Die Beleidigung des Kollektivs und andere juristische Unsinnigkeiten

SciFi

In der letzten Zeit haben wir auf ScienceFiles einige Beiträge veröffentlicht, die sich mit den Versuchen von Genderisten beschäftigt haben, über Sprachregelungen gesellschaftliche Veränderungen herbeizuführen: so nach dem Motto, wenn ich das Wort „Trottel“ verbiete, dann habe ich eine hochintelligente Bevölkerung, denn Trottel gibt es ja nicht mehr. Diese Form von Neusprech sieht Genderisten arbeitsteilig vorgehen. Während die einen Worte identifizieren, die ihnen nicht passen und dieselben dann mit an den Haaren herbeigezogenen Interpretationen, die nichts anderes als Projektionen der eigenen Stereotype sind, zu Unworten erklären, wählen andere eine direktere Herangehensweise. Sie erheben ihre Vorurteile und Stereotype, also das, was ihnen einfällt, wenn sie Worte wie Neger oder Türke hören, gleich zum Standard. In einer Form transzentierter Selbstkasteiung verarbeiten sie dann das schlechte Gewissen, das ihnen ihre eigenen Vorurteile und Stereotype verursachen, indem sie anderen verbieten wollen, die entsprechenden Worte zu benutzen. Um im Beispiel zu bleiben: Sie fühlen sich…

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