Die klammheimliche Schadenfreude der deutschen „Nahostexperten“ über die Ermordung jüdischer Jugendlichen durch palästinensische Mörder

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Die Deutschen: Schadenfreude | Die Weltwoche, Ausgabe 27/2014 | Samstag, 5. Juli 2014

von Henryk M, Broder

Es ist eines jener deutschen Wörter, die man nicht übersetzen kann und die Eingang in an­dere Sprachen gefunden haben, ebenso wie «Zeitgeist» und «Weltanschauung». «Schadenfreude» wurde zum Inbegriff von Brutalität und Gemütskälte, nachdem ein Göttinger Lehrer 1977 unter dem Pseudonym «Mescalero» einen «Nachruf» auf den ermordeten Generalstaatsanwalt Siegfried Buback verfasst hatte, in dem er sich angesichts der Tat zu seiner «klammheimlichen Freude» bekannte. Was er damit sagen wollte, war: Es hatte keinen Unschuldigen erwischt.

Nach dem «Verschwinden» von drei israelischen Jugendlichen bei Hebron am 12. Juni dieses Jahres kam es wieder zu einem Ausbruch der «klammheimlichen Freude», diesmal unter den deutschen Nahost-Experten. Die Korrespondentin der Berliner Taz machte die Israelis für das «erbarmungslose Vorgehen der Geiselnehmer», wer immer sie waren, verantwortlich, denn: «Gäbe es eine Lösung für den Konflikt in Form von zwei Staaten, dann sässen die drei entführten Jungen auch heute bei ihren Mitschülern.» Das Ganze würde dem israelischen Ministerpräsidenten «geradewegs in die Hände spielen», der fest davon überzeugt sei, «alle anderen sind schuld, nur er selbst nicht».

Die Mitarbeiterin von Spiegel online wurde noch deutlicher: «Es ist nicht klar, wer die drei jüdischen Siedler im Westjordanland entführt hat. Doch Israels Premier Netanjahu gibt der Hamas die Schuld – und weidet den Vorfall propagandistisch aus.» Netanjahu sei «konkrete Beweise bisher schuldig» geblieben. Es gehe ihm nur darum, «die Deutungshoheit darüber zurückzugewinnen, wer in der Region die Guten und wer die Bösen sind». Letztere Frage wurde von den deutschen Beobachtern des Nahostkonflikts längst entschieden: auf keinen Fall die Hamas. In einem Gespräch mit dem israelischen Botschafter in Berlin wollte der Interviewer des Deutschlandfunks wissen, woher der Botschafter wisse, «dass es die Hamas war». Und als der Israeli mit einer Gegenfrage reagierte, wurde er über die Spiel­regeln belehrt. «Herr Hadas-Handelsman, meine Aufgabe ist hier, Sie zu fragen. Sie antworten.»

Nun sind die drei verschwundenen «Talmud-Schüler» tot. Aber die deutsche Schadenfreude lebt weiter.

 

Aida gerettet, oder: Nahostkonfikt aus deutscher Sicht

Wenn Hamas-Raketen auf Israelische Schulen und Kindergärten abgefeuert werden, dann ist das vielen deutschsprachigen Medien meistens nur eine kleine Meldung unter ferner liefen wert. Sind ja auch irgendwie selber Schuld, die Israelis, dass sie sich nicht einfach selbst im Mittelmeer ertränken, wie das Hamas und Freunde gerne sähen.Doch heute ist eine derartige Raketenattacke Top-Meldung im deutschen TV: denn ein paar harmlose Metallteilchen sind dabei am Deck des deutschen Kreuzfahrtschiffes “Aida” gelandet, ohne Schaden oder Verletzungen zu verursachen. Deutschland kann aufatmen: kein deutsches Cocktailglas kam dabei zum Bruch, die Hamas schießt relativ präzise nur auf israelische Kindergärten.

Siehe auch:www.ortneronline.at

 

  schriebt auf achgut,de am 08.07.2014

Breaking Jews

Es kann, Frank Schwätzing, schon außerordentlich ärgerlich sein, wenn man im aktuellen “Spiegel” den eigenen Wälzer “Breaking News” bewerben und nebenbei den Israelerklärer geben darf, andererseits aber feststellen muss, daß fast jeder eigene Israel-Textbaustein vorher schon von den Tagesmedien vermauert wurde. Ja, der Jud ist selbstverständlich und selbdritt schuld: “Die drei ermordeten Jugendlichen waren alle Religionsschüler. Von Hause aus wurden sie einer Radikalisierung unterzogen, die wenig Raum für Toleranz lässt.” Und nein, die Morde, Anschläge und Kassam-Raketen der Hamas haben nichts mit Ideologie zu tun: “Um so wichtiger ist es zu begreifen, dass es hier nicht um Ideologie geht. Ideologien sind Konstrukte, lebensfern.” Wie wenig diese lebensferne Konstrukt der Ideologie bewirken, lässt sich schließlich in jedem Handbuch über die Geschichte des 20. Jahrhunderts studieren. Und wenn Sie säuberlich die Tatsachen wegkürzen, dass Hamas-Chef Chalid Maschal ausdrücklich die “gesegneten Hände” derjenigen lobte, die die drei Jugendlichen ermordeten, während Benjamin Netanjahu den Mord an dem palästinensischen Jugendlichen verurteilte und dessen Eltern kondolierte, dann können Sie natürlich schreiben: “Hört auf, an der Spirale der Vergeltung zu drehen.”

Aber diesen Meinungskrempel für historisch Illiterate, Frank Schätzing, haben Ihnen schon praktisch alle Qualitätsmedien von der Süddeutschen bis zu zu SpOn weggedruckt und weggesendet. Wissen Sie was: Schreiben Sie einfach mit einem längeren Atem. Zehn Monate, tausendfünfhundert Seiten plus Drehbuch – das geht in einem Rutsch. Und verkauft sich garantiert so gut wie Jubelsüßigkeiten in Gaza Stadt. Sie müssen als deutscher Autor nur auf Ihre grundsätzliche Position zu den ewigen Juden achten: Bleiben Sie unbedingt im Schwarm.

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/breaking_jews

What´s Left? Antisemitism!

DJ Psycho Diver Sant – too small to fail
Tonttu Korvatunturilta Kuunsilta JSB
Tip tap tip tap tipetipe tip tap heija!
www.psychosputnik.com
http://www.saatchionline.com/jsbielicki
https://psychosputnik.wordpress.com/

I think for food-2

molon labe

 

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