Mal wieder ein neues Deutschland, wie eine abgehobene Berliner Elite von Publizisten und Politikern, Professoren und Pastoren es sich erträumt. Deutschland, wie es nicht ist.

Nationalsozialismus ist Detschland nicht verschwundern, sondern lediglich die Seiten gewechelt. Anm. JSB

Mal wieder ein neues Deutschland – eine Endlosschleife

Von Frank A. Meyer. Da ist es wieder, das atavistische germanische Amalgam: Schuld und Sühne – und Schwärmerei fürs endlich und endgültig gute Deutschland. Deutschland, wie eine abgehobene Berliner Elite von Publizisten und Politikern, Professoren und Pastoren es sich erträumt. Deutschland, wie es nicht ist. Deutschland, wie es deshalb schleunigst werden soll. Mit Zuwanderen als neuem revolutionären Subjekt wird die ewige Sehnsucht nach einem neuen Deutschland beschworen.

Von Frank A. Meyer

Wie steht es um Deutschland? Nicht gut. Jedenfalls, wenn man dem Politologen Herfried Münkler glaubt. Sein aktuellstes Buch, mit seiner Gattin Marina verfasst, trägt den Titel „Die neuen Deutschen„, und in einem Interview mit dem Berliner Tagesspiegel plädiert er für einen grundlegenden Wandel der deutschen Gesellschaft: Sie müsse sich „neu definieren und eine veränderte Identität entwickeln“. Wieder einmal.

Dasselbe wollte vor über hundert Jahren schon Harry Graf Kessler, Publizist und Kunst-Netzwerker avant la lettre. Er ersehnte vom Ersten Weltkrieg „die Erneuerung des deutschen Menschen“. Mit ihm sangen zahllose Künstler, Literaten und Studienräte und nahezu das gesamte geistige Deutschland – übrigens auch Thomas Mann – das Loblied einer Neugeburt der Nation.

Der Professor müsste eigentlich um die Fatalität des Rufes nach einem neuen Deutschland, nach einem neuen deutschen Menschen wissen. Eines seiner Werke heißt „Der große Krieg. Die Welt 1914–1918“. Mit Münkler stimmen auch heute wieder zahlreiche Zeitgenossen jubilierend ein in die Lobgesänge auf Deutschlands Erneuerung. Diesmal soll die Wiedergeburt allerdings nicht nationalistisch ausfallen, sondern multikulturell. Und nicht kriegerische Stahlgewittersind für die Zurichtung des Zukunftsdeutschen zuständig, sondern die Einwanderer.

Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende der Grünen, schwelgt im Gefühl der bevorstehenden Revolution: „Unser Land wird sich ändern und zwar drastisch, ich sag euch eins, ich freu mich drauf, vielleicht auch, weil ich schon mal eine friedliche Revolution erlebt habe. Dieses hier könnte die sein, die unser Land besser macht.“ Wieder einmal.

NEUES DEUTSCHLAND, besseres Deutschland. Hauptsache, nicht mehr das Deutschland der alten Bundesrepublik, des rheinischen Kapitalismus. Die revolutionsbeseelte Grüne, einst Aktivistin des DDR-Jugendverbands FDJ, hat’s im Blut: Ihr erstes neues Deutschland ist gescheitert, das nächste muss gelingen. Zumal ja gerade das geeignete revolutionäre Potenzial ins Land strömt: Migranten aus der islamischen Welt. Sie sollen als „Neubürger“ aufgenommen werden. Diesen Zustrom im Blick, kennt die Begeisterung der bekennenden Protestantin kein Halten mehr: „Wir bekommen Menschen geschenkt.„Menschen als Geschenk? So reden Mütter von Neugeborenen.

Da ist es wieder, das atavistische germanische Amalgam

Von Mitte links bis links außen scheint eine Berliner Elite geradezu vernarrt in die Migranten, die auf dem Marsch ins gelobte Deutschland ihre mittelalterliche Kultur im Tornister tragen: Unterwerfung unter religiöse Regeln von Koran und Scharia, Männerherrschaft und Unterdrückung der Frau, völliges Unverständnis für Freiheit und Verpflichtung des Grundgesetzes – der westlichen Zivilisation. Ist das den Zuwanderern vorzuwerfen? Wohl kaum, entstammen sie doch der erfolglosesten Religionskultur der Geschichte: 1,57 Milliarden Muslime – und keine Demokratie, kein Rechtsstaat, keine moderne Gesellschaft.

Diese Misere scheint es den Göring-Eckardts angetan zu haben. Denn fürs Experimentieren mit einem neuen Deutschland bedarf es des geeigneten Materials. Da kommen die muslimischen Migranten gerade recht: unverdorben von westlich-kapitalistischer Dekadenz, Jean-Jacques Rousseaus edle Wilde, nachdem es mit dem Proletariat leider nicht geklappt hat. Auch die regionale Herkunft der frisch importierten revolutionären Klasse ist ganz besonders attraktiv: aus den Armutsregionen Nordafrikas und des Nahen Ostens. Hat der Westen an denen nicht manches wiedergutzumachen, was er einst kolonialistisch verdarb?

Da ist es wieder, das atavistische germanische Amalgam: Schuld und Sühne – und Schwärmerei fürs endlich und endgültig gute Deutschland. Deutschland, wie eine abgehobene Berliner Elite von Publizisten und Politikern, Professoren und Pastoren es sich erträumt. Deutschland, wie es nicht ist. Deutschland, wie es deshalb schleunigst werden soll. Als ob es nicht schon genug der Neuerung wäre, Millionen Fremde unbesehen hereinzulassen. Doch nein, genug ist zu wenig. Das revolutionäre Potenzial soll schließlich genutzt werden. Vor allem die linken Traumtänzer, von linksliberal über linksgrün und linksevangelisch bis linksradikal, sind bemüht, die geschenkten Menschen gegen die geschenkte Demokratie von 1949 in Stellung zu bringen – gegen den westlichen Wertekanon.

  • Der Fall Gottfried Benn (folgender Text in Kursiv eingefügt von JSB)

Benn war ein begeisterter Nazi, ohne Parteimitglied zu sein, der versuchte die Kunst der Moderne in die Naziideologie einzubinden[1] und bemühte sich auf diese Einfluss zu nehmen, was ihn in Konfrontation mit den Nazis brachte und 1938 zum Ausschluss aus der Reichsschrifttumskammer und somit zum Publikationsverbot führte.[2]

1934 begrüßte Benn am 29.März bei einem offiziellen Empfang den prominentesten Vertreter des italienischen Futurismus und Faschismus, Filippo Tomasso Marinetti mit den Worten: „Wir freuen uns […], daß Sie nach Deutschland gekommen sind in einer Zeit, in der das neue Reich entsteht, an dem mitzuarbeiten der Führer, den wir alle ausnahmslos bewundern, auch die Schriftsteller berufen hat.“[3]

Gegen die „kranke“, „entartete“ Moderne bündelten sich zusammen Argumente sozialistischer, sozialdarwinistischer, rassistischer, heimatkunstbewegter, neoklassizistischer und völkisch-nationaler Provenienz.[4] Die Moderne wurde zu einem Begriff für den Kampf, gleich gegen oder für was auch immer, einfach für den Kampf als solchen.[5]

Benn war ein begeisterter Nationalsozialist und Antimarxist, Antisozialist und Antikommunist. Im Hitler-Staat sah Benn eine harmonische Vereinigung aller mit allem, eine klassenlose Gesellschaft, Kapital und Proletariat vereint im Staatskörper, alle ziehen an gleichem Strang. In der antifaschistischen Opposition sah er Spielverderber, die eine solche wunderbare Vereinigung von Führer, Volk, Staat und Massen verderben möchte. Von Dialektik hielt Benn ebenfalls nichts, er war sozusagen betrunken mit dem Nektar der nationalsozialistischen Ideologie. Und nicht nur er, mehr als 40% der Mitglieder der NSDAP waren jünger als 30 Jahre. Hitlerismus war eine euphorische Bewegung der Jugend.[6] Am meisten in seinem Leben publizierte Benn im ersten Halbjahr 1933. Als die Nazis die „Freien Gewerkschaften“ (ADGB) und Angestelltenverbände (Afa) zerschlagen haben, jubelte Benn in seiner Rundfunkrede zu einem Massenaufmarsch der Nazis auf dem Tempelhofer Feld und forderte, dass der „unfruchtbar gewordene marxistische Gegensatz von Arbeitnehmer und Arbeitgeber“ aufgelöst werden müsse in einer höheren Gemeinsamkeit eines Nazi-Staates.[7]

Mit anschwellendem Bocksgesang verhöhnt er die vor dem Nazi-Terror aus Deutschland geflohenen „literarischen Emigranten“, die nach Benn „an den Badestränden sitzen“, während er und seine Nazi-Genossen, „Arbeiter der Stirn und der Faust“, den Neuen Nazi-Staat aufbauen und besingt in einer den Klaus Mann immer wieder verfälschend zitierender öffentlicher Antwort auf dessen privaten Brief, den er einen Tag nach der Bücherverbrennung, am 11 Mai 1933 erhielt[9], hymnisch diesen nationalsozialistischen „Neuen Staat“:

„Wollen Sie, Amateure der Zivilisation und Troubadoure des westlichen Fortschritts, endlich doch verstehen, es handelt sich hier gar nicht um Regierungsformen, sondern um eine neue Vision von der Geburt des Menschen, vielleicht um eine alte, vielleicht um die letzte großartige Konzeption der weißen Rasse, wahrscheinlich um eine der großartigsten Realisation des Weltgeistes überhaupt, präludiert in jenem Hymnus Goethes „An die Natur“ -, und wollen Sie auch das noch in sich aufnehmen: über diese Vision entscheidet kein Erfolg, kein militärisches oder industrielles Resultat, wenn zehn Kriege aus dem Osten und aus dem Westen hereinbrächen, um diesen deutschen zu vernichten, und wenn zu Wasser und zu Lande die Apokalypse nahte, um seine Siegel zu zerbrechen, der Besitz dieser Menschheitsvision bliebe vorhanden, und wer sie verwirklichen will, der muß sie züchten, und Ihre philologische Frage nach Zivilisation und Barbarei wird absurd vor so viel Legitimation als geschichtlichen Sein.“[10]

 

Beachte die Verkehrung ins Gegenteil, wenn Benn von Bedrohung Deutschlands vom Osten und Westen redet, während tatsächlich Deutschland den Osten und Westen bedrohte.

Die in der Deutschen Allgemeinen Zeitung vom 25. Mai 1933 als Offener Brief von Gottfried Benn publizierte Antwort auf den an in privat gerichteten Brief von Klaus Mann leitet die Redaktion mit den perfiden Worten an: „Gottfried Benn, der Arzt und Dichter, hat von Berufsgenossen, die zu Beginn der deutschen Umwälzung ins Ausland gingen, verschiedene Zuschriften mit Vorwürfen wegen seiner politischen Haltung gegen den neuen deutschen Staat empfangen. Um Mißverständnisse zu vermeiden, sei festgestellt, daß es sich um Briefschreiber nichtjüdischer Abstammung handelt. Er hat Mittwochabend im Rundfunk auf diese Briefe geantwortet: wir geben  hier seine Ausführungen, die er uns zur Verfügung gestellt hat, gerne wieder, da sie uns grundsätzlich wichtig erscheinen.“[11]

„Sie schreiben mir einen Brief aus der Nähe von Marseille. In den kleinen Badeorten am Golf de Lyon, in den Hotels von Zürich, Prag und Paris, schreiben Sie, säßen jetzt als Flüchtlinge die jungen Deutschen, die mich und meine Bücher einst so sehr verehrten. Durch Zeitungsnotizen müßten Sie erfahren, daß ich mich dem neuen Staat zur Verfügung hielte, öffentlich für ihn eintrete, mich als Akademiemitglied seinen kulturellen Plänen nicht entzöge.“[12]

Während Klaus Mann die Entbehrungen des Exils, die Not der mittellosen Emigranten in den „kleinen Hotels“ anspricht, so schreibt Benn scheinheilig von den „kleinen Badeorten am Golf de Lyon“ und vom Leben „in den Hotels von Zürich, Prag und Paris“ so, als ob die deutschen Flüchtlinge lediglich luxuriöse Ausflüge unternommen hätten. Über die Flüchtlinge schreibt Benn, mit den Flüchtlingen, die ins Ausland reisten, könne man nicht reden.[13]

Immer wieder verfälscht Benn die angeblichen Zitate aus dem Brief von Klaus Mann und wird offen höhnisch und beleidigend:

„In Ihrem Brief lautet die Stelle so: ‚Erst kommt das Bekenntnis zum Irrationalen, dann zur Barbarei, und schon ist man bei Adolf Hitler.‘ Das schreiben Sie in dem Augenblick, wo doch vor aller Augen Ihre opportunistische Fortschrittsauffassung vom Menschen für weiteste Strecken der Erde Bankerott gemacht hat, wo es sich herausstellt, daß es eine flache, leichtsinnige, genußsüchtige [!] Auffassung war, daß nie je in einer der wahrhaft großen Epochen der menschlichen Geschichte das Wesen des Menschen anders gedeutet wurde als irrational, irrational heißt schöpfungsnah und schöpfungsfähig. Verstehen Sie doch endlich dort an Ihrem lateinischen Meer, daß es sich bei den Vorgängen in Deutschland gar nicht um politische Kniffe handelt, […] sondern es handelt sich um das Hervortreten eines neuen biologischen Typs, die Geschichte mutiert [!] und ein Volk will sich züchten.“[14]

Über die biologische Züchtung des deutschen Volkes und des Neuen (arischen)  Deutschen Menschen veröffentlicht Benn einen ganzen Aufsatz, in dem er u. A. schreibt:

„Welches werden sonst seine (des Neuen Deutschen Menschen. Anm. AS) Ziele sein? Halb aus Mutation und halb aus Züchtung hieß im vorigen Abschnitt, und wieviel Geist, mehr Zentaur (halb Stier, halb Mensch. Anm. AS) oder mehr aus der Phiole (Reagenzglas. Anm.AS), fragen wir uns, und wieder stoßen wir, und zwar in geistigen Reichen, auf das Wort Züchtung, von dem viele meinen, das es den neuen Menschen infolge eines gewissen legislativen (von der Gesetzgebung Anm.AS) von vornherein moralisch belaste und jeder inneren höhe beraube, wir müssen daher zur Verteidigung des neuen Menschen diesen Begriff genau und aus seiner eigenen Geschichte leiten.“[15]

[1] Ebd.

[2] R.  Frey: Gottfried Benns Engagement für den Nationalsozialismus am Beispiel der Essays.  (http://www. mythos-magazin. de/ideologieforschung/rf_benn. pdf, S. 4. ).

[3] Ebd. , S.  1.

[4] Frey: Gottfried Benns Engagement.  S.  3.

[5] Ebd.

               [6] J.  Dyck: Gottfried Benn.  Berlin 2009, S.  90.

[7] Ebd. , S.  91.

[8] Deutsche Allgemeine Zeitung.  Berlin 25. Mai 1933, Titelblatt.

[9] J.  Dyck: Der Zeitzeuge.  Gottfried Benn 1929 – 1949.  Göttingen 2006, S. 104.

               [10] Gottfried Benn: Brief an die literarischen Emigranten.  In: Dieter Wellersdorf: Gesammelte Werke IV.  Stuttgart 1981, S. 27-29.

[11] Gottfried Benn: Antwort an die literarischen Emigranten.  In: Deutsche Allgemeine Zeitung, 25. Mai

1933, S.  1-2.  

[12] Benn: Antwort an die literarischen Emigranten. , S.  1-2.

[13] Ebd. , S. 1.

[14] Ebd.

[15] Gottfried Benn: Züchtung.  In: Gottfried Benn (Hg. ):Der neue Staat und

die Intellektuellen.  Stuttgart 1933, S.  158.

[16] Benn: Antwort an die literarischen Emigranten. , S.  1-2.

[17] Ebd. , S.  1-2.

 

Es etabliert sich gerade ein neues deutsches Freiheitsverständnis. Abgehandelt wird er an der Burka. In der linken Tageszeitung taz prangte vor kurzem auf Seite eins die Schlagzeile: „Freiheit ist die Freiheit des Andersbekleideten.“ Die Süddeutsche Zeitung lässt eine Verhüllte beteuern: „Ich fühle mich mit meinem Niqab frei.“ Und der Spiegel sekundiert allen Ernstes: „Die Burka kann ein Zeichen der Freiheit sein.“ Die total verhüllte, gespenstisch unsichtbar gemachte Frau – Freiheitsstatue der Linken! Ebenfalls im Spiegel, dem Magazin, das sich einst der bürgerlichen Emanzipation verpflichtet fühlte, wird ausführlich begründet, „warum wir den Glauben anderer schützen müssen“. Ja, das ist ja das Faszinosum: endlich wieder Gläubige! Zuhauf! Millionen!

Wo glaubt noch jemand an ein gläubiges Deutschland? – offenbar im Bundeskanzleramt

Lange musste die Linke leiden unter der säkularen westlichen Zivilisation, einer seit drei Generationen anhaltenden Entzauberung Deutschlands. Mit der Religion des Sozialismus hat’s nicht geklappt. Der Achtundsechziger-Glaubensaufstand entpuppte sich als Kirmes. Die DDR endete als ökonomischer Sanierungsfall. Es war die Hölle. Zumindest ein Fegefeuer. Wo glaubt noch jemand an ein gläubiges Deutschland?

Offenbar im Bundeskanzleramt. Dort meint die Chefin selbst: „Wir haben doch alle Chancen und Freiheiten, uns zu unserer Religion zu bekennen. Und wenn ich etwas vermisse, ist es nicht, dass ich jemandem vorwerfe, dass er sich zu seinem muslimischen Glauben bekennt, sondern dann haben wir doch den Mut zu sagen, dass wir Christen sind. Haben wir doch dann auch bitte schön die Tradition, mal wieder in den Gottesdienst zu gehen, ein bisschen bibelfest zu sein.“

Das ist es, das Bild vom neuen Deutschland: bibelfest die Bürger, gottesfürchtig die Gesellschaft, ob muslimisch, jüdisch oder christlich. Und vor allem gläubig multikulturell. Das Grundgesetz wird dazu einfach auf den Kopf gestellt: Die Religionsfreiheit ist das neue oberste Gebot, untergeordnet ist ihm die Gleichberechtigung der Frau, womit sich die neudeutschen Werte aufs Harmonischste anschmiegen an Koran und Scharia. Ja, wir schaffen das: das neue Deutschland.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung nennt es „Merkels Manhattan-Projekt“, in Anlehnung an die hochgeheime Konstruktion der Atombombe in den USA der vierziger Jahre. Eine bedrohliche Vision, die das konservative Blatt seinen Lesern da eröffnet. Innenminister Thomas de Maizière seufzte ganz verzweifelt im Stern: „Wir wissen nicht mehr, wer wir sind.“ Doch Flüchtlingsidol Merkel beschwichtigt alle Irritierten: „Deutschland wird Deutschland bleiben.“

Ja, Deutschland bleibt Deutschland – das Deutschland der ewigen Sehnsucht nach einem neuen Deutschland.

Zuerst erschienen im Montsmagazin Cicero. Wir danken für die Erlaubnis diesen Beitrag zu veröffentlichen.

http://www.achgut.com/artikel/schon_wieder_ein_neues_deutschland_-_eine_endlosschleife

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