SYRIEN, von Bomben und Lügen heimgesucht

aleppox

Postkarte an meine Familie 1977 aus Aleppo

Der Titel des Beitrages ist ein Zitat von Jean-Clement Jeanbart, dem melkitischen griechisch- katholischen Erzbischof von Aleppo. Seine Bilanz ist nüchtern, real und widerspricht den täglichen Indoktrinationssprüchen, die uns Presse und Fernsehen angedeihen lassen. Ich habe keine Ahnung, ob das schon immer so war, oder ob die Fähigkeit, Lügen zu erkennen, erst mit Alter und Erfahrung kommt. Ich vermute Letzteres.

Speziell die „Nachrichten“sendungen haben ja ihren Namen deswegen, weil da immer etwas „nachgerichtet“ wird. Hier wir, die Gerechten und Edlen und dort die anderen, die Bösen und Empathielosen. Schnell noch bildlich unterlegt mit leidenden Kindern (notfalls auch getürkt, wie dieses) und Spendenkonto. Wir, das ist die sogenannte westliche Wertegemeinschaft, die sofort dann einschreitet, wenn es gilt, irgendwo Werte abzuschöpfen.

Obwohl ich ja seit Jahren über den Krieg in Syrien schreibe, der ausschließlich von den USA angezettelt wurde, steht die Gegenpropaganda von UN bis zum Nachrichtenkleber wie ein Fels. Voltairenet gehört nicht gerade zu den Websites, denen man vertrauen kann, aber hier dokumentiert Thierry die Geschichte des völkerrechtswidrigen Verhaltens unserer NATO-Verbündeten und auch der Bundeswehr, die Unterstützung ohne Mandat leistet. Statt dem Bischof Jeanbart, der vor Ort die Situation besser beurteilen kann, vertrauen unsere Medien gerne gekauften Nachrichten, die irgendeinem „Experten“, der am Studiofenster vor dem Abendhimmel in Kairo oder Istanbul steht, angedreht wurden oder – noch schlimmer – der ominösen syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, allerdings mittlerweile immer mit dem Zusatz, dass diese Quelle nicht überprüft werden kann. Zu oft hatte man sich ja Kritik eingehandelt, weil der Abdulrahman wieder Räuberpistolen erzählt hat.

Der vom Westen heimlich unterstützte IS wäre schon längst platt, wenn nicht die USA als Waffenlieferant im Hintergrund tätig wären (ich berichtete hier über die von den USA unterstützten Rebellengruppen). Das das so ist, hat Todenhöfer in diesem Interview ebenfalls gut rausgearbeitet. Chapeau, dass wenigsten der Kölner Stadtanzeiger das groß gebracht hat. ACHTUNG: Im Internet gibt es mittlerweile Hinweise, dass Todenhöfer einem Fake aufgesessen ist! Mittlerweile hat Todenhöfer die Kritik zurückgewiesen.

Ob das der amerikanischen Marionette Ban Ki-moon passt oder nicht: nur die Russen sind völkerrechtlich befugt, dort zu agieren. Man mag das schön finden oder nicht, aber das ist nun mal so und ich persönlich freue mich, wenn es ihnen gelingt, trotz westlicher Störfeuer, die Banditen aus Aleppo – oder besser – aus Syrien zu vertreiben. Das gefällt den Amis nicht und sofort hat unsere Journaille den Schuldigen gefunden (sehr originell): Putin. Soll der denn das Spiel der USA betreiben, die ihn schon mehrfach reingelegt haben (z.B. in Libyen)? Wer die großen Falschspieler und Lügner sind, kann man im Todenhöfer-Interview nachlesen. Jeder der mit ner Knarre umgehen kann, führt dort seinen Privatkrieg. Seht Euch diese Liste mal an (Lesebefehl!)!

Aber jetzt fließen wieder literweise die Krokodilstränen. Sogar der Christoph Sieber blabbert den Mainstream-Quatsch – ohne nachzudenken – nach. Wie schon mal gesagt, Politisches Kabarett ist zur Zeit schwer zu ertragen.

Weil es in unseren Medien nicht gebracht wird: Hier ein Ausschnitt aus der Rede vom syrischen UN-Botschafter al-Jaafari vor der UN-Sicherheitskonferenz am 25. September (die ganze Rede kann hier nachgelesen werden):

“When there was a French terrorist called Mohammed Merah running amok in the French city of Toulouse, the French special forces killed him with 300 bullets, and it was a good thing that they did so, but we in Syria and in other states never described that French terrorist as ‘moderate armed opposition’ at all, and the same goes for other terrorists active in the United States and elsewhere,”

In Syrien wird ein Volk – mit deutscher Beteiligung – vernichtet und wir führen einen kindischen Rechtspopulismusstreit, mit Koniferen an der Spitze, die nicht mal wissen, wie man Sirien richtig schreibt!


P.S. Leider bin ich zu diesem Zeitpunkt schon verplant, aber wer an dieser Veranstaltung Brandherd Syrien in Bad Soden teilnehmen kann, sollte es unbedingt tun!

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Im Gespräch mit der italienischen katholischen Nachrichtenagentur SIR schilderte der Kirchenführer am Wochenende den Alltag in der umkämpften Stadt. „Wir leben unter der ständigen Bedrohung durch Bomben und Raketen“, so Jeanbart. Die Menschen könnten keine Nacht ruhig schlafen. Es gebe wenig Wasser, vor allem fehle es an Strom. Man sei auf Generatoren angewiesen, aber die Menschen hätten kein Geld, um Diesel für deren Betrieb zu kaufen. Die Preise für Lebensmittel und Medikamente seien enorm gestiegen.

„USA und Russland zerstören unser Land“

Der Erzbischof ging mit den Großmächten, namentlich den USA und Russland, scharf ins Gericht: „Angesichts all dieser Zerstörung wissen wir nicht, was wir sagen oder denken sollen. Die Syrer wollen nur Dialog und Frieden. Aber das wollen die großen Staaten, vor allem die Amerikaner und die Russen, nicht, die hinter unserem Rücken unser Land und unsere Gesellschaft zerstören. Die sind nur interessiert an Erdöl, Erdgas, Wasser, Territorium, um ihre Macht und ihren Einfluss zu vermehren. Wir zahlen für den Egoismus der großen Staaten, die noch dazu behaupten, christlich zu sein.“ Seine schmerzliche Bilanz: „Das Einzige, was sicher ist: Unsere Leute werden zweimal getroffen von den Geschossen und von der Propaganda der Beteiligten. Alles Lügen, Lügen, Lügen.“

Luftangriffe eingestellt, dann wieder aufgenommen

Kampfjets hatten Sonntagfrüh den vierten Tag in Folge Rebellenbezirke in Aleppo bombardiert. Danach stellten das syrische Regime und seine Verbündeten die Luftangriffe auf die umkämpfte Stadt kurzfristig ein, um sie am Nachmittag wieder aufzunehmen. Die Armee hatte am Donnerstag vor der Wiederaufnahme der Angriffe eine Bodenoffensive angekündigt, um Aleppo vollständig zurückzuerobern. Die ehemalige Handelsmetropole ist die letzte verbliebene Großstadt in Syrien, in der Rebellen noch Gebiete kontrollieren. Mindestens 250.000 Menschen harren im belagerten Ostteil der Stadt unter widrigsten Lebensumständen aus.

Westen kritisiert Russland, UN- Sicherheitsrat tagte

Die USA, Großbritannien und Frankreich beantragten nach den erneuten Luftangriffen eine Dringlichkeitssitzung des UNO- Sicherheitsrats, der am Sonntagabend tagte. UN- Generalsekretär Ban Ki Moon rief die Weltmächte dabei auf, „mehr zu unternehmen, um dem Albtraum ein Ende zu machen“. Westliche Außenminister forderten zudem von Russland ein Ende der eskalierenden Gewalt. Es liege an Moskau, die diplomatischen Bemühungen als mächtiger Verbündeter des syrischen Regimes zu retten.

In der Stellungnahme der Außenminister der USA, Deutschlands, Großbritanniens, Frankreichs, Italiens und der EU- Außenbeauftragten Federica Mogherini hieß es: „Die Geduld mit Russlands andauernder Unfähigkeit oder Unwilligkeit, sich an seine Verpflichtungen zu halten, ist nicht unbegrenzt.“ Die Ereignisse in Syrien stünden im eklatanten Widerspruch zur russischen Behauptung, eine diplomatische Lösung in Syrien zu unterstützen.

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ISIS has apparently been faking pictures of dead children

ISIS has apparently been faking pictures of dead children in order to gain support.

The terrorist group’s dishonesty in Iraq appears to have been exposed by journalist Haidar Sumeri.

He first tweeted a picture that apparently showed a child lying dead after being attacked.

MORE: M1 motorway closure after fuel spillageThe Middle East reporter then followed up the post with a second image where the youngster was smiling and squatting over a bloodied chicken.

‘Image widely spread of a young boy in Fallujah killed by Iraq’s forces turns out to be staged,’ he wrote. ‘How lovely.’

It appeared as if Daesh was using the blood of slaughtered chickens to stage the death of children.

ISIS has apparently been faking pictures of dead children

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Donbass – Levante: zwei Kriege mit demselben Ziel. Mit dem Auftrag, die „neue Seidenstraße“ zu kappen, ehe sie durch Sibirien führt und über die Ukraine die Europäische Union erreicht, ist Präsident Petro Poroschenko am 21. September in den Sicherheitsrat gekommen und hat die angelsächsische Propaganda über den Krieg gegen Syrien und den Irak wiederholt, der darauf abzielt, den Verlauf der historischen „Seidenstraße“ zu unterbrechen.

Der Waffenstillstand in Syrien hat nur für die Woche des islamischen Opferfestes gehalten. Es war der x-te seit der Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen den Vereinigten Staaten und Russland. Er hat nicht länger gehalten als dieser und als die Vorgänger.

Zur Erinnerung die Fakten: Am 12. Dezember 2003 unterzeichnete Präsident George W. Bush eine Kriegserklärung an Syrien, den Syrian Accountability Act. Nach einer Reihe von Versuchen, die Feindseligkeiten in Gang zu bringen (Gipfeltreffen der Arabischen Liga von 2004, Ermordung von Rafic Hariri 2005, Krieg gegen den Libanon 2006, Gründung der Heilsfront 2007 etc.), gingen die US-Spezialeinheiten Anfang 2011 zur Offensive über, indem sie eine Inszenierung lieferten, die darauf angelegt war, eine „Revolution“ im Inland vorzutäuschen. Nach zwei Vetos durch Russland und China im Sicherheitsrat akzeptierten die Vereinigten Staaten ein Friedensabkommen in Genf, das sie in Abwesenheit der syrischen Parteien am 30. Juni 2012 unterzeichneten.

Erste Anmerkung:
Wer behauptet, der aktuelle Konflikt sei keine Aggression von außen, sondern ein „Bügerkrieg“, kann weder die Folgen der Kriegserklärung an Syrien durch Präsident Bush im Jahr 2003 erklären noch warum der Friedensvertrag von 2012 in Abwesenheit Syriens durch die Großmächte unterzeichnet wurde.

Seit der Unterzeichnung des Friedens vor vier Jahren ist der Krieg trotz der zahlreichen Versuche von Außenminister John Kerry und seinem russischen Kollegen Sergei Lavrov, unter vier Augen zu Verhandlungslösungen zu kommen, neu aufgeflammt.

Diese vier Jahre hindurch habe ich nach und nach die Konflikte im Apparat der Vereinigten Staaten aufgedeckt (die Manöver von Jeffrey Feltman und den Generälen David Petraeus und John Allen gegen Präsident Obama und auch die Probleme im CentCom). Heute liefern sich der US-Presse zufolge die Mitarbeiter der CIA und die des Pentagon eine erbitterte Schlacht um Syrien; während Verteidigungsminister Ashton Carter öffentlich gesagt hat, er glaube nicht, dass seine Mitarbeiter das von seinem Kollegen John Kerry unterschriebene Abkommen anwenden würden, und dieser Zweifel geäußert hat über seine eigene Fähigkeit, seiner Unterschrift für sein Land Achtung zu verschaffen.

Zweite Anmerkung:
Präsident Barack Obama ist nicht nur außerstande, in den verschiedenen Abteilungen seiner Verwaltung seinen Willen durchzusetzen, es gelingt ihm auch nicht, zwischen ihnen zu schlichten. Jede Abteilung verfolgt ihre eigene Politik, und zwar gleichzeitig gegen die anderen Abteilungen und gegen äußere Feinde.

Mehrere Male haben die Vereinigten Staaten ihr Kriegsziel geändert, was ihre Politik unübersichtlich macht.
- 2001 hat Washington versucht, alle weltweit verfügbaren Öl- und Gasvorkommen unter seine Kontrolle zu bekommen, in der Überzeugung, dass wir uns einer Zeit der Unterversorgung nähern. Auf dieser Grundlage hat es Bündnispartner gegen Syrien zusammengeführt. Doch am Ende der 2010er Jahre hat es die Theorie des „peak oil“ [globales Ölfördermaximum] aufgeben und sich ganz im Gegenteil auf die energiewirtschaftliche Unabhängigkeit ausgerichtet.
- 2011 hat Washington den Aufstand von Deraa organisiert in dem Glauben, damit eine Volkserhebung auszulösen und die syrische weltliche Regierung durch die Muslimbrüder auszutauschen. Dies war das Muster des „Arabischen Frühlings“. Doch 2013, nach dem Umsturz von Mohamed Morsi in Ägypten, zog es aus dem Scheitern dieses Versuchs die Konsequenzen und gab die Idee auf, in den arabischen Ländern die Macht an die islamistische Bruderschaft zu übertragen.
- Als sich 2014 der Krieg fortsetzt, beschließt Washington, ihn zu benutzen, um die Wiederherstellung der „Seidenstraße“, das Vorhaben von Präsident Xi Jinping, zu blockieren, wodurch es genötigt ist, das „Islamische Emirat im Irak“ in Daesch umzuwandeln.
- Nach der russischen Militärintervention 2015 hat Washington, ohne das antichinesische Ziel aufzugeben, das es sich gesetzt hat, ein zweites hinzugefügt: zu verhindern, dass Moskau seine Vorherrschaft und die unipolare Organisierung der internationalen Beziehungen in Frage stellt.

Dritte Anmerkung:
Die Wechsel der Zielsetzungen wurden von den Mächten, zu deren Lasten sie gingen, zwangsläufig abgelehnt: vom Katar in Bezug auf die energiepolitischen Fragen und von den Muslimbrüdern aufgrund des Regimesturzes. Nun werden diese Akteure von einer mächtigen Lobby in den USA unterstützt: Exxon-Mobil – der weltweit bedeutendste multinationale Konzern – und die Familie Rockfeller für den Katar, die CIA und das Pentagon für die Muslimbrüder.

Auf dem Schlachtfeld bezeugen die von Russland entsandten Hilfsmittel eindeutig die Überlegenheit seiner neuen Waffen über die der Nato.

Vierte Anmerkung:
Für die Stabschefs und die gemeinsamen Kommandierenden der Teilstreitkräfte der Vereinigten Staaten (CentCom, EuCom, PaCom etc.) darf das Ende ihrer Überlegenheit in konventioneller Rüstung nicht erlauben, ihnen den Status als weltweit erste Militärmacht streitig zu machen. Das bringt sie dazu, sich bezüglich des Gebrauchs der Muslimbrüder von der CIA zu distanzieren und gleichzeitig bei der Prävention einer chinesischen Stationierung und somit bei der Unterstützung von Daesch ihr Verbündeter zu bleiben.

Die russisch-US-amerikanische Vereinbarung vom 9. September sah unmissverständlich vor, einige Gruppierungen – deren Führer von beiden Parteien als annehmbar beurteilt worden waren – von anderen Dschihadisten zu trennen [1]. Weiterhin eine militärische Koordination einzurichten, um die Dschihadisten platt zu machen. Und schließlich eine Regierung der nationalen Einheit zu bilden unter Einschluss der Anführer der Gruppierungen, die abgetrennt wurden, nach dem Muster der Kommunalverwaltungen, die im 19. Jahrhundert von den europäischen Kaiserreichen dem Osmanischen Reich aufgezwungen worden waren.

Das Pentagon hat dieses Abkommen unter zwei Bedingungen akzeptiert: zuerst die Seidenstraße abzuschneiden. Das hat sie dazu geführt, die Syrische Arabische Armee in Deir ez-Zor zu bombardieren, um zu verhindern, dass Daesch früher oder später durch das Euphrat-Tal umgangen werden könnte. Dann mit den Russen zusammenzuarbeiten, aber nicht auf gleicher Ebene.

Die erste Bedingung ist eine Kriegshandlung gegen Syrien, mitten in der Waffenruhe, wodurch die Gesamtheit der internationalen Gemeinschaft verletzt wird.. Die zweite ist offensichtlich nicht akzeptabel für Russland.

Um das Verbrechen des Pentagon und Großbritanniens in Deir ez-Zor zu vertuschen, hat der britische MI6 die Angelegenheit der „Bombardierung“ eines humanitären Konvois organisiert.

In Wahrheit war dieser Konvoi von der Syrischen Arabischen Armee durchsucht worden. Er enthielt keine Waffen (oder keine Waffen mehr) und hatte die Erlaubnis, nach dem Ende der Waffenruhe abzufahren. Er war vom Syrischen Roten Kreuz, einer mit der Regierung in Damaskus verbundenen NGO, gemietet worden und war bestimmt für die von den Dschihadisten besetzte syrische Bevölkerung. Entgegen den Erklärungen des Westens ist er nie bombardiert worden, wie es die vom MI6 unter dem Etikett der „Weißhelme“ verbreiteten Bilder zeigen. Nirgendwo sieht man Krater oder Dellen in den Aufbauten. Der Kovoi ist vom Boden aus angegriffen und verbrannt worden. Die Bilder einer Drohne der russischen Streitkräfte zeigen die Anwesenheit von Dschihadisten im Augenblick des Angriffs, obwohl die Zone angeblich entmilitarisiert sein sollte.

Egal wie die Fakten liegen, die Vereinigten Staaten haben Russland angeklagt, gegen die Waffenruhe verstoßen zu haben, was dies Land nicht getant hat, und obwohl sie dies soeben selbst getan hatten mit der Bombardierung der Syrischen Arabischen Armee in Deir ez-Zor. Die angelsächsische Propaganda wurde am 21. September von den Ministern und Präsidenten des westlichen Lagers, John Kerry (USA), Petro Poroschenko (Ukraine), Jean-Marc Ayrault (Frankreich) und Boris Johnson (Großbritannien) dreist wiederholt.

Letzte Anmerkung:
Die Verhandlungen zwischen John Kerry und Sergei Lavrov wurden wieder aufgenommen. Sie haben nicht die Zielsetzung, ein weiteres Mal ein Friedensabkommen zu schreiben, über das schon alles gesagt ist. Sondern dem Außenministerium bei der Überwindung der Widerstände zu helfen, auf die es im eigenen Land trifft.

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Heute starten wir mal mit einem Quiz. Was haben die folgenden militärischen Einheiten gemeinsam?

13th Division (Forqat 13)
101st Division Infantry (Forqat 101 Masha’a)
Knights of Justice Brigade (Liwa’ Fursan al-Haqq)
Falcons of the Mountain Brigade (Liwa’ Suqour al-Jabal)
Army of Victory (Jaish al-Nasr)
1st Coastal Division (Forqat Awwal al-Sahli)
Army of Glory (Jaish al-Izza’)
Central Division (Al-Forqat al-Wasti)
46th Division (Forqat 46)
Sultan Murad Brigade (Liwa’ Sultan Murad)
16th Division Infantry (Liwa’ 16 Masha’a)
Nour al-Din al-Zenki Movement, (Harakat Nour al-Din al-Zenki)
Mujahideen Army/Army of Holy Warriors (Jaish al-Mujahideen)
Revolutionaries of al-Sham Brigades (Kata’eb Thuwar al-Sham)
1st Regiment (Al-Fauj al-Awwal)
Ahmed al-Abdo Martyrs’ Force (Quwwat al-Shaheed Ahmad al-Abdo)
Al-Rahman Legion (Faylaq al-Rahman)
Martyrs of Islam Brigade (Liwa’ Shuhadah al-Islam)
Yarmouk Army (Jaish al-Yarmouk)
Lions of Sunnah Division (Forqat Usood al-Sunnah)
the 18th March Division (Forqat 18 Adhar)
Southern Tawhid Brigade (Liwa’ Tawhid al-Junoub)
Hamza Division (Forqat al-Hamza)
1st Artillery Regiment (Al-Fauj al-Awwal Madfa’a)
Syria Revolutionaries Front – Southern Sector (Jabhat Thuwar Souriya)
The First Corps (Faylaq al-Awwal)
The Dawn of Unity Division (Forqat Fajr al-Tawhid)
Salah al-Din Division (Forqat Salah al-Din)
Omari Brigades (Tajammu Alwiyat al-Omari)
Unity Battalions of Horan Brigade (Liwa’ Tawhid Kata’eb Horan)
Youth of Sunnah Brigade (Liwa’ Shabbab al-Sunnah)
Moataz Billah Brigade (Liwa’ Moataz Billah)
Sword of al-Sham Brigades (Alwiyat Saif al-Sham)
Dawn of Islam Division (Forqat Fajr al-Islam)
Supporters of Sunnah Brigade (Liwa’ Ansar al-Sunnah)
Horan Column Division (Forqat Amoud Horan)
Emigrants and Supporters Brigade (Liwa’ Muhajireen wal Ansar)
Military Council in Quneitra and the Golan
United Sham Front (Jabhat al-Sham Muwahidda)
69th Special Forces Division (Forqat 69 Quwwat al-Khassa)
11th Special Forces Division (Forqat 11 Quwwat al-Khassa)
Partisans of Islam Front (Jabhat Ansar al-Islam)
Al-Furqan Brigades (Alwiyat al-Furqan)

Antwort: Das sind unsere Verbündeten! Nicht gewusst? Dann schreiben Sie doch mal an Ihren Bundestagsabgeordneten oder an die Zeitung Ihres Vertrauens, weshalb man davon nichts hört. Stopp. Ein bisschen hört man ja doch davon. Es sind die gemäßigten Rebellen, die es endlich verdient haben, in den Focus unserer Aufmerksamkeit gerückt zu werden. Allein der Begriff „Gemäßigte Rebellen“ hat den Purlitzer-Preis verdient. Ähnlich wäre: „Mörder mit Herz“ oder „Sentimentale Killer“ usw.

Wie ging das Ganze 2011 in Syrien los? Was erzählen uns die Nachrichtenkleber und -kleberinnen? Studentenproteste wurden damals von Assad niedergeknüppelt. Das hat denen nicht gefallen, deshalb sind sie in den Keller, haben ihre Waffen geholt und bekämpfen seit dieser Zeit den „Schlächter“ Assad. Die „Studenten“ zeigen jetzt dem Assad-Regime (wie es immer so schön heißt), dass man das Schlachten viel besser kann und stellt Kostproben der hohen Kunst des Kehledurchschneidens gerne in Youtube ein, wie dieses Beispiel (nichts für schwache Nerven) eindrucksvoll zeigt. Die gesamte Bevölkerung Syriens freut sich schon jetzt wie Bolle, wenn diese neuen Herren endlich das säkulare Arschloch namens Baschar al-Assad zum Teufel gejagt haben und dann ein ordentliches Kalifat gründen. Nach der Beseitigung von Sadam Hussein und Ghaddafi haben sich ja auch deren Länder in Horte der Demokratie und Gerechtigkeit verwandelt. Der persönliche Reichtum dieser Usurpatoren wurde unter dem Volk verteilt, die Ölgewinne zum Segen der Allgemeinheit genutzt – blühende Landschaften unter kapitalistischer Sonne. Wer kennt noch das Oil for Food-Programm? Die Vorstände der Multis lachen wahrscheinlich noch heute über diese Nummer (wem gehören denn jetzt die Ölfelder? Für sachdienliche Hinweise bin ich dankbar).

Die oben genannten Schergen haben noch etwas gemeinsam: Sie bekommen alle von unserem Hegemon nicht nur reichlich Munition, sondern auch die Panzerabwehrrakete BGM-71 TOW, die verhindern soll, dass der vom Volk gewählte Präsident in diesem Land endlich wieder für Frieden sorgen kann. Da ja die Amerikaner peinlich darauf achten, dass nur die gemäßigten Halsabschneider die Waffen bekommen, müssen die darüber auch sorgfältig Buch führen – wahrscheinlich machen das die gut Gebildeten, die auch bei uns intensiv von der Industrie nachgefragt werden, falls sie sich nicht als Ärzte oder Ingenieure schon selbständig gemacht haben. In Pentagon-Englisch liest sich das wie folgt: „In order to prove the rebel groups are not selling them or giving them away, each launch must be recorded“ (um zu beweisen, dass diese von den Rebellen nicht verkauft oder weggegeben werden, muss jeder Abschuss dokumentiert werden). So, jetzt können wir uns alle entspannt zurücklegen. Alles ist bestens. Wahrscheinlich kommt hin und wieder der Revisor von der CIA und sieht nach dem Rechten und macht dann ein Häkchen auf seinem Voucher. Notfalls ändern die Banditen auch ihren Namen, um am Geschäftsmodell „Syrische Opposition“ mitmachen zu können, sagt Antoine Audo, der chaldäische Bischof von Aleppo – so lange er noch was zu sagen hat.

Keine Ahnung, wie viele Halsabschneider-Videos im Internet zu sehen sind. Sie haben alle eines gemeinsam. Das Killen wird immer mit Allahu Akbar untermauert. Wahrscheinlich lauter bedauerliche Einzelfälle, die nichts mit dem Islam zu tun haben. Diese Banditen, gut gepampert von unseren Hauptverbündeten, sind der Garant für den baldigen Frieden in Nahost.

So, jetzt könnt Ihr Euch wieder hinlegen!

P.S. Macht Euch mal den Spass und zählt auf dieser Seite der gemäßigten Rebellen das Wort „democracy“ und dann „islam“ (Windowstaste + F3). Ihr werdet erstaunt sein. Es ist doch schon merkwürdig, dass von diesen verbündeten Gruppierungen keine einzige „Demokratie“ als Ziel hat.

Manchmal gibt es Zufälle, die zeigen, wie wir in Syrien verarscht werden. Man lese diese aufschlussreiche Mitteilung.

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Es war die siebte Reise meines Sohnes Frederic und mir in das Bürgerkriegsland Syrien. 13 Tage waren wir dort. Mit Worten lässt sich das Ausmaß der Zerstörungen und des Leids auf beiden Seiten kaum noch beschreiben.

Das Interview haben wir vor zehn Tagen geführt mit einem Kommandeur der Al Kaida-Filiale „Jabhat Al Nusra“. Abu Al Ezz berichtet sehr offen über seine Geldgeber Saudi-Arabien, Katar und Kuwait. Wir haben die Identität des Mannes genau recherchieren können und wissen praktisch alles über ihn.

Das Interview wurde über einen Rebellen aus Aleppo arrangiert. Ich habe seit Jahren Kontakte zu syrischen Rebellen. Es fand außerdem in einem Steinbruch in Aleppo in unmittelbarer Sicht-und Schussweite von Jabhat al Nusra statt, den nur ein Mitglied von Al Nusra gefahrlos erreichen konnte.

Seine Kämpfer waren teilweise nicht maskiert, d.h. leicht identifizierbar. Ein Teil seiner Aussagen wurde darüber hinaus kurz darauf vom Mufti von Aleppo fast wörtlich bestätigt, andere Voraussagen über das Desinteresse der Rebellen an einem Waffenstillstand und an internationalen Hilfskonvois haben sich ebenfalls bestätigt. Genauso wie seine Vorhersagen über geplante militärische Aktivitäten in mehreren Städten Syriens.

Abu Al Ezz, Kommandeur, sagte über Jabhat al Nusra (Al Kaida): „Wir sind ein Teil von Al Kaida. Unsere Prinzipien sind: Bekämpfung der Lasterhaftigkeit, Ehrlichkeit und Sicherheit. Unsere Angelegenheiten und unser Weg haben sich geändert. Zum Beispiel gewährt uns jetzt Israel Unterstützung, da Israel sich im Krieg mit Syrien und mit der Hisbollah befindet.

Auch Amerika hat seine Meinung über uns geändert. Eigentlich waren der „IS“ und wir eine Gruppe. Aber der „IS“ wurde entsprechend den Interessen der großen Staaten wie etwa Amerika für politische Zwecke benutzt. Und von unseren Prinzipien weg gelenkt. Die meisten seiner Führer arbeiten mit Geheimdiensten zusammen, das ist uns klar geworden. Wir, die „Al Nusra-Front“, haben unseren Weg. Sie waren früher mit uns, sie waren unsere Unterstützer.

Unser Ziel ist der Sturz des diktatorischen Regimes, des Tyrannen-Regimes, des Regimes der Abtrünnigen. Unser Ziel ist auch die Durchführung von Eroberungen, wie sie [der große arabische Feldherr] Khaled Ben Al Walid gemacht hat. Erst in der Arabischen Welt und dann in Europa.“

Das Interview von Jürgen Todenhöfer mit dem Rebellen-Kommandanten Abu Al Ezz

Jürgen Todenhöfer: Wie ist die Beziehung zwischen Ihnen und den USA? Unterstützen die USA die Rebellen?

Abu Al Ezz: Ja, die USA unterstützen die Opposition, aber nicht direkt. Sie unterstützen die Länder, die uns unterstützen. Aber wir sind mit dieser Unterstützung noch nicht zufrieden. Sie sollten uns mit hochentwickelten Waffen unterstützen. Wir gewannen die Kämpfe dank der „TOW“-Raketen. Wir haben durch diese Raketen ein Gleichgewicht mit dem Regime erreicht. Die Panzer haben wir aus Libyen über die Türkei bekommen. Auch die „BMs“ -Mehrfachraketenwerfer. Das Regime übertrifft uns nur mit seinen Kampfflugzeugen, Raketen und Raketenwerfern. Wir haben einen Teil ihrer Raketenwerfer erbeutet und einen großen Teil aus dem Ausland bekommen. Aber wir haben durch die amerikanischen „TOW“-Raketen die Lage in einigen Gebieten unter Kontrolle.

Wem haben die USA die Raketen gegeben, bevor sie zu Euch gebracht wurden? Haben die USA diese Raketen zunächst an die Freie Syrische Armee gegeben und wurden sie von dort an Euch weitergegeben?

Nein, die Raketen wurden uns direkt gegeben . Sie wurden an eine bestimmte Gruppe geliefert. Als die ‚Road‘ gesperrt war und wir belagert wurden, hatten wir Offiziere aus der Türkei, Katar, Saudi Arabien, Israel und Amerika hier.

Was machten diese Offiziere?

Experten! Experten für die Nutzung von Satelliten, Raketen, Aufklärungsarbeiten und thermischen Überwachungskameras . . .

Gab es auch amerikanische Experten?

Ja, Experten aus mehreren Ländern

Auch Amerikaner?

Ja. Die Amerikaner stehen auf unserer Seite, aber nicht so, wie es sein sollte. Zum Beispiel wurde uns folgendes gesagt: Wir müssen das „Bataillon 47“ erobern und einnehmen. Wir haben von Saudi-Arabien 500 Millionen syrische Pfund bekommen. Für die Übernahme der Infanterie-Schule in „Al Muslimiya“ vor Jahren bekamen wir aus Kuwait 1,5 Millionen kuwaitische Dinar und aus Saudi Arabien fünf Millionen Dollar.

Von den Regierungen oder von Privatpersonen?

Von den Regierungen.

Der Kampf ist schwierig, das Regime ist stark und bekommt Unterstützung aus Russland . . .?

Wir werden kämpfen bis zum Sturz des Regimes. Wir werden Russland und den Westen bekämpfen, da der Westen nicht auf unserer Seite steht. Der Westen schickt uns nur Mujahedin, er erleichtert diesen Kämpfern den Weg. Warum unterstützt der Westen uns nicht richtig? Wir haben viele Kämpfer aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Amerika, aus allen westlichen Ländern.

Sie haben Kämpfer aus Europa in Aleppo bei der „Al Nusra-Front“?

Viele, viele, viele!

Wieviel?

Viele.

Wie denken Sie über den Waffenstillstand?

Wir erkennen den Waffenstillstand nicht an. Wir werden unsere Gruppen umverteilen. Wir werden in den nächsten, in wenigen Tagen einen überwältigenden Angriff gegen das Regime durchführen. Wir haben unsere Streitkräfte in allen Provinzen in, Homs, Aleppo, Idlib und Hama umgruppiert.

Sie wollen nicht, dass die 40 LKW die Hilfslieferungen in den östlichen Teil von Aleppo bringen?

Wir haben Forderungen: Solange sich das Regime entlang der Castello Road, in Al Malah und in den nördlichen Gebieten befindet, werden wir diese LKW nicht hereinlassen. Das Regime muss sich aus allen Gebieten zurückziehen, damit wir die LKW reinlassen. Wenn ein LKW trotzdem rein fährt, werden wir den Fahrer verhaften.

Warum haben sich einige Ihrer Gruppen einen Kilometer oder 500 Meter von der Castello Road zurückgezogen?

Das Regime hat gegen uns hochentwickelte Waffen verwendet. Wir haben einen Rückschlag erlitten. Daher haben wir uns stillschweigend zurückgezogen, um uns zu erholen und das Regime erneut angreifen zu können. Aber dieser Angriff muss zum Sturz des Regimes führen.

War das als ein Trick, also eine militärische Taktik?

Ja, das war militärische Taktik.

War das Ziel der militärischen Taktik der Erhalt von Nahrungsmitteln oder die Umverteilung von Kämpfern?

Wir waren mit dem Waffenstillstand nicht einverstanden.

Gilt das nur für die „Al Nusra-Front“ oder für alle anderen Gruppen, also Ihre übrigen Verbündeten?

Das ist gültig für alle mit uns integrierten Gruppen, die unsere Verbündeten sind.

Islamische Front, Islamische Armee?

Die sind alle mit uns. Wir alle sind die „Al Nusra-Front“. Eine Gruppe wird gebildet und nennt sich „Islamische Armee“, oder „Fateh Al Scham“. Jede Gruppe hat einen eignen Namen, doch der Glaube ist einheitlich. Der generelle Name ist „Al Nusra-Front“. Eine Person hat z.B. 2000 Kämpfer. Dann bildet sie aus dieser eine neue Gruppe heraus und nennt diese „Ahrar Al Scham“. Brüder, deren Glaube, Gedanken und Ziele identisch mit der „Al Nusra-Front“ sind.

Ist das Ihre eigene Meinung oder auch Meinung der höheren Führungsebenen?

Das ist die allgemeine Meinung. Aber wenn ein Mensch zu Ihnen kommt und aus Dir einen ‚moderaten Kämpfer‘ macht und Dir Essen und Trinken anbietet, akzeptieren Sie das oder nicht?

In diesem Krieg wurden 450.000 Menschen getötet. Ich war in Aleppo und Homs. Viele Teile sind zerstört. Wenn der Krieg weiter geht, wird das ganze Land zerstört. Millionen werden sterben ……In Deutschland hatten wir einst den ’30-jährigen Krieg’…

Wir sind seit nur 5 Jahren im Krieg, das ist im Vergleich wenig!

Würden Sie jemanden aus dem Assad-Regime in einer Übergangsregierung akzeptieren?

Wir akzeptieren niemanden aus dem Assad-Regime oder von der Freien Syrischen Armee, der als moderat bezeichnet wird. Unser Ziel ist der Sturz des Regimes, und die Gründung eines islamischen Staates gemäß der Islamischen Scharia.

Die Leute von Aloush, die zur Verhandlung nach Genf gereist sind, haben eine Übergangsregierung akzeptiert.

Es gibt in Syrien Söldner. Aloush kämpft mit der „Al Nusra-Front“. Die Gruppen, die die Türkei aufgenommen hat und aus denen sie eine moderate Freie Syrische Armee gemacht hat, waren vorher mit der „Al Nusra-Front“. Diese Leute sind schwache Menschen, sie haben viel Geld bekommen, sie haben sich verkauft. Sie müssen die Befehle ihrer Unterstützer durchführen.

Die „Islamische Armee“ und die „Islamische Front“ verhandeln in Genf.

Weil ihre Führer im Westen produziert wurden. Sie werden von den westlichen Geheimdiensten und von Geheimdiensten der Golfstaaten betreut und bezahlt, damit sie die Ziele dieser Länder verwirklichen. Wir sind hier auf der vordersten Beobachtungsstation im Gebiet „Scheikh Said“. Dieses Gebiet ist unter unserer Kontrolle. Hinter den Häusern und in Al Majbal sind die Regime-Soldaten. Unsere Streitkräfte sind 200 Meter von hier entfernt.

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Journalist Jurgen Todenhofer fabricates Nusra Front's interview

Writing by Ethar Abdulhaq

(Zaman Al Wasl)- The German journalist Jurgen Todenhofer broadcasted a video recording which he described as the most difficult interview he has ever conducted in Syria. The interview took place 10 days ago with a commander from al-Nusra Front, as he called, who spoke honestly of Washington’s support for the Front subordinate to al-Qaeda.

In his introduction of the video, Todenhofer claimed that his meeting was just a participatory attempt to understand what is happening in Syria, and explain to Western politicians “who support al-Qaeda and its allies in Syria.”

 

 

Zaman al-Wasl followed this meeting and emerged with the impression that Abu al-Aaz whom Todenhofer situated as a commander in al-Nusra Front is nothing more than an agent of the al-Assad regime. From his looks and his manner of speaking he appears as an intelligence assistant which the description Syrians give to known regime agents regardless of their rank or job.

Slippers

Zaman al-Wasl scrutinized the details of the meeting and focused on Abu al-Ez’s movements, and his choice of words which was completely distinct to al-Qaeda’s speech and the speech of all Islamic organizations generally.

The first noticeable thing about Abu al-Ez is his manner of wearing his military gear and placing a hand grenade and wireless device on his chest which is the more common way of wearing it among regime soldiers and officers in contrast to the Jihadist organization commanders who do not appear in this manner.

A hanging belly, an over shirt that tapers at a white pair of trousers which have never seen the dust of battle! In addition to the slippers which we could not understand the photographer’s reason for emphasizing the slippers, and there is no meaning to this explanation other than it proving that he is a member of the regime forces known commonly by Syrians as “the slipper army.”

All these details which we extracted from the report wane before two other details. The first is Abu al-Ez placing a copy of the Quran above the ground at a level approximate to or a little lower than the level of Todenhofer’s and Abu al-Ez’s feet without any feeling of embarrassment. Secondly, Abu al-Aaz wore a gold ring on one of his fingers which he waved in front of the camera.

And from the cliché visual performances which Todenhofer, his guest Abu al-Ez and whomever arranged their meeting fell into, Zaman al-Wasl will move on to another level analyzing Abu al-Ez’s speech to clarify without an arguable doubt the extent of his contradiction, the stupidity of his claims, and naivety to the extent that only two main sections could believe him. The first believe the lie because they benefit from it and the section who are detached from reality and know nothing about Syria or the regime or Jihadist organizations where they believe any person speaking on the basis they are Islamic although his discourse lacked any Islamic terms.

Abu Al-Ez said at the start of the interview in a direct manner, “we are part of al-Qaeda, it is our principles which means it is right and truthful.” Then he naively and directly moves to say, “now (about) Israel…. Israel gives us assistance, because it has a part in wars with for example, with Syria with Hezbollah… with.”

Abu al-Ez moves on to confirm al-Nusra’s- al-Nusra and not Fatih al-Sham- relationship with Islamic State which he referred to as Daesh. He said, “we are, I told you, we are one chapter, but in al-Nusra, meaning Daesh was used for political issues, meaning they diverted it from our principles.”

Then Abu al-ez moves further and further out of context, like a freight train at high speed. He used terms outside the Islamic movements dictionaries (dictatorship, Arab world, strategy… for example). He spoke of Khalid Bin al-Walid, and does not precede his name with the title al-Sahabi, and does not follow it with the phrase (may Allah be pleased with him). He said, “our aim is to overthrow the dictator regimes, the tyrannical regimes, and apostate regimes, and perform conquests as Khalid Bin al-Walid did in the past, do (conquests) in the Arab world and move to Europe.”

Screaming Contradictions

To complete the circle of killer hiccups and mishaps, Todenhofer directed a question to his guest to the effect, “does the United States provide you with support?” Abu al-Ez responded simply clarifying that the United States, “supports the countries that support us,” claiming with all audacity that Washington presents them with direct support by exporting them, “more developed weapons than this.” He continued, “we gained the battle with the missiles they gave us, meaning we took a good strategy (!) with the regime, meaning we have equivalence, and the tanks which came to us (they provided us)… tanks come to us from Libya through Turkey.” He then repeated confirming the importance of the American Tao missile in controlling some battles, claiming that these missiles came directly to al-Nusra Front and were not confiscated from some of the Free Syrian Army factions.

He continues with the same naivety as if he is reading from a book disseminated by the political administrative in the regime army, “we have officers Turkish, Qatari, Saudi, Israeli, American… the Americans are standing with us, but not in the way it should (not as they should).”

Abu al-Ez proposed numbers for the financial sums al-Nusra leaders are receiving and of them 500 million received from Saudi Arabic to support the control of the 47 regiment, one million and a half support from Kuwait to take control of the infantry school, and an additional 5 million US Dollars from Saudi Arabia. It must be noted that the actors who liberated the infantry school is known to everyone.

Abu al-Ez contradicted himself and dropped the scenario he prepared into another whole when Todenhofer warned him of the difficulty of battle and the escalated difficulties and the Russian support for the regime. He responded, “we want to fight Russia, and we want to fight the West, because the west is not standing with us… the west is sending us Jihadists and… (stammers) facilitating them crossing over to us… why did not support us (he pronounces it in Fusha Arabic),” as if Abu al-Ez is depending on his audience having a memory shorter than a fish’s when he had just admitted western cooperation and support for them, including Israel!
Abu al-Ez continues, “we have many Jihadists, there some from Germany (he mentioned it first to honor his guest is appears), from Britain, from American, from all the countries…”

Abu al-Ez promised to launch a destructive attack on the regime, to not commit to the ceasefire also indicating that they do not allow the entrance of aid trucks continuing, “any truck which enters, the driver will be arrested.”

Abu al-Ez said that regime hit them with “strong” weapons, continuing, “we now have the trusteeship, we now have collapse,” promising to regroup their forces and attack once more to overthrow the regime.

With the answer of someone who memorized the answer, Abu al-Ez said that all the factions merged with al-Nusra including Jaish al-Islam, the Islamic Front… with the knowledge that the Islamic Front is a theoretical organization that does not exist in reality especially after the disbanding of the al-Tawhid Brigade.

Abu al-Ez did not forget to indicate that all the factions are cut from the same cloth and doctrine and the difference is in their names only.

Todenhofer then asked an objecting and demonstrative question about Mohammad Alloush one of the big negotiators in the Geneva negotiations, but it appeared as a meditative question from Bashar al-Jaffari more than a journalistic question.

Todenhofer inquired of his guest about Alloush, so he responded, “we are the extremes called mercenaries, we are Alloush and no Alloush. Did he fight with al-Nusra Front, we are the faction which Turkey took, and made the moderate Free Army, they were with us, they were with al-Nusra, but they are weak souls, they work for those who pay them more money, they work as those countries want to, meeting their demands.”

Abu al-Ez described the commanders of Jaish al-Islam and the Islamic Front as western productions, forgetting that he had said a few minutes before that they and others are merged with al-Nusra Front and only differ in terms of name.
From Todenhofer’s Record

Zaman al-Wasl previously published a report about the German journalist Jurgen Todenhofer, a former member of the German parliament as part of the German Christian Democratic Union Party who was described, based on facts and leaks, as “the favorite journalist with Bashar al-Baghdadi (Islamic State Head).”
Todenhofer is known as the first western journalist who Islamic State granted the right to enter is territories in Syria and Iraq based on a security deed which allowed him to move around the lands of Caliph without being subject to anyone in contrast to ISIS’s usually treatment of journalists.

Two years before Todenhofer obtained ISIS’s approval, he obtained the regime’s approval! In July 2012, he conducted an interview with Bashar al-Assad in Damascus. Emails leaked from the regime archive (published by Now newspaper in 2015) shows the series of hot emails exchanged between Todenhofer and Shahrazad al-Jaffari whom he called the Princess of the Middle East.

The German journalist repeatedly congratulated Shahrazad on her supposed success in improving the image of Bashar al-Assad and he encouraged the regime authorities and Bashar saying that he “is doing well,” and he “is the only leader” able to provide, “a stable, modern, and democratic future” for Syria.
In the following some of the excerpts listed in chronological order:
6 December 2011
From: Jurgen Todenhofer
To: Shahrazad al-Jaffari (she forwarded it to Bashar al-Assad)

Text:

Dear princess of the middle east!

What a grea idea, let us make Syria the democratic chief of the Arab world and I will spend the time available to me there- in the greatest country with the greatest princess.
What about our interview with the president? It is very important that we show his motivation and his reality. Do no give up!

Here I am under heavy fire because I wrote some articles and and exhibited with Julia a film with over two million Germans saw- trying to be objective. I said that he (Bashar) is the only person qualified to find a peaceful road towards democracy. In this historical hour. Also time is running out fast- also with respect to the interview. It will be a great opportunity to see you.
Yours truly
Jurgen

16 December 2011
From: Shahrazad al-Jaffari
To: Bashar al-Assad
Text

Hello!
I hope you know on the tennis court today! You should be professional by now. I met Qaftan yesterday and he was completely satisfied with Jurgen Todenhofer the German thinker. He said he has an influence on prevalent thought about Syria if it arrives in Germany. Many interviews are done with him and yesterday he wrote an article that was published by seven major newspapers. He expressed many positive comments about your person and about Syria as a country!! I am very happy about that!!

18 December 2011
From: Jurgen Todenhofer
To: Shahrazad al-Jaffari (forwarded to Bashar al-Assad)
Text:
My dear Shahrazad

How are you? I hope you are exhausted by all the German journalists coming today to Syria. But this is the correct strategy to open your country to international press. Here in Germany articles, even television reports are becoming more objective, and this is your success too. So continue what you are doing!
[…]

I have received many criticisms in Germany claiming that I am very friendly with the president (Bashar) and I do no criticism him enough. But this is life.
I have some great ideas for you and your country. But alas emails are not confidential enough, so I will wait until I met you in South Tyrol or in Damascus.
I hope you have a great week with all those great journalists.
Yours,
Jurgen

21 December 2011
From: Jurgen Todenhofer
To: Shahrazad al-Jaffari (forwarded to Bashar al-Assad)

Text:

There is a very important objective article from Avenarius! You must get it translated from the German embassy and disseminated it to your people! Even your president! Keep inviting new journalists even if they are at times critical. Yesterday I read some smart statements by your minister of foreign affairs about future Syria as a democratic example. Very good!
My greetings to you from snow covered Munich!
Jurgen
16 January 2012
From: Jurgen Todenhofer
To: Shahrazad al-Jaffari (forwarded to Bashar al-Assad)

Text:
My dear princess Shahrazad,
Congratulations on the general amnesty. This is the correct strategy!! Your president is doing very well-congratulations.
Yours,
Jurgen

29 January 2012
From: Jurgen Todenhofer

To Shahrazad al-Jaffari (she forwarded it to Bashar al-Assad)

Text:

Hello princess,

I am delighted in my correspondence with you. Freddy is also infatuated. We all miss you. Please give my warm regards to your president if you would. Some in Germany want to kill me because of the interviews I did regarding Syria. The claims are tangible. But they want the killers to wear your army’s military outfit so your government is accused of killing me. Beautiful no? but this time we must really do something amazing together, something that will destroy the satanic strategy western countries and Aljazeera are following. You know that is only possible with him. It will be the best interview he does in his life- and it will be distributed all over the world.

He is the only leader able to give your country a stable, democratic, and modern future without any control form outside. This must be clarified to the world and to your people.

Let us do it then. There is nothing stronger than an idea when its time has come. Time is on our side now. So please fight for him and for your country!
Yours
Jurgen from Cairo

A Jewish proposition and confidential details

Other than Jaber and Todenhofer, a group of electronic emails were leaked, some of them Shahrazad al-Jaffari wrote to Bashar al-Assad in August 2011 informing him of the discussion during her meeting that morning with doctor Alon Ben-Meir, an Israeli academic in New York University who writes fiercely in newspapers about political affairs in the middle east, and a previous participant in peace negotiations between Syria and Israel.

During the meeting the two discussed (al-Jaffari and Ben-Meir) what appeared to be a proposal to send a group of international students and research center analysts to Syria. The following is Shahrazad’s email to Bashar al-Assad about the issue:
12 August 2011
From: Shahrazad al-Jaffari
To: Bashar al-Assad

Text:
I hope you are well. This morning I studied the proposal with Professor Alon Ben-Meir. He is a well-known professor teaching politics in New York University. He found (it) very important and he will work on it during the end of the week. He underwent a surgical operation a few days ago and he promised to put a detailed proposal including all the details which he will present to Leen. He believes, and I agree with him, that we should include in the delegation: students (masters and doctoral level), some high ranking members of important research centers such as CFR (Council for Foreign Affairs), and The Century Foundation, and the total number will be 15 in total.

I propose we provide the suitable ground for such a visit versus American political policies towards Syria, and that we keep the situation calm in the country for a few days whereby the announcement of the visit will have positive influence. He believes that our opinion about the political events will guarantee the success of the visit.
There are some confidential details that I would like to explain to you over the phone.

He is Jewish which gives the issue a degree of importance
Thank you.

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Finian Cunningham
30. August 2012

Platziert neben Irans Führer Mahmoud Ahmedinejad am Tag, als Iran den Vorsitz der NAM von 120 Ländern übernahm, konnte die Anwesenheit von Ban als ein Schlag gegen die Machenschaften der USA und ihrer westlichen Alliierten, einschließlich Israel gesehen werden. Aber, anstatt eine deutliche Erklärung der Unterstützung für Iran abzugeben, zeigte der altgediente südkoreanische Diplomat sein wahres Gesicht als eine servile Marionette des amerikanischen Imperialismus.

In den Wochen vor dem 16. Gipfel der NAM hatte Washington den UN-Chef aufgefordert, die Einladung zur Konferenz in Teheran abzulehnen. Als Ban in der vergangenen Woche ankündigte, dass er gehen würde, war die US-Regierung offenbar verärgert und nannte seine Entscheidung „ein wenig seltsam“.

Der Premier Israels Benjamin Netanyahu war vorhersehbar schriller und verurteilte Bans Besuch im Iran als „einen großen Fehler“. Mit typisch vulgärer und provokativer Sprache griff Netanyahu später den NAM-Gipfel als „einen Schmutzfleck für die Menschheit“ an.

Was die USA und ihre westlichen Alliierten am meisten vom NAM-Gipfel fürchteten, war eine globale Darstellung von Goodwill und Solidarität mit dem Iran.

Seit nunmehr mehr als 30 Jahren hat die USA ein riesiges politisches Kapital in eine globale Kampagne zur Verteufelung Irans investiert, hat die Islamische Republik als „Schurkenstaat“ verurteilt, als Förderer des „internationalen Terrorismus“ und in den vergangenen 10 Jahren als „eine Bedrohung des Welt-Friedens“ durch angebliche Atombombenentwicklung.

Insbesondere die USA, England und Frankreich haben ständig den Mantel der „internationalen Gemeinschaft“ beansprucht, um Iran zu tyrannisieren und behaupteten, dass es „sein Verpflichtungen breche“.

Beim Versuch, Iran als „Paria-Staat“ darzustellen, ist es diesen Mächten mit Israel teilweise gelungen, die Wirklichkeit auf den Kopf zu stellen und sich das Recht zu nehmen, Iran mit einem Präventivschlag zu drohen und lähmende Wirtschaftssanktionen zu verhängen.

Doch ist die Anwesenheit von 120 Ländern in Teheran in dieser Woche – zwei Drittel der UN-Vollversammlung – ein klares Signal der internationalen Gemeinschaft, dass die westliche Verleumdungskampagne entschieden zurückgewiesen wird.

Die Mehrheit der Völker der Welt sieht ganz klar Iran nicht als einen Schurkenstaat oder als Bedrohung des Weltfriedens an. Tatsächlich ist die Billigung von Irans Vorsitz der NAM für die nächsten drei Jahre die Verteidigung des Rechtes des Landes, sich zu den eigenen Bedingungen zu entwickeln, also auch zur Entwicklung friedlicher Atomtechnologie.

Auf einen Schlag hat der NAM-Gipfel Washingtons politisches Kapital der Herabsetzung und Isolierung Irans als wertlos abgetan. Die bloße Anwesenheit des UN-Chefs ganz oben bei der Konferenz in Teheran und die Ernennung Irans als neuen Führer der Blockfreien Bewegung miterleben zu müssen, war teilweise ein symbolisches Vertrauensvotum.

Aber dann hat Ban in seiner Rede eine schändliche diplomatische Offensive ergriffen. Er hat bewusst jene angegriffen, die „den [Nazi] Holocaust leugnen“ und die die Zerstörung des zionistischen Staates fordern. Ban trat für „Israels Existenzrecht“ ein ohne ein Wort der Verurteilung von Israels jahrzehntelanger Verbrechen gegen die Menschlichkeit am Volk von Palästina und seiner Verletzung der zahlreichen UN-Resolutionen. Auf diese Weise bot der UN-Boss die fadenscheinige westliche Propaganda feil, die Irans prinzipielle Opposition gegen die Verbrechen des zionistischen Staates zu beschmutzen versucht.

Ban fuhr fort, bankrotte westliche Verleumdungen von Irans atomaren Rechten zu verbreiten. Er sagte, dass Iran den Vorsitz der NAM nutzen müsse, um seine friedlichen Absichten zu zeigen, die Ängste zu zerstreuen, dass es Atomwaffen entwickle und positiv mit der Atomenergiebehörde zusammenzuarbeiten und mit der vom Westen beherrschten P5+1-Gruppe – die Gruppe, die jeden Schritt nutzte, böswillig ein Verhandlungsergebnis mit dem Iran zu untergraben.

Die Frage ist: auf welchem Planet hat Ban gelebt? Tatsache ist, dass Iran alles getan hat, der IAEA zu entsprechen und seine Verpflichtungen des Nicht-Verbreitungs-Vertrags zu erfüllen. Iran hat ständig seine friedlichen atomaren Absichten und Verpflichtung gegenüber dem NPT demonstriert – im Gegensatz zu den Westmächten und ihrem zionistischen Atom- Verbrecherstaat. Just in dieser Woche hat Iran sogar die NAM-Mitglieder eingeladen, die Atomanlage in Natanz zu besuchen – eine niedagewesene Offenheit.

Dass Ban an dem Tag, wo Iran die Präsidentschaft der NAM übernimmt, solch unbegründete, skurrile Verdächtigungen gegen den Iran richtet, ist eher ein Zeichen seiner widerlichen Servilität vor den West-Mächten – und sie unterstreicht die Notwendigkeit für eine totale strukturelle Reform der UNO, um sie demokratisch verantwortlich zu machen.

Noch bezeichnender war, was Ban in seiner Rede nicht gesagt hat. Anders als in seinen deutlichen Sticheleien gegen den Iran, benutzte er vage Worte bei der Verurteilung der Gewalt in Syrien, obwohl die Beweise gegenwärtig überwältigend sind, dass die USA, England, Frankreich und ihre türkischen, israelischen und Golfstaaten-Alliierten offen internationales Recht brechen und einen verdeckten Aggressionskrieg im Land entfachen.

Gerade in dieser Woche enthüllte ein US-Kongress-Bericht, dass die USA verantwortlich ist für beinahe 80% aller globalen Waffenverkäufe 2011 – im Wert von 66 Mrd. $ – eine Zahl, die sich in den vergangenen Jahren verdreifachte.

Die Hälfte dieses Handels mit Waffen und Tod haben die USA mit den Golfmonarchien abgewickelt, die dann die Waffen nach Syrien einschleusen. Kein Wort der Verurteilung von Ban.

Auch hat sich der UN-Boss nicht zur Verurteilung der illegalen Wirtschaftssanktionen aufgerafft, die Washington und ihr Klüngel imperialistischer Alliierten Iran auferlegt haben – Sanktionen, die tatsächlich eine Kriegshandlung sind und boshaft dem iranischen Volk Entbehrungen auferlegen, auch Tausenden von Leuten, die wichtige Medizin benötigen.

Auch hat Ban nicht den geheimen Krieg der Sabotage und Ermordung von iranischen Wissenschaftlern verurteilt; einige leidtragende Mitglieder der Familien waren anwesend, als er sprach.

Eine weitere verwerfliche Unterlassung des UN-Chefs war das Lob der pro-Demokratie-Bewegung des Arabischen Frühlings. Er nannte mehrere Länder beim Namen, aber hat natürlich nicht Bahrain genannt, obwohl dort die Menschen täglich seit Beginn ihres Aufstandes im Februar 2011 täglich ermordet und eingesperrt werden. Die Westmächte und ihre Mainstreammedien erwähnen nicht die Vergehen ihres despotischen Alliierten Bahrain an Frauen und Kindern. Folglich tut es auch Ban Ki-moon nicht.

Er ergeht sich lieber in herabsetzenden und grundlosen Anspielungen gegen Iran und vertuscht schamlos die westlichen Verbrechen der Aggression gegen Palästina, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Iran und den ständigen Morden Unschuldiger in Pakistan, Somalia und Jemen.

NAM steht für Solidarität gegen imperiale Aggression. In seiner Ansprache vor der NAM handelte Ban Ki-moon als Botschafter-Marionette seiner westlichen Herren. Zur Reformierung der UNO sollte die Blockfreien-Bewegung von nun an sicherstellen, dass in Zukunft jeder UN-Chef wirklich die Sorgen und Ängste der Weltmehrheit repräsentiert und nicht ein diplomatischer Verkäufer im Auftrag imperialistischer Mächte ist.

http://www.neopresse.com/politik/naherosten/nam-gipfel-ban-ki-moons-widerlicher-auftritt-als-us-marionette/

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Dienstag, 27.09.2016   16:00 Uhr

Es ist offenbar der schwerste Angriff seit Beginn der neuen Militäraktion gegen Rebellenstützpunkte in Aleppo. Die Armee des syrischen Diktators Baschar al-Assad hat am Dienstag eine großangelegte Bodenoffensive gestartet.

An vier Orten seien Stellungen der Rebellen gleichzeitig angegriffen worden, berichtete ein hochrangiger Vertreter der Aufständischen der Nachrichtenagentur Reuters. Die Truppen bewegen sich nach Angaben eines regierungstreuen Milizenkommandeurs unter Führung einer Eliteeinheit in gepanzerten Fahrzeugen auf Rebellengebiete im Osten der Stadt zu. Auch aus dem Südwesten der Stadt wurden Gefechte gemeldet.

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete, Syriens Armee sei bei heftigen Kämpfen in Aleppos Altstadt vorgerückt und habe dort zwei oder drei Gebäude eingenommen. Es handele sich bisher nicht um einen strategisch wichtigen Erfolg. Aus syrischen Militärkreisen hieß es hingegen, die Armee habe das Viertel Al-Firafara nahe der Zitadelle Aleppos eingenommen.

Seit dem Scheitern einer Feuerpause gehen die Regierungstruppen mithilfe der russischen Luftwaffe und iranischer Kämpfer wieder verstärkt gegen die Aufständischen in Aleppo vor. Ziel ist es, die Rebellen in der früheren Handelsmetropole endgültig zu besiegen.

Die heftigen Bombenangriffe durch russische Kampfflugzeuge stoßen immer wieder auf internationale Kritik. Zum Einsatz kommen zum Beispiel auch Bomben, die auch Bunker zerstören können. Seit Donnerstag sollen in Aleppo Hunderte Menschen ums Leben gekommen sein, Dutzende davon Kinder.

Die Weltgesundheitsorganisation forderte einen Korridor, um verletzte und kranke Menschen aus den umkämpften Gebieten in Sicherheit zu bringen. Nur noch 35 Ärzte befänden sich in den belagerten Stadtvierteln, in denen mindestens 250.000 Menschen lebten.

Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Rudolf Seiters, drängte angesichts der dramatischen Lage in Aleppo auf eine sofortige und mehrtägige Waffenruhe. Er sei „entsetzt“, dass sich vor den Augen der Weltöffentlichkeit „eine beispiellose humanitäre Katastrophe“ abspiele, sagte Seiters der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Eine längere Kampfpause sei dringend erforderlich, um die Zivilbevölkerung zu versorgen. Seiters nannte es „beschämend“, wie sich die politischen Akteure gegenseitig die Schuld an der militärischen Eskalation in Syrien zuschieben.

Merkel zweifelt an Flugverbotszone

Angesichts der eskalierenden Kämpfe um Aleppo zweifelt Kanzlerin Angela Merkel an einer Flugverbotszone. Wegen des brutalen Vorgehens gegen die Bevölkerung müsse man immer wieder versuchen, einen Waffenstillstand zu erreichen, sagte Merkel am Dienstag in Berlin. „Ich selbst bin skeptisch, dass man im Augenblick … sofort eine Flugverbotszone durchsetzen kann.“

Zugleich wies sie den Regierungen in Damaskus und Moskau die Verantwortung für die Kämpfe zu. „Es ist ganz eindeutig an dem Regime von Assad und auch von Russland, einen Schritt zu gehen, damit die Chancen für einen Waffenstillstand und eine humanitäre Versorgung wieder besser werden.“ Nur mit Gesprächen komme man voran. „Wir haben hier in den letzten Tagen einen tiefen, tiefen Rückschlag erlitten“, kritisierte die Kanzlerin.

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Seit einem Jahr bombardiert Russland Syrien, Präsident Putin inszeniert einen Anti-Terror-Kampf. Kritik aus dem Westen kontert der Kreml mit Gegenvorwürfen – eine Verwirrstrategie, die aus anderen Konflikten bekannt ist.

Dmitrij Kisseljow gab den Ton vor. „Alle zeigen mit dem Finger auf Russland“, sagte der Moderator im Staatssender Rossija 1, hinter sich das Bild eines zerstörten Uno-Lastwagens in Syrien eingeblendet. Doch wo bitte seien die Beweise der US-Amerikaner, fragte Kisseljow. Russland zu beschuldigen, ohne Belege vorzulegen – „das ist der Stil der Amerikaner“. „Moskau ist für totale Offenheit und Transparenz“, behauptete Kisseljow weiter und fabulierte über die „Desinformation“ und „Paranoia“ der USA, um schließlich die öffentliche Kontrolle über alle Aktionen der US-Armee in Syrien zu verlangen.

Eine absurde Forderung – man stelle sich die Reaktion Russlands vor, wenn der Westen dies von Moskau verlangen würde. Kisseljow ficht das nicht an, in seiner Nachrichtensendung „Westi Nedeli“ („Nachrichten der Woche“) heizt er allwöchentlich mit anti-westlichen Tiraden die Stimmung an. Mal wirft er Washington vor, die Revolutionen in Syrien und der Ukraine mithilfe von Terroristen und Faschisten angezettelt zu haben. Mal behauptet er, Russland sei das einzige Land, „das die USA in radioaktive Asche verwandeln könnte“.

Fakten? Für Kisseljow Nebensache. Er ist der Lautsprecher des Kreml, und dieser befindet sich im Kampf gegen die islamistischen Terroristen. Seit nun einem Jahr lässt Präsident Wladimir Putin Syrien bombardieren. Die Terroristen müssten getötet werden, bevor sie ins Land einsickern können, so die offizielle Begründung der russischen Führung; wohlwissend, dass mögliche Terroranschläge Umfragen zufolge der Mehrheit der Russen Angst macht. Und so lässt Kisseljow am Sonntagabend bärtige Männer einblenden, die aus Ruinen mit Maschinengewehren schießen. Wer die Kämpfer sind, für welche der Rebellengruppen sie aktiv sind, sagt er nicht.

Sich selbst widersprechen, Verwirrung stiften

Seit Tagen fliegen syrische und russische Verbände neue Luftangriffe auf Aleppo im Norden Syriens, der letzten verbliebenen Großstadt, in der Rebellen noch größere Gebiete kontrollieren. Dabei sind dort weder der „Islamische Staat“ (IS) noch Dschihadisten der Dschabhat Fatah al-Scham aktiv. Selbst der sonst so zurückhaltend auftretende Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilt deshalb diese Bombardements als „Barbarei“ und „Kriegsverbrechen“.

Aufnahmen von zivilen Opfern der Streu- und Fassbomben werden in den russischen Staatsmedien kaum gezeigt, es ist ein merkwürdig steriler Krieg, der dort präsentiert wird. Dafür rennen Reporter des Staatsfernsehens durch Ruinen und erzählen aufgeregt über den Kampf von Assads Soldaten gegen „die Terroristen“.

Zudem präsentieren der Kreml und die ihm treuen Medien immer neue Erklärungsversuche, so etwa bei der Attacke auf den Uno-Hilfstransport nahe Aleppo. Es ist das altbekannte Spiel: Moskau leugnet Fakten und veröffentlicht verschiedene Versionen für die Ursache, welche der zuvor vorgelegten widersprechen. Erst war es ein Brand, dann „die Terroristen“, dann eine amerikanische Drohne, die die Uno-Fahrzeuge zerstörten. „Hat die CIA den Hilfskonvoi in Syrien zerstört?“ fragt das dem Kreml nahestehende Millionenblatt „Komsomolskaja Prawda“ am Montag, wenn auch erst auf Seite 4.

Wie du mir, so ich dir

Diese Verwirrstrategie nutzte Russland bereits im Ukraine-Konflikt. Moskau versucht immer wieder Zweifel zu säen. Dabei veröffentlichte das Verteidigungsministerium sogar falsche Informationen, wie das russische Blog „Nooderemover“ berichtete, das Desinformationen untersucht. Im Februar hatte die Behörde behauptet, das Pentagon habe einen Tag zuvor Russland beschuldigt, ein Krankenhaus in Aleppo bombardiert zu haben. Das US-Verteidigungsministerium hatte sich aber gar nicht dazu geäußert, zudem wurden an dem Tag keine Angriffe in der Region gemeldet.

Gleichzeitig präsentiert die russische Führung immer neue Schuldzuweisungen – nach dem Motto: wie du mir, so ich dir. Eine, die diese Strategie zu nutzen weiß, ist Außenamtssprecherin Maria Sacharowa. Sie antwortete am Wochenende auf die Anschuldigungen des britischen Außenministers Boris Johnson, Russland ziehe den Krieg in Syrien absichtlich in die Länge und sei an Militärverbrechen schuldig: „Abgesehen von zwei Wörtern stimmt alles: Man ersetze Russland durch Großbritannien und Syrien – durch Irak.“

Es ist ein Pingpong der Vorwürfe: Die USA und der Westen kritisieren Russlands Vorgehen zunehmend schärfer, der Kreml pariert die Anschuldigungen und lässt mittlerweile sogar Drohungen anklingen. Kreml-Sprecher Dmitrij Peskow sprach am Montag von einem „inakzeptablen Ton“ gegenüber Moskau, der den Beziehungen Londons und Washingtons zu Russland schaden könne.

Drei Millionen Euro am Tag

Noch fühlt sich Putin angesichts dieser Wortgefechte in einer starken Position, er hat sein Land als maßgebliche Macht im Nahen Osten etabliert, die auf Augenhöhe mit den USA agiert. Zuletzt ließ der Kreml sogar den Flugzeugträger „Admiral Kusnezow“ vor Syriens Küsten verlegen. Jeden Tag soll die Luftwaffe bis zu 50 Einsätze fliegen. Allerdings hat Putin mit seiner Militärmission vor allem dem syrischen Diktator Baschar al-Assad genutzt, der nun wieder Erfolge vermelden kann.

Dennoch wird Putin den Krieg in Syrien nicht auf unbegrenzte Zeit führen wollen. Anders als in der Ukraine blickt ein größerer Teil der Russen mit Skepsis auf den Einsatz. Der Präsident braucht mittelfristig ein Ziel, wie auch die liberale und unabhängige Tageszeitung „Wedomosti“ anmerkte. Schließlich kostet Russlands Einsatz in Syrien Schätzungen zufolge drei Millionen Euro Tag für Tag.

Davon war bei Kisseljow kein Wort zu hören, trotz der anhaltenden Wirtschaftskrise. Er machte sich lieber über den US-Präsidenten Barack Obama lustig. Der habe in seiner letzten Rede vor der Uno-Generalversammlung „eh nur Blödsinn“ geredet.

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List of armed groups in the Syrian Civil War

From Wikipedia, the free encyclopedia

Illustration of the main factions involved in the Syrian Civil War and affiliations

A number of armed groups have involved themselves in the ongoing Syrian Civil War.

Opposing forces

Syria Syrian Arab Republic
and allies
Syrian opposition Syrian opposition
Al-Qaeda affiliates and allies
Seal of MSD.png Syrian Democratic Council
Rojava Federation of Northern Syria – Rojava
Islamic State of Iraq and the Levant and allies
Syria Syrian government forces

Allied armed groups:

InfoboxHez.PNG Hezbollah[37]
 Iran[38][39][40]

 Russia[47]

Armament support:

Syrian opposition Free Syrian Army-affiliated rebel groups

Non-FSA-affiliated rebel groups

Allied armed groups:

Joint operations rooms:[135]

Military councils:

Armament support:


Inherent Resolve.jpg CJTF-OIR (against ISIL)

 Turkey (against ISIL and SDF)


Current and former al-Qaeda affiliates

Alleged support:

Syrian Democratic Forces

Rojava Police forces

Rojava Civilian defence units

Rojava Other military units

Allied armed groups:

Iraqi Kurdistan

Military councils:

Armament support:


Inherent Resolve.jpg CJTF-OIR (against ISIL)


 Russia[241][242][243][244][245][246]
(against ISIL and Syrian Opposition)

Islamic State of Iraq and the Levant

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