Jutta von Ditfurth kritisiert hohles Phrasengerede von Joachim Gauck (aktueller Deutscher Bundespräsident)

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Jutta von Ditfurth kritisiert hohles Phrasengerede von Joachim Gauck (aktueller Deutscher Bundespräsident)

Jutta von Ditfurth war Mitbegründerin der Partei die Grüner, aus der sie von Joschka Fischer (ehemaliger Außenminister) und seinen sich damals kommunistisch gerierenden Kumpanen (u.A. der heutige Außenminister Karl-Walter Steinmeier) ausgebootet worden ist, als Fischer und seine K-Truppe die Partei der Grünen gekapert haben, und obgleich er sich bis dahin nie für grüne Themen interessierte, nützte Fischer die Grünen wie ein Parasit den Wirtskörper einer Fliege, um darin an die oberste Macht des Staates zu kommen. Fischer trug wesentlich zur Bombardierung Serbiens 1999 bei, unter dem scheinheiligen Vorwand zweites Auschwitz und Milosevic als zweiten Hitler verhindern zu wollen. Die Vorwände für die Bombardierung Serbiens, für die Zerschlagung Jugoslawiens, für den völkerrechtswidrigen Krieg gegen Jugoslawien, haben sich im nachhinein als bewußte Lügen herausgestellt. Die angeblich notwendige Bombardierung Serbiens, insgesamt warf die NATO im Rahmen der Operation, von Marschflugkörpern abgesehen, 28.018 Sprengkörper ab, wobei 83 Prozent der Abwürfe durch Flugzeuge der Vereinigten Staaten erfolgten, um humanitäre Katastrophe zu beenden, hat erst diese Katastrophe herbeigeführt, die gegenseitige massive Tötungen geschahen erst nachdem NATO Serbien anfing zu bombardieren, zwischen der Kosovomilizen der UCK und der serbischen Armee.

Rudolf Scharping (27. 03. 1999): „Wir wären ja auch niemals zu militärischen Maßnahmen geschritten, wenn es nicht diese humanitäre Katastrophe im Kosovo gäbe mit 250.000 Flüchtlingen innerhalb des Kosovo, weit über 400.000 Flüchtlingen insgesamt, und einer zurzeit nicht zählbaren Zahl von Toten.“

Nicht zählbare Tote schon vor Beginn der Nato-Bombardierung? Die OSZE, Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, müsste davon doch gewusst haben. Denn ihre Beobachter hatten penibel die Vorkommnisse im Kosovo gemeldet. Ihr Fazit für den März 1999: 39 Tote im gesamten Kosovo – bevor die Nato-Bomber kamen. Drohte also eine „humanitäre Katastrophe“?

Siehe: Wie die NATO im Krieg um Kosovo Tatsachen verfälschte und Fakten erfand. Monitor-Autoren enthüllen Fälschungen in der Berichterstattung zum Kosovo-Krieg.

„Es begann mit einer Lüge“, ein Film von Jo Angerer und Mathias Werth für den WDR. Ausgestrahlt in der ARD am 8. Februar 2001.

„24. März 1999: Im italienischen Piacenza starten deutsche Kampfjets gegen Jugoslawien. Es ist der erste Kriegseinsatz deutscher Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg. Nur aus einem Grund durften deutsche Soldaten am Krieg teilnehmen und der hiess: Abwendung einer humanitären Katastrophe. Verteidigungsminister Rudolf Scharping lieferte die Argumente für den Kriegseinsatz: Bilder von Massakern an der Zivilbevölkerung, von zerstörten Dörfern. Die Serben hätten zur Vertreibung der Kosovaren den Operationsplan „Hufeisen“ entwickelt, so das Verteidigungsministerium. Nach diesem Plan wollten die Serben die Kosovo-Albaner aus dem Land treiben. Zum Beleg lieferte Scharping den Journalisten die passenden Fotos. Die Bilder gingen durch die Presse und sorgten für Stimmung für einen deutschen Kriegseinsatz. 78 Tage führte die NATO dann Krieg gegen Jugoslawien – nicht nur mit Bomben. Von Beginn an ging es auch darum, wer die ‚richtigen‘ Begriffe besetzte und die ‚besseren‘ Bilder besaß.

Mit Bildern aus Kriegsgebieten hatten die Monitor-Redakteure Mathias Werth und Jo Angerer ihre Erfahrungen. Bereits in der Berichterstattung zum Golfkrieg konnten sie für Monitor Fälschungen aufdecken. Über zehn Jahre arbeiten die beiden als Team zu Themen der Verteidigungs- und Sicherheitspolitik. Als der Kosovo-Konflikt sich zuspitzte, berichtete Jo Angerer in Deutschland, Mathias Werth konnte in Moskau die russische Sicht der Dinge verfolgen. Es gab unterschiedliche Wahrnehmungen und unterschiedliche Betroffenheit. Auf zahllosen Pressekonferenzen informierten Politiker und Militärs die Öffentlichkeit. Bereits während des Krieges gab es erste Zweifel am Wahrheitsgehalt dieser Stellungnahmen.“

– Das vollständige Manuskript –

http://www.ag-friedensforschung.de/themen/NATO-Krieg/ard-sendung.html

http://www.ag-friedensforschung.de/themen/NATO-Krieg/ard08-02-01.html

„Gerhard Schröder (24. März 1999): „Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, heute Abend hat die Nato mit Luftschlägen gegen militärische Ziele in Jugoslawien begonnen. Damit will das Bündnis weitere schwere und systematische Verletzungen der Menschenrechte unterbinden und eine humanitäre Katastrophe im Kosovo verhindern. Der jugoslawische Präsident Milosevic führt dort einen erbarmungslosen Krieg. Wir führen keinen Krieg, aber wir sind aufgerufen eine friedliche Lösung im Kosovo auch mit militärischen Mitteln durchzusetzen.“

Dieser Film zeigt, wie schon vom ersten Tag des Kosovo-Krieges an die Bevölkerung getäuscht wurde. Dieser Film zeigt auch, wie Tatsachen verfälscht und Fakten erfunden, wie manipuliert und auch gelogen wurde. Dieser Film zeigt, weshalb Bomben auf Belgrad fielen.“ (…)

Video: https://www.youtube.com/watch?v=MYcRjHX50og

„Geflüchtete Kosovo-Albaner – ein Opfer der Serben. Aber nicht als Folge eines Vertreibungsplans mit Namen „Hufeisen“. Der war schlicht eine Erfindung des deutschen Verteidigungsministeriums, Kriegspropaganda wie das angebliche KZ von Pristina oder das angebliche Massaker an Zivilisten in Rugovo. Das Elend der Flüchtlinge aber war auch eine Folge der Nato-Bombardierung. Vor dem politischen Scheitern eines Krieges im Kosovo war früh gewarnt worden – auch aus den Reihen der OSZE und des Militärs. Dennoch wollte die Bundesregierung deutsche Soldaten in diesen Krieg führen. Dafür musste sie die Gunst der Öffentlichkeit gewinnen. Kein Kriegsziel der NATO wurde erreicht. Was aus diesen Menschen wird, ist bis heute ungewiss.“

Markus Lanz, 26.7.2012 (ZDF)

Teilnehmer: Jutta Ditfurth, Karl Dall, Detlef Soost, Kate Hall, Jumbo Schreiner

Moderation: Markus Lanz

Mod.: Sie waren bei Ihrem letzten Besuch sehr deutlich in Ihrem Urteil über unseren neuen Bundespräsidenten und haben uns gesagt, in 100 Tagen komme ich wieder und sage euch meine Meinung dazu.

Jutta Ditfurth: War es nicht so, dass Sie gesagt haben, ich müsse in 100 Tagen wiederkommen?

Mod.: Ja, ich habe das jetzt leicht abgeändert vorgetragen, weil es dann besser wirkt einfach.

Jutta Ditfurth: Jedenfalls bin ich da.

Mod.: Sie sind da.

Jutta Ditfurth: Und jetzt möchten Sie gerne hören, wie ich Herrn Gauck beurteile?

Mod.: Ja, wie sich Ihre Meinung verändert hat, Sie waren ja sehr drastisch in Ihrem Urteil.

Jutta Ditfurth: Ja, es hat sich was verändert.

Mod.: Was haben Sie damals gesagt?

Jutta Ditfurth: Das weiß ich nicht mehr, aber ich kann heute sagen, was ich heute sagen würde.

Mod.: Sie haben damals gesagt, ich fürchte der Gauck wird uns alle vollsülzen, ich hoffe seine Eitelkeit treibt ihn aus der Spur.

Jutta Ditfurth: Das letztere ist leider noch nicht passiert, aber mein Urteil ist eher noch, notwendigerweise, noch schärfer geworden, weil die Funktion, die er jetzt hat, die wird ja immer deutlicher und er macht das voller Partus und voller Geschleime sehr sehr geschickt. Er ist einer, ich muss klar sagen, vor zwei Jahren ungefähr ist, glaube ich, Horst Köhler zurückgetreten, weil er nach einer Afghanistanreise gesagt hat, die Bundeswehr sei auch dazu da ökonomische Interessen Deutschlands in aller Welt durchzusetzen und er war dann glaube ich, ich glaube er ist bis heute völlig erstaunt, dass er dafür geprügelt wurde, weil das steht ja nun in sämtlichen verteidigungspolitischen Richtlinien, in Weisbüchern der Bundeswehr seit 1992 immer drin und wird immer offener aggressiv formuliert. Also das, was in meiner Kindheit mal war, wir brauchen die Bundeswehr zur Landesverteidigung, weil die bösen Russen kommen können, ist längst weg, sondern heut ist die Bundeswehr dafür da in aller Welt den Zugang zu Ressourcen zu sichern bis zum Hindukusch.

Mod.: Wir erinnern Peter Strom, unsere Freiheit wird auch am Hindukusch verteidigt usw. Die Dinge haben sich ja nochmal geändert.

Jutta Ditfurth: Und Gauck ist insofern ein raffinierter Sülzkopf, als das er in seinen Reden, wie etwa jetzt kurz vorher bei der Führungsakademie der Bundeswehr, das nicht so offen und treudoof ehrlich wie Horst Köhler formuliert und dann Watschen kriegt, sondern so Sachen sagt, wie „Wir müssen alle die schwere Aufgabe unserer Soldatenmitarbeit mehr ehren, wir müssen würdigen den gerechten Weg in den Krieg“ und was sagt Verteidigungsminister de Maizière folgerichtig, der dankt ihm für diese wunderbare Rede, wo man wirklich lange suchen, weil er das so schön verschleiert. Er hat eine ganz unklare Sprache und de Maizière sagt, es sei ganz wunderbar, es wäre doch klar, es gäbe kein Land der Welt, wo die Bundeswehr nichts zu suchen hätte.

Mod.: Ich frage mich gerade, ist das eigentlich justiziabel, wenn man den Bundespräsidenten als Sülzkopf beleidigt?

Jutta Ditfurth: Ich fürchte nicht, weil ich würde mich gerne mit ihm auf der Ebene streiten, weil für so eine Talkshow habe ich zwei, drei Minuten sowas zu sagen. Ich kann natürlich auch einen dreistündigen Vortrag abhalten, warum Gauck, der leider richtige Präsident in Zeiten der Weltwirtschaftskrise ist, wo man nach Außen aggressiv sein muss als Deutschland, wenn man zur Elite gehört und nach Innen, er hat eine Form, das ist so irrwitzig bei ihm, er hat eine Form von verschleierter Verächtlichkeit gegenüber sozial Benachteiligten von einer Eiseskälte, dieser Mann, während er gleichzeitig dauernd grinst.

Mod.: Das sehe ich überhaupt nicht so. Wir streiten uns gleich darüber.

Jutta Ditfurth: Das kann man in einer Talkshow gar nicht so differenziert machen.

Mod.: Doch, wir streiten uns gleich, wir fragen aber erst einmal in die Runde, wie fällt denn das Urteil hier über den Bundespräsidenten aus, einfach mal die Wählerinnen und Wähler gefragt, die ja bedauerlicherweise, wie er sagt, im NRW-Wahlkampf müssen immer noch Wahlen entscheiden.

Ja, ich habe den neuen Bundespräsidenten nicht gewählt, aber er stört mich im Moment am wenigsten.

Jutta Ditfurth: Man kann aber nicht sagen, dass das schmeichelhaft ist.

Nein eine ganz eklige Sinnung wird verlangt, so perfekt kann kein Mensch sein, das haben wir bei seinen beiden Vorgängern ja schon gesehen und ich würde auch nicht dazu taugen, ich sehe mich ja selbst in jeder Runde.

Jutta Ditfurth: Das spricht für Dich, dass Du das auch nicht glaubst.

Nein, das wäre mir auch stressig, nur rumschleimen. Ja, die müssen funktionieren. Der Bundespräsident darf so richtig seine Meinung nicht sagen. Er muss sogar bisschen lügen. Ok, sein Vorgänger hat das überzogen.

Mod.: Na ja gut, seine Aufgabe ist ja auch eine ganz bestimmte. Es geht ja doch darum..,

Ja, das Land repräsentieren.

Mod.: Ja und auch ein bisschen zusammenhalten oder nicht? Und ab und zu mal die gesamtdeutsche Seele ein wenig streicheln. Was sagt denn der Reporter und auch Autor, wie ich gerade erfahren habe, von Thomas Gottschalk, Jumbo Schreiner dazu?

Jumbo Schreiner: Das ist sehr schwierig über den Herrn Gauck was zu sagen. Der Herr Gauck ist für mich kaum greifbar. Er ist so wie schlechte Luft oder zu warme Luft in einem großen Raum, man kann es nicht wirklich fassen. Ich glaube er…

Mod.: Warum schlechte Luft?

Jumbo Schreiner: Weil ihn jeder bis jetzt kritisiert und kaum jemand sagt, ok, das was er macht finde ich gut. Also ich höre immer mehr Kritik als Lob. Und wir neigen immer dazu, schneller zu kritisieren, als zu loben, was ich eigentlich sehr schade finde, denn auch an Lob wächst jemand und strengt sich eben mehr an, das weiß man schon bei kleinen Kindern, wenn sie was richtig, dann sollte man sie loben und nicht immer nur draufhauen und wir neigen dazu, immer erst einmal draufzuhauen und dann zu sagen, ok, ja hat er ja ganz gut gemacht. Ich würde mir von den Bürgern mehr Lob für Lobenswertes wünschen.

Mod.: Aber Joachim Gauck hat unglaubliche Zustimmungswerte, auch in Leitartikeln kommt der Mann eigentlich gut weg. Die einzige, die das so deutlich und drastisch formuliert, sind Sie von all denen, die ich gesprochen habe.

Jutta Ditfurth: Nein, glücklicherweise nicht, aber im Fernsehen kommen solche Meinung, wie ich, nicht so oft vor.

Mod.: Christian Wulff hat gesagt, der Islam gehört zu Deutschland. Joachim Gauck sagt…

Jutta Ditfurth: Das war sein bester Satz.

Mod.: Finde ich auch. Joachim Gauck sagt was, er sagt, die Muslime in Deutschland gehören sozusagen zu Deutschland.

Jutta Ditfurth: Das ist eine von seinen raffinierten Trennungen.

Mod.: Was heißt raffiniert, das ist klug.

Jutta Ditfurth: Nein, er nimmt was zurück. Er nimmt einen Durchbruch, den ausgerechnet dieser leider ja korrupte Christian Wulff geschafft hat, nämlich diesen wirklich bemerkenswerten Satz zu sagen, der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland, was nah an der Realität ist und das jetzt zu trennen von den Personen heißt auch, dass man einen Teil ihrer Welt rauslegt, irgendwo ins Ausland hin packt und gerade so gnädig ist, dass die Menschen, die muslimischen Glauben haben, hier sein dürfen. Das ist eine bemerkenswerte Schneise, die er geschlagen hat und zwar zu Lasten der Muslime in Deutschland. Und diese Feinheiten, das Problem ist…

Mod.: Warum ist das eine Schneise, warum trennt das? Das ist doch eigentlich eine sehr sympathische Aussage, wenn dir einer sagt, du kommst hier in dieses Land und du gehörst zu uns zu, wie alle anderen auch. Das ist doch eine klare Aussage und eine Umarmung.

Jutta Ditfurth: Das Problem ist, dass wir die Subtilität in der Sprache von Gauck, die so viele kleine Grausamkeiten hält und so viel Andienern gegenüber Obrigkeit, Herrschaft, Kapitalismus, das kriegen wir, dieses Mäandern, dieses Gesülze, dieses Partus kriegen wir nicht auf… Ich habe alle Reden gelesen, die er geschrieben hat. Ich habe unglaublich viele Auseinandersetzungen. Ich habe einfach, ich bin gerne in meiner Härte und Polemik wirklich gerecht, auch deswegen, weil ich Auseinandersetze über das, was ich behaupte und zitiere hinterher gerne gewinne.

Mod.: Er redet über Freiheit.

Jutta Ditfurth: Ja, er redet Freiheit ist sozusagen, also er hat neulich mal gesagt, da muss ich jetzt ein bisschen grob werden. Ich kann es nicht mehr hören, wie der Begriff Freiheit missbraucht.

Mod.: Warum?

Jutta Ditfurth: Er missbraucht ihn, er sagt sogar, er sei nicht nur, ich liebe inzwischen fast Gustav Heinemann, der mal gesagt hat, auf die Frage, ob er den Staat liebt, nein, er liebt seine Frau. Wunderbar, sowas glasklares, humanistisches hätte ich gerne wieder. Stattdessen haben wir Gauck, der sagt, er liebt die Freiheit nicht nur, sondern er ist ein Liebhaber der Freiheit. Er verbindet immer seinen Begriff von Freiheit damit, dass er ihn ganz scharf trennt von dem, wo es nicht trennbar ist. Er sagt nämlich nichts über soziale Gleichheit von Menschen, er sagt nichts über die Möglichkeit von Menschen überhaupt Freiheit verwirklichen. Er redet immer ganz stolz, der bräsige Bourgeoisie, von der Freiheit, die er hat.

Mod.: Er verbindet den Begriff der Freiheit mit dem Begriff Verantwortung und das ist etwas, was mir sehr gut gefällt.

Jutta Ditfurth: Ist das nicht schön, wissen Sie…

Mod.: Bin ich jetzt so ein verträumtes Schneewittchen, weil ich das toll finde?

Jutta Ditfurth: Nein, ich weiß, Sie sind, glaube ich, wirklich überzeugter Katholik und Sie meinen das ganz ernst. Nein, falsch verstanden. Ich habe Freunde, die sind auch Christen, ich werde es nie verstehen, aber ich schätze deren Werte und weiß nicht. Deswegen war das eben eine von mir wirklich anerkennend gemeinte Bemerkung.

Mod.: Ja, das habe ich auch so verstanden.

Jutta Ditfurth: Aber, wenn Sie das Wort Verantwortung verwenden, ist es was anderes, als wie es Gauck in seinen Reden verwendet. Er verwendet es zum Beispiel vor der Bundeswehr, vor Offizieren und sagt, ihr übernehmt Verantwortung für unser Land. Das dazu dann auch Töten und Kriege gehören, sagt er nicht. Er sagt in dem Moment auch nicht, dass er seit Jahren, seit zehn Jahren, glühend für den Afghanistankrieg ist, das sagt er nie offen. Er nimmt immer gute Worte, hinter denen er das dann alles versteckt, was man erst finden, wo man erst graben muss. Weil er eben nicht ehrlich ist.

Mod.: Das weiß aber jeder, der dort eintritt und irgendwann dort unterschreibt, der weiß, was da möglicherweise auf ihn zukommt und der weiß auch mittlerweile, dass wir in einer sehr komplizierten Welt leben, in der Gefahren nicht mehr so klar auszumachen sind, wo man genau hingucken muss, wo genau die Bedrohung möglicherweise ist. Nochmal den Begriff der Verantwortung, das ist doch eigentlich…

Jutta Ditfurth: Der ist leer, man muss ihn füllen. Verantwortung kann heißen, ich bin verantwortlich für einen Menschen, dem es schlechter geht, dass ich ihm helfe, dass ich solidarisch bin.

Mod.: Das kann auch sein, nimm dein eigenes Leben in die Hand zum Beispiel

Jutta Ditfurth: Ja eben, ich sage, weil der, er nimmt immer Worte, die in der deutschen Sprache unglaublich viel viel bedeuten und sagt es immer so, dass man denkt, er meint bestimmt das Gute daran. Er meint dann aber nicht diese Solidarität mit Schwächeren, er meint…

Mod.: Warum unterstellen Sie ihm denn immer Böses?

Jutta Ditfurth: Zum Beispiel, er hat noch nie, er hat noch nie irgendein überzeugendes Wort nur von schierer Empathie gesagt über die 1.500 Menschen, die jedes Jahr im Mittelmeer ertrinken, sagt er nichts.

Mod.: Die Flüchtlinge aus Afrika meinen Sie?

Jutta Ditfurth: Ganz genau, die sozusagen vor diesen Grenzen. Im Frühling gab es einen Film nacheinander über die Titanic, 1.500 Menschen, die furchtbar ertrunken sind. Übrigens der größere Anteil der Arbeiter im Maschinenraum ist ertrunken. Aber das ist eine andere Frage. Genauso viele Menschen, wie auf der Titanic ertrunken sind, ertrinken jetzt im Mittelmeer. Das ist unserem wunderbaren ach so verantwortungsvollen Bundespräsidenten keine Träne wert, aber…

Mod.: Moment, das unterstellen Sie ihm aber.

Nein nein, jedem seine Meinung, lassen Sie doch mal jedem seine Meinung.

(Durcheinander)

Mod.: Ich glaube, lass uns doch da entspannt bleiben.

Jutta Ditfurth: Minderheitenmeinungen haben hier ein Problem in Deutschland.

Mod.: Nein nein nein, wir haben Sie eingeladen Frau Ditfurth, weil es Spaß macht mit Ihnen über solche Dinge sich auszutauschen und das sind auch tolerante Menschen hier, wir sind ein freies Land. Jeder darf sagen und denken, was er will. Ich frage mich, warum Sie ihm das unterstellen?

Jutta Ditfurth: Ich unterstelle es ihm nicht.

Mod.: Der Mann ist Priester, vielleicht betet er heimlich für die, die da ertrinken.

Jutta Ditfurth: Was er heimlich tut, ist mir egal, das ist seine Privatsache. Nein, wir reden jetzt über das, was er als Bundespräsident tut und die Frage an mich war, ist Ihr Eindruck von ihm besser geworden? Und der ist schlechter geworden, weil er leider nicht aufhört, Kriege schön zu reden, weil er leider nicht aufhört, sozial Benachteiligte zumindest nicht zu erwähnen und dann in Zusammenhängen, wo er sagt, Sie sollten sich mal nicht so anstellen, Sie müssten sich alle bemühen, das gäbe es eben in dieser Welt und anderswo ginge es Menschen noch schlimmer.

Aber jetzt muss man eins sagen. Es ist so, in dieser Welt gibt es nun mal, es gibt Situationen, die sind schwierig und es gibt Situationen, die sind gut. Was ich schwierig finde irgendwie, ich habe das Gefühl, Sie haben so eine persönliche Wut gegen Gauck. Also das ist so ein ganz persönliches Ding irgendwie. Das hat gar nicht mehr so viel mit dem, was er allgemein vielleicht bewirkt zu tun, sondern als wenn Sie so ein ganz persönliches Problem mit ihm hätten.

Jutta Ditfurth: Ich muss ja in einer kurzen Zeit in so einer komischen Talkshow immer viel meine politische Meinung, die eben nicht jedem Tag in irgendwelchen Zeitungen steht, die ich hier mal äußern kann, in einer sehr kurzen zeit äußern. Notwendigerweise muss ich methodisch erklären, wirkt das zugespitzt und polemisch. Könnte ich jetzt eine Stunde einen Vortrag halten, könnte ich trocken die Wissenschaftlerinseite herauskehren und das alles belegen, das geht hier aber nicht. So und weil diese Meinung über Gauck sonst nicht zu hören ist, in diesen deutschen Medien, wirkt sie merkwürdig.

Jumbo Schreiner: Was sagen Sie denn von Herrn Gauck, wenn er vor deutschen Soldaten spricht, er muss Ihnen doch nicht erklären, was Sie machen sollen. Die Soldaten, die in die Bundeswehr eingetreten sind, die wissen was ihr Job ist. Da muss nicht der Bundespräsident hergehen und muss den Leitfaden für Soldaten erklären, sondern der muss den Männern Hoffnung, Mut, Zuversicht und was für die Zukunft zusprechen.

Jutta Ditfurth: Ich glaube, wir können in einem Teil der Runde noch nicht einmal Einigkeit darüber erzielen, dass da, wo deutsche Soldaten entgegengehen, sie manchmal auch Menschen töten. Sind wir uns wenigstens darüber einig?

Jumbo Schreiner: Das finde ich ganz schlimm.

Jutta Ditfurth: Und dass die Verteidigung ökonomischer Interessen in aller Welt möglich sein soll, finde ich, ehrlich gesagt, vielleicht bin ich damit wirklich eine kleine Minderheit und sollte auswandern, ziemlich schlimm. Und ich finde es ziemlich schlimm, dass in einer Zeit von Weltwirtschaftskrise zwei Sachen ganz wichtig sind. Das eine ist die Aggression nach Außen, das andere ist die Repression und das Stillhalten und das Befrieden nach Innen. Und da kommt ein Pfarrer, der diesem falschen Sinn eine Bedeutung geben soll und der ist so geeignet dafür, dass mir schlecht wird.

Jumbo Schreiner: Aber die Polemik bringen Sie doch ins Spiel, indem Sie…

Jutta Ditfurth: Polemik ist nichts schlimmes.

Jumbo Schreiner: Ja, aber Sie sagen, die armen Flüchtlinge, die 1.500, die sterben, vergleichen Sie mit den Leuten, die auf der Titanic umgekommen sind. Das finde ich respektlos.

Jutta Ditfurth: Nein, ich sage, ich versuche, das ist Quatsch. Es wäre schön, wenn Sie ein bisschen versuchen würden, zu verstehen, was ich meine. Ich wollte nur sagen, es gab ganz viel Mitgefühl und das schätze ich sehr hoch, Empathie und Mitgefühl für das, was den Menschen auf der Titanic vor 100 Jahren passiert ist und ich vermisse ein vergleichbares Mitgefühl, ein vergleichbares Suchen nach deren Lebensschicksal, nach deren Biografien, nach dem, was mit ihnen auf dem Grund des Mittelmeeres ertrunken ist, mit diesen Menschen. Das kümmert keinen, es waren ja nur Menschen aus Afrika.

Mod.: Moment, Frau Ditfurth, eine Frage in dem Zusammenhang. Wenn Sie das Herrn Gauck vorwerfen, dann können wir das, wenn…

Jutta Ditfurth: Ach nein, Sie haben mich nach Gauck gefragt.

Mod.: Ja, ich habe Sie nach Gauck gefragt.

Jutta Ditfurth: Sie hätten mich auch nach Frau Merkel fragen können… Wir sind jetzt bei der Spezifik Herr Gauck, aber er ist nicht der einzige. Also konzentriere mich nicht auf Herrn Gauck.

Mod.: Stopp, Sie hätten dann auch sagen können, warum berichten Sie nicht häufiger darüber? Sie könnten uns alle in Sippenhaft dafür nehmen, dass wir das einfach nicht zur Kenntnis nehmen. Das ist kein Vorwurf, der allein Joachim Gauck trifft. Definitiv nein.

Jutta Ditfurth: Ich habe 1992 zum ersten Mal, weil ich das über Freunde in Spanien wusste, über die Leichen, die da angespült werden auf Nordafrika an spanischen Stränden geschrieben und wurde ausgelacht, weil ich das erfinden würde und das sei gelogen. Das war 20 Jahre her.

Mod.: Nochmal zurück zu Gauck, warum machen Sie das Joachim Gauck zum Vorwurf?

Jutta Ditfurth: Nein, das Spezielle doch nicht, sondern Sie haben mich gefragt, wie ich ihn einschätze und ich habe hier ein paar Minuten und das habe ich sozusagen komprimiert gemacht. Er ist ein freundlich lächelnder, ich kann es jetzt mal ganz nett formulieren. Er ist ein freundlich lächelnder Diener herrschender Interessen und er ist lieb zu allen, die etwas zu sagen haben und er hat nichts mit denen zu tun, denen es dreckig geht. Das ist die kürzeste Formulierung.

Mod.: Ich sehe das ganz anders, finde, das ist jemand der sehr deutlich… Wann haben wir zum letzten Mal gehört, dass sich ein Spitzenpolitiker hinstellt und sagt, Achtung Leute, Freiheit alles gut und schön, ihr dürft alles haben, was ihr wollt, ihr dürft alles machen, was ihr wollt, aber bitte, es gibt auch eine Verantwortung jedes einzelnen. Du musst dich bemühen, du musst dich anstrengen. Sie machen daraus, er biedert sich sozusagen dem Kapitalismus an. Ich mache daraus, du musst dein Leben selber in die Hand nehmen und im Zweifel auch daraus was zu machen.

Jutta Ditfurth: Das ist Ihre Fantasie.

Mod.: Das ist dieser alte Kennedy-Gedanke. Dann teile ich diese Fantasie mit John F. Kennedy.

Jutta Ditfurth: Ok, reden wir jetzt über den Unterschied. Das ist ein gutes Beispiel. In der amerikanischen…

Mod.: Es geht um diesen Satz „Frage nicht was dein Land für dich tun kann, sondern frage, was du für dein Land tun kannst“, das ist der Gedanke Freiheit und Verantwortung.

Jutta Ditfurth: In der amerikanischen Verfassung steht drin, dass zu den Grundrechten des Menschen, zu den Grundfreiheiten auch die Suche nach Glück geht. Und was macht Gauck? Stellt sich vor die Bundeswehr, die Führungsakademie hin und sagt, in dieser ach so hedonistischen glückssüchtigen Gesellschaft, dabei fielen mir ganz viele Hartz4-Empfänger ein, werde überhaupt nicht mehr gepriesen und gelobt und gewürdigt, was der Soldat im Ausland nur für deutsche Interessen tut. Da ist mir schlecht geworden.

Mod.: Warum wird Ihnen da schlecht?

Jutta Ditfurth: Weil er diffamiert das Grundrecht von Menschen glücklich zu sein, es in einen Pott schmeißt und sagt, alle diejenigen, die andere Vorstellungen haben, nicht den Krieg wollen, nicht die deutschen Interessen aggressiv militärisch verteidigen wollen, sind nicht bereit Verantwortung… und sie fallen auch darauf rein.

Mod.: Nein, wissen Sie, was eigentlich eine Beleidigung an Ihre Intelligenz, jetzt bei mir so zu tun, als würden Sie nicht begreifen, wie das gemeint ist.

Jutta Ditfurth: Doch, das ist ja gerade, das ich das begreife. Das Problem…

Mod.: Sie verstehen ja ganz genau, wie das gemeint ist. Sie bringen diese beiden Dinge zusammen, was in der amerikanischen Verfassung drinsteht und packen es sozusagen auf Soldaten, die im Afghanistaneinsatz und sagen…

Jutta Ditfurth: Nein, das sagt er dort. Lesen Sie doch bitte einfach diese Rede.

Mod.: Ich habe es jetzt nicht im Detail gelesen, dennoch ist klar…

Jutta Ditfurth: Die Rede dauert eine halbe Stunde, die kann ich hier nicht vorlesen.

Mod.: Aber was er meint, ist doch, dass Menschen, die für ihr Land irgendwo im Einsatz sind, auch eine gewisse Form von Loyalität, Solidarität und Respekt einfordern können. Das können sie.

Jutta Ditfurth: Ich möchte gern in einem Land leben, in dem nicht nur Tränen vergossen werden, weil Soldaten in Särgen zurückkommen. Ich möchte gerne auch hören, was sie vorher angerichtet haben.

Also ganz ehrlich, ich finde das ein bisschen doll…

Jutta Ditfurth: Das ist in diesem Land doll, ja ich weiß.

Nein, in diesem Land finde ich persönlich, also ich kann jetzt nur von mir sprechen, ich bin Halbafrikaner, meine zukünftige Ehefrau ist Engländerin, die in Dänemark aufgewachsen. Also ich fühle mich und ich bin auch noch aus dem Osten, wow, ich fühle mich in diesem Land echt gut. Ich fühle mich hier wohl. Nochmal zu der Eigenverantwortung, ich habe Dreck gefressen, ganz ehrlich. Also weißt du, diese Idee von, das Schicksal selbst in die Hand nehmen und zu versuchen aus den Möglichkeiten die da sind, das Bestmögliche zu machen. Wenn Gauck das gesagt hat, unterschreibe ich das sofort.

Jutta Ditfurth: Hat er nicht gesagt.

Das ist aber das, was zumindest manche so empfinden, was wir so verstehen. Dann unterschreibe ich das sofort.

Mod.: So schlichte Gemüter wie ich haben das so verstanden.

Jutta Ditfurth: Ich akzeptiere, dass Sie gerne nur das Schönste an dem Begriff Verantwortung sehen, wenn Gauck in diesem Kontext Krieg in den Mund nimmt. Und ich sage aber, ich muss das Recht dazu haben, dass es mich gruselt, in die Art und Weise wahrzunehmen, wie er das Wort interpretiert. Nicht als Solidarität gegenüber Schwachen, dem Gegenüber, manche schaffen es und manche schaffen es nicht. Und es hängt nicht davon ab, von der reinen Willenskraft, ob irgendein Mensch, dem es dreckig geht, der arm ist, es tatsächlich schafft, sich sozusagen zu verwirklichen und sein Glück zu finden. Das gelingt sehr vielen Menschen nicht und das ist das Schlimme, immer mehr Menschen gelingt es nicht mehr, immer mehr Altersarmut, werden immer mehr ausgegrenzt.

Der Satz, der dazwischen kommt, ist, aber die Chancen für die Menschen, denen es nicht so gut geht, aus diesem Zustand herauszukommen, sind größer, wenn sie ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und versuchen, etwas daraus zu machen und nicht nur die Hände in den Schoß legen und warten. Das ist nun mal so.

Mod.: Lasst uns an dieser Stelle einen kurzen Schnitt machen und ich würde gerne mal einen kleinen Aussschnitt zeigen, der belegt, wann das eigentlich schon los ging, wann Sie angefangen haben, so bockig zu werden, war nur ein Spaß. So ein bisschen.

Jutta Ditfurth: Dann kommen schlimme Zeiten, wenn die Kritiker so leicht zum Spott gemacht werden.

Mod.: Nein, nicht zum Spott gemacht werden, Achtung, ich wollte das jetzt mit größtmöglichen Respekt vortragen, wir sehen nämlich eine Szene, Sie waren da so Mitte 30 ungefähr, 22. Januar 1987 und haben sich dort im Fernsehen mit allen angelegt und vor allen Dingen mit einem angelegt, der wirklich gefürchtet war.

Jutta Ditfurth: Ach, diesem Ausgerasteten, ja, ich erinnere mich dunkel.

Mod.: So und jetzt bitte mal darauf achten, wie die junge Jutta Ditfurth auch vor dieser Größe namens Franz Josef Strauß nicht einmal zurückschreckt, sondern ganz cool und sachlich argumentiert. Bitteschön.

Einspieler:

Jutta Ditfurth: Lustig finde ich die Themen nicht Herr Strauß, nein, Sie sind ja seit etwa 30 Jahren einer der besten Vertreter der Interessen der Atomindustrie international.

Franz Josef Strauß: Ja, Sie bieten ja auch von Interessensvertretern zu reden. Ich weiß gar nicht, auf welche unterschwelligen Behauptungen Sie damit verbinden. Ich bin ein Politiker, der deutsche Interessen vertritt, aber nicht industrielle Interessen vertritt, wie das unterschwellige Geschwätz kenne ich schon. Sie kennen sich da nicht aus, Sie können mich gar nicht provozieren…

Jutta Ditfurth: Herr Strauß, ganz ruhig.

Franz Josef Strauß: Ja selbstverständlich, aber dann unterlassen Sie bitte Ihre Unverschämtheiten.

Jutta Ditfurth: Es geht gar nicht um unterschwellig, es geht darum, dass man über, nicht erzählt, mit welchen neuen Sprüchen man versucht, Wähler zu kriegen, sondern für welche konkreten… Kann ich bitte mal einfach den Satz zu Ende bringen.

Mod.: Sie müssen sich schon von der Gesprächsleitung gefallen lassen, drauf aufmerksam gemacht zu werden…

Jutta Ditfurth: Entschuldigung, die Gesprächsleitung kann mir nicht vorschreiben, welche Argumente ich bringe.

Franz Josef Strauß: Wer diese Einstellung hat, der soll hier den Mund halten, vor allen Dingen dann, wenn Sie von innerer Gewalt reden. Ich weiß ein Lied davon zu singen, was die von Ihnen aufgehetzten, zum Teil verwirrten jungen Leute an Gewalt haben verbringen, Sie sind die Befürworterin der Gewalt, Sie haben eine moralische Mitschuld an den Gewalttaten, Umsägen der Strommasten, Aufreißen von Eisenbahngleisen und dann geht Schritt für Schritt weiter dran, bis in die Mordszene hinein, sagen Sie uns gar nichts hier.

Mod.: Frau Ditfurth und Herr Bangemann waren…

Jutta Ditfurth: Ja und da will ich mein Schlusswort machen. Und ich glaube, der Ausbruch eben von Herrn Strauß hat gut gezeigt, was da auch eigentlich zu verteidigen gilt, insgesamt offensichtlich.

Mod.: Wow, das war hart. Das war am 22. Januar 1987, zwei Sachen werden dazu nie gesagt, welche?

Jutta Ditfurth: Ich glaube das war die Sendung in der hinterher Herr Bangemann zu mir gesagt hat, wenn man so denkt, wie Sie, ist man hässlich und das andere war, dass ich kurz vorher, dass ich gar nicht zu dem Platz kam, an dem ich da sitzen sollte, weil es als wirklich obszön betrachtet wurde, dass irgend so ein Freak wie ich in so eine Sendung überhaupt mit darf. Und dann kriegte ich noch eine Kamera an den Kopf, ich dachte, oh jetzt wird mir schwindlig, mal gucken, ob meine Argumente noch in der Birne sind. Es war etwas anstrengend.

Mod.: Wurde die geworfen oder war das ein Zufall?

Jutta Ditfurth: Nein, das gab eine ziemlich heftige Drehung und es hat hier kurz geknackt und ich dachte, oh verdammt, jetzt habe ich eine Gehirnerschütterung.

Da ist auch nichts hängen geblieben oder so?

Jutta Ditfurth: Nein, danke.

Mod.: Man muss sagen, er lag in der Luft. Ich wollte ihn nicht verwandeln, aber wir haben glücklicherweise…

Jutta Ditfurth: Ja, das war so eine billige Vorgabe, die musste genommen werden.

Mod.: Was übrigens schön ist, Sie beide sind sich schon mal begegnet.

Jutta Ditfurth: Ja, müssen wir zugeben oder?

Mod.: Und wir haben vorher gefragt, kennt Ihr euch und dann sagten Beide unabhängig voneinander, wie früher bei Herzblatt, wir haben sie hinterher getrennt voneinander befragt. Es sagten beide, ja wir haben uns schon mal gesehen und dann wo? Sagte sie, ich weiß nicht, ich glaube, es war irgendwas mit Klamauk. Das ist richtig, es war was mit Klamauk. Wir schauen mal kurz rein, die Sendung heißt Wetten dass…

Jutta Ditfurth: Ach du lieber Herr.

Einspieler:

Mod.: Am Wahlabend hatten doch manche Zuschauer hinterher das Gefühl, dass einige Grüne ziemlich blau waren.

Jutta Ditfurth: Also ich trinke Tee. Wen meinen Sie denn jetzt?

Mod.: Ja, da wurde so fröhlich gefeiert.

Jutta Ditfurth: Ich hatte wahnsinnig gute Laune, ich fand es ein tolles Ergebnis.

Whiskey ist das, Whiskey.

Jutta Ditfurth: Nein, Karl lügt schon wieder. Also nein nein, Frank, lass mich mal. Also, wenn mein Tee Whiskey ist, dann ist dein Mineralwasser Gin, klar?

Mod.: Karl, nicht lügen?

Nein, man hat mir wirklich Mineralwasser hingestellt, aber ich habe lieber aus dem Hotel, aus der Minibar…

Das traurige ist immer bei solchen Sendungen, die alten Ausschnitte, das muss ja fast 30 Jahre her sein, dass man immer nur bei anderen sieht, dass die älter geworden sind, nicht?

Mod.: Schmerzt dich das eigentlich Karl?

https://www.youtube.com/watch?v=tUmBLZJOZFY

 

Siehe auch:

Wollt ihr den totalen Gauck? – Hermann L. Gremliza ueber neue deutsche Kriege

und

Das Ekel von Bellevue – Hermann L. Gremliza über Joachim Gauck

 

line-wordpress

Remember: Do X! Don´t do Y!

Protect innocent, respect life, defend art, preserve creativity!

What´s Left? Antisemitism!

http://www.jsbielicki.com/jsb-79.htm

DJ Psycho Diver Sant – too small to fail
Tonttu Korvatunturilta Kuunsilta JSB
Tip tap tip tap tipetipe tip tap heija!
http://www.psychosputnik.com
http://www.saatchionline.com/jsbielicki
https://psychosputnik.wordpress.com/

They want 1984, we want 1776

They are on the run, we are on the march!

I think for food

molon labe

Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

“Im Streit um moralische Probleme, ist der Relativismus die erste Zuflucht der Schurken.“ Roger Scruton

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

Der Nicht-Antisemit ist ein Antisemit, der nach der derzeitigen deutschen Rechtsprechung, Israel, Juden diffamiert, diskriminiert, delegitimiert, jedoch nicht expressis verbis das Ziel der dritten Reichs, den Holocaust, die Judenvernichtung, befürwortet.

Islam ist weniger eine Religion und mehr eine totalitäre Gesellschaftsordnung, eine Ideologie, die absoluten Gehorsam verlangt und keinen Widerspruch, keinerlei Kritik duldet und das Denken und Erkenntnis verbietet. Der wahre Islam ist ganz anders, wer ihn findet wird eine hohe Belohnung erhalten.

Wahnsinn bedeute, immer wieder das gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten.

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren.

Irritationen verhelfen zu weiteren Erkenntnissen, Selbstzufriedenheit führt zur Verblödung,

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch.

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen.

Wenn jemand etwas zu sagen hat, der kann es immer sehr einfach sagen. Wenn jemand nichts zu sagen hat, der sagt es dann sehr kompliziert.

Sucht ist, wenn jemand etwas macht, was er machen will und sucht jemand, der es macht, daß er es nicht macht und es nicht machen will.

Sollen die Klugen immer nachgeben, dann wird die Welt von Dummen regiert. Zu viel „Klugheit“ macht dumm.

Wenn man nur das Schlechte bekämpft, um das Leben zu schützen, bringt man gar nichts Gutes hervor und ein solches Leben ist dann nicht mehr lebenswert und braucht nicht beschützt zu werden, denn es ist dann durch ein solches totales Beschützen sowieso schon tot. Man kann so viel Geld für Versicherungen ausgeben, daß man gar nichts mehr zum Versichern hat. Mit Sicherheit ist es eben so.

Zufriedene Sklaven sind die schlimmsten Feinde der Freiheit.

Kreativität ist eine Intelligenz, die Spaß hat.

Wen die Arbeit krank macht, der soll kündigen!

Wenn Deutsche über Moral reden, meinen sie das Geld.

Ein Mensch ohne Erkenntnis ist dann  lediglich ein ängstlicher, aggressiver, unglücklicher Affe.

Denken ist immer grenzüberschreitend.

Der Mob, der sich das Volk nennt, diskutiert nicht, sondern diffamiert.

Legal ist nicht immer legitim.

Wer nicht verzichten kann, lebt unglücklich.

Sogenannte Sozial-, Kultur-, Geisteswissenschaften, Soziologie, Psychologie, Psychotherapie, Psychoanalyse, sind keine Wissenschaften mehr, sondern immanent religiöse Kultpropheten, organisiert wie Sekten.

Ohne eine starke Opposition atrophiert jede scheinbare Demokratie zur Tyrannei, und ebenso eine Wissenschaft, zur Gesinnung einer Sekte.

Man kann alles nur aus gewisser Distanz erkennen, wer sich ereifert, empört, wer mit seiner Nase an etwas klebt, der hat die Perspektive verloren, der erkennt nichts mehr, der hat nur noch seine Phantasie von der Welt im Kopf. So entsteht Paranoia, die sich Religion, und Religion als Politik, sogar als Wissenschaft nennt.

Islamisten sind eine Gefahr, deswegen werden sie als solche nicht gesehen. Juden sind keine Gefahr, deswegen werden sie als solche gesehen. So funktioniert die Wahrnehmung von  Feiglingen.

Humorlose Menschen könner nur fürchten oder hassen und werden Mönche oder Terroristen.

Menschen sind nicht gleich, jeder einzelne Mensch ist ein Unikat.

Erkenntnis gilt für alle, auch für Muslime, Albaner, Frauen und Homosexuelle.

Islam gehört zu Deutschland, Judentum gehört zu Israel.

Der Konsensterror (Totalitarismus) ist in Deutschland allgegenwärtig.

Es wird nicht mehr diskutiert, sondern nur noch diffamiert.

Es ist eine Kultur des Mobs. Wie es bereits gewesen ist.

Harmonie ist nur, wenn man nicht kommuniziert.

Man soll niemals mit jemand ins Bett gehen, der mehr Probleme hat, als man selbst.

>>Evelyn Waugh, sicherlich der witzigste Erzähler des vergangenen Jahrhunderts, im Zweiten Weltkrieg, herauskommend aus einem Bunker während einer deutschen Bombardierung Jugoslawiens, blickte zum Himmel, von dem es feindliche Bomben regnete und bemerkte: “Wie alles Deutsche, stark übertrieben.“<< Joseph Epstein

Man muß Mut haben, um witzig zu sein.

Dumm und blöd geht meistens zusammen.

Charlie Hebdo: solche Morde an Juden sind euch egal, mal sehen wie”angemessen”  ihr reagiert, wenn (wenn, nicht falls) eure Städte von Islamisten mit Kasam-Raketen beschossen werden.

Christopher Hitchens großartig: „In einer freien Gesellschaft hat niemand das Recht, nicht beleidigt zu werden.“

Je mehr sich jemand narzisstisch aufbläht, desto mehr fühlt er sich beleidigt und provoziert.

“Das Problem mit der Welt ist, daß die Dummen felsenfest überzeugt sind und die Klugen voller Zweifel.” – Bertrand Russel

Das Problem mit den Islamisten in Europa soll man genauso lösen, wie es Europa für den Nahen Osten verlangt: jeweils eine Zweistaatenlösung, die Hälfte für Muslime, die andere Hälfte für Nicht-Muslime, mit einer gemeinsamen Hauptstadt.

Was darf Satire? Alles! Nur nicht vom Dummkopf verstanden werden, weil es dann keine Satire war.

Islamimus ist Islam, der Gewalt predigt.

Islam ist eine Religion der Liebe,und wer es anzweifelt, ist tot.

Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke. Der Islam ist die friedliche Religion der Liebe George Orwell 2015

Islam ist verantwortlich für gar nichts, Juden sind schuld an allem.

Islamisten sind Satanisten. Islamismus ist eine Religion von Idioten.

Leute fühlen sich immer furchtbar beleidigt, wenn man ihre Lügen nicht glaubt.

Jeder ist selbst verantwortlich für seine Gefühle.

Die Psychoanalyse geht niemanden außer den Psychoanalytiker und seinen Patienten etwas an, und alle anderen sollen sich verpissen.

“Zeit ist das Echo einer Axt
im Wald.
Philip Larkin, Gesammelte Gedichte

Wenn jemand wie Islamisten sein Ego endlos aufbläht, dann verletzt er seine eigenen Gefühle schon morgens beim Scheißen.

„Die sieben Todsünden der modernen Gesellschaft: Reichtum ohne Arbeit Genuß ohne Gewissen Wissen ohne Charakter Geschäft ohne Moral Wissenschaft ohne Menschlichkeit Religion ohne Opfer Politik ohne Prinzipien.“
―Mahatma Gandhi

„Wo man nur die Wahl hat zwischen Feigheit und Gewalt, würde ich zur Gewalt raten.“
―Mahatma Gandhi

Warum zeigt sich Allah nicht? Weil er mit solchen Arschlöchern nichts zu tun haben will.

„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus’. Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus’.”  – Ignazio Silone

Politische Korrektheit verlangt eine Sprache für ein Poesiealbum.

Psychoanalyse ist frivol, oder es ist keine Psychoanalyse.

Bunte Vielfalt, früher: Scheiße

Was der Mensch nicht mehr verändern, nicht mehr reformieren kann, ist nicht mehr lebendig, sondern sehr tot. Was tot ist, das soll man, das muß man begraben: Religion, Ehe, Romantizismus, etc.

Romantik ist scheiße.

Die Realität ist immer stärker als Illusionen.

Deutschland gestern: der Wille zur Macht.
Deutschland heute: der Wille zur Verblendung.
Deutschland morgen: 德國

Deutsche Psychoanalyse? Großartig, wie deutscher Charme, deutscher Humor und deutscher Esprit.

Der Widerstand fängt mit einer eigenen, anderen Sprache als die der Diktatur.

Smart phones for stupid people.

Ein Linker kann, muß aber nicht dumm sein.

Wenn man ganzen Staaten nicht übel nimmt, wenn sie mit Millionen Opfern Selbstmord begehen, warum dann einem Co-Piloten mit 149 Toten?

Nur die Reinheit der Mittel heiligt den Zweck.

Ein extremer Narzißt ist ein potentieller Terrorist, und jeder Terrorist ist ein extremer Narzißt.

Islamisierung bedeutet Verblödung.

Copy-shop als psychoanalytische Methode heute.
Die Psychoanalyse heute ist lediglich die Nachahmung einer vermeintlichen Psychoanalyse, die es so nie gegeben hat, also unbewußte Karikatur, Totemmaske ihrer selbst.
Die Revolution frißt ihre Väter, nicht ihre Kinder.
Jeder verdient eine zweite Chance. Eine zweite, nicht eine zwölfte, zweiundzwanzigste oder einhundertzweite.
In Polen haben amerikanische Geheimdienstler ihre Gefangenen gefoltert, während vor polnischen Gerichten Prozesse gegen polnische Geheimdienstler liefen, die polnische Gefangene gefoltert haben.
Besser irgendwelche Sitten, als gar keine Sitten.
Reale Gewalt gegen strukturelle Gewalt – lediglich eine Rationalisierung der eigenen Lust als Rechtfertigung für eigene wilde, triebhaften Gewalt.
National Sozialistische Deutsche Arbeiter Partei (NSDAP) war links,, ihr Kampf gegen Kommunisten und Sozialisten war nicht ideologisch, sondern es war ein Konkurrenzkampf unter Gleichen.
Wer sich für Kunst nicht interessiert, wem Kunst nichts bedeutet, der interessiert sich ebensowenig nicht für Menschen, dem bedeuten Menschen nichts. Denn Kunst ist Ausdruck menschlicher Gefühle.
Manche Menschen schauen in den Spiegel und sagen: „Die Welt ist schrecklich, die Welt ist böse“, und fangen an, dieses Böse in der Welt, aber nicht in sich, zu verfolgen, zu vernichten, auszumerzen. Also andere Menschen, das Andere menschliche, was sie nicht sein wollen, zu exterminieren, zu liquidieren.

…der hiesige Autoritarismus (ist) einer ohne Autorität und der hiesige Konventionalismus einer ohne Konventionen. Schon bei den Nazis war nicht das Wort des Führers Befehl, sondern sein Wille, den der kongeniale Volksgenosse erahnte. Nie hätte der Nationalsozialismus funktioniert, hätte den Deutschen jede ihrer Missetaten bei Strafandrohung befohlen werden müssen. Anders, als es das Wort vom „Befehlsnotstand“, von der „Gleichschaltung“ oder vom „Führer“ selber glauben machen will, herrschte das NS-System durch Gehorsam ohne Befehl. (W. Pohrt, Der Weg zur inneren Einheit)

Der faschistische Sozialpakt existiert im bundesdeutschen Postfaschismus weiter als eine im Resultat aufgehobene Voraussetzung, die unmittelbar keine Spur ihrer gewaltförmigen Durchsetzung mehr an sich trägt: umso besser kann diese Tatsache verleugnet und der Nationalsozialismus als das Verbrechen einiger Irrer, als „Unrechtsstaat“, als „das Schlimmste, das Menschen einander je angetan haben“ exorziert werden. Diese Lebenslüge der BRD ist das Fundament aller demokratischen „Vergangenheitsbewältigung“, jenes kollektiven Beschweigens des Nationalsozialismus, das durchaus auch die Form enervierender Redseligkeit annehmen kann. Weil das postfaschistische Deutschland in institutioneller wie personeller Hinsicht in Kontinuität zu seinem Vorgänger steht, muß ausnahmslos jeder Versuch einer Vergangenheitsbewältigung innerhalb des sich weiterschleppenden Systems zur symbolischen Distanzierung, zum substanzlosen Gestus geraten. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich die Deutschen einen schier unerschöpflichen Vorrat an größeren und kleineren Entlastungslügen angelegt, aus dem sie sich je nach Gelegenheit und Bedarf bedienen. Danach war das nationalsozialistische System wahlweise das Werk von Hitler höchstpersönlich, einer kleinen Verbrecherclique und ein paar Helfershelfern oder des Monopolkapitals und seiner Schergen. Otto Normalvergaser jedenfalls hat „von alledem nichts gewußt“, war „im Grunde auch dagegen“ oder „konnte gar nicht anders handeln“, weil „Befehlsnotstand“ herrschte und man im Falle des Zuwiderhandelns sofort „ins KZ gekommen“ wäre. (Clemens Nachtmann)

„Es kommt in der Psychotherapie darauf an – mit temporärer Unterstützung – sein eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen. Wer mit einem Selbstbild lebt, für das die temporär klärende Rolle des Therapeuten eine unerträgliche Kränkung ist, der muß eben versuchen, alleine zurechtzukommen.“ – Hans Ulrich Gumbrecht

line-wordpress

Stupidity is demonstrated by people lacking the knowledge they could achieve

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice in an attempt to avoid upsetting fools not willing to face up to the truth

“In arguments about moral problems, relativism is the first refuge of the scoundrel.” Roger Scruton

Antisemitism is when one blames the Jews or Israel for issues, he does not blame others

Islam is less a religion and more a totalitarian society, an ideology that demands absolute obedience and tolerates no dissent, no criticism, and prohibits the thinking, knowledge and recognition. True Islam is totally different, the one who will find it will receive a very high reward.

Craziness is, when one always does the same but expects a different outcome

If a monkey thinks “I am a monkey”, then it is already a human

A man with roots should go for a pedicure

Self smugness leads to idiocy, being pissed off leads to enlightenment

If someone has something to say, he can tell it always very easily. If someone has nothing to say, he says it in a very complicated way

Addiction is, when somebody does something he wants to do, yet seeks someone who can make it so he won’t do it and doesn’t want to, either.

If the clever people always gave in, the world would be reigned by idiots. Too much “cleverness” makes you stupid.

If one only fights evil to protect life, one produces nothing good at all and such a life then becomes no longer worth living and thus requires no protection, for it is already unlived due to such a total protection. One can spend so much money on insurance, that one has nothing left to insure. Safety works in the same way.

Happy slaves are the worst enemies of freedom.

Creativity is an intelligence having fun.

If working makes you sick, fuck off, leave the work!

If Germans talk about morality, they mean money.

A man without an insight is just an anxious, aggressive, unhappy monkey.

Thinking is always trespassing.

The mob, who calls himself the people, does not discuss, just defames.

Legal is not always legitimate.

Who can not do without, lives unhappy.

So called social, culture sciences, sociology, psychology psychotherapy, psychoanalysis, are not anymore scientific, but immanent religious cult-prophets, organized as sects.

Without a strong opposition any apparent democracy atrophies to a tyranny, and as well a science , to an attitude of a religious sect.

You can recognize everything from a certain distance only, who is zealous, outraged, who sticks his nose in something, this one has lost the perspective, he recognizes anything more, he has only his imagination of the world in his head. This creates paranoia, which is called religion, and a religion as politics, even as a science.

Islamists are a real danger, therefore they will not be seen as such. Jews are not a danger, therefore they are seen as such. It is how the perception by cowards functions.

People without a sense of humor are able only to fear or to hate and become monks or terrorists.

People are not equal, each single person is unique.

Insight applies to everyone, including Muslims, Albanians, women and homosexuals.

Islam belongs to Germany, Judaism belongs to Israel.

The totalitarian Terror of consensus is ubiquitous in Germany.
There are no discussions anymore, but defamations only.
It is a culture of the mob. As it has already been.
Harmony is only if you do not communicate.

One should never go to bed with someone who has more problems than you already have.

>>Evelyn Waugh, surely the wittiest novelist of the past century, in World War II, coming out of a bunker during a German bombing of Yugoslavia, looked up at the sky raining enemy bombs and remarked, “Like everything German, vastly overdone.”<< Joseph Epstein

One has to be brave, to have a wit.

Stupid and dull belong mostly together.

Charlie Hebdo: you don´t care if such murders are comitted to Jews, we will see how “adequate” you will react when (when, not if), Islamists will begin to bombard your cities with Kasam missiles.

Christopher Hitchens: In a free society, no one has the right not to be offended.

The more someone narcissistic inflates , the more he feels insulted and provoked.

“The trouble with the world is that the stupid are cocksure and the intelligent are full of doubt.” – Bertrand Russell

 The problem with the Islamists in Europe should be solved exactly as Europe requires to the Middle East: a two-state solution, a half for muslims and the another half for not-muslims , with a common capital.

What may satire? Everything! Except be understood by the fool, because then it was not a satire.

Islamimus is Islam preaching violence.

Islam is a religion of love, and he who doubts is dead.

War is peace. Freedom is slavery. Ignorance is strength. Islam is a peaceful religion of love – George Orwell 2015

Islam is not responsible for anything, Jews are guilty of everything.

Islamists are satanists. Islamism is a religion of idiots.

People feel always terrible offended if you do not believe their lies.
Everyone is responsible for his feelings.
Psychoanalysis is nobody’s business except the psychoanalyst and his patient, and everybody else can fuck off.
“Time is the echo of an axe
Within a wood.”
― Philip Larkin, Collected Poems

If someone inflates endless his ego, as Islamists do, then he hurts his own feelings already in his morning own shit.

The seven deadly sins of modern society. Wealth without work pleasure without conscience, knowledge without character business without morality Science without humanity, worship without sacrifice Politics without principles
-Mahatma Gandhi

“Where there is only a choice between cowardice and violence, I would advise violence.”
-Mahatma Gandhi

 Why Allah does not shows himself? Because he does not want  to do anything with such assholes.
When fascism returns, he will not say, ‘I am the fascism‘. No, he will say, ‘I am the anti-fascism Ignazio Silone.
Political correctness requires a language for a poetry album.
 Psychoanalysis is frivolous, or it is not psychoanalysis.
Colorful diversity, earlier: shit.
What can not any longer be changed, can not any longer be reformed, it is no longer alive, but very dead (instead). What is dead should be, has to be buried: religion, marriage, Romanticism, etc.
Romantic sucks.
 The reality is always stronger than illusions.
 A delusion is characterized by increasing loss of reality, and can be attested to today’s leaders in Germany and the mass media. Loss of reality describes the mental state of a person who is not (any longer) be able to understand the situation in which it is located. So you are ruled by madmen and manipulated by the mass media.
Totalitarianism can only be defeated if one has the courage to call things by their right names, just as they are. Political correctness prevents it promotes totalitarianism and political cowardice and political lie.
The Extinction: Islam is like the sun, who comes too close to him, will burn itself and will flare the rest of the world with him.
Islam does not want any submission! Islam wants victory, destruction and annihilation.
The world was not created just for you.
Time needs time.
What has God with us when he freely admits the devil more and more territories?
It’s not the biggest fear when you look into an abyss, but to note that the abyss looks back at you.
I is different.
Muslim´s headscarf is less annoying than German mothers with their pushchairs.
Prostheses people – look like women and men, but they are not.
Global governance the political repair operation begins to repair before something was created.
The extremely increased, ostensibly critical, actually demonizing, German interest in Israel and Jews is perverse.
The Nonanti-Semite is by the current German law an anti-Semite who defames, discriminates, delegitimizes Israel, Jews, , but do not supports expressis verbis the aim of the Third Reich, the Holocaust, the extermination of the Jews.

Heroes of today know nothing, can not and do not want anything. They just look like heroes, that’s all.

It may be that early fathers ate their children. Today, the mothers will eat anything, fathers, children and the rest. Everything Mommy, anyway!

Germany yesterday: the will to power.
Germany today: the will to blindness.
Germany tomorrow:

German psychoanalysis? Great, like German charm, German humor and German wit.

The resistance starts with its own language other than that of the dictatorship.

Smart phones for stupid people.

A leftist can, but do not have to be stupid.

If you do not blame states, when they commit suicide with millions victims , so why to blame a co-pilot with 149 dead?

Only the purity of the means justify the end.

An extreme narcissist is a potential terrorist, and every terrorist is an extreme narcissist.
Islamization means dementia.
Copy-shop as a psychoanalytic method today.
Psychoanalysis today is merely an imitation of a putative psychoanalysis, it has never existed, an unconscious cartoon, totem mask of itselves.
The revolution devours its fathers, not its children.

Everyone deserves a second chance. A second, not a twelfth, twenty-second or one hundred second.

In Poland, American intelligence officials  have tortured their prisoners, while the Polish courts ran trials of Polish intelligence officesr who tortured Polish prisoners.

Better have any manners, than no manners at all.
Realistic violence against structural violence only a rationalization of their own desire as justification for their own wild, instinctual violence.
National Socialists German Worker Party (NSDAP) was left, its fight against communists and socialists was not ideological, but it was a competition among equals.
Those who are not interested in art, to whom art means nothing, those are not interested in people, to those  people mean nothing. Because art is an expression of human feelings.

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