Monatsarchive: November 2013

Auch als Psychotherapeut bin ich Architekt.

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„Permanent war for permanent peace“

Öl auf Leinwand 96×120 cm 2003 © Julian S. Bielicki

Auch als Psychotherapeut bin ich Architekt.

Nicht daß ich nur Dachschäden zu beheben hätte!

Julian S. Bielicki 

„Alle glücklichen Familien gleichen einander, jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Weise unglücklich“, Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi  („Anna Karenina“)

Als Architekt und Psychotherapeut werde ich gefordert, Unglück zu beheben. Dabei darf man die Geschichte desjenigen nicht lediglich interpretieren, sondern man muß sie auch verändern. Auch als Psychotherapeut bin ich weiterhin Architekt. Nicht daß ich nur Dachschäden zu beheben hätte, es sind größtenteils Renovierungen, manchmal mache ich kleine Umbauten, manchmal größere Sanierungen, und bisweilen wird lediglich eine neue Fassade vorgehängt, je nachdem wie der Auftrag des Patienten an mich ist. „Kunst am Bau“ wird jedoch von mir nicht gemacht. Die Voraussetzung ist, daß der Zugang zur Baustelle geschaffen wird, was oft nicht einfach ist, weil viele Bauobjekte weder Fenster noch Türen haben, oft sind es selbsterrichtete massive Betonbunker, mit etlichen Radarstationen ausgestattet, mit Stacheldrahtverhauen und von Minenfeldern umgeben, deren Bewohner in Panik geraten, wenn sie nach draußen ins Dorf gehen wollen. Aber ein Architekt kommt meistens auch da irgendwie durch, es ist eine Verhandlungssache.

Unglücklichen Menschen wird meistens gesagt, sie seien krank und bedürfen einer Heilung. Ich sehe es anders: Die meisten Menschen leben häßlich und bedürfen der Schönheit, nicht einer dekorativen Schönheit, die ihnen von außen gebracht wird, sondern einer eigenen kreativen schöpferischen Umgestaltung ihrer Situation, auch ihrer Denk- und Sichtweise. Das Unglück ist weder medizinisch noch psychologisch, sondern ästhetisch bedingt. Daß das Unglück in neuerer Zeit zunächst von Medizinern und dann von Psychologen okkupiert worden ist, liegt daran, daß alles in neuerer Zeit von diesen beiden Berufsgruppen als ihr Zuständigkeitsbereich beansprucht wird, als ob das Unglück nicht auch z.B. die Domäne der Seelsorger wäre. Man muß schon aufpassen, daß die für jeden Lebensbereich und in der Beanspruchung der eigenen Kompetenz außerordentlich tüchtige Zunft der Mediziner und Psychologen nicht auch den Künstlern und Architekten das Wasser abgräbt. Da Psychotherapeuten und Psychoanalytiker meistens Mediziner oder Psychologen sind, machen sie das, was sie gelernt habe: auswendig Gelerntes anzuwenden. Das wird „Methode“ genannt, etwas immerwieder nach einer Vorlage anzuwenden, also nicht mehr als wiederholt zu kopieren. In Medizin und Psychologie gibt es weder Platz, noch Anerkennung für Kreativität, im Unterschied zu Architektur, in der Originalität und das Neue, das Kreative hochgeschätzt wird. Deswegen ist das Kreative der Psychoanalyse, der Psychotherapie in der alleinigen Handhabung und Bestimmung durch Mediziner und Psychologen völlig untergegangen, es ist nicht nur abhanden gekommen, sondern jeder Anschein von Kreativität wird in den beiden Disziplinen mit Mißtrauen verfolgt und mit Gesetzen der Methodenreinheit und unter dem Vorwand der „lege artis“ Behandlung verfolgt, behindert und ausgemerzt. Nur weil ich Architekt bin, kann ich mit meinen Patienten ihre vorhandenen Fähigkeiten weiterentwickeln und mit Ihnen neue Lösung auf ihrem Lebensweg finden. Und da liegt der Hund begraben, den man findet, wenn man den Kopf in den Sand steckt. Denn in der Psychoanalyse und Psychotherapie muß man dem Menschen helfen, mit seinen Möglichkeiten neue Sichtweisen und damit neue Wege zu erkennen, damit er seine Zukunft bauen kann. Und dafür sind Architekten und Künstler prädestiniert, weder Mediziner noch Psychologen. Die Psychoanalyse, die Psychoanalyse ist in falsche Hände geraten und dort zum Toten und Tabu erstarrt. Freud wird zwar wie ein mumifizierter Lenin in einem Mausoleum verehrt, deutsche Psychoanalyse hat jedoch mit seiner Lehre jedoch heute so wenig gemeinsam, wie zuletzt Marxismus mit der Sowjetunion.

Viele Menschen sind außerordentlich kreativ im Hervorbringen von Problemen, diese Kreativität können sie ebenso nützen, um Probleme zu lösen.

„Das Bekannte überhaupt ist darum, weil es bekannt ist, nicht erkannt“, schreibt Hegel in seiner „Phänomenologie des Geistes“. Zur Kreativität gehört die Zukunft, die unbekannt ist und unbekannt sein muß, sonst wäre sie Vergangenheit, wenn sie bekannt wäre. Wüßten wir die Zukunft, hätten wir zwei Vergangenheiten, eine hinter uns und eine vor uns. Alles was lebt, hat eine Zukunft, was keine Zukunft hat, ist tot. Das ist das Problematische an der Sicherheit, je mehr Sicherheit, desto weniger Neues, desto weniger Zukunft, desto mehr ein Gefühl oder der tatsächliche Zustand, tot zu sein. Die Kunst aber erschafft das Neue und daher konstituiert sie permanent die Zukunft.

Das Problem dieses ganzen Landes ist Mangel an Zukunft. Erpicht auf Sicherheit, Profit und Kontrolle ist für das Neue kein Platz mehr, es gibt nur noch das Alte, und entweder werden alle daran ersticken oder explodieren, eins von Beiden, oder manche werden ersticken und andere explodieren. Das Leben braucht das Neue, wie eine Mauer Dehnungsfugen braucht. Plant man diese nicht ein, wird die Mauer reißen und das imperiale Gebäude der heutigen Konquistadoren, die sich ermächtigen, jeden Teil der Erde, der sich ihrer Zurichtung für die Steigerung der Profite widersetzt, aus dem Himmel herab zu züchtigen, wird früher oder später in seinem globalen Dasein in Trümmern zusammensinken.

Die Kunst zeigt meines Erachtens mehr vom Menschen als die Wissenschaft oder psychologische Bücher. Menschen leiden, weil sie ihr Leben langweilig und kitschi empfinden, wenn es für sie an Bedeutung verliert, wenn sie zum Ding, zur Ware geworden, gemacht worden sind.

In meiner psychotherapeutischen Praxis versuche ich das Künstlerische zu bewirken, den Kitsch in Kunst zu verwandeln, meine psychotherapeutische Arbeit hat die gleichen Prinzipien wie die Architektur, wie die Kunst, aus dem Vorhandenen etwas Neues, Lebendiges, Schönes, Erfreuliches hervorzubringen.

Jede Kunst enthält etwas Melancholisches als Moment der Sehnsucht nach dem Schönen. Zugleich drückt jede Kunst, jedes gute Buch auch Hoffnung und Gutes aus und die Möglichkeit von Umkehr und Erneuerung.

Wenn Kunst verstanden wird, ist sie bereits Geschichte geworden. Das Neue, jeder kreativen Schöpfung immanent, wird zunächst nicht verstanden, da vorhandene Bezüge fehlen. Jede Kunst ist widersprüchlich, der Kitsch ist einfach und verständlich. Nur der Tod ist kongruent, das Leben ist immer widersprüchlich.

Deswegen fühlt sich der Mensch nur in der Kunst daheim, außerhalb der Kunst ist er sich selbst fremd und mehr tot als lebendig.

 

 

Julian S. Bielicki, Frankfurt am Main

Freier Architekt

Psychologischer Psychotherapeut

 

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I think for food

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Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

“Im Streit um moralische Probleme, ist der Relativismus die erste Zuflucht der Schurken.“ Roger Scruton

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

Islam ist weniger eine Religion und mehr eine totalitäre Gesellschaftsordnung, eine Ideologie, die absoluten Gehorsam verlangt und keinen Widerspruch, keinerlei Kritik duldet und das Denken und Erkenntnis verbietet. Der wahre Islam ist ganz anders, wer ihn findet wird eine hohe Belohnung erhalten.

Wahnsinn bedeute, immer wieder das gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren

Irritationen verhelfen zu weiteren Erkenntnissen, Selbstzufriedenheit führt zur Verblödung

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen

Wenn jemand etwas zu sagen hat, der kann es immer sehr einfach sagen. Wenn jemand nichts zu sagen hat, der sagt es dann sehr kompliziert

Sucht ist, wenn jemand etwas macht, was er machen will und sucht jemand, der es macht, daß er es nicht macht und es nicht machen will.

Sollen die Klugen immer nachgeben, dann wird die Welt von Dummen regiert. Zu viel „Klugheit“ macht dumm.

Wenn man nur das Schlechte bekämpft, um das Leben zu schützen, bringt man gar nichts Gutes hervor und ein solches Leben ist dann nicht mehr lebenswert und braucht nicht beschützt zu werden, denn es ist dann durch ein solches totales Beschützen sowieso schon tot. Man kann so viel Geld für Versicherungen ausgeben, daß man gar nichts mehr zum Versichern hat. Mit Sicherheit ist es so.

 

Stupidity is demonstrated by people lacking the knowledge they could achieve

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice in an attempt to avoid upsetting fools not willing to face up to the truth

“In arguments about moral problems, relativism is the first refuge of the scoundrel.” Roger Scruton

Antisemitism is when one blames the Jews or Israel for issues, he does not blame others

Islam is less a religion and more a totalitarian society, an ideology that demands absolute obedience and tolerates no dissent, no criticism, and prohibits the thinking, knowledge and recognition. True Islam is totally different, the one who will find it will receive a very high reward.

Craziness is, when one always does the same but expects a different outcome

If a monkey thinks “I am a monkey”, then it is already a human

A man with roots should go for a pedicure

Self smugness leads to idiocy, being pissed off leads to enlightenment

If someone has something to say, he can tell it always very easily. If someone has nothing to say, he says it in a very complicated way

An addiction is when someone is doing something what he want to do and is looking for someone who will make him stop it from what he wants to do and who will make him not wanting to do it anymore.

 

Architektur als Fetisch

Kaaba

Kaaba / Mekka ©2012 by Julian S. Bielicki

Architektur als Fetisch

von Julian S. Bielicki

Nebbisch.

In der Wüste saß ein Derwisch,

stolz  auf seinem teuren Teppisch.

Er war stolz, der Teppisch stumm,

das war jetzt sein neuer Fetisch.

Drum.

Mit dem Fetisch da ist so eine Sache. Karl Marx hat sich im Wesentlichen mit der fatalen Neigung, fast einem Wahn des Menschen, alles zum Ding zu machen, beschäftigt.  Zum Ding, also zur Ware, damit man es kaufen und verkaufen kann. Und damit man etwas zur Ware machen kann, muß es ein Ding sein, mit fester Größe, Breite, Tiefe, oder Zeitmaßen. Wie Arbeit. Dann weiß man, wie man kalkulieren muß, damit man billiger kauft, und teurer verkauft.  Denn wird etwas zum Ding gemacht, dann kann man durch Werbung Leuten einreden, daß das Ding mehr Wert ist, als andere solche Dinge. Dann ist es eine Markenware. Und wenn so ein Ding durch eine solche Marketingpropaganda in der Vorstellung der Menschen sehr, sehr hohen Wert erreicht, dann kann man es sehr teuer verkaufen. Zum Beispiel weibliche primäre und sekundäre Geschlechtsorgane wurden schon immer von Menschen zum Fetisch gemacht. Wie eine Monstranz, ein Altar, Devotionalien, Kaaba und andere Fetische. Der Vorgang ist einfach: man verbietet den freien Zugang zu etwas, den freien Umgang mit etwas und gleich raunen Menschen, daß da etwas Geheimnisvolles und Wertvolles, Heiliges und Heilendes ist, und wenn man es sieht, berührt, dann erfährt man eine Erhöhung, Erleuchtung, Heilung, usw. Und dafür muß dann bezahlt werden. Oder schon vorher. Je nachdem.  So haben z.B. Schweizer aus ihren sonst ziemlich wertlosen Bergen einen teuren Fetisch gemacht und leben gut davon. Die Berge sind ja genauso, wie z.B. in Polen, aber die meisten wollen lieber nach St.Moritz, als z.B. nach Szczyrk, denn St.Moritz ist ein Fetisch und Szczyrk gar nicht. (Das nennt man dann: Sport).  Oder Frauen mit ihren Mammis und Vaginis, mit Silikon und Botox aufgepimpt, um es an den meistbieten zu verkaufen, oder zu vermieten. (Das nennt man dann: Liebe) Mancher Mann verwandelt sich plastochirurgisch in so ein Fetisch-Monster, um damit Geschäfte zu machen. So. Echtes Leben ist aber das, was sich nicht lohnt und echte Liebe ist dann, wenn der eine Mensch dem anderen nicht in seinen Innenräumen womit auch immer herumstöbert. Wenn ein Mensch den anderen liebt, dann geht er ihm nicht an die Wäsche. Sonst ist es Geilheit (nichts dagegen), aber keine Liebe.  Liebe hat mehr mit Verzicht zu tun, als mit Raffen. So gesehen ist Christian Wulff der 100 % richtige Repräsentant des deutschen Volkes, denn er kennt keine anderen Werte, als Raffen, auch wenn er lediglich Brösel vom Tisch der Reichen aufsammelt. Denken Sie bitte daran: Der Führer ist tot, aber die Volksgemeinschaft lebt weiter, und die Volksgemeinschaft rafft weiter. So. Und auch Architektur wird ständig zur Ware, zum Ding gemacht, denn da ist viel Geld zu machen, das ist klar. Die Investoren, die Promotoren, die Initiatoren und sonstige Toren, sie wollen die Architektur als Ding, als Ware, als Fetisch. Aber es gibt Architekten, und Architekten sind keine Erfüllungsgehilfen der ach so glorreichen Wirtschaft, die zur Zeit halb Europa in den Abgrund zieht.  Und mich haben Architektur vor allem zwei Menschen gelehrt: Ottokar Uhl und Heinz Mohl. Bei beiden war ich vor ca. vierzig Jahren Meisterschüler. Ottokar Uhl verwies mich und andere Studenten immerwieder darauf, daß Architektur ein Prozeß, und nicht ein Objekt ist, und Heinz Mohl hat ein Gespür eines Edeltrüffelschweins für das Echte und Authentische. So bin ich ein prozesshaftes Schwein geworden und grunze im Schweinsgalopp seit langem fröhlich vor mich hin. Also, Architektur ist ein Prozeß, kein Ding, stellt also bitte keine Klötzchen in der Gegend hin, spielt nicht mit Archi-Gadgets, sondern überlegt, was soll dort passieren, und wozu soll es passieren. Und ein Mensch wird nie zu einem Ding, auch wenn die ganze Weltwirtschaft ihn verdinglichen, zur Ware machen will. Ein Fetisch ist ein Ding, unecht und gekünstelt. Architektur soll ein Prozeß sein, kein Fetisch, echt und authentisch. Da gibt es den Robert Venturi, der (zurecht) sagte: „Main Street is almost alright“. Und seit Adorno wissen wir, daß es kein richtiges Leben im falschen gibt. Und die Gesundheit bringt auch nichts, wenn man ein Idiot ist (auch Adorno). Also seid schlau und lernt viel. Das Leben ist sehr einfach. Und wenn man es richtig macht, dann wird es richtig. Und wenn nicht, dann wird es falsch, und das Falsche erkennt man daran, daß es nicht funktioniert, es klappt einfach nicht. Wie wenn ein Huhn versucht zu fliegen, so entsteht auch der Kitsch. Auch in der Architektur. Kitsch ist, wenn man will, aber nicht kann und es trotzdem versucht. Und ein Adler kann gar nicht so tief fliegen, wie das Huhn versucht hoch zu hüpfen. Denn der eine kann es und der andere nicht. Und wer es nicht kann, der produziert endlos Kitsch, und so entstehen Fetische.

Fertisch.

Architektur

(Für diesen Text wurden keine Tiere verletzt und kein genmanipuliertes Material verwendet.)

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Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Dummheit äußert sich heute als empörter Moralismus.

Werte ohne Einfühlungsvermögen sind nichts wert.

Manche Menschen fühlen physischen Schmerz, wenn sie ihre gewohnten Vorstellungen zugunsten der Realität korrigieren sollen, sie wenden ihre gesamte Intelligenz mit Unterstützung ihrer Agressivität auf, um die Realität nicht zu erkennen und ihr Selbstbild unverändert beizubehalten.

Immer mehr fühlen, immer weniger denken – Der Mensch unterscheidet sich vom Tier nicht durch Gefühle, denn Säugetiere haben die gleichen Gefühle, wie der Mensch: Trauer, Angst, Wut, Liebe, sondern durch sein Denken. Wenn er denkt, falls er denkt.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

“Im Streit um moralische Probleme, ist der Relativismus die erste Zuflucht der Schurken.“ Roger Scruton

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

Der Nicht-Antisemit ist ein Antisemit, der nach der derzeitigen deutschen Rechtsprechung, Israel, Juden diffamiert, diskriminiert, delegitimiert, jedoch nicht expressis verbis das Ziel der dritten Reichs, den Holocaust, die Judenvernichtung, befürwortet.

Aus Deutschland erreicht mich „tiefe Sorge um den Friedensprozess“. Vorsicht: Wo ist es im Nahen und Mittleren Osten derzeit so friedlich und vergleichsweise gewaltarm wie in Israel? Wo leben Araber derzeit sicherer als in Israel? Wo haben sie besseren Zugang zu Bildung, Arbeit, Konsum und medizinischer Versorgung? – Götz Aly

Islam ist weniger eine Religion und mehr eine totalitäre Gesellschaftsordnung, eine Ideologie, die absoluten Gehorsam verlangt und keinen Widerspruch, keinerlei Kritik duldet und das Denken und Erkenntnis verbietet. Der wahre Islam ist ganz anders, wer ihn findet wird eine hohe Belohnung erhalten.

Wahnsinn bedeute, immer wieder das gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten.

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren.

Irritationen verhelfen zu weiteren Erkenntnissen, Selbstzufriedenheit führt zur Verblödung,

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch.

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen.

Wenn jemand etwas zu sagen hat, der kann es immer sehr einfach sagen. Wenn jemand nichts zu sagen hat, der sagt es dann sehr kompliziert.

Sucht ist, wenn jemand etwas macht, was er machen will und sucht jemand, der es macht, daß er es nicht macht und es nicht machen will.

Sollen die Klugen immer nachgeben, dann wird die Welt von Dummen regiert. Zu viel „Klugheit“ macht dumm.

Wenn man nur das Schlechte bekämpft, um das Leben zu schützen, bringt man gar nichts Gutes hervor und ein solches Leben ist dann nicht mehr lebenswert und braucht nicht beschützt zu werden, denn es ist dann durch ein solches totales Beschützen sowieso schon tot. Man kann so viel Geld für Versicherungen ausgeben, daß man gar nichts mehr zum Versichern hat. Mit Sicherheit ist es eben so.

Zufriedene Sklaven sind die schlimmsten Feinde der Freiheit.

Kreativität ist eine Intelligenz, die Spaß hat.

Wen die Arbeit krank macht, der soll kündigen!

Wenn Deutsche über Moral reden, meinen sie das Geld.

Ein Mensch ohne Erkenntnis ist dann  lediglich ein ängstlicher, aggressiver, unglücklicher Affe.

Denken ist immer grenzüberschreitend.

Der Mob, der sich das Volk nennt, diskutiert nicht, sondern diffamiert.

Legal ist nicht immer legitim.

Wer nicht verzichten kann, lebt unglücklich.

Sogenannte Sozial-, Kultur-, Geisteswissenschaften, Soziologie, Psychologie, Psychotherapie, Psychoanalyse, sind keine Wissenschaften mehr, sondern immanent religiöse Kultpropheten, organisiert wie Sekten.

Ohne eine starke Opposition atrophiert jede scheinbare Demokratie zur Tyrannei, und ebenso eine Wissenschaft, zur Gesinnung einer Sekte.

Man kann alles nur aus gewisser Distanz erkennen, wer sich ereifert, empört, wer mit seiner Nase an etwas klebt, der hat die Perspektive verloren, der erkennt nichts mehr, der hat nur noch seine Phantasie von der Welt im Kopf. So entsteht Paranoia, die sich Religion, und Religion als Politik, sogar als Wissenschaft nennt.

Islamisten sind eine Gefahr, deswegen werden sie als solche nicht gesehen. Juden sind keine Gefahr, deswegen werden sie als solche gesehen. So funktioniert die Wahrnehmung von  Feiglingen.

Humorlose Menschen könner nur fürchten oder hassen und werden Mönche oder Terroristen.

Menschen sind nicht gleich, jeder einzelne Mensch ist ein Unikat.

Erkenntnis gilt für alle, auch für Muslime, Albaner, Frauen und Homosexuelle.

Islam gehört zu Deutschland, Judentum gehört zu Israel.

Der Konsensterror (Totalitarismus) ist in Deutschland allgegenwärtig.

Es wird nicht mehr diskutiert, sondern nur noch diffamiert.

Es ist eine Kultur des Mobs. Wie es bereits gewesen ist.

Harmonie ist nur, wenn man nicht kommuniziert.

Man soll niemals mit jemand ins Bett gehen, der mehr Probleme hat, als man selbst.

>>Evelyn Waugh, sicherlich der witzigste Erzähler des vergangenen Jahrhunderts, im Zweiten Weltkrieg, herauskommend aus einem Bunker während einer deutschen Bombardierung Jugoslawiens, blickte zum Himmel, von dem es feindliche Bomben regnete und bemerkte: “Wie alles Deutsche, stark übertrieben.“<< Joseph Epstein

Man muß Mut haben, um witzig zu sein.

Dumm und blöd geht meistens zusammen.

Charlie Hebdo: solche Morde an Juden sind euch egal, mal sehen wie”angemessen”  ihr reagiert, wenn (wenn, nicht falls) eure Städte von Islamisten mit Kasam-Raketen beschossen werden.

Christopher Hitchens großartig: „In einer freien Gesellschaft hat niemand das Recht, nicht beleidigt zu werden.“

Je mehr sich jemand narzisstisch aufbläht, desto mehr fühlt er sich beleidigt und provoziert.

“Das Problem mit der Welt ist, daß die Dummen felsenfest überzeugt sind und die Klugen voller Zweifel.” – Bertrand Russel

Das Problem mit den Islamisten in Europa soll man genauso lösen, wie es Europa für den Nahen Osten verlangt: jeweils eine Zweistaatenlösung, die Hälfte für Muslime, die andere Hälfte für Nicht-Muslime, mit einer gemeinsamen Hauptstadt.

Was darf Satire? Alles! Nur nicht vom Dummkopf verstanden werden, weil es dann keine Satire war.

Islamimus ist Islam, der Gewalt predigt.

Islam ist eine Religion der Liebe,und wer es anzweifelt, ist tot.

Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke. Der Islam ist die friedliche Religion der Liebe George Orwell 2015

Islam ist verantwortlich für gar nichts, Juden sind schuld an allem.

Islamisten sind Satanisten. Islamismus ist eine Religion von Idioten.

Leute fühlen sich immer furchtbar beleidigt, wenn man ihre Lügen nicht glaubt.

Jeder ist selbst verantwortlich für seine Gefühle.

Die Psychoanalyse geht niemanden außer den Psychoanalytiker und seinen Patienten etwas an, und alle anderen sollen sich verpissen.

“Zeit ist das Echo einer Axt
im Wald.
Philip Larkin, Gesammelte Gedichte

Wenn jemand wie Islamisten sein Ego endlos aufbläht, dann verletzt er seine eigenen Gefühle schon morgens beim Scheißen.

„Die sieben Todsünden der modernen Gesellschaft: Reichtum ohne Arbeit Genuß ohne Gewissen Wissen ohne Charakter Geschäft ohne Moral Wissenschaft ohne Menschlichkeit Religion ohne Opfer Politik ohne Prinzipien.“
―Mahatma Gandhi

„Wo man nur die Wahl hat zwischen Feigheit und Gewalt, würde ich zur Gewalt raten.“
―Mahatma Gandhi

Warum zeigt sich Allah nicht? Weil er mit solchen Arschlöchern nichts zu tun haben will.

„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus’. Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus’.”  – Ignazio Silone

Politische Korrektheit verlangt eine Sprache für ein Poesiealbum.

Psychoanalyse ist frivol, oder es ist keine Psychoanalyse.

Bunte Vielfalt, früher: Scheiße

Was der Mensch nicht mehr verändern, nicht mehr reformieren kann, ist nicht mehr lebendig, sondern sehr tot. Was tot ist, das soll man, das muß man begraben: Religion, Ehe, Romantizismus, etc.

Romantik ist scheiße.

Die Realität ist immer stärker als Illusionen.

Deutschland gestern: der Wille zur Macht.
Deutschland heute: der Wille zur Verblendung.
Deutschland morgen: 德國

Deutsche Psychoanalyse? Großartig, wie deutscher Charme, deutscher Humor und deutscher Esprit.

Der Widerstand fängt mit einer eigenen, anderen Sprache als die der Diktatur.

Smart phones for stupid people.

Ein Linker kann, muß aber nicht dumm sein.

Wenn man ganzen Staaten nicht übel nimmt, wenn sie mit Millionen Opfern Selbstmord begehen, warum dann einem Co-Piloten mit 149 Toten?

Nur die Reinheit der Mittel heiligt den Zweck.

Ein extremer Narzißt ist ein potentieller Terrorist, und jeder Terrorist ist ein extremer Narzißt.

Islamisierung bedeutet Verblödung.

Copy-shop als psychoanalytische Methode heute.
Die Psychoanalyse heute ist lediglich die Nachahmung einer vermeintlichen Psychoanalyse, die es so nie gegeben hat, also unbewußte Karikatur, Totemmaske ihrer selbst.
Die Revolution frißt ihre Väter, nicht ihre Kinder.
Jeder verdient eine zweite Chance. Eine zweite, nicht eine zwölfte, zweiundzwanzigste oder einhundertzweite.
In Polen haben amerikanische Geheimdienstler ihre Gefangenen gefoltert, während vor polnischen Gerichten Prozesse gegen polnische Geheimdienstler liefen, die polnische Gefangene gefoltert haben.
Besser irgendwelche Sitten, als gar keine Sitten.
Direkte Gewalt gegen strukturelle Gewalt – lediglich eine Rationalisierung der eigenen Lust als Rechtfertigung für eigene wilde, triebhafte Gewalt. Wer strukturelle Gewalt von Institutionen eines demokratischen Rechtstaates delegitimiert und direkte Gewalt gegen diese Institutionen legitimiert, der gibt jeglicher denkbaren Form von Gewalt freie Hand, denn jede Gewalt kann moralisch begründet werden. Der Teufel ist ein Moralist. Und ein Gewalttäter. Aufrufe zur Gewalt sind in Deutschland strafbar.
National Sozialistische Deutsche Arbeiter Partei (NSDAP) war links,, ihr Kampf gegen Kommunisten und Sozialisten war nicht ideologisch, sondern es war ein Konkurrenzkampf unter Gleichen.
Wer sich für Kunst nicht interessiert, wem Kunst nichts bedeutet, der interessiert sich ebensowenig für Menschen, dem bedeuten Menschen nichts. Denn Kunst ist Ausdruck menschlicher Gefühle, Kunst ist Liebe. Das Erkennen der Realität wird nicht durch Verstand angestossen, sondern durch Empathie, durch Einfühlungsvermögen in das Sinnliche, also durch die Ästhetik. Der Verstand alleine erkennt gar nichts, der Verstand alleine drischt blindlings leeres Stroh und nennt sich zu Unrecht Wissenschaft. Ein solcher Verstand verbraucht sich in der einzigen Leistung, unter Auslassung oder Heranbiegung von Fakten in jedem Fall immer eigene moralische Überlegenheit zu konstruieren.
Manche Menschen schauen in den Spiegel und sagen: „Die Welt ist schrecklich, die Welt ist böse“, und fangen an, dieses Böse in der Welt, aber nicht in sich, zu verfolgen, zu vernichten, auszumerzen. Also andere Menschen, das Andere menschliche, was sie nicht sein wollen, zu exterminieren, zu liquidieren.

…der hiesige Autoritarismus (ist) einer ohne Autorität und der hiesige Konventionalismus einer ohne Konventionen. Schon bei den Nazis war nicht das Wort des Führers Befehl, sondern sein Wille, den der kongeniale Volksgenosse erahnte. Nie hätte der Nationalsozialismus funktioniert, hätte den Deutschen jede ihrer Missetaten bei Strafandrohung befohlen werden müssen. Anders, als es das Wort vom „Befehlsnotstand“, von der „Gleichschaltung“ oder vom „Führer“ selber glauben machen will, herrschte das NS-System durch Gehorsam ohne Befehl. (W. Pohrt, Der Weg zur inneren Einheit)

Der faschistische Sozialpakt existiert im bundesdeutschen Postfaschismus weiter als eine im Resultat aufgehobene Voraussetzung, die unmittelbar keine Spur ihrer gewaltförmigen Durchsetzung mehr an sich trägt: umso besser kann diese Tatsache verleugnet und der Nationalsozialismus als das Verbrechen einiger Irrer, als „Unrechtsstaat“, als „das Schlimmste, das Menschen einander je angetan haben“ exorziert werden. Diese Lebenslüge der BRD ist das Fundament aller demokratischen „Vergangenheitsbewältigung“, jenes kollektiven Beschweigens des Nationalsozialismus, das durchaus auch die Form enervierender Redseligkeit annehmen kann. Weil das postfaschistische Deutschland in institutioneller wie personeller Hinsicht in Kontinuität zu seinem Vorgänger steht, muß ausnahmslos jeder Versuch einer Vergangenheitsbewältigung innerhalb des sich weiterschleppenden Systems zur symbolischen Distanzierung, zum substanzlosen Gestus geraten. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich die Deutschen einen schier unerschöpflichen Vorrat an größeren und kleineren Entlastungslügen angelegt, aus dem sie sich je nach Gelegenheit und Bedarf bedienen. Danach war das nationalsozialistische System wahlweise das Werk von Hitler höchstpersönlich, einer kleinen Verbrecherclique und ein paar Helfershelfern oder des Monopolkapitals und seiner Schergen. Otto Normalvergaser jedenfalls hat „von alledem nichts gewußt“, war „im Grunde auch dagegen“ oder „konnte gar nicht anders handeln“, weil „Befehlsnotstand“ herrschte und man im Falle des Zuwiderhandelns sofort „ins KZ gekommen“ wäre. “ (…) „Heute haben die Verbreitung des Gerüchts und die Verbreitung der Neidbeißerei neue, technische Möglichkeiten. Sie können sich über das Internet und diverse Subnetzwerke und Blogs rasend verbreiten und auch auf die Politik einen Druck erzeugen, sich ihnen zu beugen. Die gesellschaftliche Mobilmachung wirkt so wieder auf die Politik zurück. Sie muss sich den entsprechenden Stimmungen beugen, weil sonst die Wiederwahl gefährdet würde. Die Devise »Ich bin ihr Führer, also muss ich ihnen folgen«, bleibt auch im zerfallenen Postnazismus das prinzipienlose Grundprinzip von Herrschaft.“ (…) Spezialisierung und Diversifikation sind die zeitgemäße Erscheinungsform von Vermassung und Uniformität. (…) 1 x 1 materialistischer Kritik: es  muss darum gehen, Erscheinungen in eine Konstellation zu bringen, in der sie lesbar werden. (…) Je antirassistischer und weltoffener sich die Deutschen aufführen, desto mehr ähneln sie wieder einer gegen ihre Todfeinde verschworenen Horde, die nicht mehr auf Exklusivität pocht, sondern die Anforderungen zum Mitmachen wieder flexibilisiert hat und sich ihr Jagdrevier mit anderen teilt, sofern sie sich bewähren. Und weil gerade die Entfernung vom Nazismus die Nähe zu ihm verbürgt, waren und sind das diejenigen, die in Personensache am wenigstens mit Nazifaschistischem in Verbindung zu bringen sind, die Linksradikalen, die Linksliberalen, die Linken, die Antifaschisten, die entschiedensten Schrittmacher dafür, dass der anfangs noch gar nicht wirklich übergreifende postnazistische Fundamentalkonsens tatsächlich totalisiert und auf die Höhe der Zeit gebracht werden konnte. Die Nazis und die Rechten hingegen waren für diesen Vorgang nur von unterordnetem Belang. Sie standen immer schon für eine in ihrer konkreten Ausprägung gestrige Gesellschaftsformation und deshalb ging von ihnen auch nie eine ernsthafte Gefahr eines neuen Faschismus aus. Diese Totalisierung der Gemeinschaft der Demokraten, die hauptsächlich die Linke mit herbeigeführt hat, ist allerdings identisch und das zeigt sich heute mit ihrem Zerfall. Dieser wiederum ist im Selbstwiderspruch der postnazistischen Vergesellschaftung angelegt, in der der bereits erwähnte nazistische Kurzschluss von Staaten Subjekt im Modus permanenter Mobilmachung in den politökonomischen Formen im Doppelsinne aufgehoben ist. Seiner Substanz nach anerkannt und aufbewahrt, wie vorerst suspendiert und seiner Verlaufsform nachgezügelt. Also statt den Blockwarten gab es Aktenzeichen XY, da durfte sich jeder dann auch telefonisch dran beteiligen, aber richtige Jagdszenen gab es in der alten Bundesrepublik nicht oder nur in Ausnahmefällen. Taxiert selbst zu Zeiten der Prosperität jeder insgeheim seinen Erwerb als verkappte Arbeitslosenunterstützung, so mobilisiert die Krise der postnazistischen Vergesellschaftung erst Recht die Sehnsucht nach der alten Staatsunmittelbarkeit. Johannes Agnoli schrieb dazu schon in der Transformation der Demokratie 1966: „Der präfaschistisch liberale Ruf nach dem starken Staat wiederholt sich postfaschistisch neoliberal“. Und damit gerät das ganze System des autoritären Etatismus und geraten letzten Endes die politökonomischen Vermittlungen als solche wieder ins Visier des Volkszorns und es war wiederum die Linke, die noch zu Zeiten, wo keine Krise in Sicht war, im sinistren Tram nach Liquidation der Vermittlungen die Zunge gelöst und ihm neue fantasievolle und kreative, wie es so schön heißt, Äußerungsformen zur Verfügung gestellt hat. Sie war das Laboratorium, in dem die allgemeine Mobilmachung eingeübt und jener darauf zugeschnittenen neue und zugleich sehr alte Sozialcharakter herangebildet wurde, indem sich mittlerweile eine Mehrheit spontan wieder erkennt. Derjenige Sozialcharakter, der nach dem Motto „Ich leide, also bin ich“ sich einerseits unter Berufung auf die höchst unverwechselbare Diskriminierung, die ihm angeblich wiederfährt, zur kleinsten existierenden Minderheit erklärt, sich gleichsam nach dem Muster verfolgter und in ihrer Kultur bedrohter Völker begreift und andererseits als Gegensouverän seine private, warnhafte Feinderklärung allen anderen oktroyieren möchte und diesem Zweck entweder vorhandene gesellschaftliche Organisationen zu Rackets umfunktioniert, neue Rackets gründet oder andere Rackets mit ins Boot holt. Der einstige demokratische Fundamentalkonsens wird dadurch einerseits ins einzelne Subjekt zurückverlagert und andererseits vermittlungslos verallgemeinert. Aus der formell kollektiven Feinderklärung der Mitte gegen die Extreme, das war der Normalfall in der Bundesrepublik bis weit in die 80er Jahre, Terroristenhasse, einige werden sich noch daran erinnern. Aus dieser kollektiven Feinderklärung der gesellschaftlichen Mitte gegen die Extreme wird also die pluralisierte Feinderklärung alle gegen alle, die getrennt vereint sich zusammenrotten und auf diese Weise zerfällt die Gemeinschaft der wehrhaften Demokraten und reorganisiert sich zugleich hin zu zerfallen. Ein Zitat von Wolfgang Port in einem anderen Zusammenhang macht es sehr schön deutlich: „Wie durch höhere Gewalt sondern sich die Langen von den Kurzen, die Weiblichen von den Männlichen, die Alten von den Jungen, die Dicken von den Dünnen ab“ und das Resultat ist eine Segregation und Ghettoisierung durch welche die Metropolen, einem riesigen Freiluftgefängnis mit seinen Unterabteilungen für Männer und Frauen, Jugendliche, Kranke, Alte, Port schreibt etc., man könnte noch Schwule und Lesben und Migranten und was weiß ich noch alles ergänzen, Protestanten, Katholiken, Ossis, Wessis, immer ähnlicher werden. Neu ist, dass dieses Freiluftgefängnis als eine kulturelle Einrichtung und seine Insassen als Kulturbotschafter begriffen werden und es ist diese nahezu flächendeckende Selbstkulturalisierung der gesellschaftlichen Mehrheit und der einzelnen Individuen in ihr, die in der Postmoderne ihr bewusstloses Selbstbewusstsein und ihre Legitimation erfährt und im antirassistischen PC-Sprech sich ihren Ehrenkodex schafft, ihre Omertà, die sich an ihresgleichen und die verbliebenen Kritiker draußen richtet, Islamophobie ist ihr derzeit aktuellstes Schlagwort. Dieser Vorgang, diese Selbstkulturalisierung der gesellschaftlichen Mitte und ihr Zerfall ist also die Bedingung der neuen Haltung Ausländern und Migranten gegenüber, an denen die Deutschen projektiv ihre ersehnte Regression auf den Stamm illustrieren. Was ihnen umso leichter gelingt, als manch ihrer Repräsentanten und Lobbyisten sich anschicken, genau dem Bilde zu gleichen, das die Deutschen sich seit jeher von ihnen machten und wofür sie von ihnen jetzt nach kollektiv und offiziell ins Herz geschlossen werden. Der mittlerweile zur Dauereinrichtung erklärte Karneval der Kulturen ist nichts anderes als ein Zerfallsprodukt der postfaschistischen Demokratie, mehr noch, er ist diese Gemeinschaft in einer zugleich flexibilisierten und pluralisierten und kollektivierten Gestalt. In dieser Völkerfamilie, die die Deutschen gerne auf der ganzen Welt hätten, wären da nicht Israel und die USA als Störenfriede und die sie aus Mangel an Realisierungschancen deshalb erstmal bei sich zuhause einrichten, geht es dabei zu, wie in jeder guten Familie: Die einzelnen Mitglieder sind einander spinnefeind und die Widersprüche und Konflikte, die daraus resultieren, gehören auch voll und ganz dieser Vergesellschaftung an, sind von ihr konstituiert und dazu gehört ein fein dosiertes Spiel mit Fremdheit und Nähe, das von allen Beteiligten auch weiterhin gepflegt wird, weil damit ein moralisches Plus bei der Gefolgschaft eingefahren werden kann. (…) Der zweite Weltkrieg war ein kulturindustrielles Massenevent. (…) Eine neue Barbarei sei stets zu befürchten, wird sich nicht aus dem Geist Nationalsozialismus unmittelbar speisen, sondern im Gewande von demokratischem Antifaschismus von Lernen aus der Geschichte und political correctness daher kommen.(…) Abwehr des offenen Faschismus durch dessen demokratische Entnazifizierung und Eingemeindung. (…) Je antirassistischer und weltoffener sich die Deutschen aufführen, desto mehr ähneln sie wieder einer gegen ihre Todfeinde verschworenen Horde, die nicht mehr auf Exklusivität pocht, sondern die Anforderungen zum Mitmachen wieder flexibilisiert hat und sich ihr Jagdrevier mit anderen teilt, sofern sie sich bewähren. (…) Die postnazistische Demokratie hat  die nationalsozialistische Mobilmachung des „gesunden Volksempfindens“ zwar nicht abgeschafft, sondern nur sistiert – sie hat es aber andererseits auch in die Latenz abgedrängt und damit gebremst, indem sie es in die mediatisierende Form des bürgerlichen Repräsentationsprinzips zwängte.  (…) „Rassismus“ ist ein ideologisches Stichwort eines anti-rassistischen Rackets, das jeden Realitätsbezugs entbehrt, das seine Mitglieder vielmehr nur als Ausweis von Gesinnungsfestigkeit und Ehrbarkeit vor sich hertragen und das ihnen als probates Mittel dient, um nach Willkür und freiem Ermessen festzulegen, wer gerade als „Rassist“ zu gelten hat. Und dieses „anti-rassistische“ Racket, das sind heutzutage fast alle: längst ist die Gegnerschaft zum Rassismus keine Domäne der Linken mehr, sondern offizielle Staatsraison und common sense aller Ehrbaren und Wohlmeinenden, und das ist die erdrückende Mehrheit.  (…) Von der moralisierenden Aufdringlichkeit und der enervierenden Verlogenheit einmal abgesehen, ist die Ehrfurcht, die „anderen Kulturen“ entgegengebracht wird und die Unterwürfigkeit, mit der ihre Träger geradezu als Heilsbringer verehrt werden, keine Gegenposition zum Rassismus, sondern dessen logische wie historische Voraussetzung, die im Rassismus und allen naturalisierenden Ideologien als ein Moment überlebt: deren Grundmuster ist die projektive Bekämpfung dessen, was man selbst gern möchte, aber nicht erreichen kann, und deshalb gehört zur Diskriminierung der Neger wegen ihrer „Faulheit“ die Bewunderung für den „Rhythmus, den sie im Blut haben“ und die Achtung vor ihrer „sagenhaften Potenz“; somit ist der „Anti-Rassismus“ nichts weiter als die notwendige Kehrseite des Rassismus selbst, die sich von diesem abgespalten hat und gegen ihre eigene Grundlage wendet. Historisch jedenfalls geht die Wertschätzung fremder Kulturen ihrer späteren, „rassisch“ legitimierten Abqualifizierung voran und sie ist auch logisch deren Voraussetzung: Christoph Columbus etwa beschreibt in seinen Tagebüchern die Eingeborenen, die er 1492 auf den Bahamas, Cuba und schliesslich Haiti angetroffen hat, folgendermaßen: sie sind „ängstlich und feige“, „sehr sanftmütig und kennen das Böse nicht, sie können sich nicht gegenseitig umbringen“, „sie begehren die Güter anderer nicht,“ und er resümiert: „Ich glaube nicht, dass es auf dieser Welt bessere Menschen oder ein besseres Land gibt.“ (7)  (…) Protestantische Innerlichkeit: gemäß der Devise, dass vor der schlechten Tat der schlechte Gedanke und das schlechte Wort kommen, die man demzufolge austreiben muss, damit alles besser wird. (…) So kommt es, dass es heute der Anti-Rassismus ist, der, unter dem Vorwand, heldenhaft gegen einen in Wahrheit nicht existenten „Rassismus“ zu kämpfen, Respekt und Toleranz noch für die rückständigsten und unmenschlichsten Sitten und Gebräuche einfordert und damit selbst als Protagonist und Fürsprecher einer Verrassung der restbürgerlichen Gesellschaft fungiert.  (..) Die unterschiedliche Pigmentierung der menschlichen Haut ist eine objektive Gegebenheit, keine bloße Erfindung. (…) Rasse heute ist die Selbstbehauptung des bürgerlichen Individuums, integriert im barbarischen Kollektiv. (…) Der nervige Sozialcharakter des Gutmenschen ist offenbar eine fast zeitlose Erscheinung und in den verschiedensten Lebensbereichen anzutreffen, die Wahrscheinlichkeit, ihm in fortschrittlichen sogenannten „politischen Zusammenhängen“ zu begegnen, ist besonders hoch: werden doch hier traditionell die altruistischen Tugenden – das Mitgefühl, die Solidarität, Selbstlosigkeit etc. – besonders hoch angeschrieben und deshalb sind sie das geeignete Betätigungsfeld für Sozialcharaktere, die sich als Ersatz für ihr eigenes ungelebtes Leben vorzugsweise mit dem Leiden anderer als Fetisch verbinden. (…) Es sind aber gerade die höchsten Tugenden, die die niedersten Instinkte decken, wie schon Marx wusste: „Bis jetzt hat der Mensch sein Mitgefühl noch kaum ausgeprägt. Er empfindet es bloß mit dem Leiden, und dies ist gewiss nicht die höchste Form des Mitgefühls. Jedes Mitgefühl ist edel, aber das Mitgefühl mit dem Leiden ist die am wenigsten edle Form. Es ist mit Egoismus gemischt. Es neigt zum Morbiden […] Außerdem ist das Mitgefühl seltsam beschränkt […] Jeder kann für die Leiden eines Freundes Mitgefühl empfinden, aber es erfordert […] das Wesen eines wahren Individualisten, um auch am Erfolg eines Freundes teilhaben zu können. (…) Und da jeder demonstrative Altruismus nicht nur einen kleinlichen Egoismus bemäntelt, sondern auch mit dem Anspruch des Idealisten einhergeht, erzieherisch auf das Objekt seiner Zuwendung einzuwirken, ist er die adäquate Ideologie von Rackets, und auch das ist Wilde nicht entgangen: Barmherzigkeit, so schreibt er, sei die „lächerlich unzulängliche Art der teilweisen Rückerstattung oder ein sentimentales Almosen, gewöhnlich verknüpft mit dem skandalösen Versuch des rührseligen Spenders, auf (das) Privatleben (der Armen) Einfluss zu nehmen. (…) Im totalisierten Zugriff auf die ihr Unterworfenen ist die sozialistische Bewegung bis auf den heutigen Tag ebenfalls als ein Racket des Tugendterrors anzusprechen, betrachtet sie es doch als ihre Aufgabe, das Proletariat oder das gerade angesagte Subjekt seiner „wahren Bestimmung“ zuzuführen und d.h. es im Sinne der von ihm zu realisierenden Ideale zu erziehen – und das bedeutet stets noch: ihm die Untugenden und Laster auszutreiben, die der Vorhut als Male der individualistischen Bürgerwelt erscheinen: etwa Alkoholabusus, Faulenzerei, „zerrüttete“, „unsittliche“ Verhältnisse zwischen den Geschlechtern etc. Und um dieser Aufgabe gerecht zu werden, müssen die selbsternannten Vertreter der Klasse die von ihnen verfochtenen Tugenden in eigener Person glaubwürdig verkörpern und deshalb in einer noch rigideren Weise als der gemeine Bürger sich als Subjekte zurichten, d.h. ihre Individualität dem Allgemeinen (dem Kollektiv, der Klasse, dem Frieden etc.) opfern, um totale Identität mit ihm zu erlangen. Wenn Identität letzten Endes den Tod bedeutet, dann hat die Bemühung um sie vorzeitige Erstarrung und prämortale Leblosigkeit zur Folge – von daher die bis in die Gegenwart zu beobachtenden verhockten, verkniffenen und lauernden Mienen aller professionellen Menschheitsbeglücker, ihre rigide Zwangsmoral und durchgängige Humorresistenz, die immergleichen offiziösen Phrasen, die sie dreschen, die tödliche Langeweile, die von ihnen und ihrem penetranten Sendungsbewusstsein ausgeht, und ihr chronisches Beleidigtsein, wenn sie beim Gegenüber auch nur den Hauch eines Zweifels an ihrer aufgetragenen Gutartigkeit zu erspüren glauben. Und zu alldem glauben diese Leute sich auch noch ermächtigt, diese ihre trostlose Existenz zur verbindlichen Richtschnur für alle anderen zu erklären.“ – Clemens Nachtmann

„Die rebellische Haltung, vor einem Jahrzehnt noch das Privileg von Einzelgängern, ist heute Ausdruck des Konformismus. Man will dazugehören, nicht als Schlappschwanz gelten“ – Horkheimer

 „…der hiesige Autoritarismus (ist) einer ohne Autorität und der hiesige Konventionalismus einer ohne Konventionen. Schon bei den Nazis war nicht das Wort des Führers Befehl, sondern sein Wille, den der kongeniale Volksgenosse erahnte. Nie hätte der Nationalsozialismus funktioniert, hätte den Deutschen jede ihrer Missetaten bei Strafandrohung befohlen werden müssen. Anders, als es das Wort vom „Befehlsnotstand“, von der „Gleichschaltung“ oder vom „Führer“ selber glauben machen will, herrschte das NS-System durch Gehorsam ohne Befehl.“ (W. Pohrt, Der Weg zur inneren Einheit)
„Die Demokratie ist nichts weiter als die Herrschaft des Knüppels über das Volk durch das Volk für das Volk. (…) Es gibt drei Arten von Despoten: den Despoten, der den Leib knechtet, den Despoten, der die Seele knechtet und den Despoten, der Leib und Seele zugleich knechtet. Der erste heißt Fürst. Der zweite heißt Papst. Der dritte heißt das Volk. (..) Wer das Volk führen will, ist gezwungen, dem Pöbel zu folgen“ (…) „Man hört immer wieder, der Schulmeister sterbe aus. Ich wünschte beileibe, dem wäre so. Aber der Menschentypus, von dem er nur ein und gewiss noch der harmloseste Vertreter ist, scheint mir wahrhaftig unser Leben zu beherrschen; und wie auf ethischem Gebiet der Philanthrop die größte Plage ist, so ist es im Bereich des Geistes derjenige, der so sehr damit beschäftigt ist, andere zu erziehen, dass er nie Zeit gehabt hat, an seine eigene Erziehung zu denken […] Wie schlimm aber, Ernest, ist es, neben einem Menschen zu sitzen, der sein Leben lang versucht hat, andere zu erziehen! Welch eine grausame Tortur! Was für eine entsetzliche Borniertheit, die unvermeidlich aus der fatalen Gewohnheit resultiert, anderen seine persönlichen Überzeugungen mitteilen zu wollen! Wie sehr dieser Mensch durch seine geistige Beschränktheit auffällt! Wie sehr er uns und fraglos auch sich selbst anödet mit seinen endlosen Wiederholungen und seiner krankhaften Besserwisserei! Wie sehr er jedes Anzeichen geistigen Wachstums vermissen lässt! Wie verhängnisvoll ist der Kreis, in dem er sich unablässig bewegt.“ – Oscar Wilde
Was die Menschheitsbeglücker in Wahrheit bewirken, ist ihr eigener moralischer Selbstgenuss in der angemaßten oder tatsächlichen Herrschaft über andere, aber gerade nicht die praktische Lösung der Dinge, um die es ihnen vorgeblich so selbstlos zu tun ist: „In den Augen des Denkers allerdings liegt der wahre Schaden, den das moralische Mitgefühl anrichtet, darin, dass es unser Wissen begrenzt und so verhindert, dass wir auch nur eines unserer sozialen Probleme lösen.“ (Wilde) Das Selbstopfer fürs Kollektiv erweist sich nicht nur als die wahre Selbstsucht, sondern auch als gegen die Gattung gerichtet: „Denn die Entwicklung der Gattung hängt von der Entwicklung des Individuums ab, und wo die Ausbildung der eigenen Persönlichkeit als Ideal abgedankt hat, ist das Absinken des intellektuellen Niveaus, wenn nicht gar dessen gänzliches Verschwinden die unmittelbare Folge.“ (Wilde) Und das vorgeblich so praktische und zielorientierte Tun erweist sich als in Wahrheit konfus und unpraktisch: denn es verlässt den Bannkreis des Notwendigen und Zwanghaften nicht, ja, es bestärkt dessen Macht umso mehr, je auftrumpfender und verblendeter es sich in seiner moralischen Selbstgerechtigkeit verhärtet und alle Selbstaufklärung abwehrt. Solange die Gesellschaft den Individuen als fremde äußere Macht entgegentritt, verkehrt sich die gute Intention regelmäßig in ihr Gegenteil und ist menschliches Handeln „nur blindes Tun, abhängig von äußeren Einflüssen und angetrieben von einem dunklen Impuls, von dem es selbst nichts weiß. Es ist seinem Wesen nach unvollkommen, weil es vom Zufall begrenzt wird, und unwissend über seine eigentliche Richtung, befindet es sich zu seinem Ziel stets im Widerspruch […] Jede unserer Taten speist die große Maschine des Lebens, die unsere Tugenden zu wertlosem Staub zermahlen oder aber unsere Sünden in Bausteine einer neuen Kultur verwandeln kann.“ (…) Die Misere des Sozialismus von seinen Anfängen bis heute war und ist stets zuverlässig abzulesen an seiner Verachtung aller autonomen, zweckfreien, in sich begründeten und eben darin gesellschaftlich bestimmten Kunst, weil sie die – prekäre und unvollständige – Emanzipation des Individuums von Blut, Scholle, Rasse, Kollektiv vorausträumt und ihr Ausdruck verleiht. Die Kunst, die sozialistische Bewegungen oder Regimes dann hervorbringen und fördern, eine Kunst, die „Partei ergreifen“, „Stellung beziehen“ und „gesellschaftliche Verantwortung“ dokumentieren soll, zerstört jedoch sich selbst und ihre Voraussetzungen. (…) „Kunst ist Individualismus und der Individualismus ist eine verstörende und zersetzende Kraft. Gerade darin liegt sein unermesslicher Wert. Denn was er aufzubrechen versucht, ist die Einförmigkeit des Typischen, die Sklaverei der Konvention, die Tyrannei der Gewohnheit und die Erniedrigung des Menschen auf das Niveau einer Maschine. (…) alle Künste sind amoralisch, ausgenommen die niederen Formen der sinnlichen oder belehrenden Kunst, die uns zu guten oder schlechten Taten anstiften wollen“ (…) Selbstsucht strebt immer danach, der gesamten Umwelt ein Einheitsmaß aufzuzwingen“ „Selbstlosigkeit bedeutet, andere Leute in Ruhe zu lassen, sich nicht in ihr Leben einzumischen […] Die Selbstlosigkeit weiß die unendliche Vielfalt als etwas Kostbares zu schätzen, sie akzeptiert sie, lässt sie gewähren und erfreut sich an ihr.“ (…) „Die erste Pflicht im Leben ist, so künstlich wie möglich zu sein. Die zweite Pflicht ist noch unbekannt.“(Wilde)
Ein Deutscher sei ein Mensch, der keine Lüge aussprechen könne, ohne sie tatsächlich zu glauben – Adorno
Antizionismus und Antiamerikanismus, ihr Philo-Islamismus nichts anderes sind als moderne Varianten des urdeutschen Antisemitismus.  (…) Massen laufen zur Deutschen Ideologie über, wenn Politik und Staat ihnen diesen Weg nicht versperren (…) Der Vernünftige braucht keinen Dialog mit Leuten zu führen, die sich nicht von Grund auf von denjenigen distanzieren, die Juden oder, was dasselbe ist, den Zionismus für ihr und anderer Leute Unglück verantwortlich machen. Er denunziert desgleichen jede Verhandlungsbereitschaft denen gegenüber, die, bevor sie sich als Staatsbürger und Marktsubjekte definiert haben, als Angehörige einer Religions- oder Volksgemeinschaft anerkannt werden wollen. (…) Antizionismus und Antiamerikanismus, ihr Philo-Islamismus nichts anderes sind als moderne Varianten des urdeutschen Antisemitismus. (…) Antideutsch denken und handeln heißt demzufolge, die politischen Vermittlungs- und Repräsentationsformen in Gesellschaft und Staat, die auf der Trennung von freien und gleichen Warenbesitzern einerseits und am Allgemeinwohl orientierten Staatsbürgern andererseits beruht, gegen die zu verteidigen, die diese Teilung zugunsten eines autoritären Volksstaates überwinden wollen, dessen Subjekte von nichts anderem als von seinen Wohlfahrtsleistungen abhängig sind. Wer in diesem Sinne das Etikett „antideutsch“ nicht auch auf sich bezieht, mißachtet zumindest die Gefährlichkeit der – selbstredend nicht auf Deutschland und deutsche Staatsbürger beschränkte, sondern immer schon weltweit grassierende – Deutschen Ideologie, deren historischer Kern darin besteht, daß auf ihr Konto nicht nur „normale“ kapitalbedingte Ausbeutung und Herrschaft, nicht nur die dem Kapital aus Prinzip immanenten Kriege und nicht nur der ihm in seinen Grund eingeschriebene Antisemitismus gehen, sondern fördert das Überleben einer Ideologie, der zudem noch die historisch und empirisch nicht zu leugnende Tatsache eingeschrieben ist, daß die deutsche Fassung der Beziehung von Staat und Gesellschaft die Auslöschung der Menschheit in zwei Weltkriegen im allgemeinen und den eliminatorischen Antisemitismus im besonderen beinahe total verwirklicht hätte. In der Existenz des Staates Israel manifestiert sich der Einspruch gegen den historisch bewiesenen Vernichtungswahn Deutscher Ideologie praktisch und empirisch. – Manfred Dahlmann
„Nein, ihr habt nichts zu tun mit den Arbeitern. Mit Schweißgeruch. Mit Menschen in Maschinenhallen oder an Fließbändern. Mit Möbelpackern oder Heizungsmonteuren. Mit Schützenvereinen und Angelsportclubs. Mit Hauptschülern und sonntäglichen Kirchgängern. Nein, das Volk liegt euch nicht.“ Das ist die Argumentation der wahrhaften, der lafontainistisch-leninistischen Sozialdemokratie – die konsequente Steigerung von Arbeiter, Schweiß, Schützenverein und Alfred Tetzlaff immer weiter hinauf bis ins Volk hinein als dem ultimativen Gully allen deutschen Wahns. – Joachim Bruhn
Dummheit, nicht Denken, Ideologien, Moralismus, führen zum radikalen handeln. radikales Denken verhindert radikales Handeln.
Weltanschauungen sind Vokabelmischungen – Walter Serner

„Wird Freiheit mit Zügellosigkeit verwechselt, entsteht Rücksichtslosigkeit.
Am Schluss Gleichmacherei.
Ihr seid aber nicht alle gleich.
Noch nie wart ihr alle gleich.
Ihr lasst es euch aber einreden.
So werdet ihr immer respektloser, ungenießbarer gegeneinander.
Vergeudet in Kleinkriegen eure Zeit, als hättet ihr ein zweites Leben.
Weil ihr tatsächlich alles verwechselt.
Behauptungen mit Beweisen.
Gerechtigkeit mit Maß.
Religion mit Moral.
Desinteresse mit Toleranz.
Satire mit Häme.
Reform mit Veränderung.
Nachrichten mit Wirklichkeit.
Kulturunterschiede haltet ihr für Softwarefragen und ihre Analyse ersetzt ihr mit Anpassung.
Ihr habt die Maßstäbe verloren.
Der Gordische Knoten ist ein Keks gegen eure selbstverschuldete Wirrsal.

Man geht immer fehl, sucht man den Ursprung menschlicher Handlungen außerhalb der Leidenschaft des menschlichen Herzens …

Der Separatismus gendert sich in die Köpfe, sitzt in Regierungen.
Männer sind keine Männer mehr. Frauen keine Frauen, sondern ‚Menschen mit Menstruationshintergrund’, Quote ist Trumpf.
Auf gar keinen Fall sollen Mann und Frau sich noch als zwei Teile eines Ganzen begreifen. Damit die Geschlechter noch mehr aneinander verzweifeln.
Bis alle in destruktiver Selbstbezogenheit stecken.
Am Ende: Mann ohne Eier. Frau ohne Welt.

Auf die Erschöpfung des Mannes wird aber nur die Erschöpfung der Frau folgen, das sage ich euch.
Auf die Verstörung der Kinder folgt die Zerstörung der menschlichen Schöpfung.“– Hans Dieter Hüsch

Die meisten Menschen erkennen die Realität gar nicht, leben in eigener phantasierter Welt ihrer Fetische, die sie Religion, Liebe, Familie, Freunde, Freiheit und Demokratie nennen, die jedoch lediglich ein jeweiliges erbärmliches Totem und Tabu sind, wie in einem Puppenhaus ohne Sicht auf die Außenwelt. Und aus diesem Puppenhaus für die darin Verpuppten berichten Massemedien. Das nennt man dann „Nachrichten.“

„Es kommt in der Psychotherapie darauf an – mit temporärer Unterstützung – sein eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen. Wer mit einem Selbstbild lebt, für das die temporär klärende Rolle des Therapeuten eine unerträgliche Kränkung ist, der muß eben versuchen, alleine zurechtzukommen.“ – Hans Ulrich Gumbrecht

line-wordpress

Stupidity is demonstrated by people lacking the knowledge they could achieve

Stupidity manifests itself as outraged moralism

Values without empathy are worth nothing

Some people feel physical pain when they should correct their accustomed ideas in favor of reality, they turn all their intelligence with the support of their aggression, for not to recognize the reality and maintain their self-image

More and more feel, think less and less Man does not differ from animals by feelings, because mammals have the same feelings, like man, sadness, fear, anger, love, but by his thought. When he thinks, if he thinks.

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice in an attempt to avoid upsetting fools not willing to face up to the truth

“In arguments about moral problems, relativism is the first refuge of the scoundrel.” Roger Scruton

Antisemitism is when one blames the Jews or Israel for issues, he does not blame others

Islam is less a religion and more a totalitarian society, an ideology that demands absolute obedience and tolerates no dissent, no criticism, and prohibits the thinking, knowledge and recognition. True Islam is totally different, the one who will find it will receive a very high reward.

Craziness is, when one always does the same but expects a different outcome

If a monkey thinks “I am a monkey”, then it is already a human

A man with roots should go for a pedicure

Self smugness leads to idiocy, being pissed off leads to enlightenment

If someone has something to say, he can tell it always very easily. If someone has nothing to say, he says it in a very complicated way

Addiction is, when somebody does something he wants to do, yet seeks someone who can make it so he won’t do it and doesn’t want to, either.

If the clever people always gave in, the world would be reigned by idiots. Too much “cleverness” makes you stupid.

If one only fights evil to protect life, one produces nothing good at all and such a life then becomes no longer worth living and thus requires no protection, for it is already unlived due to such a total protection. One can spend so much money on insurance, that one has nothing left to insure. Safety works in the same way.

Happy slaves are the worst enemies of freedom.

Creativity is an intelligence having fun.

If working makes you sick, fuck off, leave the work!

If Germans talk about morality, they mean money.

A man without an insight is just an anxious, aggressive, unhappy monkey.

Thinking is always trespassing.

The mob, who calls himself the people, does not discuss, just defames.

Legal is not always legitimate.

Who can not do without, lives unhappy.

So called social, culture sciences, sociology, psychology psychotherapy, psychoanalysis, are not anymore scientific, but immanent religious cult-prophets, organized as sects.

Without a strong opposition any apparent democracy atrophies to a tyranny, and as well a science , to an attitude of a religious sect.

You can recognize everything from a certain distance only, who is zealous, outraged, who sticks his nose in something, this one has lost the perspective, he recognizes anything more, he has only his imagination of the world in his head. This creates paranoia, which is called religion, and a religion as politics, even as a science.

Islamists are a real danger, therefore they will not be seen as such. Jews are not a danger, therefore they are seen as such. It is how the perception by cowards functions.

People without a sense of humor are able only to fear or to hate and become monks or terrorists.

People are not equal, each single person is unique.

Insight applies to everyone, including Muslims, Albanians, women and homosexuals.

Islam belongs to Germany, Judaism belongs to Israel.

The totalitarian Terror of consensus is ubiquitous in Germany.
There are no discussions anymore, but defamations only.
It is a culture of the mob. As it has already been.
Harmony is only if you do not communicate.

One should never go to bed with someone who has more problems than you already have.

>>Evelyn Waugh, surely the wittiest novelist of the past century, in World War II, coming out of a bunker during a German bombing of Yugoslavia, looked up at the sky raining enemy bombs and remarked, “Like everything German, vastly overdone.”<< Joseph Epstein

One has to be brave, to have a wit.

Stupid and dull belong mostly together.

Charlie Hebdo: you don´t care if such murders are comitted to Jews, we will see how “adequate” you will react when (when, not if), Islamists will begin to bombard your cities with Kasam missiles.

Christopher Hitchens: In a free society, no one has the right not to be offended.

The more someone narcissistic inflates , the more he feels insulted and provoked.

“The trouble with the world is that the stupid are cocksure and the intelligent are full of doubt.” – Bertrand Russell

 The problem with the Islamists in Europe should be solved exactly as Europe requires to the Middle East: a two-state solution, a half for muslims and the another half for not-muslims , with a common capital.

What may satire? Everything! Except be understood by the fool, because then it was not a satire.

Islamimus is Islam preaching violence.

Islam is a religion of love, and he who doubts is dead.

War is peace. Freedom is slavery. Ignorance is strength. Islam is a peaceful religion of love – George Orwell 2015

Islam is not responsible for anything, Jews are guilty of everything.

Islamists are satanists. Islamism is a religion of idiots.

People feel always terrible offended if you do not believe their lies.
Everyone is responsible for his feelings.
Psychoanalysis is nobody’s business except the psychoanalyst and his patient, and everybody else can fuck off.
“Time is the echo of an axe
Within a wood.”
― Philip Larkin, Collected Poems

If someone inflates endless his ego, as Islamists do, then he hurts his own feelings already in his morning own shit.

The seven deadly sins of modern society. Wealth without work pleasure without conscience, knowledge without character business without morality Science without humanity, worship without sacrifice Politics without principles
-Mahatma Gandhi

“Where there is only a choice between cowardice and violence, I would advise violence.”
-Mahatma Gandhi

 Why Allah does not shows himself? Because he does not want  to do anything with such assholes.
When fascism returns, he will not say, ‘I am the fascism‘. No, he will say, ‘I am the anti-fascism Ignazio Silone.
Political correctness requires a language for a poetry album.
 Psychoanalysis is frivolous, or it is not psychoanalysis.
Colorful diversity, earlier: shit.
What can not any longer be changed, can not any longer be reformed, it is no longer alive, but very dead (instead). What is dead should be, has to be buried: religion, marriage, Romanticism, etc.
Romantic sucks.
 The reality is always stronger than illusions.
 A delusion is characterized by increasing loss of reality, and can be attested to today’s leaders in Germany and the mass media. Loss of reality describes the mental state of a person who is not (any longer) be able to understand the situation in which it is located. So you are ruled by madmen and manipulated by the mass media.
Totalitarianism can only be defeated if one has the courage to call things by their right names, just as they are. Political correctness prevents it promotes totalitarianism and political cowardice and political lie.
The Extinction: Islam is like the sun, who comes too close to him, will burn itself and will flare the rest of the world with him.
Islam does not want any submission! Islam wants victory, destruction and annihilation.
The world was not created just for you.
Time needs time.
What has God with us when he freely admits the devil more and more territories?
It’s not the biggest fear when you look into an abyss, but to note that the abyss looks back at you.
I is different.
Muslim´s headscarf is less annoying than German mothers with their pushchairs.
Prostheses people – look like women and men, but they are not.
Global governance the political repair operation begins to repair before something was created.
The extremely increased, ostensibly critical, actually demonizing, German interest in Israel and Jews is perverse.
The Nonanti-Semite is by the current German law an anti-Semite who defames, discriminates, delegitimizes Israel, Jews, , but do not supports expressis verbis the aim of the Third Reich, the Holocaust, the extermination of the Jews.

Heroes of today know nothing, can not and do not want anything. They just look like heroes, that’s all.

It may be that early fathers ate their children. Today, the mothers will eat anything, fathers, children and the rest. Everything Mommy, anyway!

Germany yesterday: the will to power.
Germany today: the will to blindness.
Germany tomorrow:

German psychoanalysis? Great, like German charm, German humor and German wit.

The resistance starts with its own language other than that of the dictatorship.

Smart phones for stupid people.

A leftist can, but do not have to be stupid.

If you do not blame states, when they commit suicide with millions victims , so why to blame a co-pilot with 149 dead?

Only the purity of the means justify the end.

An extreme narcissist is a potential terrorist, and every terrorist is an extreme narcissist.
Islamization means dementia.
Copy-shop as a psychoanalytic method today.
Psychoanalysis today is merely an imitation of a putative psychoanalysis, it has never existed, an unconscious cartoon, totem mask of itselves.
The revolution devours its fathers, not its children.

Everyone deserves a second chance. A second, not a twelfth, twenty-second or one hundred second.

In Poland, American intelligence officials  have tortured their prisoners, while the Polish courts ran trials of Polish intelligence officesr who tortured Polish prisoners.

Better have any manners, than no manners at all.
Direct violence against structural violence only a rationalization of their own desire as justification for their own wild, instinctual violence. Who delegitimizes structural violence of institutions of a democratic state and legitimizes direct violence against these institutions  gives any conceivable form of violence free hand, for any violence can be morally justified. The devil is a moralist. And a perpetrator of violence. Calls for violence are illegal in Germany.
National Socialists German Worker Party (NSDAP) was left, its fight against communists and socialists was not ideological, but it was a competition among equals.
Those who are not interested in art, to whom art means nothing, those are not interested in people, to those  people mean nothing. Because art is an expression of human feelings, art is love.
Some people look in the mirror and say, „The world is terrible, the world is evil,“ and begin to pursue this evil in the world, but not in themselves, destroy, eradicate. So other people, the other humans, what they do not want to be,  to exterminate, to liquidate.

1 x 1 materialist criticism: the aim must be to make appearances in a situation in which they are legible. (…) A new barbarism is always to be feared, is not directly powered from the spirit of National Socialism, but in the guise of democratic anti-fascism of learning from history and political correctness come along. (…) Defence of the open fascism by its democratic denazification and incorporation. (…) The Second World War was a culture industry Massenevent.(..) Specialization and diversification are a contemporary manifestation of massification and uniformity. (…) 

The different pigmentation of human skin is an objective fact, not a mere invention. (…) Breed today is the self-assertion of the bourgeois individual, integrated in the barbaric collective. (Clemens Nachtmann)

„Democracy is nothing more than the rule of the stick over the people by the people for the people. (…) There are three types of despots: the despot who enslaves the body, the despot who enslaves the soul and the despot who enslaves both body and soul. The first is called Prince. The second is called the Pope. The third is called the people. (..) If you want to lead the people, you are forced to follow the mob. (…) The first duty in life is to be as artificial as possible. The second duty is still unknown. Oscar Wilde

A German is a person who can speak no lie, without actually believe Adorno

Stupidity, not thinking, ideologies, moralism, lead to radical acting. radical thinking prevents radical action.
Worldviews are vocabulary mixtures Walter Serner
Most people do not realize the reality, live in their own fantasized world of their fetishes, which they call religion, love, family, friends, freedom and democracy, however, only have a respective miserable Totem and Taboo as on a dollhouse without sight the outside world. And from this dollhouse for those there pupated report mass media. This is called news.
The main reason of a psychotherapy is – with temporary support of the psychotherapist –. to take his own destiny in own hands.  Who lives with a self-image that the temporary clarifying role of the therapist is an intolerable insult, he must to try to cope with his life alone.“Hans Ulrich Gumbrecht

 

Wie ein Gutmensch jede Diskussion erfolgreich verhindern kann:

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2013 © by Julian S. Bielicki

Liebe Leute,

ich bin auf einer Mail-Liste von Psychoanalytikern und Psychotherapeuten. Es sind dort ca. 1000 Teilnehmer, inclusive Verbände, Institutionen, Psychotherapeutenkammern, usw.. Dorthin habe ich eine Email mit einem Link zu meinem Artikel „German Angst“ geschickt. Die Email wurde von dem Eigentümer dieser Emailliste, einem einflussreichen Psychoanalytiker zensiert, nicht zugelassen, mit dem Argument, ich würde von Deutschen und Juden sprechen, und es gäbe keine Deutschen und Juden, das sei eine unzulässige Verallgemeinerung. So kann man sich wunderbar jeder Diskussion entziehen und Holocaustleugnung bekommt eine neue Variante, denn wenn es keine Deutschen und keine Juden gibt, dann gab es auch keinen Völkermord an Juden begangen durch Deutsche. Hier zeige ich Ihnen, wie ein Gutmensch, und die meisten Psychoanalytiker und Psychotherapeuten sind Supergutmenschen, wie auch andere, besonders die im Sozialbereich arbeiten, jede Diskussion im Keim ersticken können. Á propos, meine Autorenschaft auf http://politropolis.wordpress.com/ beendete ich, nachdem derselbe Artikel auch dort zensiert worden ist, also nicht erschien. So sind halt Gutmenschen, sie kämpfen für den Frieden, und wer nicht ihrer Meinung ist, der kriegt von ihnen eins in die Fresse. Bitte dazu auch „Zwei Kulturen“ zu lesen. Danke den Herausgebern von www.achgut .de, daß sie bereit waren, meinen Artikel „German Angst“ zu veröffentlichen.

Wie ein Gutmensch jede Diskussion erfolgreich verhindern kann:

A: spricht über Deutsche und Juden.

B: es gibt keine Deutschen und keine Juden, jeder Mensch ist anders.

A: Spricht über einen konkreten Menschen.

B: Das ist eine unzulässige Vereinfachung.

A: Zieht aus Tatsachen Schlüsse.

B: Das ist eine unzulässige Verallgemeinerung.

A: Erzählt, was er erlebt hat.

B: Das ist eine unzulässige subjektive Sichtweise.

A: Erzählt, was ihm andere berichtet haben.

B: Das sind unzulässige Vergleiche.

A: fragt B nach seiner Meinung.

B: Solange ich nicht alle Fakten kenne, kann ich mir keine Meinung bilden.

A: (schweigt)

B: Ich sehe, daß Sie zu dem Thema nichts zu sagen haben.

A: Kritisiert jemand.

B: Wer nicht selbst in der Situation war, kann es gar nicht beurteilen.

A: Kritisiert sich selbst.

B: Das ist eine individuelle Sichtweise, die keine Verallgemeinerung erlaubt.

A: Kritisiert B.

B: Das ist eine pubertäre Reaktion.

A: Macht konkrete Vorschläge.

B: Hier hilft kein wilder Aktivismus, sondern eine sorgfältige Analyse der Gesamtsituation.

A: Bietet eine sorgfältige Analyse der Gesamtsituation an.

B: Hier helfen keine akademischen Diskussionen, es sind sofortige Aktionen notwendig.

A: Zitiert wissenschaftliche Untersuchungen.

B: Berufung auf Autoritäten ersetzt keine Argumente.

A: Argumentiert.

B: Das ist nur Ihre eigene Meinung zu diesem Thema.

A: Spricht sachlich.

B: Sie verstehen Gefühle anderer Menschen nicht,

A: Spricht emotional.

B: Jetzt werden Sie unsachlich.

A: Wirft B vor, die Diskussion zu verhindern.

B: Das sind unzulässige persönliche Diffamierungen.

A: Protestiert, daß ein Gespräch so nicht weiter gehen kann.

B: Jetzt fangen Sie an zu polemisieren.

A: Versucht zu erklären.

B: Durch Wiederholung werden Ihre Argumente nicht besser.

A: Zeigt sich mit B ganz einverstanden.

B: Beifall von der falschen Seite können wir nicht gebrauchen.

A: (geht.)

B: Damit zeigen Sie, daß Sie an einer Diskussion nicht interessiert sind.

B: Behauptet, daß an allem Banken, Amerika und Israel schuld sind.

Ergänzend hierzu die von Gutmenschen vorzugsweise angewandten

17 taktische Regeln des Desinformanten
Unseriöse Diskussions-/Desinformationstaktiken

von Larry Summers

„Ob bei einem Streitfall im persönlichen Umfeld, einer Debatte über politische Themen oder bei der Aufklärung eventueller Regierungsverbrechen geopolitischen Ausmaßes, immer dann, wenn eine Lüge mehr persönliche Vorteile bringt als die Wahrheit oder die Wahrheit sogar enorme persönliche Gefahren für eine Person oder Gruppierung birgt, treffen wir auf dieselben illegiti­men Diskussions- bzw. Desinformationstaktiken.

Jene Person oder Gruppe, die die Lüge aufrechterhalten will, hat die Fakten nicht auf ihrer Seite und muß deshalb versuchen, Fakten zu unterdrücken, falsche Fakten zu erfinden und vor allem: eine echte Diskussion über die Fakten zu vermeiden.

Der Einsatz folgender Taktiken kennzeichnet also Personen oder Gruppen, die zum persönlichen Vorteil die Wahrheit unterdrücken wollen:

1. Reagiere empört, beharre darauf daß dein Gegner eine angesehene Gruppe oder Person angreift. Vermeide die Diskussion der Tatsachen und dränge den Gegner in die Defensive. Dies nennt man auch das “Wie kannst du es wagen”-Manöver.

2. Denunziere den Gegner als Verbreiter von Gerüchten, ganz egal welche Beweise er liefert. Falls der Gegner Internetquellen angibt, verwende diesen Fakt gegen ihn. Beharre darauf daß die Mainstreampresse und die Establishment-Geschichtsschreibung einzig und allein glaubwürdig sind, obwohl wenige Superkon­zerne den Medien-Markt unter sich aufteilen und die meisten Historiker “dessen Lied singen wessen Brot sie essen”.

3. Attackiere ein Strohmann-Argument: Übertreibe, übersimplifiziere oder verzerre anderweitig ein Ar­gument oder einen Nebenaspekt eines Arguments des Gegners und attackiere dann diese verzerrte Position. Man kann auch einfach den Gegner absichtlich mißinterpretieren und ihm eine Position unterstellen, die sich dann leicht attackieren läßt. Vernichte die Strohmann-Position in einer Weise die den Eindruck erwecken soll, daß somit alle Argumente des Gegners erledigt sind.

4. Assoziiere den Gegner mit inakzeptablen Gruppen: Spinner, Terroristen, Rechtsradikale, Rassisten, Antisemiten, paranoide Verschwörungstheoretiker, religiöse Fanatiker usw. Lenke damit von einer Diskussion der Tatsachen ab.

5. Stelle die Motive des Gegners in Frage. Verdrehe oder übertreibe jeden Fakt, um den Gegner aussehen zu lassen, als handle er durch eine persönlichen Agenda oder andere Vorurteile motiviert.

6. Stelle dich blöd: Ganz egal welche Beweise und logische Argumente durch den Gegner vorgelegt werden, vermeide grundsätzlich jede Diskussion mit der Begründung daß die Argumentation des Gegners keinem Sinn ergibt, keine Beweise oder Logik enthält.

7. Erkläre, die Position des Gegners sei ein alter Hut, schon tausendmal durchgekaut und daher nicht der Diskussion wert.

8. Erkläre, das Verbrechen oder Thema sei zu komplex, um jemals die Wahrheit herausfinden zu können.

9. Alice-im-Wunderland-Logik: Suche nur Tatsachen, die deine von Beginn an festgelegte Position unterstützen und ignoriere alle Tatsachen, die ihr widersprechen.

10. Setze gesellschaftliche Position mit Glaubwürdigkeit gleich: “Wer bist du schon, daß du diesem Politiker/Großindustriellen/Großkapital usw. wem auch immer so etwas unterstellen kannst!”

11. Verlange unmögliche Beweise. Verlange, daß dein Gegner den Fall komplett auflöst. Jede Unklarheit beim Gegner wird gewertet als argumentative Bankrotterklärung.

12. Provoziere deinen Gegner bis er emotionale Reaktionen zeigt. Daraufhin kann man den Gegner für seine “harsche” Reaktion kritisieren und dafür daß er keine Kritik verträgt.

13. Erkläre pauschal große Verschwörungen als unmöglich durchführbar da viel zu viele Menschen daran beteiligt sein müßten und die Sache ausplaudern könnten. Ignoriere den Fakt daß bei einer großen illegalen Operation die einzelnen ausführenden Abteilungen voneinander abgeschottet sind und nur soviel wissen, wie sie für die Ausführung ihres Teils der Operation benötigen. Ignoriere den Fakt das eine strenge Hierarchie besteht, jeder nur seinen Befehlen folgt und keine unbequemen Fragen stellen darf.

14. Wenn der Gegner sich nicht durch die genannten Taktiken kleinkriegen läßt, fahre einfach solange fort bis der Gegner ermüdet und sich aus Frustration zurückzieht.

15. Suche nach flüchtigen Rechtschreib- oder Grammatikfehlern oder verbalen Ausdrucksfehlern, um den Gegenüber als doof zu klassifizieren. Lenke damit vom Inhalt seiner Rede ab.

16. Wenn du mit jemandem in einem Blog u.ä. schreibst/diskutierst, tauche immer mit einem 2. oder 3. Mann auf, dass der Gegner den Eindruck gewinnen muss, er stehe alleine mit seiner Meinung. Die Masse der Schweigenden Gaffer und amüsierten Zuschauer ist immer erschreckend hoch, so dass kaum Gefahr besteht, dass sich jemand einmischt und den in der, durch Gaffer, nur scheinbaren “Minderheit” in Schutz nimmt.

17. Sollte es gar nicht anders gehen oder du entlarvt/enttarnt wirst, so komme dem Gegner aufs Mini­malste entgegen und fordere ihn im großzügigen Gegenzug dazu auf, schier Unmögliches aufzulären! (“Erkläre und Beweise mir nur die Wirkungsweise von Homöopathie. Dann finden wir bestimmt eine Einigung!”) – (Und das Spiel beginnt von vorne, bzw. du hast gewonnen, weil der Gegner wieder Argumente liefert, die du mit einem der 16 Regeln kontern wirst.)“

2013 © by Julian S. Bielicki

line-wordpress

Remember: Do X! Don´t do Y!

Protect innocent, respect life, defend art, preserve creativity!

What´s Left? Antisemitism!

http://www.jsbielicki.com/jsb-79.htm

DJ Psycho Diver Sant – too small to fail
Tonttu Korvatunturilta Kuunsilta JSB
Tip tap tip tap tipetipe tip tap heija!
http://www.psychosputnik.com
http://www.saatchionline.com/jsbielicki
https://psychosputnik.wordpress.com/

They want 1984, we want 1776

They are on the run, we are on the march!

I think for food

molon labe

Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Dummheit äußert sich heute als empörter Moralismus.

Werte ohne Einfühlungsvermögen sind nichts wert.

Manche Menschen fühlen physischen Schmerz, wenn sie ihre gewohnten Vorstellungen zugunsten der Realität korrigieren sollen, sie wenden ihre gesamte Intelligenz mit Unterstützung ihrer Agressivität auf, um die Realität nicht zu erkennen und ihr Selbstbild unverändert beizubehalten.

Immer mehr fühlen, immer weniger denken – Der Mensch unterscheidet sich vom Tier nicht durch Gefühle, denn Säugetiere haben die gleichen Gefühle, wie der Mensch: Trauer, Angst, Wut, Liebe, sondern durch sein Denken. Wenn er denkt, falls er denkt.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

Wer „ich will frei sein“ sagt, und es sagen viele, der ist ein Idiot. Denn das höchste was der Mensch als Freiheit haben kann, ist die Freiheit, seine Pflicht frei zu wählen.

“Im Streit um moralische Probleme, ist der Relativismus die erste Zuflucht der Schurken.“ Roger Scruton

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

Der Nicht-Antisemit ist ein Antisemit, der nach der derzeitigen deutschen Rechtsprechung, Israel, Juden diffamiert, diskriminiert, delegitimiert, jedoch nicht expressis verbis das Ziel der dritten Reichs, den Holocaust, die Judenvernichtung, befürwortet.

Aus Deutschland erreicht mich „tiefe Sorge um den Friedensprozess“. Vorsicht: Wo ist es im Nahen und Mittleren Osten derzeit so friedlich und vergleichsweise gewaltarm wie in Israel? Wo leben Araber derzeit sicherer als in Israel? Wo haben sie besseren Zugang zu Bildung, Arbeit, Konsum und medizinischer Versorgung? – Götz Aly

Islam ist weniger eine Religion und mehr eine totalitäre Gesellschaftsordnung, eine Ideologie, die absoluten Gehorsam verlangt und keinen Widerspruch, keinerlei Kritik duldet und das Denken und Erkenntnis verbietet. Der wahre Islam ist ganz anders, wer ihn findet wird eine hohe Belohnung erhalten.

Wahnsinn bedeute, immer wieder das gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten.

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren.

Irritationen verhelfen zu weiteren Erkenntnissen, Selbstzufriedenheit führt zur Verblödung,

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch.

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen.

Wenn jemand etwas zu sagen hat, der kann es immer sehr einfach sagen. Wenn jemand nichts zu sagen hat, der sagt es dann sehr kompliziert.

Sucht ist, wenn jemand etwas macht, was er machen will und sucht jemand, der es macht, daß er es nicht macht und es nicht machen will.

Sollen die Klugen immer nachgeben, dann wird die Welt von Dummen regiert. Zu viel „Klugheit“ macht dumm.

Wenn man nur das Schlechte bekämpft, um das Leben zu schützen, bringt man gar nichts Gutes hervor und ein solches Leben ist dann nicht mehr lebenswert und braucht nicht beschützt zu werden, denn es ist dann durch ein solches totales Beschützen sowieso schon tot. Man kann so viel Geld für Versicherungen ausgeben, daß man gar nichts mehr zum Versichern hat. Mit Sicherheit ist es eben so.

Zufriedene Sklaven sind die schlimmsten Feinde der Freiheit.

Kreativität ist eine Intelligenz, die Spaß hat.

Wen die Arbeit krank macht, der soll kündigen!

Wenn Deutsche über Moral reden, meinen sie das Geld.

Ein Mensch ohne Erkenntnis ist dann  lediglich ein ängstlicher, aggressiver, unglücklicher Affe.

Denken ist immer grenzüberschreitend.

Der Mob, der sich das Volk nennt, diskutiert nicht, sondern diffamiert.

Legal ist nicht immer legitim.

Wer nicht verzichten kann, lebt unglücklich.

Sogenannte Sozial-, Kultur-, Geisteswissenschaften, Soziologie, Psychologie, Psychotherapie, Psychoanalyse, sind keine Wissenschaften mehr, sondern immanent religiöse Kultpropheten, organisiert wie Sekten. Es sind Sozio-, Pädago- und Psychokratien, die Erkenntnis nicht fördern, sondern verhindern.

Ohne eine starke Opposition atrophiert jede scheinbare Demokratie zur Tyrannei, und ebenso eine Wissenschaft, zur Gesinnung einer Sekte.

Man kann alles nur aus gewisser Distanz erkennen, wer sich ereifert, empört, wer mit seiner Nase an etwas klebt, der hat die Perspektive verloren, der erkennt nichts mehr, der hat nur noch seine Phantasie von der Welt im Kopf. So entsteht Paranoia, die sich Religion, und Religion als Politik, sogar als Wissenschaft nennt.

Islamisten sind eine Gefahr, deswegen werden sie als solche nicht gesehen. Juden sind keine Gefahr, deswegen werden sie als solche gesehen. So funktioniert die Wahrnehmung von  Feiglingen.

Humorlose Menschen könner nur fürchten oder hassen und werden Mönche oder Terroristen.

Menschen sind nicht gleich, jeder einzelne Mensch ist ein Unikat.

Erkenntnis gilt für alle, auch für Muslime, Albaner, Frauen und Homosexuelle.

Islam gehört zu Deutschland, Judentum gehört zu Israel.

Der Konsensterror (Totalitarismus) ist in Deutschland allgegenwärtig.

Es wird nicht mehr diskutiert, sondern nur noch diffamiert.

Es ist eine Kultur des Mobs. Wie es bereits gewesen ist.

Harmonie ist nur, wenn man nicht kommuniziert.

Man soll niemals mit jemand ins Bett gehen, der mehr Probleme hat, als man selbst.

>>Evelyn Waugh, sicherlich der witzigste Erzähler des vergangenen Jahrhunderts, im Zweiten Weltkrieg, herauskommend aus einem Bunker während einer deutschen Bombardierung Jugoslawiens, blickte zum Himmel, von dem es feindliche Bomben regnete und bemerkte: “Wie alles Deutsche, stark übertrieben.“<< Joseph Epstein

Man muß Mut haben, um witzig zu sein.

Dumm und blöd geht meistens zusammen.

Charlie Hebdo: solche Morde an Juden sind euch egal, mal sehen wie”angemessen”  ihr reagiert, wenn (wenn, nicht falls) eure Städte von Islamisten mit Kasam-Raketen beschossen werden.

Christopher Hitchens großartig: „In einer freien Gesellschaft hat niemand das Recht, nicht beleidigt zu werden.“

Je mehr sich jemand narzisstisch aufbläht, desto mehr fühlt er sich beleidigt und provoziert.

“Das Problem mit der Welt ist, daß die Dummen felsenfest überzeugt sind und die Klugen voller Zweifel.” – Bertrand Russel

Das Problem mit den Islamisten in Europa soll man genauso lösen, wie es Europa für den Nahen Osten verlangt: jeweils eine Zweistaatenlösung, die Hälfte für Muslime, die andere Hälfte für Nicht-Muslime, mit einer gemeinsamen Hauptstadt.

Was darf Satire? Alles! Nur nicht vom Dummkopf verstanden werden, weil es dann keine Satire war.

Islamimus ist Islam, der Gewalt predigt.

Islam ist eine Religion der Liebe,und wer es anzweifelt, ist tot.

Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke. Der Islam ist die friedliche Religion der Liebe George Orwell 2015

Islam ist verantwortlich für gar nichts, Juden sind schuld an allem.

Islamisten sind Satanisten. Islamismus ist eine Religion von Idioten.

Leute fühlen sich immer furchtbar beleidigt, wenn man ihre Lügen nicht glaubt.

Jeder ist selbst verantwortlich für seine Gefühle.

Die Psychoanalyse geht niemanden außer den Psychoanalytiker und seinen Patienten etwas an, und alle anderen sollen sich verpissen.

“Zeit ist das Echo einer Axt
im Wald.
Philip Larkin, Gesammelte Gedichte

Wenn jemand wie Islamisten sein Ego endlos aufbläht, dann verletzt er seine eigenen Gefühle schon morgens beim Scheißen.

„Die sieben Todsünden der modernen Gesellschaft: Reichtum ohne Arbeit Genuß ohne Gewissen Wissen ohne Charakter Geschäft ohne Moral Wissenschaft ohne Menschlichkeit Religion ohne Opfer Politik ohne Prinzipien.“
―Mahatma Gandhi

„Wo man nur die Wahl hat zwischen Feigheit und Gewalt, würde ich zur Gewalt raten.“
―Mahatma Gandhi

Warum zeigt sich Allah nicht? Weil er mit solchen Arschlöchern nichts zu tun haben will.

„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus’. Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus’.”  – Ignazio Silone

Politische Korrektheit verlangt eine Sprache für ein Poesiealbum.

Psychoanalyse ist frivol, oder es ist keine Psychoanalyse.

Bunte Vielfalt, früher: Scheiße

Was der Mensch nicht mehr verändern, nicht mehr reformieren kann, ist nicht mehr lebendig, sondern sehr tot. Was tot ist, das soll man, das muß man begraben: Religion, Ehe, Romantizismus, etc.

Romantik ist scheiße.

Die Realität ist immer stärker als Illusionen.

Deutschland gestern: der Wille zur Macht.
Deutschland heute: der Wille zur Verblendung.
Deutschland morgen: 德國

Deutsche Psychoanalyse? Großartig, wie deutscher Charme, deutscher Humor und deutscher Esprit.

Der Widerstand fängt mit einer eigenen, anderen Sprache als die der Diktatur.

Smart phones for stupid people.

Ein Linker kann, muß aber nicht dumm sein.

Wenn man ganzen Staaten nicht übel nimmt, wenn sie mit Millionen Opfern Selbstmord begehen, warum dann einem Co-Piloten mit 149 Toten?

Nur die Reinheit der Mittel heiligt den Zweck.

Ein extremer Narzißt ist ein potentieller Terrorist, und jeder Terrorist ist ein extremer Narzißt.

Islamisierung bedeutet Verblödung.

…der hiesige Autoritarismus (ist) einer ohne Autorität und der hiesige Konventionalismus einer ohne Konventionen. Schon bei den Nazis war nicht das Wort des Führers Befehl, sondern sein Wille, den der kongeniale Volksgenosse erahnte. Nie hätte der Nationalsozialismus funktioniert, hätte den Deutschen jede ihrer Missetaten bei Strafandrohung befohlen werden müssen. Anders, als es das Wort vom „Befehlsnotstand“, von der „Gleichschaltung“ oder vom „Führer“ selber glauben machen will, herrschte das NS-System durch Gehorsam ohne Befehl. (W. Pohrt, Der Weg zur inneren Einheit)

Der faschistische Sozialpakt existiert im bundesdeutschen Postfaschismus weiter als eine im Resultat aufgehobene Voraussetzung, die unmittelbar keine Spur ihrer gewaltförmigen Durchsetzung mehr an sich trägt: umso besser kann diese Tatsache verleugnet und der Nationalsozialismus als das Verbrechen einiger Irrer, als „Unrechtsstaat“, als „das Schlimmste, das Menschen einander je angetan haben“ exorziert werden. Diese Lebenslüge der BRD ist das Fundament aller demokratischen „Vergangenheitsbewältigung“, jenes kollektiven Beschweigens des Nationalsozialismus, das durchaus auch die Form enervierender Redseligkeit annehmen kann. Weil das postfaschistische Deutschland in institutioneller wie personeller Hinsicht in Kontinuität zu seinem Vorgänger steht, muß ausnahmslos jeder Versuch einer Vergangenheitsbewältigung innerhalb des sich weiterschleppenden Systems zur symbolischen Distanzierung, zum substanzlosen Gestus geraten. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich die Deutschen einen schier unerschöpflichen Vorrat an größeren und kleineren Entlastungslügen angelegt, aus dem sie sich je nach Gelegenheit und Bedarf bedienen. Danach war das nationalsozialistische System wahlweise das Werk von Hitler höchstpersönlich, einer kleinen Verbrecherclique und ein paar Helfershelfern oder des Monopolkapitals und seiner Schergen. Otto Normalvergaser jedenfalls hat „von alledem nichts gewußt“, war „im Grunde auch dagegen“ oder „konnte gar nicht anders handeln“, weil „Befehlsnotstand“ herrschte und man im Falle des Zuwiderhandelns sofort „ins KZ gekommen“ wäre. “ (…) „Heute haben die Verbreitung des Gerüchts und die Verbreitung der Neidbeißerei neue, technische Möglichkeiten. Sie können sich über das Internet und diverse Subnetzwerke und Blogs rasend verbreiten und auch auf die Politik einen Druck erzeugen, sich ihnen zu beugen. Die gesellschaftliche Mobilmachung wirkt so wieder auf die Politik zurück. Sie muss sich den entsprechenden Stimmungen beugen, weil sonst die Wiederwahl gefährdet würde. Die Devise »Ich bin ihr Führer, also muss ich ihnen folgen«, bleibt auch im zerfallenen Postnazismus das prinzipienlose Grundprinzip von Herrschaft.“ (…) Spezialisierung und Diversifikation sind die zeitgemäße Erscheinungsform von Vermassung und Uniformität. (…) 1 x 1 materialistischer Kritik: es  muss darum gehen, Erscheinungen in eine Konstellation zu bringen, in der sie lesbar werden. (…) Je antirassistischer und weltoffener sich die Deutschen aufführen, desto mehr ähneln sie wieder einer gegen ihre Todfeinde verschworenen Horde, die nicht mehr auf Exklusivität pocht, sondern die Anforderungen zum Mitmachen wieder flexibilisiert hat und sich ihr Jagdrevier mit anderen teilt, sofern sie sich bewähren. Und weil gerade die Entfernung vom Nazismus die Nähe zu ihm verbürgt, waren und sind das diejenigen, die in Personensache am wenigstens mit Nazifaschistischem in Verbindung zu bringen sind, die Linksradikalen, die Linksliberalen, die Linken, die Antifaschisten, die entschiedensten Schrittmacher dafür, dass der anfangs noch gar nicht wirklich übergreifende postnazistische Fundamentalkonsens tatsächlich totalisiert und auf die Höhe der Zeit gebracht werden konnte. Die Nazis und die Rechten hingegen waren für diesen Vorgang nur von unterordnetem Belang. Sie standen immer schon für eine in ihrer konkreten Ausprägung gestrige Gesellschaftsformation und deshalb ging von ihnen auch nie eine ernsthafte Gefahr eines neuen Faschismus aus. Diese Totalisierung der Gemeinschaft der Demokraten, die hauptsächlich die Linke mit herbeigeführt hat, ist allerdings identisch und das zeigt sich heute mit ihrem Zerfall. Dieser wiederum ist im Selbstwiderspruch der postnazistischen Vergesellschaftung angelegt, in der der bereits erwähnte nazistische Kurzschluss von Staaten Subjekt im Modus permanenter Mobilmachung in den politökonomischen Formen im Doppelsinne aufgehoben ist. Seiner Substanz nach anerkannt und aufbewahrt, wie vorerst suspendiert und seiner Verlaufsform nachgezügelt. Also statt den Blockwarten gab es Aktenzeichen XY, da durfte sich jeder dann auch telefonisch dran beteiligen, aber richtige Jagdszenen gab es in der alten Bundesrepublik nicht oder nur in Ausnahmefällen. Taxiert selbst zu Zeiten der Prosperität jeder insgeheim seinen Erwerb als verkappte Arbeitslosenunterstützung, so mobilisiert die Krise der postnazistischen Vergesellschaftung erst Recht die Sehnsucht nach der alten Staatsunmittelbarkeit. Johannes Agnoli schrieb dazu schon in der Transformation der Demokratie 1966: „Der präfaschistisch liberale Ruf nach dem starken Staat wiederholt sich postfaschistisch neoliberal“. Und damit gerät das ganze System des autoritären Etatismus und geraten letzten Endes die politökonomischen Vermittlungen als solche wieder ins Visier des Volkszorns und es war wiederum die Linke, die noch zu Zeiten, wo keine Krise in Sicht war, im sinistren Tram nach Liquidation der Vermittlungen die Zunge gelöst und ihm neue fantasievolle und kreative, wie es so schön heißt, Äußerungsformen zur Verfügung gestellt hat. Sie war das Laboratorium, in dem die allgemeine Mobilmachung eingeübt und jener darauf zugeschnittenen neue und zugleich sehr alte Sozialcharakter herangebildet wurde, indem sich mittlerweile eine Mehrheit spontan wieder erkennt. Derjenige Sozialcharakter, der nach dem Motto „Ich leide, also bin ich“ sich einerseits unter Berufung auf die höchst unverwechselbare Diskriminierung, die ihm angeblich wiederfährt, zur kleinsten existierenden Minderheit erklärt, sich gleichsam nach dem Muster verfolgter und in ihrer Kultur bedrohter Völker begreift und andererseits als Gegensouverän seine private, warnhafte Feinderklärung allen anderen oktroyieren möchte und diesem Zweck entweder vorhandene gesellschaftliche Organisationen zu Rackets umfunktioniert, neue Rackets gründet oder andere Rackets mit ins Boot holt. Der einstige demokratische Fundamentalkonsens wird dadurch einerseits ins einzelne Subjekt zurückverlagert und andererseits vermittlungslos verallgemeinert. Aus der formell kollektiven Feinderklärung der Mitte gegen die Extreme, das war der Normalfall in der Bundesrepublik bis weit in die 80er Jahre, Terroristenhasse, einige werden sich noch daran erinnern. Aus dieser kollektiven Feinderklärung der gesellschaftlichen Mitte gegen die Extreme wird also die pluralisierte Feinderklärung alle gegen alle, die getrennt vereint sich zusammenrotten und auf diese Weise zerfällt die Gemeinschaft der wehrhaften Demokraten und reorganisiert sich zugleich hin zu zerfallen. Ein Zitat von Wolfgang Port in einem anderen Zusammenhang macht es sehr schön deutlich: „Wie durch höhere Gewalt sondern sich die Langen von den Kurzen, die Weiblichen von den Männlichen, die Alten von den Jungen, die Dicken von den Dünnen ab“ und das Resultat ist eine Segregation und Ghettoisierung durch welche die Metropolen, einem riesigen Freiluftgefängnis mit seinen Unterabteilungen für Männer und Frauen, Jugendliche, Kranke, Alte, Port schreibt etc., man könnte noch Schwule und Lesben und Migranten und was weiß ich noch alles ergänzen, Protestanten, Katholiken, Ossis, Wessis, immer ähnlicher werden. Neu ist, dass dieses Freiluftgefängnis als eine kulturelle Einrichtung und seine Insassen als Kulturbotschafter begriffen werden und es ist diese nahezu flächendeckende Selbstkulturalisierung der gesellschaftlichen Mehrheit und der einzelnen Individuen in ihr, die in der Postmoderne ihr bewusstloses Selbstbewusstsein und ihre Legitimation erfährt und im antirassistischen PC-Sprech sich ihren Ehrenkodex schafft, ihre Omertà, die sich an ihresgleichen und die verbliebenen Kritiker draußen richtet, Islamophobie ist ihr derzeit aktuellstes Schlagwort. Dieser Vorgang, diese Selbstkulturalisierung der gesellschaftlichen Mitte und ihr Zerfall ist also die Bedingung der neuen Haltung Ausländern und Migranten gegenüber, an denen die Deutschen projektiv ihre ersehnte Regression auf den Stamm illustrieren. Was ihnen umso leichter gelingt, als manch ihrer Repräsentanten und Lobbyisten sich anschicken, genau dem Bilde zu gleichen, das die Deutschen sich seit jeher von ihnen machten und wofür sie von ihnen jetzt nach kollektiv und offiziell ins Herz geschlossen werden. Der mittlerweile zur Dauereinrichtung erklärte Karneval der Kulturen ist nichts anderes als ein Zerfallsprodukt der postfaschistischen Demokratie, mehr noch, er ist diese Gemeinschaft in einer zugleich flexibilisierten und pluralisierten und kollektivierten Gestalt. In dieser Völkerfamilie, die die Deutschen gerne auf der ganzen Welt hätten, wären da nicht Israel und die USA als Störenfriede und die sie aus Mangel an Realisierungschancen deshalb erstmal bei sich zuhause einrichten, geht es dabei zu, wie in jeder guten Familie: Die einzelnen Mitglieder sind einander spinnefeind und die Widersprüche und Konflikte, die daraus resultieren, gehören auch voll und ganz dieser Vergesellschaftung an, sind von ihr konstituiert und dazu gehört ein fein dosiertes Spiel mit Fremdheit und Nähe, das von allen Beteiligten auch weiterhin gepflegt wird, weil damit ein moralisches Plus bei der Gefolgschaft eingefahren werden kann. (…) Der zweite Weltkrieg war ein kulturindustrielles Massenevent. (…) Eine neue Barbarei sei stets zu befürchten, wird sich nicht aus dem Geist Nationalsozialismus unmittelbar speisen, sondern im Gewande von demokratischem Antifaschismus von Lernen aus der Geschichte und political correctness daher kommen.(…) Abwehr des offenen Faschismus durch dessen demokratische Entnazifizierung und Eingemeindung. (…) Je antirassistischer und weltoffener sich die Deutschen aufführen, desto mehr ähneln sie wieder einer gegen ihre Todfeinde verschworenen Horde, die nicht mehr auf Exklusivität pocht, sondern die Anforderungen zum Mitmachen wieder flexibilisiert hat und sich ihr Jagdrevier mit anderen teilt, sofern sie sich bewähren. (…) Die postnazistische Demokratie hat  die nationalsozialistische Mobilmachung des „gesunden Volksempfindens“ zwar nicht abgeschafft, sondern nur sistiert – sie hat es aber andererseits auch in die Latenz abgedrängt und damit gebremst, indem sie es in die mediatisierende Form des bürgerlichen Repräsentationsprinzips zwängte.  (…) „Rassismus“ ist ein ideologisches Stichwort eines anti-rassistischen Rackets, das jeden Realitätsbezugs entbehrt, das seine Mitglieder vielmehr nur als Ausweis von Gesinnungsfestigkeit und Ehrbarkeit vor sich hertragen und das ihnen als probates Mittel dient, um nach Willkür und freiem Ermessen festzulegen, wer gerade als „Rassist“ zu gelten hat. Und dieses „anti-rassistische“ Racket, das sind heutzutage fast alle: längst ist die Gegnerschaft zum Rassismus keine Domäne der Linken mehr, sondern offizielle Staatsraison und common sense aller Ehrbaren und Wohlmeinenden, und das ist die erdrückende Mehrheit.  (…) Von der moralisierenden Aufdringlichkeit und der enervierenden Verlogenheit einmal abgesehen, ist die Ehrfurcht, die „anderen Kulturen“ entgegengebracht wird und die Unterwürfigkeit, mit der ihre Träger geradezu als Heilsbringer verehrt werden, keine Gegenposition zum Rassismus, sondern dessen logische wie historische Voraussetzung, die im Rassismus und allen naturalisierenden Ideologien als ein Moment überlebt: deren Grundmuster ist die projektive Bekämpfung dessen, was man selbst gern möchte, aber nicht erreichen kann, und deshalb gehört zur Diskriminierung der Neger wegen ihrer „Faulheit“ die Bewunderung für den „Rhythmus, den sie im Blut haben“ und die Achtung vor ihrer „sagenhaften Potenz“; somit ist der „Anti-Rassismus“ nichts weiter als die notwendige Kehrseite des Rassismus selbst, die sich von diesem abgespalten hat und gegen ihre eigene Grundlage wendet. Historisch jedenfalls geht die Wertschätzung fremder Kulturen ihrer späteren, „rassisch“ legitimierten Abqualifizierung voran und sie ist auch logisch deren Voraussetzung: Christoph Columbus etwa beschreibt in seinen Tagebüchern die Eingeborenen, die er 1492 auf den Bahamas, Cuba und schliesslich Haiti angetroffen hat, folgendermaßen: sie sind „ängstlich und feige“, „sehr sanftmütig und kennen das Böse nicht, sie können sich nicht gegenseitig umbringen“, „sie begehren die Güter anderer nicht,“ und er resümiert: „Ich glaube nicht, dass es auf dieser Welt bessere Menschen oder ein besseres Land gibt.“ (7)  (…) Protestantische Innerlichkeit: gemäß der Devise, dass vor der schlechten Tat der schlechte Gedanke und das schlechte Wort kommen, die man demzufolge austreiben muss, damit alles besser wird. (…) So kommt es, dass es heute der Anti-Rassismus ist, der, unter dem Vorwand, heldenhaft gegen einen in Wahrheit nicht existenten „Rassismus“ zu kämpfen, Respekt und Toleranz noch für die rückständigsten und unmenschlichsten Sitten und Gebräuche einfordert und damit selbst als Protagonist und Fürsprecher einer Verrassung der restbürgerlichen Gesellschaft fungiert.  (..) Die unterschiedliche Pigmentierung der menschlichen Haut ist eine objektive Gegebenheit, keine bloße Erfindung. (…) Rasse heute ist die Selbstbehauptung des bürgerlichen Individuums, integriert im barbarischen Kollektiv. (…) Der nervige Sozialcharakter des Gutmenschen ist offenbar eine fast zeitlose Erscheinung und in den verschiedensten Lebensbereichen anzutreffen, die Wahrscheinlichkeit, ihm in fortschrittlichen sogenannten „politischen Zusammenhängen“ zu begegnen, ist besonders hoch: werden doch hier traditionell die altruistischen Tugenden – das Mitgefühl, die Solidarität, Selbstlosigkeit etc. – besonders hoch angeschrieben und deshalb sind sie das geeignete Betätigungsfeld für Sozialcharaktere, die sich als Ersatz für ihr eigenes ungelebtes Leben vorzugsweise mit dem Leiden anderer als Fetisch verbinden. (…) Es sind aber gerade die höchsten Tugenden, die die niedersten Instinkte decken, wie schon Marx wusste: „Bis jetzt hat der Mensch sein Mitgefühl noch kaum ausgeprägt. Er empfindet es bloß mit dem Leiden, und dies ist gewiss nicht die höchste Form des Mitgefühls. Jedes Mitgefühl ist edel, aber das Mitgefühl mit dem Leiden ist die am wenigsten edle Form. Es ist mit Egoismus gemischt. Es neigt zum Morbiden […] Außerdem ist das Mitgefühl seltsam beschränkt […] Jeder kann für die Leiden eines Freundes Mitgefühl empfinden, aber es erfordert […] das Wesen eines wahren Individualisten, um auch am Erfolg eines Freundes teilhaben zu können. (…) Und da jeder demonstrative Altruismus nicht nur einen kleinlichen Egoismus bemäntelt, sondern auch mit dem Anspruch des Idealisten einhergeht, erzieherisch auf das Objekt seiner Zuwendung einzuwirken, ist er die adäquate Ideologie von Rackets, und auch das ist Wilde nicht entgangen: Barmherzigkeit, so schreibt er, sei die „lächerlich unzulängliche Art der teilweisen Rückerstattung oder ein sentimentales Almosen, gewöhnlich verknüpft mit dem skandalösen Versuch des rührseligen Spenders, auf (das) Privatleben (der Armen) Einfluss zu nehmen. (…) Im totalisierten Zugriff auf die ihr Unterworfenen ist die sozialistische Bewegung bis auf den heutigen Tag ebenfalls als ein Racket des Tugendterrors anzusprechen, betrachtet sie es doch als ihre Aufgabe, das Proletariat oder das gerade angesagte Subjekt seiner „wahren Bestimmung“ zuzuführen und d.h. es im Sinne der von ihm zu realisierenden Ideale zu erziehen – und das bedeutet stets noch: ihm die Untugenden und Laster auszutreiben, die der Vorhut als Male der individualistischen Bürgerwelt erscheinen: etwa Alkoholabusus, Faulenzerei, „zerrüttete“, „unsittliche“ Verhältnisse zwischen den Geschlechtern etc. Und um dieser Aufgabe gerecht zu werden, müssen die selbsternannten Vertreter der Klasse die von ihnen verfochtenen Tugenden in eigener Person glaubwürdig verkörpern und deshalb in einer noch rigideren Weise als der gemeine Bürger sich als Subjekte zurichten, d.h. ihre Individualität dem Allgemeinen (dem Kollektiv, der Klasse, dem Frieden etc.) opfern, um totale Identität mit ihm zu erlangen. Wenn Identität letzten Endes den Tod bedeutet, dann hat die Bemühung um sie vorzeitige Erstarrung und prämortale Leblosigkeit zur Folge – von daher die bis in die Gegenwart zu beobachtenden verhockten, verkniffenen und lauernden Mienen aller professionellen Menschheitsbeglücker, ihre rigide Zwangsmoral und durchgängige Humorresistenz, die immergleichen offiziösen Phrasen, die sie dreschen, die tödliche Langeweile, die von ihnen und ihrem penetranten Sendungsbewusstsein ausgeht, und ihr chronisches Beleidigtsein, wenn sie beim Gegenüber auch nur den Hauch eines Zweifels an ihrer aufgetragenen Gutartigkeit zu erspüren glauben. Und zu alldem glauben diese Leute sich auch noch ermächtigt, diese ihre trostlose Existenz zur verbindlichen Richtschnur für alle anderen zu erklären.“ – Clemens Nachtmann

„Die rebellische Haltung, vor einem Jahrzehnt noch das Privileg von Einzelgängern, ist heute Ausdruck des Konformismus. Man will dazugehören, nicht als Schlappschwanz gelten“ – Horkheimer

„Die Demokratie ist nichts weiter als die Herrschaft des Knüppels über das Volk durch das Volk für das Volk. (…) Es gibt drei Arten von Despoten: den Despoten, der den Leib knechtet, den Despoten, der die Seele knechtet und den Despoten, der Leib und Seele zugleich knechtet. Der erste heißt Fürst. Der zweite heißt Papst. Der dritte heißt das Volk. (..) Wer das Volk führen will, ist gezwungen, dem Pöbel zu folgen“ (…) „Man hört immer wieder, der Schulmeister sterbe aus. Ich wünschte beileibe, dem wäre so. Aber der Menschentypus, von dem er nur ein und gewiss noch der harmloseste Vertreter ist, scheint mir wahrhaftig unser Leben zu beherrschen; und wie auf ethischem Gebiet der Philanthrop die größte Plage ist, so ist es im Bereich des Geistes derjenige, der so sehr damit beschäftigt ist, andere zu erziehen, dass er nie Zeit gehabt hat, an seine eigene Erziehung zu denken […] Wie schlimm aber, Ernest, ist es, neben einem Menschen zu sitzen, der sein Leben lang versucht hat, andere zu erziehen! Welch eine grausame Tortur! Was für eine entsetzliche Borniertheit, die unvermeidlich aus der fatalen Gewohnheit resultiert, anderen seine persönlichen Überzeugungen mitteilen zu wollen! Wie sehr dieser Mensch durch seine geistige Beschränktheit auffällt! Wie sehr er uns und fraglos auch sich selbst anödet mit seinen endlosen Wiederholungen und seiner krankhaften Besserwisserei! Wie sehr er jedes Anzeichen geistigen Wachstums vermissen lässt! Wie verhängnisvoll ist der Kreis, in dem er sich unablässig bewegt.“ – Oscar Wilde
Was die Menschheitsbeglücker in Wahrheit bewirken, ist ihr eigener moralischer Selbstgenuss in der angemaßten oder tatsächlichen Herrschaft über andere, aber gerade nicht die praktische Lösung der Dinge, um die es ihnen vorgeblich so selbstlos zu tun ist: „In den Augen des Denkers allerdings liegt der wahre Schaden, den das moralische Mitgefühl anrichtet, darin, dass es unser Wissen begrenzt und so verhindert, dass wir auch nur eines unserer sozialen Probleme lösen.“ (Wilde) Das Selbstopfer fürs Kollektiv erweist sich nicht nur als die wahre Selbstsucht, sondern auch als gegen die Gattung gerichtet: „Denn die Entwicklung der Gattung hängt von der Entwicklung des Individuums ab, und wo die Ausbildung der eigenen Persönlichkeit als Ideal abgedankt hat, ist das Absinken des intellektuellen Niveaus, wenn nicht gar dessen gänzliches Verschwinden die unmittelbare Folge.“ (Wilde) Und das vorgeblich so praktische und zielorientierte Tun erweist sich als in Wahrheit konfus und unpraktisch: denn es verlässt den Bannkreis des Notwendigen und Zwanghaften nicht, ja, es bestärkt dessen Macht umso mehr, je auftrumpfender und verblendeter es sich in seiner moralischen Selbstgerechtigkeit verhärtet und alle Selbstaufklärung abwehrt. Solange die Gesellschaft den Individuen als fremde äußere Macht entgegentritt, verkehrt sich die gute Intention regelmäßig in ihr Gegenteil und ist menschliches Handeln „nur blindes Tun, abhängig von äußeren Einflüssen und angetrieben von einem dunklen Impuls, von dem es selbst nichts weiß. Es ist seinem Wesen nach unvollkommen, weil es vom Zufall begrenzt wird, und unwissend über seine eigentliche Richtung, befindet es sich zu seinem Ziel stets im Widerspruch […] Jede unserer Taten speist die große Maschine des Lebens, die unsere Tugenden zu wertlosem Staub zermahlen oder aber unsere Sünden in Bausteine einer neuen Kultur verwandeln kann.“ (…) Die Misere des Sozialismus von seinen Anfängen bis heute war und ist stets zuverlässig abzulesen an seiner Verachtung aller autonomen, zweckfreien, in sich begründeten und eben darin gesellschaftlich bestimmten Kunst, weil sie die – prekäre und unvollständige – Emanzipation des Individuums von Blut, Scholle, Rasse, Kollektiv vorausträumt und ihr Ausdruck verleiht. Die Kunst, die sozialistische Bewegungen oder Regimes dann hervorbringen und fördern, eine Kunst, die „Partei ergreifen“, „Stellung beziehen“ und „gesellschaftliche Verantwortung“ dokumentieren soll, zerstört jedoch sich selbst und ihre Voraussetzungen. (…) „Kunst ist Individualismus und der Individualismus ist eine verstörende und zersetzende Kraft. Gerade darin liegt sein unermesslicher Wert. Denn was er aufzubrechen versucht, ist die Einförmigkeit des Typischen, die Sklaverei der Konvention, die Tyrannei der Gewohnheit und die Erniedrigung des Menschen auf das Niveau einer Maschine. (…) alle Künste sind amoralisch, ausgenommen die niederen Formen der sinnlichen oder belehrenden Kunst, die uns zu guten oder schlechten Taten anstiften wollen“ (…) Selbstsucht strebt immer danach, der gesamten Umwelt ein Einheitsmaß aufzuzwingen“ „Selbstlosigkeit bedeutet, andere Leute in Ruhe zu lassen, sich nicht in ihr Leben einzumischen […] Die Selbstlosigkeit weiß die unendliche Vielfalt als etwas Kostbares zu schätzen, sie akzeptiert sie, lässt sie gewähren und erfreut sich an ihr.“ (…) „Die erste Pflicht im Leben ist, so künstlich wie möglich zu sein. Die zweite Pflicht ist noch unbekannt.“(Wilde)
Antizionismus und Antiamerikanismus, ihr Philo-Islamismus nichts anderes sind als moderne Varianten des urdeutschen Antisemitismus.  (…) Massen laufen zur Deutschen Ideologie über, wenn Politik und Staat ihnen diesen Weg nicht versperren (…) Der Vernünftige braucht keinen Dialog mit Leuten zu führen, die sich nicht von Grund auf von denjenigen distanzieren, die Juden oder, was dasselbe ist, den Zionismus für ihr und anderer Leute Unglück verantwortlich machen. Er denunziert desgleichen jede Verhandlungsbereitschaft denen gegenüber, die, bevor sie sich als Staatsbürger und Marktsubjekte definiert haben, als Angehörige einer Religions- oder Volksgemeinschaft anerkannt werden wollen. (…) Antizionismus und Antiamerikanismus, ihr Philo-Islamismus nichts anderes sind als moderne Varianten des urdeutschen Antisemitismus. (…) Antideutsch denken und handeln heißt demzufolge, die politischen Vermittlungs- und Repräsentationsformen in Gesellschaft und Staat, die auf der Trennung von freien und gleichen Warenbesitzern einerseits und am Allgemeinwohl orientierten Staatsbürgern andererseits beruht, gegen die zu verteidigen, die diese Teilung zugunsten eines autoritären Volksstaates überwinden wollen, dessen Subjekte von nichts anderem als von seinen Wohlfahrtsleistungen abhängig sind. Wer in diesem Sinne das Etikett „antideutsch“ nicht auch auf sich bezieht, mißachtet zumindest die Gefährlichkeit der – selbstredend nicht auf Deutschland und deutsche Staatsbürger beschränkte, sondern immer schon weltweit grassierende – Deutschen Ideologie, deren historischer Kern darin besteht, daß auf ihr Konto nicht nur „normale“ kapitalbedingte Ausbeutung und Herrschaft, nicht nur die dem Kapital aus Prinzip immanenten Kriege und nicht nur der ihm in seinen Grund eingeschriebene Antisemitismus gehen, sondern fördert das Überleben einer Ideologie, der zudem noch die historisch und empirisch nicht zu leugnende Tatsache eingeschrieben ist, daß die deutsche Fassung der Beziehung von Staat und Gesellschaft die Auslöschung der Menschheit in zwei Weltkriegen im allgemeinen und den eliminatorischen Antisemitismus im besonderen beinahe total verwirklicht hätte. In der Existenz des Staates Israel manifestiert sich der Einspruch gegen den historisch bewiesenen Vernichtungswahn Deutscher Ideologie praktisch und empirisch. – Manfred Dahlmann

„Wird Freiheit mit Zügellosigkeit verwechselt, entsteht Rücksichtslosigkeit.
Am Schluss Gleichmacherei.
Ihr seid aber nicht alle gleich.
Noch nie wart ihr alle gleich.
Ihr lasst es euch aber einreden.
So werdet ihr immer respektloser, ungenießbarer gegeneinander.
Vergeudet in Kleinkriegen eure Zeit, als hättet ihr ein zweites Leben.
Weil ihr tatsächlich alles verwechselt.
Behauptungen mit Beweisen.
Gerechtigkeit mit Maß.
Religion mit Moral.
Desinteresse mit Toleranz.
Satire mit Häme.
Reform mit Veränderung.
Nachrichten mit Wirklichkeit.
Kulturunterschiede haltet ihr für Softwarefragen und ihre Analyse ersetzt ihr mit Anpassung.
Ihr habt die Maßstäbe verloren.
Der Gordische Knoten ist ein Keks gegen eure selbstverschuldete Wirrsal.

Man geht immer fehl, sucht man den Ursprung menschlicher Handlungen außerhalb der Leidenschaft des menschlichen Herzens …

Der Separatismus gendert sich in die Köpfe, sitzt in Regierungen.
Männer sind keine Männer mehr. Frauen keine Frauen, sondern ‚Menschen mit Menstruationshintergrund’, Quote ist Trumpf.
Auf gar keinen Fall sollen Mann und Frau sich noch als zwei Teile eines Ganzen begreifen. Damit die Geschlechter noch mehr aneinander verzweifeln.
Bis alle in destruktiver Selbstbezogenheit stecken.
Am Ende: Mann ohne Eier. Frau ohne Welt.

Auf die Erschöpfung des Mannes wird aber nur die Erschöpfung der Frau folgen, das sage ich euch.
Auf die Verstörung der Kinder folgt die Zerstörung der menschlichen Schöpfung.“– Hans Dieter Hüsch

Es gibt zweierlei Ethik: die moralische, der die Realität egal ist und die der Verantwortung, die reale Folgen der ethischen Forderungen berücksichtigt. Die erste ist gut gemeint, die zweite ist gut gemacht.

Was dem einen seine Souveränität, ist dem anderen seine Eigenmächtigkeit.

Das Schöne am Euro war, dass die Gewinner immerzu gewinnen konnten, ohne dass ihnen gleich die Quittung präsentiert wurde. Denn sie verdienen ja am Ausland, was heißt, eigentlich ein im Maße des Verdienens zunehmend schlechtes Geld – das ist durch den Euro aufgehoben worden: Man konnte ständig an einer anderen Nation verdienen, ohne dass das Geld dieser Nation darunter gelitten hat, weil sie gar kein eigenes hat. Der Wert dieses Geldes repräsentiert nicht die Leistungsfähigkeit dieser Nation. So hat der Euro von dem innereuropäischen Verdienen aneinander sogar noch gelebt; er hat vor der Krise absurderweise nur den Konkurrenzerfolg der Gewinner repräsentiert.

Das ist ja mit der Idylle charakterisiert. Dass zunächst mal alle Seiten Gewinner des neu eingeführten Euro waren. Auch die, die ihre vergleichsweise Weichwährung gegen den Euro getauscht haben und damit auf einen Schlag Kredit zu ganz anderen Konditionen und Möglichkeiten hatten. Insofern waren die späteren Verlierer erst mal auch Gewinner.

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Stupidity is demonstrated by people lacking the knowledge they could achieve

Stupidity manifests itself as outraged moralism

Values without empathy are worth nothing

Some people feel physical pain when they should correct their accustomed ideas in favor of reality, they turn all their intelligence with the support of their aggression, for not to recognize the reality and maintain their self-image

More and more feel, think less and less Man does not differ from animals by feelings, because mammals have the same feelings, like man, sadness, fear, anger, love, but by his thought. When he thinks, if he thinks.

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice in an attempt to avoid upsetting fools not willing to face up to the truth

“In arguments about moral problems, relativism is the first refuge of the scoundrel.” Roger Scruton

Antisemitism is when one blames the Jews or Israel for issues, he does not blame others

Islam is less a religion and more a totalitarian society, an ideology that demands absolute obedience and tolerates no dissent, no criticism, and prohibits the thinking, knowledge and recognition. True Islam is totally different, the one who will find it will receive a very high reward.

Craziness is, when one always does the same but expects a different outcome

If a monkey thinks “I am a monkey”, then it is already a human

A man with roots should go for a pedicure

Self smugness leads to idiocy, being pissed off leads to enlightenment

If someone has something to say, he can tell it always very easily. If someone has nothing to say, he says it in a very complicated way

Addiction is, when somebody does something he wants to do, yet seeks someone who can make it so he won’t do it and doesn’t want to, either.

If the clever people always gave in, the world would be reigned by idiots. Too much “cleverness” makes you stupid.

If one only fights evil to protect life, one produces nothing good at all and such a life then becomes no longer worth living and thus requires no protection, for it is already unlived due to such a total protection. One can spend so much money on insurance, that one has nothing left to insure. Safety works in the same way.

Happy slaves are the worst enemies of freedom.

Creativity is an intelligence having fun.

If working makes you sick, fuck off, leave the work!

If Germans talk about morality, they mean money.

A man without an insight is just an anxious, aggressive, unhappy monkey.

Thinking is always trespassing.

The mob, who calls himself the people, does not discuss, just defames.

Legal is not always legitimate.

Who can not do without, lives unhappy.

So called social, culture sciences, sociology, psychology psychotherapy, psychoanalysis, are not anymore scientific, but immanent religious cult-prophets, organized as sects.

Without a strong opposition any apparent democracy atrophies to a tyranny, and as well a science , to an attitude of a religious sect.

You can recognize everything from a certain distance only, who is zealous, outraged, who sticks his nose in something, this one has lost the perspective, he recognizes anything more, he has only his imagination of the world in his head. This creates paranoia, which is called religion, and a religion as politics, even as a science.

Islamists are a real danger, therefore they will not be seen as such. Jews are not a danger, therefore they are seen as such. It is how the perception by cowards functions.

People without a sense of humor are able only to fear or to hate and become monks or terrorists.

People are not equal, each single person is unique.

Insight applies to everyone, including Muslims, Albanians, women and homosexuals.

Islam belongs to Germany, Judaism belongs to Israel.

The totalitarian Terror of consensus is ubiquitous in Germany.
There are no discussions anymore, but defamations only.
It is a culture of the mob. As it has already been.
Harmony is only if you do not communicate.

One should never go to bed with someone who has more problems than you already have.

>>Evelyn Waugh, surely the wittiest novelist of the past century, in World War II, coming out of a bunker during a German bombing of Yugoslavia, looked up at the sky raining enemy bombs and remarked, “Like everything German, vastly overdone.”<< Joseph Epstein

One has to be brave, to have a wit.

Stupid and dull belong mostly together.

Charlie Hebdo: you don´t care if such murders are comitted to Jews, we will see how “adequate” you will react when (when, not if), Islamists will begin to bombard your cities with Kasam missiles.

Christopher Hitchens: In a free society, no one has the right not to be offended.

The more someone narcissistic inflates , the more he feels insulted and provoked.

“The trouble with the world is that the stupid are cocksure and the intelligent are full of doubt.” – Bertrand Russell

 The problem with the Islamists in Europe should be solved exactly as Europe requires to the Middle East: a two-state solution, a half for muslims and the another half for not-muslims , with a common capital.

What may satire? Everything! Except be understood by the fool, because then it was not a satire.

Islamimus is Islam preaching violence.

Islam is a religion of love, and he who doubts is dead.

War is peace. Freedom is slavery. Ignorance is strength. Islam is a peaceful religion of love – George Orwell 2015

Islam is not responsible for anything, Jews are guilty of everything.

Islamists are satanists. Islamism is a religion of idiots.

If someone inflates endless his ego, as Islamists do, then he hurts his own feelings already in his morning own shit.

The seven deadly sins of modern society. Wealth without work pleasure without conscience, knowledge without character business without morality Science without humanity, worship without sacrifice Politics without principles
-Mahatma Gandhi

“Where there is only a choice between cowardice and violence, I would advise violence.”
-Mahatma Gandhi

Heroes of today know nothing, can not and do not want anything. They just look like heroes, that’s all.

It may be that early fathers ate their children. Today, the mothers will eat anything, fathers, children and the rest. Everything Mommy, anyway!

Germany yesterday: the will to power.
Germany today: the will to blindness.
Germany tomorrow:

German psychoanalysis? Great, like German charm, German humor and German wit.

The resistance starts with its own language other than that of the dictatorship.

Smart phones for stupid people.

A leftist can, but do not have to be stupid.

If you do not blame states, when they commit suicide with millions victims , so why to blame a co-pilot with 149 dead?

Only the purity of the means justify the end.

A German is a person who can speak no lie, without actually believe Adorno

 

Das revolutionäre humanistische Kapital des Kapitals

A Banker Running For Profits

“A Banker Running For Profits“ 2003 © by Julian S. Bielicki 70x120cm oil on  canvas

Das revolutionäre humanistische Kapital des Kapitals

Julian S. Bielicki

An diesem heißen Tag heute nahm ich wie gewöhnlich ein eher kühles Bad mit Salzen aus dem Totem Meer. Wie so oft, fiel mir dabei dieses oder jenes ein, das sonst in der Beschäftigung mit anderen Dingen untergeht.

Ich habe darüber nachgedacht, warum die edlen sozialistischen und kommunistischen Ideen jeweils ganz schlimme Diktaturen hervorgebracht haben, in denen der Mensch den Menschen schindete, in denen Menschen im sozialistischen und kommunistischen Elend millionenfach erbärmlich verkamen, in dem unedlen, egoistischen Kapitalismus jedoch die besten Beispiele der Demokratie, der Toleranz und der Meinungsfreiheit gediehen und gedeihen.

Hier kam mir Karl Marx zur Hilfe. Er schrieb, daß der Kapitalismus alles zur Ware, zum Ding, macht. Im kommunistischen Manifest heißt es: „Die Bourgeoisie, wo sie zur Herrschaft gekommen, hat alle feudalen, patriarchalischen, idyllischen Verhältnisse zerstört. Sie hat die buntscheckigen Feudalbande, die den Menschen an seinen natürlichen Vorgesetzten knüpften, unbarmherzig zerrissen und kein anderes Band zwischen Mensch und Mensch übriggelassen als das nackte Interesse, als die gefühllose ,‘bare Zahlung’. Sie hat die heiligen Schauer der frommen Schwärmerei, der ritterlichen Begeisterung, der spießbürgerlichen Wehmut in dem eiskalten Wasser egoistischer Berechnung ertränkt. Sie hat die persönliche Würde in den Tauschwert aufgelöst und an die Stelle der zahllosen verbrieften und wohlerworbenen Freiheiten die eine gewissenlose Handelsfreiheit gesetzt. Sie hat, mit einem Wort, an die Stelle der mit religiösen und politischen Illusionen verhüllten Ausbeutung die offene, unverschämte, direkte, dürre Ausbeutung gesetzt. Die Bourgeoisie hat alle bisher ehrwürdigen und mit frommer Scheu betrachteten Tätigkeiten ihres Heiligenscheins entkleidet. Sie hat den Arzt, den Juristen, den Pfaffen, den Poeten, den Mann der Wissenschaft in ihre bezahlten Lohnarbeiter verwandelt.”

Und: “Die Bourgeoisie hat dem Familienverhältnis seinen rührend-sentimentalen Schleier abgerissen und es auf ein reines Geldverhältnis zurückgeführt. Die Bourgeoisie hat enthüllt, wie die brutale Kraftäußerung, die die Reaktion so sehr am Mittelalter bewundert, in der trägsten Bärenhäuterei ihre passende Ergänzung fand. Erst sie hat bewiesen, was die Tätigkeit der Menschen zustande bringen kann. Sie hat ganz andere Wunderwerke vollbracht als ägyptische Pyramiden, römische Wasserleitungen und gotische Kathedralen, sie hat ganz andere Züge ausgeführt als Völkerwanderungen und Kreuzzüge. Die Bourgeoisie kann nicht existieren, ohne die Produktionsinstrumente, also die Produktionsverhältnisse, also sämtliche gesellschaftlichen Verhältnisse fortwährend zu revolutionieren. Unveränderte Beibehaltung der alten Produktionsweise war dagegen die erste Existenzbedingung aller früheren industriellen Klassen. Die fortwährende Umwälzung der Produktion, die ununterbrochene Erschütterung aller gesellschaftlichen Zustände, die ewige Unsicherheit und Bewegung zeichnet die Bourgeoisieepoche vor allen anderen aus. Alle festen eingerosteten Verhältnisse mit ihrem Gefolge von altehrwürdigen Vorstellungen und Anschauungen werden aufgelöst, alle neugebildeten veralten, ehe sie verknöchern können. Alles Ständische und Stehende verdampft, alles Heilige wird entweiht, und die Menschen sind endlich gezwungen, ihre Lebensstellung, ihre gegenseitigen Beziehungen mit nüchternen Augen anzusehen. Das Bedürfnis nach einem stets ausgedehnteren Absatz für ihre Produkte jagt die Bourgeoisie über die ganze Erdkugel. Überall muss sie sich einnisten, überall anbauen, überall Verbindungen herstellen.“

Schön hat er das geschrieben. Und es stimmt: Der Kapitalismus macht keine Unterschiede, alles ist ihm gleich, Hauptsache man kann dabei Gewinn machen, Hauptsache der Mensch kauft. Und darin liegt das revolutionäre humanistische Kapital des Kapitals, das Kapital macht keine Unterschiede. Während die Sozialisten und die Kommunisten per definitionem eine Zuteilungswirtschaft errichten, in der jeweils ein Wizard of Oz – ob Stalin, Mao, Castro, Chaves, Morales, Honecker, wie sie alle hießen und heißen – den Seinen gibt und den Anderen nimmt, bzw. die Anderen ermordet, liquidiert, ausschließt, diskriminiert, verfolgt, ist dem Kapitalismus alles schnuppe, so lange der Mensch kauft und konsumiert. Dem Kapitalismus ist es egal, ob es Juden, Christen, Muslime, Hindus sind, ob der Mensch weiß, gelb, rot, schwarz sei, ob er links oder rechts oder sonst wie ist, ob Hetero, Homo oder beides sei. Hauptsache man kann ihm etwas verkaufen und dabei Gewinne machen. Und der Kapitalismus sorgt dafür, daß der Konsument überlebt, gesund bleibt, sich ein bisschen bildet, dass der Konsument intakt bleibt und sich vermehrt – ansonsten kann der Konsument sich seine Religion aussuchen und jede politische Meinung haben.

Das ist aber für jeden Menschen schon sehr viel, daß er am Leben bleiben darf und bleiben soll, um zu konsumieren. Deswegen sind alle sozialistischen und kommunistischen, alle antikapitalistischen Bewegungen brandgefährlich, denn sie agitieren immer gegen andere Menschen. Und kommen sie an die Macht, dann liquidieren sie Andersdenkende, wie in der SU, im Dritten Reich und in der DDR.

2013 © by Julian S. Bielicki

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18.3.15 http://zettelsraum.blogspot.de

Berechtigt und unwichtig
Angesichts der ausufernden Blockupy-Gewalt gilt immerhin positiv festzustellen, daß es doch noch einen weitgehenden Konsens gibt, der diese Gewalt ablehnt. Kollege Llarian hat zwar recht, daß diese Ablehnung nicht zu besonderen Konsequenzen führen wird. Aber die lächerlichen Ausreden der Veranstalter, das wäre alles eine Folge von Polizei-Provokationen, werden nicht einmal mehr beim Hessischen Rundfunk akzeptiert.Um so mehr liegen den Journalisten die „friedlichen Demonstranten“ am Herzen. Fast schlimmer als Verletzte und Sachschaden scheint ja vielen Kommentatoren ein anderer Aspekt zu sein: Die Krawalle würden die Inhalte in den Hintergrund drängen. Also den „berechtigten und wichtigen Anliegen“ der protestierenden Bürger schaden. Und es schwingt deutlich durch, daß mit „berechtigt und wichtig“ auch „inhaltlich richtig“ gemeint ist.

Nun, bei der inhaltlichen Richtigkeit werde ich mit Spiegel, Tagesschau und Co. ohnehin nicht überein kommen – das hat auch wenig mit dem aktuellen Thema zu tun.
Und klar ist natürlich, daß die Anliegen berechtigt sind. Denn jeder Bürger ist berechtigt, seine persönlichen Positionen vorzubringen.

Aber wieso sollen die Forderungen der „friedlichen Demonstranten“ wichtig sein?
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„Blockupy“ ist eigentlich nur eine neue Organisationsform für die ganz übliche linksradikale Szene. Die halt mit Unterstützung aus ganz Europa ein paar tausend Gewaltbereite zusammengetrommelt haben, um den Klassenkampf zu inszenieren. Nicht jeder der Blockupy-Leute hat sich direkt an den Krawallen beteiligt. Aber es ist offensichtlich, daß sie diese Krawalle billigend in Kauf nehmen, sogar unterstützen und natürlich verbal verteidigen. Weswegen ich bei „friedliche Demonstranten“ auch Anführungszeichen setze. Auch die Blockupys die nicht direkt Steine werfen, sind nicht „friedlich“.

Ohne die Krawalle sind diese Gruppen aber nun völlig bedeutungslos. Der linke Narrensaum, der wenige Promille der Bevölkerung vertritt und seit Jahrzehnten die immer gleichen Parolen brüllt. Ist natürlich völlig legitim – solange es friedlich bliebe – aber auch absolut unwichtig. Über die müßte ein seriöses Medium nicht mehr berichten als über die Zeugen Jehovas, wenn sie im Bahnhof ihren Wachtturm anpreisen.
Diesmal hat sich nun eine Bundestagspartei, die sogenannten „Linken“, den übrigen Linksradikalen angeschlossen – das wäre dann vielleicht einen üblichen Dreispalter wert.

Aber mehr auch nicht.
Denn inhaltlich gab es nichts Neues oder gar Originelles. Alle Parolen und Forderungen sind altbekannt. Und haben eigentlich fast nichts mit dem Anlaß EZB zu tun. Wahrscheinlich hätte nicht ein einziger Demonstrant sagen können, was eigentlich konkret die EZB anders machen sollte. Die Proteste richteten sich ganz abstrakt gegen die Politik der Bundesregierung, die Großfinanz und den pösen Kapitalismus.

Im intellektuellen Niveau entsprach die Blockupy-Demo ziemlich der Pegida. Ein dumpfer Reflex gegen „die da oben“, und im offiziellen Anliegen ziemlich neben der Spur.

Ja, es gibt diverse islamistische Ärgernisse in Deutschland. Aber keine allgemeine Islamisierung, schon gar nicht Dresden mit seinen dreineinhalb Moslems.

Ja, es gibt ab und zu Kürzungen bei manchen Staatsmaßnahmen. Aber es gibt in keinem europäischen Staat eine „Sparpolitik“, überall steigen die Staatsausgaben und die Schulden. Und die EZB hat schon gar nichts mit Sparen zu tun, im Gegenteil unterstützt sie die Staatsverschuldung.

Natürlich kann man die Blockupy-Inhalte für richtig halten. Vielleicht ist das sogar naheliegend, wenn man sich nur aus Spiegel und Tagesschau informiert.
Aber wichtig sind sie eindeutig nicht. Sie werden von einer obskuren Minderheit vertreten, sie haben keinen konkreten Bezug zu aktuellen Maßnahmen, sie gehen auch völlig an den Wünschen und Interessen der Bevölkerung vorbei, die mit einer Demo eigentlich erreicht werden soll.

Die Krawalle haben also nicht die Inhalte in den Hintergrund gedrängt. Sondern sie haben Inhalte ins Scheinwerferlicht gebracht, die dort nicht hingehören.

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BLOCKUPY 2015: Die kurze Amtszeit des Königs Karneval- Von Militanz und ritualisiertem Protest

Am 18.03.2015 konnte man in Frankfurt, mitten im Herzen des verschlafenen Merkel-Deutschlands, Bilder sehen, die man hier schon länger nicht mehr in dieser Intensität gesehen hatte: Brennende Autos, Barrikaden und heftige Straßenschlachten von Morgengrauen an.

Sich hiervon zu distanzieren mag durchaus notwendig sein, dennoch bleibt es eine bequeme Haltung. Natürlich wird es den Kapitalismus nicht stoppen, lokale Infrastruktur wie Straßenbahn-Haltestellen zu zerdeppern und natürlich ist es erst Recht hirnrissig und moralisch verwerflich, Rettungskräfte zu attackieren, indem man Steine auf Feuerwehrautos und Krankenwagen wirft. Politisch gesehen, wird man damit gewiss keinen Blumentopf gewinnen. Und wenn irgendwelche Polizisten nach dem Protest mit Prellungen und Gehirnerschütterung heimgehen müssen, so hat man damit keinesfalls ein wirksames Zeichen gegen Polizeigewalt gesetzt, sondern liefert vielmehr genau jenen repressiven Diskursen die Munition, welche Polizeigewalt hervorbringen und legitimieren.
Das Anzünden von Autos oder das Einwerfen von Scheiben wird den Otto-Normalverbraucher gewiss nicht zur Solidarisierung mit dem Protest motivieren, sondern zum genauen Gegenteil.

Diese Erkenntnisse sind allerdings so trivial, dass ich mich hier nicht weiter mit ihnen beschäftigen will.
Die Frage nach der politischen Militanz bleibt nämlich eine interessante und sie ist keinesfalls durch ein einfaches Gut-Böse-Schema im Sinne von „hier die friedlichen Demonstranten und dort die unverbesserlichen Randalierer“ zu lösen.
Tatsächlich ist nämlich ein Protest, dem keine gesellschaftliche Sprengkraft innewohnt, ein wirkungsloser Protest, der über das wohlfeile „ein Zeichen setzen gegen Pegida/Kapitalismus/Rassismus/Whatever“ nicht hinauskommt.
Kurzum: Ein Protest der nichts lahmlegt, der keine Abläufe stört, der niemandem unbequem ist, vor dem keiner Angst haben muss, ist sich selbst genüge. Er ist ein Ritual, welches nicht die Kraft hat, die Verhältnisse zu ändern, sondern vielmehr die Verhältnisse dadurch zementiert, dass er Widerstandspotentiale gesellschaftskonform integriert.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund protestierte etwa zeitgleich mit den Ausschreitungen rund um die EZB friedlich auf dem Römerberg und distanzierte sich hierbei natürlich simpel, reflexhaft und konsensfähig von jeder Gewalt. Dennoch sollte auch ein Gewerkschaftsfunktionär nicht vergessen, dass die Tatsache, dass es heutzutage überhaupt so etwas wie einen Deutschen Gewerkschaftsbund geben kann, den politischen Kämpfen vergangener Zeiten zu verdanken ist und dass diese Kämpfe eben nicht in Form von „friedlichen Demonstrationen“ mit Lichterketten und bunten Luftballons geführt wurden, sondern auf Barrikaden.
Soziale Rechte wurden der Bevölkerung immer erst dann zugestanden, wenn den Mächtigen der Arsch gehörig auf Grundeis ging. Ein Bismarck hätte beispielsweise ohne die Angst vor einer militanten Arbeiterbewegung niemals daran gedacht, ein mehr oder weniger flächendeckendes Sozialversicherungssystem für die Arbeiter einzuführen. Und wer noch weiter gehen will, wer nicht nur von den Mächtigen Rechte zugestanden bekommen will, sondern die Machtverhältnisse in Gänze angreifen will, der wird um Formen der Militanz kaum herumkommen.
Die Mechanismen heutiger globalisierter Ökonomie, sowie die unüberbrückbaren Distanzen zwischen den Mächtigen und den Ohnmächtigen, machen die politische Militanz in ihrer straßenorientierten Form dennoch zu einer unwirksamen bis kontraproduktiven Farce.

Von seiner erhabenen Position aus kann ein Anshu Jain ein mondän-großzügiges Verständnis für die Proteste äußern, selbst wenn auf Frankfurter Straßen die Autos brennen. Sein eigenes Auto wird gewiss nicht dabei sein und wenn doch, könnte er schnell einen Mietwagen nehmen und den Verlust von der Steuer absetzen. Ein Anshu Jain wird ungeachtet aller Barrikaden stets dorthin kommen wo er will.
Während der Durchschnittsbürger aufgrund der lahmgelegten öffentlichen Verkehrsmittel zu spät zur Arbeit kommt, machen die Führungsetagen der Banken und Konzerne ihren Job weit entfernt von den protestierenden Massen, den genervten Pendlern und den in ihren Uniformen schwitzenden Polizisten unbehelligt weiter. Die Kosten für kaputtrandalierte Straßenbahnen werden einfach bei der nächsten Preiserhöhung des RMV auf die Fahrgäste umgelegt und die Bild-Zeitung kann ihren zahlreichen Lesern selbstgefällig vorrechnen, was die „Blockupy-Chaoten“ den Steuerzahler gekostet haben.

Angesichts dieser Verhältnisse sind die brennende Barrikade und der geworfene Pflasterstein anachronistisch und haben längst nichts mehr mit einer militant linken Position zu tun. Sie sind vielmehr ebenso zu Politritualen geworden, wie Lichterketten und die alljährliche Maidemonstration, zu der sich die linke Szene zwecks Nabelschau, Selbstvergewisserung und Traditionspflege trifft. Die geradezu tragikomische Hilf- und Nutzlosigkeit ritualisierter Randale ließ sich nur allzu gut an den Chaostagen beobachten, jenen folkloristischen Punker-Festen, die früher mal in zahlreichen Städten stattfanden und von denen inzwischen wirklich keiner mehr spricht.
Wer noch immer in Bezug auf antikapitalistische Proteste wie Blockupy die Meinung vertritt, dass sich auf den Barrikaden sehr wohl noch etwas erreichen ließe und dies damit begründet, dass der militante Kampf auf der Straße auf dem Maidan oder im arabischen Frühling durchaus Erfolge gezeigt habe, der verkennt einen wichtigen Unterschied. Barrikadenkämpfe mögen sich zwar als Mittel bewährt haben, bestimmte diktatorische Nationalregierungen wegzuputschen (und oftmals durch andere Diktatoren zu ersetzen), aber den Kampf „ums Ganze“ wird man mit ihnen kaum gewinnen können.
Dem Kapitalismus macht es im Gegensatz zu einem klassischen Diktator herzlich wenig aus, wenn man seine Schergen verprügelt oder seine Denkmäler umstürzt. Es erweist sich hingegen sogar als kontraproduktiv und lenkt die öffentliche Aufmerksamkeit weg von den eigentlichen Krisen hin zur puren Sensation um die Randale und zu letztlich fruchtlosen Diskussionen über die Schuldfrage an der Eskalation oder die Rechtfertigung bzw. Nichtrechtfertigung politischer Gewalt.

So waren auch die Ausschreitungen bei den Blockupy-Protesten eine durch und durch systemkonforme und karnevaleske Angelegenheit, in der (berechtigter) Zorn ausagiert wurde, anstatt ihn in tatsächliche gesellschaftliche Veränderung zu transformieren.
Das karnevaleske Element ließ sich denn auch gut in einigen der Aufrufe zu Blockupy-Demo erkennen, in denen Arbeitnehmer zum Blaumachen und Schüler zum Schuleschwänzen aufgefordert wurden, um an den Protesten teilzunehmen. Die Arbeitnehmer und Schüler werden nach einer solchen Veranstaltung wieder an ihre Arbeitsplätze und Schulen zurückgehen, im Bewusstsein, gegen die immer zudringlicher werdende Kapitalisierung aller Lebensbereiche, ihr Möglichstes getan zu haben. Nach dem kollektiven und emotional befreienden Ausrasten kommt aber bloß die Fastenzeit. König Karneval durfte einen tollen Tag regieren, doch danach wird seine Puppe verbrannt. Es werden ein paar Häupter mit seiner Asche bestreut und die Karnevalsvereine beginnen mit der Vorbereitung der nächsten „tollen Tage“ im nächsten Jahr.

Ein militantes politisches Bewusstsein hingegen würde die politische Aktion nicht aus den Arbeitsstätten hinaus in einen letztlich abgezirkelten und eingehegten öffentlichen Raum tragen, sondern sich dort betätigen, wo die kapitalistische Gesellschaft sich in ihrer hierarchischsten und klarsten Form zeigt, nämlich genau in den Schulen, Arbeitsstätten u.s.w.
Hier allerdings werden naturgemäß auch viele der sonst so militanten Linken zurückschrecken, denn hier geht es wirklich um die eigene wirtschaftliche Existenz.

Militanz in diesem Sinne müsste noch nicht einmal bedeuten, körperliche Gewalt anzuwenden und dennoch wäre sie eine Militanz im Sinne einer politischen Haltung, die kompromisslos das Äußerste wagt. Wer sich beispielsweise entschlösse, aufgrund der ungerechtfertigten Kündigung eines Arbeitskollegen einen spontanen solidarischen Protest zu starten und im Clownskostüm mit einer Vuvuzela bewaffnet in das Personalbüro seiner Firma zu stürmen um dort so lange die Verhältnisse zum Tanzen zu bringen, bis man ihn in Handschellen abtransportierte, dem wäre nicht nur die Kündigung sicher, sondern er könnte nach den gegenwärtigen Verhältnissen auch weder auf die Solidarität seiner Arbeitskollegen, noch auf die der institutionalisierten Träger der Solidarität (Gewerkschaften, Betriebsräte) bauen. Dies gälte es zu ändern. Denn wo kämen wir da hin, wenn das alle täten? Nun ja… vielleicht raus aus dem Kapitalismus…

Eine derartige Solidarität wäre in jedem Fall militanter, als im DB-Sonderzug aus Berlin zu den fröhlichen „EZB-Chaostagen“ in Frankfurt anzureisen, ein Bisschen Räuber und Gendarm zu spielen, noch ein paar Tage in der Jugendherberge zu verbringen, Sightseeing in der Stadt zu betreiben und ordentlich auf der Zeil shoppen zu gehen, um dann wieder abzureisen und weiter an der eigenen wirtschaftlichen, politischen, wissenschaftlichen oder künstlerischen Karriere zu stricken.

http://kwassl.net/2015/03/18/blockupy-2015-die-kurze-amtszeit-des-konigs-karneval-von-militanz-und-ritualisiertem-protest/

R.A

line-wordpress

Remember: Do X! Don´t do Y!

Protect innocent, respect life, defend art, preserve creativity!

What´s Left? Antisemitism!

http://www.jsbielicki.com/jsb-79.htm

DJ Psycho Diver Sant – too small to fail
Tonttu Korvatunturilta Kuunsilta JSB
Tip tap tip tap tipetipe tip tap heija!
http://www.psychosputnik.com
http://www.saatchionline.com/jsbielicki
https://psychosputnik.wordpress.com/

They want 1984, we want 1776

They are on the run, we are on the march!

I think for food

molon labe

Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

“Im Streit um moralische Probleme, ist der Relativismus die erste Zuflucht der Schurken.“ Roger Scruton

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

Islam ist weniger eine Religion und mehr eine totalitäre Gesellschaftsordnung, eine Ideologie, die absoluten Gehorsam verlangt und keinen Widerspruch, keinerlei Kritik duldet und das Denken und Erkenntnis verbietet. Der wahre Islam ist ganz anders, wer ihn findet wird eine hohe Belohnung erhalten.

Wahnsinn bedeute, immer wieder das gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten.

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren.

Irritationen verhelfen zu weiteren Erkenntnissen, Selbstzufriedenheit führt zur Verblödung,

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch.

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen.

Wenn jemand etwas zu sagen hat, der kann es immer sehr einfach sagen. Wenn jemand nichts zu sagen hat, der sagt es dann sehr kompliziert.

Sucht ist, wenn jemand etwas macht, was er machen will und sucht jemand, der es macht, daß er es nicht macht und es nicht machen will.

Sollen die Klugen immer nachgeben, dann wird die Welt von Dummen regiert. Zu viel „Klugheit“ macht dumm.

Wenn man nur das Schlechte bekämpft, um das Leben zu schützen, bringt man gar nichts Gutes hervor und ein solches Leben ist dann nicht mehr lebenswert und braucht nicht beschützt zu werden, denn es ist dann durch ein solches totales Beschützen sowieso schon tot. Man kann so viel Geld für Versicherungen ausgeben, daß man gar nichts mehr zum Versichern hat. Mit Sicherheit ist es eben so.

Zufriedene Sklaven sind die schlimmsten Feinde der Freiheit.

Kreativität ist eine Intelligenz, die Spaß hat.

Wen die Arbeit krank macht, der soll kündigen!

Wenn Deutsche über Moral reden, meinen sie das Geld.

Ein Mensch ohne Erkenntnis ist dann  lediglich ein ängstlicher, aggressiver, unglücklicher Affe.

Denken ist immer grenzüberschreitend.

Der Mob, der sich das Volk nennt, diskutiert nicht, sondern diffamiert.

Legal ist nicht immer legitim.

Wer nicht verzichten kann, lebt unglücklich.

Sogenannte Sozial-, Kultur-, Geisteswissenschaften, Soziologie, Psychologie, Psychotherapie, Psychoanalyse, sind keine Wissenschaften mehr, sondern immanent religiöse Kultpropheten, organisiert wie Sekten.

Ohne eine starke Opposition atrophiert jede scheinbare Demokratie zur Tyrannei, und ebenso eine Wissenschaft, zur Gesinnung einer Sekte.

Man kann alles nur aus gewisser Distanz erkennen, wer sich ereifert, empört, wer mit seiner Nase an etwas klebt, der hat die Perspektive verloren, der erkennt nichts mehr, der hat nur noch seine Phantasie von der Welt im Kopf. So entsteht Paranoia, die sich Religion, und Religion als Politik, sogar als Wissenschaft nennt.

Islamisten sind eine Gefahr, deswegen werden sie als solche nicht gesehen. Juden sind keine Gefahr, deswegen werden sie als solche gesehen. So funktioniert die Wahrnehmung von  Feiglingen.

Humorlose Menschen könner nur fürchten oder hassen und werden Mönche oder Terroristen.

Menschen sind nicht gleich, jeder einzelne Mensch ist ein Unikat.

Erkenntnis gilt für alle, auch für Muslime, Albaner, Frauen und Homosexuelle.

Islam gehört zu Deutschland, Judentum gehört zu Israel.

Der Konsensterror (Totalitarismus) ist in Deutschland allgegenwärtig.

Es wird nicht mehr diskutiert, sondern nur noch diffamiert.

Es ist eine Kultur des Mobs. Wie es bereits gewesen ist.

Harmonie ist nur, wenn man nicht kommuniziert.

Man soll niemals mit jemand ins Bett gehen, der mehr Probleme hat, als man selbst.

>>Evelyn Waugh, sicherlich der witzigste Erzähler des vergangenen Jahrhunderts, im Zweiten Weltkrieg, herauskommend aus einem Bunker während einer deutschen Bombardierung Jugoslawiens, blickte zum Himmel, von dem es feindliche Bomben regnete und bemerkte: “Wie alles Deutsche, stark übertrieben.“<< Joseph Epstein

Man muß Mut haben, um witzig zu sein.

Dumm und blöd geht meistens zusammen.

Charlie Hebdo: solche Morde an Juden sind euch egal, mal sehen wie”angemessen”  ihr reagiert, wenn (wenn, nicht falls) eure Städte von Islamisten mit Kasam-Raketen beschossen werden.

Christopher Hitchens großartig: „In einer freien Gesellschaft hat niemand das Recht, nicht beleidigt zu werden.“

Je mehr sich jemand narzisstisch aufbläht, desto mehr fühlt er sich beleidigt und provoziert.

“Das Problem mit der Welt ist, daß die Dummen felsenfest überzeugt sind und die Klugen voller Zweifel.” – Bertrand Russel

Das Problem mit den Islamisten in Europa soll man genauso lösen, wie es Europa für den Nahen Osten verlangt: jeweils eine Zweistaatenlösung, die Hälfte für Muslime, die andere Hälfte für Nicht-Muslime, mit einer gemeinsamen Hauptstadt.

Was darf Satire? Alles! Nur nicht vom Dummkopf verstanden werden, weil es dann keine Satire war.

Islamimus ist Islam, der Gewalt predigt.

Islam ist eine Religion der Liebe,und wer es anzweifelt, ist tot.

Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke. Der Islam ist die friedliche Religion der Liebe George Orwell 2015

Islam ist verantwortlich für gar nichts, Juden sind schuld an allem.

Islamisten sind Satanisten. Islamismus ist eine Religion von Idioten.

Leute fühlen sich immer furchtbar beleidigt, wenn man ihre Lügen nicht glaubt.

Jeder ist selbst verantwortlich für seine Gefühle.

Die Psychoanalyse geht niemanden außer den Psychoanalytiker und seinen Patienten etwas an, und alle anderen sollen sich verpissen.

“Zeit ist das Echo einer Axt
im Wald.
Philip Larkin, Gesammelte Gedichte

Wenn jemand wie Islamisten sein Ego endlos aufbläht, dann verletzt er seine eigenen Gefühle schon morgens beim Scheißen.

„Die sieben Todsünden der modernen Gesellschaft: Reichtum ohne Arbeit Genuß ohne Gewissen Wissen ohne Charakter Geschäft ohne Moral Wissenschaft ohne Menschlichkeit Religion ohne Opfer Politik ohne Prinzipien.“
―Mahatma Gandhi

„Wo man nur die Wahl hat zwischen Feigheit und Gewalt, würde ich zur Gewalt raten.“
―Mahatma Gandhi

Warum zeigt sich Allah nicht? Weil er mit solchen Arschlöchern nichts zu tun haben will.

„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus’. Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus’.”  – Ignazio Silone

Politische Korrektheit verlangt eine Sprache für ein Poesiealbum.

Psychoanalyse ist frivol, oder es ist keine Psychoanalyse.

Bunte Vielfalt, früher: Scheiße

Was der Mensch nicht mehr verändern, nicht mehr reformieren kann, ist nicht mehr lebendig, sondern sehr tot. Was tot ist, das soll man, das muß man begraben: Religion, Ehe, Romantizismus, etc.

Romantik ist scheiße.

Die Realität ist immer stärker als Illusionen.

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Stupidity is demonstrated by people lacking the knowledge they could achieve

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice in an attempt to avoid upsetting fools not willing to face up to the truth

“In arguments about moral problems, relativism is the first refuge of the scoundrel.” Roger Scruton

Antisemitism is when one blames the Jews or Israel for issues, he does not blame others

Islam is less a religion and more a totalitarian society, an ideology that demands absolute obedience and tolerates no dissent, no criticism, and prohibits the thinking, knowledge and recognition. True Islam is totally different, the one who will find it will receive a very high reward.

Craziness is, when one always does the same but expects a different outcome

If a monkey thinks “I am a monkey”, then it is already a human

A man with roots should go for a pedicure

Self smugness leads to idiocy, being pissed off leads to enlightenment

If someone has something to say, he can tell it always very easily. If someone has nothing to say, he says it in a very complicated way

Addiction is, when somebody does something he wants to do, yet seeks someone who can make it so he won’t do it and doesn’t want to, either.

If the clever people always gave in, the world would be reigned by idiots. Too much “cleverness” makes you stupid.

If one only fights evil to protect life, one produces nothing good at all and such a life then becomes no longer worth living and thus requires no protection, for it is already unlived due to such a total protection. One can spend so much money on insurance, that one has nothing left to insure. Safety works in the same way.

Happy slaves are the worst enemies of freedom.

Creativity is an intelligence having fun.

If working makes you sick, fuck off, leave the work!

If Germans talk about morality, they mean money.

A man without an insight is just an anxious, aggressive, unhappy monkey.

Thinking is always trespassing.

The mob, who calls himself the people, does not discuss, just defames.

Legal is not always legitimate.

Who can not do without, lives unhappy.

So called social, culture sciences, sociology, psychology psychotherapy, psychoanalysis, are not anymore scientific, but immanent religious cult-prophets, organized as sects.

Without a strong opposition any apparent democracy atrophies to a tyranny, and as well a science , to an attitude of a religious sect.

You can recognize everything from a certain distance only, who is zealous, outraged, who sticks his nose in something, this one has lost the perspective, he recognizes anything more, he has only his imagination of the world in his head. This creates paranoia, which is called religion, and a religion as politics, even as a science.

Islamists are a real danger, therefore they will not be seen as such. Jews are not a danger, therefore they are seen as such. It is how the perception by cowards functions.

People without a sense of humor are able only to fear or to hate and become monks or terrorists.

People are not equal, each single person is unique.

Insight applies to everyone, including Muslims, Albanians, women and homosexuals.

Islam belongs to Germany, Judaism belongs to Israel.

The totalitarian Terror of consensus is ubiquitous in Germany.
There are no discussions anymore, but defamations only.
It is a culture of the mob. As it has already been.
Harmony is only if you do not communicate.

One should never go to bed with someone who has more problems than you already have.

>>Evelyn Waugh, surely the wittiest novelist of the past century, in World War II, coming out of a bunker during a German bombing of Yugoslavia, looked up at the sky raining enemy bombs and remarked, “Like everything German, vastly overdone.”<< Joseph Epstein

One has to be brave, to have a wit.

Stupid and dull belong mostly together.

Charlie Hebdo: you don´t care if such murders are comitted to Jews, we will see how “adequate” you will react when (when, not if), Islamists will begin to bombard your cities with Kasam missiles.

Christopher Hitchens: In a free society, no one has the right not to be offended.

The more someone narcissistic inflates , the more he feels insulted and provoked.

“The trouble with the world is that the stupid are cocksure and the intelligent are full of doubt.” – Bertrand Russell

 The problem with the Islamists in Europe should be solved exactly as Europe requires to the Middle East: a two-state solution, a half for muslims and the another half for not-muslims , with a common capital.

What may satire? Everything! Except be understood by the fool, because then it was not a satire.

Islamimus is Islam preaching violence.

Islam is a religion of love, and he who doubts is dead.

War is peace. Freedom is slavery. Ignorance is strength. Islam is a peaceful religion of love – George Orwell 2015

Islam is not responsible for anything, Jews are guilty of everything.

Islamists are satanists. Islamism is a religion of idiots.

People feel always terrible offended if you do not believe their lies.
Everyone is responsible for his feelings.
Psychoanalysis is nobody’s business except the psychoanalyst and his patient, and everybody else can fuck off.
“Time is the echo of an axe
Within a wood.”
― Philip Larkin, Collected Poems

If someone inflates endless his ego, as Islamists do, then he hurts his own feelings already in his morning own shit.

The seven deadly sins of modern society. Wealth without work pleasure without conscience, knowledge without character business without morality Science without humanity, worship without sacrifice Politics without principles
-Mahatma Gandhi

“Where there is only a choice between cowardice and violence, I would advise violence.”
-Mahatma Gandhi

 Why Allah does not shows himself? Because he does not want  to do anything with such assholes.
When fascism returns, he will not say, ‘I am the fascism‘. No, he will say, ‘I am the anti-fascism Ignazio Silone.
Political correctness requires a language for a poetry album.
 Psychoanalysis is frivolous, or it is not psychoanalysis.
Colorful diversity, earlier: shit.
What can not any longer be changed, can not any longer be reformed, it is no longer alive, but very dead (instead). What is dead should be, has to be buried: religion, marriage, Romanticism, etc.
Romantic sucks.
 The reality is always stronger than illusions.
 A delusion is characterized by increasing loss of reality, and can be attested to today’s leaders in Germany and the mass media. Loss of reality describes the mental state of a person who is not (any longer) be able to understand the situation in which it is located. So you are ruled by madmen and manipulated by the mass media.
Totalitarianism can only be defeated if one has the courage to call things by their right names, just as they are. Political correctness prevents it promotes totalitarianism and political cowardice and political lie.
The Extinction: Islam is like the sun, who comes too close to him, will burn itself and will flare the rest of the world with him.
Islam does not want any submission! Islam wants victory, destruction and annihilation.
The world was not created just for you.
Time needs time.
What has God with us when he freely admits the devil more and more territories?
It’s not the biggest fear when you look into an abyss, but to note that the abyss looks back at you.
I is different.
Muslim´s headscarf is less annoying than German mothers with their pushchairs.
Prostheses people – look like women and men, but they are not.
Global governance the political repair operation begins to repair before something was created.
The extremely increased, ostensibly critical, actually demonizing, German interest in Israel and Jews is perverse.

Menschen ohne Grenzen oder: Affen mit Smartphones

Menschen ohne Grenzen oder: Affen mit Smartphones

Julian S. Bielicki

affe mit smartphone

Im griechischen Film Dogtooth (Kynodontas – Κυνόδοντας)) aus dem Jahr 2009 erzählt der Regisseur Giorgos Lanthimos die Geschichte eines wohlhabenden griechischen Ehepaares, das seine drei Kinder, zwei Töchter und einen Sohn, abgeschottet von der Außenwelt auf eine kreative Weise, nicht traditionell, sondern modern erzieht. Viele würden sagen: fortschrittlich.

Die Eltern bringen ihren Kindern eine eigene Sprache bei, das heißt, daß alles anders heißt, als es traditionell üblich ist, z.B. heißt ein Sessel „das Meer“ und ein Zombie „eine kleine gelbe Blume“. Die Eltern lassen die Kinder glauben, daß auf der anderen Seite des Zaunes deren Bruder wohnen würde, den sie jedoch nie zu Gesicht bekommen. Der halbwüchsige Sohn wird von seinem Vater mit Hilfe dessen Arbeitskollegin gegen Bezahlung sexuell bedient, die dafür von der Schwester ihres Sexpartners ebenfalls gegen Belohnung oral befriedigt wird. Diese gibt ihrer Schwester den Sexlohn weiter, die ihr dafür die Schulter leckt.

Sex ist dabei reine Triebbefriedigung. Flugzeuge, die über das Haus fliegen, werden von den Eltern der Kinder als Spielzeuge bezeichnet, was die Kinder glauben, wie sie alles glauben, was ihnen die Eltern vorsetzen. Flugzeugabstürze täuschen die Eltern vor, indem sie Flugzeugspielzeuge im Garten liegen lassen. Diese Geschichte geht so weiter, die Familie lebt in einer synthetischen Designerwelt.

In Orwells Buch „1984“ wird ein Neusprech vorgestellt, in dem definiert ist, Krieg sei Frieden, Freiheit sei Sklaverei und Unwissenheit sei Stärke. Die Kriegsministerien heißen seit langem Verteidigungsministerien und die Krankenkassen immer öfter Gesundheitskassen. Wer seine Arbeit verkauft, also gibt, heißt Arbeitnehmer und wer Arbeit kauft, also nimmt, heißt Arbeitgeber. Und Menschen, die täglich damit beschäftigt sind, abgenutzte Klischees zu liefern, nennen sich Die Kreativen. Gut klingende Worthülsen verdecken miese Inhalte, es entsteht eine Scheinwelt ohnegleichen, die es so noch nie gegeben hat.

Vor kurzem konnte man im HR-Info eine Diskriminierungsexpertin hören (als ein Experte wird heute in den Medien meistens ein Dilettant bezeichnet), die sich darüber beschwerte, daß die Polizei auf der Suche nach illegalen Einwanderern aus Afrika nur Personen mit dunkler Hautfarbe, früher hätte man gesagt: Schwarze, kontrolliert und andere, z.B. blonde Schweden, nicht. Kurz daraufhin berichtete HR-Info besorgt (HR-Info berichtet immer besorgt, tiefe, tiefere, tiefste Besorgnis hat den Platz der Information eingenommen, HR-Info soll sich in HR-B-sorgt umbenennen und Claudia Roth als Berufsbesorgte als sein Logo verwenden) über die Zunahme von psychischen Krankheiten. Auf die Idee, daß es sich dabei womöglich lediglich um die Zunahme von entsprechenden Diagnosen handelt und nicht um die Zunahme von Krankheiten, kommt bei dem HR-B-sorgt offenbar niemand. Ein Zeitungsbericht mit einer Überschrift: „Magersüchtige haben drastisch zugenommen“ klingt dagegen durchaus sachlich.

Design unterscheidet sich von Kunst und Architektur dadurch, daß Design lediglich eine Verpackung ist und mit seinem Inhalt wenig oder gar nichts zu tun hat. Z.B. bei dem berühmten Designer Luigi Colani sieht alles wie ein rundlich abgewaschener Kieselstein aus, gleich ob es ein Auto, eine Waschmaschine oder sonst was ist. Im Unterschied zu Design ist Kunst und Architektur echt und authentisch, andernfalls ist es keine Kunst und keine Architektur sondern Kitsch. Kitsch ist, wenn man Kunst hervorbringen will, es aber nicht kann. Wie Andy Warhol sagte, die Kunst ahmt nicht das Leben nach, sondern das Leben ahmt die Kunst nach.

Leider wird selten die Kunst, sondern vielmehr der Kitsch nachgeahmt, die Kunst erleben nur wenige, dem Kitsch sind durch omnipräsente Medien alle ausgesetzt. Daher wird unsere Welt immer mehr zum synthetischen Design, zum Lebenskitsch, und die Medien sind die größten Lebenskitschlieferanten vom Leben als Show. Die Show wird bald das einzig Authentische in dieser neuen synthetischen Designer-Welt sein.

Und auch Psychoanalyse gibt es als Kunst. Aber auch als Kitsch. Es wird alles immer synthetischer, das Echte und das Authentische werden immer seltener. Und immer mehr Menschen spielen psychisch Kranke, weil es dafür Vorteile, weil es dafür Geld gibt, und immer mehr Menschen spielen Psychotherapeuten, mit synthetischen Designer-Diagnosen, wie Burn-Out, Mobbing und Traumatisierung, mit denen sich locker eine Krankschreibung und heute von vielen ersehnter lukrativer Opferstatus erreichen lässt, denn die vereinte Opferbetreuungsindustrie boomt als Opferkonzern.

Es werden täglich Opferwettbewerbe organisiert, mit wechselnden Siegern. Sieger als Opfer takes it all. Und viele Menschen spielen Frauen und Männer, sind es aber nicht. Manche sind nichts von beidem, wie z.B. Justin Bieber. Oder die Tokio- Hoteliers. Weder Mann noch Frau, sondern eine Art von Überzieher, in den man alles Mögliche einfüllen kann. Design also, synthetisch, voll total mit meaning und message, Bushido passt da auch rein. Draußen Bieber, drinnen Bushido. Oder umgekehrt. Egal – Hauptsache voll cool und hype, alles Bio! (Das war Poesie, voll synthetisch, also Poesie-Design sozusagen.)

Jetzt wieder voll Prosa: Der US Soldat Manning, der vor kurzem zu 35 Jahren Gefängnis wegen Geheimnisverrats an Wikileaks verurteilt worden ist, will nun Frau werden. So einfach ist es heute. Ein Mann will eine Frau werden, oder umgekehrt, und schwuppdiwupp wird sein Wunsch erfüllt. Natürlich kann er keine Frau werden, aber eine Designer-Frau schon, also tatsächlich bleibt er ein Mann und äußerlich sieht er dann wie eine Frau aus, oder wie etwas Frauenähnliches.

Denn es geht nicht mehr um Tatsachen, sondern lediglich um Worte und um den Schein. Alles wird zur Show. Michael Glatze, Gründer von Young Gay America, hat es sich anders überlegt, jetzt ist er wieder Hetero, whatever it means for him, vermutlich ist aber auch das nur eine Show. Die deutschen Grünen, nachdem ihr Eintreten für die Legalisierung der Pädophilie vorläufig gebremst worden ist, fordern nun explizit die Aufhebung des Inzestverbots und die Überwindung der Zweigeschlechtigkeit.

Immer mehr Gerichte konstituieren neben Mann und Frau ein drittes, undefiniertes X-Geschlecht, Männer oder angebliche Männer bringen Kinder zur Welt, Menschen unterschiedlicher sexueller Identität und Orientierung, Lesben, Homosexuelle, Transsexuelle, Männer, Frauen, Sonstige, suchen und finden sich in Internet-Portalen zu „synthetischen Designer-Familien“, um gemeinsam ein Kind zu bekommen und es zu halten.

Offenbar ist es schick geworden, sich mit einem Kind zu schmücken, wie mit einem Pitbullterrier oder einem anderen schichtspezifischen Tier, ansonsten haben diese Menschen außer den gemeinsamen Kindesbesitz, einer Art von childsharing, nichts miteinander zu tun.

Ich lebe in einem Bundesland, in dem gegorener Apfelsaft Apfelwein genannt wird. Na bitte, geht doch. Auch wenn Wein nur aus Weintrauben gewonnen werden kann. Früher wurde jemand, der sich Jesus wähnte, in die Psychiatrie eingeliefert, heute würde er wohl für sich gerichtlich mindestens den päpstlichen Stuhl erstreiten können, wenn nicht mehr. Und ein anderer kann behaupten, er sei ein Bär und wird das Recht erhalten, in einer angemessenen Umgebung und mit bärengerechter Pflege in einem Zoo lebenslang versorgt zu werden. Er muss dann weder GEZ-Gebühren noch Steuern zahlen.

Wäre es nicht eine Lösung für Uli Hoeneß? Mindestens zeitweise, bis Gras über seine Steueraffäre wächst? Und künftig wird man z.B. nach Russland reisen müssen, wenn westliche synthetische Designer-Eltern ihren synthetischen Designer-Kindern eine traditionelle heterosexuelle weibliche Frau oder einen traditionellen heterosexuellen männlichen Mann zeigen möchten. Hierzu empfehle ich den wunderbaren Film „The Return – Die Rückkehr (Возвращение – Woswraschtschenije) des russischen Regisseurs Andrej Swjaginzew aus dem Jahr 2003.

Und nun gibt es immer mehr synthetische Designer-Familien. Sie haben also äußerlich Attribute einer Familie, inhaltlich sind es jedoch keine. Everything goes und bald wird man Psychiatrie auflösen können, wenn es gar keine allgemein geltenden gesellschaftlichen Normen mehr geben wird. Ich habe nichts dagegen, der Wille des Menschen ist sein Himmelreich. Und wenn man alle Gesetze aufhebt, dann gibt es keine Kriminalität mehr. Und wenn Kriege humanitäre Einsätze heißen, dann gibt es keine Kriege mehr. Und wenn man alle Krankheitsdiagnosen verbietet, dann gibt es keine Krankheiten mehr. Und niemand ist mehr tot, sondern lediglich anders. Voll toll, absolut!

Peter Sloterdijk konstatiert: „Wir haben uns – unter dem Deckmantel der Redefreiheit und der unbehinderten Meinungsäußerung – in einem System der Unterwürfigkeit, (. . .) der organisierten sprachlichen und gedanklichen Feigheit eingerichtet, das praktisch das ganze soziale Feld von oben bis unten paralysiert.“

Denn aus Äpfeln lässt sich kein Wein machen (wenn man kein Jesus ist), und in Designer-Familien wird ein Kind nicht zu einem Erwachsenen, wie wir es bisher gewohnt waren. Wen stört es jedoch? Eine neue Welt entsteht, mit Neusprech und Gutsprech, mit Luftblasen, die anstatt etwas zu beschreiben, etwas verdecken, vertuschen, etwas vorgaukeln, was es gar nicht gibt, eine neue reine Show-Welt, voll physischer und psychischer Mutanten, die wir uns gar nicht träumen können.

Denn der traditionelle Mensch, der offenbar bereits ein Auslaufmodell geworden ist, ein Mensch mit Gewissen, zu Schuld- und Schamgefühlen, zur Kontrolle seiner Affekte fähig, mit einer sexuellen Identifikation als Mann oder Frau, ein Mensch mit Kultur, wird dann nur noch Geschichte sein. Denn Kultur ist eben nicht die Natur, und Argumente für etwas, weil es „natürlich“ sei, sind für die Tierhaltung überzeugend, den Menschen macht nicht das Natürliche aus, denn natürlich ist auch, unter sich zu kacken; den Menschen macht seine Kultur aus, die ihm nicht gegeben ist, sondern die er hervorbringt. Und seine Anpassung an die Kultur erzeugt das, was in der Psychoanalyse Neurose genannt wird.

Ein Mensch kann um seine Neurose wissen, sie reflektieren, ein Mensch ohne eine Neurose ist ein Psychopath oder ein im klinischen Sinne Idiot, mit einem IQ zwischen 0-35 (die Norm ist 100 IQ). Ohne den Ödipus-Komplex wird die Welt nicht eine andere, sondern gar keine Kultur haben, Der Planet der Affen mit einem Smartphone und Facebook wird Realität, die Welt wird bevölkert von narzisstischen triebhaften Wesen, die jeden Wunsch, insbesondere den triebhaften, aber auch den narzisstischen, also den Wunsch wichtig zu sein, sich sofort erfüllen wollen.

stupid

Wenn der Mensch in sein Smartphone und Facebook voll integriert und inkludiert wird, dann können sich Paare gleich im Parship virtuell paaren, technisch wird es sicherlich bald möglich sein, bestimmt auch im Twitter, für kürzere Kontakte, sog. Quickies.

Denn zur Ausbildung des Gewissens, der Fähigkeit zu Schuld- und Schamgefühlen, zu Werten und Idealen, zum Anstand, zur sexuellen Identifikation als Mann oder als Frau, zur Verantwortung, zur Rücksicht, zum Pflichtgefühl, zum Fleiß, zur Bescheidenheit, zur Demut, zum Mut, zum diskursiven, zum logischen Denken, zur Zuneigung, zur Freundschaft, zur Liebe, zur Kontrolle der Affekte der Gier, des Hasses, der triebhaften Sexualität und Aggressivität, zur Zufriedenheit im Leben – ist die sogenannte ödipale Phase notwendig, für die ein Kind einen männlichen Vater und eine weibliche Mutter benötigt, die sich und das Kind lieben – das ist conditio sine qua non für das Entstehen des Ödipus-Komplexes, aus dem der traditionelle Mensch als Mann oder Frau hervorgeht, mit dem Gewissen und einem Ich.

Ansonsten wütet ein ES, das synthetisch jedes Design einnehmen kann, wie ein Alien von H. R. Giger in Filmen mit Sigourney Weaver. Der Ödipus-Komplex ist auch dafür notwendig, damit das Denken auch aus dem Kopf, und nicht nur aus dem Bauch kommt. Ein Tier kann man daran erkennen, was es will und was es tut, einen Menschen dagegen daran, worauf er verzichten kann, was er nicht tut. Eine Psychoanalyse findet in der Versagung statt. Denn Zufriedenheit kann der Mensch nur als Mensch erreichen, der auf manche Triebbefriedigung verzichten kann, nicht als Affe, der er geboren ist und von dem er sich durch Erziehung und Teilnahme an der Kultur zum Menschen entwickeln kann.

Aber das Triebnahe lässt sich besser verkaufen, denn wir leben schon heute auf einem Planeten der Affen, denen das Balzen mit ihrem Smartphone das größte Vergnügen bereitet, denen die Wirtschaft das meiste verkaufen kann, Medien das meiste verfüttern können, und Politiker durch Niveaulosigkeit des Vorzeigens eines ausgestreckten Mittelfingers Begeisterung auslösen können, die nur durch das Vorzeigen eines Arschgeweihs auf dem verlängerten Rücken der Kanzlerin an Interesse der Allgemeinheit übertroffen werden könnte.

Sozialdemokraten, Sozialisten, Kommunisten, die Linken, die früher die Interessen der Proletarier vertreten haben, buhlen heute um die Gunst der Prolls. Aber ein Mensch wird zum Menschen erst durch Teilnahme an der Kultur, die eben nicht Natur ist. Alles was natürlich ist,  ist nicht Kultur. Kultur ist nicht Natur. Das, was Natur genannt wird, ist bereits vom Menschen kultiviert worden, die Wälder, die Felder, die Flüsse und Seen, auch die Berge und das Meer.

Natur ist ficken, fressen, saufen, Drogen, sich berauschen, Raserei, Krieg, Blutrausch, usw. Denn Natur ist Triebbefriedigung (Sex und Aggression), Kultur ist jedoch triebfern und daher für die triebhaften Prolls nicht attraktiv. Aber nur in der Kultur findet der Mensch zu sich selbst und bleibt nicht ein unglücklicher Menschenaffe. Ecce homo bedeute nicht „werde homosexuell“, sondern „siehe, ein Mensch!“, daß man ein Mensch werden soll. Ein Tier erkennt man daran, was es tut, ob es z.B. fliegt, schwimmt, grunzt oder gackert. Einen Proll erkennt man heute an dem an sein Ohr angewachsenen Smartphone.

Der Mensch zeigt sich dadurch, was er unterlässt, worauf er verzichtet, zum Beispiel auf Gier, Selbstsucht, Prahlsucht, Grausamkeit, Kaltherzigkeit, Raserei und anderes, das man in den sogenannten sieben Hauptsünden findet: Superbia (Hochmut, Arroganz), Avaritia (Geiz, Selbstsucht), Ira (Zorn, Hass, Raserei), Luxuria (Wollust, Sexsucht), Gula (Völlerei, Gier), Acedia (Trägheit, Faulheit), Vana gloria (Ruhmsucht, Prahlsucht, Angeberei), Tristitia (Trübsinn, schlechte Laune, Verdruß).

Ein präödipaler Mensch, der weder ein Mann noch eine Frau ist, der lediglich eine Frau oder einen Mann oder Sonstwas spielt, kann ganz oder teilweise Fantasien von der Realität nicht unterscheiden, vor allem kann so ein Mensch seine Affekte nicht oder nur zum Teil kontrollieren und neigt daher zur Gewalt, mit solchen Menschen kann man keinen Staat machen. Solche Menschen können nicht denken, aber prächtig randalieren. Ob man also synthetischen Design-Familien Kindererziehung empfehlen, gestatten soll, die auch nur eine synthetische Design-Kindererziehung zum Zwecke einer echten Show wäre, diese Frage möchte nach dem Vorhergesagten nun jeder sich selbst beantworten.

2013 © Julian S. Bielicki

aigo Digital Camera

„Dos and Dont’s“ 2008 ©  by Julian S. Bielicki oil on canvas 96x120cm

Remember: Do X! Don´t do Y!

Protect innocent, respect life, defend art, preserve creativity!

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DJ Psycho Diver Sant – too small to fail
Tonttu Korvatunturilta Kuunsilta JSB
Tip tap tip tap tipetipe tip tap heija!
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They want 1984, we want 1776

They are on the run, we are on the march!

I think for food

800px-Molon_labe2

Dummheit ist, wenn jemand nicht weiß, was er wissen könnte.

Political correctness ist, wenn man aus Feigheit lügt, um Dumme nicht zu verärgern, die die Wahrheit nicht hören wollen.

Antisemitismus ist, wenn man Juden, Israel übelnimmt, was man anderen nicht übelnimmt.

Wahnsinn bedeute, immer wieder das gleiche zu tun, aber dabei stets ein anderes Resultat zu erwarten

Gutmenschen sind Menschen, die gut erscheinen wollen, die gewissenlos das Gewissen anderer Menschen zu eigenen Zwecken mit Hilfe selbst inszenierter Empörungen instrumentalisieren

Irritationen verhelfen zu weiteren Erkenntnissen, Selbstzufriedenheit führt zur Verblödung

Wenn ein Affe denkt, „ich bin ein Affe“, dann ist es bereits ein Mensch

Ein Mensch mit Wurzeln soll zur Pediküre gehen

Wenn jemand etwas zu sagen hat, der kann es immer sehr einfach sagen. Wenn jemand nichts zu sagen hat, der sagt es dann sehr kompliziert

 

Stupidity is demonstrated by people lacking knowledge they could achieve

Political correctness can be defined as the telling of a lie out of the cowardice attempt to avoid upsetting fools unwilling to face the truth

Antisemitism is when one blames Jews or Israel for issues, he does not blame others

Craziness is, when one always does the same but expects different outcome

If a monkey thinks “I am a monkey”, then it is already a human

A man with roots should go for a pedicure

Self smugness leads to idiocy, being pissed off leads to enlightenment

If someone has something to say, he can tell it always very easy. If someone has nothing to say, he says it then in a very complicated way.

Im Reich des Guten – ein Nachruf auf Marcel Reich-Ranicki

Im Reich des Guten – ein Nachruf auf Marcel Reich-Ranicki

von Julian S. Bielicki

 

Wenn man in Frankreich unterwegs ist und irgendwo in eine Auberge einkehrt, vor der zur Mittagszeit Fernfahrer ihre Lastwagen geparkt haben, dann wird man dort so gut essen können, daß man denkt, so eine Gastwirtschaft wäre in Deutschland landesweit eine der besten.

Polen hat seit eh und je eine Diskussionskultur, in der freimütige Wortgefechte zum Alltag gehören. Dort wäre Marcel Reich-Ranicki einer der vielen hervorragenden Kultur- und Literaturkritiker, der nicht besonders auffallen würde.

Aber in Deutschland ist jemand, der frank und frei mit Sachkenntnis spricht oder schreibt ein Unikum, das gefürchtet und bestaunt wird – ja darf man denn das? Ja, man darf es. In der neugrünen und altbraunen Suppe darf man es aber nicht, die Volksgemeinschaft darf nur eine Meinung haben, gleich welche, aber nur eine. Die Deutschen reden über alle anderen, machen aber einen Aufstand, wenn jemand über sie redet.

Man kann aber nur über die Deutschen reden, denn mit sich zu reden gestatten die Deutschen nicht. Nolens volens mussten sie es Reich- Ranicki erlauben, denn ihn mundtot zu machen wäre angesichts der jüngeren Geschichte unschicklich. Sie haben ihn gefürchtet, aber weder gemocht, noch sonderlich geschätzt. Als eine Art Kulturhofnarr wurde er letztendlich in Deutschland akzeptiert, in allen Nachrufen wird irgendetwas Anekdotisches, angeblich Ulkiges von ihm als einem Rumpelstilzchen erwähnt.

Aber jetzt bricht ein allgemeiner Liebesanfall der Deutschen für Reich-Ranicki aus, denn nun ist er tot, und tote Juden werden in Deutschland geliebt und geehrt, lebendige nicht so sehr, eher im Gegenteil, besonders wenn sie Israelis sind.

Sigmund Freud hat eigene Mumifizierung durch deutsche Kultur vorhergesagt, und tatsächlich, sowohl er als auch seine Psychoanalyse sind von der deutschen Psychobürokratie zum mittlerweile wirkungslosen Totem und Tabu verarbeitet worden. Das nennt man eben die Aufarbeitung der Geschichte, das ursprünglich Lebendige wird zum Mummenschanz aufgearbeitet und zu Tode gefeiert und gewürdigt. Walter Benjamin, Siegfried Kracauer, Georg Lukács, Ernst Bloch, Richard Löwenthal, Paul Parin und unzählige andere, wurden vom Kultur- und Universitätsbetrieb mariniert und zu billigen Ikonen verarbeitet, mit denen sich jedermann und –frau schmücken kann. Nun wird Marcel Reich-Ranicki zu einer weiteren Statue im Wachsfigurenkabinett des deutschen Kulturbetriebs.

Marcel Reich-Ranicki zeichnete sich durch unbändiges Bestreben nach der Echtheit und der Authentizität des geschriebenen und des gesprochenen Wortes. In Jahrzehnten, Jahrhunderten, Jahrtausenden der mörderischen Verfolgung sind Juden unsichtbare geistige Ohren und dritte Augen gewachsen, mit denen wir Freund und Feind zu unterscheiden gelernt haben, und wer diese paranormalen Antennen für das Falsche und Unechte nicht besaß, der wurde in der unbarmherzigen darwinschen Auswahl eliminiert. Marcel Reich-Ranicki hat überlebt.

Als ich Kind war und meine Mutter fragte, wieso unsere Familie, oder was davon übriggeblieben ist, gerade Nasen hat, obgleich Juden angeblich krumme Nasen hätten, antwortete sie mir: „Juden mit krummen Nasen haben nicht überlebt.“ Tatsächlich, weit und breit habe ich in Warschau der Nachkriegsjahre keine jüdischen Kinder mit krummen Nasen gesehen, zum Teil waren sie sogar hellblond. Diese Empfindlichkeit für die Absichten anderer hatte auch Reich-Ranicki.

Marcel Reich-Ranicki hat sich in die deutsche Literatur wie in ein Reich des Guten begeben, als außerhalb dessen das Böse wütete, und darin, wie in einer ihn schützenden Hülle, blieb er bis zuletzt.

Als in einem Fernsehgespräch anlässlich seiner Ablehnung eines Fernsehpreises, Thomas Gottschalk ihm deswegen Mut attestierte, rief Reich-Ranicki aus: „Mut? Wieso Mut? Ist Gestapo noch nicht weg? Ist es heute schon mutig, wenn man einen Fernsehpreis ablehnt?“

Ja, in Zeiten der Alternativlosigkeit, der herrschenden einhelligen Volksmeinung, ist es mutig, eine andere Meinung zu haben, denn der Volkszorn für eine solche Abweichung ist einem sicher.

Reich-Ranicki äußerte sich weder zur Politik noch zur Geschichte, seine Kritik an Deutschen lebte er in der Literaturkritik aus. Denn er wusste, ein Mensch ist nur dann sicher, wenn die ihn umgebenden Menschen authentisch, echt, ehrlich und aufrichtig sind und das äußert sich in der Sprache, in der Kultur dieser Menschen und in ihrer Literatur.

 

Lieber Marcel Reich-Ranicki, zog nit keyn mol, az du geyst dem letstn veg, mir zaynen do!

 

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German Angst

DJ Psychosputnik- 2011 © by Julian S. Bielicki 120x90cm oil in canvas

“DJ Psychosputnik” 2011 © by Julian S. Bielicki 120x90cm oil in canvas

German Angst

Julian S. Bielicki

Deutsche neigen zur Wahnbildung einer „Willkommenskultur“ zwecks Angstverdrängung ihres schwachen ICHs angesichts des Islamofaschismus, ihr Autoritärer Charakter (Adorno) erträgt Ambivalenzen nicht.

German Angst ist ein Begriff in der Welt, der eine kollektive Anfälligkeit, Bereitschaft, Sucht, Manie der Deutschen bezeichnet, nicht nur Angst zu haben, sondern auf Teufel komm raus Angst haben zu wollen.    „Wenn der Deutsche beginnt, Angst zu haben, wenn sich ihm die geheimnisvolle deutsche Angst ins Gebein schleicht, dann erst erregt er Schrecken und Mitgefühl. […] Und gerade dann wird der Deutsche gefährlich.“ schreibt Curzi Malaparte in seinem berühmten Roman „Kaputt“. Heute jährt sich zum fünfundsiebzigsten Mal die Reichspogromnacht, der Anfang der Ermordung der europäischen Juden durch Deutsche. Wieso haben Deutsche es getan? Weil sie böse wären? Nein, Deutsche sind keine bösen Menschen, sie pflegen jedoch das kollektive Gefühl der Angst, wie ein sie wärmendes Kaminfeuer -nichts dagegen, sie sollen aber dazu nicht Juden verwenden. In einem sich selbst verstärkenden Gefühl der Angst vor ihrem Phantombild der Juden, der Bolschewiken, der Juden als Bolschewiken, der Juden als Kapitalisten, der Juden als Unglück der Deutschen, haben Deutsche einen Angstwahn entwickelt, aus dem heraus sie überzeugt waren, durch die Vernichtung der Juden würden sie das Böse in der Welt vernichten. Einen solchen deutschen Angstfuror hegen Deutsche heute in ihrer Angst vor allem Möglichem, vor Umweltgiften, vor Erziehungsfehlern, vor Kapitalismus, vor Amerika, vor Israel, vor Pädophilen, und und und, die Aufzählung könnte ich unendlich fortsetzen. Die Nazis, die deutsche Volksgemeinschaft, die Mörder der Völker Europas, hielten sich für hoch moralisch und meinten, durch ihren Krieg gegen das vermeintlich Böse, die Welt zu retten, vor allem das christliche Abendland. Heinrich Himmler hat 1943 in einer Rede vor SS-Offizieren, Reichs- und Gauleitern den Mord an Juden moralisch rechtfertigt und als Heldentat glorifiziert, er sagte: „Ich meine jetzt die Judenevakuierung, die Ausrottung des jüdischen Volkes. Es gehört zu den Dingen, die man leicht ausspricht. – ‚Das jüdische Volk wird ausgerottet’, sagt ein jeder Parteigenosse‚ ‚ganz klar, steht in unserem Programm, Ausschaltung der Juden, Ausrottung, machen wir.’ […] Von allen, die so reden, hat keiner zugesehen, keiner hat es durchgestanden. Von Euch werden die meisten wissen, was es heißt, wenn 100 Leichen beisammen liegen, wenn 500 daliegen oder wenn 1000 daliegen. Dies durchgehalten zu haben, und dabei – abgesehen von Ausnahmen menschlicher Schwächen – anständig geblieben zu sein, das hat uns hart gemacht. Dies ist ein niemals geschriebenes und niemals zu schreibendes Ruhmesblatt unserer Geschichte. […] Wir hatten das moralische Recht, wir hatten die Pflicht gegenüber unserem Volk, dieses Volk, das uns umbringen wollte, umzubringen.“

Hütet Euch vor Moralisten, die Welt retten wollen, es sind die schlimmsten Menschenschinder der Weltgeschichte! Eher kann man auf Menschlichkeit bei einem Dieb, Betrüger, bei einem Kriminellen rechnen, als bei einem Moralisten. Denn Moral ist aus psychoanalytischer Sicht die triebhafte Aggression, die ins Gehirn als erstarrte moralische Kacke eingewandert ist und dort Terror ausübt, gegen den Einzelnen und gegen Alle. Diesen aggressiven Ausdruck der „toten Masse“, wie Freud die Moral als Scheisse bezeichnet hat, finden Sie in der Empörung. Denn von der Empörung zum Mord ist nur ein kleiner Schritt, denn der Empörte ist von der moralischen Richtigkeit seiner Empörung ja überzeugt. Ja, kann jemand  fragen, aber wenn nicht die Moral, dann woran soll sich der Mensch richten? An dem Mitgefühl soll sich der Mensch richten. Wer mitfühlen kann, braucht keine Moral. Denn auch Tiere helfen sich manchmal gegenseitig in Not, ohne jegliche Moral. Sonst ist diese Angst nur ein Alibi für Aggressionen, die dahinter geführt werden. Vorne Angst, dahinter Hass.

Es gibt natürlich auch neurotische Angst, Menschen die ängstlich sind, ohne daß sie aggressiv werden, die kann aber nur ein Fachmann vom Rest der Angstaktivisten unterscheiden, denn wenn alle Angst äußern, dann weiß der wirklich Ängstliche den Unterschied nicht.

Aber diese Angst ist für die sprichwörtliche Katze, denn zum Leben braucht man Mut, und dieses Wort werden Sie in Deutschland kaum hören, so viel wird ständig von Angst geredet und es wird Angst propagiert, jede Woche wird ein anderer Weltuntergang prophezeit. Googelt man z.B.  „Außenminister Steinmeier warnt“ erhält man ungefähr 77.900 Ergebnisse.

Mut bedeutet nicht, daß man keine Angst hat, denn wenn man gar keine Angst hat, dann ist man entweder ein Idiot, oder besoffen. Mut bedeutet, daß man die Angst überwindet. Daß man das tut, was man für richtig hält, auch wenn ein Risiko besteht, daß es nicht klappt. Denn sonst kann man sich gleich die Kugel geben, denn das Leben enthält immer Risiken. Aber auch Chancen. Sonst hätten die Germanen nicht von Skandinavien aus ganz Europa 250 Jahre lang durchgewandert, bis nach Afrika, aus Neugierde, was es  denn hinter dem Horizont so alles gibt?  Und Columbus wäre nicht nach Amerika gesegelt, und wir würden immer noch auf den Bäumen sitzen, denn alles außer der Mutti ist gefährlich.

Wie man aber mit Mut, Fleiß und Kreativität aus seiner Misere herauskommen kann, erzählt folgende wahre Geschichte:

Es gibt ein Mühlheim hinter Offenbach, da fährt man schnurstracks durch, wenn man zum Grünen See oder nach Seligenstadt will oder so. Mühlheim hinter Offenbach sieht etwa wie eine amerikanische Kleinstadt aus, auf der Straße keine Menschen und man fährt an Schildern vorbei, die „Jacqueline ´s Haarstudio“, „Finanzberatung Schmidt“ und „Fachpraxis für Physiotherapie“ ankündigen. Irgendwie das Dreigespann dieser Geschäfte ist in jeder hessischen Kleinstadt zu sehen, Haarstudio, Finanzberatung und Physiotherapie. Meistens kommt noch „Café Rimini“ oder „Trattoria Amalfi“ dazu. Ich sehe es gerne und es erspart mir weite Reise nach USA. In diesem Mühlheim lebte eine junge Frau, die in einer Handyfabrik gearbeitet hat, so ähnlich wie in Aki Kaurismäkis Film „Das Mädchen aus der Streichholzfabrik“. Auch sein neuester Film „Le Havre“ ist sehr empfehlenswert. Wenn ich schon bei Finnland angelangt bin, dann war es auch eine Nokia-Niederlassung. Diese Fabrik wurde geschlossen, als Nokia in eine Finanzkrise geriet und damals gab es noch keine Rettungsschirme, wie heute. Also wurde diese junge Frau arbeitslos. Sie saß zu Hause und war immer mehr traurig, denn es war eine sehr tüchtige Frau. Da fiel der jungen Frau ein, daß in dem Haus, in dem sie wohnte, sich auch eine Kleintierpraxis befand. Und sie sprach den Tierarzt darauf an, ob er ihr nicht Kundschaft für Kleintierbestattung vermitteln würde? Warum nicht, dachte der Tierarzt, es gibt ja so viele Menschen die ihr Hündchen, Kätzchen, Kaninchen, Hamster usw. nicht dem ungewissen Ausgang aus diesem Leben überlassen möchten. Und die junge Frau fing an am Grünen See, zwar im Naturschutzgebiet, es handelte sich aber um regenerierbare Energieabfallprodukte, die Aktion war also grün wie sonstwas, sie fing also dort feierlich, in schwarz gekleidet, mit einem Gedicht, das sie selbst anfertigte, die armen Verschiedenen und die noch ärmsten Hinterbliebenen mit einer Beisetzung die sich gewaschen hat, zum letzten Abschied zu geleiten. Das Geschäft lief unerwartet gut an. Da fiel der jungen Frau ein, sie könnte ja auch eine Zierfischbestattung anbieten. Sie heuerte einen alten Mann mit einem Holzruderboot an, sie strichen das Boot schwarz an, der Charon wurde auch schwarz eingekleidet und der jeweils verschiedene Kleinfisch (es gab aber auch ein Seepferdchen) wurde in ein mit Wasser gefülltes Rundglas eingesetzt, das Glas wurde mit einem geschwärzten Verbandsmull zugedeckt und die Trauergesellschaft fuhr mit dem Boot auf den See, wo die Bestatterin letzte Worte sprach, während die Trauernde ihr schluchzend im Arm hing und der Bootsfahrer düster ins grüne Wasser starte. Die besonders tüchtige und offenbar ebenso kreative junge Frau entwickelte eine weitere Geschäftsidee und bot dazu noch Beisetzungen vom Gefiederten an. Dazu engagierte sie drei Hornbläser aus dem benachbarten Jägerverein, die grün-schwarz gekleidet in voller Bewaffnung auf der Brücke, die über den grünen See führt, jeweils zu abendlichen Stunden zunächst „Ich hatte einen Kameraden“ spielten, dann den kleinen Vogel in eine schwarze Alufolie einpackten und in eine kleine tragbare Tontaubenkanone stopften. Dann wurde die Kanone abgefeuert und die drei Jäger schossen mit ihren Schrottflinten den Vogel ab, dessen Gefieder in den schwachen Strahlen der untergehenden Sonne langsam zu Wasser schwenkte. Ach, war es schön! Die junge Frau konnte dadurch zu ihrem ALG2 ganz schön dazu verdienen, und wenn sie noch lebt, dann ist sie glücklich und zufrieden.

Das ist ein gutes Beispiel dafür, daß man mit Fleiß, Mut und Kreativität aus seiner Misere herauskommen kann.

2013 © by Julian S. Bielicki

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  11.04.2015   Achgut.com

German Angst

Das Faktum ist nicht zu bestreiten: Deutsche Medien produzieren weit mehr Angst- und Panikmeldungen als ihre Konkurrenten in Italien, Frankreich, Spanien, England und den USA. So war etwa von Anfang des Jahres 2000 bis Ende 2010 im redaktionellen Teil der Süddeutschen Zeitung und der Frankfurter Rundschau rund viermal so oft von Asbestbelastung, Dioxinvergiftung, BSE und Schweine- oder Vogelgrippe zu lesen wie im spanischen El Pais, im französischen Figaro, oder in der italienischen la Repubblica. Und dergleichen Meldungen sind in Deutschland nicht nur häufiger, sie haben auch mehr Platz und stehen öfter auf der Seite eins. Das lässt sich durch eine Standardauswertung einschlägiger Datenbanken zweifelsfrei beweisen.

Die vorläufig letzte medieninduzierte deutsche Massenhysterie – neben dem Dauerbrenner Kernenergie – war die Dioxinpanik im Januar 2011. Denn „Schauergeschichten über Essen und Trinken ziehen immer, davon ist wirklich jeder betroffen,“ konstatierte in seltener Einsicht einmal die Frankfurter Rundschau. „Und damit lässt sich prima Angst schüren.“ Die Inszenierung folgte den üblichen Regeln. Akt 1 (Vorspiel): Irgendwo, in diesem Fall auf einem westfälischen Bauernhof, werden bei Routinekontrollen “teilweise deutlich erhöhte Dioxinbelastungen festgestellt” (Frankfurter Rundschau vom 30. 12. 2010). Betroffen waren Schweinefleisch und Eier. Auch die Bedeutung von „deutlich erhöht“ wird –zumindest für die Eier – angegeben: “Bei einer Eierprobe hätten die ermittelten Werte um das vierfache über dem zulässigen Grenzwert gelegen.” Bei Fleisch ist schon von Grenzwerten nicht mehr die Rede, nur von Existenz, das deutet schon die Richtung an. „Die Behörden sperrten drei Ställe und weiteten die Kontrollen aus. Der Fall hat möglicherweise bundesweite Dimensionen.”

Und ob! Denn jetzt kommt Akt 2 (Panik): Nach diesem vergleichsweise neutralen Auftakt, der so oder ähnlich in der gesamten deutschen Presse zu lesen war und auch in eine sachliche Diskussion des ganzen hätte überleiten können, kommt es zu einer impliziten Übereinkunft der Medien, diesen Fall zu einem Hauptthema zu machen. Wäre etwa zeitgleich Queen Elisabeth gestorben oder im Berliner Zoo ein zweiköpfiger Pandabär geboren worden, hätte es die nun folgende Dioxin-Panik so wohl nicht gegeben. Da aber republikweit immer nur ein Thema zugleich die Emotionen anzuheizen in der Lage ist, war es diesmal eben Dioxin. Ab Anfang Januar macht jede Zeitung, jede Nachrichtensendung in Rundfunk und Fernsehen tagelang mit diesem Thema auf, vor und hinter den Kameras und Mikrofonen prostituieren sich Betroffenheitskasper aller Art, die nicht mehr wissen, wo sie ihre Frühstückseier kaufen sollen. Die forcierte Bereiterstattung und das dadurch gereizte Publikum schaukelten sich zu einer wahren Hysterieorgie empor, Nordrhein-Westfalens Landesregierung beantragt eine Sondersitzung der Verbraucherschutz-Ministerkonferenz, Landwirtschaftsministerin Aigner gerät in Turbulenzen. Wenige Tage später sind mehrere tausend Bauernhöfe in der Republik gesperrt, Dutzende von Existenzen zerstört, zahlreiche gesunde Firmen in den Ruin getrieben.

Akt 3: Die Volksseele kocht. Nachdem der Sündenbock feststeht, darf ohne Hemmungen auf ihn eingedroschen werden; Mitarbeiter der betroffenen Futtermittelfirma werden als „Mörder“ beschimpft und mit den Worten „Wir machen Euch fertig“ bedroht. „Eine geldgierige, kriminelle Minderheit macht diese Systeme kaputt und der Staat merkt wie immer erst etwas, wenn der Schaden schon eingetreten ist“ (aus den Netzseiten von Bayern-Radio). „Diese Verbrecher schaden dem gesamten Volk […] Exempel starten [!]:Panscher im Schnellverfahren einsperren.“ „Eines Tages wird sich das Volk erheben gegen solche Verbrecher.“ Exempel statuieren, Vermögen einziehen, Volk erheben, Schnellverfahren – haben wir das nicht schon mal gehört?

Akt 4: Die Stunde der Politik. Auch bei den verantwortlichen Politikern setzt das Denken aus. Bzw., was noch schlimmer ist, man läuft, wohl wissend, dass man Unsinn redet, der Wählermehrheit hinterher. „Härteste Bestrafung   und die Zerschlagung oder Enteignung der verantwortlichen Firmen“ fordert der Geschäftsführer des Bauernverbandes Nordharz. „Schonungslose Aufklärung“ (die brandenburgische Verbraucherschutzministerin Anita Tack) und „härteste Bestrafung der Verbrecher“ (Bernd Buseman, Justizminister Niedersachen) werden, dem Volkszorn entgegenkommend und ihn dadurch rechtfertigend, ohne weitere Untersuchung angeboten. „Hier muss die Justiz hart durchgreifen“ (Landwirtschaftsministerin Aigner), „Lebensmittelvergifter ins Gefängnis!“ (der bayrische Umweltminister Markus Söder).

Akt 5 (Abgesang): Alles stellt sich als heillose Übertreibung heraus. Die erlaubten Höchstwerte von 3 Billionstel Gramm Dioxin pro Gramm Fett im Ei oder 12 Billionstel Gramm (12 Pikogramm) pro Gramm Fett im Schwein z. B. wurden hie und da überschritten, aber reale Gefahren für Gesundheit, Leib und Leben waren nie vorhanden. Wie man von Anfang an hätte wissen können oder sollen, war während der ganzen Zeit in regulär vermarkteten Ostseefischen pro Gramm weit mehr Dioxin enthalten als in den am schlimmsten „verseuchten“ Eiern überhaupt. Für Lachs, Makrele und Heilbutt erlaubt die Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel Werte von zwei bis drei Billionstel Gramm pro Gramm Frischgewicht, für Aale sogar 12 Billionstel Gramm, und dieser ganz legale Grenzwert wird in der Praxis oft weit überschritten, ohne dass irgend jemand sich darüber aufregt. Ganz allgemein darf ein fetter Fisch 40 mal mehr Dioxin enthalten als ein mageres Schweinefilet, ohne daß dies als illegal gebrandmarkt würde. Und so wurde die Hetzjagd nach vier Wochen wieder abgeblasen.

Diese ausgeprägte Tendenz der deutschen Medien, die Risiken und Gefahren und weniger die Potentiale und Chancen des modernen Lebens herauszustellen, spiegelt sich in einer überproportionalen Bereitschaft des Publikums, dann auch tatsächlich Angst zu haben. „Zwei Reiher aus Porzellan haben in einer Frankfurter Kleingartenanlage einen Vogelgrippe-Fehlalarm ausgelöst,“ war auf dem Höhepunkt einer weiteren Massenhysterie in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung zu lesen. „Wie die Polizei am Freitag mitteilte, hatte sich ein besorgter Bürger auf der Wache gemeldet und von einem Vogel berichtet, der in einer Parzelle regungslos und völlig steif stehe. Aus Angst, der Vogel könne möglicherweise mit der Vogelgrippe infiziert sein, ging der Mann zur Polizei, die daraufhin das Ordnungsamt um Hilfe bat.“ Kann man sich einen solchen Vorfall anderswo als in Deutschland vorstellen? Kaum. Nur hier ist Angst die erste Bürgerpflicht, nur hier ist Panik statusfördernd, nur hier darf man stolz mit einem Aufkleber „Ich habe Angst“ auf dem Pullover durch die Gegend laufen, ohne dass die Polizei gerufen wird. „Stimmt es,“ schrieb ein besorgter Leser Anfang des Jahrtausends an die Rheinische Post in Düsseldorf, „dass ich mich mit BSE anstecken kann, wenn ich lange auf meinem Rindsledersofa sitze?“

Das alles wäre ja noch halbwegs nachzuvollziehen, entspräche das Ausmaß der Aufregung dem Ausmaß der Gefahr. Aber hier ist fast das Gegenteil der Fall. In den vier Wochen der Dioxin-Panik 2011 wurden in Deutschland über 200 Menschen von Autos totgefahren, mehr als 700 fielen im Haushalt von der Leiter und brachen sich das Genick (oder kamen bei andern häuslichen Unfällen ums Leben), 46 starben an verschluckten Fischgräten und Schinkenscheiben, je 14 durch Ertrinken (im Januar!) und Erfrieren, 30 an Verbrennungen und mehrere Hundert durch Unfälle bei der Arbeit. Hier ließe sich mit wenig Aufwand noch viel Gutes tun. Stattdessen wird das begrenzte menschliche und mediale Aufmerksamkeitspotential auf Kinkerlitzchen abgelenkt.

Auch an BSE ist in Deutschland noch kein einziger Mensch gestorben, aber die dadurch verursachte Panik hat den Steuerzahler rund eine Milliarde Euro und zahlreiche Landwirte das Leben und die Existenz gekostet. Davor gab es Aids, Asbest und Amalgam, alles “Skandale”, von denen heute kaum noch jemand weiß, sowie das Ozonloch und das berühmte „Waldsterben“ unseligen Angedenkens, das inzwischen als riesiger Medienschwindel entlarvt worden ist. Es folgten die Vogel- und die Schweinegrippe, Acrylamid und Nitrophen, die SARS-Panik von 2003, dann im Januar 2011 die republikweite Aufregung wegen Dioxin in Hühnereiern. Und wenige Wochen später die große Verunsicherung über das Atomdesaster in Japan. Aus Anlass der zwei -jährigen Wiederkehr produzierte die Tagesschau eine Falschmeldung von 20.000 dadurch angeblich verursachten Todesfällen, die dann auch zu Unstatistik des Monats März 2013 geworden ist (eine Aktion von Gerd Gigerenzer, Thomas Bauer und Walter Krämer, die jeden Monat eine besonders irreführende Statistik aufspießt, siehe http://www.unstatistik.de). In Wahrheit sind durch den Reaktorunfall bisher zwei Menschen ums Leben gekommen. Und das auch nicht durch die Strahlenbelastung: Die beiden Mitarbeiter starben zwar auf dem Gelände der Atomanlage, offenbar wurden aber auch sie bereits durch das Erdbeben oder den Tsunami getötet. Gegenüber den wahren Gefahren für das Leben sind sowohl die Medien wie die Menschen in Deutschland eher blind. Da sterben zehntausende von Bundesbürgern jedes Jahr unnötig im Krankenhaus an dort erst entstandenen Infektionen, und die Aufregung ist gering. Zwar gibt es hie und da einen sozusagen pflichtgemäß ins Blatt eingerückten mahnenden Artikel, der aber keine großen Wellen schlägt. Und auch unsere panikgeilen Fernseh-Politmagazine erzeugen diesbezüglich keine große Resonanz. Dito Gefahr durch Lebensmittel. Jeweils mehr als hundert Menschen hierzulande sterben pro Jahr an Salmonellenvergiftung, Magen-Darm-Infektionen oder Wurmkrankheiten wie Trichinose, Listeriose oder Morbus Krohn. Da grassieren Fisch- und Fleischvergiftungen in Werkskantinen und Altersheimen aller Art, von den mehr als 200.000 vermeidbaren Todesfällen jedes Jahr durch zu viel Alkohol und Fett gar nicht zu reden. Aber die öffentliche und mediale Aufmerksamkeit ist auch hier begrenzt. Dann torkelt eine Kuh, und das Land steht Kopf. Ganz klar ein Fall für Sigmund Freud.

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/german_angst1

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achgut.com

Ein Volk von Panikmachern
  11.09.2015

Auf dem Höhepunkt der Rindfleisch-Hysterie zu Beginn des Jahrtausends richtete ein besorgter Bürger folgenden Leserbrief an die Rheinische Post in Düsseldorf: „Stimmt es, dass ich mich mit BSE anstecken kann, wenn ich lange auf meinem Rindsledersofa sitze?“
Damit sprach er vielen Landsleuten aus der Seele. Der typische Bundesbürger sorgt sich gerne und intensiver als Menschen andernorts um die Umwelt, um Gefahren durch Technik oder vermeintlich artfremde Tierhaltung und Chemie. Aber allenfalls durch Zufall sind diese Sorgen mit den wahren Gefahren korreliert. Insbesondere werden naturinduzierte Risiken systematisch ignoriert. Jahr für Jahr sterben über 200 Bundesbürger an naturinduzierten Lebensmittelvergiftungen und –infektionen, (besonders gefährlich: Listerosebakterien in der Milch vom Bio-Bauern), mehrere Dutzend ersticken an verschluckten Fischgräten und Schinkenscheiben, ohne dass davon Notiz genommen würde.
Dann torkelt eine Kuh, und die Republik steht Kopf.

Sozialpsychologen sprechen hier von „synthetischer Risikoverzerrung“ (synthetic risk bias). Diese synthetische Risikoverzerrung ist international und vorwiegend genetisch programmiert: natürliche Risiken ließen sich über den größten Verlauf der Menschheitsgeschichte kaum vermeiden, die Angst davor brachte keinen Überlebensvorteil. War man dagegen vor den Machenschaften böser Nachbarn wie etwa skrupelloser Rindfleischproduzenten auf der Hut, konnte man damit das Überleben sichern.

Vor zwei Jahren die 125.000 € Frage in der Fernsehquizzshow „Wer wird Millionär“ von Günter Jauch:  „Was ist eine Naturfaser: A Trevira, B Dralon, C Lycra, D Asbest?“ Wie aus der Pistole geschossen der Kandidat:  „D kann ich ausschließen, das ist schädlich, also muss es künstlich sein.” Und im Umkehrschluss: wenn etwas nicht künstlich, also natürlich ist, dann kann es auch nicht schädlich sein. Aber D war richtig, der Irrtum hat den Kandidaten 125.000 € gekostet.

Zu dieser weltweiten synthetischen Risikoverzerrung kommt dann noch etwas typisch deutsches hinzu. Das ist die von Daniel Kahnemann so genannte „Verfügbarkeitsheuristik“ im Zusammenspiel mit den deutschen Medien, mit Süddeutscher Zeitung, ARD und ZDF.
Verfügbarkeitsheuristik heißt: Unser Denksystem bemisst die Bedeutung, die Häufigkeit, die Praxisrelevanz eines Phänomens, ob angsteinflößend oder nicht, zunächst einmal nach der Leichtigkeit, mit der jüngere und möglichst plastische Beispiele aus dem Gedächtnis abgerufen werden können. Und da bekommt unser Denksystem beim Thema Panik, Angst und Risiko vor allem von den deutschen Medien ganz große Unterstützung. Eine Untersuchung, wie viele Hinweise auf ausgewählte Risiken es in deutschen und internationalen sogenannten „Qualitätszeitungen“ in der Zeit von 2000 bis 2010 gab, zeigt ein aufschlussreiches Bild.

Die Süddeutsche Zeitung und die Frankfurter Rundschau veröffentlichten rund viermal so viel einschlägige Meldungen wie Le Figaro in Frankreich, La Repubblica in Italien oder El Pais in Spanien. Und das ist sogar noch untertrieben: In deutschen Medien sind derartige Meldungen nicht nur häufiger, sie haben auch mehr Platz und stehen öfter auf der Seite eins. Dabei ist es für die Verfügbarkeitsheuristik vergleichsweise unerheblich, ob es tatsächlich Panikmeldungen sind (in Klammern: es wahren mehrheitlich tatsächlich welche), Hauptsache, das Risiko wird in den Köpfen der Menschen wachgehalten, und ist damit für das humane Denksystem sofort präsent. Und deshalb, weil das menschliche Denksystem in Deutschland keine Schwierigkeiten hat, bei der Erwähnung gewisser Risiken Beispiele zu finden und aufrüttelnde Bilder abzurufen, werden diese Risiken ganz automatisch auf geradezu groteske Weise aufgebauscht.

Zuweilen schaukelt sich das zu regelrechten sogenannten „Verfügbarkeitskaskaden“ auf. Paradebeispiel sind Fukushima, BSE, Tschernobyl, oder die Dioxinpanik im Januar 2011. Da stand wegen angeblich dioxin-vergifteter Hühnereier die deutsche Medienlandschaft einen Monat lang in Brand, keine deutsche Zeitung erschien ohne aktuelle Meldung zum Dioxinskandal auf dem Titelblatt. Bis dann herauskam: Es war von Anfang an nicht die geringste Gefahr vorhanden. Die erlaubten Höchstwerte von 3 Billionstel Gramm Dioxin pro Gramm Fett im Ei oder 12 Billionstel Gramm (12 Pikogramm) pro Gramm Fett im Schwein z. B. wurden hie und da überschritten, aber wie man von Anfang an hätte wissen können oder sollen, war während der ganzen Zeit in regulär vermarkteten Ostseefischen pro Gramm weit mehr Dioxin enthalten als in den am schlimmsten „verseuchten“ Eiern überhaupt.

Aber die Verführbarkeitskaskade entrollte sich trotzdem mit ungeheurer medialer Wucht, die Medien und die Verbraucher trieben sich gegenseitig in eine regelrechte Pogromstimmung hinein,  der Volkszorn bebte, der nackte Affe reagierte, wie er es aus dem Urwald kennt. Mitarbeiter der betroffenen Futtermittelfirma wurden als „Mörder“ beschimpft und mit den Worten „Wir machen Euch fertig“ bedroht.  „Eine geldgierige, kriminelle Minderheit macht diese Systeme kaputt und der Staat merkt wie immer erst etwas, wenn der Schaden schon eingetreten ist“ – „Diese Verbrecher schaden dem gesamten Volk […] Exempel starten [!]:Panscher im Schnellverfahren einsperren.“ – „Da gibt es nur eins, und das ohne großen Prozess: Firmeninhaber in die JVA. Komplettes Vermögen einziehen und an die Geschädigten verteilen.“ (Aus den Netzseiten von Bayern Radio).

Und die Politik passte sich in ihrer bekannten Rückgratlosigkeit sehr schnell des Volkes Meinung an. „Härteste Bestrafung   und die Zerschlagung oder Enteignung der verantwortlichen Firmen“ fordert der Geschäftsführer des Bauernverbandes Nordharz. „Schonungslose Aufklärung“ (die brandenburgische Verbraucherschutzministerin Anita Tack) und „härteste Bestrafung der Verbrecher“ (Bernd Buseman, Justizminister Niedersachen) werden, dem Volkszorn entgegenkommend und ihn dadurch rechtfertigend, ohne weitere Untersuchung angeboten. „Hier muss die Justiz hart durchgreifen“ (Landwirtschaftsministerin Aigner), „Lebensmittelvergifter ins Gefängnis!“ (der bayrische Umweltminister Markus Söder).

Ich muss sagen, da habe ich mich für die deutschen Medien und die deutsche Politik geschämt.

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Bin ich ein ängstlicher Mensch? Nicht mehr und nicht weniger als die meisten anderen, nehme ich an. Ich sorge mich, wenn mein Sohn krank wird, meine Frau wieder einmal zu schnell über die Landstraße brettert und dabei ohrenbetäubende Discomusik hört, und in zu großen Menschenmengen suche ich instinktiv den Rand, um im Fall der Fälle nicht totgetrampelt zu werden. Zum Psychiater mußte ich deswegen noch nicht.

Immerhin fürchte ich mich nicht vor dem Waldsterben, dem Klimawandel oder dem Atomstrom, und ich bin froh, dass sich andere mit dieser „German Angst“ genannten Krankheit herumplagen müssen und nicht ich.

Die an German Angst leiden, tun mir übrigens nicht besonders leid, denn sie haben sich eine gewaltige Kuschelwelt geschaffen, in der sie kaum noch etwas vom echten Leben wahrnehmen. Ich gönne ihnen diese Wohlfühloase, solange ich nicht hineingezwungen werde, und ich alimentiere sie mit meinem Steuergeld.

Die Insassen der Angstwelt leben nämlich gerne von etwas, das sie Staatsknete nennen. Aber das ist nicht ganz korrekt, denn der Staat erwirtschaftet kein Geld, sondern er verbraucht es. Das Geld wird meist woanders verdient, in der Industrie zum Beispiel, aber das darf man nicht sagen, denn die Industrie ist nicht sehr beliebt. Sie macht den Ängstlern Angst, zumindest ein Stück weit.

Spassvögel in der Riesengummizelle

Es geht recht lustig zu in dieser Riesengummizelle. Sogar Parteien gibt es und Politiker, die Kasernen in Kinderkrippen verwandeln, aus Übermut Millionen Moslems einladen und von einem Tag auf den anderen Atomkraftwerke abschalten, ohne sich über die Konsequenzen Gedanken zu machen.

Da mischen Leute mit wie Justizminister Maas, der die Kombo „Feine Sahne Fischfilet“ („Deutschland ist Dreck“) knorke findet, oder Claudia Roth, die sich nicht entblödet, zur Türkei zu erklären: „Mir gefällt in der Türkei Sonne, Mond und Sterne, mir gefällt, Wasser, Wind. Mir gefallen die Meze, mir gefallen Kichererbsenpüree, mir gefallen Börek. Ich kann gute Börek machen.“

Minister wie Frau Schwesig helfen Gina-Lisa genannten Nacktschauspielerinnen dabei, ihre Geschlechtspartner zu denunzieren. Und wenn sie nichts zu tun haben, denken sie sich eine neue Rechtschreibung und eine Sprache aus, die keiner mehr versteht, die aber etwas mit unterdrückten Frauen zu tun haben soll. Kurz und gut: Es ist ein ganz schön verrückter Haufen, der sich da zusammengefunden hat, es wimmelt geradezu von schrägen Typen. Vielleicht sind sie dauerbreit, vielleicht manisch-depressiv. Keine Ahnung.

Natürlich ist ihr Benehmen infantil, ständig twittern sie irgendeinen Stuss. Es dominiert ein „Verhalten, das man früher als kindisch bezeichnet hätte, das heute aber, weil es so verbreitet ist, kaum noch als solches auffällt: Mitteilungsdrang gegenüber Fremden, Indiskretion; ein gewisser Zeigestolz; der Hang, seinen Spiel- und Zerstreuungsbedürfnissen zu fast jeder Zeit und ohne Rücksicht auf die Umgebung nachzugehen“. So stand es vor einigen Jahren in der „Frankfurter Allgemeinen“ über die neue Infantilität zu lesen.

Ich habe den Verdacht, dass die Dauerangst sie so kindisch gemacht hat. Die Ängstler fürchten sich ja vor irrsinnig viel, zum Beispiel, dass der Tschadsee austrocknet, das muß anstrengend sein. Sie fühlen sich von Gluten und Globalisierung bedroht, von Feinstaub und Pflanzenschutzmitteln, von Braunkohle und Braunhemden – ich würde bei so einem Bombardement der Sorgen auch vor die Hunde gehen.

Man muß nicht in der DDR großgeworden sein, um den Kommunismus abzulehnen

Unten schlägt ihnen das Waldsterben aufs Gemüt und oben das Ozonloch, hier die Unter- (Deutschland) und da die Überbevölkerung (Afrika), mal die heiße Sonne (krebserregend) und mal der saure Regen (krebserregend). Und immer wieder Freihandelsabkommen, Gentechnik und Chemie; Kapitalismus, Turbokapitalismus und Neoliberalismus und weiße Männer im Allgemeinen und Donald Trump im Besonderen und Elektroschrott in Ghana und Handystrahlung daheim und Rindfleisch auf der ganzen Welt. Wie sollen sie das alles verkraften, ohne durchzudrehen? Neuerdings wollen die Ängstler den Menschen verbieten, Kinder zu bekommen, und der Erde wollen sie verbieten, wärmer zu werden. Eigentlich haben sie vor allem Angst, außer vor Moslems und Mutti.

Kurioserweise machen sich die German Ängstler gerne über die vermeintliche Angst der anderen lustig. Die fürchteten sich vor dem Islam und den Fremden und den Terroristen, lästern die Ängstler und können es angeblich gar nicht fassen, daß ausgerechnet jene am meisten Angst hätten, die überhaupt nicht in der Nachbarschaft von Moslems lebten.

Logisch ist das alles nicht. Müssen Mecklenburger, in deren Bundesland wenig Mohammedaner frömmeln, allen Ernstes die Ausbreitung einer hinterwäldlerischen Gewaltreligion begrüßen? Natürlich nicht. Man kann auch Antifaschist sein, ohne in Nazideutschland gelebt zu haben, und man muß nicht in der DDR großgeworden sein, um den Kommunismus abzulehnen.

Ich bin auch gegen den Linksextremismus, ohne daß mir jemals Joschka Fischer mit seiner Putztruppe aufgelauert hätte. Man muß das alles nicht erlebt haben. Jeder, der noch seine sieben Sinne beisammen hat, weiß im Gegenteil: Der kluge Mensch beugt vor. (Genau das tut die Bundeskanzlerin übrigens nicht. Niemand weiß, welche Dummheit sie als nächstes anstellt.)

Was die Ablehnung des Araberglaubens mit Angst zu tun hat? Wenig. Ich zum Beispiel habe überhaupt keine Angst vor dem Islam. Ich finde zwar, daß jeder nach seiner Fasson glücklich werden sollte, aber ich mag diese Religion nicht besonders. Ich mag keine Burkas, kein Alkoholverbot, kein Kopfabschneiden. Ich finde Auspeitschen nicht gut und Handabhacken und Kinderehen auch nicht. Ich möchte nicht fünfmal am Tag auf dem Boden herumrutschen und den Hintern in die Höhe strecken und einem Fabelwesen namens Allah huldigen. Ich möchte weder von den geistigen Ergüssen Ayman Mazyeks belästigt werden noch Frauen auf der Domplatte belästigen. Ich will auch die Juden nicht ins Meer treiben.

Wenn ich an all das denke, empfinde ich nicht Angst, sondern Ekel.

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