Kategorie-Archiv: Palästina

Ein Insider-Handbuch zur wichtigsten Story der Welt

Blick auf die Welt - von Beer Sheva aus

Das englische Original von Matti Friedman wurde gestern auf Tablet veroeffentlicht.

Bis Mitternacht habe ich den Text ins Deutsche uebersetzt. Ich habe versucht, Tablet und Matti Friedman zu erreichen, um mir eine Genehmigung fuer die Uebersetzung zu holen. Bis jetzt habe ich noch keine Antwort erhalten.

Die Veroeffentlichung des uebersetzten Texts geschieht also unter Vorbehalt. Notfalls muss ich ihn wieder aus dem Blog loeschen.

Ein Insider-Handbuch zur wichtigsten Story der Welt

Ein ehemaliger AP Korrespondent erklärt wie und warum Reporter Israel missverstehen und wieso das etwas ausmacht

Die Israel-Story

Blieb irgendetwas zu Israel und dem Gazastreifen noch ungesagt? Diesen Sommer sind die Zeitungen voll davon. Fernsehzuschauer sehen Trümmerhaufen und Wolkensäulen schon im Schlaf. Ein repräsentativer Artikel aus der jüngsten Ausgabe des „The New Yorker“ beschriebt die Ereignisse dieses Sommers, indem er je einen Satz für den Horror in Nigeria und in der Ukraine verwendet, vier Sätze für die fanatischen Völkermörder…

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Israel anzugreifen gefährdet die Gesundheit / Attacking Israel endangers your health (german / english)

Wer sind die Palästinenser? Geschichte Palästinas, palästinensische Geschichte, historischer Zionismus.

Der arabisch-israelische Konflikt wird in den Medien als Territorialstreit dargestellt. Ein häufig genanntes Argument ist die Behauptung, dass im Gebiet des gegenwärtigen Staates Israel ein tausend Jahre altes arabisch-palästinensisches Volk wohnhaft war, welches von den zionistischen Juden mit Gewalt vertrieben wurde. Um diese Behauptungen zu evaluieren müssen wir die historischen Fakten in Betracht ziehen. Dies werden wir im Folgenden tun.

F.AC.E.S. (Foundation for the Analysis of Conflict, Ethnic and Social) bietet eine Serie welche auf dem Buch „The Collapse of the West: The Next Holocaust and its Consequences (Der Zerfall des Westens: Der nächste Holocaust und seine Folgen“) basiert.

Es waren die Römer, die im zweiten Jahrhundert e.v. (unserer Zeitrechnung) zuerst die Bezeichnung „Syria Palestina“ für Jerusalem und umgebende Gebiete verwendeten. Es war eine falsche Benennung. Im Griechischen bedeutet „Palestina“ nämlich „Heimat der Banausen“, jedoch besetzten die Banausen nie mehr als einen winzigen Teil auf der östlichen Mittelmeerküste, einschließlich Teil dessen was heute als Gazastreifen bekannt ist und wenige Jahrhunderte später gab es sie nicht mehr. Die Römer hatten ein Gebiet erobert, welches sie „Königreich Judahs“ nannten und es waren sie, die es nach ihrer Eroberung als „Provinz Judäas“ bezeichneten. Beides bedeutet so viel, wie „Heimat der Juden.“ Warum also änderten sie den Namen zu Syria Palestina? Dies ist eine wichtige Frage. Jüdische Gesellschaft und Religion sind entsprechend des Gesetzes des Mose organisiert, welches laut Exodus während Rebellionen ägyptischer Sklaven entstanden ist. Dies erklärt, warum das Gesetz des Mose Unterdrückung verurteilt und die Armen in Schutz nimmt.

Es erklärt des weiteren die Sorgen der römischen Militär-Aristokratie. Damals waren die Juden ein zahlreiches Volk, welches über den Mittelmeerraum verteilt war. Die größte Sorge der Römer war daher, dass die Beliebtheit des Gesetzes des Mose unter den Armen des Imperiums zu einer Revolution führen könnte. Um diesen Ausgang zu vermeiden, veranlasste das Imperium Massenmorde an Juden, die heute als erster Jüdischer Krieg, Jüdische Diaspora und zweiter Jüdischer Krieg bekannt sind.

Laut Historikern haben die Römer zusammengefasst und verhältnismäßig gesehen möglicherweise mehr Juden umgebracht als Adolf Hitler während des Holocausts. Imperator Hadrian brachte nach der Zerstörung Jerusalems im zweiten Jahrhundert Griechen, um es zu besetzen und verbot Juden den Zutritt unter Androhung der Todesstrafe. Die Stadt wurde in “Aelia Capitolina” umbenannt und das Gebiet in “Syria Palestina.”

Politisch bedeutet der Begriff „Palästina”, „Hier gibt es keine Juden und sie werden hier nicht von uns geduldet.“ Manche Juden blieben dickköpfig in ihrem heiligen Land und viele weitere kehrten bald zurück. Die Römer nannten den Ort informell weiterhin „Judäa“. Mit dem Verstreichen der Jahrhunderte wurde der Name „Palästina“ immer seltener benutzt und verlor einen klaren Bezug. Unter dem Osmanischen Reich der Türken gab es kein administratives oder politisches Rechtsgebilde namens „Palästina“. Im 20. Jahrhundert, nach der Trennung des Nahen Ostens von den Türken im ersten Weltkrieg, riefen die Briten den Namen wieder ins Leben als sie das britische Mandat für Palästina erstellten. Deren letztendliche Definition Palästinas im Jahre 1922 bezog sich jedoch nur auf ein Viertel der Landmasse, die sie zwei Jahre zuvor selbst auf den Namen Palästina tauften.

Diese Art von Willkür unterstützt die Beschwerde des arabischen Historikers Philip Hitti, der 1946 vor dem anglo-amerikanischem Untersuchungskomitee beteuerte, dass „es geschichtlich gesehen so etwas wie Palästina überhaupt nicht gibt.“

Wenn der Name „Palästina“ eine künstliche Erschaffung der römischen Kaiserzeit und später des britischen Weltreichs ist, wer sind dann die sogenannten Palästinenser? Diese Frage wurde durch Zuheir Muhsein beantwortet, dem Anführer militärischer Operationen der PLO, heutzutage besser bekannt als Palästinensische Behörde. In einem Interview mit dem niederländischem Magazin Trouw, erklärte Muhsein “Wir sind alle ein Teil eines Volks: Der arabischen Nation. Wir sind ein Volk und zeichnen unsere palästinensische Identität lediglich aus politischen Gründen, da es im nationalen Interesse der Araber istm die Existenz der Palästinenser zu fördern um den Zionismus auszugleichen. Die Schaffung eines palästinensischen Staates ist ein neues Werkzeug für die Fortsetzung der Bekämpfung Israels und für die arabische Einheit.“

Warum sagt Muhsein „ein neues Werkzeug für die Fortsetzung der Bekämpfung Israels“? Krieg für Krieg wurden die vereinten Kräfte mehrerer arabischer Staaten vom kleinen Israel besiegt. Wieder und wieder, und so entstand der Bedarf für ein neues Werkzeug. Eine Strategie politischer Kriegsführung welche Terrorismus und Diplomatie kombiniert, um zu erreichen was durch offene Kriegsführung unerreicht blieb. Aber sagt Zuheir Muhsein damit auch, dass das palästinensische Volk einfach erfunden wurde? Die Gründungsurkunden der PLO scheinen dies zu bestätigen. In ihrer ersten Gründungsurkunde aus dem Jahre 1964 definierte die PLO Palästina im 2. Artikel mit den Grenzen zu der Zeit des britischen Mandats. Dies ist ein Bezug auf die zweite willkürliche Definition der Briten aus dem Jahre 1922.

Wie kann eine ausländische Kolonialkraft aus dem 20. Jahrhundert die Grenzen eines angeblich angestammten Landes der Palästinenser bestimmen? In Wirklichkeit hat die PLO nicht mal unbedingt die Britische Definition übernommen. Im 24. Artikel beteuert die PLO eindeutig, dass Judäa, Samaria und Gaza, die Territorien auf welche sie aktuell Anspruch erheben, nicht palästinensisch waren. Artikel 24: „Diese Organisation übt keine territoriale Herrschaft über das Westjordanland, Judäa und Samaria, im Königreich Jordans der Haschimiten oder auf dem Gazastreifen aus.“

1968 hat die PLO ihre Charta neu verfasst. Dieses Mal schloss die Defnition Palästinas den Gazastreifen, Judäa und Samaria nicht aus, demzufolge erhob die PLO nun Anspruch auf diese Gebiete. Was erklärt diese Veränderung? 1964, als die PLO ihre erste Charta schrieb, waren der Gazastreifen von Ägypten und Judäa und Somaria durch Jordanien illegal besetzt. Es war infolge des von Arabern provozierten Krieges von 1967, auch bekannt als der Sechstagekrieg, in dem Israelis unter anderem die Gebiete des Gazastreifens, Judäs und Samarias eroberten, dass die PLO ihre Verfassung 1968 umschrieb und die Gebiete Gazastreifen, Judäa und Samaria ihrer Definition Palästinas beigefügt hat. Die Grenzen Palästinas sind daher flexibel und werden beliebig umgezeichnet, um dem von Israel kontrollierten Gebiet zu entsprechen. Anders ausgedrückt: Die Grenzen Palästinas werden lediglich bestimmt, um Palästina als Werkzeug im Kampf gegen Israel zu nutzen. Wenn nun Palästina eine moderne Erfindung ist und dasselbe auf die palästinensische Identität zutrifft, wo kommen dann die ganzen arabischen Muslime her, die sich nun als Palästinenser bezeichnen?

Heute leben ca. 8 Millionen Menschen in Israel, aber die zuverlässigsten Schätzungen des 19. Jahrhunderts geben eine Bevölkerungszahl dort von etwa 300.000 an. Es war so gut wie leer und so wurde es auch von Reisenden des 19. Jahrhunderts beschrieben. Beispielsweise beschwerte sich das britische Konsulat Mitte des 19. Jahrhundert darüber, dass das Gebiet „ohne Einwohner“ war. Als Mark Twain die Gegend besuchte machte er die Bemerkung, dass es im Jezreel Tal „keine Stadt im Umkreis von 30 Meilen gab“, und ein französischer Autor schrieb nach seiner Reise „Städte und Paläste zu Staub zerfallen waren.“ In einer historischen Studie erklärte Carl Hermann Voss dies alles als „Resultat der arabisch-muslimischen Eroberung.“ In den zwölf-ein-halb Jahrhunderten zwischen der arabische Eroberung des siebten Jahrhunderts und dem Beginn der jüdischen Wiederkehr in den 1880er Jahren verwahrloste Palästina. Seine antiken Kanal- und Bewässerungssysteme waren zerstört und die erstaunliche Fruchtbarkeit, von der die Bibel sprach, löste sich in Staub der Wüste auf.

Unter dem Osmanischem Reich der Türken setzte sich die Entlaubung fort. Die Berghänge wurden der Bäume kahl und die Täler ihrer Spitzenböden beraubt. Wer waren die Weinigen, die dort lebten? Die meisten von ihnen waren Muslime, jedoch durch verschiedene Identitäten gespalten, einige sich gewaltsam gegenüberstehend und keine von ihnen waren Palästinenser. Es gab auch kleine jüdische Gemeinschaften in den großen Siedlungen und den Dörfern Galiläas und auch größere Bevölkerungsanzahl in Jerusalem, Hebron, Safed und Tiberias. Tatsächlich war die Mehrzahl der Bewohner Jerusalems Juden. Ein Dokument des britischen Konsulats aus dem Jahre 1859 gibt an: „Die Muslime Jerusalems überschreiten keines Wegs ein Viertel der gesamten Einwohnerschaft.“

1878, Zwei Jahre bevor die zionistischen Migrationen begannen, rief der Osmanische Sultan eine Umsiedlungspolitik ins Leben, welche ausländische Muslime, hauptsächliche Tscherkessen und Algerier bringen sollte. Historiker Arnold Blumberg erklärt: „Die Mächte des werdenden jüdischen Nationalismus, der von den Türken finanzierten Kolonialisierung durch ausländische Muslime und spontane arabische Immigration, angetrieben durch den neuen Wohlstand Palästinas, änderten 1878 die demographische Fassade des Landes. “Wenn man dies berücksichtigt, dann kamen 1878 enorme Wellen muslimischer Immigranten in ein praktisch leeres Gebiet. Es ist offensichtlich, dass die große Mehrheit derer, die sich nun Palästinenser nennen, keine 1.000 Jahre alten Wurzeln an diesem Ort haben.“

Das Verhalten der UN bestätigt dies, die diese palästinensischen Flüchtlinge als „nicht-Juden, welche während des Krieges 1948 ausreisten und deren Familien bis zu zwei Jahre davor in diesem Gebiet wohnten“ definiert. Ohne eine solche Definition würde die Bevölkerung palästinensischer Flüchtlinge auf fast null sinken. Nun ja… Jeder erkennt an, dass die zionistischen Juden sich auf nahezu unfruchtbarem Böden niederließen, die von niemandem genutzt wurden. Gerade König Abdullah Transjordaniens, welcher sich an den Bemühungen den werdenden jüdischen Staat 1948 zu zerstören beteiligen wird, schrieb 1946: „Ich war erstaunt darüber, was ich an jüdischen Siedlungen sah. Die haben die Sanddünen kolonisiert, Wasser aus ihnen gezogen und sie in ein Paradies verwandelt.“

Die jüdische Belebung des Landes produzierte eine wirtschaftliche Explosion, die viele Araber aus benachbarten Nationen auf der Suche nach einem besseren Leben lockte, welche die Zahlen derer, die sich später Palästinenser nennen würden, deutlich vermehrten. Viele Menschen glauben jedoch, die zionistischen Juden hätten das Land auf dem sie sich niederließen, mit Gewalt gestohlen. Haben sie das? Diese Frage wurde durch Haj Amin al-Husseini, dem Vater der palästinensischen Bewegung beantwortet. 1936 startete Husseini Mufti Jerusalems seinen vierten großen Terrorangriff gegen die Juden des Palästinas, laut dem britischen Mandat. Er nannte dies die „Arabische Revolte“. Diese Gewalt dauerte bis 1939 an. 1937 sandte die britische Regierung eine von Lord Peel angeführte Mannschaft zur Nachforschung. Seine Aufgabe war zu ermitteln, was vor sich ging und warum. Er rief Husseini als Zeugen. Sir Laurie Hammond fragte Husseini, ob das Problem sei, dass Juden den Arabern das Land gewaltsam entwendeten. Husseine antwortete daraufhin, „in den meisten Fällen wurden diese Gebete erlangt.“ „Ich meine, gewaltsam erlangt, zwangsmäßige Aneignung als Land, welches für öffentliche Zwecke verwendet werden würde.“ „Nein, das wurde es nicht.“ „Nicht durch zwangsmäßige Aneignung erlangt?“ „Nein.“ „Stattdessen wurden diese Terrains welche sich auf etwa 700.000 Dunam beziffern in Wirklichkeit verkauft?“ „Ja, die wurden verkauft, jedoch wurde die Nation in die Art von Umständen gezwungen, die solche Käufe erleichtern würden.“ „Ich verstehe nicht ganz was sie damit meinen. Die wurden verkauft. Wer hat die verkauft?“ „Grundeigentümer.“ „Araber?“ „In den meisten Fällen waren sie Araber.“ „Wurden diese irgendwie unter Druck gesetzt? Und falls ja, von wem?“ „Wie auch in anderen Nationen gibt es Menschen, die ihr Land auf Grund der Kraft der Umstände, also wegen wirtschaftlicher Kräfte, ihr Land verkaufen.“

Die arabischen Grundeigentümer, die laut Husseini gezwungen wurden ihren Grundbesitz zu verkaufen, waren die Efendi, die großen feudalen Lords der Gegend. Die übten ihren freien Willen aus, niemand zwang sie zum Verkauf und sie verkauften den am wenigstens ergiebigen Grundbesitz zu sehr hohen Preisen. Zu dem kommt, dass Husseinis eigene Familie, einer der größten Efendi Grundeigentümer, ein munteres Geschäft aus diesen Verkäufen machte. Die Husseinis drohten erst den kleinen Grundeigentümer sie zu ermorden, würden sie es wagen, die sogenannte Straftat des Verkaufes von Grundbesitz an Juden zu begehen. Dann kauften sie diese Grundstücke spottbillig, konsolidierten diese und verkauften sie zu Wucherpreisen an die zionistischen Juden weiter.

Historiker Nathan Weinstock erklärt, „In anderen Worten wurde aus der hyper-nationalistischen Propaganda eine lukrative Industrie. Eigentlich sogar ein Abzocke im US-Stil für arabische Adlige.“

Abschließend ist es falsch, wenn gesagt wird, dass einem 1.000 Jahre alten palästinensischem Volk angestammtes Land gewaltsam von den zionistischen Juden entwendet wurde. Zum einen, da es nie ein solches palästinensisches Volk auf diesem Land gab und zum anderen, da die zionistischen Juden ihr Land von bereitwilligen arabischen Grundeigentümern zu Höchstpreisen erworben haben.

 

Who are the Palestinians? History of Palestine, Palestinian history. Historical Zionism

The Arab-Israeli conflict is presented in the media as a territorial dispute. A common argument asserts that in the territory of the present State of Israel, there used to reside a 1,000 year old Arab Palestinian people which was forcibly evicted by the Zionist Jews. In order to evaluate these claims, we must examine the historical facts. We shall do this in what follows.

F.AC.E.S. (Foundation for the Analysis of Conflict, Ethnic and Social)] present a series based on the book The Collapse of the West: The Next Holocaust and its Consequences.

It was the Romans who, in the second century of the Common Era first used the name “Syria Palestina” for Jerusalem and surrounding areas. It was an incorrect usage. In Greek, “Palestina” means “Homeland of the Philistines” but the Philistines never occupied more than a tiny sliver on the Eastern Mediterranean coast, including part of what is today’s Gaza strip, and they had ceased to exist centuries earlier. The Romans had conquered a place called “Kingdom of Judah” and they themselves, after possessing it, called it “Province of Judea.” Both names mean, “Homeland of the Jews.” Why then did the Romans change the name to Syria Palestina? This is an important question. Jewish community and religion are organised around the Law of Moses which, according to Exodus, was born in an Egyptian slave revolt. This explains why the Law of Moses denounces oppression and protects the poor.

It also explains the preoccupations of the Roman military aristocracy. In those days, the Jews were a very large population distributed throughout the Mediterranean. The greatest worry of the Romans was that the popularity of the Law of Moses among the oppressed peoples of the empire might result in revolution. In order to avoid such an outcome, the empire launched enormous mass killings of Jews, remembered today as the First Jewish War, the Diaspora Revolt and the Second Jewish War.

According to historians, taken together and in proportional terms, the Romans killed perhaps more Jews than did Adolf Hitler once the genocide had been concluded. Emperor Hadrian, after destroying Jerusalem in the second century, brought Greeks to settle it and forbade the entrance to Jews under pain of death. The city was renamed “Aelia Capitolina” and the area, “Syria Palestina.”

In political terms, “Palestine” means, “There are no Jews here, nor do we allow them.” Some Jews stubbornly remained in their Holy Land and many others soon returned. The Romans informally continued to call the place “Judea.” With the passing of the centuries, the name “Palestine” was used less and less, and ceased to have a clear referent. Under the Turkish Ottoman Empire, overlord of the area from the 16th century, there was no administrative or political entity called “Palestine.” In the 20th century, after wrenching the Middle East from the Turks in World War I, the British revived the name when they created the British Mandate for Palestine, but their final definition of Palestine in 1922 was just one-fourth of the landmass that they themselves had baptised Palestine two years before.

Such arbitrariness supports the complaint of Arab historian, Philip Hitti, who testified in 1946 before the Anglo-American Committee of Enquiry that, “There is no such thing as Palestine in History, absolutely not.”

But if the name “Palestine” is an artificial creation of the Roman Empire, and later of the British Empire, then who are the so-called Palestinians? That question was answered by Zuheir Muhsein, the Chief of Military Operations of the Palestine Liberation Organisation, or the PLO, now better known as the Palestinian Authority. In an interview with Dutch magazine, Trouw, Muhsein explained “We are all part of one people: The Arab nation. We are one people, just for political reasons we carefully underwrite our Palestinian identity because it is of national interest for the Arabs to advocate the existence of Palestinians to balance Zionism. Yes, the existence of a separate Palestinian identity exists only for tactical reasons. The establishment of a Palestinian state is a new tool to continue the fight against Israel and for Arab unity.”

Why does Mushein say, “a new tool to continue the fight against Israel”? In war after war, the combined efforts of several Arab Muslim states were defeated by tiny Israel again, and again, so a new tool was needed. A political warfare strategy that combined terrorism with diplomacy to achieve what open warfare could not. But is Zuheir Muhsein saying that the Palestinian people, with a presumed right to the land of the Jewish state, was simply invented? The PLO charters appear to confirm this. In its first charter dated 1964, the PLO defined Palestine in Article 2 with its boundaries at the time of the British mandate. This is a reference to the second arbitrary definition of the British from 1922.

How can a 20th century foreign colonial power arbitrarily define the boundaries of the supposedly ancestral land of the Palestinians? But in truth, the PLO did not even really adopt the British definition. In Article 24, the PLO explicitly asserted that Judea, Samaria and Gaza, the territories which it now claims for its desired state, were not Palestinian. Article 24: “This organisation does not exercise any territorial sovereignty over the west bank, Judea and Samaria, in the Hashemite kingdom of Jordan, or on the Gaza strip.”

In 1968, the PLO rewrote its charter. This time, the definition of Palestine did not exclude Gaza, Judea and Samaria, so the PLO was now claiming these territories. What explains the change? In 1964, when the PLO wrote its first charter, Egypt was illegally occupying Gaza and Jordan was illegally occupying Judea and Samaria. But then the Arab states provoked the war of 1967, or Six Day War, in which the Israelis captured the territories of Gaza, Judea and Samaria, among others. It was after this that the PLO rewrote its constitution in 1968, this time including Gaza, Judea and Samaria in its definition of Palestine. The borders of Palestine are therefore flexible, and are redrawn to surround exactly the territory which Israel controls. In other words, the borders of Palestine are chosen merely so that it can be used as a tool to continue the fight against Israel. But if Palestine is a recent invention, and the same goes for the Palestinian identity, then where do the Arab Muslims now calling themselves Palestinian come from?

Today, about 8 million people live in Israel, but the most reliable estimate about the 19th century puts the population of this area at 300,000. It was practically empty, and that is how 19th century travellers described it. For example, in the mid 19th century, the British Consult complained that the area was “empty of inhabitants.” When Mark Twain visited, he remarked that in the Jezreel Valley there “wasn’t a single village to be found for 30 miles all around”, and a visiting French author, Pierre Loti wrote that “cities and palaces had turned to dust.” In a historical study, Carl Hermann Voss explained all this as “a result of the Arab Muslim conquest.” In the twelve-and-a-half centuries between the Arab conquest in the seventh century, and the beginnings of the Jewish return in the 1880s, Palestine was laid waste. Its ancient canal and irrigation systems were destroyed, and the wondrous fertility of which the Bible spoke vanished into desert and desolation.

Under the Ottoman Empire of the Turks, the policy of disfoliation continued. The hillsides were denuded of trees, and the valleys robbed of their topsoil. And the few people that lived, there, who were they? A majority were Muslim, but they were divided by various identities, some of them violently opposed to each other and none of them Palestinian. There were also small Jewish communities in the large settlements and in the villages of Galilee, and also large populations in Jerusalem, Hebron, Safed and Tiberias. In Jerusalem, in fact the Jews were a majority. A document from the British Consulate dated 1859 states, “The Muslims of Jerusalem do not exceed a fourth of the entire population.”

In 1878, two years before the Zionist migrations began, the Ottoman Sultan launched a resettlement policy to bring foreign Muslims, mainly Circassians and Algerians. Historian Arnold Blumberg explains, “After 1880, the forces of nascent Jewish nationalism, foreign Muslim colonisation sponsored by Turks and spontaneous Arab immigration prompted by the new prosperity of Palestine changed the demographic face of the land.” Given that starting in 1878, enormous waves of Muslim immigration began arriving in what was essentially an empty territory. It is obvious that the vast majority of those now calling themselves Palestinian do not have 1,000 year old roots in the place.

This is confirmed by the UN’s behaviour, for it has defined a Palestinian refugee as “any non-Jew who left during the war of 1948 and whose family had been residing in the area even just two years before then.” Without such a definition, the population of so-called Palestinian refugees would dwindle almost to nothing. Now, then, everybody recognises that the Zionist Jews settled mostly on barren lands that nobody was using. The very King Abdullah of Transjordan, who would participate in the effort to destroy the nascent Jewish state in 1948, wrote in 1946, “I was astonished at what I saw of the Jewish settlements. They have colonised the sand dunes, drawn water from them, and transformed them into a paradise.”

The Jewish recovery of the land produced an economic explosion that attracted many Arabs from neighbouring countries looking for a better life, and they fattened the numbers of those who would later call themselves Palestinians. Many believe, however, that the Zionist Jews stole the lands upon which they settled using force. Did they? That question was answered by Haj Amin al-Husseini, the father of the Palestinian movement. In 1936, Husseini Mufti of Jerusalem launched his fourth great terrorist assault against the Jews of British Mandate Palestine. He called it the “Arab Revolt.” This violence lasted until 1939. In 1937 the British government sent a team to investigate, headed by Lord Peel. His mission was to establish what was happening, and why. He called Husseini as witness.

Sir Laurie Hammond asked Husseini whether the problem was that Jews had taken Arab lands by force. Husseini replied, “In most cases the lands were acquired.” “I mean, forcibly acquired, compulsory acquisition as land would be acquired for public purposes.” “No, it wasn’t.” “Not taken by compulsory acquisition?” “No.” “But these lands amounting to some 700,000 dunams were actually sold?” “Yes, they were sold, but the country was placed in such conditions as would facilitate such purchases.” “I don’t quite understand what you mean by that. They were sold. Who sold them?” “Landowners.” “Arabs?” “In most cases they were Arabs.” “Was any compulsion put on them to sell? If so, by whom?” “As in other countries, there are people who by force of circumstances, economic forces, sell their land.”

The Arab landowners who, according to Husseini, had been forced to sell their lands were the effendi, the great feudal lords of the area. They did whatever they liked, nobody forced them to sell, and they had sold their least productive lands at very high prices. In fact, Husseini’s own family, among the largest effendi landowners, was doing a brisk business with these sales. The Husseini’s first would threaten the small landowners with death if they dared commit the so-called national crime of selling land to Jews. Then they would buy these plots at fire sale prices, consolidate them, and re-sell them at extortionate prices to the Zionist Jews.

Historian Nathan Weinstock explains, “In other words, hyper-nationalist propaganda became a lucrative industry. Indeed, even an American-style racket for the Arab gentry.”

To conclude, it is false to say that a 1,000 year old Palestinian people had its ancestral land taken by force by the Zionist Jews. First, because there was no such Palestinian people in the land, and second, because the Zionist Jews bought their lands from willing Arab landowners at prices well above the usual market rate.

 

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Die Kölner Kloake und der Irre von der Domplatte

Walter Herrmann sagte, er müsse die Bilder zeigen, um eine öffentliche Debatte über die Missachtung des Völkerrechts im Gazastreifen anzustoßen. Es gehe darum, die Folgen des Krieges zu thematisieren. Er leiste einen Beitrag zur Friedenserziehung.
http://mobil.ksta.de/koeln/amtsgericht-initiator-der-koelner-klagemauer-soll-auf-schockbilder-verzichten,23742590,30395314.html

Die Zettel-Demo ist in der Politik ein Dauerthema. Alle großen Parteien und die Kirchen haben Herrmanns heftige Kritik an Israel schon mehrfach gerügt. Innenstadt-Bürgermeister Andreas Hupke (65, Grüne) meint: „Die Agitation ist völlig einseitig, antisemitisch und nur abscheulich.“
http://www.express.de/koeln/aktivist-zeigt-graeuel-fotos-aus-gaza-gericht-stoppt-koelner—klagemauer—am-dom,2856,30400238.html

In Köln gibt es einen Prozess gegen Walter Herrmann und seine sogenannte “Kölner Klagemauer”. Walter Herrmann wurde am 10. April 2015 vom Amtsgericht Köln in erster Instanz verurteilt. Nach dem Urteil fuhr Walter Herrmann mit genau den Taten fort, die von einer Richerin als Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz beurteilt und somit als Kindeswohlgefährdung bezeichnet wurde. http://tapferimnirgendwo.com/2015/04/11/der-kolner-polizeichef-ist-ein-freund-der-klagemauer/

Die Urteilsbegründung ging im allgemeinen Tumult unter. “Ich werde weitermachen”, rief der Herrmann, “das ist ungeheuerlich was Sie hier machen!” Daraufhin nahm er seine Tragetasche und rauschte raus mit den Worten: “Da mach’ ich nicht mit!” Die Rechtsbelehrung der Richterin ging im wilden Rufen einiger Zuschauerinnen und Zuschauer unter. Sie skandierten: “Macht Spaß zu töten!” Walter Herrmann hat angekündigt, Berufung einzulegen.
http://tapferimnirgendwo.com/2015/04/10/walter-herrmann-tanzt-weiter/

“Wo ist Herr Herrmann”, fragte die Richterin. “Der hat einen Platten”, erklärte eine Person im Zuschauerraum, er sei aber gleich da. “Kann man ihn nicht anrufen”, fragte eine Frau. “Wenn er auf dem Fahrrad ist, wird er wohl nicht dran gehen”, wusste eine andere. “Dann bitte ich alle, draußen Platz zu nehmen, bis Herr Herrmann da ist”, sagte die Richterin. Die Sympathisanten erhoben sich und gingen raus. http://tapferimnirgendwo.com/2015/04/10/walter-herrmann-hat-den-reifen-platt/

Was sagt der Polizeichef der Kölner Innenstadt dazu, dass er ein “Freund der Klagemauer” sein soll und dazu, dass Walter Herrmann sehr großzügig mit dem Begriff Holocaust umgeht, sowie ein in erster Instanz zu einer Geldstrafe auf Bewährung verurteilt wurde, weil er das Kindeswohl gefährdet?
http://tapferimnirgendwo.com/2015/04/11/offener-brief-an-den-kolner-polizeiprasident-und-den-innenminister/

Dies gilt auch für die Schweiz. Der hiesige BDS-Ableger ist mit dem Versuch beschäftigt, Israel aus der FIFA auszuschliessen und fordert Lauryn Hill auf, ihr Konzert in Israel abzusagen. Café Palestine organisiert derweil Vorträge über die „israelische Apartheid“. Auch die Gesellschaft Schweiz-Palästina und das Netzwerk für einen gerechten Frieden in Nahost scheinen sich nicht um das Schicksal der palästinensischen Flüchtlinge in Yarmuk zu kümmern. Einzig Free Palestine Zürich informiert seine schmale Anhängerschaft über die Ereignisse in Syrien. http://www.audiatur-online.ch/2015/04/10/palaestinafreunde-kein-wort-zu-jarmuk

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_koelner_kloake_und_der_irre_von_der_domplatte

 

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Remember: Do X! Don´t do Y!

Protect innocent, respect life, defend art, preserve creativity!

What´s Left? Antisemitism!

http://www.jsbielicki.com/jsb-79.htm

DJ Psycho Diver Sant – too small to fail
Tonttu Korvatunturilta Kuunsilta JSB
Tip tap tip tap tipetipe tip tap heija!
http://www.psychosputnik.com
http://www.saatchionline.com/jsbielicki
https://psychosputnik.wordpress.com/

They want 1984, we want 1776

They are on the run, we are on the march!

I think for food

molon labe

Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

“Im Streit um moralische Probleme, ist der Relativismus die erste Zuflucht der Schurken.“ Roger Scruton

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

Der Nicht-Antisemit ist ein Antisemit, der nach der derzeitigen deutschen Rechtsprechung, Israel, Juden diffamiert, diskriminiert, delegitimiert, jedoch nicht expressis verbis das Ziel der dritten Reichs, den Holocaust, die Judenvernichtung, befürwortet.

Islam ist weniger eine Religion und mehr eine totalitäre Gesellschaftsordnung, eine Ideologie, die absoluten Gehorsam verlangt und keinen Widerspruch, keinerlei Kritik duldet und das Denken und Erkenntnis verbietet. Der wahre Islam ist ganz anders, wer ihn findet wird eine hohe Belohnung erhalten.

Wahnsinn bedeute, immer wieder das gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten.

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren.

Irritationen verhelfen zu weiteren Erkenntnissen, Selbstzufriedenheit führt zur Verblödung,

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch.

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen.

Wenn jemand etwas zu sagen hat, der kann es immer sehr einfach sagen. Wenn jemand nichts zu sagen hat, der sagt es dann sehr kompliziert.

Sucht ist, wenn jemand etwas macht, was er machen will und sucht jemand, der es macht, daß er es nicht macht und es nicht machen will.

Sollen die Klugen immer nachgeben, dann wird die Welt von Dummen regiert. Zu viel „Klugheit“ macht dumm.

Wenn man nur das Schlechte bekämpft, um das Leben zu schützen, bringt man gar nichts Gutes hervor und ein solches Leben ist dann nicht mehr lebenswert und braucht nicht beschützt zu werden, denn es ist dann durch ein solches totales Beschützen sowieso schon tot. Man kann so viel Geld für Versicherungen ausgeben, daß man gar nichts mehr zum Versichern hat. Mit Sicherheit ist es eben so.

Zufriedene Sklaven sind die schlimmsten Feinde der Freiheit.

Kreativität ist eine Intelligenz, die Spaß hat.

Wen die Arbeit krank macht, der soll kündigen!

Wenn Deutsche über Moral reden, meinen sie das Geld.

Ein Mensch ohne Erkenntnis ist dann  lediglich ein ängstlicher, aggressiver, unglücklicher Affe.

Denken ist immer grenzüberschreitend.

Der Mob, der sich das Volk nennt, diskutiert nicht, sondern diffamiert.

Legal ist nicht immer legitim.

Wer nicht verzichten kann, lebt unglücklich.

Sogenannte Sozial-, Kultur-, Geisteswissenschaften, Soziologie, Psychologie, Psychotherapie, Psychoanalyse, sind keine Wissenschaften mehr, sondern immanent religiöse Kultpropheten, organisiert wie Sekten.

Ohne eine starke Opposition atrophiert jede scheinbare Demokratie zur Tyrannei, und ebenso eine Wissenschaft, zur Gesinnung einer Sekte.

Man kann alles nur aus gewisser Distanz erkennen, wer sich ereifert, empört, wer mit seiner Nase an etwas klebt, der hat die Perspektive verloren, der erkennt nichts mehr, der hat nur noch seine Phantasie von der Welt im Kopf. So entsteht Paranoia, die sich Religion, und Religion als Politik, sogar als Wissenschaft nennt.

Islamisten sind eine Gefahr, deswegen werden sie als solche nicht gesehen. Juden sind keine Gefahr, deswegen werden sie als solche gesehen. So funktioniert die Wahrnehmung von  Feiglingen.

Humorlose Menschen könner nur fürchten oder hassen und werden Mönche oder Terroristen.

Menschen sind nicht gleich, jeder einzelne Mensch ist ein Unikat.

Erkenntnis gilt für alle, auch für Muslime, Albaner, Frauen und Homosexuelle.

Islam gehört zu Deutschland, Judentum gehört zu Israel.

Der Konsensterror (Totalitarismus) ist in Deutschland allgegenwärtig.

Es wird nicht mehr diskutiert, sondern nur noch diffamiert.

Es ist eine Kultur des Mobs. Wie es bereits gewesen ist.

Harmonie ist nur, wenn man nicht kommuniziert.

Man soll niemals mit jemand ins Bett gehen, der mehr Probleme hat, als man selbst.

>>Evelyn Waugh, sicherlich der witzigste Erzähler des vergangenen Jahrhunderts, im Zweiten Weltkrieg, herauskommend aus einem Bunker während einer deutschen Bombardierung Jugoslawiens, blickte zum Himmel, von dem es feindliche Bomben regnete und bemerkte: “Wie alles Deutsche, stark übertrieben.“<< Joseph Epstein

Man muß Mut haben, um witzig zu sein.

Dumm und blöd geht meistens zusammen.

Charlie Hebdo: solche Morde an Juden sind euch egal, mal sehen wie”angemessen”  ihr reagiert, wenn (wenn, nicht falls) eure Städte von Islamisten mit Kasam-Raketen beschossen werden.

Christopher Hitchens großartig: „In einer freien Gesellschaft hat niemand das Recht, nicht beleidigt zu werden.“

Je mehr sich jemand narzisstisch aufbläht, desto mehr fühlt er sich beleidigt und provoziert.

“Das Problem mit der Welt ist, daß die Dummen felsenfest überzeugt sind und die Klugen voller Zweifel.” – Bertrand Russel

Das Problem mit den Islamisten in Europa soll man genauso lösen, wie es Europa für den Nahen Osten verlangt: jeweils eine Zweistaatenlösung, die Hälfte für Muslime, die andere Hälfte für Nicht-Muslime, mit einer gemeinsamen Hauptstadt.

Was darf Satire? Alles! Nur nicht vom Dummkopf verstanden werden, weil es dann keine Satire war.

Islamimus ist Islam, der Gewalt predigt.

Islam ist eine Religion der Liebe,und wer es anzweifelt, ist tot.

Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke. Der Islam ist die friedliche Religion der Liebe George Orwell 2015

Islam ist verantwortlich für gar nichts, Juden sind schuld an allem.

Islamisten sind Satanisten. Islamismus ist eine Religion von Idioten.

Leute fühlen sich immer furchtbar beleidigt, wenn man ihre Lügen nicht glaubt.

Jeder ist selbst verantwortlich für seine Gefühle.

Die Psychoanalyse geht niemanden außer den Psychoanalytiker und seinen Patienten etwas an, und alle anderen sollen sich verpissen.

“Zeit ist das Echo einer Axt
im Wald.
Philip Larkin, Gesammelte Gedichte

Wenn jemand wie Islamisten sein Ego endlos aufbläht, dann verletzt er seine eigenen Gefühle schon morgens beim Scheißen.

„Die sieben Todsünden der modernen Gesellschaft: Reichtum ohne Arbeit Genuß ohne Gewissen Wissen ohne Charakter Geschäft ohne Moral Wissenschaft ohne Menschlichkeit Religion ohne Opfer Politik ohne Prinzipien.“
―Mahatma Gandhi

„Wo man nur die Wahl hat zwischen Feigheit und Gewalt, würde ich zur Gewalt raten.“
―Mahatma Gandhi

Warum zeigt sich Allah nicht? Weil er mit solchen Arschlöchern nichts zu tun haben will.

„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus’. Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus’.”  – Ignazio Silone

Politische Korrektheit verlangt eine Sprache für ein Poesiealbum.

Psychoanalyse ist frivol, oder es ist keine Psychoanalyse.

Bunte Vielfalt, früher: Scheiße

Was der Mensch nicht mehr verändern, nicht mehr reformieren kann, ist nicht mehr lebendig, sondern sehr tot. Was tot ist, das soll man, das muß man begraben: Religion, Ehe, Romantizismus, etc.

Romantik ist scheiße.

Die Realität ist immer stärker als Illusionen.

Deutschland gestern: der Wille zur Macht.
Deutschland heute: der Wille zur Verblendung.
Deutschland morgen: 德國

Deutsche Psychoanalyse? Großartig, wie deutscher Charme, deutscher Humor und deutscher Esprit.

Der Widerstand fängt mit einer eigenen, anderen Sprache als die der Diktatur.

Smart phones for stupid people.

Ein Linker kann, muß aber nicht dumm sein.

Wenn man ganzen Staaten nicht übel nimmt, wenn sie mit Millionen Opfern Selbstmord begehen, warum dann einem Co-Piloten mit 149 Toten?

Nur die Reinheit der Mittel heiligt den Zweck.

Ein extremer Narzißt ist ein potentieller Terrorist, und jeder Terrorist ist ein extremer Narzißt.

Islamisierung bedeutet Verblödung.

Copy-shop als psychoanalytische Methode heute.
Die Psychoanalyse heute ist lediglich die Nachahmung einer vermeintlichen Psychoanalyse, die es so nie gegeben hat, also unbewußte Karikatur, Totemmaske ihrer selbst.
Die Revolution frißt ihre Väter, nicht ihre Kinder.
Jeder verdient eine zweite Chance. Eine zweite, nicht eine zwölfte, zweiundzwanzigste oder einhundertzweite.
In Polen haben amerikanische Geheimdienstler ihre Gefangenen gefoltert, während vor polnischen Gerichten Prozesse gegen polnische Geheimdienstler liefen, die polnische Gefangene gefoltert haben.
Besser irgendwelche Sitten, als gar keine Sitten.
Reale Gewalt gegen strukturelle Gewalt – lediglich eine Rationalisierung der eigenen Lust als Rechtfertigung für eigene wilde, triebhaften Gewalt.
National Sozialistische Deutsche Arbeiter Partei (NSDAP) war links,, ihr Kampf gegen Kommunisten und Sozialisten war nicht ideologisch, sondern es war ein Konkurrenzkampf unter Gleichen.
Wer sich für Kunst nicht interessiert, wem Kunst nichts bedeutet, der interessiert sich ebensowenig nicht für Menschen, dem bedeuten Menschen nichts. Denn Kunst ist Ausdruck menschlicher Gefühle.

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Stupidity is demonstrated by people lacking the knowledge they could achieve

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice in an attempt to avoid upsetting fools not willing to face up to the truth

“In arguments about moral problems, relativism is the first refuge of the scoundrel.” Roger Scruton

Antisemitism is when one blames the Jews or Israel for issues, he does not blame others

Islam is less a religion and more a totalitarian society, an ideology that demands absolute obedience and tolerates no dissent, no criticism, and prohibits the thinking, knowledge and recognition. True Islam is totally different, the one who will find it will receive a very high reward.

Craziness is, when one always does the same but expects a different outcome

If a monkey thinks “I am a monkey”, then it is already a human

A man with roots should go for a pedicure

Self smugness leads to idiocy, being pissed off leads to enlightenment

If someone has something to say, he can tell it always very easily. If someone has nothing to say, he says it in a very complicated way

Addiction is, when somebody does something he wants to do, yet seeks someone who can make it so he won’t do it and doesn’t want to, either.

If the clever people always gave in, the world would be reigned by idiots. Too much “cleverness” makes you stupid.

If one only fights evil to protect life, one produces nothing good at all and such a life then becomes no longer worth living and thus requires no protection, for it is already unlived due to such a total protection. One can spend so much money on insurance, that one has nothing left to insure. Safety works in the same way.

Happy slaves are the worst enemies of freedom.

Creativity is an intelligence having fun.

If working makes you sick, fuck off, leave the work!

If Germans talk about morality, they mean money.

A man without an insight is just an anxious, aggressive, unhappy monkey.

Thinking is always trespassing.

The mob, who calls himself the people, does not discuss, just defames.

Legal is not always legitimate.

Who can not do without, lives unhappy.

So called social, culture sciences, sociology, psychology psychotherapy, psychoanalysis, are not anymore scientific, but immanent religious cult-prophets, organized as sects.

Without a strong opposition any apparent democracy atrophies to a tyranny, and as well a science , to an attitude of a religious sect.

You can recognize everything from a certain distance only, who is zealous, outraged, who sticks his nose in something, this one has lost the perspective, he recognizes anything more, he has only his imagination of the world in his head. This creates paranoia, which is called religion, and a religion as politics, even as a science.

Islamists are a real danger, therefore they will not be seen as such. Jews are not a danger, therefore they are seen as such. It is how the perception by cowards functions.

People without a sense of humor are able only to fear or to hate and become monks or terrorists.

People are not equal, each single person is unique.

Insight applies to everyone, including Muslims, Albanians, women and homosexuals.

Islam belongs to Germany, Judaism belongs to Israel.

The totalitarian Terror of consensus is ubiquitous in Germany.
There are no discussions anymore, but defamations only.
It is a culture of the mob. As it has already been.
Harmony is only if you do not communicate.

One should never go to bed with someone who has more problems than you already have.

>>Evelyn Waugh, surely the wittiest novelist of the past century, in World War II, coming out of a bunker during a German bombing of Yugoslavia, looked up at the sky raining enemy bombs and remarked, “Like everything German, vastly overdone.”<< Joseph Epstein

One has to be brave, to have a wit.

Stupid and dull belong mostly together.

Charlie Hebdo: you don´t care if such murders are comitted to Jews, we will see how “adequate” you will react when (when, not if), Islamists will begin to bombard your cities with Kasam missiles.

Christopher Hitchens: In a free society, no one has the right not to be offended.

The more someone narcissistic inflates , the more he feels insulted and provoked.

“The trouble with the world is that the stupid are cocksure and the intelligent are full of doubt.” – Bertrand Russell

 The problem with the Islamists in Europe should be solved exactly as Europe requires to the Middle East: a two-state solution, a half for muslims and the another half for not-muslims , with a common capital.

What may satire? Everything! Except be understood by the fool, because then it was not a satire.

Islamimus is Islam preaching violence.

Islam is a religion of love, and he who doubts is dead.

War is peace. Freedom is slavery. Ignorance is strength. Islam is a peaceful religion of love – George Orwell 2015

Islam is not responsible for anything, Jews are guilty of everything.

Islamists are satanists. Islamism is a religion of idiots.

People feel always terrible offended if you do not believe their lies.
Everyone is responsible for his feelings.
Psychoanalysis is nobody’s business except the psychoanalyst and his patient, and everybody else can fuck off.
“Time is the echo of an axe
Within a wood.”
― Philip Larkin, Collected Poems

If someone inflates endless his ego, as Islamists do, then he hurts his own feelings already in his morning own shit.

The seven deadly sins of modern society. Wealth without work pleasure without conscience, knowledge without character business without morality Science without humanity, worship without sacrifice Politics without principles
-Mahatma Gandhi

“Where there is only a choice between cowardice and violence, I would advise violence.”
-Mahatma Gandhi

 Why Allah does not shows himself? Because he does not want  to do anything with such assholes.
When fascism returns, he will not say, ‘I am the fascism‘. No, he will say, ‘I am the anti-fascism Ignazio Silone.
Political correctness requires a language for a poetry album.
 Psychoanalysis is frivolous, or it is not psychoanalysis.
Colorful diversity, earlier: shit.
What can not any longer be changed, can not any longer be reformed, it is no longer alive, but very dead (instead). What is dead should be, has to be buried: religion, marriage, Romanticism, etc.
Romantic sucks.
 The reality is always stronger than illusions.
 A delusion is characterized by increasing loss of reality, and can be attested to today’s leaders in Germany and the mass media. Loss of reality describes the mental state of a person who is not (any longer) be able to understand the situation in which it is located. So you are ruled by madmen and manipulated by the mass media.
Totalitarianism can only be defeated if one has the courage to call things by their right names, just as they are. Political correctness prevents it promotes totalitarianism and political cowardice and political lie.
The Extinction: Islam is like the sun, who comes too close to him, will burn itself and will flare the rest of the world with him.
Islam does not want any submission! Islam wants victory, destruction and annihilation.
The world was not created just for you.
Time needs time.
What has God with us when he freely admits the devil more and more territories?
It’s not the biggest fear when you look into an abyss, but to note that the abyss looks back at you.
I is different.
Muslim´s headscarf is less annoying than German mothers with their pushchairs.
Prostheses people – look like women and men, but they are not.
Global governance the political repair operation begins to repair before something was created.
The extremely increased, ostensibly critical, actually demonizing, German interest in Israel and Jews is perverse.
The Nonanti-Semite is by the current German law an anti-Semite who defames, discriminates, delegitimizes Israel, Jews, , but do not supports expressis verbis the aim of the Third Reich, the Holocaust, the extermination of the Jews.

Heroes of today know nothing, can not and do not want anything. They just look like heroes, that’s all.

It may be that early fathers ate their children. Today, the mothers will eat anything, fathers, children and the rest. Everything Mommy, anyway!

Germany yesterday: the will to power.
Germany today: the will to blindness.
Germany tomorrow:

German psychoanalysis? Great, like German charm, German humor and German wit.

The resistance starts with its own language other than that of the dictatorship.

Smart phones for stupid people.

A leftist can, but do not have to be stupid.

If you do not blame states, when they commit suicide with millions victims , so why to blame a co-pilot with 149 dead?

Only the purity of the means justify the end.

An extreme narcissist is a potential terrorist, and every terrorist is an extreme narcissist.
Islamization means dementia.
Copy-shop as a psychoanalytic method today.
Psychoanalysis today is merely an imitation of a putative psychoanalysis, it has never existed, an unconscious cartoon, totem mask of itselves.
The revolution devours its fathers, not its children.

Everyone deserves a second chance. A second, not a twelfth, twenty-second or one hundred second.

In Poland, American intelligence officials  have tortured their prisoners, while the Polish courts ran trials of Polish intelligence officesr who tortured Polish prisoners.

Better have any manners, than no manners at all.
Realistic violence against structural violence only a rationalization of their own desire as justification for their own wild, instinctual violence.
National Socialists German Worker Party (NSDAP) was left, its fight against communists and socialists was not ideological, but it was a competition among equals.
Those who are not interested in art, to whom art means nothing, those are not interested in people, to those  people mean nothing. Because art is an expression of human feelings.

nivea

Die Freiheit liegt im Gesetz / Mario Vargas Llosa über den Wert und die Würde der Freiheit

Die Freiheit liegt im Gesetz / Mario Vargas Llosa über den Wert und die Würde der Freiheit

Der Mensch unterscheidet sich von einem Tier nicht dadurch, daß er denkt, das Tier denkt auch, nicht dadurch daß er fühlt, das Tier fühlt auch, nicht dadurch daß er begehrt, das Tier begehrt auch, sondern dadurch daß er frei sein kann, was das Tier nicht kann. Der Mensch kann frei sein, seine Pflicht selbst zu wählen, er kann seinem Gewissen gegenüber frei sein, seiner Moral, seiner Ethik, seiner Verantwortung. Seiner, nicht irgendwelcher Kommissionen für Ethik, Moral, Gewissen, usw. Wenn der Mensch sich äußeren Organen des Staates, der Verbände, der Berufskammern, der Firmen, hinsichtlich der Ethik, der Moral, des Gewissens unterwirft, dann wird er zum Tier, dann gibt er sein Menschsein auf. Ein Mensch hat die Fähigkeit zwischen Gut und Böse zu unterscheiden, ein Mensch hat freien Willen. Wer ihm seinen freien Willen unter dem Vorwand es besser zu wissen, es besser zu können, unter dem Vorwand für die Menschheit, für den Menschen, dessen Willen, dessen Ethik, Moral, Gewissen bestimmen will, der entmündigt den Menschen, der entmündigt die Menschheit. Peter Handke schreibt in „Die linkshändige Frau“: „Frauen sind Entmündigungsmaschinen“, denn durch die Macht ihres Kinderhabenwollentriebes sind sie unbewußt auf Kontrolle von allem und jedem triebhaft programmiert, und diese Kontrolle ist extrem stark, weil triebhaft.

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Was für den Mann Frauhabenwollen, das ist für eine Frau Kinderhabenwollen (und diese und alles was damit zusammenhängt, zu kontrollieren). Wo Frauen Deutungsmacht haben, da ist das weibliche triebhafte Kinderhabenwollen „gut“ und das männliche triebhafte Frauenfhabenwollen „böse“, obgleich beide triebhaft, unbewußt und unreflektiert sind. Aber nicht nur Frauen sind Entmündigungsapparate, sondern mit ihnen die rot-rot-grünen und andere Menschheitsbeglücker aus Washington, Brüssel, Mekka oder Berlin, die großen und die kleinen Menschheitsretter, Friedensapostel, ungebetene Beschützer und Alleshelfer, die ewig Betroffenen, die stetig Empörten (wie z.B. Claudia Roth). Sie alle sind die größte Pest der Menschheit seit Menschengedenken. Alle Menschenschinder haben sich immer für Menschenretter gehalten, all die Tartüffes, die Moralisten der Revolutionen, die Stalinisten, die Hitleristen, früher die Christen, heute die Islamisten und wie sie alle scheinheiligen Hipokriten heißen, die sich immer für die allerbesten Menschen unter der Sonne gehalten haben und weiterhin halten. Eine Religion ist solange gut, solange sie mit gebrochenem Rückgrat im Rollstuhl sitzt. Sobald sie aufsteht, ist sie ein menschenfressendes Monster. Das gleiche gilt für den Staat und für alle Formen der Unterdrückung der Freiheit im Namen der Moral, der Ethik, des Gewissens. Das Gesetz war und ist, und hoffentlich bleibt es, eine Einschränkung der blindwütigen Moral (nicht mehr Augen oder Zähne für ein Auge oder einen Zahn, nur eins!), die immer weit über die Grenzen des Gesetzes um sich greifen will, denn die Moralisten meinen immer im Recht zu sein, auch wenn sie Gesetze brechen. Die Freiheit fängt in der Achtung des Gesetzes an, nicht im Gesetzesbruch. Aufgezwungene Moral, Ethik, Gewissen, sind keine, sie sind dann nur blanker Terror.

Julian S. Bielicki

Empfohlene Literatur:

  • Karl R. Popper, „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“.
  • Edmund Burke, „Betrachtungen über die Französische Revolution. Gedanken über die Franzosischen Angelegenheiten.“
  • Raphael Gross, „Anständig geblieben: Nationalsozialistische Moral“

NZZ

Mario Vargas Llosas liberales Bekennntis. Der Wert und die Würde der Freiheit

Mario Vargas Llosa, „Neue Züricher Zeitung“, 13.9.2014

Der Freiheitsgedanke hat in Lateinamerika spürbar an Bedeutung gewonnen.

Die Probleme beginnen schon beim Begriff: «Liberal» kann je nach Kulturraum und Kontext so vielerlei bedeuten. Sie setzen sich fort im Politischen, woder Liberalismus seit langem eher ein Schattendasein führt. Warum eigentlich? Die Idee der Freiheit schafft eine offene Denkkultur, die uns alle verbinden kann.

In der Welt, in der ich mich üblicherweise bewege – in Lateinamerika, den USA und Europa –, folgt dem Lob, das meinen Romanen und Essays gezollt wird, jeweils fast unweigerlich eine einschränkende Klausel: «obwohl wir seine Auffassung nicht teilen», «auch wenn wir nicht immer derselben Meinung sind» oder «das heisst aber nicht, dass wir seine politischen Ansichten und Vorbehalte akzeptieren». Ich habe mich zwar an diese schizophren anmutende Zweiteilung gewöhnt, aber es wäre mir lieber, wenn der Mann, der da schreibt, denkt und sich in die öffentlichen Debatten einmischt, als ein und dieselbe Person wahrgenommen würde; ich glaube eigentlich, dass all diese Aktivitäten Teil einer einzigen, unteilbaren Realität sind.

Was heisst «liberal»?

Dennoch ist es vielleicht an der Zeit, meinen politischen Standpunkt etwas detaillierter zu erklären. Das ist keine einfache Aufgabe. Ich fürchte, es reicht nicht, wenn ich sage: Ich bin (umsichtiger wäre wohl: Ich glaube, ich bin) ein Liberaler. Denn schon dieser Begriff bringt die erste Komplikation. Wie Sie bestimmt wissen, hat das Wort «liberal» unterschiedliche, oft sogar gegensätzliche Bedeutungen, je nachdem, von wem und wo es gebraucht wird. Meine geliebte Grossmutter etwa nannte einen Mann «liberal», wenn er einen lockeren Lebenswandel pflegte, regelmässig den Gang zur Messe versäumte und auch noch schlecht von den Priestern redete. In den Vereinigten Staaten und generell in der angelsächsischen Welt wird das Wort «liberal» mit eher linken Werten, gelegentlich sogar mit sozialistischen und radikalen Überzeugungen konnotiert. In Lateinamerika und Spanien dagegen tituliert man mich einen Liberalen – oder, schlimmer noch, einen Neoliberalen –, um mich zu verteufeln und zu diskreditieren; denn die politische Perversion unserer Semantik transformierte die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs, der für Freiheitsliebe und den Kampf gegen Unterdrückung steht, praktisch ins Gegenteil: «Liberal» heisst unter diesen Prämissen konservativ oder reaktionär. Gebrauchen die Progressiven das Wort, dann schwingt darin der Vorwurf mit, dass der so Bezeichnete das Leiden der Entrechteten und Ausgebeuteten irgendwie mitzuverantworten habe.

Aber auch in Lateinamerika war der Liberalismus einst eine fortschrittliche intellektuelle und politische Philosophie, die sich im 19. Jahrhundert gegen Militarismus und Diktatur stellte, die Trennung von Staat und Kirche sowie die Gründung einer demokratischen, zivilgesellschaftlichen Kultur forderte. In den meisten Ländern wurden Liberale von den brutalen Regimen, die fast allenthalben auf dem Kontinent prosperierten, verfolgt, ins Exil getrieben, ins Gefängnis geworfen oder umgebracht. Im 20. Jahrhundert dann war Revolution – und nicht Demokratie – höchstes Ziel der politischen Avantgarde, und diese Aspiration teilten auch viele junge Menschen, die gern dem Beispiel Fidel Castros und seiner bärtigen Guerilla-Kämpfer in der Sierra Maestra gefolgt wären. Marx, Castro und Che Guevara wurden zu Ikonen der Linken und der Linksextremen. Vor diesem Hintergrund wurden Liberale als Konservative, als Verteidiger des Status quo angesehen; während in der Öffentlichkeit ein karikiertes, verzerrtes Bild des Liberalismus dominierte, waren nur kleine Kreise mit seinen ursprünglichen Ideen und wahren politischen Zielsetzungen vertraut.

Erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts setzte ein Wandel ein, und der Liberalismus wurde als Position erkannt, die sich von derjenigen der marxistischen Linken ebenso klar unterschied wie vom Rechtsextremismus. Dieser Wandel verdankte sich, zumindest soweit er die kulturelle Sphäre betraf, nicht zuletzt dem Mut und Engagement des mexikanischen Literaturnobelpreisträgers Octavio Paz und den von ihm edierten Zeitschriften «Plural» und «Vuelta». Nach dem Mauerfall, dem Kollaps der Sowjetunion und der Verwandlung Chinas in einen kapitalistischen (wenn auch autoritären) Staat entwickelten sich auch in Lateinamerika neue politische Ideen, und der Freiheitsgedanke gewann spürbar an Bedeutung.

Dennoch tun sich viele nach wie vor schwer damit, sich über die eigentliche Bedeutung des Wortes «liberal» klar oder einig zu werden. Dass dies sogar auf die Liberalen selbst zutrifft, macht die Sache nicht einfacher. Doch der Grund des Dilemmas liegt just in der Tatsache, dass Liberalismus keine Ideologie ist, sondern vielmehr eine offene, entwicklungsfähige Lehre, die sich der Realität anpasst, statt die Realität unter ihr Joch zu zwingen – und so gibt es eben auch unter bekennenden Liberalen unterschiedliche Strömungen und tiefgreifende Diskrepanzen. Diejenigen, die – wie ich – Agnostiker sind, für eine Trennung von Kirche und Staat und für die Dekriminalisierung von Abtreibung, Schwulenehe oder Drogenkonsum eintreten, ernten manchmal harsche Kritik von anderen Liberalen, die in diesen Belangen konträre Ansichten haben. Solche Meinungsunterschiede sind jedoch gesund und sinnvoll; sie verletzen auch nicht die Grundprinzipien des Liberalismus: das Bekenntnis zur Demokratie, zur freien Marktwirtschaft und zum Primat der Interessen des Individuums gegenüber denjenigen des Staates.

Die Macht der Kultur

Es gibt Liberale, die in der Wirtschaft die Lösung aller Probleme und im freien Markt ein Allheilmittel sehen, das Arbeitslosigkeit, Diskriminierung und soziale Exklusion beseitigt. Solche Liberale – nachgerade lebende Algorithmen – haben der Sache der Freiheit manchmal mehr Schaden zugefügt als die Marxisten, die eigentlichen Vorkämpfer der absurden These, dass die Wirtschaft Triebkraft der Historie und Grundlage der Zivilisation sei. Das ist schlicht nicht wahr. Ideen und Kultur sind es, die den Unterschied zwischen Zivilisation und Barbarentum machen, nicht die Wirtschaft. Diese kann im Alleingang vielleicht auf dem Papier schöne Resultate produzieren, aber sie verschafft dem Leben keinen Sinn; nicht die Wirtschaft gibt dem Einzelnen die Kraft, gegen Unbill anzukämpfen, Solidarität und Mitgefühl hochzuhalten oder ein von menschlichen Werten geprägtes Umfeld zu schaffen. Die Kultur, die allen gemeinsame Basis von Ideen, Wertvorstellungen und Traditionen, ist es, welche die Demokratie mit Wärme und Leben erfüllt und verhindert, dass die freie Marktwirtschaft zum darwinistischen Kampfplatz verkommt, wo, wie Isaiah Berlin sagte, die Freiheit der Wölfe den Tod der Lämmer bedeutet.

Liberalismus, so wie ich ihn verstehe, betrachtet die Freiheit als Grundwert. Dank dieser Freiheit hat die Menschheit den Weg aus der primitiven Höhle zu den Sternen und zur digitalen Revolution gefunden, sie hat Kollektivismus und Despotie zugunsten der Ideale von Demokratie und Menschenrechten überwunden. Die Grundlagen der Freiheit sind Privateigentum und Rechtsstaatlichkeit; dieses System garantiert für ein Minimum an Ungerechtigkeit und ein Maximum an materiellem und kulturellem Fortschritt, es baut am wirksamsten der Gewalt vor und verschafft den Menschenrechten die grösste Nachachtung. Gemäss dieser Interpretation des Liberalismus ist Freiheit ein einziges und einheitliches Konzept. Politische und ökonomische Freiheit sind so untrennbar wie die zwei Seiten einer Medaille.

Aber weil Freiheit in Lateinamerika oft nicht so verstanden wurde, sind dort viele Versuche zur Demokratisierung gescheitert. Entweder respektierten die jungen Demokratien zwar die politische, nicht aber die ökonomische Freiheit, was unweigerlich zu noch mehr Armut, Ineffizienz und Korruption führte; oder sie brachten am Ende wieder autoritäre Regime an die Macht, die überzeugt waren, dass nur eine eiserne Hand und eine repressive Staatsführung das Funktionieren des freien Marktes garantieren können. Die Folgen dieses gefährlichen Trugschlusses liessen sich etwa in Peru während der Regentschaft Alberto Fujimoris oder in Chile unter Augusto Pinochet beobachten. Derartige Regime sind niemals in der Lage, echten Fortschritt herbeizuführen: Die freie Marktwirtschaft kann ohne ein unabhängiges, effizientes Rechtssystem nicht funktionieren, und keine Reform lässt sich erfolgreich umsetzen, wenn sie nicht jenes Mass an Kontrolle und Kritik durch die öffentliche Meinung einbezieht, das einzig in einer Demokratie gewährleistet ist.

Ein demokratisches Staatssystem, Pressefreiheit und der freie Markt sind Grundpfeiler einer liberalen Position. Aber Liberalismus ist unendlich viel mehr als diese eher abstrakten Begriffe. Er bedeutet Toleranz und Respekt für andere, und ganz besonders für diejenigen, die anders sind und anders denken als wir selbst, die anderen Bräuchen folgen und einen anderen Gott – oder gar keinen – verehren. Die Bereitschaft, mit denen zusammenzuleben, die anders sind, war vielleicht der aussergewöhnlichste Schritt auf dem Weg des Menschen zur Zivilisation. Ein Schritt, welcher der Demokratie voraufging und sie überhaupt erst möglich machte; der entscheidender als jede wissenschaftliche Entdeckung und jedes philosophische System dazu beitrug, den Machtwillen und seine tödlichen Reflexe im menschlichen Beziehungsgefüge zurückzubinden. Hier könnte man auch den Quell jenes instinktiven Misstrauens gegenüber der Macht sehen, das uns Liberalen zu einer Art zweiter Natur geworden ist.

Natürlich: Ganz ohne Macht kommen wir nicht aus, aber sie kann modifiziert, ausbalanciert und in ihre Schranken verwiesen werden, wenn sie das Individuum unterdrückt – das Individuum, das wir Liberalen für den Prüfstein jedes Gesellschaftssystems halten und dessen Rechte wir zu respektieren und zu garantieren haben. Denn die Freiheit innerhalb einer Gesellschaft bemisst sich am Grad der Autonomie, welche die Bürger in der Gestaltung ihres Lebens und in der Verwirklichung ihrer persönlichen Ziele geniessen. Der Kollektivismus war eine unumgängliche Frühphase der Menschheitsgeschichte, als das Individuum noch untrennbar mit der Sippe verbunden und sein Überleben von ihr abhängig war; aber diese Notwendigkeit schwand in dem Mass, wie materieller und geistiger Fortschritt dem Menschen die Natur verfügbar machte und die Furcht vor Raubtieren, Naturgewalten und dem Anderen – Menschen mit anderer Hautfarbe, anderer Sprache, anderen Bräuchen – bannte. Doch der Kollektivismus lebte durch die Jahrhunderte in Ideologien und Lehren fort, die den Wert des Individuums primär in seiner Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe sahen, sei sie nun durch Rasse, Klasse, Religion oder Nationalität definiert. All diese Doktrinen – Nationalsozialismus, Faschismus, religiöser Fanatismus, Kommunismus, Nationalismus – sind natürliche Feinde der Freiheit und erbitterte Gegner des Liberalismus.

Eine Denkkultur für alle

Der grosse liberale Denker Ludwig von Mises lehnte die Idee liberaler Parteien klar ab; seiner Meinung nach würden solche politische Gruppierungen die Essenz des Liberalismus verraten, indem sie ihn monopolisierten und in den Dienst parteiinterner Machtkämpfe zwangen. Vielmehr sollte die liberale Philosophie seiner Meinung nach eine generelle Denkkultur sein, die sich allen politischen Strömungen und Bewegungen in einer offenen, demokratischen Gesellschaft mitteilt. Diese Theorie hält der Realität durchaus stand. In der jüngeren Vergangenheit haben wir konservative Regierungen gesehen – etwa diejenige Ronald Reagans, Margaret Thatchers oder José Maria Aznars –, die essenziell liberale Reformen initiierten; und anderseits nominell sozialistische Staatsoberhäupter – Tony Blair, Ricardo Lagos in Chile oder dieser Tage Ricardo Mujica in Uruguay –, deren Wirtschafts- und Sozialpolitik nur mit dem Wort «liberal» adäquat zu beschreiben ist.

Obwohl «liberal» in Lateinamerika offiziell nach wie vor ein Schimpfwort ist, beginnen auch dort liberale Ideen die politische Rechte wie die Linke zu kontaminieren. Das erklärt, warum Demokratien in der jüngeren Vergangenheit nicht kollabiert sind oder von Militärdiktaturen abgelöst wurden – trotz Wirtschaftskrisen, Korruption und dem offensichtlichen Ungenügen so vieler Regierungen. Das im Autoritarismus versteinerte Kuba und Venezuela, das unter Hugo Chávez und seinem Nachfolger Nicolás Maduro einen ähnlich rigiden marxistischen Kurs eingeschlagen hat, sind zwei Ausnahmen auf einem Kontinent, der – das muss betont werden – nie zuvor so viele zivile und aus einigermassen freien Wahlen hervorgegangene Regierungen hatte. Zudem gibt es interessante und ermutigende Entwicklungen – etwa in Brasilien, wo Lula da Silva wie auch Dilma Rousseff zwar einen populistisch-linksorientierten Wahlkampf führten, im Amt dann aber eine disziplinierte Ausgabenpolitik durchsetzten, um ausländische und private Investoren warben und die Globalisierung förderten.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht mehr die Ideologie der Revolution, sondern der Populismus Haupthindernis des Fortschritts in Lateinamerika. Man kann Populismus auf vielerlei Arten definieren; am treffendsten wohl als eine demagogische Sozial- und Wirtschaftspolitik, welche die Zukunft des Landes einer vergänglichen Gegenwart opfert. Auf diese Weise hat die argentinische Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner den Kurs ihres verstorbenen Gatten fortgesetzt – mit feuriger Rhetorik, Nationalisierungen, Interventionismus, Überwachung, Unterdrückung der unabhängigen Medien; eine Politik, die eines der potenziell wohlhabenden Länder dieser Erde an den Rand des Abgrunds geführt hat. Andere traurige Exempel des Populismus sind Bolivien unter Evo Morales, Ecuador unter Rafael Correa oder Daniel Ortegas sandinistische Regierung in Nicaragua: Diese Länder funktionieren auf die eine oder andere Art immer noch nach dem staatlich kontrollierten, zentralistischen Rezept, das auf dem Kontinent so viel Schaden angerichtet hat.

Trotzdem: Solche Fälle sind mittlerweile die Ausnahme und nicht mehr die Regel. Lateinamerika ist im Begriff, sich seiner Diktatoren zu entledigen und eine Wirtschaftspolitik hinter sich zu lassen, die Unterentwicklung und Armut zum Dauerzustand machte. Auch die Linke scheint sich allmählich im Stillen einzugestehen, dass Demokratie und Marktwirtschaft der Königsweg zu wirtschaftlichem Fortschritt und sozialer Gerechtigkeit sind: eine Lehre, welche die Liberalen lange umsonst gepredigt hatten. Wenn unsere Linke – auch ohne dies offen zuzugeben – jetzt eine liberale Politik akzeptiert, ist das immerhin ein Schritt voran, der die Hoffnung weckt, dass Lateinamerika die Altlasten von Unterentwicklung und Diktatur loswerden könnte. Einen Fortschritt bedeutet auch das Entstehen einer zivilisierten Rechten, die demokratische Entscheide akzeptiert und nicht mehr glaubt, dass sich Probleme am besten durch den Ruf nach der Armee lösen lassen.

Schwinden der Ressentiments

Ein weiteres positives Signal ist das spürbare Schwinden des alten Ressentiments gegen die Vereinigten Staaten; in manchen europäischen Ländern, etwa Frankreich oder Spanien, ist der Antiamerikanismus heute stärker als in Mexiko oder Peru. Für diesen Wandel gibt es zwei Gründe, einen pragmatischen und einen prinzipiellen. Es braucht nur etwas gesunden Menschenverstand, um zu begreifen, dass gute Handelsbeziehungen mit den USA aus geografischen, wirtschaftlichen und politischen Gründen für Lateinamerika schlichtweg unentbehrlich sind; zudem haben die USA in der jüngeren Vergangenheit nicht mehr, wie so lange, lateinamerikanische Diktaturen unterstützt, sondern sich klar hinter demokratische Regierungen gestellt und autoritäre Tendenzen verurteilt. Das hat massgeblich dazu beigetragen, Misstrauen und Feindseligkeit gegenüber dem grossen Nachbarn im Norden abzubauen.

Anderseits stellt meiner Ansicht nach die Tatsache, dass in den USA mittlerweile rund 50 Millionen Menschen lateinamerikanischer Herkunft leben, keine Bedrohung des sozialen Gefüges oder der Ganzheitlichkeit der Vereinigten Staaten dar. Im Gegenteil: Dieser Zustrom von Menschen bedeutet eine kräftige Infusion von Kultur und Lebenskraft, von Arbeitswillen und Aspiration, von der eine offene Gesellschaft letztlich nur profitieren kann. Ohne ihre Herkunft zu verleugnen, integriert sich diese Gemeinschaft loyal und auch mit dem Herzen in ihre neue Heimat und schafft starke Bande zwischen den beiden Amerika.

Das kann ich aus eigener Erfahrung bezeugen. Auch meine Eltern gehörten zu den Millionen von Lateinamerikanern, die in den USA nach Möglichkeiten suchten, welche ihnen die Heimat nicht bot. Schon nicht mehr ganz jung, emigrierten sie nach Los Angeles, wo sie fast 25 Jahre von ihrer Hände Arbeit lebten – eine Notwendigkeit, die sie in Peru nicht gekannt hatten. Meine Mutter war lange Zeit in einer Kleiderfabrik angestellt, wo zahlreiche andere Frauen aus Mexiko und Südamerika beschäftigt waren und wo sie zahlreiche Freundschaften schloss. Nach dem Tod meines Vaters dachte ich, dass sie nach Peru zurückkehren würde; aber sie zog es vor, in Kalifornien zu bleiben, und beantragte sogar erfolgreich die amerikanische Staatsbürgerschaft. Erst das hohe Alter nötigte sie zur Heimkehr, aber sie erinnerte sich immer stolz und dankbar an ihre zweite Heimat – und ich denke, es gibt Millionen Lateinamerikaner, die ähnlich wie sie empfinden. Sie sind die lebenden Brücken zwischen den zwei Kulturen eines Kontinents, der vor fünf Jahrhunderten in die westliche Kultur eingemeindet wurde.

Eine Welt ohne Fanatiker

Vielleicht ist diese Erinnerung doch mehr als nur die Hommage eines Sohnes. Vielleicht können wir in diesem Beispiel einen Schimmer der Zukunft sehen. Wie es die Art des Schriftstellers ist, träume ich von einer Welt, in der es weder Fanatiker noch Terroristen, noch Diktatoren gibt, einer Welt, in der unterschiedliche Rassen, Religionen und Traditionen friedlich koexistieren können – dank einer Kultur der Freiheit, in der es statt Grenzen nurmehr Brücken gibt, auf denen Männer und Frauen gehen können, wohin immer ihr Lebensplan und ihr freier Wille sie führen. Dann wird es nicht mehr notwendig sein, über Freiheit zu sprechen, denn sie wird die Luft sein, die wir alle atmen. Und dann wird von Mises‘ Ideal einer universalen, vom Respekt für Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte getragenen Kultur Realität geworden sein.

Mario Vargas Llosa, 1936 geboren im peruanischen Arequipa, erhielt 2010 für sein umfangreiches erzählerisches und essayistisches Werk den Literaturnobelpreis. Der abgedruckte Text ist eine leicht gekürzte Fassung der Rede, die der Autor im Rahmen der diesjährigen Tagung der Nobelpreisträger in Lindau gehalten hat. Ziel der Veranstaltung ist der fachliche Austausch von Nobelpreisträgern mit Nachwuchswissenschaftern aus aller Welt. – Aus dem Englischen von as.

http://www.nzz.ch/feuilleton/der-wert-und-die-wuerde-der-freiheit-1.18382309

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Das Unbehagen in der Zivilisation

 

Die Welt scheint Kopf zu ste­hen, doch statt dies als Auf­for­de­rung zu neh­men, die ei­ge­nen Be­grif­fe zwecks kri­ti­scher Durch­drin­gung des je­wei­li­gen Ge­gen­stan­des zu schär­fen, be­zie­hen die selbst­er­klär­ten Ver­tre­ter ra­di­ka­ler Kri­tik be­den­ken­los und ohne sich um ihre Ver­laut­ba­run­gen von ges­tern zu sche­ren Stand­punkt, sei es im Dienst ta­ges­ak­tu­el­ler Po­li­tik­ma­che­rei, sei es im Namen der Auf­recht­er­hal­tung einer Lehre, die längst als Dogma vor sich her­ge­tra­gen wird. Die Er­kennt­nis, dass in den fal­len sta­tes Irak und Sy­ri­en unter allen Kom­bat­tan­ten die Kur­den am ehes­ten auf dem von ihnen be­an­spruch­ten Ter­rain halb­wegs mensch­li­che Ver­hält­nis­se für die, die da­zu­ge­hö­ren, schaf­fen und ein Boll­werk gegen das ra­sen­de Um­sich­grei­fen der Ara­bel­li­on ge­nann­ten is­la­mi­schen Be­we­gun­gen bil­den könn­ten, ist in eine so er­bärm­li­che Feier des kur­di­schen Volks­tums­na­tio­na­lis­mus um­ge­schla­gen, dass jede kri­ti­sche Nach­fra­ge mo­ra­li­sie­rend als de­fä­tis­tisch zu­rück­ge­wie­sen wird. In die­ser Hin­sicht neh­men sich die Ver­laut­ba­run­gen von Pres­se und Po­li­tik und die auf­ge­reg­ten So­li­da­ri­täts­auf­ru­fe von An­ti­deut­schen wenig. Zu un­ter­schei­den wäre zwi­schen dem nach­voll­zieh­ba­ren Wunsch, kur­di­sche Ein­hei­ten in Sy­ri­en mögen jene Kan­to­ne wie­der­her­stel­len, die seit dem Ein­marsch der IS-Mi­li­zen und der ihnen ver­bun­de­nen sun­ni­ti­schen Stam­mes­kämp­fer im Früh­jahr und Som­mer weit­ge­hend zer­schla­gen wur­den, und der Pra­xis und dem Selbst­ver­ständ­nis einer sich eth­nisch de­fi­nie­ren­den Volks­be­frei­ungs­be­we­gung. Zu re­flek­tie­ren wäre, warum aus­ge­rech­net das par­ti­ku­la­ris­ti­sche Selbst­ver­ständ­nis kur­di­scher Un­ab­hän­gig­keits­be­we­gun­gen, die nach innen weder in Fra­gen der Rasse noch der Tra­di­ti­on mit sich spa­ßen las­sen, einer sich ega­li­tär ge­ben­den, in­ter­na­tio­na­lis­tisch zu­sam­men­ge­setz­ten Be­we­gung für die sun­ni­ti­sche Weltum­ma über­le­gen ist. Die einen haben schnell eine Ant­wort parat: Kur­den kön­nen, ob­gleich in ihrer Mehr­heit selbst Sun­ni­ten, sich IS und an­de­ren is­la­mi­schen Be­we­gun­gen nicht an­schlie­ßen, ohne ihr Ziel, den ei­ni­gen Kur­den­staat, auf­zu­ge­ben. An­de­re ver­bin­den prak­ti­sche Par­tei­nah­me und phi­lo­so­phi­schen Welt­er­klä­rungs­an­spruch in der Er­kennt­nis, dass ge­ra­de im durch jahr­hun­der­te­lan­gen Wi­der­stand ge­stähl­ten kon­kre­ten Be­son­de­ren der Kur­di­schen Ir­re­den­ta die rich­ti­ge Ant­wort nicht nur auf den alles nie­der­wal­zen­den All­ge­mein­heits- und Wahr­heits­an­spruch is­la­mi­scher Got­tes­krie­ger, son­dern auch auf jene de­zi­diert west­li­che Denk­tra­di­ti­on und Herr­schafts­form be­schlos­sen liege, die letzt­lich auch an der Po­pu­la­ri­tät des Got­tes­krie­ger­tums Schuld trage: die Auf­klä­rung.Die Dia­lek­tik der Auf­klä­rung, so schallt es einem seit Jahr­zehn­ten ent­ge­gen, sei die ab­schlie­ßen­de Kri­tik der so plan­voll wie au­to­ma­tisch aus­grei­fen­den, in bür­ger­li­cher Herr­schaft und bür­ger­li­chem Den­ken an­ge­leg­ten sys­te­ma­ti­schen Li­qui­die­rung des je Be­son­de­ren im ein­zel­nen Men­schen, der In­di­vi­dua­li­tät, bis hin zur sys­te­ma­ti­schen Ver­nich­tung von als un­taug­lich oder schäd­lich de­fi­nier­ten Men­schen­grup­pen. Doch das Buch, das jeder ge­le­sen haben will, heißt nicht Kri­tik der Auf­klä­rung, son­dern Dia­lek­tik der Auf­klä­rung. Das tau­to­lo­gi­sche Label „Auf­klä­rungs­kri­tik“, unter dem schon in den sech­zi­ger Jah­ren die rou­ti­nier­te Ver­nunft­ver­ach­tung kri­ti­sche Theo­rie und Post­struk­tu­ra­lis­mus glei­cher­ma­ßen sub­su­mier­te, war nie etwas an­de­res als ein Alibi der Auf­klä­rungs­feind­schaft: Die Fä­hig­keit zur Kri­tik ihrer selbst ist der Auf­klä­rung im­ma­nent, die Dia­lek­tik der Auf­klä­rung ent­fal­tet sie an­ge­sichts des Um­schlags von Auf­klä­rung in Bar­ba­rei; sie ist kein Wi­der­ruf, son­dern der Ver­such der Ret­tung der Auf­klä­rung an­ge­sichts der To­ta­li­sie­rung des Wahns. Der Wahn aber to­ta­li­siert sich nicht, wie eine in ihrer schlech­ten All­ge­mein­heit manch­mal fast schon an Al­t­hus­ser er­in­nern­de an­ti­deut­sche Staats- und Rechts­kri­tik na­he­legt, abs­trakt in den bür­ger­li­chen In­sti­tu­tio­nen, Denk- und Ver­ge­sell­schaf­tungs­for­men, gegen die eine exis­ten­ti­ell ver­kitsch­te neue Ethik Ver­ant­wor­tung, En­ga­ge­ment und Ent­schei­dung des Sub­jekts aus­spielt – als wäre nicht ge­ra­de diese Be­griff­stri­as kon­sti­tu­tiv für die zi­vil­ge­sell­schaft­li­chen Ideo­lo­gie. Er to­ta­li­siert sich in den Sub­jek­ten selbst, umso mehr sie sich ge­ra­de in ihrer ge­fühl­ten Ei­gen­tüm­lich­keit zu sei­nen Voll­stre­ckern ma­chen. Ge­ra­de das, worin die ent­bür­ger­lich­ten Bür­ger sich als un­ver­wech­sel­ba­re, un­be­dingt schüt­zens­wer­te Sub­jek­te füh­len, ist der Abhub des Par­ti­ku­la­ren und An­knüp­fungs­punkt für die wahn­haf­te Pro­jek­ti­on ihrer ent­leer­ten Selbste auf die nur noch als Ma­te­ri­al sub­jek­ti­ver Ver­fü­gungs­ge­walt in den Blick ge­ra­ten­de Wirk­lich­keit. Die auf­trump­fen­de For­de­rung, ein jeder möge mit sei­ner un­ver­fälsch­ten Er­fah­rung und Mei­nung, sei­nem ganz per­sön­li­chen Ge­schlecht, sei­ner Re­li­gi­on, Kul­tur und Eth­nie be­son­de­ren Schutz vor der Gleich­ma­che­rei der Staats- oder Mehr­heits­ge­sell­schaft aus­ge­rech­net von jenem Staat er­hal­ten, den man eben erst als Aus­druck der Ver­nich­tung des Be­son­de­ren per­hor­res­ziert hat, ist in der Zi­vil­ge­sell­schaft kein Al­lein­stel­lungs­merk­mal einer sich re­vo­lu­tio­när ge­rie­ren­den Min­der­heit mehr. Sie ist selbst Staats­zweck und be­stimmt das Dis­kurs ge­nann­te, auf au­to­ri­tä­re Lö­sun­gen drän­gen­de öf­fent­li­che Selbst­ge­spräch. In wel­chen, stets re­si­dua­len und ver­schüt­te­ten, also nicht ein­fach nach Wunsch ab­ruf­ba­ren, Er­fah­run­gen und Im­pul­sen die Sub­jek­te die­ses Selbst­ge­sprächs über­haupt noch an­sprech­bar sind für das, was an­ders wäre, ist äu­ßerst un­ge­wiss und muss zum Ge­gen­stand der Re­fle­xi­on ge­macht, statt mit der Selbst­ge­wiss­heit des Kri­ti­ker­sou­ve­räns ein­fach nur be­ant­wor­tet wer­den.Dass das All­ge­mei­ne als das Bes­se­re nicht im Namen eines bor­nier­ten Uni­ver­sa­lis­mus ein­fach gegen das Be­son­de­re als das Ab­zu­leh­nen­de aus­ge­spielt wer­den darf, dar­auf kön­nen sich die meis­ten schnell ei­ni­gen. All­ge­mei­nes und Be­son­de­res sind zu­nächst For­men des Den­kens und Ur­tei­lens und keine mo­ra­li­schen Ka­te­go­ri­en – zu sol­chen wer­den sie erst im ver­ding­licht-an­ti­no­mi­schen Den­ken. Die­ser An­ti­no­mis­mus muss aber zu­vor­derst auch an an­ti­deut­schen Nei­gun­gen kri­ti­siert wer­den, aus­ge­rech­net das Ju­den­tum – des­sen geis­ti­ge Tra­di­ti­on stär­ker als ir­gend­ei­ne vom Be­stre­ben ge­tra­gen wird, das Par­ti­ku­la­re zu über­schrei­ten, auf dass das In­di­vi­du­um sich durch Ent­äu­ße­rung und be­stän­di­ge Re­fle­xi­on in all sei­nen Mög­lich­kei­ten ent­fal­ten kann – als Re­prä­sen­tant eines ver­meint­lich guten Par­ti­ku­la­ren zu fe­ti­schi­sie­ren, mit dem man sich mit no­bels­ter Le­gi­ti­ma­ti­on end­lich wie­der iden­ti­fi­zie­ren kann. Als auf­ein­an­der ver­wei­send tre­ten Be­son­de­res und All­ge­mei­nes in der kon­kre­ten Sache immer im Zu­sam­men­hang auf und gehen in ihrer unter den herr­schen­den Ver­hält­nis­sen meist un­heil­vol­len Wir­kung in­ein­an­der über. Ge­ra­de an der unter nicht we­ni­gen An­ti­deut­schen ver­brei­te­ten Be­geis­te­rung für das Ju­den­tum als Kul­tur wird das an­schau­lich. Auf­fäl­lig an vie­len be­den­ken­trä­ge­ri­schen Ein­las­sun­gen zur Be­schnei­dungs­de­bat­te war, dass in ihnen der Be­griff des „Post­fa­schis­mus“ auf eine pri­mi­tiv agi­ta­to­ri­sche For­mel ge­bracht wurde, nach dem Motto: In der Kri­tik des Ritus und im Ab­he­ben auf die All­ge­mein­heit des Rechts of­fen­ba­re sich der post­na­zis­ti­sche Cha­rak­ter des Rechts und der deut­schen Ge­sell­schaft – und nicht etwa in der Ab­feie­rung au­to­chtho­ner Bräu­che und der Liebe zu Son­der­rech­ten.

Fragmentierung des Rechts

Zwar ist die All­ge­mein­heit des Rechts in allen bür­ger­li­chen Ge­sell­schaf­ten kraft der dem Recht in­ne­woh­nen­den Ten­denz zur Selbst­auf­he­bung – der Ent­fal­tung der Gleich­heit des Rechts zum Un­recht durch die Glei­chen – durch­lö­chert und frag­men­tiert; umso eher trifft das für eine bür­ger­li­che Ge­sell­schaft zu, die ihre Selbst­auf­he­bung hin­ter sich hat und auf bes­tem Wege ist, den Rück­fall in se­kun­dä­re Ar­cha­ik mit rechts­staat­lich-de­mo­kra­ti­schen Mit­teln zu ver­wirk­li­chen. Dies le­gi­ti­miert aber nicht dazu, den Ge­dan­ken der All­ge­mein­heit des Rechts preis­zu­ge­ben zu­guns­ten einer Rechts­ver­ach­tung, für die das bür­ger­li­che Recht per se nicht wahr­heits­fä­hig ist und daher ver­nünf­ti­ger­wei­se gar nicht an sei­nen ei­ge­nen Prä­mis­sen ge­mes­sen wer­den kann. Das von An­ti­deut­schen oft wie ein Man­tra halb war­nend, halb be­kräf­ti­gend wie­der­hol­te Dik­tum Carl Schmitts, dass sou­ve­rän ist, wer über den Aus­nah­me­zu­stand ent­schei­det, ist keine Be­schrei­bung einer sich selbst voll­stre­cken­den Ge­setz­mä­ßig­keit, son­dern Aus­druck einer his­to­ri­schen Kon­stel­la­ti­on, in der das, was Schmitt eben­so fest­stell­te wie pro­pa­gier­te, lange vor dem 30.1.1933 schon als sys­te­ma­ti­sche De­mon­ta­ge des Rechts­staats zu be­ob­ach­ten war. So sehr die For­mel die ne­ga­ti­ve Wahr­heit auch des funk­tio­nie­ren­den bür­ger­li­chen Staats trifft, so wenig lässt sie sich auf die An­ti­fa-Phra­se vom bür­ger­li­chen Staat brin­gen, der, ob­gleich ir­gend­wie immer schon fa­schis­tisch, in re­vo­lu­tio­nä­rer Ab­sicht wo­mög­lich dazu zu zwin­gen sei, sei­nen fa­schis­ti­schen Cha­rak­ter zu of­fen­ba­ren. Eine sol­che Ir­ren­lo­gik wird voll­ends sui­zi­dal unter ge­sell­schaft­li­chen Be­din­gun­gen, unter denen das, was von der Hoff­nung auf die Re­vo­lu­ti­on in ver­ne­bel­ten Köp­fen noch übrig blieb, näm­lich der vor­aus­set­zungs­lo­se „Auf­stand“, nur als Ent­fes­se­lung der Bar­ba­rei denk­bar ist.

Die in der post­fa­schis­ti­schen bür­ger­li­chen Ge­sell­schaft weit fort­ge­schrit­te­ne Aus­höh­lung der Rechts­be­grif­fe durch Ein­füh­rung von Op­fer- und Op­fer­grup­pen­recht ver­an­schau­licht den Zu­sam­men­hang von Rechts­de­fä­tis­mus und Rechts­fe­ti­schis­mus: Alle Freun­de au­to­chtho­ner Ge­mein­schaf­ten und Has­ser Is­ra­els hal­ten es in­ner­staat­lich mit der Frag­men­tie­rung des Rechts zu­guns­ten völ­ki­scher Son­der­rech­te, wäh­rend sie au­ßen­po­li­tisch die Ver­recht­li­chung in­ter­na­tio­na­ler Be­zie­hun­gen vor­an­trei­ben und in der Tra­di­ti­on des Abend­roth­schen Ju­ris­ten­so­zia­lis­mus auf die All­ge­mein­heit des in­ter­na­tio­na­len Rechts schwö­ren. Wäh­rend aber das all­ge­mei­ne Recht dort, wo es kei­nen Sou­ve­rän gibt, der seine Gel­tung ga­ran­tie­ren könn­te, also auf der zwi­schen­staat­li­chen Ebene, zu einem Übel wird, ver­mag es ge­ra­de an­ge­sichts der dro­hen­den Auf­lö­sung des abs­trak­ten Rechts in par­ti­ku­la­ren Grup­pen­rech­ten auf in­ner­staat­li­cher Ebene noch am ehes­ten das In­di­vi­du­um vorm Schlimms­ten zu schüt­zen. Zwar ist, indem als Quel­le bür­ger­li­chen Rechts die Volks­sou­ve­rä­ni­tät gilt, die Ge­fahr der Ent­recht­li­chung des Rechts im Dienst des Volks­wil­lens immer schon mit­ge­setzt; doch in sei­ner in­sti­tu­tio­nel­len Ver­mitt­lung weist das bür­ger­li­che Recht über die Exe­ku­ti­on des Kol­lek­tiv­wil­lens hin­aus, indem es den Schutz des Ein­zel­nen vorm Zu­griff des Kol­lek­tivs, ja des Staa­tes selbst si­cher­zu­stel­len hat. In die­sem An­spruch wi­der­spricht es allen vor- wie nach­bür­ger­li­chen Kol­lek­tiv- und Grup­pen­rech­ten, die den Ein­zel­nen nur als eth­nisch, kul­tu­rell, re­li­gi­ös, so­zi­al oder sonst­wie de­fi­nier­tes Ex­em­plar ken­nen. Statt diese An­ti­no­mie aus­zu­tra­gen, also den­kend auf ihr zu be­har­ren, wird aber ver­sucht, sie auf­zu­lö­sen, indem ent­we­der das bür­ger­li­che Recht als blo­ßes Me­di­um des schlech­ten All­ge­mei­nen ver­ächt­lich ge­macht wird, oder man sich auf die Suche be­gibt nach dem ver­meint­lich im kon­kre­ten Be­son­de­ren un­mit­tel­bar vor­han­de­nen rich­ti­gen All­ge­mei­nen. Auf die­ses Be­dürf­nis lässt sich wohl jener im Zuge der „Be­schnei­dungs­de­bat­te“ auf die Höhe der Zeit ge­brach­te Phi­lo­se­mi­tis­mus zu­rück­füh­ren, der die Juden nur dul­det als kul­tu­rel­le Ge­mein­schaft und Be­stand­teil jener mul­ti­kul­tu­rel­len Horde, die das mo­ra­li­sche Pro­tek­to­rat über sie aus­übt, um auch die jü­di­schen Is­rae­lis durch fak­ti­sche Ent­mach­tung ihres Staa­tes wie­der auf den Sta­tus von Schutz­be­foh­le­nen zu re­du­zie­ren – als wäre ein sol­cher Kul­tur­schutz ein bes­se­rer als der, den ihnen der is­rae­li­sche Staat ge­währt, der kein Got­tes­staat, son­dern ein bür­ger­li­cher ist.

Residuen des vernünftigen Allgemeinen

Man darf den bis in an­ti­deut­sche Krei­se aus­strah­len­den post­mo­der­nen Strö­mun­gen nicht die Ehre er­wei­sen, sie als die Geg­ner der be­ste­hen­den Ord­nung zu be­han­deln, zu denen sie sich selbst sti­li­sie­ren, son­dern muss nach­wei­sen, dass sie nichts an­de­res sind als Sym­ptom der Krise die­ser Ord­nung und be­wusst­los-be­wuss­te Voll­stre­cker von deren ab­ge­feim­tes­ten Ten­den­zen. Die post­mo­der­ne Hal­tung ist nichts an­de­res als die in­tel­lek­tu­el­le Ver­dop­pe­lung und Le­gi­ti­ma­ti­on einer mäch­ti­gen ge­sell­schaft­li­chen Ten­denz, des Zer­falls nach­bür­ger­li­cher Ge­sell­schaf­ten in „bar­ba­ri­sche Viel­heit“ (Ador­no). Die Ab­spal­tung und po­li­tisch-mo­ra­li­sche Auf­la­dung von Teil­mo­men­ten eines Gan­zen in­di­ziert immer un­dia­lek­ti­sches, un­kri­ti­sches Stand­punkt­den­ken. Es be­deu­tet ein will­kür­li­ches Ab­bre­chen re­flek­tie­ren­der Ver­mitt­lung, das den Grund­zug der post­mo­der­nen Hal­tung, Den­ken mit sei­nen Mit­teln still­zu­le­gen, und deren au­to­ri­tär-ge­walt­tä­ti­gen Cha­rak­ter zum Aus­druck bringt. Die post­mo­der­ne Stra­te­gie der Ab­spal­tung und Mo­ra­li­sie­rung des „Be­son­de­ren“ gilt nicht der Liebe zum Un­ver­wech­sel­ba­ren und Ei­gen­sin­ni­gen, son­dern jenem Be­son­de­ren, das sich selbst schon als All­ge­mein­heit im War­te­stand, als Ge­gen­sou­ve­rän be­greift; dort wie­der­um, wo sie eines wirk­lich Be­son­de­ren hab­haft wird, zielt sie nur auf Ein­ver­lei­bung, Funk­tio­na­li­sie­rung, sprich: voll­ende­te Sub­sump­ti­on alles Be­son­de­ren unter ein All­ge­mei­nes. Im post­mo­der­nen „Den­ken“ und in der durch es ge­deck­ten Pra­xis voll­endet sich der re­pres­si­ve Cha­rak­ter des herr­schen­den All­ge­mei­nen: Eben­so wie ihm die phi­lo­so­phi­schen Be­grif­fe zu Spiel­mar­ken wer­den, in die Ge­gen­stän­de mit de­kre­to­risch-de­fi­ni­to­ri­scher Will­kür ein­ge­passt wer­den, wird ihnen das abs­trakt-all­ge­mei­ne Recht zur in­stru­men­tell-tech­ni­schen, nach frei­em Er­mes­sen vom Stärks­ten durch­zu­set­zen­den Ka­te­go­rie.

Zu be­ste­hen ist auf Ador­nos Ein­sicht, dass das herr­schen­de All­ge­mei­ne gar nicht all­ge­mein, son­dern selbst par­ti­ku­lar ist und das Be­son­de­re gar nicht be­son­ders, son­dern Mo­ment und Agens des All­ge­mei­nen – gemäß dem Cha­rak­ter einer Ver­ge­sell­schaf­tung, die sich durch Abs­trak­ti­on von Ge­sell­schaft­lich­keit kon­sti­tu­iert und in der des­halb das Ge­sell­schaft­lich-All­ge­mei­ne sich wie­der­um als Par­ti­ku­la­res, als Wert bzw. Staat, ver­ge­gen­ständ­li­chen muss. Das Be­son­de­re, um das es wirk­lich ginge, wäre die un­ge­schmä­ler­te Er­fah­rung der Sache, um des­sen in­ne­zu­wer­den, was sich dem all­ge­mei­nen Zu­sam­men­hang ent­zie­hen und Vor­schein eines Bes­se­ren sein könn­te: Das All­ge­mei­ne, für das sich ein­ste­hen lässt, exis­tiert noch nicht und scheint al­len­falls an ver­spreng­ten, be­son­de­ren Mo­men­ten auf. Eben dies, und nicht eine omi­nö­se „Lücke“, die ir­gend­wie in der kri­ti­schen Theo­rie klafft und durch im­por­tier­te Phi­lo­so­phe­me zu schlie­ßen wäre, ist der Grund, wes­halb Ador­no weder eine Ethik noch eine Staats- und Rechts­kri­tik, son­dern eine Äs­the­ti­sche Theo­rie ge­schrie­ben hat. Die Vor­sicht, durch die sich Ador­nos Äu­ße­run­gen zur Kri­tik bür­ger­li­chen Rechts aus­zeich­nen, ver­dankt sich der Er­fah­rung, dass der Un­ter­schied zwi­schen bür­ger­li­chem Staat und Volks­staat zwar ein flie­ßen­der, aber zu­gleich einer ums Ganze ist. Sein Re­kurs auf äs­the­ti­sche Er­fah­rung da­ge­gen ver­dankt sich der Ah­nung, dass in der Sphä­re der Kunst, die der Ge­sell­schaft, die sie her­vor­bringt, eben­so in­kom­men­sura­bel ist wie den Sub­jek­ten, die sie er­fah­ren, wo­mög­lich am ehes­ten noch Re­si­du­en jenes ver­nünf­ti­gen All­ge­mei­nen auf­schei­nen, für das weder die Ge­sell­schaft noch die em­pi­ri­schen Sub­jek­te un­mit­tel­bar ein­ste­hen. In einer Zeit, in der auch die Kunst, wie als Ka­ri­ka­tur auf den uni­ver­sa­lis­ti­schen Be­griff der Welt­li­te­ra­tur, auf ein Patch­work der Kul­tu­ren her­un­ter­ge­bracht wird, die in ihr nur noch il­lus­triert wer­den, ist genau die­ser Zer­falls­pro­zess un­er­bitt­lich nach­zu­zeich­nen. Nur sol­che Nach­zeich­nung, nicht die Sti­li­sie­rung von Kunst zum un­ver­lier­ba­ren Ar­ca­num des Be­son­de­ren, er­greift Par­tei für ein ver­nünf­ti­ges All­ge­mei­nes, das die­ses Prä­di­kat ver­dient.

http://www.redaktion-bahamas.org/aktuell/20141206konferenz.html

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Remember: Do X! Don´t do Y!

Protect innocent, respect life, defend art, preserve creativity!

What´s Left? Antisemitism!

http://www.jsbielicki.com/jsb-79.htm

Psychoanalytische Arbeitsstation

DJ Psycho Diver Sant – too small to fail
Tonttu Korvatunturilta Kuunsilta JSB
Tip tap tip tap tipetipe tip tap heija!
http://www.psychosputnik.com
http://www.saatchionline.com/jsbielicki
https://psychosputnik.wordpress.com/

They want 1984, we want 1776

They are on the run, we are on the march!
I think for food

molon labe

Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Dummheit äußert sich heute als empörter Moralismus.

Werte ohne Einfühlungsvermögen sind nichts wert.

Manche Menschen fühlen physischen Schmerz, wenn sie ihre gewohnten Vorstellungen zugunsten der Realität korrigieren sollen, sie wenden ihre gesamte Intelligenz mit Unterstützung ihrer Agressivität auf, um die Realität nicht zu erkennen und ihr Selbstbild unverändert beizubehalten.

Immer mehr fühlen, immer weniger denken – Der Mensch unterscheidet sich vom Tier nicht durch Gefühle, denn Säugetiere haben die gleichen Gefühle, wie der Mensch: Trauer, Angst, Wut, Liebe, sondern durch sein Denken. Wenn er denkt, falls er denkt.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

Wer „ich will frei sein“ sagt, und es sagen viele, der ist ein Idiot. Denn das höchste was der Mensch als Freiheit haben kann, ist die Freiheit, seine Pflicht frei zu wählen.

“Im Streit um moralische Probleme, ist der Relativismus die erste Zuflucht der Schurken.“ Roger Scruton

Es sind dieselben, die behaupten, das Geschlecht wäre nicht biologisch angeboren, sondern nur ein sozialer Konstrukt, und zugleich daß die Homosexualität kein sozialer Konstrukt wäre, sondern biologisch angeboren.

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

„Es gibt zwei Dinge“, so wußte Hitler schon 1923, „die die Menschen vereinigen können: gemeinsame Ideale und gemeinsame Kriminalität“ .

Nach der gewaltsamen Beendigung des Mordens durch die Alliierten waren die Deutschen (und sind es bis heute geblieben) noch deutscher als zuvor.

„Der Staat sind wir“: Dies Credo der Sozialdemokratie Ferdinand Lassalles war die Wahrheit der Volksgemeinschaft, und der Nazismus war die vermittlungslose Basisdemokratie der Deutschen.

Die Demokratie der Bürger ist die interessierte Demutsadresse an den autoritären

Staat.

„Die deutsche Nation ist das Apriori dieser seltsamen Wissenschaft, die

vorgibt, nichts zu kennen als Quellen, Quellen und nochmals Quellen, nichts als das

lautere Plätschern der Tatsachen und das ungetrübte Sprudeln der Empirie. Die

Quelle aber ist der Historie, was der Jurisprudenz das Indiz: Spielmaterial, bloße

Illustration des Systemzwangs zum Rechtsfrieden, d.h. empirische Legitimation der

vorab existenten letzten Instanz, an der jede Berufung aufhört und jede Revision

endet. Egal, wer Recht hat, solange nur Recht ist; was immer die Quellen sagen,

ein Beweis gegen die Nation wird sich daraus nie und nimmer folgern lassen.“ (…)

„Historische Wahrheit wird nach dem Modell

von Meinungsumfragen vorgestellt; kein Sample jedoch wird je repräsentativ

genug sein, um der deutschen Nation als solcher die Taten der Nazis zuzurechnen.

Die juristische Methode dieser seltsamen Wissenschaft, die sich die Behandlung der

Geschichte anmaßt, weiß so überaus sorgfältig zwischen Intention und Resultat zu

scheiden, daß der einzig noch mögliche Weg historischer Wahrheitsgewinnung, der

allerdings leider ausgeschlossen ist, Psychoanalyse wäre.“ – Joachim Bruhn

Da die Psychoanalyse heute auch nur noch ein korruptes Racket ist, würde sie nicht helfen.

 

Je verkommener eine menschliche Kreatur, desto eher fühlt sie sich beleidigt, respektlos behandelt, in ihrer Ehre verletzt.

Der Nicht-Antisemit ist ein Antisemit, der nach der derzeitigen deutschen Rechtsprechung, Israel, Juden diffamiert, diskriminiert, delegitimiert, jedoch nicht expressis verbis das Ziel der dritten Reichs, den Holocaust, die Judenvernichtung, befürwortet.

Aus Deutschland erreicht mich „tiefe Sorge um den Friedensprozess“. Vorsicht: Wo ist es im Nahen und Mittleren Osten derzeit so friedlich und vergleichsweise gewaltarm wie in Israel? Wo leben Araber derzeit sicherer als in Israel? Wo haben sie besseren Zugang zu Bildung, Arbeit, Konsum und medizinischer Versorgung? – Götz Aly

Islam ist weniger eine Religion und mehr eine totalitäre Gesellschaftsordnung, eine Ideologie, die absoluten Gehorsam verlangt und keinen Widerspruch, keinerlei Kritik duldet und das Denken und Erkenntnis verbietet. Der wahre Islam ist ganz anders, wer ihn findet wird eine hohe Belohnung erhalten.

Der religiöse Rassismus der Islamisten, der den völkischen Rassismus der Nazis ersetzt hat, erklärt Allah zum Führer und die Jihadisten zu seiner privilegierten Kampftruppe: Wenn man so will, zu Allahs SS. Der Zusammenhalt dieser Kampftruppe wird über die Jenseitserwartung von Hölle und Paradies, also über das Instrument der religiösen Angst, sichergestellt. Diese Selbstbildfantasie der Islamisten ist mit ihrer (zumeist antijüdischen) Feindbildfantasie untrennbar verknüpft. – Matthias Küntzel

Wahnsinn bedeute, immer wieder das gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten.

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren.

Irritationen verhelfen zu weiteren Erkenntnissen, Selbstzufriedenheit führt zur Verblödung,

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch.

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen.

Wenn jemand etwas zu sagen hat, der kann es immer sehr einfach sagen. Wenn jemand nichts zu sagen hat, der sagt es dann sehr kompliziert.

Sucht ist, wenn jemand etwas macht, was er machen will und sucht jemand, der es macht, daß er es nicht macht und es nicht machen will.

Sollen die Klugen immer nachgeben, dann wird die Welt von Dummen regiert. Zu viel „Klugheit“ macht dumm.

Wenn man nur das Schlechte bekämpft, um das Leben zu schützen, bringt man gar nichts Gutes hervor und ein solches Leben ist dann nicht mehr lebenswert und braucht nicht beschützt zu werden, denn es ist dann durch ein solches totales Beschützen sowieso schon tot. Man kann so viel Geld für Versicherungen ausgeben, daß man gar nichts mehr zum Versichern hat. Mit Sicherheit ist es eben so.

Zufriedene Sklaven sind die schlimmsten Feinde der Freiheit.

Kreativität ist eine Intelligenz, die Spaß hat.

Wen die Arbeit krank macht, der soll kündigen!

Wenn Deutsche über Moral reden, meinen sie das Geld.

Ein Mensch ohne Erkenntnis ist dann  lediglich ein ängstlicher, aggressiver, unglücklicher Affe.

Denken ist immer grenzüberschreitend.

Der Mob, der sich das Volk nennt, diskutiert nicht, sondern diffamiert.

Legal ist nicht immer legitim.

Wer nicht verzichten kann, lebt unglücklich.

Sogenannte Sozial-, Kultur-, Geisteswissenschaften, Soziologie, Psychologie, Psychotherapie, Psychoanalyse, sind keine Wissenschaften mehr, sondern immanent religiöse Kultpropheten, organisiert wie Sekten. Es sind Sozio-, Pädago- und Psychokratien, Rackets, die Erkenntnis nicht fördern, sondern verhindern.

Ohne eine starke Opposition atrophiert jede scheinbare Demokratie zur Tyrannei, und ebenso eine Wissenschaft, zur Gesinnung einer Sekte.

Man kann alles nur aus gewisser Distanz erkennen, wer sich ereifert, empört, wer mit seiner Nase an etwas klebt, der hat die Perspektive verloren, der erkennt nichts mehr, der hat nur noch seine Phantasie von der Welt im Kopf. So entsteht Paranoia, die sich Religion, und Religion als Politik, sogar als Wissenschaft nennt.

Islamisten sind eine Gefahr, deswegen werden sie als solche nicht gesehen. Juden sind keine Gefahr, deswegen werden sie als solche gesehen. So funktioniert die Wahrnehmung von  Feiglingen.

Humorlose Menschen könner nur fürchten oder hassen und werden Mönche oder Terroristen.

Menschen sind nicht gleich, jeder einzelne Mensch ist ein Unikat.

Erkenntnis gilt für alle, auch für Muslime, Albaner, Frauen und Homosexuelle.

Islam gehört zu Deutschland, Judentum gehört zu Israel.

Der Konsensterror (Totalitarismus) ist in Deutschland allgegenwärtig.

Es wird nicht mehr diskutiert, sondern nur noch diffamiert.

Es ist eine Kultur des Mobs. Wie es bereits gewesen ist.

Harmonie ist nur, wenn man nicht kommuniziert.

Man soll niemals mit jemand ins Bett gehen, der mehr Probleme hat, als man selbst.

>>Evelyn Waugh, sicherlich der witzigste Erzähler des vergangenen Jahrhunderts, im Zweiten Weltkrieg, herauskommend aus einem Bunker während einer deutschen Bombardierung Jugoslawiens, blickte zum Himmel, von dem es feindliche Bomben regnete und bemerkte: “Wie alles Deutsche, stark übertrieben.“<< Joseph Epstein

Man muß Mut haben, um witzig zu sein.

Dumm und blöd geht meistens zusammen.

Charlie Hebdo: solche Morde an Juden sind euch egal, mal sehen wie”angemessen”  ihr reagiert, wenn (wenn, nicht falls) eure Städte von Islamisten mit Kasam-Raketen beschossen werden.

Christopher Hitchens großartig: „In einer freien Gesellschaft hat niemand das Recht, nicht beleidigt zu werden.“

Je mehr sich jemand narzisstisch aufbläht, desto mehr fühlt er sich beleidigt und provoziert.

“Das Problem mit der Welt ist, daß die Dummen felsenfest überzeugt sind und die Klugen voller Zweifel.” – Bertrand Russel

Das Problem mit den Islamisten in Europa soll man genauso lösen, wie es Europa für den Nahen Osten verlangt: jeweils eine Zweistaatenlösung, die Hälfte für Muslime, die andere Hälfte für Nicht-Muslime, mit einer gemeinsamen Hauptstadt.

Was darf Satire? Alles! Nur nicht vom Dummkopf verstanden werden, weil es dann keine Satire war.

Islamimus ist Islam, der Gewalt predigt.

Islam ist eine Religion der Liebe,und wer es anzweifelt, ist tot.

Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke. Der Islam ist die friedliche Religion der Liebe George Orwell 2015

Islam ist verantwortlich für gar nichts, Juden sind schuld an allem.

Islamisten sind Satanisten. Islamismus ist eine Religion von Idioten.

Leute fühlen sich immer furchtbar beleidigt, wenn man ihre Lügen nicht glaubt.

Jeder ist selbst verantwortlich für seine Gefühle.

Die Psychoanalyse geht niemanden außer den Psychoanalytiker und seinen Patienten etwas an, und alle anderen sollen sich verpissen.

“Zeit ist das Echo einer Axt
im Wald.
Philip Larkin, Gesammelte Gedichte

Wenn jemand wie Islamisten sein Ego endlos aufbläht, dann verletzt er seine eigenen Gefühle schon morgens beim Scheißen.

„Die sieben Todsünden der modernen Gesellschaft: Reichtum ohne Arbeit Genuß ohne Gewissen Wissen ohne Charakter Geschäft ohne Moral Wissenschaft ohne Menschlichkeit Religion ohne Opfer Politik ohne Prinzipien.“
―Mahatma Gandhi

„Wo man nur die Wahl hat zwischen Feigheit und Gewalt, würde ich zur Gewalt raten.“
―Mahatma Gandhi

Warum zeigt sich Allah nicht? Weil er mit solchen Arschlöchern nichts zu tun haben will.

„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus’. Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus’.”  – Ignazio Silone

Politische Korrektheit verlangt eine Sprache für ein Poesiealbum.

Psychoanalyse ist frivol, oder es ist keine Psychoanalyse.

Bunte Vielfalt, früher: Scheiße

Was der Mensch nicht mehr verändern, nicht mehr reformieren kann, ist nicht mehr lebendig, sondern sehr tot. Was tot ist, das soll man, das muß man begraben: Religion, Ehe, Romantizismus, etc.

Romantik ist scheiße.

Die Realität ist immer stärker als Illusionen.

Deutschland gestern: der Wille zur Macht.
Deutschland heute: der Wille zur Verblendung.
Deutschland morgen: 德國

Deutsche Psychoanalyse? Großartig, wie deutscher Charme, deutscher Humor und deutscher Esprit.

Der Widerstand fängt mit einer eigenen, anderen Sprache als die der Diktatur.

Smart phones for stupid people.

Ein Linker kann, muß aber nicht dumm sein.

Wenn man ganzen Staaten nicht übel nimmt, wenn sie mit Millionen Opfern Selbstmord begehen, warum dann einem Co-Piloten mit 149 Toten?

Nur die Reinheit der Mittel heiligt den Zweck.

Ein extremer Narzißt ist ein potentieller Terrorist, und jeder Terrorist ist ein extremer Narzißt.

Islamisierung bedeutet Verblödung.

…der hiesige Autoritarismus (ist) einer ohne Autorität und der hiesige Konventionalismus einer ohne Konventionen. Schon bei den Nazis war nicht das Wort des Führers Befehl, sondern sein Wille, den der kongeniale Volksgenosse erahnte. Nie hätte der Nationalsozialismus funktioniert, hätte den Deutschen jede ihrer Missetaten bei Strafandrohung befohlen werden müssen. Anders, als es das Wort vom „Befehlsnotstand“, von der „Gleichschaltung“ oder vom „Führer“ selber glauben machen will, herrschte das NS-System durch Gehorsam ohne Befehl. (W. Pohrt, Der Weg zur inneren Einheit)

Der faschistische Sozialpakt existiert im bundesdeutschen Postfaschismus weiter als eine im Resultat aufgehobene Voraussetzung, die unmittelbar keine Spur ihrer gewaltförmigen Durchsetzung mehr an sich trägt: umso besser kann diese Tatsache verleugnet und der Nationalsozialismus als das Verbrechen einiger Irrer, als „Unrechtsstaat“, als „das Schlimmste, das Menschen einander je angetan haben“ exorziert werden. Diese Lebenslüge der BRD ist das Fundament aller demokratischen „Vergangenheitsbewältigung“, jenes kollektiven Beschweigens des Nationalsozialismus, das durchaus auch die Form enervierender Redseligkeit annehmen kann. Weil das postfaschistische Deutschland in institutioneller wie personeller Hinsicht in Kontinuität zu seinem Vorgänger steht, muß ausnahmslos jeder Versuch einer Vergangenheitsbewältigung innerhalb des sich weiterschleppenden Systems zur symbolischen Distanzierung, zum substanzlosen Gestus geraten. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich die Deutschen einen schier unerschöpflichen Vorrat an größeren und kleineren Entlastungslügen angelegt, aus dem sie sich je nach Gelegenheit und Bedarf bedienen. Danach war das nationalsozialistische System wahlweise das Werk von Hitler höchstpersönlich, einer kleinen Verbrecherclique und ein paar Helfershelfern oder des Monopolkapitals und seiner Schergen. Otto Normalvergaser jedenfalls hat „von alledem nichts gewußt“, war „im Grunde auch dagegen“ oder „konnte gar nicht anders handeln“, weil „Befehlsnotstand“ herrschte und man im Falle des Zuwiderhandelns sofort „ins KZ gekommen“ wäre. “ (…) „Heute haben die Verbreitung des Gerüchts und die Verbreitung der Neidbeißerei neue, technische Möglichkeiten. Sie können sich über das Internet und diverse Subnetzwerke und Blogs rasend verbreiten und auch auf die Politik einen Druck erzeugen, sich ihnen zu beugen. Die gesellschaftliche Mobilmachung wirkt so wieder auf die Politik zurück. Sie muss sich den entsprechenden Stimmungen beugen, weil sonst die Wiederwahl gefährdet würde. Die Devise »Ich bin ihr Führer, also muss ich ihnen folgen«, bleibt auch im zerfallenen Postnazismus das prinzipienlose Grundprinzip von Herrschaft.“ (…) Spezialisierung und Diversifikation sind die zeitgemäße Erscheinungsform von Vermassung und Uniformität. (…) 1 x 1 materialistischer Kritik: es  muss darum gehen, Erscheinungen in eine Konstellation zu bringen, in der sie lesbar werden. (…) Je antirassistischer und weltoffener sich die Deutschen aufführen, desto mehr ähneln sie wieder einer gegen ihre Todfeinde verschworenen Horde, die nicht mehr auf Exklusivität pocht, sondern die Anforderungen zum Mitmachen wieder flexibilisiert hat und sich ihr Jagdrevier mit anderen teilt, sofern sie sich bewähren. Und weil gerade die Entfernung vom Nazismus die Nähe zu ihm verbürgt, waren und sind das diejenigen, die in Personensache am wenigstens mit Nazifaschistischem in Verbindung zu bringen sind, die Linksradikalen, die Linksliberalen, die Linken, die Antifaschisten, die entschiedensten Schrittmacher dafür, dass der anfangs noch gar nicht wirklich übergreifende postnazistische Fundamentalkonsens tatsächlich totalisiert und auf die Höhe der Zeit gebracht werden konnte. Die Nazis und die Rechten hingegen waren für diesen Vorgang nur von unterordnetem Belang. Sie standen immer schon für eine in ihrer konkreten Ausprägung gestrige Gesellschaftsformation und deshalb ging von ihnen auch nie eine ernsthafte Gefahr eines neuen Faschismus aus. Diese Totalisierung der Gemeinschaft der Demokraten, die hauptsächlich die Linke mit herbeigeführt hat, ist allerdings identisch und das zeigt sich heute mit ihrem Zerfall. Dieser wiederum ist im Selbstwiderspruch der postnazistischen Vergesellschaftung angelegt, in der der bereits erwähnte nazistische Kurzschluss von Staaten Subjekt im Modus permanenter Mobilmachung in den politökonomischen Formen im Doppelsinne aufgehoben ist. Seiner Substanz nach anerkannt und aufbewahrt, wie vorerst suspendiert und seiner Verlaufsform nachgezügelt. Also statt den Blockwarten gab es Aktenzeichen XY, da durfte sich jeder dann auch telefonisch dran beteiligen, aber richtige Jagdszenen gab es in der alten Bundesrepublik nicht oder nur in Ausnahmefällen. Taxiert selbst zu Zeiten der Prosperität jeder insgeheim seinen Erwerb als verkappte Arbeitslosenunterstützung, so mobilisiert die Krise der postnazistischen Vergesellschaftung erst Recht die Sehnsucht nach der alten Staatsunmittelbarkeit. Johannes Agnoli schrieb dazu schon in der Transformation der Demokratie 1966: „Der präfaschistisch liberale Ruf nach dem starken Staat wiederholt sich postfaschistisch neoliberal“. Und damit gerät das ganze System des autoritären Etatismus und geraten letzten Endes die politökonomischen Vermittlungen als solche wieder ins Visier des Volkszorns und es war wiederum die Linke, die noch zu Zeiten, wo keine Krise in Sicht war, im sinistren Tram nach Liquidation der Vermittlungen die Zunge gelöst und ihm neue fantasievolle und kreative, wie es so schön heißt, Äußerungsformen zur Verfügung gestellt hat. Sie war das Laboratorium, in dem die allgemeine Mobilmachung eingeübt und jener darauf zugeschnittenen neue und zugleich sehr alte Sozialcharakter herangebildet wurde, indem sich mittlerweile eine Mehrheit spontan wieder erkennt. Derjenige Sozialcharakter, der nach dem Motto „Ich leide, also bin ich“ sich einerseits unter Berufung auf die höchst unverwechselbare Diskriminierung, die ihm angeblich wiederfährt, zur kleinsten existierenden Minderheit erklärt, sich gleichsam nach dem Muster verfolgter und in ihrer Kultur bedrohter Völker begreift und andererseits als Gegensouverän seine private, warnhafte Feinderklärung allen anderen oktroyieren möchte und diesem Zweck entweder vorhandene gesellschaftliche Organisationen zu Rackets umfunktioniert, neue Rackets gründet oder andere Rackets mit ins Boot holt. Der einstige demokratische Fundamentalkonsens wird dadurch einerseits ins einzelne Subjekt zurückverlagert und andererseits vermittlungslos verallgemeinert. Aus der formell kollektiven Feinderklärung der Mitte gegen die Extreme, das war der Normalfall in der Bundesrepublik bis weit in die 80er Jahre, Terroristenhasse, einige werden sich noch daran erinnern. Aus dieser kollektiven Feinderklärung der gesellschaftlichen Mitte gegen die Extreme wird also die pluralisierte Feinderklärung alle gegen alle, die getrennt vereint sich zusammenrotten und auf diese Weise zerfällt die Gemeinschaft der wehrhaften Demokraten und reorganisiert sich zugleich hin zu zerfallen. Ein Zitat von Wolfgang Port in einem anderen Zusammenhang macht es sehr schön deutlich: „Wie durch höhere Gewalt sondern sich die Langen von den Kurzen, die Weiblichen von den Männlichen, die Alten von den Jungen, die Dicken von den Dünnen ab“ und das Resultat ist eine Segregation und Ghettoisierung durch welche die Metropolen, einem riesigen Freiluftgefängnis mit seinen Unterabteilungen für Männer und Frauen, Jugendliche, Kranke, Alte, Port schreibt etc., man könnte noch Schwule und Lesben und Migranten und was weiß ich noch alles ergänzen, Protestanten, Katholiken, Ossis, Wessis, immer ähnlicher werden. Neu ist, dass dieses Freiluftgefängnis als eine kulturelle Einrichtung und seine Insassen als Kulturbotschafter begriffen werden und es ist diese nahezu flächendeckende Selbstkulturalisierung der gesellschaftlichen Mehrheit und der einzelnen Individuen in ihr, die in der Postmoderne ihr bewusstloses Selbstbewusstsein und ihre Legitimation erfährt und im antirassistischen PC-Sprech sich ihren Ehrenkodex schafft, ihre Omertà, die sich an ihresgleichen und die verbliebenen Kritiker draußen richtet, Islamophobie ist ihr derzeit aktuellstes Schlagwort. Dieser Vorgang, diese Selbstkulturalisierung der gesellschaftlichen Mitte und ihr Zerfall ist also die Bedingung der neuen Haltung Ausländern und Migranten gegenüber, an denen die Deutschen projektiv ihre ersehnte Regression auf den Stamm illustrieren. Was ihnen umso leichter gelingt, als manch ihrer Repräsentanten und Lobbyisten sich anschicken, genau dem Bilde zu gleichen, das die Deutschen sich seit jeher von ihnen machten und wofür sie von ihnen jetzt nach kollektiv und offiziell ins Herz geschlossen werden. Der mittlerweile zur Dauereinrichtung erklärte Karneval der Kulturen ist nichts anderes als ein Zerfallsprodukt der postfaschistischen Demokratie, mehr noch, er ist diese Gemeinschaft in einer zugleich flexibilisierten und pluralisierten und kollektivierten Gestalt. In dieser Völkerfamilie, die die Deutschen gerne auf der ganzen Welt hätten, wären da nicht Israel und die USA als Störenfriede und die sie aus Mangel an Realisierungschancen deshalb erstmal bei sich zuhause einrichten, geht es dabei zu, wie in jeder guten Familie: Die einzelnen Mitglieder sind einander spinnefeind und die Widersprüche und Konflikte, die daraus resultieren, gehören auch voll und ganz dieser Vergesellschaftung an, sind von ihr konstituiert und dazu gehört ein fein dosiertes Spiel mit Fremdheit und Nähe, das von allen Beteiligten auch weiterhin gepflegt wird, weil damit ein moralisches Plus bei der Gefolgschaft eingefahren werden kann. (…) Der zweite Weltkrieg war ein kulturindustrielles Massenevent. (…) Eine neue Barbarei sei stets zu befürchten, wird sich nicht aus dem Geist Nationalsozialismus unmittelbar speisen, sondern im Gewande von demokratischem Antifaschismus von Lernen aus der Geschichte und political correctness daher kommen.(…) Abwehr des offenen Faschismus durch dessen demokratische Entnazifizierung und Eingemeindung. (…) Je antirassistischer und weltoffener sich die Deutschen aufführen, desto mehr ähneln sie wieder einer gegen ihre Todfeinde verschworenen Horde, die nicht mehr auf Exklusivität pocht, sondern die Anforderungen zum Mitmachen wieder flexibilisiert hat und sich ihr Jagdrevier mit anderen teilt, sofern sie sich bewähren. (…) Die postnazistische Demokratie hat  die nationalsozialistische Mobilmachung des „gesunden Volksempfindens“ zwar nicht abgeschafft, sondern nur sistiert – sie hat es aber andererseits auch in die Latenz abgedrängt und damit gebremst, indem sie es in die mediatisierende Form des bürgerlichen Repräsentationsprinzips zwängte.  (…) „Rassismus“ ist ein ideologisches Stichwort eines anti-rassistischen Rackets, das jeden Realitätsbezugs entbehrt, das seine Mitglieder vielmehr nur als Ausweis von Gesinnungsfestigkeit und Ehrbarkeit vor sich hertragen und das ihnen als probates Mittel dient, um nach Willkür und freiem Ermessen festzulegen, wer gerade als „Rassist“ zu gelten hat. Und dieses „anti-rassistische“ Racket, das sind heutzutage fast alle: längst ist die Gegnerschaft zum Rassismus keine Domäne der Linken mehr, sondern offizielle Staatsraison und common sense aller Ehrbaren und Wohlmeinenden, und das ist die erdrückende Mehrheit.  (…) Von der moralisierenden Aufdringlichkeit und der enervierenden Verlogenheit einmal abgesehen, ist die Ehrfurcht, die „anderen Kulturen“ entgegengebracht wird und die Unterwürfigkeit, mit der ihre Träger geradezu als Heilsbringer verehrt werden, keine Gegenposition zum Rassismus, sondern dessen logische wie historische Voraussetzung, die im Rassismus und allen naturalisierenden Ideologien als ein Moment überlebt: deren Grundmuster ist die projektive Bekämpfung dessen, was man selbst gern möchte, aber nicht erreichen kann, und deshalb gehört zur Diskriminierung der Neger wegen ihrer „Faulheit“ die Bewunderung für den „Rhythmus, den sie im Blut haben“ und die Achtung vor ihrer „sagenhaften Potenz“; somit ist der „Anti-Rassismus“ nichts weiter als die notwendige Kehrseite des Rassismus selbst, die sich von diesem abgespalten hat und gegen ihre eigene Grundlage wendet. Historisch jedenfalls geht die Wertschätzung fremder Kulturen ihrer späteren, „rassisch“ legitimierten Abqualifizierung voran und sie ist auch logisch deren Voraussetzung: Christoph Columbus etwa beschreibt in seinen Tagebüchern die Eingeborenen, die er 1492 auf den Bahamas, Cuba und schliesslich Haiti angetroffen hat, folgendermaßen: sie sind „ängstlich und feige“, „sehr sanftmütig und kennen das Böse nicht, sie können sich nicht gegenseitig umbringen“, „sie begehren die Güter anderer nicht,“ und er resümiert: „Ich glaube nicht, dass es auf dieser Welt bessere Menschen oder ein besseres Land gibt.“ (7)  (…) Protestantische Innerlichkeit: gemäß der Devise, dass vor der schlechten Tat der schlechte Gedanke und das schlechte Wort kommen, die man demzufolge austreiben muss, damit alles besser wird. (…) So kommt es, dass es heute der Anti-Rassismus ist, der, unter dem Vorwand, heldenhaft gegen einen in Wahrheit nicht existenten „Rassismus“ zu kämpfen, Respekt und Toleranz noch für die rückständigsten und unmenschlichsten Sitten und Gebräuche einfordert und damit selbst als Protagonist und Fürsprecher einer Verrassung der restbürgerlichen Gesellschaft fungiert.  (..) Die unterschiedliche Pigmentierung der menschlichen Haut ist eine objektive Gegebenheit, keine bloße Erfindung. (…) Rasse heute ist die Selbstbehauptung des bürgerlichen Individuums, integriert im barbarischen Kollektiv. (…) Der nervige Sozialcharakter des Gutmenschen ist offenbar eine fast zeitlose Erscheinung und in den verschiedensten Lebensbereichen anzutreffen, die Wahrscheinlichkeit, ihm in fortschrittlichen sogenannten „politischen Zusammenhängen“ zu begegnen, ist besonders hoch: werden doch hier traditionell die altruistischen Tugenden – das Mitgefühl, die Solidarität, Selbstlosigkeit etc. – besonders hoch angeschrieben und deshalb sind sie das geeignete Betätigungsfeld für Sozialcharaktere, die sich als Ersatz für ihr eigenes ungelebtes Leben vorzugsweise mit dem Leiden anderer als Fetisch verbinden. (…) Es sind aber gerade die höchsten Tugenden, die die niedersten Instinkte decken, wie schon Marx wusste: „Bis jetzt hat der Mensch sein Mitgefühl noch kaum ausgeprägt. Er empfindet es bloß mit dem Leiden, und dies ist gewiss nicht die höchste Form des Mitgefühls. Jedes Mitgefühl ist edel, aber das Mitgefühl mit dem Leiden ist die am wenigsten edle Form. Es ist mit Egoismus gemischt. Es neigt zum Morbiden […] Außerdem ist das Mitgefühl seltsam beschränkt […] Jeder kann für die Leiden eines Freundes Mitgefühl empfinden, aber es erfordert […] das Wesen eines wahren Individualisten, um auch am Erfolg eines Freundes teilhaben zu können. (…) Und da jeder demonstrative Altruismus nicht nur einen kleinlichen Egoismus bemäntelt, sondern auch mit dem Anspruch des Idealisten einhergeht, erzieherisch auf das Objekt seiner Zuwendung einzuwirken, ist er die adäquate Ideologie von Rackets, und auch das ist Wilde nicht entgangen: Barmherzigkeit, so schreibt er, sei die „lächerlich unzulängliche Art der teilweisen Rückerstattung oder ein sentimentales Almosen, gewöhnlich verknüpft mit dem skandalösen Versuch des rührseligen Spenders, auf (das) Privatleben (der Armen) Einfluss zu nehmen. (…) Im totalisierten Zugriff auf die ihr Unterworfenen ist die sozialistische Bewegung bis auf den heutigen Tag ebenfalls als ein Racket des Tugendterrors anzusprechen, betrachtet sie es doch als ihre Aufgabe, das Proletariat oder das gerade angesagte Subjekt seiner „wahren Bestimmung“ zuzuführen und d.h. es im Sinne der von ihm zu realisierenden Ideale zu erziehen – und das bedeutet stets noch: ihm die Untugenden und Laster auszutreiben, die der Vorhut als Male der individualistischen Bürgerwelt erscheinen: etwa Alkoholabusus, Faulenzerei, „zerrüttete“, „unsittliche“ Verhältnisse zwischen den Geschlechtern etc. Und um dieser Aufgabe gerecht zu werden, müssen die selbsternannten Vertreter der Klasse die von ihnen verfochtenen Tugenden in eigener Person glaubwürdig verkörpern und deshalb in einer noch rigideren Weise als der gemeine Bürger sich als Subjekte zurichten, d.h. ihre Individualität dem Allgemeinen (dem Kollektiv, der Klasse, dem Frieden etc.) opfern, um totale Identität mit ihm zu erlangen. Wenn Identität letzten Endes den Tod bedeutet, dann hat die Bemühung um sie vorzeitige Erstarrung und prämortale Leblosigkeit zur Folge – von daher die bis in die Gegenwart zu beobachtenden verhockten, verkniffenen und lauernden Mienen aller professionellen Menschheitsbeglücker, ihre rigide Zwangsmoral und durchgängige Humorresistenz, die immergleichen offiziösen Phrasen, die sie dreschen, die tödliche Langeweile, die von ihnen und ihrem penetranten Sendungsbewusstsein ausgeht, und ihr chronisches Beleidigtsein, wenn sie beim Gegenüber auch nur den Hauch eines Zweifels an ihrer aufgetragenen Gutartigkeit zu erspüren glauben. Und zu alldem glauben diese Leute sich auch noch ermächtigt, diese ihre trostlose Existenz zur verbindlichen Richtschnur für alle anderen zu erklären.“ – Clemens Nachtmann

„Die rebellische Haltung, vor einem Jahrzehnt noch das Privileg von Einzelgängern, ist heute Ausdruck des Konformismus. Man will dazugehören, nicht als Schlappschwanz gelten“ – Horkheimer

„Die Demokratie ist nichts weiter als die Herrschaft des Knüppels über das Volk durch das Volk für das Volk. (…) Es gibt drei Arten von Despoten: den Despoten, der den Leib knechtet, den Despoten, der die Seele knechtet und den Despoten, der Leib und Seele zugleich knechtet. Der erste heißt Fürst. Der zweite heißt Papst. Der dritte heißt das Volk. (..) Wer das Volk führen will, ist gezwungen, dem Pöbel zu folgen“ (…) „Man hört immer wieder, der Schulmeister sterbe aus. Ich wünschte beileibe, dem wäre so. Aber der Menschentypus, von dem er nur ein und gewiss noch der harmloseste Vertreter ist, scheint mir wahrhaftig unser Leben zu beherrschen; und wie auf ethischem Gebiet der Philanthrop die größte Plage ist, so ist es im Bereich des Geistes derjenige, der so sehr damit beschäftigt ist, andere zu erziehen, dass er nie Zeit gehabt hat, an seine eigene Erziehung zu denken […] Wie schlimm aber, Ernest, ist es, neben einem Menschen zu sitzen, der sein Leben lang versucht hat, andere zu erziehen! Welch eine grausame Tortur! Was für eine entsetzliche Borniertheit, die unvermeidlich aus der fatalen Gewohnheit resultiert, anderen seine persönlichen Überzeugungen mitteilen zu wollen! Wie sehr dieser Mensch durch seine geistige Beschränktheit auffällt! Wie sehr er uns und fraglos auch sich selbst anödet mit seinen endlosen Wiederholungen und seiner krankhaften Besserwisserei! Wie sehr er jedes Anzeichen geistigen Wachstums vermissen lässt! Wie verhängnisvoll ist der Kreis, in dem er sich unablässig bewegt.“ – Oscar Wilde
„Was die Menschheitsbeglücker in Wahrheit bewirken, ist ihr eigener moralischer Selbstgenuss in der angemaßten oder tatsächlichen Herrschaft über andere, aber gerade nicht die praktische Lösung der Dinge, um die es ihnen vorgeblich so selbstlos zu tun ist: „In den Augen des Denkers allerdings liegt der wahre Schaden, den das moralische Mitgefühl anrichtet, darin, dass es unser Wissen begrenzt und so verhindert, dass wir auch nur eines unserer sozialen Probleme lösen.“ (Wilde) Das Selbstopfer fürs Kollektiv erweist sich nicht nur als die wahre Selbstsucht, sondern auch als gegen die Gattung gerichtet: „Denn die Entwicklung der Gattung hängt von der Entwicklung des Individuums ab, und wo die Ausbildung der eigenen Persönlichkeit als Ideal abgedankt hat, ist das Absinken des intellektuellen Niveaus, wenn nicht gar dessen gänzliches Verschwinden die unmittelbare Folge.“ (Wilde) Und das vorgeblich so praktische und zielorientierte Tun erweist sich als in Wahrheit konfus und unpraktisch: denn es verlässt den Bannkreis des Notwendigen und Zwanghaften nicht, ja, es bestärkt dessen Macht umso mehr, je auftrumpfender und verblendeter es sich in seiner moralischen Selbstgerechtigkeit verhärtet und alle Selbstaufklärung abwehrt. Solange die Gesellschaft den Individuen als fremde äußere Macht entgegentritt, verkehrt sich die gute Intention regelmäßig in ihr Gegenteil und ist menschliches Handeln „nur blindes Tun, abhängig von äußeren Einflüssen und angetrieben von einem dunklen Impuls, von dem es selbst nichts weiß. Es ist seinem Wesen nach unvollkommen, weil es vom Zufall begrenzt wird, und unwissend über seine eigentliche Richtung, befindet es sich zu seinem Ziel stets im Widerspruch […] Jede unserer Taten speist die große Maschine des Lebens, die unsere Tugenden zu wertlosem Staub zermahlen oder aber unsere Sünden in Bausteine einer neuen Kultur verwandeln kann.“ (…) Die Misere des Sozialismus von seinen Anfängen bis heute war und ist stets zuverlässig abzulesen an seiner Verachtung aller autonomen, zweckfreien, in sich begründeten und eben darin gesellschaftlich bestimmten Kunst, weil sie die – prekäre und unvollständige – Emanzipation des Individuums von Blut, Scholle, Rasse, Kollektiv vorausträumt und ihr Ausdruck verleiht. Die Kunst, die sozialistische Bewegungen oder Regimes dann hervorbringen und fördern, eine Kunst, die „Partei ergreifen“, „Stellung beziehen“ und „gesellschaftliche Verantwortung“ dokumentieren soll, zerstört jedoch sich selbst und ihre Voraussetzungen. (…) „Kunst ist Individualismus und der Individualismus ist eine verstörende und zersetzende Kraft. Gerade darin liegt sein unermesslicher Wert. Denn was er aufzubrechen versucht, ist die Einförmigkeit des Typischen, die Sklaverei der Konvention, die Tyrannei der Gewohnheit und die Erniedrigung des Menschen auf das Niveau einer Maschine. (…) alle Künste sind amoralisch, ausgenommen die niederen Formen der sinnlichen oder belehrenden Kunst, die uns zu guten oder schlechten Taten anstiften wollen“ (…) Selbstsucht strebt immer danach, der gesamten Umwelt ein Einheitsmaß aufzuzwingen“ „Selbstlosigkeit bedeutet, andere Leute in Ruhe zu lassen, sich nicht in ihr Leben einzumischen […] Die Selbstlosigkeit weiß die unendliche Vielfalt als etwas Kostbares zu schätzen, sie akzeptiert sie, lässt sie gewähren und erfreut sich an ihr.“ (…) „Die erste Pflicht im Leben ist, so künstlich wie möglich zu sein. Die zweite Pflicht ist noch unbekannt.“(Wilde)
Antizionismus und Antiamerikanismus, ihr Philo-Islamismus nichts anderes sind als moderne Varianten des urdeutschen Antisemitismus.  (…) Massen laufen zur Deutschen Ideologie über, wenn Politik und Staat ihnen diesen Weg nicht versperren (…) Der Vernünftige braucht keinen Dialog mit Leuten zu führen, die sich nicht von Grund auf von denjenigen distanzieren, die Juden oder, was dasselbe ist, den Zionismus für ihr und anderer Leute Unglück verantwortlich machen. Er denunziert desgleichen jede Verhandlungsbereitschaft denen gegenüber, die, bevor sie sich als Staatsbürger und Marktsubjekte definiert haben, als Angehörige einer Religions- oder Volksgemeinschaft anerkannt werden wollen. (…) Antizionismus und Antiamerikanismus, ihr Philo-Islamismus nichts anderes sind als moderne Varianten des urdeutschen Antisemitismus. (…) Antideutsch denken und handeln heißt demzufolge, die politischen Vermittlungs- und Repräsentationsformen in Gesellschaft und Staat, die auf der Trennung von freien und gleichen Warenbesitzern einerseits und am Allgemeinwohl orientierten Staatsbürgern andererseits beruht, gegen die zu verteidigen, die diese Teilung zugunsten eines autoritären Volksstaates überwinden wollen, dessen Subjekte von nichts anderem als von seinen Wohlfahrtsleistungen abhängig sind. Wer in diesem Sinne das Etikett „antideutsch“ nicht auch auf sich bezieht, mißachtet zumindest die Gefährlichkeit der – selbstredend nicht auf Deutschland und deutsche Staatsbürger beschränkte, sondern immer schon weltweit grassierende – Deutschen Ideologie, deren historischer Kern darin besteht, daß auf ihr Konto nicht nur „normale“ kapitalbedingte Ausbeutung und Herrschaft, nicht nur die dem Kapital aus Prinzip immanenten Kriege und nicht nur der ihm in seinen Grund eingeschriebene Antisemitismus gehen, sondern fördert das Überleben einer Ideologie, der zudem noch die historisch und empirisch nicht zu leugnende Tatsache eingeschrieben ist, daß die deutsche Fassung der Beziehung von Staat und Gesellschaft die Auslöschung der Menschheit in zwei Weltkriegen im allgemeinen und den eliminatorischen Antisemitismus im besonderen beinahe total verwirklicht hätte. In der Existenz des Staates Israel manifestiert sich der Einspruch gegen den historisch bewiesenen Vernichtungswahn Deutscher Ideologie praktisch und empirisch. – Manfred Dahlmann

„Wird Freiheit mit Zügellosigkeit verwechselt, entsteht Rücksichtslosigkeit.
Am Schluss Gleichmacherei.
Ihr seid aber nicht alle gleich.
Noch nie wart ihr alle gleich.
Ihr lasst es euch aber einreden.
So werdet ihr immer respektloser, ungenießbarer gegeneinander.
Vergeudet in Kleinkriegen eure Zeit, als hättet ihr ein zweites Leben.
Weil ihr tatsächlich alles verwechselt.
Behauptungen mit Beweisen.
Gerechtigkeit mit Maß.
Religion mit Moral.
Desinteresse mit Toleranz.
Satire mit Häme.
Reform mit Veränderung.
Nachrichten mit Wirklichkeit.
Kulturunterschiede haltet ihr für Softwarefragen und ihre Analyse ersetzt ihr mit Anpassung.
Ihr habt die Maßstäbe verloren.
Der Gordische Knoten ist ein Keks gegen eure selbstverschuldete Wirrsal.

Man geht immer fehl, sucht man den Ursprung menschlicher Handlungen außerhalb der Leidenschaft des menschlichen Herzens …

Der Separatismus gendert sich in die Köpfe, sitzt in Regierungen.
Männer sind keine Männer mehr. Frauen keine Frauen, sondern ‚Menschen mit Menstruationshintergrund’, Quote ist Trumpf.
Auf gar keinen Fall sollen Mann und Frau sich noch als zwei Teile eines Ganzen begreifen. Damit die Geschlechter noch mehr aneinander verzweifeln.
Bis alle in destruktiver Selbstbezogenheit stecken.
Am Ende: Mann ohne Eier. Frau ohne Welt.

Auf die Erschöpfung des Mannes wird aber nur die Erschöpfung der Frau folgen, das sage ich euch.
Auf die Verstörung der Kinder folgt die Zerstörung der menschlichen Schöpfung.“– Hans Dieter Hüsch

Es gibt zweierlei Ethik: die moralische, der die Realität egal ist und die der Verantwortung, die reale Folgen der ethischen Forderungen berücksichtigt. Die erste ist gut gemeint, die zweite ist gut gemacht.

Was dem einen seine Souveränität, ist dem anderen seine Eigenmächtigkeit.

Das Schöne am Euro war, dass die Gewinner immerzu gewinnen konnten, ohne dass ihnen gleich die Quittung präsentiert wurde. Denn sie verdienen ja am Ausland, was heißt, eigentlich ein im Maße des Verdienens zunehmend schlechtes Geld – das ist durch den Euro aufgehoben worden: Man konnte ständig an einer anderen Nation verdienen, ohne dass das Geld dieser Nation darunter gelitten hat, weil sie gar kein eigenes hat. Der Wert dieses Geldes repräsentiert nicht die Leistungsfähigkeit dieser Nation. So hat der Euro von dem innereuropäischen Verdienen aneinander sogar noch gelebt; er hat vor der Krise absurderweise nur den Konkurrenzerfolg der Gewinner repräsentiert.

— Das ist ja mit der Idylle charakterisiert. Dass zunächst mal alle Seiten Gewinner des neu eingeführten Euro waren. Auch die, die ihre vergleichsweise Weichwährung gegen den Euro getauscht haben und damit auf einen Schlag Kredit zu ganz anderen Konditionen und Möglichkeiten hatten. Insofern waren die späteren Verlierer erst mal auch Gewinner.

Kein Nazifaschist hat je wirklich geglaubt, er bezöge die Ermächtigung seiner Ansprüche aus dem Teutoburger Wald; keiner seiner demokratischen Erben hat jemals tatsächlich gedacht, ihnen erwüchse Legitimität im Resultat des “Lernens aus der Geschichte”; niemals war ein Sozialist der Ansicht, es sei die famose “Befreiung der Arbeit” und nicht vielmehr das Recht auf Beute, was seine Politik im Interesse der Arbeiterklasse motivierte. Und keinesfalls erwächst den Palästinensern irgendein Recht aus der Tatsache, daß sie zuerst da waren. Einer Gesellschaft, der Hunger kein Grund ist zur Produktion, kann auch das Leiden kein Grund sein zur Solidarität. Es ist die Ideologie, die mit der Unmittelbarkeit des Leidens agitiert, die aus dessen fragloser Evidenz Sinn zu schlagen sucht, sei es im Sinne von Caritas oder Amnesty International, sei es im Sinne der Freunde des palästinensischen Volkes für den Israelhaß der Antisemiten wie für den Islamfaschismus dieses Volkes. Ariel Scharon jedenfalls, der Zionist und praktische Antifaschist, ist dem aufgelösten Rätsel der Geschichte näher als die deutsche Linke, deren “Antifaschismus” sich als Aufstand der Anständigen à la Gerhard Schröder oder als Solidarität mit dem palästinensischen Volk ausagiert. (…) Im Wesen Israels als des ungleichzeitigen Staates der Juden liegt es aber nicht nur, Reaktion auf den Verrat an Aufklärung und Weltrevolution, nicht nur, Notwehrversuch gegen den Nazifaschismus und Asyl zu sein. Sondern eben auch, daß die üblichen Muster der bürgerlichen Rollenverteilung – hier das Gewaltmonopol des bürgerlichen Staates im allgemeinen und dort die Personen, die die Regierungsausübung im besondern besorgen – für den israelischen Staates aufgrund seiner Konstitutionsbedingungen keine Geltung mehr hat. Was sich unter anderem darin zeigt, daß diese “Kritiker” der israelischen Regierungspolitik für den faschistischen Mob und die Behörden, die Selbstmordattentäter belohnen, Verständnis aufbringen (Folge von Besatzung und Ausbeutung), dagegen für den Versuch, die militärische Infrastruktur der Gegner Israels zu zerschlagen, am liebsten die Begriffe Auslöschung oder Ausrottung der palästinensischen Bevölkerung im Munde führen. Wie hinter der treudoofen Frage, ob es nicht möglich sein müsse, Spekulanten als das zu bezeichnen, was sie sind, ohne gleich als antisemitisch zu gelten, so verbirgt sich hinter der treulinken Frage, ob nicht auch in Israel, weil es sich auch dort um eine bürgerliche Gesellschaft handele, Faschismus möglich sei, die Erkenntnis dieser Fusion in verquerer und verschrobener Gestalt. Verquer, weil ja gerade erklärt werden sollte, wie Israel, dieser Fusion zum Trotz, eine parlamentarische Demokratie ist und bleibt; verschroben, weil diese Einheit von Staat und Regierung im Übergang von einem unerträglichen Alten (die Vernichtungsdrohung) zum noch nicht erreichten Neuen (die herrschaftslose Gesellschaft) ja doch den Inbegriff dessen ausmacht, was einmal als “Diktatur des Proletariats”, als Emanzipationsgewalt und organisierte politische Macht der Revolution, auch und gerade auf den roten Fahnen stand. In Anbetracht der Grundidee des Staates Israel, vor dem Hintergrund der linken Staatsmythen, betreffend die “Diktatur des Proletariats”, muß jede Beurteilung der Handlungen der Regierungsvertreter auch die völlig andere Qualität dieses Staates, verglichen mit allen anderen, deutlich werden lassen. (…)

Wenn diese Linke über Israel schwadroniert, dann hört sich das nicht minder grausig an. Dabei liegt der Zusammenhang zwischen dem Antisemitismus und dem Vernichtungswillen gegen die zum Staat gewordene bürgerliche Gesellschaft der Juden, gegen Israel, eigentlich auf der Hand: Der sogenannte Antizionismus stellt nichts anderes dar als die geopolitische, globalisierte Reproduktion des Antisemitismus, das heißt die Erscheinungsform, die er in Weltmarkt und Weltpolitik nach Auschwitz annehmen muß. Der Antizionismus ist der aus den kapitalisierten Gesellschaften in die Welt herausgekehrte Antisemitismus. So ist Israel der Jude unter den Staaten; die Verdammung des Zionismus als eines “Rassismus” durch die UNO gibt es zu Protokoll. Das macht: die moralische Verurteilung der menschlichen Unkosten der Konstitution bürgerlicher Staatlichkeit allein am Beispiel Israels führt vor Augen, was die Welt der Volksstaaten vergessen machen will – daß die Zentralisation der politischen Gewalt über Leben und Tod keineswegs die natürliche Organisationsform der Gattung Mensch darstellt, sondern Ausdruck eben von Herrschaft und Ausbeutung. Dabei ist Israel – und das macht die Kritik an diesem Staat so perfide und muß deshalb immer wieder gesagt werden – der einzige Staat dieser Welt, der für sich eine nicht zu bezweifelnde Legitimität beanspruchen kann. Israel, das ist der ungleichzeitige Staat, der entstanden ist sowohl als Reaktion auf das Dementi aller Versprechungen der bürgerlichen Nationalrevolution, sowohl als Antwort auf den stalinistischen Verrat an der kommunistischen Weltrevolution als auch als zu spät gekommene Notwehr gegen den Massenmord an den europäischen Juden. (…) Israel ist das Schibboleth jener doch so naheliegenden Revolution; es ist der unbegriffene Schatten ihres Scheiterns. Israel ist das Menetekel, das zum einen (und ganz unfreiwillig) die kategorischen Minimalbedingungen des Kommunismus illustriert, und das zum anderen sämtliche Bestialitäten zu demonstrieren scheint, zu denen der bürgerlich-kapitalistische Nationalstaat fähig ist. Wer Israel nicht begriffen hat, wer den Haß auf diesen Staat, den Antizionismus, und wer den Antisemitismus, das heißt den Vernichtungswillen sowohl gegen die in diesem Staat lebenden als auch gegen die kosmopolitisch verstreuten Juden, nicht begriffen hat als das, was Antisemitismus wesentlich darstellt: den bedingungslosen Haß auf die Idee einer in freier Assoziation lebenden Gattung, der hat den Kommunismus nicht als das “aufgelöste Rätsel der Geschichte” begriffen. –

 Der ostentative Muslimeifer aber, der sich im Alltag mancher ‚Allahu-Akbar‘-Brüller vielleicht doch sehr in Grenzen hält, findet im blanken Judenhass unverhoffte Nahrung, wo ihnen unter unendlich öden Koranrezitationen und geistlosen, absurden Vorschriften längst das bisschen ungeglaubten Glaubens zwischen den Fingern zerrann und ihr Muslimsein kaum je mehr ist als das typisch dauerbeleidigte, immer schon jeder Verantwortung ledige Gruppengefühl. Überhaupt will jeder Eifer – insbesondere der aktuelle, rasende Eifer des weltweit angreifenden Islam – den Stachel eines weniger drohenden als hinterrücks längst geschehenen Glaubensverlustes kompensieren.“ Mit anderen Worten: Muslime wurden nicht für ihr abstraktes Muslimsein kritisiert, sondern dafür, was – global betrachtet – die Mehrheit konkret darunter versteht: Die von Gott gegebene Ermächtigung zu Terror, Entrechtung, Antisemitismus. Wer differenziert, sollte nicht unerwähnt lassen, dass Osama bin Laden, Hassan Nasrallah und wie all die schrecklichen Figuren so heißen, in der muslimischen Welt als Helden gefeiert werden – und zwar nicht von einer minoritären Sekte, sondern von Millionen Muslimen, auch in Deutschland. (,,) Der unfreiwillige und verborgene Essentialismus der Postmoderne macht das Begreifen unmöglich, weil er die Beziehung zwischen Allgemeinem, Besonderem und Einzelnem nicht mehr zu thematisieren vermag. Wenn nur noch Vielfalt herrscht und Einzelnes und Allgemeines gewaltsam auseinandergerissen werden, bleibt die Verstandesleistung des begreifenden Subjekts auf der Strecke und die scheinbar ursprüngliche Differenz wird zum Mythos. Nicht nur dem Begriff des Allgemeinen, das ja ein noch einzulösendes ist, wird Gewalt angetan, auch dem Besonderen, dessen Unglück darin besteht, nur ein Besonderes zu sein, und das sich, weil es kein versöhnendes Ganzes gibt, dem schlecht-Allgemeinen, dem Racket nämlich, anschließen muss. – JAN HUISKENS

„Vernunft und Rationalität sind in dieser durchmedialisierten Welt chancenloser denn je. Ein unangenehmer Typ „Heckenschütze“ terrorisiert die Gesellschaft. Seine aktuelle Waffe: Der Phobienvorwurf.“ – Bettina Röhl

„Man wähnt, wenn man nach wissenschaftlichen Regeln sich richtet, dem wissenschaftlichen Ritual gehorcht, mit Wissenschaft sich umgibt, gerettet zu sein. Wissenschaftliche Approbation wird zum Ersatz der geistigen Reflexion des Tatsächlichen, in der Wissenschaft erst bestünde. […] Je tiefer man ahnt, daß man das Beste vergessen hat, desto mehr tröstet man sich damit, daß man über die Apparatur verfügt.“ (Theodor W. Adorno, Philosophie und Lehrer, AGS 10.2, 491)

„Vieles, was im Sinne von Foucaults »Mikrophysik der Macht« populär werden sollte; also die Erkenntnis, daß Macht nicht pyramidal hierarchisch, sondern durch sämtliche gesellschaftliche Bereiche hindurch wirkt, findet sich bereits in der Medizinkritik der Kritischen Theorie. Daß diese Thesen häufig übersehen wurden, mag daran liegen, daß sich Horkheimers entscheidende Äußerungen über Medizin und Psychiatrie nicht in den breit rezipierten Hauptwerken finden, sondern über die Gesamtausgabe verstreut sind. Wiemer suchte sie zusammen und zeigt, wie Horkheimer anhand der Medizin einen wesentlichen Charakterzug des modernen Kapitalismus ausmachte. Mediziner funktionieren laut Horkheimer wie fast jede wirtschaftliche Gruppe im Sinne eines Rackets. »Ein Racket«, erklärt er, »ist eine unter sich verschworene Gruppe, die ihre kollektiven Interessen zum Nachteil des Ganzen durchsetzt.« Allgemein betrachtet heißt das, daß sich die Klassengesellschaft in eine »neofeudale« Struktur verwandelt hat, innerhalb der Interessenverbände »nach dem Prinzip der Selbsterhaltung und der Machtakkumulation« funktionieren. Diesen Wandel macht Horkheimer an den Medizinern fest; und alles, was Horkheimer in seiner Kritik aussparte, von den Krankenversicherungen bis zum Pfusch in Krankenhäusern, wird von Carl Wiemer polemisch auf den neuesten Stand gebracht“  – Max Horkheimer

 

„Ein Shitstorm hat auch seine positive Seite. Da politisch korrekte Gülle meist in Richtung Originalität, Kreativität und Intelligenz geworfen wird, fliegt sie oft genug auf Leute, die zu lesen wirklich lohnt.“ – Evidenz-basierte Ansichten

Eine Frau wird als Frau geboren. ein Mann muß erst ein Mann werden.
Keine Paternalisierung, sondern fortschreitende Maternalisierung. Die Feminisierung und Genderisierug marginalisiert und zerstört die Vaterposition in den modernen »Gesellschaften«, die Vaterrolle erlitt allgemeine Degradierung, die Kanonisierung der Homosexulität im Speziellen und der sexuellen Diversität im Allgemeinen tilgt die noch übriggebliebenen Spuren einer Männlichkeit restlos aus, die nur noch als Schimpfwort der angeblichen „Paternalisierung“ im Jargon der Medien herumgeistert.

„Es kommt in der Psychotherapie darauf an – mit temporärer Unterstützung – sein eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen. Wer mit einem Selbstbild lebt, für das die temporär klärende Rolle des Therapeuten eine unerträgliche Kränkung ist, der muß eben versuchen, alleine zurechtzukommen.“ – Hans Ulrich Gumbrecht

Post-Pop-Epoche: der Sieg der Mode über die Sitten.

„Wir brauchen schadhafte Gebäude, durch deren geborstene Wände man hindurch­ sehen kann, um wenigstens einen Anfang zum Denken zu gewinnen.“ – Victor Tausk

„Was man in römischer Zeit das »Abendland« und später »Europa« nennen wird, ist die politische Konsequenz des individualistischen Martyriums, das ein gesprächsfreudiger Stadtstreicher auf sich nahm, um die Legitimität des im universalistischen Dialekt vorgebrachten Neuen gegen die entkräfteten lokalen Sitten zu demonstrieren.“ – Peter Sloterdijk

„Was nützt einem die Gesundheit wenn man ansonsten ein Idiot ist.“ – Theodor Adorno

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Stupidity is demonstrated by people lacking the knowledge they could achieve

Stupidity manifests itself as outraged moralism

Values without empathy are worth nothing

Some people feel physical pain when they should correct their accustomed ideas in favor of reality, they turn all their intelligence with the support of their aggression, for not to recognize the reality and maintain their self-image

More and more feel, think less and less Man does not differ from animals by feelings, because mammals have the same feelings, like man, sadness, fear, anger, love, but by his thought. When he thinks, if he thinks.

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice in an attempt to avoid upsetting fools not willing to face up to the truth

“In arguments about moral problems, relativism is the first refuge of the scoundrel.” Roger Scruton

They are the same who claim the sex/gender would not be biologically innate, but only a social construct, and at the same time that homosexuality was not a social construct, but biologically innate.

Antisemitism is when one blames the Jews or Israel for issues, he does not blame others

„There are two things,“ said Hitler in 1923, „which can unite people: common ideals and common crime“

After the violent termination of Murder by the Allies were the German (and have remained so to this day) more german than before.

The depraved human creature, the more she feels insulted, disrespected, offended in their honor.

Islam is less a religion and more a totalitarian society, an ideology that demands absolute obedience and tolerates no dissent, no criticism, and prohibits the thinking, knowledge and recognition. True Islam is totally different, the one who will find it will receive a very high reward.

Craziness is, when one always does the same but expects a different outcome

If a monkey thinks “I am a monkey”, then it is already a human

A man with roots should go for a pedicure

Self smugness leads to idiocy, being pissed off leads to enlightenment

If someone has something to say, he can tell it always very easily. If someone has nothing to say, he says it in a very complicated way

Addiction is, when somebody does something he wants to do, yet seeks someone who can make it so he won’t do it and doesn’t want to, either.

If the clever people always gave in, the world would be reigned by idiots. Too much “cleverness” makes you stupid.

If one only fights evil to protect life, one produces nothing good at all and such a life then becomes no longer worth living and thus requires no protection, for it is already unlived due to such a total protection. One can spend so much money on insurance, that one has nothing left to insure. Safety works in the same way.

Happy slaves are the worst enemies of freedom.

Creativity is an intelligence having fun.

If working makes you sick, fuck off, leave the work!

If Germans talk about morality, they mean money.

A man without an insight is just an anxious, aggressive, unhappy monkey.

Thinking is always trespassing.

The mob, who calls himself the people, does not discuss, just defames.

Legal is not always legitimate.

Who can not do without, lives unhappy.

So called social, culture sciences, sociology, psychology psychotherapy, psychoanalysis, are not anymore scientific, but immanent religious cult-prophets, organized as sects.

Without a strong opposition any apparent democracy atrophies to a tyranny, and as well a science , to an attitude of a religious sect.

You can recognize everything from a certain distance only, who is zealous, outraged, who sticks his nose in something, this one has lost the perspective, he recognizes anything more, he has only his imagination of the world in his head. This creates paranoia, which is called religion, and a religion as politics, even as a science.

Islamists are a real danger, therefore they will not be seen as such. Jews are not a danger, therefore they are seen as such. It is how the perception by cowards functions.

People without a sense of humor are able only to fear or to hate and become monks or terrorists.

People are not equal, each single person is unique.

Insight applies to everyone, including Muslims, Albanians, women and homosexuals.

Islam belongs to Germany, Judaism belongs to Israel.

The totalitarian Terror of consensus is ubiquitous in Germany.
There are no discussions anymore, but defamations only.
It is a culture of the mob. As it has already been.
Harmony is only if you do not communicate.

One should never go to bed with someone who has more problems than you already have.

>>Evelyn Waugh, surely the wittiest novelist of the past century, in World War II, coming out of a bunker during a German bombing of Yugoslavia, looked up at the sky raining enemy bombs and remarked, “Like everything German, vastly overdone.”<< Joseph Epstein

One has to be brave, to have a wit.

Stupid and dull belong mostly together.

Charlie Hebdo: you don´t care if such murders are comitted to Jews, we will see how “adequate” you will react when (when, not if), Islamists will begin to bombard your cities with Kasam missiles.

Christopher Hitchens: In a free society, no one has the right not to be offended.

The more someone narcissistic inflates , the more he feels insulted and provoked.

“The trouble with the world is that the stupid are cocksure and the intelligent are full of doubt.” – Bertrand Russell

 The problem with the Islamists in Europe should be solved exactly as Europe requires to the Middle East: a two-state solution, a half for muslims and the another half for not-muslims , with a common capital.

What may satire? Everything! Except be understood by the fool, because then it was not a satire.

Islamimus is Islam preaching violence.

Islam is a religion of love, and he who doubts is dead.

War is peace. Freedom is slavery. Ignorance is strength. Islam is a peaceful religion of love – George Orwell 2015

Islam is not responsible for anything, Jews are guilty of everything.

Islamists are satanists. Islamism is a religion of idiots.

If someone inflates endless his ego, as Islamists do, then he hurts his own feelings already in his morning own shit.

The seven deadly sins of modern society. Wealth without work pleasure without conscience, knowledge without character business without morality Science without humanity, worship without sacrifice Politics without principles
-Mahatma Gandhi

“Where there is only a choice between cowardice and violence, I would advise violence.”
-Mahatma Gandhi

Heroes of today know nothing, can not and do not want anything. They just look like heroes, that’s all.

It may be that early fathers ate their children. Today, the mothers will eat anything, fathers, children and the rest. Everything Mommy, anyway!

Germany yesterday: the will to power.
Germany today: the will to blindness.
Germany tomorrow:

German psychoanalysis? Great, like German charm, German humor and German wit.

The resistance starts with its own language other than that of the dictatorship.

Smart phones for stupid people.

A leftist can, but do not have to be stupid.

If you do not blame states, when they commit suicide with millions victims , so why to blame a co-pilot with 149 dead?

Only the purity of the means justify the end.

A German is a person who can speak no lie, without actually believe Adorno

„Reason and rationality are chance-less than ever in this totally mediatised world. An unpleasant type Sniperterrorized society. His current weapon: The phobia accusation.“ – Bettina Röhl
„A Shitstorm has also its positive side. As politically correct manure it is usually thrown in the direction of originality, creativity and intelligence, she flies often to people who are really worth to read.“ – Evidenz-basierte Ansichten
A woman is born as a woman. a man has to become a man.
No paternalization but advancing maternalization. The feminization and genderization marginalized and destroyed the father position in the modern „societies,“ the father role suffered general degradation, the canonization of homosexuality in particular and the sexual diversity generally wipes out the still remaining traces of masculinity completely out,  only as an insult haunts the alleged „paternalization“ in the jargon of mass media.
PostPop era: the triumph of fashion over the morals.
„We need damaged buildings, so you can see through their cracked walls to win at least one viewpoint to start to begin to think. Victor Tausk
„What good is health if you are an idiot then?“ – Theodor Adorno

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Remember: Do X! Don´t do Y!

Protect innocent, respect life, defend art, preserve creativity!

What´s Left? Antisemitism!

http://www.jsbielicki.com/jsb-79.htm

DJ Psycho Diver Sant – too small to fail
Tonttu Korvatunturilta Kuunsilta JSB
Tip tap tip tap tipetipe tip tap heija!
http://www.psychosputnik.com
http://www.saatchionline.com/jsbielicki
https://psychosputnik.wordpress.com/

They want 1984, we want 1776

They are on the run, we are on the march!

I think for food

molon labe

Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

“Im Streit um moralische Probleme, ist der Relativismus die erste Zuflucht der Schurken.“ Roger Scruton

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

Islam ist weniger eine Religion und mehr eine totalitäre Gesellschaftsordnung, eine Ideologie, die absoluten Gehorsam verlangt und keinen Widerspruch, keinerlei Kritik duldet und das Denken und Erkenntnis verbietet. Der wahre Islam ist ganz anders, wer ihn findet wird eine hohe Belohnung erhalten.

Wahnsinn bedeute, immer wieder das gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten.

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren.

Irritationen verhelfen zu weiteren Erkenntnissen, Selbstzufriedenheit führt zur Verblödung,

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch.

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen.

Wenn jemand etwas zu sagen hat, der kann es immer sehr einfach sagen. Wenn jemand nichts zu sagen hat, der sagt es dann sehr kompliziert.

Sucht ist, wenn jemand etwas macht, was er machen will und sucht jemand, der es macht, daß er es nicht macht und es nicht machen will.

Sollen die Klugen immer nachgeben, dann wird die Welt von Dummen regiert. Zu viel „Klugheit“ macht dumm.

Wenn man nur das Schlechte bekämpft, um das Leben zu schützen, bringt man gar nichts Gutes hervor und ein solches Leben ist dann nicht mehr lebenswert und braucht nicht beschützt zu werden, denn es ist dann durch ein solches totales Beschützen sowieso schon tot. Man kann so viel Geld für Versicherungen ausgeben, daß man gar nichts mehr zum Versichern hat. Mit Sicherheit ist es eben so.

Zufriedene Sklaven sind die schlimmsten Feinde der Freiheit.

Kreativität ist eine Intelligenz, die Spaß hat.

Wen die Arbeit krank macht, der soll kündigen!

Wenn Deutsche über Moral reden, meinen sie das Geld.

Ein Mensch ohne Erkenntnis ist dann  lediglich ein ängstlicher, aggressiver, unglücklicher Affe.

Denken ist immer grenzüberschreitend.

Der Mob, der sich das Volk nennt, diskutiert nicht, sondern diffamiert.

Legal ist nicht immer legitim.

Wer nicht verzichten kann, lebt unglücklich.

Sogenannte Sozial-, Kultur-, Geisteswissenschaften, Soziologie, Psychologie, Psychotherapie, Psychoanalyse, sind keine Wissenschaften mehr, sondern immanent religiöse Kultpropheten, organisiert wie Sekten.

Ohne eine starke Opposition atrophiert jede scheinbare Demokratie zur Tyrannei, und ebenso eine Wissenschaft, zur Gesinnung einer Sekte.

Man kann alles nur aus gewisser Distanz erkennen, wer sich ereifert, empört, wer mit seiner Nase an etwas klebt, der hat die Perspektive verloren, der erkennt nichts mehr, der hat nur noch seine Phantasie von der Welt im Kopf. So entsteht Paranoia, die sich Religion, und Religion als Politik, sogar als Wissenschaft nennt.

Islamisten sind eine Gefahr, deswegen werden sie als solche nicht gesehen. Juden sind keine Gefahr, deswegen werden sie als solche gesehen. So funktioniert die Wahrnehmung von  Feiglingen.

Humorlose Menschen könner nur fürchten oder hassen und werden Mönche oder Terroristen.

Menschen sind nicht gleich, jeder einzelne Mensch ist ein Unikat.

Erkenntnis gilt für alle, auch für Muslime, Albaner, Frauen und Homosexuelle.

Islam gehört zu Deutschland, Judentum gehört zu Israel.

Der Konsensterror (Totalitarismus) ist in Deutschland allgegenwärtig.

Es wird nicht mehr diskutiert, sondern nur noch diffamiert.

Es ist eine Kultur des Mobs. Wie es bereits gewesen ist.

Harmonie ist nur, wenn man nicht kommuniziert.

Man soll niemals mit jemand ins Bett gehen, der mehr Probleme hat, als man selbst.

>>Evelyn Waugh, sicherlich der witzigste Erzähler des vergangenen Jahrhunderts, im Zweiten Weltkrieg, herauskommend aus einem Bunker während einer deutschen Bombardierung Jugoslawiens, blickte zum Himmel, von dem es feindliche Bomben regnete und bemerkte: “Wie alles Deutsche, stark übertrieben.“<< Joseph Epstein

Man muß Mut haben, um witzig zu sein.

Dumm und blöd geht meistens zusammen.

Charlie Hebdo: solche Morde an Juden sind euch egal, mal sehen wie”angemessen”  ihr reagiert, wenn (wenn, nicht falls) eure Städte von Islamisten mit Kasam-Raketen beschossen werden.

Christopher Hitchens großartig: „In einer freien Gesellschaft hat niemand das Recht, nicht beleidigt zu werden.“

Je mehr sich jemand narzisstisch aufbläht, desto mehr fühlt er sich beleidigt und provoziert.

“Das Problem mit der Welt ist, daß die Dummen felsenfest überzeugt sind und die Klugen voller Zweifel.” – Bertrand Russel

Das Problem mit den Islamisten in Europa soll man genauso lösen, wie es Europa für den Nahen Osten verlangt: jeweils eine Zweistaatenlösung, die Hälfte für Muslime, die andere Hälfte für Nicht-Muslime, mit einer gemeinsamen Hauptstadt.

Was darf Satire? Alles! Nur nicht vom Dummkopf verstanden werden, weil es dann keine Satire war.

Islamimus ist Islam, der Gewalt predigt.

Islam ist eine Religion der Liebe,und wer es anzweifelt, ist tot.

Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke. Der Islam ist die friedliche Religion der Liebe George Orwell 2015

Islam ist verantwortlich für gar nichts, Juden sind schuld an allem.

Islamisten sind Satanisten. Islamismus ist eine Religion von Idioten.

Leute fühlen sich immer furchtbar beleidigt, wenn man ihre Lügen nicht glaubt.

Jeder ist selbst verantwortlich für seine Gefühle.

Die Psychoanalyse geht niemanden außer den Psychoanalytiker und seinen Patienten etwas an, und alle anderen sollen sich verpissen.

“Zeit ist das Echo einer Axt
im Wald.
Philip Larkin, Gesammelte Gedichte

Wenn jemand wie Islamisten sein Ego endlos aufbläht, dann verletzt er seine eigenen Gefühle schon morgens beim Scheißen.

„Die sieben Todsünden der modernen Gesellschaft: Reichtum ohne Arbeit Genuß ohne Gewissen Wissen ohne Charakter Geschäft ohne Moral Wissenschaft ohne Menschlichkeit Religion ohne Opfer Politik ohne Prinzipien.“
―Mahatma Gandhi

„Wo man nur die Wahl hat zwischen Feigheit und Gewalt, würde ich zur Gewalt raten.“
―Mahatma Gandhi

Warum zeigt sich Allah nicht? Weil er mit solchen Arschlöchern nichts zu tun haben will.

„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus’. Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus’.”  – Ignazio Silone

Politische Korrektheit verlangt eine Sprache für ein Poesiealbum.

Psychoanalyse ist frivol, oder es ist keine Psychoanalyse.

Bunte Vielfalt, früher: Scheiße

Was der Mensch nicht mehr verändern, nicht mehr reformieren kann, ist nicht mehr lebendig, sondern sehr tot. Was tot ist, das soll man, das muß man begraben: Religion, Ehe, Romantizismus, etc.

Romantik ist scheiße.

Die Realität ist immer stärker als Illusionen.

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Stupidity is demonstrated by people lacking the knowledge they could achieve

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice in an attempt to avoid upsetting fools not willing to face up to the truth

“In arguments about moral problems, relativism is the first refuge of the scoundrel.” Roger Scruton

Antisemitism is when one blames the Jews or Israel for issues, he does not blame others

Islam is less a religion and more a totalitarian society, an ideology that demands absolute obedience and tolerates no dissent, no criticism, and prohibits the thinking, knowledge and recognition. True Islam is totally different, the one who will find it will receive a very high reward.

Craziness is, when one always does the same but expects a different outcome

If a monkey thinks “I am a monkey”, then it is already a human

A man with roots should go for a pedicure

Self smugness leads to idiocy, being pissed off leads to enlightenment

If someone has something to say, he can tell it always very easily. If someone has nothing to say, he says it in a very complicated way

Addiction is, when somebody does something he wants to do, yet seeks someone who can make it so he won’t do it and doesn’t want to, either.

If the clever people always gave in, the world would be reigned by idiots. Too much “cleverness” makes you stupid.

If one only fights evil to protect life, one produces nothing good at all and such a life then becomes no longer worth living and thus requires no protection, for it is already unlived due to such a total protection. One can spend so much money on insurance, that one has nothing left to insure. Safety works in the same way.

Happy slaves are the worst enemies of freedom.

Creativity is an intelligence having fun.

If working makes you sick, fuck off, leave the work!

If Germans talk about morality, they mean money.

A man without an insight is just an anxious, aggressive, unhappy monkey.

Thinking is always trespassing.

The mob, who calls himself the people, does not discuss, just defames.

Legal is not always legitimate.

Who can not do without, lives unhappy.

So called social, culture sciences, sociology, psychology psychotherapy, psychoanalysis, are not anymore scientific, but immanent religious cult-prophets, organized as sects.

Without a strong opposition any apparent democracy atrophies to a tyranny, and as well a science , to an attitude of a religious sect.

You can recognize everything from a certain distance only, who is zealous, outraged, who sticks his nose in something, this one has lost the perspective, he recognizes anything more, he has only his imagination of the world in his head. This creates paranoia, which is called religion, and a religion as politics, even as a science.

Islamists are a real danger, therefore they will not be seen as such. Jews are not a danger, therefore they are seen as such. It is how the perception by cowards functions.

People without a sense of humor are able only to fear or to hate and become monks or terrorists.

People are not equal, each single person is unique.

Insight applies to everyone, including Muslims, Albanians, women and homosexuals.

Islam belongs to Germany, Judaism belongs to Israel.

The totalitarian Terror of consensus is ubiquitous in Germany.
There are no discussions anymore, but defamations only.
It is a culture of the mob. As it has already been.
Harmony is only if you do not communicate.

One should never go to bed with someone who has more problems than you already have.

>>Evelyn Waugh, surely the wittiest novelist of the past century, in World War II, coming out of a bunker during a German bombing of Yugoslavia, looked up at the sky raining enemy bombs and remarked, “Like everything German, vastly overdone.”<< Joseph Epstein

One has to be brave, to have a wit.

Stupid and dull belong mostly together.

Charlie Hebdo: you don´t care if such murders are comitted to Jews, we will see how “adequate” you will react when (when, not if), Islamists will begin to bombard your cities with Kasam missiles.

Christopher Hitchens: In a free society, no one has the right not to be offended.

The more someone narcissistic inflates , the more he feels insulted and provoked.

“The trouble with the world is that the stupid are cocksure and the intelligent are full of doubt.” – Bertrand Russell

 The problem with the Islamists in Europe should be solved exactly as Europe requires to the Middle East: a two-state solution, a half for muslims and the another half for not-muslims , with a common capital.

What may satire? Everything! Except be understood by the fool, because then it was not a satire.

Islamimus is Islam preaching violence.

Islam is a religion of love, and he who doubts is dead.

War is peace. Freedom is slavery. Ignorance is strength. Islam is a peaceful religion of love – George Orwell 2015

Islam is not responsible for anything, Jews are guilty of everything.

Islamists are satanists. Islamism is a religion of idiots.

People feel always terrible offended if you do not believe their lies.
Everyone is responsible for his feelings.
Psychoanalysis is nobody’s business except the psychoanalyst and his patient, and everybody else can fuck off.
“Time is the echo of an axe
Within a wood.”
― Philip Larkin, Collected Poems

If someone inflates endless his ego, as Islamists do, then he hurts his own feelings already in his morning own shit.

The seven deadly sins of modern society. Wealth without work pleasure without conscience, knowledge without character business without morality Science without humanity, worship without sacrifice Politics without principles
-Mahatma Gandhi

“Where there is only a choice between cowardice and violence, I would advise violence.”
-Mahatma Gandhi

 Why Allah does not shows himself? Because he does not want  to do anything with such assholes.
When fascism returns, he will not say, ‘I am the fascism‘. No, he will say, ‘I am the anti-fascism Ignazio Silone.
Political correctness requires a language for a poetry album.
 Psychoanalysis is frivolous, or it is not psychoanalysis.
Colorful diversity, earlier: shit.
What can not any longer be changed, can not any longer be reformed, it is no longer alive, but very dead (instead). What is dead should be, has to be buried: religion, marriage, Romanticism, etc.
Romantic sucks.
 The reality is always stronger than illusions.
 A delusion is characterized by increasing loss of reality, and can be attested to today’s leaders in Germany and the mass media. Loss of reality describes the mental state of a person who is not (any longer) be able to understand the situation in which it is located. So you are ruled by madmen and manipulated by the mass media.
Totalitarianism can only be defeated if one has the courage to call things by their right names, just as they are. Political correctness prevents it promotes totalitarianism and political cowardice and political lie.
The Extinction: Islam is like the sun, who comes too close to him, will burn itself and will flare the rest of the world with him.
Islam does not want any submission! Islam wants victory, destruction and annihilation.

 

Die modernen Menschenrechte sind eine Frucht der jüdisch-christlichen Zivilisation. Für den Islam sind Nichtmuslime keine vollwertigen Menschen.

Gewalt und theologische Tradition im Islam / Töten im Namen Allahs

 Prophet_Muhammad_and_the_Muslim_Army_at_the_Battle_of_Uhud,_from_the_Siyer-i_Nebi,_1595

Martin Rhonheimer in „Neue Züricher Zeitung“ 6.9.2014

Die Schlacht von Uhud: Mohammed und die Seinen kämpfen gegen den mekkanischen Stamm der Quraisch.

Islamistische Terroristen berufen sich zur Rechtfertigung ihrer Untaten auf ihre Religion. Geben Gründungsgeschichte und Gründungsidee des Islam eine Handhabe, um im Namen Allahs begangene Gewalttaten theologisch prinzipiell zu verurteilen? Nein – der Islam müsste sich erst in seiner religiösen Substanz wandeln.

Der Terror der Miliz Islamischer Staat (IS) gegen «Ungläubige» und Christen entsetzt und verängstigt die westliche Öffentlichkeit. Offizielle muslimische Stimmen, die diesen Terror verurteilen, sind wenige zu hören. Und wenn, dann richten sie sich nur gegen die schockierende und für den Islam imageschädigende Brutalität des Vorgehens, nicht gegen dessen Prinzip, oder sie verwickeln sich, wie unlängst eine wenig überzeugende Fatwa von britischen Imamen, in Widersprüche. Der IS ist keine Häresie, wie diese Fatwa behauptet, sondern handelt genau nach dem in der Geschichte wiederkehrenden Muster kriegerischer islamischer Expansion. Das Vorbild ist Mohammed selbst. Legitimationsgrundlage sind der Koran und das islamische Recht, die Scharia.

Eine politische Religion

Der IS-Chef Abu Bakr al-Baghdadi hat sich bekanntlich zum Kalifen ernannt. In einem von dem zum Islam konvertierten Amerikaner Nuh Ha Mim Keller ins Englische übersetzten Kompendium der Scharia – es wurde von der Al-Azhar-Universität in Kairo als authentisch zertifiziert – kann man nachlesen, was Aufgabe eines Kalifen ist: «Der Kalif führt gegen Juden, Christen und Zoroastrier Krieg, nachdem er sie zuerst eingeladen hat, sich der sozialen Ordnung des Islam zu fügen, indem sie die Kopfsteuer zahlen.» Exakt das geschieht heute im Herrschaftsgebiet des IS. Die dort lebenden Christen sollen gedemütigt und unterworfen und durch die Kopfsteuer zur wirtschaftlichen Ressource islamischer Herrschaft werden. Mohammed hatte zunächst die Juden aus Medina vertrieben, dann liess er sie massenhaft köpfen. Später wurden Christen und Juden zu «Schriftbesitzern» erklärt: Sie durften nun unter islamischer Herrschaft ihre Religion weiter ausüben – sofern sie die Kopfsteuer zahlten und sich diskriminierenden Demütigungen aller Art unterwarfen. So steht in Sure 9, 29: «Kämpft gegen diejenigen, die [. . .] nicht der wahren Religion angehören – von denen, die die Schrift erhalten haben – kämpft gegen sie, bis sie kleinlaut Tribut entrichten.»

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Zu Beginn waren die Muslime im muslimischen Herrschaftsgebiet meistens eine Minderheit. Ihre Herrschaft gründete auf der grossen Zahl der «dhimmis», der «Schutzbefohlenen». Juden, Christen und andere «Schriftbesitzer» galten nicht als «Ungläubige»: Sie konnten als «dhimmis» ihr Leben behalten, auch wenn sie keine Muslime wurden. Die heute vom IS gejagten Jesiden gelten nicht als «Schriftbesitzer», für sie gibt es daher nur die Alternative: Konversion zum Islam oder Tod. Die islamische Theologie besitzt keine argumentativen Ressourcen, um das Vorgehen des IS als «unislamisch» zu verurteilen. Es gibt im Islam nämlich kein generelles Tötungsverbot. Es gibt hingegen eine generelle Tötungslizenz: «Ungläubige», die sich der Konversion zum Islam widersetzen, sollen getötet werden. So heisst es in Sure 9, 5: «. . . tötet die Heiden, wo immer ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf! Wenn sie sich aber bekehren, das Gebet verrichten und die Almosensteuer geben, lasst sie ihres Weges ziehen! Gott ist barmherzig und bereit zu vergeben.»

Der Islam ist seinem Wesen nach mehr als eine Religion. Er ist ein kultisches, politisches und soziales Regelwerk, will religiöse und politisch-soziale Ordnung in einem sein. Und er war von Anfang an kriegerisch. Der Islam will das «Haus des Islam» auf der ganzen Welt verbreiten. Es geht ihm dabei nicht so sehr um religiöse Bekehrung der Nichtmuslime als um ihre Unterwerfung unter die Scharia. In Sure 2, 256 heisst es: «In der Religion gibt es keinen Zwang.» Glaube lässt sich eben nicht erzwingen, Unterwerfung unter das islamische Recht aber sehr wohl. Sich diesem Zwang zu widersetzen, kann tödlich sein. Historisch war die islamische Einheit von Politik und Religion zwar meist nur Programm und selten Realität. Andere politische Machtzentren entstanden, die sich nicht unter der geistlichen Führung eines Kalifen befanden. Und gemäss islamischer Lehre konnte der Kampf (Jihad) gegen die Nichtmuslime genau dann unterbrochen und mit den Ungläubigen ein Waffenstillstand geschlossen werden, wenn für weitere Expansion keine Aussicht auf Erfolg bestand. Das führte zu langen und oft friedlichen Perioden der Koexistenz. Zudem sind muslimische Minderheiten in nichtmuslimischen Ländern verpflichtet, sich an die lokale Rechtsordnung zu halten.

In unseren westlichen Gesellschaften gibt es unzählige integrierte Muslime, die nichts vom Jihad wissen wollen; und selbst in Ländern mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit lässt sich nur ein kleiner Teil für ihn begeistern. Die meisten Leute kämpfen um ihr tägliches Brot und sind oft selber Opfer von Gewalt. Doch gerade sie sind auch anfällig für Radikalisierung – und zwar genau dann, wenn sie die Quellen ihrer Religion genauer studieren und angesichts der Erstarkung des politisch radikalen Islam auf den Gedanken kommen, die Zeit der Waffenruhe könnte vorbei und Gewaltanwendung wieder Pflicht sein.

Christliche Parallelen?

Natürlich gibt es den «gemässigten» und reformerischen Islam. Seine Vertreter sind meist gutbezahlte Professoren an amerikanischen und europäischen Universitäten. Doch auch sie sind mit dem zentralen Problem ihrer Religion konfrontiert: Gehen sie zu ihren Ursprüngen zurück, stossen sie auf den kriegerischen, expansiven Islam von Medina, die Legitimierung des Tötens zur Ehre Allahs und einen gewalttätigen Mohammed. Hier gibt es einen wesentlichen Unterschied zum Christentum. Auch in seiner Geschichte spielte Gewalt eine gestaltende Rolle und wurde als «gerechter Krieg» oder zur Verteidigung der religiösen Wahrheit gegen Ketzer legitimiert. Auch Christen haben in der Vergangenheit gemordet und gebrandschatzt. Kriegsrecht und Foltermethoden waren brutal. Beschäftigt man sich jedoch mit den ursprünglichen Quellen des Christentums, etwa den Evangelien, findet man Sätze Jesu wie «Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört» oder «Alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen». Zur Gründungsidee des Christentums gehören die Scheidung von Religion und Politik – von geistlicher und weltlicher Macht –, die Ächtung physischer Gewalt und das Gebot der Feindesliebe. Das Christentum hat aus seinen heiligen Texten auch keine Rechts- und Sozialordnung abgeleitet, sondern römisches Recht und heidnisch-antike Kultur assimiliert. Die mannigfachen Verbindungen von Politik und Religion gingen meist nicht von der Kirche, sondern von den weltlichen Machthabern aus. Gerade der dem Christentum in die Wiege gelegte Dualismus von «geistlich» und «weltlich» provozierte immer wieder innerkirchliche Reformbewegungen, die zu Prozessen der institutionellen Differenzierung und Selbstreinigung führten.

In der jüdisch-christlichen Tradition ist Gewalt rechtfertigungsbedürftig. «Du sollst nicht töten», heisst es im Dekalog. Ein solch grundsätzliches Tötungsverbot ist dem Islam unbekannt. In der jüdischen und christlichen Bibel erscheint Gott als der alleinige Herr über Leben und Tod. Kein Mensch kann sich das Recht zum Töten anmassen. Oft wird das Alte Testament – auch in antisemitischer Absicht – als Beispiel für Grausamkeit und Gewaltlegitimation angeführt. Das Gegenteil ist wahr: Der Gott Israels entzieht dem Menschen die Kompetenz zum eigenmächtigen Töten. Im Christentum führte die Erfahrung des Unglaubens nicht zum Aufruf, die Ungläubigen zu töten, sondern zum Missionseifer und – nach der Entdeckung Amerikas – zu Gestalten wie Vitoria und Bartolomé de las Casas: In der christlichen Tradition stehend machten sie geltend, dass Ungläubige als Menschen die gleichen grundlegenden Rechte besitzen wie Christen. Dabei wurden sie von päpstlichen Verlautbarungen unterstützt (obwohl die spanischen Könige deren Verbreitung zu verhindern suchten).

Und hier liegt der entscheidende Punkt: Für den Islam sind Nichtmuslime keine vollwertigen Menschen. Denn islamischer Lehre gemäss ist der Mensch von Natur aus Muslim, die menschliche Natur selbst, die «fitra», ist muslimisch. Nichtmuslime sind folglich Abtrünnige, «denaturierte» Menschen. Im Islam kann es deshalb keine prinzipielle Gleichheit aller Menschen aufgrund ihrer Natur und kein für alle – unabhängig von der Religionszugehörigkeit – geltendes Naturrecht geben. Der Islam akzeptiert die modernen Menschenrechte immer nur unter dem Vorbehalt der Bestimmungen der Scharia. Deshalb kann sich gerade der «wahre Islam» nicht in die Moderne integrieren.

Schwierige Selbstreinigung

Die modernen Menschenrechte sind eine Frucht der jüdisch-christlichen Zivilisation. Deren Vermächtnis ist die Anerkennung einer allen Menschen, unabhängig von ihrer Religion, gemeinsamen Menschennatur und Würde. Ihr Ethos von Recht und Barmherzigkeit führte, in einem stetig fortschreitenden Lernprozess, zu einer allmählichen Überwindung der Legitimation von Gewalt – auch ihrer theologischen Legitimation. Analoge Aufklärungsprozesse sind im Islam unbekannt oder haben zumindest noch kaum Wirkung entfaltet. Die Barmherzigkeit Allahs gilt nur den Bekehrten, gegen die Ungläubigen befiehlt er, mit dem Schwert vorzugehen. Darin gründet die theologische Not muslimischer Intellektueller: Sie können aufgrund ihrer religiösen Tradition den IS-Terror nicht prinzipiell verurteilen. Die christlichen Kirchen konnten für Prozesse der Selbstreinigung immer auf ihre Ursprünge rekurrieren und, sich an ihre Gründungsidee erinnernd, historischen Ballast abwerfen. Der Islam müsste sich für solche Selbstreinigung – gerade umgekehrt – von seiner Gründungsidee distanzieren, sein politisch-religiöses Doppelwesen aufgeben und sich damit in seiner religiösen Substanz verändern. Solange das nicht geschieht, wird es immer nur eine Frage der konkreten politischen Konstellation sein, ob und in welcher Form er sein gewalttätiges Gesicht zeigt.

Martin Rhonheimer ist Professor für Ethik und politische Philosophie an der Päpstlichen Hochschule Santa Croce in Rom. Zum Thema vgl. sein in dritter Auflage erschienenes Buch «Christentum und säkularer Staat. Geschichte – Gegenwart – Zukunft» (Herder, Freiburg i. Br. 2012).

http://www.nzz.ch/feuilleton/toeten-im-namen-allahs-1.18378020

 

Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

Wahnsinn bedeute, immer wieder das Gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen.

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren.

 

Stupidity is demonstrated by people lacking knowledge they could achieve.

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice attempt to avoid upsetting fools unwilling to face the truth.

Antisemitism is when one blames Jews or Israel for issues, he does not blame others.

Craziness is, when one always does the same but expects different outcome.

If a monkey thinks “I am a monkey”, then it is already a human.

A man with roots should go for a pedicure.

Gutmenschen (benevolent people) are those who intend to appear good-hearted, yet unscrupulously exploit the conscience of others to serve their own purposes via self-staged outrage.

 

 

http://www.jsbielicki.com/jsb-79.htm

DJ Psycho Diver Sant – too small to fail
Tonttu Korvatunturilta Kuunsilta JSB
Tip tap tip tap tipetipe tip tap heija!
www.psychosputnik.com
http://www.saatchionline.com/jsbielicki
https://psychosputnik.wordpress.com/

They want 1984, we want 1776

They are on the run, we are on the march!

I think for food

molon labe

Heuchelei war schon immer fortschrittlich / Hypocrisy has always been very progressive (german/english)

Bewohner des Gazastreifens sprechen über Kriegsverbrechen der Hamas

Posted on by beer7
Schon 2011 habe ich Texte von Mudar Zahran uebersetzt. Mudar Zahran ist ein Jordanier palaestinensischer Herkunft, der inzwischen als politischer Fluechtling in England lebt. Vergangene Woche hat das Gatestone Institut einen Artikel von ihm veroeffentlicht. Mudar Zahran hat ueber Bekannte im Westjordanland Kontakt zu Menschen im Gazastreifen bekommen und sie zu ihren Ansichten zu Hamas und dem Krieg im Sommer 2014 befragt. Hier ist meine Uebersetzung:

Mudar Zahran
September 19, 2014

Bewohner des Gazastreifens sprechen über Kriegsverbrechen der Hamas

“Wenn Hamas dich aus irgendeinem Grund nicht mag , müssen sie dich nur einen Mossadagenten nennen und dann töten.” – A. ein Fatahmitglied im Gazastreifen.

“Hamas wollte uns niedergemetztelt, damit sie den Medienkrieg gegen Israel gewinnen, unsere toten Kinder im Fernsehen zeigen und dann Geld aus Qatar bekommen konnten.” – T. ein ehemaliger Mitarbeiter in einem Hamasministerium.

“Sie schossen Raketen ab und rannten dann schnell weg, und wir hatten dann die israelischen Bomben für das, was sie taten.” – D., ein Journalist im Gazastreifen.

“Hamas verhängte eine Ausgangssperre: Wer auf der Strasse war, wurde erschossen. Auf diese Weise mussten die Menschen in ihren Wohnungen bleiben, selbst wenn sie bombardiert werden sollten. Hamas benutzte die gesamte Bevölkerung des Gazastreifens als menschlichen Schutzschild.” – K., Student im Aufbaustudium.

“Die israelische Armee erlaubte Hilfslieferungen hereinzukommen und Hamas stiehlt sie. Anscheined kümmern sich sogar die Israelis mehr um uns als Hamas.” – E., Freiwilliger bei der Ersten Hilfe.

“Wir sind von der Hamas besetzt, und wenn Sie die meisten von uns fragen, wir hätten lieber die israelische Besatzung. … Wir sehnen uns nach der Zeit, als wir in Israel arbeiten und gut verdienen konnten. Wir vermissen die Sicherheit und Ruhe, die Israel uns damals lieferte.” – S. ehemaliger Hamas-Sympathisant mit dem Abschluss einer amerikanischen Universität.

Die Medien weltweit sahen Israel in der Veranwortung für den Tod von Zivilisten im Gazastreifen während der Militäraktion Schutzkante. Dieser Korrespondent entschloss sich, mit den Bewohnern des Gazastreifens selbst zu sprechen und zu hören, was sie zu sagen hatten. Sie sprachen von Gräueltaten der Hamas und Kriegsverbrechen und sahen Hamas mit schuldig am Tod der eigenen Zivilisten.

Die Bewohner des Gazastreifens hatten Angst vor Hamas’ Rache und wollten daher nicht mit den Medien sprechen. Freunde im Westjordanland stellten jedoch den Kontakt zu ihren Verwandten im Gazastreifen her. Ein bekannter Akademiker im Gazastreifen, der anonym bleiben wollte, sagte, dass jeder, der mit einem westlichen Journalisten spräche, sofort von Hamas verhört und beschuldigt würde “mit dem Mossad zu kommunizieren.”

“Hamas will nicht, dass die Wahrheit über den Gazastreifen herauskommt. Hamas terrorisiert und tötet uns, genau wie Deash [ISIS] Irakis tötet. Hamas ist eine Diktatur, die uns umbringt. Die Leute aus dem Gazastrifen, die Hamas im Fernsehen loben, sind entweder selber Hamasleute oder sie haben Angst, etwas gegen Hamas zu sagen. Wahrscheinlich konnten nur sehr wenige [westliche] Journalisten berichten, was die Bevölkerung im Gazastreifen von Hamas hält.” Auf die Frage, was die Gazaner von Hamas halten, antwortete er: “Das Gleiche, was die Irakis von Saddam hielten, bevor er gestürzt wurde. Da hat er immer noch mit 90 plus Prozent die Präsidentschaftswahlen gewonnen. Wenn Hamas heute im Gazastreifen gestürzt würde, würden die Leute dasselbe tun, was die Irakis mit Saddams Statuen machten, als er fiel. Aber sogar westliche Journalisten sind nicht in der Lage, frei mit der Bevölkerung im Gazastreifen zu sprechen. Sie müssen am Ende des Tages immer noch eine Geschichte an ihre Redaktion schicken. Es ist einfacher und sicherer für sie, sich an die offizielle Linie zu halten.” “Und die wäre ‘Israel ist schuld’”? fragte ich. “Das weiss ich nicht,” sagte er. “Eher ‘niemals Hamas die Schuld geben’. Hamas schickte eine Botschaft: Widerstand gegen Hamas bedeutet den Tod. Hamas ist eine Diktatur, die uns tötet.”

M., ein Jounralist, bestätigte diese Ansicht. “Ich glaube nicht, dass irgendeiner der Leute, die Hamas in den letzten Wochen getötet hat, ein israelischer Spion war.” sagte er. “Hamas hat viele Leute umgebracht, weil sie sie kritisierten und hinterher behauptet, das seien Verräter, die während des Kriegs für Israel arbeiteten.” Dieses Gespräch fand vier Wochen statt, bevor Hamas 21 angebliche Mossadagenten tötete.

D., ein Ladenbesitzer, sagte: “Es gab zwei grössere Proteste gegen Hamas in der dritten Kriegswoche. Als Hamaskämpfer das Feuer gegen die Demonstranten in Beit Hanound und Shijaiya eröffnte, waren fünf Menschen sofort tot. Das habe ich mit eigenen Augen gesehen. Viele wurden verwundet. Ein Arzt bei Shifa-Krankenhaus erzählte mir, dass in den beiden Protesten 35 Personen getötet wurden. Er ging und sah die Leichen in der Leichenhalle.”

Um diese Berichte zu verifizieren, sprach ich mit einem anderen Akademiker im Gazastreifen, der den Doktortitel einer westlichen Universität hat. Er gab an: “Hamas hat Demonstranten getötet, daran gibt es keinen Zweifel. Aber wir konnten nicht bestätigen, wieviele tatsächlich getötet wurden. Wenn ich schätzen soll, würde ich sagen, dass die Zahl höher liegt, als was berichtet wird. Ich bin sicher, dass nicht alle der 21 Männer, die Hamas am 22. August tötete, Kollaborateure mit Israel waren. Hamas hat diese Leute getötet, weil sie durch die israelischen Attacken geschwächt waren und sich in Gefahr fühlten. Daher starteten sie eine ‘Hexenjagd’. Sie verhafteten jeden Opponenten und mussten ein Exempel statuieren, damit die Leute Angst bekommen, sich Hamas entgegenzustellen. Hamas’ Taktik funktioniert. Jetzt haben die Menschen im Gazastreifen Angst, irgendetwas gegen Hamas zu sagen, sogar innerhalb ihrer Familien. Vermutlich haben sie sogar Angst, Hamas im Schlaf zu kritisieren!”

Wie schon der preisgekrönte Journalist, Khaled Abu Toame berichtete, hat Hamas einen ihrer Führer, Ayman Taha, umgebracht und Israel dafür bezichtigt. Auf den Bericht von Abu Toameh angesprochen, antworte S., ein politischer Aktivist im: “Taha war schon in einem Hamasgefängnis, bevor die israelische Militäraktion begann. Hamas hat ihn gefangen gesetzt und gefoltert, weil er ihre radikale Politik kritisierte. Er hatte Hamas gewarnt, nicht mit Qatar und dem Iran zusammenzuarbeiten. Augenzeugen sagen, sie hätten gesehen, wie ihn Hamaskämpfer lebend in den Hof des Shifa-Krankenhauses im Gazastreifen brachten und ihn totschossen. Sie verstümmelten die Leiche vor Zuschauern, darunter kleine Kinder, und liessen die Leiche ein paar Stunden im Hof liegen, bevor sie Krankenhausmitarbeitern erlaubten, sie in die Leichenhalle zu bringen.”

A., ein Fatahmitglied im Gazastreifen, sprach über Skype, weil er Angst hatte, dass Hamas die Telefone abhörte. “Noch bevor die israelische Operation begann, hat Hamas etwa 400 unserer Mitglieder und andere politische Opponenten zusammen getrieben. Ich würde mich nicht wundern, wenn Hamas alle getötet hätte und dann behauptete, sie seien von einem israelischen Bombenangriffs getötet worden. Hamas hat schon am 22. Tag des Krieges einen Mann geköpft, der sich ihren Ansichten widersetzte und dann auf ihrer Facebook-Seite behauptet, man habe ihn erwischt, wie er Geheimdienstinformationen an Israel geschickt hätte. Wenn Hamas dich aus irgendeinem Grund nicht mag, müssen sie dich nur einen Mossadagenten nennen und dann töten.”

S., ein Angestellter im Gesundheitsdienst, sagt: “Die israelische Armee schickt Warnungen an die Leute [im Gazastreifen], damit sie Gebäude vor einem Angriff evakuieren können. Die Israelis rufen entweder an oder senden eine Textnachricht. Manchmal rufen sie mehrmals an, um sicherzustellen, dass alle evakuiert wurden. Hamas strikte Politk war aber, dass niemand von uns evakuiert werden durfte. Viele Leute würden getötet, weil sie von Hamaskämpfern in ihren Wohnungen eingeschlossen waren. Hamas offizielles Fernsehen, Al Quds TV, hat regelmässig Warnungen an die Bevölkerung im Gazastreifen gesendet, ihre Häuser nicht zu verlassen. Hamaskämpfer blockierten die Ausgänge der Gebäude, aus denen die Menschen flüchten sollten. Im Shijaiya-Viertel erhielten die Bewohner israelische Warnungen und versuchten zu fliehen, aber Hamaskämpfer blockierten die Ausgänge und schickten die Menschen in ihre Wohnungen zurück. Einige Menschen hatten keine Wahl, als auf die israelischen Truppen zuzurennen und um Schutz für ihre Familien zu bitten. Hamas hat auf einige dieser Menschen geschossen, während sie rannten. Die übrigen wurden gezwungen, in ihre Wohnungen zurückzukehren und wurden bombardiert. Das war das Massaker von Shijaiya. Mehr als 100 Menschen wurden getötet.”

Ein anderer Journalist im Gazastreifen, D., sagte: :Hamas feuerte Raketen direkt neben Wohnungen. Hamas rannte von einer Wohnung zur nächsten. Hamas log, als sie sagte, sie würde aus unbewohnten Gebieten feuern. Was die Sache für uns noch schlimmer machte, sie feuerten von Balkomen und versuchten, die Israelis in Häuser- und Strassenkämpfe zu verwickeln – ein Todesurtel für ale Zivilisten dort. Sie schossen Raketen ab und rannten dann schnell weg, und wir hatten dann die israelischen Bomben für das, was sie taten.Sie sind Feiglinge. Wenn Hamaskämpfer keine Angst vor dem Tod haben, warum rennen sie weg, nachdem sie Raketen aus unseren Wohnungen abgefeuert haben? Haben sie Angst zu sterben und in den Himmel zu kommen? Dabei ist es doch das, was sie angeblich wollen?”

Hamas brüstet sich, dass palästinensische Zivilisten getötet wurden, während Hamas-Terroristen am Leben blieben, in ihren unterirdischen Bunkern und Tunneln. (Bildnachweis: Screenshot von einem Hamas Video)

K, ein anderer Student im Aufbaustudium an einer ägyptischen Unversität, war zu Besuch bei seiner Familie im Gazastreifen und konnte den Gazastreifen nicht mehr verlassen, nachdem der Krieg am 22. Juli begann. “Als die Leute nicht mehr auf die Hamasbefehle hörten, nicht zu fliehen und ihre Wohnungen trotzdem verliessen, verhängte Hamas eine Ausgangssperre. Wer auf der Strasse war, wurde erschossen. Auf diese Weise mussten die Menschen in ihren Wohnungen bleiben, selbst wenn sie bombardiert werden sollten. Am Jüngsten Tag wird Gott Hamas für das Blut der Getöteten zur Rechenschaft ziehen.” Ich fragte ihn, ob Hamas menschliche Schutzschilde benutzte. Er sagte: “Hamas benutzte die gesamte Bevölkerung des Gazastreifens als menschlichen Schutzschild. Meine Antwort ist Ja”.

Mahmoud Abbas, der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, sagte der Preisse am 6. September, dass Hamas 120 Fatahmitglieder tötete, die die Ausgangssperre verletzten. T., ein ehemaliger Mitarbeiter in einem Hamasministerium sagte: “Hamas feuert aus gutem Grund aus Wohngebieten. Die Israelis rufen die Zivilisten an und geben ihnen 10 Minuten für die Evakuation. Das lässt der Hamas Zeit für eine weitere Rakete und dann rennen sie weg.” Ich fragte, warum Hamas den Leuten nicht erlaubte zu fliehen? “Einige sagen, dass Hamas tote Zivilisten wollte, um internationale Sympathien zu bekommen. Ich denke, der Grund ist, dass wenn alle Leute aus ihren Wohnungen hätten fliehen dürfen, wären sie zum Schluss alle in einem bestimmten Gebiet im Gazastreifen gewesen. Wenn das passiert wäre, wäre der Rest des Gazastreifens leer von Zivilisten gewesen und die Israelis hätten Hamas treffen können, ohne sich Sorgen um die Zivilisten in diesen leeren Gebieten Machen zu müssen. Hamas wollte die Zivilisten weit verstreut im ganzen Gebiet, um die Israelis zu verwirren und ihre Operationen schwieriger zu machen.”

S:, ein Geschäftsmann im Gazastreifen, sagte: “Der Waffenstillstand, dem die Hamas zustimmte, enthielt genau die gleichen Bedingungen, die die Ägypter und Israelis schon in der zweiten Kriegswoche anboten – nachdem nur 160 Menschen im Gazastreifen getötet worden waren. Warum musste Hamas warten, bis 2.200 tot waren und dann das gleiche Angebot annehmen? Hamas hat die Welt mit den toten Zivilisten im Gazastreifen erpresst, um sich selber als Freiheitskämpfer gegen das böse Israel darzustellen. Hamas zeigte uns, dass ihr das Blut der Bevölkerung im Gazastreifen und der Kinder gleichgültig ist. Und warum sollte sich Hamas darum scheren? Ihre Anführer leben in Villen in Qatar oder Jordanien. Mashaal [Khaled Mashaal, der Hamas-Führer] ist in Qatar, Mohammad Nazzal in Jordanien und Abu Marzouk in Kairo: warum sollten sie einen Waffenstillstand wollen? Jeder hier im Gazastreifen fragt sich, warum Hamas so viele Waffenstillstandsangebote zurückwies. Hamas Weiss, dass sie die israelische Armee nicht besiegen können, warum haben sie also weitergekämpft? Die Antwort ist einfach: Hamas wollte uns niedergemetztelt, damit sie den Medienkrieg gegen Israel gewinnen, unsere toten Kinder im Fernsehen zeigen und dann Geld aus Qatat bekommen konnten.” Ich fragte S, ob andere Leute im Gazastreifen seine Ansichten teilen. Er sagte: “Gazaner sind nicht blöd. Jetzt sagen wir der Hamas: Entweder ihr liefert uns den Sieg und befreit Palästina, wie ihr behauptet, oder verlass den Gazastreifen und gebt ihn vielleicht an die Palästinensische Autonomiebehörde zurück oder sogar an Israel – oder sogar an Ägypten! Wir haben genug von den Halluzinationen und Versprechen der Hamas, die sie nie erfüllen.”

O., ein Forscher, der in der zeitwgrössten Stadt im Gazastreifen, Khan Younis lebt, sagte: “Die meisten von uns halten Hamas für zu radikal und stur, besonders wie sie die Waffenstilstände abgelehnt haben, die Israel angeboten hat. Sie haben sogar Waffenruhen von 24 Stunden in der dritten Kriegswoche zurückgewiesen. Sie haben uns nicht einmal 24 Stunden Rüh gegönnt, um die Toten zu begraben. Sogar einige Hamasanhänger hier fragen sich, warum Hamas mehrere Feuerpausen abgelehnt hat und uns leiden liess. Hamas hat das absichtlich getan, weil sie Qatars Sklave ist. Qatar will, dass der Krieg weitergeht, weil das ein Terroristenstaat ist, und Hamas will mehr Tote unter uns, um ihren Herrn in Qatar zufriedenzustellen. Lasst uns realistisch sein. Hamas ist jetzt in schlechtem Zustand. Israel hat die meisten Tunnel zerstört, deswegen hat Hamas den Waffenstillstandsverhandlungen in Kairo zugestimmt. Hätten die Israelis Hamas nicht so hart getroffen, würde Hamas nicht verhandeln. Gleichzeitig verlangt Hamas von Israel das Unmögliche, wie einen Seehafen und einen Flughafen. Israel wird das nie zulassen und Hamas weiss das, aber Hamas will vielleicht nur Zeit schinden, indem sie diese Forderungen aufstellen. Sie müssen sich klar machen, dass Hamas sich keine Gedanken um die Lebensbedingungen im Gazastreifen macht. Schliesslich sind es unsere Kinder, die sterben und nicht die Kinder der Hamasführer. Hamas ist jetzt schwach und ich glaube, dass sie die meisten ihrer Tunnel verloren haben. Israels Eisenkuppel hat so viele ihrer Raketen abgefangen, bevor sie in Israel landeten; deswegen ist Hamas so brutal zur Bevölkerung im Gazastreifen. Wenn Hamas Leute in ihre Wohnungen einschliesst, die kurz darauf bombardiert werden sollen, wenn sie Demonstranten gegen sie tötet und angebliche Verräter ohne Gerichtsverfahren hinrichtet, dann sind das Kriegsverbrechen.”

Ein Report des Washington Instituts vom Juli berichtet ebenfalls, dass die meisten Gazaner mit der Hamasregierung nicht zufrieden sind. “Das stimmt”, sagt A., ein Lehrer. “Ich kenne derzeit keinen einzigen Bewohner des Gazastreifens, der für Hamas wäre, ausser denen auf der Hamas-Gehaltsliste. Hamas bleibt an der Macht hier durch eine Militärdiktatur, genau wie in Nordkorea. Leute werden getötet, wenn sie protestieren. Sogar Gazaner im Ausland haben Angst, Hamas zu kritisieren, weil Hamas sich an ihren Verwandten hier rächen könnte.”

M., ein Fernsehproduzent im Gazastreifen, sagt aus: “Natürlich bin ich gegen Israel und ich will sie aus dem Gazastreifen und aus dem Westjordanland verschwinden, aber ich meine trotzdem, dass Hamas die grössere Bedrohung des palästinensichen Volkes darstellt. Hamas hat die Macht im Gazastreifen übernommen, indem sie uns [Palästinenser] tötete und junge Männer von Hochhäusern warfen. Darum geht es der Hamas: Mord und Macht. Ausserdem ist Hamas wahnsinnig. Ihre Anführer haben das ägyptische Waffenstillstandsangebot abgelehnt. Sie wurden von den Israelis hart getroffen und als der Krieg vorbei war, erklärten sie den Sieg. Sogar der Prophet Mohammed, Friede sei mit ihm, gab es zu, als er den Ohoud Krieg [ein Krieg, in dem Heiden Muhammeds Armee schlugen und in dem Muhammed selber fast getötet worden wäre] verloren hatte. Hamas lebt in ihrer eigenen Phantasiewelt. Hamas wollte Leichen, um Israel hässlich dastehen zu lassen. Die Medien haben für jeden toten Gazaner ungeheuren Druck auf Israel ausgeübt. In diesem Sinn hat Hamas’ Taktik funktioniert und wir erleben, dass Hamas im Westen nun eher akzeptiert wird, vor allem in Europa. Natürlich kümmert es Hamas nicht, wenn wir getötet werden, solange sie ihre Ziele erreichen. Wir sind nicht mehr bereit, noch länger unter Hamas zu leben. Auch wenn jetzt Ruhe herrscht und die Kämpfe aufgehört haben, sind wir immer noch Hamas ausgeliefert, wo jetzt jeder minimale Lebensstandard als Luxus betrachtet wird. Hamas schindet nur Zeit, indem sie an den Verhandlungen teilnehmen. Hamas will keinen Waffenstillstand.” Auf die Frage, warum das so sei, antwortete er: “Fragen Sie den Scheich von Qatar nicht mich. Er ist Hamas’ Gott, der ihnen Milliarden gibt und ihnen sagt, was sie tun sollen. Gott verfluche Qatar!”

Ein Freiwilliger bei der Ersten Hilfe, E., sagte, dass Hamaskämpfer 150 LKW-Ladungen HIlfsgüter vom Vortag beschlagnahmt hatten. Er sagte, die Hilfsgüter seien von Wohltätigkeitsvereinen im Westjordanlang gesprendet worden und die IDF habe ihre Lieferung ermöglicht. Er kommentierte: “Dieser Diebstahl erbittert uns alle [im Gazastreifen]. Die israelische Armee erlaubte Hilfslieferungen hereinzukommen und Hamas stiehlt sie. Anscheined kümmern sich sogar die Israelis mehr um uns als Hamas.” Ein anderer Freiwilliger, A., bestätigte, dass Hamas humanitäre Hilfsgüter stiehlt, die dem Gazastreifen gespendet wurden. “Sie [Hamas] nehmen sich das meiste, verkaufen es an uns und lassen uns nur das Zeug, das sie nicht wollen.” Der Iman einer Moschee im Gazastreifen sagte, dass das wertvollste Gut, das Hamas stiehlt, das Wasser sei. “Die Leute im Gazastreifen haben Durst und Hamas stiehlt die gespendeten Wasserflaschen und verkauft sie für 20 israelische Shekel [etwa 4€] für eine grosse und 10 Shekel für eine kleine Flasche.”

H., der nicht wollte, dass ich seinen Beruf erwähne, verlor ein Bein in einem israelischen Luftangriff. Ich fragte ihn, wen er für seine Verletzung verantwortlich mache. Er antwortete: “Hamas. Mein Vater erhielt eine SMS von der israelischen Armee mit der Warnung, dass unser Block bald bombardiert werden würde, und Hamas hat uns an der Flucht gehindert. Sie sagten, jetzt sei eine Ausgangssperre. Eine Ausgangssprerre, können Sie das gluaben? Ich schwöre zu Gott, dass wir uns an Hamas rächen werden. Ich schwöre zu Gott, dass ich auf meinem anderen Bein stehen und gegen Hamas kämpfen werde. Auch wenn Israel sie in Ruhe lässt, wir werden das nicht tun. Was hat mein zweijähriger Neffe getan, dass er unter den Ruinen unseres Hauses sterben musste, damit Khaled Mashaal [Hamasführer in Qatar] glücklich ist? Wir wollen einen Umbruch um jeden Preis. Ich behaupte nicht, dass die Israelis unschuldig sind, aber ich weiss, dass Hamas aus jeder Wohngegend im Gazastreifen Raketen abgeschossen hat. Wenn das nicht war, sich hinter Zivilisten zu verstecken, dann war es Dummheit und Rücksichtslosigkeit. Kein normaler Mensch bei vollem Verstand im Gazastreifen unterstützt Hamas. Leute haben ihre Eltern, Kinder und Freunde verloren und haben nichts mehr zu verlieren. Ich glaube, wenn sie eine Chance und Waffen bekommen, werden sie sich gegen Hamas erheben.”

K., ein Schullehrer im Gazastreifen, stimmte zu: “Wenn Hamas anfängt, sich um unsere Kinder zu sorgen, dann werden wir anfangen, uns um Hamas zu sorgen. Hamas hat nur eine Politik, Israel anzugreifen. Wenn Israel dann zurückschlägt, sterben wir und Hamas bekommt mehr Geld von Arabern und Erdogan [Präsident der Türkei]. Mein Sohn leidet an Autismus, er kann mit dem Lärm der Raketen und einschlagenden Bomben nicht umgehen. Warum sollte ich Hamas unterstützen, die ihn leiden lässt? Die Bevölkerung im Gazastreifen hat Hamas satt, jede Behauptung, dass wir Hamas lieben, ist pure Propaganda. Eine Umfrage vor kurzem zeigt, dass die meisten von uns Hamas unterstützen, aber das ist nicht wahr, höchstens vielleicht im Westjordanland, wo sie noch nicht unter einer Hamasherrschaft leben. Hamas beobachtet alles hier. Die meisten Gazaner müssen nun mit den Auswirkungen des Kriegs fertig werden. Fast 300,000 Gazaner sind obdachlos und Hamas unterstützt sie in keiner Weise. Warum also sollten sie oder ihre Verwandtschaft irgendwelche Zuneigung für Hamas verspüren? Wäre das vernünftigerweise zu erwarten? Die meisten Gazaner sind zorning auf Hamas und die meisten von uns würden sie gern durch eine andere Macht abgelöst sehen.”

Trotz allem, was Hamas den Gazanern angetan hat, scheinen sie nicht mehr Liebe – oder weniger Hass – für Israel zu empfinden. S., ein früherer Hamassympathisant mit Hochschulabschluss einer amerikanischen Universtät warnt: “Macht Euch nichts vor. Die Gazaner haben für Israel immer noch nichts übrig, aber sie wollen Israel nicht mehr bekämpfen. Wir wollen Israel nicht umarmen, wir wollen nur ein ein normales Leben ohne Krieg führen können. Wir wollen leben und in Israel arbeiten wie früher. Wir sind von der Hamas besetzt, und wenn Sie die meisten von uns fragen, wir hätten lieber die israelische Besatzung. … Wir sehnen uns nach der Zeit, als wir in Israel arbeiten und gut verdienen konnten. Wir vermissen die Sicherheit und Ruhe, die Israel uns damals lieferte, aber politisch gesprochen, denken wir einfach, dass es das Kleinere von zwei Übeln wäre, Israel und Hamas.”

M., der seine 11jährige Tochter in einem israelischen Luftangriff verlor, sagt: “Ich will weder Hamas noch Israel verzeiehn, dass ich meine Tochter verloren habe. Wenn Sie mich fragen, ob ich die Israelis hasse, ist meine Antwort, nein, aber liebe ich sie? Natürlich nicht. Zwischen uns liegt zuviel Blut, ich kann nur hoffen, dass wir unsbeide eines Tages weiterentwickeln können und unsere Wunden verheilen.” Auf die Frage, was er tun würde, wenn er an Israels Stelle wäre und pausenlos von Hamas angegriffen würde, antwortete er: “Von mir aus können sowohl Israel wie auch der Gazastreifen in der Hölle brennen.”

F., ein Arzt im Gazastreifen, sagt: “Ich wünschte, dass Israel nie existiert hätte, aber es sieht so aus, als ob es nicht wegginge. Ich würde lieber in Israel arbeiten, wie ich das vor der 1. Intifada getan habe, als es zu bekämpfen. Hamas-Sympathisaten, Apologeten und Abwiegler sollten sich schämen, eine Terrororganisation zu unterstützen, die Zivilisten abschlachtet, israelische und palästinensische. Anscheinend arbeitet eine Gruppe Israelis daran, den Hamasführer Khaled Mashaal vor den Internationalen Gerichtshof zu bringen. Aber vielleicht sollte die Welt darüber nachdenken, die ganze Hamasführung vor Gericht zu stellen wegen der Verbrechen, die sie am Volk im Gazastreifen beganngen haben.”

http://beer7.wordpress.com/2014/09/22/bewohner-des-gazastreifens-sprechen-uber-kriegsverbrechen-der-hamas/

„If Hamas does not like you for any reason all they have to do now is say you are a Mossad agent and kill you.“ — A., a Fatah member in Gaza.

„Hamas wanted us butchered so it could win the media war against Israel showing our dead children on TV and then get money from Qatar.“ — T., former Hamas Ministry officer.

„They would fire rockets and then run away quickly, leaving us to face Israeli bombs for what they did.“ — D., Gazan journalist.

„Hamas imposed a curfew: anyone walking out in the street was shot. That way people had to stay in their homes, even if they were about to get bombed. Hamas held the whole Gazan population as a human shield.“ — K., graduate student

„The Israeli army allows supplies to come in and Hamas steals them. It seems even the Israelis care for us more than Hamas.“ — E., first-aid volunteer.

„We are under Hamas occupation, and if you ask most of us, we would rather be under Israeli occupation… We miss the days when we were able to work inside Israel and make good money. We miss the security and calm Israel provided when it was here.“ — S., graduate of an American university, former Hamas sympathizer.

While the world’s media has been blaming Israel for the death of Gazan civilians during Operation Protective Edge, this correspondent decided to speak with Gazans themselves to hear what they had to say.

They spoke of Hamas atrocities and war crimes implicating Hamas in the civilian deaths of its own people.

Although Gazans, fearful of Hamas’s revenge against them, were afraid to speak to the media, friends in the West Bank offered introductions to relatives in Gaza. One, a renowned Gazan academic, who spoke on condition of anonymity, said that as soon as someone talked to a Western journalist, he was immediately questioned by Hamas and accused of „communicating with the Mossad“. „Hamas makes sure that the average Gazan will not talk to Western journalists — or actually any journalists at all,“ he said, continuing:

„Hamas does not want the truth about Gaza to come out. Hamas terrorizes and kills us just like Daesh [ISIS] terrorizes kills Iraqis. Hamas is a dictatorship that kills us. The Gazans you see praising Hamas on TV are either Hamas members or too afraid to speak against Hamas. Few foreign [Western] journalists were probably able to report what Gazans think of Hamas.“

When asked what Gazans did think of Hamas, he said:

„The same as Iraqis thought of Saddam before he was toppled. He still won by 90-something percent in the presidential elections. If Hamas falls today in Gaza, people here will do what Iraqis did to Saddam’s statue after he fell. But even though Western journalists may not have been able to speak freely with Gazans, they still need a story to send to their editor by the end of the day. So it is just easier and safer for them to stick to the official line.“

„What was that,“ I asked: „‚Blame Israel‘?“

„I don’t know about that,“ he said. „More like, ‚Never blame Hamas!‘. Hamas was making a ’statement‘: Opposing Hamas Means Death. Hamas is a dictatorship that kills us.“

M., a journalist, confirmed his view. „I do not believe any of the people Hamas killed in the last weeks were Israeli spies,“ he said. „Hamas has killed many people for criticizing it, and claimed they were traitors working for Israel during the war.“

That conversation took place four weeks before Hamas killed 21 alleged „Israeli Mossad agents.“

D, a store owner, said:

„There were two major protests against Hamas during the third week of the war. When Hamas fighters opened fire at the protesters in the Bait Hanoun area and the Shijaiya, five were killed instantly. I saw that with my own eyes. Many were injured. A doctor at Shifa hospital told me that 35 were killed at both protests. He went and saw their bodies at the morgue.“

To verify those reports, I spoke to a second Gazan academic, who holds a PhD. from a Western university, who stated:

„Hamas did kill protesters, no doubt about that. But we could not confirm how many were actually killed. If I have to guess, the number was more than reported. I am confident that not all of the 21 men Hamas killed on August 22 were collaborating with Israel. Hamas killed those men because it was weakened by Israel’s attacks and felt endangered. So it went on a ‚Salem Witch-Hunt.‘ They arrested everyone who opposed them and had to make a few examples to scare people from standing against Hamas. Hamas’s tactic worked. Now Gazans are afraid to talk against Hamas even in front of their own family members. Gazans are probably afraid to criticize Hamas even in their sleep!“

As already reported by the award-winning journalist, Khaled Abu Toameh, Hamas killed one of its leaders, Ayman Taha, and blamed Israel for it.

Asked about Abu Toameh’s report, S., a Gazan political activist said:

„Taha was already in Hamas’s jail before Israeli operations started. Hamas imprisoned him and tortured him because he was critical of its radical policies. He had warned Hamas not to cooperate with Qatar and Iran. Eye-witnesses said they saw Hamas militants bring him alive into the yard of Shifa hospital in Gaza and shoot him dead. They kept mutilating his body in front of viewers and little children and left it on the hospital’s yard for a few hours before allowing the staff to take it to the morgue.“

A., a Fatah member in Gaza, spoke over Skype — fearful that Hamas was intercepting phone lines:

„Even before the Israeli operation began, Hamas rounded up 400 of our members and other political-opposition figures. I would not be surprised if Hamas kills them all and then claims they were killed in an Israeli bombing. Hamas already beheaded a man known for opposing its views on the 22nd day of the war, then reported on its Facebook page that he was caught sending intelligence information to Israel. If Hamas does not like you for any reason, all they have to do now is claim you are a Mossad agent and kill you.“

S. a medical worker, said:

„The Israeli army sends warnings to people [Gazans] to evacuate buildings before an attack. The Israelis either call or send a text message. Sometimes they call several times to make sure everyone has been evacuated. Hamas’s strict policy, though, was not to allow us to evacuate. Many people got killed, locked inside their homes by Hamas militants. Hamas’s official Al-Quds TV regularly issued warnings to Gazans not to evacuate their homes. Hamas militants would block the exits to the places residents were asked to evacuate. In the Shijaiya area, people received warnings from the Israelis and tried to evacuate the area, but Hamas militants blocked the exits and ordered people to return to their homes. Some of the people had no choice but to run towards the Israelis and ask for protection for their families. Hamas shot some of those people as they were running; the rest were forced to return to their homes and get bombed. This is how the Shijaiya massacre happened. More than 100 people were killed.“

Another Gazan journalist, D., said:

„Hamas fired rockets from next to homes. Hamas was running from one home to another. Hamas lied when it claimed it was shooting from non-populated areas. To make things even worse for us, Hamas would fire from the balconies of homes and try to drag the Israelis into door-to-door battles and street-to-street fights — a death sentence for all the civilians here. They would fire rockets and then run away quickly, leaving us to face Israeli bombs for what they did. They are cowards. If Hamas militants are not afraid of dying, why do they run after they fire rockets from our homes? Why don’t they stay and die with us? Are they afraid to die and go to heaven? Isn’t that what they claim they wish?“

Hamas boasted that Palestinian civilians were killed while Hamas’s terrorists remained alive, hiding in their underground bunkers and tunnels. (Image source: Hamas video screenshot)

K, another graduate student at an Egyptian university who had gone to Gaza to see his family but was unable to leave after the war started, said on July 22:

„When people stopped listening to Hamas orders not to evacuate and began leaving their homes anyway, Hamas imposed a curfew: anyone walking out in the street was shot without being asked any questions. That way Hamas made sure people had to stay in their homes even if they were about to get bombed. God will ask Hamas on judgment day for those killers‘ blood.“

I asked him if Hamas used people as „human shields.“ He said: „Hamas held the entire Gazan population as a human shield. My answer to you is yes.“

Palestinian Authority President Mahmoud Abbas told the press on September 6 that Hamas had killed 120 Fatah members who broke the curfew.

T., a former Hamas Ministry officer, said: „Hamas fires from civilian areas for a good reason: The Israelis call the civilians and give them ten minutes to evacuate. This gives Hamas time to fire another rocket and run away.“

Why, I asked, did Hamas not allow people to evacuate?

„Some people say Hamas wants civilians killed in order to gain global sympathy, but I believe this is not the main reason. I think the reason is that if all the people were allowed to evacuate their homes, they all would have ended up in a certain area in Gaza. If that happened, it would have made the rest of Gaza empty of civilians, and the Israelis would have been able to hit Hamas without worrying about civilians in all those empty areas. Hamas wanted civilians all over the place to confuse the Israelis and make their operations more difficult.“

S., a Gazan businessman, said:

„The cease-fire Hamas agreed to carried the same conditions the Egyptians and the Israelis offered during the second week of the war — after only 160 Gazans had been killed. Why did Hamas have to wait until 2,200 were killed, and then accept the very same offer? Hamas has blackmailed the world with the killed Gazan civilians to make itself look like a freedom fighter against an evil Israel. Hamas showed Gazans that it could not care less for their blood and their children. And why should Hamas care? Its leaders are either in mansions in Qatar or villas in Jordan. Mashaal [Khaled Mashaal, the head of Hamas] is in Qatar, Mohammad Nazzal is in Jordan and Abu Marzouk is in Cairo: why should they want a ceasefire? Everyone here in Gaza is wondering why Hamas rejected so many ceasefires. Hamas knows it will not defeat Israel’s army, so why did it continue fighting? The answer is simple: Hamas wanted us butchered so it could win the media war against Israel by showing our dead children on TV and then get money from Qatar.“

I asked S. if other Gazans shared his view. He said,

„Gazans are not stupid. We are now telling Hamas: Either you bring victory and liberate Palestine as you claim, or simply leave Gaza and maybe give it back to the Palestinian Authority or even Israel — or even Egypt! We have had enough of Hamas’s hallucinations and promises that never come true.“

O., a researcher who lives in Gaza Strip’s second largest city, Khan Younis, said:

„Most of us see Hamas as too radical and too stubborn, especially the way it was refusing ceasefires offered from Israel. They even refused a 24-hour ceasefire during the third week of the war. They denied us even 24 hours of quiet to bury the dead. Even some Hamas loyalists here are asking why Hamas refused several ceasefires and made us suffer. Hamas did this on purpose because Hamas is a slave to Qatar. Qatar wants the war to go on because it is a terrorist Islamist country, and Hamas wants more of us dead to appease its masters in Qatar. Let’s be realistic, Hamas is in a bad shape now. Israel destroyed most tunnels; that is why Hamas had to join the ceasefire talks in Cairo. Were the Israelis‘ hits to Hamas not so painful, Hamas would not be negotiating in the first place. At the same time, Hamas is asking Israel for the impossible, like an open seaport and an airport. Israel would never allow that, and Hamas knows this, but Hamas might just be buying time by throwing out these demands. You have to keep in mind that Hamas is not concerned with our conditions as Gazans. After all it is our children who are dying, not the children of Hamas’s leaders. Hamas is weak now, and I believe it lost most of its tunnels. Israel’s Iron Dome destroyed so many of their rockets before they landed in Israel; that is why Hamas is being ruthless with Gazans. When Hamas locks people inside homes about to be bombed, when it kills people protesting against it and when it executes alleged traitors without even a trail, these are war crimes.“

A report by the Washington Institute, released in July, also reports that most Gazans are not happy with Hamas’s governance.

„It is true,“ said A., a teacher. „I do not know a single Gazan who is pro-Hamas at the moment, except for those on its payroll. Hamas maintains its control here through a military dictatorship, just like North Korea. People will be killed if they protest. Even Gazans living abroad fear to criticize Hamas because Hamas will take revenge on their relatives who are here.“

M., a Gazan television producer, stated:

„Of course I am against Israel and I want it out of Gaza and out of the West Bank, but I still believe Hamas is more of a threat to the Palestinian people. Hamas took over Gaza by killing us [Palestinians] and throwing our young men from high buildings. That is what Hamas is about: murder and power. Hamas is also delusional. Its leaders refused the Egyptian cease-fire proposal, they got hit hard by the Israelis, and then when the war stopped, they declared victory. Even the prophet Muhammad, peace be upon him, admitted it when he lost Ohoud war [A war in which pagan Arabs defeated Muhammad’s army and in which Muhammad was almost killed]. Hamas lives in its own fantasy world. Hamas wanted the dead bodies to make Israel look ugly. The media has exerted a huge pressure on Israel for every dead Gazan. In that sense, Hamas’s tactic has worked, and we have seen more Western tolerance of Hamas, especially in Europe. Of course Hamas doesn’t care if we all die so long as it achieves its goals. We are not going to accept living under Hamas any longer. Even if there is calm, and the firing stops, we are going to still be under Hamas’s mercy, where all basic living standards are considered luxuries. Hamas is just buying time by going to the ceasefire talks. Hamas does not want a ceasefire.“

When asked why that was, he said, „Ask Qatar’s Sheikh, not me. He is Hamas’s god who gives them billions and tells them what to do. May God curse Qatar!“

A first-aid volunteer, E., said that Hamas militants had confiscated 150 truckloads of humanitarian supplies the day before. He said the supplies were donated by charities in the West Bank and that their delivery was facilitated by the IDF. He commented: „This theft angers all of us [Gazans]. The Israeli army allows supplies to come in, and Hamas steals them. It seems even the Israelis care for us more than Hamas.“

Another aid worker, A., confirmed that Hamas steals the humanitarian supplies given to Gaza. „They [Hamas] take most of it, sell it to us, and just give us the stuff they do not want.“

A Gazan mosque’s imam said that the most precious aid item Hamas stole was water. „Gazans are thirsty and Hamas is stealing the water bottles provided to us for free and selling them at 20 Israeli shekels [approximately $5] for the big bottle and 10 Israeli shekels for the small one.“

H., who did not want his profession to be mentioned, lost one of his legs in an Israeli raid. I asked him who he thought was responsible for his injury. He stated:

„Hamas was. My father received a text-message from the Israeli army warning him that our area was going to be bombed, and Hamas prevented us from leaving. They said there was a curfew. A curfew, can you believe that? I swear to God, we will take revenge on Hamas. I swear to God I will stand on my other foot and fight against Hamas. Even if Israel leaves them alone, we will not. What had my two-year-old nephew done to be killed under the rubble of our home so Khaled Mashaal [Hamas leader based in Qatar] could be happy? We want change at any cost. I am not claiming the Israelis are innocent, but I know Hamas has fired rockets from every residential spot in Gaza. If that was not hiding behind civilians, then it was stupidity and recklessness. Nobody who is normal, in his right mind, in Gaza supports Hamas. People have lost parents, children and friends, and have nothing more to lose. I believe if given the chance and the weapons, they will stand against Hamas.“

K., a Gazan school teacher agreed:

„When Hamas starts caring for our children we will start caring for Hamas. Hamas has one policy, to attack Israel; so Israel attacks back, and gets us killed and Hamas then gets more money from Arabs and Erdogan [Turkey’s president]. My son has autism; he cannot handle the sounds of rockets and bombs landing. Why would I support Hamas, which causes this suffering to him? Gazans have had enough of Hamas, any claims that we love Hamas is just propaganda. A recent poll indicates that most of us support Hamas; this is not true, except maybe in the West Bank where they have not yet lived under Hamas rule. I cannot accuse the polling center of fabricating the poll, but my safest explanation for the result is that Gazans polled are too afraid to give their true opinions of Hamas. Hamas watches everything here. Most Gazans now have to deal with the aftermath of the war. Almost 300,000 Gazans are now homeless and Hamas is not providing them with anything. So why would they or their extended families have any love for Hamas? Would there be any common sense to that? Most Gazans are angry at Hamas, and most of us would love to see them replaced by any other force.“

Despite all Hamas has done to Gazans, they do not seem to hold much love — or less hatred — for Israel.

S., a graduate of an American university and a former Hamas sympathizer, warned:

„Don’t get fooled. Gazans are not in love with Israel yet, but they do not want to fight Israel anymore. We do not want to embrace Israel; we just want to live normally without wars. We want to live and work in Israel like we used to. We are under Hamas occupation, and if you ask most of us, we would rather be under Israeli occupation, instead. I would welcome Netanyahu to rule Gaza so long as Hamas leaves, and I think most Gazans feel the same way. We miss the days when we were able to work inside Israel and make good money, we miss the security and calm Israel provided when it was here, but politically speaking, we just think of it as the better of two evils: Israel and Hamas.“

M., who lost his 11 year old daughter in an Israeli bombing said: „I will not forgive either Hamas or Israel for losing my daughter. If you ask me if I hate Israelis, my answer would be no, but do I love them? Of course not. There is too much blood between us, but I can only hope someday we both will move on and heal our wounds.“

When asked what he would do if he were in Israel’s place, being attacked non-stop by Hamas, he responded: „I do not care if both Israel and Gaza burn in hell.“

F., a Gazan physician, said:

„I wish Israel never existed, but as it does not seem to be going away, I would rather be working in Israel like I used to before the first Intifada, not fighting it. Hamas sympathizers, apologists and appeasers should be ashamed of themselves for supporting a terrorist organization that has butchered civilians, Israeli and Palestinian. Apparently a group of Israelis is working on bringing Hamas leader Khaled Mashaal to trial in the International Criminal Court. But perhaps the world should consider putting all the Hamas leaders on trial for crimes against the Gazan people.“

http://www.gatestoneinstitute.org/4706/gazan-hamas-war-crimes

FAZ auf anti-zionistischer Linie

Die FAZ berichtet heute ueber die fehlgeschlagene Festnahme von zwei Terroristen in Hebron.

Waehrend im Artikel die israelischen Angaben zu lesen sind:

Spezialkräfte hätten am Dienstag im Gebiet von Hebron im Westjordanland versucht, die Verdächtigen zu verhaften, sagte Lerner. Die Palästinenser hätten das Feuer eröffnet und die Soldaten hätten zurückgeschossen. Dabei seien die Männer umgekommen.

behauptet die Schlagzeile und der Untertitel:

Israel tötet mutmaßliche Mörder dreier Jugendlicher

Die Entführung und Ermordung dreier Schüler hatten im Juni die Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern verschärft – und schließlich in den Gazakrieg geführt. Nun hat die israelische Armee die mutmaßlichen Entführer nach eigenen Angaben erschossen.

dass die FAZ lieber an das antisemitische Klischee der juedischen Rachsucht glaubt, als den Ausfuehrungen des israelischen Armeesprechers.

Dazu passt, dass im Artikel noch immer behauptet wird, Hamas habe womoeglich mit der Entfuehrung gar nichts zu tun gehabt:

Die Hamas bestritt jede Verwicklung und warf Israel vor, die Tat als Vorwand für die Zerschlagung ihrer Strukturen zu nutzen.

Seit dem 20. August ist diese Aussage unwahr. Hamas hat sich mit Verspaetung offiziell zu dieser Entfuehrung bekannt, wie selbst der virulent anti-israelische Guardian berichtet. Bis zur FAZ hat sich das aber auch nach einem Monat noch nicht durchgesprochen…

Schoen ist auch zum Schluss wieder das Winken mit den unterschiedlichen Zahlen an Opfern. In immer mehr Faellen wird deutlich, dass die angeblichen Zivilisten keine solchen waren und dass Hamas selber vermutlich eine dreistellige Zahl an Palaestinensern im Gazastreifen getoetet hat. Ob sich das je bis zur FAZ durchsprechen wird?

http://beer7.wordpress.com/2014/09/23/faz-auf-anti-zionistischer-linie/

 

Heuchelei war schon immer fortschrittlich, allerdings schwirrt davon zur Zeit so viel herum, dass man nahezu den Drang nach einer Fortschritt-sicheren Weste empfindet. Es ist einfach aus der Ferne zu kritisieren, aber keiner derer die aktuell gegen Israel protestieren würde sich in der selben Lage befindend anders verhalten, viele jedoch um einiges schlimmer. Gerade deshalb ist diese wählerische Empörung ja so krass widerlich. Wo wart ihr ganzen progressiven Humanisten während Assad tausende Menschen in Syrien und in Bashir im Sudan geschlachtet hat? Wo waren die aufgebrachten Massen-Demos für diese Leute? Oder für die Opfer des Blutbads in Nigeria? Oder für die Tausenden kürzlich Ermordeten im Irak, die zu Hunderten mit dem Gesicht nach unten in Straßengräben aufgereiht wurden um kaltblütig exekutiert zu werden? Wo wart ihr Leute da? Ein paar Hashtags bei Twitter und dann Tumbleweed. Aber die Juden Israels wehren sich endlich gegen ständige Attacken islamistischer Terroristen und die Welt dreht am Rad. Menschen besetzen die Straßen und fangen an von Kriegsverbrechen zu reden, wobei doch allen bewusst ist, dass die Hamas Tag ein Tag aus wahre Kriegsverbrechen begeht und es schert keine Sau.

Fortschrittliche Journalisten konzentrieren sich ausschließlich auf Kinder, welche tragisch ums Leben kamen, auf Grund dessen, dass die Hamas sie als menschliches Schutzschild verwendet, wobei sie die Schuld dafür natürlich Israel zuweisen. Wären diese furchtlosen Ersucher der Wahrheit wirklich interessiert am Wohl der Kinder in Gaza, hätten sie auch von den Terror-Tunneln der Hamas berichtet, welche durch Kinderarbeit errichtet wurden und wobei Hunderte von Kindern starben. Die Progressiven erzählen uns gerne, dass Palästina befreit werden muss, obwohl sie genau wissen, dass die Verbrecher der Hamas nicht für Freiheit kämpfen; sie kämpfen dagegen. In Gaza wird ein jeder, der sich traut gegen die Zerstörung, welche die Hamas verursacht, zu protestieren exekutiert, so wie bereits über 30 Menschen während dieses Konflikts. So free sind die dort. Der einzige Teil des Nahen Ostens in dem überhaupt Leute Freiheit genießen ist Israel, die einzige zivilisierte Nation in der Region, wo Juden und Araber die Freiheit haben zu wählen, wie sie vorgehen und es ihnen gestattet ist, ihre Anbetung nach ihren Wünschen zu gestalten. Beide Völker dürfen im Heer, im Parlament und im obersten Gericht dienen und tun dies auch, denn Israel ist ein freies Land mit gleichen Rechten für alle. Der Rest der Region wird von der arabischen Moslem-Kultur beherrscht – einer äußerst abschlägigen, rassistischen und frauenfeindlichen Kultur, welche weit davon entfernt ist frei zu sein. Jegliche glorreiche Historik, welche diese Religion mal geboten hat, ist schon lange weg und nun ist sie lediglich eine in Selbstmitleid schwelgende Last auf Schultern der Menschheit und eine blutige Belästigung der neuen Welt.

Die Juden machen nur einen kleinen Teil der Bevölkerung des Nahen Ostens aus und beanspruchen ein klitzekleines Terrain, mit dem sie völlig zufrieden wären, gäbe es keine wiederholten und teilweise gleichzeitigen Angriffe mehrerer arabischer Armeen, welche sich öffentlich dem Genozid verpflichtet haben – und ich meine wahren Genozid, nicht derneingebildete Genozid und die eingebildete Rassentrennung von denen ihr fortschrittlichen BDS Heuchler (Boycott, Divestment and Sanctions against Israel) so gerne daherschwätzt. Als sie angegriffen wurden, überraschten die Juden die Welt durch den gewaltigen Tritt in den Hintern der Araber, welchen sie sich verdient hatten, und so wurden viele Araber verdrängt – aber nicht von irgendwelchem Terrain welches je als Palästina bekannt war, und das Terrain selbst gehört keiner Nation. Es ist also nicht besetzt: es ist umstritten. Außerdem wurden die meisten Araber welche das Westjordanland verließen gar nicht aus ihren Häusern vertrieben; sie verließen die Gegend aus eigenem Antrieb in Erwiderung auf ein Versprechen der einmarschierenden arabischen Armeen, sie können sicher zurückkehren sobald ihre ganzen jüdischen Nachbarn getötet wurden. Nun ja, das hat natürlich nicht ganz so geklappt und nun leben sogar deren Nachfahren weiterhin in arabischen Flüchtlingslagern, in einem Zustand wahrer und erzwungener Rassentrennung. Des weiteren ist es ihnen untersagt sich zu integrieren, zu arbeiten, sich medizinisch behandeln zu lassen, denn die Araber, für die es eine Leichtigkeit wäre, deren Leid zu mindern, bevorzugen stattdessen deren Lage als permanente politische Waffe auszunutzen.

Wir wir in Gaza schon mit der Nutzung menschlicher Schutzschilde sahen, scheren die sich so wenig um ihre eigenen Leute, dass sie buchstäblich zum Wegwerfen sind. Andererseits, wovon wir nie etwas hören, gibt es hunderttausende Juden welche unter Zwang aus arabischen Nationen vertrieben wurden, weil sie zügig durch Israel, eine zivilisierten Nation, aufgenommen wurden, weshalb sie nicht länger in Flüchtlingslagern leben. Was ist nun mit dem Land, das ihnen entwendet wurde? Und deren Recht auf Rückkehr? Nehmen wir mal an – im Interesse des Friedens und so – Israel vergisst einfach die konstanten genozidähnlichen Angriffe der Vergangenheit und den konstanten und blutrünstigen Juden-Hass der Gegenwart und stimmt zu, die Grenzen aus dem Jahre 1967 wiederherzustellen, welche übrigens heutzutage nicht gegen moderne Bewaffnung zu verteidigen wären. Wie vermeiden sie, dass die Araber sie wieder angreifen? Gibt es da Vorschläge? Sollen wir die beim Wort nehmen, wenn sie sagen sie werden nicht angreifen? Ja, das wäre fortschrittlich, und zwar in selbstmörderischer Weise und alle wissen das. Trotzdem scheint es mir fast als wäre das, was sich so viele Progressive wünschen. Die wollen, dass die Juden Israels einer Position zustimmen, in der es ihnen unmöglich wäre, sich zu verteidigen und darauf vertrauen müssten, dass die Araber sie in Frieden leben lassen. Jeder, der ernsthafter Überzeugung ist, dies sei ein realistisches Szenario, ist so hoffnungslos irre, dass er bestenfalls medikamentös behandelt werden sollte.

Arabische Muslime haben noch nie jemanden in Frieden leben lassen und sie fangen garantiert nicht bei den Juden an, wie sie es auch wiederholt jenen, die bereit sind zu hören, verdeutlicht haben. Da scheint aber niemand von den entschieden voreingenommenen westlichen Medien dabei zu sein, denn die belügen den progressiven Konsens sorgfältig, um diesen unkundig und fanatisch anti-israelisch zu halten. Folglich wird die progressive Meinung erst zufrieden sein, wenn Israel sich geschlagen gibt und zulässt, dass sein Volk für den Frieden ermordet wird. Öffnet die Grenzen und gebt den Terroristen und Selbstmordattentätern freien Zugang. Immerhin haben die auch Menschenrechte. Naja, irgendwie bezweifele ich, dass es so kommen wird, aber was auch immer sich aus diesem Konflikt entwickelt, eines ist bereits klar: Dass jegliche humanitären Hilfsmittel, welche Gaza in der Zukunft gewährt werden, für den Neubau der Tunnel und die Wiederbewaffnung der Hamas benutzt werden, welche dann wieder mal ohne Rücksicht auf das Wohl ihres eigenen Volkes Israel angreifen wird. Also, holt eure Brieftaschen raus, ihr fortschrittlichen westlichen Memmen, denn wir wissen alle, dass das genau das ist, wonach ihr strebt.. Denn dann könnt ihr erneut euer ganzes selbstgerechtes Mienenspiel durchmachen und euch wiedermal, aus sicherer Entfernung, in eurer kriminell verzerrten, selektiven Prinzipienreiterei baden.

 

 

Hypocrisy has always been very progressive but there’s so much of it flying around right now you almost feel as if you need a progressive proof vest. It’s easy to criticise at a distance but none of the people currently protesting against Israel would behave any differently in the same circumstances and many of them would behave a hell of a lot worse, which is why the selective outrage we’ve been seeing is so truly nauseating. Where were all you progressive humanitarians when Assad was butchering thousands in Syria or Bashir in Sudan? Where were the angry mass demonstrations for those people? Or for the victims of the butchery in Nigeria? Or for the thousands murdered in Iraq just recently, lined up face down in ditches by the hundred and executed in cold blood? Where were you people then? A few hashtags on Twitter and then tumbleweed. But the Jews of Israel finally respond to being constantly attacked by Islamic terrorists and the world goes insane. People fill the streets and start talking about war crimes when we all know that Hamas commit genuine war crimes every single day and nobody gives a damn.

Progressive journalists focus exclusively on children tragically killed because Hamas are using them as human shields, blaming Israel of course, but if these fearless truth seekers were really concerned about the children of Gaza they would also tell us that Hamas’s terror tunnels were built using child labour and that hundreds died. Progressives love to tell us that Palestine must be free when they know full well that the thugs of Hamas are not fighting for freedom; they’re fighting against it. Anyone in Gaza who dares to protest against the destruction that Hamas is bringing down on their heads is executed, as more than 30 people have already been during this conflict. That’s how free they are. The only part of the Middle East where anyone is free is Israel, the only civilised country in the region, where Jews and Arabs are free to go about their business and to worship any way they choose. Both can, and do, serve in the army, in parliament and in the Supreme Court, because Israel is a free country with equal rights for everyone. The rest of the region is dominated by Arab Muslim culture – a deeply negative, racist and misogynistic culture that’s anything but free. Whatever glorious history it might once have had is long gone and now it’s nothing but a self-pitying burden on humanity and a bloody nuisance to the civilised world.

Jews are a tiny percentage of the Middle Eastern population and they have a tiny slither of land that they would have been perfectly happy with if they hadn’t been repeatedly attacked by several Arab armies at once, openly committed to genocide – and I do mean actual genocide as opposed to the fantasy genocide, like the fantasy apartheid that you progressive BDS hypocrites (Boycott, Divestment and Sanctions against Israel) so love to prattle about. When they were attacked, the Jews surprised the world by giving the Arabs the kicking they deserved, and a lot of Arabs found themselves displaced – but not from any land that was ever called Palestine, and the land itself belonged to no country. So it is not occupied: it is disputed. Furthermore, most of the Arabs who left the West Bank were not driven from their homes at all; they left of their own accord when they were promised by the invading Arab armies that they could return safely when all their Jewish neighbours had been killed. Well, it didn’t quite work out that way of course, and now their descendants are still living in refugee camps in Arab countries, in a state of genuine enforced apartheid, where they’re not allowed to integrate, to work, to receive medical treatment, because the Arabs, who could quite easily alleviate their suffering, prefer instead to exploit it as a permanent political weapon.

As we’ve seen in Gaza with the use of human shields, they care so little about their own people that they are literally disposable. On the other hand, what we never hear about are the hundreds of thousands of Jews who were forcibly expelled from Arab countries, because they were quickly assimilated by Israel, a civilised country, which is why they are not still living in refugee camps. But what about their land that was stolen? And what about their right of return? But let’s say that Israel forgets all about this and forgets about the constant genocidal attacks from the past and the constant bloodthirsty Jew-hating rhetoric of the present – you know, for the sake of peace and all – and agrees to go back to the 1967 borders, which by the way are now physically impossible to defend against modern weaponry. How do they prevent the Arabs from attacking them yet again? Any suggestions? Take them at their word when they say they won’t. Well, that would be very progressive, suicidally so in fact, and everyone knows it. Yet it seems to me that this is precisely what so many progressive people actually want to see. They want to see the Jews of Israel agree to a position where it’s impossible to defend themselves and trust the Arabs to let them live in peace. Anyone who seriously believes that that is a realistic scenario is so deluded they should be on medication.

Arab Muslims have never let anyone live in peace and they’re not about to start with Jews, as they have repeatedly made clear to anyone who will listen, which doesn’t appear to include anyone in the resolutely biased Western media, who carefully misinform the progressive consensus to keep it ignorant and rabidly anti-Israel. Consequently, progressive opinion will never be happy until Israel surrenders and allows its people to be murdered for peace. Open the borders and give free access to terrorist fighters and suicide bombers. After all, they have human rights too. Well, somehow I don’t think it’s going to happen that way, but whatever does emerge from this conflict, one thing is already crystal clear: that any future humanitarian aid to Gaza will be used to re-build the tunnels and to re-arm Hamas, who will then attack Israel yet again without any regard whatsoever for the welfare of their own people. So chequebooks out all you progressive Western bleeding hearts because we all know that’s what you really want, because then you can go through the same self-righteous pantomime all over again and wallow once more in your criminally biased selective moralising from a suitably safe distance.

 

Remember: Do X! Don´t do Y!

Protect innocent, respect life, defend art, preserve creativity!

 

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They want 1984, we want 1776

They are on the run, we are on the march!

Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

“Im Streit um moralische Probleme, ist der Relativismus die erste Zuflucht der Schurken.“ Roger Scruton

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

Islam ist weniger eine Religion und mehr eine totalitäre Gesellschaftsordnung, eine Ideologie, die absoluten Gehorsam verlangt und keinen Widerspruch, keinerlei Kritik duldet und das Denken und Erkenntnis verbietet. Der wahre Islam ist ganz anders, wer ihn findet wird eine hohe Belohnung erhalten.

Wahnsinn bedeute, immer wieder das gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren

Irritationen verhelfen zu weiteren Erkenntnissen, Selbstzufriedenheit führt zur Verblödung

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen

Wenn jemand etwas zu sagen hat, der kann es immer sehr einfach sagen. Wenn jemand nichts zu sagen hat, der sagt es dann sehr kompliziert

Sucht ist, wenn jemand etwas macht, was er machen will und sucht jemand, der es macht, daß er es nicht macht und es nicht machen will.

Sollen die Klugen immer nachgeben, dann wird die Welt von Dummen regiert. Zu viel „Klugheit“ macht dumm.

Wenn man nur das Schlechte bekämpft, um das Leben zu schützen, bringt man gar nichts Gutes hervor und ein solches Leben ist dann nicht mehr lebenswert und braucht nicht beschützt zu werden, denn es ist dann durch ein solches totales Beschützen sowieso schon tot. Man kann so viel Geld für Versicherungen ausgeben, daß man gar nichts mehr zum Versichern hat. Mit Sicherheit ist es eben so.

 

Stupidity is demonstrated by people lacking the knowledge they could achieve

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice in an attempt to avoid upsetting fools not willing to face up to the truth

“In arguments about moral problems, relativism is the first refuge of the scoundrel.” Roger Scruton

Antisemitism is when one blames the Jews or Israel for issues, he does not blame others

Islam is less a religion and more a totalitarian society, an ideology that demands absolute obedience and tolerates no dissent, no criticism, and prohibits the thinking, knowledge and recognition. True Islam is totally different, the one who will find it will receive a very high reward.

Craziness is, when one always does the same but expects a different outcome

If a monkey thinks “I am a monkey”, then it is already a human

A man with roots should go for a pedicure

Self smugness leads to idiocy, being pissed off leads to enlightenment

If someone has something to say, he can tell it always very easily. If someone has nothing to say, he says it in a very complicated way

Addiction is, when somebody does something he wants to do, yet seeks someone who can make it so he won’t do it and doesn’t want to, either.

If the clever people always gave in, the world would be reigned by idiots. Too much „cleverness“ makes you stupid.

If one only fights evil to protect life, one produces nothing good at all and such a life then becomes no longer worth living and thus requires no protection, for it is already unlived due to such a total protection. One can spend so much money on insurance, that one has nothing left to insure. Safety works in the same way.

 

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Hamas schiesst Raketen aus katholischer Kirche – Video

Hamas schiesst Raketen aus katholischer Kirche – Video

Ein katholischer Erzbischof aus der christlichen Minderheit in Gaza sagt, dass Hamas-Terroristen ihn während der vierwöchigen Bodenoffensive dazu zwangen, seine Kirche zu benutzen um Raketen auf Israel abzufeuern.

“Der Islam ist in der Mehrheit an diesem Ort und dem was die Hamas verlangt, müssen wir Christen gehorchen oder die Konsequenzen erleiden”, sagt Erzbischof Alexios dem Christian Broadcasting Network. Alexios zeigte dem Reporter, dass die Hamas-Terroristen das Dach des christlichen Gemeindezentrums verwendeten, um Raketen auf Israel abzufeuern.

Zahlreiche Videos der israelischen Armee und internationaler Reporter haben ähnliche Bilder von Raketenstellungen auf Moscheen, Kirchen, Schulen, Krankenhäusern und anderen zivilen Einrichtungen dokumentiert, die als Munitions- und Waffenlager oder als Startplätze für Raketen von der Hamas missbraucht wurden.. Nach der Genfer Konventionen, stellen diese Handlungsweisen Kriegsverbrechen dar.

Sehen Sie hier das entsprechende Video in englischer Sprache:

Die Christen stellen im islamischen Gaza eine geduldete Minderheit dar und die Hamas “verhängt strenge islamische Gesetze” über die christliche Bevölkerung.

Der katholische Erzbischof Alexios erlaubte 2.000 christlichen und muslimischen Bewohnern des Gazastreifens, während der Kämpfe Zuflucht in der Kirche zu suchen, nach dem Bericht.

Die Hamas übernahm Gaza nach einem gewaltsamen Staatsstreich im Jahr 2007 gegen die Fatah und die Palästinensischen Autonomiebehörde in der Westbank, die von Mahmud Abbas geführt wird.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

 

Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

Wahnsinn bedeute, immer wieder das Gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen.

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren.

 

Stupidity is demonstrated by people lacking knowledge they could achieve.

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice attempt to avoid upsetting fools unwilling to face the truth.

Antisemitism is when one blames Jews or Israel for issues, he does not blame others.

Craziness is, when one always does the same but expects different outcome.

If a monkey thinks “I am a monkey”, then it is already a human.

A man with roots should go for a pedicure.

Gutmenschen (benevolent people) are those who intend to appear good-hearted, yet unscrupulously exploit the conscience of others to serve their own purposes via self-staged outrage.

 

 

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molon labe

Der „imaginäre Orient“ – „Orient“ als romantische Erfindung des Abendlandes

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„Wenn sich Nichts mit
Nichts verbindet,
ist und bleibt die Summe klein,
wer bei Tisch nur Liebe findet,
wird nach Tische hungrig sein.“[1]

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Romantik. Für die meisten Menschen ist sie das Ziel ihrer Sehnsucht. Für Ludwig van Beethoven, der Rocco, den Vater von Leonore, die nach Fidelio schmachtete, obige Zeilen singen ließ, jedoch nicht. Denn die Romantik, eine deutsche Erfindung, hat als Ziel das Versagen, das Scheitern, den Tod. Das mag romantischen Fräuleins gefallen, wenn der Knabe sich für sie ins Schwert stürzt, sein eigenes oder des Feindes, für den Knaben ist es ein sehr schlechtes Geschäft. Und doch ist die Romantik für die meisten eine solche Sehnsucht, daß es zur Sucht werden kann, an dessen Ende alles nur kaputt ist. Der Höhepunkt der deutschen Romantik war die Nazi-Zeit und der zweite Weltkrieg. Schon im ersten Weltkrieg wurde über die Schönheit des Krieges brambarisiert. Dann die Stalinisten im Blutrausch ihres romantischen Terrors. Ach, was für ein schöner Untergang!

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Und nun schwelgen Araber in ihrer Romantik, die ebenso in Trümmern enden wird, wie jede Romantik vor und nach ihnen. Über das romantische Bild des edlen Arabers in deutscher Literatur und Kunst hat Tomo Polic eine wunderbare Arbeit geschrieben. Lesen Sie selbst! Und wenn jemand fragt, was gibt es sonst, wenn nicht die Romantik? Dem sage ich: Die Realität – versuchen Sie zur Abwechslung mal damit. Julian S. Bielicki

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Der Mythos von den guten Wilden, die dem Ursprung der Menschheit am nächsten seien, auf die man sich wieder zu besinnen habe, taucht dann wieder auf im 18. Jahrhundert bei Montesquieu in den „Perserbriefen“ und bei Herder, der Montesquieus Lehre von dem durch natürliche und gesellschaftliche Faktoren bestimmten „Gemeingeist“ von Völkern aufgreift und zu einer Theorie verdichtet: danach gibt es keine universell, für alle Menschen gleichermaßen geltenden Maßstäbe, Kategorien, Prinzipien, Werte, sondern umgekehrt verfügt jede Gesellschaft über eine ganz besondere, unvergleichbare Kollektivseele, einen „Volksgeist“, der gleichermaßen in Sprache, Kunst, Denkweise, Kleidung, Gewohnheiten und Traditionen seinen Ausdruck findet. Es gehe daher nicht an, wie Herder namentlich gegen Voltaire polemisiert, in Aufklärungsmanier die Menschen nach abstrakt-allgemeinen Prinzipien umerziehen zu wollen, sondern man müsse die Völker in ihren angestammten Vorurteilen belassen, repräsentieren diese doch die guten Ursprünge eines Kollektivs: „Das Vorurteil ist gut, zu seiner Zeit: denn es macht glücklich. Es drängt Völker zu ihrem Mittelpunkt zusammen, macht sie fester auf ihrem Stamme, blühender in ihrer Art, brünstiger und also auch glückseliger in ihren Neigungen und Zwecken. Die unwissendste, vorurteilendste Nation ist in solchem Betracht oft die erste; das Zeitalter fremder Wunschwanderungen und ausländischer Hoffnungsfahrten ist schon Krankheit, Blähung, ungesunde Fülle, Ahndung des Todes.“ (10) Es gehört nicht viel Phantasie dazu, um zu erkennen, dass Herders Theorie von den guten und gegen die Anmaßung der Aufklärung zu schützenden „Volksgeistern“ ziemlich genau dem heutigen „anti-rassistischen“ common sense in Europa entspricht, der unterschiedslos „Respekt“ und „Toleranz“ für alle „gewachsenen Kulturen“ praktiziert und diese gegen den anmaßenden „Imperialismus“ der USA in Schutz nimmt. Und es ist unschwer zu sehen, dass Herders Lehre von der in allen Lebensäußerungen eines Volkes sich aussprechenden Eigenart Modell gestanden hat für den modernen, im aktuellen Zusammenhang immer wieder reklamierten Kulturbegriff, der mit der als „elitär“ verunglimpften Hochkultur jeden objektiven Maßstab für das, was Kultur ist und was nicht, verabschiedet, dafür einfach jede mit Regelmäßigkeit stattfindende Lebensäußerung unterschiedslos zur Kultur erklärt, aber den Nimbus des alten Begriffs beibehält, mit der Konsequenz, dass aus einem das Alltagsbewusstsein wie auch die Rechtsprechung beherrschenden Kulturdünkel heraus heute schlecht­hin alles zur Kultur erklärt werden kann: Popsongs als Subkultur, toskanisches Olivenöl als Esskultur, das gewalttätige Agieren von islamischen Ehemännern als traditionelle Kultur und – Gipfel der Perversion! – der europäische Sozialstaat als angeblich gelungene kulturelle Zähmung des Kapitalismus. (11) Herder übrigens war ein erklärter Gegner der gegen Ende des 18. Jahrhunderts verstärkt aufkommenden Rassentheorien, was ihn zwar persönlich ehrt, aber doch nichts daran ändert, dass seine „anti-rassistische“ Lehre dem späteren explizit rassistischen Deutschnationalismus den Weg ebnet.“ – Clemens Nachtmann

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Der „imaginäre Orient“ – Zur Bildgeschichte der Orientalismus in Malerei und Fotografie.

Der fotografierte Orient. Die Praxis der Fotoateliers.

von Tomislav Polic E-Mail: Tomislav.Polic@t-online.de

 

 

 

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1. Einführung

In meiner Arbeit versuche ich aufzuzeigen, welche Rolle die Orientfotografie und deren Hauptproduzenten, die Fotoateliers, bei der Entstehung und Verfestigung des westlichen Orientbildes, gespielt haben.

Das exotische Bild des Orients entsteht zunächst durch die Orientmalerei und mit Hilfe der populären Literatur, wie Geschichten aus 1001 Nacht oder die Abenteuerromane Karl Mays. Demnach sei der Orient eine äußerst fremde, wenn auch „zauberhafte“ Welt: Eine Welt der bunten Farben, Gerüche, exotischen Gewürze, des geheimnisvollen Harems. Die grauenvollen Herrscher, verschleierte Frauen, die die Rolle der unterdrückten Opfer dabei zugeteilt bekommen, komplettieren das widersprüchliche Bild, das die Bewunderung und das starke Überlegenheitsgefühl der Europäer gleichzeitig vermittelt (Abb.1).

Als Eugène Delacroix 1832 nach Marokko reiste, schrieb er begeistert über das Straßenbild von Tanger und Meknès. „Auf Schritt und Tritt gibt es fertige Gemälde, die zwanzig Malergenerationen Glück und Rühm bringen würden. An jeder Straßenecke gibt es Bilder zu malen.“[2]

„Wie schade, dass ich nicht eine Camera obscura von Daguerre hier habe“, stellte wiederum Helmut von Moltke am 10. Juni 1839 bedauernd fest, bei dem Anblick des „wehrhaften Panoramas“ von 4000 Zelten der türkischen Armee am Ufer des Euphrats, noch vor der offiziellen Bekanntgabe der Erfindung der Fotografie. Das Panorama entsprach seinen militärischen Phantasien und hatte mit der Realität nicht viel gemeinsam. Die osmanische Armee war nämlich von Missverhältnissen und Chaos geprägt.[3] Von oben gesehen, ergab sich aber ein harmonisierendes Bild, das auch auf den Zustand der Armee zu übertragen war. Diese Logik der Verfälschung und Selbsttäuschung ist eine der wichtigsten Konstanten in der romantischen Beobachtung und der wissenschaftlichen Forschung von der Seite der westlichen Orientbesucher.

Die Weigerung, die Realität des Orients zu akzeptieren, sei für den amerikanischen in Jerusalem geborenen Literatur- und Kulturtheoretiker Edward Said (1935-2003), ein Ergebnis der kontinuierlichen Verfälschungsarbeit von Wissenschaftlern, Malern, Fotografen und Schriftstellern, denn sie haben gemeinsam erst „den Orient“ hervorgebracht. So sei „Orient“ sowie „Orientalismus“ nicht mehr und nicht weniger als ein Konstrukt. [4]

In seinem 1978 erschienen Buch über den Orientalismus wurde eine bis dahin unvorstellbare Art der Kritik aufgebracht. Das gesamte westliche Konzept des Orients sei pure Erfindung, Jahrhunderte der Orientalistik seien Mittel der Spionage und der Unterwerfung gewesen.

Die von Said erwähnten Wissenschaftler, Schriftsteller, Künstler und Fotografen, sowie Wohlhabende und Abenteurer, versuchten mit ihrer Reise in den Orient von der der modernen Zeiten unterlegenen westlichen Zivilisation, zu flüchten. Diese Reisen, die sie nicht selten in Tagebüchern und Reiseberichten beschrieben, hatten für sie nicht nur einen seelischen, sondern auch einen mystischen Aspekt. Der Orient war für sie nicht nur geografisch sondern auch in metaphysischer Hinsicht das Gegenstück des Abendlandes: wo man den Westen materialistisch, tatbezogen, aktiv, logisch und rational nennen mag, steht der Osten dagegen für Geistigkeit, Weisheit, kontemplative Lebensweise, Metaphysik und Gefühl. Der Orient sollte dem Europäer, sozusagen, eine neue Lebensorientierung schenken.

So stellt sich die Frage ob auf den Fotografien von Fotoateliers ein imaginäres Orient zu sehen sei, oder haben die Fotografen (auch) die Realität der orientalischen Ländern fotografiert? Und weiter: Kann man bei diesen Fotos von „Wirklichkeit“ des Orients sprechen oder sei es ratsamer von einer Stereotypisierung und klischeehaften Darstellungen zu sprechen, in der paradoxerweise allein die ästhetischen Kriterien als wichtig galten.

 

2. Der Orient als Schauplatz der Kämpfe der Weltmächte

Der Begriff Orient (von lat. oriens = „Osten“ bzw. von lat. oriri = „aufgehen, sich erheben“) oder Morgenland bezeichnet kein eindeutig umschriebenes Gebiet. Im Lauf der Geschichte hat das Bedeutungsspektrum dieses Begriffs eine Wandlung erfahren. Orient wird meist weniger in einem politischen oder geographischen, sondern eher in einem religiös-kulturellen Sinne verwendet. Geografisch versteht man als Orient entweder allgemein „Länder des Ostens“ von Nordafrika bis Japan, die islamischen Länder im weitesten Sinne, oder nur die islamischen Kernländer. Oft wurden die Gebiete, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts zum Osmanischen Reich gehörten, und auch Persien, zum Orient gezählt. [5]

Osmanisches Reich bedeutete schon etwa 100 Jahre vor dem Ägyptenfeldzug Napoleons 1798, keine echte Bedrohung für Europa. Die wirtschaftliche Stagnation, die Ausbeutung der Untertanen, die der Finanzierung des Staatapparats diente, trugen zu Auflösungstendenzen im Osmanischen Reich entscheidend bei. Die zunehmende Schwäche des Reiches wirkte mobilisierend für die Europäer, so dass der Konkurrenzkampf zwischen den Briten, Russen und Franzosen um Einfluss im Orient immer offener wurde.

Kurz nach der Französischen Revolution entsteht in Westeuropa ein neues Bürgertum, das mit dem Motto „Freiheit– Gleichheit– Brüderlichkeit“ und dem Aufklärungseifer in die Entdeckung der Welt ging. Darunter waren auch einige herausragende Wissenschaftler wie z.B. Alexander von Humboldt (1769-1859).

Die eigentliche Ägyptenexpedition Napoleons (1798-1801) war als militärische Aktion ein Fehlschlag. Außer 27000 Soldaten, kamen aber auch fast 170 Wissenschaftler mit nach Ägypten: Mathematiker, Astronomen, Ingenieure, Geologen, Chemiker, Zoologen, Geographen, Mineralogen, Konstrukteure, Drucker, Dolmetscher, Arabisten und Künstler.[6]     Somit ging die Zeit der gebildeten Dilettanten zu Ende, es kamen Fachleute derer Aufgabe, die systematische Erfassung der alten Kulturen war. Dazu gehörte z. B. das Landvermessen, das Aufnehmen der antiken Denkmäler und das Bestimmen der Fauna und Flora des Landes.[7]

Die Großpublikation, die daraus entstand, hatte einen enormen Einfluss auf die damalige gebildete Welt. [8]

Erst 1830, 32 Jahre nach Napoleons Feldzug, mit der Besatzung Algiers durch Franzosen, begann schließlich die koloniale Phase. Die imperialistische Politik der Europäer erlebte ihre Krönung Anfang der 1880er Jahren, mit der Besetzung Ägyptens durch Briten und Tunesiens durch Franzosen.

Während der Besetzung wurde auch das westliche Gedankegut importiert, es startete der Prozess der Modernisierung. Der kulturelle Wandel brachte mit sich die Idee der Nation. So wurde plötzlich die Zusammengehörigkeit diverser Gruppen forciert und unter ethnischen, religiösen oder politischen Aspekten untermauert.

Emanzipationsbewegungen, die sich aus diesem Wandel entwickelten, resultierten zwischen 1905 und 1918 mit Aufständen und Rebellionen. Die europäische Hegemonie wackelte immer mehr. Die Angst vor Panislamismus wuchs, während sich die Überzeugung, dass allein die Europäer in der Lage seien im Orient stabile Verhältnisse zu schaffen, als Illusion erwies. Schließlich sollten die orientalischen Länder, durch das Mandatsystem, unter der Aufsicht der Europäer, zur Unabhängigkeit geführt werden. [9]

 

3.     „Orient“ als romantische Erfindung des Abendlandes

3.1   Orient und Fotografie. Eine untrennbare Geschichte

 

Die Fotografie wurde 1838 von Louis Jacques Mandé Daguerre erfunden (1787-1851). Schon zwei Monate nach seiner Erfindung, fuhr der Maler Horace Vernet gemeinsam mit dem Daguerreotypist Fredéric Goupil- Fesquet nach Ägypten und das „Heilige Land“, um dort zu fotografieren. Dieses Unternehmen hatte auch eine symbolische Bedeutung, es wies auf die untrennbare Beziehung zwischen dem Orient und der Erfindung und der Geschichte der Fotografie hin.[10]

Der Erfinder Daguerre war nicht derjenige, der die neue fotografische Technik breiteren Kreisen bekannt gemacht hat, dies gelang dem Physiker und Politiker Dominique Francois Arago (1786-1853), der in einer Rede im Jahr 1839 die Öffentlichkeit von der Möglichkeiten der Fotografie mit diesen Worten überzeugte:

„Um die Millionen und Aber-Millionen Hieroglyphen zu kopieren, die die Außenseiten der Denkmäler von Theben, Memphis, Kamak usw. bedecken, bedarf es Dutzende von Jahren und einer Legion von Zeichnern. Mit dem Daguerreotyp könnte ein Mann diese Aufgabe bewältigen.“[11]

Außerdem benannte Arago die vier Punkte, die Fotografie für die Wissenschaft vordergründlich so wichtig machen: „Aktualität, Nützlichkeit für die Künste, Schnelligkeit und Nutzen für die Wissenschaften.“ [12] Dieses hat sich wohl bis heute nicht geändert.

Das Großformat aus den Anfängen der Ägyptenfotografie, das sich an die Blätter der Maler und Zeichner anlehnt, lässt erkennen, dass sich die Fotografie an der Kunst orientierte. Sie übernimmt aus der Malerei die Schemata für ihre Bildkomposition. Vereinfacht bedeutete das, dass der Bildgegenstand in der Mitte des Bildes steht und sich in einem hellerem Licht als die Umgebung, z. B. Palmen, befindet (Abb.2).

Die Fotografie bedrohte den Berufsmaler, so verschwanden z. B. die Miniaturmaler sehr schnell. Dass „nur schlechte Maler Fotografen werden“, behauptete in einem 1859 verfassten Pamphlet der damals noch unbekannte Dichter Charles Baudelaire (1821-1867). In derselben Schrift schrieb er auch folgendes: „Dadurch, dass die fotografische Industrie die Zuflucht aller gescheiterten Maler wurde, der Unbegabten und der Faulen, hatte diese allgemeine Überfütterung nicht nur Verblendung und Verdummung zur Folge, sondern wirkte wie eine Rache.“ [13]

 

3.2 Fotografie als Beweismittel für die Existenz einer romantischen Illusion

Für das wachsende Interesse an Sitten und Gebräuchen fremder Völker in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts waren die Aufklärung und das Zeitalter der Entdeckungen maßgeblich verantwortlich. Da der Orient doch nicht so unbekannt wie manche andere neuentdeckte Erdteile war, spielten die Vorurteile dabei eine vergleichsweise größere Rolle. Der Orient wurde je nachdem, entweder als exemplarisch barbarisch und rückständig gesehen oder als Vorbild für religiöse Toleranz und verwirklichte Ratio.[14] Genauso kontrovers sind parallel existierende Vorstellungen vom Orient als Bedrohung für die christliche Kultur einerseits, und andererseits als malerisch-anziehende exotische Welt.

Bertram Turner benennt drei Züge, die für das westliche Orientverständnis des 19. Jahrhunderts maßgebend waren: [15]

– realpolitisch bestimmter Imperialismus und Kolonialismus, bekräftigt mit einem europäischen Überheblichkeitsgefühl, das europäische Verhalten dem Orient gegenüber;

–   Bestehen einer wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem Orient. Dazu zählt man außer Sprache und Geschichte auch die Religionswissenschaften, Bibelforschung und Islamkunde;

–   „romantisches“ Bild einer exotisch- bezaubernden Welt. Der Orientale verkörpert den Fremden in der Auffassung der Romantik.

Romantik entstand als Reaktion auf die Vernunft gerichtete Philosophie der Aufklärung und auf die Strenge des durch die Antike inspirierten Klassizismus Im Vordergrund stehen Gefühle wie Sehnsucht, Mysterium und Geheimnis. Dem fortschrittlichen Optimismus der Aufklärung wurde eine verzweifelte Hilflosigkeit gegenüber gestellt. Gegenstand der romantischen Sehnsucht ist das Absolute. Die Sehnsucht nach Absolutem machte exemplarisch den Held Goethes in Die Leiden des jungen Werthers zum Vorbild vieler Jugendlichen am Ende des 18. Jahrhunderts. Manche von ihnen folgten dem jungen Werther sogar in den Tod, sie begingen Selbstmord.

Die Romantiker entwickelten ein mystisch- esoterisch verzerrtes Bild das zwar reale Grundlagen hatte, gleichzeitig aber weit davon entfernt war, um auch nur annährend realistische Vorstellungen des Orients wieder zu geben. Der Literaturtheoretiker und Vordenker der deutschen Romantik Friedrich Schlegel (1772-1829) setzte die Ziele der Orientreisenden entsprechend „hoch“: „Im Orient müssen wir das höchst Romantische suchen.“ [16]

Dieses aus selektivem Interesse entstandene Bild existiert großenteils auch heute noch. Der Orient wird so für eine exotisch- idyllische Welt der Ungezügelten gehalten, eine Welt der unglaublich anziehenden Sinnlichkeit und Lebensfreude, aber auch der barbarischen Wildheit, Grausamkeit – und schließlich der fatalistischen Gelassenheit. Alle diese Eigenschaften sahen die Romantiker in einer engen Beziehung zum Islam, als Totalitärem und statischer Religion. Die Exotik bekam die Aufgabe, die Furcht vor dem Islam in die Faszination umzuwandeln.[17]

In den Augen der Romantiker wurde der Orient zum Abglanz einer vergangenen, imaginären Welt, nach deren Ursprüngen man forschen müsste. Obwohl die Modernisierung und der kulturelle Wandel dabei völlig ignoriert und übersehen wurden, war man paradoxerweise der Meinung, dass die Ausrichtung der westlichen Kultur der einzig mögliche Weg für eine positive Entwicklung des Orients sei. Diese Entwicklung sei wiederum, aufgrund der seit Jahrhunderten unveränderten Zuständen und damit verbundenen Rückständigkeit absolut unmöglich – im Gegensatz zu der Kultur und Religion des dynamischen Westen. Das alles war ein Grund das Orientale an sich, im evolutionistischen Sinne, als unreif zu bezeichnen.[18]

Die Orientalisten beschäftigen sich selten mit dem realen Leben, das überlassen sie den Kaufleuten, Reisenden und Politikern. Manchmal versuchten sie verbreitete Vorurteile historisch zu begründen.[19]

Diejenigen, die es sich leisteten an der europäischen Überlegenheit auch im Ansatz zu zweifeln, wurden „semitischen Volkscharakters“ beschuldigt. Die in der Zeit neuentstandene, dem biologischen Evolutionismus verbundene Wissenschaft, Anthropologie sowie Rassenlehre spielten dabei eine wesentliche Rolle. Das machte sich auch in dem fotografierten Orient sichtbar.

 

3.3 Die ersten Orient – Reisenden, Touristen und Reiseberichte

Es seien Wünsche, Illusionen und Fantasien, wie schon angedeutet, deren Erfüllung die Touristen, und nicht nur sie, im Orient suchten. Jeder Mensch, heißt es beim Sartre, schafft durch seine eigene Wahrnehmung der Welt eine eigene Welt und somit sei für jeden Einzelnen die Vorstellung von der Wirklichkeit eine andere, eine eigene. Die Orient-Fotografen haben mit ihren Fotos einen Orient geschaffen, der nach der allgemeinen Vorstellungen der Europäer geschaffen werden sollte.

Die Produktion von Orientfotografien setzte zumindest zweierlei voraus: man musste eine Kamera besitzen und in den Orient reisen bzw. innerhalb des Orients reisen.

Die Wissenschaftler fotografierten das was gerade modern war, Dinge, die es noch zu untersuchen galt. So waren z. B., eine zeitlang die anthropometrischen Aufnahmen, in denen die Angehörigen anderer Kulturen „vermessen“ wurden, im Mittelpunkt des Interesses.

Gebildete Touristen (die eine Kamera besaßen), waren oft enttäuscht, vor allem von den Monumenten, weil diese schon viele vor ihnen gesehen hatten, und schon 100 Mal zuvor beschrieben worden sind. Die Touristen wollten „wirklich“ etwas Neues entdecken. Für Enttäuschungen wurden die Monumente selbst verantwortlich gemacht und nicht die eigenen Vorstellungen, die verantwortlich für die Enttäuschungen waren.[20] Mit anderen Worten, statt zu erkennen, dass sie die falschen Vorstellungen hatten, entschieden sich die Orientbesucher meistens lieber doch für das Festhalten an einer Lüge. So äußerte sich z.B. der preußische Kronprinz in seinem Tagebuch zunächst in Konstantinopel über die Tatsache empört, dass die Hagia Sofia eigentlich den Christen gehöre, um dann nach der Besichtigung der Grabeskirche auch Folgendes zu bemerken: „Ich fühlte mich durch alles dies bitter enttäuscht, wurde aber außerdem durch das Konglomerat von Kapellen, Altären, Treppen und Gängen so verwirrt, dass mir schließlich ganz schwindlich zu Muth wurde.“[21] Er findet die Nähe zum Straßenleben „unerträglich“, das Besteigen von Türmen, Bergen oder Anhöhen dagegen, stellt ihn eher zufrieden. Damit bleibt er in der Tradition der besonderen Zuneigung der Deutschen, Anblicke von erreichten Höhen mit poetischen Worten zu umschreiben. Einer der wichtigsten Wegbereiter der Touristen, Helmut von Moltke, beschrieb 1836 für seine Mutter die Aussicht vom Galaturm in Konstantinopel, Werner von Siemens schwärmte, als er aus der Ferne auf die Stadt blickte, aus der Nähe sah alles dementsprechend anders aus: „Die Lage Konstantinopels ist himmlisch, die Sophia göttlich, die Stadt selbst und ihr Inhalt scheußlich- voila tout!“[22]

 

Archäologische Forschung und die Popularität früher Reiseberichte in der ersten Hälfte des 19. Jh. förderten Tourismus, mit der Eröffnung des Suezkanals 1869 begann das neue Zeitalter der Reisen in dem Orient. Die erste Gruppenreise nach Ägypten wurde von einem deutschen Geschäftsmann, Carl Stangen, organisiert. Das Reisetagebuch des preußischen Kronprinzen Friedrich Wilhelm entstand in demselben Jahr und wurde sehr populär, genauso wie die Reise Kaiser Wilhelms II 1898 ins „Heilige Land“.

 

Eine klassische Verarbeitung der traditionellen Orientreise sind die „Orientalische Briefe“ von Ida Gräfin Hahn-Hahn:

„Aus der Ferne gesehen hat der Orient für uns jenen majestätischen Zauber, jene imponierende Anziehungskraft, welche die unerschütterliche Ruhe über die bewegliche Unruhe hat. Nichts wünschen, verlangen, erstreben; bei jedem Glücksfall sich fassen durch „Allah Kerim!“(Gott ist groß), in jedem Unglücksfall sich trösten durch „Kismeth!“ (Schicksal), das sieht wie wundervolle geistige Überlegenheit, wie Herrschaft über alle Affekte und Leidenschaften aus, und man staunt über diese erhabenen Naturen.“

Das sei aber leider nicht so, schreibt weiter die Gräfin Hahn­-Hahn, denn die äußere „Rühe der Mohammedaner“ gehe „gern Hand in Hand mit einem gewissen Mangel an innerer Entwicklung“ und leider sei alles eher verlogen.

 

Auch Einzelreisende waren schon von Anfang an dabei: Künstler, Schriftsteller, Abenteurer, Händler, Wissenschaftler und Hobby-Wissenschaftler, Archäologen, Zoologen, Geographen, Sprachforscher, Botaniker etc. Die wollten alle das Unbekannte und Faszinierende sehen, erkunden und davon möglichst „realistisch“ berichten. Manchen wollten gleich wie Orientale unter den Orientalen sein, nicht europäisch wirken. Sie kleideten sich in der Landestracht und gaben sich oft als Armenier oder Muslime aus und glaubten so mehr erfahren zu können. [23]   Das Interesse an Sitten und Gebräuchen und religiösen Verhältnissen unterscheidet diese Reisenden, wie z. B Johann Ludwig Burckhard, Max Freiherr von Oppenheim oder Alois Musil, von einfachen Touristen.[24] Sie suchten aber alle im Orient und bei den Arabern das, was in Europa angeblich verloren gegangen sei – die „Tugenden“ und die „alten Werte“. Dieser Anspruch der gebildeten Europäer müssten die Orientalen erfüllen, es war eine äußerst schwierige und delikate Aufgabe. Die Fotoateliers waren da nachzuhelfen und zu zeigen, dass alles doch immer noch so ist wie in der biblische Zeit.: Sitten, Wohnungen, Kleider und Gebräuche.

Ende der 1880er Jahre fingen auch Laien zu fotografieren an, da sich die Technik entwickelte und die Bedienung der Kameras dadurch vereinfachte. Es konnten plötzlich auch „Schnappschüsse“ erzielt werden. Das bedeutete, dass man auch ohne das Einverständnis der Betroffenen die Aufnahmen von komplexen Handlungsabläufen, von Ritualen, von Prozessionen, Tänzen usw. machen konnte. Außerdem wurden jetzt Bild und Text stärker miteinander verbunden, da zunehmend Verfasser der Reiseberichte, Expeditionsteilnehmer und Forschungsreisende selber die Fotos machten.[25]

 

Zur Begegnung Europas mit fremden Kulturen trugen seit der Mitte des 19. Jahrhunderts auch die Weltausstellungen bei. So war es auch die Wiener Weltausstellung von 1873 mit ihren orientalischen Bauten, die z.B. den Österreicher Maler Leopold Carl Müller anregte, Ägypten (=Orient) als Land und die Orientmalerei als Geldquelle zu entdecken.

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3.3.1 Die Stereophotographie

 

 

Im 19 Jh. war die Stereophotographie sehr populär. Zeitgleich aufgenommene Bilder eines Motivs, ihr Abstand zueinander entsprach dem menschlichen Augenabstand. Mit der Hilfe eines Stereoskops, zeigten die Paare ein räumliches Bild. Die „London Stereoscopic Company“ verfügte bereits 1858 über einer Sammlung von 100 000 Stereobilder und lancierte den Slogan „Keine Familie ohne Stereoskop“ (Abb.3).

Die ägyptischen Pyramiden und die heiligen Stätten Palästinas wurden auf diese Weise einem größeren Publikum bekannt. So konnte man reisen, ohne sein eigenes Zuhause wirklich zu verlassen.

Die Firma Underwood & Underwood wurde spezialisiert, um fotografische Serien zu speziellen Themen zusammenzustellen. Anhand des Begleittextes ist es anzunehmen, dass das Fotopaar „Christenstraße“(Abb.3), der Teil einer solchen Stereobildserie über das „Heilige Land“ war, mit dem Titel „The Holy Land through the Stereoscope“.[26]

 

 

4. Die Praxis des Fotoateliers

 

 

Seit 1850 entstehen überall dort, wo Touristen auftauchten, auch die ersten Fotoateliers.

Derer Besitzer waren Fotografen verschiedener Nationalitäten, gleichzeitig tätig als Produzenten, Händler und Unternehmer.

 

Grundsätzlich kann man die Fotografien der Fotoateliers im Orient in zwei Hauptkategorien unterteilen:

–   Landschaften und Orte (Orient wird topografisch erfasst (Abb.4; Abb.5));

– Szenen und Typen (Aufnahmen mit Genre-Szenen aus dem Leben der indigenen Bevölkerung auf dem Land und in der Stadt, sowie verschiedene orientalische Typen wie z.B. Berber, Beduinen, Araber mit den ihnen typischen Attributen oder mit den Attributen, die man für solche hält (Abb.7;Abb.8).

 

Die Praxis, die sich bis heute gehalten hat, sich als Heimische zu verkleiden und so fotografieren zu lassen, war sehr beliebt bei Touristen. Kleidungsstücke und andere Gegenstände hatte der Fotograf in seinem Studio parat. So konnte sich jeder Tourist nach Lust und Laune verkleiden und verschiedene Trachten kombinieren. Nach Wunsch wurden solche Kostümbilder auch in einem „echt orientalischen Ambiente“ aufgenommen, natürlich auch wieder im Studio.

 

Die Einheimischen wollten sich anfangs nicht fotografieren lassen, da Muslime, Juden und orientalische Christen aus religiösen Gründen Vorbehalte gegen das Porträtieren von Menschen hatten. Mit der Abbildung von Menschen wurden auch magische Vorstellungen verknüpft. Die Bildfeindlichkeit des Orients war aber nie Thema der Fotografie gewesen. Unzugängliche Bereiche, wie das Harem wurden im Studio einfach nachgebaut. [27] Außerdem waren Studioaufnahmen viel unkomplizierter, als die im Freien.

Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts, und das vor allem in der Türkei und in Persien, waren Einheimische zunehmend bereit, nach der Vorstellung der Europäer zu posieren. Arabische Frauen der Ober- und Mittelschicht waren für Fotografen als Modele nicht erreichbar. So arbeiteten Fotografen mit bezahlten Modellen, meist Frauen aus der Unterschicht oder mit Prostituierten. Anstelle der Araberinnen wurden auch Armenierinnen oder selbst Europäerinnen engagiert. Nicht selten fotografierten sie Freunde und Bekannte, sowie produzierten Selbstportraits in entsprechender Kleidung. [28]

Die Gegenstände auf den Bildern wurden aus dem Zusammenhang herausgerissen und hatten schließlich nur eine dekorative Funktion. Die populärsten Motive waren z.B. die verschleierte Frau, Tänzerinnen, Haremszenen, Handwerker und Musikanten, Derwische und Muslime beim Gebet. Die abgebildeten Personen tragen keine Namen, sie dienten der Typisierung.

 

Der Pariser Fotoverlag Lévy et Fils, der seinen Sitz seit 1855 in Paris hatte (damals unter dem Namen Levy et Cie) wurde, mit wechselnden Eigentümern, zu einem der größten Verlage für Reisefotografie um 1900. Wo immer die Touristen ankamen, warteten auf sie die Postkarten und Fotografien mit der Signatur „L.L.“. [29]

Lévy et Fils nahm Abbildungen in den Serien auf, von denen sich manche nur in Details unterschieden. Das Wechselspiel der Abweichungen desselben Motivs entfaltet sich aber nicht als ästhetisch- programmatische Suchbewegung, wie es zu jener Zeit durch die Serie der „Heuhaufen“ von Claude Monet stilbildend geworden ist (Abb.9;Abb.10). [30] Es waren eher die pragmatischen und betriebswirtschaftlichen Gründe, die sie zu diesen Serien von Fotos bewegt haben.

 

 

4.1 Fotostudios in orientalischen Ländern

 

 

Ab den 1860er Jahren, mit der Entwicklung der kommerziellen Fotografie lassen sich in den viel besuchten Städten des Vorderen Orients professionelle Fotografen nieder. Die meisten Studios eröffneten zunächst in Kairo, Alexandria, dann im Beirut und Jerusalem. Mit der Zeit machten sich auch Einheimische, mehrheitlich Christen, vor allem Armenier (wie die Brüder Biraderler), in Konstantinopel als Fotografen selbstständig. Die Motivwahl unterscheidet sich jedoch nicht von den der angereisten Fotografen.

 

Die Fotoaufnahmen aus der Zeit vor 1880 haben ethnographisch wenig zu bieten und wie das oft der Fall ist, erfährt man mehr über den Fotografen und die eigene Kultur als über den Orient. Bei der Gestaltung der Fotos ist der Verzicht auf jegliche Gegenstände mit vermutlich europäischer Herkunft bemerkenswert. Diese hätten die potentiellen Käufer abschrecken können. Leider wurden diese Fotos auch von Ethnologen ziemlich lange für „authentisch“ gehalten.

Der Franzose Felix Bonfils mit seiner Familie betrieb seine Geschäfte in Beirut, Kairo und Jerusalem. In Ägypten ließen sich auch Deutsche, wie die Photographen W. Hammerschmidt, Dittrich und Reiser nieder. Ihre Hauptmotive wurden vorerst Türme, Hügel und Panoramabilder. Diese Fotos hatten die Funktion zu erfüllen, Erinnerungen zu bewahren und Enttäuschungen der Reisenden und Defizite der Reiseziele auszugleichen.[31]

Diese frühen Aufnahmen stammen vor allem von Westeuropäern und waren für das westeuropäische Publikum bestimmt. Um die Enttäuschten zufrieden zu stellen, brauchte man eine künstliche Wirklichkeit: Kulissen mit gemalten Pyramiden, Palmen, Seen und arabischen Architekturen wurden verwandt, um davor die Volkstypen zu präsentieren. Die räumliche Leere der frühen Motive verschwand zunehmend und diese Leere füllte sich mit Personen, Tieren und Gerätschaften. Bald werden die Touristen selbst im Vordergrund stehen und werden sagen: „Ich bin da!“, und wenn sie nach Europa zurückgekehrt sind : „ Ich war dort.“

Die kommerziellen Studios produzierten ihre Fotos als Massenware, so dass es für den Käufer auch nicht von besonderer Bedeutung ist, welcher Fotograf das Foto gemacht hat. Das ist bestimmt auch einer der wichtigsten Gründe dafür, dass es oft ganz schwierig ist, den Autor zu identifizieren. Außerdem produzierten alle Studiofotografen ähnliche Bilder, auch wenn die Lieblingsmotive oder der ästhetische Anspruch sich unterscheiden. Die beiden Fotos, die die Zitadelle von Kairo zeigen, fotografiert von G. Zagnaki (Abb.5) und 10 Jahren später von Pascal Sebah (Abb.11), sind ein gutes Beispiel für die verblüffende Ähnlichkeit der Motive, bzw. für das fehlenden Anspruch auf authentische Darstellung.

 

Genauso ist das wachsende Interesse an Fotografie bei den oberen Schichten zu bemerken. Die Fotografen erledigten Auftragsarbeiten für islamische Machthaber, mit der Prestigesteigerung als Ziel. Auf den Fotos wurden die Machthaber nach eigenem Wunsch, also für Repräsentationszwecke, als modern und fortschrittlich im europäischen Sinne präsentiert.

Inszenierung des „Ursprünglichen“ der Europäer und die Selbstdarstellung der islamischen Herrscher ergaben zwei diametral unterschiedliche, äußerst widersprüchliche Bilder des Orients. Und diese Bilder hatten mit der Realität nichts zu tun.

 

 

4.1.1 Das „Heilige Land“ und biblische Themen und Motive.

Zu den Ländern der Levante im Kontext des Vorderen Orients zählen Syrien, Libanon, das historische Palästina mit Transjordanien. Das zentraler Teil ist das „Heilige Land“.[32]

 

In den 1860er Jahren wurde das „Heilige Land“ für die breite Öffentlichkeit in der westlichen Welt zugänglich. Als Erste kamen die Wohlhabenden, Forscher, Geistliche und Pilger und später auch Touristen, getragen vom Wunsch, biblische Orte selbst zu erkunden. Verbesserte Reisebedingungen, aber auch die Fotografie als neues Medium, zunächst als Informationsträgerin, später als Souvenir, spielten eine wichtige Rolle bei dieser Entwicklung. Schließlich veranstaltete der Engländer Thomas Cook in den 1880er Jahren Gruppenreisen nach Palästina und baute im Land eine eigene Infrastruktur mit Reisebüros und Hotels auf.[33] Der Fotoapparat wurde dabei zum idealen Begleiter der Orientbesucher.

Insbesondere die Stadt Jerusalem, in der sich die Geschichte dreier Weltreligionen, des Judentums, Christentums und des Islam vereinen, ist sozusagen lösgelost von seiner realen Existenz und dient den Touristen und Fotografen als ideale Fläche für die Inszenierungen und Konstruierung jeder Art .[34]

Bevölkerung Palästinas repräsentierte dabei in Kleidung, Sitten, und Gebräuchen angeblich die „frühe Kulturstufe“, die sich seit 2000 Jahren nicht verändert hat und als biblisches Personal für die Inszenierung von biblischen Szenen diente. American Colony, eine der in Palästina wirkenden Missionsgesellschaften, gründete 1898 anlässlich des Palästinabesuchs von Kaiser Wilhelm II. eine eigene Fotoabteilung, die vor allem kommerzielle Ziele verfolgte.[35]

 

Auf den frühen Palästina-Fotos machten sich vor allem die religions-, kulturhistorische sowie archäologische Aspekte des alltäglichen Lebens bemerkbar. Schwer zugängliche Motive, wie auch die „uninteressanten Gegenden“ (aus westlicher Sicht), sind dagegen weit weniger dokumentiert.

 

Hauptziele waren die zentralen Stätten im „Heiligen Land“, erweiterte im Libanon, und in Syrien.

Bereits nachdem Medium Fotografie in Großbritannien und in Frankreich 1839 in Praxis eingeführt worden ist, reisten die ersten Fotografen nach Palästina. Unter den ersten waren die Franzosen Auguste Salzmann, Louis de Clerq und Maxime du Camp, der mit Gustave Flaubert reiste und die Briten Francis Frith und Francis Bedford. Bis zur Erfindung der Handkamera, der ersten Kodakkamera 1888, bedeutete Fotografieren auf Reisen eine umfangreiche Ausrüstung mitführen zu müssen. So beschränkte sich die Zahl der Fotografen zunächst auf einige wenige, die Missionare oder Forscher begleiteten.[36]

Biblische Bestätigung und die zeitlose Romantik der verschleierten Frau, oder die des Beduinenlebens, sind die beliebten Motive der christlich-biblisch sozialisierten Klientel.

Das Zielpublikum war geprägt von der Überzeugung westlicher und christlicher Überlegenheit und dem dazugehörenden fehlendem Verständnis für den fremden Kulturraum und die dort lebenden Menschen.[37]

Die Vorstellung des „himmlischen Jerusalem“ führte im 19. Jahrhundert bei Reisenden oft zu Erschütterung, weil die tatsächlichen Zustände in der Stadt nicht diesen Vorstellungen entsprachen.

 

Der Leipziger Verleger Bruno Hentschel kam nach Jerusalem in den 1890er Jahren und gründete dort eine Firma für Produktion und Vertrieb von Fotografien. Seine Glasdias zeigen eine Vielfalt der Motive. Die Bilder sind im Studio und im Freien, bei Festen und bei der Arbeit entstanden, es sind Portraits und Gruppenbilder der Einheimischen, sowie Abbildungen von Pferden und Kamelen. Die Fotos wirken zwar gestellt, aber nicht überarrangiert (Abb.12). Hentschel fotografierte selbst, kaufte aber auch Aufnahmen anderer Fotografen (Abb.7). [38]

Bei der Auswahl der Motive wurde mit dem biblischen Wissen des Betrachters und Käufers gerechnet. Die klare Bildsprache ermöglichte dem bibelgeschulten Betrachter eine problemlose Deutung der Bildbotschaft. So könnte aus einer Palästinenserin bei dem alltäglichen Gang zum Brunnen, die biblische Figur der Rebekka werden, die erstmals am Brunnen auf Isaak traf (1. Mose 24, 15-28), oder der Schafe hütende junge Beduine (Abb.13) zum Hirten David, dem späteren König Israels (1.Sam 17,15), oder die Fischer aus Tiberias am See Genezareth (Abb.14) zu Jüngern Jesu(Mt 4, 18-22; Mk 1, 16-20, Lk 5, 1-11).

 

Zu großen Veränderungen kam es für die Bevölkerung mit der Rückeroberung der Region durch die Osmanische Regierung Mitte des 19 Jh. Die lokalen Machthaber und die einflussreichen Familien arrangierten sich mit den neuen Verwaltungsstrukturen. Die osmanische Regierung wurde zunehmend abhängig von europäischen Mächten, vor allem von Frankreich und England. Die regionale Wirtschaft wurde nach Interessen der Europäer verändert und Beirut wurde zum Handelszentrum.

 

Eines der bekanntesten und erfolgreichsten Studios wurde 1867 von der französischen Familie Bonfils in Beirut gegründet. Bald eröffneten sie Zweigstellen in Kairo, Alexandria, Jerusalem, Ba’albek und Alais.

Für die kommerzielle Fotografie waren der Alltag und das Umfeld einer abgebildeten Person nicht von größerer Bedeutung. Beschriftungen sind ungenau, Alltägliches wie Kleidung und Arbeit dienen der Inszenierung (Abb.15).

 

Die Vereinigten Staaten waren politisch in der Region nicht sehr engagiert, dementsprechend gab es dort nicht besonders viele amerikanische Fotografen. Das Interesse der Amerikaner am „Heiligen Land“ war aber ununterbrochen und dieses versuchte der amerikanische Verlag Underwood & Underwood zu befriedigen.

Der Verlag wurde von den Brüdern Bert und Elmer Underwood aus Ottawa (Kansas) gegründet und produzierte in den 1890er Jahren und um die Jahrhundertwende Fotoreihen für Palästina und Syrien. Sie vertrieben auch die Stereofotografie. Ab 1882 eröffneten die beiden Brüder weitere Zweigstellen in Baltimore, Toronto und Liverpool und neun Jahre später wurde der Sitz des Unternehmens nach New York verlegt. Ab den 1890er Jahren verlegen sie eigene Produktionen, oder sie ließen andere Fotografen für sich arbeiten. [39]

Die Fotoreihen von Underwood & Underwood waren vor allem für den Bibelunterricht bestimmt. In diesem Bereich waren sie führend und im Jahr 1901 produzierten sie bereits um 25.000 Stereofotografien täglich.

Die Bilder zeigen klassische und biblische Stätten und wurden oft mit einem biblischen Zitat in mehreren Sprachen beschriftet. Die weltweit aufgenommenen Fotoreihen wurden mit ausführlichen Anmerkungen ausgestattet und thematisch eingeordnet, in buchförmigen Kisten, in Kartenmaterial vertrieben. [40]

 

 

4.1.2 Fotostudios in Istanbul

 

 

Istanbul war eine der ersten Städte, die unter britischem Einfluss standen und die eine eigene fotografische Industrie entwickelten. Es lag vor allem an der Nähe zu Westeuropa, was viele Fotografen die Stadt besuchen ließ. Grossteil der Fotos aus Istanbul, wie auch aus anderen nichtwestlichen Städten, machten die Darstellungen der Männer und Frauen mit „typischer“ äußerer Erscheinung oder bei der „typischen“ Beschäftigung. Manche Fotografen setzten ein oder zwei Modelle im Studio ein und stellten sie dar als Vertreter entweder einer ethnischen Gruppe oder bei der Ausübung eines Berufs. Im 19. Jahrhundert wurden solche Fotos in den Verkaufskatalogen in der Kategorie „Typen“ geführt.

Da es im Studio einfach zu eng war und die Lichtverhältnisse sehr schlecht, wurden mehrere Modelle in der Regel draußen fotografiert. Viele Modelle wurden beim Kaffeetrinken, oder bei der Mittagspause fotografiert, so dass der Eindruck von Faulheit entstand.

Während die Darstellungen der Frauentypen aus dem mittleren Osten oft diskutiert wurden, weckte der osmanisch/ottomanische Männer-Typus bei den Kunsthistorikern, sowie bei den Wissenschaftlern, meistens so gut wie kein Interesse. [41]

 

Politisch war Britannien auf einer Linie mit den Osmanen, gegen die Russen. So unterstütze sie militärische, administrative und Bildungs-Institutionen der Osmanen. Sie hatte die führende Rolle bei der Modernisierung und lieferte den Osmanen die modernste Technologie.[42]

Durch die Modernisierung und die Einwanderung der Bevölkerung aus den Gebieten, die den Osmanen verloren gegangen sind, wurde die traditionelle, soziale Struktur der Bevölkerung bestehend aus Aristokratie, Kaufleuten, Bauern und Arbeitern vernichtet. Die neue bürokratische und Militärelite, gemeinsam mit der Klasse der christlichen handelstreibenden Minderheit kommt in Besitz eines großen Teils des Kapitals. Diese Gruppe zeigte ihre prowestliche Orientierung indem sie sich westlich kleidete. Auf der anderen Seite kleideten sich die Verlierer der Modernisierung weiterhin traditionell. Die osmanischen Studios, die in dieser Zeit entstehen, konkurrieren auf dem Markt den reisenden britischen Fotografen.

Nach Ayshe Erdogdu, dienten die in diesen Studios entstandene Fotos unter anderem der Idee von der „komparativen sozialen Evolution und unterstützten die Idee der Überlegenheit der industrialisierten, Angelsächsischen, protestantischen Welt über den Rest der Menschheit, der durch Rückständigkeit“ gekennzeichnet sei. Die kolonialen Machtverhältnisse machen sich durch die pittoreske, sehr anschauliche Darstellung des Orients sichtbar.[43]

 

Von Basile Kargopoulo stammt das Foto „Costumes kurdes“, eine Studie mit zwei Kurden aus dem Jahr 1880 (Abb.16). Hier wird die Darstellungsform der englischen Illustratoren der ersten Hälfte des 19 Jahrhundert von osmanischen Fotografen übernommen. Es sind zwei Personen dargestellt. Eine von beiden, ein kunstvoll gekleideter Stammesangehöriger, sitzt auf dem Boden im Profil, während sich der andere an Pappmaché anlehnt und den Betrachter anschaut. Die inszenierte Umgebung ist eindeutig nicht städtisch. Die Komposition übernimmt Kargopoulo von eine Lithografie von Frederik Schoebrl (1771-1853) aus dem Jahr 1821, die kurdischen Kostüme aus zwei Perspektiven zeigt. Nicht selten übernahmen Fotografen Kompositionen und Motive aus anthropologischen Studien der Illustratoren. Erdogdu sieht in der Haltung der Figuren auch einen möglichen Hinweis auf Homosexualität der Dargestellten. [44]

 

Der Schwede Guillaume Berggren (1835-1920) betrieb ein Studio in Konstantinopel. Sein Foto aus dem Jahr 1880 (Abb.17) zeigt einen jungen Türken auf „unwestliche Art“ auf dem Bett sitzend, ein Bein unter dem anderen versteckt. Er ist umringt von billigen Gegenständen, die für den täglichen Gebrauch bestimmt sind und die Gewohnheiten der Türken assozieren sollen: eine Wasserpfeife, ein Glas mit Wasser und eine Tasse Kaffee auf einem kleinen, exotisch gestalteten Tisch. Die Perlenkette in seiner linken Hand und der Kuran, der aus seinem Hemd rausguckt, deuten darauf hin, dass er vor hat zu beten. Alles, was er für das lange und meditative Gebet benötigt ist in greifbare Nähe.

Der Türke schaut lethargisch, frontal zum Betrachter. Der Eindruck von Trägheit und Lethargie wird verstärkt durch den eintönigen Hintergrund und die Kleidung.

Dieselbe Trägheit kann man auch bei dem Foto von Sébah & Joallier, „Der türkische Bauer raucht narguielé“ (um 1880) beobachten (Abb.18). Der alte Verkäufer sei in der „religiös motivierten Passivität, in jämmerlichen Zustand“ dargestellt, so Erdogdu. Dieser Zustand wird mit Hilfe der dramatischen Beleuchtung erreicht. Als Grund für den neuen, veränderten Blick des Westens auf die Türken, könnte man die Folge des Triumphs der Industrialisierung, eines Sieges des Westens deuten. Der „türkische Bauer“ ist „nicht mehr stolz und energisch wie noch im 18. Jahrhundert“.[45]

 

Die Studios Abdullah Frères (in Istanbul von 1850 bis 1920) gründeten die drei armenischen Brüder Biraderler in Konstantinopel und Kairo. Das Foto „Barbiers turcs“(ca.1880) zeigt eine Gruppe von Barbieren und den Kunden im Schatten eines Baums (Abb.19). Es dokumentiert verschiedene Aspekte des Berufs. Im Vordergrund sieht man zwei Barbiere und ihre Kunden. Einer ist gerade dabei, mit dem Rasieren anzufangen, während sein Kollege, rechts im Bild, dem Kunden die Ergebnisse seiner Arbeit zeigt. Der Kunde hält einen Spiegel in der Hand. Ganz rechts sieht man den dritten Barbier, der auf die Arbeit wartet. Links, hinter dem leeren Stuhl sieht man einen Mann stehen. Was er dort macht ist unklar, vielleicht posiert er für das Bild oder beobachtet das Geschehen. Die zerrissene Kleidung der Barbiers, die einfachen Stühle, der Bretterhaufen im Hintergrund deuten auf eine nicht besonders gute wirtschaftliche Lage in der Stadt hin.[46]

Sei es inszeniert oder nicht, es entsteht der Eindruck der Natürlichkeit einer Momentaufnahme. Dieses Foto ist somit eine Ausnahme in den zeitgenössischen Darstellungen des Orientalen und ihrer Beschäftigung.

 

Erdogdu erwähnt das Bild „Barberos en el Puente de Sarranos“(1890) von Lucien Levy als mögliche Vorbild für diese urbane Darstellung der Barbiers.

 

 

4.1.3 Ägypten

 

 

Viele Künstler machten zuerst in Ägypten vor Ort die Skizzen. Zu Hause, im heimischen Atelier, malten sie dann die Ägyptenbilder. Die meisten legten großen Wert auf eine exakte Wiedergabe der ägyptischen Architektur und der Landschaft.[47] Diese Bestrebungen zeigen die drei Darstellungen des Mausoleums des Sultans al-Asraf qait Bay, entstanden zwischen 1837-1873 deutlich (Abb.20,21,22).

 

Der aus Ljubljana (Laibach) stammende österreichische Fotograf Christian Paier (1835-1895) war einer der früh zugereisten Fotografen in Ägypten Er betrieb in den 1860er und 1870er Jahren ein Fotostudio in Kairo.[48]

Die ersten großen Fotoberichte stammen von Maxim Du Camp(aus dem Jahr 1852) und Francis Frith (1856).

Einige wichtige und erfolgreiche Fotoateliers in Ägypten von 1870 bis 1890 waren:[49]

 

–   die schon erwähnten Brüder Biraderler, mit ihrem Hauptstudio in Konstantinopel, und von 1886 bis 1899 einem Zweitstudio in Kairo;

–     die Gebrüder Zagnaki, aktiv von 1870 bis 1885 in Ägypten;

–   fast überall im Orient präsent war Felix Bonfils (1831-1885). Sein Hauptstudio war in Beirut, Zweitstudio in Jerusalem, Baalbek, Alexandria und Kairo. Bildangebot umfasste 1871 mehr als 15.000 Negative;

– Antonio Beato (?-1906), Studios in Kairo und Luxor, war teilweise für die ägyptische Antikenverwaltung zuständig;

­–   Pascal Sebah (1823-1890), Studio in Konstantinopel, Zweitstudio in Kairo;

­– Hippolyte Arnoux, Studio in Port Said, war besonders im Bereich des 1869 eröffneten Suezkanals tätig.

 

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts dauerte die Reise von Alexandria nach Kairo noch über zwei Monate, 1856 nur noch drei Wochen. Verblüffenderweise wurden die meisten Reisenden schon in Alexandria gleich zum ersten Mal richtig enttäuscht. Die Stadt war nämlich viel zu europäisch und gar nicht orientalisch. Das könnte auch die Erklärung dafür sein, dass es verhältnismäßig wenige Bilder von Alexandria gibt.

Die Reise führte weiter nach Kairo und dort gab es endlich den Orient, den sie erwartet haben – mit zahlreichen Basaren und vielen Moscheen.

 

Wie in Jerusalem oder in Istanbul wurden auch in Ägypten die Straßenszenen-Fotos in Studios sorgfältig nachgestellt. Dieses wird besonders auf Fotos deutlich, auf denen verschiedene Gruppe von Menschen vor dem gleichen Hintergrund zu sehen sind(Abb. 23,24).

Auch die Fotos mit angeblichen Angehörigen verschiedener Volksgruppen, die die ethnische Vielfalt Ägyptens zeigten, hatten einen hohen Kurs bei den Touristen [50]

Die Touristen wollten Bilder von ihnen bekannten Sehenswürdigkeiten und keine individuellen Aufnahmen mit künstlerischem Anspruch mit nach Hause nehmen. Außer der obligatorischen Einzel- und Gesamtansichten der Pyramiden von Gizeh, wurden auch der Aufstieg und Abstieg von der Cheops-Pyramide zu einem sehr beliebten Motiv (Abb.25).

 

 

4.1.4 Fotostudios in Italien, Spanien und England. Einige Beispiele

 

 

Einer der wichtigsten Fotografen in Italien war Carlo Ponti (1820- 1893), der in Malta, Venedig und Aden fotografierte. Die Unterschiede zwischen den Berufsgruppen werden auf seinen Fotos durch die Kleidung unterstrichen. Während z. B in den Katalogen von Sébah & Joallier überhaupt keine Fotos von Kindern vorkommen, wurden in Italien die mittellosen Straßenkinder, nicht selten auch in obszönen Posen, fotografiert.[51]

 

In Spanien wurden für Fotos gerne die Ärmsten ausgesucht. Anders als in orientalischen Ländern kam es vor, dass ein Mann und eine Frau in Interaktion, in einer Kommunikation gezeigt wurden.[52]

 

In England sind die “unverbesserlichen Repräsentanten der Unterschicht, die nicht arbeiten wollen“ mit den Orientalen gleichgestellt worden. Denn auch die Orientalen faulenzen den ganzen Tag beim Tee oder Kaffee, ähnlich wie die Armen in London. „Ihr Glück warte auf sie bei dem Prophet“, diese und weitere Thesen mit rassistischen Inhalten, veröffentlichte Henry Mayhew in der Studie über die Londoner Unterschicht „London Labour and the London Poor”(1851), einem Werk, das die „wissenschaftlichen Theorien“ von der Überlegenheit des Christentums und der weiße Rasse beweisen sollte.[53]

Die Fotografen, genauso wie die Wissenschaftler und Schriftsteller, halfen dabei, die Stereotypen von Trägheit, Faulheit, Armut, irrationalem Denken und Homosexualität der Orientalen, zu verbreiten. Selten oder nie wird ein Mensch gezeigt, der etwas produziert. Es sind häufig die Verkäufer oder Menschen beim Ausüben von minderwertigen Berufen.

 

 

4.2 Lehnert & Landrock. Geschichte eines Fotoateliers[54]

 

 

Der Österreicher Rudolf Franz Lehnert aus Böhmen (ab 1919 Tschechoslowakei) und der Deutsche Ernst Heinrich Landrock aus Sachsen, beide Jahrgang 1878, haben sich 1904 in der Schweiz kennen gelernt und beschließen noch im gleichen Jahr gemeinsam nach Tunis auszuwandern, um dort ein Photoatelier zu gründen.

Ein Jahr davor entdeckte Lehnert während einer Reise zu Fuß durch Tunesien seine Leidenschaft für das „geheimnisvolle Morgenland und den Zauber des Orients“.

Landrock, der später die Geschäftsführung übernehmen wird, erkannte schnell, dass man aus der „Suche nach dem Bild des Orients“, auch „echte“ Gewinne machen und das Märchenhafte und Zauberhafte selbst produzieren könnte.

Lehnert reist und fotografiert durch Tunesien, Landrock kümmert sich ums Geschäft des Ateliers, das sich in der Avenue de France, die Hauptstrasse in Tunis, befand. Akte, Portraits und Landschaftsbilder, die Lehnert und Landrock produzieren, finden bald viele Kunden in Europa und die Geschäfte laufen gut.

 

Ein erheblicher Teil der Fotos von Lehnert & Landrock macht die erotische Fotografie aus. In Europa galt Aktfotografie damals entweder als unseriös und nicht salonfähig oder als wissenschaftlich getarnt. Das Bild des Orientalen als triebhaften, moralisch inferioren Wesen wurde dagegen positiv aufgenommen.[55]

 

In der Zeit, in der Lehnert in Tunesien und Algerien fotografierte(1904-1914), steht Tunesien schon unter dem französischen Protektorat. Die Veränderungen der Modernisierung brachten vor allem Enttäuschungen mit, denn „pittoresk“ war in Tunesien plötzlich fast nichts mehr. Lehnert konzentriert sich zunehmend auf das vermeintlich Unveränderbare, so zeigen die Bilder z.B. den „Zauber der Oasen“ oder die „Unendlichkeit der Wüste“. Die Darstellung der Tozuer Oase (Abb.26) ist ein „verzaubertes“ Bild, wie aus dem Bilderbuch. So stellt man sich gerne eine „echte“ Oase vor.

 

Die Bilder werden in München und Leipzig verlegt und fast überall in der Welt verkauft. Lehnert und Landrock wohnen beide in einem prachtvollen arabischen Anwesen in der Altstadt, das zusätzlich auch als Kulisse für Lehnerts Aufnahmen dient.
Nach dem 1. Weltkrieg gründen Lehnert & Landrock den Orient Kunst Verlag, mit Sitz in Leipzig und können ihre Fotografien wieder vertreiben.

Nach längeren Schaffenspausen, bereist Lehnert 1923 den Nahen Osten, Ägypten, Palästina und Libanon. 1924 lassen sich beiden in Kairo nieder. Ägypten ist unter dem britischen Protektorat. Trotz Abkommen über eine ägyptische Unabhängigkeit, herrscht die Ordnung des Britischen Empire.

Hier einige Fotos aus dieser Phase:

 

–   Die Pyramiden von Giseh während des jährlichen Hochwassers (Abb.27)

Ein Landschaftspanorama, in drei Teile unterteilt, inszeniert als geheimnisvolle, fantastische Landschaft.

­–   Heimkehr von der Feldarbeiten, Nil-Delta (Abb.28)

Das heimkehrende Bauernpaar wird hier als Josef und Maria inszeniert, in der biblische Szene „Die Flucht nach Ägypten“.

Die Darstellung zeigt meist Maria dem Betrachter zugewandt, mit dem Jesuskind in ihren Armen, auf einem Esel sitzend und Josef zu Fuß, die Zügel in der Hand. Auf seltenen Darstellungen reitet die Gottesmutter nicht, sondern sie geht mit dem Jesuskind in den Armen neben bzw. hinter Josef her, oder das Christuskind sitzt auf den Schultern Josefs.

 

Als Lehnert 1923 nach Palästina kommt, gehört es schon nicht mehr zum Osmanischen Reich. Er hat dort die Aufgabe, „die Archive mit biblischen und christlichen Bildern zu füllen“. Bis dahin wurde der Okzident mit Bildern von Félix Bonfils versorgt, der seit 1867 in Beirut ansässig war.

Hier zwei Beispiele aus dieser Phase:

Das Haus der Samariterin (Abb.29) und die Straßenszene aus dem Arabischen Viertel in Jerusalem (Abb.30).

 

Trotz der Bemühungen und der verstärkten Kommerzialisierung, laufen die Geschäfte nicht mehr so gut wie vor dem Krieg. So eröffnen die beiden 1930, neben der Großhandlung, einen Laden für Postkarten und Reproduktionen. Noch im gleichen Jahr verlässt Lehnert die Firma und geht zurück nach Tunis, wo er ein Fotostudio für Portraitfotografie betreibt. Lehnert stirbt 1948.

Landrock verkauft 1938, wie auch Lehnert Jahre zuvor, seine Anteile an der Firma an seinen Stiefsohn Kurt Lambelet und geht nach Deutschland zurück. Er lebt in Süddeutschland und später in der Schweiz. Er stirbt 1966.

Der Laden in Kairo, inzwischen zu einer Buchhandlung mit Verlag angewachsen, übersteht die Schwierigkeiten während des 2. Weltkrieges und existiert heute noch, allerdings mit einem veränderten Verlagsprogramm.

Die Fotoplatten befinden sich heute im Musée de l’Élysée in Lausanne.
5.  Schlussfolgerung. Pyramiden, unendliche Weite, Beduine und der Tod

„Erschüttert und beleidigt sein“, das sind die Gefühle, die durch die Literatur über die Orientfotografie geistern, und die auch in meiner Hausarbeit oft genug vorkommen. Wenn man die Problematik der Fotostudios im Orient verstehen möchte, ist es ratsam die Ursachen dieser Enttäuschung herauszufinden. Und die sind in der „Idee“ vom romantischen Orient zu suchen. So ist die Beziehung der Europäer zum Orient als Platonische zu verstehen: für die Europäer war es die Idee des Orients das Eigentliche und nicht der real existierende Orient. Die romantische Sehnsucht nach dem Orient musste befriedigt werden.[56]

 

Die Dichter und Schriftsteller, die Fotografen und Touristen kamen und sie alle suchten im Orient ihre romantische Landschaft und Menschen. Es war dabei für sie völlig unwichtig gewesen, dass die realen Menschen mit dieser Vorstellung wenig gemeinsam hatten. „Moralisch inferiore Orientale“ und „der edle Wüstensohn“ sind dabei nur auf den ersten Blick ein Wiederspruch. Sie sind beide, Teile einer einzigartigen Vorstellung. In Wirklichkeit, scheint es mir, seien die Menschen des Orients vor allem praktisch veranlagt. Denn, die betrachten die Welt mit den Augen und dem Verstand des Kaufmanns, von Romantik ist da nicht viel zu spüren.

Viel mehr hatten sich die Menschen dort dem Bild des Westens relativ schnell angepasst. In erster Linie weil sich die Anpassung lohnte. Ein weiterer Grund könnte die Bereitschaft sein, die neue Identität als eine Art Geschenk anzunehmen. Viele Menschen haben nämlich gar keine richtige Identität und nehmen gerne das angebotene Klischee als das Eigene an. Und die Romantiker hatten einige parat. Die Phänomene des Faschismus oder heute des Islamismus, sind die bösen Beispiele für die Bereitschaft, das eigene Leben in der verlogenen, kitschigen, lebensfremden Vorstellungen zu leben. Die Politik und die Medien kreieren eifrig diese Bilder. Und Menschen tun das, was sie gut können, sie passen sich an, unabhängig davon, ob das Bild, das sie plötzlich darstellt, positiv oder negativ geprägt sei.

 

So waren die Fotoateliers im Orient im Dienste der Verwirklichung des Traums des westeuropäischen Bürgertums, eines Traums von einer Welt, die vor 2000 Jahren existiert hätte und immer noch ganz unverändert bleiben sollte. Dabei wurde die Realität einfach ausgeblendet. Die Fotografen zeigten lieber die Ruinen eines vergangenen Lebens, Überreste. Ihre Bilder zeigten viel öfter und lieber das Unbewegliche, den als Monument oder Mensch getarnten Tod als das Leben und die Bewegung.

 

Das Bürgertum, als Klientel für die Produkte der Fotoateliers, „enttäuscht“ von der eigenen Umgebung, „Europamüde“, ging auch selber gerne in eine Welt, die sie als „verzaubert“ erleben möchte, um von diesem fantastischen „Müdigkeitsgefühl“ los zu kommen. Dort wurde dann alles so fotografiert und zurecht gemacht, als wäre man in einem Traum. Dabei vergisst der Romantiker gerne, dass es sich in „seiner“ Traumwelt um lebende Wesen handelt, und nicht um die Geister aus 1001 Nacht. Denn der Romantiker ist fasziniert von der Ruine und von der Pyramide, von dem Beduinenleben und von der unendliche Weite, von der Vergangenheit, der Wüste und dem Tod. Die Menschen interessieren ihn nicht, er ist ein Feind des Lebens.

 

Randgruppen wurden in der Regel nicht berücksichtigt, so sind z.B. die Leprakranken, Bettler und Krüppel nur dann abgelichtet worden, wenn die Zeichen der Rückständigkeit des Orients gebraucht wurden. Als indirekte Strebung ist die Legitimierung des Kolonialismus erkennbar.

Die realen Machtverhältnisse waren nie ein Thema der Orientfotografie und man kann sagen, dass die Zeugnisse zur Geschichte des Kolonialismus völlig fehlen. Während die orientalische Grausamkeit, wie die Bastonade (Abb.31), gerne und häufig dargestellt wurde, die Gewalt von der Seite des Westens war kein Thema bei den Fotografen.

Insgesamt scheint die Zuordnung der abgebildeten Personen zu ethnischen oder religiösen Gruppen bei den Lehnert & Landrock öfter zu stimmen als bei ihren anderen Kollegen, die Bilder schafften, die viel zu oft von Unkenntnis, Gleichgültigkeit oder gar bewusster Fälschung zeugen. Fotos mit gefälschten Daten wurden nicht selten für mehrere Publikationen benutzt und mit neuen, „passenden“ Informationen versehen. Die Fotografen hatten oft nur oberflächliche Kenntnisse über die ethnischen Verhältnisse. Schon die Unfähigkeit differenziert zu betrachten, deutet auf die Überheblichkeit hin.

 

Die herrschende Meinung über Menschen im Orient druckt der Zeichner und Fotograf Richard Buchta in die Worte aus. Er sagte folgendes über die Städter in Ägypten:

„Halsstarrigkeit, Trägheit, und Sinnlichkeit seien ihre charakteristischen Schattenseiten.“ Der Ägypter sei auch „lärmend, verschwenderisch mit Fluchworten und sehr wenig zu Wahrheit geneigt“.[57]

 

Zum Glück boten die Panoramen die sichere Entschädigung für den Mangel an Poesie. Aus der Weite sieht man nichts Konkretes. Das Leben bedeutet die Realität, und die ist so gut wie nie wirklich romantisch. Die Harmonie, die man im Orient suchte, war nur auf den erhobenen Positionen zu finden, wie z.B. auf dem Galaturm in Konstantinopel, den Hügeln von Jerusalem oder der Zitadelle von Kairo. Die Panorama-Ansicht bietet die Vollkommenheit, die Übersicht und – das ungestörte Ausleben von mitgebrachten Fantasien.

Die westlichen Wissenschaftler, Künstler, Fotografen haben gemeinsam, auch wenn sie jeder für sich daran gearbeitet haben, das Bild des Orients geschaffen. Die Religionswissenschaftler halfen dabei nach, denn sie suchten eifrig nach den Orten an dem angeblich das geschah, was in der Bibel beschreiben ist.

 

Es bleibt noch festzustellen, dass die Fotoateliers mit ihrer bewussten Inszenierung des Orientbildes, maßgeblich an den Vorstellungen der Europäer vom Orient mitgewirkt haben. Das idealisierte Orientbild, das die Reisenden mit sich brachten, wurde gesucht. In der vermeintlich abgebildeten „Realität“ fehlt es am häufigsten an Realität.

Und was nicht weniger wichtig ist: das Bild, das die im Orient lebenden Menschen von sich selbst hatten, wurde gleich mitgeändert.

 

 

 

 

 

 

Literaturverzeichnis:

 

 

Altenmüller, Christiane u. Hartwig, Im Spiegel der Zeit- Ägyptenfotos aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, in: Köpke, Wulf und Schmelz, Bernd (Hg.):Mit Kamel und Kamera. Historische Orient-Fotografie 1864-1970 (Mitteilungen aus dem Museum für Völkerkunde Hamburg, Neue Folge, Band 38)Hamburg 2007, S. 377-401

 

Dewitz, Bodo v.: An den süßen Ufern Asiens. Ägypten – Palästina – Osmanisches Reich. Reiseziele des 19. Jahrhunderts in frühen Fotografien. Ausstellungskatalog: Agfa Foto- Historama im Wallraf- Richartz- Museum/Museum Ludwig Köln, Köln 1988.

 

Dewitz, Bodo v.: Der „Orient“ in Malerei und Fotografie des 19. Jahrhunderts, in: Pohlmann, U./Prinz von Hohenzollern, J.G. [Hrsg.]: Eine neue Kunst? Eine andere Natur. Fotografie und Malerei im 19. Jahrhundert, Ausstellungskatalog, München 2004.

 

Epstein, Alf-Thomas, Erfassung und Erschließung von Orient-Fotografien im Museum für Völkerkunde Hamburg (1864-1970). Eine Einleitung, in: Köpke, Wulf und Schmelz, Bernd (Hg.):Mit Kamel und Kamera. Historische Orient-Fotografie 1864-1970 (Mitteilungen aus dem Museum für Völkerkunde Hamburg, Neue Folge, Band 38)Hamburg 2007, S.23-32

 

Erdogdu, Ayshe, Picturing alterity. Representational strategies in Victorian type photographs of Ottoman men, S.107-124.

 

Favrod, Charles-Henry: Lehnert & Landrock. Orient 1904-1930. Heidelberg 1988.

 

Germer, Renate, Bilder aus Ägypten, in: Köpke, Wulf und Schmelz, Bernd (Hg.):Mit Kamel und Kamera. Historische Orient-Fotografie 1864-1970 (Mitteilungen aus dem Museum für Völkerkunde Hamburg, Neue Folge, Band 38)Hamburg 2007, S.403-417

 

Herbstreuth, Peter, Nicht der Fotograf, der Apparat hat es gesehen. Die Sammlung Lévy et Fils im Museum für Völkerkunde Hamburg, in: Köpke, Wulf und Schmelz, Bernd (Hg.):Mit Kamel und Kamera. Historische Orient-Fotografie 1864-1970 (Mitteilungen aus dem Museum für Völkerkunde Hamburg, Neue Folge, Band 38)Hamburg 2007, S.457-474

 

Khemir, Mounira, The Orient in the Photographers’ Mirror, in: Benjamin, Roger (Hg.): Orientalism. Delacroix to Klee.The Art Gallery of New South Wales 1997, S.188-197

 

Kühnel, Ernst (Hg.), Nordafrika. Aufnahmen von Lehnert & Landrock, Berlin 1924.

 

Lederbogen, Jan, Von den technischen Schwierigkeiten des Fotografierens in südlichen Ländern, in: Köpke, Wulf und Schmelz, Bernd (Hg.):Mit Kamel und Kamera. Historische Orient-Fotografie 1864-1970 (Mitteilungen aus dem Museum für Völkerkunde Hamburg, Neue Folge, Band 38)Hamburg 2007, S.59-82.

 

Perez, Nissan N.: Visions d’Orient/ Bilder vom Orient, Jerusalem 1995.

 

Rosenthal, Donald A.: Orientalism. The Near East in French Painting 1800-1880. Rochester 1982.

 

Reimer, Jana C., Vertraut und unbekannt- das „Heilige Land“. Die Levante in Fotografien des 19. und frühen 20 Jahrhunderts, in: Köpke, Wulf und Schmelz, Bernd (Hg.):Mit Kamel und Kamera. Historische Orient-Fotografie 1864-1970 (Mitteilungen aus dem Museum für Völkerkunde Hamburg, Neue Folge, Band 38)Hamburg 2007, S.337-376.

 

Sui, Claude W, Die Reise ins heilige Land und die Photographie im 19 Jahrhundert, in: Alfried Wieczorek und Claude W. Sui (Hg): Ins Heilige Land. Pilgerstätten von Jerusalem bis Mekka und Medina. Heidelberg 2006, S. 8-13.

 

Turner, Bertram, Der Orient im „Objektiv“. Von der Genrefotografie zum ethnographischen Blick, in: Theye, Thomas(Hg.):Der geraubte Schatten. Die Photographie als ethnographisches Dokument, München 1989, S. 204-243.

 

 

Abbildungsverzeichnis:

 

Abb.1 J.M, Wittmer, An den süßen Wassern Asiens, Gemälde 1837, Neue Pinakothek München

Abb.2 Die Chephrenpyramide von Gizeh nach der Überschwemmung, Pascal Sebah, Gizeh, Ägypten, um 1874

Abb.3 Christenstraße in Jerusalem, Underwood &Underwood, Jerusalem, Palästina, 1900, in: Mit Kamel und Kamera, S.73

Abb.4 Sphinx, Henri Bechard, Ägypten 1887

Abb.5 Zitadelle von Kairo, G. Zagnaki, Ägypten

Abb.6 Wahrsager, Lehnert und Landrock, Kairo, Ägypten

Abb.7 Beduinenscheich aus Palmyra, Felix Bonfils(Sammlung Bruno Hentschel), Syrien, 1876-1885

Abb.8 Wechselstube, Lehnert und Landrock, Tunis, 1904-1914

Abb.9 Grainstacks at the End of the Summer, Morning Effect, Claude Monet 1890, Öl auf Leinwand 60 x 100 cm, Musée d Orsay, Paris, Frankreich

Abb.10 Grainstacks, White Frost Effect, Claude Monet 1889, Öl auf Leinwand, Hill-Stead Museum, Farmington Connecticut, USA

Abb.11 Zitadelle von Kairo, Pascal Sebah, Ägypten

Abb.12 Arabische Frauen bei der Herstellung von Tonöfen, unbekannter Fotograf (Sammlung Hentschel), Palästina, 1890er?

Abb.13 In den kargen Bergen Palästinas, Resolute World Cruise, Palästina, 1928

Abb.14 Ortsansicht von Tiberias, Underwood &Underwood, Palästina, 1900

Abb.15 Bethlehemitin, unbekannter Fotograf, Syrien/Palästina, 1870er-1880er

Abb.16 Costumes kurdes, Basile Kargopoulo, Istanbul, um 1880

Abb.17 Ohne Titel (Junger Türke), Guillaume Berggren, um 1880, Istanbul

Abb.18 Paysan turc fumant le narguilé, Sébah &Joaillier, um 1880, Istanbul

Abb.19 Barbiers turcs, Abdullah Frères, Istanbul, um1880

Abb.20 (Oben) Mausoleum des Sultans al-Asraf qait Bay, David Roberts, Lithografie, 1837

Abb.21 (Mitte) Mausoleum des Sultans al-Asraf qait Bay, Wiliam Henry Bartlett, Stich, 1850

Abb.22 (Unten) Mausoleum des Sultans al-Asraf qait Bay, Pascal Sebah, Foto, 1873

Abb.23 Orangenverkäuferinnen, Pascal Sebah, Ägypten, um 1875, in: Mit Kamel und Kamera, S.408

Abb.24 Verkäufer von Zuckerwaren, Pascal Sebah, Ägypten, um 1875, in: Mit Kamel und Kamera, S.409

Abb.25 Abstieg von der Cheopspyramide in Gizeh, Pascal Sebah, Gizeh, Ägypten, um 1875

Abb.26 Tozuer Oase, Lehnert und Landrock, Tunesien

Abb.27 Die Pyramiden von Giseh während des jährlichen Hochwassers, Lehnert und Landrock, Giseh, Ägypten

Abb.28 Heimkehr von der Feldarbeiten, Lehnert und Landrock, Nil-Delta, Ägypten

Abb.29 Das Haus der Samariterin, Lehnert und Landrock, Palästina

Abb.30 Straßenszene aus dem Arabischen Viertel in Jerusalem, Lehnert und Landrock

Abb.31 Bastonade, Armin T. Wegner, Iran um 1929

 

 

 

 

 

Abbildungen:

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Abb.1 J.M, Wittmer, An den süßen Wassern Asiens, Gemälde 1837, Neue Pinakothek München

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Abb. 2 Die Chephrenpyramide von Gizeh nach der Überschwemmung; Foto: Pascal Sebah, Gizeh, Ägypten, um 1874

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Abb.3 Christenstraße in Jerusalem, Underwood &Underwood, Jerusalem, Palästina, 1900, in: Mit Kamel und Kamera, S.73

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Abb.4 Sphinx, Henri Bechard, Ägypten 1887

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Abb.5 Zitadelle von Kairo, G. Zagnaki , Ägypten

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Abb.6 Wahrsager, Lehnert und Landrock, Kairo, Ägypten

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Abb.7 Beduinenscheich aus Palmyra, Felix Bonfils(Sammlung Bruno Hentschel), Syrien, 1876-1885

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Abb.8 Wechselstube, Lehnert und Landrock, Tunis, 1904-1914

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Abb.9 Grainstacks at the End of the Summer, Morning Effect, Claude Monet 1890, Öl auf Leinwand 60 x 100 cm, Musée d Orsay, Paris, Frankreich

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Abb.10 Grainstacks, White Frost Effect, Claude Monet 1889, Öl auf Leinwand, Hill-Stead Museum, Farmington Connecticut, USA

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Abb.11 Zitadelle von Kairo, Pascal Sebah, Ägypten

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Abb.12 Arabische Frauen bei der Herstellung von Tonöfen, unbekannter Fotograf (Sammlung Hentschel), Palästina, 1890er?

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Abb.23 Orangenverkäuferinnen, Pascal Sebah, Ägypten, um 1875, in: Mit Kamel und Kamera, S.408

 

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Abb.24 Verkäufer von Zuckerwaren, Pascal Sebah, Ägypten, um 1875, in: Mit Kamel und Kamera, S.409

 

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Abb.31 Bastonade, Armin T. Wegner, Iran, um 1929

 

 

2014 © by Tomo Polic

http://www.jsbielicki.com/Romantik.pdf

 

 

 

 

[1] FIDELIO. Musik von Ludwig van Beethoven (1770-1827) Libretto von Joseph Sonnleithner und Friedrich Treitschke nach Jean Nicolas Bouillys Drama „Leonore“

Uraufführung: Mai 1814, Theater am Kärntner Tor in Wien

http://www.cs.hs-rm.de/~weber/opera/LIBLIB/fidelio.htm

[2] Herbstreuth: 462

[3] Dewitz:19

[4] Epstein:23

[5]Turner :204

[6] Dewitz:10

[7] Altenmüller:377

[8] Die Ergebnisse des wissenschaftlichen Teils der Expedition wurden in den Jahren zwischen 1809 und 1828 in einer aus 18 Teilen bestehenden Publikation veröffentlicht. S. 377

[9] Turner:204

[10] Khemir:189

[11] Altenmüller:379

[12] Altenmüller:383

[13] Altenmüller:396

[14] Turner:205

[15] Turner:206

[16] Turner:234

[17] Turner:206

[18] Turner:206

[19] Turner:207

[20] Dewitz:16

[21] Dewitz:18

[22] Dewitz.19

[23] Turner:208

[24] Turner:225

[25] Turner:231

[26] Lederbogen:73

[27]Turner: 227

[28] Reimer:350

[29] Herbstreuth:458

[30] Herbstreuth: 461

[31] Dewitz:19

[32] Reimer:337

[33] Reimer:356

[34] Reimer:338

 

[35] Turner:229

[36] Reimer:340

 

[37] Reimer:339

[38] Reimer:347

[39] Reimer:355

[40] Reimer:355

[41] Erdogdu 107

[42] Großbritannien unterstützte Osmanen im Krim- Krieg(1853-56) sowie im

Türkisch- Russischer Krieg (1876-78)

[43] Erdogdu:111

[44] Erdogdu:111

[45] Erdogdu:112

[46] Erdogdu.117

[47] Germer:404

[48] Reimer:341

[49] Germer:405

[50] Germer:412

[51] Erdogdu:117

[52] Erdogdu:117

[53] Erdogdu 119

[54] Quelle: Lehnert und Landrock

[55] Turner:228

[56] Perez:15

[57] Turner:233

 

line-wordpress

Remember: Do X! Don´t do Y!

Protect innocent, respect life, defend art, preserve creativity!

What´s Left? Antisemitism!

http://www.jsbielicki.com/jsb-79.htm

DJ Psycho Diver Sant – too small to fail
Tonttu Korvatunturilta Kuunsilta JSB
Tip tap tip tap tipetipe tip tap heija!
http://www.psychosputnik.com
http://www.saatchionline.com/jsbielicki
https://psychosputnik.wordpress.com/

They want 1984, we want 1776

They are on the run, we are on the march!

I think for food

molon labe

Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

“Im Streit um moralische Probleme, ist der Relativismus die erste Zuflucht der Schurken.“ Roger Scruton

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

Der Nicht-Antisemit ist ein Antisemit, der nach der derzeitigen deutschen Rechtsprechung, Israel, Juden diffamiert, diskriminiert, delegitimiert, jedoch nicht expressis verbis das Ziel der dritten Reichs, den Holocaust, die Judenvernichtung, befürwortet.

Islam ist weniger eine Religion und mehr eine totalitäre Gesellschaftsordnung, eine Ideologie, die absoluten Gehorsam verlangt und keinen Widerspruch, keinerlei Kritik duldet und das Denken und Erkenntnis verbietet. Der wahre Islam ist ganz anders, wer ihn findet wird eine hohe Belohnung erhalten.

Wahnsinn bedeute, immer wieder das gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten.

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren.

Irritationen verhelfen zu weiteren Erkenntnissen, Selbstzufriedenheit führt zur Verblödung,

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch.

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen.

Wenn jemand etwas zu sagen hat, der kann es immer sehr einfach sagen. Wenn jemand nichts zu sagen hat, der sagt es dann sehr kompliziert.

Sucht ist, wenn jemand etwas macht, was er machen will und sucht jemand, der es macht, daß er es nicht macht und es nicht machen will.

Sollen die Klugen immer nachgeben, dann wird die Welt von Dummen regiert. Zu viel „Klugheit“ macht dumm.

Wenn man nur das Schlechte bekämpft, um das Leben zu schützen, bringt man gar nichts Gutes hervor und ein solches Leben ist dann nicht mehr lebenswert und braucht nicht beschützt zu werden, denn es ist dann durch ein solches totales Beschützen sowieso schon tot. Man kann so viel Geld für Versicherungen ausgeben, daß man gar nichts mehr zum Versichern hat. Mit Sicherheit ist es eben so.

Zufriedene Sklaven sind die schlimmsten Feinde der Freiheit.

Kreativität ist eine Intelligenz, die Spaß hat.

Wen die Arbeit krank macht, der soll kündigen!

Wenn Deutsche über Moral reden, meinen sie das Geld.

Ein Mensch ohne Erkenntnis ist dann  lediglich ein ängstlicher, aggressiver, unglücklicher Affe.

Denken ist immer grenzüberschreitend.

Der Mob, der sich das Volk nennt, diskutiert nicht, sondern diffamiert.

Legal ist nicht immer legitim.

Wer nicht verzichten kann, lebt unglücklich.

Sogenannte Sozial-, Kultur-, Geisteswissenschaften, Soziologie, Psychologie, Psychotherapie, Psychoanalyse, sind keine Wissenschaften mehr, sondern immanent religiöse Kultpropheten, organisiert wie Sekten.

Ohne eine starke Opposition atrophiert jede scheinbare Demokratie zur Tyrannei, und ebenso eine Wissenschaft, zur Gesinnung einer Sekte.

Man kann alles nur aus gewisser Distanz erkennen, wer sich ereifert, empört, wer mit seiner Nase an etwas klebt, der hat die Perspektive verloren, der erkennt nichts mehr, der hat nur noch seine Phantasie von der Welt im Kopf. So entsteht Paranoia, die sich Religion, und Religion als Politik, sogar als Wissenschaft nennt.

Islamisten sind eine Gefahr, deswegen werden sie als solche nicht gesehen. Juden sind keine Gefahr, deswegen werden sie als solche gesehen. So funktioniert die Wahrnehmung von  Feiglingen.

Humorlose Menschen könner nur fürchten oder hassen und werden Mönche oder Terroristen.

Menschen sind nicht gleich, jeder einzelne Mensch ist ein Unikat.

Erkenntnis gilt für alle, auch für Muslime, Albaner, Frauen und Homosexuelle.

Islam gehört zu Deutschland, Judentum gehört zu Israel.

Der Konsensterror (Totalitarismus) ist in Deutschland allgegenwärtig.

Es wird nicht mehr diskutiert, sondern nur noch diffamiert.

Es ist eine Kultur des Mobs. Wie es bereits gewesen ist.

Harmonie ist nur, wenn man nicht kommuniziert.

Man soll niemals mit jemand ins Bett gehen, der mehr Probleme hat, als man selbst.

>>Evelyn Waugh, sicherlich der witzigste Erzähler des vergangenen Jahrhunderts, im Zweiten Weltkrieg, herauskommend aus einem Bunker während einer deutschen Bombardierung Jugoslawiens, blickte zum Himmel, von dem es feindliche Bomben regnete und bemerkte: “Wie alles Deutsche, stark übertrieben.“<< Joseph Epstein

Man muß Mut haben, um witzig zu sein.

Dumm und blöd geht meistens zusammen.

Charlie Hebdo: solche Morde an Juden sind euch egal, mal sehen wie”angemessen”  ihr reagiert, wenn (wenn, nicht falls) eure Städte von Islamisten mit Kasam-Raketen beschossen werden.

Christopher Hitchens großartig: „In einer freien Gesellschaft hat niemand das Recht, nicht beleidigt zu werden.“

Je mehr sich jemand narzisstisch aufbläht, desto mehr fühlt er sich beleidigt und provoziert.

“Das Problem mit der Welt ist, daß die Dummen felsenfest überzeugt sind und die Klugen voller Zweifel.” – Bertrand Russel

Das Problem mit den Islamisten in Europa soll man genauso lösen, wie es Europa für den Nahen Osten verlangt: jeweils eine Zweistaatenlösung, die Hälfte für Muslime, die andere Hälfte für Nicht-Muslime, mit einer gemeinsamen Hauptstadt.

Was darf Satire? Alles! Nur nicht vom Dummkopf verstanden werden, weil es dann keine Satire war.

Islamimus ist Islam, der Gewalt predigt.

Islam ist eine Religion der Liebe,und wer es anzweifelt, ist tot.

Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke. Der Islam ist die friedliche Religion der Liebe George Orwell 2015

Islam ist verantwortlich für gar nichts, Juden sind schuld an allem.

Islamisten sind Satanisten. Islamismus ist eine Religion von Idioten.

Leute fühlen sich immer furchtbar beleidigt, wenn man ihre Lügen nicht glaubt.

Jeder ist selbst verantwortlich für seine Gefühle.

Die Psychoanalyse geht niemanden außer den Psychoanalytiker und seinen Patienten etwas an, und alle anderen sollen sich verpissen.

“Zeit ist das Echo einer Axt
im Wald.
Philip Larkin, Gesammelte Gedichte

Wenn jemand wie Islamisten sein Ego endlos aufbläht, dann verletzt er seine eigenen Gefühle schon morgens beim Scheißen.

„Die sieben Todsünden der modernen Gesellschaft: Reichtum ohne Arbeit Genuß ohne Gewissen Wissen ohne Charakter Geschäft ohne Moral Wissenschaft ohne Menschlichkeit Religion ohne Opfer Politik ohne Prinzipien.“
―Mahatma Gandhi

„Wo man nur die Wahl hat zwischen Feigheit und Gewalt, würde ich zur Gewalt raten.“
―Mahatma Gandhi

Warum zeigt sich Allah nicht? Weil er mit solchen Arschlöchern nichts zu tun haben will.

„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus’. Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus’.”  – Ignazio Silone

Politische Korrektheit verlangt eine Sprache für ein Poesiealbum.

Psychoanalyse ist frivol, oder es ist keine Psychoanalyse.

Bunte Vielfalt, früher: Scheiße

Was der Mensch nicht mehr verändern, nicht mehr reformieren kann, ist nicht mehr lebendig, sondern sehr tot. Was tot ist, das soll man, das muß man begraben: Religion, Ehe, Romantizismus, etc.

Romantik ist scheiße.

Die Realität ist immer stärker als Illusionen.

Deutschland gestern: der Wille zur Macht.
Deutschland heute: der Wille zur Verblendung.
Deutschland morgen: 德國

Deutsche Psychoanalyse? Großartig, wie deutscher Charme, deutscher Humor und deutscher Esprit.

Der Widerstand fängt mit einer eigenen, anderen Sprache als die der Diktatur.

Smart phones for stupid people.

Ein Linker kann, muß aber nicht dumm sein.

Wenn man ganzen Staaten nicht übel nimmt, wenn sie mit Millionen Opfern Selbstmord begehen, warum dann einem Co-Piloten mit 149 Toten?

Nur die Reinheit der Mittel heiligt den Zweck.

Ein extremer Narzißt ist ein potentieller Terrorist, und jeder Terrorist ist ein extremer Narzißt.

Islamisierung bedeutet Verblödung.

Copy-shop als psychoanalytische Methode heute.
Die Psychoanalyse heute ist lediglich die Nachahmung einer vermeintlichen Psychoanalyse, die es so nie gegeben hat, also unbewußte Karikatur, Totemmaske ihrer selbst.
Die Revolution frißt ihre Väter, nicht ihre Kinder.
Jeder verdient eine zweite Chance. Eine zweite, nicht eine zwölfte, zweiundzwanzigste oder einhundertzweite.
In Polen haben amerikanische Geheimdienstler ihre Gefangenen gefoltert, während vor polnischen Gerichten Prozesse gegen polnische Geheimdienstler liefen, die polnische Gefangene gefoltert haben.
Besser irgendwelche Sitten, als gar keine Sitten.
Direkte Gewalt gegen strukturelle Gewalt – lediglich eine Rationalisierung der eigenen Lust als Rechtfertigung für eigene wilde, triebhafte Gewalt. Wer strukturelle Gewalt von Institutionen eines demokratischen Rechtstaates delegitimiert und direkte Gewalt gegen diese Institutionen legitimiert, der gibt jeglicher denkbaren Form von Gewalt freie Hand, denn jede Gewalt kann moralisch begründet werden. Der Teufel ist ein Moralist. Und ein Gewalttäter. Aufrufe zur Gewalt sind in Deutschland strafbar.
National Sozialistische Deutsche Arbeiter Partei (NSDAP) war links,, ihr Kampf gegen Kommunisten und Sozialisten war nicht ideologisch, sondern es war ein Konkurrenzkampf unter Gleichen.
Wer sich für Kunst nicht interessiert, wem Kunst nichts bedeutet, der interessiert sich ebensowenig für Menschen, dem bedeuten Menschen nichts. Denn Kunst ist Ausdruck menschlicher Gefühle, Kunst ist Liebe.
Manche Menschen schauen in den Spiegel und sagen: „Die Welt ist schrecklich, die Welt ist böse“, und fangen an, dieses Böse in der Welt, aber nicht in sich, zu verfolgen, zu vernichten, auszumerzen. Also andere Menschen, das Andere menschliche, was sie nicht sein wollen, zu exterminieren, zu liquidieren.

…der hiesige Autoritarismus (ist) einer ohne Autorität und der hiesige Konventionalismus einer ohne Konventionen. Schon bei den Nazis war nicht das Wort des Führers Befehl, sondern sein Wille, den der kongeniale Volksgenosse erahnte. Nie hätte der Nationalsozialismus funktioniert, hätte den Deutschen jede ihrer Missetaten bei Strafandrohung befohlen werden müssen. Anders, als es das Wort vom „Befehlsnotstand“, von der „Gleichschaltung“ oder vom „Führer“ selber glauben machen will, herrschte das NS-System durch Gehorsam ohne Befehl. (W. Pohrt, Der Weg zur inneren Einheit)

Der faschistische Sozialpakt existiert im bundesdeutschen Postfaschismus weiter als eine im Resultat aufgehobene Voraussetzung, die unmittelbar keine Spur ihrer gewaltförmigen Durchsetzung mehr an sich trägt: umso besser kann diese Tatsache verleugnet und der Nationalsozialismus als das Verbrechen einiger Irrer, als „Unrechtsstaat“, als „das Schlimmste, das Menschen einander je angetan haben“ exorziert werden. Diese Lebenslüge der BRD ist das Fundament aller demokratischen „Vergangenheitsbewältigung“, jenes kollektiven Beschweigens des Nationalsozialismus, das durchaus auch die Form enervierender Redseligkeit annehmen kann. Weil das postfaschistische Deutschland in institutioneller wie personeller Hinsicht in Kontinuität zu seinem Vorgänger steht, muß ausnahmslos jeder Versuch einer Vergangenheitsbewältigung innerhalb des sich weiterschleppenden Systems zur symbolischen Distanzierung, zum substanzlosen Gestus geraten. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich die Deutschen einen schier unerschöpflichen Vorrat an größeren und kleineren Entlastungslügen angelegt, aus dem sie sich je nach Gelegenheit und Bedarf bedienen. Danach war das nationalsozialistische System wahlweise das Werk von Hitler höchstpersönlich, einer kleinen Verbrecherclique und ein paar Helfershelfern oder des Monopolkapitals und seiner Schergen. Otto Normalvergaser jedenfalls hat „von alledem nichts gewußt“, war „im Grunde auch dagegen“ oder „konnte gar nicht anders handeln“, weil „Befehlsnotstand“ herrschte und man im Falle des Zuwiderhandelns sofort „ins KZ gekommen“ wäre. “ (…) „Heute haben die Verbreitung des Gerüchts und die Verbreitung der Neidbeißerei neue, technische Möglichkeiten. Sie können sich über das Internet und diverse Subnetzwerke und Blogs rasend verbreiten und auch auf die Politik einen Druck erzeugen, sich ihnen zu beugen. Die gesellschaftliche Mobilmachung wirkt so wieder auf die Politik zurück. Sie muss sich den entsprechenden Stimmungen beugen, weil sonst die Wiederwahl gefährdet würde. Die Devise »Ich bin ihr Führer, also muss ich ihnen folgen«, bleibt auch im zerfallenen Postnazismus das prinzipienlose Grundprinzip von Herrschaft.“ (…) Spezialisierung und Diversifikation sind die zeitgemäße Erscheinungsform von Vermassung und Uniformität. (…) 1 x 1 materialistischer Kritik: es  muss darum gehen, Erscheinungen in eine Konstellation zu bringen, in der sie lesbar werden. (…) Je antirassistischer und weltoffener sich die Deutschen aufführen, desto mehr ähneln sie wieder einer gegen ihre Todfeinde verschworenen Horde, die nicht mehr auf Exklusivität pocht, sondern die Anforderungen zum Mitmachen wieder flexibilisiert hat und sich ihr Jagdrevier mit anderen teilt, sofern sie sich bewähren. Und weil gerade die Entfernung vom Nazismus die Nähe zu ihm verbürgt, waren und sind das diejenigen, die in Personensache am wenigstens mit Nazifaschistischem in Verbindung zu bringen sind, die Linksradikalen, die Linksliberalen, die Linken, die Antifaschisten, die entschiedensten Schrittmacher dafür, dass der anfangs noch gar nicht wirklich übergreifende postnazistische Fundamentalkonsens tatsächlich totalisiert und auf die Höhe der Zeit gebracht werden konnte. Die Nazis und die Rechten hingegen waren für diesen Vorgang nur von unterordnetem Belang. Sie standen immer schon für eine in ihrer konkreten Ausprägung gestrige Gesellschaftsformation und deshalb ging von ihnen auch nie eine ernsthafte Gefahr eines neuen Faschismus aus. Diese Totalisierung der Gemeinschaft der Demokraten, die hauptsächlich die Linke mit herbeigeführt hat, ist allerdings identisch und das zeigt sich heute mit ihrem Zerfall. Dieser wiederum ist im Selbstwiderspruch der postnazistischen Vergesellschaftung angelegt, in der der bereits erwähnte nazistische Kurzschluss von Staaten Subjekt im Modus permanenter Mobilmachung in den politökonomischen Formen im Doppelsinne aufgehoben ist. Seiner Substanz nach anerkannt und aufbewahrt, wie vorerst suspendiert und seiner Verlaufsform nachgezügelt. Also statt den Blockwarten gab es Aktenzeichen XY, da durfte sich jeder dann auch telefonisch dran beteiligen, aber richtige Jagdszenen gab es in der alten Bundesrepublik nicht oder nur in Ausnahmefällen. Taxiert selbst zu Zeiten der Prosperität jeder insgeheim seinen Erwerb als verkappte Arbeitslosenunterstützung, so mobilisiert die Krise der postnazistischen Vergesellschaftung erst Recht die Sehnsucht nach der alten Staatsunmittelbarkeit. Johannes Agnoli schrieb dazu schon in der Transformation der Demokratie 1966: „Der präfaschistisch liberale Ruf nach dem starken Staat wiederholt sich postfaschistisch neoliberal“. Und damit gerät das ganze System des autoritären Etatismus und geraten letzten Endes die politökonomischen Vermittlungen als solche wieder ins Visier des Volkszorns und es war wiederum die Linke, die noch zu Zeiten, wo keine Krise in Sicht war, im sinistren Tram nach Liquidation der Vermittlungen die Zunge gelöst und ihm neue fantasievolle und kreative, wie es so schön heißt, Äußerungsformen zur Verfügung gestellt hat. Sie war das Laboratorium, in dem die allgemeine Mobilmachung eingeübt und jener darauf zugeschnittenen neue und zugleich sehr alte Sozialcharakter herangebildet wurde, indem sich mittlerweile eine Mehrheit spontan wieder erkennt. Derjenige Sozialcharakter, der nach dem Motto „Ich leide, also bin ich“ sich einerseits unter Berufung auf die höchst unverwechselbare Diskriminierung, die ihm angeblich wiederfährt, zur kleinsten existierenden Minderheit erklärt, sich gleichsam nach dem Muster verfolgter und in ihrer Kultur bedrohter Völker begreift und andererseits als Gegensouverän seine private, warnhafte Feinderklärung allen anderen oktroyieren möchte und diesem Zweck entweder vorhandene gesellschaftliche Organisationen zu Rackets umfunktioniert, neue Rackets gründet oder andere Rackets mit ins Boot holt. Der einstige demokratische Fundamentalkonsens wird dadurch einerseits ins einzelne Subjekt zurückverlagert und andererseits vermittlungslos verallgemeinert. Aus der formell kollektiven Feinderklärung der Mitte gegen die Extreme, das war der Normalfall in der Bundesrepublik bis weit in die 80er Jahre, Terroristenhasse, einige werden sich noch daran erinnern. Aus dieser kollektiven Feinderklärung der gesellschaftlichen Mitte gegen die Extreme wird also die pluralisierte Feinderklärung alle gegen alle, die getrennt vereint sich zusammenrotten und auf diese Weise zerfällt die Gemeinschaft der wehrhaften Demokraten und reorganisiert sich zugleich hin zu zerfallen. Ein Zitat von Wolfgang Port in einem anderen Zusammenhang macht es sehr schön deutlich: „Wie durch höhere Gewalt sondern sich die Langen von den Kurzen, die Weiblichen von den Männlichen, die Alten von den Jungen, die Dicken von den Dünnen ab“ und das Resultat ist eine Segregation und Ghettoisierung durch welche die Metropolen, einem riesigen Freiluftgefängnis mit seinen Unterabteilungen für Männer und Frauen, Jugendliche, Kranke, Alte, Port schreibt etc., man könnte noch Schwule und Lesben und Migranten und was weiß ich noch alles ergänzen, Protestanten, Katholiken, Ossis, Wessis, immer ähnlicher werden. Neu ist, dass dieses Freiluftgefängnis als eine kulturelle Einrichtung und seine Insassen als Kulturbotschafter begriffen werden und es ist diese nahezu flächendeckende Selbstkulturalisierung der gesellschaftlichen Mehrheit und der einzelnen Individuen in ihr, die in der Postmoderne ihr bewusstloses Selbstbewusstsein und ihre Legitimation erfährt und im antirassistischen PC-Sprech sich ihren Ehrenkodex schafft, ihre Omertà, die sich an ihresgleichen und die verbliebenen Kritiker draußen richtet, Islamophobie ist ihr derzeit aktuellstes Schlagwort. Dieser Vorgang, diese Selbstkulturalisierung der gesellschaftlichen Mitte und ihr Zerfall ist also die Bedingung der neuen Haltung Ausländern und Migranten gegenüber, an denen die Deutschen projektiv ihre ersehnte Regression auf den Stamm illustrieren. Was ihnen umso leichter gelingt, als manch ihrer Repräsentanten und Lobbyisten sich anschicken, genau dem Bilde zu gleichen, das die Deutschen sich seit jeher von ihnen machten und wofür sie von ihnen jetzt nach kollektiv und offiziell ins Herz geschlossen werden. Der mittlerweile zur Dauereinrichtung erklärte Karneval der Kulturen ist nichts anderes als ein Zerfallsprodukt der postfaschistischen Demokratie, mehr noch, er ist diese Gemeinschaft in einer zugleich flexibilisierten und pluralisierten und kollektivierten Gestalt. In dieser Völkerfamilie, die die Deutschen gerne auf der ganzen Welt hätten, wären da nicht Israel und die USA als Störenfriede und die sie aus Mangel an Realisierungschancen deshalb erstmal bei sich zuhause einrichten, geht es dabei zu, wie in jeder guten Familie: Die einzelnen Mitglieder sind einander spinnefeind und die Widersprüche und Konflikte, die daraus resultieren, gehören auch voll und ganz dieser Vergesellschaftung an, sind von ihr konstituiert und dazu gehört ein fein dosiertes Spiel mit Fremdheit und Nähe, das von allen Beteiligten auch weiterhin gepflegt wird, weil damit ein moralisches Plus bei der Gefolgschaft eingefahren werden kann. (…) Der zweite Weltkrieg war ein kulturindustrielles Massenevent. (…) Eine neue Barbarei sei stets zu befürchten, wird sich nicht aus dem Geist Nationalsozialismus unmittelbar speisen, sondern im Gewande von demokratischem Antifaschismus von Lernen aus der Geschichte und political correctness daher kommen.(…) Abwehr des offenen Faschismus durch dessen demokratische Entnazifizierung und Eingemeindung. (…) Je antirassistischer und weltoffener sich die Deutschen aufführen, desto mehr ähneln sie wieder einer gegen ihre Todfeinde verschworenen Horde, die nicht mehr auf Exklusivität pocht, sondern die Anforderungen zum Mitmachen wieder flexibilisiert hat und sich ihr Jagdrevier mit anderen teilt, sofern sie sich bewähren. (…) Die postnazistische Demokratie hat  die nationalsozialistische Mobilmachung des „gesunden Volksempfindens“ zwar nicht abgeschafft, sondern nur sistiert – sie hat es aber andererseits auch in die Latenz abgedrängt und damit gebremst, indem sie es in die mediatisierende Form des bürgerlichen Repräsentationsprinzips zwängte.  (…) „Rassismus“ ist ein ideologisches Stichwort eines anti-rassistischen Rackets, das jeden Realitätsbezugs entbehrt, das seine Mitglieder vielmehr nur als Ausweis von Gesinnungsfestigkeit und Ehrbarkeit vor sich hertragen und das ihnen als probates Mittel dient, um nach Willkür und freiem Ermessen festzulegen, wer gerade als „Rassist“ zu gelten hat. Und dieses „anti-rassistische“ Racket, das sind heutzutage fast alle: längst ist die Gegnerschaft zum Rassismus keine Domäne der Linken mehr, sondern offizielle Staatsraison und common sense aller Ehrbaren und Wohlmeinenden, und das ist die erdrückende Mehrheit.  (…) Von der moralisierenden Aufdringlichkeit und der enervierenden Verlogenheit einmal abgesehen, ist die Ehrfurcht, die „anderen Kulturen“ entgegengebracht wird und die Unterwürfigkeit, mit der ihre Träger geradezu als Heilsbringer verehrt werden, keine Gegenposition zum Rassismus, sondern dessen logische wie historische Voraussetzung, die im Rassismus und allen naturalisierenden Ideologien als ein Moment überlebt: deren Grundmuster ist die projektive Bekämpfung dessen, was man selbst gern möchte, aber nicht erreichen kann, und deshalb gehört zur Diskriminierung der Neger wegen ihrer „Faulheit“ die Bewunderung für den „Rhythmus, den sie im Blut haben“ und die Achtung vor ihrer „sagenhaften Potenz“; somit ist der „Anti-Rassismus“ nichts weiter als die notwendige Kehrseite des Rassismus selbst, die sich von diesem abgespalten hat und gegen ihre eigene Grundlage wendet. Historisch jedenfalls geht die Wertschätzung fremder Kulturen ihrer späteren, „rassisch“ legitimierten Abqualifizierung voran und sie ist auch logisch deren Voraussetzung: Christoph Columbus etwa beschreibt in seinen Tagebüchern die Eingeborenen, die er 1492 auf den Bahamas, Cuba und schliesslich Haiti angetroffen hat, folgendermaßen: sie sind „ängstlich und feige“, „sehr sanftmütig und kennen das Böse nicht, sie können sich nicht gegenseitig umbringen“, „sie begehren die Güter anderer nicht,“ und er resümiert: „Ich glaube nicht, dass es auf dieser Welt bessere Menschen oder ein besseres Land gibt.“ (7)  (…) Protestantische Innerlichkeit: gemäß der Devise, dass vor der schlechten Tat der schlechte Gedanke und das schlechte Wort kommen, die man demzufolge austreiben muss, damit alles besser wird. (…) So kommt es, dass es heute der Anti-Rassismus ist, der, unter dem Vorwand, heldenhaft gegen einen in Wahrheit nicht existenten „Rassismus“ zu kämpfen, Respekt und Toleranz noch für die rückständigsten und unmenschlichsten Sitten und Gebräuche einfordert und damit selbst als Protagonist und Fürsprecher einer Verrassung der restbürgerlichen Gesellschaft fungiert.  (..) Die unterschiedliche Pigmentierung der menschlichen Haut ist eine objektive Gegebenheit, keine bloße Erfindung. (Clemens Nachtmann)

„Die rebellische Haltung, vor einem Jahrzehnt noch das Privileg von Einzelgängern, ist heute Ausdruck des Konformismus. Man will dazugehören, nicht als Schlappschwanz gelten“ – Horkheimer

 „…der hiesige Autoritarismus (ist) einer ohne Autorität und der hiesige Konventionalismus einer ohne Konventionen. Schon bei den Nazis war nicht das Wort des Führers Befehl, sondern sein Wille, den der kongeniale Volksgenosse erahnte. Nie hätte der Nationalsozialismus funktioniert, hätte den Deutschen jede ihrer Missetaten bei Strafandrohung befohlen werden müssen. Anders, als es das Wort vom „Befehlsnotstand“, von der „Gleichschaltung“ oder vom „Führer“ selber glauben machen will, herrschte das NS-System durch Gehorsam ohne Befehl.“ (W. Pohrt, Der Weg zur inneren Einheit)
„Es kommt in der Psychotherapie darauf an – mit temporärer Unterstützung – sein eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen. Wer mit einem Selbstbild lebt, für das die temporär klärende Rolle des Therapeuten eine unerträgliche Kränkung ist, der muß eben versuchen, alleine zurechtzukommen.“ – Hans Ulrich Gumbrecht

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Stupidity is demonstrated by people lacking the knowledge they could achieve

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice in an attempt to avoid upsetting fools not willing to face up to the truth

“In arguments about moral problems, relativism is the first refuge of the scoundrel.” Roger Scruton

Antisemitism is when one blames the Jews or Israel for issues, he does not blame others

Islam is less a religion and more a totalitarian society, an ideology that demands absolute obedience and tolerates no dissent, no criticism, and prohibits the thinking, knowledge and recognition. True Islam is totally different, the one who will find it will receive a very high reward.

Craziness is, when one always does the same but expects a different outcome

If a monkey thinks “I am a monkey”, then it is already a human

A man with roots should go for a pedicure

Self smugness leads to idiocy, being pissed off leads to enlightenment

If someone has something to say, he can tell it always very easily. If someone has nothing to say, he says it in a very complicated way

Addiction is, when somebody does something he wants to do, yet seeks someone who can make it so he won’t do it and doesn’t want to, either.

If the clever people always gave in, the world would be reigned by idiots. Too much “cleverness” makes you stupid.

If one only fights evil to protect life, one produces nothing good at all and such a life then becomes no longer worth living and thus requires no protection, for it is already unlived due to such a total protection. One can spend so much money on insurance, that one has nothing left to insure. Safety works in the same way.

Happy slaves are the worst enemies of freedom.

Creativity is an intelligence having fun.

If working makes you sick, fuck off, leave the work!

If Germans talk about morality, they mean money.

A man without an insight is just an anxious, aggressive, unhappy monkey.

Thinking is always trespassing.

The mob, who calls himself the people, does not discuss, just defames.

Legal is not always legitimate.

Who can not do without, lives unhappy.

So called social, culture sciences, sociology, psychology psychotherapy, psychoanalysis, are not anymore scientific, but immanent religious cult-prophets, organized as sects.

Without a strong opposition any apparent democracy atrophies to a tyranny, and as well a science , to an attitude of a religious sect.

You can recognize everything from a certain distance only, who is zealous, outraged, who sticks his nose in something, this one has lost the perspective, he recognizes anything more, he has only his imagination of the world in his head. This creates paranoia, which is called religion, and a religion as politics, even as a science.

Islamists are a real danger, therefore they will not be seen as such. Jews are not a danger, therefore they are seen as such. It is how the perception by cowards functions.

People without a sense of humor are able only to fear or to hate and become monks or terrorists.

People are not equal, each single person is unique.

Insight applies to everyone, including Muslims, Albanians, women and homosexuals.

Islam belongs to Germany, Judaism belongs to Israel.

The totalitarian Terror of consensus is ubiquitous in Germany.
There are no discussions anymore, but defamations only.
It is a culture of the mob. As it has already been.
Harmony is only if you do not communicate.

One should never go to bed with someone who has more problems than you already have.

>>Evelyn Waugh, surely the wittiest novelist of the past century, in World War II, coming out of a bunker during a German bombing of Yugoslavia, looked up at the sky raining enemy bombs and remarked, “Like everything German, vastly overdone.”<< Joseph Epstein

One has to be brave, to have a wit.

Stupid and dull belong mostly together.

Charlie Hebdo: you don´t care if such murders are comitted to Jews, we will see how “adequate” you will react when (when, not if), Islamists will begin to bombard your cities with Kasam missiles.

Christopher Hitchens: In a free society, no one has the right not to be offended.

The more someone narcissistic inflates , the more he feels insulted and provoked.

“The trouble with the world is that the stupid are cocksure and the intelligent are full of doubt.” – Bertrand Russell

 The problem with the Islamists in Europe should be solved exactly as Europe requires to the Middle East: a two-state solution, a half for muslims and the another half for not-muslims , with a common capital.

What may satire? Everything! Except be understood by the fool, because then it was not a satire.

Islamimus is Islam preaching violence.

Islam is a religion of love, and he who doubts is dead.

War is peace. Freedom is slavery. Ignorance is strength. Islam is a peaceful religion of love – George Orwell 2015

Islam is not responsible for anything, Jews are guilty of everything.

Islamists are satanists. Islamism is a religion of idiots.

People feel always terrible offended if you do not believe their lies.
Everyone is responsible for his feelings.
Psychoanalysis is nobody’s business except the psychoanalyst and his patient, and everybody else can fuck off.
“Time is the echo of an axe
Within a wood.”
― Philip Larkin, Collected Poems

If someone inflates endless his ego, as Islamists do, then he hurts his own feelings already in his morning own shit.

The seven deadly sins of modern society. Wealth without work pleasure without conscience, knowledge without character business without morality Science without humanity, worship without sacrifice Politics without principles
-Mahatma Gandhi

“Where there is only a choice between cowardice and violence, I would advise violence.”
-Mahatma Gandhi

 Why Allah does not shows himself? Because he does not want  to do anything with such assholes.
When fascism returns, he will not say, ‘I am the fascism‘. No, he will say, ‘I am the anti-fascism Ignazio Silone.
Political correctness requires a language for a poetry album.
 Psychoanalysis is frivolous, or it is not psychoanalysis.
Colorful diversity, earlier: shit.
What can not any longer be changed, can not any longer be reformed, it is no longer alive, but very dead (instead). What is dead should be, has to be buried: religion, marriage, Romanticism, etc.
Romantic sucks.
 The reality is always stronger than illusions.
 A delusion is characterized by increasing loss of reality, and can be attested to today’s leaders in Germany and the mass media. Loss of reality describes the mental state of a person who is not (any longer) be able to understand the situation in which it is located. So you are ruled by madmen and manipulated by the mass media.
Totalitarianism can only be defeated if one has the courage to call things by their right names, just as they are. Political correctness prevents it promotes totalitarianism and political cowardice and political lie.
The Extinction: Islam is like the sun, who comes too close to him, will burn itself and will flare the rest of the world with him.
Islam does not want any submission! Islam wants victory, destruction and annihilation.
The world was not created just for you.
Time needs time.
What has God with us when he freely admits the devil more and more territories?
It’s not the biggest fear when you look into an abyss, but to note that the abyss looks back at you.
I is different.
Muslim´s headscarf is less annoying than German mothers with their pushchairs.
Prostheses people – look like women and men, but they are not.
Global governance the political repair operation begins to repair before something was created.
The extremely increased, ostensibly critical, actually demonizing, German interest in Israel and Jews is perverse.
The Nonanti-Semite is by the current German law an anti-Semite who defames, discriminates, delegitimizes Israel, Jews, , but do not supports expressis verbis the aim of the Third Reich, the Holocaust, the extermination of the Jews.

Heroes of today know nothing, can not and do not want anything. They just look like heroes, that’s all.

It may be that early fathers ate their children. Today, the mothers will eat anything, fathers, children and the rest. Everything Mommy, anyway!

Germany yesterday: the will to power.
Germany today: the will to blindness.
Germany tomorrow:

German psychoanalysis? Great, like German charm, German humor and German wit.

The resistance starts with its own language other than that of the dictatorship.

Smart phones for stupid people.

A leftist can, but do not have to be stupid.

If you do not blame states, when they commit suicide with millions victims , so why to blame a co-pilot with 149 dead?

Only the purity of the means justify the end.

An extreme narcissist is a potential terrorist, and every terrorist is an extreme narcissist.
Islamization means dementia.
Copy-shop as a psychoanalytic method today.
Psychoanalysis today is merely an imitation of a putative psychoanalysis, it has never existed, an unconscious cartoon, totem mask of itselves.
The revolution devours its fathers, not its children.

Everyone deserves a second chance. A second, not a twelfth, twenty-second or one hundred second.

In Poland, American intelligence officials  have tortured their prisoners, while the Polish courts ran trials of Polish intelligence officesr who tortured Polish prisoners.

Better have any manners, than no manners at all.
Direct violence against structural violence only a rationalization of their own desire as justification for their own wild, instinctual violence. Who delegitimizes structural violence of institutions of a democratic state and legitimizes direct violence against these institutions  gives any conceivable form of violence free hand, for any violence can be morally justified. The devil is a moralist. And a perpetrator of violence. Calls for violence are illegal in Germany.
National Socialists German Worker Party (NSDAP) was left, its fight against communists and socialists was not ideological, but it was a competition among equals.
Those who are not interested in art, to whom art means nothing, those are not interested in people, to those  people mean nothing. Because art is an expression of human feelings, art is love.
Some people look in the mirror and say, „The world is terrible, the world is evil,“ and begin to pursue this evil in the world, but not in themselves, destroy, eradicate. So other people, the other humans, what they do not want to be,  to exterminate, to liquidate.
1 x 1 materialist criticism: the aim must be to make appearances in a situation in which they are legible. (…) A new barbarism is always to be feared, is not directly powered from the spirit of National Socialism, but in the guise of democratic anti-fascism of learning from history and political correctness come along. (…) Defence of the open fascism by its democratic denazification and incorporation. (…) The Second World War was a culture industry Massenevent.(..) Specialization and diversification are a contemporary manifestation of massification and uniformity. (…) 

The different pigmentation of human skin is an objective fact, not a mere invention.

 (Clemens Nachtmann)

The main reason of a psychotherapy is – with temporary support of the psychotherapist –. to take his own destiny in own hands.  Who lives with a self-image that the temporary clarifying role of the therapist is an intolerable insult, he must to try to cope with his life alone.“Hans Ulrich Gumbrecht

 

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