Entrüstungsforschung oder: die Vertreibung aus dem Paradies

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Das verlorene Paradies

Anna Klein und Wilhelm Heitmeyer leben im Paradies. Auf den Wiesen tanzen Menschen unbeschwert von Gedanken an die eigene Subsistenz, denn für ihr Auskommen sorgt ein Staat. Über die Felder wandern Menschen ohne Ziel, denn ihr Leben hat keinen Anfang und kein Ende, es ist ein langer gleicher Fluss, nichts, was die Gleichförmigkeit des täglichen Daseins stören würde, nichts, was die Gleichförmigkeit des Daseins stören könnte, denn ein Staat sorgt dafür, dass zwischen Wiege und Bahre keine Fragen bleiben. Das Leben der Menschen im Paradies von Anna und Wilhelm leidet keine Not. Der Staat sorgt für alles. Er bringt Nahrung, Kleidung und alles, was die Paradieskinder benötigen, und benötigen tun sie nicht viel. Ihre Wünsche sind bescheiden. Sie kennen kein Streben, kein Wollen und kein Müssen, denn sie sind alle gleich, ihr Staat will es so.

Die Ankunft der Schlange „K“

Mit der Ankunft der Schlange „K“…

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