Empathie für den Feind: ein weiteres Hirngespinst des Westens

abseits vom mainstream - heplev

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Vor kurzem besuchte eine Gruppe niederländischer Studenten die Bar Ilan-Universität. Sie erbaten eine besondere Vorlesung: Kann das Leid deines Feindes zu verstehen dabei helfen Aussöhnung zu bringen? Die gastgebende Fakultät bat mich den Vortrag zu übernehmen, da ich ihn auf Niederländisch halten und an mein Publikum anpassen konnte. Der Hintergrund für das von den Studenten gewählte Thema wurde nicht ausdrücklich erwähnt, verstand sich aber von selbst. Könnte Israel, indem es Empathie für das Leiden der Palästinenser zeigt, den Frieden mit ihnen fördern?

Die Falle war offensichtlich. Geht man dieses Thema an, indem man es einzig innerhalb des Zusammenhangs des palästinensisch-israelischen Konflikts analysiert, dann entfernt man sich von der Sicht auf das größere Bild und die schroffe Realität im Nahen Osten und in der arabischen und muslimischen Welt im Allgemeinen. Mit einem so engen Fokus erwartet die Zuhörerschaft fälschlich, dass ein Israeli den Wert des Mitempfindens…

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