschen deutscher als am 9. Mai 1945, und deshalb war der Nazi-Fa­schismus keine Enthüllung und keine Offenbarung, sondern ein Produktionsverhältnis im durchschlagendsten Sinne: die Produktion der Barbarei als einer qualitativ neuen, dem Kapital im doppelten Sinne des Wortes entsprungenen Gesellschaftlichkeit. Der Antisemitismus er­schöpft sich keineswegs ,schon‘ darin, eine Verfolgungs- und Vernichtungspraxis zu initiieren, d.h. die sog. „Endlösung“, sondern er war zugleich die Produktion des Deutschen an und für sich, d.h. die Transformation der Bevölkerung in das deutsche Volk, d.h. dessen tatsächliche Enderlösung. Die entscheidende Frage ist also, was eigentlich das Mordkollektiv davon gehabt hat, was sein Movens war, die Tat zu begehen, und wie es sich selber begierig, lustvoll und lei­denschaftlich in der Verfolgung und Ermordung der Juden als etwas substantiell Neues konsti­tuiert hat — und wie das, was schließlich konstituiert worden ist, in der Gegenwart als die zum „Tausendjährigen Reich“ noch fehlenden 988 Jahre fortwest und die Bedingung der Möglich­keit dessen ist, daß die Krise, wie sie seit Jahren in den schwarzen Messen des nationalökono -mischen Okkultismus abgefeiert wird, von den Landsleuten so überaus gelassen, fast stoisch schon, hingenommen wurde und wird.“ – Joachim Bruhn

Die Kontrolle über die unkontrollierte Masseneinwanderung haben sich Einwanderer erkämpft.

Es gilt die Gesinnung, nicht die Realität«Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus.‘ Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus.» – Ignazio Silone
«Antifa ist die linke Ausprägung des Faschismus. Sie ist also selbst das, was sie vorgibt zu bekämpfen.»

Sklaven träumen nicht davon, freie Menschen, sondern Sklavenhalter zu werden.

„Wer widerspricht, wird nicht widerlegt, sondern zum Schweigen gebracht.“ – Norbert Bolz

„Die Sprache ist im Guten wie im Schlechten nicht mehr Medium der Erkenntnis, sondern der kulturellen Hegemonie. (..) Wo sich statt Antagonismen Spannungsfelder auftun, hat der Geist bereits kapituliert. (…) Eine Welt, in der alle einander wechselseitig als kompatibel anerkennen und stets »das Gemeinschaftliche im Auge behalten«, kann schwerlich etwas anderes als die Hölle auf Erden sein. (…) Die Beliebigkeit ist also nicht harmlos, sondern hat hier wie auch sonst ein bestimmtes Ziel: die Zerstörung individueller Urteilskraft zugunsten einer Logik der »Anerkennung«, in der jeder Lüge Recht gegeben und jede triftige Erkenntnis in die Schranken ihres »Standorts« verwiesen wird.“ – Magnus Klaue

„Hochverrat ist eine Frage des Datums“ – Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord

Die Skandalisierung eines Skandals ist eine in deutschen Medien meisterhaft beherrschte Disziplin.

„Es ist eine alte Weisheit, dass Macht stets die Verführung mit sich bringt, sie zu missbrauchen.“ – Wolfgang Schmidbauer

„C.G.Jung war ein psychoanalytischer Faschist, ein faschistisch schäumender Psychoanalytiker. “ – Ernst Bloch

„Die tatsächlich bestehenden und einsichtigen Leuten schon längst bekannten Verschiedenheiten der germanischen und jüdischen Psychologie sollen nicht mehr verwischt werden, was der Wissenschaft nur förderlich sein kann“ (…) „Die Gesellschaft (die Internationale Allgemeine Ärztliche Gesellschaft für Psychotherapie (IAÄGP). Anm.JSB) setzt von allen ihren schriftstellerisch und rednerisch tätigen Mitgliedern voraus, daß sie Adolf Hitlers grundlegendes Buch ›Mein Kampf‹ mit allem wissenschaftlichen Ernst durchgearbeitet haben und als Grundlage anerkennen. Sie will mitarbeiten an dem Werke des Volkskanzlers, das deutsche Volk zu einer heroischen, opferfreudigen Gesinnung zu erziehen.“ C.G.Jung

„Ich weiß nicht, was passieren muss, bis endlich was passiert.“
„Ulrike Maria Stuart“ von Elfriede Jelinek

„Auch der sublimste erkenntnistheoretische Idealismus führt unweigerlich zum Solipsismus, zur Vergottung des Ichs, einer Elite, einer Rasse und endet schließlich im blutigsten Imperialismus.“ John F. Rottmeister

„Alles, was noch nicht gewesen ist, ist Zukunft, wenn es nicht gerade jetzt ist.“ – Angela Merkel 

Psychoanalyse ist eine Erhebung über die Situation. Von oben hat man bessere Aussicht.

„Kritische Theorien, wie die Freudsche, artikulieren eine Erfahrung, die mit den jeweils herrschenden Denk- und Wahrnehmungsweisen unvereinbar ist. Gerade in dem, was der Konvention als unbrauchbar, als Abfall gilt und wovon in Wissenschaft und Lebenspraxis methodisch abgesehen wird, entdecken die Revolutionäre der Denkart das Neue, das ei¬ne bestehende Einrichtung des Lebens in Frage stellt. Indem sie an das Ausgegrenzte und erfolgreich Vergessene erinnern, markieren sie den Mangel der Ordnung, die über dem Grab der verworfenen Alternativen triumphierend sich erhebt. Und das dem Status quo verschworene Kollektiv stempelt solche Alchimisten, die aus Dreck Gold zu machen schei¬nen, stets zu Außenseitern6 . Aus der Erfahrung dessen, was den vorherrschenden, institutionalisierten Zwecken widerstrebt, erschüttern die Neuerer deren fraglose Geltung.“ – Helmut Dahmer

Die Umwälzung nach 1945  führte nicht zur Überwindung des Nationalsozialismus  als Ideologie der deutschen Volksgemeinschaft, sondern rief lediglich die eitle Illusion hervor, daß mit der Kritik am Nationalsozialismus das nationalsozialistische Dünken selbst und seine innere Konflikthaftigkeit mit dem Judentum überwunden sei.

„Wie es Tatbestände gibt, die die Sinne in die Irre führen, wie im Fall der optischen Täuschung, so gibt es welche, die die unangenehme Eigenschaft haben, dem Intellekt Schlüsse zu suggerieren, die gleichwohl falsch sind.“ – Christoph Türcke

Das Geschlecht ist ein sozialer Konstrukt? Berg, Tal, See und das Meer auch!

Bereits Marx diagnostizierte den Deutschen das Umkippen von Ideologie in Wahn und Lüge. Wie gegenwärtig der Fall ist, neigen die Deutschen zu Ausbrüchen des kollektiven Wahns, der Massenpsychose mit zunehmendem Realitätsverlust.
Der Wahn ist kurz, die Reue lang, pflegte meine Großmutter zu sagen.

Nach dem I. Psychosputnik-Gesetz verwandelt sich der frei florierende Zynismus ab gewissem Verdichtungsgrad seiner Intensität in hochprozentige Heuchelei, analog zu einer atomaren Kernschmelzereaktion. Diesen Prozess der zunehmenden Zynismuskonzentration mit anschliessender Explosion der Heuchelei kann man sehr deutlich gegenwärtig in Deutschland beobachten. Das Denken ist weggeblasen, pulverisiert, das (Hoch)Gefühl ist voll an seine Stelle getreten.

»Indem (der gesunde Menschenverstand) sich auf das Gefühl, sein inwendiges Orakel, beruft, ist er gegen den, der nicht übereinstimmt, fertig; er muß erklären, daß er dem weiter nichts zu sagen habe, der nicht dasselbe in sich finde und fühle; – mit anderen Worten, er tritt die Wurzel der Humanität mit Füßen. Denn die Natur dieser ist, auf die Übereinkunft mit anderen zu dringen, und ihre Existenz nur in der zustande gebrachten Einheit der Bewußtseine. Das Widermenschliche, das Tierische besteht darin, im Gefühle stehenzubleiben und nur durch dieses sich mitteilen zu können.« – G.W.F. Hegel, Phänomenologie des Geistes

„Die Verschleierung eigener Positionen durch Zitate und Zitatselektion dient dazu, eigene Positionen unkenntlich zu machen.“ – Ursula Kreuzer-Haustein

„Die Neurose ist das Wappen der Kultur.“ – Dr. Rudolf Urbantschitsch, Seelenarzt; „Sehr schön, aber es laufen derzeit schon weit mehr Heraldiker als Adelige herum.“ – Karl Kraus, Schriftsteller

„Zuerst verlieren die Menschen die Scham, dann den Verstand, hernach die Ruhe, hierauf die Haltung, an der vorletzten Station das Geld und zum Schluß die Freiheit.“ – Karl Kraus

„Ausbeutung heißt Beute machen, sich etwas durch Gewalt aneignen, was nicht durch eigene Arbeit geschaffen wurde, sich etwas nehmen, ohne Gleichwertiges zurückzugeben – Maria Mies

»Die Psychoanalyse ist eine Panne für die Hierarchie des Denksystems« – Pierre Legendre

Psychoanalyse entwickelt sich nicht weiter, weil sie nicht angewandt wird, es wird nur über sie gesprochen.

»Sie wissen, daß der Kampf des wissenschaftlichen Geistes gegen die religiöse Weltan­schauung nicht zu Ende gekommen ist, er spielt sich noch in der Gegenwart unter unseren Augen ab … Die erste Einwendung, die man hört, lautet, … die Wissenschaft ist zur Be­urteilung der Religion nicht zuständig. Sie sei sonst ganz brauchbar und schätzenswert, solange sie sich auf ihr Gebiet beschränkt, aber die Religion sei nicht ihr Gebiet, da habe sie nichts zu suchen … Die Religion darf nicht kritisch geprüft werden, weil sie das Höch­ste, Wertvollste, Erhabenste ist, was der menschliche Geist hervorgebracht hat, weil sie den tiefsten Gefühlen Ausdruck gibt, allein die Welt erträglich und das Leben lebenswür­dig macht … Darauf braucht man nicht zu antworten, indem man die Einschätzung der Religion bestreitet, sondern indem man die Aufmerksamkeit auf einen anderen Sachver­halt richtet. Man betont, daß es sich gar nicht um einen Übergriff des wissenschaftlichen Geistes auf das Gebiet der Religion handelt, sondern um einen Übergriff der Religion auf die Sphäre des wissenschaftlichen Denkens. Was immer Wert und Bedeutung der Religion sein mögen, sie hat kein Recht, das Denken irgendwie zu beschränken, also auch nicht das Recht, sich selbst von der Anwendung des Denkens auszunehmen … Eine auf die Wissen­schaft aufgebaute Weltanschauung hat außer der Betonung der realen Außenwelt wesent­lich negative Züge, wie die Bescheidung zur Wahrheit, die Ablehnung der Illusionen« (Freud, 1933, S. 182 ff. und S. 197).

„Freuds »Religions«-Kritik galt den »Neurosen« genannten Privatreligionen (Heiraten, romantische Liebe, Gier, Ethik und Moral, etc. Anm. JSB) ebenso wie den kollektiven (Nation, Gutmenschen, Sport, etc. Anm. JSB);“ – Helmut Dahmer

Freud prognostizierte, die bestehende Gesellschaft werde an einem Übermaß nicht absorbierba­rer Destruktivität zugrundegehen. (sofern nicht »Eros« interveniere (Eros ist nicht Ficken, sondern Caritas. Anm. JSB)).

„Wer dem Kult der »Werte« frönt, kann unsanft erwachen, wenn im Kampf der Klassen und Parteien, von dem er sich fernhält, Gruppen obsiegen, auf deren Pro­gramm eine »Umwertung der Werte«, z. B. die Aufwertung von »Un­werten« steht.“ – Helmut Dahmer

»Hinsichtlich der allgemeinen nervlichen Belastung wirkte die Lage im Dritten Reich auf den psychischen Zustand des Volkes ziemlich ambivalent. Es unterliegt kaum einem Zwei­fel, daß die Machtergreifung zu einer weitverbreiteten Verbesserung der emotionalen Ge­sundheit führte. Das war nicht nur ein Ergebnis des Wirtschaftsaufschwungs, sondern auch der Tatsache, daß sich viele Deutsche in erhöhtem Maße mit den nationalen Zielen identifizierten. Diese Wirkung ähnelte der, die Kriege normalerweise auf das Auftreten von Selbstmorden und Depressionen haben. (Das Deutschland der Nazizeit verzeichnete diese Erscheinung zweimal: nämlich 1933 und 1939.) Aber gleichzeitig führte das intensi­vere Lebensgefühl, das von der ständigen Stimulierung der Massenemotionen herrührte, auch zu einer größeren Schwäche gegenüber dem Trinken, Rauchen und Vergnügungen« – Richard Grunberger

Von Anfang an hat­te Hitlers Regime auch den Anstrich der Rechtmäßigkeit

„Die psychiatrischen Truppen der »kaiserlichen deutschen Psychiatrie« (Alexander und Selesnick, 1966, S. 214) jedoch, die 1914 ins Feld zogen, bekriegten immer noch die Krankheit, den äußeren Eindringling in ein gesundes System, und nicht die Neurose, das innere Ungleichgewicht zwischen Psychodynamik, Umwelt und Geschichte.“ – Geoffrey C. Cocks (Diese Einstellung herrscht bis heute in der deutschen Psychotherapie und findet explosionsartige Vermehrung im KOnzept der sog. „Traumatisierung“. Anm- JSB)

Der Plural hat kein Geschlecht.

„Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.“ -Albert Einstein

„Der psychoanalytische Bei­trag zur Sozialpsychologie der jüngsten Vergangenheit (und Gegenwart Anm.JSB) und ihrer Verar­beitung ist heute ebenso unerwünscht wie die Libidotheorie zu Anfang des Jahrhunderts.“ – I.Kaminer

»Ein böses und nur durch Unkenntnis gerechtfertigtes Mißverständnis ist es, wenn man meint, die Psychoanalyse erwarte die Heilung neurotischer Beschwerden vom >freien Ausleben< der Sexualität. Das Bewußtmachen der verdrängten Sexualgelüste in der Analyse ermöglicht vielmehr eine Beherrschung derselben, die durch die vorgängige Verdrängung nicht zu erreichen war. Man kann mit mehr Recht sagen, daß die Analyse den Neurotiker von den Fesseln seiner Sexualität befreit.« – Sigmund Feud, Gesammelte Schriften«, Band XI, S. 201 ff.)

Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Dummheit äußert sich heute als empörter Moralismus.

Liebe: nur bestenfalls eine Mutter akzeptiert ihr Kind, so wie es ist, ansonsten muß man Erwartungen anderer erfüllen, um akzeptiert zu werden.

Früher galt als mutig, wer ein Revolutionär war, heute reicht es schon, wenn einer seine Meinung behält.

“Jeder fünfte Bewohner des Westjordanlandes ist ein israelischer Siedler”, greint die Generaldelegation Palästinas heute auf ihrer Homepage.
Und jeder fünfte Bewohner Israels ist ein palästinensischer Araber.
So what?

Werte ohne Einfühlungsvermögen sind nichts wert.

Manche Menschen fühlen physischen Schmerz, wenn sie ihre gewohnten Vorstellungen zugunsten der Realität korrigieren sollen, sie wenden ihre gesamte Intelligenz mit Unterstützung ihrer Agressivität auf, um die Realität nicht zu erkennen und ihr Selbstbild unverändert beizubehalten.

Immer mehr fühlen, immer weniger denken – Der Mensch unterscheidet sich vom Tier nicht durch Gefühle, denn Säugetiere haben die gleichen Gefühle, wie der Mensch: Trauer, Angst, Wut, Liebe, sondern durch sein Denken. Wenn er denkt, falls er denkt.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

„Sagen Sie meiner Mutter nicht, daß ich in der Werbung arbeite. Sie denkt, ich bin Pianist in einem Bordell.“ – Jacques Seguela

BILD: FAZ für Hauptschüler

Wer „ich will frei sein“ sagt, und es sagen viele, der ist ein Idiot. Denn das höchste was der Mensch als Freiheit haben kann, ist die Freiheit, seine Pflicht frei zu wählen.

“Im Streit um moralische Probleme, ist der Relativismus die erste Zuflucht der Schurken.“ Roger Scruton

Nonkonformistische Attitüde und affirmative Inhalte – einer Kombination, die schon immer die linksdeutsche Ideologie gekennzeichnet hat. – Stephan Grigat

Es sind dieselben, die behaupten, das Geschlecht wäre nicht biologisch angeboren, sondern nur ein soziales Konstrukt, und zugleich daß die Homosexualität kein soziales Konstrukt wäre, sondern biologisch angeboren.

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

„Es gibt zwei Dinge“, so wußte Hitler schon 1923, „die die Menschen vereinigen können: gemeinsame Ideale und gemeinsame Kriminalität“ .

Nach der gewaltsamen Beendigung des Mordens durch die Alliierten waren die Deutschen (und sind es bis heute geblieben) noch deutscher als zuvor.

„Der Staat sind wir“: Dies Credo der Sozialdemokratie Ferdinand Lassalles war die Wahrheit der Volksgemeinschaft, und der Nazismus war die vermittlungslose Basisdemokratie der Deutschen.

Die Demokratie der Bürger ist die interessierte Demutsadresse an den autoritären Staat.

„Die deutsche Nation ist das Apriori dieser seltsamen Wissenschaft, die

vorgibt, nichts zu kennen als Quellen, Quellen und nochmals Quellen, nichts als das

lautere Plätschern der Tatsachen und das ungetrübte Sprudeln der Empirie. Die

Quelle aber ist der Historie, was der Jurisprudenz das Indiz: Spielmaterial, bloße

Illustration des Systemzwangs zum Rechtsfrieden, d.h. empirische Legitimation der

vorab existenten letzten Instanz, an der jede Berufung aufhört und jede Revision

endet. Egal, wer Recht hat, solange nur Recht ist; was immer die Quellen sagen,

ein Beweis gegen die Nation wird sich daraus nie und nimmer folgern lassen.“ (…)

„Historische Wahrheit wird nach dem Modell von Meinungsumfragen vorgestellt;

kein Sample jedoch wird je repräsentativ genug sein,

um der deutschen Nation als solcher die Taten der Nazis zuzurechnen.

Die juristische Methode dieser seltsamen Wissenschaft, die sich die Behandlung der

Geschichte anmaßt, weiß so überaus sorgfältig zwischen Intention und Resultat zu

scheiden, daß der einzig noch mögliche Weg historischer Wahrheitsgewinnung, der

allerdings leider ausgeschlossen ist, Psychoanalyse wäre.“ – Joachim Bruhn

Da die Psychoanalyse heute auch nur noch ein korruptes Racket ist, würde sie nicht helfen.

 Der Himmel, wenn er sich schon öffnet, zitiert sich am liebsten selbst. 

Je verkommener eine menschliche Kreatur, desto eher fühlt sie sich beleidigt, respektlos behandelt, in ihrer Ehre verletzt.

Der Nicht-Antisemit ist ein Antisemit, der nach der derzeitigen deutschen Rechtsprechung, Israel, Juden diffamiert, diskriminiert, delegitimiert, jedoch nicht expressis verbis das Ziel der dritten Reichs, den Holocaust, die Judenvernichtung, befürwortet.

Aus Deutschland erreicht mich „tiefe Sorge um den Friedensprozess“. Vorsicht: Wo ist es im Nahen und Mittleren Osten derzeit so friedlich und vergleichsweise gewaltarm wie in Israel? Wo leben Araber derzeit sicherer als in Israel? Wo haben sie besseren Zugang zu Bildung, Arbeit, Konsum und medizinischer Versorgung? – Götz Aly

Islam ist weniger eine Religion und mehr eine totalitäre Gesellschaftsordnung, eine Ideologie, die absoluten Gehorsam verlangt und keinen Widerspruch, keinerlei Kritik duldet und das Denken und Erkenntnis verbietet. Der wahre Islam ist ganz anders, wer ihn findet wird eine hohe Belohnung erhalten.

Der religiöse Rassismus der Islamisten, der den völkischen Rassismus der Nazis ersetzt hat, erklärt Allah zum Führer und die Jihadisten zu seiner privilegierten Kampftruppe: Wenn man so will, zu Allahs SS. Der Zusammenhalt dieser Kampftruppe wird über die Jenseitserwartung von Hölle und Paradies, also über das Instrument der religiösen Angst, sichergestellt. Diese Selbstbildfantasie der Islamisten ist mit ihrer (zumeist antijüdischen) Feindbildfantasie untrennbar verknüpft. – Matthias Küntzel

Wahnsinn bedeute, immer wieder das gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten.

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren.

Irritationen verhelfen zu weiteren Erkenntnissen, Selbstzufriedenheit führt zur Verblödung,

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch.

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen.

Wenn jemand etwas zu sagen hat, der kann es immer sehr einfach sagen. Wenn jemand nichts zu sagen hat, der sagt es dann sehr kompliziert.

Sucht ist, wenn jemand etwas macht, was er machen will und sucht jemand, der es macht, daß er es nicht macht und es nicht machen will.

Sollen die Klugen immer nachgeben, dann wird die Welt von Dummen regiert. Zu viel „Klugheit“ macht dumm.

Wenn man nur das Schlechte bekämpft, um das Leben zu schützen, bringt man gar nichts Gutes hervor und ein solches Leben ist dann nicht mehr lebenswert und braucht nicht beschützt zu werden, denn es ist dann durch ein solches totales Beschützen sowieso schon tot. Man kann so viel Geld für Versicherungen ausgeben, daß man gar nichts mehr zum Versichern hat. Mit Sicherheit ist es eben so.

Zufriedene Sklaven sind die schlimmsten Feinde der Freiheit.

Kreativität ist eine Intelligenz, die Spaß hat.

Wen die Arbeit krank macht, der soll kündigen!

Wenn Deutsche über Moral reden, meinen sie das Geld.

Ein Mensch ohne Erkenntnis ist dann  lediglich ein ängstlicher, aggressiver, unglücklicher Affe.

Denken ist immer grenzüberschreitend.

Der Mob, der sich das Volk nennt, diskutiert nicht, sondern diffamiert.

Legal ist nicht immer legitim.

Wer nicht verzichten kann, lebt unglücklich.

Sogenannte Sozial-, Kultur-, Geisteswissenschaften, Soziologie, Psychologie, Psychotherapie, Psychoanalyse, sind keine Wissenschaften mehr, sondern immanent religiöse Kultpropheten, organisiert wie Sekten. Es sind Sozio-, Pädago- und Psychokratien, Rackets, die Erkenntnis nicht fördern, sondern verhindern.

Ohne eine starke Opposition atrophiert jede scheinbare Demokratie zur Tyrannei, und ebenso eine Wissenschaft, zur Gesinnung einer Sekte.

Man kann alles nur aus gewisser Distanz erkennen, wer sich ereifert, empört, wer mit seiner Nase an etwas klebt, der hat die Perspektive verloren, der erkennt nichts mehr, der hat nur noch seine Phantasie von der Welt im Kopf. So entsteht Paranoia, die sich Religion, und Religion als Politik, sogar als Wissenschaft nennt.

Islamisten sind eine Gefahr, deswegen werden sie als solche nicht gesehen. Juden sind keine Gefahr, deswegen werden sie als solche gesehen. So funktioniert die Wahrnehmung von  Feiglingen.

Humorlose Menschen könner nur fürchten oder hassen und werden Mönche oder Terroristen.

Menschen sind nicht gleich, jeder einzelne Mensch ist ein Unikat.

Erkenntnis gilt für alle, auch für Muslime, Albaner, Frauen und Homosexuelle.

Islam gehört zu Deutschland, Judentum gehört zu Israel.

Der Konsensterror (Totalitarismus) ist in Deutschland allgegenwärtig.

Es wird nicht mehr diskutiert, sondern nur noch diffamiert.

Es ist eine Kultur des Mobs. Wie es bereits gewesen ist.

Harmonie ist nur, wenn man nicht kommuniziert.

Man soll niemals mit jemand ins Bett gehen, der mehr Probleme hat, als man selbst.

>>Evelyn Waugh, sicherlich der witzigste Erzähler des vergangenen Jahrhunderts, im Zweiten Weltkrieg, herauskommend aus einem Bunker während einer deutschen Bombardierung Jugoslawiens, blickte zum Himmel, von dem es feindliche Bomben regnete und bemerkte: “Wie alles Deutsche, stark übertrieben.“<< Joseph Epstein

Man muß Mut haben, um witzig zu sein.

Dumm und blöd geht meistens zusammen.

Charlie Hebdo: solche Morde an Juden sind euch egal, mal sehen wie”angemessen”  ihr reagiert, wenn (wenn, nicht falls) eure Städte von Islamisten mit Kasam-Raketen beschossen werden.

Christopher Hitchens großartig: „In einer freien Gesellschaft hat niemand das Recht, nicht beleidigt zu werden.“

Je mehr sich jemand narzisstisch aufbläht, desto mehr fühlt er sich beleidigt und provoziert.

“Das Problem mit der Welt ist, daß die Dummen felsenfest überzeugt sind und die Klugen voller Zweifel.” – Bertrand Russel

Das Problem mit den Islamisten in Europa soll man genauso lösen, wie es Europa für den Nahen Osten verlangt: jeweils eine Zweistaatenlösung, die Hälfte für Muslime, die andere Hälfte für Nicht-Muslime, mit einer gemeinsamen Hauptstadt.

Was darf Satire? Alles! Nur nicht vom Dummkopf verstanden werden, weil es dann keine Satire war.

Islamimus ist Islam, der Gewalt predigt.

Islam ist eine Religion der Liebe,und wer es anzweifelt, ist tot.

Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke. Der Islam ist die friedliche Religion der Liebe George Orwell 2015

Islam ist verantwortlich für gar nichts, Juden sind schuld an allem.

Islamisten sind Satanisten. Islamismus ist eine Religion von Idioten.

Leute fühlen sich immer furchtbar beleidigt, wenn man ihre Lügen nicht glaubt.

Jeder ist selbst verantwortlich für seine Gefühle.

Die Psychoanalyse geht niemanden außer den Psychoanalytiker und seinen Patienten etwas an, und alle anderen sollen sich verpissen.

“Zeit ist das Echo einer Axt
im Wald.
Philip Larkin, Gesammelte Gedichte

Wenn jemand wie Islamisten sein Ego endlos aufbläht, dann verletzt er seine eigenen Gefühle schon morgens beim Scheißen.

„Die sieben Todsünden der modernen Gesellschaft: Reichtum ohne Arbeit Genuß ohne Gewissen Wissen ohne Charakter Geschäft ohne Moral Wissenschaft ohne Menschlichkeit Religion ohne Opfer Politik ohne Prinzipien.“
―Mahatma Gandhi

„Wo man nur die Wahl hat zwischen Feigheit und Gewalt, würde ich zur Gewalt raten.“
―Mahatma Gandhi

Warum zeigt sich Allah nicht? Weil er mit solchen Arschlöchern nichts zu tun haben will.

„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus’. Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus’.”  – Ignazio Silone

Politische Korrektheit verlangt eine Sprache für ein Poesiealbum.

Psychoanalyse ist frivol, oder es ist keine Psychoanalyse.

Bunte Vielfalt, früher: Scheiße

Was der Mensch nicht mehr verändern, nicht mehr reformieren kann, ist nicht mehr lebendig, sondern sehr tot. Was tot ist, das soll man, das muß man begraben: Religion, Ehe, Romantizismus, etc.

Romantik ist scheiße.

Die Realität ist immer stärker als Illusionen.

Deutschland gestern: der Wille zur Macht.
Deutschland heute: der Wille zur Verblendung.
Deutschland morgen: 德國

Deutsche Psychoanalyse? Großartig, wie deutscher Charme, deutscher Humor und deutscher Esprit.

Der Widerstand fängt mit einer eigenen, anderen Sprache als die der Diktatur.

Smart phones for stupid people.

Ein Linker kann, muß aber nicht dumm sein.

Wenn man ganzen Staaten nicht übel nimmt, wenn sie mit Millionen Opfern Selbstmord begehen, warum dann einem Co-Piloten mit 149 Toten?

Nur die Reinheit der Mittel heiligt den Zweck.

Ein extremer Narzißt ist ein potentieller Terrorist, und jeder Terrorist ist ein extremer Narzißt.

Islamisierung bedeutet Verblödung.

…der hiesige Autoritarismus (ist) einer ohne Autorität und der hiesige Konventionalismus einer ohne Konventionen. Schon bei den Nazis war nicht das Wort des Führers Befehl, sondern sein Wille, den der kongeniale Volksgenosse erahnte. Nie hätte der Nationalsozialismus funktioniert, hätte den Deutschen jede ihrer Missetaten bei Strafandrohung befohlen werden müssen. Anders, als es das Wort vom „Befehlsnotstand“, von der „Gleichschaltung“ oder vom „Führer“ selber glauben machen will, herrschte das NS-System durch Gehorsam ohne Befehl. (W. Pohrt, Der Weg zur inneren Einheit)

Der faschistische Sozialpakt existiert im bundesdeutschen Postfaschismus weiter als eine im Resultat aufgehobene Voraussetzung, die unmittelbar keine Spur ihrer gewaltförmigen Durchsetzung mehr an sich trägt: umso besser kann diese Tatsache verleugnet und der Nationalsozialismus als das Verbrechen einiger Irrer, als „Unrechtsstaat“, als „das Schlimmste, das Menschen einander je angetan haben“ exorziert werden. Diese Lebenslüge der BRD ist das Fundament aller demokratischen „Vergangenheitsbewältigung“, jenes kollektiven Beschweigens des Nationalsozialismus, das durchaus auch die Form enervierender Redseligkeit annehmen kann. Weil das postfaschistische Deutschland in institutioneller wie personeller Hinsicht in Kontinuität zu seinem Vorgänger steht, muß ausnahmslos jeder Versuch einer Vergangenheitsbewältigung innerhalb des sich weiterschleppenden Systems zur symbolischen Distanzierung, zum substanzlosen Gestus geraten. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich die Deutschen einen schier unerschöpflichen Vorrat an größeren und kleineren Entlastungslügen angelegt, aus dem sie sich je nach Gelegenheit und Bedarf bedienen. Danach war das nationalsozialistische System wahlweise das Werk von Hitler höchstpersönlich, einer kleinen Verbrecherclique und ein paar Helfershelfern oder des Monopolkapitals und seiner Schergen. Otto Normalvergaser jedenfalls hat „von alledem nichts gewußt“, war „im Grunde auch dagegen“ oder „konnte gar nicht anders handeln“, weil „Befehlsnotstand“ herrschte und man im Falle des Zuwiderhandelns sofort „ins KZ gekommen“ wäre. “ (…) „Heute haben die Verbreitung des Gerüchts und die Verbreitung der Neidbeißerei neue, technische Möglichkeiten. Sie können sich über das Internet und diverse Subnetzwerke und Blogs rasend verbreiten und auch auf die Politik einen Druck erzeugen, sich ihnen zu beugen. Die gesellschaftliche Mobilmachung wirkt so wieder auf die Politik zurück. Sie muss sich den entsprechenden Stimmungen beugen, weil sonst die Wiederwahl gefährdet würde. Die Devise »Ich bin ihr Führer, also muss ich ihnen folgen«, bleibt auch im zerfallenen Postnazismus das prinzipienlose Grundprinzip von Herrschaft.“ (…) Spezialisierung und Diversifikation sind die zeitgemäße Erscheinungsform von Vermassung und Uniformität. (…) 1 x 1 materialistischer Kritik: es  muss darum gehen, Erscheinungen in eine Konstellation zu bringen, in der sie lesbar werden. (…) Je antirassistischer und weltoffener sich die Deutschen aufführen, desto mehr ähneln sie wieder einer gegen ihre Todfeinde verschworenen Horde, die nicht mehr auf Exklusivität pocht, sondern die Anforderungen zum Mitmachen wieder flexibilisiert hat und sich ihr Jagdrevier mit anderen teilt, sofern sie sich bewähren. Und weil gerade die Entfernung vom Nazismus die Nähe zu ihm verbürgt, waren und sind das diejenigen, die in Personensache am wenigstens mit Nazifaschistischem in Verbindung zu bringen sind, die Linksradikalen, die Linksliberalen, die Linken, die Antifaschisten, die entschiedensten Schrittmacher dafür, dass der anfangs noch gar nicht wirklich übergreifende postnazistische Fundamentalkonsens tatsächlich totalisiert und auf die Höhe der Zeit gebracht werden konnte. Die Nazis und die Rechten hingegen waren für diesen Vorgang nur von unterordnetem Belang. Sie standen immer schon für eine in ihrer konkreten Ausprägung gestrige Gesellschaftsformation und deshalb ging von ihnen auch nie eine ernsthafte Gefahr eines neuen Faschismus aus. Diese Totalisierung der Gemeinschaft der Demokraten, die hauptsächlich die Linke mit herbeigeführt hat, ist allerdings identisch und das zeigt sich heute mit ihrem Zerfall. Dieser wiederum ist im Selbstwiderspruch der postnazistischen Vergesellschaftung angelegt, in der der bereits erwähnte nazistische Kurzschluss von Staaten Subjekt im Modus permanenter Mobilmachung in den politökonomischen Formen im Doppelsinne aufgehoben ist. Seiner Substanz nach anerkannt und aufbewahrt, wie vorerst suspendiert und seiner Verlaufsform nachgezügelt. Also statt den Blockwarten gab es Aktenzeichen XY, da durfte sich jeder dann auch telefonisch dran beteiligen, aber richtige Jagdszenen gab es in der alten Bundesrepublik nicht oder nur in Ausnahmefällen. Taxiert selbst zu Zeiten der Prosperität jeder insgeheim seinen Erwerb als verkappte Arbeitslosenunterstützung, so mobilisiert die Krise der postnazistischen Vergesellschaftung erst Recht die Sehnsucht nach der alten Staatsunmittelbarkeit. Johannes Agnoli schrieb dazu schon in der Transformation der Demokratie 1966: „Der präfaschistisch liberale Ruf nach dem starken Staat wiederholt sich postfaschistisch neoliberal“. Und damit gerät das ganze System des autoritären Etatismus und geraten letzten Endes die politökonomischen Vermittlungen als solche wieder ins Visier des Volkszorns und es war wiederum die Linke, die noch zu Zeiten, wo keine Krise in Sicht war, im sinistren Tram nach Liquidation der Vermittlungen die Zunge gelöst und ihm neue fantasievolle und kreative, wie es so schön heißt, Äußerungsformen zur Verfügung gestellt hat. Sie war das Laboratorium, in dem die allgemeine Mobilmachung eingeübt und jener darauf zugeschnittenen neue und zugleich sehr alte Sozialcharakter herangebildet wurde, indem sich mittlerweile eine Mehrheit spontan wieder erkennt. Derjenige Sozialcharakter, der nach dem Motto „Ich leide, also bin ich“ sich einerseits unter Berufung auf die höchst unverwechselbare Diskriminierung, die ihm angeblich wiederfährt, zur kleinsten existierenden Minderheit erklärt, sich gleichsam nach dem Muster verfolgter und in ihrer Kultur bedrohter Völker begreift und andererseits als Gegensouverän seine private, warnhafte Feinderklärung allen anderen oktroyieren möchte und diesem Zweck entweder vorhandene gesellschaftliche Organisationen zu Rackets umfunktioniert, neue Rackets gründet oder andere Rackets mit ins Boot holt. Der einstige demokratische Fundamentalkonsens wird dadurch einerseits ins einzelne Subjekt zurückverlagert und andererseits vermittlungslos verallgemeinert. Aus der formell kollektiven Feinderklärung der Mitte gegen die Extreme, das war der Normalfall in der Bundesrepublik bis weit in die 80er Jahre, Terroristenhasse, einige werden sich noch daran erinnern. Aus dieser kollektiven Feinderklärung der gesellschaftlichen Mitte gegen die Extreme wird also die pluralisierte Feinderklärung alle gegen alle, die getrennt vereint sich zusammenrotten und auf diese Weise zerfällt die Gemeinschaft der wehrhaften Demokraten und reorganisiert sich zugleich hin zu zerfallen. Ein Zitat von Wolfgang Port in einem anderen Zusammenhang macht es sehr schön deutlich: „Wie durch höhere Gewalt sondern sich die Langen von den Kurzen, die Weiblichen von den Männlichen, die Alten von den Jungen, die Dicken von den Dünnen ab“ und das Resultat ist eine Segregation und Ghettoisierung durch welche die Metropolen, einem riesigen Freiluftgefängnis mit seinen Unterabteilungen für Männer und Frauen, Jugendliche, Kranke, Alte, Port schreibt etc., man könnte noch Schwule und Lesben und Migranten und was weiß ich noch alles ergänzen, Protestanten, Katholiken, Ossis, Wessis, immer ähnlicher werden. Neu ist, dass dieses Freiluftgefängnis als eine kulturelle Einrichtung und seine Insassen als Kulturbotschafter begriffen werden und es ist diese nahezu flächendeckende Selbstkulturalisierung der gesellschaftlichen Mehrheit und der einzelnen Individuen in ihr, die in der Postmoderne ihr bewusstloses Selbstbewusstsein und ihre Legitimation erfährt und im antirassistischen PC-Sprech sich ihren Ehrenkodex schafft, ihre Omertà, die sich an ihresgleichen und die verbliebenen Kritiker draußen richtet, Islamophobie ist ihr derzeit aktuellstes Schlagwort. Dieser Vorgang, diese Selbstkulturalisierung der gesellschaftlichen Mitte und ihr Zerfall ist also die Bedingung der neuen Haltung Ausländern und Migranten gegenüber, an denen die Deutschen projektiv ihre ersehnte Regression auf den Stamm illustrieren. Was ihnen umso leichter gelingt, als manch ihrer Repräsentanten und Lobbyisten sich anschicken, genau dem Bilde zu gleichen, das die Deutschen sich seit jeher von ihnen machten und wofür sie von ihnen jetzt nach kollektiv und offiziell ins Herz geschlossen werden. Der mittlerweile zur Dauereinrichtung erklärte Karneval der Kulturen ist nichts anderes als ein Zerfallsprodukt der postfaschistischen Demokratie, mehr noch, er ist diese Gemeinschaft in einer zugleich flexibilisierten und pluralisierten und kollektivierten Gestalt. In dieser Völkerfamilie, die die Deutschen gerne auf der ganzen Welt hätten, wären da nicht Israel und die USA als Störenfriede und die sie aus Mangel an Realisierungschancen deshalb erstmal bei sich zuhause einrichten, geht es dabei zu, wie in jeder guten Familie: Die einzelnen Mitglieder sind einander spinnefeind und die Widersprüche und Konflikte, die daraus resultieren, gehören auch voll und ganz dieser Vergesellschaftung an, sind von ihr konstituiert und dazu gehört ein fein dosiertes Spiel mit Fremdheit und Nähe, das von allen Beteiligten auch weiterhin gepflegt wird, weil damit ein moralisches Plus bei der Gefolgschaft eingefahren werden kann. (…) Der zweite Weltkrieg war ein kulturindustrielles Massenevent. (…) Eine neue Barbarei sei stets zu befürchten, wird sich nicht aus dem Geist Nationalsozialismus unmittelbar speisen, sondern im Gewande von demokratischem Antifaschismus von Lernen aus der Geschichte und political correctness daher kommen.(…) Abwehr des offenen Faschismus durch dessen demokratische Entnazifizierung und Eingemeindung. (…) Je antirassistischer und weltoffener sich die Deutschen aufführen, desto mehr ähneln sie wieder einer gegen ihre Todfeinde verschworenen Horde, die nicht mehr auf Exklusivität pocht, sondern die Anforderungen zum Mitmachen wieder flexibilisiert hat und sich ihr Jagdrevier mit anderen teilt, sofern sie sich bewähren. (…) Die postnazistische Demokratie hat  die nationalsozialistische Mobilmachung des „gesunden Volksempfindens“ zwar nicht abgeschafft, sondern nur sistiert – sie hat es aber andererseits auch in die Latenz abgedrängt und damit gebremst, indem sie es in die mediatisierende Form des bürgerlichen Repräsentationsprinzips zwängte.  (…) „Rassismus“ ist ein ideologisches Stichwort eines anti-rassistischen Rackets, das jeden Realitätsbezugs entbehrt, das seine Mitglieder vielmehr nur als Ausweis von Gesinnungsfestigkeit und Ehrbarkeit vor sich hertragen und das ihnen als probates Mittel dient, um nach Willkür und freiem Ermessen festzulegen, wer gerade als „Rassist“ zu gelten hat. Und dieses „anti-rassistische“ Racket, das sind heutzutage fast alle: längst ist die Gegnerschaft zum Rassismus keine Domäne der Linken mehr, sondern offizielle Staatsraison und common sense aller Ehrbaren und Wohlmeinenden, und das ist die erdrückende Mehrheit.  (…) Von der moralisierenden Aufdringlichkeit und der enervierenden Verlogenheit einmal abgesehen, ist die Ehrfurcht, die „anderen Kulturen“ entgegengebracht wird und die Unterwürfigkeit, mit der ihre Träger geradezu als Heilsbringer verehrt werden, keine Gegenposition zum Rassismus, sondern dessen logische wie historische Voraussetzung, die im Rassismus und allen naturalisierenden Ideologien als ein Moment überlebt: deren Grundmuster ist die projektive Bekämpfung dessen, was man selbst gern möchte, aber nicht erreichen kann, und deshalb gehört zur Diskriminierung der Neger wegen ihrer „Faulheit“ die Bewunderung für den „Rhythmus, den sie im Blut haben“ und die Achtung vor ihrer „sagenhaften Potenz“; somit ist der „Anti-Rassismus“ nichts weiter als die notwendige Kehrseite des Rassismus selbst, die sich von diesem abgespalten hat und gegen ihre eigene Grundlage wendet. Historisch jedenfalls geht die Wertschätzung fremder Kulturen ihrer späteren, „rassisch“ legitimierten Abqualifizierung voran und sie ist auch logisch deren Voraussetzung: Christoph Columbus etwa beschreibt in seinen Tagebüchern die Eingeborenen, die er 1492 auf den Bahamas, Cuba und schliesslich Haiti angetroffen hat, folgendermaßen: sie sind „ängstlich und feige“, „sehr sanftmütig und kennen das Böse nicht, sie können sich nicht gegenseitig umbringen“, „sie begehren die Güter anderer nicht,“ und er resümiert: „Ich glaube nicht, dass es auf dieser Welt bessere Menschen oder ein besseres Land gibt.“ (7)  (…) Protestantische Innerlichkeit: gemäß der Devise, dass vor der schlechten Tat der schlechte Gedanke und das schlechte Wort kommen, die man demzufolge austreiben muss, damit alles besser wird. (…) So kommt es, dass es heute der Anti-Rassismus ist, der, unter dem Vorwand, heldenhaft gegen einen in Wahrheit nicht existenten „Rassismus“ zu kämpfen, Respekt und Toleranz noch für die rückständigsten und unmenschlichsten Sitten und Gebräuche einfordert und damit selbst als Protagonist und Fürsprecher einer Verrassung der restbürgerlichen Gesellschaft fungiert.  (..) Die unterschiedliche Pigmentierung der menschlichen Haut ist eine objektive Gegebenheit, keine bloße Erfindung. (…) Rasse heute ist die Selbstbehauptung des bürgerlichen Individuums, integriert im barbarischen Kollektiv. (…) Der nervige Sozialcharakter des Gutmenschen ist offenbar eine fast zeitlose Erscheinung und in den verschiedensten Lebensbereichen anzutreffen, die Wahrscheinlichkeit, ihm in fortschrittlichen sogenannten „politischen Zusammenhängen“ zu begegnen, ist besonders hoch: werden doch hier traditionell die altruistischen Tugenden – das Mitgefühl, die Solidarität, Selbstlosigkeit etc. – besonders hoch angeschrieben und deshalb sind sie das geeignete Betätigungsfeld für Sozialcharaktere, die sich als Ersatz für ihr eigenes ungelebtes Leben vorzugsweise mit dem Leiden anderer als Fetisch verbinden. (…) Es sind aber gerade die höchsten Tugenden, die die niedersten Instinkte decken, wie schon Marx wusste: „Bis jetzt hat der Mensch sein Mitgefühl noch kaum ausgeprägt. Er empfindet es bloß mit dem Leiden, und dies ist gewiss nicht die höchste Form des Mitgefühls. Jedes Mitgefühl ist edel, aber das Mitgefühl mit dem Leiden ist die am wenigsten edle Form. Es ist mit Egoismus gemischt. Es neigt zum Morbiden […] Außerdem ist das Mitgefühl seltsam beschränkt […] Jeder kann für die Leiden eines Freundes Mitgefühl empfinden, aber es erfordert […] das Wesen eines wahren Individualisten, um auch am Erfolg eines Freundes teilhaben zu können. (…) Und da jeder demonstrative Altruismus nicht nur einen kleinlichen Egoismus bemäntelt, sondern auch mit dem Anspruch des Idealisten einhergeht, erzieherisch auf das Objekt seiner Zuwendung einzuwirken, ist er die adäquate Ideologie von Rackets, und auch das ist Wilde nicht entgangen: Barmherzigkeit, so schreibt er, sei die „lächerlich unzulängliche Art der teilweisen Rückerstattung oder ein sentimentales Almosen, gewöhnlich verknüpft mit dem skandalösen Versuch des rührseligen Spenders, auf (das) Privatleben (der Armen) Einfluss zu nehmen. (…) Im totalisierten Zugriff auf die ihr Unterworfenen ist die sozialistische Bewegung bis auf den heutigen Tag ebenfalls als ein Racket des Tugendterrors anzusprechen, betrachtet sie es doch als ihre Aufgabe, das Proletariat oder das gerade angesagte Subjekt seiner „wahren Bestimmung“ zuzuführen und d.h. es im Sinne der von ihm zu realisierenden Ideale zu erziehen – und das bedeutet stets noch: ihm die Untugenden und Laster auszutreiben, die der Vorhut als Male der individualistischen Bürgerwelt erscheinen: etwa Alkoholabusus, Faulenzerei, „zerrüttete“, „unsittliche“ Verhältnisse zwischen den Geschlechtern etc. Und um dieser Aufgabe gerecht zu werden, müssen die selbsternannten Vertreter der Klasse die von ihnen verfochtenen Tugenden in eigener Person glaubwürdig verkörpern und deshalb in einer noch rigideren Weise als der gemeine Bürger sich als Subjekte zurichten, d.h. ihre Individualität dem Allgemeinen (dem Kollektiv, der Klasse, dem Frieden etc.) opfern, um totale Identität mit ihm zu erlangen. Wenn Identität letzten Endes den Tod bedeutet, dann hat die Bemühung um sie vorzeitige Erstarrung und prämortale Leblosigkeit zur Folge – von daher die bis in die Gegenwart zu beobachtenden verhockten, verkniffenen und lauernden Mienen aller professionellen Menschheitsbeglücker, ihre rigide Zwangsmoral und durchgängige Humorresistenz, die immergleichen offiziösen Phrasen, die sie dreschen, die tödliche Langeweile, die von ihnen und ihrem penetranten Sendungsbewusstsein ausgeht, und ihr chronisches Beleidigtsein, wenn sie beim Gegenüber auch nur den Hauch eines Zweifels an ihrer aufgetragenen Gutartigkeit zu erspüren glauben. Und zu alldem glauben diese Leute sich auch noch ermächtigt, diese ihre trostlose Existenz zur verbindlichen Richtschnur für alle anderen zu erklären.“ – Clemens Nachtmann

„Die rebellische Haltung, vor einem Jahrzehnt noch das Privileg von Einzelgängern, ist heute Ausdruck des Konformismus. Man will dazugehören, nicht als Schlappschwanz gelten“ – Horkheimer

„Die Demokratie ist nichts weiter als die Herrschaft des Knüppels über das Volk durch das Volk für das Volk. (…) Es gibt drei Arten von Despoten: den Despoten, der den Leib knechtet, den Despoten, der die Seele knechtet und den Despoten, der Leib und Seele zugleich knechtet. Der erste heißt Fürst. Der zweite heißt Papst. Der dritte heißt das Volk. (..) Wer das Volk führen will, ist gezwungen, dem Pöbel zu folgen“ (…) „Man hört immer wieder, der Schulmeister sterbe aus. Ich wünschte beileibe, dem wäre so. Aber der Menschentypus, von dem er nur ein und gewiss noch der harmloseste Vertreter ist, scheint mir wahrhaftig unser Leben zu beherrschen; und wie auf ethischem Gebiet der Philanthrop die größte Plage ist, so ist es im Bereich des Geistes derjenige, der so sehr damit beschäftigt ist, andere zu erziehen, dass er nie Zeit gehabt hat, an seine eigene Erziehung zu denken […] Wie schlimm aber, Ernest, ist es, neben einem Menschen zu sitzen, der sein Leben lang versucht hat, andere zu erziehen! Welch eine grausame Tortur! Was für eine entsetzliche Borniertheit, die unvermeidlich aus der fatalen Gewohnheit resultiert, anderen seine persönlichen Überzeugungen mitteilen zu wollen! Wie sehr dieser Mensch durch seine geistige Beschränktheit auffällt! Wie sehr er uns und fraglos auch sich selbst anödet mit seinen endlosen Wiederholungen und seiner krankhaften Besserwisserei! Wie sehr er jedes Anzeichen geistigen Wachstums vermissen lässt! Wie verhängnisvoll ist der Kreis, in dem er sich unablässig bewegt.“ – Oscar Wilde
„Was die Menschheitsbeglücker in Wahrheit bewirken, ist ihr eigener moralischer Selbstgenuss in der angemaßten oder tatsächlichen Herrschaft über andere, aber gerade nicht die praktische Lösung der Dinge, um die es ihnen vorgeblich so selbstlos zu tun ist: „In den Augen des Denkers allerdings liegt der wahre Schaden, den das moralische Mitgefühl anrichtet, darin, dass es unser Wissen begrenzt und so verhindert, dass wir auch nur eines unserer sozialen Probleme lösen.“ (Wilde) Das Selbstopfer fürs Kollektiv erweist sich nicht nur als die wahre Selbstsucht, sondern auch als gegen die Gattung gerichtet: „Denn die Entwicklung der Gattung hängt von der Entwicklung des Individuums ab, und wo die Ausbildung der eigenen Persönlichkeit als Ideal abgedankt hat, ist das Absinken des intellektuellen Niveaus, wenn nicht gar dessen gänzliches Verschwinden die unmittelbare Folge.“ (Wilde) Und das vorgeblich so praktische und zielorientierte Tun erweist sich als in Wahrheit konfus und unpraktisch: denn es verlässt den Bannkreis des Notwendigen und Zwanghaften nicht, ja, es bestärkt dessen Macht umso mehr, je auftrumpfender und verblendeter es sich in seiner moralischen Selbstgerechtigkeit verhärtet und alle Selbstaufklärung abwehrt. Solange die Gesellschaft den Individuen als fremde äußere Macht entgegentritt, verkehrt sich die gute Intention regelmäßig in ihr Gegenteil und ist menschliches Handeln „nur blindes Tun, abhängig von äußeren Einflüssen und angetrieben von einem dunklen Impuls, von dem es selbst nichts weiß. Es ist seinem Wesen nach unvollkommen, weil es vom Zufall begrenzt wird, und unwissend über seine eigentliche Richtung, befindet es sich zu seinem Ziel stets im Widerspruch […] Jede unserer Taten speist die große Maschine des Lebens, die unsere Tugenden zu wertlosem Staub zermahlen oder aber unsere Sünden in Bausteine einer neuen Kultur verwandeln kann.“ (…) Die Misere des Sozialismus von seinen Anfängen bis heute war und ist stets zuverlässig abzulesen an seiner Verachtung aller autonomen, zweckfreien, in sich begründeten und eben darin gesellschaftlich bestimmten Kunst, weil sie die – prekäre und unvollständige – Emanzipation des Individuums von Blut, Scholle, Rasse, Kollektiv vorausträumt und ihr Ausdruck verleiht. Die Kunst, die sozialistische Bewegungen oder Regimes dann hervorbringen und fördern, eine Kunst, die „Partei ergreifen“, „Stellung beziehen“ und „gesellschaftliche Verantwortung“ dokumentieren soll, zerstört jedoch sich selbst und ihre Voraussetzungen. (…) „Kunst ist Individualismus und der Individualismus ist eine verstörende und zersetzende Kraft. Gerade darin liegt sein unermesslicher Wert. Denn was er aufzubrechen versucht, ist die Einförmigkeit des Typischen, die Sklaverei der Konvention, die Tyrannei der Gewohnheit und die Erniedrigung des Menschen auf das Niveau einer Maschine. (…) alle Künste sind amoralisch, ausgenommen die niederen Formen der sinnlichen oder belehrenden Kunst, die uns zu guten oder schlechten Taten anstiften wollen“ (…) Selbstsucht strebt immer danach, der gesamten Umwelt ein Einheitsmaß aufzuzwingen“ „Selbstlosigkeit bedeutet, andere Leute in Ruhe zu lassen, sich nicht in ihr Leben einzumischen […] Die Selbstlosigkeit weiß die unendliche Vielfalt als etwas Kostbares zu schätzen, sie akzeptiert sie, lässt sie gewähren und erfreut sich an ihr.“ (…) „Die erste Pflicht im Leben ist, so künstlich wie möglich zu sein. Die zweite Pflicht ist noch unbekannt.“(Wilde)
Antizionismus und Antiamerikanismus, ihr Philo-Islamismus nichts anderes sind als moderne Varianten des urdeutschen Antisemitismus.  (…) Massen laufen zur Deutschen Ideologie über, wenn Politik und Staat ihnen diesen Weg nicht versperren (…) Der Vernünftige braucht keinen Dialog mit Leuten zu führen, die sich nicht von Grund auf von denjenigen distanzieren, die Juden oder, was dasselbe ist, den Zionismus für ihr und anderer Leute Unglück verantwortlich machen. Er denunziert desgleichen jede Verhandlungsbereitschaft denen gegenüber, die, bevor sie sich als Staatsbürger und Marktsubjekte definiert haben, als Angehörige einer Religions- oder Volksgemeinschaft anerkannt werden wollen. (…) Antizionismus und Antiamerikanismus, ihr Philo-Islamismus nichts anderes sind als moderne Varianten des urdeutschen Antisemitismus. (…) Antideutsch denken und handeln heißt demzufolge, die politischen Vermittlungs- und Repräsentationsformen in Gesellschaft und Staat, die auf der Trennung von freien und gleichen Warenbesitzern einerseits und am Allgemeinwohl orientierten Staatsbürgern andererseits beruht, gegen die zu verteidigen, die diese Teilung zugunsten eines autoritären Volksstaates überwinden wollen, dessen Subjekte von nichts anderem als von seinen Wohlfahrtsleistungen abhängig sind. Wer in diesem Sinne das Etikett „antideutsch“ nicht auch auf sich bezieht, mißachtet zumindest die Gefährlichkeit der – selbstredend nicht auf Deutschland und deutsche Staatsbürger beschränkte, sondern immer schon weltweit grassierende – Deutschen Ideologie, deren historischer Kern darin besteht, daß auf ihr Konto nicht nur „normale“ kapitalbedingte Ausbeutung und Herrschaft, nicht nur die dem Kapital aus Prinzip immanenten Kriege und nicht nur der ihm in seinen Grund eingeschriebene Antisemitismus gehen, sondern fördert das Überleben einer Ideologie, der zudem noch die historisch und empirisch nicht zu leugnende Tatsache eingeschrieben ist, daß die deutsche Fassung der Beziehung von Staat und Gesellschaft die Auslöschung der Menschheit in zwei Weltkriegen im allgemeinen und den eliminatorischen Antisemitismus im besonderen beinahe total verwirklicht hätte. In der Existenz des Staates Israel manifestiert sich der Einspruch gegen den historisch bewiesenen Vernichtungswahn Deutscher Ideologie praktisch und empirisch. – Manfred Dahlmann

„Wird Freiheit mit Zügellosigkeit verwechselt, entsteht Rücksichtslosigkeit.
Am Schluss Gleichmacherei.
Ihr seid aber nicht alle gleich.
Noch nie wart ihr alle gleich.
Ihr lasst es euch aber einreden.
So werdet ihr immer respektloser, ungenießbarer gegeneinander.
Vergeudet in Kleinkriegen eure Zeit, als hättet ihr ein zweites Leben.
Weil ihr tatsächlich alles verwechselt.
Behauptungen mit Beweisen.
Gerechtigkeit mit Maß.
Religion mit Moral.
Desinteresse mit Toleranz.
Satire mit Häme.
Reform mit Veränderung.
Nachrichten mit Wirklichkeit.
Kulturunterschiede haltet ihr für Softwarefragen und ihre Analyse ersetzt ihr mit Anpassung.
Ihr habt die Maßstäbe verloren.
Der Gordische Knoten ist ein Keks gegen eure selbstverschuldete Wirrsal.

Man geht immer fehl, sucht man den Ursprung menschlicher Handlungen außerhalb der Leidenschaft des menschlichen Herzens …

Der Separatismus gendert sich in die Köpfe, sitzt in Regierungen.
Männer sind keine Männer mehr. Frauen keine Frauen, sondern ‚Menschen mit Menstruationshintergrund’, Quote ist Trumpf.
Auf gar keinen Fall sollen Mann und Frau sich noch als zwei Teile eines Ganzen begreifen. Damit die Geschlechter noch mehr aneinander verzweifeln.
Bis alle in destruktiver Selbstbezogenheit stecken.
Am Ende: Mann ohne Eier. Frau ohne Welt.

Auf die Erschöpfung des Mannes wird aber nur die Erschöpfung der Frau folgen, das sage ich euch.
Auf die Verstörung der Kinder folgt die Zerstörung der menschlichen Schöpfung.“– Hans Dieter Hüsch

Es gibt zweierlei Ethik: die moralische, der die Realität egal ist und die der Verantwortung, die reale Folgen der ethischen Forderungen berücksichtigt. Die erste ist gut gemeint, die zweite ist gut gemacht.

Was dem einen seine Souveränität, ist dem anderen seine Eigenmächtigkeit.

Das Schöne am Euro war, dass die Gewinner immerzu gewinnen konnten, ohne dass ihnen gleich die Quittung präsentiert wurde. Denn sie verdienen ja am Ausland, was heißt, eigentlich ein im Maße des Verdienens zunehmend schlechtes Geld – das ist durch den Euro aufgehoben worden: Man konnte ständig an einer anderen Nation verdienen, ohne dass das Geld dieser Nation darunter gelitten hat, weil sie gar kein eigenes hat. Der Wert dieses Geldes repräsentiert nicht die Leistungsfähigkeit dieser Nation. So hat der Euro von dem innereuropäischen Verdienen aneinander sogar noch gelebt; er hat vor der Krise absurderweise nur den Konkurrenzerfolg der Gewinner repräsentiert.

— Das ist ja mit der Idylle charakterisiert. Dass zunächst mal alle Seiten Gewinner des neu eingeführten Euro waren. Auch die, die ihre vergleichsweise Weichwährung gegen den Euro getauscht haben und damit auf einen Schlag Kredit zu ganz anderen Konditionen und Möglichkeiten hatten. Insofern waren die späteren Verlierer erst mal auch Gewinner.

Kein Nazifaschist hat je wirklich geglaubt, er bezöge die Ermächtigung seiner Ansprüche aus dem Teutoburger Wald; keiner seiner demokratischen Erben hat jemals tatsächlich gedacht, ihnen erwüchse Legitimität im Resultat des “Lernens aus der Geschichte”; niemals war ein Sozialist der Ansicht, es sei die famose “Befreiung der Arbeit” und nicht vielmehr das Recht auf Beute, was seine Politik im Interesse der Arbeiterklasse motivierte. Und keinesfalls erwächst den Palästinensern irgendein Recht aus der Tatsache, daß sie zuerst da waren. Einer Gesellschaft, der Hunger kein Grund ist zur Produktion, kann auch das Leiden kein Grund sein zur Solidarität. Es ist die Ideologie, die mit der Unmittelbarkeit des Leidens agitiert, die aus dessen fragloser Evidenz Sinn zu schlagen sucht, sei es im Sinne von Caritas oder Amnesty International, sei es im Sinne der Freunde des palästinensischen Volkes für den Israelhaß der Antisemiten wie für den Islamfaschismus dieses Volkes. Ariel Scharon jedenfalls, der Zionist und praktische Antifaschist, ist dem aufgelösten Rätsel der Geschichte näher als die deutsche Linke, deren “Antifaschismus” sich als Aufstand der Anständigen à la Gerhard Schröder oder als Solidarität mit dem palästinensischen Volk ausagiert. (…) Im Wesen Israels als des ungleichzeitigen Staates der Juden liegt es aber nicht nur, Reaktion auf den Verrat an Aufklärung und Weltrevolution, nicht nur, Notwehrversuch gegen den Nazifaschismus und Asyl zu sein. Sondern eben auch, daß die üblichen Muster der bürgerlichen Rollenverteilung – hier das Gewaltmonopol des bürgerlichen Staates im allgemeinen und dort die Personen, die die Regierungsausübung im besondern besorgen – für den israelischen Staates aufgrund seiner Konstitutionsbedingungen keine Geltung mehr hat. Was sich unter anderem darin zeigt, daß diese “Kritiker” der israelischen Regierungspolitik für den faschistischen Mob und die Behörden, die Selbstmordattentäter belohnen, Verständnis aufbringen (Folge von Besatzung und Ausbeutung), dagegen für den Versuch, die militärische Infrastruktur der Gegner Israels zu zerschlagen, am liebsten die Begriffe Auslöschung oder Ausrottung der palästinensischen Bevölkerung im Munde führen. Wie hinter der treudoofen Frage, ob es nicht möglich sein müsse, Spekulanten als das zu bezeichnen, was sie sind, ohne gleich als antisemitisch zu gelten, so verbirgt sich hinter der treulinken Frage, ob nicht auch in Israel, weil es sich auch dort um eine bürgerliche Gesellschaft handele, Faschismus möglich sei, die Erkenntnis dieser Fusion in verquerer und verschrobener Gestalt. Verquer, weil ja gerade erklärt werden sollte, wie Israel, dieser Fusion zum Trotz, eine parlamentarische Demokratie ist und bleibt; verschroben, weil diese Einheit von Staat und Regierung im Übergang von einem unerträglichen Alten (die Vernichtungsdrohung) zum noch nicht erreichten Neuen (die herrschaftslose Gesellschaft) ja doch den Inbegriff dessen ausmacht, was einmal als “Diktatur des Proletariats”, als Emanzipationsgewalt und organisierte politische Macht der Revolution, auch und gerade auf den roten Fahnen stand. In Anbetracht der Grundidee des Staates Israel, vor dem Hintergrund der linken Staatsmythen, betreffend die “Diktatur des Proletariats”, muß jede Beurteilung der Handlungen der Regierungsvertreter auch die völlig andere Qualität dieses Staates, verglichen mit allen anderen, deutlich werden lassen. (…)

Wenn diese Linke über Israel schwadroniert, dann hört sich das nicht minder grausig an. Dabei liegt der Zusammenhang zwischen dem Antisemitismus und dem Vernichtungswillen gegen die zum Staat gewordene bürgerliche Gesellschaft der Juden, gegen Israel, eigentlich auf der Hand: Der sogenannte Antizionismus stellt nichts anderes dar als die geopolitische, globalisierte Reproduktion des Antisemitismus, das heißt die Erscheinungsform, die er in Weltmarkt und Weltpolitik nach Auschwitz annehmen muß. Der Antizionismus ist der aus den kapitalisierten Gesellschaften in die Welt herausgekehrte Antisemitismus. So ist Israel der Jude unter den Staaten; die Verdammung des Zionismus als eines “Rassismus” durch die UNO gibt es zu Protokoll. Das macht: die moralische Verurteilung der menschlichen Unkosten der Konstitution bürgerlicher Staatlichkeit allein am Beispiel Israels führt vor Augen, was die Welt der Volksstaaten vergessen machen will – daß die Zentralisation der politischen Gewalt über Leben und Tod keineswegs die natürliche Organisationsform der Gattung Mensch darstellt, sondern Ausdruck eben von Herrschaft und Ausbeutung. Dabei ist Israel – und das macht die Kritik an diesem Staat so perfide und muß deshalb immer wieder gesagt werden – der einzige Staat dieser Welt, der für sich eine nicht zu bezweifelnde Legitimität beanspruchen kann. Israel, das ist der ungleichzeitige Staat, der entstanden ist sowohl als Reaktion auf das Dementi aller Versprechungen der bürgerlichen Nationalrevolution, sowohl als Antwort auf den stalinistischen Verrat an der kommunistischen Weltrevolution als auch als zu spät gekommene Notwehr gegen den Massenmord an den europäischen Juden. (…) Israel ist das Schibboleth jener doch so naheliegenden Revolution; es ist der unbegriffene Schatten ihres Scheiterns. Israel ist das Menetekel, das zum einen (und ganz unfreiwillig) die kategorischen Minimalbedingungen des Kommunismus illustriert, und das zum anderen sämtliche Bestialitäten zu demonstrieren scheint, zu denen der bürgerlich-kapitalistische Nationalstaat fähig ist. Wer Israel nicht begriffen hat, wer den Haß auf diesen Staat, den Antizionismus, und wer den Antisemitismus, das heißt den Vernichtungswillen sowohl gegen die in diesem Staat lebenden als auch gegen die kosmopolitisch verstreuten Juden, nicht begriffen hat als das, was Antisemitismus wesentlich darstellt: den bedingungslosen Haß auf die Idee einer in freier Assoziation lebenden Gattung, der hat den Kommunismus nicht als das “aufgelöste Rätsel der Geschichte” begriffen. –

 Der ostentative Muslimeifer aber, der sich im Alltag mancher ‚Allahu-Akbar‘-Brüller vielleicht doch sehr in Grenzen hält, findet im blanken Judenhass unverhoffte Nahrung, wo ihnen unter unendlich öden Koranrezitationen und geistlosen, absurden Vorschriften längst das bisschen ungeglaubten Glaubens zwischen den Fingern zerrann und ihr Muslimsein kaum je mehr ist als das typisch dauerbeleidigte, immer schon jeder Verantwortung ledige Gruppengefühl. Überhaupt will jeder Eifer – insbesondere der aktuelle, rasende Eifer des weltweit angreifenden Islam – den Stachel eines weniger drohenden als hinterrücks längst geschehenen Glaubensverlustes kompensieren.“ Mit anderen Worten: Muslime wurden nicht für ihr abstraktes Muslimsein kritisiert, sondern dafür, was – global betrachtet – die Mehrheit konkret darunter versteht: Die von Gott gegebene Ermächtigung zu Terror, Entrechtung, Antisemitismus. Wer differenziert, sollte nicht unerwähnt lassen, dass Osama bin Laden, Hassan Nasrallah und wie all die schrecklichen Figuren so heißen, in der muslimischen Welt als Helden gefeiert werden – und zwar nicht von einer minoritären Sekte, sondern von Millionen Muslimen, auch in Deutschland. (,,) Der unfreiwillige und verborgene Essentialismus der Postmoderne macht das Begreifen unmöglich, weil er die Beziehung zwischen Allgemeinem, Besonderem und Einzelnem nicht mehr zu thematisieren vermag. Wenn nur noch Vielfalt herrscht und Einzelnes und Allgemeines gewaltsam auseinandergerissen werden, bleibt die Verstandesleistung des begreifenden Subjekts auf der Strecke und die scheinbar ursprüngliche Differenz wird zum Mythos. Nicht nur dem Begriff des Allgemeinen, das ja ein noch einzulösendes ist, wird Gewalt angetan, auch dem Besonderen, dessen Unglück darin besteht, nur ein Besonderes zu sein, und das sich, weil es kein versöhnendes Ganzes gibt, dem schlecht-Allgemeinen, dem Racket nämlich, anschließen muss. – JAN HUISKENS

„Vernunft und Rationalität sind in dieser durchmedialisierten Welt chancenloser denn je. Ein unangenehmer Typ „Heckenschütze“ terrorisiert die Gesellschaft. Seine aktuelle Waffe: Der Phobienvorwurf.“ – Bettina Röhl

„Man wähnt, wenn man nach wissenschaftlichen Regeln sich richtet, dem wissenschaftlichen Ritual gehorcht, mit Wissenschaft sich umgibt, gerettet zu sein. Wissenschaftliche Approbation wird zum Ersatz der geistigen Reflexion des Tatsächlichen, in der Wissenschaft erst bestünde. […] Je tiefer man ahnt, daß man das Beste vergessen hat, desto mehr tröstet man sich damit, daß man über die Apparatur verfügt.“ (Theodor W. Adorno, Philosophie und Lehrer, AGS 10.2, 491)

„Vieles, was im Sinne von Foucaults »Mikrophysik der Macht« populär werden sollte; also die Erkenntnis, daß Macht nicht pyramidal hierarchisch, sondern durch sämtliche gesellschaftliche Bereiche hindurch wirkt, findet sich bereits in der Medizinkritik der Kritischen Theorie. Daß diese Thesen häufig übersehen wurden, mag daran liegen, daß sich Horkheimers entscheidende Äußerungen über Medizin und Psychiatrie nicht in den breit rezipierten Hauptwerken finden, sondern über die Gesamtausgabe verstreut sind. Wiemer suchte sie zusammen und zeigt, wie Horkheimer anhand der Medizin einen wesentlichen Charakterzug des modernen Kapitalismus ausmachte. Mediziner funktionieren laut Horkheimer wie fast jede wirtschaftliche Gruppe im Sinne eines Rackets. »Ein Racket«, erklärt er, »ist eine unter sich verschworene Gruppe, die ihre kollektiven Interessen zum Nachteil des Ganzen durchsetzt.« Allgemein betrachtet heißt das, daß sich die Klassengesellschaft in eine »neofeudale« Struktur verwandelt hat, innerhalb der Interessenverbände »nach dem Prinzip der Selbsterhaltung und der Machtakkumulation« funktionieren. Diesen Wandel macht Horkheimer an den Medizinern fest; und alles, was Horkheimer in seiner Kritik aussparte, von den Krankenversicherungen bis zum Pfusch in Krankenhäusern, wird von Carl Wiemer polemisch auf den neuesten Stand gebracht“  – Max Horkheimer

 

„Ein Shitstorm hat auch seine positive Seite. Da politisch korrekte Gülle meist in Richtung Originalität, Kreativität und Intelligenz geworfen wird, fliegt sie oft genug auf Leute, die zu lesen wirklich lohnt.“ – Evidenz-basierte Ansichten

Eine Frau wird als Frau geboren. ein Mann muß erst ein Mann werden.
Keine Paternalisierung, sondern fortschreitende Maternalisierung. Die Feminisierung und Genderisierug marginalisiert und zerstört die Vaterposition in den modernen »Gesellschaften«, die Vaterrolle erlitt allgemeine Degradierung, die Kanonisierung der Homosexulität im Speziellen und der sexuellen Diversität im Allgemeinen tilgt die noch übriggebliebenen Spuren einer Männlichkeit restlos aus, die nur noch als Schimpfwort der angeblichen „Paternalisierung“ im Jargon der Medien herumgeistert.

„Es kommt in der Psychotherapie darauf an – mit temporärer Unterstützung – sein eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen. Wer mit einem Selbstbild lebt, für das die temporär klärende Rolle des Therapeuten eine unerträgliche Kränkung ist, der muß eben versuchen, alleine zurechtzukommen.“ – Hans Ulrich Gumbrecht

Post-Pop-Epoche: der Sieg der Mode über die Sitten.

„Wir brauchen schadhafte Gebäude, durch deren geborstene Wände man hindurch­ sehen kann, um wenigstens einen Anfang zum Denken zu gewinnen.“ – Victor Tausk

„Was man in römischer Zeit das »Abendland« und später »Europa« nennen wird, ist die politische Konsequenz des individualistischen Martyriums, das ein gesprächsfreudiger Stadtstreicher auf sich nahm, um die Legitimität des im universalistischen Dialekt vorgebrachten Neuen gegen die entkräfteten lokalen Sitten zu demonstrieren.“ – Peter Sloterdijk

„Was nützt einem die Gesundheit wenn man ansonsten ein Idiot ist.“ – Theodor Adorno

„Ich bin eine Feministin. Das bedeutet, daß ich extrem stark behaart bin und daß und ich alle Männer haße, sowohl einzelne als auch alle zusammen, ohne Ausnahmen.“Bridget Christie

„Die Tragödie isolierter persönlicher Leidenschaften ist für unsere Zeit zu fade. Aber weshalb? Weil wir in einer Epoche der sozialen Leidenschaften leben. Die Tragödie unserer Epoche ist der Zusammenstoß der Persönlichkeit mit dem Kollektiv.“ –  LeoTrotzki 1923

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“I think it’s very healthy to spend time alone. You need to know how to be alone and not be defined by another person.” ― Oscar Wilde

Stupidity is demonstrated by people lacking the knowledge they could achieve

Stupidity manifests itself as outraged moralism

Love: only, and not always, a mother loves her child, just as it is, otherwise you have to meet the expectations of others, to be accepted.

Values without empathy are worth nothing

Some people feel physical pain when they should correct their accustomed ideas in favor of reality, they turn all their intelligence with the support of their aggression, for not to recognize the reality and maintain their self-image

More and more feel, think less and less Man does not differ from animals by feelings, because mammals have the same feelings, like man, sadness, fear, anger, love, but by his thought. When he thinks, if he thinks.

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice in an attempt to avoid upsetting fools not willing to face up to the truth

“In arguments about moral problems, relativism is the first refuge of the scoundrel.” Roger Scruton

They are the same who claim the sex/gender would not be biologically innate, but only a social construct, and at the same time that homosexuality was not a social construct, but biologically innate.

Antisemitism is when one blames the Jews or Israel for issues, he does not blame others

„There are two things,“ said Hitler in 1923, „which can unite people: common ideals and common crime“

After the violent termination of Murder by the Allies were the German (and have remained so to this day) more german than before.

The depraved human creature, the more she feels insulted, disrespected, offended in their honor.

Islam is less a religion and more a totalitarian society, an ideology that demands absolute obedience and tolerates no dissent, no criticism, and prohibits the thinking, knowledge and recognition. True Islam is totally different, the one who will find it will receive a very high reward.

Craziness is, when one always does the same but expects a different outcome

If a monkey thinks “I am a monkey”, then it is already a human

A man with roots should go for a pedicure

Self smugness leads to idiocy, being pissed off leads to enlightenment

If someone has something to say, he can tell it always very easily. If someone has nothing to say, he says it in a very complicated way

Addiction is, when somebody does something he wants to do, yet seeks someone who can make it so he won’t do it and doesn’t want to, either.

If the clever people always gave in, the world would be reigned by idiots. Too much “cleverness” makes you stupid.

If one only fights evil to protect life, one produces nothing good at all and such a life then becomes no longer worth living and thus requires no protection, for it is already unlived due to such a total protection. One can spend so much money on insurance, that one has nothing left to insure. Safety works in the same way.

Happy slaves are the worst enemies of freedom.

Creativity is an intelligence having fun.

If working makes you sick, fuck off, leave the work!

If Germans talk about morality, they mean money.

A man without an insight is just an anxious, aggressive, unhappy monkey.

Thinking is always trespassing.

The mob, who calls himself the people, does not discuss, just defames.

Legal is not always legitimate.

Who can not do without, lives unhappy.

So called social, culture sciences, sociology, psychology psychotherapy, psychoanalysis, are not anymore scientific, but immanent religious cult-prophets, organized as sects.

Without a strong opposition any apparent democracy atrophies to a tyranny, and as well a science , to an attitude of a religious sect.

You can recognize everything from a certain distance only, who is zealous, outraged, who sticks his nose in something, this one has lost the perspective, he recognizes anything more, he has only his imagination of the world in his head. This creates paranoia, which is called religion, and a religion as politics, even as a science.

Islamists are a real danger, therefore they will not be seen as such. Jews are not a danger, therefore they are seen as such. It is how the perception by cowards functions.

People without a sense of humor are able only to fear or to hate and become monks or terrorists.

People are not equal, each single person is unique.

Insight applies to everyone, including Muslims, Albanians, women and homosexuals.

Islam belongs to Germany, Judaism belongs to Israel.

The totalitarian Terror of consensus is ubiquitous in Germany.
There are no discussions anymore, but defamations only.
It is a culture of the mob. As it has already been.
Harmony is only if you do not communicate.

One should never go to bed with someone who has more problems than you already have.

>>Evelyn Waugh, surely the wittiest novelist of the past century, in World War II, coming out of a bunker during a German bombing of Yugoslavia, looked up at the sky raining enemy bombs and remarked, “Like everything German, vastly overdone.”<< Joseph Epstein

One has to be brave, to have a wit.

Stupid and dull belong mostly together.

Charlie Hebdo: you don´t care if such murders are comitted to Jews, we will see how “adequate” you will react when (when, not if), Islamists will begin to bombard your cities with Kasam missiles.

Christopher Hitchens: In a free society, no one has the right not to be offended.

The more someone narcissistic inflates , the more he feels insulted and provoked.

“The trouble with the world is that the stupid are cocksure and the intelligent are full of doubt.” – Bertrand Russell

 The problem with the Islamists in Europe should be solved exactly as Europe requires to the Middle East: a two-state solution, a half for muslims and the another half for not-muslims , with a common capital.

What may satire? Everything! Except be understood by the fool, because then it was not a satire.

Islamimus is Islam preaching violence.

Islam is a religion of love, and he who doubts is dead.

War is peace. Freedom is slavery. Ignorance is strength. Islam is a peaceful religion of love – George Orwell 2015

Islam is not responsible for anything, Jews are guilty of everything.

Islamists are satanists. Islamism is a religion of idiots.

If someone inflates endless his ego, as Islamists do, then he hurts his own feelings already in his morning own shit.

The seven deadly sins of modern society. Wealth without work pleasure without conscience, knowledge without character business without morality Science without humanity, worship without sacrifice Politics without principles
-Mahatma Gandhi

“Where there is only a choice between cowardice and violence, I would advise violence.”
-Mahatma Gandhi

Heroes of today know nothing, can not and do not want anything. They just look like heroes, that’s all.

It may be that early fathers ate their children. Today, the mothers will eat anything, fathers, children and the rest. Everything Mommy, anyway!

Germany yesterday: the will to power.
Germany today: the will to blindness.
Germany tomorrow:

German psychoanalysis? Great, like German charm, German humor and German wit.

The resistance starts with its own language other than that of the dictatorship.

Smart phones for stupid people.

A leftist can, but do not have to be stupid.

If you do not blame states, when they commit suicide with millions victims , so why to blame a co-pilot with 149 dead?

Only the purity of the means justify the end.

A German is a person who can speak no lie, without actually believe Adorno

„Reason and rationality are chance-less than ever in this totally mediatised world. An unpleasant type Sniperterrorized society. His current weapon: The phobia accusation.“ – Bettina Röhl
„A Shitstorm has also its positive side. As politically correct manure it is usually thrown in the direction of originality, creativity and intelligence, she flies often to people who are really worth to read.“ Evidenz-basierte Ansichten
A woman is born as a woman. a man has to become a man.
No paternalization but advancing maternalization. The feminization and genderization marginalized and destroyed the father position in the modern „societies,“ the father role suffered general degradation, the canonization of homosexuality in particular and the sexual diversity generally wipes out the still remaining traces of masculinity completely out,  only as an insult haunts the alleged „paternalization“ in the jargon of mass media.
PostPop era: the triumph of fashion over the morals.
„We need damaged buildings, so you can see through their cracked walls to win at least one viewpoint to start to begin to think. Victor Tausk
„What good is health if you are an idiot then?“ – Theodor Adorno
„What one must be judged by, scholar or no, is not particularised knowledge but one’s total harvest of thinking, feeling, living and observing human beings.“ (…) „While the practice of poetry need not in itself confer wisdom or accumulate knowledge, it ought at least to train the mind in one habit of universal value: that of analysing the meanings of words: of those that one employs oneself, as well as the words of others. (…) what we have is not democracy, but financial oligarchy. (…) Mr. Christopher Dawson considers that “what the non-dictatorial States stand for today is not Liberalism but Democracy,” and goes on to foretell the advent in these States of a kind of totalitarian democracy. I agree with his prediction. (…) That Liberalism is something which tends to release energy rather than accumulate it, to relax, rather than to fortify. (…) A good prose cannot be written by a people without convictions. (..) The fundamental objection to fascist doctrine, the one which we conceal from ourselves because it might condemn ourselves as well, is that it is pagan. (..) The tendency of unlimited industrialism is to create bodies of men and women—of all classes—detached from tradition, alienated from religion and susceptible to mass suggestion: in other words, a mob. And a mob will be no less a mob if it is well fed, well clothed, well housed, and well disciplined. (…) The rulers and would-be rulers of modern states may be divided into three kinds, in a classification which cuts across the division of fascism, communism and democracy. (…) Our preoccupation with foreign politics during the last few years has induced a surface complacency rather than a consistent attempt at self-examination of conscience. (…) What is more depressing still is the thought that only fear or jealousy of foreign success can alarm us about the health of our own nation; that only through this anxiety can we see such things as depopulation, malnutrition, moral deterioration, the decay of agriculture, as evils at all. And what is worst of all is to advocate Christianity, not because it is true, but because it might be beneficial. (…) To justify Christianity because it provides a foundation of morality, instead of showing the necessity of Christian morality from the truth of Christianity, is a very dangerous inversion; and we may reflect, that a good deal of the attention of totalitarian states has been devoted, with a steadiness of purpose not always found in democracies, to providing their national life with a foundation of morality—the wrong kind perhaps, but a good deal more of it. It is not enthusiasm, but dogma, that differentiates a Christian from a pagan society.“ (…)  It would perhaps be more natural, as well as in better conformity with the Will of God, if there were more celibates and if those who were married had larger families. (…) We are being made aware that the organisation of society on the principle of private profit, as well as public destruction, is leading both to the deformation of humanity by unregulated industrialism, and to the exhaustion of natural resources, and that a good deal of our material progress is a progress for which succeeding generations may have to pay dearly. I need only mention, as an instance now very much before the public eye, the results of “soil-erosion”—the exploitation of the earth, on a vast scale for two generations, for commercial profit: immediate benefits leading to dearth and desert. I would not have it thought that I condemn a society because of its material ruin, for that would be to make its material success a sufficient test of its excellence; I mean only that a wrong attitude towards nature implies, somewhere, a wrong attitude towards God, and that the consequence is an inevitable doom. For a long enough time we have believed in nothing but the values arising in a mechanised, commercialised, urbanised way of life: it would be as well for us to face the permanent conditions upon which God allows us to live upon this planet. And without sentimentalising the life of the savage, we might practise the humility to observe, in some of the societies upon which we look down as primitive or backward, the operation of a social-religious-artistic complex which we should emulate upon a higher plane. We have been accustomed to regard “progress” as always integral; and have yet to learn that it is only by an effort and a discipline, greater than society has yet seen the need of imposing upon itself, that material knowledge and power is gained without loss of spiritual knowledge and power. “ – T.S.Eliot
“I am a feminist. All this means is that I am extremely hairy and hate all men, both as individuals and collectively, with noexceptions.” – Bridget Christie

Walser macht frei

walser-macht-frei

„Walser macht frei“ 2002 © by Julian S. Bielicki

 

“Packt die Antisemitismuskeule wieder ein und packt sie nie wieder aus!”

Veröffentlicht am Juli 12, 2014 von tapferimnirgendwo

“Packt die Antisemitismuskeule wieder ein und packt sie nie wieder aus”, brüllte Jürgen Todenhöfer schon im Mai 2014 in Richtung Israel, während die Hamas den Antisemitismus auspackt. Artikel 7 der Gründungscharta der Hamas fordert die Vernichtung aller Juden, ich betone, nicht die Vernichtung Israels, was schon schlimm genug wäre, sondern die Vernichtung aller Juden!

Am 11. Oktober 1998 wurde erstmals die Antisemitismuskeule in der Frankfurter Paulskirche unter allgemeiner Begeisterung des Publikums von Dr. Martin Walser ausgegraben. Seit dieser Entdeckung, die in ihrer Bedeutung der Entdeckung Trojas in nichts nachsteht, hat die Antisemitismuskeule einen Siegeszug durch ganz Deutschland angetreten. Heute gibt es kaum noch eine Person in Deutschland, die sich vor der Antisemitismuskeule nicht fürchtet. Was in Walsers Worten noch so klang: „Auschwitz eignet sich nicht dafür, Drohroutine zu werden, jederzeit einsetzbares Einschüchterungsmittel oder Moralkeule“, hörte sich später bei dem TAZ-Journalisten Bodemann wie so an: „Vor allem in Deutschland kann der Antisemitismusvorwurf tödlich sein, und so hüten sich viele Juden wie Nichtjuden davor, den Mund aufzumachen.“

Die Antisemitismuskeule hat gesiegt! Heute glaubt Jürgen Todenhöfer, dass überall in Deutschland verzweifelte Menschen in den Exilen ihrer deutschen Wohnzimmer sitzen und gerne etwas Kritisches über Israel sagen würden, wenn nicht die Antisemitismuskeule jederzeit zuschlagen könnte. Für Todenhöfer ist Deutschland ein in Knechtschaft gehaltenes Land, in dem Israel nicht kritisiert werden darf. Jede Form der Kritik an die politische Ausnutzung des Holocausts auch und gerade durch die Juden in Deutschland und der ganzen Welt soll im Keim erstickt werden. Die Wirklichkeit sieht allerdings anders aus.

Israelkritik findet sich in jeder deutschen Tageszeitung und das nicht nur ab und zu, sondern fast täglich. Die Angst vor Israel ist in der Bevölkerung nicht nur sehr hoch, sondern sie wird auch laut und gut vernehmlich artikuliert. 65% der Deutschen erklärten laut einer durch die ZEIT am 4.11.2003 veröffentlichen Umfrage der EU, dass Israel die größte Gefahr für den Weltfrieden darstelle. Die Zeitungen kommen zudem nicht nach, die Leserbriefe mit israelkritischen Inhalten nachzudrucken und Menschen wie Jürgen Todenhöfer werden zur besten Sendezeit in Talk-Shows eingeladen. Man fühlt sich in Deutschland somit wie in einem Land, in dem sieben von zehn Menschen behaupten, erst kürzlich von einem Raumschiff entführt worden zu sein. Anstatt aber diese Sieben einfach zum nächsten Nina Hagen-Konzert zu schicken, gelangen sie ungefiltert in die Leserbriefspalten deutscher Zeitungen. Kritik an Israel ist in Deutschland nicht nur möglich, sondern des Deutschen liebster Zeitvertreib. Die Solidarität mit Israel jedoch wird regelmäßig in Deutschland behördlich sanktioniert. Folgende Entscheidungen wurden in den letzten Jahren in deutschen Gerichten gefällt:

Da eine Frau in Bochum öffentlich eine Israel-Flagge gezeigt hatte, wurde sie zu einer Geldstrafe von € 300,- verurteilt. In Duisburg stürmte die Polizei eine private Wohnung, um eine Israel-Flagge, die an dem Fenster der Wohnung befestigt war, zu entfernen. In Köln ist derweil das Zeigen einer Karikatur erlaubt, auf der ein Jude ein Kind verspeist. Juden und Israelis dürfen in Deutschland beleidigt werden, das ist Meinungsfreiheit, jüdischer und israelischer Stolz jedoch werden schon mal behördlich beschränkt, da hört die Freiheit auf. Das ist jedoch nicht typisch deutsch sondern gilt auch international.

In den Vereinten Nationen findet sich eine geradezu manische Fixiertheit auf Israel. Während dort 99,9% der Weltbevölkerung mit Milde beäugt werden, bekommen die restlichen 0,1%, die einen israelischen Pass besitzen, eine Sonderbehandlung zu spüren. Obwohl nur 0,22% aller Menschen jüdisch sind, hält sich der wackere Glaube vom starken und stets präsenten Juden. Es ist fast amüsant, wieviele Menschen an die Macht der Juden glauben. Fragt man diese Menschen, wie es um den Einfluss der Holländer (0,25% der Gesamtbevölkerung), der Deutschen (1,22%), der Chinesen (19,5 %), der Muslime (19,26%) oder der Christen (31,11%) bestellt ist, schauen sie nur verwirrt, ganz so als habe man gerade eine völlig absurde Frage gestellt. Nur die Frage nach dem Einfluss der Juden ist nicht absurd. Die Juden sind halt etwas ganz besonderes. Und weil sie etwas ganz besonders sind, müssen sie sich auch ganz besonders benehmen. Solange sie sich abschlachten lassen, werden sie von allen geliebt; aber wehe, sie fangen an, sich zu wehren, dann hört der Spaß auf. Der Israel-Gaza-Konflikt ist dafür das beste Beispiel.

Obwohl die sogenannte gemäßigte palästinensische Autonomieregierung unter Abbas die Todesstrafe für alle Palästinenser exekutiert, die Land an Juden verkaufen, ganz gleich ob sie einen israelischen Pass besitzen oder nicht, findet sich dazu keine Verurteilung von Seiten der Vereinten Nationen. Für die gemäßigte Palästinenserorganisation ist nur ein Palästina ohne Juden ein gutes Palästina. Wenn das gemäßigt ist, wie sieht dann erst radikal aus? Radikal ist es, Raketen auf Israel abzufeuern. Das macht die Hamas regelmäßig, während die Minister der Hamas folgende Reden halten:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Die Vereinten Nationen schweigen dazu! Sie schweigen auch dazu, dass die “Protokolle der Weisen von Zion“ in Ägypten (2002) und im Libanon (2004) als Fernsehserie gezeigt wurden. In den palästinensischen Autonomiegebieten ist das judenhassende Machwerk sogar Lehrstoff in der 10. Jahrgangsstufe. Kleine Kinder werden im palästinensischen Fernsehen zudem dazu erzogen, Juden töten zu wollen. Die Hamas hat die “Protokolle der Weisen von Zion“ sogar als Begründung in ihre Charta im Artikel 32 aufgenommen.

Seit 2005 ist Gaza “judenrein”. Am Morgen des 12. September 2005 verließen die letzten Juden den Gazastreifen über den Grenzübergang Kissufim. Der Abzug wurde von Arabern teils frenetisch mit Freudenschüssen und Autokorsos gefeiert. Die verlassenen Synagogen wurden in Brand gesteckt. Es kam zu einer wahren “Gazakristallnacht”. Seit Gaza “judenrein” ist gehen auf Israel Raketen von Gaza nieder. Im Juli 2014 gingen in drei Tagen mehr als 400 Raketen nieder, weil die Mehrheit der Araber in Gaza ganz Israel vernichten möchten. Im Juni 2014 ließ das Washington Institut durch ein führendes palästinensisches Meinungsforschungsinstitut eine Befragung der palästinensischen Bevölkerung im Gazastreifen und im Westjordanland durchführen. Insgesamt 1200 Personen wurden befragt, was geschehen solle, wenn es der palästinensischen Führung gelingen sollte, eine Zwei-Staaten-Lösung mit Israel auszuhandeln. 64 Prozent antworteten, dass bis zur Zerstörung ganz Israels weiter “Widerstand” geleistet werden sollte. Nur 10 Prozent antworteten, dass in einem palästinensischen Staat Juden die gleichen Rechte wie Moslems haben sollten. Nur 10 Prozent sind für gleiche Rechte für Juden. Ganze 67 Prozent wollen ganz Israel vernichten.

Was geschieht währenddessen in Deutschland? Die Bücherregale schwappen vor lauter Israelkritik über. Das deutsche Volk und die Vereinten Nationen belehren mehrheitlich und regelmäßig laut vernehmlich Israel. Leserbriefe mit kritischem Inhalt werden wie selbstverständlich gedruckt. Dennoch glaubt die Mehrheit der Deutschen fest daran, mundtot zu sein – ein geradezu beispielhafter Salto Teutonale. Mit Schaudern und Zittern möchte man da fragen: Wenn das der Deutsche Mundtod ist, was passiert wohl erst, wenn die Deutschen geschwätzig werden?

Es stellt sich auch die Frage: Wer schwingt sie eigentlich, diese Antisemitismuskeule? Blöde Frage. Die Antwort haben uns doch schon „Die Protokolle der Weisen von Zion“ gegeben. Der Jude natürlich! Er schwingt sie und ist deshalb auch selber schuld am Antisemitismus! Das wußte schon Jürgen Möllemann. In einem ZDF-Interview aus dem Jahre 2003 sagte er:

„Ich fürchte, dass kaum jemand den Antisemiten, die es in Deutschland leider gibt und die wir bekämpfen müssen, mehr Zulauf verschafft hat als Herr Scharon und in Deutschland ein Herr Friedman mit seiner intoleranten und gehässigen Art, überheblich. Das geht so nicht, man muss in Deutschland Kritik an der Politik Scharons üben dürfen, ohne in diese Ecke geschoben zu werden.“

Es muss aber gar nicht immer nur um Israel gehen, damit irgendjemand einem Juden die Antisemitismuskeule in die Hand drückt, nur um sich dann vor ihm auf den Boden zu werfen, um jammernd „nicht schlagen!“ zu rufen, damit seine Freundin endlich mal sieht, was für ein großes Arschloch dieser Jude doch ist. In einer Debatte um den Bau eines jüdischen Museums in der Altstadt von Köln schaltete sich im Juli 2008 der Chefredakteur des Kölner Stadtanzeigers Franz Sommerfeld in das Gespräch ein und stellte auf prominenter Seite seiner Zeitung fest

„Jeder Versuch, städteplanerische Entscheidungen durch Hinweis auf die deutsche Schuld gegen Kritik zu immunisieren, spielt denen in die Hände, die die Vernichtung der Juden relativieren und auf antisemitische Reflexe spekulieren.“

Die Auschwitzkeule verbreitet in den Exilen Deutscher Wohnzimmer Angst, Schrecken und vor allem ein um sich greifendes Beleidigtsein. Jeder Antisemitismusvorwurf, ob angemessen oder nicht, wird mit der Empörung der Ehrverletzung weit von sich gewiesen. Die Deutschen, die die Auschwitzkeule entdeckt haben, sind fast so schnell beleidigt wie die Islamisten, die am 30. September 2005 die Mohammed-Karikaturen in der Dänischen Jyllands Posten gefunden hatten. Die Macht des Beleidigtseins inspirierte unzählige fanatisierte Islamisten zu weltweiten Protesten mit Flaggenverbrennungen, Gewalttaten und über hundert Toten. Während Islamisten hinter jeder Kritik am Islam und hinter jedem Versuch, dem Propheten Mohammend ein Gesicht zu geben, eine Beleidigung wittern, die die Ehre des Islams verletzt, sehen manche Deutschen hinter jeder Kritik am Antisemitismus und hinter jedem Versuch, dem Antisemitismus durch Vergleiche mit der Geschichte ein Gesicht zu geben, die böse Absicht der Beleidigung und Ehrverletzung.

Viele Deutsche machen sich mit diesem Trick zu Opfern des Nationalsozialismus und können so mit Juden endlich auf gleicher Augenhöhe diskutieren. Endlich sind alle in Deutschland Opfer und niemand muss mehr einen Juden um seinen Holocaust beneiden. Jetzt haben alle unter den Nazis gelitten.

In der Schule wird die neue deutsche Jugend mit dem Nationalsozialismus gequält. Die Geschichtslehrer deportieren die Schülerinnen und Schüler regelmäßig nach Dachau, um sie dort zu zwingen, ein Lager zu besichtigen. Dies nimmt die Jugend so mit, dass sie ihr Trauma nur noch durch Verdrängung und Abstumpfung überwinden können. ¼ aller Schülerinnen und Schüler zwischen 14 und 17 Jahren gaben laut einer repräsentativen Umfrage von Alphons Silbermann aus dem Jahre 2000 an, keine Ahnung zu haben, was Auschwitz ist.

Die deutsche Vergangenheitsbewältigung ist ein wahres Wirtschaftswunder und gehört neben Autos und Bier zum wichtigsten Wirtschaftsgut des Exportweltmeisters Deutschland. Man überlege sich einmal, wie dramatisch die Arbeitslosenzahlen in Deutschland aussähen, wenn es all die Arbeitsplätze in den Lern-, Gedenk- und Dokumenationsstätten, in den Holocaustforschungsinstituten und Universitäten der Antisemitismusforschung nicht geben würde. Berlin wäre um eine ihrer beliebstesten Sehenswürdigkeiten ärmer. Berlin ohne Holocaust Mahnmal. Undenkbar! Von diesem Stelenfeld hat Altkanzler Gerhard Schröder einst gesagt, es sei ein Mahnmal, „wo man gerne hingeht“. Der Historiker Ebehard Jäckel brachte es sogar fertig, zu sagen: „Es gibt Länder in Europa, die uns um dieses Denkmal beneiden.“ Beneiden! Eine wahrhaft deutsche Neid-Debatte.

Die deutsche Vergangenheitsbewältigung hat es geschafft, dass einige in Deutschland wieder stolz sind auf den Holocaust; natürlich nicht auf die Perfektionierung des Massenmordes selbst, aber schon irgendwie auf die Perfektionierung der Bewältigung des Massenmordes.

Hätte es den Holocaust nicht geben, dann hätte das ehemalige Waffen-SS-Mitglied Günter Grass niemals „Die Blechtrommel“ geschrieben und somit vermutlich auch nie den Nobelpreis für Literatur erhalten. In 55 Jahren von der SS zum Nobelpreis, das schafft nur Günter! Volker Schlöndorff hätte somit auch niemals „Die Blechtrommel“ verfilmen können und daher nie den Oscar für diesen Film erhalten.

So gut wie alle Oscars für den deutschsprachigen Raum sind Resultate der Vergangenheitsbewältigung: Volker Schlöndorffs „Die Blechtrommel“, Caroline Links „Nirgendwo in Afrika“ und Christoph Waltz Oscar für die Rolle eines Nazis. Wenn es eine Holocaust-Industrie gibt, dann ist Deutschland der Hauptaktionär! Wer einmal in Berlin war und sich in den Hotels die Reiseführer angeschaut hat, erkennt sofort, woran Berlin verdient: “Third Reich Tour” und “Hitler’s Berlin” sind die wohl beliebtesten Stadtführungen.

In Deutschland wurde die Vergangenheitsbewältigung so sehr perfektioniert, dass viele Deutsche der ganzen Welt jetzt sogar Nachhilfe in Sachen Vergangenheitsbewältigung geben. Da wird die USA getadelt, weil sie mit „den Indianern“ nicht so vorbildlich umgeht, wie „die Deutschen“ mit „den Juden“ und auch Israel bekommt Nachhilfe in Sachen völkische Aussöhnung mit den Palästinensern, denn „gerade die Juden müssten es doch besser wissen.“ Am deutschen Wesen soll die Welt genesen. So avanciert Auschwitz vom Ort der industriellen Massenvernichtung von Menschen zu einer sittlich-bildenden Lehranstalt für Juden.

Aber was bitte gibt es aus Auschwitz zu lernen? Dass man Menschen nicht millionenfach vergast? Dass Juden auch Menschen sind? Dass man lieb zueinander sein sollte? Dass man sich wehren darf, wenn man verfolgt wird? Dass man Menschen, die andere Menschen vergasen, den Krieg erklärt? Dass man wahnsinnige Menschen mit allen Mitteln entwaffnet? All dies sollte man auch ohne Auschwitz wissen. Auschwitz ist keine Nachhilfe für moralisch Sitzengebliebene, sondern schlicht ein unvergessbares und unverzeiliches Verbrechen, aus dem es nichts zu lernen gibt!

Dr. Martin Walser aber hat etwas aus Auschwitz gelernt und sagte zu Ignatz Bubis, der es damals gewagt hatte, ihm nicht zu seiner Ausgrabung der Antisemitismuskeule zu gratulieren: „Ich habe mich schon mit dem Thema beschäftigt, da waren Sie noch mit ganz anderen Dingen beschäftigt.“ Diesen Satz muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Ignatz Bubis, der 1944 im Zwangsarbeitslager Tschenstochau gefangen gehalten wurde und dessen Vater im Vernichtungslager Treblinka ermordet wurde und dessen Bruder und Schwester durch die Nationalsozialisten vernichtet wurden, mußte sich von Dr. Martin Walser, dessen Eintritt in die NSDAP auf den 30. Januar 1944 fällt und der das Ende des 2. Weltkrieges als Soldat der Wehrmacht erlebte, sagen lassen, wie man mit dem Holocaust umgeht – und zu dem Zeitpunkt war die Antisemitismuskeule gerade erst gefunden.

Heute brüllt Jürgen Todenhöfer Juden an, sie sollen die Antisemitismuskeule einpacken, wenn andere mörderischen Antisemitismus auspacken und bekommt dafür binnen weniger Stunden über 18.000 Likes.

http://tapferimnirgendwo.com/2014/07/12/packt-die-antisemitismuskeule-wieder-ein-und-packt-sie-nie-wieder-aus/

What´s Left? Antisemitism!

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molon labe

Hamas, Israel und die deutsche Moral. Gaza-Konflikt: Wie die Hamas auf Krieg drängt…

German-Leftist-2014

 

 

Hamas ist eine radikalislamische Terrororganisation, in deren Charta es heisst: «Die Stunde des Gerichts wird nicht kommen, bevor die Muslime nicht die Juden bekämpfen und töten, sodass sich die Juden hinter Bäumen und Steinen verstecken, und jeder Baum und Stein wird sagen: ‹Oh Muslim, oh Diener Allahs, ein Jude ist hinter mir, komm und töte ihn!›» Palästina erstreckt sich für die Hamas vom Mittelmeer bis zum Jordan, für Israel hat es in ihren Plänen keinen Platz. Wer logisch denken kann, muss sehen, worauf eine Verwirklichung solcher Forderungen hinauslaufen würde: Auf einen neuen Holocaust, dieses Mal im Nahen Osten.

 http://bazonline.ch/schweiz/Moralische-Blindheit/story/13105350

 

Hamas, Israel und die deutsche Moral. Gaza-Konflikt: Wie die Hamas auf Krieg drängt…

Erschienen im sonst antisemitischen Linkenblatt, Der Freitag,12. Juli 2014

(Jakob Augstein ist wohl im Urlaub oder wollte einen Alibi-Artikel publizieren)

 

Von Thomas T. Heck

Ich verfolge den Nahost-Konflikt schon seit ich als Jugendlicher Israel besuchen dürfte und mich in das Land und seine Menschen verliebte. Seit Jahren beobachte ich diesen Konflikt und meine Sympathien sind klar verteilt, da mache ich keinen Hehl daraus. Ich reise auch gerne in arabische Länder, habe u.a. Ägypten, Tunesien und Dubai bereist und habe dort sehr nette Menschen kennengelernt. Der Stempel in meinem Reisepass aus einem arabischen Land war für meine Einreise in Israel im letzten Jahr kein Problem. Eine kleine Nachfrage bei der Grenzkontrolle und das wars. Und da fängt der Unterschied schon an. Mit einem israelischen Stempel in meinem Reisepass wäre mir ab sofort die Einreise in die meisten arabischen Länder verwehrt. Gut, dass die Israelis bei Einreise den Reisepass nicht stempeln.

Der Nahost-Konflikt ist geprägt von Information und gezielter Desinformation von arabischer Seite. Dabei wird gern vergessen, dass Israel 1948 auf dem Boden des britischen Mandatsgebiets Palästina entstand, es einen Staat Palästina niemals gab. Der Name Palästina stammt von den Phillistern, weiß Gott keine Araber und die arabische Sprache enthält nicht mal etwas, was ein „P“ beschreiben könnte.

Der Unabhängigkeitskrieg Israels von 1948 war ein Verteidigungskrieg eines von der UNO legitimierten Staates Israels gegen Syrien, Libanon, Jordanien, Ägypten und weitere arabische Staaten, die Israel vernichten wollten. In der Folge gab es einen Waffenstillstand, dessen Linien heute als die Grenzen Israels angesehen werden, was sie nicht sind, es sind Waffenstillstandslinien. Wenn also heute von illegalen Siedlungen in Judäa oder Samaria gesprochen wird, so ist dies völkerrechtlich sehr umstritten und nicht eindeutig. Und es gab Flüchtlinge, nicht nur arabische Flüchtlinge, sondern auch jüdische Flüchtlinge, die aus arabischen Ländern vertreiben wurden, eine Tatsache, die heute in den Medien gerne verschwiegen wird. Dennoch sind heute 20% der israelischen Bevölkerung Araber mit gleichen Rechten und Pflichten, der oberste Richter Israels ist ein Araber, der einen korrupten jüdischen Staatspräsidenten zu Recht ins Gefängnis verurteilte. Straßenschilder sind auf englisch hebräisch UND arabisch. Arabisch ist neben hebräisch offizielle Landessprache Israels. Den Apartheitsvorwurf linker Medien laufen daher ins Leere. Israel ist der einzige Staat im Nahen Osten, wo Moslems frei und in Frieden leben können. Ein Luxus, von dem Syrer nur träumen können.

Der 6-Tage-Krieg von 1967 gegen Jordanien, Syrien und Ägypten war ein Präventivkrieg Israels, dem massive Drohungen und terroristische vorangingen. Das ein kleines wie Israel einen Krieg kaum auf dem eigenen Boden gewinnen kann, ist jedem klar, der auf die Landkarte schauen kann und nur halbwegs bei Verstand ist. Erst jetzt wurde erstmals der Begriff Palästinenser geprägt, den es bis dahin noch gar nicht gab. Die Gallionsfigur der PLO, Jassir Arafat, war ein Ägypter, geboren in Ägypten. Wie der sich jemals als Flüchtling ausgeben konnte, ist der Treppenwitz der Geschichte, wie sein Friedensnobelpreis auch.

 

Der Yom-Kippur-Krieg von 1973, der von Syrien und Ägypten am Yom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag begonnen wurde, war neben dem Unabhängigkeitskrieg von 1948 der erste Krieg, der die Existenz Israels massiv bedrohte. Hier bewährte sich, dass die besetzten Gebiete auf dem Sinai und den Golan-Höhen, als taktische Pufferzone genutzt werden konnten. Ohne diese besetzten Gebiete, würde es Israel heute vermutlich nicht mehr geben.

Dennoch schloss Israel Frieden mit Ägypten und gab die Sinai-Halbinsel mit ihren Ölvorräten wieder an Ägypten zurück. Viele Siedlungen wurden aufgegeben, ein gutes Beispiel dafür, dass Siedlungen eben nicht der Haupthinderungsgrund für Frieden ist, sondern der fortwährende Terror der Palästinenser, auch wenn das von der palästinensischen Propaganda gerne kolportiert und von den westlichen Medien verbreitet wird. Der Gaza-Streifen blieb weiter besetzt, Ägypten wollte sich wohl nicht mit diesem Problem auseinandersetzen.

Die Golanhöhen wurden von Israel annektiert und sind heute israelisches Gebiet, angesichts der Unfähigkeit eines Assad, Frieden mit Israel zu schließen und der heutigen Situation in Syrien mit mehr als 150.000 toten Syrern, Massakern, Köpfe abschneiden und einer islamistischen FSA und ISIS, eine kluge Entscheidung.

Fortwährender Terror der PLO aus dem Libanon führte zum Libanon-Krieg von 1982, wo Israel die PLO vertrieb. Dabei kam es zu dem Massaker von Sabrah und Schatila, verübt von christlichen Milizen, nicht verhindert von Israel, aber auch nicht verübt von Israel, wie palästinensische Geschichtsfälscher es gerne tun. Das nach den Massakern fast die Hälfte der Israelis auf die Straße gingen und ihre eigene Regierung zum Teufel jagten, wird ebenfalls gerne verschwiegen.

Der aktuelle Konflikt eskalierte nach dem ewig gleichen Muster. Seit Jahren führt die Hamas einen Terrorkrieg mit Raketenangriffen auf israelische Zivilisten, im Schnitt 3,5 Raketen am Tag, davon schreibt Spiegel-Online und die sonstigen Medien in der Regel nichts. Spannend wird es erst, wenn Israel zurückschlägt. Die palästinensische Propaganda spricht gerne von Völkermord, vom Genozid, vom Ghetto Gaza. In Gaza gibt es Hotels mit Pools, Villen. Versorgt wird der Gaza-Streifen mit Wasser, Elektrizität und allem, was man zum Leben braucht, aus Israel, auch jetzt. Der Rest wird über illegale Schmugglertunnel aus Ägypten geliefert, weil Israel sich weigert, Sprengstoff und Raketenbauteile zu liefern. Daher auch die Seeblockade. Erst kürzlich hat die israelische Marine Schiffe aufgebracht, die Raketen in den Gaza-Streifen liefern wollten, vermutlich aus dem Iran. Die medienwirksam inszenierte Gaza-Flotttila hätte ihre Waren gerne im israelischen Hafen von Ashdod entladen können, Israel hätte die Waren gerne weitergeliefert, wollte aber vorher schon prüfen, ob nicht doch Waffen an Bord waren. Daher war ein direktes Anlaufen von Gaza verboten. Auch hier ging es ja nicht um die Menschen in Gaza, hier ging es um Propaganda.

Was mich zum meinem Hauptanliegen führt. Ich werde niemals verstehen, warum es Menschen gibt die Israel, dem einzigen demokratischen Staat im Nahen Osten, ablehnen und eine Hamas, eine Fatah oder eine Hisbollah, also Terrororganisation, unterstützen? Der einzige jüdische Staat, wo es Demokratie gibt, Wahlrecht, Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, dieser einzige jüdische Staat wird abgelehnt. Eine Hamas, die Frauen unterdrückt und unter den Schleier zwingt, wo Schwule unterdrückt und ermordet werden, wie oftmals in der arabischen Welt, eine Hamas wird unterstützt. Ich kann das nicht verstehen. Ich kann nicht verstehen, wie sich deutsche Medien und Politiker in diesem Konflikt bestenfalls neutral verhalten, in der Realität, insbesondere die Presse, eher israelfeindlich ist.

Da werden aus drei entführten israelischen Jugendlichen „verschwundene Siedler“, wie von Christian Siewers im ZDF und Richard C. Schneider noch am Tage des Auffindens der Leichen behauptet wird und eine Verantwortlichkeit der Hamas als „nicht bewiesen“ erachtet wird. Aus dem ermordeten arabischen Israeli wird sofort der Täter unter den jüdischen Extremisten ausgemacht und Rache vermutet.

Auch hier mach ich den moralischen Unterschied zwischen Israel und den Palästinensern fest. Während die Entführung und Ermordung von israelischen Jugendlichen seitens der Hamas gefeiert und eine Wiederholung angekündigt wird, während die Bevölkerung Gebäck reicht, kondoliert im Falle des arabischen Jugendlichen Ministerpräsident und Staatspräsident bei den Eltern des Jungen, alle Parteien verurteilen den Mord an einem israelischen Bürger (!) und die israelische Polizei ermittelt in alle Richtungen, nimmt letztlich mehrere israelische Jugendliche fest, die nach den Gesetzen eines Rechtsstaates für diese Tat zur Verantwortung gezogen werden. Die palästinensischen Mörder von Gilad, Naftali und Eyal werden dagegen als Märtyrer gefeiert, denen es nachzueifern gilt.

Über die Motivation dieser unterschiedlichen Wahrnehmung in Deutschland habe ich eine klare Vorstellung.

1. Die grundsätzliche Ablehnung von Krieg. Der normale Deutsche kann es sich gar nicht mehr vorstellen, für seine Freiheit einzustehen und ggf. kämpfen zu müssen. Die Diskussion im Bundespräsident Gauck zeigt es eindeutig. Der Deutsche kann sich gar nicht vorstellen, in welcher Situation Israel sich befindet, es fehlt schlichtweg die Vorstellungskraft.

2. Das Funktionieren palästinensischer Propaganda. Die Bilder von getöteten Kindern zerreißt jedem Menschen das Herz. Wie oft dem deutschen Zuschauer dabei Bilder aus Syrien oder dem Irak untergejubelt werden, kann keiner nachvollziehen. Ich weiß nur eins. Die israelische Armee tut alles, um zivile Opfer zu vermeiden. Wenn das Haus eine Hamas-Führers bombardiert werden soll, wird dort vorher angerufen, SMS werden verschickt, im schlimmsten Fall der Angriff abgebrochen, wenn die Hamas mal wieder menschlichen Schutzschilder einsetzt. Es gab in der Weltgeschichte glaube ich noch keine Armee, die so intensiv versucht, zivile Opfer zu vermeiden, eine zutiefst moralische Armee. Als ehemaliger Offizier weiß ich, wovon ich rede.

3. Blanker Antisemitismus. Der Jude ist halt immer schuld. Und um es klar zu sagen. Wer den israelischen Staat ablehnt und bekämpft, den einzigen jüdischen Staat auf der Welt und dies mit Antizionismus tarnt, ist ein Antisemit, nicht mehr und nicht weniger. Und das werde ich auch weiter so ansprechen.

Es bleibt zu hoffen, dass dieser Krieg, der wieder einmal von der Hamas angezettelt wurde, zügig vorübergeht. Zu hoffen bleibt weiterhin, dass die deutsche Öffentlichkeit mal klar gegen Terrorismus Stellung bezieht und der deutsche Staat und die EU die Finanzierung der Palästinenser auf den Prüfstand stellt.

 

Thomas T. Heck

War Offizier der Bundeswehr. Nach Tätigkeiten für die Deutsche Bank heute Geschäftsführer der Firma Heck Beratung und Autor für die Achse des Guten.

Homepage: http://www.heckberatung.de

 

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