Pawlik Morosow lebt!

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Pawel Trofimowitsch Morosow (auch bekannt als Pawlik Morosow; russ. Павел Трофимович Морозов bzw. Павлик Морозов; * 14. November 1918 im Dorf Gerassimowka in der Oblast Swerdlowsk, Ural; † 3. September 1932 ebenda) war ein sowjetischer Bauernjunge, der zusammen mit seinem Bruder Fjodor – so die offizielle sowjetische Lesart – von Verwandten seines „reaktionären“ Vaters, eines „Kulaken“, erschlagen worden sein soll. Der Vater war inhaftiert worden, da Morosow ihn wegen Versteckens von Getreide angezeigt hatte.

Morosow wurde dadurch zur sozialistischen Heldengestalt und Ikone, so wurde er, obwohl er nicht der Pionierorganisation angehörte, als Heldenpionier Nr. 001 bezeichnet. Sein – inzwischen bezweifeltes – Schicksal diente zur Rechtfertigung und propagandistischen Durchsetzung der Kollektivierung.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Pawel_Trofimowitsch_Morosow

5000 „Kindersoldaten“ für den Kampf gegen „Rechts“

Es gibt eine neue Kampagne gegen tatsächlichen und angeblichen Hass im Internet mit der Bezeichnung „#nichtegal„. Initiiert und finanziert von YouTube, dem zu Google gehörenden Internet-Videoportal, unter der Schirmherrschaft des Bundesfamilienministeriums, entstanden in Zusammenarbeit mit der zum Bereich des Bundesinnenministeriums gehörenden Bundeszentrale für politische Bildung und unterstützt von der Amadeu Antonio Stiftung. Bei #nichtegal geht es angeblich darum, ein Zeichen für Toleranz zu setzen und gegen Hassbotschaften vorzugehen. Dazu will man Schüler animieren, Videos zu erstellen und hochzuladen, die diese Botschaft vermitteln.

Außerdem sollen 5.000 Schüler für den Kampf gegen den Hass rekrutiert werden, der ja von Schwesig und Gesinnungsgenossen zumeist rechts verortet wird. Medienpädagogen sollen insbesondere Schüler der 9. und 10. Klasse anleiten, was man gegen Beleidigungen und Hetze in Netz, Schule und Alltag machen kann; dieses Wissen soll dann von den derart politisierten Schülern an die Schüler der 7. und 8. Klassen weitergegeben werden. Wörtlich heißt es: „Gemeinsam mit Youtubern und unseren Partnern werden wir Tausende Schüler in ganz Deutschland zu Experten für Toleranz und Demokratie im Netz ausbilden.

Fragt man sich zynischerweise eigentlich nur, warum das Mindestalter 13 Jahre ist. Frühsexualisierung geht ja schließlich auch schon im Kindergarten los. Eine Win-Situation für alle Beteiligte: Medienpädagogen (das ist kein geschützter Beruf, kann also jeder sein, der schon mal ferngesehen hat und das richtige Bewußtsein hat), die ein zusätzliches Betätigungsfeld erhalten; ein Großkonzern, der sein Image aufpolieren und zugleich Kinder und Jugendliche an sich binden kann; und das Bundesfamilienministerium und seine ideologischen Mitstreiter, die ihren Kampf gegen Andersdenkende noch mehr in die Schulen hineintragen und die Ideologisierung von Gesellschaft und Schule im speziellen weiter vorantreiben können.

Wer mehr wissen will, siehe hier und hier.

Ansgar Neuhof (46) ist Rechtsanwalt und Steuerberater mit eigener Kanzlei in Berlin

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