Kategorie-Archiv: Mme Porcelets

Panikmache, Alarmismus des deutschen Moralismus

Von Matthias Heitmann

 

Deutschlands politische Kultur droht nach 25 Jahren Einheit in einem Einheitsbrei aus Verunsicherung, Verängstigung und Vertrauensverlust zu versinken.

„Unser Land wird überschwemmt. Die Dämme werden brechen, und wir werden sie nicht stabilisieren können. Auch der Einsatz von Soldaten wird nicht helfen. Und das alles, weil wir so ignorant und so untätig waren. Das musste sich ja rächen!“

Geht es hier um die Klimaerwärmung, um eine neue Oderflut oder um die Flüchtlingsströme? Alles ist vorstellbar. Das ist das Schöne an emotionalen Untergangsszenarien: Sie sind in völlig unterschiedlichen Zusammenhängen verwendbar. Und sie können von Menschen wortgleich genutzt werden, die ansonsten so gar nicht einer Meinung sind.

Was für das ökologische und sich irgendwie als „links“ und „progressiv“ verstehende politische Spektrum die Klimaerwärmung und das Steigen des Meeresspiegels ist, ist für Konservative, Rechtsliberale und selbsterklärte Patrioten das Anschwellen der Flüchtlingsströme. Auf beides wird ähnlich reagiert: Panik und Angst fressen nicht nur die Seele, sondern auch den Verstand. Der heute dominante Ismus beginnt weder mit Sozial- noch mit Konservat-, sondern schmückt sich mit der antipolitischen und alternativlosen Vorsilbe: Alarm.

Im Alarmismus werden alte politische Lagergrenzen überrannt. Egal, um welches Thema es geht, er findet überall Anknüpfungspunkte: Es ist mittlerweile üblich, generell vom Schlimmsten auszugehen. Wer das nicht tut, läuft Gefahr, als naiver Beschwichtiger und verantwortungsloser Leugner verschrien zu werden. In nahezu allen halbwegs kontroversen Themenbereichen werden heute Andersdenkende als „Leugner“ bezeichnet – egal, ob es um Asyl, Artensterben, Biotechnologie, Holocaust, Islamisierung, Kernkraft, Klima, Krieg der Kulturen, Kriminalität, Umweltzerstörung, Rassismus oder um die Wirtschaftskrise geht.

In dieser Kultur des permanent lauernden Shitstorms sind ernsthafte „Debatten“ und „Auseinandersetzungen“ nur Rituale weltvergessener Zeitverschwendung. Als Obergrenze realistischen Handelns ist das Verhindern von Dammbrüchen festgelegt. Und das geht per definitionem nur über „Nulltoleranz“. In diesem Bestreben finden ehemalige politische Gegner einen gemeinsamen Stil sowie einen gemeinsamen Ort: „die politische Mitte“. Hier laufen die Überbleibsel alter und gescheiterter Ideologien zusammen; sie machen diese „Mitte“ zu einem Ort des menschlichen Scheiterns, zum Friedhof der Politik.

Diese Friedhofsstimmung ist der Kern des modernen misanthropischen Dogmas, dem auch die Opferkultur und die Misstrauenskultur entspringen. In diesem Denken gilt der Mensch als Problem und nicht als die Lösung. Daher können Ziele nur über das Regulieren, über das Begrenzen von Spiel- und Bewegungsräumen sowie über das Beschneiden von Freiheit und von Mündigkeit erreicht werden.

Der Hauptfeind des Alarmismus ist derjenige, der Besonnenheit walten lässt und sich nicht in den Panikchor der Schwarz-Weiß-Denker einreiht. Besonnenheit ist keineswegs ein Synonym für Langsamkeit und Nichtstun, und auch nicht für Ideenlosigkeit und Führungsschwäche. All diese Makel können wir heute bei denjenigen beobachten, die sich Verantwortungs- und Entscheidungsträger nennen: Weder tragen sie das eine noch das andere, denn dazu wären tatsächliche Standpunkte und Haltungen vonnöten. Über deren Fehlen können auch virtuose Versuche des Themenverschnürens nicht hinwegtäuschen, auch nicht der jüngst Kanzlerin Angela Merkel zugesprochene, die allen Ernstes den Klimaschutz als „Schlüssel zur langfristigen Vermeidung von Fluchtursachen“ ins Spiel zu bringen versucht haben soll.

Dabei wäre wirkliche Besonnenheit bei allen Themen und Fragestellungen gleichermaßen und separat angebracht: Wer die Aufnahme von Flüchtlingen (zu Recht!) gutheißt und diese nicht per se als Bedrohung sieht, sollte auch bei anderen Themen Vertrauen in Robustheit, Kreativität und Veränderungsfähigkeit der Gesellschaft setzen. Willkommenskultur und das gleichzeitige Predigen des durch die destruktive Menschheit verursachten ökologischen Weltuntergangs passen einfach nicht zusammen. Wer hingegen den Alarmismus der Umwelt- und Klimapolitik (zu Recht!) geißelt, sollte ihm nicht bei der Flüchtlingsthematik auf den Leim gehen und hysterisch von Flüchtlingsflut, Überfremdung, gesellschaftlicher Überforderung und der durch die Armee der Gutmenschen unterstützte Islamisierung Europas palavern.

Um die Werte der Aufklärung muss an allen Fronten gerungen werden, und sie müssen auch an allen Fronten gleichermaßen verteidigt werden – und zwar sowohl gegenüber Angreifern als auch gegenüber Feiglingen. Das ist die tatsächliche Bedeutung der Idee der Toleranz, sie ist das Gegenteil von blinder Akzeptanz und ängstlicher Unterwerfung. Aus dieser Haltung heraus kann auch der Angstkultur entgegengetreten werden, die zu unreflektierten Opfer-, überzogenen Abwehr- und unbegründeten Zurückhaltungen führt. So verstanden, kann die Herausforderung, vor der Europa heute steht, tatsächlich der Ausgangspunkt für positive Veränderungen sein.

Matthias Heitmann ist freier Journalist und Autor des kürzlich erschienenen Buches „Zeitgeisterjagd. Safari durch das Dickicht des modernen politischen Denkens“. Seine Website findet sich unter http://www.zeitgeisterjagd.de

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/neues_deutschlandlied_einigkeit_und_angst_und_alarmismus

Folter verbindet

Gremlizas Kolumne 2/2015 und 4/2015: La lutte obscure (Der obskure Kampf) und Vergangenheitsüberwältigung

Die Kolumne vom Februar trägt den Titel La lutte obscure und geht über Terror und gestärkte Hemden.

Ist der Islam in der Moderne angekommen? Nein, er ist nicht angekommen, ruft die türkischstämmige Zugehfrau in der Sendung „Tratsch bei Maischberger“ durchs Treppenhaus. Dass viele Moslems schon darum nicht in der Moderne ankommen können, weil das Wasser des Mittelmeers viel zu tief ist, bedenkt ihr Geschwätz nicht. Im Gegensatz zur Talkshow-Muslima Necla Kelek, die es den christlich-demokratischen Verteidigern des Abendlands schon immer gesagt hat, dass mit dem Islam etwas nicht stimmt, konnten die meisten islamischen Vereinsmeier in Europa bis gestern größte Rücksicht auf die Stimmung und Stimmen ihrer Aberglaubensmilieus nehmen und sind erst unterm Diktat der jüngsten Ereignisse auf Distanz zu ihren blutigen Glaubensbrüdern gegangen. Wie Ahmed Aboutaleb, der Bürgermeister von Rotterdam, der noch nach der Ermordung des Theo van Gogh den Appeasern eine Chance geben wollte, nun aber den Muslimen zurief, dass man es bis nach Wildbad Kreuth hören konnte „Wenn Ihr die Freiheit nicht wollt, packt um Himmels Willen eure Koffer, haut ab“. Auch Aboutalebs deutsche Glaubensgenossen hängten die Fahne des Propheten in den neuen Wind. Bei der Feier um die Toten von Paris suchten sie auf der Bühne engsten Körperkontakt mit der Kanzlerin und sogar die Ditib, die Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion e.V sparte keine Krokodilsträne. Alle hatten begriffen, dass das in Jahrzehnten an der Vergewaltigung der Vergangenheit geschulte politische und mediale Kunstgewerbe made in Germany, wenn es zu einer Manifestation antreten lässt, ob nun mit „Je suis Charlie“ Betroffenheit zu bekunden oder mit „So geht der Gaucho“-Besoffenheit, keinen Pardon gibt. Der hätte für wahr kein Herz im Leib, wer bei der Nachricht von den ermordeten Satirikern und jüdischen Geiseln nicht den spontanen Wunsch verspürte, die Täter und ihre ganze klammheimliche Mischpoke durch den Wolf gedreht zu sehen. Den Jihadisten zum Abendländler zu bekehren, gleicht dem Vorsatz, dem Bettler, der an einer Hauswand in Mumbai kauert, die Pressefreiheit als das Wertvollste aller Menschenrechte anzudrehen. Bei Seite, was die Aufklärung und Freiheit verstanden und sich nicht denken konnten, ohne den Zusammenhang mit Gleichheit und Brüderlichkeit, mag es eine kurze Zeitspanne vor und nach dem Ende des Absolutismus da und dort gegeben haben. Spätestens zu Beginn des 20. Jahrhunderts war damit Schluss. Heute wäre Pressefreiheit eines Aufhebens nur dann wert, wenn sie die Ächtung des Drecks bedeutete, der die Geschäftsidee von Bild, Bunte und all den anderen bildet. „Jeder Diekmann ein Voltaire“ hat Raul Zelik in desperaten Hohn in „Neues Deutschland“ angemerkt und wenn man denkt, es geht nicht mehr noch schlimmer, kommt von irgendwo das französische Hemdenmodell Bernard-Henri Lévy daher, der Welt vorzuführen, was für einen ideellen Fummel man im Spätherbst des Kapitalismus trägt. Es ist an der Zeit, schrieb er in der FAZ, ein für alle Mal mit dem beschwichtigenden Gerede aufzuhören, das uns so lange schon die nützlichen Idioten eines in die Soziologie des Elends und der Verzweiflung auflösbaren Islamismus vortragen. Wer Religion als Antwort auf die soziale Frage verstehe, sei ein nützlicher Idiot des Terrors, soll das heißen und dass die Armut in den Ruinen von Bagdad und in Banlieues von Paris von der Pauvreté (Armut) kommt. Eine Woche nach Lévys Auftritt wird gemeldet, dass ein Prozent der Menschen so viel Vermögen angehäuft hat, wie die restlichen 99 Prozent der Weltbevölkerung zusammen, 92 Milliardäre mehr besitzen als die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Einen Meisterdenker kann das nicht erschüttern, er zählt zur anderen Hälfte, wenn nicht zu dem einen Prozent. Es ist so platt wie wahr, dass es reiche Gläubige im christlichen Abendland nur am Sonntag gibt und nach dem ersten Schlaganfall. In Riad juckeln die Prinzen im Konvoi ihre Maybachs und Ferraris mit frisch eingeflogenen Huren zur Champagnerparty am Strand, während sie zur Festigung des Glaubens der Massen an Allah und das angestammte Herrscherhaus, Gotteslästerer öffentlich mit tausend Stockschlägen zu Tode prügeln und Homosexuelle vor der Moschee aufhängen lassen. Und seien die französischen Philosophen irritiert, dass die Saudis die Ersten waren, die zur Kondolenz für die Ermordeten von Paris anrückten und der von den USA geführten Koalition gegen den islamischen Staat beitraten, Folter verbindet. Das Königshaus, das bislang zwei von drei Terroristen in aller Welt finanziert hat, treibt nichts anderes, als den Bürgermeister von Rotterdam und die Ditib. Er will seine Haut und seine Herrschaft retten, wie die ihr Renommee und ihr Portemonnaie. Es ist leicht einzusehen, dass der Punkt, aus dem das Elend der Milliarden Moslems, Hindus, Katholiken usw. zu kurieren wäre, der Umsturz von Verhältnissen ist, unter denen eine Milliarde Menschen mit einem Euro am Tag zu vegetieren verurteilt ist. Und wenn schon nicht Umsturz, so doch eine Reform, die das Elend ein wenig mildert. Da trifft es sich unglücklich, dass der von allen Werten des Abend- und Morgenlands aller Werteste, der Mehrwert, in der Brenne ist wie nie zuvor in seiner Geschichte und das Rattenrennen um ihn alle menschliche Solidarität ersetzt. Die USA, heute die Partei, die immer Recht hat, sind dem Recht der freien Welt nicht allzu weit voraus. Thomas de Maiziere würde auch in Washington einen guten Polizeistaatsminister abgeben und so wird es immer weitergehen, der Überwachung folgt schärfere Überwachung, der Folter tödliche Folter, der rücksichtslosen Abschiebung brutalere, den Kriegen mehr Kriege. Ein paar Gläubige, die man als preiswerte Experten brauchen kann, werden zugekauft, der Rest soll auf seinem Mist verrecken und also wird es mehr und schlimmere Anschläge geben, die zu noch mehr und noch brutalerer Gewalt führen und auch an immer blöderen Reden wird kein Mangel sein. Der Außenminister der USA und Vietnamveteran John Kerry hat zuletzt in Paris gut vorgelegt, als er „la lutte contre le terrorisme“ (die Bekämpfung des Terrorismus) erklärte. Er meinte gewiss nicht die Teaparty, Fox News oder die eigene Haut. Obscure nämlich heißt dunkel, das bringt auf Gedanken.

Und zum Schluss die Kolumne vom April unter dem Titel Vergangenheit zu Überwältigung, über die moralische Verkommenheit des postnazistischen Personals. Eine Karikatur, die sich Mitte Dezember 2014 ins Hamburger Abendblatt verirrt hatte: Mutter und Vater sitzen vorm Bildschirm, der Sohn fragt „Was ist das?“, die Mutter „Bilder vom Reichsparteitag 1958“, der Sohn „Alles Nazis?“, der Vater „Nein, die meisten waren besorgte Bürger“. Ein paar Wochen darauf eine Karikatur in der Athener Zeitung Syriza, die den deutschen Finanzminister in der Uniform eines Wehrmachtsoffiziers zeigt, der den Griechen droht, dass es ihnen ergehen könnte wie einst den Juden. Zitat: „Wir bestehen darauf, Seife aus eurem Fett zu machen“. Eine Unverschämtheit, der Wolfgang Schäuble nicht die Ehre einer Antwort erweisen wollte. Schade, so absurd, so weit hergeholt wie er und die deutschen Einheitsmedien glauben machen wollen, ist die Assoziation von Minister und Nazi keineswegs. Von Beginn seiner Karriere in der Jungen Union war Wolfgang Schäuble Protegier und Gesinnungsgenosse des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Hans Filbinger, der als NS-Marinerichter mehrere Todesurteile beantragt, verfügt und sogar nach dem Krieg in britischer Gefangenschaft einen Matrosen hatte hinrichten lassen. Wozu „nichts Filbinger genötigt hat, als die Tatsache, dass er ein sadistischer Nazi war“, schrieb Rolf Hochhuth. Wie man darüber in der schwarz-braunen CDU des Ländle dachte und denkt, ließ sich zu Filbingers Tod an der Liste der Trauergäste ablesen. Neben Schäuble führte sie Volker Kauder, den Vorsitzenden der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Lothar Spät und Erwin Teufel, beide Filbingers Nachfolger im Amt und deren Nachfolger Günther Oettinger. Filbinger, sprach Oettinger, war kein Nationalsozialist, sondern Gegner des Naziregimes, der sich den damaligen Zwängen habe beugen müssen, halt so wie die um ihn trauernden sich in der Vergangenheit Zwängen gebeugt hätten und sich in der entsprechenden Zukunft sich und andere beugen würden. Ein Foto, das Wolfgang Schäuble vor dem Sarg in Münster als einsamen Hinterbliebenen im stillen Gedenken an seinen Förderer zeigte, fiel bei den deutschen Medien dem informationellen Sparprogramm zum Opfer. Damit nicht der falsche Eindruck entsteht, es gebe gar keine Nazis mehr, hat Wolfgang Schäuble gesagt, das Vorgehen Russland gegenüber der Ukraine erinnere ihn an den Expansionsdrang Nazi-Deutschlands. Zitat: „Solche Methoden hat schon der Hitler in dem Sudetenland übernommen“. Von Putin? Das kennen wir alle aus der Geschichte, in deren Überwältigung in hunderttausend Gedenk- und Feierstunden die deutschen Weltmeister so sicher sind wie sonst nur im Rodeln. In einem Punkt freilich blieben sie härter als Kruppstahl, zäher als Leder. Den letzten überlebenden Zwangsarbeitern, die ein wenig von dem vorenthaltenen Lohn einforderten, gab Kanzler Schröder die exemplarische Antwort: „Die Bundeskasse bleibt zu“. Erst als die New York Times ganz klare Anzeigen mit Texten wie „Mercedes Benz, Design, Performance, Slave Labor“ brachte, gab die Exportindustrie ihrem Kanzler die Weisung, den Preis für ein schnelles Ende dieser Kampagne auszuhandeln. Es ist freilich ein Unterschied, ob amerikanische Bourgeoisie mit ihrer New York Times droht oder irgendwelche Bauern aus dem griechischen Distomo oder dem italienischen Santana Distazema, die für die Zerstörung ihrer Dörfer und die Massaker an ihren Verwandten entschädigt werden wollen. Für solche Fälle hält sich das gut gewordene Deutschland mit Joachim Gauck zu, der die Opfer so heftig zu herzen und drücken weiß, bis ihnen bei der schäbigen Auskunft, finanziell sei, so Leid es ihm tue, der Rechtsweg ausgeschlossen, die Luft wegbleibt. Inzwischen ist die verlorene Sprachregelung so perfektioniert, dass sogar der Regierungssprecher sie fast unfallfrei vorzutragen vermag. Der neuen griechischen Regierung, der ersten seit Jahrzehnten, die nicht aus gut geschmierten Lakaien der CDU/CSU oder SPD besteht, antwortete deren Seibert auf das Verlangen, den Kredit zurückzuzahlen, den Deutschland der griechischen Staatsbank aufgezwungen hatte, vorne weg mit Prior: „Deutschland ist sich seiner historischen Verantwortung für das Leid, dass der Nationalsozialismus über viele Länder in Europa gebracht hat, absolut und ständig bewusst“ und daran den perfiden Schluss zu knüpfen, das ändert nichts an der Haltung und der festen Überzeugung, dass die Frage von Reparationen und Entschädigungszahlungen nach unserer Überzeugung abschließend und final geklärt ist, abgeschlossen ist. Tröstlich immerhin, dass in dieses Dokument moralischer Verkommenheit ein Wort geraten ist, das sonst nur in Debatten über den finalen Rettungsschuss vorkommt. Es ist ja wahr, bedeuten die Deutschen den Griechen, dass wir eure Eltern und Großeltern, 180.000 an der Zahl, massakriert und ausgeraubt haben, doch rückwärtsgewandte Vorwürfe seien angesichts der aktuellen Probleme überhaupt nicht hilfreich, ließ Schäuble ausrichten. Zitat: „Wir sollten jetzt gemeinsam nach vorne schauen. Wir haben schwierige Probleme gemeinsam zu lösen“, besonders die Endlösung der Enkelfrage. Der Ton in den deutsche Politiker und ihre Trabanten von Gauck über Schäuble, Gabriel, Steinmeier und die Herren von der Alternative für Deutschland bis zur Pegida und anderen Demokraten in Grün oder Magenta, die Griechen abfertigen, zeigt an, was man auch in den Fußballstadien und auf den Foren der Welt findet, dass die Deutschen das Volk geblieben sind, das sie waren. Ein Volk, dass es leichthin erträgt, dass Behörden der Strafverfolgung, die zehn Morde lang die Täter des NSU schützten, als wären es lauter Filbingers, gegen den Thüringer Ministerpräsidenten ermitteln, weil der sich 2010 an der Blockade eines Aufmarschs ihrer Freunde, der Dresdner Neonazis beteiligt haben soll. Ein Volk das von Bertelsmann gefragt zu 48 Prozent freimütig bekennt, keine gute Meinung über Israel zu haben und zu 35 Netanjahu statt Putin für den Hitler von heute hält. Ein Volk, dessen besorgte Bürger sich nirgends besser verstanden fühlen als beim bunten Abend des NPD-Parteitags der zur Primetime als „Mainz, wie es singt und lacht“ übertragen wird. Und eine Riege von Politikern, die zu jedem Prozess gegen einen befreundeten Steuerhinterzieher ihre Menschenrechtler loslässt, aber nichts dabei findet, dass aus der Hauptstadt eines ihrer liebsten Verbündeten gemeldet wird: „In Riga haben 1.500 Angehörige der lettischen Waffen-SS ihre jährliche Parade abgehalten. Die jüdische Gemeinschaft und die russische Minderheit in Lettland kritisierten den Aufmarsch„. Im zweiten Weltkrieg kämpften etwa 140.000 Letten in Einheiten der Waffen-SS gegen die Rote Armee. Wie bei den Litauern, den Kroaten, Slowenen, Kosovaren und natürlich den Ukrainern, den anderen Hilfsvölkern von gestern und heute. Doch wer muckt da auf typischerweise? Juden und Russen. Zu Zeiten von Schäubles Filbinger hätte man Klammer, Satzende, aus Platzgründen gekürzt.

 

Mod.: Hermann Gremliza, vielen Dank, las heute die ausstehenden zwei Kolumnen Februar und April des Herausgebers, der Konkret und die aktuelle Kolumne des Monats Mai des Heftes der Konkret, das jetzt frisch an den Kiosken liegt. Hermann, vielen Dank, ja?

Bitte sehr.

Mod.: Und wir werden uns vier Wochen dann wiederhören.

Okay.

Mod.: Vielen Dank und alles Gute.
Dankeschön.

Mod.: Bitteschön.

Tschüss.

Mod.: Tschüss.

 

Siehe auch:

 

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Von Raul Zelik 15.01.2015 www.neues-deutschland.de
Jeder Diekmann ein Voltaire …
Das Gerede von den »westlichen Werten« wird nicht richtiger, wenn man es endlos wiederholt

 

Wir leben in durchgeknallten Zeiten – wenn diese These noch einer Bestätigung bedurfte, dann wurde sie in diesen Tagen erbracht: Religiöse Fundamentalisten beantworten die US-Invasion in Irak und andere Demütigungen der muslimischen Welt, indem sie eine Satirezeitung in Paris – zweifelsohne eine der Schaltzentralen neoimperialer Macht – ausradieren.

Doch auch auf der Gegenseite beweist man Sinn für Humor: Die Führer der freien Welt, bekanntermaßen glühende Verteidiger der Freiheitsrechte (solange diese nicht in Widerspruch zu Weltmarkt, neoliberaler Marktkonformität und Migrationsbekämpfung stehen), bilden in Paris den ersten Black Block der Herrschenden. Mit Trauerflor und schwarzem Anzug haken sich die Globaleliten zu Demonstrationsketten unter. Noch launiger als dieser an den neulinken Straßenkampf der 1970er Jahre erinnernde Auftritt ist das Setting: Die Regierungschefs kommen weit entfernt von der angeblich von ihnen angeführten Demonstration zusammen. Aufnahmen aus der Höhe zeigen die Staatsmänner auf menschenleeren, abgeriegelten Straßen, umzingelt von Bodyguards.

Man hat den Eindruck, die ganze Welt sei nur noch eine einzige Titanic-Aktion, überall erblüht die Satire: Journalisten, die noch in jeden Arsch gekrochen sind, in den zu kriechen sich lohnte, erdichten sich als Freiheitskämpfer, die die zarte Waffe der Kritik gegen den Terror der Feuerwaffen in Stellung bringen und dafür ihr Leben riskieren. Wie Religiösen und Pegidas ermöglicht auch ihnen das neue Szenario unverhofften Sinngewinn: Nach Paris erstrahlt selbst das Geschmiere für Springer und Bertelsmann in neuem Glanz: Wenn die Meinungsfreiheit unter Beschuss ist, steht dann nicht jedes religionskritische Blaba in aufklärerischer Tradition? Jeder Diekmann ein Voltaire …

Man muss dem französischen Faschisten Jean-Marie Le Pen fast dankbar sein, dass wenigstens er sich dieser neuen Sinngemeinschaft verweigert: »Ich werde nicht kämpfen, um den Geist von Charlie zu verteidigen, der ein anarchisch-trotzkistischer Geist ist, der die politische Moral zersetzt.« Ganz so schlecht, wie französische Trotzkisten (die dieser Tage auf rassistische Stereotype in der »Charlie Hebdo« verwiesen) behaupteten, kann die Satirezeitung also nicht gewesen sein.

Doch was könnte man in Anbetracht dieser Kakophonie, mit der die Irren verschiedenster Couleur dem Sinnverlust im Spätkapitalismus (wie Slavoj Žižek sagen würde) zu entfliehen versuchen, Richtiges sagen?

Man könnte z.B. festhalten, dass es egal ist, ob »Charlie Hebdos« Witze gut oder schlecht, ausgewogen laizistisch oder doch eher islamophob waren. Auch schlechte Satiriker sollten nicht hingerichtet werden – schon gar nicht von religiösen Witzfiguren.

Man könnte zweitens darauf hinweisen, dass das Gerede von den »westlichen Werten« nicht richtiger wird, wenn man es endlos wiederholt. Die Geschichte des Westens bleibt auch nach Paris eine Geschichte von kolonialer Plünderung und unbegrenzter Inwertsetzung: eine Verbindung von ökonomischer Rationalität und religiösem Mythos, wie sich bei den Aufklärern Horkheimer/Adorno nachlesen ließe – würde man noch lesen. Kritik und Aufklärung haben kein geografisches Zuhause – so sehr sich das weiße Europa dies auch einzureden versucht. Die besten Denker waren fast immer Exilierte.

Drittens schließlich wäre es hilfreich, sich – anstatt in den Betroffenheits-Chor einzustimmen – zu überlegen, um was für eine Bewegung es sich beim islamischen Fundamentalismus eigentlich handelt. In Ermangelung einer klaren Definition wird der Begriff des Islamofaschismus auch unter Linken immer populärer. Das scheint auf der einen Seite ganz plausibel: Hinsichtlich Todeskult und Totalitätsanspruch trägt der Fundamentalismus faschistoide Züge. Und auch seinem Siegeszug geht, wie dem des Faschismus, das Scheitern revolutionärer Bewegungen voraus. Die irren, verschwörungstheoretischen Erklärungen für den täglichen Irrsinn globaler Inwertsetzung brechen sich dann ihre Bahn, wenn die emanzipatorischen Bewegungen gegen den Schrecken globaler ökonomischer Herrschaft politisch gescheitert sind.

Und trotzdem ist der Begriff des Islamofaschismus Quark.

Hannah Arendt hat Faschismus einst als einen Pakt von Mob und Eliten beschrieben, der die Gesellschaft mit Totalitätsanspruch durchdringt. Bis hierhin könnte man das vielleicht auch für manche islamistische Bewegung noch behaupten: Dass die prowestlichen Golfdespotien, allen voran der dekadente saudische Öl-Adel, militant-salafistische Gruppen finanziert, wird mittlerweile auch von den NATO-Staaten erkannt und halbherzig kritisiert.

Doch Hannah Arendt hat den Faschismus auch mit zwei spezifischen Erscheinungen der bürgerlichen Moderne erklärt: Rassismus und Imperialismus. Er sei, so Arendt, eine verspätete Wiederholung kolonialer Eroberungszüge, die wegen der Begrenztheit des geografischen Raums besonders aggressiv daherkomme. Das faschistische, ultrarassistische Projekt ist bei Arendt deshalb Ausdruck von kapitalistischer Krise und Imperialismus. Und zumindest, was diesen Aspekt angeht, teilt der islamische Fundamentalismus mit dem Faschismus weniger als der bürgerliche Liberalismus, den in diesen Tagen auch Linke so begeistert zu verteidigen müssen glauben. Der Fundamentalismus ist eben gerade kein ökonomisches Eroberungsprojekt, sondern eher eine irre Antwort auf dieses.

Durchgeknallte Zeiten präsentieren sich verzweifelt – so verrückt, dass man nur noch die Wahl zwischen unterschiedlichen Formen des Schwachsinns zu haben scheint. Aber wahrscheinlich ist auch diese Wahrnehmung nur Teil der allgemeinen Hysterie. Niemand zwingt uns, in die falschen Welterklärungsideologien – religiös, rassistisch, bürgerlich-imperial-liberal – mit einzustimmen. Wenn es so etwas wie eine Linie der Aufklärung gibt, dann die der linken Kritik von Religion und kapitalistischer Herrschaft.

http://www.neues-deutschland.de/artikel/958458.jeder-diekmann-ein-voltaire.html

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Remember: Do X! Don´t do Y!

Protect innocent, respect life, defend art, preserve creativity!

What´s Left? Antisemitism!

http://www.jsbielicki.com/jsb-79.htm

Psychoanalytische Arbeitsstation

DJ Psycho Diver Sant – too small to fail
Tonttu Korvatunturilta Kuunsilta JSB
Tip tap tip tap tipetipe tip tap heija!
http://www.psychosputnik.com
http://www.saatchionline.com/jsbielicki
https://psychosputnik.wordpress.com/

They want 1984, we want 1776

They are on the run, we are on the march!

Be patient, work hard, follow your passions, take chances and don’t be afraid to fail.
I think for food

molon labe

Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Dummheit äußert sich heute als empörter Moralismus.

Früher galt als mutig, wer ein Revolutionär war, heute reicht es schon, wenn einer seine Meinung behält.

“Jeder fünfte Bewohner des Westjordanlandes ist ein israelischer Siedler”, greint die Generaldelegation Palästinas heute auf ihrer Homepage.
Und jeder fünfte Bewohner Israels ist ein palästinensischer Araber.
So what?

Werte ohne Einfühlungsvermögen sind nichts wert.

Manche Menschen fühlen physischen Schmerz, wenn sie ihre gewohnten Vorstellungen zugunsten der Realität korrigieren sollen, sie wenden ihre gesamte Intelligenz mit Unterstützung ihrer Agressivität auf, um die Realität nicht zu erkennen und ihr Selbstbild unverändert beizubehalten.

Immer mehr fühlen, immer weniger denken – Der Mensch unterscheidet sich vom Tier nicht durch Gefühle, denn Säugetiere haben die gleichen Gefühle, wie der Mensch: Trauer, Angst, Wut, Liebe, sondern durch sein Denken. Wenn er denkt, falls er denkt.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

„Sagen Sie meiner Mutter nicht, daß ich in der Werbung arbeite. Sie denkt, ich bin Pianist in einem Bordell.“ – Jacques Seguela

BILD: FAZ für Hauptschüler

Wer „ich will frei sein“ sagt, und es sagen viele, der ist ein Idiot. Denn das höchste was der Mensch als Freiheit haben kann, ist die Freiheit, seine Pflicht frei zu wählen.

“Im Streit um moralische Probleme, ist der Relativismus die erste Zuflucht der Schurken.“ Roger Scruton

Nonkonformistische Attitüde und affirmative Inhalte – einer Kombination, die schon immer die linksdeutsche Ideologie gekennzeichnet hat. – Stephan Grigat

Es sind dieselben, die behaupten, das Geschlecht wäre nicht biologisch angeboren, sondern nur ein sozialer Konstrukt, und zugleich daß die Homosexualität kein sozialer Konstrukt wäre, sondern biologisch angeboren.

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

„Es gibt zwei Dinge“, so wußte Hitler schon 1923, „die die Menschen vereinigen können: gemeinsame Ideale und gemeinsame Kriminalität“ .

Nach der gewaltsamen Beendigung des Mordens durch die Alliierten waren die Deutschen (und sind es bis heute geblieben) noch deutscher als zuvor.

„Der Staat sind wir“: Dies Credo der Sozialdemokratie Ferdinand Lassalles war die Wahrheit der Volksgemeinschaft, und der Nazismus war die vermittlungslose Basisdemokratie der Deutschen.

Die Demokratie der Bürger ist die interessierte Demutsadresse an den autoritären Staat.

„Die deutsche Nation ist das Apriori dieser seltsamen Wissenschaft, die

vorgibt, nichts zu kennen als Quellen, Quellen und nochmals Quellen, nichts als das

lautere Plätschern der Tatsachen und das ungetrübte Sprudeln der Empirie. Die

Quelle aber ist der Historie, was der Jurisprudenz das Indiz: Spielmaterial, bloße

Illustration des Systemzwangs zum Rechtsfrieden, d.h. empirische Legitimation der

vorab existenten letzten Instanz, an der jede Berufung aufhört und jede Revision

endet. Egal, wer Recht hat, solange nur Recht ist; was immer die Quellen sagen,

ein Beweis gegen die Nation wird sich daraus nie und nimmer folgern lassen.“ (…)

„Historische Wahrheit wird nach dem Modell von Meinungsumfragen vorgestellt;

kein Sample jedoch wird je repräsentativ genug sein,

um der deutschen Nation als solcher die Taten der Nazis zuzurechnen.

Die juristische Methode dieser seltsamen Wissenschaft, die sich die Behandlung der

Geschichte anmaßt, weiß so überaus sorgfältig zwischen Intention und Resultat zu

scheiden, daß der einzig noch mögliche Weg historischer Wahrheitsgewinnung, der

allerdings leider ausgeschlossen ist, Psychoanalyse wäre.“ – Joachim Bruhn

Da die Psychoanalyse heute auch nur noch ein korruptes Racket ist, würde sie nicht helfen.

 Der Himmel, wenn er sich schon öffnet, zitiert sich am liebsten selbst. 

Je verkommener eine menschliche Kreatur, desto eher fühlt sie sich beleidigt, respektlos behandelt, in ihrer Ehre verletzt.

Der Nicht-Antisemit ist ein Antisemit, der nach der derzeitigen deutschen Rechtsprechung, Israel, Juden diffamiert, diskriminiert, delegitimiert, jedoch nicht expressis verbis das Ziel der dritten Reichs, den Holocaust, die Judenvernichtung, befürwortet.

Aus Deutschland erreicht mich „tiefe Sorge um den Friedensprozess“. Vorsicht: Wo ist es im Nahen und Mittleren Osten derzeit so friedlich und vergleichsweise gewaltarm wie in Israel? Wo leben Araber derzeit sicherer als in Israel? Wo haben sie besseren Zugang zu Bildung, Arbeit, Konsum und medizinischer Versorgung? – Götz Aly

Islam ist weniger eine Religion und mehr eine totalitäre Gesellschaftsordnung, eine Ideologie, die absoluten Gehorsam verlangt und keinen Widerspruch, keinerlei Kritik duldet und das Denken und Erkenntnis verbietet. Der wahre Islam ist ganz anders, wer ihn findet wird eine hohe Belohnung erhalten.

Der religiöse Rassismus der Islamisten, der den völkischen Rassismus der Nazis ersetzt hat, erklärt Allah zum Führer und die Jihadisten zu seiner privilegierten Kampftruppe: Wenn man so will, zu Allahs SS. Der Zusammenhalt dieser Kampftruppe wird über die Jenseitserwartung von Hölle und Paradies, also über das Instrument der religiösen Angst, sichergestellt. Diese Selbstbildfantasie der Islamisten ist mit ihrer (zumeist antijüdischen) Feindbildfantasie untrennbar verknüpft. – Matthias Küntzel

Wahnsinn bedeute, immer wieder das gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten.

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren.

Irritationen verhelfen zu weiteren Erkenntnissen, Selbstzufriedenheit führt zur Verblödung,

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch.

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen.

Wenn jemand etwas zu sagen hat, der kann es immer sehr einfach sagen. Wenn jemand nichts zu sagen hat, der sagt es dann sehr kompliziert.

Sucht ist, wenn jemand etwas macht, was er machen will und sucht jemand, der es macht, daß er es nicht macht und es nicht machen will.

Sollen die Klugen immer nachgeben, dann wird die Welt von Dummen regiert. Zu viel „Klugheit“ macht dumm.

Wenn man nur das Schlechte bekämpft, um das Leben zu schützen, bringt man gar nichts Gutes hervor und ein solches Leben ist dann nicht mehr lebenswert und braucht nicht beschützt zu werden, denn es ist dann durch ein solches totales Beschützen sowieso schon tot. Man kann so viel Geld für Versicherungen ausgeben, daß man gar nichts mehr zum Versichern hat. Mit Sicherheit ist es eben so.

Zufriedene Sklaven sind die schlimmsten Feinde der Freiheit.

Kreativität ist eine Intelligenz, die Spaß hat.

Wen die Arbeit krank macht, der soll kündigen!

Wenn Deutsche über Moral reden, meinen sie das Geld.

Ein Mensch ohne Erkenntnis ist dann  lediglich ein ängstlicher, aggressiver, unglücklicher Affe.

Denken ist immer grenzüberschreitend.

Der Mob, der sich das Volk nennt, diskutiert nicht, sondern diffamiert.

Legal ist nicht immer legitim.

Wer nicht verzichten kann, lebt unglücklich.

Sogenannte Sozial-, Kultur-, Geisteswissenschaften, Soziologie, Psychologie, Psychotherapie, Psychoanalyse, sind keine Wissenschaften mehr, sondern immanent religiöse Kultpropheten, organisiert wie Sekten. Es sind Sozio-, Pädago- und Psychokratien, Rackets, die Erkenntnis nicht fördern, sondern verhindern.

Ohne eine starke Opposition atrophiert jede scheinbare Demokratie zur Tyrannei, und ebenso eine Wissenschaft, zur Gesinnung einer Sekte.

Man kann alles nur aus gewisser Distanz erkennen, wer sich ereifert, empört, wer mit seiner Nase an etwas klebt, der hat die Perspektive verloren, der erkennt nichts mehr, der hat nur noch seine Phantasie von der Welt im Kopf. So entsteht Paranoia, die sich Religion, und Religion als Politik, sogar als Wissenschaft nennt.

Islamisten sind eine Gefahr, deswegen werden sie als solche nicht gesehen. Juden sind keine Gefahr, deswegen werden sie als solche gesehen. So funktioniert die Wahrnehmung von  Feiglingen.

Humorlose Menschen könner nur fürchten oder hassen und werden Mönche oder Terroristen.

Menschen sind nicht gleich, jeder einzelne Mensch ist ein Unikat.

Erkenntnis gilt für alle, auch für Muslime, Albaner, Frauen und Homosexuelle.

Islam gehört zu Deutschland, Judentum gehört zu Israel.

Der Konsensterror (Totalitarismus) ist in Deutschland allgegenwärtig.

Es wird nicht mehr diskutiert, sondern nur noch diffamiert.

Es ist eine Kultur des Mobs. Wie es bereits gewesen ist.

Harmonie ist nur, wenn man nicht kommuniziert.

Man soll niemals mit jemand ins Bett gehen, der mehr Probleme hat, als man selbst.

>>Evelyn Waugh, sicherlich der witzigste Erzähler des vergangenen Jahrhunderts, im Zweiten Weltkrieg, herauskommend aus einem Bunker während einer deutschen Bombardierung Jugoslawiens, blickte zum Himmel, von dem es feindliche Bomben regnete und bemerkte: “Wie alles Deutsche, stark übertrieben.“<< Joseph Epstein

Man muß Mut haben, um witzig zu sein.

Dumm und blöd geht meistens zusammen.

Charlie Hebdo: solche Morde an Juden sind euch egal, mal sehen wie”angemessen”  ihr reagiert, wenn (wenn, nicht falls) eure Städte von Islamisten mit Kasam-Raketen beschossen werden.

Christopher Hitchens großartig: „In einer freien Gesellschaft hat niemand das Recht, nicht beleidigt zu werden.“

Je mehr sich jemand narzisstisch aufbläht, desto mehr fühlt er sich beleidigt und provoziert.

“Das Problem mit der Welt ist, daß die Dummen felsenfest überzeugt sind und die Klugen voller Zweifel.” – Bertrand Russel

Das Problem mit den Islamisten in Europa soll man genauso lösen, wie es Europa für den Nahen Osten verlangt: jeweils eine Zweistaatenlösung, die Hälfte für Muslime, die andere Hälfte für Nicht-Muslime, mit einer gemeinsamen Hauptstadt.

Was darf Satire? Alles! Nur nicht vom Dummkopf verstanden werden, weil es dann keine Satire war.

Islamimus ist Islam, der Gewalt predigt.

Islam ist eine Religion der Liebe,und wer es anzweifelt, ist tot.

Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke. Der Islam ist die friedliche Religion der Liebe George Orwell 2015

Islam ist verantwortlich für gar nichts, Juden sind schuld an allem.

Islamisten sind Satanisten. Islamismus ist eine Religion von Idioten.

Leute fühlen sich immer furchtbar beleidigt, wenn man ihre Lügen nicht glaubt.

Jeder ist selbst verantwortlich für seine Gefühle.

Die Psychoanalyse geht niemanden außer den Psychoanalytiker und seinen Patienten etwas an, und alle anderen sollen sich verpissen.

“Zeit ist das Echo einer Axt
im Wald.
Philip Larkin, Gesammelte Gedichte

Wenn jemand wie Islamisten sein Ego endlos aufbläht, dann verletzt er seine eigenen Gefühle schon morgens beim Scheißen.

„Die sieben Todsünden der modernen Gesellschaft: Reichtum ohne Arbeit Genuß ohne Gewissen Wissen ohne Charakter Geschäft ohne Moral Wissenschaft ohne Menschlichkeit Religion ohne Opfer Politik ohne Prinzipien.“
―Mahatma Gandhi

„Wo man nur die Wahl hat zwischen Feigheit und Gewalt, würde ich zur Gewalt raten.“
―Mahatma Gandhi

Warum zeigt sich Allah nicht? Weil er mit solchen Arschlöchern nichts zu tun haben will.

„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus’. Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus’.”  – Ignazio Silone

Politische Korrektheit verlangt eine Sprache für ein Poesiealbum.

Psychoanalyse ist frivol, oder es ist keine Psychoanalyse.

Bunte Vielfalt, früher: Scheiße

Was der Mensch nicht mehr verändern, nicht mehr reformieren kann, ist nicht mehr lebendig, sondern sehr tot. Was tot ist, das soll man, das muß man begraben: Religion, Ehe, Romantizismus, etc.

Romantik ist scheiße.

Die Realität ist immer stärker als Illusionen.

Deutschland gestern: der Wille zur Macht.
Deutschland heute: der Wille zur Verblendung.
Deutschland morgen: 德國

Deutsche Psychoanalyse? Großartig, wie deutscher Charme, deutscher Humor und deutscher Esprit.

Der Widerstand fängt mit einer eigenen, anderen Sprache als die der Diktatur.

Smart phones for stupid people.

Ein Linker kann, muß aber nicht dumm sein.

Wenn man ganzen Staaten nicht übel nimmt, wenn sie mit Millionen Opfern Selbstmord begehen, warum dann einem Co-Piloten mit 149 Toten?

Nur die Reinheit der Mittel heiligt den Zweck.

Ein extremer Narzißt ist ein potentieller Terrorist, und jeder Terrorist ist ein extremer Narzißt.

Islamisierung bedeutet Verblödung.

…der hiesige Autoritarismus (ist) einer ohne Autorität und der hiesige Konventionalismus einer ohne Konventionen. Schon bei den Nazis war nicht das Wort des Führers Befehl, sondern sein Wille, den der kongeniale Volksgenosse erahnte. Nie hätte der Nationalsozialismus funktioniert, hätte den Deutschen jede ihrer Missetaten bei Strafandrohung befohlen werden müssen. Anders, als es das Wort vom „Befehlsnotstand“, von der „Gleichschaltung“ oder vom „Führer“ selber glauben machen will, herrschte das NS-System durch Gehorsam ohne Befehl. (W. Pohrt, Der Weg zur inneren Einheit)

Der faschistische Sozialpakt existiert im bundesdeutschen Postfaschismus weiter als eine im Resultat aufgehobene Voraussetzung, die unmittelbar keine Spur ihrer gewaltförmigen Durchsetzung mehr an sich trägt: umso besser kann diese Tatsache verleugnet und der Nationalsozialismus als das Verbrechen einiger Irrer, als „Unrechtsstaat“, als „das Schlimmste, das Menschen einander je angetan haben“ exorziert werden. Diese Lebenslüge der BRD ist das Fundament aller demokratischen „Vergangenheitsbewältigung“, jenes kollektiven Beschweigens des Nationalsozialismus, das durchaus auch die Form enervierender Redseligkeit annehmen kann. Weil das postfaschistische Deutschland in institutioneller wie personeller Hinsicht in Kontinuität zu seinem Vorgänger steht, muß ausnahmslos jeder Versuch einer Vergangenheitsbewältigung innerhalb des sich weiterschleppenden Systems zur symbolischen Distanzierung, zum substanzlosen Gestus geraten. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich die Deutschen einen schier unerschöpflichen Vorrat an größeren und kleineren Entlastungslügen angelegt, aus dem sie sich je nach Gelegenheit und Bedarf bedienen. Danach war das nationalsozialistische System wahlweise das Werk von Hitler höchstpersönlich, einer kleinen Verbrecherclique und ein paar Helfershelfern oder des Monopolkapitals und seiner Schergen. Otto Normalvergaser jedenfalls hat „von alledem nichts gewußt“, war „im Grunde auch dagegen“ oder „konnte gar nicht anders handeln“, weil „Befehlsnotstand“ herrschte und man im Falle des Zuwiderhandelns sofort „ins KZ gekommen“ wäre. “ (…) „Heute haben die Verbreitung des Gerüchts und die Verbreitung der Neidbeißerei neue, technische Möglichkeiten. Sie können sich über das Internet und diverse Subnetzwerke und Blogs rasend verbreiten und auch auf die Politik einen Druck erzeugen, sich ihnen zu beugen. Die gesellschaftliche Mobilmachung wirkt so wieder auf die Politik zurück. Sie muss sich den entsprechenden Stimmungen beugen, weil sonst die Wiederwahl gefährdet würde. Die Devise »Ich bin ihr Führer, also muss ich ihnen folgen«, bleibt auch im zerfallenen Postnazismus das prinzipienlose Grundprinzip von Herrschaft.“ (…) Spezialisierung und Diversifikation sind die zeitgemäße Erscheinungsform von Vermassung und Uniformität. (…) 1 x 1 materialistischer Kritik: es  muss darum gehen, Erscheinungen in eine Konstellation zu bringen, in der sie lesbar werden. (…) Je antirassistischer und weltoffener sich die Deutschen aufführen, desto mehr ähneln sie wieder einer gegen ihre Todfeinde verschworenen Horde, die nicht mehr auf Exklusivität pocht, sondern die Anforderungen zum Mitmachen wieder flexibilisiert hat und sich ihr Jagdrevier mit anderen teilt, sofern sie sich bewähren. Und weil gerade die Entfernung vom Nazismus die Nähe zu ihm verbürgt, waren und sind das diejenigen, die in Personensache am wenigstens mit Nazifaschistischem in Verbindung zu bringen sind, die Linksradikalen, die Linksliberalen, die Linken, die Antifaschisten, die entschiedensten Schrittmacher dafür, dass der anfangs noch gar nicht wirklich übergreifende postnazistische Fundamentalkonsens tatsächlich totalisiert und auf die Höhe der Zeit gebracht werden konnte. Die Nazis und die Rechten hingegen waren für diesen Vorgang nur von unterordnetem Belang. Sie standen immer schon für eine in ihrer konkreten Ausprägung gestrige Gesellschaftsformation und deshalb ging von ihnen auch nie eine ernsthafte Gefahr eines neuen Faschismus aus. Diese Totalisierung der Gemeinschaft der Demokraten, die hauptsächlich die Linke mit herbeigeführt hat, ist allerdings identisch und das zeigt sich heute mit ihrem Zerfall. Dieser wiederum ist im Selbstwiderspruch der postnazistischen Vergesellschaftung angelegt, in der der bereits erwähnte nazistische Kurzschluss von Staaten Subjekt im Modus permanenter Mobilmachung in den politökonomischen Formen im Doppelsinne aufgehoben ist. Seiner Substanz nach anerkannt und aufbewahrt, wie vorerst suspendiert und seiner Verlaufsform nachgezügelt. Also statt den Blockwarten gab es Aktenzeichen XY, da durfte sich jeder dann auch telefonisch dran beteiligen, aber richtige Jagdszenen gab es in der alten Bundesrepublik nicht oder nur in Ausnahmefällen. Taxiert selbst zu Zeiten der Prosperität jeder insgeheim seinen Erwerb als verkappte Arbeitslosenunterstützung, so mobilisiert die Krise der postnazistischen Vergesellschaftung erst Recht die Sehnsucht nach der alten Staatsunmittelbarkeit. Johannes Agnoli schrieb dazu schon in der Transformation der Demokratie 1966: „Der präfaschistisch liberale Ruf nach dem starken Staat wiederholt sich postfaschistisch neoliberal“. Und damit gerät das ganze System des autoritären Etatismus und geraten letzten Endes die politökonomischen Vermittlungen als solche wieder ins Visier des Volkszorns und es war wiederum die Linke, die noch zu Zeiten, wo keine Krise in Sicht war, im sinistren Tram nach Liquidation der Vermittlungen die Zunge gelöst und ihm neue fantasievolle und kreative, wie es so schön heißt, Äußerungsformen zur Verfügung gestellt hat. Sie war das Laboratorium, in dem die allgemeine Mobilmachung eingeübt und jener darauf zugeschnittenen neue und zugleich sehr alte Sozialcharakter herangebildet wurde, indem sich mittlerweile eine Mehrheit spontan wieder erkennt. Derjenige Sozialcharakter, der nach dem Motto „Ich leide, also bin ich“ sich einerseits unter Berufung auf die höchst unverwechselbare Diskriminierung, die ihm angeblich wiederfährt, zur kleinsten existierenden Minderheit erklärt, sich gleichsam nach dem Muster verfolgter und in ihrer Kultur bedrohter Völker begreift und andererseits als Gegensouverän seine private, warnhafte Feinderklärung allen anderen oktroyieren möchte und diesem Zweck entweder vorhandene gesellschaftliche Organisationen zu Rackets umfunktioniert, neue Rackets gründet oder andere Rackets mit ins Boot holt. Der einstige demokratische Fundamentalkonsens wird dadurch einerseits ins einzelne Subjekt zurückverlagert und andererseits vermittlungslos verallgemeinert. Aus der formell kollektiven Feinderklärung der Mitte gegen die Extreme, das war der Normalfall in der Bundesrepublik bis weit in die 80er Jahre, Terroristenhasse, einige werden sich noch daran erinnern. Aus dieser kollektiven Feinderklärung der gesellschaftlichen Mitte gegen die Extreme wird also die pluralisierte Feinderklärung alle gegen alle, die getrennt vereint sich zusammenrotten und auf diese Weise zerfällt die Gemeinschaft der wehrhaften Demokraten und reorganisiert sich zugleich hin zu zerfallen. Ein Zitat von Wolfgang Port in einem anderen Zusammenhang macht es sehr schön deutlich: „Wie durch höhere Gewalt sondern sich die Langen von den Kurzen, die Weiblichen von den Männlichen, die Alten von den Jungen, die Dicken von den Dünnen ab“ und das Resultat ist eine Segregation und Ghettoisierung durch welche die Metropolen, einem riesigen Freiluftgefängnis mit seinen Unterabteilungen für Männer und Frauen, Jugendliche, Kranke, Alte, Port schreibt etc., man könnte noch Schwule und Lesben und Migranten und was weiß ich noch alles ergänzen, Protestanten, Katholiken, Ossis, Wessis, immer ähnlicher werden. Neu ist, dass dieses Freiluftgefängnis als eine kulturelle Einrichtung und seine Insassen als Kulturbotschafter begriffen werden und es ist diese nahezu flächendeckende Selbstkulturalisierung der gesellschaftlichen Mehrheit und der einzelnen Individuen in ihr, die in der Postmoderne ihr bewusstloses Selbstbewusstsein und ihre Legitimation erfährt und im antirassistischen PC-Sprech sich ihren Ehrenkodex schafft, ihre Omertà, die sich an ihresgleichen und die verbliebenen Kritiker draußen richtet, Islamophobie ist ihr derzeit aktuellstes Schlagwort. Dieser Vorgang, diese Selbstkulturalisierung der gesellschaftlichen Mitte und ihr Zerfall ist also die Bedingung der neuen Haltung Ausländern und Migranten gegenüber, an denen die Deutschen projektiv ihre ersehnte Regression auf den Stamm illustrieren. Was ihnen umso leichter gelingt, als manch ihrer Repräsentanten und Lobbyisten sich anschicken, genau dem Bilde zu gleichen, das die Deutschen sich seit jeher von ihnen machten und wofür sie von ihnen jetzt nach kollektiv und offiziell ins Herz geschlossen werden. Der mittlerweile zur Dauereinrichtung erklärte Karneval der Kulturen ist nichts anderes als ein Zerfallsprodukt der postfaschistischen Demokratie, mehr noch, er ist diese Gemeinschaft in einer zugleich flexibilisierten und pluralisierten und kollektivierten Gestalt. In dieser Völkerfamilie, die die Deutschen gerne auf der ganzen Welt hätten, wären da nicht Israel und die USA als Störenfriede und die sie aus Mangel an Realisierungschancen deshalb erstmal bei sich zuhause einrichten, geht es dabei zu, wie in jeder guten Familie: Die einzelnen Mitglieder sind einander spinnefeind und die Widersprüche und Konflikte, die daraus resultieren, gehören auch voll und ganz dieser Vergesellschaftung an, sind von ihr konstituiert und dazu gehört ein fein dosiertes Spiel mit Fremdheit und Nähe, das von allen Beteiligten auch weiterhin gepflegt wird, weil damit ein moralisches Plus bei der Gefolgschaft eingefahren werden kann. (…) Der zweite Weltkrieg war ein kulturindustrielles Massenevent. (…) Eine neue Barbarei sei stets zu befürchten, wird sich nicht aus dem Geist Nationalsozialismus unmittelbar speisen, sondern im Gewande von demokratischem Antifaschismus von Lernen aus der Geschichte und political correctness daher kommen.(…) Abwehr des offenen Faschismus durch dessen demokratische Entnazifizierung und Eingemeindung. (…) Je antirassistischer und weltoffener sich die Deutschen aufführen, desto mehr ähneln sie wieder einer gegen ihre Todfeinde verschworenen Horde, die nicht mehr auf Exklusivität pocht, sondern die Anforderungen zum Mitmachen wieder flexibilisiert hat und sich ihr Jagdrevier mit anderen teilt, sofern sie sich bewähren. (…) Die postnazistische Demokratie hat  die nationalsozialistische Mobilmachung des „gesunden Volksempfindens“ zwar nicht abgeschafft, sondern nur sistiert – sie hat es aber andererseits auch in die Latenz abgedrängt und damit gebremst, indem sie es in die mediatisierende Form des bürgerlichen Repräsentationsprinzips zwängte.  (…) „Rassismus“ ist ein ideologisches Stichwort eines anti-rassistischen Rackets, das jeden Realitätsbezugs entbehrt, das seine Mitglieder vielmehr nur als Ausweis von Gesinnungsfestigkeit und Ehrbarkeit vor sich hertragen und das ihnen als probates Mittel dient, um nach Willkür und freiem Ermessen festzulegen, wer gerade als „Rassist“ zu gelten hat. Und dieses „anti-rassistische“ Racket, das sind heutzutage fast alle: längst ist die Gegnerschaft zum Rassismus keine Domäne der Linken mehr, sondern offizielle Staatsraison und common sense aller Ehrbaren und Wohlmeinenden, und das ist die erdrückende Mehrheit.  (…) Von der moralisierenden Aufdringlichkeit und der enervierenden Verlogenheit einmal abgesehen, ist die Ehrfurcht, die „anderen Kulturen“ entgegengebracht wird und die Unterwürfigkeit, mit der ihre Träger geradezu als Heilsbringer verehrt werden, keine Gegenposition zum Rassismus, sondern dessen logische wie historische Voraussetzung, die im Rassismus und allen naturalisierenden Ideologien als ein Moment überlebt: deren Grundmuster ist die projektive Bekämpfung dessen, was man selbst gern möchte, aber nicht erreichen kann, und deshalb gehört zur Diskriminierung der Neger wegen ihrer „Faulheit“ die Bewunderung für den „Rhythmus, den sie im Blut haben“ und die Achtung vor ihrer „sagenhaften Potenz“; somit ist der „Anti-Rassismus“ nichts weiter als die notwendige Kehrseite des Rassismus selbst, die sich von diesem abgespalten hat und gegen ihre eigene Grundlage wendet. Historisch jedenfalls geht die Wertschätzung fremder Kulturen ihrer späteren, „rassisch“ legitimierten Abqualifizierung voran und sie ist auch logisch deren Voraussetzung: Christoph Columbus etwa beschreibt in seinen Tagebüchern die Eingeborenen, die er 1492 auf den Bahamas, Cuba und schliesslich Haiti angetroffen hat, folgendermaßen: sie sind „ängstlich und feige“, „sehr sanftmütig und kennen das Böse nicht, sie können sich nicht gegenseitig umbringen“, „sie begehren die Güter anderer nicht,“ und er resümiert: „Ich glaube nicht, dass es auf dieser Welt bessere Menschen oder ein besseres Land gibt.“ (7)  (…) Protestantische Innerlichkeit: gemäß der Devise, dass vor der schlechten Tat der schlechte Gedanke und das schlechte Wort kommen, die man demzufolge austreiben muss, damit alles besser wird. (…) So kommt es, dass es heute der Anti-Rassismus ist, der, unter dem Vorwand, heldenhaft gegen einen in Wahrheit nicht existenten „Rassismus“ zu kämpfen, Respekt und Toleranz noch für die rückständigsten und unmenschlichsten Sitten und Gebräuche einfordert und damit selbst als Protagonist und Fürsprecher einer Verrassung der restbürgerlichen Gesellschaft fungiert.  (..) Die unterschiedliche Pigmentierung der menschlichen Haut ist eine objektive Gegebenheit, keine bloße Erfindung. (…) Rasse heute ist die Selbstbehauptung des bürgerlichen Individuums, integriert im barbarischen Kollektiv. (…) Der nervige Sozialcharakter des Gutmenschen ist offenbar eine fast zeitlose Erscheinung und in den verschiedensten Lebensbereichen anzutreffen, die Wahrscheinlichkeit, ihm in fortschrittlichen sogenannten „politischen Zusammenhängen“ zu begegnen, ist besonders hoch: werden doch hier traditionell die altruistischen Tugenden – das Mitgefühl, die Solidarität, Selbstlosigkeit etc. – besonders hoch angeschrieben und deshalb sind sie das geeignete Betätigungsfeld für Sozialcharaktere, die sich als Ersatz für ihr eigenes ungelebtes Leben vorzugsweise mit dem Leiden anderer als Fetisch verbinden. (…) Es sind aber gerade die höchsten Tugenden, die die niedersten Instinkte decken, wie schon Marx wusste: „Bis jetzt hat der Mensch sein Mitgefühl noch kaum ausgeprägt. Er empfindet es bloß mit dem Leiden, und dies ist gewiss nicht die höchste Form des Mitgefühls. Jedes Mitgefühl ist edel, aber das Mitgefühl mit dem Leiden ist die am wenigsten edle Form. Es ist mit Egoismus gemischt. Es neigt zum Morbiden […] Außerdem ist das Mitgefühl seltsam beschränkt […] Jeder kann für die Leiden eines Freundes Mitgefühl empfinden, aber es erfordert […] das Wesen eines wahren Individualisten, um auch am Erfolg eines Freundes teilhaben zu können. (…) Und da jeder demonstrative Altruismus nicht nur einen kleinlichen Egoismus bemäntelt, sondern auch mit dem Anspruch des Idealisten einhergeht, erzieherisch auf das Objekt seiner Zuwendung einzuwirken, ist er die adäquate Ideologie von Rackets, und auch das ist Wilde nicht entgangen: Barmherzigkeit, so schreibt er, sei die „lächerlich unzulängliche Art der teilweisen Rückerstattung oder ein sentimentales Almosen, gewöhnlich verknüpft mit dem skandalösen Versuch des rührseligen Spenders, auf (das) Privatleben (der Armen) Einfluss zu nehmen. (…) Im totalisierten Zugriff auf die ihr Unterworfenen ist die sozialistische Bewegung bis auf den heutigen Tag ebenfalls als ein Racket des Tugendterrors anzusprechen, betrachtet sie es doch als ihre Aufgabe, das Proletariat oder das gerade angesagte Subjekt seiner „wahren Bestimmung“ zuzuführen und d.h. es im Sinne der von ihm zu realisierenden Ideale zu erziehen – und das bedeutet stets noch: ihm die Untugenden und Laster auszutreiben, die der Vorhut als Male der individualistischen Bürgerwelt erscheinen: etwa Alkoholabusus, Faulenzerei, „zerrüttete“, „unsittliche“ Verhältnisse zwischen den Geschlechtern etc. Und um dieser Aufgabe gerecht zu werden, müssen die selbsternannten Vertreter der Klasse die von ihnen verfochtenen Tugenden in eigener Person glaubwürdig verkörpern und deshalb in einer noch rigideren Weise als der gemeine Bürger sich als Subjekte zurichten, d.h. ihre Individualität dem Allgemeinen (dem Kollektiv, der Klasse, dem Frieden etc.) opfern, um totale Identität mit ihm zu erlangen. Wenn Identität letzten Endes den Tod bedeutet, dann hat die Bemühung um sie vorzeitige Erstarrung und prämortale Leblosigkeit zur Folge – von daher die bis in die Gegenwart zu beobachtenden verhockten, verkniffenen und lauernden Mienen aller professionellen Menschheitsbeglücker, ihre rigide Zwangsmoral und durchgängige Humorresistenz, die immergleichen offiziösen Phrasen, die sie dreschen, die tödliche Langeweile, die von ihnen und ihrem penetranten Sendungsbewusstsein ausgeht, und ihr chronisches Beleidigtsein, wenn sie beim Gegenüber auch nur den Hauch eines Zweifels an ihrer aufgetragenen Gutartigkeit zu erspüren glauben. Und zu alldem glauben diese Leute sich auch noch ermächtigt, diese ihre trostlose Existenz zur verbindlichen Richtschnur für alle anderen zu erklären.“ – Clemens Nachtmann

„Die rebellische Haltung, vor einem Jahrzehnt noch das Privileg von Einzelgängern, ist heute Ausdruck des Konformismus. Man will dazugehören, nicht als Schlappschwanz gelten“ – Horkheimer

„Die Demokratie ist nichts weiter als die Herrschaft des Knüppels über das Volk durch das Volk für das Volk. (…) Es gibt drei Arten von Despoten: den Despoten, der den Leib knechtet, den Despoten, der die Seele knechtet und den Despoten, der Leib und Seele zugleich knechtet. Der erste heißt Fürst. Der zweite heißt Papst. Der dritte heißt das Volk. (..) Wer das Volk führen will, ist gezwungen, dem Pöbel zu folgen“ (…) „Man hört immer wieder, der Schulmeister sterbe aus. Ich wünschte beileibe, dem wäre so. Aber der Menschentypus, von dem er nur ein und gewiss noch der harmloseste Vertreter ist, scheint mir wahrhaftig unser Leben zu beherrschen; und wie auf ethischem Gebiet der Philanthrop die größte Plage ist, so ist es im Bereich des Geistes derjenige, der so sehr damit beschäftigt ist, andere zu erziehen, dass er nie Zeit gehabt hat, an seine eigene Erziehung zu denken […] Wie schlimm aber, Ernest, ist es, neben einem Menschen zu sitzen, der sein Leben lang versucht hat, andere zu erziehen! Welch eine grausame Tortur! Was für eine entsetzliche Borniertheit, die unvermeidlich aus der fatalen Gewohnheit resultiert, anderen seine persönlichen Überzeugungen mitteilen zu wollen! Wie sehr dieser Mensch durch seine geistige Beschränktheit auffällt! Wie sehr er uns und fraglos auch sich selbst anödet mit seinen endlosen Wiederholungen und seiner krankhaften Besserwisserei! Wie sehr er jedes Anzeichen geistigen Wachstums vermissen lässt! Wie verhängnisvoll ist der Kreis, in dem er sich unablässig bewegt.“ – Oscar Wilde
„Was die Menschheitsbeglücker in Wahrheit bewirken, ist ihr eigener moralischer Selbstgenuss in der angemaßten oder tatsächlichen Herrschaft über andere, aber gerade nicht die praktische Lösung der Dinge, um die es ihnen vorgeblich so selbstlos zu tun ist: „In den Augen des Denkers allerdings liegt der wahre Schaden, den das moralische Mitgefühl anrichtet, darin, dass es unser Wissen begrenzt und so verhindert, dass wir auch nur eines unserer sozialen Probleme lösen.“ (Wilde) Das Selbstopfer fürs Kollektiv erweist sich nicht nur als die wahre Selbstsucht, sondern auch als gegen die Gattung gerichtet: „Denn die Entwicklung der Gattung hängt von der Entwicklung des Individuums ab, und wo die Ausbildung der eigenen Persönlichkeit als Ideal abgedankt hat, ist das Absinken des intellektuellen Niveaus, wenn nicht gar dessen gänzliches Verschwinden die unmittelbare Folge.“ (Wilde) Und das vorgeblich so praktische und zielorientierte Tun erweist sich als in Wahrheit konfus und unpraktisch: denn es verlässt den Bannkreis des Notwendigen und Zwanghaften nicht, ja, es bestärkt dessen Macht umso mehr, je auftrumpfender und verblendeter es sich in seiner moralischen Selbstgerechtigkeit verhärtet und alle Selbstaufklärung abwehrt. Solange die Gesellschaft den Individuen als fremde äußere Macht entgegentritt, verkehrt sich die gute Intention regelmäßig in ihr Gegenteil und ist menschliches Handeln „nur blindes Tun, abhängig von äußeren Einflüssen und angetrieben von einem dunklen Impuls, von dem es selbst nichts weiß. Es ist seinem Wesen nach unvollkommen, weil es vom Zufall begrenzt wird, und unwissend über seine eigentliche Richtung, befindet es sich zu seinem Ziel stets im Widerspruch […] Jede unserer Taten speist die große Maschine des Lebens, die unsere Tugenden zu wertlosem Staub zermahlen oder aber unsere Sünden in Bausteine einer neuen Kultur verwandeln kann.“ (…) Die Misere des Sozialismus von seinen Anfängen bis heute war und ist stets zuverlässig abzulesen an seiner Verachtung aller autonomen, zweckfreien, in sich begründeten und eben darin gesellschaftlich bestimmten Kunst, weil sie die – prekäre und unvollständige – Emanzipation des Individuums von Blut, Scholle, Rasse, Kollektiv vorausträumt und ihr Ausdruck verleiht. Die Kunst, die sozialistische Bewegungen oder Regimes dann hervorbringen und fördern, eine Kunst, die „Partei ergreifen“, „Stellung beziehen“ und „gesellschaftliche Verantwortung“ dokumentieren soll, zerstört jedoch sich selbst und ihre Voraussetzungen. (…) „Kunst ist Individualismus und der Individualismus ist eine verstörende und zersetzende Kraft. Gerade darin liegt sein unermesslicher Wert. Denn was er aufzubrechen versucht, ist die Einförmigkeit des Typischen, die Sklaverei der Konvention, die Tyrannei der Gewohnheit und die Erniedrigung des Menschen auf das Niveau einer Maschine. (…) alle Künste sind amoralisch, ausgenommen die niederen Formen der sinnlichen oder belehrenden Kunst, die uns zu guten oder schlechten Taten anstiften wollen“ (…) Selbstsucht strebt immer danach, der gesamten Umwelt ein Einheitsmaß aufzuzwingen“ „Selbstlosigkeit bedeutet, andere Leute in Ruhe zu lassen, sich nicht in ihr Leben einzumischen […] Die Selbstlosigkeit weiß die unendliche Vielfalt als etwas Kostbares zu schätzen, sie akzeptiert sie, lässt sie gewähren und erfreut sich an ihr.“ (…) „Die erste Pflicht im Leben ist, so künstlich wie möglich zu sein. Die zweite Pflicht ist noch unbekannt.“(Wilde)
Antizionismus und Antiamerikanismus, ihr Philo-Islamismus nichts anderes sind als moderne Varianten des urdeutschen Antisemitismus.  (…) Massen laufen zur Deutschen Ideologie über, wenn Politik und Staat ihnen diesen Weg nicht versperren (…) Der Vernünftige braucht keinen Dialog mit Leuten zu führen, die sich nicht von Grund auf von denjenigen distanzieren, die Juden oder, was dasselbe ist, den Zionismus für ihr und anderer Leute Unglück verantwortlich machen. Er denunziert desgleichen jede Verhandlungsbereitschaft denen gegenüber, die, bevor sie sich als Staatsbürger und Marktsubjekte definiert haben, als Angehörige einer Religions- oder Volksgemeinschaft anerkannt werden wollen. (…) Antizionismus und Antiamerikanismus, ihr Philo-Islamismus nichts anderes sind als moderne Varianten des urdeutschen Antisemitismus. (…) Antideutsch denken und handeln heißt demzufolge, die politischen Vermittlungs- und Repräsentationsformen in Gesellschaft und Staat, die auf der Trennung von freien und gleichen Warenbesitzern einerseits und am Allgemeinwohl orientierten Staatsbürgern andererseits beruht, gegen die zu verteidigen, die diese Teilung zugunsten eines autoritären Volksstaates überwinden wollen, dessen Subjekte von nichts anderem als von seinen Wohlfahrtsleistungen abhängig sind. Wer in diesem Sinne das Etikett „antideutsch“ nicht auch auf sich bezieht, mißachtet zumindest die Gefährlichkeit der – selbstredend nicht auf Deutschland und deutsche Staatsbürger beschränkte, sondern immer schon weltweit grassierende – Deutschen Ideologie, deren historischer Kern darin besteht, daß auf ihr Konto nicht nur „normale“ kapitalbedingte Ausbeutung und Herrschaft, nicht nur die dem Kapital aus Prinzip immanenten Kriege und nicht nur der ihm in seinen Grund eingeschriebene Antisemitismus gehen, sondern fördert das Überleben einer Ideologie, der zudem noch die historisch und empirisch nicht zu leugnende Tatsache eingeschrieben ist, daß die deutsche Fassung der Beziehung von Staat und Gesellschaft die Auslöschung der Menschheit in zwei Weltkriegen im allgemeinen und den eliminatorischen Antisemitismus im besonderen beinahe total verwirklicht hätte. In der Existenz des Staates Israel manifestiert sich der Einspruch gegen den historisch bewiesenen Vernichtungswahn Deutscher Ideologie praktisch und empirisch. – Manfred Dahlmann

„Wird Freiheit mit Zügellosigkeit verwechselt, entsteht Rücksichtslosigkeit.
Am Schluss Gleichmacherei.
Ihr seid aber nicht alle gleich.
Noch nie wart ihr alle gleich.
Ihr lasst es euch aber einreden.
So werdet ihr immer respektloser, ungenießbarer gegeneinander.
Vergeudet in Kleinkriegen eure Zeit, als hättet ihr ein zweites Leben.
Weil ihr tatsächlich alles verwechselt.
Behauptungen mit Beweisen.
Gerechtigkeit mit Maß.
Religion mit Moral.
Desinteresse mit Toleranz.
Satire mit Häme.
Reform mit Veränderung.
Nachrichten mit Wirklichkeit.
Kulturunterschiede haltet ihr für Softwarefragen und ihre Analyse ersetzt ihr mit Anpassung.
Ihr habt die Maßstäbe verloren.
Der Gordische Knoten ist ein Keks gegen eure selbstverschuldete Wirrsal.

Man geht immer fehl, sucht man den Ursprung menschlicher Handlungen außerhalb der Leidenschaft des menschlichen Herzens …

Der Separatismus gendert sich in die Köpfe, sitzt in Regierungen.
Männer sind keine Männer mehr. Frauen keine Frauen, sondern ‚Menschen mit Menstruationshintergrund’, Quote ist Trumpf.
Auf gar keinen Fall sollen Mann und Frau sich noch als zwei Teile eines Ganzen begreifen. Damit die Geschlechter noch mehr aneinander verzweifeln.
Bis alle in destruktiver Selbstbezogenheit stecken.
Am Ende: Mann ohne Eier. Frau ohne Welt.

Auf die Erschöpfung des Mannes wird aber nur die Erschöpfung der Frau folgen, das sage ich euch.
Auf die Verstörung der Kinder folgt die Zerstörung der menschlichen Schöpfung.“– Hans Dieter Hüsch

Es gibt zweierlei Ethik: die moralische, der die Realität egal ist und die der Verantwortung, die reale Folgen der ethischen Forderungen berücksichtigt. Die erste ist gut gemeint, die zweite ist gut gemacht.

Was dem einen seine Souveränität, ist dem anderen seine Eigenmächtigkeit.

Das Schöne am Euro war, dass die Gewinner immerzu gewinnen konnten, ohne dass ihnen gleich die Quittung präsentiert wurde. Denn sie verdienen ja am Ausland, was heißt, eigentlich ein im Maße des Verdienens zunehmend schlechtes Geld – das ist durch den Euro aufgehoben worden: Man konnte ständig an einer anderen Nation verdienen, ohne dass das Geld dieser Nation darunter gelitten hat, weil sie gar kein eigenes hat. Der Wert dieses Geldes repräsentiert nicht die Leistungsfähigkeit dieser Nation. So hat der Euro von dem innereuropäischen Verdienen aneinander sogar noch gelebt; er hat vor der Krise absurderweise nur den Konkurrenzerfolg der Gewinner repräsentiert.

— Das ist ja mit der Idylle charakterisiert. Dass zunächst mal alle Seiten Gewinner des neu eingeführten Euro waren. Auch die, die ihre vergleichsweise Weichwährung gegen den Euro getauscht haben und damit auf einen Schlag Kredit zu ganz anderen Konditionen und Möglichkeiten hatten. Insofern waren die späteren Verlierer erst mal auch Gewinner.

Kein Nazifaschist hat je wirklich geglaubt, er bezöge die Ermächtigung seiner Ansprüche aus dem Teutoburger Wald; keiner seiner demokratischen Erben hat jemals tatsächlich gedacht, ihnen erwüchse Legitimität im Resultat des “Lernens aus der Geschichte”; niemals war ein Sozialist der Ansicht, es sei die famose “Befreiung der Arbeit” und nicht vielmehr das Recht auf Beute, was seine Politik im Interesse der Arbeiterklasse motivierte. Und keinesfalls erwächst den Palästinensern irgendein Recht aus der Tatsache, daß sie zuerst da waren. Einer Gesellschaft, der Hunger kein Grund ist zur Produktion, kann auch das Leiden kein Grund sein zur Solidarität. Es ist die Ideologie, die mit der Unmittelbarkeit des Leidens agitiert, die aus dessen fragloser Evidenz Sinn zu schlagen sucht, sei es im Sinne von Caritas oder Amnesty International, sei es im Sinne der Freunde des palästinensischen Volkes für den Israelhaß der Antisemiten wie für den Islamfaschismus dieses Volkes. Ariel Scharon jedenfalls, der Zionist und praktische Antifaschist, ist dem aufgelösten Rätsel der Geschichte näher als die deutsche Linke, deren “Antifaschismus” sich als Aufstand der Anständigen à la Gerhard Schröder oder als Solidarität mit dem palästinensischen Volk ausagiert. (…) Im Wesen Israels als des ungleichzeitigen Staates der Juden liegt es aber nicht nur, Reaktion auf den Verrat an Aufklärung und Weltrevolution, nicht nur, Notwehrversuch gegen den Nazifaschismus und Asyl zu sein. Sondern eben auch, daß die üblichen Muster der bürgerlichen Rollenverteilung – hier das Gewaltmonopol des bürgerlichen Staates im allgemeinen und dort die Personen, die die Regierungsausübung im besondern besorgen – für den israelischen Staates aufgrund seiner Konstitutionsbedingungen keine Geltung mehr hat. Was sich unter anderem darin zeigt, daß diese “Kritiker” der israelischen Regierungspolitik für den faschistischen Mob und die Behörden, die Selbstmordattentäter belohnen, Verständnis aufbringen (Folge von Besatzung und Ausbeutung), dagegen für den Versuch, die militärische Infrastruktur der Gegner Israels zu zerschlagen, am liebsten die Begriffe Auslöschung oder Ausrottung der palästinensischen Bevölkerung im Munde führen. Wie hinter der treudoofen Frage, ob es nicht möglich sein müsse, Spekulanten als das zu bezeichnen, was sie sind, ohne gleich als antisemitisch zu gelten, so verbirgt sich hinter der treulinken Frage, ob nicht auch in Israel, weil es sich auch dort um eine bürgerliche Gesellschaft handele, Faschismus möglich sei, die Erkenntnis dieser Fusion in verquerer und verschrobener Gestalt. Verquer, weil ja gerade erklärt werden sollte, wie Israel, dieser Fusion zum Trotz, eine parlamentarische Demokratie ist und bleibt; verschroben, weil diese Einheit von Staat und Regierung im Übergang von einem unerträglichen Alten (die Vernichtungsdrohung) zum noch nicht erreichten Neuen (die herrschaftslose Gesellschaft) ja doch den Inbegriff dessen ausmacht, was einmal als “Diktatur des Proletariats”, als Emanzipationsgewalt und organisierte politische Macht der Revolution, auch und gerade auf den roten Fahnen stand. In Anbetracht der Grundidee des Staates Israel, vor dem Hintergrund der linken Staatsmythen, betreffend die “Diktatur des Proletariats”, muß jede Beurteilung der Handlungen der Regierungsvertreter auch die völlig andere Qualität dieses Staates, verglichen mit allen anderen, deutlich werden lassen. (…)

Wenn diese Linke über Israel schwadroniert, dann hört sich das nicht minder grausig an. Dabei liegt der Zusammenhang zwischen dem Antisemitismus und dem Vernichtungswillen gegen die zum Staat gewordene bürgerliche Gesellschaft der Juden, gegen Israel, eigentlich auf der Hand: Der sogenannte Antizionismus stellt nichts anderes dar als die geopolitische, globalisierte Reproduktion des Antisemitismus, das heißt die Erscheinungsform, die er in Weltmarkt und Weltpolitik nach Auschwitz annehmen muß. Der Antizionismus ist der aus den kapitalisierten Gesellschaften in die Welt herausgekehrte Antisemitismus. So ist Israel der Jude unter den Staaten; die Verdammung des Zionismus als eines “Rassismus” durch die UNO gibt es zu Protokoll. Das macht: die moralische Verurteilung der menschlichen Unkosten der Konstitution bürgerlicher Staatlichkeit allein am Beispiel Israels führt vor Augen, was die Welt der Volksstaaten vergessen machen will – daß die Zentralisation der politischen Gewalt über Leben und Tod keineswegs die natürliche Organisationsform der Gattung Mensch darstellt, sondern Ausdruck eben von Herrschaft und Ausbeutung. Dabei ist Israel – und das macht die Kritik an diesem Staat so perfide und muß deshalb immer wieder gesagt werden – der einzige Staat dieser Welt, der für sich eine nicht zu bezweifelnde Legitimität beanspruchen kann. Israel, das ist der ungleichzeitige Staat, der entstanden ist sowohl als Reaktion auf das Dementi aller Versprechungen der bürgerlichen Nationalrevolution, sowohl als Antwort auf den stalinistischen Verrat an der kommunistischen Weltrevolution als auch als zu spät gekommene Notwehr gegen den Massenmord an den europäischen Juden. (…) Israel ist das Schibboleth jener doch so naheliegenden Revolution; es ist der unbegriffene Schatten ihres Scheiterns. Israel ist das Menetekel, das zum einen (und ganz unfreiwillig) die kategorischen Minimalbedingungen des Kommunismus illustriert, und das zum anderen sämtliche Bestialitäten zu demonstrieren scheint, zu denen der bürgerlich-kapitalistische Nationalstaat fähig ist. Wer Israel nicht begriffen hat, wer den Haß auf diesen Staat, den Antizionismus, und wer den Antisemitismus, das heißt den Vernichtungswillen sowohl gegen die in diesem Staat lebenden als auch gegen die kosmopolitisch verstreuten Juden, nicht begriffen hat als das, was Antisemitismus wesentlich darstellt: den bedingungslosen Haß auf die Idee einer in freier Assoziation lebenden Gattung, der hat den Kommunismus nicht als das “aufgelöste Rätsel der Geschichte” begriffen. –

 Der ostentative Muslimeifer aber, der sich im Alltag mancher ‚Allahu-Akbar‘-Brüller vielleicht doch sehr in Grenzen hält, findet im blanken Judenhass unverhoffte Nahrung, wo ihnen unter unendlich öden Koranrezitationen und geistlosen, absurden Vorschriften längst das bisschen ungeglaubten Glaubens zwischen den Fingern zerrann und ihr Muslimsein kaum je mehr ist als das typisch dauerbeleidigte, immer schon jeder Verantwortung ledige Gruppengefühl. Überhaupt will jeder Eifer – insbesondere der aktuelle, rasende Eifer des weltweit angreifenden Islam – den Stachel eines weniger drohenden als hinterrücks längst geschehenen Glaubensverlustes kompensieren.“ Mit anderen Worten: Muslime wurden nicht für ihr abstraktes Muslimsein kritisiert, sondern dafür, was – global betrachtet – die Mehrheit konkret darunter versteht: Die von Gott gegebene Ermächtigung zu Terror, Entrechtung, Antisemitismus. Wer differenziert, sollte nicht unerwähnt lassen, dass Osama bin Laden, Hassan Nasrallah und wie all die schrecklichen Figuren so heißen, in der muslimischen Welt als Helden gefeiert werden – und zwar nicht von einer minoritären Sekte, sondern von Millionen Muslimen, auch in Deutschland. (,,) Der unfreiwillige und verborgene Essentialismus der Postmoderne macht das Begreifen unmöglich, weil er die Beziehung zwischen Allgemeinem, Besonderem und Einzelnem nicht mehr zu thematisieren vermag. Wenn nur noch Vielfalt herrscht und Einzelnes und Allgemeines gewaltsam auseinandergerissen werden, bleibt die Verstandesleistung des begreifenden Subjekts auf der Strecke und die scheinbar ursprüngliche Differenz wird zum Mythos. Nicht nur dem Begriff des Allgemeinen, das ja ein noch einzulösendes ist, wird Gewalt angetan, auch dem Besonderen, dessen Unglück darin besteht, nur ein Besonderes zu sein, und das sich, weil es kein versöhnendes Ganzes gibt, dem schlecht-Allgemeinen, dem Racket nämlich, anschließen muss. – JAN HUISKENS

„Vernunft und Rationalität sind in dieser durchmedialisierten Welt chancenloser denn je. Ein unangenehmer Typ „Heckenschütze“ terrorisiert die Gesellschaft. Seine aktuelle Waffe: Der Phobienvorwurf.“ – Bettina Röhl

„Man wähnt, wenn man nach wissenschaftlichen Regeln sich richtet, dem wissenschaftlichen Ritual gehorcht, mit Wissenschaft sich umgibt, gerettet zu sein. Wissenschaftliche Approbation wird zum Ersatz der geistigen Reflexion des Tatsächlichen, in der Wissenschaft erst bestünde. […] Je tiefer man ahnt, daß man das Beste vergessen hat, desto mehr tröstet man sich damit, daß man über die Apparatur verfügt.“ (Theodor W. Adorno, Philosophie und Lehrer, AGS 10.2, 491)

„Vieles, was im Sinne von Foucaults »Mikrophysik der Macht« populär werden sollte; also die Erkenntnis, daß Macht nicht pyramidal hierarchisch, sondern durch sämtliche gesellschaftliche Bereiche hindurch wirkt, findet sich bereits in der Medizinkritik der Kritischen Theorie. Daß diese Thesen häufig übersehen wurden, mag daran liegen, daß sich Horkheimers entscheidende Äußerungen über Medizin und Psychiatrie nicht in den breit rezipierten Hauptwerken finden, sondern über die Gesamtausgabe verstreut sind. Wiemer suchte sie zusammen und zeigt, wie Horkheimer anhand der Medizin einen wesentlichen Charakterzug des modernen Kapitalismus ausmachte. Mediziner funktionieren laut Horkheimer wie fast jede wirtschaftliche Gruppe im Sinne eines Rackets. »Ein Racket«, erklärt er, »ist eine unter sich verschworene Gruppe, die ihre kollektiven Interessen zum Nachteil des Ganzen durchsetzt.« Allgemein betrachtet heißt das, daß sich die Klassengesellschaft in eine »neofeudale« Struktur verwandelt hat, innerhalb der Interessenverbände »nach dem Prinzip der Selbsterhaltung und der Machtakkumulation« funktionieren. Diesen Wandel macht Horkheimer an den Medizinern fest; und alles, was Horkheimer in seiner Kritik aussparte, von den Krankenversicherungen bis zum Pfusch in Krankenhäusern, wird von Carl Wiemer polemisch auf den neuesten Stand gebracht“  – Max Horkheimer

 

„Ein Shitstorm hat auch seine positive Seite. Da politisch korrekte Gülle meist in Richtung Originalität, Kreativität und Intelligenz geworfen wird, fliegt sie oft genug auf Leute, die zu lesen wirklich lohnt.“ – Evidenz-basierte Ansichten

Eine Frau wird als Frau geboren. ein Mann muß erst ein Mann werden.
Keine Paternalisierung, sondern fortschreitende Maternalisierung. Die Feminisierung und Genderisierug marginalisiert und zerstört die Vaterposition in den modernen »Gesellschaften«, die Vaterrolle erlitt allgemeine Degradierung, die Kanonisierung der Homosexulität im Speziellen und der sexuellen Diversität im Allgemeinen tilgt die noch übriggebliebenen Spuren einer Männlichkeit restlos aus, die nur noch als Schimpfwort der angeblichen „Paternalisierung“ im Jargon der Medien herumgeistert.

„Es kommt in der Psychotherapie darauf an – mit temporärer Unterstützung – sein eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen. Wer mit einem Selbstbild lebt, für das die temporär klärende Rolle des Therapeuten eine unerträgliche Kränkung ist, der muß eben versuchen, alleine zurechtzukommen.“ – Hans Ulrich Gumbrecht

Post-Pop-Epoche: der Sieg der Mode über die Sitten.

„Wir brauchen schadhafte Gebäude, durch deren geborstene Wände man hindurch­ sehen kann, um wenigstens einen Anfang zum Denken zu gewinnen.“ – Victor Tausk

„Was man in römischer Zeit das »Abendland« und später »Europa« nennen wird, ist die politische Konsequenz des individualistischen Martyriums, das ein gesprächsfreudiger Stadtstreicher auf sich nahm, um die Legitimität des im universalistischen Dialekt vorgebrachten Neuen gegen die entkräfteten lokalen Sitten zu demonstrieren.“ – Peter Sloterdijk

„Was nützt einem die Gesundheit wenn man ansonsten ein Idiot ist.“ – Theodor Adorno

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Stupidity is demonstrated by people lacking the knowledge they could achieve

Stupidity manifests itself as outraged moralism

Values without empathy are worth nothing

Some people feel physical pain when they should correct their accustomed ideas in favor of reality, they turn all their intelligence with the support of their aggression, for not to recognize the reality and maintain their self-image

More and more feel, think less and less Man does not differ from animals by feelings, because mammals have the same feelings, like man, sadness, fear, anger, love, but by his thought. When he thinks, if he thinks.

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice in an attempt to avoid upsetting fools not willing to face up to the truth

“In arguments about moral problems, relativism is the first refuge of the scoundrel.” Roger Scruton

They are the same who claim the sex/gender would not be biologically innate, but only a social construct, and at the same time that homosexuality was not a social construct, but biologically innate.

Antisemitism is when one blames the Jews or Israel for issues, he does not blame others

„There are two things,“ said Hitler in 1923, „which can unite people: common ideals and common crime“

After the violent termination of Murder by the Allies were the German (and have remained so to this day) more german than before.

The depraved human creature, the more she feels insulted, disrespected, offended in their honor.

Islam is less a religion and more a totalitarian society, an ideology that demands absolute obedience and tolerates no dissent, no criticism, and prohibits the thinking, knowledge and recognition. True Islam is totally different, the one who will find it will receive a very high reward.

Craziness is, when one always does the same but expects a different outcome

If a monkey thinks “I am a monkey”, then it is already a human

A man with roots should go for a pedicure

Self smugness leads to idiocy, being pissed off leads to enlightenment

If someone has something to say, he can tell it always very easily. If someone has nothing to say, he says it in a very complicated way

Addiction is, when somebody does something he wants to do, yet seeks someone who can make it so he won’t do it and doesn’t want to, either.

If the clever people always gave in, the world would be reigned by idiots. Too much “cleverness” makes you stupid.

If one only fights evil to protect life, one produces nothing good at all and such a life then becomes no longer worth living and thus requires no protection, for it is already unlived due to such a total protection. One can spend so much money on insurance, that one has nothing left to insure. Safety works in the same way.

Happy slaves are the worst enemies of freedom.

Creativity is an intelligence having fun.

If working makes you sick, fuck off, leave the work!

If Germans talk about morality, they mean money.

A man without an insight is just an anxious, aggressive, unhappy monkey.

Thinking is always trespassing.

The mob, who calls himself the people, does not discuss, just defames.

Legal is not always legitimate.

Who can not do without, lives unhappy.

So called social, culture sciences, sociology, psychology psychotherapy, psychoanalysis, are not anymore scientific, but immanent religious cult-prophets, organized as sects.

Without a strong opposition any apparent democracy atrophies to a tyranny, and as well a science , to an attitude of a religious sect.

You can recognize everything from a certain distance only, who is zealous, outraged, who sticks his nose in something, this one has lost the perspective, he recognizes anything more, he has only his imagination of the world in his head. This creates paranoia, which is called religion, and a religion as politics, even as a science.

Islamists are a real danger, therefore they will not be seen as such. Jews are not a danger, therefore they are seen as such. It is how the perception by cowards functions.

People without a sense of humor are able only to fear or to hate and become monks or terrorists.

People are not equal, each single person is unique.

Insight applies to everyone, including Muslims, Albanians, women and homosexuals.

Islam belongs to Germany, Judaism belongs to Israel.

The totalitarian Terror of consensus is ubiquitous in Germany.
There are no discussions anymore, but defamations only.
It is a culture of the mob. As it has already been.
Harmony is only if you do not communicate.

One should never go to bed with someone who has more problems than you already have.

>>Evelyn Waugh, surely the wittiest novelist of the past century, in World War II, coming out of a bunker during a German bombing of Yugoslavia, looked up at the sky raining enemy bombs and remarked, “Like everything German, vastly overdone.”<< Joseph Epstein

One has to be brave, to have a wit.

Stupid and dull belong mostly together.

Charlie Hebdo: you don´t care if such murders are comitted to Jews, we will see how “adequate” you will react when (when, not if), Islamists will begin to bombard your cities with Kasam missiles.

Christopher Hitchens: In a free society, no one has the right not to be offended.

The more someone narcissistic inflates , the more he feels insulted and provoked.

“The trouble with the world is that the stupid are cocksure and the intelligent are full of doubt.” – Bertrand Russell

 The problem with the Islamists in Europe should be solved exactly as Europe requires to the Middle East: a two-state solution, a half for muslims and the another half for not-muslims , with a common capital.

What may satire? Everything! Except be understood by the fool, because then it was not a satire.

Islamimus is Islam preaching violence.

Islam is a religion of love, and he who doubts is dead.

War is peace. Freedom is slavery. Ignorance is strength. Islam is a peaceful religion of love – George Orwell 2015

Islam is not responsible for anything, Jews are guilty of everything.

Islamists are satanists. Islamism is a religion of idiots.

If someone inflates endless his ego, as Islamists do, then he hurts his own feelings already in his morning own shit.

The seven deadly sins of modern society. Wealth without work pleasure without conscience, knowledge without character business without morality Science without humanity, worship without sacrifice Politics without principles
-Mahatma Gandhi

“Where there is only a choice between cowardice and violence, I would advise violence.”
-Mahatma Gandhi

Heroes of today know nothing, can not and do not want anything. They just look like heroes, that’s all.

It may be that early fathers ate their children. Today, the mothers will eat anything, fathers, children and the rest. Everything Mommy, anyway!

Germany yesterday: the will to power.
Germany today: the will to blindness.
Germany tomorrow:

German psychoanalysis? Great, like German charm, German humor and German wit.

The resistance starts with its own language other than that of the dictatorship.

Smart phones for stupid people.

A leftist can, but do not have to be stupid.

If you do not blame states, when they commit suicide with millions victims , so why to blame a co-pilot with 149 dead?

Only the purity of the means justify the end.

A German is a person who can speak no lie, without actually believe Adorno

„Reason and rationality are chance-less than ever in this totally mediatised world. An unpleasant type Sniperterrorized society. His current weapon: The phobia accusation.“ – Bettina Röhl
„A Shitstorm has also its positive side. As politically correct manure it is usually thrown in the direction of originality, creativity and intelligence, she flies often to people who are really worth to read.“ – Evidenz-basierte Ansichten
A woman is born as a woman. a man has to become a man.
No paternalization but advancing maternalization. The feminization and genderization marginalized and destroyed the father position in the modern „societies,“ the father role suffered general degradation, the canonization of homosexuality in particular and the sexual diversity generally wipes out the still remaining traces of masculinity completely out,  only as an insult haunts the alleged „paternalization“ in the jargon of mass media.
PostPop era: the triumph of fashion over the morals.
„We need damaged buildings, so you can see through their cracked walls to win at least one viewpoint to start to begin to think. Victor Tausk
„What good is health if you are an idiot then?“ – Theodor Adorno

Stepan Bandera. Spuren auf dem Maidan. / Stepan Bandera. Traces on the Maidan. / Степан Бандера. Следы на Майдане. (deutsch-english-на русском)

Stepan Bandera. Spuren auf dem Maidan.

AUGENZEUGE. Ich war 4 Jahre alt, im fünften Lebensjahr. Es fällt schwer sich daran zu erinnern. Herr, stille mein Herz. Mein Vater war Chef einer Partisaneneinheit, sie lagerten im Wald. Meine Mutter backte immer Brot und brachte es ihnen. Und uns gab man weg. Sie brachten uns in die Hauptscheune, wo es brutal zuging. Sie gossen kochendes Wasser auf uns. Ich war voller Wunden und Schnitte. Sie brachen den Willen meiner Mutter damit sie verriet wo mein Vater sich versteckte. Ich erinnere mich wie sie meinen Vater vom Galgen nahmen und nach Hause brachten. Sie legten ihn direkt unters Fenster. Auch meine Mutter wurde aus der Hauptscheune gebracht, auf den Boden gelegt, ich erinnere mich an ihr Sterben. Unser Nachbar nahm mich zu sich. Ich weinte so laut, Mami, sterbe nicht! Sie schnitten Sterne auf die Rücken von Kindern – kannst du dir das vorstellen? Und sie gossen kochendes Wasser auf meine Schwester damit meine Mutter ihnen sagen würde, wo der Vater war. Verstehst du? Die Polizeis schlugen Menschen, klar.

DOKU. Erheben Sie sich alle für das Gericht! Dies ist eine Anklage im Fall der faschistischen Besetzer in der Stadt Charkow und der Region Charkow. Die Schuld für all die Greueltaten liegt bei den Offizieren des Militärs, der Polizei, Geheimdiensten und Strafbehörden der deutschen Armee, und diese wurden von Mikhail Bulanov, einem Verräter der Nation, unterstützt.

SPRECHER. Diese Chronik ist einzigartig, während die beschriebenen Ereignisse es eher nicht sind. In letzten Jahren fand in der ganzen Sowjetunion eine Reihe von Studien über die Nazi-Besetzer statt. Aber in der Tat, reagierten die Menschen viel stärker Jene die im Feld der Gefangenen saßen, als auf die Gerichtsverhandlungen. Auf Jene, die nicht nur dem Feind beitraten, aber ziemlich oft den Feind in seiner Grausamkeit übertrafen. Auf Jene, denen die Menschen einen kurzen Namen gaben – die Polizeis.

DOKU. Dies sind nur einige von denen, die das Land mit Blut Unschuldiger überfluteten. Bulanov ist ein Verräter, er verriet sein Heimatland. Er arbeitete als Fahrer bei der Gestapo Charkows. Er nahm sowjetische Menschen an den Ort der Hinrichtung, begleitete den „Todeswagen“ Gefängnisbus, zog die Schuhe von den erschossenen und zu Tode gefolterten Menschen.

AUGENZEUGE. Er stand im Dienst der SS-Männer. Ich weiß nicht genau, ob er wie ein echter Mann des Militärs eingeschrieben wurde oder nicht, doch ich glaube nicht. Er fuhr den Todeswagen.

AUGENZEUGE. Wir wußten nicht, was für ein Auto es war. Sah aus wie ein Van, wie ein LKW für die Lieferung von Brot. Und es stellte sich heraus, daß es ein Todeswagen war. Sie zogen Menschen in ihn. Ich erinnere mich wie einmal ein Mädchen nicht reinkommen wollte. Aus irgendeinem Grund trug sie ihr Haar lose. Und der Verräter packte sie an den Haaren und stieß sie hinein.

DOKU. Angeklagter Bulanov, erzählen Sie uns über die Erschießung der sowjetischen Kinder im Nizhne-Chirsky Krankenhaus der Deutschen.

Bulanov: Ein Gestapo-Mann, Alex, ein Deutscher, ich weiß seinen Nachnamen nicht genau, Schoß den Kindern gnadenlos mit einer Pistole in die Köpfe, woraufhin er sie mit dem Fuß in eine Grube trat. Die Kinder die sahen wie alles direkt vor ihnen geschah, sie schrien „Ich habe Angst“, versuchten sich abzuwenden und schrien „Herr, ich will leben, bitte erschießen Sie mich nicht“.

SPRECHER. Im Gerichtssaal zeigte dieser mickrige, unauffällige Mann Reue. Aber nur wenige glaubten ihm. Als die Faschisten in Charkow an der Macht waren, war Bulanovs Grausamkeit legendär. In der Tat wurden die Polizeis viel mehr als die Deutschen selbst gehaßt.

AUGENZEUGE. Im Allgemeinen waren die Polizeis abscheulicher als die Deutschen. Und abstoßend. Denn Feind ist Feind, man kann ihn sogar respektieren, während ein Verräter…

SPRECHER. Umso mehr konzentrierten sich die Faschisten gewöhnlich nur darauf die Juden und Kommunisten auszulöschen. Während die Polizeis der Einheimischen weit über diese Grenze hinausgingen, vor allem hier in der Ukraine. Laut John Armstrongs Buch Ukrainischer Nationalismus. Fakten und Forschung., war die Theorie und die Lehre der ukrainischen Nationalisten sehr nah am Faschismus. Und im Hinblick auf die Rassenreinheit übertrafen sie auch die Theorie der Faschisten.

AUGENZEUGE. Als ich mit Dokumenten arbeitete, mit offiziellen Dokumenten, kam ich zu dem Schluß, daß der ukrainische Nationalismus, als eine Variation des Faschismus, die strengste Menschenhassende Organisation ist, selbst im Vergleich zum deutschen Faschismus.

SPRECHER. Die moderne Ukraine zieht eine klare Linie zwischen den Polizeis, d.h. denjenigen, die den Deutschen dienten, und den Nationalisten – Mitgliedern der ukrainischen nationalistischen Organisation OUN UPA. Wir sind es eher gewohnt sie bei dem Namen ihres Anführers zu nennen – die Banderisten. Die Polizeis ermordeten Juden und Kommunisten, während die Banderisten im Namen der Ukrainer für die Freiheit der Ukraine kämpften. Die Polizeis dienten dem Feind, während die Banderisten für die Unabhängigkeit ihrer Heimat kämpfen. Klingt als gäbe es einen großen Unterschied zwischen den Aktionen der beiden Parteien. Aber können wir es sehen? Wenn wir uns nicht hinter den Worten verstecken, aber schauen, was sie tatsächlich getan haben. Laßt uns versuchen dies zu untersuchen. Zunächst werden wir sehen, wer als ein Polizei dienen ging.

AUGENZEUGE. Ich würde sagen es gab zwei Arten von Polizeis. Es gab solche, die mit allen Mitteln überleben wollten, und dann diejenigen, die sich behaupten wollten. Das waren die Einheimischen. Wir hatten in der Nachbarschaft einen solchen. Er hatte einen Spitznamen „der Straßenquatscher“, und seine Frau war „die Quatscherin“. Wir lebten auf Yuryevskaya 8. Es gab dort zwei große Wohnungen in dem Haus, es war wie eine Villa. So besetzten also eine der beiden großen Wohnungen. Und sie hatten dort zwei Klaviere.

SPRECHER. Es ist klar, daß weder Herr „Quatscher“ noch seine Ehepartnerin gebildet waren Klavier zu spielen. Warum brauchten sie also die zwei Klaviere? Nur um sie zu haben.

Gier, Straflosigkeit, Macht. Man sollte nicht glauben, daß diese „Quatscher“ eine verdorbene Ausnahme waren. Es gab eine Schuhfabrik Nr.5 hier in Charkow. Ihr Gebiet war von einer hohen Steinmauer umgeben. Dieser Ort machte der Stadtbevölkerung tierisch Angst – alles nur wegen den Polizeis.

AUGENZEUGE. Die Polizeis brachten Leute dort hin. Einfach Fremde von der Straße, wenn sie einen guten Hut oder feste, gut gemachte Schuhe besaßen. Sie wurden hinter den Zaunes gebracht und abgeschossen. Während der Frostzeit blieben die Leichen im Inneren, und der Stapel war fast gleichauf mit dem Zaun – und der Zaun war um die 2 Meter hoch, alles Menschen die von den Polizeis erschossen wurden.

SPRECHER. Aus dem Buch von Alexander Prusin, Die ukrainische Polizei und Holocaust im Allgemeinen Bezirk von Kiew: „Der Chef der Kiewer Polizei belohnt den Polizei Kirichuk mit 1 kg Mehl und 1 kg Fett ( salo) für den Fang eines Juden in seiner dienstfreien Zeit „.

AUGENZEUGE. Der Galgen wurde gebaut und drei Menschen wurden an ihm erhängt. Sie ließ sie hängen, und jeder hatte eine Platte auf der Brust auf der stand „Partisan“. Der Galgen standen dort bis die Rote Armee kam.

SPRECHER. Dies war eine gängige Praxis in den besetzten Gebieten – das „Schmücken“ der besetzten Städte und Dörfer mit solchen „Girlanden“. Aber nur in der Ukraine, wurden die Balkone zu Galgen, Porträts des ukrainischen Stepan Bandera hingen neben dem deutschen Adolf Hitler. In der Zeitung der ukrainischen Nationalisten Meta (Was „Ziel“ bedeutet) vom 17. April 1932 heißt es: „Der ukrainische Nationalismus Muß bereit sein alle Mittel für den Kampf gegen den Kommunismus anzuwenden, nicht ausschließlich massiver physischer Liquidierung, auch um den Preis einer Millionen Menschenleben“.

DOKU. Hier ist der Drobitsky Yar in der Nähe von Kharkov. Die Deutschen folterten in Charkow über 30.000 Zivilisten zu Tode. Diese Schlucht begrub 14.000. Eine monströse Grab.

SPRECHER. Die Deutschen? Waren es nur sie? Heute ist Oles Gumenyuk eine respektable Person in der Ukraine. Er wurde schon vor langer Zeit aus dem Gefängnis entlassen, wo er für die Verbrechen, die er mit einer Bande von ukrainischen Nationalisten begangen hat, saß. Und doch sind die schweren Gefühle für das Unrecht das er erlitten hat immer noch da.

Gumenyuk: Sie sehen einen Mann, der erst im Jahr 1956 entlassen wurde. Ich habe 15 Jahre Zwangsarbeit in der Norilsk Wüste geleistet. Und bis heute, wurde mir Rehabilitation verweigert.

SPRECHER. Aber jetzt sieht es aus als würde alles gut gehen, da in der modernen Ukraine Pan (Herr) Oles als ein Patriot gilt, der ohne Tadel für seine Ansichten gelitten hat. Denn die Einheit, in der der Banderist-Veteran diente, tötete die Moskals (die Russen).

Gumenyuk: Meine stürmischen Jahre begannen im Jahr 1943, ich war ein Kämpfer. Die Einheit hatte 12 Personen. Wir überfielen oft aus dem Hinterhalt. Ich war sehr erfahren. Ich habe 9 Monate deutscher Ausbildung absolviert. Unsere Leute töteten 60 Moskals.

SPRECHER. Diese Kinder sind auch Opfer der ukrainischen Nationalisten. Die Banderisten nannten dies einen „Kranz“.   Ermordete oder noch atmende Kinder wurden um einen Baum gebunden – damit die Erwachsenen sie sehen und sich fürchten. Selbst die Vertreter der Hetman Skoropadsky nationalistischen Gruppe, Mitkämpfer der OUN, gaben in ihrem Bulletin – die so genannte Kommunizieren der Hetman Verwaltung vom 5. Juli 1938 zu: „Es scheint als hätte noch nie zuvor, mit keiner anderen Nation, zu keinen anderen Umständen, keine andere Partei den Terror derartig zu einer universellen Waffe gemacht, wie er von der OUN praktiziert wird“.

Die modernen Nachfolger Stepan Banderas, dem Ideologen der ukrainischen Nationalisten Organisation, pflegen in aller Öffentlichkeit die Samen der Schrecken, die er gepflanzt hat.

Tyagnibok: Viele der modernen Politiker sollten sich diese unglaublichen Eigenschaften Banderas aneignen. Zum Beispiel war es Bandera, der die Verantwortung übernahm, als die ukrainischen Patrioten den polnischen Innenminister Peratsky eliminierten. Es war Bandera, der die Verantwortung übernahm, als er den Befehl gab, wie sie sagen, „ein Schuß abzufeuern um Millionen zu schützen“, als der russische Botschafter Mailov getötet wurde.

SPRECHER. Oleg Tyagnibok, Abgeordneter des Volkes der Ukraine und Führer der nationalistischen Partei „Svoboda“, ist berühmt für seine fremdenfeindlichen Äußerungen. Sein bekanntester Skandal fand am 17. Juli 2004 statt, als Tyagnibok bei einer privaten Veranstaltung in Erinnerung an einen der Führer der ukrainischen Aufständischen Armee, kurz UPA, auf dem Yavoryn Berg in der Region Ivanovo-Frankovsky, Folgendes sagte:
„Sie haben ihre Werkzeuge geschärft und kämpften gegen die Moskals, Kampf gegen die Deutschen, im Kampf gegen die Itzigen und andere Schurken, die unseren ukrainischen Staat wegnehmen wollten. Die Ukraine Muß endlich den Ukrainern gehören!“ Yury Shukhevych, Sohn des römischen Shukhevych, einer der engsten Anhänger Stepan Banderas und ukrainischen Kommandeur der faschistischen Strafbataillon Nachtigall, bezieht sich auch auf die engagierte Anhänger der Kampf mit den moskals (Russen), Yids (Juden) und andere Schurken.

Shukhevych: Ich wollte nichts mehr als der Hitlerjugend beizutreten, ich wirklich beeindruckt von ihr. Als ich dann bereit war zu gehen sagte mein Vater: „Ok, dann, du gehst also zur Hitlerjugend, aber weißt du was der Krieg ist? Der Krieg. Du kannst sterben oder behindert werden, doch für was?“ So senkte ich den Kopf und sagte“ „Nein, ich werde kein Teil der SS-Jugend“.

So gingen andere Leute um für die große Ukraine zu kämpfen. Der Krieg nahm sofort einen gefährlichen Kurs. Es wurde sehr schnell klar, wer ein Patriot war und wer nicht. Wer ein Feigling und wer ein Held war. Nadezhda Rokhmail bezeugte wie die Deutschen und die ukrainischen Polizeis ihre Verwandte Mikhail erhängten. Sie war nicht allein, als sie kam um ihr ein letztes Tribut zu zahlen – Nastya, das Mädchen, das Mikhail liebte, trat zu ihr. Sie planten zu heiraten.

AUGENZEUGE. Die Polizeis brachten Semen Mikhailovich Rokhmail heraus. Da geht er, ein stattlicher Kerl. So schön, sie starrte ihn nur an. Und so geht er zu Fuß. Er hat eine Platte auf der Brust auf der Stand „Partisan“. Hier. Und als sie ihn auf das Podest stellten, schrie er: „Nastya, ich liebe dich, hörst du?“ Und sie sagt: „Ja, ich weiß“, sagte sie laut. Und so begannen sie unter den Menschen nach ihr zu suchen, hier und da, hier und da. Warum hat ihr niemand gesagt, still zu sein.

SPRECHER. Aber sie fanden sie nicht. Keiner der in der Nähe stand verriet die Mädchen.

AUGENZEUGE. Sie wissen, ich weine nicht. Ich hatte keine Tränen zu weinen. Meine Seele heulte.

UPA VETERAN. Wir hofften, daß wir unter dem Deckmantel der deutschen Streitkräfte in der Lage sein würden unseren eigenen Staat zu schaffen. Wir kämpften damals und kämpfen jetzt für einen freien, unabhängigen und souveränen Staat.

SPRECHER. Diese Fotos wurden auch in der besetzten Ukraine gemacht. Ein Polizei – er kann ist deutlich an der weißen Armbinde zu erkennen – nimmt etwas Langes und Dünnes über den Kopf eines stehenden Mannes. Was ist es? Keine Peitsche. Die Polizei hält einen Zobel. Und hinter ihm ist eine Leiche eines anderen Mannes, der gerade ermordet wurde. Wozu? Weshalb dies Art von Tierquälerei? Aus diesem Grund: der Ort der Hinrichtung ist von Menschen in faschistischer Uniform mit Foto- und Filmkameras umgeben. Die tödliche Show wurde von den Polizeis für den Zweck dieser Aufnahmen angeordnet.

OFFIZIER DER SPIONAGEABWEHR Es gibt Dokumente – sie wurden im Archiv gefunden – die so genannten 135 Wege Opfer zu foltern und zu demütigen. Die Deutschen dachten nicht daran diese zu veröffentlichen – sie verwahrten sie heimlich in ihren Safes, veröffentlichten diese öffentlich nie, wie die Banderisten es taten.

SPRECHER. Mehr Fotos. Die sprachlosen Beweise der Moral, die zu dieser Zeit in der Ukraine herrschte. Solche Bilder sind zahlreich. Natürlich wurden solche Dinge mit Vergnügen abgebildet. Wer sind die Opfer und was war ihre Schuld? Das ist einfach: dies war die Methode der lokalen Nationalisten die Frauen nicht-ukrainischer Nationalitäten zu verspotten. Aber konnte dies im zivilisierte Europa möglich werden? Als die Soldaten der Roten Armee im Jahr 1939 in das Land der westlichen Ukraine kamen, wurden sie ausgelacht. Ihre Armut schien so schändlich im Vergleich zum Wohl der polnischen und später der deutschen Armee.

UPA VETERAN. Die polnischen Soldaten waren sehr gut bekleidet. Und diese – so schlecht. Nur die Übermantel, und nicht mehr. Wir hatten eine Geschichte. Die sowjetische Armee Truppen lagerten in unserem Wald. Und einer der Soldaten fuhr mit dem Fahrrad. Wir standen am Straßenrand, und er hielt an um uns zu grüßen. Also begannen wir alle Fragen zu stellen. Wir boten eine Zigarette an, doch er nahm ein Stück Zeitung, dann einige Wurzelfasern, rollte sie zusammen und rauchte. Wir lachten alle, daß er das raucht.

Aber in der Sowjetunion, in der Soldaten schlecht gekleidet waren und selbstgemachte Roll-ups statt Zigaretten rauchten und, Sie können sich vorstellen, oft schmutzige Sprache nutzten, wäre es nie jemandem eingefallen, solche Schauspiele zu inszenieren. Achten Sie mal darauf: Es gibt keine einzige Person in Uniform auf den Fotos – weder Deutsch noch ein Polizei. Wer sind die Leute dann? Freiwillige soziale Aktivisten? Oder was anderes? Vladimir Kuk, ehemaliger Offizier des Sicherheitsdienstes der ukrainischen Aufständischen Armee, bot eine klare Erklärung. Es waren die UPA Kämpfer, die immer eine zivile Kleidung anhatten, im Gegensatz zu den Polizeis.

UPA VETERAN. Ich arbeitete beim UPA Sicherheitsdienst, und diese waren alle zivile Menschen.

SPRECHER. Sie taten es aus eigener Initiative. Und niemand würde sie aufhalten. Auf diesem Foto ist eine Frau im Hintergrund die ihre Hand vor den Mund nahm, aus Entsetzen, aber nichts tat – sie hatte viel zu viel Angst. Was passiert, wenn diese Menschen etwas über sich selbst nicht mögen? Vielleicht hatte ihre Nase die falsche Form oder das Haar war der falschen Farbe? Für solche schrecklichen Verbrechen, da rissen sie nicht nur die Kleider vom Leib oder vergewaltigten vor allen Leuten – sie töten gegebenenfalls dafür. Mikola Stsiborsky, ein Theoretiker der ukrainischen Nationalisten Organisation, sagte: „Bei der Wahl der Mittel zur Befreiung der ukrainischen Nation schränkt sich der Nationalismus nicht selbst ein, durch keine der allgemeinen menschlichen Regeln der Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Menschlichkeit“.

OFFIZIER DER SPIONAGEABWEHR Dies wird auch deutlich von der deutschen Presse bestätigt: 1942 veröffentlichten sie die Materialien der Meister des Todes – Gestapo Menschen – die schrieben, daß auch sie entsetzt waren über die Grausamkeit und blutigen Übungen der Banderisten und der Art, in der sie ihre Opfer folterten.

AUGENZEUGE. Die Leute hatten mehr Angst, wurden die Polizeis gerufen, als wenn die Deutschen gerufen wurden. Vor dem Treffen mit einem Polizei bereitete man sich darauf vor nicht mehr zurückzukehren.

SPRECHER. Die Polizeis, die bis heute gelebt haben – deren Teilnahme an massiven Morden nicht bewiesen wurde und somit bloß 15-20 Jahren Haft statt der Todesstrafe erhielten – reden nun in aller Ernsthaftigkeit über den Adel ihrer Handlungen und Gedanken.

POLIZEI. Ich bin ein echter Banderist. Ich war einer, Ich bin einer, und werde als solcher in die bessere Welt dahinscheiden. Der Name „Banderist“, da bin ich sicher, nicht nur für mich, sondern für die ganze Gesellschaft, ist keine Beleidigung, sondern ein Kompliment, ein Lob.

UPA VETERAN. Die Banderisten sind Menschen, die dem Kampf der ukrainischen Idee, der ukrainischen Staatlichkeit, treu geblieben sind. Sie meldeten sich alle freiwillig dafür, niemand zwang sie, sie traten freiwillig bei.

UPA VETERAN. Ich mußte in die Armee gehen, um die Waffe in die Hand zu nehmen. Dies ist, was ich dachte. Das ist der Grund warum ich im Jahr 1943, als die galicische Division gebildet wurde, ich, ein Sechstklässler des Gymnasiums (es waren sechs von uns, solche Kinder), freiwillig beitrat.

SPRECHER. Die galicische Division. Hier sind die Werbeplakate, die halfen die Freiwilligen zu gewinnen. Breitschultrige Helden in Nazi-Uniform und im Kampf gegen den Kommunismus, für die Freiheit ihrer Heimat. Viele Menschen in der Ukraine glauben heute immer noch, daß dies genauso war. Und man braucht nicht zu verdeutlichen, daß die galicische Division nur einmal in direktem Kampf auf die Rote Armee traf. In der Nähe von Brody, wo sie sofort gefangen und frontal geschlagen wurde. Danach wurden den galicischen Soldaten nur Polizeifunktionen gestattet. Igor Malitsky weiß aus erster Hand, wo und wie sie dienten.

Malitsky: Zusammen mit den Kriegsgefangenen, sollten wir nach Deutschland geschickt werden. Ich rutschte die ganze Zeit.   Der Polizeichef hatte den Spitznamen „Pocky“. Es war ein sehr grausamer Mann. Er sagte, wenn du nicht zurückkommst, werden wir dein Haus niederbrennen. Also, was konnte ich tun. Ich kam zur Polizei. Ich werde nicht beschreiben was sie mir angetan haben. Am Ende nahmen sie mich an den Beinen und den Armen und warfen mich in den kalten Keller. Ich lag da völlig zusammengeschlagen.

SPRECHER. Am Morgen wurden sie in die Güterwagen gelegt und in den Westen geschickt. Aber nicht, um zu arbeiten – in das Konzentrationslager.

Malitsky: Ich durchlief 3 Konzentrationslager und 2 Gefängnisse. Das Kladno Gefängnis in der Tschechoslowakei und das Dresden Gefängnis in Deutschland. Theresienstadt, Auschwitz und Mauthausen Konzentrationslager.

SPRECHER. Es war in Auschwitz, wo Igor Malitsky ein Treffen hatte das ihn überwältigte. Die Grausamkeit der Faschisten gegenüber den Gefangenen war üblich und in gewisser Weise auch verständlich. Sie waren Feinde, was können Sie also erwarten. Aber solche Greueltaten von den eigenen Leuten!

Malitsky: Es gab überall Zement und Steinmauern. Zudem elektrische Verdrahtung, einige zwei oder drei Meter, ich habe sie nicht gemessen. Auch Drähte auf denen Stand „Achtung verboten“. Und dazwischen – Gras, grünes Gras.

SPRECHER. Für die Häftlinge die vom Hunger und der Arbeit über ihre Kräfte hinaus abgenutzt waren, war dieses Gras eine wahre Delikatesse. Die deutschen Gardisten auf den Aussichtstürmen drückten oft ein Auge zu wenn die Gefangenen es heimlich nahmen. Igor Malitsky, eine kümmerlicher geschmeidiger Junge holte es sich häufiger als andere.

Malitsky: Ich war in der Nähe von meinem Block 17. Ich ging nach draußen, legte mich hin und griff nach etwas Gras. Legte es in die Hosentasche. Einmal hörte ich aus dem Aussichtsturm meine Muttersprache Ukrainisch: „Hey du, hau ab oder ich werde dich erschießen“. Eine solche war meine Begegnung mit einem Landsmann. Ich weiß, daß als wir die SS galicische Division besiegten, Teile davon in Konzentrationslager geschickt wurden um diese zu schützen – sie waren damals im Dienst.

SPRECHER. Dies ist der Banner der anderen ukrainischen Polizei Division namens „Nachtigall“. Das Symbol darauf ist jenen sehr bekannt, die die täglichen Nachrichten über die Situation in der Ukraine verfolgten. „Nachtigall“ auf deutsch bedeutet „Nachtigall“. Es gibt eine Version, daß die Deutschen diese Polizeiabteilung der ukrainischen Kollaborateure so nannten, weil sie während Marschpausen wunderschöne Volkslieder sangen. Nachtigall wie auch Roland, eine andere ähnliche Division, wurden speziell für die Durchführung von Polizei und Strafaktionen gebildet. Anschließend wurden die beiden Divisionen in den Bataillon 201 der Schutzpolizei kombiniert. Dies ist das Armband der Offiziere des Bataillons. Dieses wurde von Roman Shukhevych getragen, der im Jahre 1942 zum stellvertretenden Leiter des Bataillons ernannt wurde.

Yury Shukhevych: Weder Polen noch die Sowjetunion waren in der Lage unsere Verbündeten zu sein, weil sie die Ukraine überfielen. Und sie teilten. Und die westlichen Länder – England, Frankreich – waren Verbündete Polens. Nur das Dritte Reich konnte unser Verbündeter sein. Und es wurde zu einem.

SPRECHER. Yury Shukhevych ist sehr stolz auf seinen Vater und seine Taten. Das ist nicht überraschend, wenn man bedenkt, daß dieser blutige Henker seines eigenen Volkes, der Chef der faschistischen Polizeiabteilung, kürzlich posthum mit dem Ehrentitel Held der Ukraine ausgezeichnet wurde. In Anbetracht dessen, daß die Fernsehsender Kiews folgendes erklärten: Menschen werden komplett gefiltert werden, spezielle Filteroperationen werden durchgeführt. Sie identifizieren Personen die im Zusammenhang zum Separatismus stehen, diejenigen, die der Ukraine Schaden zufügen, diejenigen, die mit terroristischen Aktivitäten zu tun haben“.

SPRECHER. Filterung, Konzentration, Konzentrationslager, Operationen – gibt es einen Unterschied? Besonders wenn man bedenkt, daß die Menschen die hinter dem Stacheldraht versammelt waren hätten von der Nationalgarde bewacht werden sollen – dem Pravy (rechten) Sektor. Diese junge Rasse, die neue Generation der Nationalisten, von der Roman Shukhevych so viel träumte.

UPA VETERAN. Unsere Jungs fragten ihn: „Unser Führer und Freund, sagen uns bitte, was passiert als nächstes?“ Roman Shukhevych fiel in eine Muse und sagte dann: „Wißt ihr, wir alle sterben, weil wir einem brutalen Feind gegenüberstehen. Aber nach uns wird eine neue Generation wachsen. Sie werden den Kampf, den wir noch nicht abgeschlossen haben, fortsetzen. Jetzt haben wir also diese Jugend, diese Generation, die Roman Shukhevych angekündigt hat.

SPRECHER. Diese Videos flog über die ganze Welt. Odessa. Das brennende Gewerkschaftshaus. In dem Land, das noch lebende Zeugen von anderen Bränden besitzt in denen Menschen bei lebendigem Leibe verbrannt wurden. Die Ereignisse in Odessa sprechen mit größter Beredsamkeit für sich. Solche massiven Verbrennungen unschuldiger Menschen wurden von den Faschisten und Polizeis gemacht, ihren ehrenamtlichen Helfern. Wer ist man um das was sie taten zu wiederholen? Und das nicht während des Krieges, aber zur Zeit des Friedens. Wie konnte das Land, das so viele Schwierigkeiten während des Großen Vaterländischen Krieges überlebt hat, seine eigenen Faschisten vor-Ort züchten?

OFFIZIER DER SPIONAGEABWEHR Dies ist eine Kategorie die sich bereits, so viel können wir jetzt sagen, in eine neue faschistische Formierung entwickelt hat. Die Neo-Banderisten, so zu sagen. Odessa ist das jüngste Beispiel dafür. Es zeigt, wozu diese Kraft, die aktuell wächst und in der Tat die Straffunktionen im Süd-Osten durchführt, wozu diese Kraft in der Lage ist.

SPRECHER. Diese jungen Menschen sind nicht an der Wahrheit interessiert. Sie erinnern sich nicht an die Geschichte. Bei ihnen wurde die Vorstellung eines wahren Patrioten längst mit der Vorstellung eines echten Banderisten ersetzt.

Tyagnibok: Ein Banderist steht für seine Interessen auf seinem Land. Er schützt seine Heimat. Schützt seine Frau. Er schützt seine Familie, seine Nachbarn, seine geliebten Menschen, seine Mutter. Das ist die Hauptsache.

UPA VETERAN. Eine echter Banderist ist derjenige, der die Ukraine liebt, sehen will wie sie unabhängig, selbsterhaltend ist, der für immer der Herr dieses Landes sein will. Und der sich von diesem verfluchten, wilden, asiatischen Moskau lösen will.

SPRECHER. Menschen, wie die im Polizei Strafbataillon Nachtigall oder ähnliches, wie die in der galicischen Division die heldenhaft die Konzentrationslager bewachten? Moment mal! Vielleicht ist es ein weiterer schmutziger Vorwurf der Moskals? Vielleicht haben die kriminellen Polizeis und die OUN Ukrainische Aufständische Armee überhaupt keine Verbindung? Das ist die offizielle Position von Kiew heute. Doch die UPA Veteranen Vassily Prokopchuk widersprechen komplett.

UPA VETERAN. Die ukrainische Polizei trat der UPA über Nacht vollständig bei. Ich weiß nicht mehr in welchem Jahr, vielleicht 1942, nein, ich glaube, 1943. Im Februar oder März, vollständig, wie es damals war.

SPRECHER. Was, wenn die älteren Banderisten die Dinge aufmischen? Das Alter ist kein Witz. Aber nein, er sagt die Wahrheit. Die offenen, nicht-geheimen Quellen reichen aus es zu bestätigen. Das Museum des Kortelisy Dorfs im Ratnovsky Bezirk der Region Volyn haben derzeit den Bericht des Leiters des „Nürnberg“ Geschwaders des 15. Polizeiregiments. Am 23. September 1942 zerstörten die Deutschen aus diesem Bereich das Dorf komplett, mit direkter Unterstützung der Polizeis. Insgesamt wurden 2800 Menschen getötet. Darunter 1600 Kinder. Der Bericht des Chefs des „Nürnberg“ Geschwaders des 15. Polizeiregiments behauptet: „Kortelisy und seine Nachbarschaft wurde von einer externen Schleife von Polizisten der Ratno Siedlung umgeben. Zunächst wurden jüngere Männer erschossen, da diese Widerstand zeigen konnte; Die Erschießung von Frauen und Kindern, ging ohne Komplikationen „. Jetzt öffnen wir das Buch von Yaroslav Antonyuk, dem Historiker der Ukrainischen Aufständischen Armee. Es trägt den Titel „Aktivitäten des OUN Sicherheitsdienstes in Volyn“, es kann leicht im Internet gefunden werden. Auf Seite 25 lesen wir: „Am 12. April 1943 Schloß sich die ukrainische Polizei der Ratno Siedlung in voller Kraft der UPA an.“

Yury Shukhevych: Jeder, der bei der Nachtigall war – achten sie darauf – die meisten von ihnen waren später bei der UPA; vergessen Sie nicht, daß wir bereit waren die Staatlichkeit wiederherzustellen.

SPRECHER. Es gab auch andere Polizeidivisionen die von Faschisten der ukrainischen Nationalisten geformt wurden, die nach der Ausbildung mit den deutschen Berufsmilitärs, in die Wälder flüchteten und zu Banditen-Banderisten wurden. Hier aus dem Buch von Vladislav Nakonechny „Holocaust in Volyn. Opfer und Erinnerungen „: „Die ehemaligen Polizisten Zaichuk, Leskovský, Maksimuk und Sakhatsky wurden festgenommen und vor Gericht gestellt; während der Untersuchung im März 1948 machten sie die Aussage, daß mehrere Polizeidivisionen dem SS Strafbataillon 103 beitraten. Ab Juli 1942 war das Bataillon hauptsächlich mit der Liquidierung der jüdischen Ghettos in verschiedenen Siedlungen der Region beschäftigt“. Lassen Sie uns nun wieder das Buch des Historikers Antonyuk öffnen und lesen: „Das Bataillon 103, geführt vom Leiter mit dem Spitznamen „Bold“, trat im Frühjahr 1943 auch in seiner ganzen Kraft der Ukrainischen Aufständischen Armee bei.“

UPA VETERAN. Wir mußten Strategie, Waffen und die deutsche Taktik im allgemeinen studieren, um Soldaten zu werden. Roman Shukhevych sandte sein Volk ausdrücklich um zu studieren, pflegte er zu sagen: „Jungs, nehmt alles was ihr könnt aus diesem Training. Später werden wir sowieso der ukrainischen Aufstandsarmee beitreten“. 15.000 sollten zur UPA gehen. Stellen Sie sich die 15.000 Männer vor, junge, gut ausgebildet und bis auf die Zähne bewaffnet. Wir möchten nicht nur Galicien erobern, sondern die ganze Ukraine. Aber die deutsche Spionageabwehr hat ihren Job gemacht und wir wurden einfach zur Schlachtbank geführt – an die Front geschickt.

SPRECHER. Nahe Brody wurde den Soldaten der SS galicischen Division, in der Oles Gamenyuk diente, bald von der regulären sowjetischen Armee erklärt, daß die Bekämpfung von Angesicht zu Angesicht mit einem gut bewaffnetem, anstandslosen und gut ausgebildeten Militärmann überhaupt nicht das gleiche ist, wie hilflose Frauen und Kinder im Schutze der Nacht zu töten. Jene ukrainischen Nationalisten, die in den Nachtigall Bataillon kamen hatten mehr Glück. Diese speziell ausgebildeten Bestrafter wurden nie an die Front geschickt.

Yury Shukhevych: Vater sprach mehr über die Nachtigall Operationen in Belarus. Über den Kampf gegen die Bolschewiki. Ich verstand, daß die weißrussische Zeit wichtig war.

SPRECHER. Zum Beispiel wurden die Kämpfer sehr gut damit vertraut, daß das Jagen von Partisanen in den Wäldern und dabei zu riskieren eine Kugel zu fangen, viel schwieriger war als die Durchführung von Strafaktionen gegen die Zivilbevölkerung. Denken Sie an das traurige Gedenken an Katyn – es ist ein perfektes Beispiel dafür. In der UdSSR wurde die Tatsache, daß das Dorf nicht von den Deutschen, sondern von den Ukrainern verbrannt wurde, vertuscht, um den ethnischen Haß nicht zu schüren. Aber für unsere Geschichte ist es wichtiger zu wissen, was die Nachtigall unter der Leitung von Roman Shukhevych in der Ukraine selbst getan haben. Insbesondere in Lemberg. Hier etwas aus dem Buch von Vladimir Belyaev „Demaskierung“: „Als am frühen Morgen des 30. Juni 1941 das Bataillon Nachtigall Lvov stürmte und mehrere Gebäuden der Stadt belagerte, war Yatsik Velchur, der heute noch in Warschau lebt, 15 Jahre alt. Er erinnert sich: die Soldaten trugen deutsche Uniform und hatten deutsche Grade-Titel, sie sprachen Ukrainisch und hatten Bänder mit gelb-blauen Knoten an den Griffen ihrer Kriegsbeile gebunden. Soldaten von diesem Bataillon nahmen an fast jeder Razzia, Schlägerei oder Hinrichtung teil. Massenexekutionen fanden auf den Vulitsky Hügeln statt. Viele bezeugten sie aus den Fenstern der Nachbarhäuser. Doch die modernen ukrainischen Historiker und Politiker leugnen das Massaker, das das Nachtigall Bataillon in Lemberg organisierte, verständnislos. Und alle Tatsachen die das Gegenteil beweisen werden als sowjetische Propaganda zurückgewiesen.

HISTORIKER. Die sowjetische Propaganda war sehr anspruchsvoll in dieser Angelegenheit. Und sehr effizient. Leider sind diese Postulate der sowjetischen Propaganda immer noch relevant.

Tyagnibok: Es war immer sehr typisch für Moskau. Sowohl während des Zweiten Weltkriegs wie auch jetzt, sie bieten absolut falsche Informationen.

SPRECHER. Aber was kann man mit der Tatsache tun, daß die Dokumente, die eindeutig bestätigen, daß es die ukrainischen Nationalisten des Nachtigall Bataillons waren, die die Juden, die Polen und andere Nicht-Ukrainer getötet haben sich nicht im Podolsky Militärarchiv in der Nähe Moskaus, sondern in Israel befinden? Hier ist ein Artikel von der ukrainischen Seite „Segodnya“ vom 6. Dezember 2007 mit der Überschrift „Die Israelis fanden dokumentarische Beweise der UPA Greueltaten in Lemberg“. Dies wurde von Yosef Lapid, einem der Manager der Jerusalemer Gedenkstätte „Yad Vashem“ verkündet. Laut seinen Worten besitzt das Archiv der Gedenkstätte ein Paket an Dokumenten aus deutschen und sowjetischen Quellen, welches die Beteiligung des Nachtigall Bataillons von Shukhevych an Strafaktionen gegen die Zivilbevölkerung von Lemberg im Sommer 1941 beweist. Aber, als Yosef Lapid dies Viktor Yushchenko meldete, zeigte letzterer aus irgendwelchen Gründen kein Interesse.

Yury Shukhevych: Die Nachtigall kam zum ersten Mal nach Lemberg. Das war nur eine Episode, aber sie demonstrierte, daß die Nationalisten, bei Gelegenheit, immer bereit waren sich zu erheben, um für Freiheit zu kämpfen, auch wenn es nur für einen kleinen Teil des ukrainischen Land war.

SPRECHER. Die Frage ist, vor wem wurde das Land geschützt. Vor diesen jüdischen Frauen? Oder von diesen polnischen Kinder? Nicht von denen? Von wem dann? Die UPA Ideologen behaupten, daß Teile der Ukrainischen Aufständischen Armee nicht nur gegen die Bolschewiki kämpften, sondern auch gegen die Wehrmacht Truppen. Das sowjetische Militärarchiv in Podolsk hat keine Dokumente zur Bestätigung. Wenn irgendwelche Kämpfe tatsächlich stattgefunden haben, waren sie zu gering, um es in den Aufzeichnungen zu schaffen.

UPA VETERAN. Wir waren dort und griffen aus dem Hinterhalt an. Wir blieben bis ein Uhr am Tag, aber nichts geschah. Und dann wurde uns gesagt, daß sich Autos näherten. Der Schütze schlief im Graben ein, so daß das erste Auto vorbei kam. Aber es gab 10 weitere Autos, die wir umkreisten und wir töteten sie alle, alle Deutschen. Verbrannten sie alle. Nahmen eine Menge Kleidung, Funkgeräte, Dokumente – viele verschiedene Dinge.

SPRECHER. Gibt es in Deutschland Informationen über diesen Kampf von Vassily Prokopchuk? Er wird von bis zu zehn erfaßten Fahrzeugen gesprochen. Aber nein. Hier ist ein Brief von der Gewerkschaft bezüglich Ukraine der sowjetischen Offiziere, adressiert an Angela Merkel, mit dem Antrag die deutschen Archive nach Materialien zu bitten Fakten der deutschen Armee Verluste als Folge der Kämpfe mit der OUN-UPA Divisionen bestätigen können zu finden und bereitzustellen.   Die Antwort auf den Brief kam aus dem Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten Deutschland. Sie enthielt eine Empfehlung einen Antrag beim Militärgeschichtlichen Forschungsamt in Potsdam zu machen. So taten sie das. Diese Anfrage wurde auch schnell von den disziplinierten Deutschen beantwortet. Ein Brief aus Potsdam sagt sehr deutlich: „Unser Institut besitzt keine Materialien über Verluste der Wehrmacht in Folge der Untergrundgruppen der UPA in der Westukraine“. Statt dessen enthalten viele Archive, sowohl Deutsch, Russisch und Ukrainisch, eine Unzahl von Zeugen der Greueltaten der Banderisten gegen die Zivilbevölkerung. Daher stellt sich die Frage auf welche Art und Weise die Aktivitäten der UPA Kämpfer sich von denen der Polizeis unterscheiden? Und diese wurden sogar von den Deutschen selbst verachtet.

AUGENZEUGE. Diese Polizeis … sie versuchten, als die Deutschen sich zurückzogen, mit ihnen zu gehen, aber sie wurden nicht aufgenommen. Offensichtlich brauchte niemand die Verräter.

AUGENZEUGE. Die meisten der Polizeis übrigens, einschließlich Posevin, der ein Strafbataillon leitete, zogen sich mit den Deutschen zurück. Ein Teil von ihnen siedelte sich in der West-Ukraine an.

SPRECHER. Die Polizeiabteilung des Alexander Posevin auf die sich Inna Melnitskaya bezog wurde erkannt und erste 45 Jahre nach dem Ende des Krieges verhaftet. Als der Prozeß begann, hat Inna Wladimirowna keine einzige Anhörung verpaßt.

AUGENZEUGE. Posevin war für die Erschießungen verantwortlich. Wie die Schieß-Hinrichtungen angeordnet wurden: man grub riesige Gruben wie Gräber.

SPRECHER. Die Opfer wurden in Lastwagen gebracht. Sie wiesen alle fünf Personen an in die Grube zu gehen und sich auf den Boden zu legen – und man erschoß sie. Danach waren weitere fünf dran. Posevin würde in das Loch voller Blutkörpern klettern und persönlich diejenigen abschießen, die ein Lebenszeichen zeigten.

AUGENZEUGE. Ein Zeuge wird gefragt: „Zeuge, haben Sie an Hinrichtungen teilgenommen?“ Er sagt: „In der Tat war ich in der Wache, stehend in der Absperrung. Es gab zwei Deutsche, mit einem Maschinengewehr und einer Pistole, und sie schossen nach da unten, und sie fielen. Und Posevin sprang in die Grube, und als er herauskam waren seine Stiefel voller Blut „.

SPRECHER. Es ist erstaunlich, aber aus irgendeinem Grund waren es die schmutzigen Stiefel voller Blut und Gehirn der getöteten Menschen, auf die die Zeugen hinwiesen, die die größte Aufregung hinsichtlich der ehemaligen Polizei verursacht haben.

AUGENZEUGE. Der Vorsitzende sagt: „Angeklagter, haben Sie Fragen an den Zeugen?“ „Er lügt, Bastard! Ich mit schmutzigen Stiefeln? Das ist nie passiert! “ Das heißt er war am wenigstens mit seiner Teilnahme an den Hinrichtungen besorgt – die schmutzigen Stiefel waren das einzige, was er abgelehnt hat.

SPRECHER. Das Gericht verurteilte Posevin zur Todesstrafe.

DOKU. Im Namen der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken hat das Militärgericht der 4. Ukrainischen Front in einer offenen Gerichtsverhandlung in Charkow, gehalten zwischen dem 15. und 18. Dezember 1943, den Fall der Greueltaten der deutschen faschistischen Eindringlinge in Charkow und der Region Charkow überprüft. Am 19. April 1943 verurteilte das Militärgericht der Vorderseite Wilhelm Landheld, Hans Fritz, Reitzl Reinhard und Mikhail Petrovich Bulanov zur Hinrichtung durch den Strang.

SPRECHER. Das Lächeln auf den Gesichtern der im Gerichtssaal anwesenden Personen, der Beifallssturm der die Gerichtsentscheidung begrüßte, mag heute schockierend klingen. Aber bevor Sie urteilen, denken Sie daran, wie wütend die Leute gemacht wurden, um die Nachricht von der bevorstehenden Hinrichtung mit Freude, Zufriedenheit und Lachen zu empfangen, selbst die barmherzigen und alles-verzeihenden Frauen.

AUGENZEUGE. Die wurden so sehr gehaßt. Als sie hingerichtet wurden, waren wir alle sehr erfreut: aus vielerlei Gründen, dafür, daß sie mit der Gestapo waren, dafür, daß sie auf uns schossen, es ist toll, daß sie bestraft werden, daß Sie gehängt werden.

DOKU. Die Vergeltung kam. Dies ist eines der Quadrate der Stadt Charkow. Die Menschen standen wie eine unerbittliche und strenge wand rund um den Galgen. Verräter Bulanov, Sie haben Ihr Heimatland verkauft, also akzeptieren Sie nun den schmachvollen Tod vor dem russischen Volk.

SPRECHER. Aber diese Studien, die der Welt das wahre Gesicht der ukrainischen Nationalisten und anderen Polizeis zeigten liegen alle in der Vergangenheit. In der heutigen Ukraine schreiben nur die Faulen die Geschichte des Ersten Weltkriegs nicht neu.   Die ältere Kriegsveteranen werden nicht oft gesehen oder gehört. Auf der anderen Seite, sind die Mitglieder der Ukrainischen Aufständischen Armee überall. Auf den Seiten von Zeitungen und Zeitschriften, auf TV-Bildschirmen, in den Schulen. Die jungen ukrainischen Historiker erinnern an die alten Banderisten und sprechen laut, behaupten selbstbewußt, daß die Fakten, bestätigt durch Dokumente und Zeugenaussagen, nichts anderes als Mythen seien.

HISTORIKER. Hinrichtungen von Lehrern und Ärzten der Aufständischen sind angeblich solche Mythen.

SPRECHER. Die Materialien aus zahlreichen Klagen gegen Polizeis und nationalistische Kämpfer, die in der ganzen Ukraine stattfanden, sowie weitere Archivdokumente sind sehr kategorisch. Alleine in Volyn töteten die Banderisten zwischen dem Herbst 1944 bis 1954 mehr als 8.300 Menschen. Unter ihnen, 81 Lehrer, 25 Leiter von Kulturvereinen, mehr als 20 Sanitäter und medizinisches Personal. Hier ist ein weiterer Auszug aus Materialien der besonderen staatlichen Kommission zur Aufdeckung und Untersuchung von Greueltaten der Nazis und ihrer Helfershelfer. Am 2. Januar 1945 nahmen die Volyn OUN Soldaten Maria Shipko nahe Vladimir gefangen einen Lehrer des Bezirks Komsomol Ausschusses aus der Region Chernigov [der Ukraine]. Während das Mädchen noch am Leben war, ritzten sie Sterne sie auf ihre Brust, Arme und Beine, und dann erschossen sie sie. Am 12. Mai 1945 nahm die UPA Bande geleitet von Yarosh die Direktorin der örtlichen Schule, Maria Bogovesova und ihre Freundin Galya Goloveshko, eine Schullehrerin, in der Bogushevka Siedlung des Lushevsky Bezirks gefangen. Ihre verkrüppelten Leichen, jeweils mit Stacheldraht Schlaufen um ihren Hals, wurden bald im Wasserbrunnen gefunden.

Kein Wunder, daß die Menschen nach deren Blut dürsten. Die Gerichtsverhandlungen der Polizeis und Banditen aus nationalistischen Banden wurden immer von sehr vielen Menschen besucht.

AUGENZEUGE. So viele Menschen kamen zu dem Gerichtsgebäude, daß sie sogar eine Wache einstellten. Der Wachmann war vom Militär, denn die Gefahr war groß – Menschen hätten tatsächlich durch die Türen brechen können. Sie waren so aggressiv, die hätten die Angeklagten in Stücke reißen können.

SPRECHER. Raisa Sokolova war 13 als die Verhandlungen der Faschisten und ihren Mittätern stattfanden. Aber sie erinnert sich sehr gut, was damals in der Stadt vorging, die Stimmung der Menschen, die in den Gerichtssaal wollten, um die Gerichtsverhandlung gegen die Feinde zu sehen. Aus dem einfachen Grund, daß sie die Besatzung überlebte und persönlich die Taten der Polizeis miterlebt hat, verstand sie sehr deutlich die Wurzeln des Hasses der Erwachsenen.

AUGENZEUGE. Sie waren so grausam – viel grausamer als die Deutschen. Sie organisierten die Todeswagen. Sie benutzten sie für Überfälle auf den Marktplätzen. Sie würden den Ort umrunden und die Menschen durch das Tor direkt in den Todeswagen herauslassen. Sie sagten, sie wurden ergriffen, um Kartoffeln oder Rote Beete auszugraben – die Menschen waren am Verhungern und hatten daher Hoffnung eine oder zwei Kartoffeln mit nach Hause zu nehmen. So stiegen sie in die Autos, die Autos wurden abgeschlossen, Gas hineingelassen und die Autos gingen in die Gruben. Alle Leichen wurden in die Gruben geworfen.

SPRECHER. Weitere einzigartige Dokumentierungen, die wir in den Archiven gefunden haben. Die Hinrichtung der Polizeis und Verräter des Landes, in Krasnodar. Hier sind sie – die Mörder und Vergewaltiger die schon bald tot sein werden.

DOKU. Tishchenko war ein Verräter der zum Gestapo-Ermittler wurde. Ivan Rychkalov – ein Verbrecher, Überläufer und Helfer während der Gasexekution der sowjetischen Menschen. Lastovin war ein „Kulaken“ [ehemaliger reicher Bauer], der an der Abtötung 60 sowjetischer Menschen teilgenommen hatte. Grigory Tuchkov serviert in Gestapo, nahm an Razzien und Verhaftungen. Nikolai Pushkarev war Gestapo Gruppenführer, er verbrannte und sprengte Gestapo Gebäude in denen Krasnodar Bürger eingesperrt waren. Grigory Nisan war ein weiter Gestapo-Agent. Yunus Naptsov – ein Gestapo-Mann, der den Deutschen half Menschen zu erhängen. Ivan Katomtsev nahm an deutschen Strafaktionen teil. Vassily Pavlop diente als Polizist im SS-Sonderkommando 10а. Ivan Paramonov war freiwillig in der deutschen Armee. Ignatij Gladov war ein Gestapo Geheimagent und Provokateur. Abscheuliche Verräter ihrer Heimat.

SPRECHER. Die Hinrichtung dann, im Jahre 1943, wurde hier auf diesem Platz durchgeführt. Es ist klar, daß viele Dinge sich seitdem geändert haben. Menschen, die heute in diesem Bereich von Krasnodar leben, haben oft keine Ahnung über diese fernen Ereignisse.

DOKU. 14. bis 17. Juli, 1943. Das Militärgericht der Nordkaukasischen Front überprüft bei einer öffentlichen Anhörung in Krasnodar den Fall der Greueltaten der deutschen faschistischen Eindringlinge und ihrer Komplizen in Krasnodar und der Region Krasnodar. Das Militärgericht verurteilt Vassily Petrovich Tishchenko, Ivan Anisimovich Rychkalov, Michail Pawlowitsch Lastovin, Nikolai Semenovich Pushkarev, Grigory Nikitovich Nisan, Yunus Mitsuhuvich Naptsov, Iwan Fjodorowitsch Katomtsev, Ignatij Feodorovich Gladov zum Tod durch Erhängen. Das Urteil ist endgültig und kann nicht angefochten werden. Genosse Oberst, vollstrecken Sie die Sanktion.

Schmachvollen Tod den Verrätern des russischen Landes.

Welchen davon kennen Sie gut? – Der im rosa T-Shirt! Es ist Pushkarev.

SPRECHER. Damals, in den 1940er Jahren, gab es viele Menschen die Verräter vom Sehen kannten. Die sich daran erinnerten, was sie in der Heimat getan haben. Heute sind solche Zeugen sehr wenige. Zeit vergeht. Und doch haben wir es geschafft einige zu finden. Alla Golovko, wie auch Raisa Sokolova, war zu dieser Zeit eine Teenagerin, aber ein wenig älter und selbsttragend.   Ohne um Erlaubnis zu fragen, rannte sie, zusammen mit anderen Kindern in der Nachbarschaft, um die Hinrichtung zu sehen.

AUGENZEUGE. Dort waren so viele Menschen, auch die Dächer waren überfüllt. Wir liefen um zuzusehen und erkannten vier von ihnen. Es gab zwei Polizeis die wir bei der Gestapo Wache sahen und wir haben sie erkannt. Und zwei weitere arbeiteten in den Todeswagen – sie zogen Menschen rein. Und nahmen dann die Leichen raus, die Polizeis taten das, diese Verräter.

SPRECHER. Als die Deutschen im Begriff sich aus Krasnodar zurückziehen, waren es diese Menschen, die das Gestapo-Gebäude im Keller in Brand gesetzt haben, in dem fast 600 Menschen gefangengehalten wurden. Polizei Pushkarev hielt damals Wache vor den Türen des brennenden Gebäudes um zu vermeiden, daß Bürger Krasnodars die Gefangenen vor dem Verbrennen bei lebendigem Leibe retten.

DOKU. Wir baten den Mann, Pushkarev „Öffnen Sie die Türen bitte“, und er schrie zurück: „Geh weg, oder ich werde dich erschießen“.

SPRECHER. Als das Feuer gerade begann, gelang es drei Jugendlichen – zwei Jungen und einem Mädchen, Alla Golovko – in das dem Untergang geweihte Gebäude zu schleichen.

AUGENZEUGE. Plötzlich gab es Rauch, schwarzen Rauch! Wir konnten nichts sehen – keine Köpfe, gar nichts – wir hatten es gerade geöffnete – und raus kam Rauch und schreckliche Schreie, so schrecklich, es war wirklich beängstigend. Also sagte ich: „Hört, Jungs! Lassen wir sie raus „. Wir eilten hin – Vorhängeschloß. Also sagte ich, laß uns schnell einen Stein finden, wir müssen das Schloß abschlagen.

SPRECHER. Den Kinder gelang es Gefangenen aus nur einer Kammer zu befreien. Andere Leute verbrannten. Kein Wunder, daß diese riesige Menschenmenge kein Mitleid mit den Hingerichteten hatte. Und das war erst 1943. Die nationalistischen Banden hatten ihren Charakter noch nicht vollständig offenbart. Die Welt, von der Oleg Tyagnibok heute träumt sie mit der ukrainischen Fahne zu krönen, sollte die Details der Taten der UPA Kämpfer, die Menschen unter dem Namen „Schneider“ kennen, noch herausfinden. Während dem trauriger Weise berühmten Volyn Massaker töteten die Banderisten Menschen alleine wegen ihrer Staatsangehörigkeit. In erster Linie, die Polen und jene Ukrainer, die durch Beziehungen zu ihnen beschmiert waren. Die verfluchten Moskals und die Juden, die die deutsche Besatzung durch ein Wunder überlebten, wurden eliminiert.

UPA VETERAN. Die Juden, wir nannten sie Itzig, die Galicier nannten sie Itzig.

SPRECHER. Hier sind sie, die schrecklichen Zeugnisse der damaligen Zeit. Augen ausgebrannt, Köpfe und Finger abgeschnitten, Bäuche aufgerissen. Auch hier nichts Neues. Vor dem Krieg schrieb Mikhailo Stepnyak, einer der Führer der ukrainischen Nationalisten Organisation: „OUN steht für den Slogan „Ukraine für die Ukrainer „. Was die Multimillionen-Masse der Nicht-Ukrainer, die auch in der Ukraine leben, angeht? OUN hat keinen Platz für sie.“

Und dieses Zitat stammt aus einer geheimen Anweisung „Kampf und Aktivitäten des OUN während des Krieges“, ausgestellt von der Unternehmensleitung dieser Organisation, kurz vor dem Zweiten Weltkrieg: „In den Zeiten der Verwirrung und Chaos können wir uns die Freiheit nehmen, unerwünschte polnische, Moskauer und jüdische Elemente zu liquidieren“.

Die Liquidation wurde in einer altmodischen Weise getan – kein Gas, keine Öfen – nur von Angesicht zu Angesicht. Sie stachen und schnitten, mit einer Axt, einer Zwei-Hand-Säge, einem Gartenhäcksler, durchbohrten sie mit einem Bajonett, wie diesen zwei Jahre alten Jungen, der hieß Marik Mekol und sein einziger Fehler war, daß seine Eltern Polen waren. Heute sind alle Archive mit Material über menschenfeindliche Aktivitäten der OUN-UPA Schneider in der Ukraine nicht verfügbar. Viele vermuten, daß das für immer so bleibt. Aus dem Grund ihrer vollständigen Beseitigung.

OFFIZIER DER SPIONAGEABWEHR Wir ernten die Früchte dessen, was die Ukraine in den letzten 20 Jahren eigentlich bestrebt hat. Mit der aktuellen Struktur der SGE bin ich mir nicht sicher, ob es die Archive noch gibt. Wenn man bedenkt daß all die Fälscher und Nationalisten jahrelang bei Nalivaichenko gearbeitet haben.

SPRECHER. Beim 13. Vorsitzenden des Sicherheitsdienstes der Ukraine, Valentine Nalivaichenko, begannen wirklich bemerkenswerte Aktivitäten in der Aufsicht zu geschehen. Eine Tatsache die der Öffentlichkeit zugänglich ist, aber nur wenige Leute wissen es. Es war bei Nalivaichenko, im Juli 2008, daß die Absolventen der Hochschule des Sicherheitsdienstes der Ukraine die künftigen Offiziere des Geheimdienstes und der Spionageabwehr ihre Diplome und Schulterklappen von William Taylor, dem US-Botschafter der Ukraine, erhielten

OFFIZIER DER SPIONAGEABWEHR Die Schäden, die die staatlichen Sicherheitsorgane des Landes durch Nalivaichenko erlitten sind schwer abzuschätzen. Es gibt gute Gründe für die Aussage, die SBU sei eine Unterabteilung der Central Intelligence Agency.

SPRECHER. Es ist erwähnenswert, daß Valentin Nalivaichenko die gleichen politischen Ansichten hält wie Oleg Tyagnibok. Und er ist schon lange ein Freund des Führers des Rechten Sektors, Dmitry Yarosh. Heute sind diese Anhänger von Stepan Bandera und Roman Shukhevych auf dem Höhepunkt der Macht in der Ukraine.

AUGENZEUGE. Die Geschichte wiederholt sich…

OFFIZIER DER SPIONAGEABWEHR Möge der Herr die ganzheitliche faschistische Diktatur in der Ukraine, die der faschistischen Banderisten, verbieten. In einem solchen Fall kann der Welt und Europa nicht das gleiche Schicksal garantiert werden, die die Welt im Zweiten Weltkrieg erlebt hat.

SPRECHER. Die Siebzehn Augenblicke des Frühlings, einer der bekanntesten Filme über den Krieg, wurde im Jahr 1973 gedreht. Viele Jahre lang lief er jährlich im Fernsehen. Für viele begann der philosophische Teil des Films, die Spekulationen der Hauptfiguren, nach Jahren an wie reine Propaganda zu klingen. Aber die Zeiten haben sich geändert. Und was in den 1980er Jahren oder der 1990er Jahre aussah wie künstlerische Übertreibung oder Schüren von Emotionen, um den Effekt zu verstärken, hat nun begonnen, auf eindrucksvolle Weise zur Realität zu werden.

FILM. Dies ist eine Nachricht an unsere Kinder, an diejenigen, die heute einen Monat oder ein Jahr oder drei Jahre alt sind.   Diejenigen, die 10 Jahre alt sind – werden uns nicht brauchen. Weder uns noch unsere Ideen. Sie werden uns den Hunger und die Bombenanschläge nicht verzeihen. Während diejenigen die noch zu jung, um zu verstehen – diese werden von uns als Legenden sprechen. Und jede Legende muß ernährt werden. Wir müssen Geschichtenerzähler schaffen, die unsere Worte auf eine neue Weise, die die Menschheit in 20 Jahren befolgen wird, umformulieren. Sobald jemand irgendwo „Heil“ statt „Hallo“ zu jemand anderem sagt – seien Sie sich sicher, werden sie dort auf uns warten, es ist der Ausgangspunkt unserer großen Wiedergeburt.

DIE MENGE schreit. Sieg! Heil! SS Hitlerjugend! Bandera kommt – bringt die Ordnung zurück! Bandera kommt – bringt die Ordnung zurück! Bandera kommt – bringt die Ordnung zurück!

 

Siehe auch:

Die Clans der Ukraine. Machtverhältnisse in einer Demokratie, die nie existiert hat.

line-wordpress

 

Stepan Bandera. Traces on the Maidan.

WITNESS. I was 4 years old, in my fifth. It is so hard to remember that. Lord, still my heart. My father was chief of a partisan unit, they camped in the forest. My mother would bake bread and bring it to them. And we were given away. They took us to the head shed and brutalized there, poured boiled water on us. I was all in wounds and cuts. To make my mother break down and tell where my father was hiding. I remember my father taken off the gallows and brought home. They put him right under the window. Also, my mother, brought from the head shed, put on the floor, I remember her dying. Our neighbor took me to her place. I was crying so loud, mummy, don’t die! They cut stars on children’s backs – can you imagine? And they poured boiled water on my sister, to make my mother say where the father was. Do you understand? The polizeis were beating people alright.

DOCUMENTARY. All rise for the court! This is an indictment on the case of fascist occupants in the city of Kharkov and the Kharkov region. The guilt for all those atrocities lies on officers of the military, police, intelligence and punitive authorities of the German Army, and those were assisted by Mikhail Bulanov, a traitor to the country.

NARRATOR. This chronicle is unique, while the events it describes are less so. In recent years, quite a number of trials over the Nazi occupants took place throughout the whole Soviet Union. But in fact, people reacted much more sharply not to the trials, but to those sitting in the prisoners’ box. To those, who not only went over to the enemy, but quite often surpassed the enemy in his cruelty. To those whom people gave a short name – the ‘polizei’s.

DOCUMENTARY. These are some of those who flooded the land with blood of the innocent. Bulanov is a traitor, he betrayed his native country. He worked as a driver at the Gestapo of Kharkov. He was taking Soviet people to the place of execution, he accompanied the “death car” prison van, he took off boots from the people shot and tortured to death.

WITNESS. He was at service with the SS-men. I don’t know exactly if he was enrolled like a real military man or not, I think not. He was driving the death car.

WITNESS. We didn’t know what kind of car it was. Looked just like any van, like a truck for carrying bread. And it turned out it was a death car. They pulled people in it. I remember once, a girl didn’t want to get in, she had her hair loose for some reason. And the traitor grabbed her by the hair and pushed her inside.

DOCUMENTARY. Defendant Bulanov, tell us about the shooting of the Soviet children at the Nizhne-Chirsky hospital by the Germans.

Bulanov: A Gestapo man, Alex, a German, I don’t know his last name exactly, was shooting the children point-black in the heads with a gun, then kicked them with his foot into a pit. The children, seeing all this happening right in front of them, were shouting “I’m afraid”, trying to twist out, crying “Mister, I want to live, don’t shoot me”.

NARRATOR. In the courtroom, this puny, unremarkable man shows remorse. But few believe it. When the fascists were at power in Kharkov, Bulanov’s cruelty was legendary. In fact, the polizeis were hated much more than the Germans themselves.

WITNESS. In general, the polizeis were more hideous than the Germans. And repulsive. Because a foe is a foe, you may even respect one, while a traitor…

NARRATOR. All the more so, the fascists normally focused on extinguishing only the Jews and communists. While the polizeis from the locals went far beyond this limit, especially here in the Ukraine. According to John Armstrong’s book Ukrainian Nationalism. Facts and Research., the theory and the doctrine of the Ukrainian nationalists were very close to fascism. And with regard to racial purity, they even outstepped the fascists’ theory.

WITNESS. As I worked with documents, with official documents, I came to the conclusion that Ukrainian nationalism as a variety of fascism is the most rigorous man-hateful organization, even as compared to the German fascism.

NARRATOR. The modern Ukraine draws a clear line between the polizeis, that is those who served the Germans, and the nationalists – members of the Ukrainian nationalistic organization OUN UPA. We are more used to name them after the name of their leader – the Banderites. The polizeis were killing the Jews and the communists, while the Banderites were fighting for freedom of the Ukraine for the Ukrainians. The polizeis were serving the enemy, while the Banderites were fighting for independence of their native land. Sounds like there is a big difference between the actions of the two parties. But can we see it? If we don’t hide behind the words, but look at what they did actually. Let’s try to investigate. To begin with, we’ll see who went to serve as a polizei.

WITNESS. I would say, the polizeis were of two kinds. First, it were those who just wanted to survive by any means, and then those who wanted to assert themselves. Those were the locals. We had one such in the neighborhood. He had a nick-name “the street yap”, and his wife was “the yappa”. We lived on Yuryevskaya 8, there were two big apartments in the house, it was like a mansion. So they occupied one of those two big apartments. And they had two pianos there.

NARRATOR. It is clear that neither Mister “Yap” nor his spouse were educated to play the piano. Why would they need the two pianos then? Just to have it.

Greed, impunity, power. One shouldn’t think that this “yap” was a foul exception. There was a shoe factory No.5 here in Kharkov. Its territory was enclosed with a high stone fence. This place brought up animal fear with the city population – all because of them, the polizeis.

WITNESS. The polizeis brought people in there. Just strangers in the street, if they had a good hat or solid, well-made footwear. They were taken inside the fence and shot down. During the frosts, the corpses stayed inside, and the pile was almost level with the fence – and the fence was like 2 meters high, all people brought in and shot by the polizeis.

NARRATOR. From the book of Alexander Prusin, The Ukrainian Police and Holocaust in the General District of Kiev: “The chief of the Kiev police rewarded polizei Kirichuk with 1 kg of flour and 1 kg of fat (salo) for catching a Jew in his off-duty time”.

WITNESS. The gallows were built and three people were hung on it. They left them hanging, and each had a plate on his chest saying “partisan”. The gallows were there until the Red Army came.

NARRATOR. This was a common practice on the occupied territories – “decorating” the occupied towns and villages with such “garlands”. But only in the Ukraine, above the balconies turned into gallows, portraits of the Ukrainian Stepan Bandera were hanging next to the German Adolf Hitler. The Ukrainian nationalists’ newspaper Meta (which means “aim”) of April 17, 1932 says: “The Ukrainian nationalism must be ready to use all means for fighting communism, not excluding massive physical liquidation, even at the cost of a million human beings”.

DOCUMENTARY. Here is the Drobitsky Yar near Kharkov. The Germans tortured to death more than 30,000 civilians in Kharkov. This ravine buries 14,000. A monstrous grave.

NARRATOR. The Germans? But was it only them? Today, Oles Gumenyuk is a respectable person in the Ukraine. He has long ago been released from the prison where he was put for crimes he committed with a gang of Ukrainian nationalists. Yet, the hard feelings for the injustice he has suffered are still there.

Gumenyuk: You see a man who was released only in 1956. I’ve served 15 years of hard labor in the Norilsk desert. And until today, I was denied rehabilitation.

NARRATOR. But now it looks like everything will work out all right, as in the modern Ukraine pan Oles is considered to be a blameless patriot who suffered for his views. Because the unit in which the Banderite veteran served was killing the moskals.

Gumenyuk: My stormy years began in 1943, I was a combatant. The unit had 12 persons. We would often make ambush. I was very experienced. I’ve been through German training for 9 months. Our people killed 60 moskals.

NARRATOR. These children are also victims of the Ukrainian nationalists. The Banderites called this a “chaplet”. Murdered or still breathing kids were tired down around a tree – for the adults to see and dread. Even the representatives of hetman Skoropadsky nationalistic group, fellow-combatants of the OUN, in their bulletin – the so-called communicate of the hetman administration, dated July 5, 1938 admitted: “It seems like never before, with no other nation, at no other circumstance, no other party would make terror such a universal weapon, as it is practiced by the OUN”.

The modern followers of Stepan Bandera, the ideologist of the Ukrainian nationalists organization, openly nurture the seeds of terror he has planted.

Tyagnibok: Many of the modern politicians should take over these incredible traits of Bandera. For example, it was Bandera who assumed the responsibility when the Ukrainian patriots eliminated the Polish Internal Affairs Minister Peratsky. It was Bandera who assumed the responsibility when he ordered to make, as they say, “a shot to protect millions”, when the Russian ambassador Mailov was killed.

NARRATOR. Oleg Tyagnibok, the people’s deputy of the Ukraine and the leader of the nationalistic party “Svoboda”, is famous for his xenophobic statements. The most notorious scandal featuring him took place on July 17, 2004, when at a private event in the memory of one of the leaders of the Ukrainian Insurgent Army, UPA in short, on the Yavoryn mountain in the Ivanovo-Frankovsky region, Tyagnibok said the following:
“They were sharpening their tools and fighting the moskals, fighting the Germans, fighting the Yids and other   scoundrels which wanted to take away our Ukrainian state. The Ukraine must at last be given to the Ukrainians!” Yury Shukhevych, son of Roman Shukhevych, one of the closest supporters of Stepan Bandera and Ukrainian commander of the fascist punitive battalion Nachtigall, also relates himself to the committed followers of the fight with the moskals, Yids and other scoundrels.

Shukhevych: I really wanted to join the Hitlerjugend, I was really impressed with it. So when I was ready to go, my father said: “Ok then, so you will go to the Hitlerjugend, but do you know that the war is the war and you may die or become disabled, what for?” So I drooped my head and said” “No, I won’t be an SS-youth”.

So other people went to fight for the Great Ukraine. The war dotted the i-s straight away. It very quickly made it clear who was the patriot and who wasn’t. Who was a coward and who was a hero. Nadezhda Rokhmail witnessed the Germans and the Ukrainian polizeis hanging her relative Mikhail. She was not alone when she came to pay him last tribute – Nastya, the girl whom Mikhail loved, joined her. They planned to get married.

WITNESS. The polizeis brought out Semen Mikhailovich Rokhmail. There he walks, a handsome guy. So handsome, she just stared at him. And so he’s walking. He has a plate on his chest saying “partisan”. Here. And when they put him on the pedestal, he shouts: “Nastya, I love you, do you hear me?” And she goes: “Yes, I do” She said that aloud. And so they started searching among the people around, here and there, here and there. Why, nobody has said to keep quiet.

NARRATOR. But they didn’t find her. None of those standing nearby gave the girls away.

WITNESS. You know, I didn’t cry. I had no tears to cry. My soul was howling.

UPA VETERAN. We hoped that under cover of the German forces we would be able to create our own state. We were fighting then and we are fighting now for the free, independent and sovereign country.

NARRATOR. These photos were also taken in the occupied Ukraine. A polizei – he can be clearly recognized by the white arm band – is taking something long and thin over the head of a standing man. What is it? Not a whip. The polizei is holding a sable. And behind him is a corpse of another man who has just been slashed. What for? Why such animal cruelty? This is why: the place of execution is surrounded by people in fascist uniform with photo- and film cameras. The lethal show was arranged by the polizeis for the purpose of this footage.

COUNTER-INTELLIGENCE OFFICER. There are documents – they were found in the archive – the so-called 135 ways to torture and mortify victims. It never occurred to the Germans to publish it – they kept it in secret, in their safes, never made this public, like the Banderites did.

NARRATOR. More photos. The speechless evidence of the morals that prevailed in the Ukraine at that time. Such photos are numerous. Obviously, such things were pictured with extra pleasure. Who are these victims and what was their fault? It’s simple: this was the way the local nationalists scoffed at women of non-Ukrainian nationalities. But how did this become possible in civilized Europe? When the Red Army soldiers came to the land of the Western Ukraine in 1939, they were laughed at. Their poverty looked so shameful against the wellbeing of the Polish and later the German army.

UPA VETERAN. The Polish soldiers were very well dressed. And these – so badly. Just the greatcoat, and that’s it. We had a story. The Soviet army troops camped in our forest. And one of the soldiers was riding a bicycle. We were standing by the road, and he stopped to say hello. So we all started asking questions. We offered to smoke, but he took out a piece of newspaper, then some rootlets, rolled it up and smoked. We all laughed that he smoked this.

But in the Soviet Russia which soldiers were badly dressed and smoked self-made roll-ups instead of fabric     cigarettes and, can you imagine, were using bad language at times, it would never occur to anybody to stage such shows. Pay attention: there is not a single person in uniform on the photos – neither a German nor a polizei. Who are these men then? Voluntary social activists? Or else? Vladimir Kuk, former officer of the Security Service of the Ukrainian Insurgent Army, provided a very clear explanation. It was the UPA combatants who always wore civil clothes, unlike the polizeis.

UPA VETERAN. I worked at the UPA Security Service, and those were all civil people.

NARRATOR. They did it on their own initiative. And nobody would stop them. On this photo, a woman on the background is pressing her hand to the mouth from horror, but not interfering – she’s too scared. What if these people dislike something about herself? Maybe her nose had the wrong shape or the hair was of the wrong color? For such terrible crimes, they may not just tear the clothes off or rape in front of everybody – they may kill for that. Mikola Stsiborsky, a theorist of the Ukrainian nationalists’ organization, said: “In choosing the means of liberating the Ukrainian nation, the nationalism will not restrict itself by any general human rules of justice, mercy and humanism”.

COUNTER-INTELLIGENCE OFFICER. This is clearly confirmed even by the German press: in 1942, they published materials of the masters of death – Gestapo people – who wrote that even they themselves were horrified at the cruelty and the bloody exercises of the Banderites and the way they tortured their victims.

WITNESS. People were more afraid when the polizeis were called than the Germans. Before meeting a polizei, one would get ready that he might not be back.

NARRATOR. The polizeis who have lived till today – whose participation in massive murders was not proved and who got 15-20 years in prison instead of the capital punishment – now discourse upon the nobleness of their actions and thoughts in all seriousness.

POLIZEI. I am a real Banderite. I was one, I am one and I will pass away into the better world as one. The name “Banderite”, I am sure, not only for me, but for the whole society, is not an offense, but a compliment, a praise.

UPA VETERAN. The Banderites are people who stayed loyal to fighting for the Ukrainian idea, the Ukrainian statehood. They all volunteered for it, nobody forced them, they joined voluntarily.

UPA VETERAN. I had to go to the army, to take the weapon. This is what I thought. That’s why in 1943 when the Galician division was formed, me, a 6 grade grammar-school boy (there were six of us, such kids) volunteered into it.

NARRATOR. The Galician division. Here are the advertising posters which helped to attract the volunteers. Broad-shouldered heroes in Nazi uniform fighting communism for the freedom of their native land. Many people in the Ukraine today still believe that this was exactly this way. And there is no need to clarify that the Galician division met the Red Army in a straight fight only once. Near Brody where it was immediately entrapped and beaten head off. After that, the Galician soldiers were allowed to perform police functions only. Igor Malitsky knows first-hand where and how they served.

Malitsky: Together with the prisoners of war, we were supposed to be sent to Germany. I scooted all the time. The police chief had a nick-name “Pocky”. It was a very cruel man. He said, if you don’t come back, we will burn your house. So what could I do. I came to the police. I won’t describe what they did to me. In the end, they took me by the legs and the arms and threw me into the cold cellar. I lay there all beaten up.

NARRATOR. In the morning they were put into the freight wagon and sent to the west. But not to work – to the concentration camp.

Malitsky: I’ve been through 3 concentration camps and 2 prisons. Kladno prison in Czechoslovakia and Dresden prison in Germany. Terezin, Auschwitz and Mauthausen concentration camps.

NARRATOR. It was in Auschwitz where Igor Malitsky had a meeting which bowled him over. The cruelty of the fascists to the prisoners was common and in some ways even understandable. They were enemies, so what can you expect. But such atrocity from your own people!

Malitsky: There were cement and stone walls everywhere. Plus electric wiring, some two or three meters, I didn’t measure it. Also wiring labeled “achtung verboten”, that is, “attention, prohibited”. And in-between those – grass, green grass.

NARRATOR. For the prisoners worn-out by hunger and labour beyond their strength, this grass was a true delicacy. The German guardsmen on the lookout towers would often turn a blind eye to the fact that the prisoners secretly picked it. Igor Malitsky, a puny supple boy, went after it more often than others.

Malitsky: I was near my block 17. I went outside, lay down and grabbed some grass. Put it in the pocket. Then another time – and here comes from the lookout tower my native Ukrainian tongue: “Hey you, get lost or I’ll shoot you down”. Such was my meeting with a fellow-countryman. I know that when we defeated the SS Galician division, parts of it were sent to guard concentration camps – it was them on duty then.

NARRATOR. This is the banner of another Ukrainian police division named “Nachtigall”. The symbol on it is very well familiar to those who watch the daily news about the situation in the Ukraine. “Nachtigall” in German means “nightingale”. There is a version that the Germans named so this police division of the Ukrainian collaborationists because they were beautifully singing folk songs during march rest. Both Nachtigall and Roland, another similar division, were formed specifically for conducting police and punitive operations. Afterwards, the two divisions were joined into battalion 201 of the guard police. This is the armband of the officers of this battalion. Such was worn by Roman Shukhevych who in 1942 was appointed the deputy chief of the battalion.

Yury Shukhevych: Neither Poland nor the Soviet Union could be our allies because they invaded the Ukraine. And divided it. And the western countries – England, France – were allies of Poland. Only the Third Reich could possibly be our ally. And it became one.

NARRATOR. Yury Shukhevych is very proud of his father and his deeds. That’s not surprising, considering that this bloody executioner of his own people, chief of the fascist police division, has been recently posthumously awarded with the honorable title of the Hero of the Ukraine. Considering that the Kiev TV channels declare the following: Ppeople will be completely filtered, special filtering operations are being conducted. They are detecting people related to separatism, those who do harm to the Ukraine, those who are related to terrorist activities”.

NARRATOR. Filtering, concentration, concentration camps, operations – is there any difference? Especially considering that people gathered behind the barbed wire were supposed to be guarded by the national guard – the Pravy Sektor. That young breed, the new generation of the nationalists about whom Roman Shukhevych dreamed so much.

UPA VETERAN. Our guys asked him: “Our leader and friend, please tell us, what’s gonna be next?” Roman Shukhevych fell into a muse and then said: “You know, we will all die, because we are faced with a brutal enemy. But after us, a new generation will grow. They will continue the fight which we have not completed”. So now we have that youth, that generation which Roman Shukhevych predicted.

NARRATOR. These videos flew over the world. Odessa. The burning Trade Unions House. In the country which still has living witnesses of other fires in which people were burned alive. The events in Odessa speak for themselves with utmost eloquence. Such massive burnings of innocent people were made by the fascists and polizeis, their voluntary helpers. Who one should be to repeat what they did? And not during the war time, but during the time of peace. How could the land which survived through so many hardships during the Great Patriotic War grow its own, home-bred fascists?

COUNTER-INTELLIGENCE OFFICER. This is a category which has already evolved, we can say that now, into a new fascist formation. The Neo-Banderites, so to say. Odessa is the recent example to that. It shows what this force which is growing today and in fact performs the punitive functions in the South-East, what this force is capable of.

NARRATOR. These young people are not interested in the truth. They do not remember history. The notion of a true patriot has long been replaced with the notion of a true Banderite among them.

Tyagnibok: A Banderite stands for his interests on his land. He protects his home. Protects his wife. He protects his family, his neighbors, his beloved people, his mother. That’s the main thing.

UPA VETERAN. A true Banderite is the one who loves the Ukraine, who wants to see it independent, self-sustained, who wants to be the master of this land forever. And the one who wants to detach from that cursed, wild, Asian Moscow.

NARRATOR. People like those in the police punitive battalion Nachigall or similar, like those in the Galician division who heroically guarded the concentration camps? But wait! Maybe it’s another dirty accusation from the moskals? Maybe the criminal polizeis and the OUN’s Ukrainian Insurgent Army had no connection at all? That’s the official position of Kiev today. Yet, the UPA veteran Vassily Prokopchuk disagrees completely.

UPA VETERAN. The Ukrainian police joined the UPA in full overnight. I don’t remember in which year, maybe 1942, no, I think 1943. In February or March, fully, as it was then.

NARRATOR. What if the elderly Banderite mixes things up? The age is no joke. But no, he is telling the truth. The open, non-secret sources are enough to confirm it. The museum of the Kortelisy village in the Ratnovsky district of the Volyn region presently keeps the report of the chief of the “Nurnberg” squadron of the 15th police regiment. On September 23, 1942, the Germans from this division, with direct assistance of the polizeis, fully destroyed the village. In total, 2800 people were killed. Including 1600 children. The report of the chief of the “Nurnberg” squadron of the 15th police regiment says: “Kortelisy with the neighborhood was surrounded with an external loop of policemen from the Ratno settlement. First, younger men were shot as they could show resistance; shooting of women and children went without any complications”. Now let’s open the book of Yaroslav Antonyuk, the historian of the Ukrainian Insurgent Army. It is titled “Activities of the OUN Security Service in Volyn”, it can be easily found in the Internet. On page 25 we read: “On April 12, 1943 the Ukrainian police of the Ratno settlement joined the UPA in full force”.

Yury Shukhevych: Everybody who was at the Nachtigall – pay attention to that – most of them later was at the UPA; don’t forget that we were getting ready to restore the statehood.

NARRATOR. There were other police divisions formed by fascists from Ukrainian nationalists which, after training with the professional German militaries, ran away into the forests and became bandit Banderites. Here is from the book of Vladislav Nakonechny “Holocaust in Volyn. Victims and Memory”: “The former policemen Zaichuk, Leskovsky, Maksimuk and Sakhatsky were arrested and brought to trial; during the investigation in March 1948 they gave the testimony that several police divisions joined the SS punitive battalion 103. Starting from July 1942, this battalion was mostly preoccupied with liquidating the Jewish ghettos in various settlements of the region”. Now let’s again open the book of historian Antonyuk and read: “The battalion 103 headed by the chief nicknamed “Bold” joined the Ukrainian Insurgent Army in spring of 1943, also in its full force”.

UPA VETERAN. We needed to study strategy, weapons and the German tactics in general to become military men. Roman Shukhevych would send his people specifically to study, he used to say: “Guys, take everything you can from this training. Later on we will anyway joint the Ukrainian Insurgent Army”. 15 thousand were supposed to go to the UPA. Imagine the 15 thousand men, young, well-trained and armed to teeth. We would conquer not only Galicia, but the whole Ukraine. But the German counter-intelligence did their job, and we were simply brought to slaughter – send to the front.

NARRATOR. Near Brody the soldiers of the SS Galician division in which Oles Gamenyuk served was soon explained by the regular soviet army that fighting face to face with a well-armed, unhesitating and well-trained military men is not at all the same as killing helpless women and children under cover of night. Those Ukrainian nationalists who rolled into the Nachtigall battalion turned out luckier. These specifically trained punishers were never sent to the front.

Yury Shukhevych: Father was speaking more about the Nachtigall operations in Belarus. About fighting the Bolsheviks. I understood that that Belorussian period was important.

NARRATOR. For example, the combatants became very well familiar that chasing partisans in the forests risking to catch a bullet was much more difficult than conducting punitive operations against civil population. Think of the sadly remembered Khatyn – it’s a perfect example to that. In the USSR, not to incite the ethnic hatred, the fact that the village was burned not by the Germans, but by the Ukrainians was hushed. But for our story it is more important to know what the Nachtigall headed by Roman Shukhevych did in the Ukraine itself. Particularly, in Lvov. Here is from the book of Vladimir Belyaev “Unmasking”: “When early in the morning of June 30, 1941 the Nachtigall battalion stormed into Lvov and camped in several buildings of the city, Yatsik Velchur who now lives in Warsaw was 15. He remembers: the troopers wore German uniform and had German grade titles, they spoke Ukrainian and had ribbons with yellow-and-blue knots tied on the handles of their hatchets. Soldiers from this battalion participated in nearly every raid, bashing or execution. Mass executions took place on the Vulitsky hills. Many eye-witnessed them from the windows of neighboring houses. Yet, the modern Ukrainian historians and politicians blankly deny the massacre which the Nachtigall battalion organized in Lvov. And all the facts proving the opposite are rejected as Soviet propaganda.

HISTORIAN. The Soviet propaganda was very sophisticated in this matter. And very efficient. Unfortunately, these postulates of the Soviet propaganda are still relevant.

Tyagnibok: It was always very typical of Moscow. Both during the Second World War and now, they provide absolutely false information.

NARRATOR. But what can you do with the fact that the documents which clearly confirm that it was the Ukrainian nationalists from the Nachtigall battalion who killed the Jews, the Poles and other non-Ukrainians are kept not in the Podolsky Military Archive near Moscow but in Israel? Here is an article from the Ukrainian website “Segodnya” of December 6, 2007 under the heading “The Israelis found documentary proofs of UPA atrocities in Lvov”. This was announced by Yosef Lapid, one of the managers of the Jerusalem Memorial “Yad Vashem”. According to his words, the archive of the memorial keeps a package of documents received from the German and Soviet sources proving participation of the Nachtigall battalion headed by Shukhevych in punitive operations against the civil population of Lvov in the summer of 1941. But, when Yosef Lapid reported this to Viktor Yushchenko, for some reason the latter showed no interest.

Yury Shukhevych: The Nachtigall first came into Lvov. This was only an episode, but it demonstrated that whenever given the chance, the nationalists were always ready to rise to fight for freedom, even if it was only for a small piece of the Ukrainian land.

NARRATOR. The question is, from whom the land was protected. From these Jewish women? Or from these Polish children? Not from those? From whom then? The UPA ideologists state that parts of the Ukrainian Insurgent Army were fighting not only the Bolsheviks, but also the Wehrmacht troops. The Soviet Military Archive in Podolsk has no documents to confirm this. If any fights actually took place, they were too minor to make it into the records.

UPA VETERAN. We went there and made an ambush. We stayed in till one o’clock in the day, but nothing happened. And then we were told that cars were approaching. The gunner fell asleep in the trench, so the first car passed by. But there were 10 more cars, we circled them and killed them all, all the Germans. Burned them all down. Took a lot of clothes, radio sets, documents – many different things.

NARRATOR. Is there any information about this fight referred to by Vassily Prokopchuk in Germany itself? He is talking about as many as ten vehicles captured. But no. Here is a letter from the All-Ukraine Union of the Soviet Officers to the name of Angela Merkel with a request to ask the German archives to find and provide materials which could confirm the facts of the German Army losses as a result of fights with the OUN UPA divisions. The response to the letter came from the Federal Ministry of Foreign Affairs of Germany. It contained a recommendation to make an application to the Military History Research Office in Potsdam. So they applied. This inquiry was also quickly responded by the disciplined Germans. A letter from Potsdam very clearly stated: “Our Institute possesses no materials about any losses of the Wehrmacht borne by it from the underground groups of the UPA in the Western Ukraine”. Instead, many archives, both German, Russian and Ukrainian, contain an immense number of testimonies of the atrocities the Banderites did to the civil population. In this case, in which way are the activities of the UPA combatants differ from those of the polizeis? And those were scorned even by the Germans themselves.

WITNESS. Those polizeis… they tried, when the Germans were retreating, to go with them, but they were not taken. Obviously, nobody needed the traitors.

WITNESS. Most of the polizeis, by the way, including Posevin who headed a punitive battalion, retreated with the Germans. Part of them settled in the Western Ukraine.

NARRATOR. The police division of Alexander Posevin referred to by Inna Melnitskaya was detected and arrested only 45 years after the end of the war. When the trial started, Inna Vladimirovna didn’t miss a single hearing.

WITNESS. Posevin was in charge of the shootings. How the shooting executions were arranged: they dug out huge pits, like ditches.

NARRATOR. The victims were brought in trucks. They ordered every five people go down the pit, lay on the ground – and shot them. Then was turn for another five. Posevin would climb down the pit full of bloody bodies and personally shoot down those who showed signs of life.

WITNESS. A witness is asked: “Witness, did you participate in executions?” He says: “I was actually in the guard, standing in the cordon. There were two Germans, with a machine gun and a pistol, and they were shooting down there, and they fell. And Posevin jumped in the pit, and when he climbed out, his boots were all in blood”.

NARRATOR. It is amazing, but for some reason it were the dirty boots stained with blood and brains of the killed people referred to by the witnesses which caused the biggest agitation of the former polizei.

WITNESS. The chairman says: “Defendant, do you have any questions to the witness?” “He’s lying, bastard! Me having dirty boots? This never happened!” That is, he was least concerned for his participation in executions – the dirty boots were the only thing he denied.

NARRATOR. The court sentenced Posevin to capital punishment.

DOCUMENTARY. In the name of the Union of the Soviet Socialist Republics, the military tribunal of the 4th Ukrainian Front in an open court hearing in Kharkov held from 15th to 18th of December 1943, has reviewed the case of atrocities of the German fascist invaders in Kharkov and the Kharkov region. On April 19, 1943 the military tribunal of the Front sentenced Wilhelm Landheld, Hans Fritz, Reitzl Reinhard and Mikhail Petrovich Bulanov to execution by hanging.

NARRATOR. The smiles on the faces of people present in the courtroom, the storm of applause greeting the court decision may seem shocking today. But before you judge, think of how angry the people were made to receive the news of the forthcoming execution with joy, satisfaction and laughter, even with the compassionate and all-forgiving women.

WITNESS. Those were hated so much. When they were executed, we were all very happy: here it to you for this and for that, for being with Gestapo, for shooting into us, it’s great that you are punished, that you are hanged.

DOCUMENTARY. The retribution came. This is one of the squares of the city of Kharkov. People are standing around the gallows like an implacable and stern wall. Traitor Bulanov, you sold your native land, so now accept the shameful death in front of the Russian people.

NARRATOR. But those trials which showed the world the true face of the Ukrainian nationalists and other polizeis are all in the past. In the present-day Ukraine only the lazy don’t rewrite the history of the Great War. The elderly war veterans are not much seen or heard. On the other hand, members of the Ukrainian Insurgent Army are everywhere. On the pages of newspapers and magazines, on TV screens, in schools. The young Ukrainian historians echo the old Banderites and speak up, confidently stating that the facts confirmed with documents and testimonies are nothing else but myths.

HISTORIAN. Executions of teachers and doctors by the insurgents are claimed to be one of such myths.

NARRATOR. The materials of numerous trials over polizeis and nationalistic combatants which took place all over the Ukraine, as well as other archive documents, are very categorical. In Volyn only, since autumn of 1944 till 1954, the Banderites killed more than 8300 people. Among them, 81 teacher, 25 principals of culture clubs, more than 20 feldshers and medical workers. Here is another excerpt from materials of the special state commission for detection and investigation of atrocities of the Nazis and their accomplices. On January 2, 1945 near Vladimir, the Volyn OUN soldiers captured Maria Shipko, a teacher of the district Komsomol committee originating from the Chernigov region [of the Ukraine]. While the girl was still alive, they cut stars on her chest, arm and leg, and then shot her dead. On May 12, 1945, in Bogushevka settlement of the Lushevsky district, the UPA gang headed by Yarosh captured Maria Bogovesova, the principal of the local school, and her friend Galya Goloveshko, a school teacher. Their crippled corpses with barbed wire loops on the necks were soon found in the water well.

No wonder that people had thirst for their blood. The trials over polizeis and bandits from nationalistic gangs were always attended by great many people.

WITNESS. So many people came to the court building that they even put the guard. The guard was military, because the danger was high – people could actually break through the doors. They were so aggressive that could rip the accused to shreds.

NARRATOR. Raisa Sokolova was 13 during the trials over fascists and their hang-bys. But she remembers very well what was happening in the city then, the mood of people who wanted to get into the courtroom to watch the trial over the enemies. Simply because she had survived the occupation and personally witnessed the deeds of the polizeis, she very clearly understood the roots of the adults’ hatred.

WITNESS. They were so cruel – much more cruel that the Germans. They organized the death cars. They used them for raids in the market places. They would circle the place and let people out through the gates, straight into the death car. They said that they were taken to dig potatoes or beetroot – people were in hunger and therefore hoping to get a potato or two to take home. So they got into the cars, the cars were locked, gas was let in and the cars went to pits. All the corpses were dumped into the pits.

NARRATOR. More of unique documentary which we found in the archives. Execution of polizeis and traitors of the country in Krasnodar. Here they are – the murderers and rapists soon to be dead.

DOCUMENTARY. Tishchenko was a traitor who became a Gestapo investigator. Ivan Rychkalov – a criminal, deserter and helper during gas execution of soviet people. Lastovin was a “kulak” [former rich peasant] who participated in killing 60 soviet people. Grigory Tuchkov served in Gestapo, took part in raids and arrests. Nikolai Pushkarev was Gruppenfuerer Gestapo, he burned and blew up Gestapo buildings with Krasnodar citizens imprisoned in them. Grigory Nisan was another Gestapo agent. Yunus Naptsov – a Gestapo man who helped the Germans hang people. Ivan Katomtsev participated in German punitive operations. Vassily Pavlop served as a policeman in the SS Sonderkommando 10а. Ivan Paramonov volunteered into the German army. Ignaty Gladov was a Gestapo secret agent provocateur. Despicable traitors of their native land.

NARRATOR. The execution then, in 1943, was done here, on this square. It is clear that many things have changed since then. People who live in this area of Krasnodar today often have no idea about those far-off events.

DOCUMENTARY. July 14-17, 1943. The military tribunal of the North-Caucasian Front, at an open hearing in Krasnodar, reviewed the case of atrocities of the German fascist invaders and their accomplices in Krasnodar and the Krasnodar region. The military tribunal sentenced Vassily Petrovich Tishchenko, Ivan Anisimovich Rychkalov, Mikhail Pavlovich Lastovin, Nikolai Semenovich Pushkarev, Grigory Nikitovich Nisan, Yunus Mitsuhuvich Naptsov, Ivan Feodorovich Katomtsev, Ignaty Feodorovich Gladov to death by hanging. The sentence is final and may not be appealed. Comrade colonel, enforce the sentence.

Shameful death to the arch-traitors of the Russian land.

Which one of those do you know well? – The one in the pink shirt! It’s Pushkarev.

NARRATOR. Then, in 1940s, there were many people who knew the traitors by sight. Who remembered what they did in the native land. Today, such witnesses are very few. Time goes by. Yet, we’ve managed to find some. Alla Golovko, like Raisa Sokolova, was a teenager at that time, but a little older and more self-sustained. Without asking for permission, she, together with other kids in the neighborhood, ran to watch the execution.

WITNESS. There were so many people, even the roofs were crowded. We ran to watch and recognized four of them. There were two polizeis, we saw them at the Gestapo guard and we recognized them. And another two worked in the death cars – they pulled people in. And then took the corpses out, the polizeis did this, those traitors.

NARRATOR. When the Germans were about to retreat from Krasnodar, it was these people who set on fire the Gestapo building in the basement of which almost 600 people were held captive. Polizei Pushkarev was then keeping guard in front of the doors of the burning building not to let citizens of Krasnodar save the prisoners burning alive.

DOCUMENTARY. We asked this man, Pushkarev, “Open the doors please”, and he shouted back: “Go away, or I’ll shoot you”.

NARRATOR. When the fire was just beginning, three teenagers – two boys and one girl, Alla Golovko – managed to sneak inside the doomed building.

WITNESS. Suddenly there was smoke, black smoke! We could see nothing – no heads, no nothing – we just opened it – and out went smoke and horrid cries, so horrid, it was really scary. So I said: “You hear, guys! Let’s let them out”. We rushed there – padlock. So I said, let’s get a stone quickly, we need to beat off the lock.

NARRATOR. The kids managed to release the prisoners from only one chamber. Other people burned. No wonder that this huge crowd had no compassion to the executed. And it was only 1943. The nationalistic gangs have not yet fully revealed their nature. The world which Oleg Tyagnibok today dreams to crown with the Ukrainian banner was yet to know the details of deeds of the UPA combatants whom people named the “cutters”. During the sadly famous Volyn massacre, the Banderites were killing people only based on their nationality. In the first place, the Polish and those Ukrainians who were besmeared with relations with them. The cursed moskals and the Jews who survived the German occupation by some miracle were also eliminated.

UPA VETERAN. The Jews, we called them Yids, the Galicians called them Yids.

NARRATOR. Here they are, the scary testimony of those times. Eyes burned out, heads and fingers cut off, bellies ripped open. Again, nothing new. Before the war, Mikhailo Stepnyak, one of the leaders of the Ukrainian nationalists organization, wrote: “OUN stands for the slogan “Ukraine for the Ukrainians”. As for the multimillion mass of the non-Ukrainians who also live in the Ukraine, OUN leaves no place for them”.

And this quote is taken from a secret instruction “The Fight and Activities of the OUN during the War” issued by the senior management of this organization just before the World War II: “In the times of confusion and chaos, we may take the liberty to liquidate undesirable Polish, Moscow and Jewish elements”.

The liquidation was done in an old-fashioned way – no gas, no furnaces – only face-to-face contact. They stabbed and cut, with an ax, a two-handed saw, a garden chopper, they pierced with a bayonet, like this two-year old boy, his name was Marik Mekol and his only fault was that his parents were Polish. Today all archives containing materials about antihuman activities of the OUN UPA cutters in the Ukraine are unavailable. Many suspect that it’s for good. On the reason of their complete elimination.

COUNTER-INTELLIGENCE OFFICER. We are reaping the fruits of what the Ukraine was actually striving to in the last 20 years. I am not sure if the archives are still there, with the current structure of the SBU. Considering that for so many years, at Nalivaichenko, all those falsifiers and nationalists worked there.

NARRATOR. At the 13th chairman of the Security Service of the Ukraine Valentine Nalivaichenko, truly remarkable things started to happen in the authority. A fact open to public, but few are aware of it. It was at Nalivaichenko, in July 2008, when the graduates of the Academy of the Security Service of the Ukraine, the future  intelligence and counter-intelligence officers received their diplomas and shoulder-straps from William Taylor, the US Ambassador in the Ukraine.

COUNTER-INTELLIGENCE OFFICER. The damage done by Nalivaichenko to the state security bodies of the country is hard to estimate. There are good grounds for the saying that SBU is a subdivision of the Central Intelligence Agency.

NARRATOR. It is worth noting that Valentin Nalivaichenko holds the same political views as Oleg Tyagnibok. And he has long been friends with the leader of the Right Sector Dmitry Yarosh. Today, these followers of Stepan Bandera and Roman Shukhevych are at the height of power in the Ukraine.

WITNESS. History repeats itself…

COUNTER-INTELLIGENCE OFFICER. Lord forbid the full-scale fascist dictature in the Ukraine, that of the fascist Banderite type. In such case, the world and Europe cannot be guaranteed from the same fate which the globe experienced during the World War II.

NARRATOR. The Seventeen Moments of Spring, one of the most famous films about the war, was made in 1973. For many years it was ran on TV annually. To many, the philosophical part of the film, the speculations of the main characters, after years began to sound like pure propaganda. But the times have changed. And what in 1980s or 1990s looked like artistic exaggeration or stirring up of emotions to intensify the effect, has now started to become reality in a striking way.

FILM. This is a message to our children, to those who are one month, or one year, or three years old today. Those who are ten years old – they won’t need us. Neither us nor our ideas. They will not forgive us the hunger and the bombings. While those who are yet too young to understand – those will speak of us as legends. And any legend must be nourished. We need to create the storytellers who will rephrase our words in a new way which the mankind will follow in 20 years. As soon as at some place somebody says “Heil” instead of “Hello” to anybody in particular – be aware, they are waiting for us there, it will be the starting point of our great rebirth.

THE CROWD YELLS. Sieg! Heil! SS Hitlerjugend! Bandera come – bring order back! Bandera come – bring order back! Bandera come – bring order back!

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Степан Бандера. Следы на Майдане.

ОЧЕВИДЕЦ. Было мне 4 года – 5-й. Вспоминать не могу. Господи, дай успокоиться. Отец был у меня командир партизанского отряда, в лесу они были. А мать пекла хлеб и носила туда хлеб. И нас предали. Повезли нас в штаб, и там над нами издевались, кипятком обливали. Вся израненная, изрезанная. Чтоб мать не выдержала и сказала, где батьку находится. Помню, как батьку с виселицы сняли, привезли. Вот так под окном положили. И как мать, когда из штаба ее привезли, положили на пол, как мать умирала. Соседка забрала меня. Я так кричала – мама не умирай! Звезду на спине вырезали у детей – можете представить? А сестру кипятком обливали, чтобы мать не выдержала и сказала где батька. Вы понимаете? Полицаи конечно богато людей побили.

КИНОХРОНИКА. Встать! Суд идет! Обвинительное заключение по делу немецко-фашистских захватчиков в городе Харькове и харьковской области. Виновными во всех этих зверских злодеяниях являются сотрудники военной, полицейской, разведывательных и карательных органов немецкой армии, а также их пособник изменник родины Буланов Михаил.

ДИКТОР. Эта хроника уникальна, а вот события нет. В послевоенные годы по всей территории Советского Союза прошло немало судов над немецко-фашистскими захватчиками. Правда, куда острее люди реагировали не на них, а на тех, кто сидел на скамье подсудимых рядом. На тех, кто мало того, что перешел на сторону врага, но зачастую превосходил его по жестокости. На тех, кого в народе звали кратко – полицаи.

КИНОХРОНИКА. Это одни из тех, кто затопил землю невинной кровью. Буланов – предатель, изменник родины. Работал шофером харьковского гестапо. Возил на расстрел советских людей, сопровождал душегубку, снимал сапоги с замученных, расстрелянных граждан.

ОЧЕВИДЕЦ. Он служил у эсесовцев, я не знаю, был ли он зачислен, военнослужащий или нет, по-моему нет. Он был водителем душегубки.

ОЧЕВИДЕЦ. Мы не знали что такое. Машина какая-то едет, как хлебная будка. А оказывается это душегубка была. В нее затаскивали людей. И вот запомнился мне один момент. Девочка никак не хотела заходить, у нее волосы распущены были почему-то. А предатель схватил ее за волосы и пихнул в машину.

КИНОХРОНИКА. Расскажите подсудимый Буланов, о расстрелах немцами советских детей нижнекирской больницы.

Буланов: гестаповец, немец Алекс, фамилии его я точно не знаю, в упор с автомата в голову расстреливал детей, после чего стал откатывать ногой в яму. Дети, видя что происходит это все у них на глазах, кричали дядя я боюсь, вырывались, дядя я хочу жить, не стреляйте в меня.

ДИКТОР. На суде, этот внешне ничем не примечательный, щуплый мужчина, демонстрирует раскаяние. Но в него мало кто верит. В ту пору когда власть в Харькове принадлежала фашистам, о жестокости Буланова ходили легенды. Полицаев вообще ненавидели куда сильнее, чем самих немцев.

ОЧЕВИДЕЦ. В общей массе своей полицаи были страшнее немцев. И гаже. Потому что враг есть враг и даже врага можно в какой-то мере уважать, а предателя…

ДИКТОР. Тем более, что фашисты, как правило, целенаправленно уничтожали только евреев и коммунистов. А полицаи из местных шли куда дальше и особенно здесь, на Украине. Из книги Джона Армстронга «Украинский национализм. Фанты и исследования.»: теория и учение украинских националистов были очень близкими к фашизму. Что касается требований расовой чистоты, то они шли дальше фашистских доктрин.

ОЧЕВИДЕЦ. Поскольку я соприкасался с документами, вот официальными документами. Я пришел к выводу, что украинский национализм, как разновидность фашизма, в сравнении даже с германским фашизмом, это наиболее жестокая человеконенавистническая организация.

ДИКТОР. Современная Украина проводит очень четкую черту между полицаями, т.е. теми, кто служил немцам, и националистами – членами украинской националистической организации ОУН УПА. Которых мы привыкли именовать по имени их лидера – бандеровцы. Полицаи убивали евреев и коммунистов, бандеровцы – освобождали Украину для украинцев. Полицаи служили врагу, бандеровцы – независимости родины. Звучит так, словно между действиями тех и других действительно есть огромная разница. Но удастся ли ее найти? Если не прятаться за слова, а смотреть на реальные дела? Попробуем разобраться. И для начала выясним, а кто именно шел в полицаи?

ОЧЕВИДЕЦ. Полицаи были 2х сортов пожалуй. Во первых это были те, кто, кому было все равно как выживать, и потом те, кому надо было самоутвердиться как-то. Это были местные. И у нас во дворе был такой. У него было прозвище «уличное хайло» и его супружница была «хайлиха». Жили мы на юрьевской 8, и там было 2 квартиры очень больших, это особняк. И одну из этих больших квартир они заняли. И у них стояло там 2 рояля.

ДИКТОР. Понятно, что ни господин «хайло», ни его супруга «хайлиха» игре на пианино обучены не были. Тогда зачем им аж 2 рояля? А чтобы было.

Алчность, безнаказанность, власть. И не нужно думать, что «хайло» был неким отвратительным исключением. Здесь же в Харькове располагалась 5-я обувная фабрика. Ее территория была огорожена высоким каменным забором. Место это у харьковчан вызывало животный ужас, как раз из-за них, из-за полицаев.

ОЧЕВИДЕЦ. Туда заводили полицаи. А прохожих, если скажем на прохожем была хорошая шапка, или прочные подшитые валенки, заводили и стреляли. Пока были морозы, трупы не убирали, и вот там почти вровень с забором, а забор там наверно 2х метровый, почти вровень с забором там были трупы вот этих вот, которых туда заводили полицаи.

ДИКТОР. Из книги Александра Прусина «украинская полиция и холокост в генеральном округе Киева»: начальник киевской полиции выписал премию полицаю Киричуку в виде 1кг муки и 1 кг жиров, т.е. сала за поимку еврея во внеслужебное время.

ОЧЕВИДЕЦ. Была построена виселица и троих прямо повесили. Повесили и на груди была бирка – партизан. На каждом. И эти виселицы стояли вплоть до того, когда пришли наши красные.

ДИКТОР. Собственно это было обычной практикой на оккупированных территориях. Украшать захваченные города и села такими вот «гирляндами». Но только на Украине над превращенными в виселицы балконами, рядом с портретами немца Адольфа Гитлера висели портреты украинца Степана Бандеры. Из газеты украинских националистов «мета» в переводе – цель, от 17 апреля 1932 года: украинский национализм должен быть подготовлен ко всяким средствам борьбы с коммунизмом не исключая массового физического уничтожения, хотя бы жертвой миллиона человеческих существ.

КИНОХРОНИКА. Вот он дробицкий яр под Харьковом. Немцы замучили в Харькове свыше 30 тысяч мирных жителей. В этом овраге 14 тысяч. Чудовищная могила.

ДИКТОР. Немцы? Но только ли они одни? Олесь Гуменюк сегодня в Украине человек уважаемый. Из лагерей, в которые он попал за преступления совершенные им в составе банды украинских националистов, его выпустили уже давно. Вот только обида за совершенную в его адрес несправедливость жива до сих пор.

Гуменюк: Перед вами человек, который только в 56 году освободился. Я отсидел 15 лет каторги в норильской пустыне. И до сегодняшнего дня мне отказывали в реабилитации.

ДИКТОР. Но теперь все, того гляди, наладится самым лучшим образом, ведь в современной Украине пан Олесь считается ни в чем неповинным патриотом, пострадавшим за взгляды. Отряд-то, в котором служил старый бандеровец, убивал москалей.

Гуменюк: Бурные годы мои начались в 43м. я был боевиком. Отряд имел 12 человек. Засады мы делали часто. Я был опытный. Я прошел обучение немецкое, 9 месяцев. 60 москалей наши убили.

ДИКТОР. Вот эти малыши тоже жертвы украинских националистов. У бандеровцев подобное называлось «венок». Убитых или еще живых детишек привязывали вокруг дерева у дороги, чтобы взрослые видели, чтобы боялись. Даже представители националистической группировки гетмана Скоропадского, соратники ОУН по борьбе в своем бюллетене, так называемом коммуникате гетманской управы о 5 июля 1938 года признавали: никогда еще кажется ни у одного народа, ни при каких обстоятельствах, ни одна партия не делала из террора такого универсального средства, как это практикуется в ОУН.

Современные же последователи идеолога организации украинских националистов Степана Бандеры открыто взращивают посеянные им семена террора.

Тягнибок: Многим сегодняшним политикам нужно было бы перенять эти неимоверные черты Бандеры. Например именно Бандера взял на себя ответственность, когда украинские патриоты уничтожили польского министра внутренних дел Перацкого. Именно Бандера взял на себя ответственность, когда поручил совершить, как говорят, выстрел в защиту миллионов, когда убили российского посла Майлова.

ДИКТОР. Народный депутат Украины и лидер националистической партии Свобода Олег Тягнибок известен своими ксенофобскими высказываниями. Наиболее яркий скандал с ним разгорелся 17 июля 2004 года, когда на горе Яворыне в иваново-франковской области, на закрытом мероприятии, посвященном памяти одного из руководителей украинской повстанческой армии кратко УПА, Тягнибок выступил с такими словами: «они готовились и боролись с москалями, боролись с немцами, боролись с жидвой и с другой нечистью, которая хотела забрать у нас наше украинское государство. Нужно отдать Украину наконец украинцам!» К идейным продолжателям дела борьбы с москалями, жидвой и другой нечистью относит себя и Юрий Шухевич – сын одного из ближайших сподвижников Степана Бандеры – Романа Шухевича. Украинского командира фашистского карательного батальона Нахтигаль и руководителя боевиков ОУН УПА.   Шухевич: я и правда хотел в гитлерюгенд вступить, это импонировало. Когда я захотел туда пойти, отец мне сказал – ну хорошо, вот ты пойдешь в гитлерюгенд, а знаешь ли ты, что война есть война, и ты можешь погибнуть или остаться инвалидом, за что? И я склонил голову и сказал – нет, я не пойду в СС-юноши. Так что сражаться за великую Украину отправились другие. Война сразу расставляла точки над Й. Сразу становилось ясно, кто патриот, а кто нет. Кто трус, а кто – герой. Надежда Рохмаил видела, как немцы и украинцы полицаи вешали ее родственника Михаила. Проститься с ним она пришла не одна, а с Настей – девушкой, которую Михаил любил. На которой собирался жениться.

ОЧЕВИДЕЦ. Полицаи вывели Рохмаила Семена Михайловича. Идет, красивый парень. Красивый, она так в него вдывылася. И вин идет. Трафаретка у него и на трафаретке написано – партизан. Вот. И когда его поставили на пьедистал, а он кажет – Настюша, я тебе люблю, чуешь?! А она – чую! Сказала. Как кинулись разбивать вот так людей, сюды туды, туды сюды. Шукать ктож сказал.

ДИКТОР. Но не нашли. Никто из тех, кто стоял рядом, девушек не выдал.

ОЧЕВИДЕЦ. Вы знаете, я не плакала. Слезы не бежали у меня. У меня душа вот так ревела.

ВЕТЕРАН УПА. Мы надеялись, что под прикрытием немецких войск, нам удастся создать государство. Мы воевали и тогда и сегодня за свободную независимую суверенную державу.

ДИКТОР. Эти фотографии тоже сделаны на оккупированной Украине. Полицай, а на это недвусмысленно указывает белая повязка на рукаве, заносит что-то длинное и тонкое над головой стоящего человека. Но что именно? Это не розга и не хлыст. В руках у полицая – сабля. А сзади уже лежит труп человека, которого зарубили до того. Зачем? К чему такая звериная жестокость? А ради этого: вокруг места казни стоят люди в фашистской форме и у них в руках фотоаппараты и кинокамеры. Шоу со смертельным исходом устроено полицаями ради этих самых снимков.

КОНТРРАЗВЕДЧИК. Есть документы, они подняты из архива, так называемые 135 способов пыток и умерщвления своих жертв. Немцы до этого не додумались, они это держали у себя может быть где-то в тайне, в сейфах, но не обнародовали, как это делали бандеровцы.

ДИКТОР. Еще фотографии. Немые свидетельства нравов царивших на Украине в ту пору. Таких снимков много. Подобное видимо фотографировали с особым удовольствием. Кто эти несчастные и в чем их вина? Все просто, так местные националисты измывались над женщинами неукраинских национальностей. Но как такое вообще стало возможным в цивилизованной Европе? Когда в 1939 году солдаты красной армии пришли на земли западной Украины, над ними смеялись. Их бедность на фоне благополучия польского, а позднее и немецкого воинства, казалась такой постыдной.

ВЕТЕРАН УПА. Польские солдаты были хорошо одеты. А эти так, нехорошо. И шинели и все. Такой случай был. У нас тогда в лесу стояла советская армия. Ну и один солдат ехал на велосипеде. А мы стояли, и он остановился с нами поздоровался. И все ну давай задавать вопросы. Предложили закурить, но он достал газету, достал корешки какие-то, насыпал в эту козлиную ножку, курит. А мы засмеялись, что он такие папиросы курит. Но в советской России, чьи солдаты и одеты были плохо и курили самокрутки вместо фабричных сигарет, и, какой кошмар, иногда ругались матом, никому и в голову бы не пришло устраивать подобное. При чем, обратите внимание, на этих фотографиях нет ни одного человека в форме, ни немца, ни полицая. Кто же тогда эти мужчины? Добровольцы общественники? Или все таки нет? Бывший сотрудник службы безопасности украинской повстанческой армии Владимир Кук нам совершенно четко пояснил. Именно боевики УПА, в отличие от тех же полицаев, всегда ходили в штатском.

ВЕТЕРАН УПА. Когда я работал в службе безопасности УПА, а служба безопасности это гражданские.

ДИКТОР. Это была их собственная инициатива. И никто их не останавливал. На этом снимке какая-то женщина на заднем плане в ужасе зажала себе рот, но не вмешивается – страшно. А вдруг этим людям не понравится что-то в ней самой? Нос окажется не той формы, или волосы неподходящего цвета. Ведь за такое страшное преступление могут не просто сорвать одежду или прилюдно изнасиловать, за это можно и убить. Из высказываний теоретика организации украинских националистов Миколы Сциборского: в избрании способов освобождения украинской нации, национализм не ограничивает себя никакими общечеловеческими предписаниями справедливости, милосердия и гуманизма.

КОНТРРАЗВЕДЧИК. Об этом красноречиво даже свидетельствует то, что даже германская пресса в 1942 году вот, помещала публикации мастеров смерти т.е. гестаповцев, которые писали о том, что мы сами приходим в ужас от той жестокости, от тех кровавых эксцессов, которые сопутствовали бандеровцам, когда они издевались над своими жертвами.

ОЧЕВИДЕЦ. Когда вызывали полицаев, то люди больше боялись, чем с немцами общались. К полицаю если идти, это значит уже человек собирался, то ли он придет, то ли он не придет.

ДИКТОР. Дожившие до наших дней полицаи из числа тех, кто не был пойман на массовых смертоубийствах и как следствие вместо высшей меры наказания получил 15-20 лет лагерей. Совершенно серьезно рассуждают о благородстве собственных поступков и помыслов.

ПОЛИЦАЙ. Я настоящий бандеровец. Был, есть и отойду в другие миры бандеровцем. Слово бандеровец, я уверен в этом, не только для меня, но и для общества, не оскорбление, а комплимент, похвала.

ВЕТЕРАН УПА. Бандеровцы – это люди, которые были верны делу украинской идеи, украинской государственности. Это добровольцы, никто из не заставлял, они сами шли туда.

ВЕТЕРАН УПА. Я должен любой ценой пойти в войско, взять оружие. Так я думал. Это и стало причиной, что я в 43м году, когда формировалась дивизия Галичина, гимназист 6го класса, станиславской гимназии, а нас 6 было таких парней, добровольно пошел туда.

ДИКТОР. Галичина. Вот рекламные плакаты, с помощью которых в нее велся набор. Широкоплечие герои в нацистской форме ведут борьбу с коммунизмом за свободу родины. Сегодня в Украине многие убеждены что все было именно так. Совершенно ни к чему просвещать людей о том, что с красной армией в честном бою дивизия Галичина сошлась всего один раз. Под Бродами, где сразу же попала в окружение и была на голову разбита. После солдатам из Галичины доверяли лишь полицейские функции. Игорь Малицкий знает где и как они служили не понаслышке. Малицкий: с военнопленными нас должны были отправить в Германию. Я удирал и все время удирал. Начальник полиции его звали рябой. Жестокий человек был. Сказал что если ты не вернешься сюда ,то мы хату спалим. Но что мне оставалось делать. Пошел я в эту полицию. Что со мной сделали не буду рассказывать, короче за руки за ноги бросили в этот холодный. Лежал я избитый.

ДИКТОР. А на утро по товарнякам и на запад. Однако уже не на работы, а в концлагерь.

Малицкий: и соответственно прошел я 3 концлагеря, 2 тюрьмы. Тюрьма Кладно в Чехословакии, дрезденская тюрьма в Германии. Концлагерь терезин, концлагерь Освенцим, концлагерь маутхаузен.

ДИКТОР. Но именно здесь, в Освенциме, произошла у Игоря Малицкого встреча, которая буквально сразила его. Жестокость фашистов, которую те проявляли по отношению к узникам была делом привычным и в чем-то даже понятным. Враги как ни как. Но чтоб зверствовали свои же.

Малицкий: там цемент везде, камни. А там электрическая проволока, электрической проволоки метра 2 я думаю, может 3 не мерял. Еще проволока где написано «achtung verboten» т.е. внимание запрещено здесь. И вот в этом промежутке трава – зеленая такая.

ДИКТОР. Для измученных голодом и непосильной работой заключенных, она была истинным деликатесом. Немцы охранники на вышках часто смотрели сквозь пальцы на то, что заключенные тайком добывали ее. Игорь Малицкий щуплый гибкий мальчишка ходил за ней чаще прочих.

Малицкий: Я возле своего 17 блока. Вышел, лег и травы цап! И в карман. Второй раз, а тут с вышки, ридна украинская мова моя – а ну беги бильно стрельну зараз. Вот такая была встреча с земляком. Но я знаю, что это когда там разгромили эту дивизию СС Галичина, то ее части послали на охраны концлагерей, вот это как раз они в это время и дежурили.

ДИКТОР. А вот это знамя другой украинской полицейской части под названием Нахтигаль. Знак изображенный на нем сегодня хорошо знаком каждому, кто смотрит новостные сюжеты про ситуацию на Украине. Нахтигаль в переводе с немецкого – означает соловей. Есть версия, что немцы назвали так эту полицейскую часть украинских коллаборационистов, потому что те на привалах очень красиво пели народные песни. И Нахтигаль , и другая подобная часть под названием Роланд, создавались профильно для проведения полицейских и карательных операций. После оба этих подразделения объединили в 201й батальон охранной полиции. Вот так выглядела нарукавная нашивка офицеров этого батальона. Именно ее носил на своем рукаве Роман Шухевич, который тогда в 42м был назначен заместителем командира батальона.

Юрий Шухевич: Ни Польша, ни Советский Союз не могли быть нашими союзниками, потому что они захватывали Украину. Разделили. А западные страны Англия, Франция были союзниками Польши. Единственным союзником мог быть 3й рейх. И он им стал.

ДИКТОР. Юрий Шухевич гордится своим отцом и его деяниями. Да чего удивляться, если не так давно этот кровавый палач собственного народа командир фашистского полицейского подразделения был посмертно удостоен звания – герой Украины. Если сегодня с экранов киевских телеканалов звучат такие вот речи: будет проводиться полная фильтрация людей, сейчас специальные фильтрационные заходы проводятся. Следят чтобы не было людей связанных с сепаратизмом, которые зло чинят на Украине, которые связаны с террористической деятельностью.

ДИКТОР. Фильтрация, концентрация, концлагеря, заходы – есть разница? Особенно с учетом того, что охранять людей собранных за колючую проволоку по замыслу должна национальная гвардия – правосеки. Та самая молодая смена, новое поколение националистов о которых так мечтал Роман Шухевич.

ВЕТЕРАН УПА. У него хлопцы спросили, друг руководитель, скажите, а что будет дальше? Роман Шухевич задумался и говорит – вы знаете, мы все погибнем, поскольку столкнулись с брутальным врагом. Но после нас вырастет новое поколение, новая генерация. Они продолжат борьбу, которую мы не завершили. Вот теперь мы имеем ту молодежь, ту генерацию, которую предсказывал Роман Шухевич.

ДИКТОР. Эти кадры облетели весь мир. Одесса. Горящий дом профсоюзов. В стране, где еще живы люди, видевшие другие пожары, в которых тоже заживо сжигались люди. Произошедшее в Одессе выглядит особенно красноречиво. Но те массовые сожжения ни в чем не повинных людей устраивали фашисты и их добровольные помощники полицаи. Кем надо быть, чтобы повторять их деяния? И не во время войны, а в мирное время. Откуда вообще на землях, которые столько пережили во время Великой Отечественной войны, могли взяться свои, доморощенные фашисты?

КОНТРРАЗВЕДЧИК. Такая категория, которая сейчас уже превратилась уже можно сказать в новое фашистское образование. Так сказать необандеровщина. Пример сегодняшний недавний, это в Одессе. И он показал, на что вот эта сила, которая сейчас набирает оборот, и собственно говоря, выполняет карательные функции на юго-востоке, на что она способна.

ДИКТОР. Эти молодые люди не хотят знать правду. И не помнят историю. Понятие истинный патриот для них уже давно заменилось другим – истинный бандеровец.

Тягнибок: Бандеровец – он отстаивает свои интересы на своей земле. Он защищает свой дом. Защищает свою хозяйку. Он защищает свою семью, защищает своих соседей, любимых, матерей. Это самое главное.

ВЕТЕРАН УПА. Настоящий бандеровец – тот, кто любит Украину, хочет видеть ее самостоятельной, независимой, который хочет быть хозяином земли на веки вечные. И хочет оторваться от той проклятой дикой азиатской Москвы.

ДИКТОР. Такой, как у полицейского карательного батальона Нахтигаль или подобный тому, под которым героически охраняла концлагеря дивизия Галичина? Но постойте! Быть может это очередной грязный москальский навет? Быть может на самом деле преступники полицаи и оуновская украинская повстанческая армия никак между собой не связаны? Ведь именно такова официальная позиция Киева сегодня. Вот только ветеран УПА Василий Прокопчук с ней категорически не согласен.

ВЕТЕРАН УПА. Полиция украинская вся в одну ночь пошла в УПА. Не знаю в каком году, толи в 42, нет-нет в 43 по-моему. Февраль-март месяц вся какая была.

ДИКТОР. Но вдруг престарелый бандеровец что-то путает? Все таки возраст. Нет – он то как раз говорит правду, чтобы убедиться в этом остаточно вполне открытых, не засекреченных источников. Так в музее деревни Кортелисы ратновский район волынской области и сегодня хранится отчет командира роты Нюрнберг 15го полицейского полка. 23 сентября 1942 года немцы из этого подразделения при непосредственном участии полицаев, вырезали деревню под корень. Всего было уничтожено 2800 человек. В том числе 1600 детей. Из отчета командира роты Нюрнберг 15го полицейского полка: Кортелисы с хуторами были окружены внешней петлей полицейских из села Ратно. Сперва расстреляли молодых мужчин, которые могли оказывать сопротивление, расстрел женщин и детей проходил без любых осложнений. Теперь откроем книжку историка украинской повстанческой армии Ярослава Антонюка «деятельность службы безопасности ОУН на Волыни» – ее легко можно найти в интернете. На стр. 25 читаем: 12 апреля 1943 года украинская полиция села Ратно в полном составе перешла в УПА.

Юрий Шухевич: Все, кто был в Нахтигале, обратите внимание – большинство из них потом было в УПА, не забывайте, мы готовились к возрождению государственности.

ДИКТОР. Были и другие полицейские части, созданные фашистами из украинских националистов, которые позднее, отучившись у профессиональных немецких военных, так же сбежали в леса, вступив в ряды бандитов-бандеровцев. Из книги Владислава Наконечного «Холокост на Волыни. Жертвы и память»: арестованные и привлеченные к суду бывшее полицейские Зайчук, Лесковский, Максимук и Сахатский на следствие в марте 1948 года свидетельствовали, как несколько подразделений полиции вступили в 103й карательный батальон СС. Начиная с июля 1942 года этот батальон был занят в основном в уничтожении еврейских гетто в населенных пунктах области. А теперь открываем книгу все того же историка Антонюка, читаем: 103й батальон во главе с главарем по кличке «Лысый» оказывается весной 1943 года тоже в полном составе перешел в украинскую повстанческую армию.

ВЕТЕРАН УПА. Нам нужно было изучить стратегию, оружие, выучить вообще немецкую тактику, чтобы мы были военными. И специально Роман Шухевич посылал своих людей, говорил, парни, берите все, что только можно взять от того обучения. Т.к. мы все потом перейдем в украинскую повстанческую армию. 15 тысяч должны были перейти в УПА. Представьте себе, если бы было 15 тысяч до зубов вооруженных людей, обученных, молодых. Так мы бы не только всю Галичину, мы бы всю Украину заняли и забрали бы. Но контрразведка немецкая сработала, и нас просто загнали на бойню, на фронт.

ДИКТОР. Под Броды, где солдатам дивизии СС Галичина, в которой и служил Олесь Гаменюк, советские регулярные войска быстро объяснили, что воевать лицом к лицу с вооруженными, решительно настроенными и хорошо обученными мужчинами совсем не то же самое, что убивать под покровом ночи беззащитных женщин и детей. Тем украинским националистам, что попали в батальон Нахтигаль, повезло больше. На фронт этих специально подготовленных карателей не посылали.

Юрий Шухевич: отец больше рассказывал о том, как Нахтигаль был в Белоруссии. Борьба с большевиками. Я понял, что тот период белорусский дал очень много.

ДИКТОР. Например боевики прекрасно усвоили, что гоняться за партизанами по лесам, рискуя нарваться на пулю, куда сложнее, чем проводить карательные операции против мирных жителей. Печально знаменитая Хатынь. Тому прекрасный пример. В СССР дабы не разжигать межнациональной розни, упорно замалчивали тот факт, что спалили ее жителей не немцы, а украинцы. Но для нашей истории куда важнее то, что творил Нахтигаль под непосредственным руководством Романа Шухевича на самой Украине. Здесь – во Львове. Из книги Владимира Беляева «Разоблачение»: когда на рассвете 30 июня 1941 года батальон Нахтигаль ворвался во Львов, и расположился в нескольких зданиях города, Яцику Вельчуру проживающему ныне в Варшаве было 15 лет. Он вспоминает: у пташников была немецкая униформа и немецкие звания, говорили они по-украински, а на рукоятках их тесаков висели ленточки с узлами желто-голубого цвета. Почти в каждой облаве, в каждом погроме, экзекуции принимали участие солдаты этого батальона. Массовые расстрелы проводились на Вулицких холмах. Многие очевидцы из окон соседних домов видели как это происходило. Однако современные украинские историки и политики категорически отрицают тот факт, что батальон Нахтигаль устроил во Львове откровенную резню. А все факты, указывающие на обратное, называют советской пропагандой.

ИСТОРИК. Советская пропаганда была очень утонченной в этом плане. И очень эффективная. Эти постулаты советской пропаганды актуальны к сожалению и сейчас.

Тягнибок: Москва всегда этим отличалась. И во времена Второй Мировой войны, и сейчас, когда она подает совершенно лживую информацию.

ДИКТОР. Вот только как быть с тем, что документы, которые четко подтверждают, именно украинские националисты из батальона Нахтигаль резали во Львове евреев, поляков и прочих неукраинцев, хранятся не в подольском военном архиве в Подмосковье, а в Израиле? Вот статья с украинского сайта «сегодня» от 6 декабря 2007 года, она так и называется – израильтяне нашли документальные доказательства зверств УПА во Львове. Об этом заявил один из руководителей иерусалимского мемориального комплекса «яд-вашем» Иосиф Лапид. По его словам в архивах комплекса сохранилась подборка документов полученных из немецких и советских источников, которые указывают на причастность батальона Нахтигаль под командованием Шухевича к карательным операциям против гражданского населения Львова летом 1941 года. Впрочем, когда Иосиф Лапид сообщил обо всем этом Виктору Ющенко, тот документами почему-то не заинтересовался.

Юрий Шухевич: Первым наступил Нахтигаль во Львов. Это был эпизод, но эпизод, который говорил что где бы ни была такая возможность националисты всегда готовы подняться на освободительную борьбу, хотя бы ради небольшого кусочка украинской земли.

ДИКТОР. Вопрос только от кого именно они ее защищают. От этих еврейских женщин? Или этих польских детей? Нет? Тогда от кого? Идеологи УПА доказывают, что части украинской повстанческой армии воевали не только против большевиков, но и против частей вермахта. Советский военный архив в Подольске никаких документов, подтверждающих это не имеет. Если какие-то столкновения и случались, то были они слишком незначительными, чтобы попадать в сводки.

ВЕТЕРАН УПА. Мы пошли и там сделали засаду. И сидели до часу дня, не было ничего. А потом говорят – едут машины. А пулеметчик в окопе заснул, и первая машина проскочила. А потом 10 маши, все попали в кольцо, и всех перебили, всех немцев. Спалили всё. Забрали одежды много, рации, документы, всякой всячины.

ДИКТОР. Быть может об этом столкновении, про которое вспоминает Василий Прокопчук, что-то известно в самой Германии? Ведь все таки он говорит про 10 захваченных машин. Но нет. Вот письмо всеукраинского союза советских офицеров на имя канцлера Ангела Меркель, с просьбой дать указание немецким архивам найти и предоставить материалы, которые бы подтверждали факты потерь немецкой армии от столкновений с формированиями ОУН УПА. Ответ на него пришел из федерального министерства иностранных дел Германии. В нем ветеранам рекомендовали обратиться со своим запросом в военно-историческое научно исследовательское управление в Потсдаме. Обратились. На этот запрос дисциплинированные немцы тоже ответили очень быстро. Но в письме из Потсдама черным по белому было написано: в нашем институте не имеется материалов о потерях вермахта, нанесенных ему подпольными группами УПА в западной Украине. Зато в различных архивах и немецких, и российских, и украинских есть огромное количество свидетельств того, что бандеровцы творили с мирным населением. И чем же в таком случае действия боевиков УПА отличаются от того, что творили полицаи? А их ведь презирали даже сами немцы.

ОЧЕВИДЕЦ. Этих полицаев конечно… они попытались когда немцы отступали, попытались с ними уехать, а они их не взяли. Предатели наверно и там не нужны.

ОЧЕВИДЕЦ. Большинство полицаев, и вот кстати сказать Посевин, который командовал карательным батальоном, вот, они отступили с немцами. Часть осела в западной Украине.

ДИКТОР. Полицая Александра Посевина, которого упоминает Инна Мельницкая, вычислили и арестовали только спустя 45 лет после окончания войны. Когда начался суд над ним, Инна Владимировна не пропустила ни одного слушания.

ОЧЕВИДЕЦ. Посевин возглавлял расстрелы. Расстреливали как – огромные вырывали ямы –рвы.

ДИКТОР. К ним людей свозили грузовиками. По 5 человек сводили в яму, приказывали лечь на землю и расстреливали. После загоняли следующую пятерку. Посевин, спускаясь в эту набитую окровавленными телами яму, лично достреливал тех, кто еще подавал признаки жизни.

ОЧЕВИДЕЦ. Спрашивают свидетеля, свидетель вы участвовали в расстрелах? Он говорит, что так то я стоял в охороне, в отцеплении стоял. Было 2е немец и немец с автоматом, а то и с пистолетом, так они стреляли и туды они падали. А Посевин спрыгнул вниз, а когда он вылез аж было видно что чоботы у него кровью заляпаны.

ДИКТОР. Поразительно, но почему-то именно эти грязные, заляпанные кровью и мозгом убитых людей сапоги, в показаниях свидетелей больше всего возмутили бывшего полицая.

ОЧЕВИДЕЦ. Председательствующий говорит – подсудимый у вас есть вопросы к свидетелю? Да брешет он гад! Чтобы у меня чоботы были грязные? Такого не было! То есть его совершенно не волновало, участие в расстрелах, а что чоботы грязные – такого не было.

ДИКТОР. Суд приговорил Посевина к высшей мере наказания.

КИНОХРОНИКА. Именем Союза Советских Социалистических Республик, с 15 по 18 декабря 1943 года военный трибунал 4го украинского фронта в открытом судебном заседании в городе Харькове, рассмотрел дело о зверствах немецко-фашистских захватчиков в городе Харькове и харьковской области. от 19 апреля 1943 года военный трибунал фронта приговорил. Ландхельд Вильгельма, Фриц Ганса, Рейцла Рейнгарда и Буланова Михаила Петровича к смертной казни через повешенье.

ДИКТОР. Улыбки на лицах людей, присутствовавших в зале, бурные аплодисменты, которыми они приветствовали принятое судом решение, сегодня могу шокировать. Но прежде чем судить, представьте, как нужно было обозлить людей, чтобы предстоящая казнь вызывала радость, удовлетворение, смех, даже у обычно жалостливых и всепрощающих женщин.

ОЧЕВИДЕЦ. Столько ненависти к этим было. Их когда казнили, это мы очень радовались, что узнали что это вот тебе за то и то, за то, что ты с гестапо, за то, что ты в нас стрелял, вот и хорошо, что тебя наказали, что тебя повесили.

КИНОХРОНИКА. Пришел час возмездия. Это одна из площадей города Харькова. Неумолимой и грозной стеной встал народ вокруг виселицы. Прими ты на глазах русских людей позорную смерть предатель Буланов, продавший родную землю.

ДИКТОР. Но те судебные процессы, которые показали миру истинное лицо украинских националистов и прочих полицаев, остались в прошлом. Сегодня на Украине историю великой войны не переписывает разве только ленивый. Стариков ветеранов на Украине и не слышно и не видно. Зато члены украинской повстанческой армии – везде. На страницах газет и журналов, на экранах телевизоров, в школах. Молодые украинские историки вторят старикам бандеровцам, тоже не молчат, уверенно называя факты подтвержденные документами и свидетельствами – не иначе как мифами.

ИСТОРИК. Про убийства учителей и врачей, и про убийство повстанцами этих людей, это еще один миф.

ДИКТОР. Материалы многочисленных судов прошедших по всей Украине над полицаями и боевиками националистами, иные архивные документы – категоричны. Только на Волыни с осени 1944 по 1954 год от рук бандеровцев погибло более 8300 человек. Среди них 81 учитель, 25 заведующих клубами, более 20 фельдшеров и медработников. А вот еще цитата: из материалов чрезвычайной государственной комиссии по установлению и расследованию злодеяний немецко-фашистских захватчиков и их сообщников. 2 января 1945 года под Владимиром волынским оуновцами была схвачена девушка из черниговской области инструктор райкома комсомола Мария Шипко. Еще живой ей вырезали на груди, руке и ноге звезды, а потом застрелили. 12 мая 1945 года в селе Богушевка лушевского района бандой УПА Яроша были схвачены заведующая школы этого села Мария Боговесова и ее подруга учительница Галя Головешко. Вскоре их изуродованные трупы с петлями из колючей проволоки на шеях были подняты из колодца.

Не удивительно, что люди жаждали их крови. Суды над полицаями и бандитами из националистических формирований каждый раз проходили при огромном стечении народа.

ОЧЕВИДЕЦ. К зданию суда народу столько собралось, что была даже охрана. Охраняли военные, потому что было опасно, что нападут буквально и выставят дверь и прорвутся. Люди на столько были агрессивны, что они бы могли там поразрывать их живьем.

ДИКТОР. Раиса Соколова во время суда над фашистами и их прихвостнями было 13 лет. Но то, что творилось тогда в городе, настроение людей, стремившихся попасть вот в это здание, на суд над врагами, она помнит очень хорошо. Просто потому, что пережив оккупацию, лично неоднократно сталкиваясь с действиями полицаев, она прекрасно понимала происхождение той ненависти, что двигала взрослыми.

ОЧЕВИДЕЦ. Они были на столько жестоки, гораздо страшнее немцев. Организовали они душегубки. Эти душегубки, они делали облавы на рынках. Окружали рынок и через ворота пропускали прямо в машины и говорили едем на уборку картофеля, свеклы, ну люди же голодные уже и рады картошку ж там парочку унесут. И все значит садились в эти машины, машины конечно закрывали, включали газ и везли их в рвы. И туда с душегубок сваливали.

ДИКТОР. Еще кадры уникальной кинохроники, обнаруженной нами в архивах. Казнь полицаев и предателей родины в Краснодаре. Вот они – убийцы и насильники, которых вскоре ждет смерть.

КИНОХРОНИКА. Тищенко – предатель ставший следователем гестапо. Рычкалов Иван – уголовник, дезертир, работал в гестапо, участник отравления советских людей газами. Ластовина – кулак, участвовал в убийстве 60 советских граждан. Тучков Григорий – служил в гестапо, выезжал на облавы и аресты. Пушкарев Николай – группенфюрер гестапо, поджигал и взрывал здания гестапо с заключенными жителями Краснодара. Нисан Григорий – тоже агент гестапо. Напцов Юнус – гестаповец, помогал немцам вешать жителей. Катомцев Иван – участник гитлеровских карательных экспедиций. Павлов Василий – служил полицейским в зондеркоманде СС 10а. Парамонов Иван – добровольно пошел на службу к немцам. Гладов Игнатий – тайный агент и провокатор гестапо. Презренные изменники родины.

ДИКТОР. Казнь тогда в 43м проводили здесь – на этой площади. Понятно, с тех пор тут многое изменилось. Те, кто сегодня живет в этом районе Краснодара, зачастую и не подозревают о тех далеких событиях.

КИНОХРОНИКА. 14-17 июля 1943 года. Военный трибунал северо-кавказского фронта в открытом судебном заседании в городе Краснодаре рассмотрел дело о зверствах немецко-фашистских захватчиков и их пособников на территории города Краснодара и краснодарского края. Военный трибунал приговорил Тищенко Василия Петровича, Рычкалова Ивана Анисимовича, Ластовина Михаила Павловича, Пушкарева Николая Семеновича, Нисана Григория Никитовича, Напцова Юнус Мицухувича, Катомцева Ивана Федоровича, Гладова Игнатия Федоровича к смертной казни через повешение. Приговор окончательный и обжалованию не подлежит. Товарищ полковник, приведите приговор в исполнение.

Иудам-предателям, изменникам русской земли, позорная смерть.

Вот кого из них вы знаете хорошо? – вот этого в розовой рубашке! Пушкарева.

ДИКТОР. Тогда в 40х было много людей, которые знали предателей полицаев в лицо. Помнили то, что они творили на родной земле. Сегодня свидетелей почти не осталось. Время неумолимо. Но мы все таки сумели их найти. Алла Головко как и Раиса Соколова в ту пору была подростком, но постарше и самостоятельнее. Ни у кого не спросясь она вместе с другими ребятами со своего двора побежала смотреть казнь.

ОЧЕВИДЕЦ. Столько народу было, что на крышах даже люди сидели везде. Мы бегали смотреть и узнали, было четыре, которых мы знали. 2 полицая стояли, мы их видели на посту гестапо, мы их узнали. А 2 они в душегубках затаскивали людей в душегубки. И они потом выгребали трупы и это все делали полицаи вот эти, наши предатели.

ДИКТОР. Перед отступлением немцев из Краснодара, именно эти люди подожгли здание гестапо, в подвалах которого находилось почти 600 человек пленных. Полицай Пушкарев тогда как раз стоял на посту перед дверями пылающего здания с тем, чтобы жители Краснодара не смогли спасти горевших заживо арестантов.

КИНОХРОНИКА. Просили его, Пушкарева вот этого самого – открой пожалуйста двери, а он кричит – уходите отсюда я буду стрелять в вас.

ДИКТОР. Когда пожар еще только разгорался, в обреченное здание чудом удалось пробраться 3м подросткам. 2м мальчикам и девочке – Алле Головко.

ОЧЕВИДЕЦ. Как дымом дало черным дымом! Вот так не видно было ни голов ни чего, потому что открыли, а оттуда дым пошел и душераздирающие крики, такие душераздирающие, что страшно было. Я говорю – ребята, слышите! Давайте выпустим их. Мы туда, а там замок висит. И мы – я говорю давай быстро за булыжником, будем сбивать замок.

ДИКТОР. Дети выпустили пленных только из 1й камеры. Остальные сгорели. Не удивительно, что никто в этой огромной толпе не испытывал жалости к казненным. А ведь это был только 43 год. Националистические банды еще не проявили свою сущность в полной мере. Миру над которым сегодня Олег Тягнибок мечтает поднять украинское знамя еще только предстояло узнать подробности того, что творили боевики УПА в народе прозванные резунами. Во время печально знаменитой волынской резни бандеровцы убивали людей исключительно по национальному признаку. В первую очередь поляков и тех украинцев, которые замарали себя связью с ними. Также под общую гребенку шли треклятые москали и чудом пережившие гитлеровскую оккупацию евреи.

ВЕТЕРАН УПА. Евреев, ну мы называли их жиды, галичане называют их – жиды.

ДИКТОР. Вот они страшные свидетельства той поры. Выжженные глаза, отрубленные пальцы и головы, вспоротые животы. Опять таки ничего нового. Еще в довоенные годы один из главарей организации украинских националистов Михайло Степаняк писал: ОУН отстаивает лозунг Украина для украинцев. Что касается той многомиллионной массы неукраинцев, которые живут на Украине, то для них ОУН не оставляло места на Украине.

А вот эта цитата взята из тайной инструкции «борьба и деятельность ОУН во время войны», которую накануне 2й мировой составило руководство этой организации: в период замешательства и хаоса можно позволить себе ликвидировать нежелательные польские, московские и еврейские элементы.

Ликвидировали по старинке, никакого газа, никаких печей – исключительно личный контакт. Рубили и резали, топором, двуручной пилой, огородной тяпкой, кололи штыком, как вот этого 2х летнего мальчика, его звали Марик Меколь и вся его вина состояла в том, что его родители были поляками. Сегодня все архивы, связанные с человеконенавистнической деятельностью резунов ОУН УПА на Украине не доступна. Многие подозревают, что навсегда. По причине полного уничтожения. КОНТРРАЗВЕДЧИК. Мы пожинаем плоды того, к чему Украина стремилась, собственно говоря, все эти 20 лет. И я не знаю, сохранились ли сейчас, при нынешней структуре СБУ, архивные материалы. Но коль несколько лет там поработали при Наливайченко вот фальсификаторы, националисты.

ДИКТОР. При 13 председателе службы безопасности Украины Валентине Наливайченко, в ведомстве действительно начали твориться удивительные вещи. Общедоступный, но мало кому известный факт. Именно при Наливайченко в июле 2008 года выпускникам академии службы безопасности Украины, будущим разведчикам и контрразведчикам погоны и дипломы вручал посол США Уильям Тейлор.

КОНТРРАЗВЕДЧИК. Вред причиненный Наливайченко, органам госбезопасности и безопасности всей страны, он не поддается подсчету. Не зря говорят, что СБУ – это филиал центрального разведывательного управления.

ДИКТОР. В дополнение стоит отметить лишь, что Валентин Наливайченко придерживается тех же политических взглядов, что и Олег Тягнибок. А с лидером правого сектора Дмитрием Ярошем его и вовсе связывают многолетние дружеские отношения. Сегодня все эти продолжатели дела Степана Бандеры и Романа Шухевича на самой вершине власти в Украине.

ОЧЕВИДЕЦ. История повторяется…

КОНТРРАЗВЕДЧИК. И не дай бог, если только в Украине наступит в полном масштабе фашистская диктатура, а это фашистско-бандеровская диктатура, то вряд ли Европа и мир будут гарантированны от того, что мир не постигнет та судьба, которая постигла мировое сообщество и весь земной шар в годы 2й мировой войны.

ДИКТОР. Один из самых знаменитых фильмов про войну, «семнадцать мгновений весны» был снят в 1973 году. Долгое время его показывали по телевизору ежегодно. А вот философская сторона фильма рассуждения героев стали с годами казаться откровенной пропагандой. Но времена меняются. И то, что в 80х или 90х годах прошлого века выглядело творческим преувеличением, нагнетанием эмоций ради усиления эффекта, поразительным образом стало сбываться.

КАДРЫ КИНОФИЛЬМА. Это обращение к нашим детям, к тем, кому сегодня месяц, год, три. Тем кому сейчас 10 – мы не нужны. Ни мы не наши идеи. Они нам не простят голода и бомбежек. А вот те, которые сейчас еще ничего не смыслят, они будут говорить о нас как о легенде. А легенду надо подкармливать. Надо создавать тех сказочников, которые переложат наши слова на иной лад, тот которым будет жить человечество через 20 лет. Как только где-нибудь, вместо слова «здравствуйте» произнесут «хайль», в чей-то персональный адрес, знайте – там нас ждут, оттуда мы начнем свое великое возрождение.

ТОЛПА СКАНДИРУЕТ. Зииииг! Хайль! Гитлерюгенд СС! Бандера приде – порядок наведе! Бандера приде – порядок наведе! Бандера приде – порядок наведе!

line-wordpress

Remember: Do X! Don´t do Y!

Protect innocent, respect life, defend art, preserve creativity!

What´s Left? Antisemitism!

http://www.jsbielicki.com/jsb-79.htm

DJ Psycho Diver Sant – too small to fail
Tonttu Korvatunturilta Kuunsilta JSB
Tip tap tip tap tipetipe tip tap heija!
http://www.psychosputnik.com
http://www.saatchionline.com/jsbielicki
https://psychosputnik.wordpress.com/

They want 1984, we want 1776

They are on the run, we are on the march!

I think for food

molon labe

Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

“Im Streit um moralische Probleme, ist der Relativismus die erste Zuflucht der Schurken.“ Roger Scruton

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

Der Nicht-Antisemit ist ein Antisemit, der nach der derzeitigen deutschen Rechtsprechung, Israel, Juden diffamiert, diskriminiert, delegitimiert, jedoch nicht expressis verbis das Ziel der dritten Reichs, den Holocaust, die Judenvernichtung, befürwortet.

Islam ist weniger eine Religion und mehr eine totalitäre Gesellschaftsordnung, eine Ideologie, die absoluten Gehorsam verlangt und keinen Widerspruch, keinerlei Kritik duldet und das Denken und Erkenntnis verbietet. Der wahre Islam ist ganz anders, wer ihn findet wird eine hohe Belohnung erhalten.

Wahnsinn bedeute, immer wieder das gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten.

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren.

Irritationen verhelfen zu weiteren Erkenntnissen, Selbstzufriedenheit führt zur Verblödung,

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch.

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen.

Wenn jemand etwas zu sagen hat, der kann es immer sehr einfach sagen. Wenn jemand nichts zu sagen hat, der sagt es dann sehr kompliziert.

Sucht ist, wenn jemand etwas macht, was er machen will und sucht jemand, der es macht, daß er es nicht macht und es nicht machen will.

Sollen die Klugen immer nachgeben, dann wird die Welt von Dummen regiert. Zu viel „Klugheit“ macht dumm.

Wenn man nur das Schlechte bekämpft, um das Leben zu schützen, bringt man gar nichts Gutes hervor und ein solches Leben ist dann nicht mehr lebenswert und braucht nicht beschützt zu werden, denn es ist dann durch ein solches totales Beschützen sowieso schon tot. Man kann so viel Geld für Versicherungen ausgeben, daß man gar nichts mehr zum Versichern hat. Mit Sicherheit ist es eben so.

Zufriedene Sklaven sind die schlimmsten Feinde der Freiheit.

Kreativität ist eine Intelligenz, die Spaß hat.

Wen die Arbeit krank macht, der soll kündigen!

Wenn Deutsche über Moral reden, meinen sie das Geld.

Ein Mensch ohne Erkenntnis ist dann  lediglich ein ängstlicher, aggressiver, unglücklicher Affe.

Denken ist immer grenzüberschreitend.

Der Mob, der sich das Volk nennt, diskutiert nicht, sondern diffamiert.

Legal ist nicht immer legitim.

Wer nicht verzichten kann, lebt unglücklich.

Sogenannte Sozial-, Kultur-, Geisteswissenschaften, Soziologie, Psychologie, Psychotherapie, Psychoanalyse, sind keine Wissenschaften mehr, sondern immanent religiöse Kultpropheten, organisiert wie Sekten.

Ohne eine starke Opposition atrophiert jede scheinbare Demokratie zur Tyrannei, und ebenso eine Wissenschaft, zur Gesinnung einer Sekte.

Man kann alles nur aus gewisser Distanz erkennen, wer sich ereifert, empört, wer mit seiner Nase an etwas klebt, der hat die Perspektive verloren, der erkennt nichts mehr, der hat nur noch seine Phantasie von der Welt im Kopf. So entsteht Paranoia, die sich Religion, und Religion als Politik, sogar als Wissenschaft nennt.

Islamisten sind eine Gefahr, deswegen werden sie als solche nicht gesehen. Juden sind keine Gefahr, deswegen werden sie als solche gesehen. So funktioniert die Wahrnehmung von  Feiglingen.

Humorlose Menschen könner nur fürchten oder hassen und werden Mönche oder Terroristen.

Menschen sind nicht gleich, jeder einzelne Mensch ist ein Unikat.

Erkenntnis gilt für alle, auch für Muslime, Albaner, Frauen und Homosexuelle.

Islam gehört zu Deutschland, Judentum gehört zu Israel.

Der Konsensterror (Totalitarismus) ist in Deutschland allgegenwärtig.

Es wird nicht mehr diskutiert, sondern nur noch diffamiert.

Es ist eine Kultur des Mobs. Wie es bereits gewesen ist.

Harmonie ist nur, wenn man nicht kommuniziert.

Man soll niemals mit jemand ins Bett gehen, der mehr Probleme hat, als man selbst.

>>Evelyn Waugh, sicherlich der witzigste Erzähler des vergangenen Jahrhunderts, im Zweiten Weltkrieg, herauskommend aus einem Bunker während einer deutschen Bombardierung Jugoslawiens, blickte zum Himmel, von dem es feindliche Bomben regnete und bemerkte: “Wie alles Deutsche, stark übertrieben.“<< Joseph Epstein

Man muß Mut haben, um witzig zu sein.

Dumm und blöd geht meistens zusammen.

Charlie Hebdo: solche Morde an Juden sind euch egal, mal sehen wie”angemessen”  ihr reagiert, wenn (wenn, nicht falls) eure Städte von Islamisten mit Kasam-Raketen beschossen werden.

Christopher Hitchens großartig: „In einer freien Gesellschaft hat niemand das Recht, nicht beleidigt zu werden.“

Je mehr sich jemand narzisstisch aufbläht, desto mehr fühlt er sich beleidigt und provoziert.

“Das Problem mit der Welt ist, daß die Dummen felsenfest überzeugt sind und die Klugen voller Zweifel.” – Bertrand Russel

Das Problem mit den Islamisten in Europa soll man genauso lösen, wie es Europa für den Nahen Osten verlangt: jeweils eine Zweistaatenlösung, die Hälfte für Muslime, die andere Hälfte für Nicht-Muslime, mit einer gemeinsamen Hauptstadt.

Was darf Satire? Alles! Nur nicht vom Dummkopf verstanden werden, weil es dann keine Satire war.

Islamimus ist Islam, der Gewalt predigt.

Islam ist eine Religion der Liebe,und wer es anzweifelt, ist tot.

Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke. Der Islam ist die friedliche Religion der Liebe George Orwell 2015

Islam ist verantwortlich für gar nichts, Juden sind schuld an allem.

Islamisten sind Satanisten. Islamismus ist eine Religion von Idioten.

Leute fühlen sich immer furchtbar beleidigt, wenn man ihre Lügen nicht glaubt.

Jeder ist selbst verantwortlich für seine Gefühle.

Die Psychoanalyse geht niemanden außer den Psychoanalytiker und seinen Patienten etwas an, und alle anderen sollen sich verpissen.

“Zeit ist das Echo einer Axt
im Wald.
Philip Larkin, Gesammelte Gedichte

Wenn jemand wie Islamisten sein Ego endlos aufbläht, dann verletzt er seine eigenen Gefühle schon morgens beim Scheißen.

„Die sieben Todsünden der modernen Gesellschaft: Reichtum ohne Arbeit Genuß ohne Gewissen Wissen ohne Charakter Geschäft ohne Moral Wissenschaft ohne Menschlichkeit Religion ohne Opfer Politik ohne Prinzipien.“
―Mahatma Gandhi

„Wo man nur die Wahl hat zwischen Feigheit und Gewalt, würde ich zur Gewalt raten.“
―Mahatma Gandhi

Warum zeigt sich Allah nicht? Weil er mit solchen Arschlöchern nichts zu tun haben will.

„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus’. Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus’.”  – Ignazio Silone

Politische Korrektheit verlangt eine Sprache für ein Poesiealbum.

Psychoanalyse ist frivol, oder es ist keine Psychoanalyse.

Bunte Vielfalt, früher: Scheiße

Was der Mensch nicht mehr verändern, nicht mehr reformieren kann, ist nicht mehr lebendig, sondern sehr tot. Was tot ist, das soll man, das muß man begraben: Religion, Ehe, Romantizismus, etc.

Romantik ist scheiße.

Die Realität ist immer stärker als Illusionen.

Deutschland gestern: der Wille zur Macht.
Deutschland heute: der Wille zur Verblendung.
Deutschland morgen: 德國

Deutsche Psychoanalyse? Großartig, wie deutscher Charme, deutscher Humor und deutscher Esprit.

Der Widerstand fängt mit einer eigenen, anderen Sprache als die der Diktatur.

Smart phones for stupid people.

Ein Linker kann, muß aber nicht dumm sein.

Wenn man ganzen Staaten nicht übel nimmt, wenn sie mit Millionen Opfern Selbstmord begehen, warum dann einem Co-Piloten mit 149 Toten?

Nur die Reinheit der Mittel heiligt den Zweck.

Ein extremer Narzißt ist ein potentieller Terrorist, und jeder Terrorist ist ein extremer Narzißt.

Islamisierung bedeutet Verblödung.

Copy-shop als psychoanalytische Methode heute.
Die Psychoanalyse heute ist lediglich die Nachahmung einer vermeintlichen Psychoanalyse, die es so nie gegeben hat, also unbewußte Karikatur, Totemmaske ihrer selbst.
Die Revolution frißt ihre Väter, nicht ihre Kinder.
Jeder verdient eine zweite Chance. Eine zweite, nicht eine zwölfte, zweiundzwanzigste oder einhundertzweite.
In Polen haben amerikanische Geheimdienstler ihre Gefangenen gefoltert, während vor polnischen Gerichten Prozesse gegen polnische Geheimdienstler liefen, die polnische Gefangene gefoltert haben.
Besser irgendwelche Sitten, als gar keine Sitten.
Direkte Gewalt gegen strukturelle Gewalt – lediglich eine Rationalisierung der eigenen Lust als Rechtfertigung für eigene wilde, triebhafte Gewalt. Wer strukturelle Gewalt von Institutionen eines demokratischen Rechtstaates delegitimiert und direkte Gewalt gegen diese Institutionen legitimiert, der gibt jeglicher denkbaren Form von Gewalt freie Hand, denn jede Gewalt kann moralisch begründet werden. Der Teufel ist ein Moralist. Und ein Gewalttäter. Aufrufe zur Gewalt sind in Deutschland strafbar.
National Sozialistische Deutsche Arbeiter Partei (NSDAP) war links,, ihr Kampf gegen Kommunisten und Sozialisten war nicht ideologisch, sondern es war ein Konkurrenzkampf unter Gleichen.
Wer sich für Kunst nicht interessiert, wem Kunst nichts bedeutet, der interessiert sich ebensowenig für Menschen, dem bedeuten Menschen nichts. Denn Kunst ist Ausdruck menschlicher Gefühle, Kunst ist Liebe.
Manche Menschen schauen in den Spiegel und sagen: „Die Welt ist schrecklich, die Welt ist böse“, und fangen an, dieses Böse in der Welt, aber nicht in sich, zu verfolgen, zu vernichten, auszumerzen. Also andere Menschen, das Andere menschliche, was sie nicht sein wollen, zu exterminieren, zu liquidieren.

…der hiesige Autoritarismus (ist) einer ohne Autorität und der hiesige Konventionalismus einer ohne Konventionen. Schon bei den Nazis war nicht das Wort des Führers Befehl, sondern sein Wille, den der kongeniale Volksgenosse erahnte. Nie hätte der Nationalsozialismus funktioniert, hätte den Deutschen jede ihrer Missetaten bei Strafandrohung befohlen werden müssen. Anders, als es das Wort vom „Befehlsnotstand“, von der „Gleichschaltung“ oder vom „Führer“ selber glauben machen will, herrschte das NS-System durch Gehorsam ohne Befehl. (W. Pohrt, Der Weg zur inneren Einheit)

Der faschistische Sozialpakt existiert im bundesdeutschen Postfaschismus weiter als eine im Resultat aufgehobene Voraussetzung, die unmittelbar keine Spur ihrer gewaltförmigen Durchsetzung mehr an sich trägt: umso besser kann diese Tatsache verleugnet und der Nationalsozialismus als das Verbrechen einiger Irrer, als „Unrechtsstaat“, als „das Schlimmste, das Menschen einander je angetan haben“ exorziert werden. Diese Lebenslüge der BRD ist das Fundament aller demokratischen „Vergangenheitsbewältigung“, jenes kollektiven Beschweigens des Nationalsozialismus, das durchaus auch die Form enervierender Redseligkeit annehmen kann. Weil das postfaschistische Deutschland in institutioneller wie personeller Hinsicht in Kontinuität zu seinem Vorgänger steht, muß ausnahmslos jeder Versuch einer Vergangenheitsbewältigung innerhalb des sich weiterschleppenden Systems zur symbolischen Distanzierung, zum substanzlosen Gestus geraten. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich die Deutschen einen schier unerschöpflichen Vorrat an größeren und kleineren Entlastungslügen angelegt, aus dem sie sich je nach Gelegenheit und Bedarf bedienen. Danach war das nationalsozialistische System wahlweise das Werk von Hitler höchstpersönlich, einer kleinen Verbrecherclique und ein paar Helfershelfern oder des Monopolkapitals und seiner Schergen. Otto Normalvergaser jedenfalls hat „von alledem nichts gewußt“, war „im Grunde auch dagegen“ oder „konnte gar nicht anders handeln“, weil „Befehlsnotstand“ herrschte und man im Falle des Zuwiderhandelns sofort „ins KZ gekommen“ wäre. “ (…) „Heute haben die Verbreitung des Gerüchts und die Verbreitung der Neidbeißerei neue, technische Möglichkeiten. Sie können sich über das Internet und diverse Subnetzwerke und Blogs rasend verbreiten und auch auf die Politik einen Druck erzeugen, sich ihnen zu beugen. Die gesellschaftliche Mobilmachung wirkt so wieder auf die Politik zurück. Sie muss sich den entsprechenden Stimmungen beugen, weil sonst die Wiederwahl gefährdet würde. Die Devise »Ich bin ihr Führer, also muss ich ihnen folgen«, bleibt auch im zerfallenen Postnazismus das prinzipienlose Grundprinzip von Herrschaft.“ (…) Spezialisierung und Diversifikation sind die zeitgemäße Erscheinungsform von Vermassung und Uniformität. (…) 1 x 1 materialistischer Kritik: es  muss darum gehen, Erscheinungen in eine Konstellation zu bringen, in der sie lesbar werden. (…) Je antirassistischer und weltoffener sich die Deutschen aufführen, desto mehr ähneln sie wieder einer gegen ihre Todfeinde verschworenen Horde, die nicht mehr auf Exklusivität pocht, sondern die Anforderungen zum Mitmachen wieder flexibilisiert hat und sich ihr Jagdrevier mit anderen teilt, sofern sie sich bewähren. Und weil gerade die Entfernung vom Nazismus die Nähe zu ihm verbürgt, waren und sind das diejenigen, die in Personensache am wenigstens mit Nazifaschistischem in Verbindung zu bringen sind, die Linksradikalen, die Linksliberalen, die Linken, die Antifaschisten, die entschiedensten Schrittmacher dafür, dass der anfangs noch gar nicht wirklich übergreifende postnazistische Fundamentalkonsens tatsächlich totalisiert und auf die Höhe der Zeit gebracht werden konnte. Die Nazis und die Rechten hingegen waren für diesen Vorgang nur von unterordnetem Belang. Sie standen immer schon für eine in ihrer konkreten Ausprägung gestrige Gesellschaftsformation und deshalb ging von ihnen auch nie eine ernsthafte Gefahr eines neuen Faschismus aus. Diese Totalisierung der Gemeinschaft der Demokraten, die hauptsächlich die Linke mit herbeigeführt hat, ist allerdings identisch und das zeigt sich heute mit ihrem Zerfall. Dieser wiederum ist im Selbstwiderspruch der postnazistischen Vergesellschaftung angelegt, in der der bereits erwähnte nazistische Kurzschluss von Staaten Subjekt im Modus permanenter Mobilmachung in den politökonomischen Formen im Doppelsinne aufgehoben ist. Seiner Substanz nach anerkannt und aufbewahrt, wie vorerst suspendiert und seiner Verlaufsform nachgezügelt. Also statt den Blockwarten gab es Aktenzeichen XY, da durfte sich jeder dann auch telefonisch dran beteiligen, aber richtige Jagdszenen gab es in der alten Bundesrepublik nicht oder nur in Ausnahmefällen. Taxiert selbst zu Zeiten der Prosperität jeder insgeheim seinen Erwerb als verkappte Arbeitslosenunterstützung, so mobilisiert die Krise der postnazistischen Vergesellschaftung erst Recht die Sehnsucht nach der alten Staatsunmittelbarkeit. Johannes Agnoli schrieb dazu schon in der Transformation der Demokratie 1966: „Der präfaschistisch liberale Ruf nach dem starken Staat wiederholt sich postfaschistisch neoliberal“. Und damit gerät das ganze System des autoritären Etatismus und geraten letzten Endes die politökonomischen Vermittlungen als solche wieder ins Visier des Volkszorns und es war wiederum die Linke, die noch zu Zeiten, wo keine Krise in Sicht war, im sinistren Tram nach Liquidation der Vermittlungen die Zunge gelöst und ihm neue fantasievolle und kreative, wie es so schön heißt, Äußerungsformen zur Verfügung gestellt hat. Sie war das Laboratorium, in dem die allgemeine Mobilmachung eingeübt und jener darauf zugeschnittenen neue und zugleich sehr alte Sozialcharakter herangebildet wurde, indem sich mittlerweile eine Mehrheit spontan wieder erkennt. Derjenige Sozialcharakter, der nach dem Motto „Ich leide, also bin ich“ sich einerseits unter Berufung auf die höchst unverwechselbare Diskriminierung, die ihm angeblich wiederfährt, zur kleinsten existierenden Minderheit erklärt, sich gleichsam nach dem Muster verfolgter und in ihrer Kultur bedrohter Völker begreift und andererseits als Gegensouverän seine private, warnhafte Feinderklärung allen anderen oktroyieren möchte und diesem Zweck entweder vorhandene gesellschaftliche Organisationen zu Rackets umfunktioniert, neue Rackets gründet oder andere Rackets mit ins Boot holt. Der einstige demokratische Fundamentalkonsens wird dadurch einerseits ins einzelne Subjekt zurückverlagert und andererseits vermittlungslos verallgemeinert. Aus der formell kollektiven Feinderklärung der Mitte gegen die Extreme, das war der Normalfall in der Bundesrepublik bis weit in die 80er Jahre, Terroristenhasse, einige werden sich noch daran erinnern. Aus dieser kollektiven Feinderklärung der gesellschaftlichen Mitte gegen die Extreme wird also die pluralisierte Feinderklärung alle gegen alle, die getrennt vereint sich zusammenrotten und auf diese Weise zerfällt die Gemeinschaft der wehrhaften Demokraten und reorganisiert sich zugleich hin zu zerfallen. Ein Zitat von Wolfgang Port in einem anderen Zusammenhang macht es sehr schön deutlich: „Wie durch höhere Gewalt sondern sich die Langen von den Kurzen, die Weiblichen von den Männlichen, die Alten von den Jungen, die Dicken von den Dünnen ab“ und das Resultat ist eine Segregation und Ghettoisierung durch welche die Metropolen, einem riesigen Freiluftgefängnis mit seinen Unterabteilungen für Männer und Frauen, Jugendliche, Kranke, Alte, Port schreibt etc., man könnte noch Schwule und Lesben und Migranten und was weiß ich noch alles ergänzen, Protestanten, Katholiken, Ossis, Wessis, immer ähnlicher werden. Neu ist, dass dieses Freiluftgefängnis als eine kulturelle Einrichtung und seine Insassen als Kulturbotschafter begriffen werden und es ist diese nahezu flächendeckende Selbstkulturalisierung der gesellschaftlichen Mehrheit und der einzelnen Individuen in ihr, die in der Postmoderne ihr bewusstloses Selbstbewusstsein und ihre Legitimation erfährt und im antirassistischen PC-Sprech sich ihren Ehrenkodex schafft, ihre Omertà, die sich an ihresgleichen und die verbliebenen Kritiker draußen richtet, Islamophobie ist ihr derzeit aktuellstes Schlagwort. Dieser Vorgang, diese Selbstkulturalisierung der gesellschaftlichen Mitte und ihr Zerfall ist also die Bedingung der neuen Haltung Ausländern und Migranten gegenüber, an denen die Deutschen projektiv ihre ersehnte Regression auf den Stamm illustrieren. Was ihnen umso leichter gelingt, als manch ihrer Repräsentanten und Lobbyisten sich anschicken, genau dem Bilde zu gleichen, das die Deutschen sich seit jeher von ihnen machten und wofür sie von ihnen jetzt nach kollektiv und offiziell ins Herz geschlossen werden. Der mittlerweile zur Dauereinrichtung erklärte Karneval der Kulturen ist nichts anderes als ein Zerfallsprodukt der postfaschistischen Demokratie, mehr noch, er ist diese Gemeinschaft in einer zugleich flexibilisierten und pluralisierten und kollektivierten Gestalt. In dieser Völkerfamilie, die die Deutschen gerne auf der ganzen Welt hätten, wären da nicht Israel und die USA als Störenfriede und die sie aus Mangel an Realisierungschancen deshalb erstmal bei sich zuhause einrichten, geht es dabei zu, wie in jeder guten Familie: Die einzelnen Mitglieder sind einander spinnefeind und die Widersprüche und Konflikte, die daraus resultieren, gehören auch voll und ganz dieser Vergesellschaftung an, sind von ihr konstituiert und dazu gehört ein fein dosiertes Spiel mit Fremdheit und Nähe, das von allen Beteiligten auch weiterhin gepflegt wird, weil damit ein moralisches Plus bei der Gefolgschaft eingefahren werden kann. (…) Der zweite Weltkrieg war ein kulturindustrielles Massenevent. (…) Eine neue Barbarei sei stets zu befürchten, wird sich nicht aus dem Geist Nationalsozialismus unmittelbar speisen, sondern im Gewande von demokratischem Antifaschismus von Lernen aus der Geschichte und political correctness daher kommen.(…) Abwehr des offenen Faschismus durch dessen demokratische Entnazifizierung und Eingemeindung. (…) Je antirassistischer und weltoffener sich die Deutschen aufführen, desto mehr ähneln sie wieder einer gegen ihre Todfeinde verschworenen Horde, die nicht mehr auf Exklusivität pocht, sondern die Anforderungen zum Mitmachen wieder flexibilisiert hat und sich ihr Jagdrevier mit anderen teilt, sofern sie sich bewähren. (…) Die postnazistische Demokratie hat  die nationalsozialistische Mobilmachung des „gesunden Volksempfindens“ zwar nicht abgeschafft, sondern nur sistiert – sie hat es aber andererseits auch in die Latenz abgedrängt und damit gebremst, indem sie es in die mediatisierende Form des bürgerlichen Repräsentationsprinzips zwängte.  (…) „Rassismus“ ist ein ideologisches Stichwort eines anti-rassistischen Rackets, das jeden Realitätsbezugs entbehrt, das seine Mitglieder vielmehr nur als Ausweis von Gesinnungsfestigkeit und Ehrbarkeit vor sich hertragen und das ihnen als probates Mittel dient, um nach Willkür und freiem Ermessen festzulegen, wer gerade als „Rassist“ zu gelten hat. Und dieses „anti-rassistische“ Racket, das sind heutzutage fast alle: längst ist die Gegnerschaft zum Rassismus keine Domäne der Linken mehr, sondern offizielle Staatsraison und common sense aller Ehrbaren und Wohlmeinenden, und das ist die erdrückende Mehrheit.  (…) Von der moralisierenden Aufdringlichkeit und der enervierenden Verlogenheit einmal abgesehen, ist die Ehrfurcht, die „anderen Kulturen“ entgegengebracht wird und die Unterwürfigkeit, mit der ihre Träger geradezu als Heilsbringer verehrt werden, keine Gegenposition zum Rassismus, sondern dessen logische wie historische Voraussetzung, die im Rassismus und allen naturalisierenden Ideologien als ein Moment überlebt: deren Grundmuster ist die projektive Bekämpfung dessen, was man selbst gern möchte, aber nicht erreichen kann, und deshalb gehört zur Diskriminierung der Neger wegen ihrer „Faulheit“ die Bewunderung für den „Rhythmus, den sie im Blut haben“ und die Achtung vor ihrer „sagenhaften Potenz“; somit ist der „Anti-Rassismus“ nichts weiter als die notwendige Kehrseite des Rassismus selbst, die sich von diesem abgespalten hat und gegen ihre eigene Grundlage wendet. Historisch jedenfalls geht die Wertschätzung fremder Kulturen ihrer späteren, „rassisch“ legitimierten Abqualifizierung voran und sie ist auch logisch deren Voraussetzung: Christoph Columbus etwa beschreibt in seinen Tagebüchern die Eingeborenen, die er 1492 auf den Bahamas, Cuba und schliesslich Haiti angetroffen hat, folgendermaßen: sie sind „ängstlich und feige“, „sehr sanftmütig und kennen das Böse nicht, sie können sich nicht gegenseitig umbringen“, „sie begehren die Güter anderer nicht,“ und er resümiert: „Ich glaube nicht, dass es auf dieser Welt bessere Menschen oder ein besseres Land gibt.“ (7)  (…) Protestantische Innerlichkeit: gemäß der Devise, dass vor der schlechten Tat der schlechte Gedanke und das schlechte Wort kommen, die man demzufolge austreiben muss, damit alles besser wird. (…) So kommt es, dass es heute der Anti-Rassismus ist, der, unter dem Vorwand, heldenhaft gegen einen in Wahrheit nicht existenten „Rassismus“ zu kämpfen, Respekt und Toleranz noch für die rückständigsten und unmenschlichsten Sitten und Gebräuche einfordert und damit selbst als Protagonist und Fürsprecher einer Verrassung der restbürgerlichen Gesellschaft fungiert.  (..) Die unterschiedliche Pigmentierung der menschlichen Haut ist eine objektive Gegebenheit, keine bloße Erfindung. (…) Rasse heute ist die Selbstbehauptung des bürgerlichen Individuums, integriert im barbarischen Kollektiv. (…) Der nervige Sozialcharakter des Gutmenschen ist offenbar eine fast zeitlose Erscheinung und in den verschiedensten Lebensbereichen anzutreffen, die Wahrscheinlichkeit, ihm in fortschrittlichen sogenannten „politischen Zusammenhängen“ zu begegnen, ist besonders hoch: werden doch hier traditionell die altruistischen Tugenden – das Mitgefühl, die Solidarität, Selbstlosigkeit etc. – besonders hoch angeschrieben und deshalb sind sie das geeignete Betätigungsfeld für Sozialcharaktere, die sich als Ersatz für ihr eigenes ungelebtes Leben vorzugsweise mit dem Leiden anderer als Fetisch verbinden. (…) Es sind aber gerade die höchsten Tugenden, die die niedersten Instinkte decken, wie schon Marx wusste: „Bis jetzt hat der Mensch sein Mitgefühl noch kaum ausgeprägt. Er empfindet es bloß mit dem Leiden, und dies ist gewiss nicht die höchste Form des Mitgefühls. Jedes Mitgefühl ist edel, aber das Mitgefühl mit dem Leiden ist die am wenigsten edle Form. Es ist mit Egoismus gemischt. Es neigt zum Morbiden […] Außerdem ist das Mitgefühl seltsam beschränkt […] Jeder kann für die Leiden eines Freundes Mitgefühl empfinden, aber es erfordert […] das Wesen eines wahren Individualisten, um auch am Erfolg eines Freundes teilhaben zu können. (…) Und da jeder demonstrative Altruismus nicht nur einen kleinlichen Egoismus bemäntelt, sondern auch mit dem Anspruch des Idealisten einhergeht, erzieherisch auf das Objekt seiner Zuwendung einzuwirken, ist er die adäquate Ideologie von Rackets, und auch das ist Wilde nicht entgangen: Barmherzigkeit, so schreibt er, sei die „lächerlich unzulängliche Art der teilweisen Rückerstattung oder ein sentimentales Almosen, gewöhnlich verknüpft mit dem skandalösen Versuch des rührseligen Spenders, auf (das) Privatleben (der Armen) Einfluss zu nehmen. (…) Im totalisierten Zugriff auf die ihr Unterworfenen ist die sozialistische Bewegung bis auf den heutigen Tag ebenfalls als ein Racket des Tugendterrors anzusprechen, betrachtet sie es doch als ihre Aufgabe, das Proletariat oder das gerade angesagte Subjekt seiner „wahren Bestimmung“ zuzuführen und d.h. es im Sinne der von ihm zu realisierenden Ideale zu erziehen – und das bedeutet stets noch: ihm die Untugenden und Laster auszutreiben, die der Vorhut als Male der individualistischen Bürgerwelt erscheinen: etwa Alkoholabusus, Faulenzerei, „zerrüttete“, „unsittliche“ Verhältnisse zwischen den Geschlechtern etc. Und um dieser Aufgabe gerecht zu werden, müssen die selbsternannten Vertreter der Klasse die von ihnen verfochtenen Tugenden in eigener Person glaubwürdig verkörpern und deshalb in einer noch rigideren Weise als der gemeine Bürger sich als Subjekte zurichten, d.h. ihre Individualität dem Allgemeinen (dem Kollektiv, der Klasse, dem Frieden etc.) opfern, um totale Identität mit ihm zu erlangen. Wenn Identität letzten Endes den Tod bedeutet, dann hat die Bemühung um sie vorzeitige Erstarrung und prämortale Leblosigkeit zur Folge – von daher die bis in die Gegenwart zu beobachtenden verhockten, verkniffenen und lauernden Mienen aller professionellen Menschheitsbeglücker, ihre rigide Zwangsmoral und durchgängige Humorresistenz, die immergleichen offiziösen Phrasen, die sie dreschen, die tödliche Langeweile, die von ihnen und ihrem penetranten Sendungsbewusstsein ausgeht, und ihr chronisches Beleidigtsein, wenn sie beim Gegenüber auch nur den Hauch eines Zweifels an ihrer aufgetragenen Gutartigkeit zu erspüren glauben. Und zu alldem glauben diese Leute sich auch noch ermächtigt, diese ihre trostlose Existenz zur verbindlichen Richtschnur für alle anderen zu erklären.“ – Clemens Nachtmann

„Die rebellische Haltung, vor einem Jahrzehnt noch das Privileg von Einzelgängern, ist heute Ausdruck des Konformismus. Man will dazugehören, nicht als Schlappschwanz gelten“ – Horkheimer

 „…der hiesige Autoritarismus (ist) einer ohne Autorität und der hiesige Konventionalismus einer ohne Konventionen. Schon bei den Nazis war nicht das Wort des Führers Befehl, sondern sein Wille, den der kongeniale Volksgenosse erahnte. Nie hätte der Nationalsozialismus funktioniert, hätte den Deutschen jede ihrer Missetaten bei Strafandrohung befohlen werden müssen. Anders, als es das Wort vom „Befehlsnotstand“, von der „Gleichschaltung“ oder vom „Führer“ selber glauben machen will, herrschte das NS-System durch Gehorsam ohne Befehl.“ (W. Pohrt, Der Weg zur inneren Einheit)
„Die Demokratie ist nichts weiter als die Herrschaft des Knüppels über das Volk durch das Volk für das Volk. (…) Es gibt drei Arten von Despoten: den Despoten, der den Leib knechtet, den Despoten, der die Seele knechtet und den Despoten, der Leib und Seele zugleich knechtet. Der erste heißt Fürst. Der zweite heißt Papst. Der dritte heißt das Volk. (..) Wer das Volk führen will, ist gezwungen, dem Pöbel zu folgen“ (…) „Man hört immer wieder, der Schulmeister sterbe aus. Ich wünschte beileibe, dem wäre so. Aber der Menschentypus, von dem er nur ein und gewiss noch der harmloseste Vertreter ist, scheint mir wahrhaftig unser Leben zu beherrschen; und wie auf ethischem Gebiet der Philanthrop die größte Plage ist, so ist es im Bereich des Geistes derjenige, der so sehr damit beschäftigt ist, andere zu erziehen, dass er nie Zeit gehabt hat, an seine eigene Erziehung zu denken […] Wie schlimm aber, Ernest, ist es, neben einem Menschen zu sitzen, der sein Leben lang versucht hat, andere zu erziehen! Welch eine grausame Tortur! Was für eine entsetzliche Borniertheit, die unvermeidlich aus der fatalen Gewohnheit resultiert, anderen seine persönlichen Überzeugungen mitteilen zu wollen! Wie sehr dieser Mensch durch seine geistige Beschränktheit auffällt! Wie sehr er uns und fraglos auch sich selbst anödet mit seinen endlosen Wiederholungen und seiner krankhaften Besserwisserei! Wie sehr er jedes Anzeichen geistigen Wachstums vermissen lässt! Wie verhängnisvoll ist der Kreis, in dem er sich unablässig bewegt.“ – Oscar Wilde
Was die Menschheitsbeglücker in Wahrheit bewirken, ist ihr eigener moralischer Selbstgenuss in der angemaßten oder tatsächlichen Herrschaft über andere, aber gerade nicht die praktische Lösung der Dinge, um die es ihnen vorgeblich so selbstlos zu tun ist: „In den Augen des Denkers allerdings liegt der wahre Schaden, den das moralische Mitgefühl anrichtet, darin, dass es unser Wissen begrenzt und so verhindert, dass wir auch nur eines unserer sozialen Probleme lösen.“ (Wilde) Das Selbstopfer fürs Kollektiv erweist sich nicht nur als die wahre Selbstsucht, sondern auch als gegen die Gattung gerichtet: „Denn die Entwicklung der Gattung hängt von der Entwicklung des Individuums ab, und wo die Ausbildung der eigenen Persönlichkeit als Ideal abgedankt hat, ist das Absinken des intellektuellen Niveaus, wenn nicht gar dessen gänzliches Verschwinden die unmittelbare Folge.“ (Wilde) Und das vorgeblich so praktische und zielorientierte Tun erweist sich als in Wahrheit konfus und unpraktisch: denn es verlässt den Bannkreis des Notwendigen und Zwanghaften nicht, ja, es bestärkt dessen Macht umso mehr, je auftrumpfender und verblendeter es sich in seiner moralischen Selbstgerechtigkeit verhärtet und alle Selbstaufklärung abwehrt. Solange die Gesellschaft den Individuen als fremde äußere Macht entgegentritt, verkehrt sich die gute Intention regelmäßig in ihr Gegenteil und ist menschliches Handeln „nur blindes Tun, abhängig von äußeren Einflüssen und angetrieben von einem dunklen Impuls, von dem es selbst nichts weiß. Es ist seinem Wesen nach unvollkommen, weil es vom Zufall begrenzt wird, und unwissend über seine eigentliche Richtung, befindet es sich zu seinem Ziel stets im Widerspruch […] Jede unserer Taten speist die große Maschine des Lebens, die unsere Tugenden zu wertlosem Staub zermahlen oder aber unsere Sünden in Bausteine einer neuen Kultur verwandeln kann.“ (…) Die Misere des Sozialismus von seinen Anfängen bis heute war und ist stets zuverlässig abzulesen an seiner Verachtung aller autonomen, zweckfreien, in sich begründeten und eben darin gesellschaftlich bestimmten Kunst, weil sie die – prekäre und unvollständige – Emanzipation des Individuums von Blut, Scholle, Rasse, Kollektiv vorausträumt und ihr Ausdruck verleiht. Die Kunst, die sozialistische Bewegungen oder Regimes dann hervorbringen und fördern, eine Kunst, die „Partei ergreifen“, „Stellung beziehen“ und „gesellschaftliche Verantwortung“ dokumentieren soll, zerstört jedoch sich selbst und ihre Voraussetzungen. (…) „Kunst ist Individualismus und der Individualismus ist eine verstörende und zersetzende Kraft. Gerade darin liegt sein unermesslicher Wert. Denn was er aufzubrechen versucht, ist die Einförmigkeit des Typischen, die Sklaverei der Konvention, die Tyrannei der Gewohnheit und die Erniedrigung des Menschen auf das Niveau einer Maschine. (…) alle Künste sind amoralisch, ausgenommen die niederen Formen der sinnlichen oder belehrenden Kunst, die uns zu guten oder schlechten Taten anstiften wollen“ (…) Selbstsucht strebt immer danach, der gesamten Umwelt ein Einheitsmaß aufzuzwingen“ „Selbstlosigkeit bedeutet, andere Leute in Ruhe zu lassen, sich nicht in ihr Leben einzumischen […] Die Selbstlosigkeit weiß die unendliche Vielfalt als etwas Kostbares zu schätzen, sie akzeptiert sie, lässt sie gewähren und erfreut sich an ihr.“ (…) „Die erste Pflicht im Leben ist, so künstlich wie möglich zu sein. Die zweite Pflicht ist noch unbekannt.“(Wilde)
Ein Deutscher sei ein Mensch, der keine Lüge aussprechen könne, ohne sie tatsächlich zu glauben – Adorno
 „Nein, ihr habt nichts zu tun mit den Arbeitern. Mit Schweißgeruch. Mit Menschen in Maschinenhallen oder an Fließbändern. Mit Möbelpackern oder Heizungsmonteuren. Mit Schützenvereinen und Angelsportclubs. Mit Hauptschülern und sonntäglichen Kirchgängern. Nein, das Volk liegt euch nicht.“ Das ist die Argumentation der wahrhaften, der lafontainistisch-leninistischen Sozialdemokratie – die konsequente Steigerung von Arbeiter, Schweiß, Schützenverein und Alfred Tetzlaff immer weiter hinauf bis ins Volk hinein als dem ultimativen Gully allen deutschen Wahns. – Joachim Bruhn
Dummheit, nicht Denken, Ideologien, Moralismus, führen zum radikalen handeln. radikales Denken verhindert radikales Handeln.
„Es kommt in der Psychotherapie darauf an – mit temporärer Unterstützung – sein eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen. Wer mit einem Selbstbild lebt, für das die temporär klärende Rolle des Therapeuten eine unerträgliche Kränkung ist, der muß eben versuchen, alleine zurechtzukommen.“ – Hans Ulrich Gumbrecht

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Stupidity is demonstrated by people lacking the knowledge they could achieve

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice in an attempt to avoid upsetting fools not willing to face up to the truth

“In arguments about moral problems, relativism is the first refuge of the scoundrel.” Roger Scruton

Antisemitism is when one blames the Jews or Israel for issues, he does not blame others

Islam is less a religion and more a totalitarian society, an ideology that demands absolute obedience and tolerates no dissent, no criticism, and prohibits the thinking, knowledge and recognition. True Islam is totally different, the one who will find it will receive a very high reward.

Craziness is, when one always does the same but expects a different outcome

If a monkey thinks “I am a monkey”, then it is already a human

A man with roots should go for a pedicure

Self smugness leads to idiocy, being pissed off leads to enlightenment

If someone has something to say, he can tell it always very easily. If someone has nothing to say, he says it in a very complicated way

Addiction is, when somebody does something he wants to do, yet seeks someone who can make it so he won’t do it and doesn’t want to, either.

If the clever people always gave in, the world would be reigned by idiots. Too much “cleverness” makes you stupid.

If one only fights evil to protect life, one produces nothing good at all and such a life then becomes no longer worth living and thus requires no protection, for it is already unlived due to such a total protection. One can spend so much money on insurance, that one has nothing left to insure. Safety works in the same way.

Happy slaves are the worst enemies of freedom.

Creativity is an intelligence having fun.

If working makes you sick, fuck off, leave the work!

If Germans talk about morality, they mean money.

A man without an insight is just an anxious, aggressive, unhappy monkey.

Thinking is always trespassing.

The mob, who calls himself the people, does not discuss, just defames.

Legal is not always legitimate.

Who can not do without, lives unhappy.

So called social, culture sciences, sociology, psychology psychotherapy, psychoanalysis, are not anymore scientific, but immanent religious cult-prophets, organized as sects.

Without a strong opposition any apparent democracy atrophies to a tyranny, and as well a science , to an attitude of a religious sect.

You can recognize everything from a certain distance only, who is zealous, outraged, who sticks his nose in something, this one has lost the perspective, he recognizes anything more, he has only his imagination of the world in his head. This creates paranoia, which is called religion, and a religion as politics, even as a science.

Islamists are a real danger, therefore they will not be seen as such. Jews are not a danger, therefore they are seen as such. It is how the perception by cowards functions.

People without a sense of humor are able only to fear or to hate and become monks or terrorists.

People are not equal, each single person is unique.

Insight applies to everyone, including Muslims, Albanians, women and homosexuals.

Islam belongs to Germany, Judaism belongs to Israel.

The totalitarian Terror of consensus is ubiquitous in Germany.
There are no discussions anymore, but defamations only.
It is a culture of the mob. As it has already been.
Harmony is only if you do not communicate.

One should never go to bed with someone who has more problems than you already have.

>>Evelyn Waugh, surely the wittiest novelist of the past century, in World War II, coming out of a bunker during a German bombing of Yugoslavia, looked up at the sky raining enemy bombs and remarked, “Like everything German, vastly overdone.”<< Joseph Epstein

One has to be brave, to have a wit.

Stupid and dull belong mostly together.

Charlie Hebdo: you don´t care if such murders are comitted to Jews, we will see how “adequate” you will react when (when, not if), Islamists will begin to bombard your cities with Kasam missiles.

Christopher Hitchens: In a free society, no one has the right not to be offended.

The more someone narcissistic inflates , the more he feels insulted and provoked.

“The trouble with the world is that the stupid are cocksure and the intelligent are full of doubt.” – Bertrand Russell

 The problem with the Islamists in Europe should be solved exactly as Europe requires to the Middle East: a two-state solution, a half for muslims and the another half for not-muslims , with a common capital.

What may satire? Everything! Except be understood by the fool, because then it was not a satire.

Islamimus is Islam preaching violence.

Islam is a religion of love, and he who doubts is dead.

War is peace. Freedom is slavery. Ignorance is strength. Islam is a peaceful religion of love – George Orwell 2015

Islam is not responsible for anything, Jews are guilty of everything.

Islamists are satanists. Islamism is a religion of idiots.

People feel always terrible offended if you do not believe their lies.
Everyone is responsible for his feelings.
Psychoanalysis is nobody’s business except the psychoanalyst and his patient, and everybody else can fuck off.
“Time is the echo of an axe
Within a wood.”
― Philip Larkin, Collected Poems

If someone inflates endless his ego, as Islamists do, then he hurts his own feelings already in his morning own shit.

The seven deadly sins of modern society. Wealth without work pleasure without conscience, knowledge without character business without morality Science without humanity, worship without sacrifice Politics without principles
-Mahatma Gandhi

“Where there is only a choice between cowardice and violence, I would advise violence.”
-Mahatma Gandhi

 Why Allah does not shows himself? Because he does not want  to do anything with such assholes.
When fascism returns, he will not say, ‘I am the fascism‘. No, he will say, ‘I am the anti-fascism Ignazio Silone.
Political correctness requires a language for a poetry album.
 Psychoanalysis is frivolous, or it is not psychoanalysis.
Colorful diversity, earlier: shit.
What can not any longer be changed, can not any longer be reformed, it is no longer alive, but very dead (instead). What is dead should be, has to be buried: religion, marriage, Romanticism, etc.
Romantic sucks.
 The reality is always stronger than illusions.
 A delusion is characterized by increasing loss of reality, and can be attested to today’s leaders in Germany and the mass media. Loss of reality describes the mental state of a person who is not (any longer) be able to understand the situation in which it is located. So you are ruled by madmen and manipulated by the mass media.
Totalitarianism can only be defeated if one has the courage to call things by their right names, just as they are. Political correctness prevents it promotes totalitarianism and political cowardice and political lie.
The Extinction: Islam is like the sun, who comes too close to him, will burn itself and will flare the rest of the world with him.
Islam does not want any submission! Islam wants victory, destruction and annihilation.
The world was not created just for you.
Time needs time.
What has God with us when he freely admits the devil more and more territories?
It’s not the biggest fear when you look into an abyss, but to note that the abyss looks back at you.
I is different.
Muslim´s headscarf is less annoying than German mothers with their pushchairs.
Prostheses people – look like women and men, but they are not.
Global governance the political repair operation begins to repair before something was created.
The extremely increased, ostensibly critical, actually demonizing, German interest in Israel and Jews is perverse.
The Nonanti-Semite is by the current German law an anti-Semite who defames, discriminates, delegitimizes Israel, Jews, , but do not supports expressis verbis the aim of the Third Reich, the Holocaust, the extermination of the Jews.

Heroes of today know nothing, can not and do not want anything. They just look like heroes, that’s all.

It may be that early fathers ate their children. Today, the mothers will eat anything, fathers, children and the rest. Everything Mommy, anyway!

Germany yesterday: the will to power.
Germany today: the will to blindness.
Germany tomorrow:

German psychoanalysis? Great, like German charm, German humor and German wit.

The resistance starts with its own language other than that of the dictatorship.

Smart phones for stupid people.

A leftist can, but do not have to be stupid.

If you do not blame states, when they commit suicide with millions victims , so why to blame a co-pilot with 149 dead?

Only the purity of the means justify the end.

An extreme narcissist is a potential terrorist, and every terrorist is an extreme narcissist.
Islamization means dementia.
Copy-shop as a psychoanalytic method today.
Psychoanalysis today is merely an imitation of a putative psychoanalysis, it has never existed, an unconscious cartoon, totem mask of itselves.
The revolution devours its fathers, not its children.

Everyone deserves a second chance. A second, not a twelfth, twenty-second or one hundred second.

In Poland, American intelligence officials  have tortured their prisoners, while the Polish courts ran trials of Polish intelligence officesr who tortured Polish prisoners.

Better have any manners, than no manners at all.
Direct violence against structural violence only a rationalization of their own desire as justification for their own wild, instinctual violence. Who delegitimizes structural violence of institutions of a democratic state and legitimizes direct violence against these institutions  gives any conceivable form of violence free hand, for any violence can be morally justified. The devil is a moralist. And a perpetrator of violence. Calls for violence are illegal in Germany.
National Socialists German Worker Party (NSDAP) was left, its fight against communists and socialists was not ideological, but it was a competition among equals.
Those who are not interested in art, to whom art means nothing, those are not interested in people, to those  people mean nothing. Because art is an expression of human feelings, art is love.
Some people look in the mirror and say, „The world is terrible, the world is evil,“ and begin to pursue this evil in the world, but not in themselves, destroy, eradicate. So other people, the other humans, what they do not want to be,  to exterminate, to liquidate.
1 x 1 materialist criticism: the aim must be to make appearances in a situation in which they are legible. (…) A new barbarism is always to be feared, is not directly powered from the spirit of National Socialism, but in the guise of democratic anti-fascism of learning from history and political correctness come along. (…) Defence of the open fascism by its democratic denazification and incorporation. (…) The Second World War was a culture industry Massenevent.(..) Specialization and diversification are a contemporary manifestation of massification and uniformity. (…) 

The different pigmentation of human skin is an objective fact, not a mere invention. (…) Breed today is the self-assertion of the bourgeois individual, integrated in the barbaric collective. (Clemens Nachtmann)

„Democracy is nothing more than the rule of the stick over the people by the people for the people. (…) There are three types of despots: the despot who enslaves the body, the despot who enslaves the soul and the despot who enslaves both body and soul. The first is called Prince. The second is called the Pope. The third is called the people. (..) If you want to lead the people, you are forced to follow the mob. (…) The first duty in life is to be as artificial as possible. The second duty is still unknown. Oscar Wilde

 

A German is a person who can speak no lie, without actually believe Adorno

 
Stupidity, not thinking, ideologies, moralism, lead to radical acting. radical thinking prevents radical action.
The main reason of a psychotherapy is – with temporary support of the psychotherapist –. to take his own destiny in own hands.  Who lives with a self-image that the temporary clarifying role of the therapist is an intolerable insult, he must to try to cope with his life alone.“Hans Ulrich Gumbrecht

 

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