Kategorie-Archiv: Freiheit

Charlie Hebdo in memoriam

BlackRibbon

Charlie Hebdo: solche Morde an Juden sind euch egal, mal sehen wie”angemessen”  ihr reagiert, wenn (wenn, nicht falls) eure Städte von Islamisten mit Kasam-Raketen beschossen werden. Nicht trauern, sondern bekämpfen!

Charlie Hebdo: you don´t care if such murders are comitted to Jews, we will see how “adequate” you will react when (when, not if), Islamists will begin to bombard your cities with Kasam missiles. Don´t mourn, fight back instead!

>>Auch die französische Zeitung „Charlie Hebdo“, die am Mittwoch zum Opfer des Massakers von Paris wurde, war schon zuvor ins Visier militanter Islamisten geraten. Angesichts der massiven Proteste in der muslimischen Welt gegen Westergaard und „Jyllands-Posten“ hatte „Charlie Hebdo“ 2006 dessen Zeichnungen nachgedruckt und eine eigene Mohammed-Karikatur hinzugefügt. Kurz darauf, am 1. März 2006, druckte die Zeitung ein Manifest, in dem zwölf Intellektuelle Position gegen muslimischen Extremismus beziehen. Unterzeichner waren Rushdie selbst, die somalischstämmige Niederländerin Ayaan Hirsi Ali, die in Frankreich lebende iranische Schriftstellerin Chahla Chafiq, der französische Philosoph Bernard-Henri Lévy, der Libanese Antoine Sfeir und weitere Intellektuelle, Schriftsteller und Journalisten. Wir dokumentieren das Manifest in deutscher Übersetzung.

„Nachdem die Welt den Faschismus, den Nazismus und den Stalinismus besiegt hat, sieht sie sich einer neuen weltweiten totalitären Bedrohung gegenüber: dem Islamismus. Wir Schriftsteller, Journalisten, Intellektuellen rufen zum Widerstand gegen den religiösen Totalitarismus und zur Förderung der Freiheit, Chancengleichheit und des Laizismus für alle auf.

„Je suis Charlie“ – Tausende gehen in Paris für „Charlie Hebdo“ auf die Straße FOTO: dpa, isl lb

Die Ereignisse nach der Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen in europäischen Zeitungen zeigen die Notwendigkeit des Kampfes für die universellen Werte. Dieser Kampf kann nicht mit Waffen, sondern muss auf dem Feld der Ideen gewonnen werden. Es handelt sich nicht um ein Aufeinanderprallen der Kulturen oder einen Gegensatz von Okzident und Orient, sondern um einen weltweiten Kampf der Demokraten gegen die Theokraten.

Wie alle Totalitarismen nährt sich der Islamismus aus der Angst und der Frustration. Auf diese Gefühle setzen die Hassprediger, um mit ihren Bataillonen eine Welt der Unfreiheit und Ungleichheit zu erzwingen. Wir aber sagen laut und deutlich: Nichts, nicht einmal Verzweiflung, rechtfertigt Massenverdummung, Totalitarismus und Hass. Der Islamismus ist eine reaktionäre Ideologie. Überall, wo er sich breit macht, zerstört er Gleichheit, Freiheit und Laizismus. Wo er erfolgreich ist, führt er nur zu einer Welt des Unrechts und der Unterdrückung: der Frauen durch die Männer und aller anderen durch die Integristen (die die Welt ausschließlich religiös deuten, Anm. d.Red.).

„Charlie Hebdo“ – Die Opfer der Schießerei FOTO: ap

Wir lehnen den ,kulturellen Relativismus‘ ab, der im Namen der Achtung der Kulturen und der Traditionen hinnimmt, dass den Frauen und Männern der muslimischen Kultur das Recht auf Gleichheit, Freiheit und Laizität vorenthalten wird. Wir weigern uns, wegen der Befürchtung, die ,Islamophobie‘ zu fördern, auf den kritischen Geist zu verzichten. Dies ist ein verhängnisvolles Konzept, das die Kritik am Islam als Religion und die Stigmatisierung der Gläubigen durcheinanderbringt.

Wir plädieren für allgemeine Meinungsfreiheit, damit sich der kritische Geist auf allen Kontinenten gegen jeden Missbrauch und gegen alle Dogmen entfalten kann.

Wir richten unseren Appell an die Demokraten und freien Geister aller Länder, damit unser Jahrhundert eines der Aufklärung und nicht eines der Verdummung wird.“

Ayaan Hirsi Ali, Chahla Chafiq, Caroline Fourest, Bernard-Henri Lévy; Irshad Manji, Mehdi Mozaffari, Maryam Namazie, Taslima Nasreen; Salman Rushdie, Antoine Sfeir, Philippe Val, Ibn Warraq Aus dem Französischen von Jochen Hehn.<<

http://www.rp-online.de/politik/ausland/manifest-gegen-den-religioesen-totalitarismus-aid-1.4783474

Selber Schuld, Charlie!

Tapfer im Nirgendwo

Lust auf Bauchschmerzen und Tränen der Wut und Verzweiflung? Einfach mal in diese Sendung reinhören:


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Auf WDR5 fand nicht mal vierundzwanzig Stunden nach dem mörderischen Terroranschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo ein Tagesgespräch statt, bei dem erklärt wurde, warum wir „uns nicht wundern dürfen“, dass in Paris gemordet wurde, dass wir irgendwie selber Schuld seien am Hass und einfach mal gewisse Dinge nicht mehr kritisieren sollten. Am Ende verstieg sich die Sendung sogar darin, dass irgendwie Israel an allem Schuld sei.

All das wurde abgesegnet vom ruhigen Ton des Selbsthasses, sonor geschnurrt vom eingeladenen Experten, Hajo Funke, für den in alter rassistischer Tradition Muslime traumatisierte und schuldunfähige Unzurechnungsfähige sind, für die geringere Maßstäbe gelten sollen als für vollwertig vernünftige Menschen. Unfassbar!

Hier ein paar Höhepunkte der Sendung:

Der erste Anrufer erklärte „Wir sollten mit der Meinungsfreiheit bewusst umgehen und sie nicht überstrapazieren!“ Dann erklärte er, auch…

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Konservative sind keine Nazis / Heuchelei der Gutmenschen, lat. pietas simulata

Das Vordringen des rot-rot-grünen Top-Down-Gutmenschentum-Verordnungswesens (schwarz gibt’s ja nicht mehr) bis in die letzte Ritze der Gesellschaft, verstärkt das Abschalten des Denkens und verstärkt quasi religiöse Ritualhandlungen und Glaubenssätze, die heute als politisch gelten. Dagegen zu argumentieren wird als Häresie verteufelt und mit Mord, tatsächlich oder medial, bestraft.
Ich bin mit für absolute Meinungsfreiheit (nicht Handlungsfreieheit!). Wer sich durch eine Meinung verletzt fühlt, soll zum Arzt, am besten gleich zum Psychiater.
Das heutige erstarrte Denken soll diese kleines Beispiel illustrieren: eine Frau erzählt mir, daß sie ihren Ehemann betrogen hat, später habe sie es _ihm_ jedoch verziehen. Und sie merkt den Widerspruch in ihrem Denken und Sprechen nicht. Es wird nicht mehr diskutiert, sondern überall lautstark diffamiert. Diese Gesellschaft verblödet rapide und nachhaltig. Es gilt dagegen durch freie Meinungsäußerung Widerstand zu leisten.

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Meinungsfreiheit versus Tugendterrorismus und heuchlerische Pseudoempörung

Niemandem kommt es in den Sinn Kritiker des Christentums als pathologisch Kranke zu bezeichnen. Beim Islam ist das hingegen anders. Ihm wird in der westlichen Gutmenschengesellschaft eine Sonderstellung wie von unberührbaren heiligen Kühen zuteil. Die sogenannten Gutmenschen bedienen sich gerne der Nazi- und Rassismuskeule, um damit Andersdenkende zu verleumden und zu diskreditieren. Indem sie Andersdenkende als Kranke, Nazis und Rassisten abstempeln, ersparen sie sich eine tiefgründige Auseinandersetzung mit deren Argumenten, sie diffamieren anstatt zu diskutieren. So billig agieren diese allgegenwärtigen lautstarken EmpörungsfanatikerInnen der heutigen Zeit. Die wutentbrannten Empörungsfanatiker werden dabei tatkräftig von den ebenfalls  überwiegend rot-rot-grünen Medien unterstützt, welche die öffentliche Wahrnehmung massgeblich dominieren.

Viele Bürger getrauen sich deshalb gar nicht mehr öffentlich ihre Meinung zu äußern. Sie haben Angst damit gegen die Konventionen zu verstossen, welche mithilfe der Medien von rot-rot-grünen Empörungsfanatikern und Tugendterroristen aufgestellt wurden. Der Terror war schon immer ein Tugendterror.

http://www.dailytalk.ch/meinungsfreiheit-versus-tugendterrorismus-und-pseudoempoerung/

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bigotry
Pegida ist keine Krankheit, Pegida ist das Symptom der herrschenden rot-rot-grünen Meinungsklicke.

Die Schriftstellerin Monika Maron ist vor Weihnachten nach Dresden gefahren, um sich ein Bild von den Demonstrationen zu machen. Sie kann die Aufregung nicht verstehen und fordert Meinungsfreiheit.

Am Montag vor Weihnachten sind mein Freund und Kollege Peter Schneider und ich nach Dresden gefahren. Wir wollten selbst sehen, was es mit dem Phänomen Pegida, das Politik und Medien in diese schäumende Aufregung versetzt, auf sich hat. Es fällt mir schwer, zu diesem Thema den richtigen Ton, die richtigen Worte zu finden, weil die Diskussion so vergiftet ist, daß mir bei jedem Satz die Wut des jeweiligen Adressaten sofort im Ohr klingt. Und wie sollte da ein Dialog zwischen Pegida und der Politik aussehen? Die Pegida-Demonstranten haben ihren Protest in die Welt geschrien, die Antworten konnten sie in den Zeitungen lesen. Was wäre da noch zu sagen?

Aber woher kommt diese Wut? Nimmt man die Pegida-Anhänger beim Wort, dann halten sie es für unsere und ihre Pflicht, Kriegsflüchtlinge und politisch Verfolgte aufzunehmen, abgelehnte Asylbewerber aber abzuschieben, und sie fordern eine gesetzlich geregelte Einwanderung. Etwas anderes habe ich in den Reden auch nicht gehört, als ich am Montag in Dresden war.

Ob sie das wirklich so meinen, kann und will ich nicht beurteilen. Aus diesen Forderungen ließe sich aber weder Rassismus, noch Fremdenfeindlichkeit, schon gar nicht eine nazistische Gesinnung attestieren. Wenn ich das nur für Camouflage halte und ihnen diese Ansichten trotzdem unterstelle, habe ich jede Möglichkeit eines Dialogs ausgeschlossen. Das aber ist von Anfang an passiert.

Tartuffe

Außer Mutti alles Rassisten?

Ich habe den Eindruck, dass gerade die sich überbietende Feindseligkeit, die unverhohlene Verachtung auf Pegida wirkt wie ein Wachstumshormon. Die Feindschaft der anderen gibt ihnen ein vermisstes Gemeinschaftsgefühl. Wer so viel Feindschaft auf sich zieht, muss groß und wichtig sein. Und die Umfragen, u.a. im Auftrag der „Zeit“ erhoben, scheinen ihnen recht zu geben. Danach unterstützten 30 Prozent Pegida „voll und ganz“, 19 Prozent eher ja, 26 Prozent teilweise und nur 23 Prozent gar nicht.

Sind drei Viertel aller Deutschen Rassisten und fremdenfeindlich, weil sie fürchten, der Islam gewinne zu viel Einfluss in Deutschland und unterhöhle langsam die säkularen Grundlagen unseres alltäglichen Lebens? Fremdenfeinde, Rassisten, Islamfeinde (im Wechsel mit Islamhasser), diese Worte gehören in der Diskussion über Pegida offenbar zusammen.

„Ein Wort, und schon ist man ein Nazi“, schreibt Katharina Szabo. >>“In Zeiten der Bedrohung durch Pegida ist dieses erzliberale Rezept eines friedlichen politischen Miteinanders außer Kraft gesetzt. Gilt es den Anfängen zu wehren, ist schließlich alles erlaubt. Es wird beschimpft, gemobbt, ausgegrenzt und lächerlich gemacht. Und jedem, der auch nur ansatzweise zur Vernunft mahnt oder aber Verständnis für Positionen der Demonstranten äußert, muss flugs und ohne lange Umschweife eine finstere Absicht gepaart mit völkischer Gesinnung attestiert werden. Oder am besten gleich ein lupenreiner Nazi zu sein. Sicher ist sicher. (…) Wer wie Pegida gegen eine Islamisierung des Abendlandes demonstriert, ist ein Nazi. Zwar ist die Islamisierung des Abendlandes nichts gegen die inzwischen vollzogene Islamisierung des Morgenlandes, gegen die zu demonstrieren wohl angebrachter wäre, auch aus Sympathie zu den dort geknechteten Muslimen; allerdings behaupten die Pegida-Demonstranten ebenso von sich, den Anfängen wehren zu wollen. Da haben sie Recht, das Morgenland ist verloren, präventiv kann man sich also nur auf das Abendland konzentrieren. (…) Eine wirkliche Bedrohung der Muslime dieser Welt durch Pegida-Demonstranten ist unwahrscheinlich. Im Unterschied zu den Katholiken, gegen die auch häufig und mit vermutlich ungleich höherem Hass im Herzen demonstriert wird, sind sie bis an die Zähne bewaffnet, verfügen über Ölvorkommen, Atombomben und beste Kontakte zu Linken und Grünen. Darum geht es aber auch nicht. Der Nazijäger von heute ist schließlich nicht bescheuert und setzt sich daher auch nicht dem Risiko aus, gegen tatsächliche Bedrohungen anzukämpfen. Hätte er außerdem vor, den Geißeln der Menschheit aus Genozid, Folter, Versklavung, Kindermord, Krieg und Unterdrückung die Stirn zu bieten, böte sich gemäß politischer Weltlage derzeit ohnehin nur eine Option: der Islam. Dies wiederum würde den Nazijäger aber zum Nazi machen. Und ihn darüber hinaus neben der gesellschaftlichen Ächtung auch einer nicht abzuschätzenden Gefahr für Leib und Leben aussetzen. Bekanntlich gibt es einzelne Muslime, die keinen Spaß verstehen, wenn man sie oder ihren Gott kritisiert.“<<

>> Gabriel: jetzt müssen wir die Muslime in Schutz nehmen!

Gerade hat uns Sigmar Gabriel wissen lassen, was zu tun ist, um Anschläge gegen die Meinungsfreiheit, wie eben in Paris geschehen, zu verhindern: Wir müssenen Kampf gegen die Nazis verstärken. Mehr Anti-Pegida-Demonstrationen. Denn diese hätten schließlich gezeigt, dass sich unsere Zivilgesellschaft gegen Unfreiheit wehrt.

Halten wir fest: Die Aushöhlung des Demonstrationsrechtes, indem Bundestagsabgeordnete gemeinsam mit islamistischen und antisemitischen Organisationen wie Milli Görüs, dazu Linksradikalen und oppurtunistischen Mitläufern Menschen verleumden, die von ihrem Recht auf Versammlungsfreiheit Gebrauch machen, schützt uns vor Unfreiheit. Und das strikte Verbot der Islamkritik natürlich auch. Vor islamistischen Anschlägen sowieso. Denn wenn wir alles verbieten, was Islamisten ein Dorn im Auge sein könnte, dann gibt es auch keine Anschläge. Sondern nur noch die totale Freiheit.

Wenn noch irgendwer Zweifel daran hatte, dass unsere Eliten uns permanent eintrichtern, dass zwei und zwei fünf ist, hier ist der Beweis.
https://www.youtube.com/watch?v=jBI6bOm3yZI <<

Wolfram Weimer schreibt im Handelsblatt: >>“Pegida hält der Politik einen unangenehmen Spiegel vor, in dem ihre eigenen Tabus sichtbar werden.

Das Tabu zum Beispiel, über die Probleme mit muslimischen Minderheiten in Deutschland lieber nicht zu reden. Das Tabu, dass der moderne Islamismus für das 21. Jahrhundert eine ähnliche geopolitische Bedrohung darstellen könnte wie es der Faschismus und Kommunismus im 20. Jahrhundert gewesen ist. Das Tabu, dass massenhafte Einwanderung von Menschen muslimischen Glaubens weitreichende Folgen für Europa haben wird. Das Tabu, dass es – vom Nikolausfest im Kindergarten über das Frauenbild bis zum Moscheenbau – eine alltägliche und belastende Reibung zwischen westlicher Tradition und muslimischer Forderung gibt. Das Tabu, dass unsere Einwanderungspolitik – ob sie es will oder nicht – am Ende doch Prioritäten setzen muss. Das Tabu, dass Deutschland zwar ein weltoffenes Einwanderungsland sein sollte, aber nicht jeden Flüchtling dieser Welt einfach aufnehmen kann. Das Tabu, dass die Mehrheit der Bevölkerung tolerant und weltoffen denkt und doch die eigene Kultur nur ungern zugunsten anderer beschneiden lässt.

Indem die Politik kritische Auseinandersetzungen mit islamischer Einwanderung tabuisiert, schafft sie einen immer größer werdenden Raum des Ungesagten. Das aber ist nicht gut für die Demokratie. Die obrigkeitsstaatliche Reaktion der Politik lässt den Verdacht keimen, dass sie sich ertappt fühlt mit ihren Versäumnissen und ihren schablonenhaften Denk- und Sprechgeboten.“<<

Joachim Steinhöfel schreibt: >>Die RheinEnergie versorgt Privathaushalte und Unternehmen in Köln und der rheinischen Region mit Strom, Gas, Wasser, Wärme. Gesellschafter sind zu 20% der DAX-Konzern RWE und zu 80%, teilweise über Holdingkonstruktionen, die Stadt Köln. Die Bürger der Stadt Köln sind mithin Mehrheitseigentümer. Das Unternehmen veröffentlichte heute die folgende Pressemitteilung:

„In Absprache mit der Stadt und dem Kölner Domkapitel lässt die RheinEnergie die Anstrahlung der Kölner Brücken sowie die Illumination von Altstadt und anderen historischen Gebäuden heute Abend abgeschaltet. Damit setzt das Unternehmen ein deutliches Zeichen für die ganze Stadt.“

Anlass ist die für heute geplante „Pegida“-Demonstration in Köln. Soweit ersichtlich wurden sämtliche von dieser Bewegung angemeldeten Demonstrationen bislang genehmigt, da sie sich ohne weiteres im Rahmen der verfassungsmäßigen Grundrechte der Versammlungs- und Meinungsfreiheit bewegen.

Natürlich hat Rheinenergie die Entscheidung, den Strom in der Innenstadt teilweise abzuschalten, nicht selbständig getroffen. Derartiges wäre bei Unternehmen, deren Führungsspitze mit Erfüllungsgehilfen der politischen Entscheidungsträger besetzt zu werden pflegt, ein Novum.

Dass ein mehrheitlich den Bürgern der Stadt Köln gehörendes Versorgungsunternehmen im politischen Meinungskampf instrumentalisiert wird, um in urdemokratische, grundlegende verfassungsmässige Rechte und Freiheiten einzugreifen und sich darüber hinaus anmasst „ein deutliches Zeichen für die ganze Stadt“ zu setzen, zeigt ein Ausmaß an politischer Korruption, das selbst für Köln einmalig sein dürfte.

Was kommt als Nächstes? Betriebsprüfer des Finanzamtes konzentriert auf AfD-Mitglieder ansetzen? Zoll vermehrt Unternehmen auf Schwarzarbeit untersuchen lassen, soweit “Pegida”-Mitglieder Anteile halten?

Wenn die politisch Verantwortlichen damit davonkommen, staatliche Unternehmen oder Behörden zur Bekämpfung ihnen missliebiger politischer Bewegungen oder Parteien einzusetzen, stellt dies die Grundprinzipien unseres Gemeinwesens in Frage.

In einem Land, in dem die Bundeskanzlerin in ihrer Neujahrsansprache Putin, ISIS und “Pegida” in einem Atemzug nennt, ist der Boden für politische Korruption diesen Ausmasses bereitet.<<

>>“Alle empören sich über Pegida. Aber wer empört sich eigentlich über Islamisten“, twittert das Magazin Emma und verlinkt auf einen Artikel von Alice Schwarzer, in dem sie sich fragt, wer gegen „diese neuen Faschisten“ demonstriert. Die Empörung ist wahrhaftig groß – über Schwarzer.

Auch Alice Schwarzer lässt es sich nicht nehmen, ein Statement zur Pegida-Bewegung abzufeuern und verkündet auf ihrer Webseite: “Wer den Flüchtlingen wirklich helfen will, muss auch die Gottesstaatler bekämpfen – in Syrien wie in Deutschland. Denn vor ihnen fliehen sie. Die Flüchtlinge in Deutschland sind den Islamisten in ihren Heimatländern entkommen.”

Sie schreibt weiter, ohne den Terror des islamischen Fundamentalismus hätten wir heute kein Flüchtlingsproblem in Europa und “selbstverständlich müssen wir diese Flüchtlinge aufnehmen und ihnen beistehen! Aber: Wir müssten gleichzeitig die Ursachen des Horrors bekämpfen”. Die Mehrheit frt Muslime, die sich in Deutschland wohl fühlen, hätten verdient, dass “wir zu ihnen halten. Und auf die restlichen müssten wir offensiv zugehen”.<<

schreibt: >>Willkommen in Dunkeldeutschland

Während sich unsere Qualitätsmedien und andere couragierte Journalisten am „Völkchen“ abarbeiten, das so winzig sein soll, dass man sich wundert, wieso ihm eine solch riesige Aufmerksamkeit zuteil wird, werden unbemerkt grundlegende demokratische Standards entsorgt, natürlich nur, um der guten Sache zu dienen.

Am Montag hat der Berliner Senat ein „Zeichen gesetzt“, wie begeistert berichtet wurde und die Beleuchtung des Brandenburger Tores abgeschaltet. Damit wurde mit viel Zivilcourage am Schreibtisch eine der wichtigsten Lehren aus der Nazidiktatur entsorgt, dass der Staat und die Verfassungsorgane sich neutral zu verhalten haben.<<

  schreibt: >> Exklusiv made by FAZ: Kleiner Grundkurs in Demagogie

Im Zusammenhang mit dem Massenmord an Journalisten in Paris sollte man vielleicht mal eine Sekunde innehalten. Statt dessen werden die moralischen Denkfiguren immer grotesker, es ist kaum zu glauben. Zitat:

“In Dresden greift er nur zu Parolen und Plakaten. Aus dem Lager jener, denen der Hass zum Lebensinhalt geworden ist, rekrutieren sich aber auch jene jungen Männer und mittlerweile auch Frauen, die für die andere Seite mit der Maschinenpistole in der Hand in den „Heiligen Krieg“ in Syrien oder sonst wo ziehen.” Und das steht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. >>

Wolfgang Koydl schreibt: >>Alle im Bundestag vertretenen Parteien ­verurteilten Pegida. SPD-Justizminister Heiko Maas bezeichnete die Demonstrationen als eine «Schande für Deutschland», Bundespräsident Joachim Gauck nannte die stets gesittet auftretenden Bürgerprotestler «Brandstifter» und «Chaoten», Grünen-Chef Cem Özdemir bediente sich in den unteren Schubladen des Nazi-Vokabulars und sprach vom «weinerlichen Gesülze» einer «Mischpoche». Bei so viel Einigkeit mochten die Glaubensgemeinschaften nicht abseitsstehen. Kardinal Reinhard Marx verbot Katholiken die Teilnahme an Pegida-Aktionen, sein protestantisches Pendant, EKD-Präsident Heinrich Bedford-Strohm, sah in den Verteidigern des Abendlandes das «genaue Gegenteil von Christentum», und die Zentralräte von Juden und Muslimen warnten fast wortgleich vor der rassistischen Gefahr, auch Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer rang die Hände. «Nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik wurde der Souverän (das Volk) in einer solchen Weise von den Etablierten in Parteien, Medien und Verbänden beschimpft», schrieb die Zeitschrift Cicero.

Es schlug die grosse Stunde des Anstands, der in Deutschland beschworen wird, wenn man den Gegner moralisch diskreditieren will. So forderte alt Bundeskanzler Gerhard Schröder einen «Aufstand der Anständigen» gegen die demnach wohl unanständigen Pegida-Mit­läufer. Vizekanzler Sigmar Gabriel wiederum rümpfte gleichsam die Nase, als er sagte: «Anständige Leute laufen solchen Typen nicht hinterher.» Als dann auch noch Angela Merkel in ihrer Neujahrsansprache – mithin dem einzigen Anlass im Jahr, zu dem sie sich direkt an die Bevölkerung wendet – Pegida direkt attackierte, schienen alle Dämme gebrochen: Feuer frei auf die vermeintlichen Rassisten. Dabei ist es unerheblich, dass Pegida laut eigenem Positionspapier alle Kriegsflüchtlinge sowie politisch und religiös verfolgte Menschen aufnehmen und sie unter menschenwürdigen Bedingungen unterbringen und so rasch wie möglich in die Gesellschaft eingliedern will.<<

Emin Çölaşan schreibt: >>Muslimische Welt hat Terror erschaffen

Sözcü – Türkei. Das Attentat von Paris ist ein weiteres Beispiel dafür, zu welchen Grausamkeiten Muslime in der Lage
sind, wettert die kemalistische Tageszeitung Sözcü: „Nach dem Attentat wurden unsere Regierungsvertreter unruhig und riefen, als ob sie selbst die Täter wären: ‚In unserer Religion gibt es keinen Terror. Islam und Terror sind unvereinbar.‘ Nun mein Bruder, überall auf der Welt wird Terror von islamistischen
Organisationen ausgeübt. … Sie bombardieren, bedrohen mit Waffen, schneiden Köpfe und Arme ab, entführen und
vergewaltigen. … Wie kommt es, dass die Lotterie immer unsere Religion trifft? Weil von Muslimen eine islamische Welt erschaffen wurde, in der Kritik verboten ist, es weder Gedanken- noch Meinungsfreiheit, ja überhaupt keine Freiheiten gibt. Alles wird mit Blut, Waffen und Druck gelöst. Frauen gelten als Bürger dritter Klasse und Sklaven. … Wer eine Waffe in der Hand hat, hat die Macht. Und das alles nur, um die Regeln des Islams zu verwirklichen.“ <<
http://sozcu.com.tr/2015/yazarlar/emin-colasan/islam-ulkelerinin-zavalliligi-704254/

Ulrich Sahm schreibt: >>„Der Feind kann nicht bekämpft werden, wenn man ihn nicht einmal beim Namen nennen will.“ So der Haaretz-Kommentator Ari Schavit im israelischen Fernsehen. Europäische (wie auch israelische) Linke seien unfähig, islamischen Faschismus, der das Ziel habe, die liberale Ordnung Europas aus den Angeln zu heben, als „Faschismus“ zu bezeichnen. Das sei ein gesamt-europäisches Problem. Aus Angst, Moslems auszugrenzen, werde versucht, selbst den „Islamischen Staat“ nicht mit dem Islam in Verbindung zu bringen.

Die Unfähigkeit der Franzosen, die Attentäter der vergangenen Tage in Paris rechtzeitig auszumachen, liege an der französischen Verfassung, sagte der israelische Botschafter in Paris, Jossi Gal. Die französische Verfassung verbiete es, nach der Religionszugehörigkeit zu fragen. Der Botschafter erzählte von israelischen Geheimdienstleuten, die ihren französischen Kollegen vorschlugen, ein sogenanntes „Profiling“ einzuführen, also verdächtige Personen gemäß bestimmten Kriterien herauszufiltern.

So betrachten die Israelis Flugpassagiere als besonders verdächtig, wenn sie männliche Einzelreisende, Araber oder Moslems sind oder Stempel arabischer Länder im Pass haben. Ähnlich gehen auch die Amerikaner vor. Doch die Franzosen hätten die Israelis wegen dieses Vorschlags „hochkantig rausgeworfen“.

Ein „Pauschalverdacht“ gegen religiöse oder ethnische Gruppen widerspreche französischen Grundrechten und Vorstellungen von Freiheit und Menschenrechten. So sei es in Frankreich „verboten“, von Moslems, Islam oder Islamisten zu sprechen. Deshalb sei in der französischen Berichterstattung über die Ereignisse in der Redaktion von Charlie Hebdo, dem Mord an einer Verkehrspolizistin sowie beim Überfall auf den Supermarkt Hyper Cascher mit keinem Wort erwähnt worden, dass die Täter einen islamistischen Hintergrund hatten.

Aus amerikanischen Quellen kam der Hinweis, dass Saïd Kouachi im Jemen war und dort in einem Camp von EL Kaeda an Waffen ausgebildet worden sei. Gleichzeitig wurde bekannt, dass er und sein jüngerer Bruder Chérif auf der amerikanischen no-fly-Liste standen, dass ihm ein Flug in die USA verboten sei.

Der französische Geheimdienst habe die Augen verschlossen und Saïd Kouachi nicht nach Absitzen einer Gefängnisstrafe beschattet. Der IS-Prediger Abu Saad al-Ansari hatte in Mosul behauptet: “Wir haben mit der Operation in Frankreich begonnen, für die wir die Verantwortung übernehmen.” Und weiter: “Morgen werden es Grossbritannien, die USA und andere sein.” Diese Behauptung sollte wohl mit Vorsicht genossen werden, zumal andere Quellen einen Zusammenhang mit El Kaeda aus dem Jemen herstellen. Dennoch muss hier vermerkt werden, dass im Gazastreifen und anderswo im Nahen Osten die Attentäter auf Charlie Hebdo bejubelt wurden.

In Europa weigert man sich, einen Zusammenhang zwischen den Terroristen und jenen zu sehen, die ihnen zujubeln. Erst kürzlich hat das Europäische Gericht die EU aufgefordert, die Hamas von der europäischen Terror-Liste zu streichen. Gleichwohl bestätigen Aussagen der Attentäter und frühere Interviews mit ihnen, dass es Verbindungen zu dem Geflecht islamistischer Organisationen gab, zu IS wie zu El Kaeda.<<

Islamkritiker oder -gegner kommen nicht mehr vor, nur Hasser und Feinde. Was aber wäre ein Islamfreund? Welchen Grund hätte ich, eine Islamfreundin zu sein? Ich kann die Freundin von Muslimen sein, aber nicht Freundin dieser unaufgeklärten Religion mit politischem Anspruch, deren Hasspotenzial offenbar so groß ist, dass es gerade die ganze Welt erschüttert.

Vom Burkini bis zur Riesenmoschee

An der augenblicklichen Misere haben alle Parteien Anteil. Die einen haben bestritten, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist, als es längst eins war, weshalb wir bis heute kein Einwanderungsgesetz haben. Die anderen haben „Zwangsgermanisierung“ geschrien, als Lehrer, Eltern und Schüler einer Berliner Schule beschlossen, dass auf dem Schulhof nur noch deutsch gesprochen wird.

Alle Parteien gemeinsam haben die doppelte Staatsbürgerschaft bis ins xte Glied beschlossen, was angeblich die Integration befördern soll, vermutlich aber nur ein Akt der Wählerrekrutierung ist.

Von Burkinis, Klassenfahrten, Riesenmoscheen, Gebetsräumen in Schulen, neuerdings auch von „Wintermärkten“ und dem irren Vorschlag, islamische Lieder (?) in christlichen Kirchen zu singen, oder von der absurden Milde deutscher Gerichte gegenüber den kulturellen Eigenheiten der muslimischen Migranten, die erst für Aufregung sorgte, als eine Frankfurter Richterin einem muslimischen Mann das Recht zusprach, seine muslimische Frau zu verprügeln, will ich gar nicht erst sprechen.

Islamisierung beginnt nicht erst, wenn der Islam in Deutschland Staatsreligion geworden ist

Islamisierung beginnt nicht erst, wenn der Islam in Deutschland Staatsreligion geworden ist, sondern wenn er unsere rechtsstaatlichen und zivilisatorischen Grundsätze mit seinen religiösen Ansprüchen unterläuft. Man muß kein Anhänger von Pegida sein, um zu fordern, dass Regierung und Gesellschaft die schwer erkämpfte Säkularität verteidigen und einer Religion, der die Aufklärung noch bevorsteht, klare Grenzen zu ziehen.

Die stärksten Verbündeten wären dabei die säkularen Muslime, Menschen wie Seyran Ates, Necla Kelek, Hamed Abdel Samad, Güner Balci, die so wenig wie Christen und Atheisten wünschen, dass der Islam in Deutschland mehr Rechte und Raum beansprucht, als einer Religion in einem weitgehend säkularen Land zusteht.

Statt dessen hat die Regierung es vorgezogen, dem Druck der Islamverbände nachzugeben und die säkularen Kräfte von der Islamkonferenz auszuschließen. Warum sprechen wir überhaupt von viereinhalb Millionen Muslimen in Deutschland und akzeptieren damit den Anspruch des Islam, dass jeder, der als Muslim geboren wurde, ein Leben lang Muslim bleiben muss?

Der säkulare Staat sollte im Mittelpunkt stehen

Wissen wir, wie viele von den in Deutschland lebenden Türken, Persern und Arabern gläubige Muslime sind und wer von ihnen die Rechte, die islamische Verbände einfordern, überhaupt haben will? Die Grenze verläuft nicht zwischen Muslimen und Nichtmuslimen, sondern zwischen den Verteidigern des säkularen Staates und denen, die ihn unterlaufen wollen oder aus politischem Kalkül aufs Spiel setzen.

Es ist doch möglich, dass vielen der Dresdener Demonstranten auch solche Gedanken durch den Kopf gehen, wenn sie Herrn Mazyek wieder einmal in einer Talkshow begegnen, wo er in sultanesker Pose behauptet, der Salafismus hätte mit dem Islam nichts zu tun oder es brauche einfach noch mehr staatliche Förderung, um einen Teil der in Deutschland geborenen türkisch- und arabischstämmigen jungen Männer zum Schulbesuch zu animieren.

Der Vorwurf, die Dresdener hätten in Ermangelung von Muslimen in Sachsen überhaupt keinen Grund, sich vor der Islamisierung zu fürchten, ist in einer Zeit, da das politische Bewusstsein sich wenigstens zur Hälfte an den Medien, vor allem am Fernsehen bildet, ohnehin wohlfeil. Schließlich kannten die 12.000 Münchener Gegendemonstranten Pegida auch nur aus dem Fernsehen oder den Zeitungen.

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Pegida und das Weihnachtsfest

An diesem Montag vor Weihnachten stand auf dem Pegida-Programm das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern. Obwohl Zettel mit den Texten herumgereicht wurden, fiel der Versuch eher kläglich aus. Aber wenn danach Herr Alboga von der Ditib, die christlichen Kirchen und SPD-Funktionäre den Demonstranten Missbrauch christlicher Lieder vorwerfen, kann ich darin nur eine unbegreifliche Anmaßung sehen.

Weihnachtslieder sind nun einmal von Natur aus christlich konnotiert, aber sie gehören zu jeder deutschen Kindheit, ob christlich oder nicht. Selbst in der atheistischen DDR wurden Weihnachtslieder gesungen.

So unvollkommen der Gesang an diesem Abend war, klang er aus manchen Gruppen, die auf dem Theaterplatz versammelt waren, ganz inbrünstig. Hätten die Gegendemonstranten auf dem Postplatz sich nicht darauf beschränkt, die Pegida durch Pfeifkonzerte zu stören, sondern hätten sie textsicher und stimmkräftig bewiesen, dass sie die wirklichen Bewahrer der Kultur und christlicher Werte sind, dann hätte es ein Triumph für sie sein können.

Tradition und christliches Erbe

Aber vielleicht liegt ihnen so viel Traditionalismus und christliches Erbe ja fern. Überhaupt fällt mir auf, dass über Tradition und Heimat in der meinungsbestimmenden Öffentlichkeit vor allem dann warmherzig und verständnisvoll gesprochen wird, wenn es um fremde Traditionen und anderer Menschen Heimatländer geht, während die gleichen Begriffe, auf Deutschland bezogen, entweder ironisch benutzt werden oder dem Verdacht überholter nationaler Denkungsart oder Schlimmerem ausgesetzt sind. Warum eigentlich?

Indem ich dieses „Warum eigentlich“ schreibe, weiß ich, was die Antwort sein wird. Die deutsche Geschichte. Ja. Und trotzdem ist Deutschland Heimat, und trotzdem dürfen den Deutschen Traditionen etwas bedeuten.

Seit alle Parteien sich um den Platz in der Mitte streiten und die CDU den konservativen Teil der Bevölkerung sich selbst überlassen und die liberale Partei sich selbst zugrunde gerichtet hat, seit das Wort Normalität nur noch in Anführungszeichen benutzt werden kann, aber jede Minderheit nicht nur Akzeptanz, sondern Deutungshoheit beansprucht, seitdem war es nur eine Frage der Zeit, wann sich am verwaisten konservativen Flügel der Gesellschaft eine politische Kraft ansiedeln würde.

Die Attacken treiben Pegida Anhänger zu

Aber statt das explosive Erscheinen der AfD als Folge der eigenen Politik zu erkennen, behandeln alle Parteien den neuen Konkurrenten wie einen Aussätzigen, mit dem man besser nicht an einem Tisch sitzt, und wenn sich das nicht vermeiden lässt, in einer Talkshow zum Beispiel, fällt man wenigstens gemeinsam über ihn her, als wäre er nicht der Vertreter der eigenen abtrünnigen Wählerschaft.

Auch solche Szenen sind es, die der Pegida die Anhänger zutreiben. Bei Plasberg und Co. wird ihnen vorgeführt, mit welcher inneren Kraft und Nervenstärke die Meinungsfreiheit bezahlt werden muss, wenn man sie in Anspruch nimmt.

Und wer sich weder die Kraft und Nervenstärke, noch die rhetorischen Fähigkeiten zutraut, glaubt nicht mehr an die Meinungsfreiheit. Aber montags auf dem Theaterplatz, als einer von zehn- oder fünfzehn- oder siebzehntausend, wenn er nicht einmal selbst sprechen muss, sondern nur diese Sprüche rufen: Wir sind das Volk! und Lügenpresse, Lügenpresse! und selbst wenn eine so windige Gestalt wie Lutz Bachmann für ihn spricht, kann er endlich seinen Unmut lauthals kundtun.

Sie preisen die offene Gesellschaft und verweigern die offene Diskussion

An diesem Montag vor Weihnachten, als ich in Dresden war, fiel mir auf, dass im Gegensatz zu den Fernsehbildern und Zeitungsberichten über frühere Pegida-Demonstrationen sehr viele junge Männer den Platz bevölkerten. Vielleicht lag es ja daran, dass die Mütter und Großmütter mit den Weihnachtsvorbereitungen beschäftigt waren.

Vielleicht aber führt die reflexhafte Unterstellung, es handele sich bei Pegida nur um eine Ansammlung von Rassisten und fremdenfeindlichen Subjekten, Nazis eben, die es unter den Demonstranten zwar auch gibt, aber nicht in der Mehrzahl, vielleicht führen gerade diese Abwehrkanonaden dazu, dass die Menschen, die keine Rassisten sind, schon gar keine Nazis, sich solchem Verdacht nicht länger aussetzen wollen und statt ihrer dann andere, wirkliche Rassisten und Fremdenfeinde auf dem Platz demonstrieren.

Bei der Heimfahrt, auf der Ausfallstraße in Richtung Berlin fielen uns die vielen Autos mit Berliner und Brandenburger Kennzeichen auf, und an der Tankstelle sahen wir sie dann, die Nazis mit Glatzen und Thor-Steinar-Jacken. Die waren also auch da. Denen und ihren weniger auffälligen Geistesbrüdern keinen Platz und keine Stimme zu geben, ist die einzige richtige Antwort.

Mit allen anderen aber müssen sie reden. Sie müssen wieder lernen, andere Meinungen zu ertragen, ohne in ihren Vertretern nur Feinde und Abschaum zu sehen. Sie preisen die offene Gesellschaft und verweigern die offene Diskussion. Pegida ist nicht die Krankheit, Pegida ist nur ein Symptom.

 https://buergerstimme.com/Design2/2015/03/der-deutsche-gutmensch-und-seine-misere/

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Remember: Do X! Don´t do Y!

Protect innocent, respect life, defend art, preserve creativity!

What´s Left? Antisemitism!

http://www.jsbielicki.com/jsb-79.htm

DJ Psycho Diver Sant – too small to fail
Tonttu Korvatunturilta Kuunsilta JSB
Tip tap tip tap tipetipe tip tap heija!
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They want 1984, we want 1776

They are on the run, we are on the march!
I think for food

molon labe

Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Dummheit äußert sich heute als empörter Moralismus.

Werte ohne Einfühlungsvermögen sind nichts wert.

Manche Menschen fühlen physischen Schmerz, wenn sie ihre gewohnten Vorstellungen zugunsten der Realität korrigieren sollen, sie wenden ihre gesamte Intelligenz mit Unterstützung ihrer Agressivität auf, um die Realität nicht zu erkennen und ihr Selbstbild unverändert beizubehalten.

Immer mehr fühlen, immer weniger denken – Der Mensch unterscheidet sich vom Tier nicht durch Gefühle, denn Säugetiere haben die gleichen Gefühle, wie der Mensch: Trauer, Angst, Wut, Liebe, sondern durch sein Denken. Wenn er denkt, falls er denkt.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

Wer “ich will frei sein” sagt, und es sagen viele, der ist ein Idiot. Denn das höchste was der Mensch als Freiheit haben kann, ist die Freiheit, seine Pflicht frei zu wählen.

“Im Streit um moralische Probleme, ist der Relativismus die erste Zuflucht der Schurken.“ Roger Scruton

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

Der Nicht-Antisemit ist ein Antisemit, der nach der derzeitigen deutschen Rechtsprechung, Israel, Juden diffamiert, diskriminiert, delegitimiert, jedoch nicht expressis verbis das Ziel der dritten Reichs, den Holocaust, die Judenvernichtung, befürwortet.

Aus Deutschland erreicht mich „tiefe Sorge um den Friedensprozess“. Vorsicht: Wo ist es im Nahen und Mittleren Osten derzeit so friedlich und vergleichsweise gewaltarm wie in Israel? Wo leben Araber derzeit sicherer als in Israel? Wo haben sie besseren Zugang zu Bildung, Arbeit, Konsum und medizinischer Versorgung? – Götz Aly

Islam ist weniger eine Religion und mehr eine totalitäre Gesellschaftsordnung, eine Ideologie, die absoluten Gehorsam verlangt und keinen Widerspruch, keinerlei Kritik duldet und das Denken und Erkenntnis verbietet. Der wahre Islam ist ganz anders, wer ihn findet wird eine hohe Belohnung erhalten.

Wahnsinn bedeute, immer wieder das gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten.

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren.

Irritationen verhelfen zu weiteren Erkenntnissen, Selbstzufriedenheit führt zur Verblödung,

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch.

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen.

Wenn jemand etwas zu sagen hat, der kann es immer sehr einfach sagen. Wenn jemand nichts zu sagen hat, der sagt es dann sehr kompliziert.

Sucht ist, wenn jemand etwas macht, was er machen will und sucht jemand, der es macht, daß er es nicht macht und es nicht machen will.

Sollen die Klugen immer nachgeben, dann wird die Welt von Dummen regiert. Zu viel „Klugheit“ macht dumm.

Wenn man nur das Schlechte bekämpft, um das Leben zu schützen, bringt man gar nichts Gutes hervor und ein solches Leben ist dann nicht mehr lebenswert und braucht nicht beschützt zu werden, denn es ist dann durch ein solches totales Beschützen sowieso schon tot. Man kann so viel Geld für Versicherungen ausgeben, daß man gar nichts mehr zum Versichern hat. Mit Sicherheit ist es eben so.

Zufriedene Sklaven sind die schlimmsten Feinde der Freiheit.

Kreativität ist eine Intelligenz, die Spaß hat.

Wen die Arbeit krank macht, der soll kündigen!

Wenn Deutsche über Moral reden, meinen sie das Geld.

Ein Mensch ohne Erkenntnis ist dann  lediglich ein ängstlicher, aggressiver, unglücklicher Affe.

Denken ist immer grenzüberschreitend.

Der Mob, der sich das Volk nennt, diskutiert nicht, sondern diffamiert.

Legal ist nicht immer legitim.

Wer nicht verzichten kann, lebt unglücklich.

Sogenannte Sozial-, Kultur-, Geisteswissenschaften, Soziologie, Psychologie, Psychotherapie, Psychoanalyse, sind keine Wissenschaften mehr, sondern immanent religiöse Kultpropheten, organisiert wie Sekten. Es sind Sozio-, Pädago- und Psychokratien, die Erkenntnis nicht fördern, sondern verhindern.

Ohne eine starke Opposition atrophiert jede scheinbare Demokratie zur Tyrannei, und ebenso eine Wissenschaft, zur Gesinnung einer Sekte.

Man kann alles nur aus gewisser Distanz erkennen, wer sich ereifert, empört, wer mit seiner Nase an etwas klebt, der hat die Perspektive verloren, der erkennt nichts mehr, der hat nur noch seine Phantasie von der Welt im Kopf. So entsteht Paranoia, die sich Religion, und Religion als Politik, sogar als Wissenschaft nennt.

Islamisten sind eine Gefahr, deswegen werden sie als solche nicht gesehen. Juden sind keine Gefahr, deswegen werden sie als solche gesehen. So funktioniert die Wahrnehmung von  Feiglingen.

Humorlose Menschen könner nur fürchten oder hassen und werden Mönche oder Terroristen.

Menschen sind nicht gleich, jeder einzelne Mensch ist ein Unikat.

Erkenntnis gilt für alle, auch für Muslime, Albaner, Frauen und Homosexuelle.

Islam gehört zu Deutschland, Judentum gehört zu Israel.

Der Konsensterror (Totalitarismus) ist in Deutschland allgegenwärtig.

Es wird nicht mehr diskutiert, sondern nur noch diffamiert.

Es ist eine Kultur des Mobs. Wie es bereits gewesen ist.

Harmonie ist nur, wenn man nicht kommuniziert.

Man soll niemals mit jemand ins Bett gehen, der mehr Probleme hat, als man selbst.

>>Evelyn Waugh, sicherlich der witzigste Erzähler des vergangenen Jahrhunderts, im Zweiten Weltkrieg, herauskommend aus einem Bunker während einer deutschen Bombardierung Jugoslawiens, blickte zum Himmel, von dem es feindliche Bomben regnete und bemerkte: “Wie alles Deutsche, stark übertrieben.“<< Joseph Epstein

Man muß Mut haben, um witzig zu sein.

Dumm und blöd geht meistens zusammen.

Charlie Hebdo: solche Morde an Juden sind euch egal, mal sehen wie”angemessen”  ihr reagiert, wenn (wenn, nicht falls) eure Städte von Islamisten mit Kasam-Raketen beschossen werden.

Christopher Hitchens großartig: „In einer freien Gesellschaft hat niemand das Recht, nicht beleidigt zu werden.“

Je mehr sich jemand narzisstisch aufbläht, desto mehr fühlt er sich beleidigt und provoziert.

“Das Problem mit der Welt ist, daß die Dummen felsenfest überzeugt sind und die Klugen voller Zweifel.” – Bertrand Russel

Das Problem mit den Islamisten in Europa soll man genauso lösen, wie es Europa für den Nahen Osten verlangt: jeweils eine Zweistaatenlösung, die Hälfte für Muslime, die andere Hälfte für Nicht-Muslime, mit einer gemeinsamen Hauptstadt.

Was darf Satire? Alles! Nur nicht vom Dummkopf verstanden werden, weil es dann keine Satire war.

Islamimus ist Islam, der Gewalt predigt.

Islam ist eine Religion der Liebe,und wer es anzweifelt, ist tot.

Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke. Der Islam ist die friedliche Religion der Liebe George Orwell 2015

Islam ist verantwortlich für gar nichts, Juden sind schuld an allem.

Islamisten sind Satanisten. Islamismus ist eine Religion von Idioten.

Leute fühlen sich immer furchtbar beleidigt, wenn man ihre Lügen nicht glaubt.

Jeder ist selbst verantwortlich für seine Gefühle.

Die Psychoanalyse geht niemanden außer den Psychoanalytiker und seinen Patienten etwas an, und alle anderen sollen sich verpissen.

“Zeit ist das Echo einer Axt
im Wald.
Philip Larkin, Gesammelte Gedichte

Wenn jemand wie Islamisten sein Ego endlos aufbläht, dann verletzt er seine eigenen Gefühle schon morgens beim Scheißen.

„Die sieben Todsünden der modernen Gesellschaft: Reichtum ohne Arbeit Genuß ohne Gewissen Wissen ohne Charakter Geschäft ohne Moral Wissenschaft ohne Menschlichkeit Religion ohne Opfer Politik ohne Prinzipien.“
―Mahatma Gandhi

„Wo man nur die Wahl hat zwischen Feigheit und Gewalt, würde ich zur Gewalt raten.“
―Mahatma Gandhi

Warum zeigt sich Allah nicht? Weil er mit solchen Arschlöchern nichts zu tun haben will.

„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus’. Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus’.”  – Ignazio Silone

Politische Korrektheit verlangt eine Sprache für ein Poesiealbum.

Psychoanalyse ist frivol, oder es ist keine Psychoanalyse.

Bunte Vielfalt, früher: Scheiße

Was der Mensch nicht mehr verändern, nicht mehr reformieren kann, ist nicht mehr lebendig, sondern sehr tot. Was tot ist, das soll man, das muß man begraben: Religion, Ehe, Romantizismus, etc.

Romantik ist scheiße.

Die Realität ist immer stärker als Illusionen.

Deutschland gestern: der Wille zur Macht.
Deutschland heute: der Wille zur Verblendung.
Deutschland morgen: 德國

Deutsche Psychoanalyse? Großartig, wie deutscher Charme, deutscher Humor und deutscher Esprit.

Der Widerstand fängt mit einer eigenen, anderen Sprache als die der Diktatur.

Smart phones for stupid people.

Ein Linker kann, muß aber nicht dumm sein.

Wenn man ganzen Staaten nicht übel nimmt, wenn sie mit Millionen Opfern Selbstmord begehen, warum dann einem Co-Piloten mit 149 Toten?

Nur die Reinheit der Mittel heiligt den Zweck.

Ein extremer Narzißt ist ein potentieller Terrorist, und jeder Terrorist ist ein extremer Narzißt.

Islamisierung bedeutet Verblödung.

…der hiesige Autoritarismus (ist) einer ohne Autorität und der hiesige Konventionalismus einer ohne Konventionen. Schon bei den Nazis war nicht das Wort des Führers Befehl, sondern sein Wille, den der kongeniale Volksgenosse erahnte. Nie hätte der Nationalsozialismus funktioniert, hätte den Deutschen jede ihrer Missetaten bei Strafandrohung befohlen werden müssen. Anders, als es das Wort vom “Befehlsnotstand”, von der “Gleichschaltung” oder vom “Führer” selber glauben machen will, herrschte das NS-System durch Gehorsam ohne Befehl. (W. Pohrt, Der Weg zur inneren Einheit)

Der faschistische Sozialpakt existiert im bundesdeutschen Postfaschismus weiter als eine im Resultat aufgehobene Voraussetzung, die unmittelbar keine Spur ihrer gewaltförmigen Durchsetzung mehr an sich trägt: umso besser kann diese Tatsache verleugnet und der Nationalsozialismus als das Verbrechen einiger Irrer, als “Unrechtsstaat”, als “das Schlimmste, das Menschen einander je angetan haben” exorziert werden. Diese Lebenslüge der BRD ist das Fundament aller demokratischen “Vergangenheitsbewältigung”, jenes kollektiven Beschweigens des Nationalsozialismus, das durchaus auch die Form enervierender Redseligkeit annehmen kann. Weil das postfaschistische Deutschland in institutioneller wie personeller Hinsicht in Kontinuität zu seinem Vorgänger steht, muß ausnahmslos jeder Versuch einer Vergangenheitsbewältigung innerhalb des sich weiterschleppenden Systems zur symbolischen Distanzierung, zum substanzlosen Gestus geraten. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich die Deutschen einen schier unerschöpflichen Vorrat an größeren und kleineren Entlastungslügen angelegt, aus dem sie sich je nach Gelegenheit und Bedarf bedienen. Danach war das nationalsozialistische System wahlweise das Werk von Hitler höchstpersönlich, einer kleinen Verbrecherclique und ein paar Helfershelfern oder des Monopolkapitals und seiner Schergen. Otto Normalvergaser jedenfalls hat “von alledem nichts gewußt”, war “im Grunde auch dagegen” oder “konnte gar nicht anders handeln”, weil “Befehlsnotstand” herrschte und man im Falle des Zuwiderhandelns sofort “ins KZ gekommen” wäre. ” (…) “Heute haben die Verbreitung des Gerüchts und die Verbreitung der Neidbeißerei neue, technische Möglichkeiten. Sie können sich über das Internet und diverse Subnetzwerke und Blogs rasend verbreiten und auch auf die Politik einen Druck erzeugen, sich ihnen zu beugen. Die gesellschaftliche Mobilmachung wirkt so wieder auf die Politik zurück. Sie muss sich den entsprechenden Stimmungen beugen, weil sonst die Wiederwahl gefährdet würde. Die Devise »Ich bin ihr Führer, also muss ich ihnen folgen«, bleibt auch im zerfallenen Postnazismus das prinzipienlose Grundprinzip von Herrschaft.” (…) Spezialisierung und Diversifikation sind die zeitgemäße Erscheinungsform von Vermassung und Uniformität. (…) 1 x 1 materialistischer Kritik: es  muss darum gehen, Erscheinungen in eine Konstellation zu bringen, in der sie lesbar werden. (…) Je antirassistischer und weltoffener sich die Deutschen aufführen, desto mehr ähneln sie wieder einer gegen ihre Todfeinde verschworenen Horde, die nicht mehr auf Exklusivität pocht, sondern die Anforderungen zum Mitmachen wieder flexibilisiert hat und sich ihr Jagdrevier mit anderen teilt, sofern sie sich bewähren. Und weil gerade die Entfernung vom Nazismus die Nähe zu ihm verbürgt, waren und sind das diejenigen, die in Personensache am wenigstens mit Nazifaschistischem in Verbindung zu bringen sind, die Linksradikalen, die Linksliberalen, die Linken, die Antifaschisten, die entschiedensten Schrittmacher dafür, dass der anfangs noch gar nicht wirklich übergreifende postnazistische Fundamentalkonsens tatsächlich totalisiert und auf die Höhe der Zeit gebracht werden konnte. Die Nazis und die Rechten hingegen waren für diesen Vorgang nur von unterordnetem Belang. Sie standen immer schon für eine in ihrer konkreten Ausprägung gestrige Gesellschaftsformation und deshalb ging von ihnen auch nie eine ernsthafte Gefahr eines neuen Faschismus aus. Diese Totalisierung der Gemeinschaft der Demokraten, die hauptsächlich die Linke mit herbeigeführt hat, ist allerdings identisch und das zeigt sich heute mit ihrem Zerfall. Dieser wiederum ist im Selbstwiderspruch der postnazistischen Vergesellschaftung angelegt, in der der bereits erwähnte nazistische Kurzschluss von Staaten Subjekt im Modus permanenter Mobilmachung in den politökonomischen Formen im Doppelsinne aufgehoben ist. Seiner Substanz nach anerkannt und aufbewahrt, wie vorerst suspendiert und seiner Verlaufsform nachgezügelt. Also statt den Blockwarten gab es Aktenzeichen XY, da durfte sich jeder dann auch telefonisch dran beteiligen, aber richtige Jagdszenen gab es in der alten Bundesrepublik nicht oder nur in Ausnahmefällen. Taxiert selbst zu Zeiten der Prosperität jeder insgeheim seinen Erwerb als verkappte Arbeitslosenunterstützung, so mobilisiert die Krise der postnazistischen Vergesellschaftung erst Recht die Sehnsucht nach der alten Staatsunmittelbarkeit. Johannes Agnoli schrieb dazu schon in der Transformation der Demokratie 1966: „Der präfaschistisch liberale Ruf nach dem starken Staat wiederholt sich postfaschistisch neoliberal“. Und damit gerät das ganze System des autoritären Etatismus und geraten letzten Endes die politökonomischen Vermittlungen als solche wieder ins Visier des Volkszorns und es war wiederum die Linke, die noch zu Zeiten, wo keine Krise in Sicht war, im sinistren Tram nach Liquidation der Vermittlungen die Zunge gelöst und ihm neue fantasievolle und kreative, wie es so schön heißt, Äußerungsformen zur Verfügung gestellt hat. Sie war das Laboratorium, in dem die allgemeine Mobilmachung eingeübt und jener darauf zugeschnittenen neue und zugleich sehr alte Sozialcharakter herangebildet wurde, indem sich mittlerweile eine Mehrheit spontan wieder erkennt. Derjenige Sozialcharakter, der nach dem Motto „Ich leide, also bin ich“ sich einerseits unter Berufung auf die höchst unverwechselbare Diskriminierung, die ihm angeblich wiederfährt, zur kleinsten existierenden Minderheit erklärt, sich gleichsam nach dem Muster verfolgter und in ihrer Kultur bedrohter Völker begreift und andererseits als Gegensouverän seine private, warnhafte Feinderklärung allen anderen oktroyieren möchte und diesem Zweck entweder vorhandene gesellschaftliche Organisationen zu Rackets umfunktioniert, neue Rackets gründet oder andere Rackets mit ins Boot holt. Der einstige demokratische Fundamentalkonsens wird dadurch einerseits ins einzelne Subjekt zurückverlagert und andererseits vermittlungslos verallgemeinert. Aus der formell kollektiven Feinderklärung der Mitte gegen die Extreme, das war der Normalfall in der Bundesrepublik bis weit in die 80er Jahre, Terroristenhasse, einige werden sich noch daran erinnern. Aus dieser kollektiven Feinderklärung der gesellschaftlichen Mitte gegen die Extreme wird also die pluralisierte Feinderklärung alle gegen alle, die getrennt vereint sich zusammenrotten und auf diese Weise zerfällt die Gemeinschaft der wehrhaften Demokraten und reorganisiert sich zugleich hin zu zerfallen. Ein Zitat von Wolfgang Port in einem anderen Zusammenhang macht es sehr schön deutlich: „Wie durch höhere Gewalt sondern sich die Langen von den Kurzen, die Weiblichen von den Männlichen, die Alten von den Jungen, die Dicken von den Dünnen ab“ und das Resultat ist eine Segregation und Ghettoisierung durch welche die Metropolen, einem riesigen Freiluftgefängnis mit seinen Unterabteilungen für Männer und Frauen, Jugendliche, Kranke, Alte, Port schreibt etc., man könnte noch Schwule und Lesben und Migranten und was weiß ich noch alles ergänzen, Protestanten, Katholiken, Ossis, Wessis, immer ähnlicher werden. Neu ist, dass dieses Freiluftgefängnis als eine kulturelle Einrichtung und seine Insassen als Kulturbotschafter begriffen werden und es ist diese nahezu flächendeckende Selbstkulturalisierung der gesellschaftlichen Mehrheit und der einzelnen Individuen in ihr, die in der Postmoderne ihr bewusstloses Selbstbewusstsein und ihre Legitimation erfährt und im antirassistischen PC-Sprech sich ihren Ehrenkodex schafft, ihre Omertà, die sich an ihresgleichen und die verbliebenen Kritiker draußen richtet, Islamophobie ist ihr derzeit aktuellstes Schlagwort. Dieser Vorgang, diese Selbstkulturalisierung der gesellschaftlichen Mitte und ihr Zerfall ist also die Bedingung der neuen Haltung Ausländern und Migranten gegenüber, an denen die Deutschen projektiv ihre ersehnte Regression auf den Stamm illustrieren. Was ihnen umso leichter gelingt, als manch ihrer Repräsentanten und Lobbyisten sich anschicken, genau dem Bilde zu gleichen, das die Deutschen sich seit jeher von ihnen machten und wofür sie von ihnen jetzt nach kollektiv und offiziell ins Herz geschlossen werden. Der mittlerweile zur Dauereinrichtung erklärte Karneval der Kulturen ist nichts anderes als ein Zerfallsprodukt der postfaschistischen Demokratie, mehr noch, er ist diese Gemeinschaft in einer zugleich flexibilisierten und pluralisierten und kollektivierten Gestalt. In dieser Völkerfamilie, die die Deutschen gerne auf der ganzen Welt hätten, wären da nicht Israel und die USA als Störenfriede und die sie aus Mangel an Realisierungschancen deshalb erstmal bei sich zuhause einrichten, geht es dabei zu, wie in jeder guten Familie: Die einzelnen Mitglieder sind einander spinnefeind und die Widersprüche und Konflikte, die daraus resultieren, gehören auch voll und ganz dieser Vergesellschaftung an, sind von ihr konstituiert und dazu gehört ein fein dosiertes Spiel mit Fremdheit und Nähe, das von allen Beteiligten auch weiterhin gepflegt wird, weil damit ein moralisches Plus bei der Gefolgschaft eingefahren werden kann. (…) Der zweite Weltkrieg war ein kulturindustrielles Massenevent. (…) Eine neue Barbarei sei stets zu befürchten, wird sich nicht aus dem Geist Nationalsozialismus unmittelbar speisen, sondern im Gewande von demokratischem Antifaschismus von Lernen aus der Geschichte und political correctness daher kommen.(…) Abwehr des offenen Faschismus durch dessen demokratische Entnazifizierung und Eingemeindung. (…) Je antirassistischer und weltoffener sich die Deutschen aufführen, desto mehr ähneln sie wieder einer gegen ihre Todfeinde verschworenen Horde, die nicht mehr auf Exklusivität pocht, sondern die Anforderungen zum Mitmachen wieder flexibilisiert hat und sich ihr Jagdrevier mit anderen teilt, sofern sie sich bewähren. (…) Die postnazistische Demokratie hat  die nationalsozialistische Mobilmachung des „gesunden Volksempfindens“ zwar nicht abgeschafft, sondern nur sistiert – sie hat es aber andererseits auch in die Latenz abgedrängt und damit gebremst, indem sie es in die mediatisierende Form des bürgerlichen Repräsentationsprinzips zwängte.  (…) „Rassismus“ ist ein ideologisches Stichwort eines anti-rassistischen Rackets, das jeden Realitätsbezugs entbehrt, das seine Mitglieder vielmehr nur als Ausweis von Gesinnungsfestigkeit und Ehrbarkeit vor sich hertragen und das ihnen als probates Mittel dient, um nach Willkür und freiem Ermessen festzulegen, wer gerade als „Rassist“ zu gelten hat. Und dieses „anti-rassistische“ Racket, das sind heutzutage fast alle: längst ist die Gegnerschaft zum Rassismus keine Domäne der Linken mehr, sondern offizielle Staatsraison und common sense aller Ehrbaren und Wohlmeinenden, und das ist die erdrückende Mehrheit.  (…) Von der moralisierenden Aufdringlichkeit und der enervierenden Verlogenheit einmal abgesehen, ist die Ehrfurcht, die „anderen Kulturen“ entgegengebracht wird und die Unterwürfigkeit, mit der ihre Träger geradezu als Heilsbringer verehrt werden, keine Gegenposition zum Rassismus, sondern dessen logische wie historische Voraussetzung, die im Rassismus und allen naturalisierenden Ideologien als ein Moment überlebt: deren Grundmuster ist die projektive Bekämpfung dessen, was man selbst gern möchte, aber nicht erreichen kann, und deshalb gehört zur Diskriminierung der Neger wegen ihrer „Faulheit“ die Bewunderung für den „Rhythmus, den sie im Blut haben“ und die Achtung vor ihrer „sagenhaften Potenz“; somit ist der „Anti-Rassismus“ nichts weiter als die notwendige Kehrseite des Rassismus selbst, die sich von diesem abgespalten hat und gegen ihre eigene Grundlage wendet. Historisch jedenfalls geht die Wertschätzung fremder Kulturen ihrer späteren, „rassisch“ legitimierten Abqualifizierung voran und sie ist auch logisch deren Voraussetzung: Christoph Columbus etwa beschreibt in seinen Tagebüchern die Eingeborenen, die er 1492 auf den Bahamas, Cuba und schliesslich Haiti angetroffen hat, folgendermaßen: sie sind „ängstlich und feige“, „sehr sanftmütig und kennen das Böse nicht, sie können sich nicht gegenseitig umbringen“, „sie begehren die Güter anderer nicht,“ und er resümiert: „Ich glaube nicht, dass es auf dieser Welt bessere Menschen oder ein besseres Land gibt.“ (7)  (…) Protestantische Innerlichkeit: gemäß der Devise, dass vor der schlechten Tat der schlechte Gedanke und das schlechte Wort kommen, die man demzufolge austreiben muss, damit alles besser wird. (…) So kommt es, dass es heute der Anti-Rassismus ist, der, unter dem Vorwand, heldenhaft gegen einen in Wahrheit nicht existenten „Rassismus“ zu kämpfen, Respekt und Toleranz noch für die rückständigsten und unmenschlichsten Sitten und Gebräuche einfordert und damit selbst als Protagonist und Fürsprecher einer Verrassung der restbürgerlichen Gesellschaft fungiert.  (..) Die unterschiedliche Pigmentierung der menschlichen Haut ist eine objektive Gegebenheit, keine bloße Erfindung. (…) Rasse heute ist die Selbstbehauptung des bürgerlichen Individuums, integriert im barbarischen Kollektiv. (…) Der nervige Sozialcharakter des Gutmenschen ist offenbar eine fast zeitlose Erscheinung und in den verschiedensten Lebensbereichen anzutreffen, die Wahrscheinlichkeit, ihm in fortschrittlichen sogenannten „politischen Zusammenhängen“ zu begegnen, ist besonders hoch: werden doch hier traditionell die altruistischen Tugenden – das Mitgefühl, die Solidarität, Selbstlosigkeit etc. – besonders hoch angeschrieben und deshalb sind sie das geeignete Betätigungsfeld für Sozialcharaktere, die sich als Ersatz für ihr eigenes ungelebtes Leben vorzugsweise mit dem Leiden anderer als Fetisch verbinden. (…) Es sind aber gerade die höchsten Tugenden, die die niedersten Instinkte decken, wie schon Marx wusste: „Bis jetzt hat der Mensch sein Mitgefühl noch kaum ausgeprägt. Er empfindet es bloß mit dem Leiden, und dies ist gewiss nicht die höchste Form des Mitgefühls. Jedes Mitgefühl ist edel, aber das Mitgefühl mit dem Leiden ist die am wenigsten edle Form. Es ist mit Egoismus gemischt. Es neigt zum Morbiden […] Außerdem ist das Mitgefühl seltsam beschränkt […] Jeder kann für die Leiden eines Freundes Mitgefühl empfinden, aber es erfordert […] das Wesen eines wahren Individualisten, um auch am Erfolg eines Freundes teilhaben zu können. (…) Und da jeder demonstrative Altruismus nicht nur einen kleinlichen Egoismus bemäntelt, sondern auch mit dem Anspruch des Idealisten einhergeht, erzieherisch auf das Objekt seiner Zuwendung einzuwirken, ist er die adäquate Ideologie von Rackets, und auch das ist Wilde nicht entgangen: Barmherzigkeit, so schreibt er, sei die „lächerlich unzulängliche Art der teilweisen Rückerstattung oder ein sentimentales Almosen, gewöhnlich verknüpft mit dem skandalösen Versuch des rührseligen Spenders, auf (das) Privatleben (der Armen) Einfluss zu nehmen. (…) Im totalisierten Zugriff auf die ihr Unterworfenen ist die sozialistische Bewegung bis auf den heutigen Tag ebenfalls als ein Racket des Tugendterrors anzusprechen, betrachtet sie es doch als ihre Aufgabe, das Proletariat oder das gerade angesagte Subjekt seiner „wahren Bestimmung“ zuzuführen und d.h. es im Sinne der von ihm zu realisierenden Ideale zu erziehen – und das bedeutet stets noch: ihm die Untugenden und Laster auszutreiben, die der Vorhut als Male der individualistischen Bürgerwelt erscheinen: etwa Alkoholabusus, Faulenzerei, „zerrüttete“, „unsittliche“ Verhältnisse zwischen den Geschlechtern etc. Und um dieser Aufgabe gerecht zu werden, müssen die selbsternannten Vertreter der Klasse die von ihnen verfochtenen Tugenden in eigener Person glaubwürdig verkörpern und deshalb in einer noch rigideren Weise als der gemeine Bürger sich als Subjekte zurichten, d.h. ihre Individualität dem Allgemeinen (dem Kollektiv, der Klasse, dem Frieden etc.) opfern, um totale Identität mit ihm zu erlangen. Wenn Identität letzten Endes den Tod bedeutet, dann hat die Bemühung um sie vorzeitige Erstarrung und prämortale Leblosigkeit zur Folge – von daher die bis in die Gegenwart zu beobachtenden verhockten, verkniffenen und lauernden Mienen aller professionellen Menschheitsbeglücker, ihre rigide Zwangsmoral und durchgängige Humorresistenz, die immergleichen offiziösen Phrasen, die sie dreschen, die tödliche Langeweile, die von ihnen und ihrem penetranten Sendungsbewusstsein ausgeht, und ihr chronisches Beleidigtsein, wenn sie beim Gegenüber auch nur den Hauch eines Zweifels an ihrer aufgetragenen Gutartigkeit zu erspüren glauben. Und zu alldem glauben diese Leute sich auch noch ermächtigt, diese ihre trostlose Existenz zur verbindlichen Richtschnur für alle anderen zu erklären.“ – Clemens Nachtmann

„Die rebellische Haltung, vor einem Jahrzehnt noch das Privileg von Einzelgängern, ist heute Ausdruck des Konformismus. Man will dazugehören, nicht als Schlappschwanz gelten“ – Horkheimer

“Die Demokratie ist nichts weiter als die Herrschaft des Knüppels über das Volk durch das Volk für das Volk. (…) Es gibt drei Arten von Despoten: den Despoten, der den Leib knechtet, den Despoten, der die Seele knechtet und den Despoten, der Leib und Seele zugleich knechtet. Der erste heißt Fürst. Der zweite heißt Papst. Der dritte heißt das Volk. (..) Wer das Volk führen will, ist gezwungen, dem Pöbel zu folgen” (…) „Man hört immer wieder, der Schulmeister sterbe aus. Ich wünschte beileibe, dem wäre so. Aber der Menschentypus, von dem er nur ein und gewiss noch der harmloseste Vertreter ist, scheint mir wahrhaftig unser Leben zu beherrschen; und wie auf ethischem Gebiet der Philanthrop die größte Plage ist, so ist es im Bereich des Geistes derjenige, der so sehr damit beschäftigt ist, andere zu erziehen, dass er nie Zeit gehabt hat, an seine eigene Erziehung zu denken […] Wie schlimm aber, Ernest, ist es, neben einem Menschen zu sitzen, der sein Leben lang versucht hat, andere zu erziehen! Welch eine grausame Tortur! Was für eine entsetzliche Borniertheit, die unvermeidlich aus der fatalen Gewohnheit resultiert, anderen seine persönlichen Überzeugungen mitteilen zu wollen! Wie sehr dieser Mensch durch seine geistige Beschränktheit auffällt! Wie sehr er uns und fraglos auch sich selbst anödet mit seinen endlosen Wiederholungen und seiner krankhaften Besserwisserei! Wie sehr er jedes Anzeichen geistigen Wachstums vermissen lässt! Wie verhängnisvoll ist der Kreis, in dem er sich unablässig bewegt.“ – Oscar Wilde
“Was die Menschheitsbeglücker in Wahrheit bewirken, ist ihr eigener moralischer Selbstgenuss in der angemaßten oder tatsächlichen Herrschaft über andere, aber gerade nicht die praktische Lösung der Dinge, um die es ihnen vorgeblich so selbstlos zu tun ist: „In den Augen des Denkers allerdings liegt der wahre Schaden, den das moralische Mitgefühl anrichtet, darin, dass es unser Wissen begrenzt und so verhindert, dass wir auch nur eines unserer sozialen Probleme lösen.“ (Wilde) Das Selbstopfer fürs Kollektiv erweist sich nicht nur als die wahre Selbstsucht, sondern auch als gegen die Gattung gerichtet: „Denn die Entwicklung der Gattung hängt von der Entwicklung des Individuums ab, und wo die Ausbildung der eigenen Persönlichkeit als Ideal abgedankt hat, ist das Absinken des intellektuellen Niveaus, wenn nicht gar dessen gänzliches Verschwinden die unmittelbare Folge.“ (Wilde) Und das vorgeblich so praktische und zielorientierte Tun erweist sich als in Wahrheit konfus und unpraktisch: denn es verlässt den Bannkreis des Notwendigen und Zwanghaften nicht, ja, es bestärkt dessen Macht umso mehr, je auftrumpfender und verblendeter es sich in seiner moralischen Selbstgerechtigkeit verhärtet und alle Selbstaufklärung abwehrt. Solange die Gesellschaft den Individuen als fremde äußere Macht entgegentritt, verkehrt sich die gute Intention regelmäßig in ihr Gegenteil und ist menschliches Handeln „nur blindes Tun, abhängig von äußeren Einflüssen und angetrieben von einem dunklen Impuls, von dem es selbst nichts weiß. Es ist seinem Wesen nach unvollkommen, weil es vom Zufall begrenzt wird, und unwissend über seine eigentliche Richtung, befindet es sich zu seinem Ziel stets im Widerspruch […] Jede unserer Taten speist die große Maschine des Lebens, die unsere Tugenden zu wertlosem Staub zermahlen oder aber unsere Sünden in Bausteine einer neuen Kultur verwandeln kann.“ (…) Die Misere des Sozialismus von seinen Anfängen bis heute war und ist stets zuverlässig abzulesen an seiner Verachtung aller autonomen, zweckfreien, in sich begründeten und eben darin gesellschaftlich bestimmten Kunst, weil sie die – prekäre und unvollständige – Emanzipation des Individuums von Blut, Scholle, Rasse, Kollektiv vorausträumt und ihr Ausdruck verleiht. Die Kunst, die sozialistische Bewegungen oder Regimes dann hervorbringen und fördern, eine Kunst, die „Partei ergreifen“, „Stellung beziehen“ und „gesellschaftliche Verantwortung“ dokumentieren soll, zerstört jedoch sich selbst und ihre Voraussetzungen. (…) „Kunst ist Individualismus und der Individualismus ist eine verstörende und zersetzende Kraft. Gerade darin liegt sein unermesslicher Wert. Denn was er aufzubrechen versucht, ist die Einförmigkeit des Typischen, die Sklaverei der Konvention, die Tyrannei der Gewohnheit und die Erniedrigung des Menschen auf das Niveau einer Maschine. (…) alle Künste sind amoralisch, ausgenommen die niederen Formen der sinnlichen oder belehrenden Kunst, die uns zu guten oder schlechten Taten anstiften wollen” (…) Selbstsucht strebt immer danach, der gesamten Umwelt ein Einheitsmaß aufzuzwingen“ „Selbstlosigkeit bedeutet, andere Leute in Ruhe zu lassen, sich nicht in ihr Leben einzumischen […] Die Selbstlosigkeit weiß die unendliche Vielfalt als etwas Kostbares zu schätzen, sie akzeptiert sie, lässt sie gewähren und erfreut sich an ihr.“ (…) „Die erste Pflicht im Leben ist, so künstlich wie möglich zu sein. Die zweite Pflicht ist noch unbekannt.“(Wilde)
Antizionismus und Antiamerikanismus, ihr Philo-Islamismus nichts anderes sind als moderne Varianten des urdeutschen Antisemitismus.  (…) Massen laufen zur Deutschen Ideologie über, wenn Politik und Staat ihnen diesen Weg nicht versperren (…) Der Vernünftige braucht keinen Dialog mit Leuten zu führen, die sich nicht von Grund auf von denjenigen distanzieren, die Juden oder, was dasselbe ist, den Zionismus für ihr und anderer Leute Unglück verantwortlich machen. Er denunziert desgleichen jede Verhandlungsbereitschaft denen gegenüber, die, bevor sie sich als Staatsbürger und Marktsubjekte definiert haben, als Angehörige einer Religions- oder Volksgemeinschaft anerkannt werden wollen. (…) Antizionismus und Antiamerikanismus, ihr Philo-Islamismus nichts anderes sind als moderne Varianten des urdeutschen Antisemitismus. (…) Antideutsch denken und handeln heißt demzufolge, die politischen Vermittlungs- und Repräsentationsformen in Gesellschaft und Staat, die auf der Trennung von freien und gleichen Warenbesitzern einerseits und am Allgemeinwohl orientierten Staatsbürgern andererseits beruht, gegen die zu verteidigen, die diese Teilung zugunsten eines autoritären Volksstaates überwinden wollen, dessen Subjekte von nichts anderem als von seinen Wohlfahrtsleistungen abhängig sind. Wer in diesem Sinne das Etikett “antideutsch” nicht auch auf sich bezieht, mißachtet zumindest die Gefährlichkeit der – selbstredend nicht auf Deutschland und deutsche Staatsbürger beschränkte, sondern immer schon weltweit grassierende – Deutschen Ideologie, deren historischer Kern darin besteht, daß auf ihr Konto nicht nur “normale” kapitalbedingte Ausbeutung und Herrschaft, nicht nur die dem Kapital aus Prinzip immanenten Kriege und nicht nur der ihm in seinen Grund eingeschriebene Antisemitismus gehen, sondern fördert das Überleben einer Ideologie, der zudem noch die historisch und empirisch nicht zu leugnende Tatsache eingeschrieben ist, daß die deutsche Fassung der Beziehung von Staat und Gesellschaft die Auslöschung der Menschheit in zwei Weltkriegen im allgemeinen und den eliminatorischen Antisemitismus im besonderen beinahe total verwirklicht hätte. In der Existenz des Staates Israel manifestiert sich der Einspruch gegen den historisch bewiesenen Vernichtungswahn Deutscher Ideologie praktisch und empirisch. – Manfred Dahlmann

„Wird Freiheit mit Zügellosigkeit verwechselt, entsteht Rücksichtslosigkeit.
Am Schluss Gleichmacherei.
Ihr seid aber nicht alle gleich.
Noch nie wart ihr alle gleich.
Ihr lasst es euch aber einreden.
So werdet ihr immer respektloser, ungenießbarer gegeneinander.
Vergeudet in Kleinkriegen eure Zeit, als hättet ihr ein zweites Leben.
Weil ihr tatsächlich alles verwechselt.
Behauptungen mit Beweisen.
Gerechtigkeit mit Maß.
Religion mit Moral.
Desinteresse mit Toleranz.
Satire mit Häme.
Reform mit Veränderung.
Nachrichten mit Wirklichkeit.
Kulturunterschiede haltet ihr für Softwarefragen und ihre Analyse ersetzt ihr mit Anpassung.
Ihr habt die Maßstäbe verloren.
Der Gordische Knoten ist ein Keks gegen eure selbstverschuldete Wirrsal.

Man geht immer fehl, sucht man den Ursprung menschlicher Handlungen außerhalb der Leidenschaft des menschlichen Herzens …

Der Separatismus gendert sich in die Köpfe, sitzt in Regierungen.
Männer sind keine Männer mehr. Frauen keine Frauen, sondern ‚Menschen mit Menstruationshintergrund’, Quote ist Trumpf.
Auf gar keinen Fall sollen Mann und Frau sich noch als zwei Teile eines Ganzen begreifen. Damit die Geschlechter noch mehr aneinander verzweifeln.
Bis alle in destruktiver Selbstbezogenheit stecken.
Am Ende: Mann ohne Eier. Frau ohne Welt.

Auf die Erschöpfung des Mannes wird aber nur die Erschöpfung der Frau folgen, das sage ich euch.
Auf die Verstörung der Kinder folgt die Zerstörung der menschlichen Schöpfung.“– Hans Dieter Hüsch

Es gibt zweierlei Ethik: die moralische, der die Realität egal ist und die der Verantwortung, die reale Folgen der ethischen Forderungen berücksichtigt. Die erste ist gut gemeint, die zweite ist gut gemacht.

Was dem einen seine Souveränität, ist dem anderen seine Eigenmächtigkeit.

Das Schöne am Euro war, dass die Gewinner immerzu gewinnen konnten, ohne dass ihnen gleich die Quittung präsentiert wurde. Denn sie verdienen ja am Ausland, was heißt, eigentlich ein im Maße des Verdienens zunehmend schlechtes Geld – das ist durch den Euro aufgehoben worden: Man konnte ständig an einer anderen Nation verdienen, ohne dass das Geld dieser Nation darunter gelitten hat, weil sie gar kein eigenes hat. Der Wert dieses Geldes repräsentiert nicht die Leistungsfähigkeit dieser Nation. So hat der Euro von dem innereuropäischen Verdienen aneinander sogar noch gelebt; er hat vor der Krise absurderweise nur den Konkurrenzerfolg der Gewinner repräsentiert.

Das ist ja mit der Idylle charakterisiert. Dass zunächst mal alle Seiten Gewinner des neu eingeführten Euro waren. Auch die, die ihre vergleichsweise Weichwährung gegen den Euro getauscht haben und damit auf einen Schlag Kredit zu ganz anderen Konditionen und Möglichkeiten hatten. Insofern waren die späteren Verlierer erst mal auch Gewinner.

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Stupidity is demonstrated by people lacking the knowledge they could achieve

Stupidity manifests itself as outraged moralism

Values without empathy are worth nothing

Some people feel physical pain when they should correct their accustomed ideas in favor of reality, they turn all their intelligence with the support of their aggression, for not to recognize the reality and maintain their self-image

More and more feel, think less and less Man does not differ from animals by feelings, because mammals have the same feelings, like man, sadness, fear, anger, love, but by his thought. When he thinks, if he thinks.

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice in an attempt to avoid upsetting fools not willing to face up to the truth

“In arguments about moral problems, relativism is the first refuge of the scoundrel.” Roger Scruton

Antisemitism is when one blames the Jews or Israel for issues, he does not blame others

Islam is less a religion and more a totalitarian society, an ideology that demands absolute obedience and tolerates no dissent, no criticism, and prohibits the thinking, knowledge and recognition. True Islam is totally different, the one who will find it will receive a very high reward.

Craziness is, when one always does the same but expects a different outcome

If a monkey thinks “I am a monkey”, then it is already a human

A man with roots should go for a pedicure

Self smugness leads to idiocy, being pissed off leads to enlightenment

If someone has something to say, he can tell it always very easily. If someone has nothing to say, he says it in a very complicated way

Addiction is, when somebody does something he wants to do, yet seeks someone who can make it so he won’t do it and doesn’t want to, either.

If the clever people always gave in, the world would be reigned by idiots. Too much “cleverness” makes you stupid.

If one only fights evil to protect life, one produces nothing good at all and such a life then becomes no longer worth living and thus requires no protection, for it is already unlived due to such a total protection. One can spend so much money on insurance, that one has nothing left to insure. Safety works in the same way.

Happy slaves are the worst enemies of freedom.

Creativity is an intelligence having fun.

If working makes you sick, fuck off, leave the work!

If Germans talk about morality, they mean money.

A man without an insight is just an anxious, aggressive, unhappy monkey.

Thinking is always trespassing.

The mob, who calls himself the people, does not discuss, just defames.

Legal is not always legitimate.

Who can not do without, lives unhappy.

So called social, culture sciences, sociology, psychology psychotherapy, psychoanalysis, are not anymore scientific, but immanent religious cult-prophets, organized as sects.

Without a strong opposition any apparent democracy atrophies to a tyranny, and as well a science , to an attitude of a religious sect.

You can recognize everything from a certain distance only, who is zealous, outraged, who sticks his nose in something, this one has lost the perspective, he recognizes anything more, he has only his imagination of the world in his head. This creates paranoia, which is called religion, and a religion as politics, even as a science.

Islamists are a real danger, therefore they will not be seen as such. Jews are not a danger, therefore they are seen as such. It is how the perception by cowards functions.

People without a sense of humor are able only to fear or to hate and become monks or terrorists.

People are not equal, each single person is unique.

Insight applies to everyone, including Muslims, Albanians, women and homosexuals.

Islam belongs to Germany, Judaism belongs to Israel.

The totalitarian Terror of consensus is ubiquitous in Germany.
There are no discussions anymore, but defamations only.
It is a culture of the mob. As it has already been.
Harmony is only if you do not communicate.

One should never go to bed with someone who has more problems than you already have.

>>Evelyn Waugh, surely the wittiest novelist of the past century, in World War II, coming out of a bunker during a German bombing of Yugoslavia, looked up at the sky raining enemy bombs and remarked, “Like everything German, vastly overdone.”<< Joseph Epstein

One has to be brave, to have a wit.

Stupid and dull belong mostly together.

Charlie Hebdo: you don´t care if such murders are comitted to Jews, we will see how “adequate” you will react when (when, not if), Islamists will begin to bombard your cities with Kasam missiles.

Christopher Hitchens: In a free society, no one has the right not to be offended.

The more someone narcissistic inflates , the more he feels insulted and provoked.

“The trouble with the world is that the stupid are cocksure and the intelligent are full of doubt.” – Bertrand Russell

 The problem with the Islamists in Europe should be solved exactly as Europe requires to the Middle East: a two-state solution, a half for muslims and the another half for not-muslims , with a common capital.

What may satire? Everything! Except be understood by the fool, because then it was not a satire.

Islamimus is Islam preaching violence.

Islam is a religion of love, and he who doubts is dead.

War is peace. Freedom is slavery. Ignorance is strength. Islam is a peaceful religion of love – George Orwell 2015

Islam is not responsible for anything, Jews are guilty of everything.

Islamists are satanists. Islamism is a religion of idiots.

If someone inflates endless his ego, as Islamists do, then he hurts his own feelings already in his morning own shit.

The seven deadly sins of modern society. Wealth without work pleasure without conscience, knowledge without character business without morality Science without humanity, worship without sacrifice Politics without principles
-Mahatma Gandhi

“Where there is only a choice between cowardice and violence, I would advise violence.”
-Mahatma Gandhi

Heroes of today know nothing, can not and do not want anything. They just look like heroes, that’s all.

It may be that early fathers ate their children. Today, the mothers will eat anything, fathers, children and the rest. Everything Mommy, anyway!

Germany yesterday: the will to power.
Germany today: the will to blindness.
Germany tomorrow:

German psychoanalysis? Great, like German charm, German humor and German wit.

The resistance starts with its own language other than that of the dictatorship.

Smart phones for stupid people.

A leftist can, but do not have to be stupid.

If you do not blame states, when they commit suicide with millions victims , so why to blame a co-pilot with 149 dead?

Only the purity of the means justify the end.

A German is a person who can speak no lie, without actually believe Adorno

 

The New Totalitarianism: You are free to do everything they want

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The New Totalitarianism

A dystopia (from the Greek δυσ- and τόπος, alternatively, cacotopia, kakotopia, or anti-utopia) is a community or society that is in some important way undesirable or frightening. It is literally translated as „not-good place“, an antonym of utopia. Such societies appear in many artistic works, particularly in stories set in a future. Dystopias are often characterized by dehumanization, totalitarian governments, environmental disaster, or other characteristics associated with a cataclysmic decline in society. Dystopian societies appear in many sub-genres of fiction and are often used to draw attention to real-world issues regarding society, environment, politics, economics, religion, psychology, ethics, science, and/or technology, which if unaddressed could potentially lead to such a dystopia-like condition.

Famous depictions of dystopian societies include R.U.R. (which introduced the concept of robots and the word „robot“ for the first time); Nineteen Eighty-Four, which takes place in a totalitarian invasive super state; Brave New World, where the society’s energy is forcibly directed into drug-addled consumerism and hedonism; Fahrenheit 451, where the state burns books to create apathy and disinterest in the general public; A Clockwork Orange, where the state uses psychological torture to reform violent youths; Blade Runner in which engineered „replicants“ infiltrate society and must be hunted down before they injure humans; The Matrix, in which the human species is trapped in a virtual reality world created by intelligent machines, The Hunger Games, in which the government controls its people by maintaining a constant state of fear through forcing randomly selected children to participate in an annual fight to the death; Logan’s Run, in which both population and the consumption of resources are maintained in equilibrium by requiring the death of everyone reaching a particular age; Soylent Green, where society suffers from pollution, overpopulation, depleted resources, poverty, dying oceans, a hot climate, and much of the population survives on processed food rations, including „soylent green“.

Jack London’s novel The Iron Heel was described by Erich Fromm as „the earliest of the modern Dystopia“.

http://en.wikipedia.org/wiki/Dystopia

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A chapter from Michael O’Brien’s book, The Family and the New Totalitarianism (currently out of print) published in 1995 by the White Horse Press, Canada.

The word totalitarianism usually generates impressions of dictatorial systems which crush civic freedoms and negate the humanity of their subjects in an effort to achieve complete control. Images of barbed wire, jack-boots and thought-control are conjured up in our minds. 20th century literature has given us some powerful works of fiction which suggest a variety of possible totalitarian futures: one thinks immediately of Orwell’s 1984 and Huxley’s Brave New World. Common to these dystopias (utopias which have collapsed into tyranny) is the absolutizing of the power of the State, or systems controlled by the State.

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Totalitarianism invariably strives to do away with genuine absolutes and to establish false absolutes in their place. Genuine absolutes are fundamental, ultimate, unqualified truths, independent of the ebb and flow of cultures, fashions, myths and prejudices. An example of genuine moral absolutes is the Ten Commandments. An example of false absolutes can be found in Marx’s ideology, where a theory called dialectic is posited as the mechanism which determines human history—an “abstraction” that has resulted in hundreds of millions of violent deaths.

G.K. Chesterton wrote in his 1935 book, The Well and the Shallows:

“It is the State which changes; it is the State which destroys; it is nearly always the State which persecutes. The Totalitarian State is now making a clean sweep of all our old notions of liberty, even more than the French Revolution made a clean sweep of all the old ideas of loyalty. It is the Church that excommunicates; but in that very word implies that a communion stands open for a restored communicant. It is the State that exterminates; it is the State that abolishes absolutely and altogether; whether it is the American State abolishing beer, or the Fascist State abolishing parties; or the Hitlerite State abolishing almost everything but itself.”

Chesterton touches upon an important characteristic of totalitarian states. The absolute ruler always attempts to destroy diversity. He cannot rest content with a passive populace. As he extends his grasp into more and more aspects of human life he becomes hostile to everything outside of his own will. As his power becomes near absolute it grows increasingly negative, because by its very nature it must oppose what cannot be extinguished in the human person. It must seek at some point to destroy the inner impulse to genuine creativity which depends for its well-being on freedom from manipulation.

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The tyrant in the beginning rarely looks like a monster. He usually appears to be the savior of his people, though once he has attained power he soon shows his hand—at root he merely wishes to accumulate as much power as possible in order to obtain an absolute security or glory for himself, and to enjoy it at any cost. This kind of tyrant is not difficult to identify. When he runs out of gasoline or bullets or wheat the people cast him off, because he is a monster who looks like a monster. He has blown his cover. More difficult to pin down and to throw off is the idealistic tyrant who expands his power in order to protect what he considers to be the good of his subjects. He will reduce crime and make the trains run on time. He will balance the budget and bring order and a measure of material plenty to the nation. He will labor to make a better citizen of the raw material of his subjects. There can be a reassuring sense of security in all this. We like dependable public services and an ordered economy, though we would, perhaps, remain uneasy about trading away certain freedoms. But it is precisely the elimination of personal responsibility which is the tyrant’s ultimate goal, for this is what he sees as our fatal flaw.

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It must be understood that the highly motivated idealist is not merely interested in improving the exterior forms of society. He wishes to save us from ourselves. Of course, he will find that basic human nature is rather difficult to remold, and as time goes on he will need to continuously expand his power until his control approaches the level of totality. If he is clever at it and fills up the world with beautiful rhetoric, and takes care not to grossly infringe upon our pleasurable rights, and if, at the same time, he takes upon his own shoulders our unpleasant rights, the ones which demand effort and sacrifice, then he may get away with it. This is never more possible than in a historical period of extreme stress. In such a climate the lifting of our responsibilities is not felt as deprivation; it feels, rather, like relief from intolerable tensions. Somebody at last is doing something about the human condition! A sick society is getting therapy! A cancer patient puts himself into the hands of his doctor, so why shouldn’t a “dysfunctional” people entrust itself to its social or political physicians? Somewhere during the therapy there is a decisive transfer of power and responsibility. When this happens on a massive scale something is seriously amiss. There may not be brown-shirts and jackboots marching in the streets. No public book-burnings. No grotesque executions. In some cases there may even be no visible dictator, only a system or a social philosophy which permeates and controls everything. Indeed, the world may appear to be perfectly normal. The Catholic philosopher Josef Pieper points out that this is the most dangerous form of totalitarianism of all, almost impossible to throw off, because it never appears to be what, in fact, it is.

Both the monster tyrant and the “humanitarian” tyrant offer something that appears to be a good. Both, in the end, will exact a terrible price. The person who wishes to remain free must understand that he cannot and should not pay that price. In the beginning the payments may appear small and harmless enough. We are asked to compromise a little here, a little there, unsuspecting that eventually there will be no strength left to resist the betrayal of everything. Pope John Paul II once said, “I would a thousand times rather have a persecuted Church than a compromised Church.” The Church stands as the one defender of the entire range of human and divine absolutes in the world. She knows that if she wishes to remain free—that is, free in the fullest sense of the word, free to be completely herself, free to defend Love and Truth—she must be ever willing to be a sign of contradiction, and if necessary to accept that society will condemn her.

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Christopher Dawson, in The Judgment of the Nations contrasted the collapse of the Roman Empire to the collapse of a Christian civilization. He believed that something far more ominous is at work in the latter:

“For the civilization which has been undermined, and is now threatened by total subversion, is a Christian civilization, built on the spiritual values and religious ideals of Saint Augustine and his like; and its adversary is not the simple barbarism of alien peoples who stand on a lower cultural level, but new Powers armed with all the resources of scientific technique, which are inspired by a ruthless will to power, that recognizes no law save that of their own strength.”

Dawson was referring to overt tyrannies. However, he went on to sound some additional warnings for us all:

“Thus, the situation that Christians have to face today has more in common with that described by the author of the Apocalypse than with the age of St. Augustine. The world is strong and it has evil masters. But these masters are not vicious autocrats like Nero and Domitian. They are the engineers of the mechanism of world power: a mechanism that is more formidable than anything the ancient world knew, because it is not confined to external means, like the despotisms of the past, but uses all the resources of modern psychology to make the human soul the motor of its dynamic purpose.”

Dawson was describing here the shape of a possible future, a global non-violent totalitarianism that is the most serious of all tyrannies, from the Christian viewpoint, because in it evil has become depersonalized, “separated from individual appetite and passion, and exalted . . . into a sphere in which all moral values are confused and transformed. The great terrorists . . . have not been immoral men, but rigid puritans who did evil coldly, by principle.”

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In his fascinating book, Inside the Third Reich, Albert Speer, Hitler’s architect and armaments minister, wrote about the state of mind of the German people as Hitler rose to power. He says that most Germans disliked the sinister side of Hitler’s policies, but in a spirit of optimism, they assumed that he would leave behind his more unpleasant policies once he attained the dignity of high office. They overlooked his errors because they thought his form of law and order would be a lesser evil than the social disruption they were suffering during the nineteen twenties and thirties. By succumbing to the “lesser evil” argument, they brought upon the world an evil of epic proportions.

But what happens to the discernment of a people when a tyrant arrives without any of the usual sinister costumes of brutal dictators? What happens when the errors come in pleasing disguises, and are promoted by very fine people? Those living in such an environment have more than one difficulty to overcome in properly assessing what is happening. They find themselves within the events which are unfolding, and thus are faced with the problem of perception: how to see the hidden structure of their chaotic times, how to step outside of it and to view it objectively while remaining within it as a participant, as an agent for the good.

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How are we Catholic people to do this if we are not rooted in the Truth? Will we be willing to compromise moral absolutes in the education of our children merely because attractive personalities, very intelligent idealists, say we should? Will the homogenization of our children’s minds be acceptable simply because we want the next generation to be nicely outfitted to cope with a profoundly disordered society? Will we be willing to sacrifice genuine diversity for the sake of the illusion of unity? Did our Catholic people help to elect a murderous social movement in this province and others, because its economic policies appeared to be kinder to the poor than the capitalist party that it replaced, forgetting the fact that abortion takes the life of far more children of the poor than children of the comfortable? Just as Dawson predicted, the confusion and transformation of moral values is seen widely as a moral cause.

How long will it take for our people to understand that when humanist sentiments replace moral absolutes, it is not long before very idealistic people begin to invade human families in the name of the family, and destroy human lives in the name of humanity? This is the idealist’s greatest temptation, the temptation by which nations and cultures so often fall. The wielder of power is deluded into thinking he can remold reality into a less unkind condition. If he succeeds in convincing his people of the delusion and posits for them an enemy of the collective good, then unspeakable evils can be released in society. Those who share a mass-delusion rarely recognize it as such, and can pursue the most heinous acts in a spirit of self-righteousness. Democracies are not immune from such delusions, although they tend to forms of oppression that are not overtly violent. Democracies in decline, however, will eventually revert to covert oppression and the overt, gradual erosion of human rights.

In his 1995 encyclical Evangelium Vitae, The Gospel of Life, John Paul II writes:

This is what is happening also at the level of politics and government: the original and inalienable right to life is questioned or denied on the basis of a parliamentary vote or the will of one part of the people—even if it is the majority. This is the sinister result of a relativism which reigns unopposed: the “right” ceases to be such, because it is no longer firmly founded on the inviolable dignity of the person, but is made subject to the will of the stronger part. In this way democracy, contradicting its own principles, effectively moves towards a form of totalitarianism. The State is no longer the “common home” where all can live together on the basis of principles of fundamental equality, but is transformed into a tyrant State, which arrogates to itself the right to dispose of the life of the weakest and most defenceless members, from the unborn child to the elderly, in the name of a public interest which is really nothing but the interest of one part. The appearance of the strictest respect for legality is maintained, at least when the laws permitting abortion and euthanasia are the result of a ballot in accordance with what are generally seen as the rules of democracy. Really, what we have here is only the tragic caricature of legality; the democratic ideal, which is only truly such when it acknowledges and safeguards the dignity of every human person, is betrayed in its very foundations: How is it still possible to speak of the dignity of every human person when the killing of the weakest and most innocent is permitted? In the name of what justice is the most unjust of discriminations practiced: some individuals are held to be deserving of defense and others are denied that dignity? When this happens, the process leading to the breakdown of a genuinely human co-existence and the disintegration of the State itself has already begun. . . .

In seeking the deepest roots of the struggle between the “culture of life” and the “culture of death”, we cannot restrict ourselves to the perverse idea of freedom mentioned above. We have to go to the heart of the tragedy being experienced by modern man: the eclipse of the sense of God and man, typical of a social and cultural climate dominated by secularism, which, with its ubiquitous tentacles, succeeds at times in putting Christian communities themselves to the test. Those who allow themselves to be influenced by this climate easily fall into a sad and vicious circle: when the sense of God is lost, there is also a tendency to lose the sense of man.

Our defense of reality itself, our resistance to various forms of totalitarianism, will demand both strong reactive measures and pro-active ones: an examination of conscience, a restoration of reverence for the “whole truth about man,” a return to Gospel principles in all aspects of our lives, and above all a profound conversion to worship of God. We must become a people who are in submissio, that is, submitted completely to the mission of the Church, in statu missionis. Thus, fully within the mainstream of grace, under the mantle of God’s divine authority, and uniting ourselves to the obedience of Christ on the Cross, we participate in the reversal of Adam’s sin. In this way we will find a personal, secret joy hidden within the crucifixion of our willfulness, a gateway to freedom, a dying that leads to life. And in doing so we will assist in the redemption of the world.

We must also support a widespread rebirth of those small, diverse, and beautiful works of man which retain their human dimensions and thereby foster the full meaning of the human person. There is need for a rediscovery of the family farm, cottage industries, new and old literature that is as vital as it is true, arts and crafts that are beautiful and made with love, schools small enough so that children can be known and nurtured as unique individuals, worker-owned co-operatives, small presses, libraries, community bees, works of mercy, discussion groups, etc.—these are only a beginning. We must learn and relearn that the only effective response to degeneracy, political, cultural, or otherwise, is to create an alternate culture that is so good, so beautiful, and so true that man is drawn back to his own true home.

The rediscovery of the family as a genuine social absolute is a crucial element of mankind’s rediscovery of this home. We must hope for it against all odds, but in the hoping we must have a realistic understanding of what those odds are. Pessimism is not Christian hope; nor is naïve optimism. We should not underestimate the capacity of modern man for self-delusion, especially when he has a great deal invested emotionally in the delusion. If awareness of the sacredness of the family has waned in our era, it is only partly due to attacks by exterior enemies. Catholics, to put it simply, have not valued Truth. In many of the particular churches we have been poorly educated in knowledge of the Truth and even more poorly educated in the spirituality of living the Truth. We did not see that our very lives hang upon the effective defense of Truth. As a result we have been fundamentally weakened and rendered virtually unprotected against the onslaught of propaganda from the media and the social sciences, which for many years have posited the origins of most human “dysfunction” in the internal politics of the family. Traditional marriage and family life are now commonly considered to be a form of oppression, even bondage. This, coupled to a loss of the sense of sin, has created a generation in which men and women no longer feel ennobled by self-sacrifice and the honoring of commitments. Nor do they feel endangered by the world of evil, by the possibility of personal slavery to invisible forces or to their own fallen natures. It is difficult for them to imagine that a pagan state might one day reinstitute an exterior form of slavery (although it would call it by a more attractive name). In his l930 essay “The New Paganism,” Hilaire Belloc noted that the liberal mind always abhors slavery in theory, but in the future, when liberalism has brought about the return of paganism, it will shortly thereafter resurrect the grand old institution of . . . slavery. However, he suggests, it will then be called “permanent employment.” Most people will have become unable to recognize that it is, in fact, what it is.

The supposed rationality of the idealist is perhaps the worst aspect of his condition, for it renders him less capable of pausing for a moment of reflection on what is real, or experiencing a healthy skirmish with self-doubt. It is this invincible self-righteousness which should alert us to the possibility that we may be living in the preliminary stages of a massive shift to totalitarian Statism on every level of society—including our religious institutions. If so, what are its exact parameters? How far will it go to usurp the perennial rights and duties of man? And if it is going to go very far (which is not yet certain) how do we stand in its path and resist it?

There are no precise blueprints of totalitarianism, for by its nature, even in its exercise of power, it is a shifting mirage. It does not know what it is, because it has no real absolutes on which to stand still and to know itself. It is urgent, therefore, that we recognize it for what it is, wherever it takes on a new form and attempts to dominate the human community. But how are we to accurately identify a force which appears in pleasing shapes and absorbs institutions with hardly an indiscretion? There are some traits which are common to violent and nonviolent forms of totalitarianism alike. The former justifies its harsh measures in the name of a so-called greater good—usually “the good of the people.” Soft totalitarianism is not fundamentally different in this regard, although its invasion of the rights and duties of man are executed with somewhat more diplomacy. We must remember here that in the beginning most oppressive regimes do not begin with overt oppression; in their early stages they appear as liberators. But when the moral foundations have crumbled under the euphoric advance of theory, it is only a matter of time before the living reality works out its awful consequences in practice. It bears repeating that this form is in the long run more destructive of the family, for it preserves the illusion of freedom. It directs its subjects to many roads, but the roads do not lead anywhere. It creates an impression of a broader world, but it is a vast prison, on the borders of which are impenetrable walls—impenetrable most of all because its residents have come to believe that there is nothing beyond it. It maintains power by continuously shifting the ground on which its subjects stand. Right, wrong, good, evil, and the identity of persons and things are each re-examined in an ongoing inquisition.

In his 1993 encyclical Veritatis Splendor, The Splendor of Truth, John Paul II warns of the consequences of sliding into this moral relativism:

Today, when many countries have seen the fall of ideologies which bound politics to a totalitarian conception of the world—Marxism being the foremost of these—there is no less grave a danger that the fundamental rights of the human person will be denied and that the religious yearnings which arise in the heart of every human being will be absorbed once again into politics. This is the risk of an alliance between democracy and ethical relativism, which would remove any sure reference point from political and social life, and on a deeper level make the acknowledgment of truth impossible. Indeed, “if there is no ultimate truth to guide and direct political activity, then ideas and convictions can easily be manipulated for reasons of power. As history demonstrates, a democracy without values easily turns into open or thinly disguised totalitarianism.”

Clearly, the Holy Father is not saying that Christians should abandon politics, for elsewhere he urges us to involve ourselves directly in the political process. He is here warning mankind against the folly of making politics into a religion that would displace the absolute rights of God and morality. The danger of this is so immediate that we can now reply to Marxism’s famous sneer, “Religion is the opiate of the masses,” with the more accurate observation that the politics of manipulation is the opiate of romantic intellectuals. Have we arrived at the stage where the politics of manipulation, and the manipulation of politics, is indeed drugging the people of the traditionally democratic nations? Consider that in the present day West, the arts, the media, the courts, education, psychology, sociology and anthropology and their hybrid disciplines, have contributed to a redefinition of the human person. Judging by the literature and the rhetoric coming out of these seemingly disparate movements, they have made a unanimous leap of faith: the restoration of man, apparently, now largely depends on the restructuring of behaviour and personality.

In his masterful essay on education, The Abolition of Man, C. S. Lewis pointed out that man’s power to make of himself what he pleases really means the power of some men to make of other men what they please. In other words, the human person will be increasingly perceived as a cell in a collective, needing not so much redemption by conversion as re-education and rehabilitation. Lewis foresaw that programs of reform would be developed and managed by a new class which he called The Conditioners. They will not be bad men, he advised. They will be highly motivated, and in fact will see themselves as the producers of motivation. They will become more and more dangerous as they are “armed with the powers of an omni-competent state and an irresistible scientific technique.” Their primary point of focus will be the reconstruction of human conscience: “They know how to produce conscience and decide what kind of conscience they will produce.” They themselves are outside, above, the dictates of the very conscience they produce, yet they consider themselves “the servants and guardians of humanity.”

Lewis observed the growth of this phenomenon from a Christian perspective, but there were non-Christian minds of his generation who also saw it developing. Aldous Huxley, in Brave New World Revisited (l958), said that the totalitarianism he had foreseen in l931 was materializing in the Western world at a much faster rate than he had thought possible. In Brave New World he had predicted a society in which the family, religion, language and art had been neutered and all conflicts eliminated by genetic engineering. He portrayed a perfect synthesis of technology and paganism. In Revisited he had come to believe that the totalitarianism of the immediate future would be less visibly violent than that of the Hitlers and Stalins, but it would create a society “painlessly regimented by a corps of highly trained social engineers.” He maintained that in such a society “democracy and freedom will be the theme of every broadcast and editorial,” but the underlying substance would be a seemingly benign totalitarianism. Huxley’s otherwise perceptive book was itself a victim of the modern misunderstanding of authority. He could not see the connection between his own brand of liberalism and the world it was helping to create. The book is marred by his prejudice against the Church, which he lumps together with Marxism and Fascism. George Orwell makes the same mistake in his famous essay “Politics and the English Language.” Like so many modern anti-totalitarians, they failed to distinguish between raw power and responsible exercise of authority. We should note their failure carefully, for if even the most honest and courageous minds in the secular camp cannot grasp such basic distinctions, then late Western man is in grave trouble.

Modern secularists, regardless of how articulate they may be, are very often victims of one-dimensional thinking. In Mere Christianity C.S. Lewis points out:

“Christianity thinks of human individuals not as mere members of a group or items in a list, but as organs in a body—different from one another and each contributing what no other could. When you find yourself wanting to turn your children, or pupils, or even your neighbors, into people exactly like yourself, remember that God probably never meant them to be that. You and they are different organs, intended to do different things. On the other hand, when you are tempted not to bother about someone else’s troubles because they are ‘no business of yours’, remember that though he is different from you he is part of the same organism as you. If you forget that he belongs to the same organism as yourself you will be come an Individualist. If you forget that he is a different organ from you, if you want to suppress differences and make people all alike, you will become a Totalitarian. But a Christian must not be either a Totalitarian or an Individualist.

“I feel a strong desire to tell you—and I expect you feel a strong desire to tell me—which of these two errors is the worse. That is the Devil getting at us. He always sends errors into the world in pairs of opposites. And he always encourages us to spend a lot of time thinking which is the worse. You see why, of course? He relies on your extra dislike of the one error to draw you gradually into the opposite one. But do not let us be fooled. We have to keep our eyes on the goal and go straight through between both errors.”

There is a dangerous crack in the mind of modern man. In his supposed love for liberty and hatred of tyranny, he ignores the yawning crevasse which has opened up between freedom and responsibility. Unless those two are bridged by moral absolutes, he must eventually fall into the abyss, dragging his society in after him. In doing so he may unwittingly inflict a totalitarianism more complete than the full frontal attacks of monsters like Hitler and Stalin. The straw man of an “Inquisitional Catholic Church” lurks like a bogey in his subconscious; it does not impress him that the Roman Catholic Church has functioned for more than a century solely as a spiritual authority. It has no police, no armies, only the force of Truth and Love operating in the consciences of men. Veritas and Caritas, the Church knows, are the only real guarantees of social and individual freedoms. Curiously, it is her persistence in this regard which is found most objectionable to the modern mind, and especially to the totalitarian mind, violent and non-violent alike. The Catholic Church is portrayed on many levels of culture (including arts, communications media, education, and politics) as the monolithic structure thath produces oppressed and oppressive personalities. Modern liberalism in its secular and religious mutations is creating this universal impression. The world it is forming is in an agony of moral and spiritual sterility. Truth is made relative, undependable. Love is eroded in the name of love, communication rendered pointless in the name of “openness,” human life is devalued (being itself is despised) in the name of “quality of life.” We swim in a tide of such ominous symptoms but we have come to think of them as “normal.” We assume that the barbaric and the diabolical will be restrained by the democratic process. This is colossally naïve. Not only does it fly in the face of the very informative events which have taken place in our century, it ignores some key warning bells which are ringing here and there in the Western world.

We are at a turning point in history. The extraordinary pontificate of John Paul II is drawing many souls back to God, and even some nations to reflection on the moral absolutes and the meaning of man. The Church has all the resources necessary to restore man to his sense of purpose and identity. Yet, in the exercise of the ecclesial life of the West a kind of schizophrenia continues: we pay lip service to the Truth, and go on to do what we feel like. We say “Yes” and do “No,” but cushion the disobedience with subtly nuanced theology. The magisterial authority of the teaching Church is ignored while near-infallibility is conferred upon academic experts and committees.

Crucial choices have arrived and more are approaching. The abortion and euthanasia issues are the most ugly of these crises, but they are symptoms of something much deeper. We face a situation similar to the crisis which Christian Germany reached when the National Socialists enacted the racial laws, when state-sanctioned evil was funded by a large number of its citizenry who regarded the acts they were paying for through taxes to be crimes. Is this acceptable merely because the state or that elusive “voice of the people” has decided that the Jew or the pre-birth child is not quite human? And in a few short years will the orthodox Catholic or Christian be considered “an enemy of the people?” And will the family which fails to conform to state-defined notions of health be categorized as “dysfunctional,” and thus undeserving of custody of their children? If we should wake up some morning to find that a massive infrastructure of Conditioners is proceeding with the reconditioning of society—in the name of the people, in the name of the family, in the name of the child—who then will judge the State, and who will judge the people? Will we look back upon the present as the last brief period in which it was still possible to reverse the tide?

Is this a paranoiac nightmare or the shape of the world materializing under our very eyes? The objective signs should be sufficient to at least raise the necessary questions. Our pogroms and our crystalnachts are hidden away in clinics and hospitals. The people of the West are a nice people. An idealistic people. But note carefully the public rhetoric, note how the destruction of a child, the violation of conscience, the undermining of personal responsibility, the steady elimination of diversity, are lauded as steps in the protection of rights and freedoms. Have we reached that point to which Dawson, Pieper, Huxley, and Belloc referred? If it is true that rhetoric about freedom and democracy proliferates as the real thing declines, then the Western world has entered a period of institutionalized unreality.

http://www.studiobrien.com/the-new-totalitarianism/

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Soft totalitarianism

The most interesting aspect of the New Right is that, in following Vaclav Havel, it has diagnosed “soft totalitarianism”: the absolute state administered not by its police force, but by its citizens. Citizens turn each other in for rewards, whether official or simply social.

Soft social forces like this can work in a positive way. If there is a neighborhood pedophile, having people come together and remove that person is a benefit to all. However, we switched to organized government long ago because vigilante justice and mob retribution are too often misused or inaccurate, as happened in the Salem witch trial or when online user groups play detective.

In the case of soft totalitarianism however the subject matter is not something as natural as beating down predators. Rather it is the hunting down and elimination of all “politically incorrect” viewpoints. Consider the term “political correctness”: it literally means adjusting everything we say and do to fit with the political ideology of our time. It is the opposite of “think for yourself,” or even “think.” It is the jackboot slamming on the face of humanity, but within our own minds. Why enforce with police, or even courts, when you can get the population to panic instead and flee from any “bad” thoughts, flinging feces at the person implicated?

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Soft totalitarianism succeeds because it taps into our instincts going back to our glorious Simian heritage. Monkeys live in “troops,” or small groups like tribes but less strictly associated with heritage. If one monkey comes down with a disease, the other monkeys will throw stones at it and drive it out of the troop. Thus in monkey society, the primary social concern is: where do I rank in the troop, aka how close am I to getting thrown out? Humans have adopted this into in-group/out-group logic within a modern society united by nothing but political-economic ideology; when people have nothing in common with each other, the instant the crowd turns on someone they will have no compunction about destroying that person.

And this requires zero intervention from government. It’s “freedom,” after all, to form a mob and go after people so long as you don’t literally murder them. This is what happened to Mozilla CEO Brendan Eich, who has driven out of the troop not for hating gays, but for not supporting gay marriage. He did nothing affirmative against gays; he denied that they should have a right historically extended to heterosexuals. The Crowd gathered and deposed him. From Mozilla’s press release:

Mozilla prides itself on being held to a different standard and, this past week, we didn’t live up to it. We know why people are hurt and angry, and they are right: it’s because we haven’t stayed true to ourselves.

We didn’t act like you’d expect Mozilla to act. We didn’t move fast enough to engage with people once the controversy started. We’re sorry. We must do better.

Brendan Eich has chosen to step down from his role as CEO. He’s made this decision for Mozilla and our community.

Mozilla believes both in equality and freedom of speech. Equality is necessary for meaningful speech. And you need free speech to fight for equality. Figuring out how to stand for both at the same time can be hard.

The rest is more of the same groveling.

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What does soft totalitarianism mean?

First, it means that any dissent with be met with destruction of your livelihood. The only people with true free speech will be billionaires, because they do not require income. Anyone else who speaks up will be driven out of his job; anyone who aids him will be driven out of her job. Anyone who speaks up in her defense will be driven out of his job, in turn. You are the diseased monkey, and the only permissible act is to throw stones at you. We have un-done civilization itself and reverting to witch hunts and lynch mobs.

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Second, it means that our society is entirely inwardly-focused. Those who can create things, like Brendan Eich who guided the development of JavaScript, are secondary to those with the right opinions. The resulting hybrid of corruption and ideological nepotism ensures that soon we will have Beautiful People in our elites everywhere, but that they will be useless. Sure, they can memorize instructions and repeat variations on actions from the past. That’s why they’re all so good at developing web apps despite the crushing tedium of doing so. But when it comes to making strategy decisions, or inventing actual new technology, they will be lost. We have replaced the innovators and their politically incorrect opinions with a herd of politically correct but fundamentally useless people.

If you wonder what brings down empires, it is this internal policing of reality. The Soviet Union fell because it was politically incorrect to say that fewer beets had been grown that what the Five Year Plan said should be grown, thus people simply lied. They faked it. Ancient Greece faded from history because they executed philosophers who spoke up for the truth when it was politically incorrect. Ancient Rome became decadent and unable to defend itself because of its own internal system of ideological nepotism based on praising Rome, rather than acknowledging its problems and fixing them. Those who spotted problems were attacked in a “kill the messenger” fashion. The same is true here.

Brendan Eich was a messenger for our society. He dared to differ from the herd on a few crucial points, and for one of those, they attempted to destroy him. When this sort of behavior becomes the norm, you have a society that insists on programming itself toward conformity and ignoring serious warnings about its socially-correct but realistically-incorrect ideals. At that point, the only missing ingredient is time, as the nation waits for the Vandals to finally appear and enforce the reality principle with swords and fire.

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Remember: Do X! Don´t do Y!

Protect innocent, respect life, defend art, preserve creativity!

What´s Left? Antisemitism!

http://www.jsbielicki.com/jsb-79.htm

DJ Psycho Diver Sant – too small to fail
Tonttu Korvatunturilta Kuunsilta JSB
Tip tap tip tap tipetipe tip tap heija!
http://www.psychosputnik.com
http://www.saatchionline.com/jsbielicki
https://psychosputnik.wordpress.com/

They want 1984, we want 1776

They are on the run, we are on the march!

I think for food

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Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

“Im Streit um moralische Probleme, ist der Relativismus die erste Zuflucht der Schurken.“ Roger Scruton

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

Der Nicht-Antisemit ist ein Antisemit, der nach der derzeitigen deutschen Rechtsprechung, Israel, Juden diffamiert, diskriminiert, delegitimiert, jedoch nicht expressis verbis das Ziel der dritten Reichs, den Holocaust, die Judenvernichtung, befürwortet.

Islam ist weniger eine Religion und mehr eine totalitäre Gesellschaftsordnung, eine Ideologie, die absoluten Gehorsam verlangt und keinen Widerspruch, keinerlei Kritik duldet und das Denken und Erkenntnis verbietet. Der wahre Islam ist ganz anders, wer ihn findet wird eine hohe Belohnung erhalten.

Wahnsinn bedeute, immer wieder das gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten.

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren.

Irritationen verhelfen zu weiteren Erkenntnissen, Selbstzufriedenheit führt zur Verblödung,

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch.

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen.

Wenn jemand etwas zu sagen hat, der kann es immer sehr einfach sagen. Wenn jemand nichts zu sagen hat, der sagt es dann sehr kompliziert.

Sucht ist, wenn jemand etwas macht, was er machen will und sucht jemand, der es macht, daß er es nicht macht und es nicht machen will.

Sollen die Klugen immer nachgeben, dann wird die Welt von Dummen regiert. Zu viel „Klugheit“ macht dumm.

Wenn man nur das Schlechte bekämpft, um das Leben zu schützen, bringt man gar nichts Gutes hervor und ein solches Leben ist dann nicht mehr lebenswert und braucht nicht beschützt zu werden, denn es ist dann durch ein solches totales Beschützen sowieso schon tot. Man kann so viel Geld für Versicherungen ausgeben, daß man gar nichts mehr zum Versichern hat. Mit Sicherheit ist es eben so.

Zufriedene Sklaven sind die schlimmsten Feinde der Freiheit.

Kreativität ist eine Intelligenz, die Spaß hat.

Wen die Arbeit krank macht, der soll kündigen!

Wenn Deutsche über Moral reden, meinen sie das Geld.

Ein Mensch ohne Erkenntnis ist dann  lediglich ein ängstlicher, aggressiver, unglücklicher Affe.

Denken ist immer grenzüberschreitend.

Der Mob, der sich das Volk nennt, diskutiert nicht, sondern diffamiert.

Legal ist nicht immer legitim.

Wer nicht verzichten kann, lebt unglücklich.

Sogenannte Sozial-, Kultur-, Geisteswissenschaften, Soziologie, Psychologie, Psychotherapie, Psychoanalyse, sind keine Wissenschaften mehr, sondern immanent religiöse Kultpropheten, organisiert wie Sekten.

Ohne eine starke Opposition atrophiert jede scheinbare Demokratie zur Tyrannei, und ebenso eine Wissenschaft, zur Gesinnung einer Sekte.

Man kann alles nur aus gewisser Distanz erkennen, wer sich ereifert, empört, wer mit seiner Nase an etwas klebt, der hat die Perspektive verloren, der erkennt nichts mehr, der hat nur noch seine Phantasie von der Welt im Kopf. So entsteht Paranoia, die sich Religion, und Religion als Politik, sogar als Wissenschaft nennt.

Islamisten sind eine Gefahr, deswegen werden sie als solche nicht gesehen. Juden sind keine Gefahr, deswegen werden sie als solche gesehen. So funktioniert die Wahrnehmung von  Feiglingen.

Humorlose Menschen könner nur fürchten oder hassen und werden Mönche oder Terroristen.

Menschen sind nicht gleich, jeder einzelne Mensch ist ein Unikat.

Erkenntnis gilt für alle, auch für Muslime, Albaner, Frauen und Homosexuelle.

Islam gehört zu Deutschland, Judentum gehört zu Israel.

Der Konsensterror (Totalitarismus) ist in Deutschland allgegenwärtig.

Es wird nicht mehr diskutiert, sondern nur noch diffamiert.

Es ist eine Kultur des Mobs. Wie es bereits gewesen ist.

Harmonie ist nur, wenn man nicht kommuniziert.

Man soll niemals mit jemand ins Bett gehen, der mehr Probleme hat, als man selbst.

>>Evelyn Waugh, sicherlich der witzigste Erzähler des vergangenen Jahrhunderts, im Zweiten Weltkrieg, herauskommend aus einem Bunker während einer deutschen Bombardierung Jugoslawiens, blickte zum Himmel, von dem es feindliche Bomben regnete und bemerkte: “Wie alles Deutsche, stark übertrieben.“<< Joseph Epstein

 

Man muß Mut haben, um witzig zu sein.

Dumm und blöd geht meistens zusammen.

Charlie Hebdo: solche Morde an Juden sind euch egal, mal sehen wie”angemessen”  ihr reagiert, wenn (wenn, nicht falls) eure Städte von Islamisten mit Kasam-Raketen beschossen werden.

Christopher Hitchens großartig: „In einer freien Gesellschaft hat niemand das Recht, nicht beleidigt zu werden.“

Je mehr sich jemand narzisstisch aufbläht, desto mehr fühlt er sich beleidigt und provoziert.

“Das Problem mit der Welt ist, daß die Dummen felsenfest überzeugt sind und die Klugen voller Zweifel.” – Bertrand Russel

Das Problem mit den Islamisten in Europa soll man genauso lösen, wie es Europa für den Nahen Osten verlangt: jeweils eine Zweistaatenlösung, die Hälfte für Muslime, die andere Hälfte für Nicht-Muslime, mit einer gemeinsamen Hauptstadt.

Was darf Satire? Alles! Nur nicht vom Dummkopf verstanden werden, weil es dann keine Satire war.

Islamimus ist Islam, der Gewalt predigt.

Islam ist eine Religion der Liebe,und wer es anzweifelt, ist tot.

Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke. Der Islam ist die friedliche Religion der Liebe – George Orwell 2015

Islam ist verantwortlich für gar nichts, Juden sind schuld an allem.

Islamisten sind Satanisten. Islamismus ist eine Religion von Idioten.

Leute fühlen sich immer furchtbar beleidigt, wenn man ihre Lügen nicht glaubt.

Jeder ist selbst verantwortlich für seine Gefühle.

Die Psychoanalyse geht niemanden außer den Psychoanalytiker und seinen Patienten etwas an, und alle anderen sollen sich verpissen.

“Zeit ist das Echo einer Axt
im Wald. “
– Philip Larkin, Gesammelte Gedichte

Wenn jemand wie Islamisten sein Ego endlos aufbläht, dann verletzt er seine eigenen Gefühle schon morgens beim Scheißen.

„Die sieben Todsünden der modernen Gesellschaft: Reichtum ohne Arbeit, Genuß ohne Gewissen, Wissen ohne Charakter, Geschäft ohne Moral, Wissenschaft ohne Menschlichkeit, Religion ohne Opfer, Politik ohne Prinzipien.“
―Mahatma Gandhi

„Wo man nur die Wahl hat zwischen Feigheit und Gewalt, würde ich zur Gewalt raten.“
―Mahatma Gandhi

Warum zeigt sich Allah nicht? Weil er mit solchen Arschlöchern nichts zu tun haben will.

„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus’. Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus’.”  – Ignazio Silone

Politische Korrektheit verlangt eine Sprache für ein Poesiealbum.

Psychoanalyse ist frivol, oder es ist keine Psychoanalyse.

Bunte Vielfalt, früher: Scheiße

Was der Mensch nicht mehr verändern, nicht mehr reformieren kann, ist nicht mehr lebendig, sondern sehr tot. Was tot ist, das soll man, das muß man begraben: Religion, Ehe, Romantizismus, etc.

Romantik ist scheiße.

Die Realität ist immer stärker als Illusionen.

Ein Wahn zeichnet sich durch zunehmenden Realitätsverlust, und das kann man den heute Regierenden in Deutschland und deren Massenmedien attestieren.

Realitätsverlust beschreibt den geistigen Zustand einer Person, welche nicht (mehr) in der Lage ist, die Situation, in der sie sich befindet, zu begreifen. Ihr werdet also von Wahnsinnigen regiert und durch deren Massenmedien manipuliert.

Der Totalitarismus kann nur besiegt werden kann, wenn man den Mut hat, die Dinge beim richtigen Namen zu nennen, so wie sie sind. Politischen Korrektheit verhindert es, fördert den Totalitarismus und ist politische Feigheit und politische Lüge.

Die Auslöschung: Islam ist wie die Sonne, wer ihm zu nahe kommt, der verbrennt darin selbst und fackelt den Rest der Welt mit ab.

Islam will keine Unterwerfung! Islam will Sieg, Vernichtung und Auslöschung.

Die Welt wurde nicht nur für dich alleine erschaffen.

Zeit braucht Zeit.

Was hat Gott mit uns vor, wenn er dem Teufel immer mehr Territorien freiräumt?

Es ist nicht die größte Angst, wenn man in einen Abgrund schaut, sondern zu merken, daß der Abgrund zurückschaut.

Ich ist anders.

Muslima mit Kopftuch nerven weniger, als deutsche Mütter mit ihren Kinderwagen.

Prothesen-Menschen – sehen aus wie Frau und Mann, sind aber keine.

Global Governance – der politische Reparaturbetrieb, fängt an zu reparieren, bevor etwas entstanden ist.

Das extrem gesteigerte, angeblich kritische, tatsächlich dämonisierende, Interesse der Deutschen an Israel und Juden ist pervers.

Helden von heute wissen nichts, können nichts und wollen nichts. Sie schauen einfach wie Helden aus, das ist alles.

Mag sein, daß früher Väter ihre Kinder gefressen haben. Heute fressen die Mütter alles, Väter, Kinder und den Rest.  Alles Mutti, irgendwie!

Deutschland gestern: der Wille zur Macht.
Deutschland heute: der Wille zur Verblendung.
Deutschland morgen: 德國

Deutsche Psychoanalyse? Großartig, wie deutscher Charme, deutscher Humor und deutscher Esprit.

Der Widerstand fängt mit einer eigenen, anderen Sprache als die der Diktatur.

Smart phones for stupid people.

Ein Linker kann, muß aber nicht dumm sein.

Wenn man ganzen Staaten nicht übel nimmt, wenn sie mit Millionen Opfern Selbstmord begehen, warum dann einem Co-Piloten mit 149 Toten?

Nur die Reinheit der Mittel heiligt den Zweck.

Ein extremer Narzißt ist ein potentieller Terrorist, und jeder Terrorist ist ein extremer Narzißt.

Islamisierung bedeutet Verblödung.

Copy-shop als psychoanalytische Methode heute.

 

Die Psychoanalyse heute ist lediglich die Nachahmung einer vermeintlichen Psychoanalyse, die es so nie gegeben hat, also unbewußte Karikatur, Totemmaske ihrer selbst.

 

Die Revolution frißt ihre Väter, nicht ihre Kinder.

 

Jeder verdient eine zweite Chance. Eine zweite, nicht eine zwölfte, zweiundzwanzigste oder einhundertzweite.

 

In Polen haben amerikanische Geheimdienstler ihre Gefangenen gefoltert, während vor polnischen Gerichten Prozesse gegen polnische Geheimdienstler liefen, die Gefangene gefoltert haben.

 

Besser irgendwelche Sitten, als gar keine Sitten.

 

Reale Gewalt gegen strukturelle Gewalt – lediglich eine Rationalisierung der eigenen Lust als Rechtfertigung für eigene wilde, triebhaften Gewalt.

 

National Sozialistische Deutsche Arbeiter Partei (NSDAP) war links,, ihr Kampf gegen Kommunisten und Sozialisten war nicht ideologisch, sondern es war ein Konkurrenzkampf unter Gleichen.

 

Der Mensch – ein Kopierfehler.

Das Leben ist kein Mittel zu irgendeinem Zweck. Der Mensch soll keinen Nutzen für jemanden haben, sonst ist er kein Mensch mehr, nicht mal ein Rindvieh, sondern eine Art Frikadelle.

 

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Stupidity is demonstrated by people lacking the knowledge they could achieve

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice in an attempt to avoid upsetting fools not willing to face up to the truth

“In arguments about moral problems, relativism is the first refuge of the scoundrel.” Roger Scruton

Antisemitism is when one blames the Jews or Israel for issues, he does not blame others

Islam is less a religion and more a totalitarian society, an ideology that demands absolute obedience and tolerates no dissent, no criticism, and prohibits the thinking, knowledge and recognition. True Islam is totally different, the one who will find it will receive a very high reward.

Craziness is, when one always does the same but expects a different outcome

If a monkey thinks “I am a monkey”, then it is already a human

A man with roots should go for a pedicure

Self smugness leads to idiocy, being pissed off leads to enlightenment

If someone has something to say, he can tell it always very easily. If someone has nothing to say, he says it in a very complicated way

Addiction is, when somebody does something he wants to do, yet seeks someone who can make it so he won’t do it and doesn’t want to, either.

If the clever people always gave in, the world would be reigned by idiots. Too much “cleverness” makes you stupid.

If one only fights evil to protect life, one produces nothing good at all and such a life then becomes no longer worth living and thus requires no protection, for it is already unlived due to such a total protection. One can spend so much money on insurance, that one has nothing left to insure. Safety works in the same way.

Happy slaves are the worst enemies of freedom.

Creativity is an intelligence having fun.

If working makes you sick, fuck off, leave the work!

If Germans talk about morality, they mean money.

A man without an insight is just an anxious, aggressive, unhappy monkey.

Thinking is always trespassing.

The mob, who calls himself the people, does not discuss, just defames.

Legal is not always legitimate.

Who can not do without, lives unhappy.

So called social, culture sciences, sociology, psychology psychotherapy, psychoanalysis, are not anymore scientific, but immanent religious cult-prophets, organized as sects.

Without a strong opposition any apparent democracy atrophies to a tyranny, and as well a science , to an attitude of a religious sect.

You can recognize everything from a certain distance only, who is zealous, outraged, who sticks his nose in something, this one has lost the perspective, he recognizes anything more, he has only his imagination of the world in his head. This creates paranoia, which is called religion, and a religion as politics, even as a science.

Islamists are a real danger, therefore they will not be seen as such. Jews are not a danger, therefore they are seen as such. It is how the perception by cowards functions.

People without a sense of humor are able only to fear or to hate and become monks or terrorists.

People are not equal, each single person is unique.

Insight applies to everyone, including Muslims, Albanians, women and homosexuals.

Islam belongs to Germany, Judaism belongs to Israel.

The totalitarian Terror of consensus is ubiquitous in Germany.
There are no discussions anymore, but defamations only.
It is a culture of the mob. As it has already been.
Harmony is only if you do not communicate.

One should never go to bed with someone who has more problems than you already have.

>>Evelyn Waugh, surely the wittiest novelist of the past century, in World War II, coming out of a bunker during a German bombing of Yugoslavia, looked up at the sky raining enemy bombs and remarked, “Like everything German, vastly overdone.”<< Joseph Epstein

One has to be brave, to have a wit.

Stupid and dull belong mostly together.

Charlie Hebdo: you don´t care if such murders are comitted to Jews, we will see how “adequate” you will react when (when, not if), Islamists will begin to bombard your cities with Kasam missiles.

Christopher Hitchens: “In a free society, no one has the right not to be offended.“

The more someone narcissistic inflates , the more he feels insulted and provoked.

“The trouble with the world is that the stupid are cocksure and the intelligent are full of doubt.” – Bertrand Russell

The problem with the Islamists in Europe should be solved exactly as Europe requires to the Middle East: a two-state solution, a half for muslims and the another half for not-muslims, with a common capital.

What may satire? Everything! Except be understood by the fool, because then it was not a satire.

Islamimus is Islam preaching violence.

Islam is a religion of love, and he who doubts is dead.

War is peace. Freedom is slavery. Ignorance is strength. Islam is a peaceful religion of love – George Orwell 2015

Islam is not responsible for anything, Jews are guilty of everything.

Islamists are satanists. Islamism is a religion of idiots.

People feel always terrible offended if you do not believe their lies.

 

Everyone is responsible for his feelings.

 

Psychoanalysis is nobody’s business except the psychoanalyst and his patient, and everybody else can fuck off.

 

“Time is the echo of an axe
Within a wood.”
― Philip Larkin, Collected Poems

If someone inflates endless his ego, as Islamists do, then he hurts his own feelings already in his morning own shit.

“The seven deadly sins of modern society: wealth without work, pleasure without conscience, knowledge without character, business without morality, science without humanity, worship without sacrifice, politics without principles”
-Mahatma Gandhi

“Where there is only a choice between cowardice and violence, I would advise to choose the violence.”
-Mahatma Gandhi

 Why Allah does not shows himself? Because he does not want  to do anything with such assholes.

 

“When fascism returns, he will not say, ‘I am the fascism‘. No, he will say, ‘I am the anti-fascism “– Ignazio Silone.

 

Political correctness requires a language for a poetry album.

 

Psychoanalysis is frivolous, or it is not psychoanalysis.

Colorful diversity, earlier: shit.

 

What can not any longer be changed, can not any longer be reformed, it is no longer alive, but very dead (instead). What is dead should be, has to be buried: religion, marriage, Romanticism, etc.

 

Romantic sucks.

 

 The reality is always stronger than illusions.

 

 A delusion is characterized by increasing loss of reality, and can be attested to today’s leaders in Germany and the mass media.Loss of reality describes the mental state of a person who is not (any longer) be able to understand the situation in which it is located. So you are ruled by madmen and manipulated by the mass media.

 

Totalitarianism can only be defeated if one has the courage to call things by their right names, just as they are. Political correctness prevents it, promotes totalitarianism and political cowardice and political lie.

 

The Extinction: Islam is like the sun, who comes too close to him, will burn itself and will flare the rest of the world with him.

 

Islam does not want any submission! Islam wants victory, destruction and annihilation.

 

The world was not created just for you only.

 

Time needs time.

 

What has God with us when he freely admits the devil more and more territories?

 

It’s not the biggest fear when you look into an abyss, but to note that the abyss looks back at you.

 

I is different.

 

Muslim´s headscarf is less annoying than German mothers with their pushchairs.

 

Prostheses people – look like women and men, but they are not.

 

Global governance – the political repair operation begins to repair before something was created.

 

The extremely increased, ostensibly critical, actually demonizing, German interest in Israel and Jews is perverse.

 

The Non–anti-Semite is by the current German law an anti-Semite who defames, discriminates, delegitimizes Israel, Jews, , but do not supports expressis verbis the aim of the Third Reich, the Holocaust, the extermination of the Jews.

Heroes of today know nothing, can not and do not want anything. They just look like heroes, that’s all.

It may be that early fathers ate their children. Today, the mothers will eat anything, fathers, children and the rest. Everything Mommy, anyway!

Germany yesterday: the will to power.
Germany today: the will to blindness.
Germany tomorrow:
德國

German psychoanalysis? Great, like German charm, German humor and German wit.

The resistance starts with its own language other than that of the dictatorship.

Smart phones for stupid people.

A leftist can, but do not have to be stupid.

If you do not blame states, when they commit suicide with millions victims , so why to blame a co-pilot with 149 dead?

Only the purity of the means justify the end.

An extreme narcissist is a potential terrorist, and every terrorist is an extreme narcissist.

 

Islamization means dementia.

 

Copy-shop as a psychoanalytic method today.

 

Psychoanalysis today is merely an imitation of a putative psychoanalysis, it has never existed, an unconscious cartoon, totem mask of itself.

 

The revolution devours its fathers, not its children.


Everyone deserves a second chance. A second, not a twelfth, twenty-second or one hundred second.


In Poland, American intelligence officials  have tortured their prisoners, while the Polish courts ran trials of Polish intelligence officers who tortured prisoners.


Better have any manners, than no manners at all.

 

Realistic violence against structural violence – only a rationalization of their own desire as justification for their own wild, instinctual violence.

 

National Socialists German Worker Party (NSDAP) was left, its fight against communists and socialists was not ideological, but it was a competition among equals.

 

 The man – a copy error.

 

Life is not a mean for any purpose. If a  man has a benefit for someone else, he is no longer a man, not even an ass, but a kind of meatball.

Gegen die religiös-moralisierende Totalisierung der Politik, Kultur und Wissenschaft in Europa zu einem Gesinnungsmob

h-is-for-hypocrisy

Gegen die religiös-moralisierende Totalisierung der Politik, Kultur und Wissenschaft in Europa zu einem Gesinnungsmob

Furor Teutonicus: Jenninger – Sarrazin – Pegida

Publiziert am Dezember 31, 2014 von Boris Blaha

Zum 50s­ten Jah­res­tag der Reichs­po­grom­nacht woll­te der da­ma­li­ge zwei­te Mann im Staa­te, der Bun­des­tags­prä­si­dent Phil­ipp Jen­nin­ger im No­vem­ber 1988 eine Rede hal­ten. Die Mess­lat­te für der­ar­ti­ge Reden war be­reits recht hoch, hatte doch Ri­chard von Weiz­sä­cker drei Jahre zuvor als Bun­des­prä­si­dent zum 40s­ten Jah­res­tag des Kriegs­en­des be­reits eine weit­hin ge­ach­te­te Rede hin­ter­las­sen. Auch Phil­ipp Jen­ninger woll­te es be­son­ders gut ma­chen und den, po­li­tisch ge­spro­chen, nächs­ten Schritt wagen. Er war ge­ra­de erst mit den Be­grü­ßun­gen, der Er­klä­rung des An­las­ses sei­ner Rede fer­tig und hatte noch kei­nen ein­zi­gen in­halt­li­chen Satz ge­sagt, da muss­te er sich be­reits von einer Zwi­schen­ru­fe­rin als ‘ver­lo­gen’ be­schimp­fen las­sen. Mit der in eman­zi­pier­ten Krei­sen selbst­ver­ständ­li­chen Miss­ach­tung der Würde von An­lass und Ort, hatte ein weib­li­ches Mit­glied der Frak­ti­on der Grü­nen sich selbst be­reits lange vor­her fest vor­ge­nom­men, genau diese Be­schimp­fung, egal was da komme, an den Mann zu wer­fen. Herr Jen­nin­ger hätte auch eine gänz­lich an­de­re Rede hal­ten kön­nen, an die­sem Zwi­schen­ruf hätte das nicht das Ge­rings­te ge­än­dert.

Be­reits wäh­rend der Rede ver­lie­ßen Ab­ge­ord­ne­te em­pört den Saal. Tags dar­auf for­mier­te sich die ‘öf­fent­li­che Mei­nung’. In­ner­halb we­ni­ger Stun­den ver­dich­te­te sich der Sturm der Ent­rüs­tung in einen re­li­gi­ös auf­ge­la­de­nen Ket­zer­dis­kurs. Quer über alle Par­tei­en hin­weg sam­mel­te sich die po­li­ti­sche Klas­se als sol­che, kräf­tig un­ter­stützt von Heer­scha­ren ein­sichts­lo­ser Schrei­ber­lin­ge um das Opfer, das zur öf­fent­li­chen Hin­rich­tung frei­ge­stellt wurde. Die ei­ge­nen Rei­hen fest ge­schlos­sen wird der An­de­re aus der Ge­sin­nungs­ge­mein­schaft aus­ge­schlos­sen und ge­mein­schaft­lich ver­nich­tet. Nur eine solch ge­mein­schaft­lich be­gan­ge­ne Ver­nich­tung sorgt im Falle sei­ner Ge­fähr­dung für die Wie­der­her­stel­lung des von einer be­stimm­ten Not her­rüh­ren­den in­ne­ren Zu­sam­men­hal­tes. Zwei Tage spä­ter trat Phil­ipp Jen­nin­ger zu­rück. Nie wie­der seit­her ist ein hoch­ran­gi­ger deut­scher Po­li­ti­ker so schnell und so gründ­lich aus dem po­li­ti­schen Raum ex­kom­mu­ni­ziert wor­den wie Phil­ipp Jen­nin­ger – ein deut­li­cher Hin­weis dar­auf, dass er an ein ganz fun­da­men­ta­les Ge­schick der Deut­schen ge­rührt haben muss.

Ket­zer­dis­kur­se haben im alten Eu­ro­pa eine lange Tra­di­ti­on, bis heute rich­ten sich die lei­den­schaft­lichs­ten Ex­zes­se der Ge­walt nicht gegen den un­gläu­bi­gen Frem­den, son­dern jene in­ter­nen Ab­weich­ler, die der Selbst­ge­wiss­heit die Tür einen Spalt weit auf­ma­chen und Wind her­ein wehen las­sen.

Schon bei die­ser Em­pö­rungs­wel­le mach­te sich eine selt­sa­me Kluft be­merk­bar zwi­schen der po­li­ti­schen Klas­se als sol­cher, wei­ter Teile der be­rufs­mä­ßi­gen ‘öf­fent­li­chen Mei­nung’ und den Le­ser­brief­schrei­bern, in deren Brie­fen eine durch­aus an­de­re Den­kungs­art zu Wort kam. Man hat spä­ter die Rede von vorne nach hin­ten, von hin­ten nach vorne ge­le­sen, man hat sie nach allen Re­geln der in­ter­pre­ta­ti­ven Kunst ana­ly­siert, der Zen­tral­rat der Juden, und man darf un­ter­stel­len, dass die Juden in Deutsch­land über das fein­ner­vigs­te Ohr für na­tio­nal­so­zia­lis­ti­sche Töne ver­fü­gen, der Zen­tral­rat hat sogar die wich­tigs­ten Teile der Rede ohne Nen­nung des Au­tors vor­tra­gen las­sen, man fand nichts, wes­we­gen sich Herr Jen­nin­ger hätte schä­men müs­sen. Aber warum wird einer dann so ra­di­kal ex­kom­mu­ni­ziert, wenn er über­haupt nichts An­stö­ßi­ges ge­sagt hat, wenn also der Grund weder in sei­ner Per­son, noch in sei­ner Rede oder sei­nem Text liegt? Wel­che Quel­le speist dann die ful­mi­nan­te Er­re­gungs­wel­le, wenn der dazu ge­mach­te An­lass bei ge­nau­er Be­trach­tung in Wirk­lich­keit gar kei­ner war? Man hat sich sei­ner­zeit, wohl mehr, um der drän­gen­den Frage aus dem Wege zu gehen, mit der Er­klä­rung zu­frie­den ge­ge­ben, es sei die di­let­tan­ti­sche Rhe­to­rik des Vor­tra­gen­den ge­we­sen.

We­ni­ge Jahre spä­ter taucht das Phä­no­men er­neut auf. Das Buch des SPD-Po­li­ti­kers und ehe­ma­li­gen Ber­li­ner Fi­nanz­se­na­tors Thilo Sar­ra­zin war noch gar nicht er­schie­nen, nie­mand außer des Autors, viel­leicht seine engs­ten Freun­de und der Lek­tor des Ver­la­ges konn­ten es über­haupt schon ge­le­sen haben, da brach gleich­wohl eine öf­fent­li­che Hetz­kam­pa­gne los, die ih­res­glei­chen such­te. Die ge­sam­te po­li­ti­sche Klas­se als sol­che, weite Teile der be­rufs­mä­ßi­gen öf­fent­li­chen Mei­nung, Tau­sen­de von Deut­schen, die weder ein Wort von Herrn Sar­ra­zin ge­hört, noch eine Zeile von ihm ge­le­sen hat­ten, waren fel­sen­fest davon über­zeugt, dass es sich bei Herrn Sar­ra­zin um einen frem­den­feind­li­chen Ras­sis­ten han­deln muss, mit dem kei­ner­lei Um­gang ge­pflegt wer­den darf und der um­ge­hend aus der Ge­mein­schaft der guten Men­schen aus­ge­schlos­sen wer­den muss, um wei­te­ren Scha­den von die­sen ab­zu­hal­ten. Die ganz er­staun­li­che Ei­nig­keit, die völ­lig über­zeug­te, zu­gleich voll­kom­men er­fah­rungs­lo­se Ge­wiß­heit, wer und wo der aus­zu­schlie­ßen­de An­de­re ist, hat nur in den al­ler­sel­tens­ten Fäl­len jene po­li­ti­sche Skep­sis auf­tau­chen las­sen, die an­ge­sichts un­se­rer Ge­schich­te bei sol­chen Ein­deu­tig­kei­ten an­ge­bracht ge­we­sen wäre. Die selt­sa­me Kluft, die sich be­reits an­läss­lich der Jen­nin­ger Rede be­merk­bar ge­macht hatte, er­schien je­doch auch hier wie­der – der Ver­kaufs­er­folg des Bu­ches stand in selt­sa­men Kon­trast zur öf­fent­li­chen Hin­rich­tung des Au­tors und mit Sen­sa­ti­ons­gier al­lei­ne käme man als Er­klä­rung ge­wiss nicht wei­ter. Ei­ni­ge we­ni­ge Be­son­ne­ne er­in­ner­ten daran, dass es ein Recht auf Mei­nungs­frei­heit gibt und schon wäh­rend der Kam­pa­gne, schrieb sich einer un­se­rer welt­weit re­nom­mier­tes­ten geis­ti­gen Köpfe, der Bie­le­fel­der So­zi­al­his­to­ri­ker Hans-Ul­rich Weh­ler, die Fin­ger wund, um den Deut­schen mehr Ein­sicht na­he­zu­brin­gen – ver­ge­bens, die hys­te­ri­sche Ra­se­rei ließ sich durch nichts von ihrem Weg ab­brin­gen – bis heute gilt Thilo Sar­ra­zin als geis­ti­ger Weg­be­rei­ter eines brau­nen Sump­fes und mit schö­ner Re­gel­mä­ßig­keit wird die­ser ge­dan­ken­lo­se Schwach­sinn wie­der­holt.

Und jetzt Pe­gi­da – wie­der hat die ‘öf­fent­li­che Mei­nung’ of­fen­bar völ­lig den Ver­stand ver­lo­ren und ver­fällt in Ra­se­rei. Den Dresd­nern ge­bührt al­ler­dings das Ver­dienst, die selt­sa­me Kluft auf den Be­griff ge­bracht zu haben – of­fen­kun­dig han­delt es sich um eine Kluft zwi­schen der Volks­be­haup­tung auf der einen und sei­ner Ver­het­zung durch sol­che, die von ‘Volk’ nicht be­rührt wer­den wol­len, auf der an­de­ren Seite.

Die große Er­zäh­lung von der Sä­ku­la­ri­sie­rung der Mo­der­ne durch die Auf­klä­rung er­weist sich zu­neh­mend als Il­lu­si­on, muss doch immer dring­li­cher daran er­in­nert wer­den, dass die Grund­la­ge der Bun­des­re­pu­blik nicht eine welt­ab­ge­wand­te mo­sa­isch-christ­li­che Samm­lung von Ge­set­zes­vor­schrif­ten ist, die da lau­ten: ‘Du sollst Nächs­ten­lie­be ge­gen­über dem Flücht­ling üben, oder ‘Du sollst die Armen spei­sen’, son­dern ein ur­sprüng­lich als vor­über­ge­hen­des Pro­vi­so­ri­um ge­dach­tes Grund­ge­setz, in des­sen ers­tem Ar­ti­kel sich die Bür­ger die­ser ‘Re­pu­blik’ bin­dend ver­spre­chen soll­ten, die Würde des Men­schen zu ach­ten, und dies aus gutem Grun­de ge­ra­de bei sol­chen, die nicht die glei­che Ge­sin­nung tei­len. Dass man die bis­lang beste Ge­le­gen­heit, dem An­spruch des Pro­vi­so­ri­schen zu fol­gen und sich selbst po­li­tisch zu ver­fas­sen 1989 so schänd­lich ver­passt hat, wird einer der Grün­de sein, wes­we­gen man sei­ner Ge­schich­te immer noch hin­ter­her­läuft und an­stel­le der Ideo­lo­gie des Her­ren­men­schen jetzt die Ideo­lo­gie des Gut­men­schen mit ver­gleich­bar to­ta­li­tä­rem An­satz ge­walt­sam ver­folgt. Die schon 1988 drän­gen­de Frage wird daher nur umso drän­gen­der. Wenn der her­ge­stell­te An­lass bei ge­nau­em Hin­se­hen in Wirk­lich­keit gar kei­ner ist, was steht dann bei die­sen wie­der­keh­ren­den Er­ei­fe­rungs­wel­len ei­gent­lich auf dem Spiel? Gibt es ein ge­mein­sa­mes Ele­ment in den je­wei­li­gen An­spra­chen?

Es ist bis­lang kaum be­ach­tet wor­den, dass in allen drei Fäl­len ein ganz be­stimm­tes ‘Wir’ in der Art und Weise der An­spra­che des her­nach Ge­op­fer­ten eine her­aus­ra­gen­de Rolle spielt. An den ir­ri­tie­rends­ten Stel­len sei­ner Rede hatte Phil­ipp Jen­nin­ger von einem po­li­ti­schen ‘Wir’ ge­spro­chen, eine ähn­li­che An­spra­che eines po­li­ti­schen ‘Wir’ taucht im Un­ter­ti­tel von Sar­ra­zins Buch als ‘Wie wir unser Land aufs Spiel set­zen’ wie­der auf und in Dres­den knüpft man ganz be­wusst an das Leip­zi­ger ‘Wir sind das Volk’ von 1989 wie­der an, viel­leicht ge­ra­de, weil jener ver­fas­sungs­ge­ben­de Grün­dungs­akt, der auf die­sen Ruf ant­wor­ten soll­te, immer noch aus­steht, und je län­ger er auf taube Ohren trifft, desto grö­ße­res Un­heil an­rich­tet.

Das ‘Wir’ Jen­nin­gers bin­det Spre­cher und An­ge­spro­che­ne zu­sam­men und an eine ge­mein­sa­me Ge­schicht­lich­keit, denn wer, wenn nicht das Par­la­ment der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land soll­te an einem sol­chen Jah­res­tag die po­li­ti­sche Nach­fol­ge des Reichs­ta­ges an­tre­ten? Lau­fen dann nicht die­je­ni­gen, die schon wäh­rend der Rede den Saal ver­las­sen haben, und alle an­de­ren, die Ihnen nach­her fol­gen, bloß feige und mut­los aus Ihrer Ge­schich­te davon, wäh­rend der eine, den sie op­fern, sich ihr stellt? Wegen die­ser ge­schicht­li­chen Bin­dung hatte der Ver­fas­sungs­recht­ler und Han­nah Arendt Preis­trä­ger Ernst-Wolf­gang Bö­cken­för­de von der ‘Schick­sals­ge­mein­schaft der Deut­schen’ ge­spro­chen. Den Kin­dern und En­kel­kin­dern der Täter, die sich in ihre per­sön­li­che Fa­mi­li­en­ge­schich­te hin­ein be­ge­ben und sich, so­fern sie noch leben, mit den Kin­dern und En­kel­kin­dern der Opfer zu­sam­men­set­zen, um sich ihre ge­mein­sa­me Ge­schich­te zu er­zäh­len, ge­bührt daher ein gänz­lich an­de­rer Rang, als den bil­li­gen an­ti­fa­schis­ti­schen Schrei­häl­sen, die glau­ben, zum Null­ta­rif aus der Sache her­aus­zu­kom­men, indem sie ein­fach den Ge­ne­ra­tio­nen­strang durch­tren­nen.

Das ‘Wir’ Sar­ra­zins ist ein Ap­pell, sich Sor­gen zu ma­chen um das zu­künf­ti­ge Ge­mein­we­sen, das nicht nur uns, son­dern auch un­se­ren Kin­des­kin­dern eine sta­bi­le, ge­mein­sa­me Welt ver­bür­gen soll­te, ein An­ge­bot zum Ge­spräch, das al­ler­dings nur an­neh­men kann, wer die Sorge um die ge­mein­sa­me Welt teilt – im wü­ten­den Aus­schla­gen die­ses An­ge­bo­tes geht es daher we­sent­lich um die Ver­fes­ti­gung und Ver­tei­di­gung des Rechts auf still­ste­hen­de Gleich­gül­tig­keit, diese Em­pör­ten wol­len von einer Sorge ums Ge­mein­we­sen nichts wis­sen und nichts hören – sie mau­ern sich ein in ihrer Fes­tung, hal­ten sich die Ohren zu und be­haup­ten dreist, es sei To­le­ranz.

Ge­gen­über einem pa­ter­na­lis­tisch-pas­to­ra­len (bzw. maternalistisch-pastoralen. Anm.JSB)) Haus­vä­ter­dis­kurs, der er­wach­se­ne Bür­ger als un­mün­di­ge Kin­der be­han­delt und meint, sie mit mo­ra­lisch zwin­gen­den Ver­hal­tens­vor­schrif­ten kon­fron­tie­ren zu müs­sen, er­in­nert das frei­staats­sin­ni­ge ‘Wir sind das Volk’ der Dresd­ner die po­li­ti­sche Klas­se völ­lig zu Recht daran, dass in einer De­mo­kra­tie die Au­to­ri­tät von unten nach oben ver­lie­hen wird und nicht um­ge­kehrt. Mit dem Got­tes­gna­den­tum hat Eu­ro­pa näm­lich so seine Er­fah­run­gen. Die­sem An­spruch war schon die ‘füh­ren­de Rolle der Par­tei’ er­le­gen. Dass in Dres­den jeden Mon­tag Men­schen auf die Stra­ße gehen, die nicht wol­len, dass in Dres­den Zu­stän­de ent­ste­hen wie in Neu­kölln, soll­te jeden po­li­tisch Den­ken­den er­mu­ti­gen, sind doch Bür­ger, die sich um mehr als den Zu­stand ihrer Woh­nungs­ein­rich­tung Ge­dan­ken ma­chen, hier­zu­lan­de eher die Aus­nah­me, als die Regel. Dass bei 17.500 Men­schen die ge­sam­te Band­brei­te mög­li­cher Mei­nun­gen ver­tre­ten ist, kann man bei jeder be­lie­bi­gen Stra­ßen­um­fra­ge in jeder be­lie­bi­gen Stadt fest­stel­len – dar­aus eine pars pro toto Skan­da­li­sie­rung zu fa­bri­zie­ren, ist bil­ligs­te Pro­pa­gan­da­tech­nik, die allen De­mons­tra­ti­ons­teil­neh­mern von Bonn bis Brok­dorf satt­sam be­kannt sein soll­te. Stets wer­den ein, zwei Ex­tre­me her­aus­ge­zo­gen, um damit das Ganze zu ent­lar­ven.

Die po­li­ti­sche Reife, die man in Sonn­tags­re­den der deut­schen Nach­kriegs­de­mo­kra­tie gerne at­tes­tiert, scheint vor­ei­lig zu sein, denn nicht nur Deutsch­land, Eu­ro­pa schafft sich ge­ra­de ab. Man könn­te das ‘Wir sind das Volk’ der Dresd­ner daher auch als un­über­hör­bar deut­li­che Mah­nung an die po­li­ti­sche Klas­se ver­ste­hen, jene längst über­fäl­li­gen An­pas­sungs­pro­zes­se end­lich zu voll­zie­hen, die mit der seit 1989 ge­än­der­ten Lage Deutsch­lands ein­her­ge­hen und sich einer Po­li­tik zu öff­nen, die sich an Wirk­lich­kei­ten, statt an Bi­bel­ge­schich­ten ori­en­tiert, wird doch schon viel zu lange ein ums an­de­re Mal auf dem Altar der Moral die Po­li­tik ge­op­fert.

Die Selbst­be­haup­tung einer Ge­sell­schaft, die ihren igno­ran­ten Still­stand mit aller Zä­hig­keit ver­tei­digt, nimmt in­zwi­schen so gro­tes­ke Züge an, dass al­lei­ne schon an deren Ab­sur­di­tät dem einen oder an­de­ren ein Licht auf­ge­hen müss­te: eine be­kann­te Schla­ger­sän­ge­rin soll jetzt Kopf­tuch tra­gen, in evan­ge­li­schen und ka­tho­li­schen Kir­chen sol­len mus­li­mi­sche Lie­der ge­sun­gen wer­den und ein Bun­des­land er­wägt die Ein­füh­rung mus­li­mi­scher Fei­er­ta­ge. Kla­rer kann die Wei­ge­rung, sich mit sei­ner tat­säch­li­chen Lage zu kon­fron­tie­ren, kaum noch aus­ge­drückt wer­den.

Mit bru­ta­ler Scho­nungs­lo­sig­keit legen die Dresd­ner Mon­tags­de­mons­tran­ten in der hys­te­ri­schen Ra­se­rei der an­de­ren all das Ma­ro­de, längst Ver­faul­te einer po­li­tik­fer­nen Nach­kriegs­ge­sell­schaft bloß, die es sich, über­fres­sen und über­füllt, be­quem ge­macht hat und ihren Tief­schlaf per­pe­tu­iert. Doch das ge­mein­schaft­li­che ‘zum-Schwei­gen-Brin­gen’ des auf­we­cken­den An­spruchs eines po­li­ti­schen Wir be­ru­higt stets nur kurz­fris­tig, denn die­ses Ein­tracht­ver­spre­chen er­weist sich immer wie­der als trü­ge­risch. Erst wenn der An­spruch Gehör fin­det und in der Au­tor­schaft eines po­li­ti­schen, für uns Hei­li­gen Tex­tes auf­ge­ho­ben wor­den ist, wer­den wir Deut­schen wie­der in der Zeit sein.

http://www.hannah-arendt.de/2014/12/furor-teutonicus-jenninger-sarrazin-pegida/

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In ihr Denktagebuch notiert Arendt im Juni 1950: „Das radikal Böse ist das, was nicht hätte passieren dürfen, d. h. das, womit man sich nicht versöhnen kann, was man als Schickung unter keinen Umständen akzeptieren kann, und das, woran man auch nicht schweigend vorübergehen darf. Es ist das, wofür man die Verantwortung nicht übernehmen kann, weil seine Folgerungen unabsehbar sind und weil es unter diesen Folgerungen keine Strafe gibt, die adäquat wäre. Das heisst nicht, dass jedes Böse bestraft werden muss; aber es muss, soll man sich versöhnen oder von ihm abwenden können, bestrafbar sein.“ Denktagebuch, Seite 7 Im Januar 1952 schreibt Arendt im Denktagebuch: Als „Immanuel Kant das ‚radikale Böse‘ erwähnte, hatte er sich zwar nicht seinen ‚Philosophenmantel beschlabbert‘, aber er hat auch nicht gesehen, dass er damit auf etwas stiess, was nicht in der Sittenlehre und nicht in der Moral beheimatet ist und nicht der praktischen Vernunft entspringt. Dies konnte nicht gesehen, weil er nicht wusste, dass ‚das moralische Gesetzes‘ keineswegs ‚in uns‘ sitzt, wohl aber ein ‚Gefühl‘ (?) für Gutes und Böses. Warum spricht denn nie vom ‚radikalen Guten‘? Weil dann unfehlbar gesehen hätte, dass nicht nur ‚das radikal Böse‘ den moralischen Gesetze entgegensteht – tut es es immer? – sondern auch das ‚radikale Gute‘.“ Denktagebuch, Seite 181 Vergleiche auch: Hannah Arendt und Martin Heidegger: Briefe 1925–1975, S. 93f und S. 288 sowie Hannah Arendt und Karl Jaspers: Briefwechsel, 1926–1969, S. 202f

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Hypocrisy (deutsch: Gutmenschentum Heuchelei) is the claim or pretense of holding beliefs, feelings, standards, qualities, opinions, behaviors, virtues, motivations, or other characteristics that one does not in actual fact hold. It is the practice of engaging in the same behavior or activity for which one criticizes another. In moral psychology, it is the failure to follow one’s own expressed moral rules and principles.

Recent studies in psychology have identified the evolutionary bases and the mental mechanisms of hypocrisy, tracing its roots to adaptations that serve contradictory functions in the human brain, and to cognitive biases and distortions that predispose humans to readily perceive and condemn faults in others, while failing to perceive and condemn faults of their own.

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Remember: Do X! Don´t do Y!

Protect innocent, respect life, defend art, preserve creativity!

What´s Left? Antisemitism!

http://www.jsbielicki.com/jsb-79.htm

DJ Psycho Diver Sant – too small to fail
Tonttu Korvatunturilta Kuunsilta JSB
Tip tap tip tap tipetipe tip tap heija!
http://www.psychosputnik.com
http://www.saatchionline.com/jsbielicki
https://psychosputnik.wordpress.com/

They want 1984, we want 1776

They are on the run, we are on the march!

 I think for food

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Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

“Im Streit um moralische Probleme, ist der Relativismus die erste Zuflucht der Schurken.“ Roger Scruton

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

Islam ist weniger eine Religion und mehr eine totalitäre Gesellschaftsordnung, eine Ideologie, die absoluten Gehorsam verlangt und keinen Widerspruch, keinerlei Kritik duldet und das Denken und Erkenntnis verbietet. Der wahre Islam ist ganz anders, wer ihn findet wird eine hohe Belohnung erhalten.

Wahnsinn bedeute, immer wieder das gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten.

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren.

Irritationen verhelfen zu weiteren Erkenntnissen, Selbstzufriedenheit führt zur Verblödung,

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch.

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen.

Wenn jemand etwas zu sagen hat, der kann es immer sehr einfach sagen. Wenn jemand nichts zu sagen hat, der sagt es dann sehr kompliziert.

Sucht ist, wenn jemand etwas macht, was er machen will und sucht jemand, der es macht, daß er es nicht macht und es nicht machen will.

Sollen die Klugen immer nachgeben, dann wird die Welt von Dummen regiert. Zu viel „Klugheit“ macht dumm.

Wenn man nur das Schlechte bekämpft, um das Leben zu schützen, bringt man gar nichts Gutes hervor und ein solches Leben ist dann nicht mehr lebenswert und braucht nicht beschützt zu werden, denn es ist dann durch ein solches totales Beschützen sowieso schon tot. Man kann so viel Geld für Versicherungen ausgeben, daß man gar nichts mehr zum Versichern hat. Mit Sicherheit ist es eben so.

Zufriedene Sklaven sind die schlimmsten Feinde der Freiheit.

Kreativität ist eine Intelligenz, die Spaß hat.

Wen die Arbeit krank macht, der soll kündigen!

Wenn Deutsche über Moral reden, meinen sie das Geld.

Ein Mensch ohne Erkenntnis ist dann  lediglich ein ängstlicher, aggressiver, unglücklicher Affe.

Denken ist immer grenzüberschreitend.

Der Mob, der sich das Volk nennt, diskutiert nicht, sondern diffamiert.

Legal ist nicht immer legitim.

Wer nicht verzichten kann, lebt unglücklich.

Sogenannte Sozial-, Kultur-, Geisteswissenschaften, Soziologie, Psychologie, Psychotherapie, Psychoanalyse, sind keine Wissenschaften mehr, sondern immanent religiöse Kultpropheten, organisiert wie Sekten.

Ohne eine starke Opposition atrophiert jede scheinbare Demokratie zur Tyrannei, und ebenso eine Wissenschaft, zur Gesinnung einer Sekte.

Man kann alles nur aus gewisser Distanz erkennen, wer sich ereifert, empört, wer mit seiner Nase an etwas klebt, der hat die Perspektive verloren, der erkennt nichts mehr, der hat nur noch seine Phantasie von der Welt im Kopf. So entsteht Paranoia, die sich Religion, und Religion als Politik, sogar als Wissenschaft nennt.

Islamisten sind eine Gefahr, deswegen werden sie als solche nicht gesehen. Juden sind keine Gefahr, deswegen werden sie als solche gesehen. So funktioniert die Wahrnehmung von  Feiglingen.

Humorlose Menschen könner nur fürchten oder hassen und werden Mönche oder Terroristen.

Menschen sind nicht gleich, jeder einzelne Mensch ist ein Unikat.

Erkenntnis gilt für alle, auch für Muslime, Albaner, Frauen und Homosexuelle.

Islam gehört zu Deutschland, Judentum gehört zu Israel.

Der Konsensterror (Totalitarismus) ist in Deutschland allgegenwärtig.

Es wird nicht mehr diskutiert, sondern nur noch diffamiert.

Es ist eine Kultur des Mobs. Wie es bereits gewesen ist.

Harmonie ist nur, wenn man nicht kommuniziert.

Man soll niemals mit jemand ins Bett gehen, der mehr Probleme hat, als man selbst.

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Stupidity is demonstrated by people lacking the knowledge they could achieve

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice in an attempt to avoid upsetting fools not willing to face up to the truth

“In arguments about moral problems, relativism is the first refuge of the scoundrel.” Roger Scruton

Antisemitism is when one blames the Jews or Israel for issues, he does not blame others

Islam is less a religion and more a totalitarian society, an ideology that demands absolute obedience and tolerates no dissent, no criticism, and prohibits the thinking, knowledge and recognition. True Islam is totally different, the one who will find it will receive a very high reward.

Craziness is, when one always does the same but expects a different outcome

If a monkey thinks “I am a monkey”, then it is already a human

A man with roots should go for a pedicure

Self smugness leads to idiocy, being pissed off leads to enlightenment

If someone has something to say, he can tell it always very easily. If someone has nothing to say, he says it in a very complicated way

Addiction is, when somebody does something he wants to do, yet seeks someone who can make it so he won’t do it and doesn’t want to, either.

If the clever people always gave in, the world would be reigned by idiots. Too much “cleverness” makes you stupid.

If one only fights evil to protect life, one produces nothing good at all and such a life then becomes no longer worth living and thus requires no protection, for it is already unlived due to such a total protection. One can spend so much money on insurance, that one has nothing left to insure. Safety works in the same way.

Happy slaves are the worst enemies of freedom.

Creativity is an intelligence having fun.

If working makes you sick, fuck off, leave the work!

If Germans talk about morality, they mean money.

A man without an insight is just an anxious, aggressive, unhappy monkey.

Thinking is always trespassing.

The mob, who calls himself the people, does not discuss, just defames.

Legal is not always legitimate.

Who can not do without, lives unhappy.

So called social, culture sciences, sociology, psychology psychotherapy, psychoanalysis, are not anymore scientific, but immanent religious cult-prophets, organized as sects.

Without a strong opposition any apparent democracy atrophies to a tyranny, and as well a science , to an attitude of a religious sect.

You can recognize everything from a certain distance only, who is zealous, outraged, who sticks his nose in something, this one has lost the perspective, he recognizes anything more, he has only his imagination of the world in his head. This creates paranoia, which is called religion, and a religion as politics, even as a science.

Islamists are a real danger, therefore they will not be seen as such. Jews are not a danger, therefore they are seen as such. It is how the perception by cowards functions.

People without a sense of humor are able only to fear or to hate and become monks or terrorists.

People are not equal, each single person is unique.

Insight applies to everyone, including Muslims, Albanians, women and homosexuals.

Islam belongs to Germany, Judaism belongs to Israel.

The totalitarian Terror of consensus is ubiquitous in Germany.
There are no discussions anymore, but defamations only.
It is a culture of the mob. As it has already been.
Harmony is only if you do not communicate.

One should never go to bed with someone who has more problems than you already have.

Irrationalismus ist ein Verbrechen!

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Irrationalismus ist ein Verbrechen!

Die Offene Gesellschaft wird 70 Jahre.

Geschrieben in Neuseeland und während des Zweiten Weltkriegs hat Karl Raimund Popper sein epochales Werk im Jahre 1945 bei Routledge in London in zwei Bänden und unter dem Titel “The Open Society and Its Enemies” veröffentlicht.

Open society originalWir nehmen dieses Jubiläum zum Anlass, um eine Passage aus der Offenen Gesellschaft wiederzugeben, in der sich Popper mit dem Irrationalismus auseinandersetzt, jenem Irrationalismus auf dem alle Glaubenssystem basieren und jener Irrationalismus, der auch Ideologien wie den Sozialismus und den Feminismus mit ihrer Ablehnung von Vernunft und Rationalität hervorgebracht hat. In dieser Passage führt Popper aus, warum Irrationalismus ein Verbrechen ist und erklärt u.a., warum Irrationalisten über kurz oder lang bei Hass, Zwang und Gewalt ankommen müssen: Bei Hass auf alle, die ihre Ideologie nicht teilen und bei Zwang und Gewalt all denen gegenüber, die sich nicht bekehren lassen wollen.

Geschrieben unter dem Eindruck der Herrschaft von Sozialismus (in u.a. der Sowjetunion) und Nationalsozialismus (in Nazi-Deutschland) ist die Analyse weiterhin aktuell, denn sie kann 1:1 auf den Genderismus und auf Gutmenschen im Allgemeinen übertragen werden.

Die zitierte Passage entstammt dem 24. Kapitel der Offenen Gesellschaft, Band II.

“Untersuchen wir zuerst die Konsequenzen des Irrationalismus. Der Irrationalist behauptet, dass Gefühle und Leidenschaften, nicht aber die Vernunft, die wichtigsten Triebkräfte der menschlichen Handlungen sind. Die Antwort des Rationalisten, dass wir dennoch mit aller Kraft versuchen sollten, diese Situation zu verbessern, und dass wir versuchen sollten, dem Verstand eine möglichst große Rolle zuzuteilen, wir der Irrationalist (wenn er sich zu einer Diskussion herablässt) entgegenhalten, dass eine solche Einstellung hoffnungslos unrealistisch ist. Denn sie zeigt nicht die Schwachheit der ‘menschlichen Natur’ in Betracht, die schwache intellektuelle Ausrüstung der meisten Menschen und die Tatsache, dass die meisten Menschen ganz offenkundig von Gefühlen und Leidenschaften abhängen.

Offene GesellschaftEs ist meine feste Überzeugung, dass dieses irrationale Hervorheben von Gefühlen und Leidenschaften schließlich zu etwas führen muss, das man nur als ein Verbrechen bezeichnen kann. Diese Überzeugung lässt sich begründen durch den Hinweis, dass eine solche Einstellung (…) zu einem Appell an die Gewalt und an gemeine Kraftanwendung als den letzten Richter in jeder Auseinandersetzung führen muss. Denn die Tatsache, dass ein Disput entstanden ist, bedeutet, dass positive Gefühle und Leidenschaften, wie die Verehrung, die Liebe, die Ergebenheit einer gemeinsamen Sache gegenüber, die im Prinzip zu seiner Überwindung beitragen könnten, sich unfähig gezeigt haben, das Problem zu lösen. Aber wenn das der Fall ist – was bleibt da dem Irrationalisten anderes übrig, als an andere und weniger konstruktive Gefühle und Leidenschaften zu appellieren – an die Furcht, den Hass, den Neid und schließlich an die Gewalt? Diese Tendenz wird durch eine andere und vielleicht noch wichtigere Einstellung verstärkt, die gleichfalls mit dem Irrationalismus verbunden ist, nämlich durch den Nachdruck, den er auf die Ungleichheit der Menschen legt.

Man kann natürlich nicht leugnen, dass die menschlichen Individuen wie alle anderen Dinge in unserer Welt, in vielfacher Hinsicht ungleich sind. Noch besteht ein Zweifel darüber, dass diese Ungleichheit sehr wichtig und oft sogar höchst wünschenswert ist. (…). Aber das hat mit der Frage überhaupt nichts zu tun, ob wir uns entschließen sollten, die Menschen insbesondere in politischen Dingen als gleichwertig oder doch wenigstens als annähernd gleichwertig zu betrachten; das heißt, es berührt nicht die Frage, ob wir zugeben sollen, dass die Menschen gleiche Rechte und gleichen Anspruch auf gleiche Behandlung besitzen; und auch die Frage, ob wir die politischen Institutionen dementsprechend einrichten sollten, steht damit in keinem Zusammenhang. Die ‘Gleichheit vor dem Gesetz’ ist keine Tatsache, sondern eine politische Entscheidung, die auf einer moralischen Entscheidung beruht; und sie ist ganz unabhängig von der – wahrscheinlich falschen – Theorie, dass ‘alle Menschen gleich geboren sind’. […] ich lege Wert auf die Feststellung, dass der Irrationalismus es kaum vermeiden kann, in eine Handlung verstrickt zu werden, die der Anerkennung der Gleichberechtigung aller Menschen zuwiderläuft. Das hängt eng damit zusammen, dass er den Gefühlen und Leidenschaften eine so große Rolle zuschreibt; denn wir können nicht jedem Menschen gegenüber dieselben Gefühle empfinden. Gefühlsmäßig sind die Menschen eingeteilt in Individuen, die uns nahestehen, und Individuen, die uns fernstehen. Die Einteilung der Menschheit in Freund und Feind leuchtet allen gefühlsmäßig sofort ein; sie wird sogar im christlichen Gebot ‘Liebe deine Feinde’ anerkannt. Auch der beste Christ, der wirklich diesem Gebot entsprechend lebt (…), kann nicht gleiche Liebe für alle Menschen empfinden. Wir können nicht wirklich ‘in abstracto’ lieben; wir können nur jene Menschen lieben, die wir kennen. Daher kann auch der Appell an unsere besten Gefühle, der Appell an die Liebe und an das Mitleid, nur zu einer Aufteilung der Menschheit in verschiedene Kategorien führen. Und das ist in noch weit höherem Maße der Fall, wenn die niedrigen Gefühle und Leidenschaften aufgerufen werden. Unser ‘natürliche’ Reaktion wird darin bestehen, dass wir die Menschheit in Freund und Feind; in jene Menschen, die unserem Stamme, unserer emotionalen Gemeinschaft angehören, und in jene Menschen, die außerhalb dieser Gemeinschaft stehen; in Gläubige und Ungläubige; in Mitbürger und Fremde; in Klassengenossen und Klassenfeinde [in Feminsten und ‘Maskus’], und in Führer und Geführte.
[…]
Die Abschaffung der rationalistischen Einstellung, des Respekts vor Vernunft, Argument und der Meinung des anderen, das Hervorheben der ‘tieferen’ Schichten der menschlichen Natur [Hervorhebung durch uns], all dass muss zur Ansicht führen, dass das Denken nur eine etwas oberflächliche Manifestation von etwas ist, das in jenen irrationalen Tiefen verborgen liegt. Es muss fast immer eine Einstellung hervorbringen, die die Person des Denkers und nicht seine Gedanken in Betracht zieht. Es muss zum Glauben führen, dass ‘wir mit unserem Blute denken’ oder ‘mit unserem nationalen Gut’ oder ‘mit unserer Klasse’ [oder mit unserem Geschlecht]. Diese Ansicht kann sich in einer materialistischen wie auch in einer sehr spirituellen Form manifestieren; in diesem Fall wird die Idee, dass wir ‘mit unserer Rasse denken’, erstezt etwa durch die Idee der auserwählten oder erleuchteten Seelen, die ‘aus Gottes Gnade’ denken.

offene gesellschaft bdIIIch lehne es aus moralischen Gründen ab, mich von solchen Unterschieden beeindrucken zu lassen; denn all diese intellektuell unbescheidenen Ansichten sind sich darin in entscheidender Weise ähnlich, dass sie einen Gedanken nicht nach seinem eigenen Verdienst beurteilen. Indem sie so die Vernunft abschaffen, spalten sie die Menschen in Freund und Freind; in die wenigen, die an Vernunft den Göttern gleich sind, und in die vielen, die es nicht sind (wie Platon sagt); in die wenigen, die uns nahestehen, und die vielen, die uns fernstehen; in diejenigen, die die unübersetzbare Sprache unserer eigenen Gefühle und Leidenschaften sprechen, und in die übrigen, deren Sprache nicht die unsere ist. Und wenn das einmal geschehen ist, dann ist die politische Gleichberechtigung praktisch unmöglich geworden.

Es ist diese Einstellung – die Ablehnung der Idee der Gleichberechtigung im politischen Leben [wie sie z.B. in Quoten ihren Niederschlag findet], das heißt im Gebiet jener Probleme, die die Gewalt von Menschen über andere Menschen betreffen [Hervorhebung durch uns] – die ich verbrecherisch nenne. Denn eine solche Einstellung liefert eine Rechtfertigung für die Idee, dass Menschen verschiedener Kategorie verschiedene Rechte besitzen [wie z.B. im Professorinnenprogramm]; dass der Herr das Recht hat, den Sklaven in Ketten zu legen; dass einige Menschen das Recht haben, andere als ihr Werkzeug zu verwenden. Schließlich dient sie, wie bei Platon, zur Rechtfertigung des Mordes” (Popper, 1994: 273-276).

 

 

http://sciencefiles.org/2015/01/02/irrationalismus-ist-ein-verbrechen/

 

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Remember: Do X! Don´t do Y!

 

 

Protect innocent, respect life, defend art, preserve creativity!

 

 

What´s Left? Antisemitism!

 

http://www.jsbielicki.com/jsb-79.htm

 

DJ Psycho Diver Sant – too small to fail

 

 

Tonttu Korvatunturilta Kuunsilta JSB

 

 

Tip tap tip tap tipetipe tip tap heija!

 

 

http://www.psychosputnik.com

 

 

http://www.saatchionline.com/jsbielicki

 

 

https://psychosputnik.wordpress.com/

 

 

They want 1984, we want 1776

 

 

They are on the run, we are on the march!

 
800px-Molon_labe2

Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

“Im Streit um moralische Probleme, ist der Relativismus die erste Zuflucht der Schurken.“ Roger Scruton

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

Islam ist weniger eine Religion und mehr eine totalitäre Gesellschaftsordnung, eine Ideologie, die absoluten Gehorsam verlangt und keinen Widerspruch, keinerlei Kritik duldet und das Denken und Erkenntnis verbietet.

Der wahre Islam ist ganz anders, wer ihn findet wird eine hohe Belohnung erhalten.

Wahnsinn bedeute, immer wieder das gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten.

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren.

Irritationen verhelfen zu weiteren Erkenntnissen, Selbstzufriedenheit führt zur Verblödung,

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch.

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen.

Wenn jemand etwas zu sagen hat, der kann es immer sehr einfach sagen. Wenn jemand nichts zu sagen hat, der sagt es dann sehr kompliziert.

Sucht ist, wenn jemand etwas macht, was er machen will und sucht jemand, der es macht, daß er es nicht macht und es nicht machen will.

Sollen die Klugen immer nachgeben, dann wird die Welt von Dummen regiert.

Zu viel „Klugheit“ macht dumm.

Wenn man nur das Schlechte bekämpft, um das Leben zu schützen, bringt man gar nichts Gutes hervor und ein solches Leben ist dann nicht mehr lebenswert und braucht nicht beschützt zu werden, denn es ist dann durch ein solches totales Beschützen sowieso schon tot.

Man kann so viel Geld für Versicherungen ausgeben, daß man gar nichts mehr zum Versichern hat.

Mit Sicherheit ist es eben so.

Zufriedene Sklaven sind die schlimmsten Feinde der Freiheit.

Kreativität ist eine Intelligenz, die Spaß hat.

Wen die Arbeit krank macht, der soll kündigen!

Wenn Deutsche über Moral reden, meinen sie das Geld.

Ein Mensch ohne Erkenntnis ist dann  lediglich ein ängstlicher, aggressiver, unglücklicher Affe.

Denken ist immer grenzüberschreitend.

Der Mob, der sich das Volk nennt, diskutiert nicht, sondern diffamiert.

Legal ist nicht immer legitim.

Wer nicht verzichten kann, lebt unglücklich

.

Sogenannte Sozial-, Kultur-, Geisteswissenschaften, Soziologie, Psychologie, Psychotherapie, Psychoanalyse, sind keine Wissenschaften mehr, sondern immanent religiöse Kultpropheten, organisiert wie Sekten.

Ohne eine starke Opposition atrophiert jede scheinbare Demokratie zur Tyrannei, und ebenso eine Wissenschaft, zur Gesinnung einer Sekte.

Man kann alles nur aus gewisser Distanz erkennen, wer sich ereifert, empört, wer mit seiner Nase an etwas klebt, der hat die Perspektive verloren, der erkennt nichts mehr, der hat nur noch seine Phantasie von der Welt im Kopf. So entsteht Paranoia, die sich Religion, und Religion als Politik, sogar als Wissenschaft nennt.

Islamisten sind eine Gefahr, deswegen werden sie als solche nicht gesehen. Juden sind keine Gefahr, deswegen werden sie als solche gesehen. So funktioniert die Wahrnehmung von  Feiglingen.

Humorlose Menschen könner nur fürchten oder hassen und werden Mönche oder Terroristen.

Menschen sind nicht gleich, jeder einzelne Mensch ist ein Unikat.

Erkenntnis gilt für alle, auch für Muslime, Albaner, Frauen und Homosexuelle.

Islam gehört zu Deutschland, Judentum gehört zu Israel.

Der Konsensterror (Totalitarismus) ist in Deutschland allgegenwärtig.

Es wird nicht mehr diskutiert, sondern nur noch diffamiert.

Es ist eine Kultur des Mobs. Wie es bereits gewesen ist.

Harmonie ist nur, wenn man nicht kommuniziert.

Man soll niemals mit jemand ins Bett gehen, der mehr Probleme hat, als man selbst.

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Stupidity is demonstrated by people lacking the knowledge they could achieve

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice in an attempt to avoid upsetting fools not willing to face up to the truth

“In arguments about moral problems, relativism is the first refuge of the scoundrel.” Roger Scruton

Antisemitism is when one blames the Jews or Israel for issues, he does not blame others

Islam is less a religion and more a totalitarian society, an ideology that demands absolute obedience and tolerates no dissent, no criticism, and prohibits the thinking, knowledge and recognition. True Islam is totally different, the one who will find it will receive a very high reward.

Craziness is, when one always does the same but expects a different outcome

If a monkey thinks “I am a monkey”, then it is already a human

A man with roots should go for a pedicure

Self smugness leads to idiocy, being pissed off leads to enlightenment

If someone has something to say, he can tell it always very easily. If someone has nothing to say, he says it in a very complicated way

Addiction is, when somebody does something he wants to do, yet seeks someone who can make it so he won’t do it and doesn’t want to, either.

If the clever people always gave in, the world would be reigned by idiots.

Too much “cleverness” makes you stupid.

If one only fights evil to protect life, one produces nothing good at all and such a life then becomes no longer worth living and thus requires no protection, for it is already unlived due to such a total protection. One can spend so much money on insurance, that one has nothing left to insure. Safety works in the same way.

Happy slaves are the worst enemies of freedom.

Creativity is an intelligence having fun.

If working makes you sick, fuck off, leave the work!

If Germans talk about morality, they mean money.

A man without an insight is just an anxious, aggressive, unhappy monkey.

Thinking is always trespassing.

The mob, who calls himself the people, does not discuss, just defames.

Legal is not always legitimate.

Who can not do without, lives unhappy.

So called social, culture sciences, sociology, psychology psychotherapy, psychoanalysis, are not anymore scientific, but immanent religious cult-prophets, organized as sects.

Without a strong opposition any apparent democracy atrophies to a tyranny, and as well a science , to an attitude of a religious sect.

You can recognize everything from a certain distance only, who is zealous, outraged, who sticks his nose in something, this one has lost the perspective, he recognizes anything more, he has only his imagination of the world in his head. This creates paranoia, which is called religion, and a religion as politics, even as a science

.

Islamists are a real danger, therefore they will not be seen as such. Jews are not a danger, therefore they are seen as such. It is how the perception by cowards functions

.

People without a sense of humor are able only to fear or to hate and become monks or terrorists.

People are not equal, each single person is unique.

Insight applies to everyone, including Muslims, Albanians, women and homosexuals.

Islam belongs to Germany, Judaism belongs to Israel.

The totalitarian Terror of consensus is ubiquitous in Germany. There are no discussions anymore, but defamations only. It is a culture of the mob. As it has already been.
Harmony is only if you do not communicate.

One should never go to bed with someone who has more problems than you.

Das Feld, das russische Feld: Joseph Brodsky und Alexander Sergejewitsch Puschkin über Ukraine, Nikita Mikhailkov über Vladimir Putin / Field, Russian field: Nikita Mikhailkov’s speech on Vladimir Putin, Joseph Brodsky and Alexander Sergejewitsch Puschkin about Ukraine / Поле, русское поле: Никита Михалков о Владимире Путине, Иосиф Бродский и Александр Сергеевич Пушкин об Украине (german, english, russian)

Eltville 2012 © by Julian S. Bielicki 120x80cm oil in canvas

Eltville 2012 © by Julian S. Bielicki 120x80cm oil in canvas

Das Feld, das russische Feld: Joseph Brodsky und Alexander Sergejewitsch Puschkin über Ukraine, Nikita Mikhailkov über Vladimir Putin.

 

In Zeiten der Globalisierung würde man denken, daß Menschen versuchen Andere zu verstehen. Von wegen! Ganz und gar nicht, der menschliche Idiot versucht gar nicht, andere zu verstehen, denn dazu müßte er sich informieren, wie die Tatort-Kommissare immer sagen, nach allen Seiten und ergebnissoffen ermitteln, dazu ist aber der menschliche Idiot, der moderne Tartuffe, zu faul und zu unfähig, denn er hat nur gelernt Andersdenkende mit einem Meinungs-Lynch-Mob medial mundtot zu machen. Zuzuhören, nachzufragen, sich zu informieren, in Folge eigene Meinung zu bilden und eventuell zu ändern, das alles ist ihm zu stressig, dafür hat er keine Geduld, das springt nicht sofort aus seinem App heraus, da hat er nicht sofort einen kognitiven Samenerguss, dann macht er das auch nicht. Allmähliches Erarbeiten von etwas verschwindet immer mehr, alles muß sofort passieren. Schwarzbrot hat keine Konjunktur, alles muß mundgerecht kleingeschnitten geliefert werden, das moderne Gehirn will nur noch schnell Hapa-Hapa machen. Aber sofort passiert nur Blödsinn, sofort kann man nur in die Hose machen, deswegen geht es den meisten auch beschissen.

Ich versuche es aber Mal, hier etwas zu erklären, was nicht sofort einsichtig sein wird, sondern erst allmählich, in der resignierten Hoffnung, das es doch vielleicht jemand macht. Kauen, meine ich.

Also, Rußland ist in Allermunde, nun versucht Mal Rußland etwas zu verstehen.

Versucht Menschen zu verstehen, für die das Wichtigste in ihrem Leben das Feld ist. Huch?Ja, Sie haben es richtig verstanden. Das Feld. Das russische Feld. Dieses Feld wird in Russland geliebt und besungen, „Das russische Feld“ ist eins der bekanntesten russischen Lieder. Hier können Sie es hören:

Sehen Sie bitte auch „Weisse Naechte des Brieftraegers Alexei Trjapizyn“ / “Белые ночи почтальона Алексея Тряпицына” / „The Postman’s White Nights“

und lesen Sie die Rede von Nikita Mikhailkov über Vladimir Putin, und jeweils ein Gedicht über Ukraine, von Joseph Brodsky und von Alexander Sergejewitsch Puschkin.

Und dann überlegen Sie, wie Sie sich mit Menschen verständigen, für die ihr russisches Feld so wichtig ist. Und die sich ihr russisches Feld nicht von irgendwelchen dahergelaufenen ukrainischen Nazis und westlichen Neocons samt ihrer Nato-Merkel und Flintenuschi versauen lassen wollen. Der langsam daherbrabbelnde Steinmeier ist ihnen dagegen egal.

Damit haben Sie für das kommende Wochenende genug zu tun! Viel Spaß! JSB

 

Worte Inna Goff, Musik von Jan Frenkel

 

Das Feld, das russische Feld,

es scheint der Mond oder der Schnee fällt,

Glück und Schmerz mit Dir verbunden,

nein, mein Herz vergisst Dich in 100 Jahren nicht.

Russischess Feld, russisches Feld,

wie viele Wege ich gehen musste,

Du bist meine Jugend, Du bist mein Wille,

das was geschah,

was im Leben geschah.

Dir gleichen weder Wälder noch Meere,

Du bist bei mir, mein Feld,

Ein hoher Wind weht kühl,

Hier ist mein Vaterland,

Ich sage es, ohne es zu verstecken,

Grüße Dich, russisches Feld,

Ich bin Dein kleiner Halm,

Das Feld, das russische Feld,

obgleich ich schon lange ein Stadtmensch bin,

Geruch vom Wermutkraut,

Regenschauer im Frühling

Plötzlich nässen mich mit

Vergangener Wehmut durch.

Das russische Feld,

das russische Feld,

ich, wie Du, lebe durch die Erwartung,

ich glaube dem Schweigen,

wie einem Versprechen,

an dunklem Tag

sehe ich das Grauen.

Dir gleichen weder Wälder noch Meere,

Du bist bei mir, mein Feld,

Ein hoher Wind weht kühl,,

Hier ist mein Vaterland,

Ich sage es, ohne es zu verstecken,

Grüße Dich, russisches Feld,

Ich bin Dein kleiner Halm.

Feld, das russische Feld…

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Field, Russian field: Nikita Mikhailkov’s speech on Vladimir Putin, Joseph Brodsky and Alexander Sergejewitsch Puschkin about Ukraine.

 

One might think that in these times of globalization, people would make efforts to understand one another. Yeah right! It’s absolutely not the case – the human idiot doesn’t even attempt to understand others, for that would require research things, in the same manner that crime scene investigators are supposed to, i.e. in all directions and open-ended. But the human idiot, being the modern hypocrite that he is, is much too lazy and unable, for all he was trained to do is to mediumistically silence the different-minded with a lynch mob of opinions. Listening, asking question, getting informed and in conclusion creating a personal opinion, or perhaps changing it, all that is too stressful, he has no patience for that.. It doesn’t jump right out of his app offering an immediate cognitive ejaculation, so consequently he has no interest in doing it. Gradual acquisition of something is in steady decline, everything is expected to happen right away. Brown loaf doesn’t comprise business activity, everything is to be delivered cut into little bite-sized portions, so that the modern brain may limit its action to a quick and easy yum-yum. However, rubbish is the only thing that happens immediately, wetting one’s pants is the only thing that can happen from one moment to another, which is why most people are doing quite shitty.

I will try to explain something here, which won’t immediately be perceived as insightful, but will in time, thus I’m doing this in the weary hope that maybe someone will indeed begin to do it. Chewing, that is.

So, everyone’s talking about Russia then try and understand Russia a little bit.

Try to understand people to whom their fields are the most important thing in life. Huh? Yeah, you got that right! The land. The Russian land. This land is beloved and sung about in adoration, “The Russian Land” is one of the most well-known Russian songs. You can hear it here:

Please also take a look at: „Weisse Naechte des Brieftraegers Alexei Trjapizyn“ / “Белые ночи почтальона Алексея Тряпицына” / „The Postman’s White Nights“

And read Nikita Mikhailkov’s speech on Vladimir Putin,

as well as poems about Ukraine: One by Joseph Brodsky and one by Alexander Sergejewitsch Puschkin.

And then think about how you communicate with people, to whom their Russian land is so incredibly important. And who won’t allow their Russian land to be butchered by some washed-up Ukrainian Nazis and western Neocons, including Nato-Merkel and Gun-Uschi. However, they don’t really ccare about that slow-babbling Steinmeier.

Now you have plenty to do this weekend! Have fun! JSB

 

THE TEXT OF THE SONG

Words Inna Goff, music of Jan Frenkel

 

Field, Russian field…

The moon shines or snow fall –

Happiness and pain associated with you,

No, do not forget your heart for ever.

Russian field, Russian field…

How many roads I had to walk!

You are my youth, you’re my will.

What happens, then, that in a life come true!

 

Does not compare with you or forest, or sea.

You’re with me, my field, the Studite the wind temple.

Here is my Motherland, and I will say openly:

„Hello, Russian field,

I’m your thin wisp!“

 

Field, Russian field…

Let me long time ago man-city

A smell of wormwood, spring showers

Suddenly would burn me the same longing.

Russian field, Russian field…

I, like you, expectation live –

Believe молчанью, as обещанью,

Overcast day I see the blue!

 

Does not compare with you or forest, or sea.

You’re with me, my field, the Studite the wind temple.

Here is my Motherland, and I will say openly:

„Hello, Russian field,

I’m your thin wisp!“

 

Field, Russian field…

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Поле, русское поле: Никита Михалков о Владимире Путине, Иосиф Бродский и Александр Сергеевич Пушкин об Украине.

 

Можно было бы предположить, что сейчас, в эпоху глобализации, люди станут прилагать усилия для налаживания взаимопонимания друг с другом. Ну да, конечно! Все совсем не так – человекообразные идиоты даже не пытаются понять других людей, потому что для этого им понадобилось бы проникнуть в суть вещей, провести скрупулезное исследование сродни работе следователя на месте преступления, т.е. работать одновременно во всех направлениях и принимать во внимание множество различных вариантов. Но человекообразный идиот, этот современный лицемер, каким он и является, слишком ленив и немощен, поскольку единственное, чему он обучен, – затыкать рот инакомыслящим с видом медиума и линчевать толпой противоположные мнения. Слушать, задавать вопросы, получать информацию и составлять или даже менять свое собственное мнение исходя из этого – это все слишком тяжело и на это ему не хватает терпения. Все это ему неинтересно, ведь гораздо проще получить готовое для восприятия решение, которое выпрыгнет, как чертик из табакерки. Неуклонно снижается интерес к постепенному восприятию и изучению, все должно происходить немедленно. Никаких огромных порции информации, все подается мелконарезанными порциями для усваивания за один раз, поэтому мозг современного человека может ограничить всю свою активность быстрым и простым пережевыванием. Но единственная информация, которую можно усвоить немедленно, – это всяческий хлам, а единственное немедленное действие – обмочить штанишки, поэтому большинство людей ведут себя, как настоящее дерьмо.

Я попытаюсь кое-что объяснить, нечто, чью ценность и поучительность вы осознаете со временем, а не прямо сейчас, поэтому я делаю это в смутной надежде, что хоть кто-нибудь действительно сделает это. Поразмыслите над этим.

Итак, все говорят о России, поэтому попробуйте понять Россию хотя бы немного.

Попробуйте понять людей, для которых их просторы являются самым важным в жизни. Что? Да, вы все прекрасно поняли! Земля. Русская земля. Эту землю любят и поют о ней с восхищением, «Русская земля» – одна из самых известных русских песен. Вы можете послушать ее здесь:

Пожалуйста, взгляните сюда:

 

И почитайте речь Никиты Михалкова к Владимиру Путину, а также стихи об Украине: одно, написанное Иосифом Бродским, а второе – Александром Сергеевичем Пушкиным.

 

А затем подумайте, как вы общаетесь с людьми, для кого русская земля чрезвычайно важна. И с теми, кто не хочет, чтобы на их русской земле устраивали резню украинские нацисты с промытыми мозгами или западные неоконсерваторы, включая НАТО-Меркель или милитариста-Уши. Однако, их не очень волнует тугодум и балобол Штайнмайер.

 

Теперь у вас есть чем заняться на этих выходных. Приятно провести время! ЮСВ

 

 

Автор текста (слов): Гофф, Инна Анатольевна, Композитор (музыка): Френкель, Ян Абрамович

 

Поле, русское поле,

Светит луна

Или падает снег,

Счастьем и болью

Связан с тобою,

Нет, не забыть тебя

Сердцу вовек.

Русское поле,

Русское поле,

Сколько дорог

Прошагать мне пришлось.

Ты моя юность,

Ты моя воля,

То, что сбылось,

То что в жизни сбылось.

Не сравнятся с тобой

Ни леса, ни моря,

Ты со мной, моё поле,

Студит ветер висок.

Здесь Отчизна моя

И скажу, не тая,

Здравствуй, русское поле,

Я твой тонкий колосок.

Поле, русское поле,

Пусть я давно

Человек городской,

Запах полыни,

Вешние ливни,

Вдруг обожгут меня

Прежней тоской.

Русское поле,

Русское поле,

Я, как и ты, ожиданьем живу.

Верю молчанью,

Как обещанью,

Пасмурным днём

Вижу я синеву.

Не сравнятся с тобой

Ни леса, ни моря,

Ты со мной, моё поле,

Студит ветер висок.

Здесь Отчизна моя

И скажу, не тая,

Здравствуй, русское поле,

Я твой тонкий колосок.

Здесь Отчизна моя

И скажу, не тая,

Здравствуй, русское поле,

Я твой тонкий колосок.

Поле, русское поле…

 

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Nikita S. Michalkow (Schauspieler, Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent) über Putin

Heute feiert unser Präsident Wladimir Putin seinen 55. Geburtstag. Ich weiß, dass manche der Meinung sind, es sei nicht sehr geschickt Äußerungen über einen Leiter auszusprechen. Ich aber fürchte mich auf keinem Fall, weil ich überzeugt bin, dass sehr viele Menschen in unserem Land, dem Präsidenten ihr Leben anvertrauend, heute ehrlich sagen mögen, dass dieser Mensch einen wirklichen Einfluss auf ihrem Leben gehabt hat.

Ich bringe wenig Verständnis für die Regierung von Boris Jelzin auf, aber zwei Handlungen aus seinem Leben haben mich sehr getroffen. Die erste Handlung kam am 12. Juli 1990 an der 28. Sitzung der Kommunistischen Partei der Sowjetunion vor. Dieser Mensch, von Macht überwältigt, nahm auf einmal seine Parteiausweis in die Hand und legte ihn auf den Tisch nieder. Das macht den Menschen rücksichtslos, da er sich nicht vorstellt, womit das alles enden könnte. Und die zweite Handlung, die mich auch stürzte, kam am Sylvester 1999 vor, als Boris Jelzin eine Neujahrsansprache aufnahm und dabei seinen freiwilligen Rücktritt aus der Politik und die Übergabe der Macht Wladimir Putin meldete. Solch eine Tat war in der Geschichte unseres Landes fast nie vorkommen. So passierte es, dass nur Stunden vor dem Beginn des Jahres 2000, ein komplett neuer Mensch zum Kreml angekommen ist.

Was war ihm befallen? Lassen Sie uns einfach eine kurze Zeitreise zu den Tagen unternehmen in einem Versuch, die Gefühle dieses Menschen, auf dessen Schultern solch ein Kreuz gelegt wurde, zu verstehen. Ja, ein Kreuz, und keine Träume von Macht. Was war das für eine Zeit? Das war eine Zeit von Verzweiflung, von furchtbaren Kriminellen, die Beute spürten. Es war eine Zeit von fast kompletter Armut, als Spargeld verschwand. Mehr als ein Drittel der Bevölkerung lebte unterhalb der Armutsschwelle. Russlands Auslandsschuld wuchs auf 160 Millionen Dollar zu. Leute warteten zehn Monaten auf ihr Gehalt, länger sogar. Terrorismus, der Nordkaukasus – das war ein Problem für Russland seit immer, aber jetzt verwandelte es sich in eine blutige pulsierende Wunde. Es war die Zeit, als Basayev und Khattab versuchten, den ganzen Nordkaukasus von Russland wegzureißen. Und was war mit unseren Streitkräften? Einem riesigen Heer von fast anderthalb Millionen Soldaten gelang es mit Schwierigkeiten 65 Tausend Menschen aus allen Regionen, aus allen Wehrbereichen zu sammeln um das, was damals passierte, zu einem gewissen Grad anzuhalten. Was war mit unseren Luftwaffe unterwegs? Flugzeuge standen auf der Erde, es gab keinen Brennstoff, Piloten lernten auf festem Boden, sie konnten nicht fliegen. Das gleiche passierte bei der Flotte: Schiffe gingen nicht aufs Meer, Matrosen worden vorbereitet, ohne je auf den Wellen gerollt zu haben. Das war im Großen und Ganzen der Anfang einer großen Tragödie für solch einen Land wie Russland.

„Kursk“ war ein Teil dieser Tragödie. Es war eine Prüfung für das ganze Land und natürlich besonders für die, die von jenem furchtbaren Unglück unmittelbar betroffen wurden. Wie sollte man das aushalten? Wie sollte man das ertragen? Wie sollte man sein ganzes Sein, Herz und Seele auf dieses wenden und auf sich Verantwortung für das Ganze nehmen? Das hast Du letzten Endes getan.

Das war der Zustand des Landes. Und ohne Rücksicht darauf, ob Du Recht oder Unrecht hattest, ob Du schuldig oder unschuldig warst, auf Dich schauen alle wie auf den Menschen, der für alles verantwortlich ist. Du solltest mit Witwen reden, obwohl ich denke, dass es sehr hart sein könnte, wenn es nicht formell getan wird. Wie sehr hatte General de Gaulle Recht als er sagte, „Einsamkeit ist das Schicksal derer, die die Spitze politischer Kraft erreichen, von den Stürmen der Staatsinteressen geweht!“ Ich erinnere mich an eins von meinen Gesprächen mit dem Präsidenten (Putin Anm.JSB). Plötzlich sagte er mir einen wunderbaren Satz, „Schau auf den, der ich war, wer bin ich überhaupt? Und warum bin ich hier? Warum bin ich hier? Wozu bin ich hier? Naja, sicher nicht um die Reste, die andere übriggelassen haben, aufzufressen!” Diese Worte blieben bei mir, weil ich hinter ihnen die sehr ernste und wichtige Lebensfrage eines Menschen sah. Nicht wie man leben sollte, nicht was für eine Residenz und Büro man haben wird, was für einen Schlips und Anzug man trägt, sonder wozu man leben soll. Und dort schien es mir, dass menschliche Unsicherheit und Einsamkeit, besonders die Einsamkeit der Macht, sie ist die wirkliche Einsamkeit, wie ich es sehe, weil für die, für die Macht ein Traum ist, wird sie sofort von anderen Träumen umringt, von Menschen die denken, „jetzt geht es wirklich los…“ Erinnern Sie sich an die sieben Bänker, die Jelzin durch die Wahlen von 1996 geholfen haben, als das Land auseinandergerissen wurde, als alles schon verteilt worden ist, als kluge und schlaue und gescheite Leute allmählich verstanden haben, dass sie jetzt alles, ihr Ganzes Geschäft, ausüben konnten? Dort steht er (Jelzin Anm. JSB), als Marionette der Politik, als diese Menschen den RGW (Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe) gründeten, also in der Tat einen Rat für Wirtschaftshilfe eines sterbenden Landes.

Aber gut, so ist es. Wir teilen mit euch, und dafür ihr… Und das Land findet sich fast in die Knie gezwungen von verschiedenen Menschen. Es soll ihnen seine Erde, sein Öl, sein Gas, seine Wälder, seine Gewässer überreichen, weil wenn es alles nicht überreicht, dann weiß keiner, wie er kämpfen soll. Aber sie wissen, wie sie auftreten sollen. Und sie lassen Dich nicht sterben, Land. Aber dafür zahlst Du mit allem, was Du hast. Die damalige Stimmung im Land kann mit einem Rezept verglichen werden, das vor zehn Jahren, vor fünfzig Jahren abgelaufen ist!

Innerhalb von acht Jahren ist Russland eine der zehn bedeutsamsten Wirtschaftsnationen der Welt geworden! Heute hat die Mehrheit der Regionen vergessen, was es heißt, arbeitslos zu sein, und wie öde das Leben dereinst aussah. Auf Initiative des Präsidenten (Putin) sind nationale Projekte entstanden und haben sich entwickelt. Ihr Ziel ist es der Medizin, Wissenschaft, Bildung und Landwirtschaft Leben einzuhauchen. Die Drohung, dass Russland auseinanderfallen könnte ist Teil der Geschichte geworden. Eine andere Stadt ist drohend geworden, eine Stadt die der ganze Nordkaukasus neidet. Das heißt aber nicht, dass die Probleme weg sind, sie sind geblieben, sie werden noch lange mit uns sein. Gleichzeitig aber hat sich ein Gefühl der Stabilität entwickelt. Die “Ost-” und “West-” (russischen) Bataillonen in die die Tschetschenen sich untergeordnet haben kämpfen nicht nur würdig um den Kaukasus, sondern für Russland auch im Libanon. Die Streitbeilegung in Tschetschenien wurde von der ganzen muslimischen Welt unterstützt und akzeptiert. Tausende von russischen Pilgern unternehmen jedes Jahr den Haddsch. Die Hauptsache ist, dass alle traditionelle Bekenntnisse vereinigen sich wieder um einen Staat, um Russland. Wir leben jetzt in einer Ära, in der Russland seinen Platz findet. Und das ist dasselbe Russland, das in einer wirklicher Welt führend werden kann, weil Russland die einzige Brücke zwischen Ost und West ist.

Noch etwas muss ich erwähnen. Ein Ereignis ist vorgekommen, dessen Wirkung wir noch gar nicht bewerten können. Das ist die Wiedervereinigung der Russischen Ausländischen Kirche mit unserem Moskauer Patriarchat. Seit Jahrzenten war das eine Wunde im seelischen Leben unserer Landsleute hier und im Ausland. Es kann sein, dass wir es nicht gespürt haben, aber es war da. Niemand hat sich wirklich vorstellen können, dass jetzt, vor unseren Augen, ein Wunder passiert; diese zwei unversöhnliche aber sehr bedeutungsvolle Kräfte haben sich wiedervereinigt und dabei eine riesige Anzahl von Menschen, ihren Gläubigen, sozusagen unter der Kuppel der orthodoxen Kirche vereinigten. Das kam aber nicht einfach so vor. Riesige, belangliche Änderungen fanden statt, die, auch wenn das nicht glaubwürdig scheint, mit dem Namen des Präsidenten (Putin) eng verbunden sind. Ob wir das wollen oder nicht, so ist es. Sie sind mit seinem Namen und seinen aufeinanderfolgenden, fortschreitenden, schöpferischen Bewegungen durch Zeit und Raum verbunden. Das sind persönliche Charakteristika, keiner hat ihm gesagt, „Ja, das ist Ihre Pflicht, Ihre Verantwortlichkeit.“ Das sind persönliche Eigenschaften, die Eigenschaften eines Sportlers, könnte man sagen. Einmal sagte er mir etwas Ausgezeichnetes, „Um Zweifel bei dem (Sport-) Richter zu vermeiden, muss man nicht nur gewinnen, sondern herausragen.“ Eine fabelhafter Satz! Und die Hauptsache ist, dass es nicht nur ein Satz ist, sondern eine Lebensweise.

Für mich erklärte vieles über unseren Präsidenten sein Auftritt in München. Verstehen Sie, plötzlich wurde vieles klar. Auf einmal meldete dieser Mensch im Namen des Landes Interessen jenes Landes, über die Hürden, die das Land behindern, seinen Interesse zu folgen und darüber, dass Gerechtigkeit keine einseitige Sache ist, dass man die Dinge verschleiern kann und Handlungen formulieren kann. wie man will, aber im Wesentlichen bleiben sie unverändert… Wozu macht man das? Wozu Kosovo? Wozu Irak? Zu welchem Zweck? Sind sie sicher, sie wissen was sie da machen? Braucht das jenes Volk, dem sie das antun? Haben sie es gefragt? Und ich sah den Saal, ich sah Menschen, die dasselbe gedacht haben, aber gefürchtet haben, es zu sagen, ich spürte schweißige Fäuste, ich habe Menschen gesehen, denen man zum ersten Mal sagte, „Sie sind ein Dieb.“ Und viele wollen wirklich nicht verstehen, dass diese ‚Barbaren‘ in der Tat nicht so sehr barbarisch sind. Es stellt sich heraus, sie können sich verteidigen. Es stellt sich heraus, sie können alles so sagen, wie es ist. Es stellt sich heraus, sie können nicht nur drohen, sondern ruhig ein Angebot machen, das man einfach nicht ablehnen kann. Keine kleine Rolle spielt der Mensch, der diesem Land vorstellt und weiterführt, der seine Rede ruhig und hemmungslos in mehreren Sprachen aussprechen kann, wobei er alle damit überrascht, weil sie sich einfach nicht daran gewöhnen können, dass wir wirklich ruhig und auf Augenhöhe, sogar in ihrer Muttersprache mit anderen Menschen sprechen können.

Nach wenigen Monaten tritt der Präsident ab. Diese Entscheidung ist schon gefallen und es ergibt kein Sinn sie hier zu bewerten. Aber was kommt mir als Wichtigstes vor? Mir scheint es, dass wer auch immer unser Präsident wird und womit auch immer er sich beschäftigt, wohin auch immer das Schicksal ihn führt, egal in welchem Zustand er sich befindet, mit wem auch immer er in Besprechung kommt, über egal welches Thema oder Aspekt seines Lebens, ich möchte glauben – und ich denke viele, sogar die Mehrheit der Menschen, die in unserem Land wohnen diesen Glaube mit mir teilen, – dass er das alles mit der Würde charakteristisch für diesen Mann und Offizier machen wird. Alles Gute zum Geburtstag!

Nikita S. Mikhalkov (a Soviet and Russian filmmaker, actor, and head of the Russian Cinematographers‘ Union) on Putin.

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Today our president Vladimir Putin celebrates his fifty-fifth birthday. I am aware that some people may feel it’s not very smart to speak out about a leader, but I am not in the least bit worried because I am convinced that an enormous number of people in our country today, trusting their life in the hands of President Putin, may honestly say that this man has had a remarkable influence on their lives.

I have mixed feelings about Boris Yeltsin’s leadership and find it difficult to relate to. Two events in Yeltsin’s life, though, really affected me. The first took place on 12 July 1990 at the 28th congress of the Communist Party of the Soviet Union, when this man, wielding enormous power, suddenly gets out his party membership and throws it on the table. This shows the man to be reckless, not imagining where things might lead to. The second event, which also shocked me, happened on New Year’s Eve 1999, when Boris Yeltsin recorded a festive message to the Russian people and included an announcement that shook the whole country, that he would voluntarily step down from his post, something that had almost never happened in the history of our country, and would hand the reins of government over to Vladimir Putin.

Thus hours before the dawn of the new millennium a completely new man arrived at the Kremlin. What had befallen him? Let us quickly return to those years to attempt to understand what the man across whose shoulders lay such a heavy cross may have been feeling. And not dreams of power, but precisely a cross. What sort of a time was it? It was a time of confusion, of frightening criminals who could sense victims. It was a time in which people felt poverty, when savings disappeared. More than a third of Russia’s population fell below the poverty line. The country was in debt 160 million dollars. People waited ten months for their salary, even longer; terrorism, the North Caucasus – a problem that had always been a thorn in Russia’s side, but which now escalated into a giant bloody pulsating wound.

It was a time in which Basayev and Khattab tried to wrench all of the North Caucasus away from Russia. And what happened to the army? A huge army almost 1.5 million strong manages with difficulty to raise 65 thousand people from all ends of the country, from all regions, from all military districts in order to stop as far as possible what was going on at that time. What’s going on in the armed forces? Aeroplanes are grounded; pilots learn on the ground, they can’t fly. The same thing happens in the fleet: ships don‘t take to sea, sailors train for the navy without even getting seasick. By and large it was the beginning of a great tragedy for Russia. The “Kursk” disaster became a feature of this tragedy. It became a trial for the entire country and especially, of course, for those who were directly involved in this terrible catastrophe. How to live through this? How to weather the storm? How to turn your whole existence, your heart, your soul to the situation at hand? How to take on such responsibility? Well, you did it. This is what the country had come to. And regardless of whether you are right or wrong, guilty or not, everyone looks to you as to the person who answers for all of this. You ought to talk to widows,though I think that could be quite painful if done informally. How right de Gaul is, who said, “Loneliness is the lot of those who climb the political ladder, buffeted by the icy winds of public interests!”

I remember one of my conversations with the president. He suddenly said the following, “Look, that’s who I was, but who am I really? And why am I here? To what end am I here? Well hardly to eat up others’ leftovers!” These words struck me because behind them I saw the man’s very serious and essential life question. Not how to live, what kind of residence you will have, what kind of office, what kind of suit and tie, but what to live for. And here it seemed to me that human insecurity and loneliness, the loneliness of power – this is real loneliness, in my opinion, because for those to whom power seems like a dream, it immediately becomes surrounded…How should I put it? By other dreams, it is immediately surrounded by people thinking, “Now things are really starting…”

Remember the seven bankers that got Yeltsin through the 1996 election, when the country was being torn apart, when everything had already been shared out, when the clever and cunning and intelligent realized that they could conduct whatever business they wanted to. And here he finds himself, just a puppet on strings, when these people create the so-called Comecon (Council for Mutual Economic Assistance) i.e. Council of Economic Aid for a Dying Country. Well okay, fine. We’ll share with you if you… And the country finds itself practically brought to its knees before a handful of people. It should give them its soil, its oil, its gas, its woods, its water, because if it doesn’t hand them over, no one knows how to deal with such a force. Whereas they know how to act. And they won’t let you die, country. But for this you pay them with everything you have. The atmosphere in the country – compare it to a ten-year-old prescription, a fifty-year-old prescription!

In eight years Russia became one of the ten most economically powerful countries in the world. Nowadays most regions have forgotten what it means to be unemployed and what a dreadful existence they led. National projects are created and developed on the president’s initiative with the aim of breathing life into medicine, science, education, agriculture. The threat of Russia’s collapse receded into the past. A different city became threatening, a city that all of the North Caucasus envy. Though this doesn’t mean that the problems have disappeared, they remained, they are going to stick around for a while yet. But a certain feeling of stability has emerged. The “West” and “East” battalions that the Chechens formed are not only warring over the Caucasus, they also represent Russia in Lebanon. Settlement in Chechnya was supported and accepted by the entire Muslim world. Thousands of Russian pilgrims complete the Hajj every year. Most importantly, all of the traditional confessions unite again around a state, around Russia. We are now living in an era in which Russia is concentrating its forces. And it is this Russia that can become a real world leader, because Russia is the only real bridge between East and West.

There is one more thing that must be mentioned; an event has occurred whose meaning we cannot even guess at. This is the reunion of the Churches – of the Russian Church Abroad and our Moscow Patriarchy. For decades this was a wound in the spiritual lives of our compatriots, at home and abroad. We may not have felt it, but it was there. No one could imagine that really, now, before our very eyes a miracle would happen with the union of these irreconcilable but very spiritually important forces. One could say that the united Orthodox faith had brought an enormous quantity of people, its penitents, under one roof. But it didn’t happen just like that; it took deep-seated changes of a great magnitude. And though the connection may seem frail, these changes were to a greater or lesser extent linked to the president’s opinion. They were linked to his opinion and his successive, progressive and constructive movements in time and space. These are personal characteristics. No one said “Yes it’s necessary, your duty!” These are personal characteristics, the characteristics of a sportsman, if you like. He once said a wonderful thing to me, “To avoid an argument over the refereeing, you need to wipe the floor.” A great phrase! And not just a phrase, but a way of acting.

For me personally what really summed up of a lot of things about our president was his appearance in Munich. Suddenly everything became clear, he set the record straight. This man was speaking on behalf of our country. He outlined our country’s interests and raised the obstacles connected with them. He said that justice does not only work in one direction and that you can sweep as much as you like under the carpet and dress things up in any way you like but their fundamental essence remains… Why do that? Why Kosovo? Why Iraq? What for? And are you sure you know what you’re doing there, that what you’re doing is really in the best interests of the country in which you’re doing it? Did you ask them? And I saw the hall, I saw people who were thinking the same thing, but were afraid to say so, I sensed sweaty palms, I saw people who were being told for the first time, “you’re a thief.”And many people really, really don’t want to know that these “peasants” are not actually all that peasant-like. It turns out they can stand up for themselves. It turns out they can say everything to your face. It turns out they are able not only to make threats, but to quietly make an offer that one can’t refuse. And to put things lightly, the figure who is representing and leading this country plays no small role in its fate. This is a person who can calmly and freely put forward his opinion in several languages, thus surprising everyone because they still cannot get used to the fact that we can calmly and in an even tone talk to foreigners in their own language.

The president is leaving office in several months. The decision has already been made, and passing judgement or speculating on this decision does not make sense. But what seems most important to me? I think that whoever our president may become, wherever his fate may lead him, whichever situations he may find himself in, with whomever he may need to communicate and about whichever subject, about whichever aspect of his existence, I would like to believe – and I think that many people share this belief, the majority of people living in our country – that he will do everything with the dignity characteristic of this man and officer. Happy birthday!

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Михалков, Никита Сергеевич (советский и российский актёр, кинорежиссёр, сценарист и продюсер, народный артист РСФСР) о Путине.

Сегодня исполняется 55 лет нашему президенту Владимиру Владимировичу Путину. Я понимаю, что у кого-то может возникнуть ощущение того, что не очень ловко говорить в лицо руководителю какие-то слова, но я абсолютно не боюсь, потому что убежден, что огромное количество людей в нашей стране, доверившие свою жизнь президенту Путину, сегодня могут честно сказать, что этот человек реально повлиял на их жизнь.

Я по-разному и сложно отношусь к правлению Бориса Николаевича Ельцина, но два поступка в жизни Ельцина меня, честно говоря, поразили. Первый поступок произошел 12 июля 1990 года на XXVIII съезде КПСС, когда человек, облеченный огромной властью, вдруг вынимает свой партийный билет и кладет на стол. Это делает человек безоглядно, не представляя себе, чем это кончится. И второй поступок, который меня тоже потряс, произошел в канун 2000 года, когда Борис Николаевич записал поздравление российскому народу и сделал потрясшее всю страну заявление, что он оставляет свой пост добровольно, чего не было почти никогда в истории нашей страны, и передает бразды правления Владимиру Путину. Так в канун 2000 года в Кремль пришел абсолютно новый человек. Что же ему досталось? Давайте просто проведем легкую экскурсию в те годы, для того чтобы попытаться ощутить, что же может испытывать человек, на плечи которого лег этот тяжелейший крест. И не мечта о власти, а именно крест. Что же это было за время? Это было время растерянности, это было время лихих разбойников, почуявших добычу, это было время почти полного обнищания людей, когда исчезли накопления. Более трети населения России оказались за чертой бедности. 160 миллиардов долларов – внешний долг страны. Люди сидят без зарплаты по 10 месяцев, больше. Терроризм, Северный Кавказ – проблема, которая всегда была достаточно кровоточащей для России, а здесь она превратилась в разорванную кровавую пульсирующую рану. Это было время, когда Басаев и Хаттаб пытались оторвать весь Северный Кавказ от России. А что происходит с армией?

Огромная, почти полуторамиллионная армия с трудом может набрать 65 тысяч человек со всех концов, со всех регионов, из всех военных округов для того, чтобы каким-то образом приостановить то, что происходило в то время. Что происходит в Военно-воздушных силах? Самолеты прикованы к земле, нет горючего, летчиков учат на земле, они не могут летать. То же самое происходит на флоте: корабли не выходят в море, моряки обучаются на флоте, никогда не испытав даже качки морской. Это по большому счету начало гигантской трагедии для такой

страны, как Россия. Трагедия „Курска“ стала определенной чертой. Это стало испытанием для всей страны, и в первую очередь, конечно, для тех, кто имел непосредственное отношение к этой ужасной беде. Как выдержать это? Как это перенести? Как включить свое существо, свое сердце, свою душу, как взять на себя ответственность за это? Ведь, в конце концов, не ты это сделал. Это все то, к чему пришла страна. И все равно, прав ты или не прав, виноват ты или не виноват, – на тебя смотрят как на того, кто за это отвечает. Ты должен разговаривать со вдовами. Но, я думаю, что если к этому подходить неформально, то это стоит очень дорого. Как прав де Голль, который сказал: одиночество есть удел тех, кто достиг вершин политической власти, овеваемых ледяными ветрами государственных интересов! Я вспоминаю один наш разговор с президентом. Мне он вдруг сказал такую фразу, он говорит: смотри, ну вот я был, вообще, кто я? И почему я оказываюсь здесь? Почему я оказываюсь здесь? Для чего я оказываюсь здесь? Ну неужели для того, чтобы доесть то, что не доели другие? Эта фраза меня поразила, потому что за ней я увидел очень серьезный и ключевой вопрос жизни человека. Не как жить, какая у тебя будет резиденция, какой у тебя будет кабинет, какой галстук и какой костюм, а зачем жить. И вот здесь мне показалось, что человеческая неуверенность и одиночество, а одиночество власти – это истинное одиночество, на мой взгляд, потому что для тех, для кого власть является мечтой, она сразу обрастает, так сказать, присными, она сразу обрастает людьми, которые, ну вот сейчас начнется… Вспомните семибанкирщину, когда рвалась страна на части, когда все уже поделили, когда умные и хитрые и толковые стали понимать, что сейчас, в этой растерянности, можно сделать все, весь свой гешефт, весь свой бизнес. Вот он здесь находится, вот только дерни за нитки, когда эти люди создают, так сказать, СЭВ (Совет экономической взаимопомощи), так сказать, Совет экономической помощи умирающему государству. Ну хорошо, ладно. Мы с вами поделимся, но за это вы… И страна оказывается почти поставлена на колени перед несколькими людьми практически. Она должна им отдать свои недра, свою нефть, свой газ, свои леса, свои воды отдать, потому что если не отдать, то с этим никто не знает, как поступать. А они знают, как поступать. И они тебе не дадут умереть, страна. Но за это ты расплатишься всем тем, что у тебя есть. Атмосфера в стране – сравните ее с десятилетней давностью, пятнадцатилетней давностью! За восемь лет Россия вошла в число десяти крупнейших экономик мира! Сегодня большинство регионов забыло, что

такое безработица, а это был страшный бич. По инициативе президента возникли и развиваются национальные проекты. Их цель – вдохнуть реальную жизнь в медицину, в науку, в образование, в сельское хозяйство. Угроза распада России ушла в прошлое. Грозный стал другим городом – городом, которому завидуют весь Северный Кавказ. Причем это не значит, что проблемы ушли, они остались, они будут еще долго. Но там возникло определенное ощущение стабильности. Батальоны „Восток“, „Запад“, сформированные из чеченцев, не только достойно воюют на Кавказе, но они еще и представляют Россию в Ливане. Урегулирование в Чечне было поддержано и принято всем мусульманским миром. Тысячи российских паломников ежегодно совершают традиционный хадж. Главное, все традиционные конфессии вновь объединяются вокруг государства, вокруг России. Мы сейчас живем в тот период, когда Россия сосредотачивается. И это есть та самая Россия, которая может стать реальным лидером в мире, потому что Россия – единственный реальный мост между Востоком и Западом. И еще одно, что невозможно не отметить. Произошло событие, значение которого мы еще даже не можем оценить. Это воссоединение церквей – Русской Зарубежной Церкви и нашего Московского Патриархата. В течение десятилетий это была кровоточащая рана в духовной жизни наших соотечественников – и здесь, и за рубежом. Мы могли ее не чувствовать, но она была.

Никто не мог себе представить, что реально вот сейчас, на наших глазах произойдет диво, когда эти две непримиримых силы, но очень значимых духовных силы, объединились, как бы вновь накрыв куполом православной веры огромное количество людей, ее исповедующих.

Но случилось это не просто так и не на ровном месте. Произошли огромные и очень серьезные перемены. И как это ни покажется, так сказать, излишним, эти перемены так или иначе связаны с именем президента. Хотим мы того, не хотим, но это так. Они связаны с его именем и с его последовательным, поступательным, созидательным движением во времени и пространстве. Это личные качества. Как бы там ни говорили, да, так сказать, обстоятельства, ответственность, – это личные качества, это качества спортсмена, если хотите. Однажды он мне замечательную сказал фразу. Я что-то там, ну как так можно, что-то такое взбунтовался, он говорит: для того чтобы не сетовать на судейство, нужно выигрывать с явным преимуществом. Потрясающая фраза! И самое главное, что это не только фраза, это руководство к действию. Для меня лично итоговым, что ли, во многом итоговым было выступление нашего президента в Мюнхене. Вы понимаете, вдруг ясно, просто были

расставлены точки над i. Вдруг человек от имени страны заявил об интересах страны и о том, что мешает, чтобы эти интересы соблюдались, и о том, что справедливость – это вещь не односторонняя, и о том, что можно вуалировать сколько угодно и как угодно формулировать те или другие поступки, но их суть, этих поступков… Для чего это делается? Для чего делается Косово? Для чего делается Ирак? Для чего это делается? А вы уверены ли в том, что вы там делаете, это нужно тому народу, с которым вы это делаете? А вы у него спросили? И я видел зал, я видел людей, которые думают так же, но страшно сказать, я чувствовал потные ладошки, я видел людей, которые первый раз услышали, когда им сказали: вы вор. И очень, очень не хочется вдруг понять многим, что, оказывается, эти „варвары“ – не такие уж и варвары. Оказывается, они могут за себя постоять, оказывается, они могут сказать все в лицо, оказывается, они могут не пугать, а тихо предложить то, от чего трудно отказаться. И немаловажную роль, мягко говоря, здесь играет личность, играет человек, представляющий и возглавляющий эту страну, который имеет спокойную возможность на нескольких языках легко и непринужденно сказать свою речь, удивив тем самым всех, потому что не могут еще привыкнут к тому, что мы можем совершенно спокойно и на равных говорить с людьми на их же языке. Президент уходит через несколько месяцев. Это вопрос решенный, и оценивать его, и обсуждать его не имеет смысла. Но что мне кажется самым главным? Мне кажется, что кем бы ни был и чем бы ни занимался дальше наш президент, куда бы ни забросила его судьба, в каких бы он ни оказался ситуациях, с кем бы ему ни пришлось общаться и по какому поводу, в любом качестве своего существования, я хочу верить, я думаю, что эту веру разделяют многие люди, большинство живущих в нашей стране, – все это он будет делать с достоинством, присущим мужчине и офицеру. С днем рождения!

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Joseph Brodskys Gedicht „Auf die Unabhängigkeit der Ukraine“

Lev Balashov

  1. Brodskys Gedicht „Auf die Unabhängigkeit der Ukraine“ und die heutige Welt

Aus dem Buch I. O. Glazunowas „Joseph Brodsky: Amerikanisches Tagebuch“ (2005, S. 72-73)

Im Februar 1994, nachdem die Ukraine Mitglied des NATO-Programms „Partnerschaft für Frieden“ geworden war, schrieb Brodsky das Gedicht „Über die Unabhängigkeit der Ukraine“, das die Vorstellung, er sein ein Migrantendichter, der sich für immer mit Russland und seiner Vergangenheit getrennt hatte, in die Luft sprengte.

 

Man kann sich auf verschiedenste Art zum Gedicht Brodskys verhalten, wie ansonsten zu Puschkins „An die Ehrendiebe Russlands“. In diesem Gedicht ist es aber unmöglich, die Wut eines Menschen in Zusammenhang zu dessen Land, das auf solche Weise behandelt wurde, dass die Geschichte der Zusammenarbeit zwischen zwei Ländern in Zweifel gezogen war, nicht merken. Warum aber war es die Mitgliedschaft der Ukraine in NATO, und nicht die Georgiens oder Usbekistans, die bei Brodsky solch eine wütende Ablehnung auslöste?

 

Die Antwort ist offenbar: das Verhalten eines nahen Menschen (in diesem Fall eines Vertreters der slawischen Einheit) verletzt immer tiefer und wird eher auf einer sinnesgemäßen Ebene empfunden. Die Leichtigkeit mit der die Ukraine bereit war, ihre Verbindungen mit Russland wegen Aussicht auf sehr kurzfristige Vorteile (Kriegsbedrohungen für sie gab es nicht und konnte es nicht geben) aufzuopfern war, jagte den Dichter in die Luft und schenkte ihm ausgesprochen harte Worte:

 

Lieber Karl XII, die Schlacht um Poltawa

Gott sei Dank ist verloren. Wie der Stotternde damals sagte,

Mit der Zeit sehen wir „die Mutter von Kuzka“, Ruinen

Der Knochen nachgelassener Freude mit dem Beigeschmack der Ukraine.

 

Was nicht grün ist, ist offenbar mit Isotopen verdorben,

Die Blau-Gelbe flattert über Konotop,

Aus Leinwand ausgeschnitten; Kanada hat sicherlich aufgestockt.

Gratis – ohne Haken, aber das brauchen die Ukrainer nicht.

 

Hei Karbonawez-Tuch, Sonnenblumenkerne in einer verschwitzten Faust.

Nicht unsre Aufgabe ist es, sie stattdessen zu beschuldigen.

Selbst mit Gottesglauben siebzig Jahren in Rjasan

Mit wässerigen Augen wohnten sie wie Zuchthäusler.

 

Wir zeigen Euch wo es hin geht, mit Pausen zwischen Schimpfen

Weg mit Euch, Ukrainer, auch auf schlechtem Weg.

Geht von uns in Eurem Volkstracht und wagt es nicht sie Montur zu nennen,

Geht dahin wo der Pfeffer wächst; die Adresse sollt Ihr kennen.

 

Lass es jetzt ein Chor von Hunnen mit den Polen zusammenkommen,

Um Euch auf vier Knochen herunter zu bringen, wie Ihr in euren Lehmbauen hocken

Für Euch sollen wir bitte den Kopf hinhalten,

Das Hähnchen aber von der Suppe will man lieber alleine knabbern

 

Auf Wiedersehen Ukrainer, wir wohnten schön zusammen, jetzt war’s!

Was denkt Ihr, wenn man in den Dnepr spuckt, wird es vielleicht rückwärts fließen,

Uns stolz verabscheuend, so flink, er hat

Das Aufteilen des Landes, die Erbitterung der Epochen satt?

 

Gedenkt uns nicht schlecht, euer Brot, euren Himmel

Wollen wir nicht, auch wenn wir auf Fruchtschalen verschlucken

Wozu das Blut verderben, das Hemd von der Brust reißen?

Die Liebe zwischen uns, wenn es je eine gab, scheint vorbei zu sein

 

Wozu nach den Wurzeln herum graben?

Euch wurde ein Land geboren, Erde, schwarze fruchtbare Erde.

Jetzt reicht es, auf ihren Rechten herumzutreiben, uns noch ein Garn zu spinnen,

Diese Erde wird Euch keine Ruhe geben.

 

Ach du Wald am Ufer, Steppe, Mädel, Wassermelonenfeld, Knödel

Wohl habt Ihr mehr Leute als Geld verloren,

Irgendwie kommen wir ohne Euch zurecht. Was unseren Tränen angehen,

Können wir sie nicht befehlen, auf eine andere Zeit zu warten

Sei Gott mit Euch, Kosaken und Adler, Hetman, Bewacher

Nur wenn Ihr dar zu sterben seid, ihr Riesen

Werdet Ihr flüstern, Eure Hände an den Seiten der Matratze greifend,

Verse Alexanders, und nicht des quatschenden Taras

 

Das Gedicht, vorgelesen am 28 Februar 1994 in Quincy College (USA) und 1996 in der Zeitung „Vecherni Kiev“ veröffentlicht, empörte die Ukrainer. Wahrscheinlich aus ethischen Gründen wurde das Gedicht im Sammelband „Die Werke Joseph Brodskys“ (Sankt Peterburg, 2001) nicht aufgenommen und ist zur Zeit nur im Internet lesbar. Es bleibt aber unklar, nach welchen Maßstäben der Sammelband redigiert wurde und warum Brodskys Gedichte, in denen Russlands Verhalten negativ beschrieben wird, („Fünftes Jubiläumsjahr“, „Der Entwurf“, „Die Vorstellung“) miteingeschlossen wurden.

Es kann kaum sein, dass die Gefühle eines fremden Volkes uns mehr kümmern, als die unseren eigenen, oder?

Man soll eine nicht belanglose Tatsache in Erinnerung behalten: obwohl Brodskys Gedicht förmlich „Auf die Unabhängigkeit der Ukraine“ heißt, wurde das Gedicht nicht in Hinsicht der erst neulich gewonnen unabhängigen Staatlichkeit des Landes geschrieben, sondern wegen des voreiligen Wunsches ihrer Staatsführer an den bis vor kurzem Hauptgegner Rußlands sich anzuschließen. Der Wunsch der Ukraine ein Mitglied der NATO zu werden, war quasi eine Anmeldung, dass sie jetzt zu jeder Zeit gegen Russland, ihren ehemaligen Bundesgenossen, aufmarschieren könnte. Gerade diesen Schritt empfanden nicht nur Brodsky, sondern viele seiner Landesleute als einen Schuß in den Rücken. Sicher deswegen wird der Verrat im Laufe des ganzen Gedichts thematisiert.

Am Anfang des Gedichts erinnert der Dichter an die für Russland tragischen Ereignisse des Großen Nordischen Kriegs (1700 – 1721), als das ukrainische Militär unerwartet auf die Seite des schwedischen Königs Karl XII wechselte („Lieber Karl XII, / die Schlacht um Poltawa, / Gott sei dank, ist verloren. / Wie der Stotternde damals sagte, / mit der Zeit sehen wir die Mutter von Kuzka.“ (Einem Kuzmas Mutter zeigen; russisches Idiom, das eine Bedrohung ausspricht.)) und vergleicht die Verhaltung der Ukraine mit den Antragen Lenins (des „Stotternden“), der während des ersten Weltkrieges sein Land zur Niederlage rief aus dem Grund, dass eine imperialistische Regierung Russland in jenen Krieg geführt habe[203]. Die Erinnerung an die Mutter von Kuzka (drohende Faust) ist ein Hinweis auf die tragische Aufeinanderfolge der Verhaltung der sowjetischen Staatsführer, die in ihrer Bestrebung an der Macht zu bleiben oder wegen ihrer nationalistischen Leidenschaften, die Interessen ihres Landes oft vernachlässigten. Chruschtschows berühmte Versprechung, Amerika die Mutter von Kuzka zu zeigen (Faust zu zeigen), hatte in der Tat das Umgekehrte zur Folge: die territorialen Rechte Russlands wurden beschränkt dadurch, dass die Halbinsel Krim der Ukraine 1954 (von demselben Chruschtschow in Schnapslaune, im betrunkenem Zustand eigenmächtig übergeben wurde. )

Die nächste Strophe des Gedichts, „Die Blau-Gelbe flattert über Konotop,“, führt auf der einen Seite das Thema des Verrats von Mazepa weiter (er führte die Gelb-Blaue Staatsfarben der Ukraine vom schwedischen Königen Karl XII ein, nachdem während des Großen Nordischen Krieges sein Heer auf die Seite des Bedrohenden gewechselt hatte) und auf der anderen den Leser zurück in eine vergangene Zeit führt.

Mitte der 17. Jahrhunderts der Krieg, der für Bohdan Chmelnyzkyj so erfolgreich anfing (die Saporoscher Kosaken schlugen polnische Streitkräfte mehrmals nieder) endete mit Niederlage für die Ukraine in der Schlacht bei Berestetchko (1651), wobei der Hetman Chmelnyzki Russland darum betete, Kleinrussland )wie die Ukraine damals genannt wurde. Anm.JSB) ins Großfürstentum Moskau einzuschließen. Nach vielen Bedenken bejahte Russland die Bitte des Hetman. Die Bedenken Russlands waren damit verbunden, dass nach der Union Russlands mit der Ukraine ein Krieg mit Polen unumgänglich wäre. Diese Sorgen wurden auch bestätigt: 1654 wurde die Ukraine mit Russland vereinigt; 1654 bis 1656 führte Russland gegen Polen einen Krieg, um ukrainisches Territorium zu befreien.

Nach dem Tode des Hetman Bohdan Chmelnyzkyjs änderte sich die Situation in der Ukraine. Bohdans Nachfolger, Hetman Wyhowskyj, unterstütze Polen; nachdem er einen Vertrag mit dem Khan der Krim unterschrieben hatte, agierte er gegen Moskau, als Resultat dessen eine harte Niederlage für die Russen bei Konotop wurde, an welche Brodsky in seinem Gedicht erinnert. Über diese Schlacht schrieb C. M. Solowiew:

 

„Das Beste der Moskauer Ritter, die `54 und `55 gesiegt hatten, starb an einem Tag; ungefähr fünf Tausend Gefangener nahmen die Siegreichen; diese Unglücklichen führten sie ins Freie und töteten wie Wildschweine: so handelten Landesgenossen untereinander –der Khan der Krim und das Saporoscher Militär!“[204].

 

  1. O. Kluchewskovo beschreibt in seinem „Kurs über die russische Geschichte“ die Ereignisse bei Konotop so: „Kleinrussland zog Moskau auch in seine ersten Konflikte mit der Türkei mit ein. Nach dem Tode Bohdans fing offener Krieg zwischen den Starschina Kosaken und den Schwarzmeerkosaken an. Bohdans Nachfolge Wyhowskyj machte sich zum König und zusammen mit denTataren vernichtete bei Konotop die besten Streitkräfte des Zaren Alexei (1659). Dadurch ermuntert und dank der Unterstützung Moskaus von den Schweden befreit, wollten die Polen ihnen nichts von dem, was sie gewonnen hatten, zurückgeben. Ein zweiter Krieg mit Polen fing an, der zwei üble Untaten für Russland zur Folge hatte: die Niederlage des Grafen Chowanskyj in Weißrussland und die Kapitulation von Scheremetew bei Tschudniw als Ergebnis des Verrats der Kosaken. Litauen und Weißrussland waren verloren“[205].

 

In wenigen Strophen verbirgt Brodsky die Fülle der Zusammenarbeit zwischen den zwei Ländern. Und obwohl nicht alles in dieser Zusammenarbeit schlicht und ohne Fehl und Tadel war, das gute hat das Schlechte wohl überschnitten. Und dieses Gute, laut der Vorstellung des Dichters, wurde mit dem offenen Wunsch der neuen Staatsführer der Ukraine, ein Mitglied von NATO zu werden, dem bis vor kurzem allgemeinen Feind Russlands, vernichtet.

Das gegebene Buch umfasst keine ausführliche Recherche über die Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und Russland, aber wenn wir das Werk des Dichters näher anschauen, werden wir natürlich die Gründe, die ihn zur einen oder anderen Handlung führten, verstehen wollen. Man darf nicht zufrieden sein und nur eine Seite verstehen wollen, im gegebenen Fall die der „veschnupften“ Ukraine; unbedingt muss man den gegenüberliegenden Ausgangspunkt in Betracht ziehen. Und hier wird ein Rückgriff auf die Geschichte unumgänglich. Und diese Geschichte ist leider auf keinem Fall eine glatte.

Die Tatsache, dass Brodsky sich auf solch eine emotionale Weise äußerte, kann man auch verstehen – da die Handlung der Ukraine, die auch der Grund des Gedichts war, aus den Rahmen der moralisch-ethischen Prinzipien der Zusammenarbeit zwischen zwei Ländern, die durch die Geschichte festgelegt wurde, herausging.

Im Laufe eines bedeutend langen historischen Zeitraums baute Russland eine Beziehung beruhend auf der Idee der slawischen Einheit mit der Ukraine auf, oft trotz Verrat ihrer eigenen Interessen – es ist kaum nötig zu erwähnen, dass man potenziellen Feinden Territorium nicht verschenkt. Es ist möglich, dass Brodskys abschlagender Wortschwall nicht gegen die Ukraine, sondern gegen sich selbst gemeint war, gegen einen Naiven, einem der dieses Land wie einen nahen Freund und Landesgenosse empfing, auf den man sich immer verlassen könnte. Freunde zu verlieren ist wie Illusionen zu verlieren; es ist immer schwierig und kaum passiert es, dass es einem Betroffenen gelingt, einen unparteiischen Erzählungston und die tadellos abgemessene Abstand eines Beistehenden dabei zu bewahren.

 

Lev Balashov

 

 

Lev Balashov – Mein Kommentar:

 

Wie sehr dieses Gedicht Joseph Brodskys zur heutigen Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und Russland passt! Euromaidan führt die üble Tat Maperas (den „ Schuß in den Rücken“) weiter. Wohl wollen sie nicht nur eine Assoziation mit der europäischen Union. Sie wollen das auf Kosten des Auseinanderfallens tiefer historischer, verwandtschaftlicher und ökonomischer Verbindungen der Ukraine mit Russland. Da liegt der Hund begraben!

Und neulich (Ende Januar 2014) wird noch eine Tendenz sichtbar: die zum Bürgerkrieg, zum Auseinanderfallen der Ukraine, zur harten Eskalation eines Konflikts zwischen Russland und dem Westen, da Russland die prorussischen Streitkräfte in der Ukraine unterstutzt.

Danke Olga Glazunowa! Mir war zunächst das Gedicht Brodskys unverständlich. Aber Olga hat sich mit allem auseinandergesetzt und alles erklärt. Dank dieses Gedichts achte ich ganz anders Joseph Brodsky. Es stellt sich heraus, dass er ein wahrer Patriot Russlands ist und kann ganz im Stil von Puschkins Gedicht „An die Ehrendiebe Russlands“ auftreten. Es bleibt nur ungewiss, warum er Taras Schewtschenko ablehnte (quatschenden Taras) und ihn unserem Aleksander Puschkin gegenüberstellte.

Es wäre wohl nicht überflüssig, Puschkins Gedicht von An den Ehrendieben Russlands hier ins Gedächtnis zu rufen:

 

Worüber grübelt Ihr, Dichter der Nationen?

Weshalb bedroht ihr uns mit Anathema?

Was besorgt Euch? Die Sorgen Litauens?

Lasset diesen Kampf zwischen Slawen untereinander,

Einen heimischen Kampf, vom Schicksal schon bestimmt,

Eine Frage, auf die Ihr keine Antwort findet.

Schon seit langem untereinander

Streiten diese Völker;

Oft litten sie unter dem Ungewitter,

Mal ihre, mal unsre Seite

Wer bleibt im ungleichen Kampf stehend,

Patziger Pole oder treuer Russe?

Fließen die slawischen Ströme zusammen ins russische Meer?

Ist es aber ausgetrocknet? Das ist die Frage.

Lasset uns: Ihr habet nicht gelesen.

Jene blutige Tafel

Ihr könnt das nicht verstehen, Euch ist das fremd

Dieser Familienkampf

Für Euch bleiben stumm der Kreml und Prag:

Und Ihr hasset uns…

Warum? Antwortet daran. Deswegen,

Dass auf den flammenden Ruinen Moskaus

Erkannten wir nicht mit frechem Wille,

Den, unterdessen Ihr zittertet?

Deswegen, dass in einen Abgrund gossen

Wir das über Nationen lastende Götterbild,

Und mit unserer Blut büßten

Für Europas Freiheit, Ehre und Pax?..

Ihr droht mit Wörtern, versucht es in der Tat!

Heißt es, das alte Held, auf seinem Bett liegend

Schon unfähig ist, sein Bajonett aus Ismail festzuschrauben?

Oder sind die Wörter eines russischen Zaren schon belanglos?

Oder sollen wir erneut mit Europa kämpfen?

Oder hat der Russen sich vom Sieg entwöhnt?

Oder gibt es von uns wenig? Oder von Perm bis zur Krim,

Von fröstelnden finnischen Bergspitzen bis zum feurigen Kolchis

Vom angegriffenen Kreml

Bis zur Mauer unbeweglichen Chinas

Seine Stahlborste glänzend

Erhebt sich nicht das russische Land?

Schickt auf dem Weg zu uns, Dichter

Eure verbitterten Söhne

Es gibt für sie auf den Feldern Russlands Platz

Unter für sie nicht unbekannten Graben

 

 

Mein Dank an Nicholas Simons, London,

http://www.translatorsbase.com/view_resume.aspx?nav=UserAccount&user_id=670462

für dessen Übersetzung beider Gedichte, von Brodsky und Pushkin und des Textes von Lev Balashov aus dem Russischen. Julian S. Bielicki

 

 

Anhang zum Gedicht von Brodsky:

Жовтоблакытный (ukrainisch) – gelb-blau; auch der Name der ukrainischen Flagge.

Карбованец  /Karbowanez/ – eine ehemalige (zu der Zeit als Brodski das Gedicht schrieb, gängige) Währung der Ukraine

Хохлам (хохол) /chochol/ – ein Spitzname unter den Russen für die Ukrainer. Seinerzeit rasierten die Saporoscher Kosaken den Kopf, ließen aber vorne einen Haarschopf, den die Russen „chochol“ nannten. Die Träger jenes Haarstils begannen sie auch „chochol“ zu nennen, und von ihnen wurde dieser Spitzname auf alle Ukrainer übertragen.

Кацапам(кацап) /kazap/ – ein verächtlicher Spitzname unter Ukrainer, Polen, Slowaken, Weißrussen und sogar Südrussen für ethnische Russen. Anders wie die Ukrainer, trugen die Russen Bärte, worauf beruht der Spitzname: auf ukrainisch bedeutet das Wort цап /zap/ ‘Bock’, der natürlich einen Bart trägt. Das ukrainische як зап /jak zap/ bedeutet buchstäblich „wie ein Bock“. Später wurde das zu кацап /kazap/.

Гансы(ганс) /gans/ – Spitzname für die Deutschen

Жупане(жупан) (vom Polnischen żupan) – warme Außenbekleidung von Männern in der Ukraine getragen

Мазанке (мазанка) Eine Lehmbauhütte

Левада /lewada/ – eine mit Bäumen und Büschen bewachsene Grube hinter den Blumen oder Gemüsegärten am Ende des Grundstücks eines Kosaken,.

Краля (vom Polnischen krala) – eine schöne Frau; beruht auf das polnische Wort krala (‚Königin‘).

Баштан (aus den Persischen bostan) – ein Feld, Garten oder anderes Grundstück auf dem Wassermelone, Melone und Gürken angebaut werden

Вареник /warenik/- Ukrainisches nationales Gericht aus im Wasser gekochten Teig mit verschiedenen Füllungen: Frischkäse, Kartoffel, Zwiebel, Kraut, Pilze, Früchte (Apfel oder Kirsche).

Казаки – Kosaken; aus den Türksprachen entlehnt, auf der früher das Wort die Bedeutung „freier Mensch“ trug

Гетьман – Hetman; seinerzeit in der Ukraine war er der Führer des Kosaker Militär und oberster Gewalthaber

Вертухай – Gefängniswärter

Брехню (брехня) – Lüge; aus dem Altslawischen брехать /brechat/ (bellen)

Кузькину мать; «Показать кузькину мать»Einem Kuzmas Mutter zeigen; russisches Idiom, das eine Bedrohung ausspricht. Es wird oft scherzhaft und ironisch gemeint. Nikita Chruschtschow hat den Ausspruch in Gesprächen mit amerikanischen Politikern oft benutzt, zum Verzweifeln seiner persönlichen Übersetzer. „Kuzmas Mutter“ wurde auch ein Spitzname für die AN602 ‚Zar‘Bombe, die 1961 detoniert wurde.

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 Joseph Brodsky Schmähgedicht auf die Ukraine
Genie und Narr
Neue Zürcher Zeitung, 21.2.2015
Als 1991 die Ukraine die Unabhängigkeit erklärte, verwandelte sich der Lyriker Joseph Brodsky in einen russischen Patrioten.
Als 1991 die Ukraine die Unabhängigkeit erklärte, verwandelte sich der Lyriker Joseph Brodsky in einen russischen Patrioten. (Bild: Giorgia Fiorio / Contrasto / Dukas)
Als 1991 die Sowjetunion auseinanderbrach und die Ukraine ihre seit dem 19. Jahrhundert ersehnte Unabhängigkeit erlangte, geriet darüber ein antisowjetischer russischer Dichter in Zorn, dem man solches nicht zugetraut hätte. Joseph Brodsky schrieb ein Schmähgedicht, das 2014 erneut Karriere machte.

Wie sehr beschimpft man die Ukrainer in den russischen staatlichen Fernsehprogrammen, und welche entsetzlichen Verbrechen wirft man ihnen vor! Nach der Einnahme von Slawjansk durch ukrainische Truppen wurde angeblich ein russischer Bub gekreuzigt und seine vor Leid verrückt gewordene Mutter an einen Panzer gebunden und über den Asphalt geschleift. Märchen von den Greueltaten der ukrainischen Militärs – sie heissen immer nur «Faschisten» «Bandera-Leute» und «Vergeltungskommandos» – füllen ganze Sendestunden der wichtigsten russischen Nachrichtenprogramme, und Talkshow-Teilnehmer sprechen der Ukraine schlicht das blosse Existenzrecht ab. Putin selbst machte nach der Annexion der Krim Ansprüche Russlands auf den ganzen Südosten der Ukraine geltend und nannte ihn in seiner Rede «Neurussland».

Die russischen «Informationstruppen», welche die unter Jelzin herangewachsene journalistische Kultur ersetzen, sind wohl mit die wichtigste Waffe in dem «hybriden Krieg», der gegen den Nachbarstaat entfesselt wurde. Die von ihnen betriebene Hirnwäsche macht Millionen Fernsehzuschauer zu Zombies und verwandelt Putins Krieger des Äthers – hier haben die Oppositionellen zweifellos recht – in potenzielle Kriegsverbrecher.

Schroffe Veränderung

Aber lässt sich eine so schroffe Veränderung des Verhältnisses zu einem Brudervolk allein mit der Effektivität der Propagandamaschinerie erklären? Oder sollte man den Ursprung dieser Effektivität nicht auch in den unbewussten Einstellungen des Auditoriums suchen, an das sie appelliert?

Ich bin mir sicher, in keinem anderen Land als Russland hätte die Propaganda vergleichbare Resultate erzielt. Sie bringt das an den Mann, was die Leute zumindest teilweise selbst hören wollen, sie erweckt ein Virus zum Leben, das sie schon in sich tragen. Die Mehrzahl der Infizierten weiss im Normalzustand nichts davon, aber bei Berührung mit den Bildern der Aggression, welche die Massenmedien verbreiten, wird die Sache virulent.

Als Indiz führe ich einen Fall an, in dem das imperiale Virus ohne alle Propaganda in einem Mann zutage trat, dessen Immunität dagegen bis dahin unangezweifelt geblieben war.

1991/1992, als die Sowjetunion zerfiel, war der sowjetische Exil-Schriftsteller Joseph Brodsky «poeta laureatus» der Library of Congress Washington DC. Sein ganzes Leben hatte er sich, so ein Freund des Dichters, durch «extremen Individualismus, Selbständigkeit im Denken, Originalität und vielleicht sogar Exzentrik» ausgezeichnet. Das Sowjetimperium bestrafte ihn zuerst wegen Schmarotzertums, dann schickte es ihn ins Exil. Viel hatte Brodsky für dieses Reich nicht übrig, ganz im Gegenteil. Er erzählte gern, wie er halb im Scherz die Frage parierte, von wo aus man am besten auf den Kreml schauen sollte: «Aus der Kabine eines amerikanischen Bombers.»

Sein Leben lang hatte Brodsky – vor allem als Dichter, aber auch im Alltag – in sich den privaten Menschen kultiviert. Seine Nobelpreisrede begann er 1987 mit den Worten: «Für einen Privatmann wie mich, für einen, der sein Leben lang die private Existenz jeder Rolle von sozialer Bedeutung vorgezogen hat (. . .), für einen solchen Menschen stellt es eine unbequeme Herausforderung dar, sich auf diesem Podium wiederzufinden.»

Der Dichter durchkreuzte jeden Versuch, die Autoren für die Verbrechen der politischen Regime, unter denen sie lebten, verantwortlich zu machen. «Wir sind Schriftsteller, und wir lassen uns nicht durch unser politisches System definieren», erklärte er auf einer Konferenz in Lissabon 1988. Und als Milan Kundera sich 1985 erlaubte, Dostojewski – wegen der aggressiven Sentimentalität seiner Figuren – eine indirekte Mitschuld an der Okkupation seiner Heimat durch sowjetische Panzer 1968 zu geben, fuhr Brodsky aus der Haut. Ja wie konnte dieser Tscheche es wagen, dem grossen russischen Romanschreiber dergleichen vorzuwerfen! «Soldaten repräsentieren nie die Kultur, geschweige denn die Literatur – sie tragen Knarren, keine Bücher», schrieb Brodsky.

Als «poeta laureatus» begründete Joseph Brodsky 1991/1992 das American Poetry and Literary Project, das dafür sorgte, dass an Bahnhöfen, in Schulen, Hotels und Supermärkten mehr als eine Million Lyrikbände kostenlos verteilt wurden. Ziel des Projekts war, die poetische Kultur des Durchschnittsamerikaners zu heben.

Der Zerfall der Sowjetunion hätte diesen inspirierten Diener der Poesie und Individualisten nicht besonders aufgeregt, wäre nicht dieser eine Umstand gewesen: Die Ukraine erklärte ihre staatliche Selbständigkeit!

Anfangs verstand Brodsky nicht, warum ihn dieser Akt so heftig traf und in Wut versetzte: «Alles, was schlecht ist für die Sowjetunion, ist absolut richtig», hatte er seinerzeit über die Bombardierung Kambodschas durch die Amerikaner gesagt. Der Zerfall der UdSSR, so könnte man glauben, hätte ihn freuen müssen, aber nichts dergleichen: Denn die Ukrainer haben sich von Russland und seiner grossen Kultur abgespalten! Wie aus dem «Bollwerk des Sozialismus» plötzlich Russland wurde, hätte Brodsky vermutlich auch selbst schwer erklären können. Ja, diese Reaktion ist emotional und unlogisch und widerspricht allem, was er früher gepredigt hat. Aber die Wut, die tiefe Kränkung verflogen nicht, sondern verstärkten sich noch, und er setzte sich hin und schrieb das Gedicht «Auf die Unabhängigkeit der Ukraine».

Brodsky sagte von sich: «Ich bin Jude, russischer Dichter und amerikanischer Staatsbürger.» Jetzt machte sich der «russische Dichter», der Bewahrer der grossen Kultur, im Juden und amerikanischen Staatsbürger (ein solcher war der Dichter schon seit 1977) mit unerwarteter Stärke bemerkbar. Der Dichter ging daran, den ukrainischen «Chochols» («Schopf», nach dem Haarschopf der Saporoscher Kosaken) im Namen aller Russen zu antworten.

Tödlich beleidigt

Am schwersten war es für Brodsky, eine kollektive Identität anzunehmen, zum russischen «Kazap» (Bezeichnung für die Russen nach einer Bartmode des 18. Jahrhunderts, von der die Ukrainer meinten, sie liessen den Träger aussehen wie eine Ziege, «kak zap») zu werden. Das stand im Widerspruch zu all seinen poetischen Instinkten und seinem Credo als Person, dem Schreiben im eigenen Namen. «Elitär» und «absolut einzelgängerisch» hatte ihn dafür Alexander Solschenizyn einmal genannt. Bei seiner Verwandlung in einen Kazap muss sich der Dichter ähnlich gefühlt haben wie Doktor Jekyll, der zu Mister Hyde wird. Aber der beleidigte Nationalstolz war so gross, dass er sich schliesslich, wenn auch mühsam, in den Kollektivkörper zwängte und mit der Figur des Durchschnittsrussen, des Kazap, verschmolz. Vielleicht erinnerte er sich in diesem Moment an die Worte des von ihm geschätzten Boris Pasternak: «Und Kunst kann hier nicht länger weilen, Hier atmen Erde und Geschick.» Eine so weitgehende Metamorphose hatte Brodsky sein Leben lang noch nicht durchgemacht.

Aber Joseph Brodsky war ein begabter, ein «gottbegnadeter» Dichter, und nachdem er sich in die ungewohnte Figur eingefunden und eingelebt hatte, standen ihm der passende Wortschatz und die passende Intonation bald zur Verfügung.

Dass die Ukrainer einfach ihre Unabhängigkeit gewonnen hatten und selbständig geworden waren, daran glaubte Brodsky nicht eine Sekunde – woher sonst übermannte ihn diese Selbstquälerei: Die Chochols haben, und auch nicht zum ersten Mal, die russischen Brüder gemein betrogen und sich auf die Seite der Feinde geschlagen! Das Gedicht beginnt mit einer Anrede an den Schwedenkönig Karl XII., dessen Armee 1709 bei Poltawa geschlagen wurde: Ja, will der Dichter sagen, damals habt ihr verloren, aber heute, fast dreihundert Jahre später, habt ihr uns dennoch besiegt. Schaut, über der Ukraine flattert die Flagge in denselben Farben, wie eure schwedische: «Gelb-Blau». Aber Schweden liegt ja weit weg von der Ukraine, dagegen sind Polen und Deutschland gleich nebenan, und eben mit den «Fritzen» und den «Polacken» oder «Ljachen» haben die undankbaren Chochols diesmal die Russen verraten. Dort aber erwartet sie nichts Gutes! Mit beispielloser Bosheit, um nicht zu sagen mit Sadismus, zeichnet Brodskys tödlich beleidigte imperiale Phantasie eine Szene der kollektiven Vergewaltigung der Verräter: «Sollen euch jetzt in der Hütte die Fritzen im Chor / Mit den Polacken auf alle Viere stellen, Dreckspack.»

Dann kippt der Dichter über die Chochols, die Russland angeblich verraten haben, das ganze Arsenal von Ukraine-Klischees aus, über das der Durchschnitts-Kazap verfügt. Dieses Arsenal ist extrem dürftig und banal: Ruschnik (ein besticktes Handtuch), Karbowanez (ukrainische Währungseinheit bis 1996), Borschtsch (Randensuppe), Ganovenbraut und Knödel. Brodsky, der Aristokrat des Geistes, schreibt diesmal im Namen des gemeinen Mannes; daher die Fülle volkstümlicher Wörtchen und Wendungen.

«Das Kürbismelonen-Volk»

Eine bestimmte Logik lässt sich in Brodskys Schöpfung aber erkennen. Die Ukrainer sind demnach ein Volk des Erdreichs, das keine eigene «hohe Kultur» hervorgebracht, sondern diese vom grossen russischen Volk erhalten hat. Und hier macht sich der Dichter mit den Chochols keine Umstände: «Euch hat das Erdreich geboren: der Boden, Schwarzerde mit Kalkbrei. Die Erde gibt euch, ihr Kürbismelonen, nie Ruhe.» Brodskys Hauptvorwurf an die Chochols läuft darauf hinaus, dass sie, das Kürbismelonen-Volk (Wasser- oder Zuckermelone oder Kürbis), das unmittelbar dem Erdreich entwächst, mit ihrer verbalen Unabhängigkeitserklärung in Wahrheit frech Russland verraten und die Nabelschnur durchtrennt haben, durch die sie sich kulturell ernährt haben.

Wie immer bei Brodsky gibt es in dem Gedicht eine Menge verborgener Bedeutungen, historischer Verweise und Wortspiele, aber die «Todsünde» der Ukrainer besteht für ihn in ihrer Abkehr von der grossen russischen Kultur. Fragen der sozialen Organisation, der Politik und selbst der Moral interessieren den Dichter und Kulturenthusiasten nicht: Das Ästhetische steht für ihn unendlich höher als die Prosa des Lebens.

In seiner sowjetischen Jugend wurde Brodsky wegen «Schmarotzertums» verurteilt und ins Gebiet Archangelsk verbannt. Dort fand er in einer Anthologie englischer Poesie einen Vierzeiler von W. H. Auden, der fürs ganze Leben zu seiner Devise wurde: «Time worships language and forgives / everyone by whom it lives: / pardons cowardice, conceit, / lays its honors at their feet» (Zeit / huldigt der Sprache und vergibt / jedermann durch den sie lebt: / entschuldigt Feigheit, Arroganz, / legt ihnen zu Füssen ihre Honneurs). Seine Nobelpreisrede widmete der Dichter dem Lob der Sprache, besonders der Poesie, die quasi über allem schwebt, was die Menschen verbindet – Politik, Ökonomie und Moral. Ihren Gipfelpunkt erreichte diese Sicht in seiner Ode «Auf die Unabhängigkeit der Ukraine». Hier aber zeigte sich auch ihre ganze Begrenztheit.

Im letzten Vierzeiler ruft Brodsky den Ukrainern pathetisch in Erinnerung, was sie durch ihre Abspaltung von der russischen Kultur verloren haben und was sie vor dem Tod noch bitter bereuen werden: Auf dem Totenbett, so droht er den Chochols, «werdet ihr röcheln, an den Rand der Matratze gekrallt, / Die Verse von Alexander und nicht den Stuss von Taras». «Alexander» ist natürlich der russische Nationaldichter Puschkin, und «Taras» der ukrainische Nationaldichter Schewtschenko. Der Dichter prophezeit zuletzt dem ukrainischen Volk einen schweren Tod auf der nackten Matratze und ein verspätetes Begreifen seiner grossen Schuld vor der russischen Poesie.

Vom Grossen bis zum Lächerlichen ist es wahrlich nur ein Schritt!

Gestänker statt Gespräch

Der Versuch, im Namen aller Kazaps zu orakeln, enthüllte einerseits die völlige Untauglichkeit von Brodskys privater Poetik für politische Zwecke und unterstrich andererseits die banale «imperiale Arroganz» des Dichters. Das Gespräch wurde zum Gezänk, zum Gestänker, das der einen Seite, den Ukrainern, jedes Rederecht bestreitet.

Für mich ist das Gedicht in anderer Hinsicht interessant. Im Altertum schrieb man den Dichtern die Gabe des prophetischen Blicks zu, doch heute glauben nur noch wenige daran. Die Ode «Auf die Unabhängigkeit der Ukraine» aber erlangte nach der Annexion der Krim und dem Krieg im Donbass offensichtlich ein neues Leben, sie gewann einen zweiten Atem, sehr viel mächtiger als der erste. Man erklärte die Ode zum «wichtigsten Gedicht des Jahres 2014», man diskutiert darüber und kommentiert sie. Natürlich geht es dabei nicht um die Form, sondern um den Inhalt.

Brodsky selbst schämte sich ein wenig für dieses Werk, er hat es ein paar Mal vorgetragen, aber seine Publikation kategorisch abgelehnt (der einzige Fall von Selbstzensur in seinem Werk). «Man wird mich falsch verstehen», erklärte er seine Ablehnung, in Wahrheit aber fürchtete er wohl eher etwas anderes, das Gegenteil: dass man ihn richtig versteht. Und tatsächlich, im Jahr 2014 überwältigen Millionen Russen für die Chochols dieselben Gefühle, die einst den Dichter im Exil ergriffen. Sie verstehen nichts von Poesie, aber sie lesen aus Brodskys Ode die eigenen Emotionen heraus. Die Zeit hat offengelegt, was der «lebende Klassiker» in sich selber nach Kräften zu ignorieren suchte: Mit seinen starken imperialen Emotionen kann man sich identifizieren, selbst wenn man nichts von Poesie oder hoher Kultur versteht.

Imperiale Anästhesie

Beim Kommentieren des Gedichts «Auf die Unabhängigkeit der Ukraine» blickt man unwillkürlich argwöhnisch auch auf sich selbst. Was wundern wir uns über die antiukrainische Hysterie in Moskau, wenn, zwanzig Jahre nach seiner Emigration, ein Nobelpreisträger und Kavalier des Ordens der Ehrenlegion, der sein Leben lang Privatmensch sein wollte, was ihm auch gelungen ist, ein «absoluter Einzelgänger», sich plötzlich – mit über fünfzig Jahren! – nicht mehr in der Hand hat und ein solches Gedicht in die Welt setzt? Bist denn du dir, fragt man unwillkürlich sich selber, so sicher, dass du dem Grosser-Bruder-Komplex, der «imperialen Arroganz» nicht erliegst? Besser erst einmal nichts versprechen.

Die Lektüre dieses Gedichts ist ernüchternd: Man versteht plötzlich besser, warum alte russische Bekannte, gestern noch zurechnungsfähig, trunken sind vom Glück der Inbesitznahme der Krim, dafür die ganze Welt brüskieren und in ihrer Ekstase gar nicht merken, wie sie buchstäblich zusehends verarmen. Man wundert sich weniger über die Wirkung der imperialen Anästhesie, wenn man weiss, dass auch der berühmte Dichter, unter Gefährdung seines Rufs als freier und aufgeklärter Denker und von vornherein überzeugt, man werde ihn «falsch verstehen», zum Schreibtisch eilte und auf dem Papier Gefühlen ihren Lauf liess, die er nicht beherrschen konnte. Man möchte seinem Beispiel auf keinen Fall folgen.

Der russische Philosoph und Schriftsteller Michail Ryklin, 1948 in Leningrad geboren, lebt in Berlin. Zuletzt erschien von ihm 2014 auf Deutsch im Suhrkamp-Verlag: «Das Buch Anna». – Aus dem Russischen von Gabriele Leupold.

http://www.nzz.ch/feuilleton/buecher/genie-und-narr-1.18487691

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Brodsky’ Poem To The Independence of Ukraine in The World of Today

O.I.Glazunova, Joseph Brodsky: American Diary (2005, pp. 72-73): “In February 1994, after Ukraine had become a part of NATO’s Partnership for Peace programme, Brodsky wrote his poem To The Independence of Ukraine, which exploded representations of him as the émigré poet who had forever broken ties with Russia and his past.

Just like Pushkin’s poem To the Slanderers of Russia, we can approach Brodsky’s poem in many different ways. It is impossible, though, to ignore in his verses the wrath of a man whose country was the victim of an act that cast doubt on the history of two countries’ cooperation, on all amicable relationships that had existed between them. But why was it Ukraine’s cooperation with NATO, not Georgia’s or, for that matter, Uzbekistan’s that provoked such an angry rebuff by Brodsky?

The answer is obvious: the behaviour of someone close (in this case a representative of the Slavic community) always cuts deeper and is felt on a more emotional level. The lightness with which Ukraine was ready to sacrifice its relationship with Russia for the sake of short-term interests (there was no military threat toward Ukraine and there could not be one) enraged the poet, and granted his words a particular harshness:

Dear Karl XII, the battle of Poltava,

Thank God is lost. As that stutterer did say,

Time will show us Kuzka’s mother, ruins,

A bone of posthumous joy with an aftertaste of Ukraine.

 

If it’s not green it’s obviously been wasted by isotopes,

The old yellow-blue flutters over Konotop,

Fashioned from canvas; Canada has probably stocked up.

Completely free – there’s no catch, but the Ukrainians don’t need this.

 

Hey you cloth Karbovanets, a sweaty fist of sunflower seeds.

It’s not up to us Russkis to blame them instead.

Believing in God themselves with glittering eyes they

Did their seventy-year stint in Ryazn.

 

We’ll tell them where to get off, with strict pauses between insults:

Hit the road, Ukrainian rednecks, and take your pretty napkins with you.

Get going in your national costume, and dare not call it military uniform,

The address? Just two letters – read between the lines!

 

May a choir of Huns now join the Poles

To bring you mud hut dwellers to your knees.

When it’s your neck on the line, let’s go it together,

But it’s sweeter to pick the chicken out of the borsch all on your own.

 

Say your farewells, Ukrainians, we’ve done our stint – that’s it!

Will spitting in the Dnieper really make it flow backwards,

Proudly shrinking from us in disdain, so swiftly, fed up

With redrawing the lines on the map and with the scorn of ages?

 

Remember us kindly! We have no earthly need

Of your bread, sky; though we may choke on our pith.

It’s not worth spoiling the blood, tearing the shirt from your back

Love, it seems, if ever such were present, is dead and done with.

 

Why go digging around for your roots?

Unto you a country was born, a soil, rich black soil

It’s time to stop riding on your “rights”, spinning us just one more yarn.

This soil will grant you no rest.

 

Hey you riverside forest, steppe, lass, where watermelons grow, dumpling,

You probably lost more people than money.

We’ll get by without you. As for our tears,

We cannot abate them until another time.

 

Godspeed, eagles and Cossacks, Hetmans, prison captains

Only when he comes and your time is up, giants,

Only then will you mutter, clutching at the sides of the mattress,

Verses of Alexander’s, and not barking Taras.

 

The poem, which was read out on 28 February 1994 at Quincy College (USA) and published in 1996 in Vecherny Kiev caused an uproar in Ukraine. It is probably due to ethical reasons that it was not included in the collection of Works of Joseph Brodsky (2001, St. Petersburg) and is currently only available online. By and large, though, it is unclear what the editor’s reasoning behind this was and why Brodsky’s poems that give a negative description of Russian reality (Fifth Anniversary, A Sketch, Imagine), are included.

Do we really care more about a “foreign” people’s feelings than about our own?

We mustn’t forget one important fact: although Brodsky’s poem is formally called To the Independence of Ukraine, it was not written in connection with the country being recognized as an independent nation, but instead with its leaders’ rash decision to side with an enemy they had until so recently shared with Russia. Ukraine’s aspirations to join NATO were in fact a statement that it could it at any moment oppose Russia, its former partner and ally. It was precisely this step that not only Brodsky but many of his compatriots considered a stab in the back. This is probably the reason that betrayal is a recurrent theme throughout the entire poem.

In the initial lines the poet remembers the events of the Great Northern War (1700 – 1721) that were tragic for Russia, when Ukrainian forces unexpectedly went over to the side of the Swedish king Karl XII (“Dear Karl XII, / the battle of Poltava, / thank God is lost. / As that stutterer did say, / time will show Kuzka’s mother.”), and compares the behaviour of the Ukrainian Hetman with Lenin’s (the stutterer’s) petitions during the First World War that called for his country’s defeat on the basis that an imperialist government had led Russia into that war[203]. The reference to “Kuzka’s mother” is a reminder of the sad continuity in the behaviour of communist leaders who, in their attempt to hold on to power or narrow nationalistic ideals often neglected the interests of their country. Krushchev’s famous threat to show America “Kuzka’s mother”, was in fact followed by an infringement on Russia’s territorial rights with the granting of the Crimean peninsula to Ukraine in 1954.

The following line, “The old yellow-blue flutters over Konotop”, on the one hand continues the theme of Mazepa’s betrayal (Ukraine borrowed its yellow-blue state colours from Sweden after its forces had changed sides during the Great Northern War), but on the other hand it sends readers back in time to the events of a more distant past.

The war with Poland that began so well for Bohdan Khmelnytsky in the middle of the 17th century (the Zaporozhian Cossacks routed Polish forces several times) ended with Ukraine’s defeat at the Battle of Berestechko (1651) and the Hetman’s petition to Russia to absorb Littel Rus’ into Muscovy. After prolonged hesitation, Moscow agreed to the Hetman’s request. The hesitation was linked to the knowledge that having decided to unite with Ukraine, war between Russia and Poland would be inevitable, and this indeed proved to be the case: in 1654 Ukraine was absorbed into Muscovy, from 1654 until 1656 Russia waged war with Poland over the liberation of occupied Ukrainian land.

After Bohdan Khmelnytsky’s death the situation in Ukraine changed. Khmelnytsky’s successor, Hetman Vyhovski, was a supporter of Poland; having come to an agreement with the Crimean Khan, he made a move against Moscow, the result of which was the catastrophic defeat of the Russians at Konotop, recalled in Brodsky’s poem. S. M. Soloviev also wrote about this battle:

“The flower of the Russian cavalry, victorious in `54 and `55, was shattered in one day; the victors took five thousand prisoners; the unfortunate souls where led out into the open and slaughtered like pigs: this was the arrangement between the allies – the Crimean Khan and the Zaporozhnian Hetman!”[204].

In his Course in Russian History V. O. Kluchevsky describes the events at Konotop thus: “Little Rus’ also drew Moscow into its first confrontation with Turkey. After Bohdan’s death war broke out between the Starshina Cossacks and the Black Sea Cossacks. Bohdan’s successor Vyhovski made himself king and along with the Tatars destroyed Tsar Alexis’ best fighters at Konotop (1659). Thus emboldened and having been liberated from the Swedes with the help of Moscow, the Poles did not want to give back any of the land they had won. A second war with Poland began, involving two catastrophic defeats for Moscow: Prince Khovansky’s defeat in Belarus and the capitulation of Sheremetev at Chudniv. Lithuania and Belarus had been lost”[205].

All the drama of the history of cooperation between two countries is hidden in just a few lines of Brodsky’s poem. And although not everything in this history ran smoothly and without incident, the good overrode the bad, and this good, as far as the poet is concerned, was crossed out by the wish of the new Ukrainian leaders to openly support NATO, an enemy it had shared until so recently with Russia.

Detailed research into the alliance between Ukraine and Russia does not come into the given publication but if we study the poet’s works it is natural to attempt to understand the reasoning behind his words. We must not content ourselves with one side of the story, in this case “insulted” Ukraine; we need to examine the opposing point of view also. And here reference to history is inevitable, but this history, unfortunately, is far from ideal.

The fact that Brodsky’s opinion was expressed with such emotion is also understandable, for Ukraine’s actions, which sparked the poem in response, went beyond the bounds of moral and ethical principles of cooperation between allies that had been established over the course of history.

During a significant period of its history Russia built up a relationship with Ukraine, based on the principle of a Slavic alliance, often to the detriment of its own interests, not mentioning the fact that potential enemies don’t just give land away. It is possible that the denunciatory tirade in Brodsky’s poem was not directed at Ukraine but at the author himself, who naively looked upon this country as a close friend or confederate, whom he could count upon at any time.

Losing friends is equal to becoming disillusioned, it’s always difficult, it’s unlikely that someone in a similar situation would have been able to remain impartial and take the perfectly balanced view of a bystander.”

Lev Balashov

_____________________________________________

Lev Balashov: My Comments

How applicable Joseph Brodsky’s poem is to the present day situation of cooperation between Russian and Ukraine! Euromaidan, in essence, is a continuation of Mazepa’s dark deed (“a stab in the back”). The rebels don’t just want association with the European Union. They want this at the cost of far-reaching historical, economic and blood ties between Ukraine and Russia. This is the problem!

But lately (toward the end of January 2014) another tendency has emerged: civil war, the collapse of Ukraine, at the end of the day exacerbated conflict between Russia and the West, insofar as Russia is supporting pro-Russian forces in Ukraine.

Thank you Olga Glazunova. At first Brodsky’s poem was all Greek to me but Olga deciphered and explained everything. Thanks to this poem, I have been able to see Joseph Brodsky in a new light. It would appear that he is a real Russian patriot and can act completely in the style of A. S. Pushkin’s To the Slanderers of Russia. The only thing I don’t understand is why he rejected Taras Shevchenko (“barking Taras”) and contrasted him with our Alexander Pushkin!

For that matter, it wouldn’t hurt to remember Pushkin’s poem Slanderers of Russia here:

What are you complaining about, mouthpiece of nations?

Why do you threaten Russian with anathema?

What shook you? Lithuania’s fears?

Let it be: this is a fight between Slavs,

An ancient, domestic fight, already weighed out by fate,

A question to which you have no answer.

Since ages long past,

These tribes have been fighting;

Many a time hath faltered under siege

Now their side, now ours.

Who shall be left standing in this uneven fight:

The boastful Pole or loyal Russian?

Shall Slavic streams flow together into the Russian sea?

Has it dried up though? That is the question.

Leave us be: you have not read

Those bloody tablets;

Them you cannot understand, to you completely foreign

This family dispute;

To you the Kremlin and Prague are mute;

It vainly allures you

The courage of a desperate struggle —

And you hate us…

But why? You answer: because

Atop the flaming ruins of Moscow

We failed to recognize with a brazen will

The one, under whom you trembled?

Because into the abyss we did pour

The idol who did loom over nations

And with our blood won back

Europe’s freedom, honour and peace?..

You talk a fine talk but walk no walk!

So has the old hero, resting on his bed,

Not the strength to assemble his bayonet from Ismail?

Or are the words of a Russian tsar already meaningless?

Or are we to fight once more with Europe?

Or has the Russian grown unused to victory?

Or are there not enough of us? Or from Perm to the Crimea,

From frosty Finnish peaks to the fiery Colchis,

From the shaken Kremlin

To the walls of eternal China,

Will not with steely bristle sparkling

Russia’s soil rise up in defiance?..

So send to us, mouthpiece of nations,

Your embittered sons:

We’ll find space for them on Russia’s fields,

Amongst graves already known to them.

 

My thanks to Nicholas Simons, London,

http://www.translatorsbase.com/view_resume.aspx?nav=UserAccount&user_id=670462

whose translated those two poems by Brodsky and Pushkin, and the text of Lev Balashov from Russian. Julian S. Bielicki

 

Жовто-блакытный (Ukrainian) – yellow-blue; the name of the Ukrainian flag

Карбованец /Karbovanets/ – former Ukrainian currency (in use when Brodsky wrote his poem)

Хохлам(хохол) /khokhol/ – nickname for the Ukrainians. In their heyday the Zaporozhian Cossacks shaved their heads, leaving only a quiff of hair at the front of their heads, which the Russians called a /khokhol/. Soon the Russians gave the same name to anyone who cut his hair in this way, and eventually the nickname was used to refer to all Ukrainians.

Кацапам(кацап) /katsap/ – Ukrainian, Polish, Slovakian, Belarusian and even Southern Russian derogatory nickname for ethnic Russians. Contrary to the Ukrainians, the Russians wore beards; the Ukrainian word цап /tsap/ means ‘goat’, which of course has a beard. Як цап /yak tsap/ means literally ‘like a goat’. Over time the expression evolved from the Ukrainian into кацап /katsap/.

Гансы(ганс) /gans/ – nickname for the Germans

Жупане(жупан) (from Polish żupan) – warm outer clothing worn by Ukrainian men

Мазанке (мазанка) /mazanka/ – a hut made of wood or brick and plastered with clay

Левада /levada/ – ditch at the end of a Cossack’s plot of land, behind the flower or vegetable gardens, usually overgrown with trees and bushes

Краля (from Polish krala) – a beautiful woman; borrowed from Polish, in which ‘krala’ means ‘queen’

Баштан (from Persian bostan) – a field, garden or other plot of land on which watermelons, melons and cucumbers are grown

Вареник /varenik/ – Ukrainian national dish consisting of boiled dough with various fillings: cottage cheese, potato, onion, cabbage, mushroom, fruit (apple or cherry)

Казаки – Cossacks; borrowed from the Turkic languages, where it used to mean “free man”

Гетьман – Hetman; In Ukraine this was historically the leader of the Cossack military and supreme wielder of power

Вертухай – prison warden

Брехню (брехня) – lie; from the Old Slavic verb брехать /brekhat’/ (to bark)

Кузькину мать; «Показать кузькину мать» – to show someone Kuzma’s mother; a Russian idiom indicating a threat. It is often used jokingly or ironically. Nikita Krushchev often used the expression in conversations with American politicians, much to the despair of his personal translators. “Kuzma’s mother” also became a nickname for the AN602 ‘Tsar’bomb that was detonated in 1961.

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Стихотворение Бродского -На независимость Украины-

Лев Балашов

 

СТИХОТВОРЕНИЕ И.БРОДСКОГО «НА НЕЗАВИСИМОСТЬ УКРАИНЫ» И СОВРЕМЕННОСТЬ

Из книги О.И. Глазуновой „Иосиф Бродский: Американский дневник“ (2005 г., с. 72-73):
«В феврале 1994 года после того, как Украина стала участником программы НАТО „Партнерство ради мира“,Бродский пишет стихотворение „На независимость Украины“, которое взорвало представления о нем как о поэте-эмигранте, навсегда порвавшем с Россией и со своим прошлым.

Можно по-разному относиться к стихотворению Бродского, как, впрочем, и к „Клеветникам России“ Пушкина. Но нельзя не отметить в стихах гнев человека и гражданина страны, по отношению к которой был совершен поступок, поставивший под сомнения историю взаимодействия двух стран, все дружеские отношения в прошлом. Почему же сотрудничество с НАТО Украины, а не Грузии или, например, Узбекистана вызвало столь гневную отповедь Бродского?

Ответ очевиден: поведение близкого человека (в данном случае представителя славянского содружества) всегда ранит глубже и воспринимается на более эмоциональном уровне. Легкость, с которой Украина была готова пожертвовать отношениями с Россией ради соображений сиюминутной выгоды (военной угрозы в отношении ее не было и быть не могло) взорвала поэта, придав его словам особую жесткость:

Дорогой Карл XII, сражение под Полтавой,
Слава Богу, проиграно. Как говорил картавый,
Время покажет „кузькину мать“, руины,
Кость посмертной радости с привкусом Украины.
То не зеленок – виден, траченный изотопом,
Жовто-блакытный реет над Конотопом,
Скроенный из холста, знать, припасла Канада.
Даром что без креста, но хохлам не надо.
Горькой вошни карбованец, семечки в полной жмене.
Не нам, кацапам, их обвинять в измене.
Сами под образами семьдесят лет в Рязани
С залитыми глазами жили как каторжане.
Скажем им, звонкой матерью паузы метя строго:
Скатертью вам, хохлы, и рушником дорога.
Ступайте от нас в жупане, не говоря – в мундире,
По адресу на три буквы, на стороны все четыре.
Пусть теперь в мазанке хором гансы
С ляхами ставят вас на четыре кости, поганцы.
Как в петлю лезть, так сообща, суп выбирая в чаще,
А курицу из борща грызть в одиночку слаще.
Прощевайте, хохлы, пожили вместе – хватит!
Плюнуть, что ли, в Днипро, может, он вспять покатит.
Брезгуя гордо нами, как оскомой битком набиты,
Отторгнутыми углами и вековой обидой.
Не поминайте лихом, вашего хлеба, неба
Нам, подавись вы жмыхом, не подолгом не треба.
Нечего портить кровь, рвать на груди одежду,
Кончилась, знать, любовь, коль и была промежду.
Что ковыряться зря в рваных корнях покопом.
Вас родила земля, грунт, чернозем с подзомбом,
Полно качать права, шить нам одно, другое.
Эта земля не дает, вам, калунам, покоя.
Ой, ты левада, степь, краля, баштан, вареник,
Больше, поди, теряли – больше людей, чем денег.
Как-нибудь перебьемся. А что до слезы из глаза
Нет на нее указа, ждать до другого раза.
С Богом, орлы и казаки, гетьманы, вертухаи,
Только когда придет и вам помирать, бугаи,
Будете вы хрипеть, царапая край матраса,
Строчки из Александра, а не брехню Тараса.

Стихотворение, прочитанное 28 февраля 1994 года на вечере в Квинси-Колледже (США) и опубликованное в 1996 году в газете „Вечерний Киев“, вызвало на Украине бурю негодования. По этическим, вероятно, соображениям, оно не было включено в собрание „Сочинений Иосифа Бродского“ (СПб., 2001) и в настоящее время доступно только в интернет-версии. Хотя, по большому счету, не понятно, чем руководствовались в этом случае составители сборника и почему стихотворения Бродского, в которых дается негативное описание российской действительности („Пятая годовщина“, „Набросок“, „Представление“), в нем присутствуют.

Неужели ущемление чувств „чужого“ народа нас заботит больше, чем своего собственного?

Нельзя забывать об одном немаловажном факте: хотя формально стихотворение Бродского называется „На независимость Украины“, написано оно было не в связи с обретением страной государственного статуса, а по случаю поспешного желания ее лидеров примкнуть к своему еще недавно общему с Россией противнику. Стремление Украины стать членом НАТО фактически явилось заявлением о том, что теперь в любой момент она может выступить против России — своего бывшего партнера и союзника. Именно этот шаг украинских лидеров не только Бродский, но и многие его соотечественники восприняли как удар в спину. Вероятно, поэтому тема предательства звучит у поэта на протяжении всего стихотворения.

В начале стихотворения поэт вспоминает трагические для России события Северной войны (1700.1721), когда украинские войска неожиданно перешли на сторону шведского короля Карла XII („Дорогой Карл XII, / сражение под Полтавой, / слава Богу, проиграно. / Как говорил картавый, / время покажет „кузькину мать.“), и сравнивает поведение украинского гетмана с заявлениями Ленина („картавого“), который в ходе первой мировой войны призывал к поражению своей страны на том основании, что эта война велась империалистическим правительством[203]. Упоминание „кузькиной матери“ свидетельствует о печальной преемственности в поведении коммунистических лидеров, которые в стремлении удержать власть или в своих узконационалистических пристрастиях часто пренебрегали интересами страны. Знаменитое обещание Хрущева показать „кузькину мать“ Америке на деле обернулось ущемлением территориальных прав России и передачей Украине Крымского полуострова в 1954 году.

Следующая строка стихотворения „жовто-блакытный реет над Конотопом“, с одной стороны, продолжает тему предательства Мазепы (желто-синие государственные цвета Украина взяла у Швеции, после того как в ходе Северной войны ее войска перешли на сторону противника), а с другой, — отсылает читателей к событиям еще более далекого прошлого.

В середине XVII века война с Польшей, которая началась так удачно для Богдана Хмельницкого (запорожские казаки несколько раз разгромили польские войска), закончилась поражением Украины в битве при Берестечке (1651) и обращением гетмана к России с просьбой присоединить Малороссию к Московскому государству. После долгих колебаний Москва дала положительный ответ на просьбу гетмана. Колебания же были вызваны тем, что за принятием решения о присоединении Украины для России неизбежно следовала войной с Польшей, что и произошло: в 1654 году Украина вошла в состав Московского государства, с 1654 по 1656 год Россия вела войну с Польшей за освобождение украинских земель.

После смерти Богдана Хмельницкого ситуация на Украине изменилась. Преемник Хмельницкого гетман Выговский был сторонником Польши; заключив соглашение с Крымским ханом, он выступил против Москвы, результатом чего стало жестокое поражение русских под Конотопом, о котором Бродский упоминает в стихотворении. Об этом сражении С.М.Соловьев писал:

„Цвет московской конницы, совершившей счастливые походы 54 и 55 годов, сгиб в один день; пленных досталось победителям тысяч пять; несчастных вывели на открытое место и резали как баранов: так уговорились между собою союзники — хан крымский и гетман Войска Запорожского!“[204].

В „Курсе русской истории“ В.О.Ключевского так описываются события под Конотопом: „Малороссия втянула Москву и в первое прямое столкновение с Турцией. По смерти Богдана началась открытая борьба казацкой старшины с чернью. Преемник его Выговский передался королю и с татарами под Конотопом уничтожил лучшее войско царя Алексея (1659). Ободренные этим и освободившись от шведов с помощью Москвы, поляки не хотели уступать ей ничего из ее завоеваний. Началась вторая война с Польшей, сопровождавшаяся для Москвы двумя страшными неудачами, поражением князя Хованского в Белоруссии и капитуляцией Шереметева под Чудновом на Волыни вследствие казацкой измены. Литва и Белоруссия были потеряны“[205].

За несколькими строчками стихотворения Бродского скрывается полная драматизма история взаимоотношений двух стран. И хотя не все в этой истории было гладко и безупречно, но хорошее все же преобладало над плохим, и это хорошее, в представлении поэта, было перечеркнуто желанием новых украинских лидеров открыто стать на сторону НАТО, своего еще недавно общего с Россией противника.

В задачи данной книги не входит подробное исследование взаимоотношений Украины и России, но если мы изучаем творчество поэта, вполне естественно постараться понять причины, побудившие его к тем или иным действиям. Нельзя довольствоваться соображениями одной из сторон, в данном случае „обиженной“ Украины, следует рассмотреть и противоположную точку зрения. И здесь без обращения к истории не обойтись, а история эта, к сожалению, далека от идиллии.

Тот факт, что мнение Бродского было облечено в крайне эмоциональную форму, тоже можно понять, — ведь и поступок Украины, который послужил поводом для написания стихотворения, выходил за рамки исторически сложившихся морально-этических принципов взаимодействия между дружественными странами.

На протяжении длительного периода истории Россия строила свои отношения с Украиной, исходя из идеи славянского содружества, часто в ущерб своим собственным интересам, не говоря уже о том, что потенциальным врагам территории не раздаривают. Возможно, и не на Украину был направлен отрицательный заряд стихотворения Бродского, а на себя самого, наивного, воспринимавшего эту страну как ближайшего друга и союзника, на которого в любой момент можно положиться.
Терять друзей, равно как и свои иллюзии, всегда тяжело, вряд ли кому-нибудь в подобной ситуации удается сохранить беспристрастный тон повествования и безупречно взвешенную позицию наблюдателя».

Lev Balashov

Лев Балашов: МОЙ КОММЕНТАРИЙ.
Как перекликается это стихотворение Иосифа Бродского с нынешней ситуацией во взаимоотношениях России и Украины! Евромайдановцы, в сущности, продолжают черное дело Мазепы („удар в спину“). Они ведь не просто хотят ассоциации с Евросоюзом. Они хотят это сделать за счет разрыва глубоких исторических, родственных и экономических связей Украины с Россией. Вот в чем проблема!
А в самое последнее время (конец января 2014 г.) обнаруживается еще одна тенденция: к гражданской войне, к развалу Украины и, в конечном счете, к жесткому обострению конфликта России с Западом, поскольку Россия выступит в поддержку пророссийских сил на Украине.

Спасибо Ольге Глазуновой. Я поначалу воспринял стихотворение Бродского как абракадабру. Но Ольга всё расшифровала и разъяснила. Благодаря этому стихотворению я по-новому взглянул на Иосифа Бродского. Оказывается, он настоящий патриот России и может выступать вполне в духе стихотворения А.С.Пушкина „Клеветникам России“. Непонятно только, зачем он лягнул Тараса Шевченко („брехня Тараса“) и противопоставил его нашему Александру Сергеевичу?!

Кстати, нелишне вспомнить здесь стихотворение Пушкина „Клеветникам России“:

О чем шумите вы, народные витии?
Зачем анафемой грозите вы России?
Что возмутило вас? волнения Литвы?
Оставьте: это спор славян между собою,
Домашний, старый спор, уж взвешенный судьбою,
Вопрос, которого не разрешите вы.
Уже давно между собою
Враждуют эти племена;
Не раз клонилась под грозою
То их, то наша сторона.
Кто устоит в неравном споре:
Кичливый лях, иль верный росс?
Славянские ль ручьи сольются в русском море?
Оно ль иссякнет? вот вопрос.
Оставьте нас: вы не читали
Сии кровавые скрижали;
Вам непонятна, вам чужда
Сия семейная вражда;
Для вас безмолвны Кремль и Прага;
Бессмысленно прельщает вас
Борьбы отчаянной отвага —
И ненавидите вы нас…
За что ж? ответствуйте: за то ли,
Что на развалинах пылающей Москвы
Мы не признали наглой воли
Того, под кем дрожали вы?
За то ль, что в бездну повалили
Мы тяготеющий над царствами кумир
И нашей кровью искупили
Европы вольность, честь и мир?..
Вы грозны на словах — попробуйте на деле!
Иль старый богатырь, покойный на постеле,
Не в силах завинтить свой измаильский штык?
Иль русского царя уже бессильно слово?
Иль нам с Европой спорить ново?
Иль русский от побед отвык?
Иль мало нас? Или от Перми до Тавриды,
От финских хладных скал до пламенной Колхиды,
От потрясенного Кремля
До стен недвижного Китая,
Стальной щетиною сверкая,
Не встанет русская земля?..
Так высылайте ж к нам, витии,
Своих озлобленных сынов:
Есть место им в полях России,
Среди нечуждых им гробов.

 

© Copyright: Лев Балашов, 2013
Свидетельство о публикации №213122201118

 

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Лев Балашов

Лев Евдокимович Балашов – философ, профессор, автор свыше 20 книг, в т.ч. „Мир глазами философа“,
„Практическая философия“, „Философия: учебник“, „Этика“, „Занимательная философия“, „Жизнь, смерть, бессмертие“,
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Сергей Корягин, Иванов Евгений Михайлович, Павел Техдир Антипов, Анатолий Лень, Медведев Дмитрий, Бармин Виктор, Владимир Рыскулов, Игорь Сирык, Образование, Евгений Нейштадт, Братислав Либертус На Русском, Денис Романюк, Ирина Ракша, Мария Климук

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What´s Left? Antisemitism!

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DJ Psycho Diver Sant – too small to fail
Tonttu Korvatunturilta Kuunsilta JSB
Tip tap tip tap tipetipe tip tap heija!
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They want 1984, we want 1776

They are on the run, we are on the march!

I think for food

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Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

“Im Streit um moralische Probleme, ist der Relativismus die erste Zuflucht der Schurken.“ Roger Scruton

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

Islam ist weniger eine Religion und mehr eine totalitäre Gesellschaftsordnung, eine Ideologie, die absoluten Gehorsam verlangt und keinen Widerspruch, keinerlei Kritik duldet und das Denken und Erkenntnis verbietet. Der wahre Islam ist ganz anders, wer ihn findet wird eine hohe Belohnung erhalten.

Wahnsinn bedeute, immer wieder das gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten.

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren.

Irritationen verhelfen zu weiteren Erkenntnissen, Selbstzufriedenheit führt zur Verblödung,

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch.

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen.

Wenn jemand etwas zu sagen hat, der kann es immer sehr einfach sagen. Wenn jemand nichts zu sagen hat, der sagt es dann sehr kompliziert.

Sucht ist, wenn jemand etwas macht, was er machen will und sucht jemand, der es macht, daß er es nicht macht und es nicht machen will.

Sollen die Klugen immer nachgeben, dann wird die Welt von Dummen regiert. Zu viel „Klugheit“ macht dumm.

Wenn man nur das Schlechte bekämpft, um das Leben zu schützen, bringt man gar nichts Gutes hervor und ein solches Leben ist dann nicht mehr lebenswert und braucht nicht beschützt zu werden, denn es ist dann durch ein solches totales Beschützen sowieso schon tot. Man kann so viel Geld für Versicherungen ausgeben, daß man gar nichts mehr zum Versichern hat. Mit Sicherheit ist es eben so.

Zufriedene Sklaven sind die schlimmsten Feinde der Freiheit.

Kreativität ist eine Intelligenz, die Spaß hat.

Wen die Arbeit krank macht, der soll kündigen!

Wenn Deutsche über Moral reden, meinen sie das Geld.

Ein Mensch ohne Erkenntnis ist dann  lediglich ein ängstlicher, aggressiver, unglücklicher Affe.

Denken ist immer grenzüberschreitend.

Der Mob, der sich das Volk nennt, diskutiert nicht, sondern diffamiert.

Legal ist nicht immer legitim.

Wer nicht verzichten kann, lebt unglücklich.

Sogenannte Sozial-, Kultur-, Geisteswissenschaften, Soziologie, Psychologie, Psychotherapie, Psychoanalyse, sind keine Wissenschaften mehr, sondern immanent religiöse Kultpropheten, organisiert wie Sekten.

Ohne eine starke Opposition atrophiert jede scheinbare Demokratie zur Tyrannei, und ebenso eine Wissenschaft, zur Gesinnung einer Sekte.

Man kann alles nur aus gewisser Distanz erkennen, wer sich ereifert, empört, wer mit seiner Nase an etwas klebt, der hat die Perspektive verloren, der erkennt nichts mehr, der hat nur noch seine Phantasie von der Welt im Kopf. So entsteht Paranoia, die sich Religion, und Religion als Politik, sogar als Wissenschaft nennt.

Islamisten sind eine Gefahr, deswegen werden sie als solche nicht gesehen. Juden sind keine Gefahr, deswegen werden sie als solche gesehen. So funktioniert die Wahrnehmung von  Feiglingen.

Humorlose Menschen könner nur fürchten oder hassen und werden Mönche oder Terroristen.

Menschen sind nicht gleich, jeder einzelne Mensch ist ein Unikat.

Erkenntnis gilt für alle, auch für Muslime, Albaner, Frauen und Homosexuelle.

Islam gehört zu Deutschland, Judentum gehört zu Israel.

Der Konsensterror (Totalitarismus) ist in Deutschland allgegenwärtig.

Es wird nicht mehr diskutiert, sondern nur noch diffamiert.

Es ist eine Kultur des Mobs. Wie es bereits gewesen ist.

Harmonie ist nur, wenn man nicht kommuniziert.

Man soll niemals mit jemand ins Bett gehen, der mehr Probleme hat, als man selbst.

>>Evelyn Waugh, sicherlich der witzigste Erzähler des vergangenen Jahrhunderts, im Zweiten Weltkrieg, herauskommend aus einem Bunker während einer deutschen Bombardierung Jugoslawiens, blickte zum Himmel, von dem es feindliche Bomben regnete und bemerkte: “Wie alles Deutsche, stark übertrieben.“<< Joseph Epstein

Man muß Mut haben, um witzig zu sein.

Dumm und blöd geht meistens zusammen.

Charlie Hebdo: solche Morde an Juden sind euch egal, mal sehen wie”angemessen”  ihr reagiert, wenn (wenn, nicht falls) eure Städte von Islamisten mit Kasam-Raketen beschossen werden.

Christopher Hitchens großartig: „In einer freien Gesellschaft hat niemand das Recht, nicht beleidigt zu werden.“

Je mehr sich jemand narzisstisch aufbläht, desto mehr fühlt er sich beleidigt und provoziert.

“Das Problem mit der Welt ist, daß die Dummen felsenfest überzeugt sind und die Klugen voller Zweifel.” – Bertrand Russel

Das Problem mit den Islamisten in Europa soll man genauso lösen, wie es Europa für den Nahen Osten verlangt: jeweils eine Zweistaatenlösung, die Hälfte für Muslime, die andere Hälfte für Nicht-Muslime, mit einer gemeinsamen Hauptstadt.

Was darf Satire? Alles! Nur nicht vom Dummkopf verstanden werden, weil es dann keine Satire war.

Islamimus ist Islam, der Gewalt predigt.

Islam ist eine Religion der Liebe,und wer es anzweifelt, ist tot.

Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke. Der Islam ist die friedliche Religion der Liebe George Orwell 2015

Islam ist verantwortlich für gar nichts, Juden sind schuld an allem.

Islamisten sind Satanisten. Islamismus ist eine Religion von Idioten.

Leute fühlen sich immer furchtbar beleidigt, wenn man ihre Lügen nicht glaubt.

Jeder ist selbst verantwortlich für seine Gefühle.

Die Psychoanalyse geht niemanden außer den Psychoanalytiker und seinen Patienten etwas an, und alle anderen sollen sich verpissen.

“Zeit ist das Echo einer Axt
im Wald.
Philip Larkin, Gesammelte Gedichte

Wenn jemand wie Islamisten sein Ego endlos aufbläht, dann verletzt er seine eigenen Gefühle schon morgens beim Scheißen.

„Die sieben Todsünden der modernen Gesellschaft: Reichtum ohne Arbeit Genuß ohne Gewissen Wissen ohne Charakter Geschäft ohne Moral Wissenschaft ohne Menschlichkeit Religion ohne Opfer Politik ohne Prinzipien.“
―Mahatma Gandhi

„Wo man nur die Wahl hat zwischen Feigheit und Gewalt, würde ich zur Gewalt raten.“
―Mahatma Gandhi

Warum zeigt sich Allah nicht? Weil er mit solchen Arschlöchern nichts zu tun haben will.

„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus’. Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus’.”  – Ignazio Silone

Politische Korrektheit verlangt eine Sprache für ein Poesiealbum.

Psychoanalyse ist frivol, oder es ist keine Psychoanalyse.

Bunte Vielfalt, früher: Scheiße

Was der Mensch nicht mehr verändern, nicht mehr reformieren kann, ist nicht mehr lebendig, sondern sehr tot. Was tot ist, das soll man, das muß man begraben: Religion, Ehe, Romantizismus, etc.

Die Realität ist immer stärker als Illusionen.

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Stupidity is demonstrated by people lacking the knowledge they could achieve

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice in an attempt to avoid upsetting fools not willing to face up to the truth

“In arguments about moral problems, relativism is the first refuge of the scoundrel.” Roger Scruton

Antisemitism is when one blames the Jews or Israel for issues, he does not blame others

Islam is less a religion and more a totalitarian society, an ideology that demands absolute obedience and tolerates no dissent, no criticism, and prohibits the thinking, knowledge and recognition. True Islam is totally different, the one who will find it will receive a very high reward.

Craziness is, when one always does the same but expects a different outcome

If a monkey thinks “I am a monkey”, then it is already a human

A man with roots should go for a pedicure

Self smugness leads to idiocy, being pissed off leads to enlightenment

If someone has something to say, he can tell it always very easily. If someone has nothing to say, he says it in a very complicated way

Addiction is, when somebody does something he wants to do, yet seeks someone who can make it so he won’t do it and doesn’t want to, either.

If the clever people always gave in, the world would be reigned by idiots. Too much “cleverness” makes you stupid.

If one only fights evil to protect life, one produces nothing good at all and such a life then becomes no longer worth living and thus requires no protection, for it is already unlived due to such a total protection. One can spend so much money on insurance, that one has nothing left to insure. Safety works in the same way.

Happy slaves are the worst enemies of freedom.

Creativity is an intelligence having fun.

If working makes you sick, fuck off, leave the work!

If Germans talk about morality, they mean money.

A man without an insight is just an anxious, aggressive, unhappy monkey.

Thinking is always trespassing.

The mob, who calls himself the people, does not discuss, just defames.

Legal is not always legitimate.

Who can not do without, lives unhappy.

So called social, culture sciences, sociology, psychology psychotherapy, psychoanalysis, are not anymore scientific, but immanent religious cult-prophets, organized as sects.

Without a strong opposition any apparent democracy atrophies to a tyranny, and as well a science , to an attitude of a religious sect.

You can recognize everything from a certain distance only, who is zealous, outraged, who sticks his nose in something, this one has lost the perspective, he recognizes anything more, he has only his imagination of the world in his head. This creates paranoia, which is called religion, and a religion as politics, even as a science.

Islamists are a real danger, therefore they will not be seen as such. Jews are not a danger, therefore they are seen as such. It is how the perception by cowards functions.

People without a sense of humor are able only to fear or to hate and become monks or terrorists.

People are not equal, each single person is unique.

Insight applies to everyone, including Muslims, Albanians, women and homosexuals.

Islam belongs to Germany, Judaism belongs to Israel.

The totalitarian Terror of consensus is ubiquitous in Germany.
There are no discussions anymore, but defamations only.
It is a culture of the mob. As it has already been.
Harmony is only if you do not communicate.

One should never go to bed with someone who has more problems than you already have.

>>Evelyn Waugh, surely the wittiest novelist of the past century, in World War II, coming out of a bunker during a German bombing of Yugoslavia, looked up at the sky raining enemy bombs and remarked, “Like everything German, vastly overdone.”<< Joseph Epstein

One has to be brave, to have a wit.

Stupid and dull belong mostly together.

Charlie Hebdo: you don´t care if such murders are comitted to Jews, we will see how “adequate” you will react when (when, not if), Islamists will begin to bombard your cities with Kasam missiles.

Christopher Hitchens: In a free society, no one has the right not to be offended.

The more someone narcissistic inflates , the more he feels insulted and provoked.

“The trouble with the world is that the stupid are cocksure and the intelligent are full of doubt.” – Bertrand Russell

 The problem with the Islamists in Europe should be solved exactly as Europe requires to the Middle East: a two-state solution, a half for muslims and the another half for not-muslims , with a common capital.

What may satire? Everything! Except be understood by the fool, because then it was not a satire.

Islamimus is Islam preaching violence.

Islam is a religion of love, and he who doubts is dead.

War is peace. Freedom is slavery. Ignorance is strength. Islam is a peaceful religion of love – George Orwell 2015

Islam is not responsible for anything, Jews are guilty of everything.

Islamists are satanists. Islamism is a religion of idiots.

People feel always terrible offended if you do not believe their lies.
Everyone is responsible for his feelings.
Psychoanalysis is nobody’s business except the psychoanalyst and his patient, and everybody else can fuck off.
“Time is the echo of an axe
Within a wood.”
― Philip Larkin, Collected Poems

If someone inflates endless his ego, as Islamists do, then he hurts his own feelings already in his morning own shit.

The seven deadly sins of modern society. Wealth without work pleasure without conscience, knowledge without character business without morality Science without humanity, worship without sacrifice Politics without principles
-Mahatma Gandhi

“Where there is only a choice between cowardice and violence, I would advise violence.”
-Mahatma Gandhi

 Why Allah does not shows himself? Because he does not want  to do anything with such assholes.
When fascism returns, he will not say, ‘I am the fascism‘. No, he will say, ‘I am the anti-fascism Ignazio Silone.
Political correctness requires a language for a poetry album.
 Psychoanalysis is frivolous, or it is not psychoanalysis.
Colorful diversity, earlier: shit.
What can not any longer be changed, can not any longer be reformed, it is no longer alive, but very dead (instead). What is dead should be, has to be buried: religion, marriage, Romanticism, etc.
 The reality is always stronger than illusions.
 A delusion is characterized by increasing loss of reality, and can be attested to today’s leaders in Germany and the mass media. Loss of reality describes the mental state of a person who is not (any longer) be able to understand the situation in which it is located. So you are ruled by madmen and manipulated by the mass media.
Totalitarianism can only be defeated if one has the courage to call things by their right names, just as they are. Political correctness prevents it promotes totalitarianism and political cowardice and political lie.
The Extinction: Islam is like the sun, who comes too close to him, will burn itself and will flare the rest of the world with him.
Islam does not want any submission! Islam wants victory, destruction and annihilation.

 

 

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