Wut und Hass im „Verbitterungsmilieu“

SciFi

Wut und Hass im „Verbitterungsmilieu“, man kann sie nicht nur diagnostizieren, man kann sie auch erklären.

Nehmen Sie einen 61jährigen Angehörigen der Mittelschicht, der ein Studium der Soziologie an ausgerechnet der FU-Berlin absolviert, eine Dissertation zur „Wirkungsgeschichte der Flakhelfer Generation“ schreibt, die vollkommen ohne Wirkungsgeschichte bleibt, der eine Habilitationsschrift zur „Herkunftsgeschichte der 68er Generation“ verfasst und es nach all dieser Mühsal erst im Alter von 46 Jahren auf eine Professur schafft, knapp vier Jahre vor der Deadline von 50 Jahren und ausgerechnet an der Universität Kassel, der deutschen Entsprechung zur University of Delaware (Sie wissen schon: If you can’t get tenure in Delaware, you can’t get tenure anywhere!).

Ist es nicht verständlich, dass ein solcher Angehöriger der Mittelschicht, der es mit Ach und Krach geschafft hat, im Alter von 46 Jahren der befristeten Stelle an einer deutschen Hochschule zu entkommen, das ein solcher Angehöriger der gesellschaftlichen Mitte verbittert ist?

Und…

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