Nepotismus mit Steuergeldern – Von Frauen als „Familienernährerinnen“

SciFi

Frauen beim Arbeiten in einer Uhrenfabrik – um 1870

Eine der erstaunlichsten Entdeckungen, die der Feminismus der Mittelschicht in den letzten Jahren gemacht hat, lautet: Frauen können auch berufstätig sein (hier steht können: nicht wollen). Diese erstaunliche Entdeckung geht einher mit der Überzeugung, dass die traditionelle Ernährerehe, von der scheinbar angenommen wird, dass sie seit der Vertreibung aus dem Paradies Bestand hatte, und in der sich Männer um das Erwerbseinkommen und Frauen um Haushalt und Nachwuchs gekümmert haben, im Niedergang sei. Diese „historische“ Sicht auf Paarbeziehungen liest man immer wieder und wundert sich, insbesondere, wenn man aus der Arbeiterschicht stammt, in der die beschriebene Form der Ernährerehe nur höchst selten zu finden ist. Vielmehr ist es in der Arbeiterschicht schon etwas länger bekannt, dass Frauen ebenso wie Männer in der Lage sind und waren, den eigenen Lebensunterhalt zu erwirtschaften bzw. zum Haushaltseinkommen beizutragen.

Die Verbreitung der Mittelschichts-Ernährerehe ist eine Erfindung…

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