Im Museum Totél

kristina polic

 

Wer gestern nicht im Museum Totél war,
hat wirklich ‘was verpasst!
Mit Tomo erzählte Helena ihre Gedanken
zu Katharina Fritschs Tischgesellschaft…

Hier ein kleiner Auszug aus dem Interview
das Tomo mit Helena geführt hat:
P: Warum hast du dir die Skulptur ausgesucht?
H: Weil es für mich interessant war, dass alle gleich aussehen.

P: Zu welchem dieser Künstler passt das Werk:
Picasso, Beuys, Gerhard Richter, Otto Dix, Warhol, Subodh Gupta?
H: Ich finde, es passt zu Warhol.

P: Warum?
H: Weil Andy Warhol immer viele gleiche Gegenstände auf ein Bild macht.

P: Siehst du eine Stelle die anders ist als die anderen?
H: Ja, der dritte von der linken Reihe hat einen Riss.

P: Was fällt dir unter dem Tisch auf?
H: Ich finde unter dem Tisch könnte auch ein Museum sein. Die Schien- und Tischbeine sind die Säulen und die Füße sind die Ausstellung.

P: Findest du, die Figuren sehen echt aus?
H: Der Körper und die Beine sehen echt aus. Aber der Rest nicht wirklich.

P: Warum sind sie schwarz-weiß?
H: Weil sie meine Meinung nach an die verschlossene Freiheit und die offene Arbeit erinnern sollen.

P: Warum ist das alles so knapp?
H: Weil die Leute scheinbar Angst haben und denken wenn ich das berühre krieg ich sonst was.

P: Warum haben die Figuren so ein Gesichtsausdruck?
H: Weil sie Angst haben, die Welt zu sehen wie sie ist.

P: Glaubst du, das sind 32-linge?
H: Könnte schon sein.

P: Welchen Eindruck hast du wenn du diese Skulptur siehst?
H: Dass sie an Vorteilen zweifeln. (Beispiel mit Bild und Leben, Schwimmbad)

http://mmk-frankfurt.de/de/sammlung/werkdetailseite/?werk=1989%2F1L

https://kristinapolic.wordpress.com/2015/04/26/363/

0 Gedanken zu “”
  1. Hat dies auf psychosputnik rebloggt und kommentierte:
    Wer sich für Kunst nicht interessiert, wem Kunst nichts bedeutet, der interessiert sich ebensowenig für Menschen, dem bedeuten Menschen nichts. Denn Kunst ist Ausdruck menschlicher Gefühle, Kunst ist Liebe. Das Erkennen der Realität wird nicht durch Verstand angestossen, sondern durch Empathie, durch Einfühlungsvermögen in das Sinnliche, also durch Ästhetik. Der Verstand alleine erkennt gar nichts, der Verstand alleine drischt blindlings leeres Stroh und nennt sich zu Unrecht Wissenschaft.

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