Unsinn der Woche: Faulstich-Wielands Liebe zu Widersprüchen

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„Die Jungen sind nicht die Bildungsverlierer“, so ist ein Beitrag in den Fränkischen Nachrichten überschrieben, der einen Vortrag von Hannelore Faulstich-Wieland zum Gegenstand hat. Während dieses Vortrags hat Faulstich-Wieland verkündet: „Die Verallgemeinerungen in der Diskussion um Jungen als Bildungsverlierer sind für mich problematisch“. Dies ist erstaunlich, denn im Laufe ihres Vortrags hat  Faulstich-Wieland Verallgemeinerungen in großer Zahl von sich gegeben, z.B. dass Jungen im Lesen „Studien zufolge“ deutlich hinter Mädchen  zurückbleiben und – allerdings – in Mathematik besser sind als Mädchen. „Im Vergleich der Kompetenzen“, so die zusammenfassende Verallgemeinerung von Faulstich-Wieland, „sind also keineswegs alle Jungen als Bildungsverlierer anzusehen“.

Verallgemeinerungen sind offensichtlich für Faulstich-Wieland nur dann problematisch, wenn sie nicht von ihr selbst kommen. Aber geschenkt, mit derart Widersprüchen im Denken will ich mich gar nicht aufhalten und statt dessen einmal mehr versuchen zu verstehen, wie jemand denken kann, dass Jungen z.B. unter den Abiturienten seltener und unter den Abschlusslosen…

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