Staatsrechtslehrer spricht von „Sprachmüll des Feminismus“

SciFi

Ute Sacksofsky verdanken wir einen Hinweis auf Josef Isensee.

Josef Isensee ist nicht irgendwer. Isensee ist ein Schwergewicht unter den Staatsrechtlern und Staatsphilosophen, einer der großen alten Männer der Juristerei. Gemeinsam mit Paul Kirchhoff gibt Isensee das Handbuch des Staats Rechts heraus und tut sich ansonsten u.a. im Bereich der Demokratieforschung um – wildert also im politikwissenschaftlichen Gebüsch.

Isensee ist einer derjenigen, den man auf Fachkongressen gerne als Redner begrüßt.

So hat er – wie Ute Sacksofsky schreibt – „auf einer (einige Jahre zurückliegenden) Staatsrechtslehrertagung“ Folgendes gesagt:

„Das Wort ‚Bürgerversammlung‘ hat zum Glück bei keinem der Referenten den Reflex ausgelöst, von ‚Bürgerinnen und Bürgern‘ zu reden, also eine Ausgrenzung zu dementieren, die kein ernsthafter Mensch versucht, Sprachmüll des Feminismus zu produzieren und unser Recht auf Zeit zu verbrauchen.“

Zwar besetzt Ute Sacksofsky einen Lehrstuhl, aber sie ist kein Wissenschaftler, was im konkreten Fall bedeutet, dass das direkte Zitat, das wir in…

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