Panurbane No-go-Area

elvira

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.11.2016, Nr. 256, S. 7

Panurbane No-go-Area

Zum Beitrag „Kardinalfehler“ (F.A.Z. vom 25. Oktober): Aus Berlin zur diesjährigen Buchmesse in meine ehemalige Lieblingsstadt Frankfurt am Main, in der ich 22 Jahre gewohnt habe, gereist. Dort konnte ich – wie alle anderen Besucher und Einheimischen, mit denen ich mich unterhalten habe – nur den allerschlimmsten Eindruck von den Zuständen bestätigen, die dort, aber nicht nur dort herrschen! Ob in den Mainanlagen, auf der Zeil, an der Haupt- oder Konstablerwache, überall das gleiche Bild von herumlungernden Gruppen junger arabischsprechender Männer, die einen erwartungsvoll taxierend bedrängen. Man fühlt sich nicht mehr sicher. Das ist nicht mehr meine elegante, weltoffene, kulturell beflissene Stadt mit Flair, sondern eine beinahe panurbane No-go-Area! Was gedenken die Stadtoberen zu tun, um dieses verheerende Image zu verbessern? Es ist kurz vor zwölf, dann kippt die Innenstadt vollends. Polizei habe ich kaum auf der Straße gesehen, nicht einmal auf der Kaiserstraße!

ELVIRA GRÖZINGER, BERLIN

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