Wissenschaftsfreiheit – Witz oder Wirklichkeit?

SciFi

Wenn man zum ersten Mal Thomas Kuhns „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“ liest, mutet seine Vorstellung, dass ein Wissenschaftler den Übergang von einem Paradigma in ein anderes Paradigma nur durch eine Konversion, die Kuhn mit einer plötzlichen Erleuchtung und ähnlich einer religiösen Konversion beschreibt (vor allem in seinem Beitrag „Reflections on my Critics“ im von Lakatos und Musgrave herausgegebenen Band: Criticism and the Growth of Knowledge hat er diese Idee weiter ausgearbeitet) schaffen können soll. doch eher seltsam und fremd an.

In der Regel ist man jung, wenn man Kuhns „Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“ liest.

KuhnEin Paradigma, das zur Erinnerung, ist für Kuhn so etwas wie ein autoritärer Erzieher, der den Wissenschaftlern, die ihm folgen, nicht nur sagt, wie sie die Welt betrachten sollen, er gibt ihnen auch Rätsel auf und stellt die Lösungen bereit. Weil Wissenschaftler sich nicht so gerne als Abhängige darstellen, sprechen sie lieber von einer Theorie, nicht so gerne von einem autoritären Erzieher.

Ein…

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