Was die Medien hierzulande verschweigen: Der Anschlag im Bataclan war ein vernich­tungsantisemitisch motivierter Anschlag.

Bataclan

Zum Terror in Paris

Heinz Gess

 

Zitation: Gess, Heinz (2015): Bataclan. Zum Terror in Paris, in: Kritiknetz – Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft © 2015 bei www.kritiknetz.de, Hrsg. Heinz Gess, ISSN 1866-4105

 

Was die Medien hierzulande verschweigen: Der Anschlag im Bataclan war ein vernich­tungsantisemitisch motivierter Anschlag.

Zur Erinnerung: Tagelang wurde in den hie­sigen Medien verschwiegen, dass der An­schlag auf die Redaktion der Satire Zeitschrift Charlie Hebdo ein vernichtungsantisemitisch motiviertes Pogrom war; tagelang damit hin­ter dem Berg gehalten, dass der Supermarkt, in dem die Islamisten mordeten, ein jüdischer Supermarkt war und bewusst als jüdischer ausgewählt war, um möglichst viele Juden töten zu können.

Erst als dass nicht mehr zu verheimlichen war, gab die Medienindustrie hierzulande ihr beredtes Schweigen auf. So tief saß die Angst, das Standortkapital könnte sich ein Geschäft verderben: Muss ich noch sagen mit wem?

Nicht anders war es vor dem Gaza-Krieg der Hamas gegen Israel, der nicht damit endete, dass die Juden von den Raketen der Hamas ins Meer getrieben wurden, sondern mit der Zerstörung der Stätte der vernichtungsanti­semitisch motivierten Täter und ihrer zivilen Helfer und Helfershelfer. Sechs Wochen lang beschoss die Hamas von Gaza aus das Kern­land Israels mit Raketen, die bis nach Tel Aviv reichten. Es gab Tote und viele Verletz­te, aber die hiesigen Medien berichteten da­von nichts. Kein Wort – weder in den Fern­sehnachrichten noch in der Presse. Es war, als hätte in der Zentrale für Volksaufklärung und Propaganda der Führer den Befehl erteilt, nicht darüber zu berichten, damit man die israelischen Juden auf die Anklagebank set­zen und den Schuldspruch über sie verhän­gen kann, wenn sie die Gegenwehr organisie­ren. Genau so kam es dann auch. Als die israelische Armee nach sechs Wochen und vielen vorherigen Warnungen zum massiven Gegenschlag ausholte, ließ die Kulturindustrie hierzulande ihre hetzende Meute los und es gab kein Halten mehr. Bis heute hält sich das von den hiesigen Medien in die Welt gesetzte Gerücht, Netanjahu sei schuld an dem, was im Gaza Krieg geschehen sei.

Ich schrieb damals darüber im Kritiknetz – http://bit.ly/WvAsGG – und sagte zwei Wo­chen, bevor der israelische Gegenschlag er­folgte, diesen Ablauf voraus. Und genau so kam es, als sei es das Natürlichste von der Welt. So tief sitzt der Wunsch hierzulande, sich nur ja kein Geschäft mit den antisemitischen Todfeinden der „Zionisten“ entgehen zu lassen.

So auch jetzt wieder: Die Internetseite „Li­zas Welt“ (Bataclan, Ein antisemitischer An­schlag, 15.11.2015) kommentiert die Mord­serie in Paris wie folgt: „Als »Hauptstadt der Prostitution und des Lasters« hat der »Isla­mische Staat die französische Kapitale Paris in seinem Statement zu den koordinierten Terroranschlägen vom Freitagabend bezeich­net. Dass sie dabei auch das »Bataclan« im beliebten elften Arrondissement als An­schlagsziel auswählten und dort mordeten, 89 Menschen sind es nach dem derzeitigen Stand, war alles andere als ein Zufall. Denn das seit 1865 bestehende Veranstaltungslokal am Boulevard Voltaire wurde bis vor kurzem von jüdischen Eigentümern geführt, Pascal und Joel Laloux. Im September verkauften die beiden nach 40 Jahren die Konzerthalle, weil sie – wie so viele französische Juden in diesem Jahr – nach Israel auswanderten. Zuvor hatte es dort regelmäßig proisraelische Veranstaltungen gegeben, beispielsweise eine jährliche Gala der jüdischen Organisation Migdal zugunsten der israelischen Grenzpoli­zei Magav. Seit 2007 befand sich das Theater deshalb im Visier „antizionistischer“ Gruppen.

Im Januar und im Dezember 2008 kam es jeweils zu heftigen Protestaktionen, vor allem die zweite Manifestation hatte es in sich. Eine Gruppe vermummter Demonstranten mit Palästinensertüchern drohte damals: „Wenn das Bataclan und Migdal wie in den vergan­genen Jahren eine Gala für Magav organisie­ren, die Grenzpolizei der israelischen Armee, werden das die Leute nicht mehr unterstüt­zen, und ihr werdet die Konsequenzen eurer Taten tragen. Das nächste Mal kommen wir nicht zum Reden.“ 2011 sagte ein Mitglied der salafistischen Terrorgruppe »Jaish al­Islam« (Armee des Islam) der französischen Wochenzeitschrift »Le Point« zufolge bei ei­nem Verhör des französischen Inlandsgeheimdienstes: »Wir planen einen Anschlag auf das Bataclan, weil die Eigentümer Juden sind.« Im September 2015 wurde bekannt, dass sich »Jaish al-Islam« dem »Islamischen Staat« angeschlossen hat.

Auch die »Eagles of Death Metal«, die an diesem Abend ein Konzert im »Bataclan« gaben, standen im Fokus der Terroristen. Denn erst unlängst spielte die Band im »Bar­by Club« in Tel Aviv, und dabei bekundete ihr Frontmann Jesse Hughes laut der Tageszei­tung »Jerusalem Post« offensiv seine Solida­rität mit Israel. »Einen Ort wie diesen würde ich nie boykottieren!«, sagte er, und: »Ich habe mich nie zuvor so zu Hause gefühlt wie hier!« Der »Pink Floyd«-Mitbegründer Roger Waters – ein besonders penetranter Aktivist der antiisraelischen BDS-Bewegung, die für Boykotte, Desinvestitionen und Sanktionen gegen den jüdischen Staat eintritt – hatte die »Eagles« zuvor in einer E-Mail aufgefordert, nicht in Israel aufzutreten. Hughes sagte während des Konzertes, er habe ihm in ledig­lich zwei Wörtern geantwortet (»F*ck you!«).

»Der Feind wird nur dann zum absoluten Feind, wenn er als Kollaborateur der Juden und ihrer unmittelbaren Verbündeten identifi­ziert ist«, schrieb Gerhard Scheit bereits vor elf Jahren in seinem Buch »Suicide Attack« über die Logik der Selbstmordattentate. Die Täter im »Bataclan« haben die Veranstalter, die Band und die Konzertgäste samt und sonders als solche absoluten Feinde identifi­ziert und deshalb nicht gezögert, sie zu exe­kutieren, solange die Munition reichte. Als schließlich die Polizei eintraf, haben sie ihre Sprengstoffgürtel gezündet. Es war dies die »Fortsetzung des Pogroms mit anderen Mit­teln« als »Privatisierung staatlicher Vernich­tungsaktionen« (Scheit), »die Intention wird ohne direkte Verfügung über das Gewaltmo­nopol des Staates verfolgt – so hat die Aktion selbst den Anschein von Ohnmacht und bietet sich der Deutung als >Verzweiflungstat< an«.

Wie nicht anders zu erwarten, macht deshalb einmal mehr die kreuzdumme Frage die Run­de, was »wir« »ihnen« bloß angetan haben, dass sie »so etwas« tun.

Unterschlagen wird demgegenüber in der Berichterstattung hierzulande, dass es sich bei dem opferreichsten Angriff von Paris um einen antisemitischen Anschlag handelt. Ob die Ermordeten selbst jüdisch sind oder nicht, spielt dabei eine untergeordnete Rolle, denn entscheidend ist in diesem Zusammenhang die Intention der Täter – und die ist eindeu­tig. Dass darüber gleichwohl nicht gespro­chen wird, sagt eine Menge aus. Um keinen Preis will man eine Linie von Paris nach Israel ziehen, wo man Selbstmordattentaten schon zu Beginn des Jahrtausends und anderen Formen islamistischen Terrors täglich ausge­setzt ist. Konsequenterweise wird der jüdi­sche Staat fast immer ausgespart, wenn die Medien Übersichtskarten veröffentlichen, auf denen Orte von Anschlägen verzeichnet sind. Und er fehlt auch in Bilderstrecken von Soli­daritätskundgebungen für die Opfer des Ter­rors, obwohl in Israel nach Ereignissen wie in Paris regelmäßig demonstriert wird.“ Soweit aus Lizas Welt.

Ich will aus meinem Herzen keine Mörder­grube machen:

Statt die Pogrome auf israelische Juden in Israel und die kriegerischen Angriffe auf Isra­el als das zu kennzeichnen was sie sind, nämlich vernichtungsantisemitisch motivierte Mordtaten, wird verkehrt herum Israel regel­mäßig von der EU an den Pranger gestellt und dem islamistischen Terror als Sünden­bock geradezu aufgedrängt. Der islamische Djihad, der die westliche Lebensweise frontal angreift, soll als Missbrauch des Herrschafts­anspruchs des Islam gelten, den der Prophet zu seinen Lebzeiten in vielen Kriegen und Massakern an jüdischen Stämmen in Arabien, die sich seinem Herrschaftsanspruch nicht fügen wollten, unmissverständlich erhoben und im Koran als angeblich,ewiges Wort Got­tes‘ fixiert hat. Derselbe Djihadismus indes wird, wenn er sich nur und nur gegen Israel richtet und den übrigen Westen verschont, als gerechtfertigt hingestellt. Israel wird uni­sono verurteilt, selbst Schuld an dem djiha­distischen Krieg zu sein, mit dem es seit es existiert überzogen wird. So wird Israel stell­vertretend für die Schuld der Schuldigen – für die Schuld und das alte Unrecht, die im Kapi­talismus im Tausch und in der Warenförmig­keit der lebendigen Arbeitkraft versteckt sind – zum Sündenbock gemacht und dem djiha­distischen Islamismus preisgegeben. Die übli­chen aggressiven Rationalisierungen für die Preisgabe Israels sind: ,Israel ist der Nazi­staat von heute‘. ,Israel tut den palästinensi­schen Arabern an, was die Nazis den Juden angetan haben.‘ ,Israel ist die größte Gefahr für den Weltfrieden‘, also ,unser Unglück‘ (Treitschke)„Israel ist ein Staat, der auf Landraub beruht‘, ein Apartheidstaat‘ oben­drein etc. In diesen Rationalisierungen wa­schen die Hintergrundtäter Europas ihre Hän­de in Unschuld, wie dereinst der Römer Pon­tius Pilatus, als er Jesus um der römischen Herrschaft willen opferte.

In aller Schärfe formuliert: das ideologische Geschäft auf Gegenseitigkeit, das gegenwär­tig zwischen den politischen Ökonomen und ökonomischen Politikern im konformistischen Westen und islamischen Osten zugange ist, heißt: ,Wir definieren Israel als Missbrauch der westlichen Lebensform und überlassen es euch, den „Missbrauch“ mit unserer finanziel­len und politischen Unterstützung (s. Kenn­zeichnungspflicht israelischer Waren aus den umstrittenen Gebieten) zu bekämpfen, wenn ihr eurerseits bereit seit, den islamischen Djihad, sofern er den Westen angreift, mit uns zusammen als Missbrauch des Islam zu definieren und zu bekämpfen.‘ Es ist das ural­te verbrecherisch-satanische Spiel der Herrschaft mit den Juden, die seit 2000 Jahren als stellvertretende Sühneopfer für ihre Schuld herhalten müssen. Die Stelle des römischen Imperiums nimmt heute die EU ein, und wo einst Pontius Pilatus und Augustus ihre Hän­de in Unschuld wuschen, waschen sich heute Junker, Merkel, Hollande und Abbas, ihr Stellvertreter in Israel, ihre Hände in Un­schuld. Nichts haben die Herrschaften aus der Shoa gelernt, wirklich nichts, gar nichts außer wie noch tiefer und noch raffinierter zu ver­drängen und zu rationalisieren sei! Wie soll­ten sie auch etwas gelernt haben, wo der Antisemitismus die reale Gegenbewegung zur Bewegung der menschlichen Emanzipation von gesellschaftlicher Herrschaft ist, und sie die letzten sind, die diese wollen. Die Freiheit und Gleichheit, die sie meinen, ist stets nur die Freiheit und Gleichheit in den Fesseln des Kapitals. .

Weil mir die Anschläge in Paris und vor allem das beharrliche Verschweigen des vernich­tungsantisemitischen Hintergrundes dieser mörderischen Aktionen keine Ruhe ließen, habe ich einige Texte des Kritiknetzes zur Kritik des islamischen Antisemitismus, islami­schen Djihadismus, Israelfeindschaft, der Lage in Frankreich etc auf der Startseite des www.Kritiknetzes.de versammelt und emp­fehle Ihnen mit Angabe der Links ihre Lektü­re. So können Sie sich sehr rasch über die Hintergründe informieren.

 

Gegenaufruf gegen den demagogischen Auf­ruf „Rassisten sind eine Gefahr, nicht Musli­me“. Feindbild Islamkritik.
http://bit.ly/1SS37nU

Alain Finkielkraut? Nicht islamophil, ergo ein Rassist! Rezension und Kommentare zu A. Finkielkrauts Essay „L’identitd malheureuse“ („Die unglückliche Identität“)

http://bit.ly/1HnrTee

Israel, Palästina und der Nahostkonflikt. Eine  Kritik an Günter Pohls Artikel „Kein Frieden in Sicht, aber eine dritte Intifada“ aus der „UZ“ vom 23. – http://bit.ly/1GQciUu

Der Islam in Frankreich und Badious Utopie des Grauens – http://bit.ly/1FBUF6n

Patriarchale Zwänge und Antisemitismus bei Kindern von Migranten. Patriarchale und anti­semitische Weltbilder bei Jugendlichen kön­nen überwunden werden

http://bit.ly/1GQciUu

Politische Psychologie des Djihadismus. Zur politischen Psychologie der „Djihadisten“ aus westlichen Ländern – http://bit.ly/1GNHk9t

Die Attraktion des „Kalifats“. Politik letzter Menschen – http://bit.ly/181clute

Gesellschaftliche Herrschaft und Antisemitis­mus in         der       Weltgesellschaft
http://bit.ly/181clute

Antisemitismus als Denkform

http://bit.ly/VzZ471

Judith Butler und Theodor W. Adorno im his­torisch-gesellschaftlichen Kontext
http://bit.ly/1mvy2oZ

Xenophobie und Antisemitismus im Neolibe­ralismus. Zur Pathologie kapitalistischer Kri­senbewältigung – http://bit.ly/1PJwImy]

 

http://www.kritiknetz.de/index.php/antizionismusundantisemitismus/1310-bataclan

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Kommentar zur Kennzeichnungs­pflicht von Waren aus den umstrit­tenen Gebieten in Israel:

Die Kennzeichnung jüdischer Produkte ist sehr alt. Im mittelalterlichen Europa wurde den Juden die Produktion von Waren gänz­lich verboten. Deshalb wurden sie häufig als Geldverleiher oder in anderen Dienstleis­tungsberufen tätig. Das änderte aber nichts am Antijudaismus der Christen, sondern verschob nur deren antijudaistisches Stereotyp bzw. reicherte es um eine zusätzliche Kom­ponente an: „Der Jude“ war nun nicht mehr der zur Erlösung und Anerkennung von Jesus als den Christus (Erlöser) existenziell unfähi­ge Sohn Satans, sondern darüber hinaus auch noch der betrügerische Händler, der nicht von der eigenen Hände Arbeit lebt wie der schaffende, opferbereite Christ, sondern von der Ausbeutung der Arbeit Anderer durch den Geldhandel. (s. dazu mehr in: Heinz Gess, „Eine treue Vermahnung an alle Chris­ten“, sich zu hüten vor Antisemitismus, Isra­elfeindschaft und Wölfen in Schafspelzen“ – http://bit.ly/1PNM4Dr)

Die Nazifaschisten forderten, kaum hatte die deutsche politische Klasse ihnen die Führung überlassen, das deutsche Volk sogleich auf: „Deutsche, kauft nicht beim Juden“. Später ergänzten sie den Kaufboykott jüdischer Pro­dukte aus dem ,von Juden infiltrierten Deutschland‘ durch die Kennzeichnungspflicht von Juden selbst zum Zwecke der „Volksauf­klärung“ darüber, wer hier hingehört und wer nicht. Heute fordert die EU-Obrigkeit ihre Mitglieder auf, jüdische Waren aus den „be­setzten Gebieten“ (die in Wahrheit nicht be­setzt sind, weil sie niemals zu „Palästina“ gehörten, das es nie gab. Vielmehr sind sie zwischen Juden und Arabern, die sich „paläs­tinensisches Volk“ nennen, umstritten.) zu kennzeichnen. Auch das geschieht angeblich um der „Volksaufklärung“ willen, um die „die Völker“ darüber aufzuklären, dass jüdische Produkte dort nichts zu suchen und Juden dort nicht zu produzieren haben. Da stellt sich dem Hellhörigen gleich die Frage: Wieso dürfen dann Juden dort überhaupt leben, und wie sollen sie dort leben, ohne zu produzie­ren? Etwa nur als Geldverleiher? Wäre es nicht besser, nicht nur die Produkte der Ju­den, sondern sie selbst auch um der Volksau­klärung willen zu kennzeichnen, damit „die Völker“ wissen, wer in die umstrittenen Ge­biete hinein gehört und wer eben nicht. So informiert könnten die europäischen Käufer noch besser die – im Jargon der EU-Oberen -,richtige Kaufentscheidung“ treffen und die jüdischen Waren mitsamt ihren Erzeugern boykottieren.

Türkische Erzeugnisse aus dem besetzten Zypern, ein EU-Staat, marokkanische Roh­stoffe aus der von Marokko besetzten West­sahara, Produkte aus Tibet, das von China vereinnahmt wurde, und Einfuhren aus unge­zählten weiteren Gebieten mit umstrittenen Grenzverläufen erregen dagegen keinen An­stoß in der EU. Man will sich eben das gute Geschäft nicht verderben lassen, wie antise­mitisch, hasserfüllt, menschenverachtend die Regimes auch immer sind, mit denen man solche Geschäfte macht, sei es der Iran, der schon den Termin, bis zu dem es Israel ver­nichtet haben wird, bekannt gegeben hat, sei es Saudi-Arabien, Katar oder wer auch im­mer. Lieber gibt man Israel preis und heult mit den Wölfen.

Auch das gehört wie üblich dazu: Die christli­che Herrschaft (EU-Obrigkeit) des Kapitals, versteckt die von ihr erlassenen Sanktionen gegen Israel hinter Verordnungen und Sta­tements, die den Anschein erwecken sollen, als seien sie unparteiisch, neutral und nur dem Weltfrieden verpflichtet, den Israel an­geblich gefährdet, während doch jeder, der seine fünf Sinne noch beisammen hat, weiß, dass in der EU nichts anderes zählt als das Geschäft des Standortkapitals – nach innen und nach außen, und dazu noch ohne jede demokratische Kontrolle. Denn einen demo­kratisch-republikanischen europäischen Sou­verän gibt es nicht, und die Nationalstaaten sind ebenfalls nicht mehr souverän, weil sie einen großen Teil ihrer Souveränität an das undemokratische Bürokratiemonster EU ab­getreten haben.

(Heinz Gess, 16.11.2015)

http://www.kritiknetz.de/index.php/antizionismusundantisemitismus/1310-bataclan

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