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Kulturelle Differenzen / Cultural Differences (german / english)

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Der folgende Text wird illustriert durch das Video über Kulturelle Unterschiede zwischen Norwegern und Amerikanern, am Beispiel des Newyorker Mafiabosses Giovanni Henrikson, der im Zeugenschutzprogramm der FBI aus New York nach Lillehammer in Norwegen übersiedelte.

Schauen Sie das Video:

Die Weltwoche | Freitag, 6. Februar 2015

Tyrannei der Wohlmeinenden

Die norwegische Vormundschaftsbehörde fackelt nicht lange, wenn Eltern ihren Nachwuchs falsch erziehen. Sie bringt die Kinder in Pflegefamilien unter und verweigert Vater und Mutter jeglichen Kontakt. Oft trifft es Ausländer, die sich nicht an die teils abstrusen nordischen Erziehungsregeln halten.

Von Daniela Niederberger

Im Mai 2011 schrillte bei Eva Michalakova im norwegischen Städtchen Steinberg das Telefon: die Polizei. Es gehe um ihren Sohn David. Sie sorgte sich. War im Kindergarten etwas passiert? Die Kindergärtnerin sage, teilte ihr der Polizist mit, ihr Sohn sei vom Vater sexuell missbraucht worden. Der Vater habe, so der Bub, ihn mit der Hand über dem Pyjama ­befummelt. Tage später wurde die Frau von der örtlichen Kinderschutzbehörde informiert, ihre Buben – der sechsjährige David und der zweijährige Denis – müssten von den Eltern weg.

Untersuchungen im Spital ergaben zwar nichts, und ein Gericht entschied, den Eltern dürften die Kinder nicht weggenommen werden, weil die von Sozialarbeitern geführten Gespräche mit dem Sechsjährigen suggestiv und daher unakzeptabel gewesen seien. Dennoch entschied die Behörde im Februar 2012, den tschechischen Eltern das Sorgerecht zu entziehen. Die Kinderschutzbehörden (auf Norwegisch barnevernet) sind in Norwegen sehr ­mächtig.

Die Buben kamen – getrennt – zu Pflege­eltern. Man versprach der Mutter, sie bekäme ihre Kinder wieder, wenn sie sich vom Vater scheiden lasse, was sie auch tat. Die Kinder bekam sie nicht wieder. Anfangs durfte sie sie viermal im Jahr sehen, unter strikter Aufsicht. Später zweimal jährlich für zwei Stunden. Die Buben dürfen ihre Mutter nicht umarmen und nicht auf Tschechisch mit ihr reden. Mittlerweile sind es noch zwei Besuche zu fünfzehn Minuten, wie Eva Michalakova jüngst der tschechischen Nachrichtenagentur sagte. Die ersten Treffen hätten in «warmer Atmosphäre» stattgefunden, die Buben brachten Blumen und Zeichnungen und fragten, wann sie wieder nach Hause dürften. Heute sagen sie «Eva». Schon zu Beginn, so Michalakova, hätte sich die Sozialarbeiterin gewundert, dass ihre Kinder nur Mami zu ihr sagten und ihren Vornamen nicht kannten.

Grossvater fleht um Besuchsrecht

Anurup Bhattacharya, ein Geowissenschaftler, arbeitete im norwegischen Stavanger in der Ölindustrie, seine Frau Sagarika schaute zu den Kindern, einem dreijährigen Buben und einem einjährigen Mädchen. Auch ihnen nahm die Kinderschutzbehörde die Kinder weg und gab sie zu Pflegeeltern. Die Eltern sagten, als ­Gründe sei ihnen angegeben worden: die Kinder schliefen im Bett der Eltern (was in Norwegen nicht geht), würden von Hand gefüttert (was in Indien üblich ist) und hätten zu wenig Spielsachen. Die junge Mutter war schon früher gemahnt worden, sie müsse zu vorgegebenen Zeiten stillen. Sie aber stillte das Baby, wenn es schrie.

Das verzweifelte Ehepaar («Wir waren ehr­liche und gute Eltern») wehrte sich. In Indien erschien der Dokumentarfilm «Nightmare in Norway» (Albtraum in Norwegen), Zeitungen berichteten, es fanden Demonstrationen statt. Nachdem der indische Aussenminister bei seinem norwegischen Amtskollegen inter­veniert hatte, durften die Kinder nach Indien, in die Obhut eines Onkels. Mittlerweile sind sie wieder bei der Mutter, die Ehe der beiden zerbrach.

Auch im Fall Michalakova berichtete das Fernsehen, und die Empörung war gross. Im Beitrag des tschechischen TVs war auch Eva Michalakovas Vater zu sehen. Den Tränen ­nahe, sagte er, er möchte seine Enkel noch einmal sehen, bevor er stirbt. Grosseltern und ­andere Verwandte dürfen die bei Pflegeeltern untergebrachten Kinder nicht sehen. Der tschechische Aussenminister hat sich nun eingeschaltet und Norwegen gebeten, den Fall neu zu beurteilen. Ausserdem gelangte Tschechien ans EU-Parlament.

8485 Sorgerechtsentzüge

Der russische Ombudsmann für Kinder, Pawel Astachow, beschuldigte Norwegen neulich des Terrors gegen russische Familien. Die Kinderschutzbehörde habe in den letzten drei Jahren 55 Kinder von russischen Eltern weggenommen. Der Chef der Behörde, Oddbjørn Hauge, erwiderte, man suche stets den Dialog mit den Eltern, wenn man vermute, dass ein Kind vernachlässigt werde. Und wenn Kinder von ­ihrem Zuhause entfernt würden, sei es immer notwendig.

Kinderrechte werden in Norwegen hoch­gehalten. Der Staat will möglichst allen Kindern gleiche Chancen bieten und bestmög­liche Entfaltung garantieren. 1992 wurden die Kinderschutzbehörden professionalisiert (ähnlich wie in der Schweiz). Nicht mehr ­Laien aus den Gemeinden kümmern sich um schwierige Familien, sondern Psychologen und Sozialarbeiterinnen, die ausserdem mehr Macht erhalten haben. Natürlich zum Besten der Kinder – man will verhindern, dass Kinder vernachlässigt und missbraucht werden. Die Behörde ist gesetzlich verpflichtet, rasch zu handeln, wenn sie von solchen Fällen hört.

Die Folge ist, dass die Zahl der Interventionen in Familien drastisch zugenommen hat ebenso die der Fremdplatzierungen und damit verbunden der Sorgerechtsentzüge. Kamen im Jahr 2003 noch 6747 Kinder zu Pflegeeltern oder ins Heim, waren es 2011 schon 8485 – eine Zunahme von über 25 Prozent.

Jedermann ist angehalten, der Behörde zu melden, wenn er in einer Familie Vernachlässigung oder Missbrauch vermutet. Entsprechend nahmen diese Hinweise enorm zu, viele stellen sich aber als substanzlos heraus. Betroffene ­Familien haben wohl nicht unrecht, wenn sie kritisieren, es reiche schon, dass ein Nachbar einen denunziere, und schon habe man Sozialarbeiter­innen im Haus, die einen ausspähten.

Wie sie dabei vorgehen sollen, steht im Handbuch «Verraten. Elterliches Versagen geht uns alle an». Es sei oft nötig, die Eltern bewusst zu frustrieren, um zu sehen, wie sie unter Druck reagierten. Zeigten sie eine tiefe Frustrations­toleranz, müsse man sich fragen, wie sie ohne soziale Kontrolle funktionierten. Mit anderen Worten: Die Eltern werden bewusst provoziert, bis sie die Geduld verlieren und ausflippen, um nachher einen Beweis zu haben für ihre schlechte Eignung als Erzieher. Dies obwohl die Eltern in der Privatsphäre ­ruhiger reagieren als unter Beobachtung von Dritten, wie die emeritierte Professorin Marianne Haslev Skånland schreibt. Sie ist eine der schärfsten Kritikerinnen von barnevernet. Man müsse sich die Situation vorstellen: verun­sicherte, der Sprache nicht mächtige Ausländer, die in ihrem eigenen Heim von Sozialarbeiterinnen mit einschüchterndem Auftreten attackiert würden.

Überdurchschnittlich oft sind es Ausländer, denen die Kinder weggenommen werden. Es traf viele Polen, eine der grössten Immigrantengruppen in Norwegen, was die polnischstämmige Professorin ­Nina Witoszek von der Universität Oslo dazu veranlasste, in der Zeitung Aftenposten eine bittere Anklage zu publizieren. Barnevernet sei ­eine stalinistische Institution, schrieb sie und erteilte Immigranten folgenden sarkastischen Rat: 1. Eure Kinder gehören nicht euch. Sie gehören dem Staat. 2. Ihr dürft eure Kinder nicht ohrfeigen. 3. Macht, dass eure Kinder in der ­Öffentlichkeit lächeln. 4. Ihr bedeutet nichts.

Ungebildete, aggressive Eltern

Die Vertreter der Kinderschutzbehörde da­gegen sind überzeugt, nur zum Besten zu handeln. Viele Kinder hätten keine faire Chance, sich zu entwickeln. Barnevernet sei der einzige Ausweg für solche Kinder. Diejenigen, die die Arbeit der Behörde kritisierten, seien unge­bildete, aggressive Eltern. Professorin Witoszek schreibt von der «Tyrannei der Wohlmeinenden».

Im vielgerühmten Modellstaat Norwegen herrschen glasklare Vorstellungen darüber, was richtige und was falsche Erziehung ist. Körperstrafen sind schon lange verboten und werden mit sexuellem Missbrauch in Verbindung ­gebracht, während in vielen Kulturen leichte Körperstrafen an der Tagesordnung sind und eine Ohrfeige als nicht so schlimm gilt. Eine ­tamilische Familie kritisierte, auch intensive Zuneigung werde als sexueller Missbrauch interpretiert.

Die Regeln sind strikt. Das Kind schläft im eigenen Bett. Süssigkeiten gibt man den Kindern nur am Wochenende und nicht täglich. Und auch wer sein Kind nach traditionellen Rollenmustern erzieht, macht sich verdächtig. Rollenmuster will man in Norwegen überwinden, «Gender-Mainstreaming» heisst das Zauberwort. Ein Kind gilt als «es» bis es weiss, ob «es» ein Er oder eine Sie sein will. Vielleicht deshalb platzierte die Kinderschutz­behörde ein Kind von Muslimen bei einem homo­sexuellen Paar.

Aufschlussreich ist auch folgendes Zitat aus einem Bericht von 2005 zuhanden des Ministeriums für Kinder und Familien (neu: Ministe­rium für Kinder und Gleichheit). «Biologische Bindungen sind vor allem deshalb wichtig, weil ihnen unsere Gesellschaft diese Wichtigkeit gibt.» Und: Biologische Elternschaft sei keine notwendige oder genügende Bedingung für die Entwicklung eines Kindes.

«Aussagen von jungen Frauen»

Also: Ob ein Kind bei Pflegeeltern oder den richtigen Eltern aufwächst, spielt keine grosse Rolle. Für die Pflegefamilien aber schon. Die nämlich erhalten laut Skånland 430 000 Kronen (knapp 50 000 Euro) im Jahr pro Pflegekind, dazu kommen Spesen und schöne Extras wie Ferien am Mittelmeer. Und ausserdem, kritisiert Professorin Skånland, profitiert ein riesiger Apparat von Sozialarbeiter, Therapeuten und Psychologinnen vom ganzen System.

Jørgen Stueland ist Anwalt im norwegischen Raufoss. Er vertritt Familien, denen die Kinder weggenommen wurden. Im Gerichtssaal säs­sen dann jeweils die Vertreter der Behörde und deren Anwalt, selbstbewusst und voll überzeugt, dass sie das Richtige täten, vor sich etwa eine zitternde und stotternde Kurdin und ­deren Mann, beide traumatisiert, denen vorgeworfen werde, ihre Kinder zu schlagen und zu misshandeln.

Das Problem sei, schrieb Stueland im Artikel «Child Protection: The Norwegian Way», dass die Fälle jeweils auf den Aussagen von «jungen Frauen» aufgebaut seien. Jungen Frauen, die in der Oberstufe mittelmässige ­Noten hatten und die dann auf einer Fachhochschule Kinderschutz-Sozialarbeit oder Kinderschutz-Pädagogik studierten, weil es fürs Medizin- oder Psychologie­studium nicht reichte. Das grosse Problem sei die Macht dieser Mädchen, die als Angestellte der Kinderschutzbehörde Entscheide fällen können, die das Leben von vielen Familien für ­immer verändern.

http://www.weltwoche.ch/index.php?id=553264

Siehe auch: Sozialstaat untergräbt Solidarität

und: Im Raubtier-Sozialismus

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The following text is illustrated by the video on cultural differences between Norwegians and Americans, on the example of the New Yorker Mafia boss Giovanni Henrikson, who moved to Norway in the witness protection program of the FBI from New York to Lilyhammer.
Please watch this video:

Die Weltwoche |Friday, February 6th 2015

Tyranny of the well-meaning

The Norwegian Guardianship Authority does not vacillate when it comes to parents doing a poor job at raising their offspring. It places such children in foster families and denies mother and father any contact. Oftentimes foreigners are affected, who don’t follow the somewhat abstruse northern rules of parenting.

By Daniela Niederberger

In May of 2011 Eva Michalakova’s phone in the small Norwegian town Steinberg was ringing: the police. It was regarding her son David. She was concerned. Did something happen in the Kindergarten? The officer told her that Kindergarten teacher claimed her son was sexually molested by his father. The boy said his father felt him up through his pajama using his hand. Days later the woman was informed by the local child protection agency, that her boys – the 6yo David and 2yo Denis – had to be removed from their parents.

Still, investigations revealed nothing and a court decided the children were not allowed to be taken from their parents, because the social workers were using suggestion during the interviews with the 6yo and thus those interviews were inadmissible. Nonetheless, in February of 2012 the agency decided to withdraw custody from the parents of Czech origin. The child protection agencies (Norwegian: “barnevernet”) are very powerful in Norway.

The boys were sent to separate foster parents. The mother was promised that her children would be returned to her if she divorces the father, which she did. She still didn’t get her children back. At first, she was allowed to see them four times a year, under strict supervision. Later on, twice a year for two hours. The boys aren’t allowed to hug their mother and may not speak Czech with her. By now, it’s only two visits of fifteen minutes, according to Eva Michalakova’s latest statement made to the Czech news agency. The first meetings took place in a «warm atmosphere», the boys brought flowers and paintings and asked when they would be allowed to return home. Today they say «Eva». From the beginning on, so says Michalakova, the social workers were wondering about the fact that the children only referred to her as mommy and didn’t know her first name.

Grandfather begs for visiting rights

Anurup Bhattacharya, a geoscientist, worked in the Norwegian city Stavanger in the oil industry, his wife Sagarika looking toward the children, a 3yo boy and a 1yo girl. They also had the child protection agency take their children and give them to foster parents. The parents said, that the reasons they were told were: the children slept in the parent’s bed (which is not possible in Norway), were fed by hand (which is typical in India) and had only few toys. The young mother had already been advised to nurse at given times. But she breastfed her baby when it cried.

The desperate couple («we were honest and good parents») defended themselves. In India, the documentary film «Nightmare in Norway» was released, newspapers reported and demonstrations took place. After the Indian foreign minister intervened with his Norwegian counterport, the children were allowed to go to India, to be entrusted in their uncle’s care. Nowadays they are back with their mother, their marriage fell into ruin.

In Michalakova’s case, the television also reported, and the outrage was big. The Czech TV’s report featured Eva Michalakova’s father. Close to tears he said he wanted to see his grandchild one more time before he dies. Grandparents and other relatives may not see the children in the care of foster families. The Czech foreign minister has now joined in and asked Norway to judge the case again. The Czech republic also reached the parliament of the EU.

8485 Withdrawals of custody

The Russian ombudsman for children, Pawel Astachow, recently accused Norway of the new terror against Russian families. The child protection agency removed 55 children from Russian parents in the last three years alone. Oddbjørn Hauge, the agency’s boss, replied by saying, they’re always seeking the dialogue with parents, if child negligence is suspected. And he goes on to claim that if children are removed from their homes, it is always inevitable.

Children rights are held high in Norway. The state strives to offer all children equal opportunities and ensure the best development possible. The child protection agencies were professionalized in 1992 (similar to what happened in Switzerland). It is no longer lay persons from the communities who care for difficult families, but psychologists and social workers, who by the way received more power, too. Of course for the benefit of the children – goal is to prevent that children are neglected and abused. The agency is legally bound to react quickly if it hears about such cases.

The consequence is that the number of intervention in families has severely increased, just as the number of child removals and withdrawals of custody. While in 2003 but 6747 children were placed with foster families or foster home, in 2011 it was already 8485 – an increase of over 25 percent.

Every person is required to notify the agency if they suspect negligence or abuse in a family. Accordingly, such reports drastically increased, although many turn out to be unsubstantiated. Affected families are not wrong when they criticize that all it takes is for a neighbor to denounce one and immediately you’ll have a social worker in your house, spying on you.

How they’re to proceed in doing so is described in the manual «Snitching. Parental failure is all of our business». They claim that oftentimes it is necessary to intentionally frustrate parents to see how they react under pressure. If they show a deep tolerance for frustration, one must ask how they would function if there were no social control. In other words: The parents are intentionally provoked until they lose their patience and flip out, so that later there is evidence for them not being suitable as educators. This despite the fact that the parents react much calmer in private than under the observation of a third party, as written by the emerita professor Marianne Haslev Skånland. She is one of the strongest critics of barnevernet. One must imagine this situation: intimidated foreigners with limited language skills being attacked in their own home, by social workers with scary appearance.

Foreigners have their children taken more than average. Many Polish were hit, one of the largest group of immigrants in Norway, which caused the professor Nina Witoszek, with Polish roots, from the University of Oslo to publish a bitter accusation in the newspaper Aftenposten. Barnevernet, so she writes, is a Stalinistic institution and gave immigrants the following sarcastic advice: 1. You don’t own your children. The state owns them. 2. You may not slap your children. 3. Make sure your children smile in public. 4. You’re worthless.

Uneducated, aggressive parents

The supporters of the child protection agency are however convinced they are acting benevolently. Many children, they claim, have no chance to develop. According to them, Barnevernet is the only way out for such children. Those who criticize the agency are uneducated, aggressive parents according to them. Professor Witoszek writes of the «Tyranny of the well-meaning».

The much praised model state Norway has clear ideas regarding what is correct and incorrect parenting. Physical punishment is long forbidden and regarded as sexual abuse, while physical punishment is nothing unusual in many cultures and slapping isn’t consider that bad. A Tamil family criticized that intense affection is also considered sexual abuse.

The rules are strict. The child sleeps in its own bed. Sweets are only given to children on the weekends, not every day. And even those raising their children according to traditional role patterns are suspicious, because Norway wants to overcome gender roles. «Gender-Mainstreaming» is the magic phrase. A child is considered «it» until it knows whether «it» wants to be a he or a she. Maybe that’s why the child protection agency placed a child of Muslim parents with a homosexual couple.

The following quote from a report from 2005 from the ministry for children and families (now: Ministry for Children and Equality) is also insightful. «Biological bonds are especially important because our society gives them this importance.» And: Biological Parenthood is not a necessity or sufficient condition for a child’s development.

«Statements from young women»

Well: Whether a child grows up with foster parents of the real parents doesn’t matter. But to the foster families it does matter. According to Skånland they receive 430 000 Crowns (ca. 50 000 Euro) a year per foster child, in addition to expenses and nice bonus like vacations at the Mediterranean sea. Furthermore, professor Skånland criticized that a huge apparatus of social workers, therapists and psychologist profit from the entire system.

Jørgen Stueland is a lawyer in the Norwegian Raufoss. He represents families who had their children taken from them. He reports of the courtroom in which representatives of the agency and their attorneys always sit extremely confident and entirely convinced, that they did the right thing, and in front of them a trembling and stuttering Kurdish mother and father, both traumatized, being accused of having beaten and abused their children.

Stueland writes in the article «Child Protection: The Norwegian Way» that the problem is, that the cases are always based on statements coming from «young women». Young women who had mediocre grades in upper school and then studied child protective social work or child protective pedagogy at a technical college because they weren’t fit for studying medicine or psychology. The big problem is the power these girls have as employees of the child protection agency. Power to make decisions which can permanently change the lives of many families.

http://www.weltwoche.ch/index.php?id=553264

https://nowaynorwayblog.wordpress.com/2016/02/26/tyranny-of-the-well-meaning/

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Remember: Do X! Don´t do Y!

Protect innocent, respect life, defend art, preserve creativity!

What´s Left? Antisemitism!

http://www.jsbielicki.com/jsb-79.htm

Psychoanalytische Arbeitsstation

DJ Psycho Diver Sant – too small to fail
Tonttu Korvatunturilta Kuunsilta JSB
Tip tap tip tap tipetipe tip tap heija!
http://www.psychosputnik.com
http://www.saatchionline.com/jsbielicki
https://psychosputnik.wordpress.com/

They want 1984, we want 1776

They are on the run, we are on the march!

Be patient, work hard, follow your passions, take chances and don’t be afraid to fail.
I think for food

molon labe

Der Plural hat kein Geschlecht.

„Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.“ -Albert Einstein

„Der psychoanalytische Bei­trag zur Sozialpsychologie der jüngsten Vergangenheit (und Gegenwart Anm.JSB) und ihrer Verar­beitung ist heute ebenso unerwünscht wie die Libidotheorie zu Anfang des Jahrhunderts.“ – I.Kaminer

»Ein böses und nur durch Unkenntnis gerechtfertigtes Mißverständnis ist es, wenn man meint, die Psychoanalyse erwarte die Heilung neurotischer Beschwerden vom >freien Ausleben< der Sexualität. Das Bewußtmachen der verdrängten Sexualgelüste in der Analyse ermöglicht vielmehr eine Beherrschung derselben, die durch die vorgängige Verdrängung nicht zu erreichen war. Man kann mit mehr Recht sagen, daß die Analyse den Neurotiker von den Fesseln seiner Sexualität befreit.« – Sigmund Feud, Gesammelte Schriften«, Band XI, S. 201 ff.)

Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Dummheit äußert sich heute als empörter Moralismus.

Liebe: nur bestenfalls eine Mutter akzeptiert ihr Kind, so wie es ist, ansonsten muß man Erwartungen anderer erfüllen, um akzeptiert zu werden.

Früher galt als mutig, wer ein Revolutionär war, heute reicht es schon, wenn einer seine Meinung behält.

“Jeder fünfte Bewohner des Westjordanlandes ist ein israelischer Siedler”, greint die Generaldelegation Palästinas heute auf ihrer Homepage.
Und jeder fünfte Bewohner Israels ist ein palästinensischer Araber.
So what?

Werte ohne Einfühlungsvermögen sind nichts wert.

Manche Menschen fühlen physischen Schmerz, wenn sie ihre gewohnten Vorstellungen zugunsten der Realität korrigieren sollen, sie wenden ihre gesamte Intelligenz mit Unterstützung ihrer Agressivität auf, um die Realität nicht zu erkennen und ihr Selbstbild unverändert beizubehalten.

Immer mehr fühlen, immer weniger denken – Der Mensch unterscheidet sich vom Tier nicht durch Gefühle, denn Säugetiere haben die gleichen Gefühle, wie der Mensch: Trauer, Angst, Wut, Liebe, sondern durch sein Denken. Wenn er denkt, falls er denkt.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

„Sagen Sie meiner Mutter nicht, daß ich in der Werbung arbeite. Sie denkt, ich bin Pianist in einem Bordell.“ – Jacques Seguela

BILD: FAZ für Hauptschüler

Wer „ich will frei sein“ sagt, und es sagen viele, der ist ein Idiot. Denn das höchste was der Mensch als Freiheit haben kann, ist die Freiheit, seine Pflicht frei zu wählen.

“Im Streit um moralische Probleme, ist der Relativismus die erste Zuflucht der Schurken.“ Roger Scruton

Nonkonformistische Attitüde und affirmative Inhalte – einer Kombination, die schon immer die linksdeutsche Ideologie gekennzeichnet hat. – Stephan Grigat

Es sind dieselben, die behaupten, das Geschlecht wäre nicht biologisch angeboren, sondern nur ein soziales Konstrukt, und zugleich daß die Homosexualität kein soziales Konstrukt wäre, sondern biologisch angeboren.

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

„Es gibt zwei Dinge“, so wußte Hitler schon 1923, „die die Menschen vereinigen können: gemeinsame Ideale und gemeinsame Kriminalität“ .

Nach der gewaltsamen Beendigung des Mordens durch die Alliierten waren die Deutschen (und sind es bis heute geblieben) noch deutscher als zuvor.

„Der Staat sind wir“: Dies Credo der Sozialdemokratie Ferdinand Lassalles war die Wahrheit der Volksgemeinschaft, und der Nazismus war die vermittlungslose Basisdemokratie der Deutschen.

Die Demokratie der Bürger ist die interessierte Demutsadresse an den autoritären Staat.

„Die deutsche Nation ist das Apriori dieser seltsamen Wissenschaft, die

vorgibt, nichts zu kennen als Quellen, Quellen und nochmals Quellen, nichts als das

lautere Plätschern der Tatsachen und das ungetrübte Sprudeln der Empirie. Die

Quelle aber ist der Historie, was der Jurisprudenz das Indiz: Spielmaterial, bloße

Illustration des Systemzwangs zum Rechtsfrieden, d.h. empirische Legitimation der

vorab existenten letzten Instanz, an der jede Berufung aufhört und jede Revision

endet. Egal, wer Recht hat, solange nur Recht ist; was immer die Quellen sagen,

ein Beweis gegen die Nation wird sich daraus nie und nimmer folgern lassen.“ (…)

„Historische Wahrheit wird nach dem Modell von Meinungsumfragen vorgestellt;

kein Sample jedoch wird je repräsentativ genug sein,

um der deutschen Nation als solcher die Taten der Nazis zuzurechnen.

Die juristische Methode dieser seltsamen Wissenschaft, die sich die Behandlung der

Geschichte anmaßt, weiß so überaus sorgfältig zwischen Intention und Resultat zu

scheiden, daß der einzig noch mögliche Weg historischer Wahrheitsgewinnung, der

allerdings leider ausgeschlossen ist, Psychoanalyse wäre.“ – Joachim Bruhn

Da die Psychoanalyse heute auch nur noch ein korruptes Racket ist, würde sie nicht helfen.

 Der Himmel, wenn er sich schon öffnet, zitiert sich am liebsten selbst. 

Je verkommener eine menschliche Kreatur, desto eher fühlt sie sich beleidigt, respektlos behandelt, in ihrer Ehre verletzt.

Der Nicht-Antisemit ist ein Antisemit, der nach der derzeitigen deutschen Rechtsprechung, Israel, Juden diffamiert, diskriminiert, delegitimiert, jedoch nicht expressis verbis das Ziel der dritten Reichs, den Holocaust, die Judenvernichtung, befürwortet.

Aus Deutschland erreicht mich „tiefe Sorge um den Friedensprozess“. Vorsicht: Wo ist es im Nahen und Mittleren Osten derzeit so friedlich und vergleichsweise gewaltarm wie in Israel? Wo leben Araber derzeit sicherer als in Israel? Wo haben sie besseren Zugang zu Bildung, Arbeit, Konsum und medizinischer Versorgung? – Götz Aly

Islam ist weniger eine Religion und mehr eine totalitäre Gesellschaftsordnung, eine Ideologie, die absoluten Gehorsam verlangt und keinen Widerspruch, keinerlei Kritik duldet und das Denken und Erkenntnis verbietet. Der wahre Islam ist ganz anders, wer ihn findet wird eine hohe Belohnung erhalten.

Der religiöse Rassismus der Islamisten, der den völkischen Rassismus der Nazis ersetzt hat, erklärt Allah zum Führer und die Jihadisten zu seiner privilegierten Kampftruppe: Wenn man so will, zu Allahs SS. Der Zusammenhalt dieser Kampftruppe wird über die Jenseitserwartung von Hölle und Paradies, also über das Instrument der religiösen Angst, sichergestellt. Diese Selbstbildfantasie der Islamisten ist mit ihrer (zumeist antijüdischen) Feindbildfantasie untrennbar verknüpft. – Matthias Küntzel

Wahnsinn bedeute, immer wieder das gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten.

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren.

Irritationen verhelfen zu weiteren Erkenntnissen, Selbstzufriedenheit führt zur Verblödung,

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch.

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen.

Wenn jemand etwas zu sagen hat, der kann es immer sehr einfach sagen. Wenn jemand nichts zu sagen hat, der sagt es dann sehr kompliziert.

Sucht ist, wenn jemand etwas macht, was er machen will und sucht jemand, der es macht, daß er es nicht macht und es nicht machen will.

Sollen die Klugen immer nachgeben, dann wird die Welt von Dummen regiert. Zu viel „Klugheit“ macht dumm.

Wenn man nur das Schlechte bekämpft, um das Leben zu schützen, bringt man gar nichts Gutes hervor und ein solches Leben ist dann nicht mehr lebenswert und braucht nicht beschützt zu werden, denn es ist dann durch ein solches totales Beschützen sowieso schon tot. Man kann so viel Geld für Versicherungen ausgeben, daß man gar nichts mehr zum Versichern hat. Mit Sicherheit ist es eben so.

Zufriedene Sklaven sind die schlimmsten Feinde der Freiheit.

Kreativität ist eine Intelligenz, die Spaß hat.

Wen die Arbeit krank macht, der soll kündigen!

Wenn Deutsche über Moral reden, meinen sie das Geld.

Ein Mensch ohne Erkenntnis ist dann  lediglich ein ängstlicher, aggressiver, unglücklicher Affe.

Denken ist immer grenzüberschreitend.

Der Mob, der sich das Volk nennt, diskutiert nicht, sondern diffamiert.

Legal ist nicht immer legitim.

Wer nicht verzichten kann, lebt unglücklich.

Sogenannte Sozial-, Kultur-, Geisteswissenschaften, Soziologie, Psychologie, Psychotherapie, Psychoanalyse, sind keine Wissenschaften mehr, sondern immanent religiöse Kultpropheten, organisiert wie Sekten. Es sind Sozio-, Pädago- und Psychokratien, Rackets, die Erkenntnis nicht fördern, sondern verhindern.

Ohne eine starke Opposition atrophiert jede scheinbare Demokratie zur Tyrannei, und ebenso eine Wissenschaft, zur Gesinnung einer Sekte.

Man kann alles nur aus gewisser Distanz erkennen, wer sich ereifert, empört, wer mit seiner Nase an etwas klebt, der hat die Perspektive verloren, der erkennt nichts mehr, der hat nur noch seine Phantasie von der Welt im Kopf. So entsteht Paranoia, die sich Religion, und Religion als Politik, sogar als Wissenschaft nennt.

Islamisten sind eine Gefahr, deswegen werden sie als solche nicht gesehen. Juden sind keine Gefahr, deswegen werden sie als solche gesehen. So funktioniert die Wahrnehmung von  Feiglingen.

Humorlose Menschen könner nur fürchten oder hassen und werden Mönche oder Terroristen.

Menschen sind nicht gleich, jeder einzelne Mensch ist ein Unikat.

Erkenntnis gilt für alle, auch für Muslime, Albaner, Frauen und Homosexuelle.

Islam gehört zu Deutschland, Judentum gehört zu Israel.

Der Konsensterror (Totalitarismus) ist in Deutschland allgegenwärtig.

Es wird nicht mehr diskutiert, sondern nur noch diffamiert.

Es ist eine Kultur des Mobs. Wie es bereits gewesen ist.

Harmonie ist nur, wenn man nicht kommuniziert.

Man soll niemals mit jemand ins Bett gehen, der mehr Probleme hat, als man selbst.

>>Evelyn Waugh, sicherlich der witzigste Erzähler des vergangenen Jahrhunderts, im Zweiten Weltkrieg, herauskommend aus einem Bunker während einer deutschen Bombardierung Jugoslawiens, blickte zum Himmel, von dem es feindliche Bomben regnete und bemerkte: “Wie alles Deutsche, stark übertrieben.“<< Joseph Epstein

Man muß Mut haben, um witzig zu sein.

Dumm und blöd geht meistens zusammen.

Charlie Hebdo: solche Morde an Juden sind euch egal, mal sehen wie”angemessen”  ihr reagiert, wenn (wenn, nicht falls) eure Städte von Islamisten mit Kasam-Raketen beschossen werden.

Christopher Hitchens großartig: „In einer freien Gesellschaft hat niemand das Recht, nicht beleidigt zu werden.“

Je mehr sich jemand narzisstisch aufbläht, desto mehr fühlt er sich beleidigt und provoziert.

“Das Problem mit der Welt ist, daß die Dummen felsenfest überzeugt sind und die Klugen voller Zweifel.” – Bertrand Russel

Das Problem mit den Islamisten in Europa soll man genauso lösen, wie es Europa für den Nahen Osten verlangt: jeweils eine Zweistaatenlösung, die Hälfte für Muslime, die andere Hälfte für Nicht-Muslime, mit einer gemeinsamen Hauptstadt.

Was darf Satire? Alles! Nur nicht vom Dummkopf verstanden werden, weil es dann keine Satire war.

Islamimus ist Islam, der Gewalt predigt.

Islam ist eine Religion der Liebe,und wer es anzweifelt, ist tot.

Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke. Der Islam ist die friedliche Religion der Liebe George Orwell 2015

Islam ist verantwortlich für gar nichts, Juden sind schuld an allem.

Islamisten sind Satanisten. Islamismus ist eine Religion von Idioten.

Leute fühlen sich immer furchtbar beleidigt, wenn man ihre Lügen nicht glaubt.

Jeder ist selbst verantwortlich für seine Gefühle.

Die Psychoanalyse geht niemanden außer den Psychoanalytiker und seinen Patienten etwas an, und alle anderen sollen sich verpissen.

“Zeit ist das Echo einer Axt
im Wald.
Philip Larkin, Gesammelte Gedichte

Wenn jemand wie Islamisten sein Ego endlos aufbläht, dann verletzt er seine eigenen Gefühle schon morgens beim Scheißen.

„Die sieben Todsünden der modernen Gesellschaft: Reichtum ohne Arbeit Genuß ohne Gewissen Wissen ohne Charakter Geschäft ohne Moral Wissenschaft ohne Menschlichkeit Religion ohne Opfer Politik ohne Prinzipien.“
―Mahatma Gandhi

„Wo man nur die Wahl hat zwischen Feigheit und Gewalt, würde ich zur Gewalt raten.“
―Mahatma Gandhi

Warum zeigt sich Allah nicht? Weil er mit solchen Arschlöchern nichts zu tun haben will.

„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus’. Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus’.”  – Ignazio Silone

Politische Korrektheit verlangt eine Sprache für ein Poesiealbum.

Psychoanalyse ist frivol, oder es ist keine Psychoanalyse.

Bunte Vielfalt, früher: Scheiße

Was der Mensch nicht mehr verändern, nicht mehr reformieren kann, ist nicht mehr lebendig, sondern sehr tot. Was tot ist, das soll man, das muß man begraben: Religion, Ehe, Romantizismus, etc.

Romantik ist scheiße.

Die Realität ist immer stärker als Illusionen.

Deutschland gestern: der Wille zur Macht.
Deutschland heute: der Wille zur Verblendung.
Deutschland morgen: 德國

Deutsche Psychoanalyse? Großartig, wie deutscher Charme, deutscher Humor und deutscher Esprit.

Der Widerstand fängt mit einer eigenen, anderen Sprache als die der Diktatur.

Smart phones for stupid people.

Ein Linker kann, muß aber nicht dumm sein.

Wenn man ganzen Staaten nicht übel nimmt, wenn sie mit Millionen Opfern Selbstmord begehen, warum dann einem Co-Piloten mit 149 Toten?

Nur die Reinheit der Mittel heiligt den Zweck.

Ein extremer Narzißt ist ein potentieller Terrorist, und jeder Terrorist ist ein extremer Narzißt.

Islamisierung bedeutet Verblödung.

…der hiesige Autoritarismus (ist) einer ohne Autorität und der hiesige Konventionalismus einer ohne Konventionen. Schon bei den Nazis war nicht das Wort des Führers Befehl, sondern sein Wille, den der kongeniale Volksgenosse erahnte. Nie hätte der Nationalsozialismus funktioniert, hätte den Deutschen jede ihrer Missetaten bei Strafandrohung befohlen werden müssen. Anders, als es das Wort vom „Befehlsnotstand“, von der „Gleichschaltung“ oder vom „Führer“ selber glauben machen will, herrschte das NS-System durch Gehorsam ohne Befehl. (W. Pohrt, Der Weg zur inneren Einheit)

Der faschistische Sozialpakt existiert im bundesdeutschen Postfaschismus weiter als eine im Resultat aufgehobene Voraussetzung, die unmittelbar keine Spur ihrer gewaltförmigen Durchsetzung mehr an sich trägt: umso besser kann diese Tatsache verleugnet und der Nationalsozialismus als das Verbrechen einiger Irrer, als „Unrechtsstaat“, als „das Schlimmste, das Menschen einander je angetan haben“ exorziert werden. Diese Lebenslüge der BRD ist das Fundament aller demokratischen „Vergangenheitsbewältigung“, jenes kollektiven Beschweigens des Nationalsozialismus, das durchaus auch die Form enervierender Redseligkeit annehmen kann. Weil das postfaschistische Deutschland in institutioneller wie personeller Hinsicht in Kontinuität zu seinem Vorgänger steht, muß ausnahmslos jeder Versuch einer Vergangenheitsbewältigung innerhalb des sich weiterschleppenden Systems zur symbolischen Distanzierung, zum substanzlosen Gestus geraten. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich die Deutschen einen schier unerschöpflichen Vorrat an größeren und kleineren Entlastungslügen angelegt, aus dem sie sich je nach Gelegenheit und Bedarf bedienen. Danach war das nationalsozialistische System wahlweise das Werk von Hitler höchstpersönlich, einer kleinen Verbrecherclique und ein paar Helfershelfern oder des Monopolkapitals und seiner Schergen. Otto Normalvergaser jedenfalls hat „von alledem nichts gewußt“, war „im Grunde auch dagegen“ oder „konnte gar nicht anders handeln“, weil „Befehlsnotstand“ herrschte und man im Falle des Zuwiderhandelns sofort „ins KZ gekommen“ wäre. “ (…) „Heute haben die Verbreitung des Gerüchts und die Verbreitung der Neidbeißerei neue, technische Möglichkeiten. Sie können sich über das Internet und diverse Subnetzwerke und Blogs rasend verbreiten und auch auf die Politik einen Druck erzeugen, sich ihnen zu beugen. Die gesellschaftliche Mobilmachung wirkt so wieder auf die Politik zurück. Sie muss sich den entsprechenden Stimmungen beugen, weil sonst die Wiederwahl gefährdet würde. Die Devise »Ich bin ihr Führer, also muss ich ihnen folgen«, bleibt auch im zerfallenen Postnazismus das prinzipienlose Grundprinzip von Herrschaft.“ (…) Spezialisierung und Diversifikation sind die zeitgemäße Erscheinungsform von Vermassung und Uniformität. (…) 1 x 1 materialistischer Kritik: es  muss darum gehen, Erscheinungen in eine Konstellation zu bringen, in der sie lesbar werden. (…) Je antirassistischer und weltoffener sich die Deutschen aufführen, desto mehr ähneln sie wieder einer gegen ihre Todfeinde verschworenen Horde, die nicht mehr auf Exklusivität pocht, sondern die Anforderungen zum Mitmachen wieder flexibilisiert hat und sich ihr Jagdrevier mit anderen teilt, sofern sie sich bewähren. Und weil gerade die Entfernung vom Nazismus die Nähe zu ihm verbürgt, waren und sind das diejenigen, die in Personensache am wenigstens mit Nazifaschistischem in Verbindung zu bringen sind, die Linksradikalen, die Linksliberalen, die Linken, die Antifaschisten, die entschiedensten Schrittmacher dafür, dass der anfangs noch gar nicht wirklich übergreifende postnazistische Fundamentalkonsens tatsächlich totalisiert und auf die Höhe der Zeit gebracht werden konnte. Die Nazis und die Rechten hingegen waren für diesen Vorgang nur von unterordnetem Belang. Sie standen immer schon für eine in ihrer konkreten Ausprägung gestrige Gesellschaftsformation und deshalb ging von ihnen auch nie eine ernsthafte Gefahr eines neuen Faschismus aus. Diese Totalisierung der Gemeinschaft der Demokraten, die hauptsächlich die Linke mit herbeigeführt hat, ist allerdings identisch und das zeigt sich heute mit ihrem Zerfall. Dieser wiederum ist im Selbstwiderspruch der postnazistischen Vergesellschaftung angelegt, in der der bereits erwähnte nazistische Kurzschluss von Staaten Subjekt im Modus permanenter Mobilmachung in den politökonomischen Formen im Doppelsinne aufgehoben ist. Seiner Substanz nach anerkannt und aufbewahrt, wie vorerst suspendiert und seiner Verlaufsform nachgezügelt. Also statt den Blockwarten gab es Aktenzeichen XY, da durfte sich jeder dann auch telefonisch dran beteiligen, aber richtige Jagdszenen gab es in der alten Bundesrepublik nicht oder nur in Ausnahmefällen. Taxiert selbst zu Zeiten der Prosperität jeder insgeheim seinen Erwerb als verkappte Arbeitslosenunterstützung, so mobilisiert die Krise der postnazistischen Vergesellschaftung erst Recht die Sehnsucht nach der alten Staatsunmittelbarkeit. Johannes Agnoli schrieb dazu schon in der Transformation der Demokratie 1966: „Der präfaschistisch liberale Ruf nach dem starken Staat wiederholt sich postfaschistisch neoliberal“. Und damit gerät das ganze System des autoritären Etatismus und geraten letzten Endes die politökonomischen Vermittlungen als solche wieder ins Visier des Volkszorns und es war wiederum die Linke, die noch zu Zeiten, wo keine Krise in Sicht war, im sinistren Tram nach Liquidation der Vermittlungen die Zunge gelöst und ihm neue fantasievolle und kreative, wie es so schön heißt, Äußerungsformen zur Verfügung gestellt hat. Sie war das Laboratorium, in dem die allgemeine Mobilmachung eingeübt und jener darauf zugeschnittenen neue und zugleich sehr alte Sozialcharakter herangebildet wurde, indem sich mittlerweile eine Mehrheit spontan wieder erkennt. Derjenige Sozialcharakter, der nach dem Motto „Ich leide, also bin ich“ sich einerseits unter Berufung auf die höchst unverwechselbare Diskriminierung, die ihm angeblich wiederfährt, zur kleinsten existierenden Minderheit erklärt, sich gleichsam nach dem Muster verfolgter und in ihrer Kultur bedrohter Völker begreift und andererseits als Gegensouverän seine private, warnhafte Feinderklärung allen anderen oktroyieren möchte und diesem Zweck entweder vorhandene gesellschaftliche Organisationen zu Rackets umfunktioniert, neue Rackets gründet oder andere Rackets mit ins Boot holt. Der einstige demokratische Fundamentalkonsens wird dadurch einerseits ins einzelne Subjekt zurückverlagert und andererseits vermittlungslos verallgemeinert. Aus der formell kollektiven Feinderklärung der Mitte gegen die Extreme, das war der Normalfall in der Bundesrepublik bis weit in die 80er Jahre, Terroristenhasse, einige werden sich noch daran erinnern. Aus dieser kollektiven Feinderklärung der gesellschaftlichen Mitte gegen die Extreme wird also die pluralisierte Feinderklärung alle gegen alle, die getrennt vereint sich zusammenrotten und auf diese Weise zerfällt die Gemeinschaft der wehrhaften Demokraten und reorganisiert sich zugleich hin zu zerfallen. Ein Zitat von Wolfgang Port in einem anderen Zusammenhang macht es sehr schön deutlich: „Wie durch höhere Gewalt sondern sich die Langen von den Kurzen, die Weiblichen von den Männlichen, die Alten von den Jungen, die Dicken von den Dünnen ab“ und das Resultat ist eine Segregation und Ghettoisierung durch welche die Metropolen, einem riesigen Freiluftgefängnis mit seinen Unterabteilungen für Männer und Frauen, Jugendliche, Kranke, Alte, Port schreibt etc., man könnte noch Schwule und Lesben und Migranten und was weiß ich noch alles ergänzen, Protestanten, Katholiken, Ossis, Wessis, immer ähnlicher werden. Neu ist, dass dieses Freiluftgefängnis als eine kulturelle Einrichtung und seine Insassen als Kulturbotschafter begriffen werden und es ist diese nahezu flächendeckende Selbstkulturalisierung der gesellschaftlichen Mehrheit und der einzelnen Individuen in ihr, die in der Postmoderne ihr bewusstloses Selbstbewusstsein und ihre Legitimation erfährt und im antirassistischen PC-Sprech sich ihren Ehrenkodex schafft, ihre Omertà, die sich an ihresgleichen und die verbliebenen Kritiker draußen richtet, Islamophobie ist ihr derzeit aktuellstes Schlagwort. Dieser Vorgang, diese Selbstkulturalisierung der gesellschaftlichen Mitte und ihr Zerfall ist also die Bedingung der neuen Haltung Ausländern und Migranten gegenüber, an denen die Deutschen projektiv ihre ersehnte Regression auf den Stamm illustrieren. Was ihnen umso leichter gelingt, als manch ihrer Repräsentanten und Lobbyisten sich anschicken, genau dem Bilde zu gleichen, das die Deutschen sich seit jeher von ihnen machten und wofür sie von ihnen jetzt nach kollektiv und offiziell ins Herz geschlossen werden. Der mittlerweile zur Dauereinrichtung erklärte Karneval der Kulturen ist nichts anderes als ein Zerfallsprodukt der postfaschistischen Demokratie, mehr noch, er ist diese Gemeinschaft in einer zugleich flexibilisierten und pluralisierten und kollektivierten Gestalt. In dieser Völkerfamilie, die die Deutschen gerne auf der ganzen Welt hätten, wären da nicht Israel und die USA als Störenfriede und die sie aus Mangel an Realisierungschancen deshalb erstmal bei sich zuhause einrichten, geht es dabei zu, wie in jeder guten Familie: Die einzelnen Mitglieder sind einander spinnefeind und die Widersprüche und Konflikte, die daraus resultieren, gehören auch voll und ganz dieser Vergesellschaftung an, sind von ihr konstituiert und dazu gehört ein fein dosiertes Spiel mit Fremdheit und Nähe, das von allen Beteiligten auch weiterhin gepflegt wird, weil damit ein moralisches Plus bei der Gefolgschaft eingefahren werden kann. (…) Der zweite Weltkrieg war ein kulturindustrielles Massenevent. (…) Eine neue Barbarei sei stets zu befürchten, wird sich nicht aus dem Geist Nationalsozialismus unmittelbar speisen, sondern im Gewande von demokratischem Antifaschismus von Lernen aus der Geschichte und political correctness daher kommen.(…) Abwehr des offenen Faschismus durch dessen demokratische Entnazifizierung und Eingemeindung. (…) Je antirassistischer und weltoffener sich die Deutschen aufführen, desto mehr ähneln sie wieder einer gegen ihre Todfeinde verschworenen Horde, die nicht mehr auf Exklusivität pocht, sondern die Anforderungen zum Mitmachen wieder flexibilisiert hat und sich ihr Jagdrevier mit anderen teilt, sofern sie sich bewähren. (…) Die postnazistische Demokratie hat  die nationalsozialistische Mobilmachung des „gesunden Volksempfindens“ zwar nicht abgeschafft, sondern nur sistiert – sie hat es aber andererseits auch in die Latenz abgedrängt und damit gebremst, indem sie es in die mediatisierende Form des bürgerlichen Repräsentationsprinzips zwängte.  (…) „Rassismus“ ist ein ideologisches Stichwort eines anti-rassistischen Rackets, das jeden Realitätsbezugs entbehrt, das seine Mitglieder vielmehr nur als Ausweis von Gesinnungsfestigkeit und Ehrbarkeit vor sich hertragen und das ihnen als probates Mittel dient, um nach Willkür und freiem Ermessen festzulegen, wer gerade als „Rassist“ zu gelten hat. Und dieses „anti-rassistische“ Racket, das sind heutzutage fast alle: längst ist die Gegnerschaft zum Rassismus keine Domäne der Linken mehr, sondern offizielle Staatsraison und common sense aller Ehrbaren und Wohlmeinenden, und das ist die erdrückende Mehrheit.  (…) Von der moralisierenden Aufdringlichkeit und der enervierenden Verlogenheit einmal abgesehen, ist die Ehrfurcht, die „anderen Kulturen“ entgegengebracht wird und die Unterwürfigkeit, mit der ihre Träger geradezu als Heilsbringer verehrt werden, keine Gegenposition zum Rassismus, sondern dessen logische wie historische Voraussetzung, die im Rassismus und allen naturalisierenden Ideologien als ein Moment überlebt: deren Grundmuster ist die projektive Bekämpfung dessen, was man selbst gern möchte, aber nicht erreichen kann, und deshalb gehört zur Diskriminierung der Neger wegen ihrer „Faulheit“ die Bewunderung für den „Rhythmus, den sie im Blut haben“ und die Achtung vor ihrer „sagenhaften Potenz“; somit ist der „Anti-Rassismus“ nichts weiter als die notwendige Kehrseite des Rassismus selbst, die sich von diesem abgespalten hat und gegen ihre eigene Grundlage wendet. Historisch jedenfalls geht die Wertschätzung fremder Kulturen ihrer späteren, „rassisch“ legitimierten Abqualifizierung voran und sie ist auch logisch deren Voraussetzung: Christoph Columbus etwa beschreibt in seinen Tagebüchern die Eingeborenen, die er 1492 auf den Bahamas, Cuba und schliesslich Haiti angetroffen hat, folgendermaßen: sie sind „ängstlich und feige“, „sehr sanftmütig und kennen das Böse nicht, sie können sich nicht gegenseitig umbringen“, „sie begehren die Güter anderer nicht,“ und er resümiert: „Ich glaube nicht, dass es auf dieser Welt bessere Menschen oder ein besseres Land gibt.“ (7)  (…) Protestantische Innerlichkeit: gemäß der Devise, dass vor der schlechten Tat der schlechte Gedanke und das schlechte Wort kommen, die man demzufolge austreiben muss, damit alles besser wird. (…) So kommt es, dass es heute der Anti-Rassismus ist, der, unter dem Vorwand, heldenhaft gegen einen in Wahrheit nicht existenten „Rassismus“ zu kämpfen, Respekt und Toleranz noch für die rückständigsten und unmenschlichsten Sitten und Gebräuche einfordert und damit selbst als Protagonist und Fürsprecher einer Verrassung der restbürgerlichen Gesellschaft fungiert.  (..) Die unterschiedliche Pigmentierung der menschlichen Haut ist eine objektive Gegebenheit, keine bloße Erfindung. (…) Rasse heute ist die Selbstbehauptung des bürgerlichen Individuums, integriert im barbarischen Kollektiv. (…) Der nervige Sozialcharakter des Gutmenschen ist offenbar eine fast zeitlose Erscheinung und in den verschiedensten Lebensbereichen anzutreffen, die Wahrscheinlichkeit, ihm in fortschrittlichen sogenannten „politischen Zusammenhängen“ zu begegnen, ist besonders hoch: werden doch hier traditionell die altruistischen Tugenden – das Mitgefühl, die Solidarität, Selbstlosigkeit etc. – besonders hoch angeschrieben und deshalb sind sie das geeignete Betätigungsfeld für Sozialcharaktere, die sich als Ersatz für ihr eigenes ungelebtes Leben vorzugsweise mit dem Leiden anderer als Fetisch verbinden. (…) Es sind aber gerade die höchsten Tugenden, die die niedersten Instinkte decken, wie schon Marx wusste: „Bis jetzt hat der Mensch sein Mitgefühl noch kaum ausgeprägt. Er empfindet es bloß mit dem Leiden, und dies ist gewiss nicht die höchste Form des Mitgefühls. Jedes Mitgefühl ist edel, aber das Mitgefühl mit dem Leiden ist die am wenigsten edle Form. Es ist mit Egoismus gemischt. Es neigt zum Morbiden […] Außerdem ist das Mitgefühl seltsam beschränkt […] Jeder kann für die Leiden eines Freundes Mitgefühl empfinden, aber es erfordert […] das Wesen eines wahren Individualisten, um auch am Erfolg eines Freundes teilhaben zu können. (…) Und da jeder demonstrative Altruismus nicht nur einen kleinlichen Egoismus bemäntelt, sondern auch mit dem Anspruch des Idealisten einhergeht, erzieherisch auf das Objekt seiner Zuwendung einzuwirken, ist er die adäquate Ideologie von Rackets, und auch das ist Wilde nicht entgangen: Barmherzigkeit, so schreibt er, sei die „lächerlich unzulängliche Art der teilweisen Rückerstattung oder ein sentimentales Almosen, gewöhnlich verknüpft mit dem skandalösen Versuch des rührseligen Spenders, auf (das) Privatleben (der Armen) Einfluss zu nehmen. (…) Im totalisierten Zugriff auf die ihr Unterworfenen ist die sozialistische Bewegung bis auf den heutigen Tag ebenfalls als ein Racket des Tugendterrors anzusprechen, betrachtet sie es doch als ihre Aufgabe, das Proletariat oder das gerade angesagte Subjekt seiner „wahren Bestimmung“ zuzuführen und d.h. es im Sinne der von ihm zu realisierenden Ideale zu erziehen – und das bedeutet stets noch: ihm die Untugenden und Laster auszutreiben, die der Vorhut als Male der individualistischen Bürgerwelt erscheinen: etwa Alkoholabusus, Faulenzerei, „zerrüttete“, „unsittliche“ Verhältnisse zwischen den Geschlechtern etc. Und um dieser Aufgabe gerecht zu werden, müssen die selbsternannten Vertreter der Klasse die von ihnen verfochtenen Tugenden in eigener Person glaubwürdig verkörpern und deshalb in einer noch rigideren Weise als der gemeine Bürger sich als Subjekte zurichten, d.h. ihre Individualität dem Allgemeinen (dem Kollektiv, der Klasse, dem Frieden etc.) opfern, um totale Identität mit ihm zu erlangen. Wenn Identität letzten Endes den Tod bedeutet, dann hat die Bemühung um sie vorzeitige Erstarrung und prämortale Leblosigkeit zur Folge – von daher die bis in die Gegenwart zu beobachtenden verhockten, verkniffenen und lauernden Mienen aller professionellen Menschheitsbeglücker, ihre rigide Zwangsmoral und durchgängige Humorresistenz, die immergleichen offiziösen Phrasen, die sie dreschen, die tödliche Langeweile, die von ihnen und ihrem penetranten Sendungsbewusstsein ausgeht, und ihr chronisches Beleidigtsein, wenn sie beim Gegenüber auch nur den Hauch eines Zweifels an ihrer aufgetragenen Gutartigkeit zu erspüren glauben. Und zu alldem glauben diese Leute sich auch noch ermächtigt, diese ihre trostlose Existenz zur verbindlichen Richtschnur für alle anderen zu erklären.“ – Clemens Nachtmann

„Die rebellische Haltung, vor einem Jahrzehnt noch das Privileg von Einzelgängern, ist heute Ausdruck des Konformismus. Man will dazugehören, nicht als Schlappschwanz gelten“ – Horkheimer

„Die Demokratie ist nichts weiter als die Herrschaft des Knüppels über das Volk durch das Volk für das Volk. (…) Es gibt drei Arten von Despoten: den Despoten, der den Leib knechtet, den Despoten, der die Seele knechtet und den Despoten, der Leib und Seele zugleich knechtet. Der erste heißt Fürst. Der zweite heißt Papst. Der dritte heißt das Volk. (..) Wer das Volk führen will, ist gezwungen, dem Pöbel zu folgen“ (…) „Man hört immer wieder, der Schulmeister sterbe aus. Ich wünschte beileibe, dem wäre so. Aber der Menschentypus, von dem er nur ein und gewiss noch der harmloseste Vertreter ist, scheint mir wahrhaftig unser Leben zu beherrschen; und wie auf ethischem Gebiet der Philanthrop die größte Plage ist, so ist es im Bereich des Geistes derjenige, der so sehr damit beschäftigt ist, andere zu erziehen, dass er nie Zeit gehabt hat, an seine eigene Erziehung zu denken […] Wie schlimm aber, Ernest, ist es, neben einem Menschen zu sitzen, der sein Leben lang versucht hat, andere zu erziehen! Welch eine grausame Tortur! Was für eine entsetzliche Borniertheit, die unvermeidlich aus der fatalen Gewohnheit resultiert, anderen seine persönlichen Überzeugungen mitteilen zu wollen! Wie sehr dieser Mensch durch seine geistige Beschränktheit auffällt! Wie sehr er uns und fraglos auch sich selbst anödet mit seinen endlosen Wiederholungen und seiner krankhaften Besserwisserei! Wie sehr er jedes Anzeichen geistigen Wachstums vermissen lässt! Wie verhängnisvoll ist der Kreis, in dem er sich unablässig bewegt.“ – Oscar Wilde
„Was die Menschheitsbeglücker in Wahrheit bewirken, ist ihr eigener moralischer Selbstgenuss in der angemaßten oder tatsächlichen Herrschaft über andere, aber gerade nicht die praktische Lösung der Dinge, um die es ihnen vorgeblich so selbstlos zu tun ist: „In den Augen des Denkers allerdings liegt der wahre Schaden, den das moralische Mitgefühl anrichtet, darin, dass es unser Wissen begrenzt und so verhindert, dass wir auch nur eines unserer sozialen Probleme lösen.“ (Wilde) Das Selbstopfer fürs Kollektiv erweist sich nicht nur als die wahre Selbstsucht, sondern auch als gegen die Gattung gerichtet: „Denn die Entwicklung der Gattung hängt von der Entwicklung des Individuums ab, und wo die Ausbildung der eigenen Persönlichkeit als Ideal abgedankt hat, ist das Absinken des intellektuellen Niveaus, wenn nicht gar dessen gänzliches Verschwinden die unmittelbare Folge.“ (Wilde) Und das vorgeblich so praktische und zielorientierte Tun erweist sich als in Wahrheit konfus und unpraktisch: denn es verlässt den Bannkreis des Notwendigen und Zwanghaften nicht, ja, es bestärkt dessen Macht umso mehr, je auftrumpfender und verblendeter es sich in seiner moralischen Selbstgerechtigkeit verhärtet und alle Selbstaufklärung abwehrt. Solange die Gesellschaft den Individuen als fremde äußere Macht entgegentritt, verkehrt sich die gute Intention regelmäßig in ihr Gegenteil und ist menschliches Handeln „nur blindes Tun, abhängig von äußeren Einflüssen und angetrieben von einem dunklen Impuls, von dem es selbst nichts weiß. Es ist seinem Wesen nach unvollkommen, weil es vom Zufall begrenzt wird, und unwissend über seine eigentliche Richtung, befindet es sich zu seinem Ziel stets im Widerspruch […] Jede unserer Taten speist die große Maschine des Lebens, die unsere Tugenden zu wertlosem Staub zermahlen oder aber unsere Sünden in Bausteine einer neuen Kultur verwandeln kann.“ (…) Die Misere des Sozialismus von seinen Anfängen bis heute war und ist stets zuverlässig abzulesen an seiner Verachtung aller autonomen, zweckfreien, in sich begründeten und eben darin gesellschaftlich bestimmten Kunst, weil sie die – prekäre und unvollständige – Emanzipation des Individuums von Blut, Scholle, Rasse, Kollektiv vorausträumt und ihr Ausdruck verleiht. Die Kunst, die sozialistische Bewegungen oder Regimes dann hervorbringen und fördern, eine Kunst, die „Partei ergreifen“, „Stellung beziehen“ und „gesellschaftliche Verantwortung“ dokumentieren soll, zerstört jedoch sich selbst und ihre Voraussetzungen. (…) „Kunst ist Individualismus und der Individualismus ist eine verstörende und zersetzende Kraft. Gerade darin liegt sein unermesslicher Wert. Denn was er aufzubrechen versucht, ist die Einförmigkeit des Typischen, die Sklaverei der Konvention, die Tyrannei der Gewohnheit und die Erniedrigung des Menschen auf das Niveau einer Maschine. (…) alle Künste sind amoralisch, ausgenommen die niederen Formen der sinnlichen oder belehrenden Kunst, die uns zu guten oder schlechten Taten anstiften wollen“ (…) Selbstsucht strebt immer danach, der gesamten Umwelt ein Einheitsmaß aufzuzwingen“ „Selbstlosigkeit bedeutet, andere Leute in Ruhe zu lassen, sich nicht in ihr Leben einzumischen […] Die Selbstlosigkeit weiß die unendliche Vielfalt als etwas Kostbares zu schätzen, sie akzeptiert sie, lässt sie gewähren und erfreut sich an ihr.“ (…) „Die erste Pflicht im Leben ist, so künstlich wie möglich zu sein. Die zweite Pflicht ist noch unbekannt.“(Wilde)
Antizionismus und Antiamerikanismus, ihr Philo-Islamismus nichts anderes sind als moderne Varianten des urdeutschen Antisemitismus.  (…) Massen laufen zur Deutschen Ideologie über, wenn Politik und Staat ihnen diesen Weg nicht versperren (…) Der Vernünftige braucht keinen Dialog mit Leuten zu führen, die sich nicht von Grund auf von denjenigen distanzieren, die Juden oder, was dasselbe ist, den Zionismus für ihr und anderer Leute Unglück verantwortlich machen. Er denunziert desgleichen jede Verhandlungsbereitschaft denen gegenüber, die, bevor sie sich als Staatsbürger und Marktsubjekte definiert haben, als Angehörige einer Religions- oder Volksgemeinschaft anerkannt werden wollen. (…) Antizionismus und Antiamerikanismus, ihr Philo-Islamismus nichts anderes sind als moderne Varianten des urdeutschen Antisemitismus. (…) Antideutsch denken und handeln heißt demzufolge, die politischen Vermittlungs- und Repräsentationsformen in Gesellschaft und Staat, die auf der Trennung von freien und gleichen Warenbesitzern einerseits und am Allgemeinwohl orientierten Staatsbürgern andererseits beruht, gegen die zu verteidigen, die diese Teilung zugunsten eines autoritären Volksstaates überwinden wollen, dessen Subjekte von nichts anderem als von seinen Wohlfahrtsleistungen abhängig sind. Wer in diesem Sinne das Etikett „antideutsch“ nicht auch auf sich bezieht, mißachtet zumindest die Gefährlichkeit der – selbstredend nicht auf Deutschland und deutsche Staatsbürger beschränkte, sondern immer schon weltweit grassierende – Deutschen Ideologie, deren historischer Kern darin besteht, daß auf ihr Konto nicht nur „normale“ kapitalbedingte Ausbeutung und Herrschaft, nicht nur die dem Kapital aus Prinzip immanenten Kriege und nicht nur der ihm in seinen Grund eingeschriebene Antisemitismus gehen, sondern fördert das Überleben einer Ideologie, der zudem noch die historisch und empirisch nicht zu leugnende Tatsache eingeschrieben ist, daß die deutsche Fassung der Beziehung von Staat und Gesellschaft die Auslöschung der Menschheit in zwei Weltkriegen im allgemeinen und den eliminatorischen Antisemitismus im besonderen beinahe total verwirklicht hätte. In der Existenz des Staates Israel manifestiert sich der Einspruch gegen den historisch bewiesenen Vernichtungswahn Deutscher Ideologie praktisch und empirisch. – Manfred Dahlmann

„Wird Freiheit mit Zügellosigkeit verwechselt, entsteht Rücksichtslosigkeit.
Am Schluss Gleichmacherei.
Ihr seid aber nicht alle gleich.
Noch nie wart ihr alle gleich.
Ihr lasst es euch aber einreden.
So werdet ihr immer respektloser, ungenießbarer gegeneinander.
Vergeudet in Kleinkriegen eure Zeit, als hättet ihr ein zweites Leben.
Weil ihr tatsächlich alles verwechselt.
Behauptungen mit Beweisen.
Gerechtigkeit mit Maß.
Religion mit Moral.
Desinteresse mit Toleranz.
Satire mit Häme.
Reform mit Veränderung.
Nachrichten mit Wirklichkeit.
Kulturunterschiede haltet ihr für Softwarefragen und ihre Analyse ersetzt ihr mit Anpassung.
Ihr habt die Maßstäbe verloren.
Der Gordische Knoten ist ein Keks gegen eure selbstverschuldete Wirrsal.

Man geht immer fehl, sucht man den Ursprung menschlicher Handlungen außerhalb der Leidenschaft des menschlichen Herzens …

Der Separatismus gendert sich in die Köpfe, sitzt in Regierungen.
Männer sind keine Männer mehr. Frauen keine Frauen, sondern ‚Menschen mit Menstruationshintergrund’, Quote ist Trumpf.
Auf gar keinen Fall sollen Mann und Frau sich noch als zwei Teile eines Ganzen begreifen. Damit die Geschlechter noch mehr aneinander verzweifeln.
Bis alle in destruktiver Selbstbezogenheit stecken.
Am Ende: Mann ohne Eier. Frau ohne Welt.

Auf die Erschöpfung des Mannes wird aber nur die Erschöpfung der Frau folgen, das sage ich euch.
Auf die Verstörung der Kinder folgt die Zerstörung der menschlichen Schöpfung.“– Hans Dieter Hüsch

Es gibt zweierlei Ethik: die moralische, der die Realität egal ist und die der Verantwortung, die reale Folgen der ethischen Forderungen berücksichtigt. Die erste ist gut gemeint, die zweite ist gut gemacht.

Was dem einen seine Souveränität, ist dem anderen seine Eigenmächtigkeit.

Das Schöne am Euro war, dass die Gewinner immerzu gewinnen konnten, ohne dass ihnen gleich die Quittung präsentiert wurde. Denn sie verdienen ja am Ausland, was heißt, eigentlich ein im Maße des Verdienens zunehmend schlechtes Geld – das ist durch den Euro aufgehoben worden: Man konnte ständig an einer anderen Nation verdienen, ohne dass das Geld dieser Nation darunter gelitten hat, weil sie gar kein eigenes hat. Der Wert dieses Geldes repräsentiert nicht die Leistungsfähigkeit dieser Nation. So hat der Euro von dem innereuropäischen Verdienen aneinander sogar noch gelebt; er hat vor der Krise absurderweise nur den Konkurrenzerfolg der Gewinner repräsentiert.

— Das ist ja mit der Idylle charakterisiert. Dass zunächst mal alle Seiten Gewinner des neu eingeführten Euro waren. Auch die, die ihre vergleichsweise Weichwährung gegen den Euro getauscht haben und damit auf einen Schlag Kredit zu ganz anderen Konditionen und Möglichkeiten hatten. Insofern waren die späteren Verlierer erst mal auch Gewinner.

Kein Nazifaschist hat je wirklich geglaubt, er bezöge die Ermächtigung seiner Ansprüche aus dem Teutoburger Wald; keiner seiner demokratischen Erben hat jemals tatsächlich gedacht, ihnen erwüchse Legitimität im Resultat des “Lernens aus der Geschichte”; niemals war ein Sozialist der Ansicht, es sei die famose “Befreiung der Arbeit” und nicht vielmehr das Recht auf Beute, was seine Politik im Interesse der Arbeiterklasse motivierte. Und keinesfalls erwächst den Palästinensern irgendein Recht aus der Tatsache, daß sie zuerst da waren. Einer Gesellschaft, der Hunger kein Grund ist zur Produktion, kann auch das Leiden kein Grund sein zur Solidarität. Es ist die Ideologie, die mit der Unmittelbarkeit des Leidens agitiert, die aus dessen fragloser Evidenz Sinn zu schlagen sucht, sei es im Sinne von Caritas oder Amnesty International, sei es im Sinne der Freunde des palästinensischen Volkes für den Israelhaß der Antisemiten wie für den Islamfaschismus dieses Volkes. Ariel Scharon jedenfalls, der Zionist und praktische Antifaschist, ist dem aufgelösten Rätsel der Geschichte näher als die deutsche Linke, deren “Antifaschismus” sich als Aufstand der Anständigen à la Gerhard Schröder oder als Solidarität mit dem palästinensischen Volk ausagiert. (…) Im Wesen Israels als des ungleichzeitigen Staates der Juden liegt es aber nicht nur, Reaktion auf den Verrat an Aufklärung und Weltrevolution, nicht nur, Notwehrversuch gegen den Nazifaschismus und Asyl zu sein. Sondern eben auch, daß die üblichen Muster der bürgerlichen Rollenverteilung – hier das Gewaltmonopol des bürgerlichen Staates im allgemeinen und dort die Personen, die die Regierungsausübung im besondern besorgen – für den israelischen Staates aufgrund seiner Konstitutionsbedingungen keine Geltung mehr hat. Was sich unter anderem darin zeigt, daß diese “Kritiker” der israelischen Regierungspolitik für den faschistischen Mob und die Behörden, die Selbstmordattentäter belohnen, Verständnis aufbringen (Folge von Besatzung und Ausbeutung), dagegen für den Versuch, die militärische Infrastruktur der Gegner Israels zu zerschlagen, am liebsten die Begriffe Auslöschung oder Ausrottung der palästinensischen Bevölkerung im Munde führen. Wie hinter der treudoofen Frage, ob es nicht möglich sein müsse, Spekulanten als das zu bezeichnen, was sie sind, ohne gleich als antisemitisch zu gelten, so verbirgt sich hinter der treulinken Frage, ob nicht auch in Israel, weil es sich auch dort um eine bürgerliche Gesellschaft handele, Faschismus möglich sei, die Erkenntnis dieser Fusion in verquerer und verschrobener Gestalt. Verquer, weil ja gerade erklärt werden sollte, wie Israel, dieser Fusion zum Trotz, eine parlamentarische Demokratie ist und bleibt; verschroben, weil diese Einheit von Staat und Regierung im Übergang von einem unerträglichen Alten (die Vernichtungsdrohung) zum noch nicht erreichten Neuen (die herrschaftslose Gesellschaft) ja doch den Inbegriff dessen ausmacht, was einmal als “Diktatur des Proletariats”, als Emanzipationsgewalt und organisierte politische Macht der Revolution, auch und gerade auf den roten Fahnen stand. In Anbetracht der Grundidee des Staates Israel, vor dem Hintergrund der linken Staatsmythen, betreffend die “Diktatur des Proletariats”, muß jede Beurteilung der Handlungen der Regierungsvertreter auch die völlig andere Qualität dieses Staates, verglichen mit allen anderen, deutlich werden lassen. (…)

Wenn diese Linke über Israel schwadroniert, dann hört sich das nicht minder grausig an. Dabei liegt der Zusammenhang zwischen dem Antisemitismus und dem Vernichtungswillen gegen die zum Staat gewordene bürgerliche Gesellschaft der Juden, gegen Israel, eigentlich auf der Hand: Der sogenannte Antizionismus stellt nichts anderes dar als die geopolitische, globalisierte Reproduktion des Antisemitismus, das heißt die Erscheinungsform, die er in Weltmarkt und Weltpolitik nach Auschwitz annehmen muß. Der Antizionismus ist der aus den kapitalisierten Gesellschaften in die Welt herausgekehrte Antisemitismus. So ist Israel der Jude unter den Staaten; die Verdammung des Zionismus als eines “Rassismus” durch die UNO gibt es zu Protokoll. Das macht: die moralische Verurteilung der menschlichen Unkosten der Konstitution bürgerlicher Staatlichkeit allein am Beispiel Israels führt vor Augen, was die Welt der Volksstaaten vergessen machen will – daß die Zentralisation der politischen Gewalt über Leben und Tod keineswegs die natürliche Organisationsform der Gattung Mensch darstellt, sondern Ausdruck eben von Herrschaft und Ausbeutung. Dabei ist Israel – und das macht die Kritik an diesem Staat so perfide und muß deshalb immer wieder gesagt werden – der einzige Staat dieser Welt, der für sich eine nicht zu bezweifelnde Legitimität beanspruchen kann. Israel, das ist der ungleichzeitige Staat, der entstanden ist sowohl als Reaktion auf das Dementi aller Versprechungen der bürgerlichen Nationalrevolution, sowohl als Antwort auf den stalinistischen Verrat an der kommunistischen Weltrevolution als auch als zu spät gekommene Notwehr gegen den Massenmord an den europäischen Juden. (…) Israel ist das Schibboleth jener doch so naheliegenden Revolution; es ist der unbegriffene Schatten ihres Scheiterns. Israel ist das Menetekel, das zum einen (und ganz unfreiwillig) die kategorischen Minimalbedingungen des Kommunismus illustriert, und das zum anderen sämtliche Bestialitäten zu demonstrieren scheint, zu denen der bürgerlich-kapitalistische Nationalstaat fähig ist. Wer Israel nicht begriffen hat, wer den Haß auf diesen Staat, den Antizionismus, und wer den Antisemitismus, das heißt den Vernichtungswillen sowohl gegen die in diesem Staat lebenden als auch gegen die kosmopolitisch verstreuten Juden, nicht begriffen hat als das, was Antisemitismus wesentlich darstellt: den bedingungslosen Haß auf die Idee einer in freier Assoziation lebenden Gattung, der hat den Kommunismus nicht als das “aufgelöste Rätsel der Geschichte” begriffen. –

 Der ostentative Muslimeifer aber, der sich im Alltag mancher ‚Allahu-Akbar‘-Brüller vielleicht doch sehr in Grenzen hält, findet im blanken Judenhass unverhoffte Nahrung, wo ihnen unter unendlich öden Koranrezitationen und geistlosen, absurden Vorschriften längst das bisschen ungeglaubten Glaubens zwischen den Fingern zerrann und ihr Muslimsein kaum je mehr ist als das typisch dauerbeleidigte, immer schon jeder Verantwortung ledige Gruppengefühl. Überhaupt will jeder Eifer – insbesondere der aktuelle, rasende Eifer des weltweit angreifenden Islam – den Stachel eines weniger drohenden als hinterrücks längst geschehenen Glaubensverlustes kompensieren.“ Mit anderen Worten: Muslime wurden nicht für ihr abstraktes Muslimsein kritisiert, sondern dafür, was – global betrachtet – die Mehrheit konkret darunter versteht: Die von Gott gegebene Ermächtigung zu Terror, Entrechtung, Antisemitismus. Wer differenziert, sollte nicht unerwähnt lassen, dass Osama bin Laden, Hassan Nasrallah und wie all die schrecklichen Figuren so heißen, in der muslimischen Welt als Helden gefeiert werden – und zwar nicht von einer minoritären Sekte, sondern von Millionen Muslimen, auch in Deutschland. (,,) Der unfreiwillige und verborgene Essentialismus der Postmoderne macht das Begreifen unmöglich, weil er die Beziehung zwischen Allgemeinem, Besonderem und Einzelnem nicht mehr zu thematisieren vermag. Wenn nur noch Vielfalt herrscht und Einzelnes und Allgemeines gewaltsam auseinandergerissen werden, bleibt die Verstandesleistung des begreifenden Subjekts auf der Strecke und die scheinbar ursprüngliche Differenz wird zum Mythos. Nicht nur dem Begriff des Allgemeinen, das ja ein noch einzulösendes ist, wird Gewalt angetan, auch dem Besonderen, dessen Unglück darin besteht, nur ein Besonderes zu sein, und das sich, weil es kein versöhnendes Ganzes gibt, dem schlecht-Allgemeinen, dem Racket nämlich, anschließen muss. – JAN HUISKENS

„Vernunft und Rationalität sind in dieser durchmedialisierten Welt chancenloser denn je. Ein unangenehmer Typ „Heckenschütze“ terrorisiert die Gesellschaft. Seine aktuelle Waffe: Der Phobienvorwurf.“ – Bettina Röhl

„Man wähnt, wenn man nach wissenschaftlichen Regeln sich richtet, dem wissenschaftlichen Ritual gehorcht, mit Wissenschaft sich umgibt, gerettet zu sein. Wissenschaftliche Approbation wird zum Ersatz der geistigen Reflexion des Tatsächlichen, in der Wissenschaft erst bestünde. […] Je tiefer man ahnt, daß man das Beste vergessen hat, desto mehr tröstet man sich damit, daß man über die Apparatur verfügt.“ (Theodor W. Adorno, Philosophie und Lehrer, AGS 10.2, 491)

„Vieles, was im Sinne von Foucaults »Mikrophysik der Macht« populär werden sollte; also die Erkenntnis, daß Macht nicht pyramidal hierarchisch, sondern durch sämtliche gesellschaftliche Bereiche hindurch wirkt, findet sich bereits in der Medizinkritik der Kritischen Theorie. Daß diese Thesen häufig übersehen wurden, mag daran liegen, daß sich Horkheimers entscheidende Äußerungen über Medizin und Psychiatrie nicht in den breit rezipierten Hauptwerken finden, sondern über die Gesamtausgabe verstreut sind. Wiemer suchte sie zusammen und zeigt, wie Horkheimer anhand der Medizin einen wesentlichen Charakterzug des modernen Kapitalismus ausmachte. Mediziner funktionieren laut Horkheimer wie fast jede wirtschaftliche Gruppe im Sinne eines Rackets. »Ein Racket«, erklärt er, »ist eine unter sich verschworene Gruppe, die ihre kollektiven Interessen zum Nachteil des Ganzen durchsetzt.« Allgemein betrachtet heißt das, daß sich die Klassengesellschaft in eine »neofeudale« Struktur verwandelt hat, innerhalb der Interessenverbände »nach dem Prinzip der Selbsterhaltung und der Machtakkumulation« funktionieren. Diesen Wandel macht Horkheimer an den Medizinern fest; und alles, was Horkheimer in seiner Kritik aussparte, von den Krankenversicherungen bis zum Pfusch in Krankenhäusern, wird von Carl Wiemer polemisch auf den neuesten Stand gebracht“  – Max Horkheimer

 

„Ein Shitstorm hat auch seine positive Seite. Da politisch korrekte Gülle meist in Richtung Originalität, Kreativität und Intelligenz geworfen wird, fliegt sie oft genug auf Leute, die zu lesen wirklich lohnt.“ – Evidenz-basierte Ansichten

Eine Frau wird als Frau geboren. ein Mann muß erst ein Mann werden.
Keine Paternalisierung, sondern fortschreitende Maternalisierung. Die Feminisierung und Genderisierug marginalisiert und zerstört die Vaterposition in den modernen »Gesellschaften«, die Vaterrolle erlitt allgemeine Degradierung, die Kanonisierung der Homosexulität im Speziellen und der sexuellen Diversität im Allgemeinen tilgt die noch übriggebliebenen Spuren einer Männlichkeit restlos aus, die nur noch als Schimpfwort der angeblichen „Paternalisierung“ im Jargon der Medien herumgeistert.

„Es kommt in der Psychotherapie darauf an – mit temporärer Unterstützung – sein eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen. Wer mit einem Selbstbild lebt, für das die temporär klärende Rolle des Therapeuten eine unerträgliche Kränkung ist, der muß eben versuchen, alleine zurechtzukommen.“ – Hans Ulrich Gumbrecht

Post-Pop-Epoche: der Sieg der Mode über die Sitten.

„Wir brauchen schadhafte Gebäude, durch deren geborstene Wände man hindurch­ sehen kann, um wenigstens einen Anfang zum Denken zu gewinnen.“ – Victor Tausk

„Was man in römischer Zeit das »Abendland« und später »Europa« nennen wird, ist die politische Konsequenz des individualistischen Martyriums, das ein gesprächsfreudiger Stadtstreicher auf sich nahm, um die Legitimität des im universalistischen Dialekt vorgebrachten Neuen gegen die entkräfteten lokalen Sitten zu demonstrieren.“ – Peter Sloterdijk

„Was nützt einem die Gesundheit wenn man ansonsten ein Idiot ist.“ – Theodor Adorno

„Ich bin eine Feministin. Das bedeutet, daß ich extrem stark behaart bin und daß und ich alle Männer haße, sowohl einzelne als auch alle zusammen, ohne Ausnahmen.“Bridget Christie

„Die Tragödie isolierter persönlicher Leidenschaften ist für unsere Zeit zu fade. Aber weshalb? Weil wir in einer Epoche der sozialen Leidenschaften leben. Die Tragödie unserer Epoche ist der Zusammenstoß der Persönlichkeit mit dem Kollektiv.“ –  LeoTrotzki 1923

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Stupidity is demonstrated by people lacking the knowledge they could achieve

Stupidity manifests itself as outraged moralism

Love: only, and not always, a mother loves her child, just as it is, otherwise you have to meet the expectations of others, to be accepted.

Values without empathy are worth nothing

Some people feel physical pain when they should correct their accustomed ideas in favor of reality, they turn all their intelligence with the support of their aggression, for not to recognize the reality and maintain their self-image

More and more feel, think less and less Man does not differ from animals by feelings, because mammals have the same feelings, like man, sadness, fear, anger, love, but by his thought. When he thinks, if he thinks.

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice in an attempt to avoid upsetting fools not willing to face up to the truth

“In arguments about moral problems, relativism is the first refuge of the scoundrel.” Roger Scruton

They are the same who claim the sex/gender would not be biologically innate, but only a social construct, and at the same time that homosexuality was not a social construct, but biologically innate.

Antisemitism is when one blames the Jews or Israel for issues, he does not blame others

„There are two things,“ said Hitler in 1923, „which can unite people: common ideals and common crime“

After the violent termination of Murder by the Allies were the German (and have remained so to this day) more german than before.

The depraved human creature, the more she feels insulted, disrespected, offended in their honor.

Islam is less a religion and more a totalitarian society, an ideology that demands absolute obedience and tolerates no dissent, no criticism, and prohibits the thinking, knowledge and recognition. True Islam is totally different, the one who will find it will receive a very high reward.

Craziness is, when one always does the same but expects a different outcome

If a monkey thinks “I am a monkey”, then it is already a human

A man with roots should go for a pedicure

Self smugness leads to idiocy, being pissed off leads to enlightenment

If someone has something to say, he can tell it always very easily. If someone has nothing to say, he says it in a very complicated way

Addiction is, when somebody does something he wants to do, yet seeks someone who can make it so he won’t do it and doesn’t want to, either.

If the clever people always gave in, the world would be reigned by idiots. Too much “cleverness” makes you stupid.

If one only fights evil to protect life, one produces nothing good at all and such a life then becomes no longer worth living and thus requires no protection, for it is already unlived due to such a total protection. One can spend so much money on insurance, that one has nothing left to insure. Safety works in the same way.

Happy slaves are the worst enemies of freedom.

Creativity is an intelligence having fun.

If working makes you sick, fuck off, leave the work!

If Germans talk about morality, they mean money.

A man without an insight is just an anxious, aggressive, unhappy monkey.

Thinking is always trespassing.

The mob, who calls himself the people, does not discuss, just defames.

Legal is not always legitimate.

Who can not do without, lives unhappy.

So called social, culture sciences, sociology, psychology psychotherapy, psychoanalysis, are not anymore scientific, but immanent religious cult-prophets, organized as sects.

Without a strong opposition any apparent democracy atrophies to a tyranny, and as well a science , to an attitude of a religious sect.

You can recognize everything from a certain distance only, who is zealous, outraged, who sticks his nose in something, this one has lost the perspective, he recognizes anything more, he has only his imagination of the world in his head. This creates paranoia, which is called religion, and a religion as politics, even as a science.

Islamists are a real danger, therefore they will not be seen as such. Jews are not a danger, therefore they are seen as such. It is how the perception by cowards functions.

People without a sense of humor are able only to fear or to hate and become monks or terrorists.

People are not equal, each single person is unique.

Insight applies to everyone, including Muslims, Albanians, women and homosexuals.

Islam belongs to Germany, Judaism belongs to Israel.

The totalitarian Terror of consensus is ubiquitous in Germany.
There are no discussions anymore, but defamations only.
It is a culture of the mob. As it has already been.
Harmony is only if you do not communicate.

One should never go to bed with someone who has more problems than you already have.

>>Evelyn Waugh, surely the wittiest novelist of the past century, in World War II, coming out of a bunker during a German bombing of Yugoslavia, looked up at the sky raining enemy bombs and remarked, “Like everything German, vastly overdone.”<< Joseph Epstein

One has to be brave, to have a wit.

Stupid and dull belong mostly together.

Charlie Hebdo: you don´t care if such murders are comitted to Jews, we will see how “adequate” you will react when (when, not if), Islamists will begin to bombard your cities with Kasam missiles.

Christopher Hitchens: In a free society, no one has the right not to be offended.

The more someone narcissistic inflates , the more he feels insulted and provoked.

“The trouble with the world is that the stupid are cocksure and the intelligent are full of doubt.” – Bertrand Russell

 The problem with the Islamists in Europe should be solved exactly as Europe requires to the Middle East: a two-state solution, a half for muslims and the another half for not-muslims , with a common capital.

What may satire? Everything! Except be understood by the fool, because then it was not a satire.

Islamimus is Islam preaching violence.

Islam is a religion of love, and he who doubts is dead.

War is peace. Freedom is slavery. Ignorance is strength. Islam is a peaceful religion of love – George Orwell 2015

Islam is not responsible for anything, Jews are guilty of everything.

Islamists are satanists. Islamism is a religion of idiots.

If someone inflates endless his ego, as Islamists do, then he hurts his own feelings already in his morning own shit.

The seven deadly sins of modern society. Wealth without work pleasure without conscience, knowledge without character business without morality Science without humanity, worship without sacrifice Politics without principles
-Mahatma Gandhi

“Where there is only a choice between cowardice and violence, I would advise violence.”
-Mahatma Gandhi

Heroes of today know nothing, can not and do not want anything. They just look like heroes, that’s all.

It may be that early fathers ate their children. Today, the mothers will eat anything, fathers, children and the rest. Everything Mommy, anyway!

Germany yesterday: the will to power.
Germany today: the will to blindness.
Germany tomorrow:

German psychoanalysis? Great, like German charm, German humor and German wit.

The resistance starts with its own language other than that of the dictatorship.

Smart phones for stupid people.

A leftist can, but do not have to be stupid.

If you do not blame states, when they commit suicide with millions victims , so why to blame a co-pilot with 149 dead?

Only the purity of the means justify the end.

A German is a person who can speak no lie, without actually believe Adorno

„Reason and rationality are chance-less than ever in this totally mediatised world. An unpleasant type Sniperterrorized society. His current weapon: The phobia accusation.“ – Bettina Röhl
„A Shitstorm has also its positive side. As politically correct manure it is usually thrown in the direction of originality, creativity and intelligence, she flies often to people who are really worth to read.“ Evidenz-basierte Ansichten
A woman is born as a woman. a man has to become a man.
No paternalization but advancing maternalization. The feminization and genderization marginalized and destroyed the father position in the modern „societies,“ the father role suffered general degradation, the canonization of homosexuality in particular and the sexual diversity generally wipes out the still remaining traces of masculinity completely out,  only as an insult haunts the alleged „paternalization“ in the jargon of mass media.
PostPop era: the triumph of fashion over the morals.
„We need damaged buildings, so you can see through their cracked walls to win at least one viewpoint to start to begin to think. Victor Tausk
„What good is health if you are an idiot then?“ – Theodor Adorno
„What one must be judged by, scholar or no, is not particularised knowledge but one’s total harvest of thinking, feeling, living and observing human beings.“ (…) „While the practice of poetry need not in itself confer wisdom or accumulate knowledge, it ought at least to train the mind in one habit of universal value: that of analysing the meanings of words: of those that one employs oneself, as well as the words of others. (…) what we have is not democracy, but financial oligarchy. (…) Mr. Christopher Dawson considers that “what the non-dictatorial States stand for today is not Liberalism but Democracy,” and goes on to foretell the advent in these States of a kind of totalitarian democracy. I agree with his prediction. (…) That Liberalism is something which tends to release energy rather than accumulate it, to relax, rather than to fortify. (…) A good prose cannot be written by a people without convictions. (..) The fundamental objection to fascist doctrine, the one which we conceal from ourselves because it might condemn ourselves as well, is that it is pagan. (..) The tendency of unlimited industrialism is to create bodies of men and women—of all classes—detached from tradition, alienated from religion and susceptible to mass suggestion: in other words, a mob. And a mob will be no less a mob if it is well fed, well clothed, well housed, and well disciplined. (…) The rulers and would-be rulers of modern states may be divided into three kinds, in a classification which cuts across the division of fascism, communism and democracy. (…) Our preoccupation with foreign politics during the last few years has induced a surface complacency rather than a consistent attempt at self-examination of conscience. (…) What is more depressing still is the thought that only fear or jealousy of foreign success can alarm us about the health of our own nation; that only through this anxiety can we see such things as depopulation, malnutrition, moral deterioration, the decay of agriculture, as evils at all. And what is worst of all is to advocate Christianity, not because it is true, but because it might be beneficial. (…) To justify Christianity because it provides a foundation of morality, instead of showing the necessity of Christian morality from the truth of Christianity, is a very dangerous inversion; and we may reflect, that a good deal of the attention of totalitarian states has been devoted, with a steadiness of purpose not always found in democracies, to providing their national life with a foundation of morality—the wrong kind perhaps, but a good deal more of it. It is not enthusiasm, but dogma, that differentiates a Christian from a pagan society.“ (…)  It would perhaps be more natural, as well as in better conformity with the Will of God, if there were more celibates and if those who were married had larger families. (…) We are being made aware that the organisation of society on the principle of private profit, as well as public destruction, is leading both to the deformation of humanity by unregulated industrialism, and to the exhaustion of natural resources, and that a good deal of our material progress is a progress for which succeeding generations may have to pay dearly. I need only mention, as an instance now very much before the public eye, the results of “soil-erosion”—the exploitation of the earth, on a vast scale for two generations, for commercial profit: immediate benefits leading to dearth and desert. I would not have it thought that I condemn a society because of its material ruin, for that would be to make its material success a sufficient test of its excellence; I mean only that a wrong attitude towards nature implies, somewhere, a wrong attitude towards God, and that the consequence is an inevitable doom. For a long enough time we have believed in nothing but the values arising in a mechanised, commercialised, urbanised way of life: it would be as well for us to face the permanent conditions upon which God allows us to live upon this planet. And without sentimentalising the life of the savage, we might practise the humility to observe, in some of the societies upon which we look down as primitive or backward, the operation of a social-religious-artistic complex which we should emulate upon a higher plane. We have been accustomed to regard “progress” as always integral; and have yet to learn that it is only by an effort and a discipline, greater than society has yet seen the need of imposing upon itself, that material knowledge and power is gained without loss of spiritual knowledge and power. “ – T.S.Eliot
“I am a feminist. All this means is that I am extremely hairy and hate all men, both as individuals and collectively, with noexceptions.” – Bridget Christie

Que Sera, Sera, Whatever Will Be, Will Be

Que Sera, Sera, Whatever Will Be, Will Be
France and the rest of Western Europe have never honestly confronted the issues raised by Muslim immigration.
In a world that prized “identity,” Muslim immigrants were aristocrats.

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Two women talk as police officers stand in front of the courthouse in Meaux, near Paris, on Sept. 22, 2011. The court convicted two other women for publicly wearing Islamic veils; France banned face coverings earlier that year. European Pressphoto Agency

The Wall Street Journal

By Christopher Caldwell, January 16, 2015

Immigration and Islam: Europe’s Crisis of Faith

The terrorist assault on the French satirical magazine Charlie Hebdo on Jan. 7 may have been organized by al Qaeda’s affiliate in Yemen. But the attack, along with another at a Paris kosher market days later, was carried out by French Muslims descended from recent waves of North African and West African immigration. Well before the attacks, which left 17 dead, the French were discussing the possibility that tensions with the country’s own Muslim community were leading France toward some kind of armed confrontation.

Consider Éric Zemmour, a slashing television debater and a gifted polemicist. His history of the collapse of France’s postwar political order, “Le suicide français,” was No. 1 on the best-seller lists for several weeks this fall. “Today, our elites think it’s France that needs to change to suit Islam, and not the other way around,” Mr. Zemmour said on a late-night talk show in October, “and I think that with this system, we’re headed toward civil war.”

More recently, Michel Houellebecq published “Submission,” a novel set in the near future. In it, the re-election of France’s current president, François Hollande, has drawn recruits to a shadowy group proclaiming its European identity. “Sooner or later, civil war between Muslims and the rest of the population is inevitable,” a sympathizer explains. “They draw the conclusion that the sooner this war begins, the better chance they’ll have of winning it.” Published, as it happened, on the morning of the attacks, Mr. Houellebecq’s novel replaced Mr. Zemmour’s at the top of the best-seller list, where it remains.

Two days after the Charlie Hebdo killings, there was a disturbing indication on Le Monde’s website of how French people were thinking. One item about the killing vastly outpaced all others in popularity. The reactions of Europe’s leaders was shared about 5,000 times, tales of Muslim schoolchildren with mixed feelings about 6,000, a detailed account of the Charlie Hebdo editorial meeting ended by the attack, 9,000. Topping them all, shared 28,000 times, was a story about reprisals: “Mosques become targets, French Muslims uneasy.” Those clicks are the sound of French fear that something larger may be under way.

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Marine Le Pen of France’s Front National acknowledges supporters on Nov. 30. Populist parties are rising across Europe as voters feel abandoned by the mainstream political class. Getty Images

France’s problem has elements of a military threat, a religious conflict and a violent civil-rights movement. It is not unique. Every country of Western Europe has a version. For a half-century, millions of immigrants from North and sub-Saharan Africa have arrived, lured by work, welfare, marriage and a refuge from war. There are about 20 million Muslims in Europe, with some 5 million of them in France, according to the demographer Michèle Tribalat. That amounts to roughly 8% of the population of France, compared with about 5% of both the U.K. and Germany.

Such a migration is not something that Europeans would have countenanced at any other moment in their generally xenophobic history, and the politicians who permitted it to happen were not lucky. The movement coincided with a collapse in European birthrates, which lent the immigration an unstoppable momentum, and with the rise of modern political Islam, which gave the diaspora a radical edge.

Just why Europe has had such trouble can be partially understood by contrasting it with the U.S. Europe’s welfare states are more developed and, until recently, more open to noncitizens, so illegal or “underground” immigration has been low. But employment rates have been low, too. If Americans have traditionally considered immigrants the hardest-working segment of their population, Europeans have had the opposite stereotype. In the early 1970s, 2 million of the 3 million foreigners in Germany were in the labor force; by the turn of this century, 2 million of 7.5 million were.

Europe was not just disoriented by the trauma of World War II. It was also demoralized and paralyzed by the memory of Nazism and the continuing dismantling of colonialism. Leaders felt that they lacked the moral standing to address problems that were as plain as the noses on their faces—just as U.S. leaders ducked certain racial issues in the wake of desegregation.

Europeans drew the wrong lessons from the American civil-rights movement. In the U.S., there was race and there was immigration. They were separate matters that could (at least until recently) be disentangled by people of good faith. In Europe, the two problems have long been inseparable. Voters who worried about immigration were widely accused of racism, or later of “Islamophobia.”

In France, antiracism set itself squarely against freedom of speech. The passage of the 1990 Gayssot Law, which punished denial of the Holocaust, was a watershed. Activist lobbies sought to expand such protections by limiting discussion of a variety of historical events—the slave trade, colonialism, foreign genocides. This was backed up by institutional muscle. In the 1980s, President François Mitterrand’s Socialist party created a nongovernmental organization called SOS Racisme to rally minority voters and to hound those who worked against their interests.

Older bodies such as the communist-inspired Movement against Racism and for Friendship Among the Peoples made a specialty of threatening (and sometimes carrying out) lawsuits against European intellectuals for the slightest trespasses against political correctness: the late Italian journalist Oriana Fallaci for her post-9/11 lament “The Rage and the Pride,” the philosopher Alain Finkielkraut for doubting that the 2005 riots in France’s suburban ghettos were due to unemployment, the Russia scholar Hélène Carrère d’Encausse for speculating about the role of polygamy in the problems of West African immigrants.

Speech codes have done little to facilitate entry into the workforce for immigrants and their children or to reduce crime. But they have intimidated European voting publics, insulated politicians from criticism and turned certain crucial matters into taboos. Immigrant and ethnic issues have become tightly bound to the issue of building the multinational European Union, which has removed vast areas of policy from voter accountability. “Anti-European” sentiments continue to rise.

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A woman holds up a sign that says, ‘I am Charlie, I am Jewish, I am a Muslim, I am French’ during a rally in Paris on Jan. 11. Agence France-Presse/Getty Images

So impressed were the Europeans with their own generosity that they failed to notice that the population of second- and third-generation immigrants was growing bigger, stronger, more unified and less inclined to take moral instruction. This is partly a demographic problem. Since the fall of the Berlin Wall, Western Europe has had some of the lowest birthrates of any civilization on record. Without immigration, Europe’s population would fall by a hundred million by midcentury, according to U.N. estimates.

When mass immigration began, Europeans did not give much thought to the influence of Islam. In the 1960s, there might have been worries that a North African was, say, a Nasserite Arab nationalist, but not that he was a would-be jihadist. Too many Europeans forgot that people carry a long past within them—and that, even when they do not, they sometimes wish to. Materialistic, acquisitive, averse to God and family, Europe’s culture appeared cold, dead and unsatisfying to many Muslims. It failed to satisfy a lot of non-Muslims too, but until they ran out of borrowed money with the 2008 crash, they could avoid facing it squarely.

Europeans didn’t know enough about the cultural background of Muslims to browbeat them the same way they did the native-born. Muslims felt none of the historic guilt over fascism and colonialism that so affected non-Muslim Europeans. They had a freedom of political action that Europeans lacked.

As European politics grew duller and the stakes lower, many political romantics looked enviously at the aspirations of the Muslim poor, particularly regarding Palestine. You could see a hint of this last weekend in the BBC journalist who interrupted a mourning Frenchwoman, distraught about the targeting of Jews for murder at a kosher supermarket, to say that “the Palestinians suffer hugely at Jewish hands.”

In a world that prized “identity,” Muslim immigrants were aristocrats. Those who became radicalized developed the most monstrous kind of self-regard. A chilling moment in the most recent terrorist drama came when the TV network RTL phoned the kosher supermarket where the Malian-French hostage-taker, Amedy Coulibaly, was holding his victims at gunpoint. He refused to talk but hung up the phone carelessly. The newspaper Le Monde was able to publish a transcript of the strutting stupidity to which he then gave expression:

“They’re always trying to make you believe that Muslims are terrorists. Me, I’m born in France. If they hadn’t been attacked elsewhere, I wouldn’t be here…Think of the people who had Bashar al-Assad in Syria. They were torturing people…We didn’t intervene for years…Then bombers, coalition of 50,000 countries, all that…Why did they do that?”

The Muslim community is not to be confused with the terrorists it produces. But left to its own, it probably lacks the means, the inclination and the courage to stand up to the faction, however small, that supports terrorism. In 1995, there were riots among French Muslims after the arrest of Khalid Kelkal of Lyon, who had planted several bombs—in a train station, near a Jewish school, on a high-speed rail track. In 2012, when Mohamed Merah of Toulouse was killed by police after having gunned down soldiers, a rabbi and three Jewish elementary-school children, his brother professed himself “proud,” and his father threatened to file a wrongful-death suit against the government.

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Populist parties like the U.K. Independence Party wind up, by voter demand, placing immigration and multiculturalism at the center of their concerns. PA Wire/Zuma Press

And when Charlie Hebdo printed a memorial cover this week that had a picture of its controversial cartoon character “Muhammad” on it, it was as if the attacks had never happened: Muslim community spokesmen, even moderate ones, issued dire warnings about the insult to them and their coreligionists. To many Muslims in France and the rest of Europe, the new drawings were evidence not that the terrorists had failed to kill a magazine but that the French had failed to heed a warning. Impressive though the post-attack memorial marches were, “the working classes and the North African and West African immigrant kids weren’t there,” as the president of France’s Young Socialists told the newspaper Le Temps.

It may seem harsh to criticize the French in their time of grief, but they are responding today with tools that have failed them in previous crises. They reflexively look at their own supposed bigotry as always, somehow, the ultimate cause of Islamist terrorism, and they limit their efforts to making minority communities feel more at home.

The mysterious riots of 2005 in France—which lasted for almost three weeks, during which the rioters made no claims and put forward no leaders—were chalked up to deprivation. The French media responded with an effort to hire more nonwhite news anchors and reporters, and the government promised to spend more in the suburbs. Now, after the murders in Paris, the contradictions continue to accumulate:

  • On religion: Mr. Hollande has insisted that the attacks have “nothing to do with Islam.” At the same time, Prime Minister Manuel Valls speaks of “moderate Islam” and rails against “conservatism and obscurantism”—as if the violence had everything to do with Islam, and even with religious devotion in general.
  • On spying: Some in the French government blame intelligence failures, since the secret services tracked the Charlie Hebdo killers Said and Chérif Kouachi until last summer. But government officials boast of about their principled unwillingness to legislate a “Patriot Act a la française”—even as they draw daily on intelligence gathered by the U.S.
  • On religious hatred: Justice Minister Christiane Taubira has announced an all-out assault on “racism and anti-Semitism,” promising that those who attack others because of their religion will be fought “with rigor and resolve.” In theory, this sounds like a promise to protect Jewish shoppers from getting killed at their neighborhood grocery stores. In practice, it will mean placing limits on any inquiry into the inner dynamics of Muslim communities and may wind up increasing the terrorist threat rather than diminishing it.

What continues is the deafness of France’s government and mainstream parties to public opinion (and popular suffrage) on the issues of immigration and a multiethnic society. Mr. Hollande’s approval ratings have risen since the attacks, but they are still below 30%. In January 2013, according to the newsweekly L’Express, 74% of the French said that Islam “is not compatible with French society.” Though that number fell last year, it is almost certain to be higher now.

Voters all across Europe feel abandoned by the mainstream political class, which is why populist parties are everywhere on the rise. Whatever the biggest initial grievance of these parties—opposition to the European Union for the U.K. Independence Party, opposition to the euro for Alternative für Deutschland, corruption for Italy’s 5 Star Movement—all wind up, by voter demand, placing immigration and multiculturalism at the center of their concerns.

In France, it is the Front National, a party with antecedents on the far right, that has been the big beneficiary. In the last national election, for seats in the European Parliament, the FN, led by Marine Le Pen (daughter of the party’s founder, Jean-Marie Le Pen), topped the polls. But the ruling Socialists froze the Front National out of the recent national ceremonies of mourning, limiting participation in the Paris rally to those parties it deemed “republican.” This risks damaging the cause of republicanism more than the cause of Le Pen and her followers.

Acts of terrorism can occur without shaking a country to its core. These latest attacks, awful as they were, could be taken in stride if the majority in France felt itself secure. But it does not. Thanks to wars in Iraq, Syria and Yemen, thousands of young people who share the indignation of the Kouachis and Coulibaly are now battle-hardened and heavily armed.

France, like Europe more broadly, has been careless for decades. It has not recognized that free countries are for peoples strong enough to defend them. A willingness to join hands and to march in solidarity is a good first response to the awful events of early January. It will not be enough.

Mr. Caldwell is a senior editor at the Weekly Standard and the author of “Reflections on the Revolution in Europe: Immigration, Islam and the West.”

http://www.wsj.com/articles/europe-immigration-and-islam-europes-crisis-of-faith-1421450060

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The New Yorker, December 11, 2014

The French Obsession With National Suicide

By Alexander Stille

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General Charles de Gaulle in Lyon, in March, 1968. Credit Photograph: AFP/Getty

There are few things the French find more annoying than what they call “French bashing”—a term they use in English, despite their insistence on finding French equivalents for foreign words. When Jean Tirole was awarded the Nobel Memorial Prize in Economics, Prime Minister Manuel Valls sent out a tweet of congratulations to “another Frenchman to the heavens,” adding, “Quel pied-de-nez au french bashing!”—“What a thumb in the nose to French bashing!”

And yet no one does French bashing more enthusiastically than the French themselves. This fall, when Éric Zemmour, a political journalist and columnist for Le Figaro, published “Le Suicide Français,” a pitiless indictment of contemporary France—the book declares the country already dead and buried—it rocketed to the top of the best-seller list.

“Le Suicide Français” expresses the anxieties of many in France who are grappling with a series of real problems: high levels of unemployment, economic stagnation, debates over the country’s place in a globalized economy, and its struggles to integrate recent waves of immigrants. But Zemmour addresses them by offering a wildly over-the-top broadside condemnation of everything that has happened in the past fifty years, such as birth control, abortion, student protests, sexual liberation, women’s rights, gay rights, immigration from Africa, American consumer capitalism, left-wing intellectualism, the European Union—forces that, he writes, have conspired to sap the vitality and greatness of the nation of Louis XIV, Napoleon, and General Charles de Gaulle. In Zemmour’s view, both the traditional French left and right (really, everyone but the French far right) have, through a mixture of blindness and cowardice, allowed for the dismantling of a national edifice based on paternal authority. It is highly revealing that Zemmour uses the term “virilité,” or virility, some twenty-three times in his five-hundred page book, suggesting a certain fixation.

The popular success of “Le Suicide Français” is in keeping with a well-established tradition: it takes its place on a long shelf of books that have declared the decline or death of France. As early as 1783, as Sean M. Quinlan notes, in “The Great Nation in Decline,” the French began to churn out tracts like one which laments that “a flagging, weak and less vivacious generation has replaced, without succeeding, that brilliant [Frankish] race, those men of combat and hunting, whose bodies were more robust, cleaner and of greater height than those of today’s civilized peoples.” The French defeat in the Franco-Prussian war, in 1871, set off a spate of self-flagellation, with writers decrying a declining birth rate, an inferior education system, and moral bankruptcy. Although nostalgists like Zemmour consider the late nineteenth century a golden age, when France emerged as an imperial power and a center of cultural greatness, his counterparts in that period saw a cesspool of effeminacy and decline. One of the big books of 1892 was “Degeneration,” whose author, Max Nordau, was Hungarian but lived most of his life in Paris. He excoriates Émile Zola and writes that the Impressionists can only be understood in terms of “hysteria and degeneracy.”

Zemmour describes France as an ostensibly prosperous society that is “rotten from within”; wealth is a mask for inner decay. This is a well-used trope in decline literature. In the eighteen-nineties, as anti-Semitism gathered force during the Dreyfus affair, authors like Édouard Drumont, with his newspaper La France Juive and his 1896 tract “The Jews Against France,” saw signs of horrifying rot beneath the glitter and wealth of the Belle Époque. “It gave us an appearance or an illusion of revival and prosperity through financial movement, and it profited from this by making France a prey upon which all the Jews of the world fell,” he wrote. After the bloodbath of the First World War, most French citizens justifiably felt as much a sense of defeat as of victory; the period between the wars was marked by polarization and recrimination. Louis-Ferdinand Céline wrote, in his 1932 novel, “Voyage to the End of Night,” “Everything will crumble … everything is crumbling.” And even the normally judicious Raymond Aron wrote, “I lived through the thirties in the despair of French decline.… In essence, France no longer existed. It existed only in the hatred of the French for one another.”

The rapid capitulation of France when the Germans invaded, in 1940, bred a new round of soul-searching, including the classic work “Strange Defeat” by the great historian Marc Bloch. Zemmour denounces a 1990 law that made Holocaust denial a punishable offense, as well as measures that give individuals the right to sue if they feel that their ethnicity, race, or religion has been insulted, seeing them as the triumph of modern political correctness. But Zemmour ignores the purge of pro-Fascist writers after the Second World War and the execution (confirmed personally by his beloved General ge Gaulle) of the writer Robert Brasillach for his anti-Semitic, pro-Vichy, and pro-Nazi writings during the war. In fact, the anti-Fascists of the postwar period used some of the same virilité—and anti-homosexual rhetoric—in insisting that the French collaborators with Germany had “slept with the enemy” and passively allowed the nation to be “penetrated.”

Zemmour’s book is cleverly done, mingling facts and perceptive insights with wild leaps of logic, biting sarcasm, and ominous apocalyptic rhetoric. His story begins with the Events of May, 1968, with France’s student protesters trying to topple the de Gaulle government. They failed, and de Gaulle won a massive election victory in June, but Zemmour argues that their movement actually succeeded by infusing France with a series of permissive, anti-national, individualistic, anti-authoritarian, pleasure-seeking values that ironically opened the door for what the protesters claimed to hate the most: American consumerism. The following April, de Gaulle resigned and retired to write his memoir; he died the next year.

By lining up his chapters in chronological order, Zemmour creates the illusion of causality: the 1968 protests preceded de Gaulle’s death, and therefore the students killed de Gaulle. In similar fashion, social changes such as decolonization and legalized abortion came before the current period of slow growth, and therefore killed France.

Perhaps the central theme of Zemmour’s argument is the death of the father, the end of a traditional, hierarchical, authoritarian society in which men were men, women were subordinate, gays were in the closet, and France was a world power. In one passage, Zemmour obsesses about a court decision (made by a close former associate of de Gaulle) allowing French citizens to form private associations without government authorization—what would seem to be a fairly normal democratic right, but which Zemmour sees as another stab in the patriarchal back:

One forgets that the family was not conceived in the long night of history as the privileged venue of love and private happiness, but the institution that permitted the founding of a people, a society, a nation.… The father had always been the obstacle to the happiness of families from the beginning of time. Awful responsibilities of men. All guilty. But it was not an angry feminist or a long-haired rebel who placed virility on trial, but the august grey-haired minister of a conservative majority.

There is an unsettling streak of misogyny running through the book, in which the securing of elementary rights for women is presented as an insidious emasculation. Zemmour bemoans the abrogation of old laws that made it illegal for women to open bank accounts without their husband’s permission. In another passage, he cites a popular film, “Elle Court, Elle Court la Banlieue,” from 1973: “When the young bus driver slips a concupiscent hand on a charming female backside, the young woman does not sue for sexual harassment,” he writes. “Trust reigns.” That someone would cite this scene as evidence of the harmony of gender relations before feminism is both hilarious and disturbing.

Zemmour notes that everyone in the movie seems happy and excited about moving to the suburbs. This is presented as proof that France’s policy of housing its immigrants in geographical isolation outside of its major cities has nothing to do with those communities’ failed integration into the national life:

The happy suburb was not an illusion, it radiates joie de vivre in every scene of the film … it is not the high-rise buildings, the cage-like staircases, the absence of roads that provoke violence, gangs and ghettoes; but the violence, the gangs, the drugs that have transformed paradise into hell. It is not the structures that have forged the environment; it’s the population—and the change in population—that has made the environment.

In fact, “Le Suicide Français” reads at times like a manifesto for the National Front, the right-wing party of Marine Le Pen, offering a series of scapegoats for France’s troubles. It appeals to the seventy per cent of French people who feel there are too many foreigners in France, and to the sixty-two per cent who say they no longer feel as “at home” in France as they once did.

Perhaps, like Zemmour, they see France as dead or dying. Before the Second World War, France, with its raft of African and Asian colonies, governed nearly ten per cent of the planet’s landmass. In 1950, Europe accounted for twenty per cent of the world population, and today it accounts for less than ten per cent. France’s G.D.P., while still the seventh largest in the world, makes up only about 3.5 per cent of the world economy. So, of course, France has lost power, vis-à-vis the rest of the world. Zemmour seems to think that massive global changes—the tripling of the world population, decolonization, the rise of China and India—are things that France’s politicians could have and should have resisted. But the sinister conspiracies and suicidal decisions that he identifies at every turn are simply the products of the world changing, sometimes for good, sometimes for ill.

France is no longer an empire, but it is a prosperous medium-sized country with an extremely high standard of living. It is no longer the world’s cultural center, but it has far more influence than most societies. France remains among the top twenty countries by virtually all measures of the World Bank’s Human Development Index. Life expectancy in France has increased from fifty to nearly eighty-two years in the past century, even as France’s global role has shrunk. Aging population, declining birth rates, slower growth, a more skeptical attitude toward authority, and greater gender equality—those are all typical of advanced, post-industrial societies, not unique to France. There are absurdities and excesses in our politically correct, multicultural, gender-conscious world, but great advantages, too. Would Zemmour really want to return to a world in which women couldn’t open bank accounts without their husband’s permission, and homosexuals could be arrested for sodomy? In an age of supposed decline, are the French better or worse off?

http://www.newyorker.com/news/daily-comment/french-obsession-national-suicide

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Remember: Do X! Don´t do Y!

Protect innocent, respect life, defend art, preserve creativity!

What´s Left? Antisemitism!

http://www.jsbielicki.com/jsb-79.htm

DJ Psycho Diver Sant – too small to fail
Tonttu Korvatunturilta Kuunsilta JSB
Tip tap tip tap tipetipe tip tap heija!
http://www.psychosputnik.com
http://www.saatchionline.com/jsbielicki
https://psychosputnik.wordpress.com/

They want 1984, we want 1776

They are on the run, we are on the march!

 I think for food

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Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

“Im Streit um moralische Probleme, ist der Relativismus die erste Zuflucht der Schurken.“ Roger Scruton

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

Islam ist weniger eine Religion und mehr eine totalitäre Gesellschaftsordnung, eine Ideologie, die absoluten Gehorsam verlangt und keinen Widerspruch, keinerlei Kritik duldet und das Denken und Erkenntnis verbietet. Der wahre Islam ist ganz anders, wer ihn findet wird eine hohe Belohnung erhalten.

Wahnsinn bedeute, immer wieder das gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten.

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren.

Irritationen verhelfen zu weiteren Erkenntnissen, Selbstzufriedenheit führt zur Verblödung,

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch.

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen.

Wenn jemand etwas zu sagen hat, der kann es immer sehr einfach sagen. Wenn jemand nichts zu sagen hat, der sagt es dann sehr kompliziert.

Sucht ist, wenn jemand etwas macht, was er machen will und sucht jemand, der es macht, daß er es nicht macht und es nicht machen will.

Sollen die Klugen immer nachgeben, dann wird die Welt von Dummen regiert. Zu viel „Klugheit“ macht dumm.

Wenn man nur das Schlechte bekämpft, um das Leben zu schützen, bringt man gar nichts Gutes hervor und ein solches Leben ist dann nicht mehr lebenswert und braucht nicht beschützt zu werden, denn es ist dann durch ein solches totales Beschützen sowieso schon tot. Man kann so viel Geld für Versicherungen ausgeben, daß man gar nichts mehr zum Versichern hat. Mit Sicherheit ist es eben so.

Zufriedene Sklaven sind die schlimmsten Feinde der Freiheit.

Kreativität ist eine Intelligenz, die Spaß hat.

Wen die Arbeit krank macht, der soll kündigen!

Wenn Deutsche über Moral reden, meinen sie das Geld.

Ein Mensch ohne Erkenntnis ist dann  lediglich ein ängstlicher, aggressiver, unglücklicher Affe.

Denken ist immer grenzüberschreitend.

Der Mob, der sich das Volk nennt, diskutiert nicht, sondern diffamiert.

Legal ist nicht immer legitim.

Wer nicht verzichten kann, lebt unglücklich.

Sogenannte Sozial-, Kultur-, Geisteswissenschaften, Soziologie, Psychologie, Psychotherapie, Psychoanalyse, sind keine Wissenschaften mehr, sondern immanent religiöse Kultpropheten, organisiert wie Sekten.

Ohne eine starke Opposition atrophiert jede scheinbare Demokratie zur Tyrannei, und ebenso eine Wissenschaft, zur Gesinnung einer Sekte.

Man kann alles nur aus gewisser Distanz erkennen, wer sich ereifert, empört, wer mit seiner Nase an etwas klebt, der hat die Perspektive verloren, der erkennt nichts mehr, der hat nur noch seine Phantasie von der Welt im Kopf. So entsteht Paranoia, die sich Religion, und Religion als Politik, sogar als Wissenschaft nennt.

Islamisten sind eine Gefahr, deswegen werden sie als solche nicht gesehen. Juden sind keine Gefahr, deswegen werden sie als solche gesehen. So funktioniert die Wahrnehmung von  Feiglingen.

Humorlose Menschen könner nur fürchten oder hassen und werden Mönche oder Terroristen.

Menschen sind nicht gleich, jeder einzelne Mensch ist ein Unikat.

Erkenntnis gilt für alle, auch für Muslime, Albaner, Frauen und Homosexuelle.

Islam gehört zu Deutschland, Judentum gehört zu Israel.

Der Konsensterror (Totalitarismus) ist in Deutschland allgegenwärtig.

Es wird nicht mehr diskutiert, sondern nur noch diffamiert.

Es ist eine Kultur des Mobs. Wie es bereits gewesen ist.

Harmonie ist nur, wenn man nicht kommuniziert.

Man soll niemals mit jemand ins Bett gehen, der mehr Probleme hat, als man selbst.

>>Evelyn Waugh, sicherlich der witzigste Erzähler des vergangenen Jahrhunderts, im Zweiten Weltkrieg, herauskommend aus einem Bunker während einer deutschen Bombardierung Jugoslawiens, blickte zum Himmel, von dem es feindliche Bomben regnete und bemerkte: “Wie alles Deutsche, stark übertrieben.“<< Joseph Epstein

Man muß Mut haben, um witzig zu sein.

Dumm und blöd geht meistens zusammen.

Charlie Hebdo: solche Morde an Juden sind euch egal, mal sehen wie”angemessen”  ihr reagiert, wenn (wenn, nicht falls) eure Städte von Islamisten mit Kasam-Raketen beschossen werden.

Christopher Hitchens großartig: „In einer freien Gesellschaft hat niemand das Recht, nicht beleidigt zu werden.“

Je mehr sich jemand narzisstisch aufbläht, desto mehr fühlt er sich beleidigt und provoziert.

“Das Problem mit der Welt ist, daß die Dummen felsenfest überzeugt sind und die Klugen voller Zweifel.” – Bertrand Russel

Das Problem mit den Islamisten in Europa soll man genauso lösen, wie es Europa für den Nahen Osten verlangt: jeweils eine Zweistaatenlösung, die Hälfte für Muslime, die andere Hälfte für Nicht-Muslime, mit einer gemeinsamen Hauptstadt.

Was darf Satire? Alles! Nur nicht vom Dummkopf verstanden werden, weil es dann keine Satire war.

Islamimus ist Islam, der Gewalt predigt.

Islam ist eine Religion der Liebe,und wer es anzweifelt, ist tot.

Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke. Der Islam ist die friedliche Religion der Liebe George Orwell 2015

Islam ist verantwortlich für gar nichts, Juden sind schuld an allem.

Islamisten sind Satanisten.

Leute fühlen sich immer furchtbar beleidigt, wenn man ihre Lügen nicht glaubt.

Jeder ist selbst verantwortlich für seine Gefühle.

Die Psychoanalyse geht niemanden außer den Psychoanalytiker und seinen Patienten etwas an, und alle anderen sollen sich verpissen.

“Zeit ist das Echo einer Axt
im Wald.
Philip Larkin, Gesammelte Gedichte

Wenn jemand wie Islamisten sein Ego endlos aufbläht, dann verletzt er seine eigenen Gefühle schon morgens beim Scheißen.
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Stupidity is demonstrated by people lacking the knowledge they could achieve

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice in an attempt to avoid upsetting fools not willing to face up to the truth

“In arguments about moral problems, relativism is the first refuge of the scoundrel.” Roger Scruton

Antisemitism is when one blames the Jews or Israel for issues, he does not blame others

Islam is less a religion and more a totalitarian society, an ideology that demands absolute obedience and tolerates no dissent, no criticism, and prohibits the thinking, knowledge and recognition. True Islam is totally different, the one who will find it will receive a very high reward.

Craziness is, when one always does the same but expects a different outcome

If a monkey thinks “I am a monkey”, then it is already a human

A man with roots should go for a pedicure

Self smugness leads to idiocy, being pissed off leads to enlightenment

If someone has something to say, he can tell it always very easily. If someone has nothing to say, he says it in a very complicated way

Addiction is, when somebody does something he wants to do, yet seeks someone who can make it so he won’t do it and doesn’t want to, either.

If the clever people always gave in, the world would be reigned by idiots. Too much “cleverness” makes you stupid.

If one only fights evil to protect life, one produces nothing good at all and such a life then becomes no longer worth living and thus requires no protection, for it is already unlived due to such a total protection. One can spend so much money on insurance, that one has nothing left to insure. Safety works in the same way.

Happy slaves are the worst enemies of freedom.

Creativity is an intelligence having fun.

If working makes you sick, fuck off, leave the work!

If Germans talk about morality, they mean money.

A man without an insight is just an anxious, aggressive, unhappy monkey.

Thinking is always trespassing.

The mob, who calls himself the people, does not discuss, just defames.

Legal is not always legitimate.

Who can not do without, lives unhappy.

So called social, culture sciences, sociology, psychology psychotherapy, psychoanalysis, are not anymore scientific, but immanent religious cult-prophets, organized as sects.

Without a strong opposition any apparent democracy atrophies to a tyranny, and as well a science , to an attitude of a religious sect.

You can recognize everything from a certain distance only, who is zealous, outraged, who sticks his nose in something, this one has lost the perspective, he recognizes anything more, he has only his imagination of the world in his head. This creates paranoia, which is called religion, and a religion as politics, even as a science.

Islamists are a real danger, therefore they will not be seen as such. Jews are not a danger, therefore they are seen as such. It is how the perception by cowards functions.

People without a sense of humor are able only to fear or to hate and become monks or terrorists.

People are not equal, each single person is unique.

Insight applies to everyone, including Muslims, Albanians, women and homosexuals.

Islam belongs to Germany, Judaism belongs to Israel.

The totalitarian Terror of consensus is ubiquitous in Germany.
There are no discussions anymore, but defamations only.
It is a culture of the mob. As it has already been.
Harmony is only if you do not communicate.

One should never go to bed with someone who has more problems than you already have.

>>Evelyn Waugh, surely the wittiest novelist of the past century, in World War II, coming out of a bunker during a German bombing of Yugoslavia, looked up at the sky raining enemy bombs and remarked, “Like everything German, vastly overdone.”<< Joseph Epstein

One has to be brave, to have a wit.

Stupid and dull belong mostly together.

Charlie Hebdo: you don´t care if such murders are comitted to Jews, we will see how “adequate” you will react when (when, not if), Islamists will begin to bombard your cities with Kasam missiles.

Christopher Hitchens: In a free society, no one has the right not to be offended.

The more someone narcissistic inflates , the more he feels insulted and provoked.

“The trouble with the world is that the stupid are cocksure and the intelligent are full of doubt.” – Bertrand Russell

 The problem with the Islamists in Europe should be solved exactly as Europe requires to the Middle East: a two-state solution, a half for muslims and the another half for not-muslims , with a common capital.

What may satire? Everything! Except be understood by the fool, because then it was not a satire.

Islamimus is Islam preaching violence.

Islam is a religion of love, and he who doubts is dead.

War is peace. Freedom is slavery. Ignorance is strength. Islam is a peaceful religion of love – George Orwell 2015

Islam is not responsible for anything, Jews are guilty of everything.

Islamists are satanists.

People feel always terrible offended if you do not believe their lies.
Everyone is responsible for his feelings.
Psychoanalysis is nobody’s business except the psychoanalyst and his patient, and everybody else can fuck off.
“Time is the echo of an axe
Within a wood.”
― Philip Larkin, Collected Poems

If someone inflates endless his ego, as Islamists do, then he hurts his own feelings already in his morning own shit.