Nur Unterlegene und Inkompetente müssen gefördert werden: Quote führt zu Stigmatisierung

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Die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern steht, wenn es um die politische Korrektheit geht, in vorderster Front. Das derzeitige „In-Thema“ politischer Korrektheit, die Gleichverteilung von Aufsichtsratsposten unter den Geschlechtern sieht die Landesregierung dann auch in hektischer Betriebsamkeit: „In ihrer heutigen Sitzung [17. Januar 2012] hat die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern über die Besetzung von 23 Aufsichtsräten entschieden, in denen das Land 66 Mandate inne hat. ‚Wir entsenden 36 Frauen und 30 Männer in diese Aufsichtsräte‘, sagte Ministerpräsident Erwin Sellering im Anschluss an die Sitzung. ‚Ziel der Landesregierung ist es, dass mehr Frauen in Führungspositionen gelangen. Das gilt zum Beispiel für Aufsichtsräte“.

Nach einem Bericht der Ostseezeitung soll die verzweifelte Suche der Landesregierung nach geeigneten Frauen für die Aufsichtsräte die Verantwortlichen bis auf die Ebene der Sachbearbeiter hinabgeführt haben, was ein erstaunlicher Beleg dafür ist, dass man in Mecklenburg-Vorpommern einem Sitz im Aufsichtsrat keine besondere Bedeutung zuweist, denn wäre dem anders, man hätte sicherlich…

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