Was Otto Normalvergaser nicht wissen will: Rechter Sektor. Neonazis aus Euromaidan. / What Otto Gasifyer does not want to know: Right Sector. Neo-Nazis from Euromaidan. / Правый Сектор. Неонацисты с Евромайдана (deutsch-english-на русском)

 

Was Otto Normalvergaser nicht wissen will: Rechter Sektor. Neonazis aus Euromaidan.

„Protestantische Innerlichkeit: gemäß der Devise, dass vor der schlechten Tat der schlechte Gedanke und das schlechte Wort kommen, die man demzufolge austreiben muss, damit alles besser wird.“ – Clemens Nachtmann

„Andere Zeiten, andere Bastarde.“ – Peter Sloterdijk

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Überlegungen zur aktuellen Situation in der Ukraine

Unbewältigte Erbschaft des 20. Jahrhunderts

von Helmut Dahmer

(1) Die Ukraine war und ist, wie der Name sagt und ein Blick in den historischen Atlas oder auf die heutige Landkarte bestätigt, ein Grenzland. Von Moldawien im Südwesten bis Russland im Osten und Südosten hat die heutige Republik Ukraine, der zweitgrößte europäische Flächenstaat (nach Russland), gemeinsame Grenzen mit sieben Staaten (außer den genannten sind das Rumänien, Ungarn, die Slowakei, Polen und Weißrussland). Die Bevölkerungsmehrheit stellen – bei einer Gesamtbevölkerung von 52 Millionen – ethnische Ukrainer mit knapp 38 Millionen, die größte Minderheit bilden etwa 8 Millionen ethnische Russen. Es gibt etwa 100 weitere ethnische Minderheiten und auf der Krimhalbinsel machen die (aus der Deportation nach Usbekistan zurückgekehrten) Tataren gegenwärtig etwa 12 Prozent der dortigen Bevölkerung aus. Kerstin Jobst[1] nennt die Ukraine eine „komplexe polyethnische Kontaktzone“. Zwei Drittel der Ukrainer beherrschen Russisch als Mutter- oder als Zweitsprache, „reines“ Ukrainisch wird vor allem in der Westukraine gesprochen, die meisten Ukrainer bedienen sich einer ukrainisch-russischen Mischsprache. In den vergangenen tausend Jahren gab es auf dem heutigen ukrainischen Territorium nur selten selbständige staatliche Gebilde: Das zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert bestehende Kiewer Reich – die Rus, auf die sich der russische wie der ukrainische Nationalstaat als auf ihren Ursprung berufen – geriet zunächst unter mongolische, dann unter litauische und polnische Oberherrschaft; der in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhundert gebildete kosakische „Hetmanstaat“ gehörte im langen 19. Jahrhundert zum Zarenreich. Verschiedene Versuche, nach 1917 eine unabhängige ukrainische Republik zu bilden, scheiterten; die 1919 proklamierte Ukrainische Sowjetrepublik wurde 1922 der UdSSR eingegliedert. 1939 und 1945 entstand durch Gebietserweiterungen das heutige ukrainische Staatsgebiet, das 1954 noch um die Halbinsel Krim erweitert wurde und 1991, nach dem Zusammenbruch der UdSSR, endlich die Unabhängigkeit erlangte.

(2) Die heutige Ukraine hat mehr als andere Gesellschaften an der unbewältigten Erbschaft des barbarischen 20. Jahrhunderts zu tragen. Mit den baltischen Staaten, Polen und Weißrussland gehörte sie zu den – von Timothy Snyder so genannten – „bloodlands“ oder „killing fields“, in denen die beiden großen Menschenfresser-Regime des vorigen Jahrhunderts, das deutsche und das russische, die diese Länder untereinander aufteilten und abwechselnd besetzt hielten, ihre entsetzlichen Untaten verrichteten, die etwa 14 Millionen zivile Opfer forderten.[2] Die damaligen Ukrainer, in ihrer Mehrheit Bauern, wurden zu Beginn der dreißiger Jahre Opfer der sowjetischen Zwangskollektivierung und der ihr folgenden Hungersnot, die von der Moskauer Führung zur Brechung des bäuerlichen und nationalen Widerstands eingesetzt wurde, des sogenannten „Holodomor“.[3] Die politisch aktive Schicht fiel, soweit sie sich nicht in den Dienst der stalinistischen Repression und Propaganda stellte, dem großen stalinistischen Terror in der zweiten Hälfte der dreißiger Jahre zum Opfer, den Isaac Deutscher als einen „politischen Genozid“ charakterisiert hat.[4] 1941 hielten nicht wenige Ukrainer die deutschen Truppen für „Befreier“; nationalistische Gruppen hofften, eine neue staatliche Unabhängigkeit durch Kollaboration zu erkaufen. Den vielen ukrainischen Helfershelfern bei der Ausrottung der ukrainischen (und europäischen) Judenheit bei den Pogromen und Massenerschießungen unter dem deutschen Besatzungsregime („Babi Jar“), und im NS-Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion (die berüchtigten ukrainischen SS-Verbände) standen aber zahlenmäßig dann vielleicht noch mehr ukrainische Partisanen und Rotarmisten gegenüber, die gegen die zurückweichenden deutschen Truppen kämpften. (Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang auch, dass nationalistische ukrainische Partisanen noch bis in die fünfziger Jahre der russischen Okkupation erbitterten Widerstand entgegensetzten.)

(3) „Das Gebiet der heutigen Ukraine war während der ganzen Epoche der Massenmorde sowohl das Zentrum der stalinistischen wie der nationalsozialistischen Mordkampagnen“ schreibt Timothy Snyder.[5] „Etwa 3.5 Millionen Menschen fielen den stalinistischen Mordmaßnahmen zwischen 1933 und 1938 zum Opfer und weitere 3.5 Millionen deutschen Mordmaßnahmen zwischen 1941 und 1944. Noch einmal rund drei Millionen Ukrainer fielen im Kampf oder starben infolge des Krieges.“

(4) Die Geschichte, die ja in hohem Maße eine Geschichte der Untaten, also eine Mordgeschichte ist, wird, ethnozentrischen Interessen entsprechend, stilisiert, teils beschönigt, teils verleugnet. So entstehen Legenden, die mit Zähnen und Klauen gegen Versuche, sie einer Realitätsprüfung zu unterziehen, verteidigt werden. Die noch immer nachwirkende nachstalinistisch-russische Geschichtslegende leugnete oder beschönigte den Holodomor, verschwieg den Massenterror der dreißiger Jahre, verhehlte die Abmachungen über die Aufteilung Osteuropas im Molotow-Ribbentrop-Pakt, die Deportationen aus den besetzten Gebieten und den Massenmord an polnischen Offizieren in Katyn; sie ignorierte den Holocaust. Von dem Vierteljahrhundert Stalinscher Herrschaft blieb im Mythos als Deckerinnerung nur der Sieg über den Faschismus im „Großen Vaterländischen Krieg“ übrig. In der vor gut zwei Jahrzehnten unabhängig gewordenen Ukraine ist eine realistische Revision der sowjetischen Geschichtslegende, die bis 1991 für alle vormaligen Satellitenstaaten verbindlich war, von nonkonformen Historikern (vor allem im Hinblick auf die große Hungersnot der Jahre 1932/33) ins Werk gesetzt worden. Aber diese Revision ist noch längst nicht zum allgemeinen Bewusstsein geworden. Was geschehen ist, aber nicht zu Bewusstsein kommt, wird zum Spuk. Über den „killing fields“ der Ukraine – wie über denen Polens, Weißrusslands und Russlands – suchen die Geister der ermordeten Millionen die gegenwärtig Lebenden heim. Nachdem von Stalins Nationalbolschewismus nur der Nationalismus übrig geblieben ist, von der Sowjetunion das Projekt einer eurasischen Union, grassiert bei rechtsextremen paramilitärischen Schlägertrupps in Russland wie in der Ukraine die Identifikation mit dem Aggressor. Die Marginalisierten suchen ihre Ohnmacht zu kompensieren, indem sie (in Moskau oder in Kiew) noch einmal als SA und SS auftreten. Ostukrainer, die sich an der Moskauer Berichterstattung orientieren, wähnen, es gelte abermals die „Faschisten“ zurückzuschlagen, die Kiew besetzt halten und auf Stalino-Donezk vorrücken. Manche „Linke“ in Deutschland und Österreich tun es ihnen gleich oder sehen in den Belegschaften, die der Oligarch Achmetow als Ordnungstruppe einsetzt, ein Erwachen der Arbeiterklasse.

(5) Nach der Auflösung der Sowjetunion vollzog sich auch in der unabhängig gewordenen Ukraine die Umwandlung des Staatseigentums in Privateigentum und die Verwandlung der politisch herrschenden Nomenklatura in eine kapitalistische Klasse, deren politisch-ökonomische Führung seither die sogenannten „Oligarchen“ stellen. Als „Kornkammer“, schwerindustrielles Zentrum (Donbas) und Kreuzpunkt von Nord-Süd- und West-Ost-Handels- und Energie-Strömen war und ist die Ukraine für ihre Nachbarstaaten und für die Machtblöcke, denen diese angehören, ebenso von Interesse wie als Einflusszone. Wurde im 20. Jahrhundert vor allem militärisch um die Ukraine gekämpft, so ist seit der Erlangung staatlicher Unabhängigkeit zwischen West und Ost ein Tauziehen um Handelsvorteile und politisch-militärischen Einfluss im Gange. Beide Seiten, die EU (und die Vereinigten Staaten) auf der einen, Russland auf der anderen Seite, versuchen mit Beratern und Agenten, mit Geld und Waffenlieferungen, Einfluss auf die ukrainische Politik zu nehmen. Da die ukrainische Wirtschaft seit der Erlangung der Unabhängigkeit – besonders im Gefolge der Wirtschaftskrise von 2008 – den Lebensstandard der Mehrheit nicht fühlbar verbessert hat und auch deren Möglichkeiten zu demokratischer Beteiligung und Elitenkontrolle sich nicht eben vermehrt haben, tendiert – in Ermangelung einer wirklichen innerukrainischen Alternative – ein Teil der aktiven Bevölkerung im Osten zum Wiederanschluss an Russland, ein Teil der aktiven Bevölkerung im Westen zu einem Wirtschaftsverbund mit der EU. Schon in der „orangenen Revolution“ von vor 10 Jahren zeichnete sich ab, dass der West-Ost-Interessen-Konflikt in Verbindung mit zentrifugalen Kräften in der Ukraine selbst zu einer Zerreißprobe für die Republik werden könnte. Die Dnjepr-Linie, die die lange Zeit habsburgisch oder polnisch geprägte Westukraine kulturell von der russisch dominierten Ostukraine trennt, erwiese sich dann als Sollbruchstelle. Die seit eh und je bestehende sprachliche und religiöse Differenz zwischen den Ukrainern des Westens und Ostens könnte, der disproportionalen narzisstischen Reaktion auf kleine Unterschiede der Lebensführung (Freud[6]) entsprechend, zum Motiv für eine neuerliche Teilung der Ukraine werden.

(6) Nach der durch ein Referendum unter russisch-militärischer Kontrolle gestützten „Heimholung“ oder Annexion der (zuletzt im zweiten Weltkrieg heftig umkämpften) Halbinsel Krim im März (im Rahmen von Putins Projekt der „Sammlung der russischen Erde“) kam es in den letzten Monaten in der Ostukraine zu Kämpfen zwischen paramilitärisch organisierten (und wahrscheinlich durch russische Kämpfer und Waffen verstärkten) Sezessionisten und Truppen der Kiewer Regierung, die bisher etwa 400 Tote gefordert haben. Die Stadtrepubliken Donezk und Lugansk haben sich jüngst (einen Gebietsnamen aus dem 18. Jahrhundert übernehmend) zur Republik „Neurussland“ zusammengeschlossen. Soweit diese Ereignisse in Deutschland und Österreich Beachtung finden, fällt auf, dass – wie in Zeiten des Kalten Krieges – jedermann sogleich für die eine oder andere Seite Partei nimmt. Die Motive der Parteinahme für die Putin-Regierung und die ostukrainischen Autonomisten-Sezessionisten oder für die Kiewer Regierung – beziehungsweise für die Adoption der in West oder Ost propagierten Deutung des Konflikts – sind in der Regel ebenso unklar wie die Kriterien, anhand deren der Konflikt beurteilt wird. Doch auch hier gilt, was für die Deutung des aktuellen Konflikts in der Ukraine gesagt wurde. Auch deutsche (und österreichische) Beurteiler der aktuellen Vorgänge in der Ukraine legen sie zunächst im Rahmen älterer Interpretationen und (russophiler oder russophober) Optionen aus. Nicht wenige der sogenannten „Putin-Versteher“ sehen in Putins (kapitalistischem) Russland den Nachfolgestaat der (nicht-kapitalistischen) Sowjetunion und meinen die territorialen Interessen Russlands gegen die „imperialistische Einkreisung“ durch EU und NATO verteidigen zu müssen. Sie interpretieren die politischen Ereignisse ausschließlich als nationalstaatliche oder Block-Konflikte und ignorieren die Interessen unorganisierter Bevölkerungsmehrheiten und –Minderheiten, also die Interessen sozialer Klassen und Schichten innerhalb der Nationalstaaten und Blöcke. Darum verkannten sie auch den demokratischen Charakter der Majdan-Proteste gegen den (prorussischen) Präsidenten Janukowitsch im Herbst 2013 und im Frühjahr 2014 und verwechselten diese zweite Welle (nach der „orangenen Revolution“) des Massenprotests gegen den politisch-ökonomischen Status quo mit einem „Hitlerputsch“ – nämlich mit den militanten neofaschistischen Gruppen, die die Protestbewegung zu kidnappen suchten, aber in der Bevölkerung (wie die nachfolgenden Wahlen gezeigt haben) keinen Rückhalt fanden.

Quellennachweis, Anmerkungen:

[1] Jobst, Kerstin S. (2010): Geschichte der Ukraine. Stuttgart (Reclam), S. 50.

2 Snyder, Timothy (2010): Bloodlands. Europa zwischen Hitler und Stalin. München (dtv) 2014, S. 419. Vgl. dazu Conquest, Robert (1986): Ernte des Todes. Stalins Holocaust in der Ukraine 1929-1933. [The Harvest of Sorrow. Soviet Collectivization and the Terror-Famine.]München (Langen Müller) 1988.

3 “Die sowjetische [Ukraine] durchlitt in der Zwischenkriegszeit zwei verheerende Hungersnöte mit mehreren Millionen Toten, denen im Zweiten Weltkrieg unter der deutschen Besatzung eine dritte und in der unmittelbaren Nachkriegszeit (1946/47) eine vierte folgen sollte.“ Jobst (2010), a. a. O., S. 187.

4 Deutscher, I. (1963): Trotzki, Bd. III. Stuttgart (Kohlhammer) Kap. 5, S. 388 f.

5 Snyder (2010), a. a. O., S. 405.

6 Freud knüpft an eine Bemerkung von V. Crawley an, dass jedes Individuum sich durch ein „taboo of personal isolation“ von den anderen absondert „und dass gerade die kleinen Unterschiede bei sonstiger Ähnlichkeit die Gefühle von Fremdheit und Feindseligkeit zwischen ihnen begründen. Es wäre verlockend, dieser Idee nachzugehen und aus diesem >Narzissmus der kleinen Unterschiede< die Feindseligkeit abzuleiten, die wir in allen menschlichen Beziehungen erfolgreich gegen die Gefühle von Zusammengehörigkeit streiten und das Gebot der allgemeinen Menschenliebe überwältigen sehen. Freud, Sigmund (1918): „Das Tabu der Virginität.“ Gesammelte Werke, Bd. XII, Frankfurt (Fischer) 1966, S. 169.

http://www.sozonline.de/2014/08/ueberlegungen-zur-aktuellen-situation-in-der-ukraine/

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Teil 1

Im Februar 2014 kam in der Ukraine eine Gruppe von Neonazis und Terroristen unter der Führung von Sadisten und Kriegsverbrecher infolge eines Militärputsches an die Macht. Die „Rechter Sektor“ Koalition, berüchtigt für die Tötung von Zivilisten und Justizbeamte, entstand im späten November 2013, nach einem Boom des Nationalismus in den 90ern, als eine Vereinigung einer vollständig ukrainischen ultra-nationalen Organisation. Der „Rechter Sektor“ Koordinator und stellvertretender Leiter der extrem radikalen Stepan Bandera “Tryzub“ (Dreizack) Organisation, Andrey Tarasenko, enthüllt die Kernmitglieder des „Rechten Sektors“: Stepan Bandera vollständig ukrainische Organisation “Tryzub“, UNA-UNSO, “Patriot der Ukraine“ und – „Weißer Hammer“ – selbst geregelte Truppen der Vereinigten Skinhead-Banden. Die neue „Rechter Sektor“ Koalition wurde von „Tryzub“ eingeleitet, mit Dmitry Yarosh an der Spitze der Koalition. Es war “Tryzub“, der die Rolle als öffentlicher Vertreter der Interessen des „Rechten Sektors“ in ganz Euromaidan annahm.

“Tryzub“ übernahm die Nazi-Ideologie des Stepan Banderas, einem Mann der hinter massiven ethnischen Reinigung während des 2. Weltkrieges steckte.

  • Herrlichkeit für die Ukraine!
  • Herrlichkeit für die Helden!

Stepan Banderas „Organisation Ukrainischer Nationalisten“ (OUN) und ihr militärischer Flügel, die „Ukrainische Aufstandsarmee“ (UPA), wurden zwischen 1920 und 1950 zur wichtigsten Kraft des energisch-radikalen Nationalismus im Untergrund des Westens der Ukraine. Wenn es um die Massenmorde geht waren es die „UPA“ Kämpfer, die seit 1943 von Roman Schuchewytsch geführt wurden, einer der Menschen die Stepan Bandera ganz nahe stande, die besondere Grausamkeit an den Tag brachten. Bereits in der Zeit als sie sich noch im Jahre 1929 formten wurde die „OUN“ von deutschen Politikern, Geheimdiensten und Finanzelitekreisen finanziert und beaufsichtigt, welche damals Hitlers Aufstieg zur Macht vorbereiteten. In 1930er Jahren wurden in Wilhelmsdorf bei Berlin Anlagen gebaut, wo Propagandisten und Saboteure der „OUN“ ausgebildet werden würden. Elite Bataillons der „OUN“, „Nachtigall“ und „Roland“, für den Zweck der Invasion der UdSSR gebildet, waren der Beitrag der Ukraine zu einer eigentümlichen multinationalen Formation die als „SS“ bekannt wurde. In seiner schriftlichen Erklärung sagte Erwin Stolze – eine der führenden Persönlichkeiten des deutschen militärischen Geheimdienstes – im Nürnberger Tribunal: „Ich gab meine persönlichen Aufträge an ukrainische nationalistische Führer, deutsche Agenten – Melnik (Spitzname Consul 1) und Bandera – subversive Aktivitäten in der Ukraine in Folge des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion zu arrangieren“. Am 30. Juni 1941 übernahm der deutsche Strafbataillon „Nachtigall“ unter der Leitung von Roman Schuchewytsch zusammen mit deutschen Truppen Lemberg und führte ein massives Massaker der jüdischen Bevölkerung durch. Sie töteten Juden nicht einfach. Sie würden sie verschlagen und allerlei Demütigungen aussetzen. Frauen wurden gezwungen nackt durch die Straßen zu gehen, Menschen wurden gezwungen die Straßen auf den Knie hinab zu marschieren und dabei das Pflaster zu lecken, Müll im Mund zu tragen, die Straßen mit bloßen Händen zu reinigen. Ukrainian Intendanten, welche gelb-blau Armbinden trugen, waren stark an diesen Greueltaten beteiligt. Leiter der ukrainischen Kollaborateure, erster Stellvertreter Banderas, Jaroslaw Stezko, der unmittelbar am Lemberg Massaker beteiligt war, sagte: „Moskau und die Juden sind die größten Feinde der Ukraine und Träger destruktiver Ideen des internationalen Bolschewismus. Statt der Juden sehe ich eher Moskau als den Hauptfeind, der die Ukraine unter Besatzung hielt. Dennoch spielten die Juden zugegebenermaßen eine große Rolle bei der Unterstützung Moskaus Interessen. Deshalb halte ich fest, dass jeder letzte Jude ausgerottet werden soll, wobei Assimilation nicht in Frage kommt und die deutschen Methoden für diesen Zweck in der Ukraine übernommen werden sollen“. In 7 Tagen des Blutbads massakrierten die OUN-Kämpfer, laut verschiedener Aussagen, 5-7 Tausend sowjetische Aktivisten sowie Bürger polnischen und jüdischen Ursprungs. Alles wurde in voller Übereinstimmung mit Banderas Lehren getan: „Unsere Regel ist die Hölle unserer Gegner zu sein. Vernichtung der Feinde und Verräter unserer Eigenen“. Beginnend am 29. September 1941 wurden innerhalb von 5 Tagen nahezu 35.000 Menschen, zumeist Juden, in Babi Jar hingerichtet. Hinrichtungen setzten sich in den darauf folgenden Tagen fort, bis die Hauptstadt der Ukraine im November 1943 befreit wurde. Jeden Dienstag und Freitag wurden Leute in LKW-Ladungen zu den Schluchten gebracht und hingerichtet.   Juden. Zigeuner. Karäer, sowjetische Kriegsgefangene aller Nationalitäten und Religionen – wurden hier alle ermordet. „Die OUN soll auf eine Weise handeln die zur Folge hat, dass jeder der die Sowjetherrschaft anerkannt hat vernichtet wird. Nicht eingeschüchtert, sondern eliminiert. Wir müssen keine Furcht zeigen für unsere Grausamkeit verurteilt zu werden. Wenn das heißt, dass die Hälfte der 40 Millionen starken Bevölkerung der Ukraine stirbt, so sehe ich darin kein Problem“. – Roman Shukhevich, UPA Division Handbuch. Zwischen 1941 und 1943 wurden schätzungsweise 70.000 bis 200.000 Menschen in Babi Jar ermordet. Von 1500 beteiligten Massenmördern waren 1200 OUN-Kämpfer und lediglich 300 Deutsche. Am 22. März 1943 ukrainische verbrannte der 118. „SS“ Polizeibataillon – unter dem Einfluss von Bandera`s nationalistischer Ideologie – 149 Einwohner des weißrussischen Dorfs Kgatyn bei lebendigem Leib. 1943 führte die „UPA“ eine ethnische Massensäuberung der polnischen Einwohner Volyns durch. „Bolschewik-Entwicklungen zwingen uns dazu die Liquidation von Polen noch stärker zu verfolgen, bis zu ihrer vollständigen Ausrottung. Dörfer mit ausschließlich polnischer Bevölkerung gehören niedergebrannt. In den Dörfern gemischter Nationalitäten sollen nur Polen ausgelöscht werden. Juden und Zigeuner soll der gleiche Ansatz gebühren: vollständige Vernichtung ohne Reue“. – Roman Shukhevich, UPA Division Handbuch. Die Opfer wurden erschossen, mit der Axt niedergeschlagen, zersägt, ihnen wurden die Augen ausgestochen, Nägel in den Kopf gerammt. Die Adern hingen vom Leib bis hinunter zu den Füßen. Die Mörder würden Dorfbewohner bis zum Hals vergraben und dann ihre Köpfe mit der Sense abmähen, Kinder abstechen. Schwangeren Frauen wurden die Bäuche aufgeschnitten und zerbrochenes Glas reingeschüttet. Das Volyn Massaker kostete rund 60.000 Polen das Leben.

Nach dem Krieg wanderten die „OUN“ Führer Bandera und Stetsko in den Westen aus und gründeten einflussreiche antisowjetische und antirussische Lobbys mit westlichen politischen Geheimdienst-Eliten. Von der USA gesponserte internationale Geheimdienstnetzwerke in München hielten die Auslöschung der UdSSR als ihr vorrangiges Ziel. Zeugen berichteten im Detail wie Bandera, zusammen mit dem Britischen SIS (Secret Intelligence Service) Spione, Saboteure und Terroristen in München für die spätere Infiltration im USSR Gebiet ausbildete. Stetskos Hauptquartier war auch in München. Im Jahr 2005 erklärte der ehemalige Staatsbürger der USA, Roman Zvarich, der von Präsident Juschtschenko als Justizminister ernannt wurde, dem BBC gegenüber: „Ich arbeitete im Münchner Büro, in der Zeppengstrasse 67, als persönlicher Assistent der Leiters der „OUN“, Jaroslaw Stezko. Ich war zuständig für die internationale Führung. Es war damals eine völlig geheim Führung … dies waren Menschen die mit dem Untergrund gearbeitet haben“.

Im Frühjahr 1946 wurde in München, gemäß der Initiative Stetskos, der „Anti-bolschewistische Block von Nationen“ (ABN) gebildet. Es vereinte ehemalige NS Kollaborateure. Im Jahre 1967 übernahm der „ABN“ eine wichtige Rolle in der Gründung der „World Anti-Communist League“ (WACL). „WACL“ sammelten Anti-Kommunisten, Neonazis und Terroristen aus der ganzen Welt. Nach Stetsko`s Tod 1986 wurde seine Frau, Yaroslava Stetsko, zur Leiterin der „OUN“ und Präsidentin des „ABN“. Im Jahr 1958 gründete der ukrainische Nationalist Lev Dobriansky das „National Captive Nations Committee“ in den USA. Ein Nationalist und die spätere Frau des Präsidenten Juschtschenkos, Kathrine Chumachenco, wurde zum Mitglied. Im Jahr 1959 nahmen die USA das Gesetz der Captive Nations (Public Law 86-90) in Folge Dobrianskys Vorschlags an. Dieses Gestzt, das auch als „Russia dismemberment law“ bekannt ist, ist noch heute in Kraft und sieht vor, dass die Sowjetunion bzw. Russland solchen konfektionierten Territorien der Russischen Föderation, wie zum Beispiel Kosakia, dem Idel-Ural, usw. die Souveränität gewähren sollte… Am 20. September 1983 fand im Euro Parlament die Konferenz der „World Anti-Communist Leage“ statt. Deutschland schickte als Vertreter ein ehemaliges „Abwehr“ Mitglied, Theodor Oberländer. Dieser war zuständig für die Kommunikation mit den ukrainischen „SS“ Divisionen und gründete den „Nachtigall“ Bataillon. Vertreter der USA war einer der Mitbegründer der CIA – John Singlaub. Der „Anti-bolschewistischen Block von Nationen“ hatte Yaroslav und Yaroslava Stetsko sowie Katherine Chumachenko als Vertreter. Kämpfer der „OUN-UPA“, die bis in die späten 1940er einen Aufstand gegen die Sowjetunion führten, kamen nach ihrer Entlassung aus Gefängnissen und Lagern zurück in die Ukraine und setzten subtile, effektive, radikale, nationalistische, antisowjetische und antirussische Propaganda unter dem Deckmantel der Arbeit als Tierärzte, Priester, Lehrer, und Vorsitzenden von Kolchosen ein. Durch diesem Imprägnieren der Bildung und Kirche in der Westukraine mit dem Nationalismus, begannen West-Ukrainer nationalistische, gut ausgebildete einflussreiche Agenten in die zentralen und östlichen Teile der ukrainischen Republik zu exportieren. Sie haben Regierungsparteien und akademische und kulturelle Kreise infiltriert. So kam es, dass am Ende des Sowjet-Ära eine Elite und soziale Basis für die Zukunft der Unabhängigkeit der Ukraine, bereits festgelegt wurde – mit ihrer spezifischer Anti-Moskauer (anti-russischer) Rhetorik. Im Jahr 1991 wurde der Frau des Banderisten-Metzgers, Yaroslava Stetsko, nach ihrer Rückkehr von München in die Ukraine ein Pass als Ehrenbürgerin gewährt. Sie fing an „OUN“ in eine politische Struktur zu transformieren, die in der Lage ist an Wahlen teilzunehmen. Bereits am 18. Oktober 1992 wurde „Der Kongress der Ukrainischen Nationalisten“ als politische Partei registriert. „Stepan Banderas vollständig ukrainische Organisation „Tryzub“, gegründet im Jahre 1993 Wurde zum bewaffnete Arm des Kongresses. 1999 wurde „Tryzub“ eine separate Struktur, geführt von einem selbst ernannten Oberst. Dmitry Yarosh. Neben ihren Insignien, dem Kreuz, Schwert und Dreizack in einem Kreis, übernahm „Tryzub“ die Kontrolle der Tageszeitung „Banderivets“ (Banderist Kämpfer). So beschrieb Dmitry Yarosh seine „Tryzub“: „Tryzub“ ist eine Befehlsstruktur eines bestimmten Ziel. Wir haben drei spezifische Hauptziele: Propaganda des ukrainischen Nationalismus gemäß den Ansichten des Stepan Bandera, Erziehung der ukrainischen Jugend im Geiste des Patriotismus und der Landesverteidigung, das heißt, dem Schutz der Ehre und Würde der ukrainischen Nation zu jeder Zeit und mit allen Mitteln und Methoden“ .

Am 2. Mai 2014 führen „Rechter Sektor“ Mörder das Massaker von Bürgern Odessas durch. Mehr als 100 Menschen starben an diesem Tag an Verbrennungen, Gasvergiftungen und Schusswunden.

-Herrlichkeit für die Ukraine! Herrlichkeit für die Helden!

– Herrlichkeit dem Volk! Tod den Feinden!

– Herrlichkeit dem Volk! Tod den Feinden!

– Ukraine über alles!

Die Geschichte wiederholt sich. Vom Westen genährt erledigen Nazi-Hunde ihre schmutzige Arbeit. Wer wird die wesentliche Anti-Nazi-Kraft des 21. Jahrhunderts werden?

Teil 2

„Ukrainische Nationalversammlung“ (UNA) und ihr militärischer Flügel, die „Ukrainische Nationale Selbstverteidigung“ (UNA-UNSO), ist die einzige gesetzlich registrierte Struktur innerhalb der Koalition des „Rechten Sektors“. Die Organisation wurde 1990 von einem Mitglied der Dissidentenbewegung, Yuriy Schuchewytsch gegründet. Er ist der Sohn des Roman Schuchewytsch der ein Leiter der „UPA“ war. Hauptsächlich. „UNA-UNSO“ haben ihre Basis in den Städten Kiew und Rowno.

„UNA-UNSO“ ist eine nationalistische Kampf-Organisation, die sich mit einer gewaltige Kampfbeteiligung rühmen kann. Ihre freiwilligen Divisionen kämpften in Feldzügen in Pridnestrowie, Abchasien, Südossetien und beiden Tschetschenienkriegen. Es gibt Hinweise darauf, dass die Mitglieder der „UNA-UNSO“ und anderer Organisationen innerhalb des „Rechten Sektors“ in bewaffneten Banden in Itschkerien kämpften. Der Sprecher des russischen Untersuchungsausschusses deutete an, dass: „Die Untersuchung des Konflikts zwischen illegalen militärischen Formationen, unter dem Kommando von Schamil Bassajew und Khattab, und der 76-ten Pskov Luftwaffen-Division, auf dem Territorium der Tschetschenischen Republik, enthüllt die Fakten des Zusammenkommens einer Gruppe von „UNA-UNSO“ Kämpfern und deren Teilnahme an militärischen Aktionen gegen die Bundeskräfte zusammen mit tschetschenischen Separatisten in 1994-1995.

Die Untersuchung ergab, dass die Führer der Bande folgende sind: Igor Mazur, Valeryi Bobrovich, Dmitry Korchinsky und weitere. Die bewaffneten Banden umfassten die Tyahnybok Brüder, Dmitry Yarosh, Vladimir Mamaliga und weitere die noch identifiziert werden müssen“.

In seinem Buch enthüllt Dmitry Korchinsk, ehemaliger „UNA-UNSO“ Führer, derzeit verantwortlich für die rechtsradikale Bewegung der „Brüderschaft“, die weitreichenden Ziele der Ukrainer die im Tschetschenien-Krieg kämpften: „Im Jahr 1994 … hofften wir, dass die Niederlage Moskaus im Tschetschenien-Krieg das verabscheuungswürdige Russland zum Einsturz führen würde, und wir den freien Gebieten Kazakhia, der Lokot Republik und anderen bei ihrer Entstehung helfen würden“.

Hitler und Bandera Anhänger teilten das Gefühl, dass die Sowjetunion ist zerstückelt werden soll. Die Pläne bleiben unverändert bis zum heutigen Tag.

„Jeder Politiker in der Ukraine soll die Wiederherstellung des ukrainischen unabhängigen konziliaren Staats als sein primäres und bestimmendes Prinzip haben. Es soll durch Überwindung der Besetzung durch die Bolschewiken und die Zerstückelung des russischen Reiches in unabhängige nationale Staaten erreicht werden.“ – Aufruf an ukrainische nationalistische Revolutionäre im Ausland, von Stepan Bandera 1948

„Es kann weder Frieden noch Fortschritte für die Nachbarstaaten Russlands geben die Demokratie schaffen, ohne seine volle Auslöschung und Entstehung neuer Nationalstaaten an seiner Stelle.“ – sagte Dmitry Yarosh in einem Interview am 25.08.2008

In Tschetschenien waren ukrainische Banderisten für ihre brutale Grausamkeit gegenüber jungen russischen Wehrpflichtigen berüchtigt. Auf den Spuren ihrer Vorgänger würden sie Frauen, Kinder und ältere Menschen foltern und töten, so wie im Volyn der 40er Jahre. Korchinsky beschrieb die Art und Weise auf der Hinrichtungen von den „UNA-UNSO“ Kämpfer in Tschetschenien durchgeführt wurden: „Wir schnitten den Opfern tief in den Hals, und die Luftröhre wurde entnommen und in Scheiben geschnitten, wie wenn man Vieh schlachtet. Dies würde dazu führen, dass sie etwa 15 Minuten lang schüttelten, und dann mussten wir sie trotzdem noch erledigen bevor wir sie in ein gemeinsames Grab warfen“. Alexander Muzychko, besser bekannt als „Sashko Biliy“, war für die Tätigkeiten des „Rechten Sektors“ im Westen der Ukraine verantwortlich. Er ist Mitglied der „UNA-UNSO“ und ein Schwerverbrecher mehrerer Verurteilungen, war in den 90ern Dschochar Dudajews Leiter der Sicherheit. Ein militanter Separatist und ein Zeuge der Verbrechen während des 1. Tschetschenien-Krieg. Er teilte der Untersuchung mit, dass er persönlich sah wie Muzychko Gefangene brutal folterte und ermordete. Er würde die Finger von Offizieren brechen, ihre ihren Augen ausstechen, ihnen ihre Nägel und Zähne mit einer Zange herausreißen, ihnen die Kehle durchschneiden. Er richtete einige von ihnen persönlich hin. Augenzeugen behaupten, dass Muzychko persönlich 20 Menschen tötete. Für seine Kampf-Verdienste erhielt Muzyshko eine Medaille als „Held der Nation“ der Tschetschenischen Republik Itschkeriens von Dschochar Dudajew. Während des georgisch-abchasischen Konflikts Anfang der 90er, arrangierte einer der „UNA-UNSO“ Führer, Anatolia Lupinos, dass ukrainische Kämpfer nach Abchasien geschickt wurden. Damals entstanden „Argo“ Geschwader bestehend aus Ukrainern. Seine Kämpfer nahmen an Massakern der Zivilbevölkerung teil. Einige Berichte deuten darauf hin, dass Lupino an der Planung Shamil Basayevs Terroranschlags teilnahm, der zur „Budyonnovsk Krankenhaus Geiselkrise“ im Jahr 1995 führte. Eine prominente „Ttyzub“ Figur in Donetsk, Vitaly Primenko, war unter denen, die in Pridnestrovie kämpften. Er unterrichtete Jugendliche Guerillakrieger im Lager der buddhistischen Kloster „Vajra“ im Donetsk Bezirk.

„Patriot der Ukraine“, eine andere Struktur der Koalition „Rechter Sektor“. Sie wurde in Lemberg im Jahre 1999 als Jugendwehrsport-Flügel innerhalb der „Sozial-Nationalen Partei der Ukraine“ gegründet, deren Name explizit auf Hitlers „Nationalsozialistischen Partei“ verweist. Die Partei verfolgt radikalen Antikommunismus, Antisemitismus und ukrainischen Nationalsozialismus. Öffentlich tätige Neonazis des Westens, Nationalsozialisten Lembergs wählten die Wolfzangel als ihr Symbol. Im Jahr 2004, vor der „Orangenen Revolution“, wurde die Sozial-Nationale Partei der Ukraine zur vollständig ukrainischen „Svoboda“ (Freiheits) Koalition umbenannt, geführt von Oleg Tyagnybok. Die selbe Koalition, die den „Bau der Ukraine als einen Zustand der ukrainischen Nation“ erklärte. Sie fordert auch die Sanierung der „OUN-UPA“, das Verbot der Kommunistischen Partei, und eine Spül-Kampagne. Die neue „Svoboda“ hatte keine Notwendigkeit für militärische Formation, deshalb wurde „Patriot der Ukraine“ offiziell aufgelöst. Dennoch registrierte der Führer der Kharkov Teilung des „Patriot der Ukraine“, Andriy Belitsky, im Januar des Jahres 2006 „Patriot der Ukraine“ neu als vollständig ukrainische Bürgervereinigung an, und behielt dabei den gleichen Namen. In den darauffolgenden Jahren eröffnete die Organisation Niederlassungen in einer Reihe von Regionen, einschließlich Kiew. In den Jahren 2006-2008 nahm „Patriot der Ukraine“

an Märschen der „UPA“ in Kiew teil. Die ukrainischen Medien drückten beide Augen zu, als eine tausendstarke rechte Kolumne mit der rechten Hand in der Luft, dem Nazi-Gruß, und mit Nazi-Insignien bekleidet, marschierte. „Patriot der Ukraine“ unterscheidet sich stark von anderen nationalistischen Organisationen in der Ukraine. Es ist eine Tatsache, dass die Bewegung im Osten und Südosten des Landes wieder zum Vorschein kommt. Im Jahr 2009 öffnete „Patriot der Ukraine“ seine Niederlassungen auch in Donetsk und Lugansk und initiierte eine Reihe von Manifestationen.

Das Geschwader „Weißer Hammer“ ist eine Gruppe von lokal gesammelten radikalen Kiew Bewohnern aus den Tsvetoshenskiy, Goloseevskiy und Troeschenskiy Vierteln der Hauptstadt. Zunächst starteten sie eine Reihe von Überfällen in Casinos und Drogenhöllen in der Kiew Region. Der „Weiße Hammer“ entstand im September 2013 und wurde in zahlreichen Regionen für den Aufruf zu „direkte Aktionen“ bekannt. Die Sozialmedien Gemeinschaft des „Weißen Hammers“ hatte eine Schlagzeile darüber, dass die Bewegung zum Ziel hat „auf der Basis des Nationalsozialismus eine ausschließlich ukrainisch Ukraine“ zu etablieren.

Der „Rechte Sektor“ brauchte einige Zeit um zu entstehen. Spezialisten des Sicherheitsdienst der Ukraine (SSU) berichten, dass Militärlager, die von rechts nationalen Radikale eingerichtet wurden, heftige Ausbildungen in der Ukraine im Sommer 2013 sahen. Die Partei der „Svoboda“ veröffentlichte sogar Fotos in sozialen und Massenmedien, die junge Männer in Uniformen zeigten, die den Straßenkampf mit Baseball-Schlägern und Stahlstangen bewaffnet übten. Außerdem, gründete einer der ehemaligen „UNA-UNSO“ Führer, Dmitry Korchinsky, „Russian Autonomie Christian Training Camps“ um „Russische Kämpfer“ im Sommer des gleichen Jahres auszubilden.

So wurde der Weg für die Entstehung des „Rechten Sektors“ bis zur Zeit der „Maidan“ vollständig gepflastert.

Siehe auch:

Die Clans der Ukraine. Machtverhältnisse in einer Demokratie, die nie existiert hat.

und

Stepan Bandera. Spuren auf dem Maidan. / Stepan Bandera. Traces on the Maidan. / Степан Бандера. Следы на Майдане. (deutsch-english-на русском)

und

Worauf Sie achten müssen, wenn Sie über Ukraine reden oder schreiben / Things you must keep in mind when talking or writing about Ukraine

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Other times, other bastards.“ – Peter Sloterdijk

What Otto Gasifyer does not want to know: Right Sector. Neo-Nazis from Euromaidan.

Part 1

In February 2014, a group of neo-Nazis and terrorists, led by sadists and war criminals came to power in Ukraine, as a result of a military coup. „Right Sector“ coalition, notorious for killing civilians and law officers emerged in the late November, 2013 as an association of an all Ukrainian ultra-national organization following a boom of Nationalism in 1990`s. „Right Sector“ coordinator and deputy head of the ultra radical Stepan Bandera ‘’Tryzub’’ (Trident) organization – Andrey Tarasenko, reveals who constitute the core members of „Right Sector“ : Stepan Bandera all-Ukrainian organization ‘’Tryzub’’, UNA-UNSO, ‘’Patriot of Ukraine”, and – “White Hammer’’ – self governed troops of united skinhead gangs. New „Right Sector“ coalition was initiated by “Tryzub” with its head Dmitry Yarosh taking the lead in the coalition. It was ‘’Tryzub’’ that assumed the role of public representative of „Right Sector“ interests throughout all Euromaidan.

‘’Tryzub’’ adopted Nazi ideology as seen by Stepan Bandera, a man behind massive ethnic cleaning during WW2.

  • Glory to Ukraine!
  • Glory to the heroes!

Stepan Bandera “Organization of Ukrainian Nationalists”(OUN) and its military wing – “Ukrainian Insurgent Army”(UPA) became the most significant force of vigorous radical Nationalism underground in the West Ukraine in 1920-1940`s. When it came to mass-murders, “UPA” fighters led since 1943 by Roman Shukhevych, who was the closest to Stepan Bandera , showed particular cruelty, As early as the time it was still forming in 1929, “OUN” was sponsored and looked after by German political, intelligence and financial elite circles, which were preparing Hitler`s rise to power back then. In 1930`s in Wilhelmsdorf near Berlin facilities were built, where propagandists and saboteurs of “OUN” would be trained. Elite battalions of “OUN” – “Nightingale” and “Roland”, formed for the invasion of the USSR, were Ukraine`s contribution to a peculiar multinational formation, known as “SS”. In his written statement, Erwin Stolze – one of the leading figures in German military intelligence – testified in Nuremberg tribunal: “I gave my personal orders to Ukrainian Nationalist leaders, German agents – Melnik (nickname Consul 1) and Bandera to arrange subversive activities in Ukraine, following German invasion of the Soviet Union”. On 30 June 1941 German punitive battalion “Nightingale” led by Roman Shukhevych, alongside German troops took Lvov and carried out a massive massacre of Jewish population. They were not simply killing Jews. They would put them to beatings and all sorts of humiliation. Women were walked the streets naked, people were forced to march streets on their knees, and lick the pavement, carry rubbish in their mouths, clean streets with bare hands. Ukrainian intendants, wearing yellow-blue arm bands, were greatly involved in these atrocities. Head of Ukrainian collaborationists, first deputy of Bandera – Yaroslav Stetsko, who took a direct part in Lvov massacre said: “Moscow and Jews are the greatest enemies of Ukraine and carriers destructive ideas of international Bolshevism. I consider the main enemy to be Moscow rather than Jews, which has held Ukraine in occupation. Nevertheless, admittedly, Jews played a big role in support of Moscow`s interests. That’s why I hold that every last Jew is to be exterminated, any assimilation being out of question and German methods for that are to be adopted I Ukraine”. In 7 days of bloodbath, OUN fighters massacred, by different accounts, from 5 to 7 thousands Soviet activists and citizens of Polish and Jewish origin. Everything was done in full compliance with Bandera`s teachings: “Our rule is to be a hell to our opponents. Obliteration for enemies and traitors of our own”. Starting with September 29, 1941 within 5 days up to 35000 people, mostly Jews were executed in Babi Yar. Executions continued in the days that followed, up until Ukraine`s capital was liberated in November 1943. Every Tuesday and Friday people would be brought to the ravine in truckloads and executed. Jews. Gypsies. Karaites, Soviet POWs of all nationalities and religions – were put to death here. “OUN shall act in a way that anyone who has acknowledged Soviet rule would be obliterated. Not intimidated, but rather eliminated. We must not be afraid to be condemned for being cruel. If half out of 40 million of Ukraine`s population dies, I don`t see any problem with that”. – Roman Shukhevich, UPA division handbook. In 1941-1943, an estimated 70000 to 200000 people were killed in Babi Yar. Out of 1500 mass murderers involved – 1200 were OUN fighters and only 300 Germans. On March 22, 1943 Ukrainian 118th “SS” police battalion – under the influence of Bandera`s Nationalistic ideology – burned alive 149 residents in Belarusian village of Kgatyn. In 1943 “UPA” have carried out a mass ethnic cleansing of Polish residents of Volyn. “Bolsheviks` advancements are forcing us to step up the liquidation of Poles, up to their full extinction. Villages with solely Polish population are to be burned down. In villages of mixed nationalities only poles are to be wiped out. Jews and Gypsies are to face the same approach: full annihilation without remorse”. – Roman Shukhevich UPA division handbook. Victims were shot, axed, sawed, had their eyes gouged, nails rammed into their heads. Their veins out from crouch down to feet. Murders would bury villagers up to the neck and then scythe their heads off, pole children through. Pregnant women would have their bellies cut open and crushed glass spilled inside. Volyn massacre claimed lives of approximately 60000 Poles.

After the war “OUN” leaders Bandera and Stetsko migrated to the west and established highly influential anti-Soviet and anti-Russian lobby within western political intelligence elites. USA-sponsored international intelligence networks in Munich had obliteration of the USSR as its primary goal. Witnesses testified in detail on how Bandera, along with Britain`s Secret Intelligence Service, trained spies, saboteurs and terrorists in Munich, for later infiltration into USSR territory. Stetsko headquarters were also based in Munich. In 2005, former USA citizen , Roman Zvarich, appointed as minister of Justice by president Yushchenko, told BBC: “I worked at the Munich office at Zeppengstrasse 67, as a personal assistant of “OUN`s” head Yaroslav Stetsko. I was in charge of international directions. It was a completely secret direction back then… those were people working with the underground”.

In spring of 1946 “Anti-Bolshevistic Block of Nations” (ABN) was formed In Munich, by initiative of Stetsko. It united former Nazi collaborationists. In 1967 “ABN”took a major role in creation of “World Anti-Communist League” (WACL). “WACL” have gathered anti-Communists, Neo-Nazis and terrorists from all over the globe. Following Stetsko`s death in 1986. His wife Yaroslava Stetsko, became the head of “OUN” and the president of “ABN”. In 1958, Ukrainian Nationalist Lev Dobriansky, established “National Captive Nations Committee” in USA. A Nationalists and the future wife of the president Yushchenko – Kathrine Chumachenco became a member of it. In 1959 the US adopted the Captive Nations law (Pablic Law 86-90), suggested by Dobriansky. Also known as “Russia dismemberment law”’ this legislation is still in force and stipulates that the USSR or Russia should grant sovereignty to such made-up territories of the Russian Federation as Cossackia, Idel-Ural and the list goes on… on September 20 1983 Euro parliament held “world Anti-Communist Leage” conference. Germany sent as its representative a former “Abwehr” member, who was in charge of communication with Ukrainian “SS” divisions, and who formed “Nightingale” battalion – Theodor Oberlander. Representative of USA was one of the cofounders of CIA – John Singlaub. From “Anti-Bolshevistic Block of Nations” had Yaroslav and Yaroslava Stetsko and Katherine Chumachenko as its representatives. Fighters of “OUN UPA” who waged an insurgency against the Soviet Union up to the late 1940`s. Following their release from prisons and camps, came back to Ukraine and implemented, under the guise of working as vets, priests, teachers, chairman on collective farms, a subtle, effective, radical, Nationalistic, anti-Soviet and anti-Russian propaganda. Impregnating education and church in the West Ukraine with nationalism, West Ukrainians started to export of nationalistic, well-educated agents of influence to the central and eastern parts of Ukraine`s Republic. They have infiltrated governmental parties, academic and cultural circles. Thus, by the end of Soviet era, an elite and social basis for the future Ukraine Independence, Had been established – with its specific anti-Muscovite (anti-Russian) rhetoric. In 1991, the wife of Banderist butcher – Yaroslava Stetsko, was granted a passport of honorary citizen after her return from Munich to Ukraine. She began transform “OUN” into political structure capable to participate in elections. As early as on October 18, 1992 “Congress of Ulrainian Nationalists” political party was registered. “Stepan Bandera All-Ukraine Organization “Tryzub”, established in 1993. Became the armed wing of the congress. In 1999 “Tryzub” became a separate structure, led by a self-proclaimed colonel. Dmitry Yarosh. Besides their insignia of cross, sword and trident in a circle, “Tryzub” took control of newspaper “Banderivets” (Banderist fighter). That`s how Dmitry Yarosh described his “Tryzub”: “Tryzub” is an order-type structure of a specific goal. We have three main, specific objectives: propaganda of Ukrainian Nationalism as seen by Stepan Bandera, raising Ukrainian youth in the spirit of patriotism and National defense, which means, protection of honor and dignity of Ukrainian nation at all times by all means and methods”.

On May 02 2014 „Right Sector“ murderers carried out a massacre of Odessa citizens. More than 100 people died from burns, gas poisoning and bullet wounds that day.

-Glory to Ukraine! Glory to the heroes!

– Glory to the nation! Death to the enemies!

– Glory to the nation! Death to the enemies!

– Ukraine above all!

History is repeating itself. Nourished by the West, Nazi war dogs are doing their dirty job. Who is going to become the main anti-Nazism force in the XXI century?

Part 2

“Ukrainian National Assembly” (UNA) and its military wing “Ukrainian National Self-Defense” (UNA-UNSO) is the only legally registered structure within the „Right Sector“ coalition. The organization was founded in 1990 by a member of the dissident movement, Yuriy Shukhevych. He is the son of Roman Shukhevych who was a head of the “UPA”. Chiefly. “UNA-UNSO” are based in the cities of Kiev and Rovno.

“UNA-UNSO” is a combat nationalistic organization, which can boast a serious fighting record. Its voluntary divisions fought in military campaigns in Pridnestrovie, Abkhazia, South Ossetia and both Chechen wars. There is evidence to suggest coalition that members of “UNA-UNSO” and other organizations within the „Right Sector“ fought in armed gangs in Ichkeria. The spokesman for the Russian investigative Committee indicated that: “the investigation into battle clash between illegal military formations, under the command of Shamil Basayev and Khattab, and the 76-th Pskov Airborne division on the territory of the Chechen Republic – revealed the facts of a group of “UNA-UNSO” fighters getting together and taking part in military actions against Federal forces, alongside Chechen separatists in 1994-1995.

The investigation established – the leaders of gang to be: Igor Mazur, Valeryi Bobrovich, Dmitry Korchinsky and others. The armed gangs involved Tyahnybok brothers, Dmitry Yarosh, Vladimir Mamaliga and others yet to be identified”.

In his book Dmitry Korchinsk, former “UNA-UNSO” leader, currently in charge of the radical rightist movement of “Brotherhood”, unveils the far-reaching objectives of Ukrainians fighting in the Chechen war: “in 1994… we were hoping that defeat of Moscow in Chechen war would cause the despicable Russian Federation to collapse and we would help the free territories of Kazakhia, the Lokot Republic and others to emerge”.

Hitler and Bandera followers shared the sentiment as to how the USSR is to be dismembered. The plans remain unchanged up to this day.

“Any politician in Ukraine has and shall have the restoration of the Ukrainian Independent Conciliar State as its primary and determining principle. It is to be achieved by overcoming the Bolshevik`s occupation and dismemberment of the Russian empire into independent National States”. – Call to Ukrainian nationalist-revolutionaries abroad by Stepan Bandera 1948

“there cannot be neither peace nor progress for the nations building democracies bordering Russia without its full obliteration and new national states emerging in its place”. – said Dmitry Yarosh in an interview 25/08/2008

In Chechnya, Ukrainian Banderists were infamous for their brutish cruelty towards young Russian conscripts. Following in the footsteps of their predecessors, they would put women, children and elderly to torture, death, just as in the 1940`s Volyn. Korchinsky described the way the executions were carried out by “UNA-UNSO” fighter in Chechnya: “we made deep cuts in victims` necks, and trachea was put out and sliced, like when you slaughter livestock. This would send them convulsing for about 15 minutes and still we had to finish them off before throwing into a joint grave”. Alexander Muzychko, better known as “Sashko Biliy”, was in charge of „Right Sector“ activities in the west of Ukraine. He is a member of “UNA-UNSO” and a felon of multiple convictions, was the head of security of Dzhokhar Dudaev in 1990`s. A separatist militant and a witness to Muzychko`s crimes during the 1st Chechen war told the investigation that he personally saw Muzychko viciously torturing and killing captives. He would break fingers of officers, gouge their eyes, rip out their nails and teeth with pliers, cut them throats, personally execute some of them. Eyewitnesses claim, that Muzychko personally killed 20 people. His combat merits earned Muzyshko a medal of “hero of the Nation” of the Chechen Republic of Ichkeria from Dzhokhar Dudaev. During the Georgian-Abkhaz conflict In early 1990`s, one of “UNA-UNSO” leaders Anatolia Lupinos arranged for Ukrainian fighter to go to Abkhazia. Back then, “Argo” squadron emerged comprising of Ukrainians. Its fighters took part in massacres of civilian population. Some reports suggest, Lupinos took part in planning of Shamil Basayev`s terrorist attack leading to “Budyonnovsk hospital hostage crisis” in 1995. A prominent “Ttyzub” figure in Donetsk, Vitaly Primenko, was among those fighting in Pridnestrovie. He taught young people guerilla warfare in camp of Buddhist monastery “Vajra” in Donetsk district.

“Patriot of Ukraine”, another structure within „Right Sector`s“ coalition. It was established in Lvov in 1999 as a youth paramilitary sport wing within the “Social-National Party of Ukraine” with its name explicitly referring to Hitler`s “National Socialist Party”, the party followed radical Anti-Communism, Anti-Semitism and Ukrainian Nazism. Openly coping Western Neo-Nazis, national-socialists of Lvov chose “wolf-hook” (wolfzangel) as their symbol. In 2004, before “Orange Revolution”, Social-National Party of Ukraine was renamed All-Ukrainian “Svoboda”(Freedom) coalition, led by Oleg Tyagnybok. The same coalition that declared “building Ukraine as a state of Ukrainian nation”. It is also demanding rehabilitation of “OUN-UPA”, prohibition of the Communist Party, and a purging campaign. New “Svoboda” had no need for military formation, so “Patriot of Ukraine” was officially dissolved. Nevertheless in January of 2006, the leader of Kharkov division of “Patriot of Ukraine”, Andriy Belitsky reregistered “Patriot of Ukraine” as all-Ukrainian civic association, keeping the same name. in years to follow, the organization opened branches in a number of regions, including Kiev. In 2006-2008 “Patriot of Ukraine”

Participated in marches of “UPA” in Kiev. Ukrainian media turned a blind eye on a thousand strong rightist column marching with their right hands up in the Nazi greeting and wearing Nazi insignia. “Patriot of Ukraine” is particularly different from other nationalistic organizations in Ukraine is the fact that the movement reemerged in the East and Southeast of the country. In 2009, “Patriot of Ukraine” opened its branches even in Donetsk and Lugansk, and initiated a number of manifestations.

“White Hammer” squadron is a group of locally gathered radical Kiev residents, from Tsvetoshenskiy, Goloseevskiy and Troeschenskiy districts of the capital. Firstly they launched a number of raids into casinos and drug dens in Kiev region. “White Hammer” emerged in September 2013 and became widely known in numerous regions for calling for “direct actions”. “White Hammer” social media community had a headline starting that the movement is seeking to establish “a solely Ukrainian Ukraine on the base of national socialism”.

„Right Sector“ took some time to emerge. Security Service of Ukraine (SSU) specialists report that military camps, set up by right national radicals, saw a vigorous trainings in Ukraine in the summer of 2013. The party of “Svoboda” even published photos in social and mass media, showing young camouflaged men drilling street combat armed with bats and steel bars. Besides, one of the former “UNA-UNSO” leaders, Dmitry Korchinsky, established “Russian autonomy Christian training camps” to train “Russian fighters”, in summer of the same year.

Thus, the way for emergence of „Right Sector“ had been fully paved by the time of “Maidan”.

See also:

Stepan Bandera. Spuren auf dem Maidan. / Stepan Bandera. Traces on the Maidan. / Степан Бандера. Следы на Майдане. (deutsch-english-на русском)

and

Worauf Sie achten müssen, wenn Sie über Ukraine reden oder schreiben / Things you must keep in mind when talking or writing about Ukraine

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„Другие времена, другие сволочи.“ – Питер Sloterdijk

Что Отто Нормальвергазер не хочет узнать: Правый Сектор. Неонацисты с Евромайдана

Часть 1

В результате вооруженного государственного переворота в феврале 2014 года на Украине к власти пришла неонацистская террористическая группа, руководимая садистами и военными преступниками. Объединение Правый Сектор, заявившее о себе насилием и убийством мирных граждан и сотрудников правопорядка, образовалось в конце ноября 2013 года, как сообщество ультранационалистических украинских организаций, возникших на пике роста украинского национализма в 90е годы. По словам Андрея Тарасенко координатора Правого Сектора и зам главы ультрарадикальной организации Трезуб имени Степана Бандеры, костяк объединения составляют уже названные Трезуб, широко известная ультраправая УНА УНСО, Патриот Украины, а также Белый Молот, отряд автономных националистов, объединивший несколько банд скинхедов. Инициатором и координатором Правого Сектора стал Трезуб имени Степана Бандеры, а его руководитель Дмитрий Ярош возглавил новую праворадикальную коалицию. Именно Трезуб на всем протяжении майданного протеста выступал выразителем интересов Правого Сектора в публичном пространстве.

Трезуб исповедует идеологию украинского нацизма в интерпретации матерого нацистского карателя Степана Бандеры.

Организация украинских националистов Степана Бандеры – ОУН и ее вооруженное крыло – украинская повстанческая армия – УПА, стали в 20-40х годах прошлого века наиболее мощными силами действующего на территории западной Украины радикально националистического подполья. Особо изощренными массовыми зверствами отличались члены УПА. Которую в 1943 году возглавил ближайший сподвижник Бандеры – Роман Шухевич. Уже на этапе создания ОУН, в 1929 году ее кураторами и спонсорами были немецкие политические службистские и финансовые круги, готовившие приход Гитлера к власти. В 30х годах в предместье Берлина вильгельмсдофе были построены казармы для обучения пропагандистов и диверсантов ОУН. Созданные для нападения на СССР элитные батальоны оуновцев Нахтигаль и Роланд, явились украинским вкладом в специфическое многонациональное начинание под названием СС. Из письменных показаний одного из руководителей германской военной разведки Эрвина Штольца на Нюрнбергском трибунале: мной лично было дано указание руководителям украинских националистов немецким агентам Мельнику кличка консул 1 и Бандере организовать сразу же после нападения Германии на Советский Союз провокационные выступления на Украине. 30 июня 1941 года каратели спецбатальона Нахтигаль – в переводе с немецкого «соловей», возглавляемого Шухевичем, вместе с немецкими войсками ворвались во Львов и устроили массовый еврейский погром. Евреев не просто убивали, но перед этим били и всячески унижали. Женщин водили раздетыми по улицам. Людей заставляли маршировать на коленях и с поднятыми руками. Лизать языками мостовую. Носить ртом мусор. Без подручных средств мыть и чистить дороги. В погромах принимали активнейшее участие украинские полицаи с желто-голубыми повязками на левой руке. Ярослав Стецко главарь украинских коллаборационистов, первый заместитель Бандеры, принимавший непосредственное участие в Львовской зачистке: Москва и жидовство – это самые большие враги Украины и носители разлагающих большевистских интернациональных идей. Считаю главным и решающим врагом Москву, а не жидовство, которая собственно держала Украину в неволе. Тем не менее должно оцениваю неоспоримо вредную и враждебную роль евреев, помогающих Москве закрепощать Украину. Поэтому стою на позиции уничтожения жидов, и целесообразности перенести на Украину немецкие методы экстерминации еврейства, исключая их ассимиляцию.

За 7 дней кровавой оргии оуновцы уничтожили по разным подсчетам от 5 до 7 тысяч советских активистов и горожан польской и еврейской национальности. Все делалось с полным соответствием лозунгу Бандеры – наша власть должна быть страшной для ее противников. Террор для чужих врагов и своих предателей. С 28 сентября 1941 года в течение 5 дней в бабьем яру было расстреляно около 35 тысяч человек. Преимущественно евреев. Расстрелы шли и в последующие дни, вплоть до освобождения столицы Украины в ноябре 1943 года. Каждый вторник и пятницу в овраг привозили людей машинами и расстреливали. Расстреливали евреев, цыган, караимов, советских военнопленных разных национальностей и вероисповедания.

ОУН должна действовать так, чтобы все, кто признал советскую власть, были уничтожены, не запугивать, а истреблять. Не надо бояться, что люди проклянут нас за жестокость, пусть из 40млн украинского населения останется половина, ничего ужасного в этом нет – Роман Шухевич из инструкций подразделениям УПА. Всего в период с 1941 по 1943 год в бабьем яру было расстреляно от 70 до 200 тысяч человек. Среди полутора тысяч карателей было 1200 полицаев из ОУН и только 300 немцев. 22 марта 1943года украинские полицаи из 118 батальона СС напитавшиеся националистической идеологией Бандеры, сожгли заживо 149 жителей белорусской деревни Хатынь.

В 1943 году УПА провела массовую этническую чистку польского населения Волыни. В связи с успехами большевиков следует поспешить с ликвидацией поляков, уничтожить их под корень, чисто польские села сжигать, в смешанных селах убивать только поляков, к евреям относиться также как к полякам и цыганам, уничтожать беспощадно и никого не жалеть – Роман Шухевич из инструкций подразделениям УПА.

Жертв расстреливали, рубили топорами, распиливали пилами, выкалывали глаза, вбивали в голову гвозди, вырывали жилы от паха до стоп, закапывали в землю по шею и срезали косой голову, прокалывали детей колами, разрезали беременным женщинам живот и всыпали вовнутрь битое стекло. Во время волынской резни жертвами бандеровских палачей стали около 60 тысяч поляков.

После войны оуновские главари Бандера и Стецько осели в иммиграции и создали в политической элите и спецслужбах запада очень влиятельные антисоветские и антироссийские лобби. Налаженная в Мюнхене при покровительстве США международная спецслужбистская агентурная сеть имела в качестве основной цели – развал СССР. Очевидцы подробно свидетельствовали как Бандера в сотрудничестве с британской разведкой сикрет интеледжент сервис готовил в Мюнхене шпионов, диверсантов и террористов для заброски на территорию СССР. Штаб-квартира Стецько также расположилась в Мюнхене. В 2005 году Роман Звароч – бывший гражданин США назначенный Ющенко министром юстиции Украины, рассказал бибиси – я работал в Мюнхене в офисе на Цепенгштрассе   67 личным помощником главы ОУН Ярослава Стецько . я отвечал за международное направление и тогда это было совершенно секретное направление. Это были люди со связью с подпольем. Весной 1946 года в Мюнхене по инициативе Стецько был сформирован антибольшевистский блок народов – ОБН. Объединивший бывших нацистских коллаборационистов. В 1967 голу ОБН примет активное участие в создании всемирной антикоммунистической лиги – ВАКЛ. Собравшей в свои ряди антикоммунистов, неонацистов и террористов со всего мира. После смерти Стецько в 1986 году главой ОУН и президентом ОБН была избрана его жена – Ярослава Иосифовна Стецько. В 1958 году украинский националист Лев Добрянский создал в США комитет порабощенных народов. Его членом стала украинская националистка Катерина Чумаченко – будущая жена президента Украины Виктора Ющенко. В 1959 году с подачи Добрянского в США был принят закон о порабощенных нациях. Этот закон еще называют законом о расчленении России. Который не отменен до сих пор и предписывает СССР – России освободить, т.е. сделать независимыми такие мифические территории российской федерации как казакия, и дель урал и так далее. 20 сентября 1983 года в зале Европарламента проходила конференция всемирной антикоммунистической лиги. От Германии на ней присутствовал бывший член Абвера, отвечавший за связь с украинскими подразделениями СС, создатель батальона Нахтигаль – Теодор Оберлендер. От США один из со-основателей ЦРУ Джон Синглауб. От антибольшевистского блока народов – Ярослав и Ярослава Стецько, а также Катерина Чумаченко. Участники ОУН УПА, которые продолжили партизанскую войну с советской властью до конца 40х годов, после арестов и лагерей вернулись на Украину. И развернули в основном в скромных ролях фельдшеров, учителей, председателей совхозов, учителей скрытую, но весьма активную и радикальную антисоветскую и антироссийскую националистическую пропаганду. Пропитав на западе Украины систему образования, а также униатскую церковь, западенцы начали экспорт националистических образованных кадров в центр и на восток республики. В том числе во властнопартийную, научную и культурную среду. Так к моменту распада СССР сформировалась элитная и социальная база будущей украинской незалежности с ее отчетливым антимоскальским пафосом. После возвращения в 1991 году из Мюнхена на Украину, жена бандеровского палача Ярослава Стецько получила паспорт почетной гражданки и занялась преобразованием ОУН в политическую структуру, способную участвовать в выборах. И уже 18 октября 1992 года была зарегистрирована партия конгресс украинских националистов. Основанный в 1993 году Трезуб имени Степана Бандеры, стал силовым крылом конгресса. В 1999м году Трезуб выделился в самостоятельную организацию, во главе с самоназванным полковников Дмитрием Ярошем. Кроме своего символа, крест, меч и трезубец в круге, трезубовцы забрали себе газету «бандеровец». Вот как характеризует Трезуб Дмитрий Ярош – Трезуб это острофункциональная организация орденского типа, у нас 3 конкретные задачи – пропаганда идеологии украинского национализма в интерпретации Степана Бандеры, воспитание украинской молодежи в духе патриотизма, и национальная защитная деятельность, т.е. защита чести и достоинства украинской нации в любых условиях, всеми доступными методами и средствами.

Часть 2

Украинская национальная ассамблея и ее боевое крыло украинская национальная самооборона – УНА УНСО. Единственная юридически оформленная структура в составе Правого Сектора. Организация основана в 1990 году диссидентом Юрием Шухевичем, сыном Романа Шухевича – главы УПА. Крупнейшие центры УНА УНСО находятся в Киеве и Ровно.

УНА УНСО – националистическая организация с серьезным боевым опытом – ее добровольческие отряды участвовали в военных компаниях в Приднестровье, Абхазии, южной Осетии и в обеих чеченских войнах. Есть документальные свидетельства того, что члены УНА УНСО и других организаций, вошедших в Правый Сектор участвовали в боевых действиях в составе ичкерийских бандформирований. В заявлении пресслужбы следственного комитета России говорится – в ходе расследования уголовного дела о боестолкновении незаконных вооруженных формирований под руководством Шамиля Басаева и Хоттаба с военнослужащими 76 псковской дивизии ВДВ на территории чеченской республики, были получены сведения об организации банды из членов УНА УНСО и их участии в боевых действиях против федеральных сил на стороне чеченских сепаратистов. В период с 1994 -1995 годов. По данным следствия руководителями созданной для этого банды являлись Игорь Мазур, Валерий Бобрович, Дмитрий Карчинский и другие. А в ее состав входили братья Тягнибоки, Дмитрий Ярош, Владимир Мамалыга и иные пока не установленные лица. В своей книге «война в толпе» бывший лидер УНА УНСО Дмитрий Карчинский, в настоящее время глава праворадикального движения Братство, так описал глобальные цели участия украинцев в глобальной войне – в 1994 году мы надеялись, что поражение Москвы в чеченской войне приведет к развалу эрэфии, и мы сможем способствовать возникновению свободных территорий – казаки, локотской республики и других. Таков же был план развала России во времена Гитлера и Бандеры. Таковым же он является и теперь. Главной целью и главнейшим принципом всей украинской политики является и должно быть восстановление украинского самостоятельного соборного государства. Путем ликвидации большевистской оккупации и расчленения российской империи на самостоятельные национальные государства – Степан Бандера слово к украинским националистам революционерам за границей 1948 год. Единственным залогом мирного цивилизованного развития народов, которые перестраивают свою жизнь рядом с Россией, есть полная ликвидация империи и построение на ее территории национальных государственных образований. – из интервью с Дмитрием Ярошем 25 августа 2008 года. В Чечне украинские бандеровцы прославились резней молоденьких русских новобранцев. Подобно тому, как их предшественники в 40е годы на волыне целенаправленно зверски пытали и уничтожали женщин, детей и стариков. Вот что сообщал Карчинский о садистских расправах УНА УНСО в Чечне: жертвам довольно глубоко перерезали шею, поддевали трахею и пересекали ее, как при забое скота – человек дергается минут 15. Перед тем как бросить в общую могилу его все равно приходилось достреливать. Александр Музычко – более известный под кличкой Сашко Билый, координатор правого сектора по западной Украине – член УНА УНСО, рецидивист, в 90е руководитель охраны Джахара Дудаева. Боевик, свидетель действий Музычко в первой чеченской войне, рассказал следствию о том, что лично видел, как Музычко зверски пытал и убивал пленных. Ломал пальцы рук офицерам, выкалывал им глаза, вырывал плоскогубцами ногти и зубы, перерезал ножом горло, некоторых расстреливал. По его словам – Музычко лично убил 20 человек. За боевые заслуги Джахар Дудаев наградил Музычко орденом чеченской республики ичкерия – героем нации. Во время грузино-абхасской войны, в самом начале 90х один из лидеров УНА УНСО Анатолий Лупинес организовывал отправку боевиков в Абхазию. Тогда из украинцев был сформирован отряд арго, поучаствавший и в расправах над мирными жителями. По некоторым данным тот же Лупинес принимал участие в планировании акции Басаева в Буденовске в 1995 году. Видный член Трезуба в Донецке – Виталий Пременко. Участвовал в боевых действиях в Приднестровье, этот человек обучал молодежь тактике ведения партизанской войны на базе буддистского монастыря Аваджеро, расположенного в донецкой области.

Патриот Украины – еще одна структура вошедшая в Правый Сектор. Возникла во Львове в 1999 году в качестве молодежного военно-спортивного крыла социал-национальной партии Украины. Название которое явно и неслучайно адресовалось гитлеровской национал-социалистической партии. Она исповедовала крайний антикоммунизм, антисемитизм и украинский нацизм. Откровенно подражая западным неонацистам, львовские национал-социалисты избрали своим символом вольфцангель – волчий крюк. В 2004 году перед оранжевой революцией социал-национальная партия Украины была переименована в объединение Свобода, которое возглавил Олег Тягнибок. То самое, которое заявляет, о построении Украины, как государства украинской нации. Требует реабилитации ОУН УПА, запрета компартии и проведения люстраций. Новой Свободе военизированные отряды были не нужны и Патриот Украины был официально распущен. Однако в январе 2006 года руководитель харьковского отделения Патриот Украины Андрей Белецкий сохранив прежнее название, перерегистрировал Патриота, как всеукраинское общественное объединение. В последующие годы организация обзавелась отделениями в нескольких регионах включая Киев. В 2006 – 2008 годах Патриот Украины участвовал в маршах УПА в Киеве. Украинские СМИ обошли фотографии той самой тысячной правой колонны с нацистскими атрибутами, вскинутыми правыми руками и фашистской символикой. Важное отличие Патриота от прочих националистических организаций Украины в том, что его возрождение произошло на востоке и юго-востоке страны. В 2009 году его отделения открылись и начали свои марши даже в Донецке и Луганске.

Отряд Белый Молот представляет собой ситуационно собранные группы радикальных киевлян из светошинского, голосеевского и троященского районов столицы. Их первыми акциями стали погромы казино и наркопритонов под Киевом. Молот возник в сентябре 2013 года. И получил широкую известность в целом ряде регионов, пропагандируя прямое действие. Как заявлено в заголовке группы в соцсетях – Молот стремится к утверждению украинской Украины на основе национал-социализма.

Оформлялся Правый Сектор далеко не стихийно. Специалисты из СБУ сообщают, что летом 2013 года на территории Украины активно функционировали организованные правыми национал-радикалами боевые лагеря. Партия Свободы даже разместила в социальных сетях и СМИ фотографии, на которых парни в камуфляже тренировали приемы уличного боя на дубинках и стальных прутьях. Кроме того, один из бывших руководителей УНА УНСО – Дмитрий Карчинский этим же летом организовал христианско-тренировочные лагеря русской автономии. Для подготовки русских боевиков. Так что к началу майдана, почва для создания правого сектора была вполне готова.

See also:

Stepan Bandera. Spuren auf dem Maidan. / Stepan Bandera. Traces on the Maidan. / Степан Бандера. Следы на Майдане. (deutsch-english-на русском)

and

Worauf Sie achten müssen, wenn Sie über Ukraine reden oder schreiben / Things you must keep in mind when talking or writing about Ukraine

line-wordpress

Remember: Do X! Don´t do Y!

Protect innocent, respect life, defend art, preserve creativity!

What´s Left? Antisemitism!

http://www.jsbielicki.com/jsb-79.htm

DJ Psycho Diver Sant – too small to fail
Tonttu Korvatunturilta Kuunsilta JSB
Tip tap tip tap tipetipe tip tap heija!
http://www.psychosputnik.com
http://www.saatchionline.com/jsbielicki
https://psychosputnik.wordpress.com/

They want 1984, we want 1776

They are on the run, we are on the march!

I think for food

molon labe

Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

“Im Streit um moralische Probleme, ist der Relativismus die erste Zuflucht der Schurken.“ Roger Scruton

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

Der Nicht-Antisemit ist ein Antisemit, der nach der derzeitigen deutschen Rechtsprechung, Israel, Juden diffamiert, diskriminiert, delegitimiert, jedoch nicht expressis verbis das Ziel der dritten Reichs, den Holocaust, die Judenvernichtung, befürwortet.

Islam ist weniger eine Religion und mehr eine totalitäre Gesellschaftsordnung, eine Ideologie, die absoluten Gehorsam verlangt und keinen Widerspruch, keinerlei Kritik duldet und das Denken und Erkenntnis verbietet. Der wahre Islam ist ganz anders, wer ihn findet wird eine hohe Belohnung erhalten.

Wahnsinn bedeute, immer wieder das gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten.

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren.

Irritationen verhelfen zu weiteren Erkenntnissen, Selbstzufriedenheit führt zur Verblödung,

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch.

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen.

Wenn jemand etwas zu sagen hat, der kann es immer sehr einfach sagen. Wenn jemand nichts zu sagen hat, der sagt es dann sehr kompliziert.

Sucht ist, wenn jemand etwas macht, was er machen will und sucht jemand, der es macht, daß er es nicht macht und es nicht machen will.

Sollen die Klugen immer nachgeben, dann wird die Welt von Dummen regiert. Zu viel „Klugheit“ macht dumm.

Wenn man nur das Schlechte bekämpft, um das Leben zu schützen, bringt man gar nichts Gutes hervor und ein solches Leben ist dann nicht mehr lebenswert und braucht nicht beschützt zu werden, denn es ist dann durch ein solches totales Beschützen sowieso schon tot. Man kann so viel Geld für Versicherungen ausgeben, daß man gar nichts mehr zum Versichern hat. Mit Sicherheit ist es eben so.

Zufriedene Sklaven sind die schlimmsten Feinde der Freiheit.

Kreativität ist eine Intelligenz, die Spaß hat.

Wen die Arbeit krank macht, der soll kündigen!

Wenn Deutsche über Moral reden, meinen sie das Geld.

Ein Mensch ohne Erkenntnis ist dann  lediglich ein ängstlicher, aggressiver, unglücklicher Affe.

Denken ist immer grenzüberschreitend.

Der Mob, der sich das Volk nennt, diskutiert nicht, sondern diffamiert.

Legal ist nicht immer legitim.

Wer nicht verzichten kann, lebt unglücklich.

Sogenannte Sozial-, Kultur-, Geisteswissenschaften, Soziologie, Psychologie, Psychotherapie, Psychoanalyse, sind keine Wissenschaften mehr, sondern immanent religiöse Kultpropheten, organisiert wie Sekten.

Ohne eine starke Opposition atrophiert jede scheinbare Demokratie zur Tyrannei, und ebenso eine Wissenschaft, zur Gesinnung einer Sekte.

Man kann alles nur aus gewisser Distanz erkennen, wer sich ereifert, empört, wer mit seiner Nase an etwas klebt, der hat die Perspektive verloren, der erkennt nichts mehr, der hat nur noch seine Phantasie von der Welt im Kopf. So entsteht Paranoia, die sich Religion, und Religion als Politik, sogar als Wissenschaft nennt.

Islamisten sind eine Gefahr, deswegen werden sie als solche nicht gesehen. Juden sind keine Gefahr, deswegen werden sie als solche gesehen. So funktioniert die Wahrnehmung von  Feiglingen.

Humorlose Menschen könner nur fürchten oder hassen und werden Mönche oder Terroristen.

Menschen sind nicht gleich, jeder einzelne Mensch ist ein Unikat.

Erkenntnis gilt für alle, auch für Muslime, Albaner, Frauen und Homosexuelle.

Islam gehört zu Deutschland, Judentum gehört zu Israel.

Der Konsensterror (Totalitarismus) ist in Deutschland allgegenwärtig.

Es wird nicht mehr diskutiert, sondern nur noch diffamiert.

Es ist eine Kultur des Mobs. Wie es bereits gewesen ist.

Harmonie ist nur, wenn man nicht kommuniziert.

Man soll niemals mit jemand ins Bett gehen, der mehr Probleme hat, als man selbst.

>>Evelyn Waugh, sicherlich der witzigste Erzähler des vergangenen Jahrhunderts, im Zweiten Weltkrieg, herauskommend aus einem Bunker während einer deutschen Bombardierung Jugoslawiens, blickte zum Himmel, von dem es feindliche Bomben regnete und bemerkte: “Wie alles Deutsche, stark übertrieben.“<< Joseph Epstein

Man muß Mut haben, um witzig zu sein.

Dumm und blöd geht meistens zusammen.

Charlie Hebdo: solche Morde an Juden sind euch egal, mal sehen wie”angemessen”  ihr reagiert, wenn (wenn, nicht falls) eure Städte von Islamisten mit Kasam-Raketen beschossen werden.

Christopher Hitchens großartig: „In einer freien Gesellschaft hat niemand das Recht, nicht beleidigt zu werden.“

Je mehr sich jemand narzisstisch aufbläht, desto mehr fühlt er sich beleidigt und provoziert.

“Das Problem mit der Welt ist, daß die Dummen felsenfest überzeugt sind und die Klugen voller Zweifel.” – Bertrand Russel

Das Problem mit den Islamisten in Europa soll man genauso lösen, wie es Europa für den Nahen Osten verlangt: jeweils eine Zweistaatenlösung, die Hälfte für Muslime, die andere Hälfte für Nicht-Muslime, mit einer gemeinsamen Hauptstadt.

Was darf Satire? Alles! Nur nicht vom Dummkopf verstanden werden, weil es dann keine Satire war.

Islamimus ist Islam, der Gewalt predigt.

Islam ist eine Religion der Liebe,und wer es anzweifelt, ist tot.

Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke. Der Islam ist die friedliche Religion der Liebe George Orwell 2015

Islam ist verantwortlich für gar nichts, Juden sind schuld an allem.

Islamisten sind Satanisten. Islamismus ist eine Religion von Idioten.

Leute fühlen sich immer furchtbar beleidigt, wenn man ihre Lügen nicht glaubt.

Jeder ist selbst verantwortlich für seine Gefühle.

Die Psychoanalyse geht niemanden außer den Psychoanalytiker und seinen Patienten etwas an, und alle anderen sollen sich verpissen.

“Zeit ist das Echo einer Axt
im Wald.
Philip Larkin, Gesammelte Gedichte

Wenn jemand wie Islamisten sein Ego endlos aufbläht, dann verletzt er seine eigenen Gefühle schon morgens beim Scheißen.

„Die sieben Todsünden der modernen Gesellschaft: Reichtum ohne Arbeit Genuß ohne Gewissen Wissen ohne Charakter Geschäft ohne Moral Wissenschaft ohne Menschlichkeit Religion ohne Opfer Politik ohne Prinzipien.“
―Mahatma Gandhi

„Wo man nur die Wahl hat zwischen Feigheit und Gewalt, würde ich zur Gewalt raten.“
―Mahatma Gandhi

Warum zeigt sich Allah nicht? Weil er mit solchen Arschlöchern nichts zu tun haben will.

„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus’. Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus’.”  – Ignazio Silone

Politische Korrektheit verlangt eine Sprache für ein Poesiealbum.

Psychoanalyse ist frivol, oder es ist keine Psychoanalyse.

Bunte Vielfalt, früher: Scheiße

Was der Mensch nicht mehr verändern, nicht mehr reformieren kann, ist nicht mehr lebendig, sondern sehr tot. Was tot ist, das soll man, das muß man begraben: Religion, Ehe, Romantizismus, etc.

Romantik ist scheiße.

Die Realität ist immer stärker als Illusionen.

Deutschland gestern: der Wille zur Macht.
Deutschland heute: der Wille zur Verblendung.
Deutschland morgen: 德國

Deutsche Psychoanalyse? Großartig, wie deutscher Charme, deutscher Humor und deutscher Esprit.

Der Widerstand fängt mit einer eigenen, anderen Sprache als die der Diktatur.

Smart phones for stupid people.

Ein Linker kann, muß aber nicht dumm sein.

Wenn man ganzen Staaten nicht übel nimmt, wenn sie mit Millionen Opfern Selbstmord begehen, warum dann einem Co-Piloten mit 149 Toten?

Nur die Reinheit der Mittel heiligt den Zweck.

Ein extremer Narzißt ist ein potentieller Terrorist, und jeder Terrorist ist ein extremer Narzißt.

Islamisierung bedeutet Verblödung.

Copy-shop als psychoanalytische Methode heute.
Die Psychoanalyse heute ist lediglich die Nachahmung einer vermeintlichen Psychoanalyse, die es so nie gegeben hat, also unbewußte Karikatur, Totemmaske ihrer selbst.
Die Revolution frißt ihre Väter, nicht ihre Kinder.
Jeder verdient eine zweite Chance. Eine zweite, nicht eine zwölfte, zweiundzwanzigste oder einhundertzweite.
In Polen haben amerikanische Geheimdienstler ihre Gefangenen gefoltert, während vor polnischen Gerichten Prozesse gegen polnische Geheimdienstler liefen, die polnische Gefangene gefoltert haben.
Besser irgendwelche Sitten, als gar keine Sitten.
Direkte Gewalt gegen strukturelle Gewalt – lediglich eine Rationalisierung der eigenen Lust als Rechtfertigung für eigene wilde, triebhafte Gewalt. Wer strukturelle Gewalt von Institutionen eines demokratischen Rechtstaates delegitimiert und direkte Gewalt gegen diese Institutionen legitimiert, der gibt jeglicher denkbaren Form von Gewalt freie Hand, denn jede Gewalt kann moralisch begründet werden. Der Teufel ist ein Moralist. Und ein Gewalttäter. Aufrufe zur Gewalt sind in Deutschland strafbar.
National Sozialistische Deutsche Arbeiter Partei (NSDAP) war links,, ihr Kampf gegen Kommunisten und Sozialisten war nicht ideologisch, sondern es war ein Konkurrenzkampf unter Gleichen.
Wer sich für Kunst nicht interessiert, wem Kunst nichts bedeutet, der interessiert sich ebensowenig für Menschen, dem bedeuten Menschen nichts. Denn Kunst ist Ausdruck menschlicher Gefühle, Kunst ist Liebe.
Manche Menschen schauen in den Spiegel und sagen: „Die Welt ist schrecklich, die Welt ist böse“, und fangen an, dieses Böse in der Welt, aber nicht in sich, zu verfolgen, zu vernichten, auszumerzen. Also andere Menschen, das Andere menschliche, was sie nicht sein wollen, zu exterminieren, zu liquidieren.

…der hiesige Autoritarismus (ist) einer ohne Autorität und der hiesige Konventionalismus einer ohne Konventionen. Schon bei den Nazis war nicht das Wort des Führers Befehl, sondern sein Wille, den der kongeniale Volksgenosse erahnte. Nie hätte der Nationalsozialismus funktioniert, hätte den Deutschen jede ihrer Missetaten bei Strafandrohung befohlen werden müssen. Anders, als es das Wort vom „Befehlsnotstand“, von der „Gleichschaltung“ oder vom „Führer“ selber glauben machen will, herrschte das NS-System durch Gehorsam ohne Befehl. (W. Pohrt, Der Weg zur inneren Einheit)

Der faschistische Sozialpakt existiert im bundesdeutschen Postfaschismus weiter als eine im Resultat aufgehobene Voraussetzung, die unmittelbar keine Spur ihrer gewaltförmigen Durchsetzung mehr an sich trägt: umso besser kann diese Tatsache verleugnet und der Nationalsozialismus als das Verbrechen einiger Irrer, als „Unrechtsstaat“, als „das Schlimmste, das Menschen einander je angetan haben“ exorziert werden. Diese Lebenslüge der BRD ist das Fundament aller demokratischen „Vergangenheitsbewältigung“, jenes kollektiven Beschweigens des Nationalsozialismus, das durchaus auch die Form enervierender Redseligkeit annehmen kann. Weil das postfaschistische Deutschland in institutioneller wie personeller Hinsicht in Kontinuität zu seinem Vorgänger steht, muß ausnahmslos jeder Versuch einer Vergangenheitsbewältigung innerhalb des sich weiterschleppenden Systems zur symbolischen Distanzierung, zum substanzlosen Gestus geraten. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich die Deutschen einen schier unerschöpflichen Vorrat an größeren und kleineren Entlastungslügen angelegt, aus dem sie sich je nach Gelegenheit und Bedarf bedienen. Danach war das nationalsozialistische System wahlweise das Werk von Hitler höchstpersönlich, einer kleinen Verbrecherclique und ein paar Helfershelfern oder des Monopolkapitals und seiner Schergen. Otto Normalvergaser jedenfalls hat „von alledem nichts gewußt“, war „im Grunde auch dagegen“ oder „konnte gar nicht anders handeln“, weil „Befehlsnotstand“ herrschte und man im Falle des Zuwiderhandelns sofort „ins KZ gekommen“ wäre. “ (…) „Heute haben die Verbreitung des Gerüchts und die Verbreitung der Neidbeißerei neue, technische Möglichkeiten. Sie können sich über das Internet und diverse Subnetzwerke und Blogs rasend verbreiten und auch auf die Politik einen Druck erzeugen, sich ihnen zu beugen. Die gesellschaftliche Mobilmachung wirkt so wieder auf die Politik zurück. Sie muss sich den entsprechenden Stimmungen beugen, weil sonst die Wiederwahl gefährdet würde. Die Devise »Ich bin ihr Führer, also muss ich ihnen folgen«, bleibt auch im zerfallenen Postnazismus das prinzipienlose Grundprinzip von Herrschaft.“ (…) Spezialisierung und Diversifikation sind die zeitgemäße Erscheinungsform von Vermassung und Uniformität. (…) 1 x 1 materialistischer Kritik: es  muss darum gehen, Erscheinungen in eine Konstellation zu bringen, in der sie lesbar werden. (…) Je antirassistischer und weltoffener sich die Deutschen aufführen, desto mehr ähneln sie wieder einer gegen ihre Todfeinde verschworenen Horde, die nicht mehr auf Exklusivität pocht, sondern die Anforderungen zum Mitmachen wieder flexibilisiert hat und sich ihr Jagdrevier mit anderen teilt, sofern sie sich bewähren. Und weil gerade die Entfernung vom Nazismus die Nähe zu ihm verbürgt, waren und sind das diejenigen, die in Personensache am wenigstens mit Nazifaschistischem in Verbindung zu bringen sind, die Linksradikalen, die Linksliberalen, die Linken, die Antifaschisten, die entschiedensten Schrittmacher dafür, dass der anfangs noch gar nicht wirklich übergreifende postnazistische Fundamentalkonsens tatsächlich totalisiert und auf die Höhe der Zeit gebracht werden konnte. Die Nazis und die Rechten hingegen waren für diesen Vorgang nur von unterordnetem Belang. Sie standen immer schon für eine in ihrer konkreten Ausprägung gestrige Gesellschaftsformation und deshalb ging von ihnen auch nie eine ernsthafte Gefahr eines neuen Faschismus aus. Diese Totalisierung der Gemeinschaft der Demokraten, die hauptsächlich die Linke mit herbeigeführt hat, ist allerdings identisch und das zeigt sich heute mit ihrem Zerfall. Dieser wiederum ist im Selbstwiderspruch der postnazistischen Vergesellschaftung angelegt, in der der bereits erwähnte nazistische Kurzschluss von Staaten Subjekt im Modus permanenter Mobilmachung in den politökonomischen Formen im Doppelsinne aufgehoben ist. Seiner Substanz nach anerkannt und aufbewahrt, wie vorerst suspendiert und seiner Verlaufsform nachgezügelt. Also statt den Blockwarten gab es Aktenzeichen XY, da durfte sich jeder dann auch telefonisch dran beteiligen, aber richtige Jagdszenen gab es in der alten Bundesrepublik nicht oder nur in Ausnahmefällen. Taxiert selbst zu Zeiten der Prosperität jeder insgeheim seinen Erwerb als verkappte Arbeitslosenunterstützung, so mobilisiert die Krise der postnazistischen Vergesellschaftung erst Recht die Sehnsucht nach der alten Staatsunmittelbarkeit. Johannes Agnoli schrieb dazu schon in der Transformation der Demokratie 1966: „Der präfaschistisch liberale Ruf nach dem starken Staat wiederholt sich postfaschistisch neoliberal“. Und damit gerät das ganze System des autoritären Etatismus und geraten letzten Endes die politökonomischen Vermittlungen als solche wieder ins Visier des Volkszorns und es war wiederum die Linke, die noch zu Zeiten, wo keine Krise in Sicht war, im sinistren Tram nach Liquidation der Vermittlungen die Zunge gelöst und ihm neue fantasievolle und kreative, wie es so schön heißt, Äußerungsformen zur Verfügung gestellt hat. Sie war das Laboratorium, in dem die allgemeine Mobilmachung eingeübt und jener darauf zugeschnittenen neue und zugleich sehr alte Sozialcharakter herangebildet wurde, indem sich mittlerweile eine Mehrheit spontan wieder erkennt. Derjenige Sozialcharakter, der nach dem Motto „Ich leide, also bin ich“ sich einerseits unter Berufung auf die höchst unverwechselbare Diskriminierung, die ihm angeblich wiederfährt, zur kleinsten existierenden Minderheit erklärt, sich gleichsam nach dem Muster verfolgter und in ihrer Kultur bedrohter Völker begreift und andererseits als Gegensouverän seine private, warnhafte Feinderklärung allen anderen oktroyieren möchte und diesem Zweck entweder vorhandene gesellschaftliche Organisationen zu Rackets umfunktioniert, neue Rackets gründet oder andere Rackets mit ins Boot holt. Der einstige demokratische Fundamentalkonsens wird dadurch einerseits ins einzelne Subjekt zurückverlagert und andererseits vermittlungslos verallgemeinert. Aus der formell kollektiven Feinderklärung der Mitte gegen die Extreme, das war der Normalfall in der Bundesrepublik bis weit in die 80er Jahre, Terroristenhasse, einige werden sich noch daran erinnern. Aus dieser kollektiven Feinderklärung der gesellschaftlichen Mitte gegen die Extreme wird also die pluralisierte Feinderklärung alle gegen alle, die getrennt vereint sich zusammenrotten und auf diese Weise zerfällt die Gemeinschaft der wehrhaften Demokraten und reorganisiert sich zugleich hin zu zerfallen. Ein Zitat von Wolfgang Port in einem anderen Zusammenhang macht es sehr schön deutlich: „Wie durch höhere Gewalt sondern sich die Langen von den Kurzen, die Weiblichen von den Männlichen, die Alten von den Jungen, die Dicken von den Dünnen ab“ und das Resultat ist eine Segregation und Ghettoisierung durch welche die Metropolen, einem riesigen Freiluftgefängnis mit seinen Unterabteilungen für Männer und Frauen, Jugendliche, Kranke, Alte, Port schreibt etc., man könnte noch Schwule und Lesben und Migranten und was weiß ich noch alles ergänzen, Protestanten, Katholiken, Ossis, Wessis, immer ähnlicher werden. Neu ist, dass dieses Freiluftgefängnis als eine kulturelle Einrichtung und seine Insassen als Kulturbotschafter begriffen werden und es ist diese nahezu flächendeckende Selbstkulturalisierung der gesellschaftlichen Mehrheit und der einzelnen Individuen in ihr, die in der Postmoderne ihr bewusstloses Selbstbewusstsein und ihre Legitimation erfährt und im antirassistischen PC-Sprech sich ihren Ehrenkodex schafft, ihre Omertà, die sich an ihresgleichen und die verbliebenen Kritiker draußen richtet, Islamophobie ist ihr derzeit aktuellstes Schlagwort. Dieser Vorgang, diese Selbstkulturalisierung der gesellschaftlichen Mitte und ihr Zerfall ist also die Bedingung der neuen Haltung Ausländern und Migranten gegenüber, an denen die Deutschen projektiv ihre ersehnte Regression auf den Stamm illustrieren. Was ihnen umso leichter gelingt, als manch ihrer Repräsentanten und Lobbyisten sich anschicken, genau dem Bilde zu gleichen, das die Deutschen sich seit jeher von ihnen machten und wofür sie von ihnen jetzt nach kollektiv und offiziell ins Herz geschlossen werden. Der mittlerweile zur Dauereinrichtung erklärte Karneval der Kulturen ist nichts anderes als ein Zerfallsprodukt der postfaschistischen Demokratie, mehr noch, er ist diese Gemeinschaft in einer zugleich flexibilisierten und pluralisierten und kollektivierten Gestalt. In dieser Völkerfamilie, die die Deutschen gerne auf der ganzen Welt hätten, wären da nicht Israel und die USA als Störenfriede und die sie aus Mangel an Realisierungschancen deshalb erstmal bei sich zuhause einrichten, geht es dabei zu, wie in jeder guten Familie: Die einzelnen Mitglieder sind einander spinnefeind und die Widersprüche und Konflikte, die daraus resultieren, gehören auch voll und ganz dieser Vergesellschaftung an, sind von ihr konstituiert und dazu gehört ein fein dosiertes Spiel mit Fremdheit und Nähe, das von allen Beteiligten auch weiterhin gepflegt wird, weil damit ein moralisches Plus bei der Gefolgschaft eingefahren werden kann. (…) Der zweite Weltkrieg war ein kulturindustrielles Massenevent. (…) Eine neue Barbarei sei stets zu befürchten, wird sich nicht aus dem Geist Nationalsozialismus unmittelbar speisen, sondern im Gewande von demokratischem Antifaschismus von Lernen aus der Geschichte und political correctness daher kommen.(…) Abwehr des offenen Faschismus durch dessen demokratische Entnazifizierung und Eingemeindung. (…) Je antirassistischer und weltoffener sich die Deutschen aufführen, desto mehr ähneln sie wieder einer gegen ihre Todfeinde verschworenen Horde, die nicht mehr auf Exklusivität pocht, sondern die Anforderungen zum Mitmachen wieder flexibilisiert hat und sich ihr Jagdrevier mit anderen teilt, sofern sie sich bewähren. (…) Die postnazistische Demokratie hat  die nationalsozialistische Mobilmachung des „gesunden Volksempfindens“ zwar nicht abgeschafft, sondern nur sistiert – sie hat es aber andererseits auch in die Latenz abgedrängt und damit gebremst, indem sie es in die mediatisierende Form des bürgerlichen Repräsentationsprinzips zwängte.  (…) „Rassismus“ ist ein ideologisches Stichwort eines anti-rassistischen Rackets, das jeden Realitätsbezugs entbehrt, das seine Mitglieder vielmehr nur als Ausweis von Gesinnungsfestigkeit und Ehrbarkeit vor sich hertragen und das ihnen als probates Mittel dient, um nach Willkür und freiem Ermessen festzulegen, wer gerade als „Rassist“ zu gelten hat. Und dieses „anti-rassistische“ Racket, das sind heutzutage fast alle: längst ist die Gegnerschaft zum Rassismus keine Domäne der Linken mehr, sondern offizielle Staatsraison und common sense aller Ehrbaren und Wohlmeinenden, und das ist die erdrückende Mehrheit.  (…) Von der moralisierenden Aufdringlichkeit und der enervierenden Verlogenheit einmal abgesehen, ist die Ehrfurcht, die „anderen Kulturen“ entgegengebracht wird und die Unterwürfigkeit, mit der ihre Träger geradezu als Heilsbringer verehrt werden, keine Gegenposition zum Rassismus, sondern dessen logische wie historische Voraussetzung, die im Rassismus und allen naturalisierenden Ideologien als ein Moment überlebt: deren Grundmuster ist die projektive Bekämpfung dessen, was man selbst gern möchte, aber nicht erreichen kann, und deshalb gehört zur Diskriminierung der Neger wegen ihrer „Faulheit“ die Bewunderung für den „Rhythmus, den sie im Blut haben“ und die Achtung vor ihrer „sagenhaften Potenz“; somit ist der „Anti-Rassismus“ nichts weiter als die notwendige Kehrseite des Rassismus selbst, die sich von diesem abgespalten hat und gegen ihre eigene Grundlage wendet. Historisch jedenfalls geht die Wertschätzung fremder Kulturen ihrer späteren, „rassisch“ legitimierten Abqualifizierung voran und sie ist auch logisch deren Voraussetzung: Christoph Columbus etwa beschreibt in seinen Tagebüchern die Eingeborenen, die er 1492 auf den Bahamas, Cuba und schliesslich Haiti angetroffen hat, folgendermaßen: sie sind „ängstlich und feige“, „sehr sanftmütig und kennen das Böse nicht, sie können sich nicht gegenseitig umbringen“, „sie begehren die Güter anderer nicht,“ und er resümiert: „Ich glaube nicht, dass es auf dieser Welt bessere Menschen oder ein besseres Land gibt.“ (7)  (…) Protestantische Innerlichkeit: gemäß der Devise, dass vor der schlechten Tat der schlechte Gedanke und das schlechte Wort kommen, die man demzufolge austreiben muss, damit alles besser wird. (…) So kommt es, dass es heute der Anti-Rassismus ist, der, unter dem Vorwand, heldenhaft gegen einen in Wahrheit nicht existenten „Rassismus“ zu kämpfen, Respekt und Toleranz noch für die rückständigsten und unmenschlichsten Sitten und Gebräuche einfordert und damit selbst als Protagonist und Fürsprecher einer Verrassung der restbürgerlichen Gesellschaft fungiert.  (..) Die unterschiedliche Pigmentierung der menschlichen Haut ist eine objektive Gegebenheit, keine bloße Erfindung. (…) Rasse heute ist die Selbstbehauptung des bürgerlichen Individuums, integriert im barbarischen Kollektiv. (…) Der nervige Sozialcharakter des Gutmenschen ist offenbar eine fast zeitlose Erscheinung und in den verschiedensten Lebensbereichen anzutreffen, die Wahrscheinlichkeit, ihm in fortschrittlichen sogenannten „politischen Zusammenhängen“ zu begegnen, ist besonders hoch: werden doch hier traditionell die altruistischen Tugenden – das Mitgefühl, die Solidarität, Selbstlosigkeit etc. – besonders hoch angeschrieben und deshalb sind sie das geeignete Betätigungsfeld für Sozialcharaktere, die sich als Ersatz für ihr eigenes ungelebtes Leben vorzugsweise mit dem Leiden anderer als Fetisch verbinden. (…) Es sind aber gerade die höchsten Tugenden, die die niedersten Instinkte decken, wie schon Marx wusste: „Bis jetzt hat der Mensch sein Mitgefühl noch kaum ausgeprägt. Er empfindet es bloß mit dem Leiden, und dies ist gewiss nicht die höchste Form des Mitgefühls. Jedes Mitgefühl ist edel, aber das Mitgefühl mit dem Leiden ist die am wenigsten edle Form. Es ist mit Egoismus gemischt. Es neigt zum Morbiden […] Außerdem ist das Mitgefühl seltsam beschränkt […] Jeder kann für die Leiden eines Freundes Mitgefühl empfinden, aber es erfordert […] das Wesen eines wahren Individualisten, um auch am Erfolg eines Freundes teilhaben zu können. (…) Und da jeder demonstrative Altruismus nicht nur einen kleinlichen Egoismus bemäntelt, sondern auch mit dem Anspruch des Idealisten einhergeht, erzieherisch auf das Objekt seiner Zuwendung einzuwirken, ist er die adäquate Ideologie von Rackets, und auch das ist Wilde nicht entgangen: Barmherzigkeit, so schreibt er, sei die „lächerlich unzulängliche Art der teilweisen Rückerstattung oder ein sentimentales Almosen, gewöhnlich verknüpft mit dem skandalösen Versuch des rührseligen Spenders, auf (das) Privatleben (der Armen) Einfluss zu nehmen. (…) Im totalisierten Zugriff auf die ihr Unterworfenen ist die sozialistische Bewegung bis auf den heutigen Tag ebenfalls als ein Racket des Tugendterrors anzusprechen, betrachtet sie es doch als ihre Aufgabe, das Proletariat oder das gerade angesagte Subjekt seiner „wahren Bestimmung“ zuzuführen und d.h. es im Sinne der von ihm zu realisierenden Ideale zu erziehen – und das bedeutet stets noch: ihm die Untugenden und Laster auszutreiben, die der Vorhut als Male der individualistischen Bürgerwelt erscheinen: etwa Alkoholabusus, Faulenzerei, „zerrüttete“, „unsittliche“ Verhältnisse zwischen den Geschlechtern etc. Und um dieser Aufgabe gerecht zu werden, müssen die selbsternannten Vertreter der Klasse die von ihnen verfochtenen Tugenden in eigener Person glaubwürdig verkörpern und deshalb in einer noch rigideren Weise als der gemeine Bürger sich als Subjekte zurichten, d.h. ihre Individualität dem Allgemeinen (dem Kollektiv, der Klasse, dem Frieden etc.) opfern, um totale Identität mit ihm zu erlangen. Wenn Identität letzten Endes den Tod bedeutet, dann hat die Bemühung um sie vorzeitige Erstarrung und prämortale Leblosigkeit zur Folge – von daher die bis in die Gegenwart zu beobachtenden verhockten, verkniffenen und lauernden Mienen aller professionellen Menschheitsbeglücker, ihre rigide Zwangsmoral und durchgängige Humorresistenz, die immergleichen offiziösen Phrasen, die sie dreschen, die tödliche Langeweile, die von ihnen und ihrem penetranten Sendungsbewusstsein ausgeht, und ihr chronisches Beleidigtsein, wenn sie beim Gegenüber auch nur den Hauch eines Zweifels an ihrer aufgetragenen Gutartigkeit zu erspüren glauben. Und zu alldem glauben diese Leute sich auch noch ermächtigt, diese ihre trostlose Existenz zur verbindlichen Richtschnur für alle anderen zu erklären.“ – Clemens Nachtmann

„Die rebellische Haltung, vor einem Jahrzehnt noch das Privileg von Einzelgängern, ist heute Ausdruck des Konformismus. Man will dazugehören, nicht als Schlappschwanz gelten“ – Horkheimer

 „…der hiesige Autoritarismus (ist) einer ohne Autorität und der hiesige Konventionalismus einer ohne Konventionen. Schon bei den Nazis war nicht das Wort des Führers Befehl, sondern sein Wille, den der kongeniale Volksgenosse erahnte. Nie hätte der Nationalsozialismus funktioniert, hätte den Deutschen jede ihrer Missetaten bei Strafandrohung befohlen werden müssen. Anders, als es das Wort vom „Befehlsnotstand“, von der „Gleichschaltung“ oder vom „Führer“ selber glauben machen will, herrschte das NS-System durch Gehorsam ohne Befehl.“ (W. Pohrt, Der Weg zur inneren Einheit)
„Die Demokratie ist nichts weiter als die Herrschaft des Knüppels über das Volk durch das Volk für das Volk. (…) Es gibt drei Arten von Despoten: den Despoten, der den Leib knechtet, den Despoten, der die Seele knechtet und den Despoten, der Leib und Seele zugleich knechtet. Der erste heißt Fürst. Der zweite heißt Papst. Der dritte heißt das Volk. (..) Wer das Volk führen will, ist gezwungen, dem Pöbel zu folgen“ (…) „Man hört immer wieder, der Schulmeister sterbe aus. Ich wünschte beileibe, dem wäre so. Aber der Menschentypus, von dem er nur ein und gewiss noch der harmloseste Vertreter ist, scheint mir wahrhaftig unser Leben zu beherrschen; und wie auf ethischem Gebiet der Philanthrop die größte Plage ist, so ist es im Bereich des Geistes derjenige, der so sehr damit beschäftigt ist, andere zu erziehen, dass er nie Zeit gehabt hat, an seine eigene Erziehung zu denken […] Wie schlimm aber, Ernest, ist es, neben einem Menschen zu sitzen, der sein Leben lang versucht hat, andere zu erziehen! Welch eine grausame Tortur! Was für eine entsetzliche Borniertheit, die unvermeidlich aus der fatalen Gewohnheit resultiert, anderen seine persönlichen Überzeugungen mitteilen zu wollen! Wie sehr dieser Mensch durch seine geistige Beschränktheit auffällt! Wie sehr er uns und fraglos auch sich selbst anödet mit seinen endlosen Wiederholungen und seiner krankhaften Besserwisserei! Wie sehr er jedes Anzeichen geistigen Wachstums vermissen lässt! Wie verhängnisvoll ist der Kreis, in dem er sich unablässig bewegt.“ – Oscar Wilde
Was die Menschheitsbeglücker in Wahrheit bewirken, ist ihr eigener moralischer Selbstgenuss in der angemaßten oder tatsächlichen Herrschaft über andere, aber gerade nicht die praktische Lösung der Dinge, um die es ihnen vorgeblich so selbstlos zu tun ist: „In den Augen des Denkers allerdings liegt der wahre Schaden, den das moralische Mitgefühl anrichtet, darin, dass es unser Wissen begrenzt und so verhindert, dass wir auch nur eines unserer sozialen Probleme lösen.“ (Wilde) Das Selbstopfer fürs Kollektiv erweist sich nicht nur als die wahre Selbstsucht, sondern auch als gegen die Gattung gerichtet: „Denn die Entwicklung der Gattung hängt von der Entwicklung des Individuums ab, und wo die Ausbildung der eigenen Persönlichkeit als Ideal abgedankt hat, ist das Absinken des intellektuellen Niveaus, wenn nicht gar dessen gänzliches Verschwinden die unmittelbare Folge.“ (Wilde) Und das vorgeblich so praktische und zielorientierte Tun erweist sich als in Wahrheit konfus und unpraktisch: denn es verlässt den Bannkreis des Notwendigen und Zwanghaften nicht, ja, es bestärkt dessen Macht umso mehr, je auftrumpfender und verblendeter es sich in seiner moralischen Selbstgerechtigkeit verhärtet und alle Selbstaufklärung abwehrt. Solange die Gesellschaft den Individuen als fremde äußere Macht entgegentritt, verkehrt sich die gute Intention regelmäßig in ihr Gegenteil und ist menschliches Handeln „nur blindes Tun, abhängig von äußeren Einflüssen und angetrieben von einem dunklen Impuls, von dem es selbst nichts weiß. Es ist seinem Wesen nach unvollkommen, weil es vom Zufall begrenzt wird, und unwissend über seine eigentliche Richtung, befindet es sich zu seinem Ziel stets im Widerspruch […] Jede unserer Taten speist die große Maschine des Lebens, die unsere Tugenden zu wertlosem Staub zermahlen oder aber unsere Sünden in Bausteine einer neuen Kultur verwandeln kann.“ (…) Die Misere des Sozialismus von seinen Anfängen bis heute war und ist stets zuverlässig abzulesen an seiner Verachtung aller autonomen, zweckfreien, in sich begründeten und eben darin gesellschaftlich bestimmten Kunst, weil sie die – prekäre und unvollständige – Emanzipation des Individuums von Blut, Scholle, Rasse, Kollektiv vorausträumt und ihr Ausdruck verleiht. Die Kunst, die sozialistische Bewegungen oder Regimes dann hervorbringen und fördern, eine Kunst, die „Partei ergreifen“, „Stellung beziehen“ und „gesellschaftliche Verantwortung“ dokumentieren soll, zerstört jedoch sich selbst und ihre Voraussetzungen. (…) „Kunst ist Individualismus und der Individualismus ist eine verstörende und zersetzende Kraft. Gerade darin liegt sein unermesslicher Wert. Denn was er aufzubrechen versucht, ist die Einförmigkeit des Typischen, die Sklaverei der Konvention, die Tyrannei der Gewohnheit und die Erniedrigung des Menschen auf das Niveau einer Maschine. (…) alle Künste sind amoralisch, ausgenommen die niederen Formen der sinnlichen oder belehrenden Kunst, die uns zu guten oder schlechten Taten anstiften wollen“ (…) Selbstsucht strebt immer danach, der gesamten Umwelt ein Einheitsmaß aufzuzwingen“ „Selbstlosigkeit bedeutet, andere Leute in Ruhe zu lassen, sich nicht in ihr Leben einzumischen […] Die Selbstlosigkeit weiß die unendliche Vielfalt als etwas Kostbares zu schätzen, sie akzeptiert sie, lässt sie gewähren und erfreut sich an ihr.“ (…) „Die erste Pflicht im Leben ist, so künstlich wie möglich zu sein. Die zweite Pflicht ist noch unbekannt.“(Wilde)
Ein Deutscher sei ein Mensch, der keine Lüge aussprechen könne, ohne sie tatsächlich zu glauben – Adorno
 „Nein, ihr habt nichts zu tun mit den Arbeitern. Mit Schweißgeruch. Mit Menschen in Maschinenhallen oder an Fließbändern. Mit Möbelpackern oder Heizungsmonteuren. Mit Schützenvereinen und Angelsportclubs. Mit Hauptschülern und sonntäglichen Kirchgängern. Nein, das Volk liegt euch nicht.“ Das ist die Argumentation der wahrhaften, der lafontainistisch-leninistischen Sozialdemokratie – die konsequente Steigerung von Arbeiter, Schweiß, Schützenverein und Alfred Tetzlaff immer weiter hinauf bis ins Volk hinein als dem ultimativen Gully allen deutschen Wahns. – Joachim Bruhn
Dummheit, nicht Denken, Ideologien, Moralismus, führen zum radikalen handeln. radikales Denken verhindert radikales Handeln.
„Es kommt in der Psychotherapie darauf an – mit temporärer Unterstützung – sein eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen. Wer mit einem Selbstbild lebt, für das die temporär klärende Rolle des Therapeuten eine unerträgliche Kränkung ist, der muß eben versuchen, alleine zurechtzukommen.“ – Hans Ulrich Gumbrecht

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Stupidity is demonstrated by people lacking the knowledge they could achieve

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice in an attempt to avoid upsetting fools not willing to face up to the truth

“In arguments about moral problems, relativism is the first refuge of the scoundrel.” Roger Scruton

Antisemitism is when one blames the Jews or Israel for issues, he does not blame others

Islam is less a religion and more a totalitarian society, an ideology that demands absolute obedience and tolerates no dissent, no criticism, and prohibits the thinking, knowledge and recognition. True Islam is totally different, the one who will find it will receive a very high reward.

Craziness is, when one always does the same but expects a different outcome

If a monkey thinks “I am a monkey”, then it is already a human

A man with roots should go for a pedicure

Self smugness leads to idiocy, being pissed off leads to enlightenment

If someone has something to say, he can tell it always very easily. If someone has nothing to say, he says it in a very complicated way

Addiction is, when somebody does something he wants to do, yet seeks someone who can make it so he won’t do it and doesn’t want to, either.

If the clever people always gave in, the world would be reigned by idiots. Too much “cleverness” makes you stupid.

If one only fights evil to protect life, one produces nothing good at all and such a life then becomes no longer worth living and thus requires no protection, for it is already unlived due to such a total protection. One can spend so much money on insurance, that one has nothing left to insure. Safety works in the same way.

Happy slaves are the worst enemies of freedom.

Creativity is an intelligence having fun.

If working makes you sick, fuck off, leave the work!

If Germans talk about morality, they mean money.

A man without an insight is just an anxious, aggressive, unhappy monkey.

Thinking is always trespassing.

The mob, who calls himself the people, does not discuss, just defames.

Legal is not always legitimate.

Who can not do without, lives unhappy.

So called social, culture sciences, sociology, psychology psychotherapy, psychoanalysis, are not anymore scientific, but immanent religious cult-prophets, organized as sects.

Without a strong opposition any apparent democracy atrophies to a tyranny, and as well a science , to an attitude of a religious sect.

You can recognize everything from a certain distance only, who is zealous, outraged, who sticks his nose in something, this one has lost the perspective, he recognizes anything more, he has only his imagination of the world in his head. This creates paranoia, which is called religion, and a religion as politics, even as a science.

Islamists are a real danger, therefore they will not be seen as such. Jews are not a danger, therefore they are seen as such. It is how the perception by cowards functions.

People without a sense of humor are able only to fear or to hate and become monks or terrorists.

People are not equal, each single person is unique.

Insight applies to everyone, including Muslims, Albanians, women and homosexuals.

Islam belongs to Germany, Judaism belongs to Israel.

The totalitarian Terror of consensus is ubiquitous in Germany.
There are no discussions anymore, but defamations only.
It is a culture of the mob. As it has already been.
Harmony is only if you do not communicate.

One should never go to bed with someone who has more problems than you already have.

>>Evelyn Waugh, surely the wittiest novelist of the past century, in World War II, coming out of a bunker during a German bombing of Yugoslavia, looked up at the sky raining enemy bombs and remarked, “Like everything German, vastly overdone.”<< Joseph Epstein

One has to be brave, to have a wit.

Stupid and dull belong mostly together.

Charlie Hebdo: you don´t care if such murders are comitted to Jews, we will see how “adequate” you will react when (when, not if), Islamists will begin to bombard your cities with Kasam missiles.

Christopher Hitchens: In a free society, no one has the right not to be offended.

The more someone narcissistic inflates , the more he feels insulted and provoked.

“The trouble with the world is that the stupid are cocksure and the intelligent are full of doubt.” – Bertrand Russell

 The problem with the Islamists in Europe should be solved exactly as Europe requires to the Middle East: a two-state solution, a half for muslims and the another half for not-muslims , with a common capital.

What may satire? Everything! Except be understood by the fool, because then it was not a satire.

Islamimus is Islam preaching violence.

Islam is a religion of love, and he who doubts is dead.

War is peace. Freedom is slavery. Ignorance is strength. Islam is a peaceful religion of love – George Orwell 2015

Islam is not responsible for anything, Jews are guilty of everything.

Islamists are satanists. Islamism is a religion of idiots.

People feel always terrible offended if you do not believe their lies.
Everyone is responsible for his feelings.
Psychoanalysis is nobody’s business except the psychoanalyst and his patient, and everybody else can fuck off.
“Time is the echo of an axe
Within a wood.”
― Philip Larkin, Collected Poems

If someone inflates endless his ego, as Islamists do, then he hurts his own feelings already in his morning own shit.

The seven deadly sins of modern society. Wealth without work pleasure without conscience, knowledge without character business without morality Science without humanity, worship without sacrifice Politics without principles
-Mahatma Gandhi

“Where there is only a choice between cowardice and violence, I would advise violence.”
-Mahatma Gandhi

 Why Allah does not shows himself? Because he does not want  to do anything with such assholes.
When fascism returns, he will not say, ‘I am the fascism‘. No, he will say, ‘I am the anti-fascism Ignazio Silone.
Political correctness requires a language for a poetry album.
 Psychoanalysis is frivolous, or it is not psychoanalysis.
Colorful diversity, earlier: shit.
What can not any longer be changed, can not any longer be reformed, it is no longer alive, but very dead (instead). What is dead should be, has to be buried: religion, marriage, Romanticism, etc.
Romantic sucks.
 The reality is always stronger than illusions.
 A delusion is characterized by increasing loss of reality, and can be attested to today’s leaders in Germany and the mass media. Loss of reality describes the mental state of a person who is not (any longer) be able to understand the situation in which it is located. So you are ruled by madmen and manipulated by the mass media.
Totalitarianism can only be defeated if one has the courage to call things by their right names, just as they are. Political correctness prevents it promotes totalitarianism and political cowardice and political lie.
The Extinction: Islam is like the sun, who comes too close to him, will burn itself and will flare the rest of the world with him.
Islam does not want any submission! Islam wants victory, destruction and annihilation.
The world was not created just for you.
Time needs time.
What has God with us when he freely admits the devil more and more territories?
It’s not the biggest fear when you look into an abyss, but to note that the abyss looks back at you.
I is different.
Muslim´s headscarf is less annoying than German mothers with their pushchairs.
Prostheses people – look like women and men, but they are not.
Global governance the political repair operation begins to repair before something was created.
The extremely increased, ostensibly critical, actually demonizing, German interest in Israel and Jews is perverse.
The Nonanti-Semite is by the current German law an anti-Semite who defames, discriminates, delegitimizes Israel, Jews, , but do not supports expressis verbis the aim of the Third Reich, the Holocaust, the extermination of the Jews.

Heroes of today know nothing, can not and do not want anything. They just look like heroes, that’s all.

It may be that early fathers ate their children. Today, the mothers will eat anything, fathers, children and the rest. Everything Mommy, anyway!

Germany yesterday: the will to power.
Germany today: the will to blindness.
Germany tomorrow:

German psychoanalysis? Great, like German charm, German humor and German wit.

The resistance starts with its own language other than that of the dictatorship.

Smart phones for stupid people.

A leftist can, but do not have to be stupid.

If you do not blame states, when they commit suicide with millions victims , so why to blame a co-pilot with 149 dead?

Only the purity of the means justify the end.

An extreme narcissist is a potential terrorist, and every terrorist is an extreme narcissist.
Islamization means dementia.
Copy-shop as a psychoanalytic method today.
Psychoanalysis today is merely an imitation of a putative psychoanalysis, it has never existed, an unconscious cartoon, totem mask of itselves.
The revolution devours its fathers, not its children.

Everyone deserves a second chance. A second, not a twelfth, twenty-second or one hundred second.

In Poland, American intelligence officials  have tortured their prisoners, while the Polish courts ran trials of Polish intelligence officesr who tortured Polish prisoners.

Better have any manners, than no manners at all.
Direct violence against structural violence only a rationalization of their own desire as justification for their own wild, instinctual violence. Who delegitimizes structural violence of institutions of a democratic state and legitimizes direct violence against these institutions  gives any conceivable form of violence free hand, for any violence can be morally justified. The devil is a moralist. And a perpetrator of violence. Calls for violence are illegal in Germany.
National Socialists German Worker Party (NSDAP) was left, its fight against communists and socialists was not ideological, but it was a competition among equals.
Those who are not interested in art, to whom art means nothing, those are not interested in people, to those  people mean nothing. Because art is an expression of human feelings, art is love.
Some people look in the mirror and say, „The world is terrible, the world is evil,“ and begin to pursue this evil in the world, but not in themselves, destroy, eradicate. So other people, the other humans, what they do not want to be,  to exterminate, to liquidate.
1 x 1 materialist criticism: the aim must be to make appearances in a situation in which they are legible. (…) A new barbarism is always to be feared, is not directly powered from the spirit of National Socialism, but in the guise of democratic anti-fascism of learning from history and political correctness come along. (…) Defence of the open fascism by its democratic denazification and incorporation. (…) The Second World War was a culture industry Massenevent.(..) Specialization and diversification are a contemporary manifestation of massification and uniformity. (…) 

The different pigmentation of human skin is an objective fact, not a mere invention. (…) Breed today is the self-assertion of the bourgeois individual, integrated in the barbaric collective. (Clemens Nachtmann)

„Democracy is nothing more than the rule of the stick over the people by the people for the people. (…) There are three types of despots: the despot who enslaves the body, the despot who enslaves the soul and the despot who enslaves both body and soul. The first is called Prince. The second is called the Pope. The third is called the people. (..) If you want to lead the people, you are forced to follow the mob. (…) The first duty in life is to be as artificial as possible. The second duty is still unknown. Oscar Wilde

 

A German is a person who can speak no lie, without actually believe Adorno

 
Stupidity, not thinking, ideologies, moralism, lead to radical acting. radical thinking prevents radical action.
The main reason of a psychotherapy is – with temporary support of the psychotherapist –. to take his own destiny in own hands.  Who lives with a self-image that the temporary clarifying role of the therapist is an intolerable insult, he must to try to cope with his life alone.“Hans Ulrich Gumbrecht

 

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