Sawsan Chebli – Das Migranten-Aschenputtel

Migrationshintergrund plus gutes Aussehen machen zum 1A-Migranten-Aschenputtel, einer Story wie sie im Land der gescheiterten Integration immer händeringend gesucht werden. Das qualifiziert trotz Scharia-Verharmlosung zur Staatssekretärin.

Ihr gutes Aussehen bringt Ihnen nicht nur Vorteile, sondern vor allem auch Vorurteile ein? Sind sie auch einer dieser bemitleidenswerten Menschen, denen gerne einmal unterstellt wird, Ihr attraktives Äußeres sei ein Bonus, der Ihnen schon viele Türen geöffnet hätte, ohne, dass Sie sich anderweitig hätten behaupten müssen? Nun, so falsch liegen Ihre Freunde und Bekannte da vermutlich gar nicht. Studien belegen, dass selbst schon Babys, die hübscher sind als andere, von der Mutter mehr Liebe und Zuwendung erfahren und dass Babys allgemein wiederum lieber in hübsche Gesichter als in weniger hübsche blicken. Schöne Menschen profitieren von positiven Vorurteilen. Sie werden im ersten Moment für sozial kompetenter, erfolgreicher, intelligenter, sympathischer, selbstsicherer, kreativer, geselliger, fleißiger, zufriedener und leidenschaftlicher gehalten. Dementsprechend erfahren sie tatsächlich oft Vorteile in der Schule und im Beruf. Gemein für jeden, mit dem es Mutter Natur in Sachen äußere Erscheinung nicht ganz so gut meinte.

Warum ich Ihnen das trotz berechtigter Zweifel an dieser These erzähle? Weil es sich hierbei um einen der beiden Gründe handelt, der noch übrig bleibt, um zu erklären, weshalb Sawsan Chebli trotz offensichtlicher Inkompetenz von der Spitzenpolitik immer wieder so großzügig mit gutbezahlten Posten bedacht wird. Der andere ist, dass Frau Chebli einen Migrationshintergrund besitzt, der sie zusammen mit ihrem guten Aussehen zum 1A-Migranten-Aschenputtel macht und solche Stories werden im Land der gescheiterten Integration natürlich immer händeringend gesucht.

Kein Märchen …

Die Frage ist jetzt nur, ob es sich bei Sawsan Chebli tatsächlich um die Verkörperung des modernen Flüchtlingskind-Märchens handelt. Denn das Märchen, so viel sei gesagt, weist an einigen Stellen erhebliche Risse auf. Die Scharia spielte meines Wissens weder in der Originalfassung von 1697, noch bei den Gebrüder Grimm und in der noch viel späteren Version von Disney eine Rolle. Auch gab es in dem Königreich, in dem Aschenputtel mit ihrer Familie lebte, noch keinen Sozialstaat, von dem sie sich hätten aushalten lassen können, sodass der Vater von Aschenputtel beruflich immer viel auf Reisen war. Und auch das Kopftuch trug Aschenputtel meines Wissens nach nur zum Putzen oder Linsen sortieren.

Gut, nun trägt Frau Chebli kein Kopftuch. Das läge, wie sie selbst sagt, jedoch nur daran, dass man in Deutschland mit Kopftuch eben noch keine Karriere machen könne, weshalb Frau Cheblis Schwestern das dann vermutlich mit der Karriere auch sein haben lassen. Die tragen nämlich alle eines. Jedenfalls setzt sich Frau Chebli auch deshalb besonders für all die jungen muslimischen Frauen in Deutschland ein, die ihr Potenzial so gerne dem deutschen Staat in Form von Arbeitskraft zur Verfügung stellen würden, von eben diesem bösen Staat jedoch daran gehindert werden, weil er ihnen die Karriere mit Kopftuch bis dato verweigert. JUMA („jung, muslimisch, aktiv“) heißt das Projekt, welches vor allem durch solch glänzend integrierte Mitglieder wie die ebenfalls kopftuchtragende Leila Younes El-Amaire auffällt, die bei einer Pressekonferenz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gerne einmal süffisant lächelnd zu Protokoll gibt, dass Integration „ein ziemlich unbeliebtes Wort“ bei JUMA sei, weil Frauen wie sie sich „natürlich nirgendswohin integrieren müssen“. Ein Satz, der das ganze Selbstverständnis dieser Frauen auf den Punkt bringt und offenbart, wer sich in der Vorstellung von El-Amaire und Chebli eigentlich anpassen soll: Die deutsche Gesellschaft und mit ihr der Staat an die Kopftuchträgerinnen. Bis dahin werden eben munter weiter Runden im Diskriminierungs- und Forderungskarussell gedreht. Damit kennt man sich in solchen Kreisen ja aus.

Aber was will man von Menschen wie Chebli und El-Amaire erwarten, die keinerlei Widerspruch zwischen dem Tragen eines bekennenden Kopftuches und unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung sehen, die u.a. auch so etwas wie die Gleichberechtigung von Frau und Mann umfasst? Die wie Sawsan Chebli selbst die Scharia in keinem Widerspruch zur Demokratie sehen? Die einzige Frage, die man sich an dieser Stelle stattdessen stellen muss, ist jene, weshalb Menschen mit klar ersichtlichen Defiziten im Bereich Demokratieverständnis (und das im Falle Cheblis trotz Politikstudium) immer wieder eine Plattform geboten bekommen, mit 1A-Stellen im Politikbetrieb versehen und somit zu politischen Aushängeschildern dieses Landes gemacht werden.

Hauptsache nicht bei der AfD

„Mein Vater ist ein frommer Muslim, spricht kaum Deutsch, kann weder lesen noch…

Sawsan Chebli, das hat sie hinlänglich als stellvertretende Sprecherin des Auswärtigen Amtes bewiesen, kann nichts. Ahnungslos stotterte sie sich von einer Pressekonferenz zur Nächsten, was, urteilt man nach den Blicken, selbst den Kollegen, die neben ihr saßen, zunehmend unangenehmer wurde. Und wenn Chebli sich nicht gerade in der Bundespressekonferenz einen zurechtstotterte, fiel sie bis jetzt ausschließlich mit fragwürdigen Äußerungen auf. So sei ihr Vater, ein palästinensischer Analphabet, der nach drei Abschiebungen und Wiedereinreisen auch nach 40 Jahren in Deutschland kaum Deutsch spricht, „integrierter als viele AfD-Funktionäre, die unsere Verfassung infrage stellen.“ Ob sie mit „unsere Verfassung“ jetzt die Scharia oder das Grundgesetz meinte, blieb dabei offen.

Schlug diese Aussage aus dem vergangenen Sommer jedoch noch einigermaßen hohe Wellen, gingen ihre jüngsten geistigen Ergüsse in der Sendung von Markus Lanz vollkommen unter. Dort sprach Chebli im November mal wieder über das bekennende Kopftuch und stellte fest:

„Wenn sich eine Frau für ein Kopftuch entscheidet, dann tut sie das aus ganz ganz verschiedenen Gründen. Zum Beispiel junge Mädchen heute … aus dem Gesellschaftszwang. Weil sie ganz viele Freundinnen haben, die Kopftuch tragen, also tragen sie auch ein Kopftuch und verbinden damit gar nichts.“

https://www.youtube.com/watch?v=znku9ehhyzE (ab Minute 30)

Gesellschaftszwang? Hatte Frau Chebli gerade bestätigt, dass es für junge Muslimas einen gewissen Druck innerhalb der muslimischen Community gibt, Kopftuch zu tragen? Ein Argument, was im Übrigen immer wieder von prominenten Kritikerinnen der Verschleierung wie u.a. Güner Balci als Argument GEGEN weitere Zugeständnisse an die Kopftuchfraktion vorgetragen wird. Ja hat sie. Aber auch der in einer Sternsekunde des investigativen Journalismus erfolgte Hinweis von Markus Lanz, dass es bei Zwang ja anfinge, „schwierig zu werden“, brachte Frau Chebli nicht aus der Ruhe. So viel muslimische Selbstgewissheit muss man in einem bösen Land voller Nazis, die einen von morgens bis abends diskriminieren, erst einmal haben. Und so vergleicht Frau Chebli den Gruppenzwang der mitunter auf muslimischen Mädchen lastet, ein Kopftuch zu tragen, kurzerhand mit dem üblichen Gruppenzwang, den jeder als Jugendlicher vermutlich einmal kennen gelernt hat. Im Resultat zieht dann manch einer an seiner ersten Zigarette oder will die neuen Nike-Sneaker und andere wiederum tragen eben Kopftuch. So einfach ist das.

… bloß Chuzpe

Weshalb eine stellvertretende Sprecherin des Auswärtigen Amtes, die sie damals noch war, überhaupt in einer Talkshow zum Plaudern aus dem privaten Nähkästchen eingeladen wird, bleibt indes genauso unbeantwortet wie die Frage, weshalb Sawsan Chebli im Jahre 2011 die berühmt berüchtigte Al-Nur-Moschee besuchte und dabei andächtig den Worten des heute angeblich geläuterten Imams und laut Verfassungsschutz früheren „Radikal-Islamisten“ Abdul Adhim Kamouss lauschte.

Fest steht: Auch damals hatte es sich Frau Chebli schon ordentlich im Staatsapparat bequem gemacht – und zwar als „Grundsatzreferentin für interkulturelle Angelegenheiten“ im Berliner Senat. Ob zu diesen Angelegenheiten auch der Besuch einer radikal-islamistischen Moschee gehört, bleibt dahingestellt, würde aber auch nur noch mehr Fragen aufwerfen.

Seit Dezember ist Frau Chebli nun frischgebackene Staatssekretärin für Bundesangelegenheiten im Senat Müller II und damit endgültig ein glänzendes Beispiel dafür, wie man es speziell in der Politik trotz Totalversagens im vorherigen Job immer wieder schaffen kann, lukrative Posten zu ergattern. Sicherlich liegt das auch daran, dass Frau Chebli durchaus hübsch anzusehen ist. Vor allem aber ist es das politisch korrekte Integrations-Märchen, was Sawsan Chebli einen Turboboost in Sachen Karriere verschafft hat. Da tun die paar Kratzer und Risse in Form von Ungereimtheiten auch keinen Abbruch dran.

Und so kann Sawsan Chebli letztlich doch etwas und das sogar ziemlich gut: Sich immer wieder aufgrund der eigenen Religionszugehörigkeit zum diskriminierten Vorzeige-Opfer einer rassistischen Gesellschaft machen, die so böse und intolerant ist, dass sie Frau Chebli und ihresgleichen trotz geballter Inkompetenz Plattform um Plattform und Pöstchen um Pöstchen bietet, um ihren Opferstatus zu zelebrieren. Und das ist ja immerhin auch ein Talent.

 http://www.tichyseinblick.de/meinungen/sawsan-chebli-das-migranten-aschenputtel/

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