Und wieder sind die Jungen schuld: Staatsfeminismus, Doing Gender und Kohlhammers Einführung in soziale Ungleichheit, die keine ist

SciFi

In den vergangenen Tagen ist uns ein Buch aus dem Stuttgarter Kohlhammer-Verlag auf den Tisch gekommen, von dem auf dem Deckblatt behauptet wird, es sei eine Einführung in „Bildung und soziale Ungleichheit (was immer das auch bedeuten mag)“. Erschienen ist das von Anna Brake und Peter Büchner verfasste Buch in der Reihe „Grundriss der Pädagogik – Erziehungswissenschaft“ als Band 35. Das Buch zielt auf Studenten der Pädagogik und Erziehungswissenschaften ab, denen es einen Überblick über die wissenschaftlichen Befunde zu  „Bildung und sozialer Ungleichheit“ geben will. Wie ich in diesem post und in einem späteren post zeigen werde, ist das Buch alles andere als eine Einführung in „Bildung und soziale Ungleichheit“. Es ist eine ekklektizistische Sammlung von Forschungsergebnissen, deren Auswahl opportunistischen und ideologischen Motiven zu folgen scheint.

Den Verfassern des Buches mangelt es offensichtlich am notwendigen Überblick über die Forschungslandschaft, der notwendig wäre, um in die Forschungslandschaft einzuführen. Dem Buch…

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